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"Migranten"

"Migranten"

11.06.2018 15:02

und kein ENDE
Das Rettungsschiff "Aquarius" harrt weiter mit Hunderten Migranten an Bord im Mittelmeer vor Italien und Malta aus. Der Crew sei immer noch kein sicherer Hafen zugewiesen worden, sagte eine Sprecherin von der internationalen Organisation SOS Méditerranée am Montag.
Italien hatte am Sonntag Malta in die Pflicht genommen und an die Regierung von Joseph Muscat appelliert, den Hafen von Valletta für das Schiff und die Migranten zu öffnen. Die "Aquarius" hatte am Wochenende insgesamt 629 Gerettete an Bord genommen.
Malta werde die "Aquarius" nicht in ihre Häfen aufnehmen, teilte die dortige Regierung am Sonntagabend mit. Dies zeige zum wiederholten Mal den Unwillen von Malta "und damit auch von Europa, einzuschreiten und sich des Notstands anzunehmen", schrieb der italienische Regierungschef Giuseppe Conte auf Facebook.
Seit Langem kommen nur noch wenige im Mittelmeer gerettete Migranten auf Malta an. Die meisten Menschen wurden in der Vergangenheit unter Anweisung der zentralen Seenotrettungsleitstelle in Rom nach Italien gebracht. Dem will die neue Regierung nun einen Riegel vorschieben.
In den letzten Wochen gab es nur wenige Rettungseinsätze im Mittelmeer. Doch nun sind wieder mehr Boote mit Migranten und Flüchtlingen in Richtung Europa aufgebrochen. Mehr als 1.000 Menschen sind am Wochenende von seeuntauglichen Booten im Mittelmeer gerettet worden.
Salvini will Ankünfte von Migranten in Italien weiter reduzieren. Die italienischen Behörden forderten Malta am Sonntag mehrfach auf, "das erste Mal nach sehr langer Zeit" Verantwortung zu übernehmen und dem Rettungsschiff "Aquarius" die Einfahrt in Valletta zu gewähren, wie das Innenministerium mitteilte. Sollte Malta sich verweigern, wolle Salvini die Häfen schließen, berichtete unter anderem die italienische Tageszeitung La Repubblica.
Schon Salvinis Vorgänger Marco Minniti hatte im Vorjahr eine ähnliche Drohung ausgesprochen, um Solidarität der europäischen Partner einzufordern. Sein Hilferuf blieb jedoch unerhört. Gegen eine Hafensperre spricht etwa das Nothafenrecht, wonach Schiffe in Not, etwa mit Schiffbrüchigen an Bord, Anspruch auf das Einlaufen in den Hafen haben.
"Ein marxistisches System erkennt man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert." (Alexander Solschenizyn)
(rjhCD6149)


Italien droht mit Hafensperre: Rettungsschiff mit über 600 Migranten harrt weiter im Mittelmeer aus

Der Druck auf Malta aber steigt. Salvini hatte bereits am Freitag gesagt, der Inselstaat könne nicht zu jedem Hilfegesuch Nein sagen. Seit einer Absprache zwischen der dortigen Regierung und Rom im Jahr 2014 werden dorthin so gut wie keine Geretteten mehr gebracht. Die Hintergründe des Übereinkommens wurden nie offiziell publik gemacht.
Die "Aquarius" der Organisationen SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen erhielt am Sonntagabend die Anweisung, auf ihrer Position zwischen Malta und Italien zu bleiben, teilte Ärzte ohne Grenzen mit.

Das Schiff hatte 629 Migranten an Bord genommen, die in sechs verschiedenen Einsätzen teilweise in der Nacht von Samstag auf Sonntag gerettet wurden. Die Crew der Organisationen brachte 229 Menschen in Sicherheit, 400 weitere waren zuvor von der italienischen Marine, der Küstenwache sowie von Handelsschiffen gerettet worden. Ärzte ohne Grenzen sprach von einer "extrem stressigen Nacht".
Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen appellierte an die Beteiligten, eine "schnelle Lösungen" zu finden. "Die Verzögerung der Einsätze gefährdet die Gesundheit Hunderter Menschen, die dringend versorgt werden müssen", schrieb UNHCR auf Twitter.
Rettungsaktionen gab es am Wochenende auch andernorts im Mittelmeer: Die libysche Küstenwache fing nach eigenen Angaben am Samstag 152 Migranten auf zwei Booten vor der westlichen Küsten des Landes ab. Der Westen des chaotischen Bürgerkriegslandes Libyen ist bereits seit Jahren Startpunkt vieler Flüchtlinge auf ihrem Weg Richtung Italien.
Spanische Rettungskräfte brachten 300 Menschen in Sicherheit, die auf acht Booten von Marokko nach Spanien unterwegs waren. In einem Boot im Alborán-Meer wurden vier Leichen gefunden.
Die deutsche Organisation Sea-Watch beklagte das Vorgehen der italienischen Behörden. Die standardmäßige Vernehmung des Kapitäns bei der Ankunft am Samstag in Reggio Calabria habe länger gedauert als sonst und Journalisten an Bord hätten Videomaterial aushändigen müssen, was zu Verzögerungen bei der Rückkehr in die Rettungszone geführt habe. "Das Level des Drucks ist gestiegen", sagte Sea-Watch-Sprecher Ruben Neugebauer. "Aber die Lage im Mittelmeer ist desolat. Es sind zu wenig Einsatzkräfte unterwegs."

Auch der Europapolitische Sprecher der Linken, Andrej Hunko, kritisierte das Vorgehen:
"Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation empfiehlt, in Fällen, in denen die Geretteten Asyl beantragen wollen, diese gerade nicht in dem Land abzusetzen, aus welchen sie geflohen sind. Stattdessen sollen die Kapitäne die zuständige maritime SAR-Rettungsleitstelle (Maritime Rescue Coordination Centre, RCC) benachrichtigen. Dies ist im vorliegenden Fall geschehen, die Rettungen wurden sogar vom MRCC in Rom koordiniert", so Hunko in einer Erklärung."

Der neue italienische Innenminister Matteo Salvini nutzte die Notlage der Geflüchteten für "die rassistische Stammtischpolitik seiner Lega Nord"

Es sei auch die verfehlte Außenpolitik der Europäischen Union, die Menschen aus afrikanischen Ländern in die Boote treibe.
"Vielen Geflüchteten würde das Ertrinken erspart, wenn sich die EU-Mitgliedstaaten endlich zu einer eigenen Seenotrettungsmission oder sicheren Einreisemöglichkeiten entschließen würden". so Hunko weiter.
Er begrüße deshalb die Initiativen der Bürgermeister von Neapel und Palermo, die ihre Bereitschaft zur Aufnahme der Geflüchteten erklärt hätten. Es handele sich um eine zutiefst menschliche Initiative inmitten einer "von Rassismus, Chauvinismus und Nationalismus geprägten Debatte."
Mehr zur Problematik im Mittelmeer:


Quelle: "Mittelmeer-Migranten"
Presstituierte entdecken den Alkohol (von Claudio Michele Mancini)

Nicht nur die Auflagen der FAZ sind in den letzten Jahren dramatisch zurückgegangen. Sie sind um nahezu 38 % geschrumpft. Bei der SZ sieht die Quote noch vernichtender aus. Die schlagen sich mit einem Minus von weit über 45 Prozent Abonntenverlust herum. Der SPIEGEL hat sich auch dank eines personellen Kahlschlages und der Trennung von ihren besten Redakteuren inhaltlich und hinsichtlich ihres Niveaus ins untere Mittelmaß verabschiedet und ist geradezu ins Bodenlose abgestürzt.
Die etablierten Blätter müssen sich seit mehr als 3 Jahren immer wärmer anziehen. Das mag verschiedene Gründe haben, ganz sicher trägt das Internet zu dieser Entwicklung bei. Aber machen wir uns nichts vor. Die Presse, und damit meine ich die manisch unbelehrbaren, roten Redakteure, hat immer noch nicht begriffen, dass sich ihre Kunden auf lange Sicht nicht veralbern lassen. Nun herrscht Endzeitstimmung und die Hyänen der schreibenden Zunft stürzen sich mit Verve auf die übelriechenden Reste ihrer Überzeugungsarbeit.
Wenn sich Leser nicht mehr auf den substantiellen Inhalt und deren Richtigkeit verlassen können, und man berechtigte Zweifel an der authentischen Wiedergabe von Sachverhalten haben muss, ist jeder erklärende Kommentar obsolet. Dabei ist es völlig gleichgültig, um welches Thema es sich handelt. Ob nun AFD oder Kindererziehung, ob Migranten oder Terrorismusfragen, es geht diesen scheinheiligen Bedürfniserfüllern großer Blätter schon lange nicht mehr um Berufsethos, und schon gar nicht mehr um Ehrlichkeit. Ja, die Meinungsbeherrscher haben hart am eigenen Untergang gearbeitet. Ihr Erfolgsrezept? Arroganz und der Glaube an die eigene Wahrheit, mag sie noch so falsch und weltfremd sein.

Insbesondere in der Flüchtlingsproblematik übertrifft sich die Mehrheit der Journalisten mit Verve und dem Anspruch der Humantitätshoheit mit undifferenziertem Samaritergewäsch, das den Bürgen jeden Appetit auf den morgendlichen Konsum einer Tageszeitung verdirbt. Den Genderwahn gibt es als Zuckerchen obendrauf. Immer noch sind diese Schreiber von dem, was sie tagtäglich von sich geben, überzeugt. Wenn sie dabei wenigstens stilistisch und rhetorisch überragend wären. Stattdessen vergewaltigen sie mit ihren pseudo-intellektuellen Umerziehungsversuchen die Semantik, widmen tradierte Begrifflichkeiten und Termini aus dem letzten Jahrhundert um in „Unworte“ und stigmatisieren alt hergebrachte Idiome und Redensarten als Vokabular des dritten Reiches.
Es gilt, mithilfe eines pervertiert-provokanten Sprachduktus den Zeitgeist an die politischen Vorgaben anzupassen. Mit von der Partie sind die heuchlerischen und von Humanität triefenden Institutionen die die Massenmedien, Presse, Funk und Fernsehen vor ihren Karren gespannt haben. Sie alle maßen sich nach wie vor an, die öffentliche Meinung zu verkörpern. Mit pausenlosem Trommelfeuer von so genannten Meinungsbildnern soll das Hirn des zahlenden Bürgers aufgeweicht und willfährig gemacht werden. Doch die Hofnarren haben bald ausgedient. Sie werden von Online-Redakteuren abgelöst. Gnadenlos.
Wenn ich davon absehe, welches Ziel die Schreiber linkslastiger Blätter verfolgten, könnte man schnell auf den überspitzen Gedanken kommen, die Schmierfinken der Presse bekämpfen die gewählten und von ihnen erklärten AFD-Rassisten ebenso wie klardenkende, aber renitente Bürger. Die Pseudo-Moral der Zeitungen ist zu bedauernswerten Rettungsversuchen von Käuferschichten verkommen und keiner der Verleger wollte diesen nicht zu übersehenden Sachverhalt wahrhaben. Die Frage ist erlaubt: Welche der beiden Seiten darf und kann man noch ernst nehmen? Die einst seriösen Zeitungen verspielten ihre Reputation, weil deren Redakteure zu Hasardeuren von marktschreierischen und irreführenden Schlagzeilen wurden – ein trauriges Faktum. „Cum grano salis“, das ist alles, was man zu Berichterstattungen dominierender Meinungsbildner noch sagen kann.
Es bleibt ein bitterböser Nachgeschmack. Die Einflussnahme auf Inhalte durch vorsätzliche und bewusste Verfremdung, durch absichtliches Verschweigen von Kontexten oder durch Weglassen erklärender Informationen, um eine vorhersehbare Wirkung beim lesenden Publikum zu erzielen, ist nicht nur perfide, es ist auch kriminell. Nicht mehr, nicht weniger. Legen wir den Maßstab an, dass Politiker aufgrund ihres Berufes eine besondere Verantwortung haben, so gilt dieser Maßstab umso mehr für schreibende Journalisten. Jetzt fallen sie der Instrumentalisierung durch die Politik zum Opfer. Fundamental-romantisierte Journalistenpädagogik fehlgeschlagen. Mein Mitleid hält sich in Grenzen.

Denn inzwischen sind viele jener halsstarrig rechthaberischen Schreibtischtäter in der Arbeitslosigkeit gelandet. Ungewaschen, stoppelbärtig und von der Welt missverstanden, rotten sie sich in München in den einschlägigen Lokalen wie dem „Brenners“ zusammen und schlagen nun, die Wunden leckend, ihre Zeit tot. In Frankfurt und Hamburg das gleiche Bild. Beim Suff hauen sie sich gegenseitig ihre vergangenen Heldentaten um die Ohren, indem sie in weinerlichem Selbstmitleid die Ungerechtigkeit der Leser beklagen, die sie jahrelang indoktrinieren wollten. Bei billigem Wein und an verklebten Tischen verfluchen sie die ehemals treuen Konsumenten ihrer verbalen Schmierereien, von denen sie jetzt als Meinungsmanipulateure und willfährige Erfüllungsgehilfen politischer Interessen gebrandmarkt werden. Ja, sowas…!
Doch auch der Rest der altgedienten Wahrheitsverkünder, insbesondere bei den TV-Sendern, scheint die Gefahr ganz allmählich zu erkennen. Es gilt, den gut bezahlten Arbeitsplatz zu retten und nachzudenken. Dort und auch in den so genannten Talk-Shows stellt sich nämlich nicht nur die Frage, wie man Glaubwürdigkeit und damit Publikum zurückgewinnt, ohne gleichzeitig noch unglaubwürdiger zu werden, sondern auch unter allen Umständen zu vermeiden, das so sorgsam gepflegte rote Weltbild nicht allzu auffällig zu verleugnen.
Ja, ja, den Opportunisten weht ein scharfer Wind ins Gesicht. Ich gebe zu, eine gewisse Häme kann ich nicht verbergen, wenn ich durch München ziehe und diese einstmals so ernst genommene Journalisten-Elite beobachte, wenn sie „in memoriam“ der guten Zeiten ihre Genialität im Alkohol ertränken. Da kann ich nur noch sagen: Selbst gewählter Gottesdienst.

Quelle: "Pressehuren"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 11.06.2018 15:02:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 11.06.2018 17:30
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