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"Verrohung"

"Verrohung"

06.01.2019 21:37

In Straßburg hatte Chérif Chekatt am 11.12. 2018 auf dem Straßburger Weihnachtsmarkt auf Passanten geschossen und sie auch mit Messern angegriffen. Vier Menschen kamen ums Leben, bei einem weiteren Opfer wurde der Hirntod festgestellt. Elf Menschen wurden verletzt, zum Teil schwer.
Der Attentäter war nach Angaben seines Vaters ein Anhänger der Terrormiliz IS.
Wenige Tage später wurden im marokkanischen Atlas-Gebirge zwei skandinavische Touristinnen von IS-Anhängern ermordet. Eine der Frauen wurde mit dem Messer enthauptet, die Bilder wurden anschließend zu Hunderten auf das Facebook-Account der Mutter gepostet.Viel weniger Pressaufmerksamkeit erhielt die Bombendrohung gegen den Wiener Stephansdom Ende Dezember. Nach der schnellen Evakuierung des Gotteshauses wurde jedoch keine Bombe gefunden. Zur Identität des Anrufers wollte die Wiener Polizei keine Angaben machen. Es gab keine Opfer, im Gegensatz zum Überfall auf die Wiener Maria Immaculata-Kirche, der fast zeitgleich stattfand. Fünf Geistliche wurden gefesselt und zum Teil schwer durch Tritte verletzt. Die Täter, mit einer Schusswaffe und einer Eisenstange bewaffnet, haben nach mit ausländischen Akzent gesprochen. Sie raubten die Geldbörsen der Geistlichen und den Tresor der Kirche aus.
Auch Anfang Januar waren noch nicht all Geistlichen vernehmungsfähig.
Auch in Deutschland ging es keineswegs so friedlich zu, wie die Medien glauben machen wollten. Mehrere Autos rasten an verschiedenen Orten in Fußgängergruppen.
Am 29.12. 2018 raste in Berlin-Wedding ein Auto in eine Fußgängergruppe. Der Fahrer, von dem man nur erfährt, dass er nicht alkoholisiert war oder unter Drogen stand, verletzte 5 Menschen, drei davon schwer. Inzwischen ist eine Frau ihren Verletzungen erlegen. Noch bevor die Untersuchungen begonnen haben, wird in den Medien behauptet, es hätte sich um einen Unfall gehandelt.
"Der Kriminologe Hans-Dieter Schwind sieht eine Ursache von Amokfahrten wie in der Silvesternacht in Bottrop und Essen mit acht Verletzten in einem wachsenden Bedrohungsgefühl durch die Zuwanderung. Es brodelt in den Leuten, und dann kommt es plötzlich zum Ausbruch“, sagte Schwind der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“. „Das ist eine gefährliche Entwicklung. Ich habe einen solchen Fall schon viel früher erwartet“, sagte Schwind, der an der Ruhr-Universität Bochum und der Uni Osnabrück lehrte."
(rjhCD6149)


Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner sieht hin

Am 21. 12. 2018 raste in Recklinghausen ein Autofahrer in eine Gruppe Wartender an einer Bushaltestelle. Eine 88-jährige Frau erlag noch vor Ort ihren schweren Verletzungen, sechs weitere Menschen im Alter zwischen 17 und 67 Jahren wurden zum Teil schwer verletzt. In den ersten Meldungen wurde die Behauptung verbreitet, der Mann mit Migrationshintergrund hätte Selbstmord begehen wollen. Erst Tage später wurde von der Staatsanwaltschaft seine Tötungsabsicht eingeräumt.
Dieser Vorfall wurde nicht bundesweit bekannt, im Gegensatz zur Amokfahrt in Bottrop und Essen. Hier saß ein Deutscher am Steuer, ob Bio- oder Passdeutscher, wie kurze Zeit im Netz zu lesen war, ist nicht abschließend geklärt. Offensichtlich ist die Erleichterung von Politik und Medien, dass es kein Schutzsuchender war. Ähnliches haben wir vor ein paar Wochen beim Messerstecher von Nürnberg erlebt, der es mit nackten Oberkörper sogar auf die Titelseite der BZ geschafft hat, samt ACAB-Tätowierung. In beiden Fällen, erfuhr man nicht nur das Alter, sondern auch die Vornamen und die Herkunft der Täter. Der Bevölkerung sollte nachhaltig vor Augen geführt werden, dass auch Deutsche kriminell sind. Das ist eine Binsenweisheit, die wirklich jedem bewusst ist. An dem Problem der Kriminalität von Migranten ändert das nichts.
Seit 2015 ist unsere Gesellschaft rapide verroht. Das beweisen die zahllosen Vorfälle der letzten Wochen. Nur wenige Beispiele:

Im Ort An der Steinert wurden Passanten auf offener Straße von einem Asylbewerber mit der Axt bedroht. Da er nicht zuschlug, verschwand der Vorfall sofort aus den Medien. Der Axtschwinger scheint unbehelligt geblieben zu sein.
In Halle hat ein 17-jähriger Syrer einen 14-jährigen Deutschen mit dem Messer am Hals verletzt. In Kamenz verübte der aus Bautzen bekannte Intensivtäter „King Abode“ ein Messerattentat auf einen Lokalgast. Im schönen Heidelberg griff ein Mob arabisch aussehender junger Männer zwei Deutsche an, trat sie krankenhausreif, u. a. immer wieder gegen den Kopf.
In Dortmund wurden an Silvester Polizisten im Bereich Möllerbrücke von einer großen Gruppe Migranten (geschätzte 400) mit Flaschen und Pyrotechnik beworfen.
Der Polizei ging es bei den „friedlichen Silvesterfeiern“ in Berlin noch schlimmer: Polizisten wurden von libanesischen, syrischen und palästinensischen Schutzsuchenden mit Tritten, Schlägen und Feuerwerkskörpern traktiert, auch dann noch, wenn sie versuchten, ihre verletzten Kameraden in Sicherheit zu bringen. Dabei wurden sie auf Deutsch als „Hurensöhne“ beschimpft, auf arabisch wurde gefordert, auf sie zu schießen. Dank Imad Karim konnte ein Video diese Attacken wenigstens im Netz dokumentieren.

In der weitgehend „friedlichen“ Silvesternacht wurden mindestens zwei Frauen erschossen. Eine in Schönberg, eine im Wedding, weil ihr Ex-Freund wissen wollte, wie es sich anfühlt, einen Menschen umzubringen. Da wir von diesem Ex-Freund nur erfahren, dass er ein Mann ist, wissen wir, dass er zur nicht näher bezeichneten Kategorie der -jährigen oder einfach Männer gehört, deren Herkunft möglichst unter der Decke gehalten werden soll.
In Frankfurt am Main gab es drei versuchte Tötungen, bei einer wurde ein Mann vor einen Einfahrenden Zug auf das Gleisbett „geschubst“, wie es verniedlichend bezeichnet wurde.
In Köln gab es 86 Körperverletzungen und eine Vergewaltigung auf der Toilette eines Lokals. Es gab 250 Strafanzeigen, sieben davon hatten eine sexuellen Hintergrund. Mindestens drei Polizisten wurden verletzt.
Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die bedrängten Frauen öffentlichkeitswirksam riet, immer eine Armlänge Abstand zu halten, bilanzierte begeistert:
„Das entwickelte Konzept von Stadt Köln und Polizeibehörden hat erneut gegriffen“.
Dazu muss man wissen, dass dieses Konzept 1.100 zusätzliche Polizisten, plus 300 Bundespolizisten vorsah. Nicht auszudenken, was in Köln an Silvester los gewesen wäre, wenn es diese Polizistendichte nicht gegeben hätte! Absehbar ist, dass es solche öffentlichen Feiern nicht mehr lange stattfinden können, weil das die Kräfte der Polizei übersteigen.

In ganz NRW gab es an Silvester/ Neujahr ca. 3500 Einsätze, 422 Körperverletzungen, darunter 161 gefährliche, 33 Sexualdelikte, 439 Sachbeschädigungen, 262 vorläufige Festnahmen, 1257 Platzverweise, mindestens 38 verletzte Polizisten. In den anderen Bundesländern wird die Bilanz ähnlich ausgefallen sein.
Dieses Silvester weitgehend friedlich zu nennen, ist eine massive Irreführung der Bevölkerung.
In Wirklichkeit haben an vielen Orten bürgerkriegsähnliche Zustände geherrscht, mindestens aber Gesetzlosigkeit und Anarchie. Die Diskrepanz zwischen erlebter und in den Medien beschriebener Realität wird immer größer. Von einem Versagen von Politik und Medien sollte in diesem Zusammenhang nicht mehr die Rede sein. Hier wird nicht versagt, sondern bewusst weggeschaut. Da alle rationalen Erklärungen für ein solches Verhalten wegfallen, drängt sich geradezu die Schlussfolgerung auf, dass die Bevölkerung verunsichert und eingeschüchtert werden soll, damit sie der alternativlos herrschenden Politik nicht zu widersprechen wagt.
Wenn es nicht mehr unter den Teppich zu kehrende Migrantengewalt gibt, wie in Amberg, wird von Politik und Medien sofort vor der rechten Gewalt, Ausländerfeindlichkeit und Rassismus gewarnt. „Die aktuelle Aufregungskultur muss zurückgefahren werden“, forderte ein Minister der Regierung Merkel. Das heißt nichts anderes als die tägliche Gewalt klaglos zu ertragen, denn wirklich schlimm ist nur die Thematisierung derselben.

Die Botschaft, dass die Zersetzung der Gesellschaft, wie wir sie kannten, einer freien Gesellschaft, die allen die Leichtigkeit des Seins garantierte, politisch gewollt ist, ist noch nicht in der breiten Öffentlichkeit angekommen. Es wird immer noch nach dem Staat gerufen und von Staatsversagen geredet, wenn dieser Ruf vergeblich verhallt.
Nein, es muss 2019 jedem klar sein, dass wir uns nur selbst helfen können, indem wir den Politikern ihre Grenzen aufzeigen. Das Superwahljahr 2019 bietet dafür eine gute Gelegenheit. Es könnte die letzte sein.

Quelle: "Anschlagsserie"
Der Krieg der Türkei gegen christliche Missionare (von Uzay Bulut)

Der amerikanische Pastor Andrew Brunson und der amerikanisch-kanadische Evangelist David Byle gehören zu den vielen christlichen Geistlichen, die Opfer der türkischen Abneigung gegen das Christentum geworden sind. Laut Claire Evans, Regionalmanagerin der Organisation International Christian Concern, "macht die Türkei immer deutlicher, dass es keinen Platz für das Christentum gibt, obwohl in der Verfassung etwas anderes steht".
Heute sind nur noch rund 0,2% der fast 80 Millionen Einwohner der Türkei Christen. Der christliche Völkermord in der osmanischen Türkei 1913-1923 und das antigriechische Pogrom 1955 in Istanbul sind einige der wichtigsten Ereignisse, die zur weitgehenden Zerstörung der alten christlichen Gemeinschaft des Landes führten. Doch auch heute noch werden in der Türkei christliche Missionare und Bürger unterdrückt.
"Eine Frage, die die Türkei vom Rest der Welt unterscheidet, ist, dass unsere nationale Identität in erster Linie durch religiöse Identität geprägt ist. Was einen Türken zu einem Türken macht, liegt nicht so sehr an der ethnischen Zugehörigkeit oder der Sprache, die die Menschen sprechen, sondern in erster Linie daran, Moslem zu sein... Eine große Mehrheit der Türken denkt, dass es in ihrer Geschichte nichts gibt, wofür sie sich schämen müssten. [Sie] fühlen sich weder Europa noch dem Nahen Osten nahe; sie fühlen sich im Grunde genommen nur sich selbst nahe... eine auffällige Tatsache ist, dass wir gefragt haben, ob, wenn jeder ein Türke wäre, ob die Welt dann ein besserer Ort wäre, und die Türken haben eine sehr hohe Bewertung abgegeben. Keinerlei Selbstkritik." - Professor Ali Çarkoğlu von der Koç University, der eine Umfrage zum Thema Nationalismus mit Professor Ersin Kalaycıoğlu von der Universität Sabancı durchgeführt hat
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Am Tag nach der Entlassung des amerikanischen Pastors Andrew Brunson aus dem türkischen Gefängnis wurde ein weiterer Christ, der seit fast zwei Jahrzehnten im Land lebt, von den türkischen Behörden festgenommen und man sagte ihm, dass er zwei Wochen Zeit habe, das Land zu verlassen - ohne seine Frau und drei Kinder. Der amerikanisch-kanadische Evangelist David Byle erlitt im Laufe der Jahre nicht nur mehrere Verhaftungen und Verhöre, sondern war auch dreimal zur Deportation verurteilt worden. Jedes Mal wurde er durch Gerichtsurteile gerettet. Diesmal konnte er jedoch die Vertreibung nicht verhindern und verließ das Land nach zwei Tagen in einer Haftanstalt.
Als er am 20. November versuchte, zu seiner Familie in die Türkei zurückzukehren, wurde ihm die Wiedereinreise verweigert. Laut Claire Evans, Regionalmanagerin der Organisation International Christian Concern:

"Die Türkei macht immer deutlicher, dass es keinen Platz für das Christentum gibt, auch wenn in der Verfassung etwas anderes steht. Es ist kein Zufall, dass die Türkei beschlossen hat, diesen Prozess am Tag nach der Entlassung Brunsons aus der Haft einzuleiten, und dass die Behörden dabei einen Gerichtsbeschluss ignorierten. Wir müssen die Familie Byle in dieser schwierigen Zeit der Trennung im Gebet behalten."
Brunson und Byle gehören zu vielen christlichen Geistlichen, die der Aversion der Türkei gegen das Christentum zum Opfer gefallen sind. In ihren jährlichen Berichten über Menschenrechtsverletzungen, die seit 2009 veröffentlicht werden, beschreibt die Türkische Vereinigung Evangelischer Kirchen die systematische Diskriminierung von Protestanten durch die Türkei, einschließlich verbaler und physischer Attacken; auch erkennt die türkische Regierung die protestantische Gemeinschaft nicht als "juristische Person" an und verweigert ihr das Recht, Gotteshäuser frei einzurichten und zu betreiben.
Die Protestanten der Türkei können keine eigenen Schulen eröffnen oder eigene Kleriker ausbilden, was sie zwingt, sich auf die Unterstützung ausländischer Kirchenführer zu verlassen. Dennoch wurde mehreren ausländischen Religionsarbeitern und Kirchenmitgliedern die Einreise in die Türkei verweigert, Aufenthaltsgenehmigungen verweigert oder sie wurden abgeschoben.
Obwohl missionarische Aktivitäten nach dem türkischen Strafgesetzbuch nicht illegal sind, werden sowohl ausländische Pastoren als auch türkische Bürger, die zum Christentum konvertieren, von Behörden und einem Großteil der Öffentlichkeit als Parias behandelt. Es ist kein Wunder, dass dies der Fall ist, wenn man bedenkt, dass es jahrelange antichristliche "Berichte" von staatlichen Institutionen gibt, die die Regierungspolitik prägen.
Zum Beispiel:

Im Jahr 2001 erklärte der Nationale Sicherheitsrat (MGK) nach Erhalt eines Berichts des türkischen Geheimdiensts (MIT) die christlichen Missionsaktivitäten zu einer "Sicherheitsbedrohung" und erklärte, dass "erforderliche Vorkehrungen gegen [ihre] spalterischen und zerstörerischen Aktivitäten getroffen werden sollten".
Im Jahr 2004 veröffentlichte die Handelskammer von Ankara (ATO) einen Bericht, in dem sie behauptete, dass "missionarische Aktivitäten ethnische und religiöse Trennungsaspirationen hervorrufen und auf die einheitliche Struktur des Staates abzielen".
Im Jahr 2005 sagte Staatsminister Mehmet Aydın: "Wir denken, dass die missionarischen Aktivitäten darauf abzielen, die historische, religiöse, nationale und kulturelle Einheit zu zerstören.... das wird als eine extrem geplante Bewegung mit politischen Zielen angesehen."
Im Jahr 2006 erstellte die Türkische Armee (TSK) einen Bericht, in dem sie christliche Missionare als "Bedrohung" bezeichnete und betonte, dass gesetzliche Regelungen zur Verhinderung ihrer Tätigkeit getroffen werden müssen. Im selben Jahr sagte Ali Bardakoğlu, damals Chef von Diyanet (der staatlich finanzierten Direktion für religiöse Angelegenheiten), in Fernsehsendungen, es sei "die Pflicht von Diyanet, die Menschen vor Missionaren und anderen Bewegungen zu warnen, die die Gesellschaft bedrohen".
Im Jahr 2007 sagte Niyazi Güney, Beamter des Justizministeriums, dass "Missionare noch gefährlicher sind als terroristische Organisationen".

Solche öffentlichen Denunziationen von christlichen Missionaren haben konkrete und verheerende Folgen gehabt.
Im Jahr 2006 wurde beispielsweise ein protestantischer Kirchenführer namens Kamil Kıroğlu, ein muslimischer Bekehrter zum Christentum, von fünf Männern bewusstlos geschlagen, von denen einer schrie: "Verleugne Jesus oder ich werde dich jetzt töten", und ein anderer schrie: "Wir wollen keine Christen in diesem Land"!
Ebenfalls 2006 wurde Pater Andrea Santoro, ein 61-jähriger römisch-katholischer Priester, beim Gebet in der Kirche Santa Maria in Trabzon ermordet. Fünf Monate später wurde auf einen 74-jähriger Priester, Pater Pierre François René Brunissen, in Samsun mit einem Messer eingestochen. Der Täter sagte, dass er die Tat gegen den Priester begangen habe, um gegen "seine missionarischen Aktivitäten" zu protestieren.
Im April 2007 wurden beim Massaker im Zirve Bibelverlag drei Christen zu Tode gefoltert. Im November desselben Jahres wurde ein assyrischer Priester, Edip Daniel Savcı, entführt. Einen Monat später wurde mit dem Messer auf einen katholischen Priester, Adriano Franchini, bei einem Sonntagsgottesdienst eingestochen. Berichten zufolge war der Priester von einigen Websites "der missionarischen Tätigkeit beschuldigt" worden.
Im Juni 2010 wurde Bischof Luigi Padovese, Apostolischer Vikar von Anatolien, von seinem Fahrer ermordet, der "Allahu Akbar" ("Allah ist der Größte") brüllte, als er dem Priester die Kehle aufschlitzte. Bei seinem Prozess sagte der Mörder, dass der Bischof ein "falscher Messias" sei, dann rezitierte er zweimal im Gerichtssaal lautstark den Adhan (islamischer Aufruf zum Gebet).

Trotz seiner derzeitigen winzigen und zerbröselnden Präsenz in der Türkei hat das Christentum eine lange Geschichte in Kleinasien (Teil der heutigen Türkei), dem Geburtsort zahlreicher Apostel und Heiliger, darunter Paulus, Lukas, Ephrem, Polykarp, Timotheus, Nikolaus und Ignatius. Viele in der Bibel aufgezeichnete Ereignisse ereigneten sich in diesem Gebiet. Die indigenen Völker des Landes - Armenier, Assyrer und Griechen - gehören zu den ersten Nationen, die den christlichen Glauben annahmen.
Die ersten sieben Ökumenischen Konzile fanden ebenfalls in dem Gebiet statt, das heute die Türkei ist. In Antiochia (Antakya) wurden die Nachfolger Jesu zum ersten Mal in der Geschichte "Christen" genannt und der heilige Petrus gründete eine der frühesten Kirchen. Edessa (Urfa im Südosten der Türkei) war ein frühes Zentrum der assyrischen (syrischen) orthodoxen Kirche. Die altgriechische Stadt Byzanz (auch bekannt als Konstantinopel - das heutige Istanbul) war ein Zentrum des Christentums und die Hagia Sophia, die dort im 6. Jahrhundert erbaut wurde, war die größte Kirche der Welt - bis die osmanischen Türken 1453 in die Stadt eindrangen und die Kirche in eine Moschee verwandelten. Seitdem stehen die Christen in der Region unter muslimischer Herrschaft.
Heute sind nur noch rund 0,2% der fast 80 Millionen Einwohner der Türkei Christen. Der christliche Völkermord in der osmanischen Türkei 1913-1923 und das antigriechische Pogrom 1955 in Istanbul sind einige der wichtigsten Ereignisse, die zur weitgehenden Zerstörung der alten christlichen Gemeinschaft des Landes führten. Doch auch heute noch - selbst nach dem Beitritt der Türkei zum Europarat 1949 und zur NATO 1952 - werden christliche Missionare und Bürger in der Türkei dauernd unterdrückt.
Dafür gibt es zwei Gründe. Die erste hat mit der Sichtweise des Islam auf Kafir ("Ungläubige") zu tun. Das erklärt Dr. Bill Warner, Direktor des Center for the Study of Political Islam
(CSPI):
"Die koranische Doktrin über Kafir sagt, dass sie gehasst werden und Satans Freunde sind. Kafir können beraubt, getötet, gefoltert, vergewaltigt, verspottet, verflucht, verurteilt und angeprangert werden."
Warner beschreibt auch die Zerstörung der griechischen christlichen Zivilisation in Anatolien:
"Der Vorgang der Vernichtung dauerte Jahrhunderte. Einige Leute denken, dass die Kafir bei der Invasion des Islam die Wahl zwischen Bekehrung oder Tod hatten. Nein, auf keinen Fall. Die Scharia wurde eingeführt, und die christlichen Dhimmis hatten weiterhin ihren "geschützten" Status als Menschen des Buches, die unter der Scharia lebten. Der Dhimmi zahlte hohe Steuern, konnte vor Gericht nicht aussagen, hatte keine Autoritätsposition gegenüber Muslimen und wurde durch soziale Regeln gedemütigt. Ein Dhimmi musste für den Muslim zur Seite treten, ihm seinen Platz anbieten, konnte keine Waffe tragen und musste in jeder Hinsicht gegenüber einem Muslim zurücktreten. In allen Fragen der Gesellschaft musste sich der Dhimmi dem Muslim beugen. Im Laufe der Jahrhunderte führten die Degradierung, der Mangel an Rechten und die Dhimmi-Steuer dazu, dass sich die Christen bekehrten. Es ist die Scharia, die die Dhimmis zerstört."
Jahrhunderte später - trotz der Tatsache, dass die türkische Verfassung nicht auf der Scharia basiert - sind das Denken und Handeln der meisten Türken immer noch weitgehend islamisch. Laut Professor Ali Çarkoğlu von der Koç University, der eine Umfrage zum Nationalismus mit Professor Ersin Kalaycıoğlu von der Universität Sabancı durchgeführt hat:
"Eine Frage, die die Türkei vom Rest der Welt unterscheidet, ist, dass unsere nationale Identität in erster Linie durch religiöse Identität geprägt ist. Was einen Türken zu einem Türken macht, liegt nicht so sehr an der ethnischen Zugehörigkeit oder der Sprache, die die Menschen sprechen, sondern in erster Linie daran, Moslem zu sein... Eine große Mehrheit der Türken denkt, dass es in ihrer Geschichte nichts gibt, wofür sie sich schämen müssten. [Sie] fühlen sich weder Europa noch dem Nahen Osten nahe; sie fühlen sich im Grunde genommen nur sich selbst nahe... eine auffällige Tatsache ist, dass wir gefragt haben, ob, wenn jeder ein Türke wäre, ob die Welt dann ein besserer Ort wäre, und die Türken haben eine sehr hohe Bewertung abgegeben. Keinerlei Selbstkritik."
Der andere Grund für die christliche Verfolgung in der Türkei scheint eine weit verbreitete Angst zu sein - an der Grenze zur Paranoia -, dass die Christen durch die Missionierung darauf abzielen, das Land der Türken, das sie vor der türkischen Eroberung besaßen, zurückzuerobern. In einem Bericht der National Intelligence Organization (MIT) aus dem Jahr 2001 heißt es beispielsweise, dass "Missionare sich auf Pontos [ein altgriechisches Land] im Schwarzmeerraum, den Jessidismus, die chaldäische [Kirche] und christliche Kurden in der Südosttürkei, Armenier im Osten der Türkei und die alten christlichen Länder in der Ägäis und in Istanbul beziehen, um die Menschen zu beeindrucken und sie für sich zu gewinnen".
Darüber hinaus wird im Bericht der türkischen Armee von 2004 behauptet, dass bis zum Jahr 2020 10% der gesamten Bevölkerung der Türkei christlich sein werden.
Ironischerweise betrug die Bevölkerung des heutigen türkischen Territoriums vor dem christlichen Völkermord 1913-1923 etwa 14 Millionen, wovon etwa ein Drittel (4,5 Millionen) christlich war. Der Völkermord hat das Osmanische Reich und die heutige Türkei weitgehend seiner christlichen Bevölkerung entleert und ein fast vollständig muslimisches Land geschaffen.
Trotz dieser kriminellen Vorgeschichte gehen viele Türken immer noch kompromisslos auf Christen los. Viele Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens - darunter Politiker, Akademiker, Polizisten und Gewerkschaften - verteufeln Missionare und beschuldigen sie, sich an "separatistischen", "bedrohlichen", "aggressiven", "destruktiven" und "terroristischen" Aktivitäten zu beteiligen.
Diese Leute machen anscheinen einen auf Projektion, denn es sind islamische Dschihadisten, die gewaltsam in fremde Länder eingedrungen sind und diese eingenommen haben und Nicht-Muslime zu Sklaven oder Untertanen zweiter Klasse ihres Reiches gemacht haben - etwas, worauf viele Türken in ihrer eigenen Geschichte stolz sind, das sie gut finden und verherrlichen. Die offizielle Website der türkischen Streitkräfte zum Beispiel datiert stolz die Gründung des türkischen Militärs auf "209 v. Chr. während des Großhunnenreichs", dessen Herrscher und Soldaten, so schreibt der Historiker Joshua J. Mark, "Tod und Verwüstung brachten, wohin sie auch gingen", einschließlich nach Europa. Die türkische Armee, ein Mitglied der NATO, prahlt auch damit, dass die Türken "zahlreiche Völker, Nationen und Staaten über eine weitreichende Geographie, die sich von Asien über Europa bis nach Afrika erstreckt, unterworfen und beherrscht haben".
In diesem Zusammenhang ist aus türkischer Sicht die Verfolgung der Pastoren Brunson und Byle nichts als logisch und konsequent.

Quelle: "Türken gg. Christen"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 06.01.2019 21:37:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 06.01.2019 21:37
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