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"Karnickeln"

"Karnickeln"

09.08.2018 18:40

Wie die Welt berichtet, tauchen immer öfter Stellenanzeigen auf, in denen Interessenten als „m/w/d“ angesprochen werden. Gemeint sind dabei männliche und weibliche künftige Arbeitnehmer oder auch solche, die sich keinem der beiden Geschlechter zuordnen wollen.
Diese neuen Stellenausschreibungen gehen auf ein Urteil des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts aus dem Oktober 2017 zurück, wonach im Geburtenregister die Möglichkeit geben sein muss, ein drittes Geschlecht eintragen zu lassen. Geklagt hatte eine Person, die sich weder als Mann noch als Frau identifizierte und im Personenstandsregister als inter/divers bezeichnet werden wollte.
„m/w“ ist diskriminierend und damit anfällig, geklagt zu werden
Eine lukrative Einnahmequelle witterten nach dem Urteil die Arbeitsrechtler. Sie wiesen darauf hin, dass es nicht mehr genügen werde, Stellen für „m/w“, also für Männer und Frauen, auszuschreiben. Diese „Reduzierung“ auf „nur“ zwei Geschlechter berge nämlich Diskriminierungsvorwürfe in sich – und kann teuer werden. „Noch hat das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu keiner Gesetzesänderung geführt, aber in der Literatur herrscht Einigkeit, dass man das Urteil auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und Stellenausschreibungen beziehen muss“, so ein Arbeitsrechtler.
„Dank der Arbeit
„Mit Arbeit ist es so auf Erden,
sie kann leicht zum Laster werden.
Du kennst die Blumen nicht, die duften,
Du kennst nur Arbeiten und Schuften,
so geh´n sie hin, die schönsten Jahre,
bis endlich liegst du auf der Bahre,
und hinter dir, da grinst der Tod,
kaputtgerackert, du Idiot.“
(rjhCD6149)


Endlich: Stellenanzeigen nicht mehr für Männer und Frauen, sondern auch für andere

Und eine weitere lukrative Einnahmequelle eröffnet sich damit: Für das dritte Geschlecht werden bestimmt bald gesonderte Hygieneräume bereitzustellen sein. Macht der neue Arbeitgeber sicher gerne.

Quelle: "3-Geschlechter"
Gerd Müller (CSU) will Afrika retten, Abschottung beenden

(https://bayernistfrei.files.wordpress.co...70&h=372&crop=1)
Unser Entwicklungshilfeminister Gerd Müller (CSU) will Afrika retten. Afrika sei ein Kontinent mit großer Dynamik und großem Potenzial. Deutsche Unternehmr sollen sich massenweise in Afrika engagieren und ein Afrika-Kommissar soll die Entwicklung von Brüssel aus vorantreiben. Um dies zu ermöglichen sollen afrikanische Waren zollfreien Zugang zum Europäischen Binnenmarkt erhalten.
Müller verspricht sogar, dass die Jugend Afrikas daheim bleiben und nicht mehr nach Europa fliehen werde, wenn Europa nur Müllers großen Plan umsetze.
Müller rennt gegen inexistente Zollschranken an

Müller scheint dabei übersehen zu haben, dass sein Plan längst umgesetzt ist:

Entwicklungshilfeminister Gerd Müller (CSU) predigte heute wieder über unsere Pflicht, Afrika, einen Kontinent mit gewaltigen Potenzialen,zu retten und zu diesem Zweck die EU umzukrempeln, u.a. afrikanische Waren von angeblichen Zollbeschränkungen frei zu stellen.
Keiner der Redakteure bei der Welt hat sich offenbar mit dem Thema befasst.
Denn sonst hätten die Journalisten wissen können, dass es keine Hindernisse für afrikanische Güter mehr gibt. „Everything but Arms“ („Alles außer Waffen“) heißt aber ein Programm der EU, das im Jahr 2001 zur Unterstützung der am wenigsten entwickelten Länder eingeführt wurde – 34 von ihnen liegen in Afrika.
Danach dürfen alle Produkte, außer Waffen, zollfrei in die EU exportiert werden.
Das Problem bleibt aber, dass viele Staaten gar keine wettbewerbsfähigen Produkte anbieten können. In weiten Teilen Afrikas gibt es kein zeitgemäßes Unternehmertum.
Das Handelsprogramm „African Growth and Opportunity Act“ ( AGOA ) war im Jahr 2000 vom US-Kongress verabschiedet worden. 2015 hat es die US-Regierung um weitere 10 Jahre verlängert.
6.400 Produkte aus 40 afrikanischen Staaten dürfen zu bevorzugten Konditionen in die USA exportiert werden.
Die afrikanische Bekleidungs- und Textilindustrie profitiert am meisten von dem Programm.
Größte Textilexporteure sind Äthiopien und Kenia.

Bevölkerungs- statt Wirtschaftsdynamik

In Äthiopien und Kenia nutzt vor allem Chinas Textilindustrie diese Gelegenheit, um die Endbearbeitung ihrer Produkte auszulagern und so in den Genuss europäischer Zollbefreiungen und afrikanischer Superbilliglöhne zu gelangen. Eine afrikanische Industrie, die hinreichende Kompetenz aufweist, um gemäß europäischen Sicherheits-, Gesundheits- und Qualitätsnormen zu produzieren, gibt es so gut wie nicht. Den Löwenanteil der in letzter Zeit sinkenden afrikanischen Exporte nach Europa nehmen nach wie vor die Bodenschätze ein. Wer will, kann hierin natürlich „nitchttarifäre Handelshemmnisse“ sehen und daraus Europa einen Vorwurf machen, aber will Gerd Müller diese Schranken ernsthaft abbauen?
Einige Kommentatoren bei WO weisen kompetent auf weitere Unstimmigkeiten in Müllers Sonntagsreden hin:

„Müller bemängelte, dass sich bislang nur 1000 von 3,5 Millionen deutschen Unternehmen in Afrika engagierten.“
In einem Land ohne funktionierendes Rechtswesen und anderen notwendigen Institutionen zB für Genehmigungsverfahren können nur Großunternehmen einsteigen, die genug finanziellen Background haben.
Der Satz mit den 3,5 Mio. deutschen Unternehmen ist völlig unsinnig: 3,1 Mio. Unternehmen haben weniger als 10 Mitarbeiter, zusätzliche 300.000 bis zu 50. Nur rd. 15.000 wären mit einer Grösse von mehr als 250 Mitarbeitern in der Lage, sich in einem afrikanischen Entwicklungsland zu engagieren. (In Thailand zB sähe es anders aus.)
Man sollte einmal die gescheiterten Fälle von Investitionen in afrikanischen Ländern analysieren und für Gespräche mit dortigen Regierungsvertretern bereit halten. Die Lehren sind einfach: Ohne ein bestimmtes Maß an Sicherheit, auch Rechtssicherheit, und zuverlässigen Behörden geht es nicht.

PS: Vielleicht erinnern sich einige Leser noch, wie viel Geld Mercedes Benz mit dem Lkw-Werk in Lagos versenkt hat …

Minister Müller bejubelt Wirtschaftswachstumsraten, die unsere übersteigen, übersieht dabei aber
dass Deutschlands Wachstum ohnehin nahe bei Null liegt
dass auch bloßes Bevölkerungswachstum die Wirtschaftszahlen nach oben treibt
dass Afrika kaum Industrien und kaum zuverlässige Wirtschaftsstatistiken hat, so dass Länder wie Nigeria einerseits in Deindustrialisierung und Bürgerkrieg/Somalisierung abgleiten und andererseits bisweilen plötzlich hohe Wachstumsraten berichten
(Nigeria 2013: 49%).
Jasinna, Smith: Europas Wohltuerei ist Hauptfluchtursache


Aber einige Leser bejubeln auch Minister Müller als einer der wenigen Guten in der CSU, einen Mann mit Visionen vom Schlage eines Konstantin Wecker oder John Lennon, der gegen die europäische Finsternis ankämpfe, die am Elend Afrikas schuld sei. Angela Merkel erntet für ähnlich fromme Weltbeglückungspredigten noch bis heute regelmäßig begeisterten Applaus. In der WO-Kommentarspalte macht sich zwar ein lautes Grummeln bemerkbar, aber Merkel, Müller und ihresgleichen beherrschen nach wie vor den leitmedialen Salon.
Auch die eher einwanderungskritiche Videobloggerin Jasinna sucht die Schuld an Afrikas Auwanderungsdrang in Europa.
Jasinna hat ein neues Video über europäischen Pfusch in Afrika erstellt.


Verfehlte europäische Handels-, Wirtschafts- und Wohltätigkeitspolitik ist demnach eine wesentliche Ursache für den kommenden „Ansturm auf Europa“, den Afrika-Experte Stephen Smith in seinem Buch „La Ruée vers l’Europe“ auf hunderte von Millionen in den nächsten 20 Jahren beziffert. Das Buch wurde in Frankreich gründlich rezipiert

und fließt regelmäßig in die Diskurse von Staatspräsident Emannuel Macron ein, wobei es allerdings stets darum geht, wie wir uns in die von den „Menschenrechten“ vorgeschriebene Völkerwanderung am besten fügen und diese „ordnen“ können. Aber immerhin sind Diskurse a la Gerd Müller (oder Jacques Attali) vom großen Potenzial Afrikas („Africa Rising“) dank Smith/Macron in Frankreich inzwischen aus der Mode gekommen. Müller hinkt dem Zeitgeist schon etwas hinterher.
Afrikas Bevölkerung explodierte ab 1930 durch europäische Wohltuerei
Die Bevölkerungsexplosion Afrikas begann um 1930. Bis dahin hatte sich Afrikas Bevölkerung jahrhundertelang stabil unter 100 Millionen eingependelt. Seit Beginn des 20ten Jahrhunderts wollte der Weiße Mann Afrika Gutes tun, um seine Herrschaft zu legitimieren. Also baute er Schulen, Krankenhäuser, Straßen etc, merkte er schnell, dass er auf einem Vulkan saß, und verzog sich, um aus der Ferne weiterhin den Wohltäter zu spielen. Die Rolle des Buhmanns sollten fortan afrikanische „korrupte Eliten“ spielen. So etwa stellt Stephen Smith das dar. Die Sucht, zu allen nett sein zu müssen, ist das Problem. Genau wie unsere Menschenrechtspredigerei erheblich zur Destabilisierung des Orients beitrug. Vids, die alle Schuld bei uns suchen, können auch Teil dieses Problems sein. Fluchtursache/Flüchtlingsmacher Nr. 1 ist übrigens noch immer das Nichtzurückweisungsprinzip der Genfer Konvention. Das belohnt Eindringen auf Ceuta und macht den Eindringling juristisch zu einem Flüchtling. Fluchtursache Nr. 2 (laut Smith gar Nr. 1) ist die afrikanische Karnickelei. Der von Jasinna geschilderte wirtschaftspolitische Pfusch der Europäer ist wahrscheinlich allenfalls bei Nr. 4 oder 5 anzusiedeln, und es ist schwer zu sagen, ob er mit alter europäischer Selbstherrlichkeit oder mit neuer europäischer Wohltuerei zu tun hat. Beide verschwimmen ohnehin in Protagonistinnen wie Claudia Roth und Gerd Müller zu ein und demselben.


NN beklagt „Linke Reden, konservatives Handeln“ und erfindet deutsche Zoll-Lobby
Manuel Kugler, Politredakteur der Nürnberger Nachrichten, bejubelt Müllers „linke Reden“ und beklagt, dass er das nicht umsetzen sondern „konservativ handeln“ würde. Dazu erfindet er deutsche Lobbyinteressen, die es zu verhindern wüssten, dass afrikanische Konkurrenz Zutritt nach Europa bekäme. Kugler schwadroniert unverbindlich-moralinsauer, wie es in den Humanitären Hetzmedien zum Guten Ton gehört:

Bislang hat Gerd Müller seinen kühnen Worten keine kühnen Taten folgen lassen. Sein „Marshallplan mit Afrika“ etwa klingt dem Namen nach zwar wie der große Wurf, doch je näher man hinsieht, desto mehr verstärkt sich der Eindruck konservativer, althergebrachter Entwicklungspolitik.
Zollfreiheit für Afrika, auch das klingt wieder mal kühn. Allerdings ist kaum zu erwarten, dass die Bundesrepublik nun ihr Gewicht in die Waagschale wirft, um die zuständige EU-Kommission von Müllers Vorschlag zu überzeugen. Zu mächtig sind die Interessen, die dagegen stehen – denn gerade die europäische Landwirtschaft müsste bei einer Zollfreiheit für afrikanische Agrarprodukte mit massiven Verwerfungen rechnen.
Müllers Vorstoß ist ziemlich sicher nicht einmal innerhalb der eigenen Partei, der CSU, mehrheitsfähig. Ein weiteres Mal wird von einer Idee des Entwicklungsministers also wenig bleiben außer Rhetorik. Links reden, konservativ handeln – das bleibt weiter Müllers Mantra. Leider.

Bundestags-Studie: Europäische Agrar-Exporte nach Afrika kaum der Rede wert
FAZ.net findet auch, dass Müller sich blamiert hat: „Müller will Zölle abschaffen, die es gar nicht gibt“. Müller rede an der Wirklichkeit Afrikas vorbei, um die Anklageposen zu füttern, in denen sich hiesige „Linke“ gefallen. Im Forum weist Alexander Bender (AlexBender) auf eine Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestags von 2017 („Auswirkungen von Agrarexporten nach Afrika“) hin:

Für Deutschland wird für die Jahre 2009 bis 2013 ein Betrag von jeweils ca. 1 Milliarde Euro genannt. Für das Jahr 2016 sprechen andere Quellen (topagrar) von 1,4 Milliarden Euro Agrarexporten Deutschlands nach Afrika – und ca. 2,4 Milliarden Euro Importen von dort. Rein rechnerisch ein Export von etwas mehr als 1 Euro pro Kopf der afrikanischen Bevölkerung. Pro Jahr. Da braucht man auch keinen Subventionsanteil mehr „dazurechnen“. Es bleibt quantitativ eine sehr geringe Summe … Der o.a. Bericht(*) enthält auch (leider etwas veraltete) Zahlen der UN von 2014, wonach Subsahara-Afrika Agrarprodukte im Wert von 44,8 Milliarden USD importierte, davon 26% aus der EU … es ist also keinesfalls so dass die EU den Grossteil der Exporte liefert u. innerhalb der EU gehört Deutschland eher zu den kleinen Agrar-Exporteuren nach Afrika.
Quelle: "Afrika retten"

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