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"20.000"

"20.000"

05.11.2018 20:52

"junge Mä#nner"
Am Übergang Velika-Kladusa wurden Spezialeinheiten zusammengezogen. Besondere Brisanz. Fast alle Migranten sind bewaffnet. Zumeist mit Messern, einige auch mit Schusswaffen. Auch in Wien ist man alarmiert, denn bis zur Österreichischen Grenze sind es von dort aus nur noch etwas mehr als 200 Kilometer. Was von deutschen Politikern kleingeredet, bagatellisiert oder gar verschwiegen wird, ist die Tatsache, dass sich der Balkan zum Brennpunkt aggressiver Migranten entwickelt hat, die mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln in Richtung Deutschland unterwegs sind.
Das Innenministerium beschreibt die Lage wie folgt: Zitat – „Jetzt kommen keine Familien mehr. Es sind kaum noch Frauen dabei. 95 Prozent dieser Migranten, die an der kroatischen Grenze durchbrechen wollen, sind junge Männer, fast alle mit Messer bewaffnet. Auf Grenzpolizisten wurde bei der Flucht eingestochen.“
Unter den gewaltigen Massen, die sich auf die europäischen Grenzen zubewegen, sind so gut wie keine Syrer mehr. „Sie kommen aus Pakistan. Iran, Algerien, Marokko“, so hohe Beamten der kroatischen Grenzsicherung. „Ihr Ziel sei nicht Österreich. Die Migranten wollen nach Deutschland, weiter in skandinavische Länder. Österreich hat für sie mittlerweile einen zu schlechten Ruf.“
Der vom UNHCR (Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen) kolportierte Migrantenstrom hat inzwischen einen Namen, denn diese Organisation betätigt sich plötzlich als professioneller Schlepperorganisation, gegen die kein Kraut gewachsen ist. Der Flüchtlingskommissar stattet die einzelnen Flüchtlinge bereits beim Aufbruch in ihren Heimatländern mit Kreditkarten aus, und finanziert über diesen Weg die Fluchtbewegungen. Flüchtlinge sollen unterwegs nach Deutschland keine Not leiden. (von Michele Mancini)
"Der verheerende Blutzoll an jungen deutschen Männern im Zweiten Weltkrieg führte in Zeiten des Wirtschaftswunders zu Gastarbeiter-Anwerbeabkommen mit Italien (1955), Griechenland, Spanien oder Portugal. Bis 1964 wurden 1 Million Gastarbeiter in Deutschland willkommen geheißen."
(rjhCD6149)


20tausend bewaffnete Flüchtlinge an der kroatischen Grenze

(Willkommenspolitik Im Fadenkreuz: GERMONEY)
Die kroatische Armee rüstet sich. Im kroatischen Grenzgebiet bei Velika-Kladusa braut sich nach Aussage des kroatischen Innenministeriums etwas zusammen. Ein Durchbruchversuch von mindestens 20.000 Migranten steht unmittelbar bevor, bewaffnete Migranten die sich in Richtung Mitteleuropa bewegen.
Ein Skandal ohnegleichen. Mir wird übel bei dem Gedanken, dass die Vereinten Nationen Fluchtbewegungen mittels Kreditkarten anheizt. Doch der besondere Gag: Flüchtlinge können auch ohne sich auszuweisen oder ohne Vorlage von Dokumenten diese Kreditkarten erhalten. Ich würde zu gerne wissen, aus welchen Töpfen die Chose bezahlt wird.

Im übrigen wird nicht nur dem zukünftigen Sozialbetrug Vorschub geleistet, unsere neuen Sozialgäste können vermutlich wegen ungeklärter Identität nicht abgeschoben werden. Man stelle sich vor, ein Rentner ginge in unseren Breiten ohne Ausweispapiere zu irgend einer Bank und beantragte einen Kreditkarte. Den würde man entweder achtkantig aus dem Bankhaus rauswerfen oder der Sachbearbeiter würde wegen eines akuten Lachflashs ins Spital eingeliefert werden.
Eigentlich müsste das Unheil, was auf uns zukommt, sogar bei den Hardcore-Grünen Angstdurchfall auslösen. Ich bin ziemlich sicher, dass man mich als Verbreiter von Fake-News diskreditieren wird. Auch wenn man sich in Deutschland unwissend gibt und die verantwortlichen Politiker alles tun, um gerade solche Informationen zu unterdrücken, wird sich Frau Merkel dem Vorwurf nicht entziehen können, deutsche Bürger für dumm zu verkaufen. Nicht umsonst bemüht man sich in Deutschland, den Flüchtlingspakt in Marokko zu unterzeichnen und diesen Vertrag uns auch noch als Wohltat zu verkaufen.
In unseren Medien hört man über diese Entwicklung nicht ein einziges Wort. Nicht eine Sendeminute, kein Kommentar in den Tagesthemen. Man wird das Gefühl nicht los, dass unsere Regierung die eigenen Bürger vor vollendete Tatsachen stellen will. In notorischer Art und Weise werden von Seiten der Regierung Lügen verbreitet, Beschönigungen, Verharmlosungen gestreut und notfalls Kritiker als Rassisten und Fremdenhasser diskriminiert. Trotz der Tatsache, dass sich Tschechien, Kroatien, Slowenien, Ungarn, Polen und Österreich gegen den Migrationspakt stemmen, sich gestern auch die Schweiz gegen diese Vereinbarung ausgesprochen hat, machen unsere Politiker stoisch weiter, als hätten sie den Stein der Weisen erfunden. Rücksichtslos, undemokratisch, demagogisch.
Europa will den Kroaten keine Hilfe aufdrängen, so heißt es aus Brüssel. Ah, ja….! Vermutlich, weil Kroatien nicht zur EU gehört, und wir ergo nicht mit diesen Leuten zu tun haben. Sollen sie doch sehen, wie sie klar kommen. Und dennoch stattet der UNHCR gewaltbereite Flüchtlinge mit Kreditkarten aus. Man könnte glauben, man befindet sich in einem politischen Tollhaus, in dem die führende Polit-Elite versehentlich Tinte gesoffen hat und nicht mehr weiß, was sie tut.
Wie beruhigend sind dann die Verlautbarungen von Jean-Claude Junkers Sesselpupser, die eine große Einsatzübung der Grenzschutztruppe Frontex an der bosnischen Grenze ankündigen. Angesichts solcher Meldungen wächst bei mir das Bedürfnis, unsere längst überflüssigen Polit-Nullen aus dem Berliner Abgeordnetentempel zu verjagen. Samt und sonders.

Quelle: "Flüchtlinge-Kroatien"
Hitlers Revolution – Ideologie, Sozialprogramme, Außenpolitik - Kapitel 5: Die Mission des Reichs - Germanische Freiwillige (von Richard Tedor/p.b. Maria Lourdes)

Zu den wichtigsten Faktoren, die über die Überlebensfähigkeit einer Spezies bestimmen, gehört die Fähigkeit, sich an eine veränderte Umwelt anzupassen. Dieses Naturgesetz gilt auch für Nationen.
Ein Krieg zieht jähe Veränderungen nach sich, die Beharrlichkeit und geistige Flexibilität erfordern, damit sich die Betroffenen rasch an die neuen Bedingungen gewöhnen können. Zu Hitlers Zeiten war der Nationalismus eine dominierende Kraft. Er bewog die Menschen dazu, für ihr Land große Opfer zu bringen, trug aber gleichzeitig zur Auffechterhaltung der Schranken zwischen den Nationen bei. Vor dem Zweiten Weltkrieg stand Europa im Schatten außereuropäischer Supermächte, die sich anschickten, ihm die Führungsrolle auf der Weltbühne streitig zu machen. Wollte Europa seine wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit verteidigen und seine kulturelle Identität wahren, mussten seine Völker Zusammenarbeiten und sich als Schicksalsgemeinschaft empfinden.
Alberto De Stefani, der von 1922 bis 1925 italienischer Wirtschaftsminister gewesen war, hielt fest:
“Wir sind alle überzeugt, dass die Fortführung des unversöhnlichen Nationalismus, die den Erfordernissen einer kontinentalen Politik verständnislos gegenüberstehen, sich zuletzt gegen Europa selbst wendete.”
Im Sommer 1940 herrschte auf dem europäischen Kontinent eine brüchige Waffenruhe, nachdem Deutschland eine Reihe anderer Länder in raschen Feldzügen niedergerungen hatte. Die westliche Hälfte Polens, Dänemark, Norwegen, Luxemburg, Holland, Belgien und die nördliche Hälfte Frankreichs waren von deutschen Truppen besetzt. Das Reich war mit Italien verbündet, unterhielt freundschaftliche Beziehungen zu Spanien und verfügte auf dem Balkan über großen wirtschaftlichen Einfluss. Ohne Zusammenarbeit mit Deutschland war ein starker, vereinigter Kontinent nicht möglich.
Die Fortsetzung des Kriegs gegen Großbritannien erforderte die Stationierung deutscher Truppen an der Atlantikküste zum Schutz vor potentiellen britischen Landungen. Bei der Bevölkerung der betreffenden Gebiete war die militärische Präsenz der Deutschen nicht populär. Die Engländer unterstützte auch kommunistische Widerstandsbewegungen in den besetzten Gebieten und ermunterten sie zu Sabotageakten. Sie bildeten Agenten aus und schleusten sie, mit Waffen und Sprengstoff ausgerüstet, in ihre Heimatländer ein, während der Rundfunksender BBC antideutsche Propaganda in alle westeuropäischen Länder ausstrahlte.
Andererseits betrachteten viele Europäer die Siege des Reichs als Beweis für die Überlegenheit der autoritären Staatsform. Die Demokratie hatte sich nicht nur seit zwei Jahrzehnten als unfähig erwiesen, Arbeitslosigkeit und Depression zu überwinden, sondern es auch nicht fertig gebracht, eine effiziente nationale Verteidigung aufzubauen. Die vom Geist der Solidarität beseelte, martialische Gesellschaft Deutschlands hinterließ auf seine Nachbarstaaten einen starken Eindruck und erweckte in gewissem Umfang sogar Bewunderung. Im Vergleich dazu erschienen die parlamentarischen Debatten, die Skandale, die Stagnation und die farblosen Führungspersönlichkeiten, die man allgemein mit der Demokratie assoziierte, alles andere als attraktiv. Auch der Marxismus hatte herzlich wenig an Leistungen vorzuweisen.
Leon Degrelle, Führer der belgischen Rex-Bewegung und späterer Angehöriger der Waffen-SS, meinte, der Marxismus könne “das versprochene Ziel, den Wohlstand für alle, nirgends erreichen, nicht einmal in der Sowjetunion. . . Sein totales Versagen überzeugte in den dreißiger Jahren die breiten Massen und ließ diese das Heil in anderen Volksbewegungen suchen, die das angestrebte soziale Ziel im Rahmen von Ordnung, Autorität, fester Führung und hingebungsvoller Vaterlandsliebe zu erreichen versuchten.”
Ein Schandfleck der westeuropäischen Regierungen war vom Standpunkt der von ihnen vertretenen Völker aus betrachtet ihr erbärmliches militärisches Versagen im Kampf gegen Deutschland anno 1940. Beispielsweise hatte der norwegische Staat die Verteidigungsausgaben zwischen den beiden Weltkriegen mehrfach massiv zusammengestrichen. Die norwegische Armee konnte keine Manöver im Feld durchführen; Offiziere und Soldaten waren unzureichend aus gebildet, und der Infanterie fehlte es an Panzerabwehrwaffen.
Am 9. April 1940 drangen die Deutschen in Norwegen ein. Die deutsche Marine hatte Hitler zu diesem Schritt gedrängt, um einer geplanten amphibischen Operation seitens der Briten zuvorzukommen, die in Norwegen landen wollten, um die Transportroute für militärisch wichtige Mineralien abzuschneiden, die von Schweden und Finnland via Norwegen nach Deutschland führte. Die Zahl der deutschen Soldaten, die von Schiffen und Flugzeugen aus auf norwegischem Boden landeten, belief sich auf 100.000. Die unschlüssige Reaktion der norwegischen Regierung und widersprüchliche Befehle der norwegischen Armee bewirkten, dass die Mobilisierung der Streitkräfte äußerst chaotisch ablief.


Die norwegischen Truppeneinheiten, die sich vor dem Feind zurückzogen, unterließen es, Tunnels, Brücken oder Verbindungslinien zu zerstören, obwohl diese Maßnahme den deutschen Vormarsch stark verzögert hätte. Die motorisierten deutschen Verbände tankten ihre Fahrzeuge an Tankstellen auf, welche die Verteidiger intakt zurückgelassen hatten. Manche norwegischen Soldaten ergaben sich, sobald sie die Invasoren zu Gesicht bekommen hatten. Die Hauptstadt Oslo kapitulierte, ohne dass auch nur ein einziger Schuss abgefeuert worden wäre. Das 324. deutsche Infanterie-Regiment landete auf einem Flugplatz in der Nähe und zog unter Führung ihrer Blaskappelle in Oslo ein.
Zur gleichen Zeit besetzten die deutschen Streitkräfte auch Dänemark. Dieser Schritt war unerlässlich, um die Verbindungslinien zu sichern und den Nachschub für die Truppen in Norwegen zu gewährleisten.
Drei Monate zuvor, im Januar, hatte Thorvald Stauning, Chef der sozialliberalen Regierung in Kopenhagen, öffentlich praktisch zugegeben, dass Dänemark nicht in der Lage sein würde seine Neutralität zu verteidigen. Irgendwelche Maßnahmen zur Stärkung der Landesverteidigung traf er nicht.
In den frühen Morgenstunden des 9. April liefen der deutsche Eisbrecher Stettin und das Truppentransportschiff Hansestadt Danzig mit 1.000 Mann von der 198. Infanteriedivision im Hafen von Kopenhagen ein. Im Licht der dänischen Scheinwerfer war deutlich zu erkennen, dass beide Schiffe unter deutscher Fahne segelten und dass sich deutsche Soldaten an Bord befanden. Nichtsdestoweniger gaben die Küstenbatterien keinen einzigen Schuss ab. Nach dem Krieg erklärte ein dänischer Leutnant vor einer parlamentarischen Kommission:
“Die Wache hatte an der Kanone herumprobiert, aber besaß keinerlei Begriff davon, was wirklich zu tun war. Der Mechanismus war nicht in Ordnung, so dass der Verschluss nicht funktionierte. Während dieses ablief, hatten die Schiffe das Fort langsam in Richtung Kopenhagener Hafen passiert.”
Ein Angehöriger einer anderen Küstenbatterie bezeugte: “Wir hatten nicht einen einzigen Mann, der in der Lage gewesen wäre, eine Kanone zu bedienen.”
Die deutschen Truppen landeten unbehelligt und rückten in der Hauptstadt ein. Am Vortag hatte die Regierung einen Bericht erhalten, demzufolge sich in der Grenzstadt Flensburg deutsche Truppen massierten. Nachdem die Invasion begonnen hatte, erließ die Stauning- Regierung folgenden Aufruf:
“Die deutschen Truppen, die sich hier im Lande befinden, haben Einvernehmen mit der dänischen Wehrmacht hergestellt. Pflicht des Volkes ist es, sich jedes Widerstandes gegen diese Truppen zu enthalten. ”
Die dänische Armee wurde angewiesen, Gewehr bei Fuß zu verharren. Dies rief bei Soldaten und Zivilisten Verbitterung hervor. Die Öffentlichkeit argwöhnte, die Regierung habe in Zusammenarbeit mit den Deutschen die nationale Verteidigung sabotiert. Ein Däne erinnerte sich:
“Viele junge Leute waren … schon längst über die politische Entwicklung in Dänemark enttäuscht. . . Damit hatte das von der Regierung repräsentierte politische System unser Vertrauen verloren.”
Einen Monat später marschierten die Deutschen in Holland ein, das wie Dänemark und Norwegen eine konstitutionelle Monarchie war. Auch hier hatte das Parlament für die bewaffneten Streitkräfte völlig unzureichende Mittel zur Verfügung gestellt. Der Mangel an Uniformen und Handfeuerwaffen zwang die Rekruten, eine absonderliche Kombination von Waffenröcken und zivilen Mützen zu tragen und statt mit Gewehren oft mit Holzstöcken Wache zu stehen. Ein Holländer erinnerte sich:
“Aufgrund des allgemeinen Desinteresses an der Armee, auch seitens der politischen Führung, meldete sich 1935 und 1936 kein einziger Kadett für die Königliche Militärische Akademie in Breda.”
Niederländische Pazifisten warben für die Auflösung der Armee. Unter diesen Umständen brauchten die deutschen Truppen nur fünf Tage, um den Widerstand der Holländer zu brechen.
Frankreich, ein Leuchtturm der Demokratie, offenbarte Schwächen, die sich ohne weiteres damit erklären ließen, dass der Liberalismus den Schwerpunkt auf das Individuum und nicht auf das Kollektiv legt. Leutnant Pierre Mendes-France, der wenige Tage vor dem Beginn der am 10. Mai 1940 einsetzenden deutschen Offensive aus Syrien nach Frankreich zurückgekehrt war, berichtete:
“Jedermann, Zivilist wie Militär, dachte einzig daran, sein persönliches Leben so gut wie möglich zu organisieren, um ohne allzu viel Risiko, Verluste oder Unbehagen über diese anscheinend endlose Periode hinwegzukommen.”
[b]Der deutsche Erfolg ist das Ergebnis körperlicher Ausbildung und einer moralischen Hochstimmung der Volksmassen. Der französische Soldat, der Staatsbürger von gestern, glaubte nicht, dass es Krieg geben könne. Sein Interesse ging oft nicht über seine Werkstatt, sein Büro oder seinen Acker hinaus. Geneigt, unaufhörlich jeden zu kritisieren, der über etwas Autorität verfügt, und angereizt, unter dem Vorwand der Zivilisation von einem Tag zum anderen ein bequemes Leben zu führen, hatte der Wehrpflichtige zwischen den beiden Kriegen nicht die moralische und vaterländische Erziehung erhalten, die ihn auf das Drama vorbereitet hätte, in dem es um das Schicksal des Landes gehen würde.”
Ungenügende Verteidigungsanstrengungen, eine mutlose Führung und moralisches Versagen waren nicht die einzigen Gründe dafür, dass die Westeuropäer das Vertrauen in das parlamentarische System oder die Demokratie immer mehr verloren. Das Verhalten der englischen Truppen während der Kämpfe hinterließ einen denkbar schlechten Eindruck. Während des Rückzugs der englischen Truppen durch Belgien und Nordfrankreich in Richtung Dünkirchen zerstörten ihre Sprengeinheiten Brücken, Warenhäuser, Raffinerien, Treibstofflager, Hafenanlagen und alles andere, was den vormarschierenden deutschen Heeren eventuell von Nutzen hätte sein können.
Hier der Augenzeugenbericht eines belgischen Sergeanten, der am 27. Mai erlebte, wie britische Truppen in Lebensmittelgeschäfte hausten:
“Das Schlimmste war, dass auch noch Flüchtlinge dabei standen, die seit Tagen nichts mehr gegessen hatten und nun zusehen mussten, wie englische Soldaten Eier an die Häuserwände warfen, Kekse zerstampften, Konserven mit der Axt zerschlugen und ins Feuer warfen.”
Am 22. Juni schlossen Deutschland und Frankreich einen Waffenstillstand ab. In dem Abkommen wurde unter anderem festgehalten:
“Die deutsche Regierung erklärt der französischen Regierung feierlich, dass sie nicht die Absicht habe, die unter deutscher Kontrolle in den französischen Häfen internierte Flotte im Kriege für ihre Zwecke zu verwenden.” Deutschland anerkannte, dass die Franzosen die Kriegsschiffe benötigten, “um ihre Interessen in ihrem Kolonialbereich zu wahren”.

Am 3. Juli fuhr ein Geschwader der British Royal Navy von Gibraltar zum französischen Hafen von Mers-el-Kebir (Oran) in Algerien. Die Engländer verlangten, die dort vor Anker liegenden französischen Schlachtschiffe sollten sich ihnen anschließen, um den Kampf gegen Deutschland weiterzuführen; ansonsten sollten die Franzosen die Schiffe versenken. Als der französische Admiral Marcel Gensoul das Ultimatum ablehnte, bombardierten die Briten seine Flotte. Das Schlachtschiff Bretagne wurde versenkt, die Provence und die Dunkerque schwer beschädigt, und 1.147 französische Matrosen kamen ums Leben.

Am 6. Juli führten Torpedoflugzeuge der Royal Navy einen erneuten Angriff auf den Hafen durch und töteten weitere 150 Matrosen. Zwei Tage später griff die britische Marine Dakar an und beschädigte das Schlachtschiff Richelieu. Dies heizte die antibritische Stimmung in Frankreich mächtig an.
Großbritannien dehnte seine Lebensmittelblockade auf alle europäischen Staaten aus, die von der deutschen Armee besetzt waren, was für die betreffenden Völker große Härten heraufbeschwor. All diese Staaten hatten sogenannte “Exilregierungen” mit Sitz in London. Sie bestanden aus demokratischen Politikern, Offizieren und Aristokraten, die aus ihren Ländern nach England geflüchtet waren, und zwar meist als die Kämpfe noch in vollem Gang waren. Diese den Engländern auf Gedeih und Verderben ausgelieferten “Exilregierungen” spielten sich als die wahren Interessenvertreter Europas auf.
Auch die USA versuchten die Entwicklung in Europa indirekt zu beeinflussen. Am 9. Februar 1940 veröffentlichte das Außenministerium in Washington einen Wirtschaftsplan für Europa nach dem Krieg. Laut Außenminister Hull würde Amerika die wichtigsten europäischen Währungen mittels Anleihen unterstützen, die durch Gold gedeckt sein würden. Hierdurch würde nach dem Friedensschluss der Handel wieder angekurbelt werden. Es lag auf der Hand, dass Washington darauf abzielte, das von Deutschland eingeführte, sehr erfolgreiche internationale System des Tauschhandels abzuschaffen und an seine Stelle wieder ein Wirtschaftssystem einzuführen, bei dem Gold als Grundlage für den Warenaustausch dienen würde.
Bei der Ausarbeitung dieses Plans hatte sich das US-Außenministerium von amerikanischen Bankern beraten lassen, es jedoch unterlassen, Vertreter des europäischen Kontinents, für den der Plan ja bestimmt war, zu Rate zu ziehen. Es folgten noch weitere Resolutionen und Vorschläge für die Neuordnung der Wirtschaft in der Nachkriegszeit: Die Atlantik-Charta, der Keynes-Plan, der Morgenthau-Plan sowie die Wirtschaftskonferenzen in Hot Springs anno 1943 sowie in Bretton Woods, New Hampshire, im Juli 1944. In Bretton Woods wurde der Internationale Währungsfonds aus der Taufe gehoben, dessen Aufgabe darin bestehen sollte, nach dem Krieg die Wirtschaft fremder Länder zu beeinflussen und wenn möglich zu regulieren; dies sollte die Welt der Rooseveltschen Vision einer Weltregierung einen Schritt näherbringen.
Am 7. Juli 1944 wandte sich Reichswirtschaftsminister Walter Funk in einer Rede in Königsberg an europäische Ökonomen:
“Wenn heute die Amerikaner die Rückkehr zur Goldwährung propagieren, so bedeutet dies, insbesondere mit Rücksicht auf den beherrschenden Goldbesitz dieses Staates, nichts anderes als die Erhebung der Dollarwährung zur Weltwährung und den Anspruch auf die absolute Herrschaft in der Weltwirtschaft.”
Ein deutscher Diplomat bemerkte:

“Die Diskussion in den neutralen und selbst in den mit uns verbündeten und befreundeten Ländern findet auf einer völlig falschen Grundlage statt. Es wird dabei meistens übersehen, dass die Voraussetzung für die praktische Durchführung solcher Pläne die Besiegung Europas durch die Gegenseite ist. ”
Die deutsche Propaganda schlachtete den subjektiven Charakter dieser Programme weidlich aus: In der Januarausgabe von Germanisches Leitheft , einer Zeitschrift, die sich an eine breite europäische Leserschaft wandte, wurde die Frage aufgeworfen:
“Sollten raumfremde Mächte und rassenfremde Kräfte für alle Zukunft Europas Schicksal bestimmen, oder sollte Europa aus eigener Kraft und in eigener Verantwortung seine Zukunft gestalten?” In einer anderen deutschen Publikation las man:
“Es gehört zu einem der Hauptmängel der Mentalität des Amerikaners, dass er andere Völker nicht begreift und über ihre Rechte und Lebensansprüche schon deswegen mit einer Handbewegung hinweggeht, weil er aus einem Überheblichkeitsgefühl ohnegleichen heraus, das in Wirklichkeit nichts anderes ist als ein geradezu grotesker Minderwertigkeitskomplex, für sich in Anspruch nehmen zu können glaubt, der übrigen Welt seine durchweg sehr handfesten Wünsche zu diktieren."
Die deutschen Führer begriffen, dass sie, um die Unterstützung anderer europäischer Völker zu gewinnen, der anglo-amerikanischen Agenda ein realistisches Gegenkonzept entgegenstellen mussten.
Die dringlichste Aufgabe bestand in einer Regulierung der kontinentalen Wirtschaft, um diese möglichst autark und kooperativ zu machen. Die Briten verfolgten die Strategie, in den von Deutschland besetzten Staaten eine Hungersnot oder doch wenigstens eine allgemeine Verarmung hervorzurufen, um den Widerstandsbewegungen hierdurch Auftrieb zu verleihen. Werner Daitz, Wirtschaftsberater in der Auslandabteilung der NSDAP, reichte im Mai 1940 ein Memorandum ein, in dem er die Bildung einer Handelskommission anregte, deren Aufgabe darin bestehen sollte, die deutschen Optionen zu erwägen:
“Die gegenwärtige Blockade hat die zwangsläufige Bildung einer kontinentaleuropäischen Großraumwirtschaft unter deutscher Führung als wirtschaftliche Selbsthilfemaßnahme des europäischen Festlandes erzwungen. Die Neuordnung des europäischen Kontinents, dieses ewigen Kernraums der weißen Rasse, findet hierin den Ausdruck ihrer notwendigen wirtschaftlichen Widererstarkung und Unabhängigkeit…
…Wenn wir den europäischen Kontinent wirtschaftlich fuhren wollen, wie dies aus Gründen der wirtschaftlichen Stärkung des europäischen Kontinents als Kernraum der weißen Rasse unbedingt erforderlich ist und eintreten wird, so dürfen wir aus verständlichen Gründen diese nicht als eine deutsche Großraumwirtschaft öffentlich deklarieren. Wir müssen grundsätzlich immer nur von Europa sprechen.”

Als industrielle Großmacht war einzig und allein Deutschland in der Lage, eine blühende und autarke Kontinentalwirtschaft zu schaffen. In ihrer Ausgabe vom September 1940 hielten die Nationalsozialistischen Monatshefte fest:
“Eine europäische Völkergemeinschaft wird ohne das Reich niemals errichtet werden können. . . Das Reich ist die große politische Aufgabe des deutschen Volkes. Das Reich vertritt einen europäischen Ordnungsgedanken, der unter Ausschaltung raumfremder Einflüsse und europafeindlicher Mächte eine festlandeuropäische Zusammenarbeit auf den Prinzipien des Volkstums und der Anerkennung der Arbeit als dem Inbegriff und der Grundlage allen Lebens erstrebt. ”
Zu den klügsten deutschen Propagandisten gehörte Major Walther Gehl, der in beiden Weltkriegen in der Infanterie seines Landes gedient hatte. Gehl war sich bewusst, dass militärische Eroberungen nicht ausreichten, um den Einfluss Deutschlands zu sichern – hierzu bedurfte es auch der Unterstützung durch die Völker der Nachbarstaaten. In Die Sendung des Reiches vertrat er den Standpunkt, wenn Deutschland Erfolg haben wollte, müsse es sich um das Wohlergehen des Kontinents kümmern und nicht umgekehrt:
“In heiliger Verantwortung für die Zukunft Europas nimmt Deutschland das Lebensrecht der andern Völker in seinen eigenen politischen Willen auf, hält seine schirmende, nicht seine herrschende Hand über sie. Und sein mächtiger militärischer Schutz ist ein besserer Bürge für die Dauer ihrer eigenständigen Kultur, als es die deutschfeindlichen Bündnisse sein konnten, die die mitteleuropäischen Völker in Sorge um ihre ‘Libertät’ mit raumfremden Völkern geschlossen haben. ”
Das Germanische Leitheft definierte den Begriff “Reich” wie folgt:
“Reich bedeutet nicht Beherrschung, sondern Aufgabe und Sendung; nicht Hegemonie, sondern einende Beseelung seiner Stämme, Volksteile und Blutsverwandten. Nicht Machtsucht, sondern Zucht, Ordnungskraft, Führung und Verantwortung.”
Weitsichtige Deutsche betonten also die Notwendigkeit des Übergangs vom Deutschen Reich zu einem Europäischen Reich. Franz Six, Leiter der Kulturpolitischen Abteilung im Auswärtigen Amt, schrieb:
“Europa ist der aus der Gestaltungskraft der arischen Rasse geschaffene Lebensraum der europäischen Rassen und Völker. Die gemeinsame rassische Herkunft über alle trennenden politischen, staatlichen und weltanschaulichen Unterschiede ist das verbindende Element der europäischen Völker.”
Ein Däne erinnerte sich:

Die jungen Leute, die für diese neue biologisch begründete Auffassung empfänglich waren, änderten dementsprechend ihre Einstellung zu fremden Völkern und Nationen. Das führte zu einer regelrechten Ausweitung des nationalen Zusammengehörigkeitsgefühls und war der Ausgangspunkt für eine Erneuerung der 1.100 Jahre alten Idee eines vereinten Europa, die bisher Mal für Mal gescheitert war. Es war also kein Wunder, dass sich idealistische und tatkräftige Männer mit Begeisterung und Opferbereitschaft einreihten, als sich die Möglichkeit bot, mit großem persönlichen Einsatz am Aufbau eines – wie sie meinten – neuen und besseren, stärkeren und reicheren Europa mitzuwirken und zugleich sich und ihr Volk von der nationalen Schmach einer defätistischen Politik zu befreien.”
Mit Hitlers Billigung richtete die SS im April und Mai 1940 in Oslo, Kopenhagen und Den Haag Rekrutierungsbüros ein. Mehrere hundert norwegische, dänische und holländische Freiwillige meldeten sich zu einem vormilitärischen Ausbildungskurs. Dieser fand in Kärnten statt; er dauerte einige Monate und umfasste Ausbildung an der Schusswaffe, Sport, Deutschunterricht sowie ideologische Vorlesungen. Während der Ausbildung kamen die Freiwilligen auch in Berührung mit der deutschen Zivilbevölkerung. Nach Kursabschluss forderten Offiziere die jungen Europäer auf, sich als Germanische Freiwillige zur Waffen-SS zu melden.
Abgesehen von der Verlockung eines vereinigten Kontinents und der Enttäuschung über die früheren demokratischen Regierungen trugen auch wirtschaftliche Faktoren dazu bei, dass sich die Beziehungen zwischen der Bevölkerung der besetzten Länder und den Deutschen merklich entspannten. Viele arbeitslose Skandinavier und Westeuropäer suchten im Reich nach Arbeit.
Deutschen Statistiken zufolge fanden 100.000 Holländer eine Beschäftigung in Deutschland. In Dänemark waren im Sommer 1940 147.000 Männer arbeitslos, was einer Rate von 18% entsprach.
In Belgien und den Niederlanden trug Deutschland zur wirtschaftlichen Wiederbelebung bei, indem es dortigen Industriebetrieben Aufträge zur Herstellung von Waffen erteilte. Die kooperative Haltung der Arbeiter, deren Vorgesetzte oft nach England geflüchtet waren, veranlassten die Deutschen zur Ergreifung von Maßnahmen, welche die soziale Lage der Arbeiterschaft verbesserten.
In Frankreich sank die Arbeitslosigkeit bis 1943 praktisch auf null, nicht zuletzt, weil das Land der größte Waffenlieferant Deutschlands war. Nachdem sie vor dem Krieg einen ständigen Grabenkrieg gegen die kommunistischen Gewerkschaften hatten ausfechten müssen, traten die meisten französischen Industriellen für eine Zusammenarbeit mit den Deutschen ein. Sie begriffen auch, dass Frankreich und seine Kolonien ein zu kleiner Markt für die moderne, rasch expandierende Industrie des Landes war, und hielten nach Kunden in anderen europäischen Ländern Ausschau.
Alfred Rosenberg, der maßgeblich an der Gestaltung der Außenpolitik der NSDAP beteiligt war, vertrat in einer Rede die Auffassung, dass die Europäer die deutsche Führung in kontinentalen Angelegenheiten anerkennen müssten:

“Wir sind der Überzeugung, dass sich eine kleine Nation nichts in ihrer Ehre vergibt, wenn sie sich unter den Schutz eines ganz großen Volkes und eines großen Reiches stellt. Man muss in diesem Leben auch die Gesetze dieses Lebens anerkennen, und die Tatsachen des Lebens zeigen, dass es eben zahlenmäßig, geographisch und machtpolitisch große und kleine Völker gibt. Die Größe eines Reiches wie des deutschen anzuerkennen, das nach tausend Jahren schwerster Prüfungen nunmehr in alter Kraft wieder vor aller Augen steht, ist nicht etwa ein Zeichen schwächlicher Gesinnung oder gar ehrenrühriger Haltung, sondern ist das Anerkennen eines Gesetzes des Lebens, eines Gesetzes des Raumes, kurz eines Schicksalsgebotes des europäischen Daseins. ”
Die deutsche Armee wies ihre in den eroberten Ländern stationierten Soldaten an, eine feste, aber freundschaftliche Haltung gegenüber der einheimischen Bevölkerung einzunehmen. In den Richtlinien für deutsche Soldaten in Dänemark hieß es:
“Jeder Deutsche in Dänemark muss sich jederzeit klar bewusst sein, dass auch er das Deutsche Reich vertritt und nach seiner Haltung Deutschland bewertet wird. Beim Zusammentreffen mit Dänen ist alles zu unterlassen, was die nationale Ehre des Dänen kränken kann. Der dänischen Frau ist mit Achtung zu begegnen. Politische Auseinandersetzungen sind zu vermeiden."
Diese Einstellung zahlte sich für die Deutschen aus. Laut einer Gallup-Umffage aus dem Jahre 1947 hatten 40% der befragten Dänen hatten den Deutschen gegenüber eine ausgesprochen positive und nur 32% eine feindselige Haltung eingenommen.
Gegen Ende 1940 stellte die Waffen-SS ihre erste Division auf, der germanische Freiwillige angehörten. Flamen und Holländer schlossen sich dem Regiment “Westland”, Norweger und Dänen dem Regiment “Nordland” an. Gemeinsam mit dem altbewährten VT- Regiment “Germania” bildeten diese Formationen die fünfte Division der Waffen-SS, die den Namen “Wiking” erhielt. Ihr gehörten auch 400 Finnen sowie kleinere Kontingente aus der Schweiz und Schweden an.
“Sie haben über die Grenzen ihrer Nationalstaaten hinaus an etwas Größeres, an ein Zusammengehen gedacht”. schrieb Hausser später über die Beweggründe dieser Männer. Die Verfasser einer Nachkriegsstudie, die auf der Befragung überlebender niederländischer SS- Angehöriger fußte, kamen zu folgendem Schluss:
“Für viele war das Militärische mit den Idealen Disziplin und Ordnung, Befehl und Gehorsam nach einer Periode des Werteverfalls in den dreißiger Jahren anziehend. . . Die Gebildeten waren fasziniert von der Reichsidee, die den Zusammenschluss aller germanischen Völker vorzeichnete… Im Kampf gegen den Kapitalismus und später gegen den Bolschewismus zur Errichtung eines sozialen Staatenbundes rassischer Prägung konnte man sogar eine Verpflichtung sehen."

Der israelische Historiker Zeev Sternhell interpretierte das Engagement dieser Kämpfer als Beweis dafür,
“dass es eine Kultur geben konnte, die sich nicht auf Geburts- oder Geldprivilegien stützte, sondern auf Gemeinschaftsgeist. . . Diese Suche nach neuen Werten, die den Zusammenhalt des Staates gewährleisten konnten, diese Ablehnung des Materialismus erregten, erfüllten und beeindruckten den Geist vieler Europäer – und nicht der geringsten. ”
Die deutsche Sache, die unter den Völkern Europas nach Anerkennung strebte, gewann mit dem Ausbruch des Krieges gegen die UdSSR im Juni 1941 jäh an Popularität. Hitler genehmigte die Aufstellung einer Waffen-SS, die Freiwillige aus fremden Staaten an der Ostfront einsetzte. Die Rekrutierungsbüros wurden am 27. Juni eröffnet und registrierten schon in den ersten Tagen viele tausend Bewerber. Der Sicherheitsdienst (SD) stellte führenden Vertretern der Reichsregierung und der NSDAP einen vertraulichen Bericht über die Reaktionen der Bevölkerung in den besetzten Ländern zu, in dem es hieß:
“Schon bevor die deutschen Sondermeldungen vom Sonntag sich auswirkten, konnte für Dänemark in den letzten Tagen ein ausgesprochener Stimmungsumschwung zugunsten Deutschlands beobachtet werden. Mehr und mehr häufen sich die Äußerungen von Persönlichkeiten der dänischen Wirtschaft und des dänischen Geisteslebens, die bisher Deutschland reserviert oder sogar feindlich gegenüberstanden, ihre bisherige Haltung zu Deutschland ändern zu müssen, nachdem es nunmehr gegen Sowjetrussland den Kampf für die europäische Kultur aufgenommen hat. . . Nachdem die gesamte dänische Presse einen Aufruf zur Kriegsteilnahme in der Waffen-SS verbreitet hat, sind die Meldungen zur Waffen-SS stark angestiegen.”
Ein Rekrut, der sich als einer von 6.000 Dänen zur Waffen-SS gemeldet hatte, erinnerte sich an die Befürchtungen, die viele seiner Landsleute für den Fall einer deutschen Niederlage hegten:
“Dänemark könnte dasselbe Schicksal wie die kleinen baltischen Staaten erleiden; es könnte zu einem russischen Militärdistrikt degradiert und politisch neutralisiert werden; das bürokratische kommunistische Wirtschaftssystem könnte zwangsweise eingeführt werden; es könnte eine allmähliche Russifizierung und die Deportation der politischen und kulturellen Elite erfolgen, mit verheerenden Folgen für die biologische Substanz des dänischen Volkes.”
Die dänische Regierung gründete am 3. Juli 1941 das “Freikorps Danmark” und erließ eine Bestimmung, wonach Angehörige der dänischen Armee, die sich der neuen Formation anschlossen, unbegrenzten Urlaub ohne Verlust ihres Ranges oder ihrer Pension gewährte. Der erste befehlshabende Offizier des Regiments, Christian Kryssing, erklärte im Juli in einer am nationalen Rundfünk übertragenen Ansprache:

Gleichgültig welche Einstellung wir sonst haben, wünschen wir alle zusammen, dass der Bolschewismus und dessen Bedrohung des Nordens zerstört werden muss. . . Der Krieg gegen den Bolschewismus ist ein Kreuzzug, Europas Kreuzzug gegen das Vaterland der Gottlosigkeit, gegen die moderne asiatische Gefahr… Ich fordere alle waffenführenden dänischen Männer auf, an diesem Kreuzzug teilzunehmen… so dass wir in einer gemeinsamen Tat zusammenstehen und dadurch unserem Vaterland den Platz sichern, der ihm beim europäischen Wiederaufbau zusteht.”
In Amsterdam nahmen 50.000 Menschen an einer antikommunistischen Kundgebung teil und bekundeten ihre Unterstützung für die deutschen Kriegsanstrengungen. Bezüglich Norwegens berichtete der SD:
“Der deutsch-russische Konflikt hat die Stimmung in Norwegen weiterhin zu Gunsten Deutschlands aufgelockert… Aus Kreisen der ‘Nasjonal Sämling’ erfolgen zahlreiche Meldungen zur SS Standarte Nordland. Neben der Standarte Nordland wird eine besondere norwegische Freiwilligenlegion unter norwegischer Führung und in norwegischer Uniform aufgestellt, zum Kampf an der deutsch- finnischen Front.”
In Bezug auf Norwegen vermeldete dieselbe Quelle: “Die flämisch-nationalistischen Kreise stellen sich im Kampf gegen den Bolschewismus bedingungslos an die Seite Deutschlands. ”[
Im Verlauf des Krieges dienten über 20.000 Flamen in der Waffen-SS, um “den Erzfeind des christlichen Abendlandes” im Osten zu bekämpfen.
Der schweizerische Journalist Armin Möhler schrieb:
“Sie waren gekommen, weil sie vom Deutschen Reich die Schaffung eines geeinten Europas freier Nationen erhofften, und sie wollten weder einen Kommissarstaat noch eine Gesellschaft des ‘Kampfes aller gegen alle’. Da war sehr viel Idealismus, wie es wohl nur unter Jugend möglich ist. ”
In Paris trafen sich französische Politiker am 7. Juli, um die Bildung einer “Legion des Volontaires Francais” (LVF) vorzubereiten. Nach ihrer Gründung brach diese Truppe im August 1941 an die Ostfront auf, um gegen die Sowjets zu kämpfen. Innerhalb eines Monats gewann eine Sponsorenorganisation, die sich “Amis de la Legion” nannte, 1,5 Millionen Unterstützer. Für den Rektor der Katholischen Universität Paris, Alfred Cardinal Baudrillart, zählten die Freiwilligen “zu den besten Söhnen Frankreichs”. Er bekannte sich zur Ansicht, dass diese Franzosen nicht nur für die Ehre ihres Landes, sondern auch
“für die christliche Zivilisation des Abendlandes kämpfen, die seit langem von der kommunistischen Barbarei bedroht wird. . . Tatsächlich ist diese Legion in ihrer Art und Weise ein neues Rittertum Diese Legionäre sind die Kreuzritter des 20. Jahrhunderts. ”

Jacques Benoist-Mechin, ein Kabinettminister im unbesetzten Teil Frankreichs, sah einen gesamteuropäischen Krieg gegen die UdSSR als Vehikel zur Einigung Europas:
“Ich nahm an, dass Hitler nach dem Vorbild Alexander des Großen, der die hellenischen Städte verbündete, um sie zur Eroberung des Perserreiches zu führen, alle Staaten des Kontinents zusammenschließen würde, um sie zum Sturm auf Stalins Imperium antreten zu lassen. War der Kampf gegen den Bolschewismus nicht das gemeinsame Prinzip, aus dem das Gefühl der Einheit des Kontinents erwachsen konnte?… Dies war der Hebel, mit dem sich der Nationalismus unter Brechung seiner inneren Widersprüche in einem europäischen ‘ Supernationalismus ’ verwandeln und erweitern konnte. ”
Die Drohung einer sowjetischen Expansion bereitete Europäern, die besser über die Folgen der früheren kommunistischen Revolutionen in Russland, Deutschland, Ungarn und Spanien Bescheid wussten als die Völker Großbritanniens und der Vereinigten Staaten, echte Sorge. Deutsche Korrespondenten, die den Vormarsch der deutschen und verbündeten Streitkräfte auf sowjetischem Territorium verfolgten, belieferten die Medien mit einem steten Strom von Berichten über die ärmlichen Lebensbedingungen der Menschen unter Hammer und Sichel sowie über die erbarmungslose Behandlung politisch Andersdenkender.
Ein im August 1941 im Völkischen Beobachter erschienener Artikel spiegelte die Meinung der Öffentlichkeit über die sowjetische Bedrohung recht genau wider:
“Heute weiß ganz Europa, dass der Krieg gegen den Bolschewismus Europas ureigenster Entscheidungskampf ist, der gemeinsame Krieg der europäischen Kulturvölker gegen die Mächte der Zerstörung und des gestaltlosen Chaos. Welche ungeheure Gefahr das Blutgespenst des Bolschewismus bedeutete, haben die Völker Europas, eines neuen, erneuerten Europas inzwischen zu begreifen gelernt, und es ist von symbolhafter Bedeutung, dass im Kampf gegen den Bolschewismus sich die neue Einheit Europas zu verwirklichen und zu beweisen beginnt. Wir wissen zur Genüge, worum es in diesem Kriege geht…
…Aber erst, wenn man im Osten die unmittelbare Wirklichkeit des bolschewistischen Regimes sieht, die Auswirkung dieses Systems auf den einzelnen Menschen und sein Leben, erst dann begreift man das ganze Grauen, die ganze Furchtbarkeit dieses Systems, das alle Mächte der Zerstörung und absoluten Vernichtung aller menschlichen Werte und der Menschen selber in sich vereinigt. Der Bolschewismus ist gar kein politisches System, mit dem man sich etwa geistig auseinandersetzen kann, sondern er ist der organisierte Mord an allem Lebendigen, die Schändung der Erde und ihrer Menschen, die Zerstörung und Vernichtung um ihrer selbst willen!”

Unabhängig von ihrer persönlichen Einstellung gegenüber Deutschland war der Krieg gegen die Sowjetunion für sehr viele Europäer ein einigender Faktor. Französische, wallonische und spanische Freiwillige dienten in der deutschen Armee in ethnischen Regimentern, die von Offizieren ihrer eigenen Nationalität befehligt wurden. Später wurden die französischen und die wallonischen Kämpfer zur Waffen-SS versetzt. Berger sorgte dafür, dass deutsche Ausbilder, die mit der Schulung dieser ausländischen Soldaten beauftragt waren, Sonderkurse besuchten, in denen sie mit den nationalen und religiösen Bräuchen der Auszubildenden vertraut gemacht wurden. SS-Oberst Richard Schulze erinnerte sich:
“Die Ausbilder brauchten Einfühlungsvermögen und ausgewogenes Eingehen auf die Mentalitäten der verschiedenen Nationen. ”
Im September 1941 beschrieb ein SS-Kriegskorrespondent die Odyssee ausländischer Freiwilliger, die in der Division “Wiking” dienten:
“Sie kamen zu uns, bedingungslos als Soldaten des deutschen Führers für das neue, große Germanien zu kämpfen…
…Sie kamen damals zu uns, von ihren Landsleuten missverstanden, nicht in stolzen Kolonnen, sondern einzeln, entschlossen und klar, oft gegen Vater, Mutter und Familie. Sie sind nicht in die Fremde gezogen; mit Blut und Tat haben sie in ihren Regimentern Ehre, Anrecht und Heimat gefünden.”

Quelle: "Hitlers Revolution"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 05.11.2018 20:52:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 05.11.2018 22:44
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Kommentare
  • Carinhall
    06.11.2018 17:15

    Ein prima Artikel - sowas kennt man in letzter Zeit (seit es eine reine Werbe-/Litfaßsäule geworden zu sein scheint!) von Lupos Seite (möge er in Frieden ruhen!) gar nicht mehr.

  • meineHeimat
    05.11.2018 22:46

    alle Fußnoten samt Auf-, Erklärungen auf der Seite: https://www.lupocattivoblog.com/2018/11/03/richard-tedor-hitlers-revolution-germanische-freiwillige/
    Fußnoten:
    [796] Neulen, Hans Werner, Europa und das 3. Reich, S. 186.
    [797] Degrelle, Leon, Erinnerungen eines europäischen Kriegsfreiwilligen, S. 182.
    [798] Fevsen, Dirk, Krieg im Norden, S. 1 1 .
    [799] Ebenda. S. 148-150.
    [800] Pedersen, Henry, Germanische Freiwillige, S. 18.
    [801] Meissner, Gustav, Dänemark unterm Hakenkreuz, S. 56-57.
    [802] Ebenda, S. 54.
    [803 Pedersen, S. 23.
    [804] Verton, Hendrik, Im Feuer der Ostfront, S. 47, 39.
    [805] Uhle -Wetter, Franz, Höhe- und Wendepunkte deutscher Militärgeschichte , S. 267, 290.
    [806] Dokumente britisch-französischer Grausamkeit, S. 140.
    [807] Kern, Erich, Adolf Hitler und der Krieg, S. 120.
    [808] Meis er, Das Ringen um Frankreich, S. 297.
    [809] Post, Walter, Hitlers Europa, S. 387.
    [810] Neulen, S. 121.
    [811] Germanisches Leitheft 1/1941, S. 8.
    [812] Halfeld, August, USA im Krieg, S. 7.
    [813] Neulen, S. 72, 74.
    [814] NS Monatshefte Nr. 126, S. 546.
    [815] Gehl, Walther, Die Sendung des Reiches, S. 97-98.
    [816] Germanisches Leitheft 8/8, 1942, S. 346.
    [817] Neulen, S. 50.
    [818] Pedersen, S. 25.
    [819] DuPrel, MaxFreiherr, Die Niederlande im Umbruch der Zeiten, S. 58.
    [820] Seidler, Fran z, Avantgarde für Europa, S. 57.
    [821] Post, Hitlers Europa, S. 85-87.
    [822] Ebenda, S. 89, 338, 336.
    [823] Horn, Martin , Norwegen zwischen Krieg und Frieden, S. 17.
    [824] Meissner, S. 47.
    [825] Pedersen, S. 192.
    [826] Ochsenreiter, S. 66.
    [827] Degrelle, S. 83.
    [828] Seidler, Avantgarde für Europa, S. 84.
    [829] Post, Hitlers Europa, S. 21.
    [830] Boberach, Heinz, Meldungen aus dem Reich, S. 2483-2484.
    [831] Pedersen, S. 37.
    [832] Seidler, Avantgarde für Europa, S. 48.
    [833] Weither, Steffen, Dänische Freiwillige in der Waffen-SS, S. 72
    [834] Boberach, S. 2484-1485.
    [835] Ochsenreiter, S. 64.
    [836] Neulen, S. 62.
    [837] Seidler, Avantgarde für Europa, S. 132.
    [838] Schweiger, S. 70.
    [839] Neulen, S. 245.
    [840] Massmann, Kurt, “Man muss es gesehen haben!”, Völkischer Beobachter, 12. August 1941.
    [841] Schulze -Kossens, S. 23.
    [842] d’Alquen, Günther, “Die germanischen Kameraden”, Völkischer Beobachter, 2. September 1941.

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