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"MÜNCHEN"

"MÜNCHEN"

05.11.2018 19:53

München platzt aus allen Nähten. Nachverdichtung in allen Himmelsrichtungen. Am eh schon dicht besiedelten Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) sollen 700 neue Wohnungen entstehen. 700 neue Wohnungen mit vermutlich ebenso vielen hinzukommenden Autos. Parkplätze und Parklücken sind kaum noch vorhanden. Im „Münchner Merkur“ schlug eine Leserbriefschreiberin vor, ungenutzte Flächen auf Friedhöfen zum Wohnungsbau zu requirieren. Was an Gedankenblitze der SPD erinnert.
Der Stau im Berufsverkehr nerviger Alltag. „Sans froh, daß Sie vom OEZ weg gezogen sind“ sagte mir dieser Tage eine alte Bekannte, um desillusioniert seufzend hinzu zu fügen: „Dort ist nur noch Gschwerl!“ Alteingesessene Münchner fühlen wachsendes Unbehagen in ihrer Heimatstadt. Flächenfraß, Nachverdichtung, Betonwüsten. Dafür immer mehr Nagetiere und Türkentauben.
Die Äckerböden Feldmochings, wo die besten Kartoffeln Münchens gedeihen, konnten dem Flächenfraß gerade noch entrissen werden. Aber wie lange noch?
Beschauliche bayerische Dörfer wie Taufkirchen oder Perlach fielen seit Mitte der 1960er Jahre Planierraupen, Baggern und Baukränen zum Opfer. An deren Stelle mahnen nun hässliche Trabantenstädte wie Neu-Perlach oder Beton-Silos wie in Taufkirchen. Asphalt frisst Weizen. Beton frisst Biotope, Kuhställe, Schwalben und Schmetterlinge.
Die McDonaldisierung scheint unaufhaltsam. Aber München ist zu klein, um den Geburtenüberschuß aus Afrika und Nahost zu beherbergen. München verliert seinen weiß-blauen Charakter und verkommt zum Moloch.
"Der verheerende Blutzoll an jungen deutschen Männern im Zweiten Weltkrieg führte in Zeiten des Wirtschaftswunders zu Gastarbeiter-Anwerbeabkommen mit Italien (1955), Griechenland, Spanien oder Portugal. Bis 1964 wurden 1 Million Gastarbeiter in Deutschland willkommen geheißen."
(rjhCD6149)


Ist München noch die Hauptstadt Bayerns?

Deutschland gehört zu den Bevölkerungs reichsten Ländern des Planeten. Trotzdem fördern GRÜNE, SPD, PRO ASYL und die restliche Asyllobby noch mehr Zuwanderung in das im internationalen Vergleich flächenmässig kleine Land im Herzen Europas. Das bedeutet noch mehr induzierten Dichtestress, noch mehr Müll, Abfälle und Abwässer.

(Kohnen /SPD/ Immer mehr Wohnungen Immer mehr Autos. Die SPD verspricht das Blaue vom Himmel. Unersättlich ins Ghetto und in den den Untergang /SPD)
Das heißt noch mehr Beton, noch mehr Asphalt und Verkehrsstau auf Kosten von Natur und Umwelt. Noch mehr Viehzucht, noch mehr Intensivierung der Landwirtschaft, noch mehr Dünger, noch mehr Schlachthöfe, noch mehr Artensterben.

(Dekompensation von zusätzlich bereitgestellten kommunalen Müll-Sammelplätzen Foto: T.Riest)
Das überbevölkerte Deutschland ist nicht einmal in der Lage, sich selbst mit Energie zu versorgen. Erdgas und Erdgas müssen zu 98% importiert werden, Steinkohle und Atomkraft reichen nicht. Allein bei der Braunkohle ist Deutschland nicht auf Import angewiesen.
SPD und GRÜNE versprechen immer noch mehr Wohnungen. Immer noch mehr Unersättlichkeit. Statt zu begreifen, daß die Grenzen der Sättigung irgendwann überschritten sind. Bunte Parteien und deren verblendete Unterstützer ignorieren, daß dieser Weg in die Dekompensierung führt. Sie bereiten den Boden für den Weg nach Kalkutta, in die Libanonisierung, in die Ghettoisierung, in brennende banlieus und Vorstädte wie in Frankreich und Schweden, in sozial explosive Brennpunkte und No-Go-Areas. SPD und GRÜNE rauben München seine Seele und verwandeln die Hauptstadt Bayerns in einen Albtraum aus Zement, Asphalt, Kränen und Abgasen.

Daß nun sogar eingefleischte Rotgrüne wie Ottfried Fischer zu München als Vorzeige-City der Globalisierung auf Distanz gehen und ins Exil in die Provinz flüchten, berichtet der Blog „Runder Tisch“:

(Ottfried Fischer (c) Wikipedia)
Ottfried Fischer: "München geht den Bach runter"
Quelle: "München"
Slavoj Žižek: Migration wird so lange zunehmen, bis die reiche Welt den "eine Welt"-Gedanken annimmt

Die "reiche" Welt muss sich dringend mit den wirklichen Ursachen für die Massenmigration und nicht nur mit ihren lästigen Symptomen befassen. Sie muss endlich begreifen, dass wir wirklich in ein und derselben Welt leben. Ohne eine solche Revolution, werden wir nicht überleben.
Migration macht wieder einmal Schlagzeilen: Kolonnen von Migranten aus Honduras nähern sich quer durch Mexiko der US-Grenze; afrikanische Migranten durchbrachen Barrieren und erreichten die kleine spanische Exklave an der Nordspitze Afrikas; Migranten aus dem Nahen Osten versuchen, nach Kroatien zu gelangen.
Obwohl die Zahlen vergleichsweise niedrig sind, signalisieren sie doch eine grundlegende geopolitische Tatsache.
Der deutsche Philosoph Peter Sloterdijk zeigte 2005 in seinem Werk "Im Weltinnenraum des Kapitals" auf, wie das kapitalistische System dank der Globalisierung alle Lebensbedingungen bestimmt hat.
Das erste Zeichen dieser Entwicklung war bereits der Crystal Palace in London, Schauplatz der ersten Weltausstellung 1851. Ihre Struktur machte die Exklusivität der Globalisierung als Auf- und Ausbau eines "Weltinnenraums" spürbar, dessen Grenzen unsichtbar, aber von außen nahezu unüberwindbar sind. Und der heute von anderthalb Milliarden Globalisierungsgewinnern dieser Erde bewohnt wird.
Allerdings bleiben dreimal so viele vor der Tür stehen. Folglich ist "der Weltinnenraum des Kapitals keine Agora oder Messe unter freiem Himmel, sondern ein Treibhaus, das alles nach innen gezogen hat, was einst draußen war".


(die Saudis)
Zwei Umlaufbahnen
Dieser Innenraum, der auf kapitalistischen Exzessen errichtet wurde, bestimmt alles: "Die wichtigste Tatsache der Neuzeit war nicht, dass die Erde sich um die Sonne bewegt, sondern dass das Geld sich um die Erde bewegt." Nach diesem Prozess, der die Welt in eine "globale Welt" verwandelte, "konnte das soziale Leben nur in einem erweiterten Innenraum, einem häuslich und künstlich klimatisierten Innenraum stattfinden".
Sloterdijk hat zu Recht darauf hingewiesen, dass die kapitalistische Globalisierung nicht nur für Offenheit und Eroberung steht, sondern auch für einen weiteren, in sich geschlossenen Globus, der das Innere von seiner Außenseite trennt.
Die beiden Aspekte sind untrennbar miteinander verbunden: Die globale Reichweite des Kapitalismus gründet sich auf die Art und Weise, wie er eine radikale Klassenteilung über den gesamten Globus einführt und diejenigen (von der Sphäre) Geschützten von denen außerhalb ihrer Hülle trennt. Der Flüchtlingsstrom ist eine flüchtige, kurzzeitige Erinnerung an die gewalttätige Welt außerhalb unserer Kuppel, an eine Welt, die für uns Insider vor allem in Fernsehberichten über ferne gewalttätige Länder kurz erscheint, aber nicht als Teil unserer Realität, sondern als Eingriff in sie.
Geschichtsunterricht

Unsere ethisch-politische Pflicht besteht also nicht nur darin, sich der Realität außerhalb unserer Kuppel bewusst zu werden, sondern auch darin, unsere Mitverantwortung für die Schrecken außerhalb unserer Kuppel vollständig anzuerkennen. Die Heuchelei der Reaktionen auf den brutalen Mord an Jamal Khashoggi ist ein schönes Beispiel dafür, wie diese Kuppel funktioniert. Im weiteren Sinne war er einer von uns, in der Kuppel ansässig, so dass wir schockiert und empört sind.
Aber unsere Fürsorge ist eine lächerlich entartete: der wahre Skandal ist doch, dass der Mord in Istanbul ein so viel größerer Skandal sein soll als die Geschehnisse im Jemen, wo Saudi-Arabien ein ganzes Land zerstört. In seiner (vermuteten) Anordnung zum Mord vergaß Mohammed bin Salman (MBS) die Lektion Stalins: Wenn man eine Person tötet, ist man ein Verbrecher; wenn man Tausende tötet, ist man ein Held. Also sollte wohl MBS stattdessen weiterhin Tausende im Jemen töten.
Zurück zu unserer leninistischen Frage: Was tun? Die erste und (leider) vorherrschende Reaktion ist die der schützenden Selbstabschottung: Die Welt da draußen ist in einem Chaos, lasst uns unsereinen durch alle Arten von Mauern schützen.
Es entsteht eine neue Weltordnung, in der als einzige Alternative zum "Kampf der Kulturen" das friedliche Zusammenleben der Zivilisationen (oder der heute populäreren Bezeichnung "Lebensweisen") bleibt: Zwangsehen und Homophobie (oder die Vorstellung, dass eine Frau, die allein an einen öffentlichen Ort geht, dadurch ihre Vergewaltigung provoziert) sind in Ordnung, nur dass sie auf ein anderes Land beschränkt sind, das jedoch ansonsten vollständig in den Weltmarkt einbezogen ist.
Die traurige Wahrheit, die solche neue "Toleranz" stützt, ist, dass sich der heutige globale Kapitalismus keinerlei positive Visionen einer emanzipierten Menschheit mehr leisten kann, nicht einmal als einen ideologischen Traum.


(Zusammenbruch+Chaos)
Eine Vision
Der fukuyamaistische liberal-demokratische Universalismus scheiterte an seinen eigenen immanenten Einschränkungen und Inkonsistenzen, und der Populismus ist das Symptom dieses Scheiterns, seiner Huntington-Krankheit. Aber die Lösung ist nicht populistischer Nationalismus, weder rechter noch linker. Stattdessen ist das einzige Heilmittel ein neuer Universalismus - er wird durch die heutigen Probleme der Menschheit herausgefordert, von ökologischen Bedrohungen bis hin zu Flüchtlingskrisen.
Die zweite Reaktion ist der globale Kapitalismus mit "menschlichem Antlitz", das in sozial verantwortlichen Unternehmen von Personen wie Bill Gates und George Soros verkörpert wird. Auch in seiner extremen Form - "öffnen wir unsere Grenzen für die Flüchtlinge, behandeln wir sie doch wie welche von uns."
Das Problem bei dieser Art Lösung ist jedoch, dass sie alle nur das bieten, was in der Medizin als Behandlung der Symptome bezeichnet wird - also eine "Therapie" für eine Erkrankung, die das globale Grundproblem bestehen lässt und nur auf dessen Symptome zielt, nicht auf dessen Ursache.
Eine solche Behandlung zielt darauf ab, die Anzeichen und Symptome zum Zwecke des Komforts und des Wohlbefindens unseres Patienten zu mildern. Aber in unserem Fall ist das natürlich nicht genug, denn die Lösung ist offensichtlich nicht, dass alle Unglücklichen der Welt in die Sicherheit unter der Kuppel unserer Halbwelt gelangen. Wir müssen uns vom humanitären Fokus auf einige Elende dieser Erde hin zur elenden Erde selbst als Ganzes bewegen.
Die dritte Reaktion besteht also darin, den Mut aufzubringen und uns einen sehr radikalen Wandel vorzustellen, der sich erst dann durchsetzen wird, wenn wir die Folgen der Tatsache, dass wir in EINER Welt leben, vollständig akzeptieren. Ist eine solche Veränderung eine Utopie? Nein, eine wahrhaftige Utopie wäre es, dass wir ohne eine solche Revolution überleben könnten.


(Schatz, schenk mir 'nen Fonds... | KEPLER Fonds)
Quelle: "sogenannte reiche Welt"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 05.11.2018 19:53:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 05.11.2018 20:01
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