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"RENTNER"

"RENTNER"

08.04.2019 21:18

Mit der kürzlich beschlossenen Rentenerhöhung wird die Sache für viele 500-Euro-Rentner nicht wesentlich besser, es zögert lediglich die Entscheidung, sich von einer Brücke zu stürzen, ein wenig hinaus. Schielt man in Richtung Sozialgäste, mit denen man immer noch monatlich eine neue Stadt in Deutschland gründen könnte, stellt man fest, dass auch jene Neuankömmlinge mit soliden Sach- und Geldleistungen ausgestattet werden, beispielsweise die Übernahme der Handygebühren, Fahrtkosten im öffentlichen Nahverkehr, ärztliche Versorgung, kostenlose Medikamentenabgabe und Ähnliches mehr. Müllgebühren, Wasserverbrauch, Energiekosten fallen bei Migranten meines Wissens nicht an. Beim Rentner schon... Schöne, neue Seniorenwelt.
Was die gelernten Psychologen und Soziologen umtreibt ist die Erkenntnis, dass es eine Mehrheit in unserem Land zu geben scheint, denen der Solidaritäts- und Gerechtigkeitsgedanke, zumindest was die Belange der Fürsorgepflicht des Staates angeht, für die eigene Bevölkerung völlig abhandengekommen ist. Doch Toleranz hat auf jeder Sozialebene und in jeder Gesellschaft seine Grenzen. Die soziale Verhaltens-Erwünschtheit innerhalb unserer Gesellschaft hat bei einer Vielzahl grüner Gutmenschen und roten Polithasardeuren eine pervertierte Richtung angenommen. Sie reißt unser Land in Stücke...
Flüchtlinge und deren Belange nehmen in unserem täglichen Bewusstsein einen weit größeren Rahmen ein als die Sorgen der großen Gruppe alter Menschen, der von unserer Gesellschaft Dank einer völlig aus dem Ruder geratenen Sozialpolitik einen kleineren Stellenwert der Wichtigkeit beigemessen wird. Das ach so menschliche, humanitäre Engagement für Flüchtlinge wird selbst von unseren Medien in den Fokus einer anthropomorphischen Verpflichtung gerückt und man badet sich nur allzu gerne im eigenen, menschenfreundlichen Saft. (von Claudio Michele Mancini)
"München wird immer bunter und die Opfer der bunten Exzesse immer rechtloser:
Obwohl der Täter einer perfiden Vergewaltigung unter KO-Tropfen per DNA eindeutig überführt wurde, wird das Verfahren eingestellt. Begründung: Das Opfer kann sich wegen der KO-Tropfen naturgemäß nicht an die Tat erinnern…"
(rjhCD6149)


Rentner und arme Leute - das Kanonenfutter der Politiker

..ich wills mal so sagen: Bei den meisten Leuten die ich kenne, gleicht die Rentenauszahlung einer aktiven Sterbehilfe. Für manche ist es sogar das erste Nahtoderlebnis. Was zynisch klingt, ist ernster, als viele wahrhaben wollen.
Ursache und Wirkung von Flucht wird von einer kleinen Klicke politischer Irrlichter in eine vermeintlich unabdingbare Verpflichtung altruistischer Hilfe umgewandelt, die gegen jede gesunde, gesellschaftliche Sichtweise durchgesetzt wird - koste es, was es wolle. Zwar kann man als Politiker mit Versprechen, mit Ankündigungen, mit Konjunktiven eine gewisse Zeit glänzen, aber in Deutschland ist der Lack bei den Genossen, den Schwarzen und den Grünen längst ab, auch wenn sie neuerdings beinahe wöchentlich mit neuen Willensbekundungen und Ausweisungsplänen glänzen. Irgendwann werden Politiker nur noch damit beschäftigt sein, die brennenden Lunten der selbst gelegten Bombe auszutreten, um sich zu retten und nicht etwa das eigene Volk...
Dass Parteiprogramme und politische Überzeugungen im Wesentlichen der Selbstprofilierung dienen und nicht dem Wohl der Bürger, dass Parteispitzen vornehmlich den eigenen Machterhalt verteidigen, indem sie populistische Themen aufgreifen, die für die Inzucht einer solchen Organisation den größten Erfolg versprechen, liegt auf der Hand. Da spielen die Bedürfnisse der Bürger ganz unübersehbar eine untergeordnete Rolle, auch wenn die Polit-Protagonisten unisono das Gegenteil behaupten. Sie sehen weg, wenn ihre „eigenen“ Rentner Flaschen sammeln, um zu überleben.
Das Dilemma: Das Flüchtlingsthema ist der Garant, im Gespräch zu bleiben, sich interessant, kompetent, überzeugend oder auch engagiert darzustellen - im Positiven, wie im Negativen. Befeuert wird die Wandlung unserer Gesellschaft auch dadurch, weil es einen Rentner, einen Pfleger, einen Busfahrer oder eine Kindergärtnerin nicht mehr interessiert, ob sie am Monatsende Fünf Euro fuffzich mehr in der Tasche hat. Sie sehen nur, was sie bezahlen müssen, für was sie geradestehen müssen und der Flüchtling nicht.

Selbstverständlich spielen subjektive Wahrnehmungen und objektive Tatsachen eine überragende Rolle. Wenn jedoch Politik objektive Tatsachen wie Statistiken, Erhebungen, Untersuchungen und Analysen so verändern oder anpassen, damit sie ihrem eigenen politischen Wohl dienen, überdies oft genug Wissenschaft und Expertenwissen missbrauchen, um beim Bürger den Eindruck seröser oder korrekter Darstellungen eigener Positionen erwecken, dann stehen sämtliche gesellschaftliche Werte zur Disposition.
Ob es um Mieten, Pflege, Renten oder gesellschaftliche Teilnahme geht, das subjektive Empfinden – also das Gefühl und die eigene Wahrnehmung -, wäre Indikator genug, die Politiker in Alarmstimmung zu versetzen. Gleichgültig ob Zahlen und Statistiken stimmen, Gefühl wählt den Politiker, sachlich-cognitive Betrachtungen dienen immer nur als Alibi und werden in der Regel als Entscheidungsgrundlage vorgeschoben. Bewertung von Tatsachen, Sichtweisen und Überzeugungen haben in ihrer Entstehung immer emotionale Komponenten. Wenn das ein Politiker das nicht begreift, sollte er Bäcker oder Buchhändler werden. Aber selbst diese Berufsgruppen müssen entsprechend des Kundengeschmacks verkaufen, ob sie wollen oder nicht.
Zurück zu den Flüchtlingen. Menschlichkeit und Hilfe zeichnet jede Gesellschaft aus, sie ist notwendig und verpflichtend da, wo sie sinnvoll und notwendig ist. Mitleid ist allerdings ein schlechter Ratgeber, wenn sie unter dem Deckmantel der humanitären Verpflichtung zum parteipolitischen Dogma wird. Wenn Mitleid bei Helfern zur Lebensaufgabe Mittel zum Zweck wird, entwickelt sich das neurotische Samaritersyndrom schnell zur Selbstzerstörung.
Leicht zu begreifen, eigentlich…“

Quelle: "Rentner-Opfer"
„Rechtsextreme Putin-Trolle“: EU-Wahl als Russiagate 2.0?
In den USA ist das Narrativ vom „russischen Präsidenten“ Donald Trump spektaktulär gescheitert, was Verfahren gegen Personen nach sich ziehen wird, die bewusst logen und intrigierten. Man versucht es nun eben in Europa, wie am neuen Spiegel ersichtlich ist, der sich mit dem jungen AfD-Abgeordneten Markus Frohnmaier befasst. Dies passt auch gut zu Geschichten über weltweit vernetzte Rechtsextreme, die selbstverständlich auch allesamt Trolle des Kreml sind. Erwischt wird damit jedwedes Abweichen vom transatlantischen Diktat, zumal sich Alternativmedien längst bemerkbar machen, weil sie bei vielen als bessere Quellen gelten. In Österreich kann man bei den Identitären ansetzen, denen aktuell unterstellt wird, dass sie („geheimen Dokumenten“ zufolge) die Besetzung von Redaktionen und Rundfunk geplant hätten. Freilich handelt es sich nur um eine Zusammenfassung von Passagen eines Buches von Gene Sharp über gewaltfreien Widerstand, den man im Mainstream ansonsten feiert, etwa wenn sich Srdja Popovic an ihm orientiert. Dieser Regime Changer ist weltweit gefragt und scheint gerade in Venezuela eine Rolle zu spielen. Von Martin Sellner und anderen kann man praktischerweise auch eine Linie zu Markus Frohnmaier ziehen, der ebenfalls ein junger Mann ohne einflussreiche politische Funktion ist, gegen den ein mediales Kesseltreiben einsetzt.
Gerade befasst sich der Kurier mit medialen und sonstigen Netzwerken: „Das Internet wird immer mehr zur permanenten Berieselung durch Videos. Und diese werden immer geschickter so gestaltet, dass nur Emotionen in unser Hirn eindringen. Die technische Entwicklung macht es bereits möglich, Reden von Politikern mit einem ganz anderen Text zu unterlegen. Die Manipulation der Menschen steht also erst am Anfang. Wir sollten Politiker auch danach einteilen, wer noch Verantwortung spürt, und wer diese Methoden zu seinem Nutzen verwenden will.“ Wer erzeugt denn permanent Bilder, die auf Stimmungen abzielen und uns eine bestimmte positive oder negative Haltung zu Akteuren nahelegen? Davon haben die meisten Menschen genug, was erstmal nichts mit rechts oder links zu tun hat, zumal auch Linke ins Eck gestellt werden, etwa wenn sie nicht auf NATO-Linie sind. Nun ist siehe Tweet von „Informationskrieg“ Russlands die Rede, während die Integrity Initiative als Bestandteil hybrider Kriegsführung gegen Russland und gegen unabhängige Politiker kein Thema ist. Zwar gibt es dazu nun einen Wikipedia-Eintrag, in dem aber wesentliche Details und Quellen nicht verwendet werden dürfen. Eine Folge dieses Framings ist, dass britische Soldaten in Afghanistan Zielschießen auf das Konterfei von Labour-Chef Jeremy Corbyn veranstalten, der Sozialabbau rückgängig machen und das Trident-Atomwaffensystem nicht modernisieren will.

(Frohnmeier_AfD_Putin)
Claas Relotius ist wieder da!
Hat Wolfgang Hübner recht, wenn er zu Spiegel und Co. meint: „Niemals werden die deutschen Relotius-Medien ihrer beliebtesten Hassfigur Donald Trump verzeihen, nicht durch dunkle Machenschaften der Russen amerikanischer Präsident geworden zu sein. Allerdings wird das Trump auch herzlich wenig interessieren. Das erzeugt natürlich noch mehr Frust bei den Edel- und Abschreibefedern im Merkel-Land. So müssen sie sich nach der bitteren US-Pleite wieder ihrer zweitliebsten Hassfigur zuwenden, also dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Doch da Putin trotz aller heldenhaften Bemühungen der Atlantikbrücken-Seilschaften und von ‚Pussy Riots‘ noch immer im Amt ist und einfach nicht weichen will, versucht man nun, sich am jungen AfD-Bundestagsabgeordneten Markus Frohnmaier gütlich zu halten.“ Aus „Putins Puppen – Wie der Kreml die Rechtspartei für seine Zwecke benutzt“ wird im Inhaltsverzeichnis etwas vorsichtiger „E-Mails aus dem Staatsapparat zeigen, wie Russland versucht, sich die AfD für seine Zwecke zunutze zu machen“. Hübner nahm es sozusagen für uns auf sich, den Spiegel zu lesen, und stellt fest: „Die folgende neunseitige Titelgeschichte, verfasst von nicht weniger als zehn hochbezahlten Redakteuren, verkündet dann wieder eine Gewissheit: ‚Moskaus Marionetten‘.


(Bildquelle: screenshot-Marcus T. FranzPutin-Bots für die EU-Wahl (Tarnkennzeichen)
Liest man allerdings den Text, dann dreht sich alles nur um eine einzige ‚Marionette‘, eben den 28-jährigen Markus Frohnmaier. Über ihn soll es Beweise seiner engen Zusammenarbeit mit russischen Stellen geben. Vom ‚Spiegel‘ wird das im modernen ‚Stürmer‘-Stil auf Seite 11 in einer demagogischen Fotomontage mit einem finster sinnenden Putin, Frohnmaier mit düster schwarzumrandeten Augen sowie einer rotglühenden Reichstagskuppel illustriert.“ Nachvollziehbare Schlussfolgerung: „Wer so plump Stimmung machen muss, hat in aller Regel an Fakten und Argumenten nicht viel anzubieten. Und das ist auch diesmal der Fall. Denn was der ‚Spiegel‘ an Beweisen dafür präsentiert, dass Frohnmaier angeblich ein ‚unter absoluter Kontrolle‘ Russlands ’stehender Abgeordneter im Bundestag‘ sein soll, stammt aus einer besonders trüben Quelle. Bei dieser handelt es sich nämlich um ein sogenanntes ‚Dossier Center‘ in London, das – welch ein Zufall – von dem Exilrusssen Michail Chodorowski finanziert wird.“ Uns wird natürlich versichert, was man auch bei Relotius‘ erfundenen Reportagen annahm: „Der SPIEGEL hat das Material gemeinsam mit seinen Medienpartnern inhaltlich und technisch geprüft und hält es für authentisch.“)

(Spiegel_Titel)
Autor Hübner meint hingegen: „Es bedarf wirklich keiner übersteigerten Fantasie, um so kurz vor der von den etablierten Mächten gefürchteten EU-Parlamentswahl einen Versuch zu vermuten, mit antirussischer Hysterie ein Feindbild zu verbreiten, das Angst und Unsicherheit verbreiten soll. Allerdings ist es lächerlich, ja von absurder, Verzweiflung verratender Komik, die Russland-Kontakte des jungen Frohnmaier zu einem Risiko für Deutschland und Europa aufzublasen. Denn selbst wenn alle erhobenen Vorwürfe stimmen würden: Wie erbärmlich schwach wären unsere Wertedemokraten auf der Brust, sich davon ernsthaft gefährdet zu empfinden?“ Sein Wikipedia-Eintrag verrät mir, dass ich wohl nicht viel politische Übereinstimmung mit ihm hätte, die AfD als Puppet on a Putin-String aber im Wesentlichen z.B. darauf aufbaut, dass er Mitglied eines Wirtschaftsforums auf der Krim ist. Wie der Spin aufgezogen wird, erinnert an Russiagate gegen Trump, zumal auch hier Geheimdienst(des)informationen eine Rolle spielen wie beim Dossier von Christopher Steele (MI6) mit seinen Mitarbeitern Pablo Miller (MI6) und Sergej Skripal (Ex-GRU/MI6). Alternative Recherchen zur Integrity Initiative förderten zutage. dass in der militärisch-geheimdienstlichen Operation auch Porton Down (Labor bei Salisbury) eine Rolle spielte.
Einem Papier von 2017 zufolge versprach sich der Kreml einiges vom Einzug des damaligen Sprechers von Alice Weidel (Frohnmaier) in den Bundestag: „Neben dem Anprangern von Einmischungen der EU in die innenpolitischen Angelegenheiten Russlands werde der Abgeordnete, ’nach erfolgreicher Wahl in den Bundestag, sich sofort in der internationalen Politik engagieren‘ – und werde ‚unter anderem Delegationen auf die Krim und in den Donbass begleiten‘. Zudem stehe er russischen Medien jederzeit für ‚häufige Auftritte‘ zur Verfügung. Frohnmaier selbst ließ auf Anfrage mitteilen, er könne mit den Dokumenten ’nichts anfangen‘ und wisse nicht, wer der Verfasser sei. Er habe nie ‚Unterstützung finanzieller oder medialer Art in Kreisen der russischen Politik, Wirtschaft oder Zivil erbeten‘.“ Rechte Medien meinen dazu: „Basierend auf einem ‚internen Papier‘ und dem darin enthaltenen Emailverkehr innerhalb der russischen Präsidialadministration von Wladimir Putin, will unter anderem der Spiegel eine Einflussnahme Russlands in die AfD nachgewiesen haben. Frohnmaier soll bei der Kandidatur für den Bundestag 2017 unterstützt worden sein und unter ‚völliger Kontrolle der russischen Regierung‘ stehen. Neben dem ominösen Papier aus dem Jahr 2017 werden Reisen Frohnmaiers in die Ostukraine und nach Russland als Beweise für die angebliche russische Einflussnahme angeführt.


(Bildquelle: screenshot-Twitter-Karlheinz Doberneck)
Twitterfund
Das ominöse Dokument ist bisher weder der Öffentlichkeit noch Frohnmaier oder der AfD präsentiert worden. Es gibt also bislang keinen einzigen stichhaltigen Beweis für die haarsträubenden Anschuldigungen, dennoch wird die Geschichte bereits in sämtlichen Mainstream-Medien ausgeschlachtet. Frohnmaier selbst sieht sich einer Diffamierungskampagne ausgesetzt und weist sämtliche Vorwürfe als erfundene Lügen zurück.“ Entscheidend ist immer auch, was nicht gesagt bzw. worüber nicht berichtet wird; niemals setzte sich der Mainstream damit auseinander, dass ein gutes Drittel des EU-Parlaments (127 Abgeordnete!) als Soros-affin galt. Wer z.B. in den Grünen auf Atlantikbrücke oder/und CIA aufmerksam wurde, war der Störfaktor, nicht mutmaßliche Marionetten. Wir müssen uns auch dazudenken, dass Geheimdienste niemals ihre Quellen und Strategien offenlegen werden, wohl aber da und dort mit dem sie umgebenden Nimbus spielen, um das Publikum in die gewünschte Richtung zu lenken. Mit Sicherheit ist das „Rechercheprojekt“ selbst geheimdienst-affin, was wiederum eine Parallele zu Russiagate aufweist, wo z.B. Ex-CIA-Chef John Brennan eine tragende Rolle spielte. Die fortwährende mediale Manipulation schießt mit Kanonen auf Spatzen und läßt ganze Elefantenherden in Schweigen und / oder Desinformation verschwinden.

Eine besondere Glanzleistung ist es, ein Polizeiprotokoll von 2006 auftauchen zu lassen, als der 17jährige Sellner provozieren wollte, indem er Hakenkreuz-Pickerl klebte, was ihm 100 Sozialstunden am jüdischen Friedhof von Baden und angeblich auch einen Läuterungsprozess einbrachte. In der Aufregung ging unter, dass die Justiz Neues zu etwaigen Verbindungen zum Christchurch-Attentäter bekanntgeben sollte, was aber offenbar nicht über eine Spende 2018 hinausgeht, Sellner ergo in der Berichterstattung entlastet werden müsste. Medien verdrehen auch einen geheimen Mitschnitt von Julia Ebner, die als Terrorismus- und Extremismusexpertin verkauft wird, weil sie IB und IS vergleicht. Dass sie bei der geheimdienstnahen (CIA und MI6) Quilliam Foundation „forschte“, wird dabei natürlich unterschlagen. Laut Kleiner Zeitung geben „geheime Gerichtsakte“ Einblick „in die sektenartige Welt“ der IB, doch man verwendet zugleich die tatsächlich an eine Sekte erinnernde „Neue Linkswende“ gegen Sellner (siehe Streitgespräch beim Pilz-Kumpel Fellner), die voll auf dem No Border – No Nation-Trip ist. Tatsächlich kann man via Sellner/IB Druck auf die Koalition ausüben, auch um die FPÖ zu disziplinieren, die man ja durch eine gegängelte SPÖ leicht ersetzen könnte.


Ein Medienverbund enthüllt Putins AfD
Übrigens verhielten sich franzöische Behörden, trotz Spende von Brenton Tarrant an die Génération Identitaire viel zurückhaltender – warum wohl? Der amerikanische Vlogger Nathan Stolpman (Lift the Veil) befasst sich mit Christchurch und weist darauf hin, dass Sellners Verlobte Brittany Pettibone den russischen Soziologen und Geopolitiker Alexander Dugin interviewt hat. Es wird nicht überraschen, dass Dugin sehr umstritten ist und weit rechts eingeordnet wird; man bezeichnet ihn auch als „russischen Msystiker“ hinter der „verrückten extremen Rechten“ in den USA (jedenfalls in der Huffington Post, die Soros-unterstützt ist). Er knüpfte bei den Thesen von Halford Mackinder (Heartland) an und stellt den Transatlantikern Eurasien gegenüber. „Grundlagen der Geopolitik: Die geopolitische Zukunft Russlands wurde auf staatlicher russischer Ebene umfangreich rezipiert und wird als Lehrbuch an der Militärakademie des Generalstabes der Streitkräfte der Russischen Föderation und anderen Militärakademien verwendet. Mit Stand 2016 ist die vierte russische Auflage vergriffen“, schreibt Wikipedia. Von Mackinders Heartland waren auch andere beeinflusst, immer im Sinne amerikanischer Dominanz: „Den Thesen des US-amerikanischen Geographen Nicholas J. Spykmans, die er kurz vor dem Eintritt der Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg formulierte, lag Mackinders Paradigma von der Weltinsel zugrunde. Spykman gelangte zur Ansicht, dass die USA eine anhaltende Kontrolle der Weltinsel vom nordasiatischen Herzland aus verhindern müssten, wollten sie als Seemacht ihre Sicherheit und Unabhängigkeit garantieren.


(Bildquelle: screenshot-Twitter)
Twitter-Diskussion
Diese Thesen bildeten den Grundstein für Dean Achesons geographische Formulierung der Containment-Doktrin und beeinflusste auch Henry Kissinger und Zbigniew Brzeziński.“ Man kann weder Russland noch anderen Regionen verbieten, ihre eigenen Vorstellungen zu entwickeln, wobei natürlich bei den Personen und Gruppen angedockt werden kann, die amerikanische Herrschaft über das Herzland als negativ erlebt haben. Was dies vor allem für Medien bedeutet, sahen wir gerade, als Claus Kleber von der Altantikbrücke die Nachrichten am 4. April 2019 mit diesen Worten anmoderierte: „Guten Abend, zu Wasser und zu Luft sind heute Nacht amerikanische, deutsche und andere europäische Verbündete unterwegs nach Estland, um die russischen Verbände zurückzuschlagen, die sich dort ähnlich wie vor einigen Jahren auf der Krim festgesetzt haben.“ Während sich das ZDF-Publikum noch fragte, ob es schlecht träumte, schob Kleber nach: „Keine Sorge, das ist nicht so. Das ist nur eine Vision, aber eine realistische. So etwa müsste nämlich die Antwort der Nato aussehen auf einen Angriff auf das Territorium eines ihrer Mitgliedsstaaten.“ Wie sollte man dies denn auffassen, wenn nicht als psychologisches Einstimmen auf einen Krieg zwischen NATO und Russland?


Pettibone und Dugin
Unter diesen medialen Rahmenbedingungen kann es sein, dass tatsächlich vor Rechtsextremen gewarnt wird, wenn es um Rechtsextreme gehen soll. Was aber, wenn wieder nur die Amadeu Antonio-Stiftung agitiert bzw. mit Unterstützung von George Soros die AfD attackiert wird? Es kann aber auch versucht werden, jedwedes abweichende Gedankengut zu stigmatisieren, etwa wenn man gegen Kriegshetze ist oder den UN-Migrationspakt ablehnt. Eines der Videos von „Putins Puppe“ Markus Frohnmaier zeigt seine Eklärung des Paktes; eine der Forderungen von Peter Pilz, dessen CIA-Affinität bekannt ist, bezieht sich auf die Annahme des Paktes durch Österreich. Er konstruiert eine Verschwörung mit unterwanderter Regierung, weil das „Wording“ der vom Ministerrat verwendeten Übersetzung an die Identitären erinnere. Obwohl das Heeresabwehramt über Pilz Bescheid weiss, musste es offenbar dem Agenten einer fremden Macht miteilen, wieviele Soldaten (i.e. in der Regel im Milizstand, mit wenigen Ausnahmen) bei den Identitären sind, damit er öffentlich Druck machen kann. Sellner meint, es werde nun „character assassination“ ihm gegenüber betrieben, was dadurch sicher verstärkt wird, da er durch Distanzierungen seitens der Regierung auch vogelfrei wird. Das Beispiel Corbyn demonstriert, dass es nur vordergründig um rechts oder links geht, weil NATO-/kritisch das Zauberwort ist.

In einer blauen Facebook-Gruppe wird @SCHIEDER mit dem Leben bedroht & die rechtsextremen Identitäten bezeichnen die FPÖ als ihre „Lobby“. Was tut der Bundeskanzler? Er erteilt der FPÖ die Absolution! pic.twitter.com/5rQzEOC0AE
— SPÖ (@SPOE_at) April 7, 2019
SPÖ-Chefin (im Wahlkampf) auf Twitter

Der Filmemacher und Wikipedia-Kritiker Dirk Pohlmann befasst sich mit Geheimdiensten, seitdem er vor Jahren auf das Project Wild Cherry (Spionageflüge mit Lockheeds P2V via Wiesbaden) gestoßen ist; eine seiner Dokus ist „Täuschung – Die Methode Reagan“ (bei Arte). Er setzte sich auch mit der Integrity Initiative auseinander und schreibt zum Framing von Jeremy Corbyn auf Facebook: „In Großbritannien ist ein Video in Umlauf, in dem britische Soldaten ein Plakat von Labour Chef Jeremy Corbyn als Zielscheibe benutzen. Ein Ergebnis der Kampagne gegen Corbyn, die ihn als Terroristenfreund, Antisemit, KGB Agent und Kreml-Marionette denunziert hat. Es wird erfolgreich daran gearbeitet, Hemmschwellen zu senken. Die Kommentare zu dem Video lauten zum Beispiel: ‚Warum kein echtes Erschießungskommando?‘ oder ‚Besser wäre ein Bajonett‘. Einige Konservative zeigen Verständnis für die Soldaten und meinen, Corbyn habe sich das selbst zuzuschreiben.“ Man beachte das Muster: bei Frohnmaier wird auf das FSB hingewiesen und Agent Pilz rückt mal die ÖVP, mal die FPÖ, mal beide in die Nähe des russischen Inlandsgeheimdienstes. Pohlmann fasst zusammen: „Die Integrity Initiative, geplant als geheimes Netzwerk des Institute for Statecraft, aber durch Anonymous geleakt, mit 2 Millionen vom britischen Staat finanziert, aber auch von der NATO und Facebook, ist auch in die Kampagne gegen Corbyn eingebunden, es ist in allen EU Staaten, unter anderem auch in Deutschland aktiv. Hier sind, nach den geleakten Dokumenten, unter Führung des Ex MI6 Agenten und Ex konservativen Abgeordneten Harold Ellitson, u.a. die Grüne Marie Luise Beck und Hannes Adomeit für die Integrity Initiative am Werk. Über die Integrity Initiative wird in den Relotius Medien nicht berichtet, der mit Institute of Statecraft zusammengelegte Eintrag wird in Wikipedia von der Junta (Feliks und Konsorten) dominant bearbeitet.“

Corbyn als Zielscheibe
Quellen wie Rubikon, Telepolis, Nachdenkseiten und RT, die über die Integrity Initiative berichtet haben, sind in Wikipedia kategorisch nicht als Belege zugelassen (Anmerkung: ich hätte hiermit und damit auch keine Chance). Das ist sicherlich alles Zufall, es gibt keinerlei Verbindungen. Das alles erinnert mich an die Kampagne gegen Olof Palme. Auf diese Weise sorgt man dafür, dass radikale Elemente des Sicherheitsstaates meinen, die Sache in die Hand nehmen zu müssen.“ Pohlmanns Reagan-Doku befasst sich mit dem „Secret war against Sweden„, der Submarine Deception und dem Mord an Palme. Ein komplettes mediales Blackout gibt es auch bei der perfiden Strategie, die Ex-Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil mit dem Abgeordneten Peter Pilz und anderen gegen den europäischen Airbus-Konzern fährt. Die Boeing-Krise offenbart auch das Versagen des nunmehrigen US-Verteidigungsministers Patrick Shanahan, der bis März 2017 u.a. für den Dreamliner (Boeing 787), die Boeing 757 und andere Problembereiche verantwortlich war. Im (NATO-) Mainstream wurde stets gegen die europäische Industrie agitiert; der Kurier interviewte z.B. Doskoszil und Pilz, publizierte Pilzsche Drohungen gegen Ex-Minister Norbert Darabos und stellte Doskozil die Journalistin Margaretha Kopeinig als Biografin zur Verfügung.


Stefan Kappacher, ORF, auf Twitter
„Die Manipulation der Menschen ist weit fortgeschritten“ könnte man schreiben, da sie z.B. was Darabos betraf einsetzte, als er 2007 Minister wurde und das SPÖ-Wahlversprechen einlösen sollte, aus dem Eurofighter-Vertrag auszusteigen. Wenn es nach den Mockingbird-Medien geht, kommen Pilz und Doskozil auch damit durch, dass sie Darabos anzeigten, damit er aus dem Weg geräumt wird. Georg Renner von der Kleinen Zeitung, der stolz dass Sellner-Polizeiprotokoll von 2006 publizierte, postete gelangweilt: „Jetzt ist seine Machtbasis wohl dahin.“ Mit dieser Bemerkung teilte er einen Tweet von Michel Reimon, grüner „reliable ally“ von Soros im EP, der überall Putin am Werk sieht und „Norbert Darabos ist nicht mehr SPÖ-Chef von Oberpullendorf“ mit Link zur BVZ schrieb. Dazu meinte Renner noch: „Wobei das vielleicht ungerecht zynisch ist. In Wirklichkeit würd ich gern noch einmal ein großes Darabos-Porträt lesen.“ Wünscht er sich nochmal eine „character assassination“? Es gibt eine ungeschminkte Darstellung der Realität, die auch die Rolle von Doskozil und Pilz nüchtern darstellt; sie ist in meinem Blog zu finden und besteht aus vielen Puzzleteilen. Wenn Pilz nur mehr sehr vage von den Eurofightern spricht und Medien den Ball flach halten, hat es auch etwas damit zu tun.
PS: Zum Abschluss noch eine Geheimdienstgeschichte der unerwarteten Art: „Mitte März erhebt der norwegische Inlandsnachrichtendienst PST Anklage gegen die langjährige Lebensgefährtin des Justizministers Tor Mikkel Wara. Laila Anita Bertheussen steht unter Verdacht, einen Brandanschlag auf das gemeinsame Auto verübt zu haben. Was wie eine Meldung aus der Sparte Panorama klingt, ist der vorläufige Höhepunkt eines Theaterskandals, der Norwegen seit Monaten umtreibt. Es geht dabei um die Grenzen der Meinungsfreiheit und mögliche Verletzungen der Privatsphäre. Was den Fall so brisant macht, ist die Tatsache, dass über Monate diskutiert wurde, ob eine Theaterinszenierung Leib und Leben von Politikern gefährden kann – bis sich abzeichnet, wer in dieser Affäre wirklich Regie geführt hat.“

Quelle: "EU_WAHL"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 08.04.2019 21:18:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 08.04.2019 23:06
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