Suche Rezepte für Hausmannskost, aus Ur- und Omas Küche
"RAKI-Hengst"

"RAKI-Hengst"

07.11.2018 20:01

Griechenland steht derzeit vor einem starken Anstieg der papierlosen Immigranten in der Region Evros, einem Zugangspunkt für Migranten, die illegal aus der Türkei in das Land einreisen wollen. Die Ankünfte haben sich seit 2017 etwa verdoppelt, und Athen macht Ankara verantwortlich. Der Zustrom aus Ländern wie Afghanistan, Pakistan, Syrien, Irak, Bangladesch und afrikanischen Ländern in die Türkei sei in den letzten Monaten gestiegen, wobei 1,5 Millionen Menschen aus muslimischen Ländern an der iranischen Grenze darauf warten, in die Türkei einzureisen. Dies hat in Athen die Befürchtung geweckt, dass sie nach Griechenland weiterreisen wollen könnten.
Laut einem im vergangenen Monat vom UNO-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) veröffentlichten Merkblatt erreichten „Ankünfte über das Meer [in Griechenland] diesen Monat mit 4.000 Menschen ihren Höhepunkt. Auch die Ankünfte über Land über Evros stiegen auf 1.400.“
Infolgedessen befindet sich die griechische Stadt Thessaloniki in einer Krise. Laut einem kürzlich erschienenen Artikel in The Greek Reporter haben „Dutzende von Migranten den Aristotelousplatz im Zentrum von Thessaloniki in ein provisorisches Lager verwandelt“, wobei viele „im Freien schlafen“.
Diese Situation dürfte sich nicht nur in Griechenland, sondern auch im übrigen Europa weiter verschärfen, da die Zahl der Neuankömmlinge, insbesondere aus Afghanistan über den Iran in die Türkei, massiv ansteigt.
"Wenn ein Mensch, der sich aufrichtig geirrt hat, die Wahrheit hört, hört er entweder damit auf sich zu irren oder aufrichtig zu sein." (ub.
(rjhCD6149)


Griechenland klagt an: Schickt Bosporus-Hengst Erdogan illegale Migranten über die Grenze?

(Bosporus-Hengst)
Ein im April veröffentlichter investigativer Bericht in der türkischen Tageszeitung Hürriyet beschreibt, wie es dazu kommt:
"Schmuggler lassen die Afghanen und Menschen aus anderen Ländern, einschließlich Kinder, über die Bergen gehen. Die Illegalen gehen kilometerweit durch das Grenzgebiet… Sie alle wollen nach Istanbul. Aber sie gehen zuerst nach Erzurum, einer Stadt, die zum Transitort bestimmt wurde… Einige fliehen dann über Griechenland und Bulgarien nach Europa, während andere in Istanbul an Verbrechen wie Diebstahl und Prostitution beteiligt sind und zu Schwarzarbeit gezwungen werden…
„Nach Angaben der türkischen Einwanderungsbehörde wurden von Anfang dieses Jahres bis zum 29. März 17.847 illegale Afghanen erwischt. 9.426 Syrer, 5.311 Pakistaner und 4.270 Iraker wurden ebenfalls erwischt. Die Gesamtzahl der von der Polizei, auch aus anderen Ländern, aufgegriffenen illegalen Einwanderer beträgt 47.198.“

Erdal Güzel, Leiter der Erzurumer Entwicklungsstiftung, sagte im April in einem Interview mit der türkischen Tageszeitung Milliyet:
"Es ist an dem Punkt angelangt, an dem die Menschen, die illegal von Afghanistan in die Türkei reisten und dahin zurückkehren, das ist so einfach geworden wie der Weg von einer türkischen Stadt in eine andere. Sie haben die zu nehmenden Wege gelernt.
„…Nach eigenen Aussagen nehmen sie nachts Busse in den Iran… Dort lässt man sie warten… bis die Zeit reif ist. Einige Familien werden 15 oder 20 Tage lang ohne Essen und Wasser warten gelassen.“
„Sie sagen, sie wandern durch die Berge. Sie haben alle die gleiche Geschichte. Einige sagen, dass sie 4 oder 5 Tage lang durch die Berge wandern. Man sagt ihnen, dass ’selbst wenn einer von euch von einer Klippe fällt, man kein Geräusch von sich gibt’… Unter ihnen sind schwangere Frauen und Blinde. In den letzten Jahren hat der Migrationsverkehr unglaublich zugenommen… Tausende von Menschen kommen hierher… Menschenschmuggler stopfen diese Menschen in dreistöckige Lastwagen, in denen Schafe transportiert werden… Was seltsam ist, ist, dass sie ihr Leben riskieren, um hierher zu kommen. Sie kommen in die Türkei und wollen dann über Griechenland, Serbien und Ungarn nach Deutschland gehen. Sie machten sich derart eifrig auf den Weg, als ob sie sagen würden: ‚Wer sterben wird, wird sterben, und wer am Leben bleiben wird, wird hier bei uns sein.'“

Menschenhandel und Menschenschmuggel sind schwere Verbrechen und schwere Verletzungen der Menschenrechte. Laut einem Bericht des US-Außenministeriums:
"Menschen, die geschmuggelt werden, können extrem anfällig sein für Menschenhandel, Missbrauch und andere Verbrechen, da sie sich illegal im Bestimmungsland aufhalten und ihren Schmugglern oft hohe Summen schulden.“
Dennoch scheint es, dass ein hochgradig organisiertes internationales Netzwerk verschiedener Akteure – darunter Schmuggler- und Handelsgruppen, internationale Organisationen und sogar Regierungen, wie die der Türkei – an der massenhaften illegalen Bewegung und dem Missbrauch einer großen Zahl von Menschen beteiligt sind oder mitverantwortlich sind dafür.
Die türkischen Behörden haben Europa wiederholt mit einem Zustrom von Migranten gedroht. Im November 2016 zum Beispiel erklärte Präsident Recep Tayyip Erdogan offen:

"Als 50.000 Flüchtlinge nach Kapıkule [an der Grenze zwischen der Türkei und Bulgarien] gingen, habt ihr ‚Was tun wir, wenn die Türkei ihre Grenzübergänge öffnet?‘ gequiekt. Seht mich an! Wenn ihr zu weit geht, werden wir diese Grenztore öffnen. Man muss es einfach wissen.“
Erdogans Drohungen sollten nicht ignoriert werden. Zu den geschmuggelten Migranten und Flüchtlingen gehören ISIS-Anhänger und andere islamistische Radikale. Auch viele der Dschihaditerroristen, die in den letzten Jahren an den tödlichen Anschlägen in Manchester, Paris, Brüssel, Berlin, Stockholm und St. Petersburg beteiligt waren, hatten Verbindungen in die Türkei. Einige wurden in der Türkei festgenommen, andere reisten entweder dorthin, um nach Syrien zu gelangen, um sich ISIS anzuschließen, oder lebten dort eine Weile. Die Türkei wurde von Islamisten routinemäßig als Transitweg in Gebiete Syriens und des Irak genutzt, um ISIS beizutreten.
Seit die Migrantenkrise 2011 – mit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien – eskalierte, werden Menschen, die gegenüber der unkontrolllierten Massenimmigration kritisch sind, als „Rassisten“, „Fanatiker“ oder „Islamophobiker“ bezeichnet.
Heute jedoch scheint das anhaltende Chaos in vielen europäischen Ländern, das durch die Masseneinwanderung und die damit verbundene Zunahme der Kriminalität – einschließlich Mord und Vergewaltigung durch islamistische Extremisten – verursacht wurde, bewiesen zu haben, dass die Kritiker recht haben. Es ist dringend erforderlich, dass die europäischen Regierungen wirksame Lösungen für die ungehinderte Einwanderung finden. Ebenso wichtig ist es, dass diese Regierungen die Türkei für ihren Teil der Krise zur Verantwortung ziehen.

Quelle: "Türkei-Griechenland"
Freiburg: Die Kraft der Symbolik (von Tamara Wernli)

Kopfschütteln löst aus, wenn Politiker wie Horn das Vorurteil-Problem in ihrem ersten Statement sofort benennen, Gedanken zu möglichen Ursachen der Gewalt aber grosszügig ausblenden – entweder weil sie keine Problematik erkennen (wollen) oder aus Angst vor dem Rassismusvorwurf.
Freiburg liegt eine Stunde von Basel entfernt. In jüngeren Jahren habe ich in Freiburgs Diskotheken die Nächte durchgetanzt, bis meine Füsse brannten. In einer dieser Discos hat sich vor etwa zwei Wochen eine junge Frau amüsiert, vielleicht hat auch sie getanzt, bevor sie in der Nähe eines Lokals von acht Männern vergewaltigt wurde. Lese ich von solchen Taten, breiten sich in meinem Kopf Bilder, die ich nicht beschreiben möchte, zu diffusem Horror aus. Hoffentlich, so ein erster Gedanke, hat sie keine schweren körperlichen Verletzungen. Hoffentlich hat sie Menschen um sich herum, die ihr bei der Verarbeitung des Traumas helfen. Hoffentlich kann sie irgendwann wieder unbeschwert lachen.
Die Freiburger Polizei hat acht mutmassliche Täter festgenommen, darunter laut FAZ sieben syrische Flüchtlinge und ein Deutscher. Im gleichen Statement, in dem sich der Freiburger Oberbürgermeister Martin Horn (parteilos) von der Tat ‚entsetzt‘ zeigte und bei Facebook äusserte, dass seine ‚Gedanken dem Opfer und seiner Familie‘ gelten, warnte er vor pauschalen Vorurteilen gegenüber Flüchtlingen, die Mehrheit der in Deutschland lebenden Migranten verhalte sich gesetzestreu. Weiter schrieb er: Kriminelles Handeln werde nicht toleriert.
Herr Horn hat recht. Die Mehrheit der Migranten verhält sich gesetzestreu – und die grosse Mehrheit der Menschen weiss das. Auch soll man vor der Aufklärung der Tat keine voreiligen Schlüsse ziehen. Das Problem ist, dass die nach solchen Taten von Politikern gewohnheitsmässig abgesonderten Floskeln in einem Moment, in dem die Fassungslosigkeit viele Leute in einen emotionalen Negativsprudel reisst, kontraproduktiv sind.
Angesichts der Schwere der Tat – acht Männer haben sich während mehreren Stunden an der Frau vergangen – sind überstürzte, unreflektierte Gedanken menschlich, wir sind keine Roboter. Vorurteile gegenüber bestimmten Gruppen sind hässlich, sie lassen sich aber nicht einfach durch mahnende Worte austreiben, durch positive Alltagserlebnisse und persönliche Gespräche schon. All diese Bedenken und Befangenheiten sind aber unter dem Einfluss des Entsetzens, den das Opfer, seine Familie und viele Bürger gerade in Freiburg durchleben, jetzt wie auch damals, als im Oktober 2016 Maria Ladenburger von einem afghanischen Migranten vergewaltigt und ermordet wurde, Nebenplätze.


(Normal in Freiburg - Protest gegen Rechts nach Gruppenvergewaltigung)
Um gedankliche Nebenszenarien darf es aber nicht an erster Stelle gehen. Das goutieren die Menschen nicht. Deshalb bleibt die reflexhafte Erwähnung wirkungslos; keine einzige negative Betrachtung wandelt sich dadurch in eine positive, die Mahnung zur Besonnenheit wird aber als Bevormundung verstanden, auch als eine Art Vertuschung und Ablenkung davor, dass man halt nicht in der Lage ist, die Frauen zu beschützen. Deshalb schürt sie noch mehr Frust und Wut in der Bevölkerung, speziell bei jenen, die sich in ihren Vorurteilen bestätigt sehen. Wenn eventuelle Pauschalurteile einen Politiker (zurecht) umtreiben, wäre es vernünftiger, zu einem späteren Zeitpunkt davor zu warnen. Gleichwohl, die Hassmails, die Horn nun entgegenschlagen, sind widerlich.
Kopfschütteln löst aber erst recht aus, wenn Politiker wie Horn zwar das Vorurteil-Problem in ihrem ersten Statement sofort benennen, Gedanken zu möglichen Ursachen der Gewalt aber grosszügig ausblenden – entweder weil sie keine Problematik erkennen (wollen) oder aus Angst vor dem Rassismusvorwurf. Bei Facebook schreibt er zwar, dass es ihn bestürze, dass unter den Tätern auch Geflüchtete seien. „Wir bieten diesen Schutz an, fordern aber auch klipp und klar, dass unsere Regeln und Gesetze von Allen akzeptiert und eingehalten werden“, so Horn. Angesichts der Tatsache, dass fast alle mutmasslichen Täter polizeibekannt waren, gegen den Hauptbeschuldigten sogar ein Haftbefehl vorlag (und nicht vollzogen wurde), kommt diese ‚Forderung‘ ein Stück weit wie Hohn daher und ist klipp und klar noch unnützer als die Warnung vor Pauschalurteilen.

Dabei liegen die Fragen, die Bürger beschäftigen und mit denen sich Politiker (sämtlicher Couleur) dieser Tage in ihren Kommentaren primär befassen könnten, wie offene Spielkarten auf dem Tisch: Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Herkunft der Täter und Gewalt gegen Frauen? Warum können straffällige Asylbewerber nicht sofort abgeschoben werden? Warum werden Haftbefehle nicht sofort vollzogen? Warum dauern Abschiebeverfahren so lange? Braucht es eine Verschärfung der Abschieberegeln? Ich bin keine Expertin, aber möglicherweise ist das Asylgesetz veraltet. Es vermag die heutigen Herausforderungen der Masseneinwanderung nicht mehr zu bewältigen, gerade im Hinblick auf negative Asylentscheide, die angefochten werden und eine Abschiebung jahrelang verzögern können.
Einer, der diese heiklen Fragen in seinen Statements aufgreift, ist Horns Amtskollege aus Tübingen, der Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne). Er setzt sich mit den möglichen Ursachen des Verbrechens und mit den Straftätern unter Flüchtlingen und Immigranten auseinander – und reicht konkrete Lösungsvorschläge nach. Und ja, das ist eine Seltenheit, und sie tut gut.
So schrieb er nach der Tat in Freiburg auf seiner Facebook-Seite, dass zwar alle für ein Asylrecht qualifiziert seien, die sich nichts zu Schulden kommen lassen, die Bewegungsfreiheit für gewaltbereite Asylbewerber aber stark eingeschränkt werden müsse. Betroffene sollten in entlegenen Gegenden untergebracht werden, wo keine nächtliche Anbindung an den ÖPNV existiert. Wer die Einrichtung verlasse, soll kontrolliert und der Zeitpunkt festgehalten werden. „In den sicheren Landeseinrichtungen könnten die Asylverfahren ruhig beendet und die Abschiebungen vorbereitet und durchgeführt werden, ohne zu riskieren, dass in diesem Zeitraum schwere Straftaten zu beklagen sind“, schreibt Palmer. Dieser weitgehende Entzug der Bewegungsfreiheit würde seiner Meinung nach die Gefahr aus der Gruppe der gewaltbereiten Flüchtlinge drastisch reduzieren.

Vielleicht gehen einige dieser Vorschläge zu weit, weil sie Personen – wir sprechen hier von gewaltbereiten Immigranten ohne Integrationsbemühungen – zu sehr einschränken, vielleicht sind sie rechtlich nicht durchsetzbar. Das spielt aber in dem Moment keine Rolle. Es ist die berühmte ‚Kraft der Symbolik‘, die zählt: Da hat sich einer etwas überlegt, sich informiert, nimmt Ängste ernst, ist bereit, einen offenen Diskurs zu führen und bemüht um greifbare Lösungsvorschläge – im Wissen, dass bestimmte Kreise ihn dafür umgehend ins Hetzer-Netz werfen. Palmer fordert einen Wandel, in einem neuen Facebook-Eintrag wendet er sich direkt an Kollegen Martin Horn: „Es gab genügend Zeit, um die vielen früheren Fälle zu bewerten und das Muster zu erkennen. Der aktuelle Fall in Freiburg steht in einer langen Reihe und verdeutlicht daher die Dringlichkeit, etwas zu ändern.“
Eine Vergewaltigung oder Gruppenvergewaltigung ist immer entsetzlich. Aber die menschliche Psyche ist nun mal so gepolt, dass es für uns nochmal einen Unterschied macht, wenn die mutmasslichen Täter Leute sind, die ins Land kommen, weil sie Schutz suchen. Wenn Palmers Ideen Anstoss zu neuen Massnahmen liefern und dadurch nur eine einzige schwere Straftat verhindert wird, haben sich seine Überlegungen gelohnt. Und schlussendlich muss das das oberste Kriterium sein. Nach solchen Verbrechen genauso weitermachen wie bisher, ist keine Option.

Quelle: "8Männer vergewaltigen"

Einstellungen
  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 07.11.2018 20:01:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 07.11.2018 20:11
Beliebteste Blog-Artikel Artikel empfehlen
Andere Artikel dieser Kategorie, die für Sie interessant sein könnten: Neueste Artikel der Kategorie Allgemein

Melden Sie sich an, um die Kommentarfunktion zu nutzen
Suche Rezepte für Konservierung heimischer Kräuter, Tipps für Marmeladen, Marinaden


disconnected Foren-Chat Mitglieder Online 1
Xobor Xobor Blogs