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"Verachtung"

"Verachtung"

04.01.2019 20:39

Die Bundesregierung hat die Gewalttaten von Amberg und Bottrop „mit Bestürzung zur Kenntnis genommen“. In Deutschland gebe es keinen Platz für Extremismus und Intoleranz – egal von welcher Seite, so die stellvertretende Regierungssprecherin.
Wir leben in Zeiten, die in ihrem Wahnsinn so zermürbend sind, dass man in manchen Momenten gewillt ist, dankbar dafür zu sein, dass die Bundesregierung so eine Tat wie in Amberg überhaupt kritisch aufgreift. Unmittelbar danach schüttelt man sich kurz und fragt sich, ob man eigentlich noch ganz dicht ist. Denn natürlich muss man nicht dankbar für etwas sein, das sowieso keine Veränderung nach sich zieht. Dass man über das, was eigentlich selbstverständlich sein sollte, dennoch überrascht ist, zeigt jedoch, wie tief die Messlatte mittlerweile gelegt wurde.
Wenn die Bundeskanzlerin, kurz nachdem vier junge Asylbewerber prügelnd durch die Straßen einer Kleinstadt gezogen sind, die Deutschen zu Toleranz aufruft, weil „Offenheit und Toleranz“ dieses Land erfolgreich gemacht hätten, dann kann man nicht nur von einem unglücklichen Timing sprechen. Nein, dann ist das so, als wolle sie den geduldig toleranten, sich ruhig verhaltenen Deutschen verhöhnen. Davon abgesehen, dass nicht „Toleranz und Offenheit“ – oder was Frau Merkel darunter versteht – dieses Land groß gemacht haben, sondern Fleiß, Bescheidenheit und Bildung. Also alles, was mittlerweile im Verdacht steht, „Nazi-Tugend“ zu sein und in Schulklassen mit mittlerweile bis zu 90 Prozent Migrantenanteil im Namen der „offenen toleranten“ Gesellschaft eingestampft wurde.
Der Appell der Bundeskanzlerin ist jedoch viel mehr als nur dreist. Im Prinzip bildet er das geistige Fundament, auf dem Taten, wie die von Amberg, erst gedeihen. Es ist die pure Verachtung, die dem Deutschen in Form von Angela Merkels Worten entgegenschlägt. Eine Verachtung, um die Migranten und Asylbewerber sehr wohl wissen und die sich ebenso auf sie überträgt. Ihre Verachtung ist das Ergebnis der Verachtung der Regierung gegenüber ihren Bürgern. Sie ist Ergebnis einer Politik, die ihre Bürger entrechtet hat. Die sich nicht für ihr Gefühl des Heimatverlustes und der wachsenden Unsicherheit interessiert. Die, wenn junge Asylbewerber wie in Amberg zeigen, was sie von unserer Hilfsbereitschaft halten, sich nicht schützend vor die eigene Bevölkerung stellt, sondern, wie im Falle von Merkels Toleranzaufruf, auch noch verbal nachtritt. Da liegt er dann da, der Deutsche. Verprügelt auf den Straßen Ambergs und gemaßregelt vor dem heimischen Fernseher von der Kanzlerin und ihrer Gefolgschaft.
„Die Menschen sind alle so geartet, dass sie lieber eine Lüge als eine Absage hören wollen.“ / Marcus Tullio Cicero
(rjhCD6149)


Verachtung und zweierlei Maß - Feste muss man eben feiern, wie sie fallen

Amberg hätte eine „Debatte um Flüchtlingsgewalt“ ausgelöst, titeln in der Folge diverse Medien, darunter n-tv und die FAZ. Als hätte es in den letzten drei Jahren nie eine „Debatte über Flüchtlingsgewalt“ gegeben. Da der Deutsche – anders, als von diesen Medien suggeriert – jedoch sehr wohl Erfahrung im Bereich der „Debatte um Flüchtlingsgewalt“ sammeln konnte, kann er den Verlauf einer solchen mit an 100 Prozent grenzender Wahrscheinlichkeit voraussagen. Im Mikrokosmos führender Politiker und Medienschaffender ist der erste Leidtragende solcher Vorkommnisse nämlich nicht der verprügelte, gemesserte oder vergewaltigte Bürger, sondern all die anderen Asylbewerber, die sich nichts zuschulden kommen lassen und nun angeblich mit den Verbrechern in einen Topf geworfen werden. Deshalb ist es, noch bevor man seine Anteilnahme gegenüber den Opfern zum Ausdruck bringt, zunächst einmal wichtig, vor Pauschalisierungen und Fremdenhass zu warnen. Vorsorglich werden zu diesem Zeitpunkt auch die ersten „Demos gegen Rechts“ angemeldet. Feste muss man eben feiern, wie sie fallen.
Dazu passt auch die Behandlung der Amokfahrt eines – wie man jetzt weiß – schizophrenen Mannes wie in Bottrop. Da gemäß NRW-Innenminister Reul frühzeitig bewiesen war, dass der Mann die „klare Absicht hatte, Ausländer zu töten“, bieten sich hier vielfältige Möglichkeiten zur ideologischen Ausschlachtung und zu erneuten klaren Bekenntnissen, die einen selbst auf der guten Seite der Geschichte verorten.
An diesem Punkt ist die „Debatte um Flüchtlingsgewalt“ bereits der üblichen Verwässerung durch Relativierungen und „Deutsche-sind-viel-Nazier-Geschichten“ zum Opfer gefallen. Lästige weltanschauliche Zwickmühlen wie die Tatsache, dass die prügelnden Asylbewerber eines der Opfer unter anderem als „Nigger“ bezeichnet haben, fallen nun zum Glück genauso unter den Tisch wie die heiße Luft, die Horst Seehofer mit seinen Forderungen nach konsequenteren Abschiebungen versprüht.
Solange Abschiebungen Ländersache sind und von Rot und Grün torpediert werden, ändert sich daran nämlich nichts. Nachhilfe, weshalb Abschiebungen in Deutschland darüber hinaus so gut wie nie stattfinden, erhält der Leser zusätzlich durch die – kurz nach Seehofers Forderung eintreffende – Meldung, weshalb auch die Täter von Amberg nicht abgeschoben werden können. Die Realität ist und bleibt eben die beste Satire. Vor allem, wenn auf vier Täter vier verschiedene Gründe kommen, weshalb diese nicht zurückgeführt werden können.
Die Debatte ist endgültig auf dem Nullpunkt angekommen


Die „Debatte um Flüchtlingsgewalt“ ist nun endgültig auf dem Nullpunkt angekommen. Silvester ist vorüber und der Deutsche muss längst wieder arbeiten, um unter anderem den Unterhalt für die jungen Männer aus Amberg zu erwirtschaften. Inzwischen sind sowieso andere Dinge wichtig. Plötzlich tauchen rechte Bürgerwehren in Amberg auf. Zumindest behauptet das SPIEGEL-Online, und die anderen übernehmen es. Alle, bis auf t-online.de, deren Chefredakteur Florian Harms bis 2016 Chef von SPIEGEL-Online war und wohl noch eine Rechnung mit seinem ehemaligen Arbeitgeber offen hat. Dem ist es dann wohl zu verdanken, dass dann doch einmal jemand investigativ vor Ort nachfragt und nicht vor sich hinrelotiert. Jedenfalls entpuppt sich die rechte Bürgerwehr als eine Gruppe aus ganzen vier NPD-Idioten aus Nürnberg, die auch zuvor immer mal wieder in der Stadt unterwegs waren, zuletzt im Dezember, ganz ohne mediale Beachtung, am Glühweinstand. „Diese Gruppe war am 1. Januar hier, kommt nicht von hier, und uns sind keine weiteren Gruppen und keine weiteren Termine bekannt“, gibt ein Stadtsprecher gegenüber t-online.de zu Protokoll.
Bedauerlich nur, dass all die Aufklärung und kurzen Sternsekunden der investigativen Recherche nichts nützen, wenn zuvor schon ordentlich ausgeteilt wurde und niemand gedenkt, seine Fake News klarzustellen. Der Fall Relotius sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass Märchen der hiesigen Presse nur im äußersten Notfall korrigiert werden – nämlich dann, wenn den Zuständigen keine andere Wahl mehr bleibt. Und was sind schon ein paar Ausschmückungen und Auslassungen an den richtigen Stellen, wenn es der Guten Sache dient?
Mit Nachdruck werden jetzt Meldungen veröffentlicht, die zusammen mit der Meldung über eine „rechte Bürgerwehr“ darauf hinarbeiten, dass das auch so bleibt. Bürgermeister Cerny lässt verlauten, er verstünde die Aufregung nicht. Zwar räumt er ein, dass es noch nie passiert sei, dass eine Gruppe Asylbewerber grundlos auf Passanten einschlägt, dass „Jugendliche Schlägereien anfangen, ist aber nicht so ungewöhnlich.“ Die Meldung hätte wohl ganz gut ins Neujahrsloch gepasst, mutmaßt der Bürgermeister. Am meisten schockiert hätte ihn übrigens nicht die Tat selbst, sondern der „Hass und die Ausländerfeindlichkeit“, die er in den sozialen Netzwerken, durch Anrufe und E-Mails erfahren hätte.
Es geht jetzt längst um die mediale und gesellschaftliche Aufarbeitung, die sich in Deutschland dank plötzlicher Nazi-Bürgerwehr-Stories und „unaufgeregter“ Bürgermeister praktisch nie um die Täter und ihre Motive dreht, sondern darum, wie ausländerfeindlich der Deutsche ist. Spätestens jetzt ist jedem klar, dass sich auch dieses Mal nichts ändern wird. Dass die richtigen Maßnahmen zur Prävention und Änderungen in den Gesetzen nicht kommen werden, weil über die eigentlichen Ursachen gar nicht gesprochen wird.
„Es brodelt in den Leuten

Die Suche nach einem Motiv war für Medienschaffende und Politiker ohnehin lästig, weil, anders als die Suche nach dem Motiv des Täters von Bottrop, nicht ins eigene Weltbild passend. Dabei wäre es so wichtig, sich einmal darüber Gedanken zu machen, um die Wut und die Aufregung der Bürger in Deutschland zu verstehen.
Über Andreas N. erfährt man inzwischen, dass seine Beziehung kurz zuvor in die Brüche gegangen war. Er sei vermutlich frustriert über seine Einsamkeit gewesen, sah sich aber auch durch Terror und Zuwanderung zunehmend bedroht. Der Kriminologe Hans Dieter-Schwind zeichnet gegenüber der WAZ ein düsteres Bild:
„Es brodelt in den Leuten, und dann kommt es plötzlich zum Ausbruch. Das ist eine gefährliche Entwicklung. Ich habe einen solchen Fall schon viel früher erwartet.“
Es waren stets die Linken, die sich in der Debatte um Asyl und Islam auf die Suche nach den geistigen Urhebern von „Hass und Hetze“ begaben. Folglich dauerte es nicht lange, bis neben Andreas N. in den Kommentarspalten der Nachrichtenseiten auch Alice Weidel und andere böse Rechte für die Tat von Bottrop verantwortlich gemacht wurden. Dass die eigene „geistige Brandstiftung“ in Form des Hasses auf die AfD mittlerweile Früchte trägt, konnte man derweil in Döbeln (Sachsen) beobachten, wo – freilich ohne große mediale Empörung – ein Sprengstoffanschlag auf das AfD-Büro verübt wurde.
Aber es sind nicht Alice Weidel und die AfD, die die Menschen wütend machen und ihnen Angst einjagen. Es ist die Realität, die Angst macht, und es sind Politiker wie Angela Merkel und Medienschaffende, die mit zweierlei Maß messen, die sie wütend machen. Denn während der Journalist die Suche nach einem Motiv frühzeitig aufgegeben hat und Angela Merkel ihren Appell für Toleranz und Offenheit nur an jene richtet, die davon weiß Gott genug in den letzten Jahren gezeigt haben, ist dem Bürger mit der geballten Faust in der Tasche die Antwort längst klar: Es ist die Verachtung. Mal die eigene und mal die erfahrene.

Quelle: "Täter_Opfer_Umkehr"
Das Ende aller Schönfärberei: CDU-Politiker sieht Zuwanderungspolitik kritisch (von Alexander Wallasch)
Wolfgang Steiger, Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats kritisiert die Zuwanderungspolitik seiner Kanzlerin und widerspricht damit vehement den jüngsten Äußerungen von Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer, der behauptete, wir hätten es schon geschafft mit der Integration.
In den letzten Jahren blieb es wenigen kritischen Medien überlassen, der Politik und den Leitmedien auf die Finger zu klopfen und sich dafür diffamieren und diskreditieren zu lassen, wenn sie die Verwerfungen der merkelschen Massenzuwanderung beim Namen nannten, anstatt Fakten nur immer weiter zu vertuschen: Eine ausufernde Zuwanderungskriminalität, massiver Asylmissbrauch und eine umfassende Integrationsverweigerung waren hier neben der hunderttausendfachen Zuwanderung in die sozialen Netze nur die Spitze des Eisbergs, den es gegen massive Widerstände wahrheitsgemäß zu beschreiben galt.
Erfreulicherweise sprechen mit zunehmender Problematik immer öfter Politiker und Medienvertreter Klartext, die sich bisher noch willfährig weggeduckten. Das ist ein Erfolg der neuen Medien – und erklärt zum Teil die sinkenden Auflagen der Relotius-Produkte.
Aktuell erhob sich Wolfgang Steiger, Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats, seiner Parteifreundin und den Gefolgsleuten der Kanzlerin entgegenzutreten. In aller Deutlichkeit widerspricht er gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer, der vor einigen Wochen eine dreiste vorweihnachtliche Märchenstunde veranstaltet hatte in Sachen Integrationserfolge.
Steiger kritisiert Kramer massiv, wenn er dessen Faktenferne konfrontiert mit rund einer Million Zuwanderern, die seit 2015 neu in Hartz IV gefallen seien. Der CDU-Politiker kann die Begeisterung des Arbeitgeberpräsidenten partout nicht teilen. Steiger sieht im Gegenteil erhebliche Defizite bei der Integration der seit 2015 nach Deutschland gekommenen Migranten. Er widerspricht Kramer vehement, der gesagt hatte, Merkels „Wir schaffen das“ wäre nun geschafft. Die Bürger wissen es ja längst, aber nun wird es auch von hoher Stell einmal öffentlich formuliert. Wolfgang Steiger erklärt gegenüber dpa, die Aussage „Wir schaffen das“ von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) aus dem Herbst 2015 sei „leider pauschal bis heute nicht erfüllt. Ich warne davor, wieder in die damalige Blauäugigkeit zu verfallen.“

Nun weiß auch Steiger Positives zu berichten: Die Bedürftigkeit bei den Einheimischen hätte deutlich abgenommen. Aber was früher der Erfolgsgeschichte des Landes zur Ehre gereicht hätte, ergänzt Steiger mit dem Satz: „Zur ganzen Wahrheit gehört, dass seit 2015 rund eine Million Zuwanderer neu in Hartz IV gefallen sind. (…) Gerade unser gutes Sozialsystem zieht ja offensichtlich Flüchtlinge aus der ganzen Welt an.“
Nein, das ist keine so komplizierte oder versteckte Wahrheit, aber offensichtlich brauchte es selbst hier erst einmal einen, der sie ausspricht. Aber wie blamabel für den gegenüber Merkel so gehorsamen Arbeitgeberpräsidenten Ingo Kramer ist das nun eigentlich?
Und Steiger wirft noch eine Blick in die nahe Zukunft, die ihm keineswegs so rosig erscheint wie Kramer, wenn er befindet: „„Wir brauchen echte Fachkräfte und nicht Geringqualifizierte, die ihre Arbeitsplätze beim nächsten Konjunkturabschwung, vor dem wir leider gerade stehen, gleich wieder verlieren“ – und die dann dauerhaft unterstützt werden müssten.“ (Welt, 02.01.2019)
Fast wie im Vorübergehen berichtet der Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats noch von einem Anwachsen spezieller Kriminalität abgelehnter oder krimineller Asylbewerber und von Bürgern, die angesichts schleppender Abschiebungen ihr Vertrauen in die Politik verloren hätten. Die eigentliche Ideallinie für den Unionspolitiker: „Deutschland sucht sich die Menschen aus, die aufgrund ihrer Qualifikation oder aus einem überzeugenden humanitären Grund hierherkommen.“
Der Wirtschaftsrat hatte die Kandidatur von Friedrich Merz zum Parteivorsitzenden der CDU unterstützt. Es bleibt abzuwarten, wann von der gewählten neuen Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer derart kritische Töne zu hören sein werden – oder ob überhaupt.

Damit zeigt sich: Der Kampf um die richtige Linie innerhalb der CDU ist noch nicht beendet, auch wenn Friedrich Merz längst weitergeflogen ist.
Quelle: "Ende_Schönfärberei"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 04.01.2019 20:39:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 04.01.2019 20:56
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