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"PAPSCHT-Franz"

"PAPSCHT-Franz"

05.07.2018 20:15

In der Migrationsdebatte hat sich der Vatikan klar auf der Seite der Flüchtlinge positioniert. Papst Franziskus hat einen Flüchtlingsbeauftragten ernannt, der selbst eine Fluchtgeschichte als Kind erlebte. Pater Michael Czerny kam vergangene Woche aus Rom nach Berlin und hielt vor Gläubigen einen Vortrag. Sputnik konnte Czerny kurz befragen.
Michael Czerny wurde in der ehemaligen Tschechoslowakei geboren und übersiedelte mit seinen Eltern mehr oder weniger freiwillig nach Kanada. Der Anfang war schwer, denn für einen dauerhaften Aufenthalt musste jemand bürgen. Unglückliche Umstände machten ihnen zweimal einen Strich durch die Rechnung – somit musste Czerny hautnah die Verzweiflung und Zukunftsängste seiner Eltern erleben.
Deshalb war es eine beinahe ideale Wahl von Papst Franziskus, als er Czerny zu seinem Flüchtlingsbeauftragten ernannte. Pater Michael Czerny ist sogar mehr als das, denn die Abteilung für ganzheitliche menschliche Entwicklung, die Franziskus im vergangenen Jahr ins Leben rief, ist dem Pontifex so wichtig, dass er alle Fragen von Flucht und Migration sozusagen zur Chefsache erklärt hat. Czerny ist deshalb im wahrsten Wortsinn der Stellvertreter des Papstes.
Michael Czerny nutzte das katholische Hochfest Peter und Paul, um in Berlin auch Gespräche mit Politikern zu führen. Allerdings ließ er über sie in strenger Neutralität nichts verlauten und äußerte sich auch nicht dazu, als er nach seinem Vortrag vor einem restlos gefüllten Auditorium in der Katholischen Akademie in Berlin zwei Fragen von Sputnik beantwortete.
„Die einerseits testosterongetriebene Politik jüngerer Herren in der CSU und andererseits die egomanischen Trips der älteren Herren sind interessant, meistens aus psychologischer Sicht“ (Martin Schulz-SPD)
„Das System entlarvt sich selbst. Persönlich sage ich nichts und behaupte nichts…“(rjh)
(rjhCD6149)


Papst fordert EU auf, noch mehr Illegale aufzunehmen und ernennt Flüchtlingsbeauftragten

Auf die Frage, mit welcher speziellen Botschaft der Papst die Wichtigkeit begründet, die er der Migrationsfrage in seinem Pontifikat beimisst, erklärte Czerny:
„Ich denke, der vielleicht wichtigste Punkt, den er anführt, ist: Anstatt es als eine große Krise zu betrachten, sollten wir von Menschen sprechen, die uns im Grunde sehr nahe sein können. Oder anders gesagt, wir sollten keine großen Worte benutzen, die uns erschrecken oder paralysieren. Wir sollten Menschen einfach begegnen, Menschen in Not werden uns aus unserer Furcht und Abneigung herausholen. Und zusammen werden wir einen Weg finden. Und ich denke, das ist der Kern seiner Botschaft.“
Dass der Vatikan in einer besonderen Position sei, räumt Pater Michael Czerny ein. Denn als kleinster Staat der Erde komme er nicht in die Verlegenheit, das umsetzen zu müssen, was sein Staatsoberhaupt, der Papst, anderen Regierungen empfehle. Pater Michael Czerny sieht darin dennoch keinen Widerspruch. Die Autorität der päpstlichen Forderungen an andere Staaten erwachse aus der Stellung der Weltkirche, die er vertrete:

„Die Bedeutung wird in jedem Land in den Kirchen transportiert. Der Heilige Vater spricht im Allgemeinen für die Welt und Sie haben Recht, der Heilige Stuhl hat keine Mittel selbst zu implementieren, was er rät. Aber die Kirche in jedem Land kann es. Und sie tut es in vielfältiger Weise. Und wenn es gut funktioniert, in Zusammenarbeit mit anderen, dann ist der Effekt manchmal größer, als es Organisationen alleine schaffen könnten. Sie haben zwar eine Kirche, die vom Heiligen Vater in Rom repräsentiert wird, im Vatikan, aber sie haben eine Kirche, die in jedem Land aktiv ist. Und wie ich in meinem Vortrag sagte, wenn Bischöfe und Kirchen grenzüberschreitend kooperieren, können wir Menschen helfen, Schwierigkeiten zu meistern.“
Dass Czerny mit dieser Sichtweise selbst in der Katholischen Kirche nicht jeden begeistert, verdeutlicht ein skeptischer Artikel über ihn und die päpstlichen Botschaften, die er verkündet, auf dem Internet-Portal „kath.net“. Das erzkonservative Portal wurde eine Weile von der österreichischen Bischofskonferenz finanziert, die aber den Geldhahn zudrehte – weil das Online-Medium politisch immer weiter in ein Spektrum rückte, das in der österreichischen Öffentlichkeit zunehmen kritisch gesehen wurde.

Quelle: "Papst-Forderung"
Macron/Smith: 150-200 Millionen Afrikaner in Europa bis 2030 Integrieren!


Migrationsexperte Stephen Smith schätzt, dass bis 2030 etwa 150-200 Millionen Afrikaner nach Europa umsiedeln werden und meint, dass dies nicht verhindert werden könne, da befestigte Grenzen und Stacheldraht mit Europas Kultur nicht vereinbar seien. Ferner sei es auch nicht schlimm, wenn die Bevölkerung wechsele. Auch London, wo heute nur noch recht wenige Briten leben, sei weiterhin eine blühende Stadt, und es sei „kein Drama“, wenn die USA lateinamerikanisch würden. Vom schwarzen Detroit spricht er nicht. Er geht von der Austauschbarkeit der Menschen aus, wie es sich für einen in „Europas Kultur“ (Gnosis, Menschenrechte) geschulten Intellektuellen gehört. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bezog sich im BFMTV-Interview anerkennend auf das Buch und die Analysen von Smith.

(Macron spricht von einer „demographischen Bombe“, und erklärt ähnlich wie Smith, dass Europa ihr nicht entgehen könne, da es keine Insel sei, und redet davon, dass man das Problem durch konsequentere Bevölkerungsdurchmischung (Verhinderung von Ghettoisierung) lösen müsse. Dafür fordert Macron EU-Fördertöpfe, aus denen die betroffenen Regionen sich bedienen sollen.)
Ein Interview mit Smith in FAZ-Plus zeigt, dass Smith die Probleme Afrikas weitgehend realistisch sieht. Das eigentlich neue an seinem Buch, worauf sich Macron vielleicht auch hauptsächlich bezieht, ist, dass er bei allen Bekenntnissen zur Gleichheit und Austauschbarkeit, wie sie von „Europas Kultur“ gefordert werden, die Demografie als Hauptproblem Afrikas in den Mittelpunkt stellt:
Rückblickend habe er als Journalist Korruption, schlechtes Regieren und Vetternwirtschaft als Ursache für den Entwicklungsrückstand überschätzt. „Es ist wirklich die demographische Entwicklung, die Afrika zurückgeworfen hat. Seit der Unabhängigkeit in den sechziger Jahren hat sich die afrikanische Bevölkerung vervierfacht. Es war unmöglich, für alle diese Menschen genügend Schulen, Straßen, Krankenhäuser und Wohnungen zu bauen.“ Smith sagt, Macron habe recht, wenn er sage, dass die Zukunftsfähigkeit Afrikas nur durch eine resolute Geburtenkontrolle gesichert werden könne.

Er dürfte sich hiermit auf eine Rede Macrons auf dem euro-afrikanischen Gipfel 2017 beziehen, bei der er über das Tabuthema Geburtenexplosion sprach und somit erstmals eines der vielen Tabus, die ehrliche Debatten über Schwarzen Kontinent zumindest auf politischer Ebene unmöglich machen, brach.
Auch Smith kratzt an ein paar Tabus und stieß vielleicht vor allem deshalb bei Macron auf Resonanz, aber wenn es an Konsequenzen geht, fällt ihm (ebenso wie den Politikern) außer Belehrung und Belastung des Packs nichts ein:
Die Herausforderung für Europa sei groß. „Wenn wir Millionen von Afrikanern in unsere Gesellschaften integrieren, werden wir auch andere Normen und Wertbegriffe importieren, ein anderes Autoritätsverständnis, andere Erziehungsideale, ein anderes Frauenbild und vieles mehr.“ Diese Umstände sollten die Europäer nicht „aus moralpolitischen Gründen“ ausblenden, mahnt er. „Es ist mir sehr zuwider, wenn von den Rechtspopulisten Abschottung gefordert wird. Aber wir sollten auch nicht unterschätzen, wie viel Arbeit die Migrationsströme uns abverlangen werden.“
Von den juristischen Prinzipien (Nichtzurückweisungsprinzip), die Europa zwingen, sich demographisch überrollen zu lassen, reden weder Macron noch Smith. Smith weiß vielleicht einfach nichts davon, da die USA sich nicht an die Genfer Konvention gebunden haben. Er hat stets die Mexikaner und Trump im Blick, wenn er von Migration redet.

Macron, Merkel, IOM: Nichtzurückweisungsprinzip ist des Pudels Kern
Die UNO ist sich aber des Nichtzurückweisungsprinzips sehr bewusst. Die Internationale Organisation für Migration ist über Horst Seehofers Masterplan alarmiert, weil er von Zurückweisung an der Grenze redet. Zwar ist die Zurückweisung in ein sicheres Land auch laut Genfer Konvention erlaubt, aber für die UNO ist die Nichtzurückweisung ein zentraler Glaubenssatz. Auch Merkel geht es nicht um um Europäische Koordination sondern um diesen globalistischen Glaubensatz. Der UN-Migrationsaktivist Peter Sutherland nannte im November 2015 eine Heldin, weil sie mit ihrer irregulären Grenzöffnung diesem Glaubenssatz zum Durchbruch verhalf, indem sie die Gunst der Stunde nutzte, um die alten Zöpfe von Dublin abzuschneiden. Im Moment droht die Gefahr, dass Seehofer diese alten Zöpfe wieder herstellt. Die um den zentralen gnostisch-humanitären Glaubenssatz („Europas Kultur“) herum versammelten globalen Mächte, allen voran die der Vierten Gewalt, eilen Merkel entschlossen zu Hilfe. Sutherlands Erbe, der Migrationspakt, der von Berlin aus vorangetrieben wird und dieses Jahr zum Abschluss gebracht werden soll, steht auf dem Spiel. Er sieht ebenfalls eine Umsiedlung von 250 Millionen Afrikanern nach Europa vor.

EU-Migrationskommissar Dimitrios Avramopoulos und das italienische Politikberatungsinstitut CNEL gehen hingegen von einem europäischen Bedarf von 70 Millionen bis 2050 aus.
„Allah ist der Größte, Europa ist unser“, rufen die Geretteten.


"Macron, Merkel, IOM"
Orbán: Ungarn schützt mit seiner Grenzpolitik auch Deutschland

BERLIN. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat betont, sein Land schütze mit einer restriktiven Politik an seinen Grenzen auch Deutschland. „Unser strategisches Ziel ist es, Europa zu schützen und den freien Markt innerhalb des Schengen-Raumes zu garantieren“, bekräftigte er am Donnerstag nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin.
Die Staatschefs betonten, Berlin und Budapest würden trotz Meinungsverschiedenheiten beim Thema Einwanderung weiterhin gut und freundschaftlich zusammenarbeiten. Das Handelsvolumen zwischen beiden Ländern betrage 50 Milliarden Euro pro Jahr und solle weiter ausgebaut werden. Das seien „fantastische Zahlen“, zeigte sich Orbán erfreut. Merkel lobte das investitionsfreundliche Klima in Ungarn und stellte fest, Deutschland könne von dem Land einiges lernen, insbesondere hinsichtlich eines einfachen Steuersystems.
Beide Regierungschefs kündigten zudem an, man plane im kommenden Jahr gemeinsame Jubiläumsfeierlichkeiten anläßlich des 30. Jahrestages der Öffnung der Grenze zwischen Ungarn und Österreich. „Deutschland wird nie vergessen, daß dies ein wichtiger Schritt auf dem Weg in die Freiheit war“, dankte Merkel. Orbán sagte, Deutschland und Ungarn hätten seitdem ein gemeinsames Bündnis für die Einheit und Freiheit Europas gebildet.
Lob für deutsche Minderheit in Ungarn
Der Premier erwähnte zudem, daß Ungarn das einzige Land außerhalb des deutschen Sprachraums sei, in dem „vom Kindergarten bis zur Universität“ Deutsch gelehrt und gesprochen werde. Er lobte in diesem Zusammenhang auch die Rolle der deutschen Minderheit in seinem Land, die seine Regierung weiterhin fördern werde.
Kritisch merkte Orbán jedoch an, es schmerze ihn, „wenn uns aus Deutschland fehlende Solidarität vorgeworfen wird“. Ungarn schütze an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr mit bewaffneten Einheiten seine Grenze nach Süden. „Wären die nicht da, würden trotz des EU-Türkei-Abkommens täglich 4.000 Migranten nach Deutschland kommen. Das ist ernstzunehmende Solidarität“, betonte er.
„Humane Migrationspolitik heißt für uns, daß es keine Pull-Faktoren geben darf“
Daß sich sein Land weigere, abgelehnte Asylbewerber beispielsweise aus Deutschland zurückzunehmen, rechtfertigte Orbán mit dem Hinweis, daß die Betreffenden die EU nicht in Ungarn erstmals betreten hätten, sondern in Griechenland. Deswegen sei seiner Ansicht nach Athen zuständig. „Das Problem ist, daß viele von ihnen in Griechenland nicht registriert würden“, beklagte Orban. Merkel dagegen wies darauf hin, daß Ungarn eine Schengen-Außengrenze (nach Serbien) habe, und demnach auch laut Dublin-Regeln für in Ungarn registrierte Flüchtlinge zuständig sei.
Eine humane Migrationspolitik wollten beide, die Bundesrepublik wie Ungarn. Nur die Frage „wie?“ beantworte man unterschiedlich, stellte Orbán fest. „Humane Migrationspolitik heißt für uns, daß es keine Pull-Faktoren geben darf.“ Dies erreiche man nur durch eine konsequente Schließung der Grenzen, betonte der ungarische Regierungschef. „Wir wollen keine Probleme importieren!“ (vo)

Quelle: "Orban-Grenzschutz"

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