Suche Rezepte für Hausmannskost, aus Ur- und Omas Küche
"Selbstgerechtigkeit"

"Selbstgerechtigkeit"

21.03.2019 19:48

Lebensfremd, abgehoben, bürgerfeindlich und eigentlich nur aller paar Jahre einmal daran interessiert, etwas von der eigenen Basis zu hören – das ist das Image der EU, die traditionell auch nie viel Wert darauf gelegt hat, nach außen hin als gefallsüchtig zu gelten.
Hier und da mal ein Nobelpreis, gern auch ein wenig Flunkerei, um sich selbst noch bedeutender zu machen als man sich selbst ohnehin schon hält. Das reichte über Jahrzehnte, denn schräge Figuren wie Martin Schulz und Elmar Brok wussten tief in ihrem Inneren, dass es ihnen an der Fähigkeit gebrach, Menschen tatsächlich von sich zu begeistern.
Doch die Welt dreht sich weiter und auch die EU kann nicht mehr sein, wie sie immer war, ein kaltes Elitenprojekt, das seine Führungsfunktionen mit guten Freunden besetzt und dabei bereit ist, demokratische Regeln außer Kraft zu setzen. Und so fragt die EU nun über eine ihrer Vorfeldorganisationen kumpelig: „Was kann die EU tun, damit dein Vertrauen in sie steigt?“ Die Union im Privatradiomodus, von Du zu Du, gerade noch rechtzeitig vor der EU-Wahl im Mai umgeschaltet auf Bürgernähe und Dialog. Steht es wirklich schon so schlimm um die Stimmung im Herzen der 24-sprachigen Verwaltung?
Doch nein, es ist nicht die EU selbst, die da auf die Bürgerinnen und Bürger zugeht. Sondern „Friends of Europe“, eine Truppe engagierter Europafreunde, die aus tiefster innerer Überzeugung Imagewerbung für die Brüsseler Großbehörde betreiben. Ein Liebesdienst, den die Truppe ehemaliger hochrangiger EU-Bediensteter sich vom europäischen Steuerzahler bezahlen lässt: Laut Transparenzregister der EU beträgt das Gesamtbudget der Lobbygruppe um ihren Gründer und heutigen „Generalsekretär“ Giles Merritt rund 2,8 Millionen Euro, etwa eine Million davon spendiert die öffentliche Hand. (von PPQ)
"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht." /Abraham Lincoln
(rjhCD6149)


EU: Wer solche Freunde hat

Dafür gibt es gut zurück: „Europäer vertrauen der EU mehr als ihren eigenen Regierungen“, zitieren die Freunde Europas die Ergebnisse der sogenannten „Eurobarometer-Umfragen“, die jeweils auf Wunsch und Rechnung der EU angefertigt werden. Dass das Vertrauen der Bürger in die EU höher ist als in ihre nationalen Regierungen und Parlamente, steht damit fest. So hätten, heißt es weiter, in der letzten Umfrage 42 Prozent der befragten Bürger angegeben, der EU „eher zu vertrauen“ als den in ihrem Heimatland Regierenden. „Das ist fast die Hälfte der Bevölkerung, gar nicht mal schlecht, oder?“, freuen sich die „Freunde“.
Doch zufrieden sind sie nicht. Im Grunde bedeute das ja nur, dass die EU im Vergleich zu den nationalen Regierungen, „die sich momentan auf dem Tiefpunkt befinden“ (FoE), besser abschneide. Und außerdem ist da immer noch die andere Hälfte der Bevölkerung, die angibt, der EU „eher nicht zu trauen“.
Also nun mal Butter bei die Fische: „Was kann die EU tun, damit das Vertrauen der Bürger in sie wieder steigt? Derzeit, so die offizielle Lesart, ist die „Zustimmung für die EU auf Rekordniveau“ (EU), aber da geht doch noch was! Muss! Die „Friends of Europe“ haben „Europaabgeordneten des gesamten politischen Spektrums diese Frage gestellt. Schau dir hier die Antworten der sieben verschiedenen Parteien zu dieser Frage an und stimme weiter unten ab, wem du bei dieser Frage deine Stimme geben würdest“, heißt es da.
Allerdings ist Europa eben ein Kontinent ohne gemeinsame Öffentlichkeit. Deshalb sind die angeblichen sieben Abgeordneten hier eigentlich 14. Deutschland bekommt nämlich sieben Deutsche präsentiert.
Der Rest Europas sieben Nicht-Deutsche.

Quelle: "Image_EU"
Bunte Selbstgerechtigkeit inspiriert neue Terroranschläge

In Mailand demonstrierten neulich Medienberichten zufolge über 200.000 Menschen ihre moralische Überlegenheit, indem sie gegen die „rassistische“ Politik von Matteo Salvini und für Einlass aller Schutzbedürftigen demonstrieren. Zur Rechtfertigung dienten sowohl allerlei esoterische bis asoziale Sprüche als auch der Verweis auf heilige Ratschlüsse höchster RichterpriesterInnen.
Plakative Plakatparolen wie „Menschen Zuerst“ (gegen Salvinis Spruch „Italiener Zuerst“) und „Friede kommt durch tägliches Zusammenleben“ ergeben ein Sittengemälde des modernen Großstadtmenschen, dem erbliche und vertragliche Bindungen und Loyalitätspflichten ebenso wie soziale Kontrolle aller Art zuwider sind und der einfach bei Mama Weltstaat sein Menschenrecht auf bedingungsloses Grundeinkommen und garantierte moralische Überlegenheit einklagen möchte.
Wir sehen auch viele Schulmädchen, die wahrscheinlich am Freitag die Schule schwänzen und jedenfalls in beiden Fällen von einem mächtigen Breiten Bündnis angestiftet werden, das in Mailand ähnlich wie in Barcelona von einem roten Rathaus geführt wird.


Erst gestern versuchte in Mailand ein Senegalese, 50 Schulkinder in einem Schulbus zu verbrennen, um auf etwas andere Weise ein Zeichen gegen restriktive Migrationspolitik zu setzen als kurz vorher das Breite Bündnis. Die Vermutung liegt nahe, dass der Täter von den selbstgerechten bunten Demonstranten inspiriert wurde, die erst gerade in Mailand ihre unwiderstehliche moralische Überlegenheit demonstriert hatten.

Noch ferner liegt ein gleichzeitiger Terroranschlag mit mindestens 3 Toten in Utrecht, bei denen es sich offenbar um eine Rache eines Türken an Christchurch handelt:

Dass der Türke ebenfalls von leitmedialer Hetze (und inbesondere auch von Hetze muslimischer Politiker wie Recep T. Erdoğan) in seiner Tötungslust bestärkt worden sein dürfte, arbeitet Martin Sellner im Video schön heraus.
Böse soll sich jetzt aber Matteo Salvini fühlen, weil in Neuseeland ein Terrorist die Überflutung des Lebensraums der europiden christlich geprägten Völker mit fremden und teilweise latent feindseligen Bevölkerungen anprangerte und als Gravamen nutzte, um dem von ihm verübten Massaker einen politischen Sinn zu geben.
Der neuseeländische Fall wird derweil sofort herangezogen, um Netzbetreiber mit drakonischen Strafen zu bedrohen und hektisch neue Regeln einzufordern, aber zugleich stürzen sich westliche Leitmedien auf Russland, dessen Präsident gerade nach langer ausführlicher Abwägung ein Gesetz gegen besonders gefährliche Falschnachrichten unterzeichnet hat.
Anders als das Maassche Maulkorb-Gesetz NetzDG, das bei der Ausarbeitung Pate stand, stellt das russische Gesetz für den Eingriff hohe Hürden auf, die seltene Anwendung erwarten lassen, und es bedroht keinen Internet-Dienstleister mit einem Damoklesschwert, das ihn dazu ermutigt, lieber zehn mal zu viel als ein mal zu wenig zu löschen.
West und Ost sehen den virtuellen Raum in Verbindung mit Bewegungen, wie man sie vom arabischen Frühling oder Farbenrevolutionen bis hin zu Gelbwesten kennt, inzwischen in sehr ähnlicher Weise als Quelle systemischer Sicherheitsrisiken, die von fremden Agenten ausgenutzt werden können, aber wenn der Osten auch noch so gemäßigt reagiert, ist er nach westlicher Definition reaktionär.

Die EVP hat die Mitgliedschaft von Fidesz wie von der CDU/CSU vorgeschlagen suspendiert. Orbán darf in EVP-Entscheidungen sein Stimmrecht nicht mehr ausüben. Mit dem vielleicht unvermeidlichen EVP-Austritt lässt Fidesz sich Zeit. Die Sanktionen tun nicht weh. Stimmrechte Ungarns in der EU sind von der Maßnahme nicht bedroht, aber Brüsseler Klagen vor dem EUGH könnten eines Tages zu ähnlichen Ergebnissen führen.
Das katholische Domradio ruft Katholiken auf, Freitags zum Beten in Moscheen zu gehen, um Zeichen gegen das Christchurch-Massaker zu setzen.
In München präsidiert Miriam Heigl über die „Internationalen Anti-Rassismus-Wochen“. In Heidelberg ist es die kroatischstämmige Jagoda Marinic. Maria Schneider berichtet (1, 2/a>) über die wenig originellen egalitäfrömmlerischen Traktate der Frau Marinic und ihre Veranstaltungen, die wie auch in München den Charme des südafrikanischen Anti-Rassismus ausstrahlen. Das Gefühl der turmhohen moralischen Überlegenheit nimmt den Anti-Rassistinnen jeden Sinn für Gerechtigkeit. Wie in Mailand und Barcelona zögern sie nicht, Zwangsabgaben zu verprassen und Schulpflichtige auf die Straße und in ihre Propagandaveranstaltungen zu treiben.

Quelle: "Mailands_Linke"

Einstellungen
  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 21.03.2019 19:48:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 21.03.2019 19:48
Beliebteste Blog-Artikel Artikel empfehlen
Andere Artikel dieser Kategorie, die für Sie interessant sein könnten: Neueste Artikel der Kategorie Allgemein
Kommentar zu ""Selbstgerechtigkeit"" verfassen
[b][/b]
[i][/i]
[u][/u]
[code][/code]
[quote][/quote]
[spoiler][/spoiler]
[url][/url]
[img][/img]
[video][/video]
Smileys
smile
smile2
spook
alien
zunge
rose
shy
clown
devil
death
flash
sick
heart
idee
frage
blush
smokin
mad
sad
wink
frown
crazy
grin
hmm
laugh
mund
oh
rolling_eyes
lil
oh2
shocked
cool
[pre][/pre]
Farben
[rot][/rot]
[blau][/blau]
[gruen][/gruen]
[orange][/orange]
[lila][/lila]
[weiss][/weiss]
[schwarz][/schwarz]
Suche Rezepte für Konservierung heimischer Kräuter, Tipps für Marmeladen, Marinaden


disconnected Foren-Chat Mitglieder Online 0
Xobor Xobor Blogs