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"Bilderberger"

"Bilderberger"

11.06.2018 19:17

BERLIN. Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth hat nach dem Mord an der 14 Jahre alten Susanna vor einem härteren Kurs in der Asylpolitik gewarnt. „Wir sollten nun nicht so tun, als seien Geflüchtete per se krimineller als Deutsche“, sagte Roth der Welt. Gute Integration sei möglich, brauche aber Zeit und koste Geld. Dennoch sei sie eine Chance für alle Seiten, betonte die Grünen-Politikerin.
„Allerdings verspielen wir diese Chance, wenn wir immer nur auf Abschreckung setzen oder wenn wir Vokabular und Strategie der AfD mehr und mehr kopieren – wie es vor allem die CSU tut.“ Natürlich müsse die Union versuchen, einen Teil der AfD-Wähler zurückzugewinnen. „Aber das tut sie nicht, indem sie noch härtere Positionen bezieht. Die Union wäre besser beraten, auf kluge Politiker wie Ruprecht Polenz zu hören, nicht auf die Hardliner.“
Roth warf der AfD zudem vor, den Mord an dem Mädchen politisch auszuschlachten. Sie sei entsetzt darüber, wie die Partei versuchte,
die Tat zu instrumentalisieren. „Ich denke da insbesondere an die inszenierte Schweigeminute
 der AfD im Bundestag. Hier wurde mit
voller Absicht gegen die Geschäftsordnung verstoßen, um die Ermordung eines 14jährigen Mädchens für politische
 Zwecke zu mißbrauchen. Und einige AfD-Kollegen stehen dann auch noch da und grinsen breit, wie auf Fotos zu sehen ist. Mich stößt das ab.“
„Herzkammer unserer Demokratie“
Als Vizepräsidentin des Parlaments habe sie keine andere Wahl gehabt, als einzugreifen. Seitdem werde sie mit „Haß und Hetze überschüttet“, beklagte Roth. Doch damit könne sie umgehen. Es stoße sie nur ab, wenn Mitgefühl und Anstand in der „Herzkammer unserer Demokratie“ entwürdigt würden.
Unterdessen hat der 20 Jahre alte Iraker Ali B. die Ermordung von Susanna F. gestanden. Nach einem knapp sechsstündigen Verhör im Wiesbadener Polizeipräsidium sei er in Untersuchungshaft genommen worden, teilte die Polizei Westhessen am Sonntag auf Twitter mit.
"Politik ist die Kunst, die Leute daran zu hindern sich um das zu kümmern, was sie etwas angeht." (Paul Valéry)
(rjhCD6149)


Roth: Flüchtlinge nicht krimineller als Deutsche

Die Vergewaltigungsvorwürfe habe der abgelehnte Asylbewerber in der Vernehmung jedoch bestritten. Er habe die 14jährige nach einem Streit ermordet, weil er fürchtete, sie würde die Polizei informieren. Susanna F. kannte den jüngeren Bruder von B. Auf diese Weise kam sie auch mit ihrem späteren mutmaßlichen Mörder in Kontakt. Weitere Erkenntnisse zum genauen Tathergang sollen noch ausstehende Obduktionsergebnisse liefern.
Ali B. war nach seiner Flucht in den Nordirak von dortigen Sicherheitskräften verhaftet und am Sonnabend nach Deutschland ausgeliefert worden. Der Iraker war im Sommer 2015 mit seiner Familie nach Deutschland eingereist. Sein Asylantrag wurde im Dezember 2016 abgelehnt. Dagegen hatte er geklagt. Das Verfahren läuft noch. Bereits in der Vergangenheit war Ali B. wiederholt auffällig geworden, unter anderem mit Raub und Körperverletzungsdelikten. Auch attackierte er eine Polizistin und wurde deswegen in Gewahrsam genommen. Außerdem bestand gegen ihn noch der Vergewaltigungsvorwurf eines elfjährigen Flüchtlingsmädchens in einer Asylbewerberunterkunft.
(krk/ag)
Quelle: "Roth Claudia"
Bilderberg-Studie: 46% der deutschen Politikwissenschaftler haben noch nie von dieser Konferenz gehört! (p.b. Maria Lourdes)
Anlässlich der diesjährigen Bilderberg-Konferenz vom 07. bis 10. Juni 2018 in Venedig wird es endlich Zeit, die 2015 von mir durchgeführte und nun publikationsreife Studie über den Bekanntheitsgrad dieses Konferenzformates und seiner Bewertung durch Politikwissenschaftler zu veröffentlichen, berichtet der Grenzwissenschaftler.

(Die Bilderberger in Italien – Mehr Verschwörung geht nicht: Niemals war so viel Macht an einem Ort und niemals hat man den Teufel so nah gespürt. Die Welt muss davon erfahren. Jetzt! Es muss aufhören, dass ein paar wenige Menschen sich an allen anderen bereichern durch Krankheit, Fehlleitung, Krieg und medialen Lügen.)
Der große Mehrwert dieser Erhebung besteht in der Nichtreproduzierbarkeit, da zu diesem Zeitraum noch keine allumfänglich breitenmediale Berichterstattung darüber einsetzte. Dies geschah erst kurze Zeit später erstmalig in der deutschen Mediengeschichte. Daher gewinnt man so einen unverfälschten Eindruck davon, wie die Kenntnis und Meinung der akademischen Zunft über die Bilderberg-Gruppe zu einem Zeitpunkt aussah, als über diese noch nicht durch alle Leitmedien diskutiert wurde. Dieses Rohdatenmaterial ist im Anhang als unverhofftes „wissenschaftliches Gold“ im Original gelistet und die Ergebnisse somit von jedermann transparent nachprüfbar sowie unter verlinkter Angabe dieser Quelle zur freien Nutzung weiterer Forschungen ausdrücklich freigegeben.
Seit 1954 treffen sich alljährlich (heutzutage etwa 140) äußerst einflussreiche Personen mit „einer beachtlichen Multiplikatorenwirkung in ihren Heimatländern“ des meist westlichen Kulturkreises aus Wirtschaft, Militär, Politik, Geheimdiensten, Medien, Hochschulen und Adel zu dieser offiziell unpolitischen, rein informell-privaten Konferenz.
Es nimmt also eine selektive Auswahl der obersten Führungsriege des Machtapparates daran teil. Die Intransparenz und Geheimhaltung dieser Treffen sorgt seit vielen Jahren innerhalb der alternativmedialen Internetgemeinde für große Skepsis und weckt Befürchtungen, hier werde von der Öffentlichkeit losgelöst Politik betrieben und womöglich richtungsweisende Entscheidungen getroffen. So wird von Seiten der alternativen Medien gerne behauptet, dass die Bilderberger als „Königsmacher“ über bspw. den künftigen Bundeskanzler ebenso bestimmen wie richtungsweisende Entscheidungen – etwa der zur Euroeinführung – fällen und durchsetzen. Doch um das realpolitische Wirken dieser Gruppierung soll es hierin gar nicht gehen, sondern vielmehr um die wissenschaftliche Rezeption dieses Konferenzformates.
Um die Meinung dazu von Politikwissenschaftlern der Universität einzuholen, habe ich 4 Fragen (zur genauen Formulierung siehe Abschnitt „Methodik“) darüber an 156 Professoren und Lehrbeauftragte dieses Fachbereichs per E-Mail gestellt. Da die Lesebereitschaft langer Texte bei Internetnutzern erfahrungsgemäß gerne im Energiesparmodus verharrt, beginnen wir schon gleich zu anfangs mit den Ergebnissen und der Auswertung der Studie. Es folgen daraufhin u.a. Ausführungen zur Methodik, Vorgehensweise und kritischen Aspekten. Abschließend werden sämtliche Antworten unter Streichung der Namen und anderer identitätsoffenbarenden Informationen als Quellenfundament für weitere Forschungen angehängt.
Auswertung der Bilderberg-Studie

Zunächst seien die wichtigsten Erkenntnisse samt grafischer Visualisierung stichpunktartig dargestellt, ehe anschließend eine ausführlichere Analyse erfolgt:
Antwortrate: 71 von 156 E-Mails wurden beantwortet (45,51%)

Haben Sie schon einmal von den „Bilderbergern“ gehört?
Ja: 17 (53,13%)
Nein: 15 (46,88%)


Sehen Sie in diesem Konferenzformat eine Problematik hinsichtlich des Unterlaufens demokratischer Grundwerte?
Unproblematisch: 12 (60%)
Hat eine differenzierte, teils elitenkritische Sicht dazu: 8 (40%)
Sieht es grundsätzlich problematisch:
0 (0%)


18-mal taucht das Wort „Verschwörungstheorie“ (inkl. Plural) oder „Verschwörung“ (inkl. Plural) auf, obwohl dieser Begriff in der Befragungsmail kein einziges Mal verwendet wurde
Die Antwortrate von gerade einmal 45,51% verwundert. Einem (vorgeblichen) Studenten und Teilnehmer der eigenen Veranstaltung sollte man auf konkret gestellte Fragen auch antworten – und sei es mit einem abwinkenden Einzeiler (wie oft geschehen, s.u.). Da immer mehr Studenten auf immer weniger Professoren und Dozenten kommen, könnte dies damit zu erklären sein und dient als Indikator für die Arbeitsüberlastung der Universitätsmitarbeiter bei gleichzeitiger Mittelkürzung.
Einige Dozenten haben tatsächlich konkret auf die Frage, ob Sie denn schon einmal von den „Bilderbergern“ gehört haben, mit „ja“ oder „nein“ geantwortet. Die allermeisten vermieden dies allerdings, ließen stellenweise aber eine implizite Schlussfolgerung zu (etwa #019, #021, #022, #025, #026). Dadurch ließen sich 32 brauchbare Antworten eruieren. Demnach haben immerhin 53,13% der Befragten bereits einmal von den Bilderbergern gehört, ganzen 46,88% hingegen sagte dieser Begriff nichts. Da fast alle der Befragten Politikwissenschaftler waren (siehe hierzu auch das Kapitel zur Methodik), entsetzt dieser geringe Wert. Er zeigt, wie erfolgreich die Geheimhaltung über die Jahrzehnte selbst bis in die für diesen Bereich zuständige Forschung betrieben werden konnte. Dies kann getrost als spektakulär eingeschätzt werden und zeugt vom geringen Grad autodidakter Wissensaneignung fernab des offensichtlich engumggrenzten Akademiehorizontes – eine kaum tolerierbare Schwäche wissenschaftlichen Wirkens und durchaus eines medialen Aufschreis würdig, denn es die Aufgabe genau dieser Zunft, darüber Bescheid zu wissen und zu informieren.
Auf der anderen Seite sehen die allerwenigsten der befragten Wissenschaftler in diesem arkanen Konferenzformat überhaupt ein Problem für die demokratische Gesellschaft. 12 betrachten es gar als völlig unproblematisch, 8 ist immerhin eine differenzierte, teils sogar elitenkritische Perspektive zu attestieren. Die Brisanz dieser intransparenten Veranstaltung wird allerdings von keinem erkannt bzw. grundsätzlich als nicht gegeben angesehen. So kommt es, dass ihr meistens nicht einmal Relevanz für die eigene Vorlesung zugestanden wird, obwohl der Titel dies eigentlich impliziert (etwa bei der Vorlesung „Wirtschafts- und Finanzpolitik“ bei #046 oder „Gewalt und Politik“ bei #045). Nummer #059 schreibt zur Problematik:

„Aber ich finde es jetzt auch nicht problematisch, dass sich politische Akteure zu solchen Veranstaltungen treffen, solange dafür keine Steuergelder ausgegeben werden.“
Doch genau dies geschieht ja. Zur Bilderberg-Konferenz 2016 in Dresden mussten 387.000 Euro vom Land Sachsen für die Sicherheitskosten bereitgestellt werden. Zum Vergleich: Ebenfalls private, aus technischer Unkenntnis an ganz Facebook adressierte und aus dem Ruder gelaufene Geburtstagsfeiern junger Menschen werden ihnen gerne mal komplett in Rechnung gestellt – in einem Fall mit 218.000 (!) Euro für einen jungen Lehrling aus Magdeburg.
In einer kleinen Anfrage der Bundestagsfraktion der Linkspartei über die Kosten der Bilderberg-Konferenz 2016 in Dresden windet sich die Bundesregierung in ihrer Antwort gekonnt heraus. Auf die Frage, aus welchen Haushaltsmitteln die Teilnahmekosten (Teilnahmeentgelte, Reisekosten, Übernachtungs- und Verpflegungskosten) der Mitglieder der Bundesregierung bzw. der Vertreter nachgeordneter Behörden getragen werden und wie hoch der Eigenanteil an den Teilnahmekosten wäre, antwortet die Bundesregierung ausweichend:

„Die Fragen 13 und 14 werden im Zusammenhang wie folgt beantwortet. Die Teilnahme erfolgt ausschließlich auf Einladung, Teilnahmegebühren fallen nicht an (siehe auch Information der Organisatoren unter http://bilderbergmeetings.org/frequently...-questions.html). Die Erstattung von Dienstreisekosten von Mitgliedern der Bundesregierung oder auch Vertreterinnen und Vertretern nach- geordneter Behörden ist durch die Vorschriften des Bundesministergesetzes, des Bundesreisekostengesetzes, der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Bundesreisekostengesetz sowie der Auslandsreisekostenverordnung geregelt.“
Es wird also nicht einmal konkret geantwortet, ob überhaupt Reise- und Verpflegungskosten übernommen werden, geschweige denn, wie hoch sie ausfallen; stattdessen ein Verweis auf verschiedene Gesetze. Ob diese aber überhaupt bei einer vorgeblich privaten Veranstaltung greifen, bleibt fraglich und unbeantwortet. Dank der Plattform „Abgeordnetenwatch“ und dort engagiert wie hartnäckig nachfragenden Mitbürgern wissen wir, dass der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckart von Klaeden im Jahr 2008 die ihm entstandenen Kosten für die Teilnahme an der Bilderberg-Konferenz vom Bundestag erstattet bekam. Leider lässt sich diese Passage nicht mehr bei „Abgeordnetenwatch“ ausfindig machen. Allerdings habe ich glücklicherweise all seine Antworten zu den Fragen über seine Bilderberg-Teilnahme bereits vor einigen Jahren in einem separaten Blogbeitrag archiviert (hier detailliert nachlesbar).
Auffällig sind weiterhin markante Unterschiede in der Einschätzung und Bewertung desselben Sachverhalts. Während beispielsweise #012 dieses Konferenzformat der „Geheimdiplomatie“ zuordnet, betrachtet #023 es als „nicht geheim“. Gleichfalls gibt es solche extrem divergierenden Auffassungen bei der Wertung der Bilderberger als apolitisches Treffen. #045 hält dies für plausibel, während #012 es als „sicherlich nicht apolitisch“ einordnet. Allen gemein ist die Ansicht, dass es hierzu noch sehr wenig Forschungsarbeit gibt, was der Intransparenz des Formates naturgemäß geschuldet ist. #031 allerdings „kenn[t] keine wissenschaftliche oder sonstwie seriöse Arbeit dazu und kann [sich] auch nicht vorstellen, wie diese aussehen sollte“ [sic!]. Wir finden also durchaus ein breites Meinungsspektrum innerhalb des erwartbaren Legitimationsnarrativs vor, auch wenn diese intransparente Veranstaltung von keinem der befragten Wissenschaftler ausschließlich kritisch gesehen wird.
Mit großen Unterschieden ist ebenfalls die Quali- wie Quantität der Antworten durchsetzt. Von teils essayistischen Argumentationsangeboten großer Länge (#003 oder #023) bis hin zu pointierten (#045) oder gar nichtssagenden Einzeilern (#063) ist alles vertreten. Gleichfalls divers fiel die Bereitschaft zur Rezeption der Thematik aus. Manche Politologen boten löblicherweise an, einige Minuten der nächsten Vorlesung an mich abzutreten, um darüber in einem Kurzvortrag zu referieren. Andere sahen dazu keine Zeit oder die Relevanz nicht gegeben.
Kurios festzustellen war indes, dass sich ein knappes halbes Dutzend der Dozenten bemüht hat, die Authentizität des fragenden Studenten tatsächlich zu überprüfen. Als diese negativ ausfiel („Ich konnte Sie nicht in meiner Liste finden“), erfolgte nicht einmal eine Antwort dazu, ob ihnen dieses Konferenzformat bekannt wäre. Zwei besonders kritische Geister haben gar den Charakter dieser E-Mail als „Massenmail“ (#034 und teils #050) erkannt. Eine weitere Kuriosität liegt darin, dass nicht Wenige die Groß- und Kleinschreibung offensichtlich als nicht besonders erachtenswert in der schriftsprachlichen Kommunikation empfinden – dies mag dem hohen studentischen Mailaufkommen geschuldet sein, irritiert bei Akademikern dennoch.
Wenn von einigen Dozenten darauf hingewiesen wird, dass sich derzeit [2015] sehr wohl Erzeugnisse aus der Qualitätspresse diesem Thema widmen, dann können sie natürlich nicht wissen, dass dies breitenmedial zu diesem Zeitpunkt zum ersten Mal in der deutschen Mediengeschichte erfolgte – was vermutlich einzig dem Druck der alternativen Medien und der Onlinecommunity geschuldet ist. Man kann nämlich selbst dem hörigsten aller Leser argumentativ nur schwer vermitteln, weshalb jeder verwackelte Urlaubsschnappschuss von Politikern in der Zeitung landet, deren Teilnahme an der Bilderberg-Konferenz aber keine Zeile der Erwähnung wert zu sein scheint – von einem Foto ganz zu schweigen.
Sehr auffällig, wenn auch nicht verwunderlich, ist die 18-malige Verwendung der pejorativen Begrifflichkeiten „Verschwörungstheorie“ (inkl. Plural) oder „Verschwörung“ (inkl. Plural). Diese Termini fanden kein einziges Mal Verwendung in meiner E-Mail. Dennoch wird eine Assoziation damit sofort im Geiste hergestellt, sodass der Gang zwischen „seriöser Kritik“ und vermeintlich „verschwörungstheoretischem Unsinn“ als derart schmal vorkonstruiert wird, dass er aus grundsatzkritischer Perspektive heraus kaum gangbar scheint. Die Nutzung des ab 1967 nach der Ermordung Kennedys – und damit verbundener, staatskritisch auftauchender Überlegungen – von der CIA breitenmedial etablierten Kampfbegriffes „Verschwörungstheorie“ durch Vertreter der Wissenschaftskaste verwundert also kaum.

In diesem Zusammenhang sei auch auf den Grundlagentext zur Einführung in die blinden Flecken der Wissenschaft hingewiesen, in dem ich die These vertrete, dass die heutigen „Verschwörungstheoretiker“ das moderne Äquivalent der mittelalterlichen „Ketzer“ darstellen und eines Tages ebenso wie letztere Rehabilitation und Anerkennung erfahren.
Seit Anbeginn der Zivilisationsgeschichte findet man nämlich das immer wiederkehrende Muster vor, wonach revolutionäre Erkenntnisse und die damit einhergehenden Paradigmenwechsel anfangs grundsätzlich nur von einer kleinen, progressiven Minderheit initiiert und erkannt werden, während sie dafür von der Mehrheit der Gesellschaftsakteure (Politik, Wissenschaft, Religion, Wirtschaft, etc) Ignoranz, Spott oder gar Bekämpfung erfahren.
Nur langsam diffundiert dieser von wenigen Erkennenden initiierte Paradigmenwechsel dann in die Gesellschaft hinein und wird zur allgemein akzeptierten Tatsächlichkeit. Diese historische Gesetzmäßigkeit hat auch heute ihre Gültigkeit nicht verloren, wovon diese Studie exemplarisch zeugt.

Quelle: "Bilderberger"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 11.06.2018 19:17:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 11.06.2018 19:17
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