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"Albanien"

"Albanien"

15.05.2018 18:24

Clanchef Klement Balili gilt als einer der meistgesuchten Männer der Welt. Und doch wird der „Pablo Escobar des Balkans“ immer wieder in Albanien gesichtet.
Er ist einer mächtigsten Verbrecher Europas, kontrolliert den Großteil des europäischen Kokain-Handels und war in seiner Heimat Albanien zwischendurch sogar Minister: Klement Balili, der in Anlehnung an einen berüchtigten südamerikanischen Drogenboss auch „der Escobar des Balkans“ genannt wird. Die Blutspur des Mannes zieht sich bis nach Berlin.
Im Mai 2017 durchsiebt ein Maschinenpistolen-Kommando ein Lokal in der Groninger Straße in Wedding, der Wirt ballert eiskalt zurück. Obwohl insgesamt 26 Schüsse abgegeben werden, wird wie durch ein Wunder niemand verletzt. Auffällig: Wie mehrere der Angreifer ist auch der 34-jährige Wirt Albaner, stammt ursprünglich aus dem Kosovo.
„Korridor für harte Drogen“
Auslöser der Schießerei, die vor Gericht derzeit als Mordversuch in Zusammenhang mit Drogengeschäften verhandelt wird, war nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft eine nicht bezahlte Drogenlieferung und eine „erhebliche Summe Bargeld“. Ermittler befürchten, dass sie nur der Anfang einer Reihe von blutigen Auseinandersetzungen in einem neuen Drogen-Krieg war. Denn die albanische Mafia unter der Führung des Drogen-Barons Klement Balili ist nach Erkenntnissen der Ermittlungsbehörde Europol fest dazu entschlossen, ihre „Vormachtstellung im europäischen Drogenmarkt“ weiter auszubauen.
"Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht genug für jedermanns Gier." (Mahatma Gandhi)
(rjhCD6149)


Bandenkrieg befürchtet. Albaner-Mafia drückt in den Drogenkrieg

(Die Grafik zeigt, wie die Drogen von Albanien zu uns gelangen. / Foto: Berliner Kurier)
Bereits seit Jahren ist Albanien mit seinen korrupten Behörden und durchschnittlich 218 Sonnentagen pro Jahr der Marihuanaproduzent Nummer eins in Europa. Doch laut Europol ist Albanien mittlerweile auch „Korridor für harte Drogen“, vor allem Kokain. Verantwortlich dafür soll besagter Klement Balili sein, der nach Erkenntnissen der US-amerikanischen Drogenbehörde DEA direkte Kontakte zu den südamerikanischen Drogenbossen haben soll.
Die sechs Attentäter schweigen
Unglaublich: Obwohl Balili 2014 bereits im Visier von Europol und der DEA war, wurde der Mann von der albanischen Regierung offiziell zum „Direktor des Ministeriums für Transport und Verkehr“ ernannt. Erst als die internationalen Proteste gegen seine Ernennung immer schärfer wurden, verlor der Mann das Amt wieder. Seine Drogen überschwemmen Europa und Berlin aber nach wie vor.
Inwieweit Balili oder zumindest seine Handlanger in den Weddinger Mordauftrag verwickelt sind, ist noch unklar. Denn bislang hat keiner der sechs Attentäter (27 bis 40) vor dem Gericht auch nur ein Wort von sich gegeben. Bis Juni sind noch weitere 20 Prozesstage anberaumt.

"Fokus liegt auf Russland" – US-Marine reaktiviert ihre Zweite Flotte wegen "Bedrohung aus Moskau" (von Florian Warweg)

(Symbolbild: Die USS Nimitz, USS Kitty Hawk und USS John C. Stennis Carrier Strike Groups während des Manövers "Valiant Shield")
Vor wenigen Jahren mit der Begründung deaktiviert, Russland stelle keine militärische Bedrohung mehr dar, soll die Flotte, die dafür vorgesehen war, im Einsatzfall US-Panzer und Soldaten schnell nach Europa zu verlegen, wieder in Betrieb genommen werden.
Während Russland seine Militärausgaben um 20 Prozent senkt, kündigt das Pentagon an, die Zweite US-Flotte wieder in Betrieb zu nehmen und verweist auf eine angebliche neue Bedrohungslage durch Russland. Allerdings ist Russland im angedachten Einsatzbereich der Zweiten Flotte, dem Nord-Atlantik, bis auf den heutigen Tag kaum präsent.
Mehr zum Thema - Friedensforscher: NATO-Militärausgaben auf Höchststand während Moskau Ausgaben um 20 Prozent senkt
Doch dessen ungeachtet argumentiert der Stabschef der US-Marine, US-Admiral John M. Richardson, dass die Welt "in eine neue Ära des Wettbewerbs zwischen den Großmächten" eingetreten sei.
Um auf diese Veränderungen - speziell im Nordatlantik - vorbereitet zu sein, stellen wir die Zweite Flotte heute neu auf", verkündete Richardson symbolträchtig am 5. Mai an Bord des Flugzeugträgers USS George H. W. Bush.


(Der Flugzeugträger USS George H.W. Bush)
Die USA hatten erst vor sieben Jahren die Zweite Flotte mit der Begründung deaktiviert, dass Russland keine militärische Bedrohung mehr darstelle.
Als Hauptquartier des Verbands soll nach derzeitigen Informationen der US-Marinestützpunkt Norfolk im US-Bundesstaat Virginia rund 230 Kilometer südlich von Washington, D.C. dienen. Dort hatte die Zweite Flotte bereits bis 2011 ihren Hauptsitz. Vor ihrer zeitweiligen Desaktivierung umfasste die Zweite Flotte 126 Kriegsschiffe, 4.500 Flugzeuge und 90.000 Marine-Soldaten.
Der britische Militäranalyst Jonathan Marcus schreibt in einem Beitrag für die BBC über die Reaktivierung der Zweiten US-Flotte:
In diesem Fall liegt der Fokus auf Russland - eine Antwort auf die verstärkten Marinetätigkeiten der letzten Jahre. Das bestehende Muster der US-Marineoperationen wird sich ebenfalls deutlich verändern. US-Verteidigungsminister James Mattis besteht darauf, dass er weniger vorhersehbare Einsätze von kürzerer Dauer wünscht. Experten gehen zudem davon aus, dass eine US-Flugzeugträgerkampfgruppe der Flotte nun häufiger in europäischen Gewässern eingesetzt wird.
Ein Blick auf die Geschichte und Einsatzorte der Zweiten Flotte lässt nichts Gutes für den fragilen Weltfrieden erahnen:
1. Verlegung von Kriegsgerät und US-Soldaten nach Europa als Hauptaufgabe
Eine der Aufgaben der Zweiten US-Flotte war es während des Kalten Krieges, die schnelle Verlegung von US-Panzern und Soldaten nach Europa zu gewährleisten. Dazu war der Verband mit speziellen Landungsschiffen für schweres Kampfgerät wie Kampfpanzer und Haubitzen ausgerüstet. US-Admiral Richardson zufolge soll die reaktivierte Zweite Flotte diese "Tradition" wiederaufnehmen und verstärkt "amphibische Kräfte" zugewiesen bekommen.
2. Angriff der Zweiten Flotte auf sowjetisches U-Boot
Im Rahmen der Kubakrise im Jahr 1962 wurde die operative Kontrolle der sogenannten Quarantäneeinheit dem Kommandanten der Zweiten Flotte, Vizeadmiral Alfred G. Ward, übertragen, der zu diesem Zweck die Task Force 136 organisierte. In dem Zusammenhang kam es zu einer bisher kaum bekannten direkten Konfrontation zwischen einem US-amerikanischen U-Bootjäger und einem sowjetischen U-Boot. Am 27. Oktober 1962 griff ein amerikanischer Zerstörer der Zweiten Flotte ein sowjetisches U-Boot B-59 vor Kuba mit Wasserbomben an, um es an die Oberfläche zu zwingen, ohne zu wissen, dass dieses über nukleare Torpedos verfügte.
Wadim Orlow, ein Mitglied der damaligen U-Boot-Besatzung, erläuterte bei einer Fach-Konferenz 2002 zur Kubakrise in Havanna, dass das U-Boot befugt war, zu feuern, wenn die drei leitenden Offiziere zustimmten. Die Offiziere begannen eine heftige Debatte darüber, ob sie den US-Kreuzer versenken sollten. Zwei von ihnen sagten Ja und einer Nein.
Ein Typ namens Arkhipow rettete die Welt",
kommentierte der renommierte US-Historiker Thomas Blanton von der George Washington University den Vorfall.

3. Federführung bei völkerrechtswidrigen Invasionen
Im Oktober 1983 befahl US-Präsident Ronald Reagan die Zweite Flotte in die Karibik, um die völkerrechtswidrige Invasion von Grenada während der Operation "Urgent Fury" anzuführen. Die amphibischen Einheiten für die Operation bestanden aus dem amphibischen Angriffsschiff USS Guam (LPH-9), dem amphibischen Transportschiff USS Trenton (LPD-14), dem Docklandungsschiff USS Fort Snelling (LSD-30), den Panzerlandebooten USS Manitowoc (LST-1180) und USS Barnstable County (LST-1197) sowie der 22. amphibischen Invasions-Einheit der US-Marine.
Der damalige Befehlshaber für die Invasion, Vizeadmiral Joseph Metcalf, wies der amphibischen Landungstruppe, der Task Force 124, die Aufgabe zu, den Flughafen Pearls sowie den Flughafenneubau in der Nähe von Point Salines und den Hafen von Grenville zu besetzen und alle gegnerischen Kräfte in diesem Gebiet "zu neutralisieren".
Hintergrund des Angriffs
Auf der Karibikinsel war eine den USA nicht genehme Regierung an die Macht gekommen, die gute Beziehungen zu Kuba pflegte. Der neue Premierminister Maurice Bishop enteignete einige Betriebe und setzte mehrere soziale Reformen wie die Einführung eines staatlich finanzierten Gesundheitssystems und den Bau zahlreicher Schulen sowie weiterer Infrastrukturprojekte um. Kuba half der unterenwickelten Karibikinsel unter anderem durch den Bau eines 50 Millionen US-Dollar teuren Flughafens. Kuba stellte dazu 636 Bauarbeitern bereit und sicherte die Übernahme der Hälfte der Baukosten zu. Aus angeblicher Furcht vor "Missbrauch des Flughafens für militärische Zwecke" gab US-Präsident Reagon den Angriffsbefehl an die Zweite Flotte. Bei der Invasion wurden auch 25 kubanische Bauarbeiter getötet.
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen stimmte am 28. Oktober 1983 mit großer Mehrheit für eine Resolution, in der die US-Invasion als "eine schwere Verletzung internationalen Rechts" bezeichnet und das "tiefe Bedauern der UN" zum Ausdruck gebracht wurde. Die Vereinigten Staaten legten umgehend ein Veto gegen diese Resolution ein. Ronald Reagans vielsagende Antwort auf die Resolution lautete:

Einhundert Nationen in der UN waren mit so ziemlich allem nicht einverstanden, was ihnen da, wo wir beteiligt waren, widerfuhr, und es hat mein Frühstück in keiner Weise gestört.
Vor der Operation "Desert Shield" und "Desert Storm" trainierte die Zweite Flotte mehr als die Hälfte aller US-Kriegsschiffe, die bei dem völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Irak zum Einsatz kamen.


"Terroristen in weißen Westen"- US-Schauspielerin auf den Spuren der Weißhelme in Aleppo

Carla Ortiz ist nicht nur Serienstar und Hollywoodschauspielerin, sondern auch leidenschaftliche Aktivistin. Sie lebt seit über zehn Jahren in den USA. Besonders der Syrienkrieg beschäftigt sie, denn sie stellte irgendwann fest, dass der Mainstream nicht wahrheitsgemäß beziehungsweise verzerrt darüber berichtet. In Aleppo nahm sie das Hauptquartier der berüchtigten Weißhelme in Augenschein und stieß auf interessante Hinterlassenschaften.
Sie machte sich deshalb bereits 2016/2017 auf nach Syrien, um eigene Eindrücke zu sammeln und diese in ihrem Dokumentarfilm "The Voice of Syria" festzuhalten. Zurzeit ist sie wieder in Syrien, um über den Krieg zu berichten.
Die ganze Idee, dass der Nahe Osten ein "Territorium des ständigen Konflikts" sei, das von "Diktatoren" geplagt werde, und der Westen als "Retter" der einheimischen Bevölkerung agiere, sei so üblich geworden, dass die Menschen "nahezu aufhören zu hinterfragen, was sie hören", erklärte Ortiz damals gegenüber RT.
Ähnlich verhält es sich mit den Berichten über die sogenannten Weißhelme. Diese beschreiben sich als eine Art Rettungsdienst für Zivilisten, operieren aber augenscheinlich nur in Islamistengebieten. Die Organisation hat ihren Sitz in Großbritannien und wird großzügig aus dem Westen, vor allen Dingen aus den USA und Großbritannien, unterstützt. Aber auch Staaten wie Kanada, Deutschland oder Dänemark ließen dem selbsternannten "syrischen Zivilschutz" finanzielle Hilfen zukommen.
Wie Ortiz erklärt, werden die sogenannten Weißhelme im Westen zu Helden hochstilisiert und ihre Berichte und Behauptungen unkritisch übernommen. Kritiker, aber auch Einheimische berichteten hingegen immer wieder, dass die Weißhelme mit Terroristen zusammenarbeiteten und für diese "Bilder und Berichte" erstellten. So waren es jüngst Aufnahmen der Weißhelme, die den vermeintlichen Giftgasangriff der syrischen Regierung in Duma beweisen sollten, und das zu einem Zeitpunkt, als die Islamisten vor Ort ihrer Niederlage entgegensahen. Auf Grundlage dieser Aufnahmen griffen die USA, Großbritannien und Frankreich Syrien militärisch an.

Ortiz glaubt, dass dieser Krieg Syrien von außen aufgezwungen wurde und er keineswegs "natürlich" ist. So nahm sie bei ihrer Reise durch die Arabische Republik auch die Weißhelme unter die Lupe, aufgrund derer Berichte der Krieg mehrfach erneut eskalierte. Im hart umkämpften und befreiten Aleppo begab sie sich in das örtliche Hauptquartier der Weißhelme. Zwar hatten diese vor ihrem Verlassen versucht, mit Feuer ihre Spuren zu verwischen, doch Ortiz fand dennoch zahlreiche sehr verräterische Indizien und Hinterlassenschaften. Das Video von ihrer Erkundungstour "auf den Spuren der Weißhelme" veröffentlichte sie kürzlich auf ihrem Facebook-Profil.
Wir zeigen das Video in voller Länge mit deutscher Übersetzung, damit Sie "Ihre eigenen Schlüsse ziehen können", wie Ortiz sagt.


(Mit freundlicher Genehmigung durch Carla Ortiz.)
Quelle: "Allgemeines"

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