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#me too#

#me too#

11.01.2018 20:01

Catherine Deneuve und andere Bekanntheiten wenden sich gegen #MeToo- und Sexismus-Debatte. Bettina Hagen, von 1968 bis 1974 in Paris, New York, Mailand und London eines der ersten deutschen Topmodels, fragte ehemalige Kolleginnen. Es geht um Vergewaltigung, brutale Übergriffe, sexuelle Erpressung in der erregten Debatte um "MeToo". Das sind die schlimmsten Auswüchse menschlichen Verhaltens. Aber wir Frauen als wehrlose Opfer? Willenlos auf der Besetzungscouch? In den späten 60ern schenkte neues Selbstbewusstsein in allen Lebensbereichen uns Frauen die Möglichkeit, sämtliche Freiheiten zu erproben – wir nahmen sie uns einfach. Ich ließ damals mein Studium der Germanistik und Literaturwissenschaft ruhen und ging während der Mai-Unruhen nach Paris, um Model zu werden. Auch als eher unpolitischer Mensch begriff ich damals mein Leben als Möglichkeit, es nach meinem Willen zu gestalten. Obgleich bis heute von vielen behauptet wird, die radikalen gesellschaftspolitischen Denkmodelle der 68er seien der Ursprung der neuen Freiheit gewesen, teile ich diese Einschätzung nicht. Für mich waren die linken Ideologen höchstens ein Teil des Ganzen. Es waren die Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, die sich nach Krieg und Gewalt endlich ein Leben in Frieden und Offenheit schaffen wollten. Auf einmal war alles möglich, vor allem für uns Frauen. (Bettina Hagen)
„Ich bin die letzte Bastei der ungarischen Demokratie!” (Gabor Vona)
(rjhCD6149)


MeToo – Mit mir nicht

Paris empfing mich mit schweren Krawallen, ich landete direkt aus dem biederen Nachkriegsdeutschland in der aufregenden Metropole eines neuen Zeitgeists. Mode, Musik, Film – alles auf Neustart. Das Privileg, dem damaligen Schönheitsmodell zu entsprechen, machte mich als Model sehr erfolgreich, aber nicht zum Objekt. Weil ich wusste, was ich wollte und was nicht. Meine Entscheidung, nie Nacktaufnahmen zu machen, hatte auch etwas damit zu tun, sich nicht zum Objekt machen zu lassen. Ich wollte als Model den neuen Zeitgeist vermitteln – auch ohne Nacktaufnahmen.
Hamilton wollte mich für seine Filme
Mit den männlichen Fotografen habe ich durch mein sportliches Verhalten immer ein gutes Verhältnis auf Augenhöhe hinbekommen und mich nicht hochgeschlafen. Als Beispiel: Wer wollte mich damals sofort für seine Softporno-Filme haben? Der berühmt-berüchtigte David Hamilton. Ich habe ihm statt der Besetzungscouch ein klares Nein geboten. Dass mich Fotografen flachlegen wollten, kann sein. Dass mich andere nicht wieder gebucht haben, weil ich auf ihre Anmache nicht reagierte, kann auch sein. Es kümmerte mich nicht, weil alle respektvoll mit mir umgingen. Und ich mit ihnen.
Mich hat interessiert, wie meine Freundinnen und Kolleginnen aus jener Zeit die aktuelle #MeToo- und Sexismusdebatte beurteilen. Ob sie im Gegensatz zu mir Probleme mit übergriffigen Männern hatten. Hier ihre Antworten:


„In den 70ern waren wir total frei, ich bin viel angemacht worden von Fotografen und anderen Männern. Aber wenn ich nicht wollte, konnte keiner. Ich war eher selbst wie ein Seemann und hatte in jedem Hafen einen andern. Es hat mir Spaß gemacht, hübsche Jungs zu verführen. Ich selbst habe keine Übergriffe erlebt, aber in meinem späteren PR-Job in Cannes mitbekommen, wie sich junge Models auf Harvey Weinstein gestürzt haben, um eine Rolle in Hollywood zu ergattern.“ (Renata Zatsch)
„Ich habe während meiner Model-Jahre keine sexuelle Belästigung erlebt. Aber es ist eine heikle Frage, da sich damals viele Frauen in sexuellen Situationen wiederfanden. Die sexuelle Befreiung war in vollem Gang, und nach Drogen und Drinks wachten einige an fremden Orten neben fremden Männern auf, aber die meisten haben das wohl nicht als sexuellen Missbrauch begriffen. Auch wurden viele Dinge, die heute als sexuelle Belästigung betrachtet werden, wie etwa ein Klaps auf den Po, eher als Scherz gesehen. Natürlich tauchen unter #MeToo täglich Informationen über schreckliche Belästigungen und sexuellen Missbrauch auf, auch durch Fotografen, mit denen ich gearbeitet habe. Ich muss Glück gehabt haben.“ (Mick Lindberg)

"Ich hatte nie ein Problem. Wahrscheinlich weil ich so streng war und sie Angst vor mir hatten. Ich bin trotzdem nicht überrascht, alle diese schrecklichen Geschichten zu hören. Ich hatte nur einmal ein Problem dieser Art, das war aber vor meiner Zeit als Model.“ (Otti Glanzelius)
„In Bezug auf sexuelle Belästigung muss ich sagen, dass ich diese Erfahrung nie gemacht habe. Wohlgemerkt war ich beschützt von John, weil ich mit ihm verheiratet war. Ich machte keine Reise ohne ihn, und während sich die anderen auf einen Drink trafen, blieben John und ich in unserem Zimmer, um zu meditieren. Wir haben nicht getrunken, weder geraucht noch Drogen genommen, waren nie draußen und feierten – mit anderen Worten, ich war das langweiligste Model aller Zeiten. Und ich wurde nie belästigt.“ (Charly Stember)
„Ich hatte viel Glück. Es gab natürlich immer mal Fotografen, die versucht haben, sich an mich ranzumachen, aber ich habe mich da rausgehalten. Ich habe ganz von Anfang an ziemlich klar gemacht, dass ich null Interesse hatte. Ich habe daher einige Jobs verpasst, na und?“ Martina Einstmann
„Nein, ich hatte als Model keine Erfahrungen mit sexueller Belästigung. Aber ich hätte das niemals zugelassen. Ich hatte zwar Sex, aber immer komplett freiwillig.“ (Beska Sorensen)

So weit die Antworten souveräner Frauen aus dem Model-Business, das einen ähnlichen Ruf hat wie die Filmbranche. Kein Gejammer, sondern ein eher entspannter Umgang mit der Erkenntnis, dass Männer und Frauen gleichwertig sind, aber nicht gleich. Wobei die Ungleichheit ja auch sehr schön und spannend sein kann. Jede Frau weiß, dass sie – auch ohne es zu wollen – zum Objekt der Begierde eines Mannes werden kann. Aber deswegen wird sie noch lange nicht zum Opfer. Das gilt umgekehrt übrigens auch.
Die 60er- und 70er-Jahre waren eine Zeit des Aufbruchs der Frauen. Damals begann auch der Aufstieg großer Modedesignerinnen wie Miuccia Prada, Sonia Rykiel, Jil Sander, Jacqueline und Elie Jacobson oder der Fendi-Schwestern. Fotografinnen wie Sarah Moon, Annie Leibowitz, Jeanette Leroy haben den Weg für unsere heutige Freiheit geebnet, und das alles ohne Quote.
Heute können Frauen in weiten Teilen der Welt alles erreichen, wenn sie wollen, und wir dürfen nicht in den Rückwärtsgang schalten. Und wenn Models heute von Shows und Modekonzernen wieder wie Objekte vermarktet werden, warum lassen sie und wir das zu? Warum werden Frauen zu Opfern stilisiert? Und alle Männer zu potenziellen Sexualstraftätern?
Bis heute arbeite ich mit vielen Männern zusammen. Es waren eitle Gockel, überhebliche Machos, starke Macher, kluge Intellektuelle, sanftmütige Träumer, lustige Lebenskünstler und richtige Kerle dabei. Aber keiner von ihnen hat mir jemals etwas angetan, was ich nicht wollte.
Gemeinsam mit meinen ehemaligen Kolleginnen kann ich jungen Frauen nur raten: Wehrt euch. Und wenn euch jemand begrapscht, ohne dass ihr es wollt, knallt ihm eine, zeigt eure Wut. Und zwar sofort.

Quelle: "MeeToo"
Die NATO und Russland – Wer bedroht hier wen? (p-b. Maria Lourdes)
Alltäglich und unspektakulär stand die Anzeige im März dieses Jahres auf dem Berliner Stadtportal unter Stellenangeboten zwischen Reinigungskraft für Fachklinik und Gepäckabwicklungsmitarbeiter in Tegel:
„NATO sucht Statisten für Kriegsübung"

Besondere Anforderung: Russischkenntnisse. „Für Rollenspiele bei Trainingseinsätzen der US Army“.
Die Komparsen sollten „die Zivilbevölkerung in Krisengebieten darstellen“. In diesem Fall sollte eine „Krise“ in einem russischsprachigen Gebiet durchgespielt werden.

Krisengebiet. Russischsprachig. Die US-Armee. Die NATO. Was haben diese vier Elemente innerhalb eines Satzes zu suchen? Nur eines: Die NATO übt Kriegseinsatz da, wo die Sprache der Zivilbevölkerung Russisch ist (Witzeleien über Marzahn-Hellersdorf dürften in dem Zusammenhang wenig komisch klingen). Sie übt – plant sie diese also?

Wenn eine Armee auf eine ausländische Zivilbevölkerung trifft – was im Falle der russischsprachigen stark anzunehmen ist –, dann geschieht es meistens infolge einer militärischen Invasion. Denn Dörfer (die Stellenbeschreibung spricht ausdrücklich von „Dorfbewohnern“), in denen Russisch die Hauptsprache ist, sind im NATO-Gebiet schwer zu finden. Im heutigen NATO-Gebiet.
Die Russen im Baltikum sind in der Regel urban – ursprünglich waren es überwiegend Fach- und Arbeitskräfte, die im Zuge der sowjetischen Industrialisierung der früheren Agrarländer nach Estland, Lettland und Litauen abkommandiert wurden.
Das dürfte auch der NATO hinreichend bekannt sein. Hat sich diese doch in den „Frontstaaten“ sowohl physisch mit ihren Schnelleingreiftruppen als auch virtuell mit „Kommunikationsspezialisten“ — ein Schelm, wer dabei an Propaganda denkt — und Cyberkriegern ausgebreitet. Wer achtet dabei auf solche Feinheiten wie die NATO-Russland-Grundakte, wenn „die Balten“ Angst vor „russischer Aggression“ haben.
Öffentliche versus veröffentlichte Meinung

Belastbare Belege dafür, etwa repräsentative unabhängige Meinungsumfragen, bleiben dabei meistens aus. Die Suchmaschine, gefüttert mit den Begriffen „Baltikum, Umfragen, Bedrohung“, spült zahlreiche Mainstream-Artikel über die gefühlte russische Gefahr zutage. Diese schildern sehr wohl die Wahrnehmung der deutschen Leitmedien, die erstaunlich deckungsgleich mit der der NATO ist, aber nicht zwingend mit der der Bevölkerung vor Ort. Die konkreten Zahlen sind nicht so einfach zu finden. Die Ergebnisse meiner eigenen Recherchen über die baltischen existentiellen Ängste stammen aus dem Jahr 2016 und sind in diesem Video-Kommentar zusammengetragen.
Und diese wirken ernüchternd:

Bei den Esten rangiert die russische Bedrohung mit 24 Prozent weit hinter der Flüchtlingskrise (64 Prozent) auf der Skala der Ängste (Quelle: Turu-uuringute AS).
Die Finnen sehen den östlichen Nachbarn noch entspannter – 1 Prozent und Platz 7 belegt der Russe, während sich Arbeitslosigkeit mit 35 Prozent, unkontrollierte Zuwanderung mit 30 Prozent und Inkompetenz der eigenen Regierung mit 14 Prozent das Medaillen-Treppchen teilen
(Quelle: YLE).
Bei den Letten kommt die russische Gefahr gar nicht unter den genannten Bedrohungen vor, dafür sehr wohl Armut und soziale Ungerechtigkeit (53 Prozent), Wirtschaftskrise (44 Prozent), politische Instabilität (33 Prozent) und Terrorismus (23 Prozent), (Quelle: SKDS).
Wenn die NATO sich die Sorgen und Nöte „der Balten“ so zu Herzen nimmt, sollten sich deren prominenteste Mitglieder demnach, anstatt Panzer an die russische Grenze zu verlegen, mit dem Polit-Engineering – auch bekannt als Regime Change –, welches betroffene Länder und Regionen ins Chaos stürzt und Flüchtlingswellen auslöst, zurückhalten. Aber Ironie beiseite.
Russia sells!
Die propagierte Angst vor dem Russen ist eine unfehlbare Marketingstrategie, mit der sich die baltischen Regierungen den privilegierten Frontstaatstatus in der NATO sichern. Dem Brüsseler globalen Kriegskonzern und dem angegliederten Geflecht aus Rüstungsunternehmen, deren Lobbyverbänden, Einflussgruppen, Think Tanks und politischen Netzwerken kommt das neue alte Feindbild Russland auch zupass wie vorgezogene Weihnachten: Es kreiert Umsätze, wie kein „internationaler Terrorismus“, kein IS, keine Taliban, nicht Al-Kaida und Dschihadisten aller Couleur zusammen. Zwei Prozent des jeweiligen nationalen Bruttoinlandsproduktes für die Militarisierung wären mit dem schwammigen „internationalen Krisenmanagement“ (im Klartext: kleineren Kolonialkriegen a la Libyen) nicht zu haben.
Baltic Angst
Diese stark mythologisierte „Baltic Angst“ wird mit einer Schwarz-Weiß-, Täter-Opfer-Ausgabe der Geschichte belegt und als etwas Immanentes, historisch Geprägtes und in der baltischen DNA Verwurzeltes dargestellt.
Eine kleine Anekdote über meinen persönlichen Einblick in die angebliche baltische Russland-Aversion: Im Sommer 2010 besuchte ich mit einer fünfköpfigen Journalistengruppe leitender russischer TV- und Printmedien Riga auf Einladung der lettischen Regierung. Lettland litt damals schwer an den unmittelbaren Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise. Innerhalb von zwei Tagen absolvierten wir ein recht einmaliges informelles Gesprächsprogramm in den höchsten Korridoren der lettischen Macht: Staatspräsident Valdis Zatlers, Ministerpräsident Valdis Dombrovskis, Außenminister Aivis Ronis und Oberbürgermeister Nil Uschakow nahmen sich großzügig Zeit, um uns in aufeinander folgenden Audienzen von der Russlandfreundlichkeit Lettlands persönlich zu überzeugen.
Alle betonten die kulturelle Nähe, die traditionelle wirtschaftliche Verflechtung und insbesondere die gemeinsame Geschichte, die uns einander näher bringt. Der Russe sei in Lettland willkommen. Als Urlauber, als Nostalgietourist, als Geschäftsreisender, als Investor, als Wohnungskäufer. Als Nachbar. Und sie taten es im besten Russisch. Ohne Übersetzer. Keine Sprachbarriere durfte uns trennen. Auch wenn es manchen Gegenüber sichtliche Anstrengung kostete, sein Schul- und Studienrussisch zu reaktivieren. Der Tenor: Wir stammen aus ein und demselben Land. Geschichte und Nachbarschaft seien der besondere Bonus.
Sieben Jahre später soll uns ausgerechnet die gemeinsame Geschichte und die gemeinsame Grenze trennen. Andere Zeiten, andere Lieder, wie die Russen sagen.
Wer bedroht hier wen?

Eine besonders bedenkliche jüngste Entwicklung: Die US-Armee verlegt immer mehr Spezialkräftein die unmittelbare Nähe Russlands. 2017 übten die sogenannten Special Operation Forces, im Militärjargon SOFs, Einsätze in Estland, Litauen, Lettland, Rumänien, Polen sowie außerhalb des NATO-Gebietes in Finnland, der Ukraine und Georgien. Die geographische Streuung zusammen mit den Erkenntnissen über die Aufgabestellung der Spezialkräfte (präventive Schläge gegen neuralgische Punkte im feindlichen Hinterland) und der Ausrichtung der Manöver (gegen den „Feind im Osten“) ergibt ein aus russischer Sicht sehr beunruhigendes Gesamtbild.
Ehemaliger Befehlshaber des US Army Special Operations Command, Lt. Gen. Charles Cleveland, spricht von „nicht deklarierten” („undeclared“) oder „heimlichen“ Einsätzen, in denen die amerikanischen SOFs heute in Baltikum, Polen und Ukraine involviert sind. Im Oktober 2016 hielt die amerikanische National Defense University (NDU) ein Seminar mit dem Titel „Russische Aktivitäten in der Grauzone“ ab. Die eingeladenen Experten aus Militär, Politik und Forschung hielten fest, dass für Russland der Kriegszustand „natürlich“ und „fortwährend“ sei („Russia is always at a natural state of war“), und priesen die Taktik der tschetschenischen „Rebellen“ („radikale islamische Separatisten“ dürfte eine genauere Definition sein) im Kampf gegen Russland:
„Die Rebellen nutzten dezentralisierte Taktik und bauten Widerstandsnester auf, einschließlich einzelner Dschihadisten. Die Rebellen nutzten kreativ die sozialen Medien und kommunizierten mit den Unterstützern, diese sollten sich nicht den Kämpfern anschließen, sondern sich stattdessen unter die Zivilbevölkerung mischen und über die Aktivitäten der Russen berichten. Sie beeinflussten die Russen mit ihrer Desinformation und steuerten sie gegen die rivalisierenden Gruppen, welche durch die Russen ausgehoben wurden. Die Rebellen haben erkannt, wie dieses russische Vorgehen die Bevölkerung antagonisiert und haben davon profitiert“ .
Diese perfide Taktik tschetschenischer Separatisten, die den Kollateralschaden bei der Zivilbevölkerung nicht nur billigend in Kauf genommen, sondern diesen auch für ihre Zwecke provoziert haben sollen, soll die Blaupause für die amerikanischen SOFs im Kampf gegen Russland werden. Oder, wie das Geständnis des Lt. Gen. Charles Cleveland zu verstehen ist, ist dies bereits.
Säbelrasseln und Kriegsgeheul
Und das vor dem Hintergrund der anhaltenden massiven Verlegung von US-Truppen nach Europa. Deutschland ist dabei geostrategisch gesehen das Aufmarschgebiet schlechthin. Eine neue Kommando- und Logistikzentrale soll es ermöglichen, noch mehr, schneller und massiver Militärgerät und -material nach Osten zu schaffen. Dazu soll das deutsche und das osteuropäische Straßennetz entsprechend fit gemacht werden: panzerfest nämlich.
Denn die aktuelle Lage sei katastrophal, Deutschlands Infrastruktur sei kaum noch kriegstüchtig, schreibt der Spiegel besorgt:
„Es fehlt an fast allem: an Tiefladern für Panzer, Bahnwaggons für schweres Gerät, modernen Brücken, die einen 64-Tonnen-Koloss wie den Kampfpanzer „Leopard 2“ problemlos tragen könnten. Was nützen die teuersten Waffensysteme, wenn sie nicht dorthin verlegt werden können, wo sie benötigt werden?“
Das gehe aus einem NATO-Geheimbericht hervor, der dem Spiegel vorliege. Denselben thematisieren FAZ und Focus. Ein Schelm, wer dabei „lanciert“ denkt oder gar psychologische Kriegsführung wittert. Denn groß sei laut Spiegel die Gefahr und ernst die Lage:
„Im Klartext: Die Nato bereitet sich auf einen möglichen Krieg mit Russland vor.“
Ein schwer übersehbarer Widerspruch bei dieser Alarmstufe: das militärische Kräfteverhältnis zwischen NATO und Russland, das im gleichen Artikel anhand einer Grafik illustriert wird. Danach hat der Militärblock eine sehr komfortable drei- bis vierfache Überlegenheit in allen Komponenten.

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 11.01.2018 20:01:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 11.01.2018 20:14
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