Suche Rezepte für Hausmannskost, aus Ur- und Omas Küche
"WÜRDE"

"WÜRDE"

09.02.2018 19:54

Sie ist vorsichtig, sehr vorsichtig. Karina ist 39 Jahre alt, Ehefrau, Mutter von vier Kindern. Sie lebt im Süden Deutschlands. „Ich werde als Rassistin beschimpft, von Linksextremen bedroht und mußte auf meiner Facebookseite die Kommentarspalte schließen. Und das alles nur, weil ich nicht mehr den Kopf in den Sand stecke.“ Seit einem Auftritt am Mikrofon auf der Demo des „Frauenbündnis Kandel“ am 28. Januar in Kandel ist Karina bekannt, fast schon eine Berühmtheit. Viele Zeitungen und Medien wollten mit ihr sprechen – sie lehnte ab. „Man weiß ja nicht, was die über einen schreiben. Die drehen einem ja das Wort im Mund rum“. Der JUNGEN FREIHEIT gab sie ein Interview.
„Ich habe lange geschlafen, so kann man das wohl bezeichnen“, sagt sie. „Aber jetzt gehe ich auf die Straße. Jetzt sage ich meine Meinung. Und das tue ich für meine Familie, für meine Kinder. Es geht doch um alles.“
Niemand schritt ein
Ihr Erweckungserlebnis war im Juli vergangenen Jahres. Und genau darüber berichtete sie auf der Demo in Kandel. Wie sie mit ihrer Familie den Geburtstag ihrer Mutter in einer Gaststätte feierte. Wie sie beobachtete, daß eine Ausländerin ihren auf dem gegenüberliegenden Spielplatz spielenden beiden kleinen Mädchen die Spielzeuge wegnahm und ihren eigenen Kindern gab. Wie sie dazwischen ging. Wie die Frau sie als Nazi und Rassist beschimpfte.
Wie sie plötzlich von hinten angerempelt wurde und sie dann von einem ausländischen Mann zusammengeschlagen wurde. Wie der vor ihr ausspuckte. Wie feige die Besucher der Gaststätte erst zu- und dann wegschauten. Wie ihre Kinder weinten. Wie sie zitternd die Polizei alarmierte. Wie sie mit blutendem Gesicht auf die Besucher des Biergartens zuging und um Hilfe bat. Wie keiner manns- oder frau genug war, als Zeuge auszusagen.
„Nur zwei kleine Kinder, vielleicht gerade zehn Jahre alt, wollten aussagen“, berichtet Karina gegenüber JF. „Doch die Eltern erlaubten es nicht. Später, als ich mir das Blut auf der Toilette vom Gesicht wusch, kamen ein paar Frauen, die mir Vorwürfe machten, hinterher. Ich hätte halt selber schuld, meinten die. Sie sagten mir, daß man in solch einer Situation eben weglaufen muß.“ Und während sie das schildert, beginnt vor Empörung ihre Stimme wieder zu zittern.
"Ihr Viagra ist die Anonymität. Sie verstecken sich hinter Kapuzenpullis und Sonnenbrillen." (Antifa)
(rjhCD6149)


„Ich schau nicht mehr weg“ - Mangelnde Zivilcourage

Wie sie Anzeige bei der Polizei erstattete und die Staatsanwaltschaft diese Anzeige nicht weiter verfolgen will. „Die Zivilcourage in unserem Land ist doch gleich null“, sagt Karina rückblickend.
Allein diese Schilderung über das, was sie erlebt hatte, ihre Kritik am Benehmen dieser Ausländer reichte, um sich Anfeindungen und Verleumdungen einzuhandeln. Wer auf Facebook-Seiten der Antifa geht und sich da ein Dossier über die Mütter, die demonstrieren, durchliest, glaubt eher einen Auswertungsbericht des Verfassungsschutzes vor sich zu haben.
„Die nennen mich jetzt im Internet Nazi. Das ist doch verrückt. Nichts liegt mir ferner. Dann biste eben für die Leute da draußen im Netz Rassistin, sage ich mir jetzt. Aber ich hasse es, als Rassistin dargestellt zu werden. Ich bin ein sozialengagierter Mensch. Ich habe viele ausländische Freunde, manche seit 15 Jahren. Die Frauen haben ja dieselben Probleme wie wir. Weil sie keine Kopftücher tragen, werden sie angespuckt. Als ich mit meiner muslimischen Freundin im Eiscafé saß, haben sich andere Ausländerinnen, mit Kopftuch, demonstrativ weggesetzt.“
„Wir Frauen müssen für unsere Töchter jetzt kämpfen“
Mit Parteien wie der NPD habe sie nichts zu tun. Sie kenne solche Leute gar nicht. „Einmal war ich in München auf einer Pegida-Demonstration. Da erlebte ich, wie man nur von der Antifa allein schon auf dem Weg dorthin – es standen vielleicht 40 Demonstranten umringt von Polizisten dort – angefeindet wurde. Die haben sogar eine Cola-Dose auf mich geworfen. Aber mit dem, was die Pegida-Demonstranten dort so sagten, konnte ich mich nicht identifizieren. Da bin ich auch schnell wieder weg.“
Karinas Überzeugungen entsprechen im Grunde nur ihrer Lebenserfahrung. „Wir Frauen müssen für unsere Töchter jetzt kämpfen. Wir wollen unsere Rechte bewahren – darum geht es. Wir wollen sicher in der U-Bahn fahren. Wir wollen nicht, daß unsere Töchter in der Schule indoktriniert werden. Ich will nicht, daß sie im Schulunterricht eine salafistische Moschee besuchen müssen, die sogar vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Ich will als Mutter meine Töchter zu kritischen und wachsamen Frauen erziehen. Viele Frauen schildern ähnliche Erlebnisse. Denn in Kandel auf der Demo, bei den vielen Gesprächen mit Frauen, die ich jetzt kennenlerne, erfahre ich, daß viele ähnliches erlebt haben und erleben. Ich bin kein Einzelfall. Und das ist, so verrückt sich das anhört, eben auch positiv.“
„Viele verschließen die Augen“
Doch warum, wenn es denn so ist, daß viele Frauen ähnliches erleben, dann diese Ablehnung, dieses Augenverschließen vor der Gefahr einer Rückentwicklung dieser Gesellschaft und die Gefahr des Verlustes der Rechte der Frauen?
„Ich denke, daß viele sich mit der Situation in unserem Land nicht auseinandersetzen wollen. Sie verschließen die Augen, haben möglicherweise auch Angst vor der Ausgrenzung.“ Anderen fehle schlicht die Zeit, weil sie der Alltag zu sehr in Beschlag nehme.
„Früher waren solche Zustände, wie wir sie heute überall erleben, begrenzt auf wenige Stadtteile. Als ich klein war, habe ich das schon erlebt. Das unhöfliche Auftreten sogenannter Ausländer. Als Kind sah ich auf offener Straße, wie ein Mann erschossen wurde. Ein, wie sich später herausstellte, Ehrenmord. Das waren früher Ausnahmen, heute ist das Normalität. Wir haben uns einfach daran gewöhnt. Das ist ein schleichender Prozeß. Es war eben so, wie es war. Und jetzt ist es so, wie es ist. Dagegen demonstriere ich. Deshalb habe ich die Bühne betreten und meine Geschichte erzählt. "Ich schau nicht mehr weg. Nein, ich schau nicht mehr weg"

Quelle: "Zivilcourage"
Der Mensch muss seine Ehre und Würde pflegen …… nicht aber den falschen Stolz, er muss sein Leben leben und es nicht verpassen!

Der Mensch muss in seinem Leben alles richtig tun, richtig handeln und sich richtig verhalten, was er aber nur zu tun vermag, wenn er in positiver Weise seine eigene Ehre und Würde pflegt und er sich fernhält von jeglichem falschen Stolz, der ein Grundstein sehr vieler Übel ist.
Seine Ehre und Würde pflegen bedeutet, dass sich der Mensch in guter, positiver und richtiger Art und Weise seinen Ehrgedanken und Ehrgefühlen widmet. Auch seiner gesunden und positiven Eigenliebe, seinem Frieden, seiner Freude, Freiheit, Harmonie und seiner Glücklichkeit, seinem untadeligen Selbstbewusstsein, seiner Selbstsicherheit und seinen Wertgedanken, Wertgefühlen und der Zufriedenheit usw. usf…

… Folgt er aber nicht seiner Ehre und Würde, sondern dem falschen Stolz, der leider in der Regel immer zuvorderst steht und ihn in seiner Persönlichkeit und im Charakter sehr stark negativ beeinflusst, dann versinkt er in einer Anmaßung, Anspruchsgier, Arroganz, Eingebildetheit, Eitelkeit, Frechheit, Gier, Herrschsucht und dem Hochmut. Einer falschen Selbstverliebtheit, der Selbstüberhebung, Trutzigkeit, Überheblichkeit, der Selbstgefälligkeit sowie der Selbstherrlichkeit.
Wenn der Mensch nun das Ganze richtig betrachtet, dann darf er sich in keiner Weise dem Stolz hingeben, sondern immer nur dem, was er in seinen Gedanken und Gefühlen an Freude, Frieden, Harmonie, Glücklichkeit und Zufriedenheit empfindet. Das gilt rundum in jeder Beziehung, folglich also auch in Bezug darauf, wenn er in irgendeiner Hinsicht eine eigene gute Leistung erbracht hat. Stolz zu sein ist immer falsch in Bezug darauf, was er eigens zustande gebracht hat oder was andere geleistet haben.
Was an Anerkennung einer Leistung usw. an den Tag gelegt und zur Anwendung gebracht werden kann, ist in jedem Fall einzig ehrliche Freude und eine damit verbundene Glücklichkeit und Zufriedenheit. Genau das aber sind die wenigsten Menschen, wozu sich also die meisten zählen müssen, weil sie mit dem nicht freudig, froh, glücklich und zufrieden sind, was sie in ihrem Leben erfahren, erlebt und geschafft haben.
So mancher Mensch hat nicht erlebt, dass er als Kind und in seinem jugendlichen Alter sowie im jungen Erwachsensein von Vater und Mutter, von seinen Lehrern, Kameraden, Bekannten und Freunden usw. darauf angesprochen worden ist, dass sie froh, freudig, glücklich und zufrieden mit dem waren, was er getan und an Gutem und Positivem geleistet hat. Wenn schon etwas getan wurde, dann war es falscher Stolz, der ihm entgegengebracht wurde, der ihn jedoch nicht glücklich und nicht zufrieden machte, sondern abhängig von dem, wie, wann und warum er von andern gelobhudelt wurde.
Dieses ganze Tun seiner Eltern, Lehrer, Freunde und Bekannten usw. war jedoch nie wahrhaftig darauf ausgerichtet, ihn freudig, glücklich und zufrieden zu machen, denn die Ausrichtung bestand nur darin, ihn in seinen Gedanken, Gefühlen sowie in seinem Handeln und Tun zu korrigieren, um ihn der gesellschaftlichen Norm anzupassen. Dies ganz egal entgegen dem, dass er sich in keiner Weise gut, positiv, richtig eigeninitiativmässig selbst entwickeln konnte.
Effectiv wurde immer nur sehr viel Wert darauf gelegt, ihn in allem und jedem zu kritisieren und seinen eigenen Willen zu brechen, ehe er auch nur wirksam werden konnte. Das aber hat ihn unbewusst unglücklich und unzufrieden gemacht, auch wenn von den ihn Erziehenden behauptet wurde, dass alles nur zu seinem Besten geschehe. Und dieses Handeln haben sie darum auf ihn ausgeübt, weil sie in der gleichen unrichtigen Art und Weise -erzogen- wurden und daher selbst nicht fähig waren, sich selbst in richtiger und positiver Weise zu erziehen, folglich sie auch nicht ihren eigenen Weg gehen und ihn auch nicht würdigen konnten.
Das ist ebenso geschehen zur Kinderzeit und Jugendlichkeit wie auch im jungen Erwachsensein des leidenden Menschen, und so, wie es ihm geschehen ist, so geschieht es auch noch heute; sei es in den Elternhäusern, Heimen, Kindergärten und Schulen, im Privatbereich, Militär oder bei der Arbeit. Tatsächlich ist es noch heute so, dass den Kindern und Jugendlichen sowie den jungen Erwachsenen – jedoch auch älteren – die Gedanken und Gefühle der eigenen Ehre und Würde verweigert und abgewürgt werden, wodurch sie sich nicht in richtigem Rahmen entwickeln und sie weder glücklich noch zufrieden werden können.
Und genau das ist so manchem Menschen geschehen, der unglücklich und unzufrieden ist und der deswegen heute wohl mehr oder weniger Depressionen verfallen ist… Und zwar als zwangsläufige Reaktion auf all die unzähligen und abwertenden Äusserungen, Behandlungsweisen und sanktionsmässigen Massnahmen, die ihn in seinem Selbstwertdenken und in den gleichartigen Gefühlen schon in seiner Kindheit und Jugendzeit sowie im Erwachsensein getroffen haben.
So wurden ihm seine Regungen für seine eigene Ehre und Würde sowie für sein Glücklichsein und seine Zufriedenheit, seine Freude, Harmonie und für seinen persönlichen Frieden genommen, ehe diese hohen Werte in ihm auch nur keimen und sich entwickeln konnten. So kommt es, dass sich der Mensch nicht selbst Freude, Frieden und Harmonie, Glücklichkeit und Zufriedenheit geben kann, folglich er verständlicherweise auch nicht in der Lage ist, diese notwendigen Lebenswerte auch anderen Menschen zu geben, seien es Bekannte, Arbeitskollegen, Freunde, Fremde, die eigenen Kinder oder der eigene Lebenspartner.
Wenn der Mensch unglücklich und unzufrieden mit sich selbst und mit seinem Leben, seiner Lebensführung sowie mit seiner Lebensgestaltung ist, dann modern in ihm Scham- und Schuldgedanken sowie gleichartige Gefühle, die er unbewusst, jedoch manchmal auch bewusst, in sich erschafft und gedanklich-gefühlsmässig immer weiter nährt. Die Folge davon ist, dass er sich durch seine eigenen Gedanken und Gefühle selbst seine Würde nimmt und sich unbewusst oder gar bewusst hasst, weil er sich selbst verurteilt.
Das aber darf nicht sein, denn in dieser Weise und auch dadurch, indem ihm das Ganze peinlich ist, schafft er in sich Energien und Kräfte von Scham und Schuld, wodurch so mancher Mitmensch in seinem Gesicht sehen und ablesen kann, was mit ihm los ist. Das aber muss er ändern und nicht versuchen, sich unter einer Tarnkappe zu verstecken und sich in Luft aufzulösen, denn das ist nicht der Weg vorwärts und in eine gesunde, gute und positive Zukunft. Er darf nicht das Feuer der Scham in sich hochsteigen und es auch nicht offen nach außen zeigen lassen, sondern er muss es bewusst bekämpfen und in sich löschen, damit er zu sich selbst stehen kann.

Er muss sich klar und bewusst werden, dass er sich nicht zu schämen und nicht schuldig zu fühlen braucht, und zwar auch dann nicht, wenn er sich klar darüber ist, dass in seinem bisherigen Leben sehr vieles schiefgelaufen ist.
Und er muss sich auch klar und bewusst sein, dass er nun endlich all das, was durch andere und durch ihn persönlich in und an ihm – krummgemacht- wurde, selbst ausbügeln, beheben und sehr viel besser machen muss. Dabei hat er sich klar zu sein, dass er sich die vielen Fehler, die er in seinem Leben gemacht hat, selbst verzeihen muss. Er muss die Summe seines inneren Kontos Scham und Schuld tilgen, denn nur wenn er das tut, fühlt er sich auch nicht mehr minderwertig und schlecht, wie auch nicht mehr unglücklich und unzufrieden.
Er muss sich selbst verzeihen, dass sein Leben bisher so verlaufen ist, wie es sich leider nicht anders ergeben konnte infolge seines falschen Denkens und der ebenso falschen Gefühle, Handlungen, Taten und Verhaltensweisen. Er muss sich davon abwenden, was er in seiner Lebensführung und Lebensgestaltung falsch getan hat, woraus ihm nur Ärger, Aggression, Angst, Lieblosigkeit, Groll, Hader, Unfrieden, Unglücklichkeit, Unzufriedenheit und Zuversichtslosigkeit entstanden sind.
Der Mensch kann es sich nicht leisten, und er kann es auch selbst nicht aushalten, heute und morgen, ständig bis in seine weite Zukunft mit Gedanken und Gefühlen herumzulaufen, dass er in seinem Leben gescheitert ist. Solche Gedanken und Gefühle muss er in sich auflösen, denn sie dürfen sich nicht länger in ihm breitmachen und sich nicht bei jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit als aggressive Grundhaltung explosiv entladen. Er muss auch lernen, keine Angst mehr davor zu haben, dass er sich blamiert und dass er deswegen von andern abgelehnt, ausgegrenzt und ausgelacht wird.
Er muss sich also nicht vor einer möglichen Blamage verstecken, weil er dadurch, indem er sich von all seinen falschen Verhaltensweisen befreit, sich offen zeigen und den Mitmenschen klar zu verstehen geben kann, dass er sich weder vor Scham verstecken noch Schuld mit sich herumtragen muss. Er muss nunmehr all das zeigen, was gut und positiv, richtig und gesund an ihm ist, nämlich alles Besondere, das ihn zum wahren Menschen macht, wenn er glücklich und zufrieden ist.
All das aber bestimmt er ganz allein, folglich es auch seine Wahl ist, was er aus all dem macht, was in seinem bisherigen Leben schiefgelaufen ist und ihn unglücklich und unzufrieden gemacht hat. Er ganz allein bestimmt seine Wahl, wie er künftig sein Leben anfasst und wie er es gestaltet und führt, folglich es auch seine eigene Wahl ist, wie er auf alles seines bisherigen Lebens zurückblickt, welche wichtigen Schlüsse er daraus zieht, was er nun daraus macht und wie dadurch seine Zukunft aussehen wird.
Er darf dabei nicht mehr blind an die Meinung jener Mitmenschen denken, die bei ihm so viele Fehler und nur diese sehen, denn ihre Meinung ist falsch, wenn er sich und ihnen beweist, dass er nunmehr seine bisher gemachten Fehler nicht mehr macht, sondern fortan sein Leben, seine Lebensführung und Lebensgestaltung auf eigene Erfahrungen und auf ein eigenes Erleben derselben aufbaut.
Der Mensch steht im Leben, um die unterschiedlichsten Erfahrungen zu machen und diese auch zu erleben, denn sie sind in jedem Fall immer sehr wertvoll, wenn sie richtig geartet sind und in richtiger Weise gewertet und genutzt werden. Dazu ist es aber notwendig, dass er seinen Verstand und seine Vernunft ordnet und trainiert, damit er alle guten und wertvollen Erfahrungen und deren Erleben auch in maßgebender Weise würdigen kann, während er die schlechten, unguten oder wertlosen ablehnt und auflöst, weil sie nicht sein müssen, wobei er aber doch seine wichtigen und wertvollen Lehren daraus zieht.
Wenn er in seinem Leben, seiner Lebensführung, Lebensgestaltung und in seinen Verhaltensweisen vorwärts gehen will, dann muss er von den verschiedensten Ansätzen und Voraussetzungen ausgehen, von denen er einige ablehnt, besonders bedenkt oder wegschiebt, während er andere ergreift und etwas Wertvolles daraus erschafft. Und dass er so handelt, ist absolut richtig, folglich er sich dafür auch nicht verurteilen darf, denn bei jedem Handeln in irgendeiner Art und Weise ist vieles zu bedenken und zu analysieren, wobei auch Klarheit herrschen muss, dass nicht mit jedem Ansatz eine effectiv richtige Lösung gefunden werden kann, folglich oft mehrere Anläufe genommen resp. Ansätze gemacht werden müssen.
Es dürfen beim Ganzen auch die Fehler nicht höher bewertet werden als die Erfolge, denn das wäre völlig unvernünftig und paranoid, doch nichtsdestotrotz tut das Gros der Menschen genau das, wenn es das Leben und die Erfolge und Niederlagen betrachtet.
Wahrheit ist, dass jede Erfahrung und deren Erleben aus der Sicht der Evolution sehr kostbar und wertvoll ist, und dabei will das Ganze auch angenommen und gewürdigt werden.
Also gehören auch negative Erfahrungen und deren Erleben zur Lebensführung, doch müssen sie eben gelebt werden, folglich auch negative und unangenehme Erfahrungen nicht verurteilt werden dürfen und auch nicht vermieden werden können, weil nur dadurch das Leben wirklich gelebt und auch verstanden werden kann.

Wenn der Mensch jedoch all das ablehnt, verurteilt und nicht klar und bewusst in richtiger und wertvoller Weise verarbeitet und zu seinem Nutzen macht, was für ihn unangenehm ist und ihm einfach nicht in den Kram passt, dann lebt er nicht sein wahres Leben, sondern verpasst es.
Quelle: "Menschenwürde"

Einstellungen
  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 09.02.2018 19:54:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 09.02.2018 20:09
Beliebteste Blog-Artikel Artikel empfehlen
Andere Artikel dieser Kategorie, die für Sie interessant sein könnten: Neueste Artikel der Kategorie Allgemein

Melden Sie sich an, um die Kommentarfunktion zu nutzen
Suche Rezepte für Konservierung heimischer Kräuter, Tipps für Marmeladen, Marinaden


disconnected Foren-Chat Mitglieder Online 0
Xobor Xobor Blogs