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"Jude"

"Jude"

17.02.2018 20:16

Frankreich, 12.Januar 2018, Sarcelles. Eine Pariser Vorstadt. Ein 15-jähriges Mädchen kommt aus der Schule. Sie trägt eine Halskette mit dem Davidstern und ihre jüdische Schuluniform. Ein „Mann“ greift sie mit einem Messer an, zerschneidet ihr das Gesicht und flüchtet. Sie wird für den Rest ihres Lebens gezeichnet sein.
Am 8. Januar wird ebenfalls in Sarcelles ein 8-jähriger, der eine Kippa trägt, von zwei „Jugendlichen“ getreten und geschlagen.
Am 18. Januar, nur sechs Tage nach der Messerattacke in Sarcelles, wird ein führendes Mtglied der jüdischen Gemeinde in Montreuil, im Osten von Paris, die ganze Nacht lang gvon zwei Männern gefoltert, die sich zuvor durch eine Fenster Zutritt zu seiner Wohnung verschafft hatten, während der Mann schlief.
Graffiti an den Häusern warnen jüdische Besitzer, sie sollten schleunigst das Land verlassen, wenn sie am Leben bleiben möchten. Briefe mit Munition werden verschickt, dem Adressaten wird mitgeteilt, die nächste Kugel werde seinen Kopf treffen.
An jüdischen Geschäften und Restaurants prangt immer häufiger der Schriftzug „Jude“. Geschäfte und Läden werden zerstört.
Im Februar 2017 werden zwei junge Juden in Bondy angegriffen und mit Stöcken und Metallstangen verprügelt. Sie waren durch ihre Kippas als Juden zu erkennen. Einem von ihnen werden seine Finger mit einer Metallsäge abgetrennt.
In Marseille war zuvor ein jüdischer Lehrer mit einer Machete von einem Studenten angegriffen worden. Er habe einen Juden enthaupten wollen, gibt der Angreifer als Motiv an.
Im September 2017 wird der Präsident der pro-israelischen Organisation Siona, Roger Pinto, gezwungen seine Tür aufzumachen und über Stunden festgehalten und geschlagen. (von Marilla Slominski)
"Flash Crashs können von großen Marktteilnehmern wie Hedgefonds und internationalen Großbanken absichtlich herbeigeführt und zur eigenen Gewinnmaximierung genutzt werden."
(rjhCD6149)


Frankreich: An jüdischen Geschäften prangt wieder das Wort „Jude“

Die Angriffe auf die jüdische Bevölkerung Frankreichs nehmen zu und finden mittlerweile am hellichten Tag in der Öffentlichkeit statt. Doch nicht nur die Straße ist ein gefährliches Pflaster für Juden geworden. Sie werden auch zunehmend in ihren Wohnungen und Häusern überfallen.
Schlagzeilen machte auch der Fall der 65-jährigen orthodoxen Jüdin Sarah Halimi, die im vergangenen April in ihrer Pariser Wohnung überfallen und ermordet wurde. Sie wurde unter „Allahu-Akbar“ Schreien und Beleidigungen von dem 27-jährigen Moslem Kobili Traoré geschlagen und dann vom Balkon geschmissen. Bis heute sei unklar, ob es sich um ein antisemitisches Motiv gehandelt habe, heißt es von offizieller Seite. Der Täter gilt als „psychisch gestört“.
Jüdische Familien verkaufen ihr Häuser unter Marktwert, nehmen zu kleine Appartements in Kauf für ein bisschen mehr Sicherheit in einer besseren Gegend.
Die jüdische Gemeinde in Frankreich ist immer noch die größte in Europa, doch die Zahlen sinken. Gab es im Jahr 2000 noch eine halbe Million, sind es jetzt weniger als 400.000 uns sie sinkt weiter.
„Was hier passiert, ist eine ethnische Säuberung, die aber nicht genannt wird. In wenigen Jahrzehnten wird es in Frankreich keine Juden mehr geben“, vermutet Richard Abitbol, Vorsitzender der Gemeinschaft französischer Juden und der Freunde Israels.
„Frankreich ohne Juden wird nicht mehr Frankreich sein“ sagte der ehemalige Premierminister Manuel Valls. Die Bedrohung komme weniger von „rechts“, die Hauptzahl der Angriffe gehe von der muslimischen Bevölkerung aus, wusste er auch zu berichten. Valls sah daraufhin sich massiven Angriffen ausgesetzt. Muslimische Webseiten bezeichneten ihn als „Agenten der jüdischen Lobby“ und „Rassisten“ , selbst aus den Reihen seiner eigenen Partei wurde Kritik laut. Er habe eine jüdische Ehefrau und stehe daher unter Einfluss, so der ehemalige Außenminister Roland Dumas.
In Frankreich über den Zusammenhang von Islam und Antisemitismus zu sprechen ist gefährlich, für einen Politiker ist es beruflicher Selbstmord. Die Regeln der politischen Korrektheit werden von keiner Seite des Parteienspektrums geschweige denn von den Medien überschritten. Der wachsende Anteil an Muslimen ist für Parteien wichtig bei Wahlen.
In Frankreich gibt es mittlerweile 600 sogenannte No-Go-Zonen. Unruhen können jederzeit ausbrechen. In den letzten wurden mehr als 500 Menschen von islamischen Terroristen getötet oder verstümmelt.
Die neu angekommenen Muslime aus afrikanischen Ländern haben regelrechte Slums entstehen lassen, die völlig außerhalb der Kontrolle der Polizei sind.
Antisemitische Bücher und Propagandareden von radikalen islamischen Predigern werden in französischen Buchhandlungen frei angeboten.
Synagogen, jüdische Schulen und Kulturzentren werden von bewaffneten Soldaten mit schusssicheren Westen rund um die Uhr bewacht.
Menschen, die es wagen diese Zustände zu kritisieren, wie der Journalist Éric Zemmour, werden wegen „Hassrede“ verurteilt.
Eine Dokumentation, die aufdeckt, dass Schulen, die von der Muslimbruderschaft und von radikalen Predigern unterwandert sind, von der französischen Regierung finanziert werden, wurde nur in Israel ausgestrahlt.
Und kürzlich machte die Gewinnerin einer französische Talentshow öffentlich Witze darüber, dass es 1945 weniger Juden als 1939 gegeben habe. Jüdische Organisationen protestierten, doch der große Aufschrei blieb aus.
Als am 27. Januar der Internationale Holocaust Gedenktag begangen wurde, war das nicht für eine einzige französische Zeitung ein Thema. Auch Präsident Emmanuel Macron schwieg. Er veröffentlichte nur eine kleine.Notiz auf Twitter, in der er an Auschwitz erinnerte und wie wichtig es sei Frieden, Einigkeit und Toleranz zu erhalten. Das Wort Juden oder Holocaust kamen ihm nicht über die Lippen. Für sie gelten diese hehren Ziele im heutigen Frankreich nicht mehr.

Quelle: "Antisemitismus-Frankreich"
Die ewige Kanzlerin

Welche Tiefenwirkung das Bundestagswahlergebnis 2017 im deutschen Parteien- und Machtgefüge auslöst, zeigt sich erst allmählich. Die 12,6 Prozent für die AfD haben ein eingespieltes Strömungssystem in den Gewässern der Politik verändert. Es kommt zu neuen, anderen Verwirbelungen. Die sich endlos hinziehenden Sondierungsgespräche und Koalitionsverhandlungen illustrieren die wachsende Irritation bei den etablierten Kräften.
Im Epizentrum der Erschütterung: die ewige Kanzlerin Angela Merkel, gut 18 Jahre CDU-Vorsitzende, seit zwölf Jahren Regierungschefin. Ihre politischen Kehrtwenden – Atomausstieg, Abschaffung der Wehrpflicht, Euro-Rettung, Grenzöffnung, Ehe für alle – bereiteten den Boden für die Erosion des Parteiensystems und den bislang ungebremsten Aufstieg der AfD. Es ist im Grunde makaber, daß nicht Merkel über diese Entwicklung stürzt, sondern die SPD in einen Abwärtsstrudel gerät. Eine jüngste Umfrage sieht die Sozialdemokraten bundesweit bei 16,5 Prozent – die AfD fast gleichauf mit 15 Prozent.
Ein Ende der Selbstdemontage ist nicht in Sicht
„Die AfD ist auf dem besten Weg, die SPD als Partei der kleinen Leute und als Arbeiterpartei abzulösen“, warnt SPD-Parteirebell Thilo Sarrazin. Martin Schulz habe das gespürt, seine Partei aber in einem „panischen Zickzack-Kurs“ noch tiefer in die Krise geführt. Es war mitleiderregend, wie sich Martin Schulz in einer Achterbahnfahrt vom über Wasser gehenden Erlöser („Mister 100 Prozent“) zum schändlich in die Wüste geschickten Sündenbock der SPD entwickelte. Und ein Ende der Selbstdemontage ist nicht in Sicht. Inzwischen paßt das Bild vom „gärigen Haufen“ eher zur SPD als zur AfD, die im Gegensatz dazu einem Ausbund an Harmonie gleicht.
Die der SPD in hellen Scharen davonlaufenden Wähler, die Kassiererin im Supermarkt, der Autobauer, die in einem Sozialbau wohnende Rentnerin – sie wollen wissen, wann endlich der noch immer unkontrollierte und ungebremste Zustrom von illegalen Zuwanderern und Asylbewerbern gestoppt wird. Den Verdrängungsdruck auf dem Wohnungsmarkt durch über eine Million ins Land gelassene Flüchtlinge spürt weniger die FDP- als die klassische SPD-Wählerklientel.
Der Wille, das politische Kernproblem der Masseneinwanderung an den Hörnern zu packen, fehlt völlig. In erster Linie interessiert die Bürger nicht der visionslose Wortbrei des Koalitionsvertrages, der 322mal das Wort „Europa“ herunterbetet. Hübsch die Versprechen zu Digitalisierung und Breitbandausbau, hier eine steuerliche Minientlastung, dort eine kosmetische Subvention für häuslebauende Familien. In Wirklichkeit drücken sich aber, so treffend Sarrazin, die GroKo-Spitzen um den „weißen Elefanten im Raum der Politik“, nämlich „das offene Scheunentor Asyrecht“, die „ungeregelten Fragen der Migration und des Zuzugs kulturfremder Wirtschaftsmigranten“.

Die dänischen Sozialdemokraten haben gelernt
Statt dessen will die GroKo in großen Schritten in eine europäische Transferunion marschieren, die primär zu Lasten der deutschen Steuerzahler geht. Schon jetzt türmen sich die Target-Salden der Europäischen Zentralbank (EZB) auf 900 Milliarden Euro. Während die Null-Zins-Politik die Altersrücklagen der Deutschen zugunsten überschuldeter Staaten auffrißt, explodieren dank Billigkrediten und von EZB-Druckmaschinen erzeugter Geldschwemme Immobilienpreise und Mieten.
Es ist inzwischen nicht unwahrscheinlich, daß die SPD-Basis den Putsch gegen die Parteiführung gewinnt und die GroKo stoppt. Es bliebe dann nur noch die interessante Option einer CDU/CSU-Minderheitsregierung. Vorgezogene Neuwahlen würden momentan Union und SPD mit noch schlechteren Ergebnissen bestrafen, weshalb dieser Schritt ängstlich gemieden wird.
Wenn die SPD ernsthaft dem weiteren Absturz in die Bedeutungslosigkeit entgehen will, müßte sie sich endlich auf die Interessen ihrer Wähler besinnen.
In Dänemark haben die Sozialdemokraten aus den Wahlerfolgen der einwanderungskritischen Dänischen Volkspartei gelernt und bewegen sich unter ihrer jungen Vorsitzenden Mette Frederiksen auf diese zu. So forderte Frederiksen vor wenigen Tagen eine Abkehr vom bisherigen Asylrecht und Asylgewährungen nur noch unter stark eingeschränkten Bedingungen. In Deutschland kaum vorstellbar.
Tiefsitzende antinationale Neurose
Noch verstellen nämlich ein grotesker „Kampf gegen Rechts“ und eine tiefsitzende antinationale Neurose rationale politische Kurskorrekturen. Absurde politische Tabus blockieren – noch – das Prüfen anderer politischer Optionen. Union, FDP und AfD besitzen im Bundestag schon jetzt eine klare rechtsbürgerliche Mehrheit von 418 Abgeordneten gegen 289 von SPD, Grünen und Linkspartei. Ist es so weltfremd, hier nüchterne Handlungsoptionen für einen künftigen politischen Kurswechsel zu sehen?
Solange nicht Merkel selbst den Stuhl räumt – wie soll eine ernsthafte Erneuerung und „Verjüngung“ der CDU und der Regierung dann aussehen? Wie soll ein abgehalfterter Horst Seehofer, dem Merkel in der Debatte um die Obergrenze sämtliche Zähne ziehen konnte, für eine harte Wende in der Inneren Sicherheit stehen? Zaghaft scharren Kritiker in der CDU mit den Füßen, werden Fäuste in den Taschen geballt, wird sich in den hinteren Reihen mutiger geräuspert. Von einem ernstzunehmenden Aufstand gegen die Parteichefin kann keine Rede sein.
Tatsächlich sinkt jedoch der Stern Merkels. Die bis zur Bundestagswahl in Nibelungentreue ergebene Springer-Presse geht immer deutlicher auf Distanz. Die machtbewußte Politikerin hat indes in der Vergangenheit oft von überraschend eintretenden außenpolitischen oder wirtschaftlichen Krisen profitiert, weshalb Nachrufe auf sie verfrüht sind. Ohne durch neuerliche Wahlen erzwungenen Elitenwechsel ist in Berlin kaum mit einer politischen Wende zu rechnen.
(JF 8/18)
Quelle: "ewige Merkel"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 17.02.2018 20:16:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 17.02.2018 20:35
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