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"Pappenheim"

"Pappenheim"

30.11.2018 20:03

Thilo Sarrazin ist wieder in Sachsen unterwegs gewesen. um sein Buch „Feindliche Übernahme – Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“ vorzustellen. Dabei fand er einen sehr bildhaften Vergleich, um den UN-Migrationspakt in seinen Auswirkungen auf Deutschland auf den Punkt zu bringen. Der Migrationspakt habe in völlig unübersichtlichen Einzelbestimmungen, die auch nicht leicht zu lesen seien, letztlich eine Tendenz wie in Jonathan Swifts Märchen, in dem der Riese Gulliver gefesselt worden ist. Durch ganz viele kleine Fäden hätten die Zwerge ihn am Ende bewegungsunfähig gemacht. Genauso mache das der Migrationspakt mit den Ländern der westlichen Welt, sagte Sarrazin in Großenhain.
Sarrazin wurde erneut von dem Ex-ARD-Korrespondenten in Algerien, Samuel Schirmbeck, begleitet. Die Beiden füllten die Remonte-Halle bis auf wenige freigebliebene Plätze. Etwa 500 Zuhörer hörten sich aufmerksam Sarrazins Ausführungen an. Anschließend folgten sie mit großem Interesse einem Zwiegespräch der beiden Islam-Experten.
Sein jüngstes Werk habe sich, dem Autor des Bestsellers „Deutschland schafft sich ab“ zufolge, bereits 220.000 Mal verkauft, seit es vor bald vier Monaten herausgekommen ist. Sarrazin sagte, damit sei es das seit Jahren am besten verkaufte Sachbuch über den Islam in Deutschland. Dass renommierte Medien sein Buch größtenteils totschweigen oder negativ rezensiert hätten, habe dem Erfolg von „Feindliche Übernahme“ keinen Abbruch getan.
In einem Interview mit der „Epoch Times“ erklärte der Berliner Ex-Finanzsenator Sarrazin, der noch immer Mitglied der SPD ist, es gebe in jeder historischen Zeitspanne sogenannte Mega-Themen, die gesellschaftliche Leitthemen seien. Der Aufstieg der SPD habe vor dem ersten Weltkrieg begonnen, als die sozialen Fragen sehr wichtig gewesen seien. Bei der CDU gründe der Erfolg in den fünfziger Jahren mit ihren Wirtschaftsfragen. Das Thema Umwelt sei danach Leitthema geworden und seither hätten die Grünen starken Zuwachs gehabt.
"Lernen besteht in einem Erinnern von Informationen, die bereits seit Generationen in der Seele des Menschen wohnen." /Sokrates
(rjhCD6149)


Migrationspakt & Sarrazin: Deutschland nicht ganz knusprig

Gegenwärtig kristallisierten sich zwei große Themen heraus, die zu Leitthemen geworden sind. Das eine sei die Erhaltung der natürlichen Umwelt, der Klimawandel und alles, was damit zusammenhängt. Das sei das grüne Leitthema.
Das andere sei der Schutz vor unerwünschter Globalisierung, das blaue Leitthema der AfD. Wer als Partei aufsteigen wolle, so Sarrazin, der müsse ein Leitthema bedienen. Die SPD habe zwar noch immer noch die größte Sozialkompetenz, und die habe sie sich seit über hundert Jahre erhalten. Nur sei das heute nicht mehr das zentrale Thema. Das gegenwärtige Leitthema sei die Globalisierung.
Die Verhältnisse in den Herkunftsstaaten seien verantwortlich für Flucht- und Migrationsdruck, so Sarrazin. Die seien geprägt von Kleptokraten, von Diktatoren, Korruption, fehlender Bildung, Vorherrschaft des Islam, Unterdrückung der Frauen und vielem mehr. Nur Muslime selbst könnten ihre Einstellung ändern. Aufzwingen könne man ihnen das nicht. Dasselbe gelte auch für die Länder im Nahen Osten und in Afrika. Nur in diesen Ländern selbst könnten sich die Verhältnisse so ändern, dass sie den Menschen dort ein angemessenes Leben ermöglichen. Wir seien nicht dazu da, via Einwanderung aus solchen Ländern die Fehler zu kompensieren, die dort gemacht würden.
UN-Migationspakt


Der Pakt gehe von einer völlig falschen Tatsachenbehauptung aus, so Thilo Sarrazin. Migration sei keineswegs generell wohltätig und nützlich. Der Migrationspakt gehe von einer falschen Ursachenbeschreibung aus, indem er verschweigt, dass die Gründe für Flucht und Migration erstens in den Herkunftsländern liegen und zweitens in einer völlig unkontrollierten Bevölkerungsexplosion, die stetig anhält.
Da dies im Pakt nirgends angesprochen – und statt dessen erklärt werde, Migration sei generell wohltätig, würden falsche Tatsachen unterstellt. Die eigentlichen Ursachen würden verschwiegen. Es folge dann aber ein großer Pflichtenkatalog, der im Wesentlichen zu Lasten der Einwanderungsländer gehe. Das müsste uns eigentlich nicht stören, meinte Sarrazin, da wir sowieso schon alles so erledigten, als seien wir die Weltmeister in solchen Dingen. Dennoch sei es wohl ein gewaltiger Unterschied, ob man etwas freiwillig so macht, oder ob man es sich demnächst auch noch vorschreiben läßt.
Summa summarum atme der gesamte Text den Ungeist einer massenhaften Migration in eine Richtung. Man höre schließlich nie davon, dass Deutsche plötzlich nach Sambia auswandern wollten. Auf so eine Idee käme keiner. Es gehe einzig darum, dass Senegalesen oder Afghanen nach Deutschland einwandern. Die Migration habe erstaunlicherweise nur eine Richtung. Und die Gründe für diese Einbahnstraßenmigration würden in dem Pakt überhaupt nicht beleuchtet.
Warum das alles?

Sehr vorsichtig ausgedrückt, so Sarrazin, gebe es große Tendenzen in unserer Gesellschaft, als auch international, in deren Rahmen behauptet wird, wir seien eine Menschheit, eine Erde, ein globaler Verein von Weltgartenzwergen sozusagen, – und wir gehörten doch eigentlich alle zusammen und sollten daher auch alles gemeinsam machen. Staatsgrenzen, Nationen und Ethnien seien eigentlich völlig unnatürlich und müssten daher aufgelöst werden. Weil die Menschen aber so verstockt seien, werde mit dem Migrationspakt ein wenig nachgeholfen. Wenn nur genügend Menschen wanderten, dann seien die Weißen, die ohnehin schon fast weißköpfig sind, und sich nicht mehr so richtig vermehren wollen, bald eine Minderheit in ihren eigenen Ländern und somit sei dann auch schon wieder ein Problem gelöst.
Was er da so unscharf persifliert habe, so Sarrazin, sei wohl auch ein Teil des Denkens unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die schaue plötzlich auf das Wohl der Welt, aber nicht mehr auf das Wohl Deutschlands. Die Leute in internationalen Organisationen dächten genauso, und natürlich hege jeder höhere UNO-Beamte den Wunsch, die UNO möge Weltregierung werden, da er selbst dann mehr Macht hätte. Das sei nur zu verständlich.
Wie unverbindlich ist der Pakt?

Das lasse sich jetzt noch nicht beurteilen, so Sarrazin, weil einige Länder den Pakt nicht unterschreiben werden. Australien oder die USA, die beiden größten Einwanderungsländer der Welt, machen nicht mit. Bei anderen werde man abwarten müssen, was davon sie mitmachen.
Die Sache sei auch noch nicht durch, selbst dann nicht, wenn sie unterschrieben sei. Papier sei geduldig. Der Compact on Migration erinnere ihn noch an den EU-Fiscal-Compact aus dem Jahr 2012. Sarrazin gibt zu bedenken, wer sich an die fiskalischen Vorgaben gehalten habe. Die Italiener seien das nicht gewesen, auch nicht. Die begeistertsten Fiscal-Compactler seien die Deutschen geworden. Auch dieser Migrationspakt werde wieder ein Pakt sein, auf den deutsche Anwälte und deutsche Verwaltungsgerichte begeistert anspringen. Schon in Italien und Spanien werde man ihn nicht weiter beachten.
Die sogenannte Dritte Welt jedoch werde ihn begeistert unterschreiben, und zwar so begeistert, wie sie vorher schon die Erklärung der Menschenrechte unterschrieben hat. Die unterschreiben alles, sagte Sarrazin, wenn es Geld dafür gibt, täten dann aber nur das, was sie selbst für richtig hielten.
Die internationalen Menschenrechte seien von allen UNO-Staaten unterschrieben worden, aber wirklich beachtet würden sie nur in den Demokratien der westlichen Welt, eventuell noch in Japan und Südkorea. Im übrigen Teil der Welt würden sie positiv missachtet. Das gehe in China und Russland los und höre weder in Afrika noch im Nahen und Mittleren Osten auf. Mit dem Migrationspakt werde es so laufen wie immer: Deutschland wird ihn ernst nehmen und alle anderen nicht.
Pappenheim

Sarrazin kennt seine deutschen Pappenheimer. Als er in Großenhain gefragt wurde, ob er glaube, daß Deutschland den Migrationspakt unterschreiben werde nach all´ den Diskussionen der jüngsten Zeit, den durchgesickerten Informationen und auch der Kenntnis darüber, welche Länder dem Pakt nicht beitreten werden, antwortete er: „Ja, ganz sicher.“
Diese Antwort ist in ihrer ganzen Nüchternheit die verstörendste, indirekte Charakterisierung der Deutschen als Weltgartenzwerge, die mir in letzter Zeit untergekommen ist.
(ME)


Quelle: "Mig_Pakt:Sarrazin"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 30.11.2018 20:03:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 30.11.2018 20:03
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