Suche Rezepte für Hausmannskost, aus Ur- und Omas Küche
"GAUCK"

"GAUCK"

06.02.2018 20:08

Für Verwunderung sorgt derzeit die späte Feststellung des ehemaligen deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck, dass Multikulti „erschreckendes“ hervorgebracht habe. In Amtswürden hatte dieser die Alternative für Deutschland (AfD) wegen deren einwanderungskritischen Standpunkts noch scharf angegriffen. Auf Facebook nahm nun AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen zu dieser Kehrtwende Stellung.
Bereits im Anriss erinnert der Europa-Parlamentarier der AfD an die Äußerung des Altpräsidenten, dass derzeit nicht die Eliten, sondern die Bevölkerungen das Problem seien. Er habe das höchst Amt im Staate damit zu einer Spaltung im Volke beigetragen, anstatt zu vereinen. Besonders stören die damaligen Entgleisungen Gaucks zu seiner Partei:
War diese hochmütige, abschätzige und in der Sache natürlich vollkommen falsche Äußerung noch allgemein gehalten, begnügte sich dieser Spalter schon bald nicht mehr mit derlei ungerichteten Injurien. Auf dem Katholikentag 2016 drehte er dann nämlich richtig auf und bezeichnete Mitglieder unserer Bürgerpartei als, so wörtlich, „Dödel“.
Dies sei im Zusammenhang mit der ihm gestellten Frage gewesen, was er vom Standpunkt der AfD in der Flüchtlingspolitik halte. Vielmehr habe aber die Zeit gezeigt, dass dieser gar nicht so unvernünftig gewesen sei.
Die vermeintlichen „Dödel“ haben mit all ihren vernunftbasierten Warnungen Recht behalten, während die hochmütigen Gutmenschen vom Schlage eines Herrn Gauck eine intellektuelle Bruchlandung sondergleichen erlebten.
Man würde weiterhin auf eine Entschuldigung Gaucks bei den Mitgliedern der Partei warten. Dies gelte insbesondere im Licht der jüngsten Rede Gaucks zum Thema „Heimat und das Fremde“ im Rahmen einer Gastprofessur an der Universität Düsseldorf.
„Die ganze Politik soll sich zum Teufel scheren, wenn sie nicht dabei hilft, das Leben der Menschen einfacher zu machen“ (Willy Brandt )
(rjhCD6149)


Gauck: AfD hat Recht behalten

Zur Untermauerung seiner Feststellung zitiert Meuthen deshalb auch aus dem Redemanuskript. Dort spricht Gauck unter anderem davon, dass sich ein Nationalstaat nicht überfordern dürfe. Wer als „imaginierter Vertreter eines Weltbürgertums alle Grenzen des Nationalstaates“ hinwegnähme, würde damit nicht nur die materiellen, territorialen und sozialen Möglichkeiten eines jeden Staates überfordern, sondern auch die psychischen Möglichkeiten seiner Bürger. Er räumte selbst einen Trugschluss der Integrationspolitik ein:
Einen großen Einfluss in der Integrationspolitik hat lange Zeit die Konzeption des Multikulturalismus gehabt: Was sich auch immer hinter den einzelnen Kulturen verborgen hat – Vielfalt galt als Wert an sich. Die Kulturen der Verschiedenen sollten gleichberechtigt nebeneinander existieren, für alle verbindliche westlich-liberale Wertvorstellungen wurden abgelehnt.
Er deutete außerdem an, dass er diese Feststellung selbst erst sehr spät getroffen habe:
Sogar der weltoffene Mensch gerät an seine Grenzen, wenn sich Entwicklungen vor allem kultureller Art zu schnell und zu umfassend vollziehen. […] Ich verstehe, dass es auf den ersten Blick tolerant und weltoffen anmuten mag, wenn Vielfalt derart akzeptiert und honoriert wird. Wohin ein solcher Multikulturalismus aber tatsächlich geführt hat, das hat mich doch erschreckt.
Weiter, so Gauck, fände er es beschämend, dass einige Menschen vor der Unterdrückung von Frauen und vor antisemitischen Tendenzen unter Muslimen die Augen verschließen würden:
Vor Zwangsheiraten, Frühheiraten, vor Schwimmverboten für Mädchen in den Schulen. Wenn Antisemitismus unter Menschen aus arabischen Staaten ignoriert oder mit Verweis auf israelische Politik für verständlich erklärt wird.
Außerdem prangerte er an, dass man in der öffentlichen Diskussion allzu schnell mit der Rassismus-Keule agieren wollte:
Oder wenn Kritik am Islam sofort unter den Verdacht gerät, aus Rassismus und einem Hass auf Muslime zu erwachsen. Sehe ich es richtig, dass in diesen und anderen Fällen die Rücksichtnahme auf die andere Kultur als wichtiger erachtet wird als die Wahrung von Grund- und Menschenrechten?
In seinem Kommentar bekräftigt Meuthen, dass die AfD dies bereits seit Jahren ständig anprangere. Man warne täglich vor den Folgen von Multikulti. Ständig betone man die Verbindlichkeit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Es gäbe in Deutschland mittlerweile zahlreiche Muslime, welche von der westlichen Freiheitlichkeit nichts wissen wollten. Diese würden in der Folge Parallelgesellschaften errichten, welche gegen diese Grundordnung agierten. Auch darauf habe man stets hingewiesen.

Quelle: "EX-GAUCK"
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die besten russischen Sportler von den Olympischen Winterspielen ausgeschlossen - Hier geht es nicht um Sport.(v. Franz Krummbein)

Der Internationale Sportgerichtshof hat die vom IOC verhängten lebenslangen Olympiasperren gegen 28 russische Wintersportler aufgehoben. Der Sportgerichtshof gab zur Begründung an, keine individuellen Verstöße gegen Anti-Doping-Regeln feststellen zu können.
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat vorher die besten russischen Sportler ohne Erklärung von den Olympischen Winterspielen ausgeschlossen. Der IOC begründete dies damit, dass die Namen jener Sportler in der Datenbank des Moskauer Anti-Doping-Labors stünden, das einst Grigori Rodtschenkow geleitet hatte.

Betroffen sind die russischen Eiskunstläufer Ksenia Stolbowa und Iwan Bukin, der Shorttrack-Läufer Wiktor Ahn, der Biathlet Anton Schipulin und der Skilangläufer Sergej Ustjugow. Auch einige russische Eishockey-Stars, darunter Sergej Plotnikow, Anton Below und Waleri Nitschischkin werden die kommenden Olympischen Spiele aufgrund der jüngsten IOC-Entscheidung verpassen. Von den 500 Athleten, die Russland zu den Winterspielen in Südkorea schicken sollte, wurden lediglich 169 Sportler von IOC-Beamten zugelassen. 111 saubere Athleten in den verschiedensten Sportarten, die nie in Dopingskandale verwickelt waren, wurden von der Liste gestrichen. Deren Sperre schmälert Russlands Chancen auf Medaillen erheblich. Bei Abwesenheit der Russen könnten die Deutschen in Pyeongchang 14 Mal Gold, 12 Mal Silber und 14 Mal Bronze, also insgesamt 40 Medaillen gewinnen. Das wären fünf Medaillen mehr als mit Russlands Teilnahme.

Der Vizepräsident des Russischen Olympia-Komitees Stanislaw Posdnijakow protestierte gegen diese Entscheidung. Die genannten Sportler seien „niemals in irgendeinen Dopingskandal verwickelt“gewesen und hätten „in ihrer Karriere durch zahlreiche Dopingtests bewiesen, dass sie saubere Athleten“seien.
Russische Fans, Sportler und Journalisten reagieren empört. „Die Entscheidungen des IOC haben weder Hand noch Fuß. Wenn kein Dopingverdacht besteht, woran liegt es?“, fragt sich der empörte Journalist Alexej Schewtschenko.
Die große Eiskunstlauf-Trainerin und Beraterin der russischen Nationalmannschaft, Tatjana Tarassowa: „Das ist Mord an unserem Nationalsport. Natürlich geben wir uns Mühe. Wir übererleben dies … Diese Entscheidung ist absolut unfair. Wir können nicht anerkennen, dass das doping von einzelnen Personen die Politik des Staates ist… Dafür hat man keine Bezeichnung. Man will nicht weinen, sondern heulen!“
Vom Sportprinzip des Wettstreits sei keine Rede mehr, sagte die Sportberichterstatterin Natalia Kalugina: „Das ist traurig und völlig unbegründet. Dass Wiktor Ahn, Anton Schipulin und Sergej Ustjugow ausgeschlossen wurden, lässt sich nicht erklären. Vom Sportprinzip des Wettstreits bei den Olympischen Spielen ist keine Rede mehr.“

Laut Alexej Krawzow, Präsident der Russischen Eisschnelllauf-Union, würden praktisch alle Top-Sportler im Eisschnelllauf und im Shorttrack keine Einladungen vom IOC zu den Olympischen Spielen erhalten. Bei Staffeln gibt es einfach niemanden, der da antreten könnte. „Der Grund für diese Entscheidung ist für mich ein Rätsel. Ich finde das empörend und ungerecht. In der Männermannschaft wurden überhaupt keine Top-Sportler zugelassen, in der Frauenmannschaft sieht es fast ebenso aus. Dass Wiktor Ahn nicht zugelassen ist, ist der Gipfel der Ungerechtigkeit, die in den letzten drei Monaten der Verhandlungen gegenüber unseren Sportlern an den Tag gelegt wird“, so Krawzow.
Der sechsfache Olympiasieger und Shorttrack-Läufer Wiktor Ahn gewann bei den Olympischen Spielen in Sotschi drei Goldmedaillen. Seine Auszeichnungen sind ihm nicht aberkannt worden.
Die Olympiasiegerin im Eisschnelllauf Swetlana Schurowa hat die Vermutung geäußert, dass das IOK die russischen Athleten aus politischen Gründen nicht eingeladen habe. „Im Grunde genommen hat das IOC das gesetzliche Recht, diesem oder jenem Athleten die Möglichkeit zu geben, an Wettkämpfen teilzunehmen oder nicht. Vorerst wurden keine Argumente für diese Entscheidung genannt. Aber sie kann zum Beispiel mit einer solchen Formulierung erscheinen: Diese Sportler hätten die olympische Bewegung diskreditiert, indem sie den Bericht von McLaren mit seinen Vorwürfen gegen Russland nicht unterstützt und zudem noch nicht dafür gebüßt hätten.“
Die Entscheidung des IOC ist ein Feigenblatt für die Öffentlichkeit, die Beweisführung undurchsichtig, sagt Rechtsanwalt Christof Wieschemann. Er vertritt die gesperrten russischen Langläufer Alexander Legkow und Jewgeni Below. Den Kronzeugen Grigorij Rodtschenkow hält er für unglaubwürdig, seine Motive für eigennützig und narzisstisch.
“Beim IOC – sowohl bei der Oswald-Kommission, als wohl auch bei der Schmid-Kommission – ist es eher eine Geheimjurisprudenz, weil niemand weiß, auf welche Aussagen und Beweismittel sich das jeweilige Urteil stützt. Das ist es, was ich die ganze Zeit daran kritisiere. Es entsteht der Eindruck, als habe man in erster Linie um der Signalwirkung willen, der russischen Nation ihre Insignien in Form von Hymne und Flagge zu nehmen, diese Lösung gewählt. Mir sieht das eher nach Rasenmäher-Methode aus”, meint Wieschemann.

Als „pure Schikane” empfindet der deutsche Leistungsschwimmer Marco Henrichs die Nicht-Einladung russischer Spitzensportler durch das IOC. Seit Jahren lebt und trainiert der Sportler in Russland und bekommt aus erster Hand mit, was die russischen Sportler über die jüngste Entscheidung des IOC denken. Positiv sei, dass mittlerweile die Solidarität unter den Athleten auch im Westen wachse. Während die Sportler in den westlichen Ländern noch 2014 sehr kritisch gegenüber Russland gewesen seien, habe sich inzwischen Vieles geändert. „Gerade der jüngste Entscheid hat zum Glück auch in der westlichen Sportlerwelt Fassungslosigkeit ausgelöst. Die Kritik am IOC wird immer lauter.“
Auch westliche Medien nimmt Marco Henrichs ins Visier und wirft ihnen einseitige und tendenziöse Berichterstattung vor. „Ab 2015 hat man angefangen, sich mit verschiedenen Dokumentationen ausschließlich auf Russland einzuschießen. Da sehe ich keine Objektivität mehr. Der Sinn und Zweck der ganzen Geschichte ist für mich einfach nur, den Russen wieder schlecht dastehen zu lassen.“ Unter diesen Umständen könne er sich als Sportler und Zuschauer nicht mehr auf die Olympischen Spiele freuen, schließt Marco Henrichs.
Mit Unverständnis reagiert Ricco Groß, der Trainer der russischen Biathlon-Herren, auf die überraschende Disqualifikation seiner Spitzenathleten durch das IOC. “Das ist eine absolute Scheiß-Situation – das sage ich so, wie es ist. Die reine, unbegründete Information ist für uns völlig unverständlich. Keiner weiß, wie die Beweislage ist. Ich kann doch nicht einfach Athleten ausladen! Ich muss doch irgendwo im Bereich der Beweisführung irgendwas ans Tageslicht bringen, und das scheint mir momentan nicht so richtig gewährleistet”.

Überrascht sei er nicht gewesen, dass das Internationale Olympische Komitee kurz vor Beginn der Olympischen Winterspiele noch russische Athleten sperrte, sagt Stefan Schwarzbach, Sprecher des Deutschen Skiverbandes (DSV). Dass das IOC dabei absichtlich auf Zeit gespielt habe, glaube er nicht. Jedoch wäre es zu begrüßen, wenn nun auch entsprechende Beweise vorgelegt würden. Vielmehr würden die deutschen Biathleten mit den russischen Kollegen mitfühlen, mit denen sie teilweise langjährige Freundschaften verbinden.
Der französische Biathlet Simon Fourcade sieht im Ausschluss von Anton Schipulin einen großen Schlag für das russische Biathlon. Die Tatsache, dass weniger Sportler aus Russland bei Olympia an den Start gehen werden, verändert ihm zufolge völlig den Charakter der Wettkämpfe. Der Franzose meint, dass man „nicht sagen darf, dass nur der garstige Russe schuld sei, der Doping genommen habe“. Der Top-Biathlet bestehe darauf, dass „die Regeln für alle gleich sein müssen“. „Doch in der jüngsten Geschichte hat es doppelte Maßstäbe gegeben. Für die einen sind die Sanktionen schwerer als für andere“. Simon Fourcade hat zugegeben, dass er Anton Schipulin seit langem kenne und gute Beziehungen zum russischen Team habe.
Leider hat IOC-Präsident Thomas Bach sich zum Handlanger der amerikanischen und EU-Politik gemacht. Die IOC-Entscheidung ist keine Antidopingmassnahme, denn sonst würden sie das zunehmende Doping weltweit verfolgen, als individuelle Strafverfolgung und nicht eine Kollektivstrafe aussprechen. Sie ist eine eindeutig politische, antirussische Entscheidung, eine Demütigung des russischen Volkes, wenn ihre Fahne und Hymne verboten werden.
Für die russischen Sportler wurde beschlossen, dass sie unter neutraler Flagge antreten dürfen, die russische Hymne wird ebenfalls nicht gespielt werden. Alle anderen Sportler sind natürlich so rein wie frisch gefallener Schnee. Es brodelt, viele fordern schon eine Blockade. Der Vize-Chef der Staatsduma, Igor Lebedew, sagte: „Es soll eine gemeinsame Entscheidung aller Sportföderationen unseres Landes über den Vollverzicht auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen geben.“
Warum will man sich um jeden Preis beim Westen einschleimen? Werden Russen nie verstehen, dass sie sich durch ihre Unterwürfigkeit nur lächerlich machen? Hier geht es doch nicht um Sport, sondern um Politik.

Quelle: "Dopingsperre-RUS"

Einstellungen
  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 06.02.2018 20:08:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 06.02.2018 20:18
Beliebteste Blog-Artikel Artikel empfehlen
Andere Artikel dieser Kategorie, die für Sie interessant sein könnten: Neueste Artikel der Kategorie Allgemein

Melden Sie sich an, um die Kommentarfunktion zu nutzen
Suche Rezepte für Konservierung heimischer Kräuter, Tipps für Marmeladen, Marinaden


disconnected Foren-Chat Mitglieder Online 1
Xobor Xobor Blogs