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"Delogierung"

"Delogierung"

03.08.2018 20:26

Räumung der Roma-Siedlungen, Kürzung von Finanzleistungen für Asylbewerber, Hafensperren für Rettungsboote: Italiens Innenminister Salvini beherrscht die Schlagzeilen. Nun empört er mit "Mussolini-Propaganda". Der Popularität seiner Partei schadet das nicht.
Gerade mal knapp zwei Monate ist die italienische Regierung des Premierministers Giuseppe Conte im Amt, doch Innenminister Matteo Salvini kann bereits jetzt auf eine lange Liste zitierter Aussagen zurückblicken. Bei seinen Gegnern sorgen sie vor allem für Empörung. Einige seiner Ankündigungen wurden bereits umgesetzt, wie etwa, dass ab sofort Schiffe mit aus dem Mittelmeer geretteten Migranten an Bord nicht mehr in italienische Häfen einlaufen können.
Den Geflüchteten, die es doch in sein Land geschafft haben, will Salvini nun Finanzleistungen kürzen. Somit will er die staatlichen Ausgaben, die aktuell rund drei Milliarden Euro jährlich betragen, drastisch kürzen. Nach Medienberichten sollen die rund 136.000 Asylbewerber, die derzeit in Italien leben, nur noch etwa 20 Euro pro Tag bekommen. Bis jetzt waren es rund 35 Euro, in Ausnahmefällen bis zu 45 Euro. Darin waren aber auch Kosten für Unterbringung, Verpflegung und Sprachkurse enthalten. Künftig sollen nur jene mit einem positiven Asylentscheid in der Tasche Italienisch-Kurse, berufsbildende Maßnahmen und psychologische Betreuung bekommen.
"Viele denken an nichts anderes als an das, was andere über sie denken. Weisheit aber ist, wenn man sich selbst nichts mehr weismacht." (Gerhard Uhlenbruck)
„Hochachtung erlangt man desto weniger, je mehr man darauf ausgeht: denn sie hängt von der Meinung anderer ab, weshalb man sie sich nicht nehmen kann, sondern sie von anderen verdienen und abwarten muss.“
(rjhCD6149)


Roma, Migranten, "Mussolini-Zitat": Salvini empört Kritiker, Umfragewerte steigen - Kampf gegen illegale Migration und Roma-Siedlungen

Im Kampf gegen illegale Einwanderung pocht Salvini auf besseren Schutz der Außengrenzen. Italien fühlt sich seit langem allein gelassen in der Migrationskrise. Die neue Regierung in Rom und allen voran Salvini verlangen mehr Unterstützung von den EU-Partnern. Die Abweisung mehrerer Schiffe mit geretteten Migranten an Bord sorgte jüngst aber für viel Kritik an seinem Vorgehen.
Neben seinem harten Kurs in Sachen Migrationspolitik sorgt der Lega-Chef auch mit Maßnahmen gegen illegale Roma-Siedlungen im Land für Kritik. So ließ er letzte Woche eine Barackensiedlung am Rande der italienischen Hauptstadt mit rund 400 Angehörigen der Roma-Minderheit räumen. Laut der Gemeinde sei jeder Familie eine alternative Unterkunft oder eine Zahlung für die Rückkehr in die Heimat angeboten worden. Bürgermeisterin Virginia Raggi begründete die Räumung des Camps mit Gesundheitsrisiken für die Bewohner.
Am Tag danach kündigte Salvini weitere Maßnahmen gegen Roma-Siedlungen in den Großstädten an. So schrieb er auf Twitter: "In Italien leben 150.000 Roma. Das Problem sind jene 30.000, die darauf bestehen, in Camps am Rande der Legalität oder in voller Illegalität zu leben. All dies zu stoppen, ist meiner Ansicht nach lediglich eine Frage der Vernunft."


Oppositionspolitiker erinnerten daran, dass Salvini sich mit diesem Tweet bei der Propaganda des faschistischen Diktators bedient habe. "Wer auf die Verfassung geschworen hat, die aus dem Kampf gegen den Faschismus geboren ist, darf sich nicht erlauben, Mussolini zu würdigen", erklärte der Präsident der Sozialdemokraten, Matteo Orfini. Salvini solle sich entschuldigen oder den Ministerposten räumen.
Linke sieht "Propaganda-Rhetorik Mussolinis" als klares Signal an die extreme Rechte
"Molti nemici, molto onore" steht zum Beispiel auf den Böden der faschistischen Bauten des Sportstättenkomplexes Foro Italico (ehemals Foro Mussolini) in Rom - wo auch "Duce Duce Duce" eingelassen ist. Der Fraktionschef der Linkspartei Liberi e Uguali, Federico Fornaro, warf Salvini vor, mit dem Zitat aus der "Propaganda-Rhetorik Mussolinis" ein "klares Signal an die extreme Rechte zu senden". In Italien wird Mussolini vielerorts noch offen verehrt. Der Führer der Nationalen Faschistischen Partei in Italien war im Zweiten Weltkrieg Verbündeter der Nationalsozialisten Adolf Hitlers.

Trotz aller Kritik liegt Salvini aber laut Umfragen weit vorne in der Wählergunst: Seit der Wahl im März hat seine Lega demnach enorm zugelegt. Auch die Popularität der Regierung, die sich aus der rechten Lega und der Fünf-Sterne-Bewegung zusammensetzt, ist seit dem Amtsantritt gestiegen. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos, die die Mailänder Tageszeitung Corriere della Sera am Sonntag veröffentlichte, bewerteten 61 Prozent der Befragten sie "positiv". Das waren zwei Prozent mehr als beim Amtsantritt des neuen Kabinetts. Premierminister Giuseppe Conte genießt eine Popularität von 61 Prozent, Matteo Salvini kommt auf 52 Prozent.
Quelle: "Salvini räumt auf"
Distanziteritis – Oder was man heute als „Standfestigkeit“ bezeichnet!

Liebe (Zwangs-)Distanzierte, liebe Distanzierende, wie heißt es so schön? „Der Teufel steckt im Detail!“
Nun, nach einiger Überlegung bin ich nicht umhin gekommen, diesen kleinen, „lustig“ klingenden Satz zu unterschreiben! Warum? Weil ich eine neue Form von, sagen wir mal, „psychischer Erkrankung“ erkannt habe. Und die da lautet: „Distanziteritis!“ Distanziteritis können Sie daran erkennen, dass jeder scheinbar aus vollster Inbrunst getätigten Erklärung bzw. Bekennung stets ein scheinbar unbedeutendes „Aber“ folgt!
Ich bin ja für die Aufarbeitung der Vergangenheit, ABER „NS-Verherrlichung“ geht nun wirklich nicht!
Ich bin ja für Meinungsfreiheit, ABER Rassismus ist keine Meinung!
Ich bin ja Patriot, ABER „alles“ ansprechen (und vor allem das, was mir zu heikel ist) muss ich nun wirklich nicht!
Ich finde die Wehrmacht ja prinzipiell toll, ABER Hitler war ein Scheißkerl!
Ich möchte ja, dass sich in diesem Land etwas ändert, ABER ich möchte nicht derjenige sein, „der“ es ändert!

ETC…

Vielleicht kommt Ihnen der ein oder andere Satz ja bekannt vor. Was mich angeht so habe ich schon mehrfach verschiedenste Beispiele (tatsächlich persönlich) aus dem Mund von angeblich „aufrechten“ und „tapferen“ deutschen Patrioten kommen hören! Die Frage, die mir sich dann immer stellt ist: Was wollen diese „Patrioten“ nun hervor heben? Das, wozu sie sich bekennen, oder das, wovon sie sich distanzieren? Und warum sind sie nicht in der Lage dazu, einfach einmal ein klares Statement darüber abzugeben, wofür sie kämpfen und stehen „ohne“ gleich darauf, wie verängstigte Rehe zurück zu weichen, weil sie sich Sorgen darüber machen, dass irgendjemand ihre „ach so taffe Einstellung“ in den falschen Hals bekommen könnte!? Wissen Sie, es gibt da einen sehr alten und sehr schönen Spruch, der da lautet:
Was dich trifft, betrifft dich auch!
Hm, interessant, wenn man diesen in Zusammenhang mit dem allgemein verbreiteten Distanzierungswahn bringt! Ich meine, sind wir doch einmal ehrlich: Einen Satzbau zu verwenden, der impliziert: „Ich bin ja für das oder das, ABER von etwas anderem distanziere ich mich ausdrücklich!“, der lässt doch für jeden, auch nur ansatzweise logisch denkenden Menschen nur einen einzigen Rückschluss zu, nämlich: Entweder die betreffende Person ist nicht so „standfest“ in ihren Überzeugungen, wie sie es gerne nach außen transportieren würde (zu gut Deutsch: Ein Schisser) oder aber, die betreffende Person hat „tatsächlich“ die Absicht, den Fokus eher auf die Dinge zu legen, von denen sie sich distanziert, anstatt auf jene, welche sie angeblich propagieren möchte!
Dann gibt es natürlich noch die ganz gewieften, die jene Dinge, von denen sie sich vermutlich so gerne distanzieren möchten, GARNICHT ansprechen!
Dies könnte dann so aussehen, dass jemand von sich selbst behauptet, sich mit Leib und Seele für die „Meinungsfreiheit“ einzusetzen und dabei glatt vergisst, zu erwähnen, dass es in Deutschland in den Gefängnissen von politischen Gefangenen nur so wimmelt, die jahrelang lediglich für das Aussprechen einer persönlichen und vom Mainstream abweichenden Meinung einsitzen! Ich weiß nicht, meine Damen und Herren, ist das Dummheit? Oder nicht viel mehr Feigheit und Berechnung? Ich denke, Sie alle wissen es zu Genüge von sich selbst: Man braucht weder einen IQ von 200, noch einen Doktortitel um gewisse „Tatsachen“ sehr schnell zu begreifen!
Wenn ein Mensch, der sich angeblich schon jahrelang mit der Meinungsfreiheit beschäftigt, nicht „bemerkt“, dass es in Deutschland Menschen gibt, die wegen Meinungen inhaftiert werden, dann kann irgendetwas an dieser Rechnung nicht stimmen!

Oder wie sehen Sie das? Und wenn dieser Mensch, der angeblich alles daran setzt um für Meinungsfreiheit zu kämpfen, plötzlich „meint“, dass es Meinungen gibt, die „unter Strafe“ gestellt werden müssen, dann muss man sich doch ernsthaft fragen, was denn nun seine eigentliche Intention ist!? Und wer er, von sich selbst glaubt, zu sein, um darüber entscheiden zu können „welche“ Meinungen denn nun als Verbrechen eingestuft werden sollten und welche nicht!? Ich meine, wenn jemand mich eine fette, dumme und blöde Gans nennt, dann finde ich das auch nicht lustig. Aber ich kann mir wohl kaum auf die Fahnen schreiben, für „Meinungsfreiheit“ zu kämpfen, wenn ich so schwach und schnell beleidigt bin, dass ich fordere, dass gerade DIESE EINE MEINUNG keine Meinung, sondern ein Verbrechen ist!
In diesem Fall wäre es vielleicht besser einfach den Schnabel zu halten und offen zu sagen: Nein, ich bin NICHT für Meinungsfreiheit, außer es betrifft Meinungen, die MIR gefallen!
Das wäre zwar nicht gerade heldenhaft und ehrbar, sondern eher schwach und erbärmlich. Aber immerhin wäre es zumindest noch „ehrlich“! Die Sinnhaftigkeit und vor allem den „langfristigen Erfolg“ eines solchen Verhaltens möchte ich Ihnen gerne anhand eines Satzes demonstrieren, welchen ich einst in einem Film über anonyme Alkoholiker bzw. Junkies gesehen habe: „Eines Abends war ich so besoffen, dass ich während eines öffentlichen Essens in meinen Teller kotzte und mir gleich darauf dachte: Na ja, vielleicht hat es ja keiner gemerkt!“

Genauso „realitätsfern“ reagieren Menschen, die ernsthaft glauben ihr „Wankelmut“ würde nicht sofort auffallen. Und so ist es nicht nur in Bezug auf das Thema Meinungsfreiheit! Es gibt noch sehr viele andere Formen von „Distanziteritis“! Und sie nehmen mitunter die absurdesten Gestalten an. Letztlich geht es aber gar nicht so sehr um „die Themen“, sondern viel mehr um die Menschen, welche von diesem neuartigen Virus betroffen zu sein scheinen. Ich sagte es bereits in einem anderen Text: Im Leben geht es um die Dinge, „für“ die wir sind und darum uns auf diese zu konzentrieren. Nicht aber auf jene, die wir „nicht“ wollen! Und wenn ich je in meinem Leben ein öffentliches Statement abgeben möchte, dann werde ich das klar und deutlich tun „ohne“ gleich darauf verschreckt zurück zu rudern, in der Angst man könnte mich „einer bestimmten Gruppe“ zuordnen! Alles andere ist alles, aber sicher kein „Rückgrat“!
Wenn ich vorsichtig sein möchte, dann spreche ich die Dinge harmlos an, aber auch in diesem Fall „ohne“ mich von weiter führenden, mir zu heiklen Dingen zu distanzieren!
Und ganz nebenbei gesagt: Wenn man sich lange genug mit einer Sache oder einem Thema beschäftigt hat, welches einen wirklich interessiert, dann ist es beinahe „unmöglich“ nicht irgendwann auf den Kern der Sache zu stoßen. Uns wurde immer beigebracht und eingeredet, dass wir für jeden Gedanken einen Doktortitel benötigen, zumindest sofern wir vorhaben ihn irgendwann einmal laut auszusprechen. Doch tun Sie sich doch einmal diese unendliche Qual an und schalten Sie den Fernseher ein. Dann werden Sie schnell bemerken, dass es für beinahe jeden „Scheißdreck“ (Entschuldigung, aber anders kann man es nicht mehr nennen) „Experten“ gibt. Es gibt Promi-Experten, Königshaus-Experten, Zahnpasta-Experten, etc… Wenn man sich einmal die Mühe macht und googelt welche Lebensläufe diese „Experten“ haben, dann wird man schnell feststellen, dass die meisten von ihnen noch nicht einmal einen Hauptschulabschluss besitzen, geschweige denn überhaupt etwas über sie zu finden sein wird!
Ganz ab und zu, wenn ich so etwas sehe, habe ich tatsächlich den Gedanken: Für wie blöd hältst Du mich eigentlich?
Also wenn es Ihnen jemals in den Sinn kommt, dass Sie einfach nicht verstehen können, warum jemand etwas ganz bestimmtes nicht begreift, dann liegt das vermutlich „nicht“ daran, dass er es nicht begreift, weil er so blöd ist (denn „soviel“ Intelligenz braucht es oftmals gar nicht um logische Zusammenhänge zu verstehen), sondern daran, dass dieser Mensch etwas gar nicht begreifen „möchte“, oder aber nicht möchte, dass „Sie“ es begreifen! Ich kann Ihnen nur schwer ans Herz legen, einmal und vor allem verstärkt auf jene Dinge zu achten, von denen die Menschen sich „distanzieren“. Viel mehr noch als auf jene, die sie angeblich so eisern vertreten! Denn wie heißt es im Volksmund so schön?

Man muss „zwischen“ den Zeilen lesen!
Und zum Schluss noch einmal etwas Grundsätzliches: Jeder (und zwar ausnahmslos jeder), der wirklich und wahrhaftig hinter einer Sache steht, der wird sie „kennen“! Und zwar voll und ganz und voll umfänglich. Ganz einfach weil er sich wirklich dafür interessiert und umfangreich damit beschäftigt hat! Und wenn er wirklich so dahinter steht, wie er es von sich behauptet, dann werden ihm im selben Moment, in dem er sie angeblich anpreisen möchte, alle möglichen Dinge einfallen… nicht aber jene, vor denen er ANGST hat! Und selbst „wenn“ er eine diverse Angst verspüren würde, würde er den Fokus nicht (und vielleicht gerade „erst recht nicht“) auf ihm unangenehme bzw. Tatsachen, von denen er sich „distanziert“ lenken! Grundsätzlich gilt eine Faustregel:
Sich zu schützen ist eine Sache! Sich aber öffentlich zu „distanzieren“ eine andere!
Und genauso verhält es sich auch mit den so genannten „Experten“ oder „gemäßigten Patrioten“! Jemand, der sich „wirklich“ mit einem Thema beschäftigt hat und dies so stark, dass er bereit ist damit an die Öffentlichkeit zu gehen, der „weiß“ in der Regel wie der Hase läuft! Auch wenn wir alle Menschen und damit zwangsläufig fehlbar sind, ist „der Kern einer Sache“ für den Hobby-Experten sehr schnell klar! Also seien Sie stets achtsam und hören Sie vor allem auf das, was „nicht“ gesagt wird oder… wie in dem Text… der Distanziteritis anheim fällt!

(Ein Deutsches Mädchen)

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