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“brand eins”

“brand eins”

10.07.2018 18:01

...ist eine komische Wirtschaftszeitschrift. Bis vor kurzen wußte ich nicht einmal, daß sie überhaupt eine ist, obwohl sie mir immer mal wieder am Kiosk aufgefallen ist. Wirtschaftsmagazine sind traditionell allesamt konservativ und pro-kapitalistisch. Wären sie es nicht, hießen sie ja nicht Wirtschaftszeitschriften, sondern Kommandowirtschaftszeitschriften. Doch in Zeiten grassierenden Irrsinns in der Politik und in deren Gefolge in Wirtschaft und Medien (oder ist es umgekehrt?) hierzulande kann einem Wirtschaftler schonmal der Kompaß verloren- bzw. ganz kaputtgehen.
Unlängst kommt in der Online-Ausgabe dieser brandheißen Postille ein gewisser Christoph Koch auf eine Idee, die geeignet ist, das dringlichste Problem Deutschlands, ach was, des gesamten Kontinents in Wohlgefallen auflösen zu lassen. Sie ist so brillant wie simpel, ja, so genial, daß man nur noch mit heruntergeklappten Unterkiefer davor stehen und dem Autor nichts anderes als großen Respekt zollen kann. In seinem Artikel fragt Christoph “Was wäre, wenn … alle Grenzen offen wären?” und gibt sich und uns die Antwort:
“Die erstaunlichste Folge wäre ein deutlich höherer Wohlstand für alle.”
Meine Fresse, da muß man erstmal draufkommen! Nicht nur daß bei der Umsetzung dieser Erkenntnis in die Praxis das verlogene Affentheater der Regierung um die Reduzierung der Barbareninvasion schlagartig aufhören, der Fremdenhaß jäh verdorren, sämtliche Talk-Show-Moderatoren arbeitslos und die AfD obsolet würden, nein, wir, die Erdenbürger wären auch alle mit einem Male reich. Das heißt, wir Deutschen sind es ja schon, nachdem für uns das Wort “Grenze” nur noch ein antiquiert-sentimentaler Begriff wie “Gaslaterne” oder “Kammerzofe” aus ferner, ferner Vergangenheit geworden ist. Angesichts solcher Verheißung fragt man sich wirklich, warum Angela Merkel nicht jedem Bundesbürger schon einen Brief geschickt hat, der mit den Worten beginnt: “Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!” Ich bin mir sicher, danach würde man sogar in Sachsen Neger umarmen.
"Nimm die Erfahrung und die Urteilskraft der Menschen über 50 heraus aus der Welt, und es wird nicht genug übrigbleiben, um ihren Bestand zu sichern." (Henry Ford)
„Das System entlarvt sich selbst. Persönlich sage ich nichts und behaupte nichts…“(rjh)
(rjhCD6149)


WOLLE ME SE REIN UND WOHLSTAND SCHAFFE LASSE?
Wir wollen jedoch gucken, wie Christoph zu diesem bahnbrechenden Ergebnis gekommen ist. Kleiner Tip vorab: Rein wissenschaftlich:
“Wirtschaftsforscher ermittelten in vier unterschiedlichen Studien, dass sich das weltweite Bruttoinlandsprodukt um einen Wert zwischen 67 und 147 Prozent erhöhen würde. Der Grund: Eine Arbeitskraft, die von einem armen Land in ein wohlhabendes zieht, entfaltet – unter anderem durch einen effizienteren Arbeitsmarkt sowie bessere Arbeitsbedingungen und Hilfsmittel – eine erheblich höhere Produktivität.”


Vereinfacht gesagt hätte Deutschlands Bruttoinlandsprodukt im Jahre 2017 bei völlig offenen Grenzen (die ja schon offen sind) bei einer Steigerung von 147 Prozent nicht 3,26 Billionen Euro betragen, sondern 8,0522 Billionen. Das ist der helle Wahnsinn! Oder noch einfacher: Jemand, der im letzten Jahr einen Netto-Monatslohn von etwa 1500 Euro bekommen hat, hätte bei einem nochmaligen Zuzug von, sagen wir mal, 2 Millionen analphabetischen jungen Männern aus Islamisten und Afrika 3705 Euro erhalten können. Einfach so!
Ich muß an dieser Stelle innehalten, eine Pause einlegen und Tränen der Wut vergießen ob des Widerstands unserer Politiker, uns und den Flüchtilanten etwas zu gönnen, indem sie an der Grenze auf jeden Eindringling mit Dum-Dum-Geschossen schießen lassen. Sauerei! Okay, da steht was von “weltweit”, und Bruttoinlandsprodukt, was eine exakte Berechnung erschwert. Denn das Bruttoinlandsprodukt wurde letztes Jahr unter anderem auch durch die Zerstörungsorgien der Antifa-Mongos beim G20-Gipfel gesteigert, weil die Beseitigung des Schadens ebenfalls “Arbeit schafft”. Doch wenn auch nur zwei Drittel der Zahlen stimmen, machen wir etwas falsch. Oder Christoph Koch ist verrückt geworden.
Diesen Verdacht nährt auch seine Aussage “Eine Arbeitskraft, die von einem armen Land in ein wohlhabendes zieht, entfaltet (…) eine erheblich höhere Produktivität.” Wobei? Beim Schmarotzen von Kohle vom Sozialamt oder was? Oder beim Aufschlitzen von Mädchen? Oder in der Vergewaltigungsbranche? Selbst alt eingesessene Türken sind zur Hälfte arbeitslos, von Arabern und Afghanen ganz zu schweigen. Bist du dir ganz sicher, daß deine “Wirtschaftsforscher” ihre “unterschiedlichen Studien” nicht auf den Planeten Uranus und Neptun betrieben haben, Christoph?


Um die Wahrheit zu erfahren, hätte unser Wirtschaftsjournalist selbstverständlich auch einfach auf die Straße gehen und gucken können, wer an einem Werktag in den Cafés, Shisha Bars, Wettbüros und besoffen auf dem Marktplatz rumhängt, während daneben 60-jährige Bauarbeiter aus dem Osten den Buckel krumm machen. Stattdessen befragt er einen Bonner Professor. Und der antwortet ihm voll politisch korrekt:
“Denn nicht nur transferieren Migranten Geld und Wissen in ihre alte Heimat – sehr viele kehren nach einer Weile auch wieder dorthin zurück.”
Einen Scheiß tun sie! Wobei das mit dem Transferieren von Geld natürlich stimmt. Erst wird es von den Taschen der deutschen Steuerzahler in die Taschen der “noch nicht lange hier Lebenden” transferiert, von da in die Zweit-und-Dritt-Frau-und-Arsch-voll-Kinder-Fabrik, und wenn dann noch etwas übrigbleibt, zu der buckeligen Verwandtschaft in der geliebten Heimat. Ja, auch Wissen wird kräftig transferiert, und zwar wie man die sich doof und blöd arbeitenden Deutschen mit der Heiliger-Ausländer-Masche kräftig verarscht.
Aber Christoph kann seine These beweisen – allen Ernstes anhand der Sechzigerjahre und den Mexikanern!

“Je offener die Grenzen, desto häufiger sieht man diese ‘zirkuläre Migration’. Als die Grenze zwischen den USA und Mexiko in den Sechzigerjahren noch weniger streng geschützt wurde, kamen zwar 70 Millionen Mexikaner in die USA – 85 Prozent von ihnen kehrten aber wieder nach Mexiko zurück.”
Soso, 85 Prozent kehren also wieder zurück. Anfang der 80er bewohnten zirka 1,2 Millionen Türken Deutschland. Da jedoch in der Zwischenzeit 85 Prozent von ihnen ja wieder in die Heimat zurückgekehrt sind, leben demnach gegenwärtig 180 000 Türken in Deutschland und nicht wie offiziell bestätigt zirka 5 Millionen oder gefühlt 10 Millionen. Dieses Rechenbeispiel können wir gern auch mit Arabern und anderen Moslemartigen in zwei, drei Jahren wiederholen, nachdem die Familienzusammenführung abgeschlossen ist. Ich wette, da sind auch 85 Prozent von ihnen wieder zurück und transferieren ihr Wissen über Molekularbiologie und Quantenmechanik in die dortigen Moscheen. Mit einem Wort: Verarschen kann ich mich selber!

“Generell wird überschätzt, wie viele Menschen sich tatsächlich auf den Weg machen würden: Als die USA 1986 ihre Grenzen zu den Föderierten Staaten von Mikronesien öffneten, sagten viele Beobachter einen Massenexodus aus dem verarmten Inselstaat voraus. In den 14 Jahren bis zur Jahrtausendwende siedelten jedoch gerade mal sechs Prozent in die USA über …”
Okay, machen wir diese Rechnung mit Afrika. 2016 lebten darin 1,216 Milliarden Afrikaner, inzwischen vermutlich 200 Millionen mehr. Wenn von diesen 6 Prozent nach Europa siedeln würden, wären das 72 960 000 meist völlig ungebildete Schwarze, die dauerversorgt werden müssen. Und falls sich von denen auch nur 10 Prozent, also 7,29 Millionen in Deutschland niederließen, so wäre es das Ende dieses Landes. Nicht in dieser Rechnung enthalten sind die Moslem-Brigaden. Ich gehe davon aus, daß Christoph glaubt, außer ihm selber kann niemand rechnen. Und einen saukomischen Witz hat er auch auf der Latte:
“Innerhalb der EU kann man Ähnliches beobachten: ‘Das Wetter in Frankfurt ist furchtbar, und kaum jemand spricht Griechisch’ – so lakonisch erklärt der ‘Economist’ die Tatsache, dass zwischen 2010 und 2017 trotz der schlechten wirtschaftlichen Lage nur 150 000 von elf Millionen Griechen nach Deutschland kamen.”
Ja, weißt du auch, warum, Witzbold? Die wirtschaftliche Lage war in dieser Zeit in Griechenland vielleicht schlecht, aber keineswegs die monetäre. 75 Prozent der Griechen haben Grundbesitz, Deutsche nur 40 Prozent. Fast jeder dritte Grieche lebt vom Staat, der in den letzten Jahren vor allem mit dem Geld deutscher Steuerzahler zugeschissen wurde. Griechenland braucht diese Schulden nicht zurückzuzahlen, auch wenn ein Phantasie-Pay-back-Datum am Sankt-Nimmerleins-Tag vorgesehen ist. Nicht einmal Zinsen sind darauf fällig. Gut, die Sonne gibt es dort gratis. Allerdings nicht der Genuß desselben für die großzügigen Deutschen, wenn sie im Land der faulen Götter urlauben.
Überhaupt ließe sich das Migrationsproblem augenblicklich lösen, wenn Deutschland sich dazu entschlösse, jedem Migrationswilligen auf Erden ein Monatsgehalt von 1700 Euro plus Weihnachts- bzw. Ramadangeld zu überweisen. Ich wette, da bleibt sogar der Taliban daheim. Die Regierung sollte das mal langsam in Angriff nehmen.
Und so hakt Christoph einen Punkt nach dem anderen in Sachen allgemeiner Gewinn durch Migration ab. Auffällig und rätselhaft dabei ist jedoch, daß er die Wonnen der Ausländerflut kaum an europäischen Sozialstaaten, schon gar nicht am Hyper-Sozialstaat Deutschland mit seiner gigantischen Sozial- und Migrationsindustrie festmacht, sondern in besagtem Zusammenhang immer nur Zahlen aus den USA heranzieht (Mexikaner usw.). Wie diesen Brüller hier, bei dem man Gefahr läuft, sich totzulachen:

“In den USA begehen Migranten weniger Verbrechen und landen fünfmal seltener im Gefängnis als US-Amerikaner. Selbst als die Zahl der Einwanderer ohne Papiere sich zwischen den Jahren 1990 und 2013 auf mehr als elf Millionen verdreifachte, sank die Kriminalität.”
Okay, sagt er sodann, in Deutschland würde es ein klein wenig anders aussehen. Aber nur, weil die Flüchtilanten halt fast alle junge Männer wären, die testosteronbedingt mehr zu Kriminalität neigen. Würde man ihnen dagegen erlauben, ihre Brutmaschinen, Frauen genannt, “denen Gutachten eine ‘gewaltpräventive, zivilisierende Wirkung’ zuschreiben”, einfach so mit ins deutsche Sozialsystem einwandern zu lassen, wäre dieses Problem hocus pocus fidibus gelöst. Das leuchtet einigermaßen ein, denn wer fickt, messert nicht. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Am Schluß seiner Schwachsinniaden zückt Christoph sogar ein Patentrezept gegen die globale Überbevölkerung aus dem Ärmel. Das geht so: Die ganze Dritte Welt wandert in die Erste Welt, also nach Deutschland ein, ist bass erstaunt, daß die Einheimischen pro Familie nicht 5 oder 6 Kinder haben und ahmt dieses Verhalten trotz der Verlockung des leckeren Kindergeldes sofort nach:
“Statistiken zeigen, dass sich die Geburtenrate von Einwanderern sehr schnell auf das Niveau ihres neuen Heimatlandes einpendelt. Bekamen die türkischstämmigen Bewohner Duisburgs in den Achtzigerjahren noch mehr Kinder als die alteingesessene Durchschnittsfamilie, so ist die Geburtenrate zur Jahrtausendwende stark abgefallen und liegt inzwischen sogar unter der deutschen.”

Türken bekommen noch weniger Kinder als Deutsche? Hammer, einfach nur der Hammer! Da sieht man mal wieder, welch perfides Spiel die AfD mit uns spielt. Diese Fremdenhasser verkleiden morgens in der Früh deutsche Kinder als türkische Knirpse und schicken sie massenhaft in Kindergärten und Schulen, so daß diese Fake-Türkenblagen dort mittlerweile bis zu 60, 70, zuweilen sogar bis zu 90 bis 100 Prozent in Erscheinung treten. Soweit geht diese Mimikry, daß auf den Schulhöfen die osmanische Ich-fick-deine-Mutter-Hurensohn-Sprache vorherrschend ist. Also glaubstde!
Christoph vergißt zu erwähnen, daß seine Statistik (falls sie je gestimmt hat) Anfang der 90er erstellt wurde, das heißt vor der Re-Islamisierung bzw. Erdoganisierung der Türkeistämmigen hierzulande. Von Arabern und Schwarzen wollen wir erst gar nicht reden. Für den Beweis, daß der migrantische Gebär-Pendel längst wieder zurückgeschlagen hat und die Kinderproduktion in Deutschland fast auschließlich an fremde Sub-Gebärmütter outgesourct wurde, braucht man übrigens weder eine Statistik noch ein Studium der Wirtschaftswissenschaften. Erneut auf die Straße gehen und gucken, wer mehrheitlich ein Schwangerschaftsbauch spazieren führt. Nein, nicht Renate und Katrin, diese hellhäutigen Schlampen.
Was ist aus der deutschen Presse inzwischen bloß geworden? Selbst Wirtschaftsjournalisten, mit denen man kahlköpfige Männer in Anzügen und fette Zigarren und randvolle Cognacgläser assoziiert, klingen inzwischen wie Claudia-Roth-Sprech-Automaten. Niemand bezweifelt, daß ein bißchen Migration der Nützlichen und Schlauen eine Wohltat für jedes westliche Land ist. Doch glaubt ein Christoph Koch tatsächlich, daß diese Binse irgend etwas mit dem zu tun hat, was in Deutschland momentan abläuft? Wenn ja, ist er atemberaubend dumm. Wenn nein, und er propagiert die Lüge des immer nützlichen Fremden, der komischerweise auf unsere Kosten ein Heer von Dolmetschern, Anwälten, Betreuern, ja, sogar Animateuren beschäftigt, trotzdem, gehört er nicht auf einen Journalistenstuhl, sondern tatsächlich in die Wirtschaft. Als Bier-Zapfer, Kellner oder eben als Koch.

Quelle: "Irrglaube-Wohlstand"
Offene Worte des französischen Wirtschaftsministers: "Handelskrieg mit USA hat schon begonnen"

Die USA wollen in der Handelspolitik nach Überzeugung des französischen Wirtschaftsminister Bruno Le Maire einen Keil zwischen Deutschland und Frankreich treiben. Es sei keine Frage mehr, ob es einen Handelskrieg geben werde oder nicht – er habe schon begonnen.
"Was die Vereinigten Staaten wollen, ist, Frankreich und Deutschland in der Handelsfrage zu spalten", sagte Le Maire am Sonntag bei einer Wirtschaftskonferenz in Aix-en-Provence. Er forderte, die europäischen Staaten müssten zusammenstehen. Im Fall einer neuen US-Zollerhöhung etwa für Autos aus der EU "muss unsere Reaktion erneut geeint und stark sein, um klarzumachen, dass Europa auch eine souveräne Wirtschaftsmacht ist", betonte Le Maire.


(die Chinesen)
Wegen des hohen Außenhandelsdefizits der USA von mehr als 800 Milliarden US-Dollar zieht Trump an mehreren Fronten zu Felde, ohne sich an Regeln der Welthandelsorganisation gebunden zu fühlen. Die USA hatten die Europäische Union mit Strafzöllen auf Stahl- und Aluminium belegt, worauf Europa mit Vergeltungszöllen auf US-Produkte antwortete. Trump droht auch mit höheren Zöllen auf Autoimporte. Im ebenfalls angespannten Verhältnis zu China spricht Peking inzwischen vom "größten Handelskrieg in der Wirtschaftsgeschichte."
Derzeit erhebt allerdings die EU auf den Großteil der Autos höhere Einfuhrzölle als die USA. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Donnerstag Bereitschaft signalisiert, über Zollsenkungen zu verhandeln. Le Maire sagte, es gebe derzeit generell einen Wechsel von einer "offenen Globalisierung" zu einer "nationalistischen Globalisierung":

Die Frage ist nicht zu wissen, ob es einen Handelskrieg geben wird oder nicht. Der Handelskrieg hat bereits begonnen."
Neue Runde von Strafzöllen befürchtet
Die schwere Eskalation im Zollstreit der beiden größten Volkswirtschaften USA und China nährt Befürchtungen vor einem unaufhaltsamen Handelskrieg mit globalen Konsequenzen. Dass Washington und Peking sich gegenseitig mit Strafzöllen in Milliardenhöhe belegen, alarmiert die EU und die Bundesregierung ebenso wie die Autobranche.
Zum Wochenende hatte sich der Handelskonflikt der beiden Wirtschaftsgiganten verschlimmert, nachdem US-Präsident Donald Trump 25-prozentige Strafzölle auf Einfuhren aus China im Wert von 34 Milliarden US-Dollar in Kraft gesetzt hatte. Peking reagierte umgehend mit eigenen Sonderabgaben auf Importe aus den USA. Trump droht China mit zusätzlichen Zöllen, die auf all seine Importe in die USA im Wert von mehr als 500 Milliarden US-Dollar ausgedehnt werden könnten.
"Im Moment sieht es nach einem weltweiten Handelskrieg aus", sagte der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Peter Beyer (CDU), den Zeitungen der Funke Mediengruppe am Samstag. Das Handelsministerium in Peking warnte, die jüngste Zollspirale werde die Erholung der Konjunktur behindern, Märkte beunruhigen und Firmen wie Verbrauchern schaden. In chinesischen Staatsmedien wurden andere Länder aufgerufen, sich dem Protektionismus der USA zu widersetzen.
"Wirtschaftliches Entgegenkommen wird die Regierung von (US-Präsident Donald) Trump nur bestärken und in ihrer egoistischen Haltung bestärken", warnte etwa die Zeitung China Daily. "Der Rest der Welt sollte nicht zurückweichen."


(JEFTA-Privatisierung-Wasser)
Das chinesische Handelsministerium reichte offiziell Klage bei der Welthandelsorganisation (WTO) ein, Peking sieht die Regeln verletzt. China folgt damit dem Beispiel der EU und Kanadas. Die USA blockieren derweil Medienberichten zufolge wichtige Entscheidungen bei der WTO, unter anderem die Neubesetzung von Schiedsgerichten.
Die USA zielen mit ihren Strafzöllen vor allem auf technologische Produkte, weil sie China den Diebstahl geistigen Eigentums und erzwungenen Technologietransfer vorwerfen. Als Vergeltung erhebt China Sonderabgaben auf landwirtschaftliche US-Erzeugnisse wie Sojabohnen, Fisch, Schweinefleisch, Rindfleisch und Molkereiprodukte. Es zielt damit auf die Wählerschaft Trumps im ländlichen Raum.
Höhere Zölle sollen aber auch auf Autos erhoben werden. Das würde vor allem deutsche Anbieter wie Daimler und BMW treffen, die den größten Automarkt China auch von Werken in den USA aus beliefern. Daimler gab bereits eine Gewinnwarnung heraus. Fast jeder fünfte BMW, der in China verkauft wird, kommt aus den USA.
Deutschland keine "Bananenrepublik"

Transatlantik-Koordinator Beyer geht davon aus, dass Trump auch gegen Autos aus der EU Strafzölle verhängen wird - vermutlich noch vor der Kongresswahl am 6. November. Porsche-Vizechef Lutz Meschke sagte der Stuttgarter Zeitung, im Fall sehr hoher Abgaben werde sein Unternehmen langfristig eine eigene US-Produktion erwägen.
Vor diesem Hintergrund sorgt ein Treffen von Topmanagern der deutschen Autoindustrie mit US-Botschafter Richard Grenell in Berlin für Wirbel. Die deutschen Manager hatten dabei nach Informationen aus Industriekreisen deutlich gemacht, dass sie sich auch einen Abbau der hohen europäischen Zölle auf Autos aus den USA vorstellen könnten. Diese EU-Zölle belasten heute auch jene deutschen Autos, die in den USA gebaut und nach Europa importiert werden.

SPD-Chefin Andrea Nahles zeigte sich in der Welt am Sonntag empört: "Mir ist neu, dass Botschafter über derlei Fragen verhandeln. Was sind das für Methoden?" Wenn die amerikanische Regierung mit Deutschland über Zölle reden wolle, sei das eine Sache zwischen dem Handelsminister in Washington und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. "Wir sind doch keine Bananenrepublik!", sagte Nahles.
Der Chef des Zentrums für Außenwirtschaft am Ifo-Institut, Gabriel Felbermayr, forderte im Tagesspiegel am Sonntag, die EU solle auf die Strafzölle der USA nicht nur mit Gegenzöllen reagieren, sondern Washington auch ein Verhandlungsangebot machen.
Die bisher verhängten Zölle treffen nach chinesischen Angaben zu 59 Prozent ausländisch investierte Unternehmen in China. Sogar US-Firmen in China kritisierten die Strafzölle als kontraproduktiv. "Es gibt keine Gewinner in einem Handelskrieg", sagte der Vorsitzende der US-Handelskammer in der Volksrepublik, William Zarit.


Quelle: "Handelskrieg

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