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"Finanzmärkte"

"Finanzmärkte"

07.10.2018 20:23

Italiens stellvertretende Ministerpräsidenten Luigi di Maio und Matteo Salvini sind empört. Sie wittern eine Verschwörung gegen Italiens Regierung durch die Finanzmärkte. Denn als öffentlich ruchbar wurde, dass die Koalitionsparteien Lega und Cinque Stelle das Haushaltsdefizit für 2019 auf 2,4 Prozent des BIP steigern wollen, stiegen die Zinsaufschläge für italienische Staatspapiere auf die höchsten Werte seit 2011. Italienische Bankaktien stürzten ab. Der Eurokurs sank und die europäischen Börsen reagierten mit Abschlägen, während der Dow Jones auf ein Allzeithoch kletterte.
In den nordeuropäischen Euro-Ländern dagegen hoffen viele, dass die negativen Marktreaktionen eine disziplinierende Wirkung auf Italiens Regierung entfalten. Bis zum 15. Oktober muss der Haushaltsplan mit allen Details in Brüssel vorgelegt werden, wo er dann bewertet wird. Zumindest der erste Aufschrei war selbst für Brüsseler Verhältnisse groß. Doch ob die EU tatsächlich nachhaltig italienische Disziplin einfordert, bleibt aufgrund gemachter Erfahrungen mit anderen Schuldensündern mehr als fraglich. Auch die großen amerikanischen Rating-Agenturen werden die Pläne zeitnah bewerten und mit großer Wahrscheinlichkeit ihren Daumen Ende des Monats für italienische Staatspapiere noch einmal senken: nahezu auf Ramschstatus. Schneller als viele immer noch glauben, wird ein Szenario wieder tagesaktuell: Kann, darf oder muss ein Land, das sich überhaupt nicht an die vereinbarten Stabilitätsregeln im Euro-Raum hält, den Euro verlassen? Zwar gibt es für die Aufnahme in den Euro klare Regelvorgaben. Doch ein Ausstieg ist nicht vorgesehen. Was nicht sein kann, darf offensichtlich nicht sein. Denn, so Angela Merkel, vor Jahren im Deutschen Bundestag: „Scheitert der Euro, dann scheitert Europa!“ Das sieht man (nicht nur) in Schweden und Dänemark, die den Euro nicht haben wollen, aber gern voll integrierte EU-Mitgliedstaaten sind, sicher ganz anders. (von Oswald Metzger)
"Die stärkste Waffe in den Händen des Unterdrückers ist der Verstand des Unterdrückten." /Steve Biko
(rjhCD6149)


„Gegen die Märkte lässt sich nicht regieren!“

Mit massiven Zinsaufschlägen reagieren die Finanzmärkte auf die geplante italienische Schuldenpläne. Doch sind die Märkte ein unbestechlicher Korrektor?
Doch in diesem Ordnungsruf geht es um den Glauben an die Unbestechlichkeit der Märkte, auf deren disziplinierende Kräfte viele in Sachen Italien setzen. Erinnern wir uns nicht gerade in diesen Wochen an die Finanzkrise des Jahres 2008? Die Märkte haben damals die Schrottpapiere bereitwillig gehandelt. Niemand wollte genau wissen, was für toxische Klumpenrisiken gebündelt wurden. Die Testate der „unbestechlichen“ Rating-Agenturen mussten genügen. Lemmingen gleich saugten sich selbst angeblich professionelle Anleger angesichts der prognostizierten Renditen voll mit diesen intransparenten Finanzprodukten. Die Blase platzte, Lehmann ging pleite und die Schockwellen durchrasten die globale Finanzwelt. Eine riesige Kapitalvernichtung fand statt. In vielen Ländern mussten die Steuerzahler für die Verluste geradestehen, nicht die Verursacher. Hunderte von Milliarden Euro kostete die Finanzkrise allein den deutschen Staat.
Ich kann mich noch gut an das legendäre Zitat des früheren US-Notbenbankchefs Paul Volcker erinnern, das er damals prägte: „Too big to fail!“ Wenn Finanzinstitute so groß sind, dass sie wegen ihrer Systemrelevanz nicht mehr pleite gehen dürfen, dann verliert die Marktwirtschaft ihre schärfste Ordnungsregel. Denn mit dem Totalverlust müssen alle rechnen, die hochspekulativ agieren. Hohe Gewinnchancen beinhalten immer auch hohe Verlustrisiken. Wer sich verzockt, verliert. Das ist die volkstümliche Konkretisierung des von Ordnungsökonomen so gern postulierten Prinzips von Haftung und Verantwortung. Notfalls müssen marktbeherrschende Unternehmen zerschlagen werden. In der Digitalökonomie werden die Debatten über eine Zerschlagung der Fast-Monopolisten Facebook, Google und Amazon lauter. Im Finanzmarkt sind entsprechende Diskussionen aber eher wieder verstummt. Doch die nächste Krise wird schlagartig diese fatale Unterlassungssünde offenlegen.
Können Börsen, deren Hausse auf kreditfinanzierter Nachfrage beruht, tatsächlich ein Land wie Italien zur Haushaltsdisziplin zwingen? Eine Dekade dauert jetzt schon die Börsen-Rallye in den USA. Treiber dieser Hausse, deren Renditen fast 3 Prozent über dem Zuwachs im Rest der Weltbörsen liegen, war nicht zuletzt ein gigantisches Aktien-Rückkaufprogramm der US-Unternehmen. Sage und schreibe 4.500 Milliarden Dollar investierten die Unternehmen, um eigene Aktien zurückzukaufen. Sie taten das aber nicht etwa mit erwirtschafteten Gewinnen, sondern überwiegend mit Krediten. In der gleichen Zeit stiegen nämlich die Verbindlichkeiten der US-Unternehmen um nicht weniger als 3.800 Milliarden US-Dollar. Die Nullzinspolitik, die auch die US-Notenbank nach der Finanzkrise praktizierte, lud förmlich zur Verschuldung ein, um „günstig“ an wertvolles Eigenkapital zu kommen. Solidität sieht für mich anders aus. Auch deshalb sollten wir den Glauben an die regulierende Kraft der Finanzmärkte nicht überstrapazieren.
Funktionierende Märkte brauchen eine Ordnungsrahmen, der auf Haftung und Verantwortung und auf fairen Wettbewerb setzt. Ohne diesen marktwirtschaftlichen Ordnungsrahmen werden auch weiter die Gewinne privatisiert und die Verluste sozialisiert.

Quelle: "Finanzmärkte"
Hitlers Revolution: Kraft durch Freude (von Richard Tedor /p.b. Maria Lourdes)

(Archivbild)
Der Nationalsozialismus war kein spontanes Phänomen, das Deutschland jäh aus seiner evolutionären Bahn warf und auf Abwege führte. Er war eine Bewegung, die fest in den Traditionen und dem Erbe des deutschen Volkes sowie in seinen fundamentalen Lebensbedürfnissen verankert war.
Adolf Hitler verlieh gewissen Ideen, die damals von vielen seiner Landsleute vertreten und als festen Bestandteil ihres nationalen Charakters betrachtet wurden, greifbaren politischen Ausdruck. Obwohl die Unterstützung, die seine “oppositionelle” Partei im Volk genoss, im Wesentlichen eine Reaktion auf das allgemeine wirtschaftliche Elend darstellte, war Hitlers Machtübernahme nichtsdestoweniger eine logische Folge der Entwicklung Deutschlands

Ideologie, Sozialprogramme, Außenpolitik
Eine der populärsten Organisationen, die in Deutschland den Sozialismus und die Harmonie forderten, war die DAF-Sektion “Kraft durch Freude” (KdF). Ihre Rolle bestand darin, der arbeitenden Bevölkerung sinnvolle Möglichkeiten zur Verbringung ihrer Freizeit anzubieten. Anlässlich der Gründung dieser Organisation sagte Ley:
“Wir dürfen nicht nur fragen, was tut der Mensch bei der Arbeit, sondern wir haben auch die Pflicht uns um ihn zu kümmern, wenn der Feierabend kommt. Wir müssen uns darüber klar sein, dass nicht die Langeweile erholt, sondern Unterhaltung in verschiedenster Form. Diese Unterhaltung, diese Ausspannung zu organisieren, wird eine unserer wichtigsten Aufgaben sein. ”
Hitler hielt das Reisen für ideal zur Regenerierung von Körper und Geist. Deshalb, erklärte Ley, solle
jeder Arbeiter und jeder Angestellte . . . nach dem Willen des Führers mindestens einmal im Jahr an einer preiswerten KdF-Reise teilnehmen können. Er soll dabei nicht nur die schönsten deutschen Urlaubsgebiete erleben können, sondern auch Seereisen ins Ausland.”
Vor Hitlers Ernennung zum Reichskanzler hatten sich nur wenige Deutsche Reisen leisten können. 1933 unternahmen 18% der arbeitenden Personen eine Reise, und bei diesen handelte es sich durchwegs um Leute mit überdurchschnittlich hohem Einkommen. “Kraft durch Freude” begann 1934 mit der Durchführung preiswerter Reisen, die teils von der DAF subventioniert wurden, damit sich auch minderbegüterte Familie die Teilnahme daran leisten konnten. Pauschal-Angebote deckten sämtliche Kosten für Transport, Unterkunft, Essen und Ausflüge.
Angeboten wurden unter anderem Fahrten zu Schwimmbädern, Berghütten, Kurorten, volkstümlichen Attraktionen in Städten und Provinzen, ferner Wanderungen und Kampieren. Im Jahre 1934 nahmen 2.120.751 Menschen an kurzen Reisen teil. Diese Zahl stieg kontinuierlich und wuchs bis 1938 auf 7.080.934 an. An KdF-Wanderungen nahmen im ersten Jahr 60.000 Deutsche teil, 1938 bereits 1 .223.362. [228] Der Zustrom von Besuchern sorgte in wirtschaftlich schwachen Städten mit Erholungsmöglichkeiten für einen Aufschwung.
Diese Aktivitäten waren nur möglich, weil Hitler nach der KdF-Gründung im November 1933 sämtliche deutschen Geschäfte und Industriezweige angewiesen hatte, ihren Angestellten und Arbeitern eine ausreichende Zahl bezahlter Ferientage zu gewähren. Vor 1933 hatte fast ein Drittel der Arbeiterschaft keine Arbeitsverträge und folglich auch keinen Anspruch auf bezahlte Ferien. 1931 standen nur 30% der Beschäftigten mit festen Arbeitsverträgen vier bis sechs bezahlte Feiertage pro Jahr zu; die meisten – 61% – hatten deren nur drei.
Die nationalsozialistische Regierung sorgte dafür, dass jedem, der sechs Monate lang bei einer Firma tätig gewesen war, von dieser wenigstens sechs bezahlte Feiertage pro Jahr zugestanden wurden. Mit zunehmendem Dienstalter stieg die Zahl der Feiertage auf zwölf an. Denselben Anspruch billigte der Staat auch den Heimarbeitern zu, die im Auftrag von Industriebetrieben gewisse Bestandteile zu Hause herstellten. Die Zahl der Heimarbeiter belief sich auf rund eine Million. Ihnen wurde der Urlaub von den Firmen bezahlt, für die sie tätig waren. Nach mehrjährigen Auseinandersetzungen mit dem Arbeitsministerium erreichte Ley, dass die arbeitenden Menschen Deutschlands Anspruch auf vier Wochen bezahlten Urlaub pro Jahr erhielten.
Viele von ihnen nutzten die Möglichkeit, während ihres Urlaubs an den billigen KdF-Kreuzfahrten teilzunehmen. Anfang 1934 charterte diese Organisation zunächst zwei Passagierschiffe. Am 3. Mai jenes Jahres brach die Dresden mit 969 Passagieren an Bord von Bremerhaven zu einer fünftägigen Fahrt auf. Am selben Tag stach die Monte Olivia mit 1.800 Fahrgästen von Hamburg aus in See. Beide Schiffe führen die Isle of Wight vor der englischen Südküste an und kehrten von dort aus zurück.


Die wenigsten Passagiere hatten je an einer Kreuzfahrt teilgenommen, und nach ihrer Heimkehr schilderten sie die im Entstehen begriffene KdF-Flotte in weithin publizierten Interviews als “Traumschiffe für Arbeiter”. Die breite Aufmerksamkeit, die diesen Reisen in den Nachrichten zuteil wurde, erweckte in der Öffentlichkeit lebhaftes Interesse. Während die KdF-Büros mit Anträgen von Reiselustigen förmlich überflutet wurden, begannen die Fahrzeuge eine ununterbrochene Reihe fünftägiger Kreuzfahrten nach Norwegen zu unternehmen, wobei die Gäste an Bord die majestätischen Fjorde an der norwegischen Küste bewundern konnten.
Die Seefahrten wurden enorm populär, was Ley dazu bewog, im Sommer desselben Jahres weitere fünf Schiffe zu chartern. Als das Jahr 1934 zu Ende ging, hatte KdF für 80.000 deutsche Arbeiter und ihre Familien Kreuzfahrten organisiert, von denen die meisten nach Norwegen führten. Im folgenden Jahr wurden auch Reisen ins Mittelmeer ins Programm aufgenommen.
Bei Italienreisen konnten die Fahrgäste in Genua, Neapel, Palermo und Bari von Bord gehen; Portugalfahrten führten nach Lissabon oder Madeira. Bei der ersten Mittelmeerfahrt stachen am 15. März 1935 fünf KdF – Schiffe in See, die 3.000 Passagiere – darunter Ley – nach Madeira brachten. Zum ersten Mal sahen die portugiesischen und italienischen Bewohner der angefahrenen Häfen deutsche Arbeiter; zuvor hatten sich nur Angehörige der oberen Schichten einen solchen Urlaub leisten können. Insgesamt nahmen 1935 mehr als 138.000 Deutsche an KdF-Kreuzfahrten teil.
1936 beauftragte Ley die Hamburger Schiffswerft Blohm & Voss mit dem Bau des ersten KdF- Linienschiffs. Ley, der sich aufs lebhafteste für die Ausstattung des Schiffs interessierte, bestand darauf, dass alle drei Decks frei von Ventilatoren, Maschinen und Ausrüstungsgegenständen waren. Auf den Decks musste genug Platz vorhanden sein, damit sich alle Fahrgäste zur gleichen Zeit dort auf Liegestühlen entspannen konnten. Promenadendecks, Räume für Spiel und Feibesübungen, Konzert- und Tanzhallen, Auditorien und hell beleuchtete Salons mit bequemen Stühlen figurierten auch auf Leys Fiste. Jede Passagierkabine musste eine Außenwand mit Bullauge aufweisen, und die Angehörigen der Besatzung wurden ebenfalls in Kabinen einquartiert.
Es gab keine Kabinen erster und zweiter Klasse; sämtliche Fahrgäste wohnten in Kabinen von gleicher Größe und mit gleicher Ausstattung. Am 5. Mai 1937 war Hitler zugegen, als die 25.484 Tonnen schwere Wilhelm Gustloff in See stach. Bei diesem Anlass sagte Ley zu der versammelten Menschenmenge:

"Es ist unerhört Großes, es ist einmalig und einmalig in der Welt, daß es ein Staat unternimmt, für seine Arbeiter ein so großes Schiff zu bauen. Nicht alte Kästen nehmen wir Deutsche für unsere Arbeiter, sondern das Beste ist gerade gut genug für unsere deutschen Arbeiter. ”
Ihre erste Kreuzfahrt hatte die Wilhelm Gustloff am 15. März mit 1.465 Fahrgästen an Bord begonnen. Bei diesen handelte es sich um Arbeiter der Werft Blohm & Voss, die das Schiff gebaut hatten, deren Ehefrauen sowie Verkäuferinnen und Büroangestellte von Hamburger Geschäften. Für sie war es eine kostenfreie Reise. Bis zum August 1939 unternahm die Wilhelm Gustloff 50 KdF-Fahrten nach Norwegen, Spanien, Portugal, Italien und Tripolis. Durch freiwillige Beteiligung an den Reisekosten ermöglichten Unternehmer auch ärmeren Arbeitern und ihren Familien eine Teilnahme an diesen Reisen.
Einige Firmen finanzierten ihren Angestellten sowie deren Familien die gesamte Kreuzfahrt und stellten ihnen noch ein Taschengeld zur Verfügung. Die deutsche Eisenbahn gewährte Bürgern, die nach Hamburg oder Bremen fuhren, um dort ein KdF- Schiff zu besteigen, einen Preisnachlass. Im März 1939 stieß die funkelnagelneue Robert Ley, ein noch größeres Linienschiff, das für diese Fahrten gebaut worden war, als zehntes Fahrzeug zur KdF-Flotte.
Die Sportabteilung der DAF bot Arbeitern die Möglichkeit, auch “exklusive” Sportarten wie Tennis, Skifahren, Reiten und Segeln auszuüben. Sie bot billige Kurse in diesen Sportarten an und errichtete neue Anlagen. Das Interesse an solchen Programmen nahm derart rapid zu, dass die DAF zahlreiche zusätzliche Instruktoren ausbilden musste. 1934 nahmen 470.928 Deutsche an DAF- Sportkursen teil, und bis 1938 schwoll die Zahl auf 22.474.906 an.
Die DAF ermunterte auch die Gründung von Sportklubs in Fabriken und Unternehmen. Innerhalb von zwei Jahren entstanden über 11.000 Firmenklubs, die Wettkämpfe gegen die Klubs anderer Betriebe oder Abteilungen austrugen.
Im Rahmen ihrer Bestrebungen zur vollständigen Integrierung der Arbeiterschaft in die deutsche Gesellschaft forderte KdF auch kulturelle Aktivitäten. Ihre 70 Musikschulen boten eine Grundausbildung im Spielen von Musikinstrumenten für Angehörige von Arbeiterfamilien. KdF inszenierte landesweit Theateraufführungen und klassische Konzerte für Arbeiter. Bei den Bayreuther Wagner-Festspielen von 1938 wurden “Tristan und Isolde” sowie “Parsival” für Arbeiter sowie deren Familien aufgeführt. Außerdem organisierte KdF Auftritte fahrender Bühnen sowie Konzerttouren in kleineren Städten, die in ländlicher Umgebung lagen und wo nur selten kulturelle Veranstaltungen stattfanden.
Das Freizeitprogramm von KdF brachte der Arbeiterschaft sehr viel Gutes. Für Ley bot es dem Arbeitsmann die Gelegenheit, “seinen Drang nach Erkenntnis auf allen Lebensgebieten in der Freizeit zu befriedigen und die in ihm ruhenden schöpferischen Kräfte freizumachen.”
Es ging nicht nur darum, die materiellen Verhältnisse dieser gesellschaftlichen Schicht zu verbessern, sondern auch darum, ihren Angehörigen durch die Verbindung von nützlicher Arbeit für die Nation und schöpferischer Erholung in der Freizeit zu innerer Harmonie zu helfen. Dies reihte sich nahtlos in Hitlers Plan zur Schaffung eines echt sozialistischen Staates ein, die er mit seiner Politik auf verschiedene Weise förderte. Beispielsweise hatten sich nur wenige Deutsche einen Kraftwagen leisten können, bis der Führer den Befehl erteilte, den KdF- Wagen, später als Volkswagen bekannt, zu entwerfen und massenhaft herzustellen. Da sich auch Familien mit mittlerem Einkommen dieses robuste, preiswerte Fahrzeug durchaus leisten konnten, war der Besitz eines eigenen Autos nun kein Statussymbol mehr. Die einschneidende Verbesserung des deutschen Straßennetzes machte das Reisen per Automobil möglich und populär.
Wenn Hitler veranlasste, dass Angehörige des Arbeitsdienstes, Mitglieder von Jugend- und Frauenorganisationen, Staats- und Parteifunktionäre, Angehörige von Veteranenvereinen etc. Uniformen trugen, so war dies ein weiterer Bestandteil seiner sozialistischen Agenda. Die Uniform sorgte dafür, dass alle Deutschen, ob reich oder arm, auf einer Stufe standen. Sie identifizierte ihren Träger lediglich als Angehörige einer bestimmten Gruppe, die einen wertvollen Beitrag zum Gedeihen der Nation leistete. Schon 1930 hatte Hitler gesagt:

“Wir müssen es so weit bringen, dass Deutsche ohne Ansehung ihrer Lebensstellung Arm in Arm miteinander gehen können. Leider bilden heute manchmal die Bügelfalte und der blaue Monteurkittel ein Trennungsmittel .”
Hitlers Ziele waren die Schaffung einer kooperativen, harmonischen Gesellschaft, eine gerechte und vernünftige Verteilung des Volks Vermögens und eine Arbeiterschaft, die so frei von Sorgen und Not sein sollte, wie dies überhaupt möglich war. 1942 resümierte General Walther Scherff, ein Militärhistoriker der deutschen Wehrmacht, was das Volk damals über den Führer dachte:
“Hitlers Lebenselement ist gleich Friedrich dem Großen, seinem Vorbild, nicht der Kampf, sondern die kulturschöpfende Tat, die dem deutschen Volke ein sinnvolles, lebensfreudiges und zukunftssicheres Dasein sowie Kunststätten, Sozialeinrichtungen, Verkehrswege und echte Volksgenossenschaft schafft.”
Quelle: "Hitlers Revolution"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 07.10.2018 20:23:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 07.10.2018 20:38
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