Suche Rezepte für Hausmannskost, aus Ur- und Omas Küche
"Global"

"Global"

12.02.2018 19:53

Begriffe lösen Assoziationen aus. Sie sind heute nicht selten Teil von Marketing-Strategien. Oft wollen diejenigen, die einen Begriff verwenden, positive Effekte erzeugen. Doch bei anderen werden negative Empfindungen geweckt. Das kann derzeit mal wieder bei der Diskussion um den Begriff „Heimat“ festgestellt werden.
Offenbar hat die in der Entstehung befindliche „Große Koalition“, vor allem aber die vor der Landtagswahl stehende CSU, ein Bedürfnis in der Bevölkerung erkannt. Das möglicherweise künftig von Horst Seehofer geleitete Innenministerium soll im Namen durch den Begriff „Heimat“ erweitert werden.
Es gibt dafür mehrere aktuelle Vorbilder. In Bayern existiert seit 2014 unter Markus Söder das „Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat“, und in Nordrhein-Westfalen wurde 2017 das „Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung“ eingeführt. Der Inhalt ist ziemlich harmlos. In Bayern geht es laut offizieller Verlautbarung zum Beispiel darum, „gleichwertige Lebensverhältnisse im ganzen Freistaat“ zu schaffen, also den öffentlichen Raum zu fördern.
Für die einen Marketing, für die anderen ein Unwort
Daß die Institution aber nicht „Ministerium für Gleichwertigkeit“ heißt, sondern den „Heimat“-Begriff verwendet, richtet sich auch als Zeichen an die verunsicherten Bürger im Land. Es soll signalisieren, daß die politische Klasse sich des Wunsches der Bürger nach geordneten Verhältnissen, nach Geborgenheit, nach Verwurzelung in ihrer Region und ihrem Land angenommen hat. Österreichs Bundespräsident Alexander van der Bellen hat es vorgemacht, und die Verwendung des „Heimat“-Begriffes dürfte ihm 2016 entscheidende Pluspunkte bei seiner Wahl zugeführt haben.
Was für die einen positives Marketing ist, ist für die anderen die Verwendung eines Begriffs, der in die falsche Richtung weist. Der Landesgeschäftsführer der Berliner Linkspartei Sebastian Koch befürchtet, daß durch den Begriff die gesellschaftliche Entwicklung zu mehr Globalisierung und Internationalität gefährdet werden könnte. Man müsse sich zwischen „Deutschtümelei und Weltoffenheit“ entscheiden.
"Selbst auf dem höchsten Thron der Welt sitzen wir doch nur auf unserem Hintern." (Michel de Montaigne)
(rjhCD6149)


Globalisierer sorgen sich um einen Begriff

Der Begriff „Heimat“ ist Koch also bereits zu deutsch, zu national besetzt. Auch der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Gökay Sofuoglu, fühlt sich bedroht. Die Übertragung des „Heimat“-Begriffs in einen politischen Kontext, „halten wir nicht nur aufgrund der deutschen Vergangenheit für problematisch. Wir befürchten, daß er nicht Zusammenhalt und Zusammengehörigkeit, sondern Ausgrenzung und Spaltung fördert“, verlautbarte er.
Drei Varianten von Globalismus
Und auch der Schriftsteller Daniel Schreiber wettert nun in der Zeit, daß mit diesem Begriff „Deutschland so werden soll, wie es nie war“. In Schreibers inhaltlich sehr dünnen Zeilen offenbaren sich exemplarisch die weitgehend unreflektierten, durchaus antideutsch zu titulierenden, Ressentiments, die vielen Zeitgenossen in ihre Hirne transplantiert wurden.
Schreibers historisches Zeitverständnis ist in starkem Maße determiniert, also von der Vorstellung eines „Fortschritts“ und eines „Rückschritts“ strukturiert. „Fortschritt“ ist im Kontext solchen Denkens ein Mehr an Globalisierung, an Internationalität, an Grenzöffnung, an Migration, an Multikulturalismus, an Auflösung traditioneller Lebensformen, an weltweiter Vernetzung, an digitaler Geschwindigkeit, an Normierung bei gleichzeitiger Vielfalt der Produktauswahl.
An der politischen Selbstverortung des jeweiligen Publizisten oder Politikers liegt es dann, ob er sich mit diesem globalistischen Konzept zufrieden gibt (neoliberal) oder ob er noch eine Prise mehr an „sozialer Gerechtigkeit“ darüber zuckern möchte (gemäßigt links) oder ob er sich von Einwanderung zukünftig einen globalen Umsturz hin zu einer kommunistischen Welt-Gesellschaft erhofft (radikal links).
Sand im Getriebe der globalen Vereinheitlicher
So detailliert äußert sich Schreiber nicht, aber für ihn steht fest, daß es eine Entscheidung zwischen zwei Richtungen gibt, in die sich das Land und die Welt entwickeln können. Der Begriff „Heimat“ weist für ihn in die „rückschrittliche“ Richtung, also eine Welt der Trumpschen Mauern, des polnischen Katholizismus, des österreichischen und ungarischen „Nationalismus“, der türkischen Erdogan-„Diktatur“, der russischen „Hetze“ gegen „Schwule, Lesben und Transgender“ und der Brexit-Briten.

Unterschiedlichste Zeitphänomene werden also in einem Aufwasch als Feinde markiert, und zwar weil sie allesamt Sand im Getriebe einer auf Globalisierung und Vereinheitlichung ausgerichteten Welt-Utopie sind. Daß die „Rechtsextremen“ im Bundestag, gemeint ist die AfD, in einen Kontext mit Erdogan, Putin, der polnischen PiS-Partei und Trump gestellt werden, zeigt, daß die Komplexität der modernen Welt gerade bei Globalisierungsanhängern in ein schlichtes schwarz-weißes Blockdenken zurückverdichtet wird.
Nun kritisiert Daniel Schreiber, daß sich mit dem Begriff „Heimat“ das Bestreben nach einem „irrealen Sehnsuchtsort“ verbinde. Es verberge sich der dahinter der Wunsch nach einer vormodernen Idylle, die „Projektion von kollektiven Sehnsüchten, Ängsten und Nostalgien“.
Irrationale Ängste der Globalisten
Diese Einschätzung mag sogar stimmen. Indes, was ist das anderes, als Globalisierungsfreunde wie Schreiber ebenfalls vertreten? Sie vertreten mit ihrem Projekt einer internationalisierten „Moderne“ ebenfalls einen „irrealen Sehnsuchtsort“. In ihrem Bestreben nach einer Welt des ewigen Friedens in Konsum und Unterhaltungsindustrie, einer Welt der globalen Reise- und Niederlassungsfreiheit sowie der post-ethnischen Vermischung der Völker, offenbaren sich ebenfalls „kollektive Sehnsüchte“.
Und ihre eigenen Ängste zeigen sich ja angesichts der scharfen Attacken gegen sämtliche Störelemente auf dem Weg in die „multikulturelle“ Idylle ganz deutlich. Gerade im Begriff des „rechten Randes“, den Schreiber warnend verwendet, in den Angriffen gegen „Fremdenfeinde“ und „Populisten“ kann man diese durchaus irrationalen Ängste der Globalisten sehr gut erkennen.
In diesem Kampf zwischen Licht und Dunkelheit wirkt Schreibers Vorschlag, den Begriff „Heimat“ doch lieber durch „Zuhause“ zu ersetzen, indes nur lau. Während die Heimat den Umgestaltungsphantasien der Globalisten überlassen werden soll, wird dem Volk nur noch ein „Zuhause“, ein scheinbarer Rückzugsort in den eigenen vier Wänden, zugestanden. Dahinter verbirgt sich allerdings nur der Versuch einer Ent-Politisierung der kritischen Bürger.

Quelle: "Globalismus"
Integration auf skandinavisch - Schweden: Migranten an die Waffen! (von ALSTER)

Schon wieder Schweden? Das ehemals nicht-paktgebundene und ethnisch homogene Land mit einer recht kleinen Bevölkerung (zehn Millionen) wird schon seit Jahrzehnten als Vorreiter und ideales Versuchslabor für totalitär-globalistische Ideen missbraucht – ob Massenmigration oder Gender – immer vorneweg! Nun soll der hungrige Fuchs in den schwedischen Hühnerstall integriert werden.
Gebt den Neuankömmlingen Waffen – Integration auf schwedisch
Vier Parteien (seit 2014 unterstützen sie als „Allianz“ die rot/grüne Minderheitsregierung, um die Schwedendemokraten zu verhindern), die Moderate Partei, Zentrumspartei, Liberale Partei und die Christdemokratische Partei haben einen Gesetzentwurf eingebracht. Sie wollen neu ankommende moslemische Migranten in die freiwilligen Verteidigungsorganisationen Schwedens aufnehmen. Dies werde zum Integrationsprozess beitragen.
Neuankömmlinge könnten so an sinnvollen Aktivitäten und Ausbildungen teilnehmen und gleichzeitig spüren, dass sie Positives zu ihrem neuen Land beitragen. In diesen Verteidigungsorganisationen lernen die Freiwilligen, mit Maschinengewehren und anderen Waffen umzugehen, um ihre Heimat verteidigen zu können. Schwedische Zivilisten können diese Waffen nicht legal besitzen.

Die Schwedendemokraten als einzige Oppositionspartei meinten dazu, dass Migranten sich erstmal assimilieren müssten, bevor sie überhaupt aufgenommen werden können. Eine gute Integration und die Staatsbürgerschaft wären unabdingbare Voraussetzungen, um Teil der Organisationen innerhalb der Verteidigung zu sein. Über den Gesetzesvorschlag wird voraussichtlich im März debattiert und abgestimmt werden.
Die Sicherheitslage für die Bürger in Schweden ist so übel, dass der Polizeichef Dan Eliasson unlängst um Hilfe bat (PI-NEWS berichtete). Inzwischen muss die Polizei in Malmö ihre Polizeistationen mit Maschinengewehren und schusssicheren Westen beschützen. Der Grund sind laufende Operationen gegen kriminelle Milieus und zunehmende Angriffe auf die Polizei.
Im Oktober letzten Jahres detonierte eine Sprengladung an der Polizeistation in Helsingborg (nahe Malmö). Der Eingang wurde zerstört. Im Dezember explodierte ein Polizeiauto vor der Polizeistation im Sallerupsweg von Malmö und am 17. Januar detonierte eine Sprengladung vor der Polizeistation in Rosengård, die man in der halben Stadt hören konnte.
Warum müssen wir immer wieder über den fortlaufenden Niedergang Schwedens berichten? Schweden ist ein vorbildliches Vorzeigemitglied der EU. Nach Einschätzung der humanitären Großmacht Schweden sollte die EU jährlich eine Million „Flüchtlinge“ aufnehmen. „Europa als Kontinent muss Verantwortung in der weltweiten Flüchtlingskrise übernehmen“, sagte der schwedische Justiz- und Einwanderungsminister Morgan Johansson. „Wir sind der reichste Kontinent der Welt und es ist offenkundig: wenn es jemanden gibt, der das handhaben kann, dann ist es Europa mit seinen 500 Millionen Einwohnern. Die EU sollte in der Lage sein, pro Jahr eine Million Flüchtlinge aufzunehmen.“ Schweden nahm im Verhältnis zu seinen zehn Millionen Einwohnern so viele „Flüchtlinge“ auf wie kein anderes EU-Land. Die Folgen? Siehe oben.
Schwedische EU-Politiker sind zudem die loyalsten Verbündeten von George Soros. Die Open Society Foundation von Multimilliardär und Börsenspekulant George Soros beauftragte eine Beratungsfirma, Kumquat Consult, um die Mitglieder des Europäischen Parlaments hinsichtlich der „Kernwerte“ der Soros-Stiftung zu bewerten. Hierbei ging es vor allem darum, genügend politisches Mobilisierungspotential zu entdecken – Abgeordnete, die Soros für seine Kampagnen nutzen kann. So trägt die Studie den Titel „Verlässliche Alliierte im Europäischen Parlament (2014-2019)“.
Dabei stellen die Schweden hinsichtlich der Soros-Werte (wie offene Grenzen, Regime-Change-Kriege, Banker-Profite, Massenmigration…) die absolute Spitze der Unterstützer dar. 13 von 20 schwedischen EU-Abgeordneten (65 Prozent!) stehen demnach als „loyale Verbündete“ fest. Dabei handelt es sich sowohl um Sozialdemokraten, Grüne und Liberale als auch um Konservative.
Eine voraussichtliche Neuauflage der GroKo mit dem EU-Tandem Merkel/Schulz wird sicherlich zusammen mit Macron und den islamophilen EU-Vertretern Mogherini, Timmermanns und Dimitris Avramopoulos ein neues EU-Asylsystem für die „Vereinigten Staaten von Europa“ anvisieren, um die schwedischen Zustände gleichmäßig und automatisch auf alle EU-Länder verteilen zu können.

"Flüchtlings"-Rosinenpickerei in Marienburg - Köln: Keine Asyl-Jungmannen ins Villenviertel (von MARKUS WIENER)

Köln-Marienburg ist ein teures, aber sehr beliebtes Pflaster für das gehobene Bürgertum und alle, die es sich sonst leisten können. Auch Politiker jeglicher Schattierung sowie gutmenschlich bewegte Kultur- und Medienschaffende zieht es in das schicke Villenviertel im Kölner Süden. Kein Wunder, dass man dort dann am liebsten unter sich bleiben möchte. Auch das sonst von diesen Leistungsträgern gerne gepredigte Multikulti beschränkt sich in Marienburg bisher im Regelfall auf den Nobel-Italiener um die Ecke oder die persische Akademikerfamilie im Nachbarhaus.
Dumm nur, dass der ungezügelte „Refugee-Welcome“-Irrsinn inzwischen solche Ausmaße angenommen hat, dass man die Mühseligen und Beladenen aus aller Welt nicht mehr länger nur beim „Pöbel“ in Chorweiler oder Kalk abladen kann. Weil dort nämlich inzwischen alles aus den Nähten platzt, plant die Stadtverwaltung jetzt ernsthaft Flüchtlingsunterkünfte bei den „oberen Zehntausend“, so z.B. in der Brohler Straße in Marienburg.
Eine Vorstellung, die den gut vernetzten politischen Seilschaften in Marienburg die Schweißperlen auf die Stirn treibt: Armuts- und Elendsgestalten aus aller Welt mitten unter den Schönen und Reichen, unübersehbar auf dem Weg zum morgendlichen Tennisspiel oder Edel-Brunch? Vielleicht sogar noch aggressive, archaisch sozialisierte Jungmannen aus Afrika und Arabien Tür an Tür mit zarten Töchtern aus besserem Hause?
Zumindest das soll nach dem Willen der politischen Lobbyvertretung der Marienburger – also CDU, Grüne und FDP – auch in Zukunft lieber exklusiv „Krethi und Plethi“ vorbehalten bleiben. Per Änderungsantrag gab die schwarz-grün-gelbe Ratskoalition der protestierenden Verwaltung am Montag im Finanzausschuss auf dem Weg, dass bei der zukünftigen Belegung der Wohneinheiten in der Brohler Straße ausschließlich geflüchtete Familien und geflüchtete Alleinerziehende mit Kindern sowie einheimische Familien und Alleinerziehende mit Kindern berücksichtigt werden sollen.

Sowas nennt man dann wohl Rosinenpickerei. Und das ausgerechnet von den gleichen Leuten, die andere ständig multikulturell zwangsbeglücken wollen. Heuchlerischer und sozial ungerechter geht es nicht mehr.
Quelle: "Schweden-Köln"

Einstellungen
  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 12.02.2018 19:53:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 12.02.2018 20:02
Beliebteste Blog-Artikel Artikel empfehlen
Andere Artikel dieser Kategorie, die für Sie interessant sein könnten: Neueste Artikel der Kategorie Allgemein

Melden Sie sich an, um die Kommentarfunktion zu nutzen
Suche Rezepte für Konservierung heimischer Kräuter, Tipps für Marmeladen, Marinaden


disconnected Foren-Chat Mitglieder Online 1
Xobor Xobor Blogs