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"URSULA"

"URSULA"

19.01.2019 21:18

Vorbei sind aber die Zeiten, als sogar Bundeskanzler zurücktraten, wenn in ihrem nächsten Umfeld ein Spion enttarnt wurde. Günter Guillaume war Offizier im besonderen Einsatz des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR und als Agent im Bundeskanzleramt von Willy Brandt tätig. Seine Enttarnung reichte 1974 für den Rücktritt des Kanzlers.
Im Jahr 2018 sind sogar Spione bei der Bundeswehr lediglich noch Randnotizen, spärlich kommentiert vom Medien-Mainstream. Am vergangenen Dienstag wurde im Rheinland der 50 -jährige Deutsch-Afghane Abdul-Hamid S. festgenommen. Er hatte als Sprachauswerter und landeskundlicher Berater für die Bundeswehr gearbeitet und soll jahrelang für die Regierung in Teheran spioniert haben. Dazu passt die unvorstellbare Verquickung persönlicher Interessen mit den Aufgaben des Amtes im Falle der Bundesverteidigungsministerin und ihrer vormaligen Staatssekretärin Katrin Suder. Frau Suder lebt übrigens mit Frau Katja König zusammen, frühere HSV-Vorständin und ehemalige Fußballnationaltorhüterin. Das ist insofern interessant, als daß Frau König vor nicht allzu langer Zeit trotz der Zustände im frauengeführten Verteidigungsministerium eine Frauenquote für die Vorstände von Fußballvereinen gefordert hat.
"Wie ihr vielleicht schon gelesen habt, bewegt sich der magnetische Nordpol, also der Punkt auf den eine Kompassnadel zeigt, immer schneller weg von Kanada in Richtung Sibirien. Die Verschiebung hat sich von 15 Kilometer pro Jahr in den 1990-Jahren auf aktuell 55 Kilometer beschleunigt. Wissenschaftler haben keine Ahnung warum. Deshalb gibt es die Vermutung, Russland bzw. Putin, will den magnetischen Nordpol stehlen und verschiebt ihn mit einer unbekannten Methode auf russisches Territorium." (Klaut Putin den magnetischen Nordpol?)
(rjhCD6149)


Korruptions-Sumpf in Ursula von der Leyens Bundesverteidigungsministerium?

Berlin – Rund um die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und ihre ehemalige Staatssekretärin Katrin Suder scheint ein Paradefall von Vetternwirtschaft zu exisitieren, der früher einen Aufschrei in den Medien verursacht hätte.
Die persönlichen Beziehungsgeflechte im Verteidigungsministerium sind offenbar enger als bisher angenommen. Zur Berater-Affäre sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP im Bundestag, Christian Dürr, am Freitag in der „Rhenischen Post“: „Innerhalb von vier Jahren ging etwa eine halbe Million Euro für Beratungsdienstleistungen an einen Vertrauten von Staatssekretärin Katrin Suder.“ Eine Anfrage seiner Partei an die Bundesregierung habe aufgezeigt, wie einem Freund der Staatssekretärin die Auftragsbücher gefüllt worden seien, so FDP-Politiker Dürr. Relevante Teile aus der Antwort der Bundesregierung seien zudem unter Verschluß gestellt worden. Unter anderem seien Aufträge für die Moderation einer Veranstaltung aufgeführt, für die jeweils 2.800 Euro Honorar vereinbart gewesen seien. Dabei handle es sich auch um zwei Tagessätze für ein- und dieselbe Person an ein- und demselben Tag.
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) steht wegen der Affäre seit Monaten unter Beschuß. Millionenschwere Aufträge sollen aus ihrem Ministerium heraus unter Mißachtung des Vergaberechts vergeben worden sein. Das böse Wort von der Vetternwirtschaft macht die Runde.

Dessen ungeachtet stoppten Union und SPD Mitte dieser Woche einstweilen die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses im Bundestag, der Licht in die Affäre hätte bringen sollen. Als Grund dafür war von einigen Parteimitgliedern angeführt worden, die Zielsetzung des Gremiums sei nicht klar genug formuliert gewesen. Der Verteidigungsausschuß im Bundestag ist der einzige, der sich selbst zum Untersuchungsgremium ernennen darf. Die vormalige Staatssekretärin Suder steht im Zentrum eines Geflechts aus Ministeriumsmitarbeitern, Beteiligungsgesellschaften und Beratern. Im Dezember vergangenen Jahres hatte sich die frühere Mitarbeiterin des Beratungsunternehmens McKinsey geweigert, vor dem Verteidigungsausschuß auszusagen. Dadurch hatte sie den Anstoß für jenen Untersuchungsausschuß gegeben, der nun bis auf weiteres vertagt worden ist. (ME)
Am Ende werden wir wahrscheinlich Recht behalten
Unsere Heimat hat einen großen Sprung gemacht und befindet sich gerade in höchster Höhe und im freien Fall. Stellen Sie sich das in Zeitlupe vor, als könnten Sie Deutschland langsam auf die Erde niedergehen sehen. Ganz langsam, richtig quälend. In diesem Sturz nach unten erscheint es uns, als sei dieser Prozess überaus zäh und es kommt uns vor, als verändere sich wenig. Erst der Aufprall am Boden vermag dann zu sagen, was vom Stürzenden übrig bleibt. Wenn ich hier im Titel vom «Ende» spreche, meine ich nicht das Ende des Staates, sondern lediglich die Sprengung verkrusteter Strukturen, die so porös sind, dass sie unweigerlich bei Masse plus Geschwindigkeit zum Bersten gebracht werden. Masse und Geschwindigkeit sind hier in unserem Fall leicht erklärt. Da wäre zum einen die Masse, also die Summe der vielen Probleme, mit denen unser Deutschland konfrontiert wird. Wir haben das mehrfach schon als «Konvergenz der Katastrophen» bezeichnet.
Es handelt sich um die Schnittmenge etlicher Schwierigkeiten, die uns durch politische Feigheit und Dummheit in den letzten Jahrzehnten eingebrockt wurden. EURO-Schuldenunion, falsche Einwanderungspolitik, Missbrauch oder eher die falsche Auslegung des Asylrechts sowie die fehlenden Investitionen in Infrastruktur und sinnvolle Bildung, sind hier nur ein paar der Probleme. Viel schwerwiegender als der Import männlicher Bewohner des Nahen Ostens und Afrikas könnten die sozialen Verwerfungen werden, die durch Abbau von Arbeitsplätzen entstehen (Industrialisierung 2.0). Auch der demographische Wandel, also der deutsche Euphemismus für das Sterben der Einheimischen, wird große Lücken in unsere Gesellschaft reißen.
Die jetzt kommenden fünf bis fünfzehn Jahre werden den Prozess einläuten, den ich als das «Massensterben der Babyboomer bezeichne». Kurzum werden die ethnischen Deutschen, also die «hier schon länger Lebenden», in allen deutschen Großstädten und vielen kleineren Städten ihre demographischen Mehrheiten endgültig und wahrscheinlich unwiederbringlich verlieren. Gleichzeitig wird die Abgabenlast für die immer weniger werdenden Nettoeinzahler steigen, weil Überalterung, zu versorgende Geringqualifizierte und sich möglicherweise verschlechternde Wirtschaftslage dazu führen werden, dass der Staat durch soziale Belastungen finanziell immer weiter in Bedrängnis gerät. Deutschland hat einem überhöhten Moralismus Vorzug vor Vernunft gegeben und wird in der Masse von kleineren und großen Katastrophen getroffen werden, die alleine für sich von einem an sich starken Land wie Deutschland gestemmt werden könnten, zusammen allerdings fatal wirken würden.

Kommt nun noch die Geschwindigkeit hinzu, gibt es kein Halten mehr und der Absturz endet im brutalen Aufprall in der Realität. Wie schnell all diese Entwicklungen eintreten werden, vermag ich hier nicht zu sagen. Wenn ich mich häufiger mit meinen Prognosen irren würde, wäre ich hier auch nicht so mutig. Aber da mir allein die kurze Historie des Blogs sicherlich vielerorts schon Recht gegeben hat, zweifle ich nicht das «ob», sondern nur noch das «wann» an. Die Folgen werden chaotische Jahre sein, eine fürchterliche Entrückung Mittel- und Westeuropas, da Deutschlands Zustand auf seine Nachbarländer ausstrahlen wird. Dass wir vor sehr historischen, weltbewegenden Jahren stehen, ist den Klügeren spätestens seit 2015 klar. Die kommenden Jahrzehnte in Europa werden voller tiefgreifender Veränderungen sein, gefüllt mit Umbrüche. Und alles könnte Kopf stehen, was wir für felsenfest erachtet haben. Die politische Führung in Deutschland, die hier kulturelle Dominanz erreicht hat und deshalb im Verbund mit Massenmedien und Behörden problemlos durchregieren kann (schon seit Jahrzehnten), ist für vieles verantwortlich, was in unserem Land schief läuft.
Seismische Aktivitäten sind Vorboten des Unheils

Die Vorboten des Unheils zeigten sich uns schon früh. Wer die seismischen Aktivitäten gespürt hat, weiß um die drohende Gefahr eines aktiven und vielleicht bald ausbrechenden Vulkans. Ethnische und religiöse Unruhen in Frankreich Anfang der 2000er und ähnliche Entwicklungen in England und Schweden sind da nur ein paar Beispiele. Als Tottenham in England von Unruhen meist afrikanischer Jugendlicher heimgesucht wurde und ganze Stadtteile in Flammen standen, sprachen irgendwelche mit fahler Farbe lackierte Menschenfiguren als sogenannte Experten im deutschen Fernsehen bei NTV oder Phoenix. Sinngemäß wurde uns dort versichert, dass derlei Unruhen in Deutschland nicht denkbar sind und wir hier andere Zustände hätten, ja wir es besser machen würden. Und schon damals empfand ich diese Äußerungen als Hohn, da ich lange Zeit im Berliner Wedding an der Osloer und Pankstraße aufgewachsen bin, wo die Lügen über Multikulti und Integrationserfolge jeden Tag entlarvt wurden.
Die molekularen Bestandteile von ethnischen und religiösen Unruhen habe ich damals schon erkannt, obwohl es mir eigentlich nicht danach stand im Fremden einen Feind zu sein. Ganz und gar nicht. Darum geht es nicht. Auch dort im roten Wedding, inmitten von sich etablierenden Nationen in der Nation, gab es lange Zeit Hoffnung und Keime individualistischer Kämpfer für unser Land. Echte Kinder der Republik, die vielleicht mit ausländischen Eltern groß geworden sind, möglicherweise sogar als Muslime geboren wurden, sich aber durch und durch mit Deutschland und seiner Kultur verbunden fühlten. Die gibt es sicherlich immer noch. Nur hat man sich in der Bundesrepublik Deutschland dafür entschieden, jeder Form noch so sanfter Heimatliebe eine Absage zu erteilen und dadurch die junge Saat noch im Beet zu zertreten. Man hat die Islamverbände hofiert und durch Schleusenöffnung des Landes alles versucht, um den zähen und mühseligen Integrationsprozess zu torpedieren. 2005, 2006 und 2007 oder 2008 war ich noch ehrlich der Ansicht, dass dies hier zwar ein Land mit vielen Fehlern, aber auch eines mit vielen Meriten war.
Damals hatten wir noch eine gute Chance, so dachte ich, die Dinge schon wieder ins Lot zu bringen und ohne viel Tränen eine bessere Republik für alle zu errichten. Anfang 2000 und einige Jahre danach war Deutschland noch nicht auf einem grundlegend schlechten Weg. Es gab nach den 90ern, einer glücklichen Wiedervereinigung und wirtschaftlichen Erfolgen durchaus das Potenzial Deutschland zu bessern. Integration, obwohl nur aus faulem Munde ausgesprochen, hätte man damals schaffen können, wenn man sie nur richtig angepackt hätte. 2005 war schon viel im Argen, was uns heute plagt. Migration über das Mittelmeer, Asyltourismus, Schuldenprobleme in der EU, fehlende Investitionen und kriminelle, ausländische Clans sowie Islamismus und Linksextreme/Rechtsextreme waren alles Themen, die existierten. Aber entgegen den Warnungen Machiavellis hat man ihre Lösung verschlafen und zugeschaut, wie sie wuchsen und wuchsen, sodass heute kaum noch mehr jemand ihre Existenz abstreiten kann.

Und ist ein Problem erst für Jedermann sichtbar, gibt es keine Abhilfe mehr (so zumindest Machiavelli). Anfang der 2000er saß der Schock durch einige Wellen rechtsextremer Gewalttaten in der Bundesrepublik allerdings ziemlich tief. Eine neue Generation, die schon im Geist der 68er erzogen wurden, war herangewachsen oder wurde gerade indoktriniert. Nicht immer wissentlich oder willentlich, aber doch indoktriniert. Sie wurden indoktriniert mit einer zutiefst gefügigen Haltung zu ihren Lehrmeistern der linken Kulturhegemonie, obwohl man ihnen gleichzeitig erzählte, dass gerade sie kritische Geister sein sollten. Die Kritik richtete sich aber seltsamerweise, das sieht man heute umso mehr, gegen bereits gefällte Gegner. Patriarchat und Konservatives spielen in unserer Gesellschaft doch kaum eine Rolle mehr. Vom Christentum braucht man kaum noch Reden, wenn man nicht ein sehr gläubiger Mensch ist.
Denn dieses befindet sich demographisch und intellektuell auf dem Abstellgleis der Geschichte. Vor allem aber wohnt vielen meiner Generation eine noch krudere Version von innerer Schuld inne, die sich in dem Hass auf das Eigene äußert und selten oder eher nie reflektiert wird. Damit spiegeln die Schüler, was ihre Lehrer und ihrer kulturelles Umfeld ihnen vorleben und erzählen. «Deutschland muss sterben» ist die seltsame Doppelrebellion, die ja keine ist. Wenn die Kinder nach 68 und die nachfolgend von den geistigen Samen dieser Generation erzogenen Bürger wie alle Generationen vor ihnen gegen die Eltern rebelliert hätten, dann hätte es eigentlich eine nationale bzw. konservative Revolution geben müssen. Eine geistig moralische Wende quasi.

Stattdessen muss man feststellen, dass viele aus dem Lager der ehemaligen Revolutionäre von Links längst ins Lager der heutigen Dissidenten von Rechts gewechselt sind, weil ihnen ihre Jünger und Kindeskinder zu radikal sind. Deutschlands vom Wahn eines unteilbaren Globalismus erfasste Kinder, die auch gut und gerne mal 40 oder 50 Jahre sein können, haben ihre Lehrer in ihrem Furor sogar noch übertroffen und die Ideen, die damals angedacht wurden, nicht nur umgesetzt, sondern ihre Weiterentwicklung betrieben. Sie haben es vollbracht einen kalten Staatsstreich zu verüben, der an den meisten Menschen ungesehen vorbeizog. Beispiele dafür habe ich in früheren Artikeln angeführt: hier
Falsche Lehren aus den Kriegen
Lange dachte ich, dass Deutschland eines der besten Länder der Welt ist und sich viel guter, humanistischer Geist im Odem dieser Republik findet. Ich glaubte, dass man hier die richtigen Lehren aus den furchtbaren Weltkriegen gelernt hatte. Das stimmt nur zum Teil. Beispielsweise wurde zwar Nationalismus als ein Grund für die Kriege des 20. Jahrhunderts identifiziert, gleichzeitig aber verkannt, dass der Nationalismus auch eine treibende Kraft war, die Staaten erschafft oder eben Feinde besiegt und dadurch Kriege auch beendet. Der Kommunismus als mörderischer Motor und Verantwortlicher für weit mehr Tote auf der ganzen Welt jedoch, scheint nach dem Ende des Kalten Krieges in seinen vielen Tarnidentitäten neue Anhänger zu finden. Sofern er nicht ganz offen angebetet wird.

Die Lehre, die man in Deutschland aus den beiden Weltkriegen zog, bestand in der Ablehnung alles Deutschen und im tiefen Misstrauen gegen jede Form von rechtem Autoritarismus. Das Letztere ist durchaus angebracht, da jede Form von Autoritarismus in einen Totalitarismus führen kann. Sich aber selbst zu verleugnen und ein durchweg negatives Epos(ein Oxymoron!) über sich selbst zu erzählen, führt zu inneren Widersprüchen in der Nation und damit letztendlich zur Selbstverleugnung. Und niemand kann sich in ein «Nichts» integrieren. Wo kein Vorbild steht, sammeln sich auch keine Nachahmer. Ohne positiven Bezug zum Gedanken eines Volkes, mag es auch heute anders zusammengesetzt sein als noch vor fünfzig Jahren, kann es überhaupt keine Chance auf Integration von Massen an Kulturfremden geben.
Und dann wäre da noch die Irrlehre, dass alles was rechts der Mitte steht, automatisch zum Nationalsozialismus führt. In Deutschland hat man die Geschichte insofern missverstanden, dass man nicht versteht, dass jede Form von Autoritarismus und Totalitarismus gefährlich ist. Jede bis in den Fanatismus ausgelebte Ideologie hat ihre Fallstricke. Egal ob sie von Links oder Rechts kommt. Aber in Deutschland glaubt man scheinbar, dass man nur die Richtung ändern muss, um auf der «richtigen» Seite der Geschichte zu stehen. In Deutschland regiert man heute wesentlich autoritärer und es gibt weniger Freiheiten, als noch vor zehn Jahren. Diese Tendenz wird sich noch deutlicher abzeichnen, da die Funktionseliten und das Gefolge des derzeitigen Mainstreams sehr viel zu verlieren haben.
Gehälter im Öffentlich-rechtlichen Rundfunk sind enorm hoch, ganze Karrieren basieren einzig und allein auf dem Narrativ eines bunten Deutschlands, das sich bis zur Selbstauflösung globalisieren soll. Die Vertreter dieser Ideologie werden daher keinesfalls nachgeben, sondern nur noch verbissener um ihre Macht kämpfen – auch mit unlauteren Mitteln. Und da die vielen angestoßenen Probleme nicht verschwinden werden, auch wenn man die AfD noch so gängelt, wird der Unmut in der Bevölkerung mit dem Fortschreiten der Zeit nur weiter zunehmen. Auch die Spaltung wird größer werden, wenn die Gewinner bzw. Verteidiger des derzeitigen Kurses die innere und physische Abgrenzung vollziehen, weil sie es können und wollen.
Am Ende dieser Entwicklung steht ein zerrissenes Land. Und an diesem Punkt kehren wir zu meiner Aussage im Titel zurück. Dass wir, die wir vor diesen Entwicklungen frühzeitig geahnt und gewarnt haben, Recht kriegen könnten, heißt nicht viel. «Recht kriegen» kann auch heißen, dass wir im hohen Alter auf unsere Leben zurückblicken und sagen können, dass wir uns nicht irrten und das viele, wie auch jetzt schon langsam auf uns zukommen, die uns vorher den Rücken gekehrt haben. Diese Rückkehrer mögen uns dann verspätet Recht geben und reumütig sein. Kekse oder Ruhm mag es für diesen kleinen Sieg letztendlich nie geben.

Ob wir Recht haben werden sagt nichts darüber aus, ob wir das Land in unserem Sinne schützen oder retten können. Bisher erwies sich der politische Prozess meiner eigenen Rechthaberei als Staffellauf der Entbehrungen, in dem ich jeden einzelnen Zweifler aus meinen Umfeld langsam von einem Etappenziel zum nächsten tragen musste. An jedem Ziel angekommen war dieser eigentlich immer durch die Realität oder meine Argumente überzeugt gewesen, erkannte dann an, dass ich mich in dieser Sache wohl nicht geirrt hatte und sobald darauf begann das Spiel von Neuem. Bei der nächsten Prognose brauchte es wieder die Bestätigung durch die bereits geschehene Realität, die mir Recht gab, um den jeweils anderen zu überzeugen. Wenn sich dieses Schema in den nächsten Jahren so fortsetzen sollte, müsste man ernsthaft darüber nachdenken, ob wir nicht in einer total verrückten Simulation leben.
Sie haben es vielleicht schon öfter hier gelesen. Aber ich fühle mich oft, als lebten wir in einem Irrenhaus.

Quelle: "freier Fall"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 19.01.2019 21:18:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 19.01.2019 21:36
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