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"ASSANGE"

"ASSANGE"

12.04.2019 17:25

Nun sitzt jener Mann wieder fest, der es wagte, geheim gehaltene Dokumente von Regierungen, insbesondere die der USA einer breiten Bevölkerung zugänglich zu machen. So verbreitete er interne Dokumente der US-Armee und US-Behörden, unter anderem vertrauliche Dokumente zu den Kriegen in Afghanistan und Iraq. Assange droht deswegen ein Strafprozess in den USA.
Der australische Aktivist und Journalist, der in seinem Leben Dutzende Male wegen „Computer Hacking“ festgenommen wurde, entzog sich seiner am19. Juni 2012 seiner Verhaftung, indem er um politisches Asyl in der ecuadorianischen Botschaft in London ersuchte und es auch erhielt.
Die Amerikaner gaben keine Ruhe und es darf davon ausgegangen werden, dass außer Gewaltmittel so ziemlich jede politische Schweinerei hat herhalten müssen, um Assange in die Finger zu bekommen. Die Schweden versuchten ein paar Jahre, Assange wegen Vergewaltigung an den Kanthaken zu bekommen, ein Land das nicht gerade im Geruch steht, besonders amerikahörig zu sein. Inzwischen ist der Vorwurf der Vergewaltigung in Schweden verjährt. Man konnte fast die Uhr danach stellen, dass der Druck der Amerikaner erhöht werden würde.
Die US-Justiz bat unter anderem auch Dänemark, Deutschland, Australien, England und andere verbündete um Hilfe, für den Fall, dass er in einem dieser Länder um Asyl bitten würde. Nichtsdestotrotz gelang es den Behörden der Vereinigten Staaten nicht, eine Anklage gegen Assange zu formulieren oder einen unanfechtbaren Auslieferungsantrag an Großbritannien zu stellen.
Die Amerikaner bereiteten aber schon Jahre vorher eine geheime Anklage gegen Assange auf der Grundlage eines Uraltgesetzes aus dem Jahr 1917 vor, ein Spionagegesetz, das zu Zeiten des 1. Weltkrieges geschaffen wurde und die Todesstrafe möglich machen sollte. doch ob auf dieser Basis die amerikanische Justiz Erfolg haben wird, bleibt zweifelhaft. Als sicher gilt, Assange wird sein Leben im US-Knast beenden.
Das Tauziehen um Assange hat die Staatsmacht gewonnen. Die englische Polizei verhaftete ihn, nachdem aufgrund eines Haftbefehls den englischen Behörden Zutritt in die Botschaft gewährt wurde. Assange soll so bald wie möglich einem Gericht vorgeführt werden und man darf davon ausgehen, dass eine Auslieferung in die USA bald erfolgen wird, denn der Auslieferungsantrag an England wurde heute gestellt. (von Claudio Michele Mancini)
"Selbst auf dem höchsten Thron der Welt sitzen wir doch nur auf unserem Hintern." /Michel de Montaigne
(rjhCD6149)


Wikileaks Gründer Assange nach 7 Jahren in der Botschaft festgenommen

Es war unvermeidlich, dass irgendwann die Staatsmacht, ob nun die USA, Schweden, England oder sonst eine Nation zuschlagen würde. Wikileaks-Gründer Julian Assange wurde festgenommen, als ihn die ecuadorianische Botschaft den Schutz entzogen hatte. Die Metropolitan Police schlug sofort zu und verbrachte ihn in die Haftzelle.
Quelle: "Julian_Assange"
Lasst sie nicht gewinnen! - Mit der Verhaftung von Julian Assange sind wir an einem Wendepunkt angekommen und unser Handeln wird wichtiger denn je. (von Whitney
Webb)

Werden wir warten, bis sie kommen, um uns zu holen, weil unsere Häuser auf Ressourcen gebaut wurden, die sie plündern möchten; weil wir online Informationen ausgetauscht haben, die sie als störend empfanden; weil wir zu fragen gewagt haben, warum Verrückte unser Land und weite Teile der Welt beherrschen?
Heute Vormittag (der Artikel stammt vom 11. April; Anmerkung der Übersetzerin) hat der in London ansässige Zweig des Imperiums seine Drohung wahr gemacht und hat ganz unverschämt damit begonnen, die letzten Überreste von Demokratie und Pressefreiheit abzubauen, die noch verbleiben, Überreste, die es den Menschen in der gesamten westlichen Welt erlauben, so zu tun, als ob ihre Regierung und die Politiker noch ihre Rechte und das Gesetz respektierten.
Julian Assange, der Mann, der dazu beigetragen hat, eine Litanei an Verbrechen und die rotzfreche Korruption der mächtigsten Menschen und Regierungen der Welt aufzudecken, wurde aus der Botschaft des Landes gezerrt, dessen Staatsbürgerschaft er hatte und von dem er sogar Asyl erhalten hatte. Der gefährliche Präzedenzfall, den Assanges Verhaftung darstellt – nicht nur für den Journalismus, sondern auch für die nationale Souveränität und das Völkerrecht – ist erschütternd.

Jetzt, wo Assange sich in britischer Haft befindet, wird sein Schicksal unser eigenes widerspiegeln, da Assanges Schicksal und das von Journalisten auf der ganzen Welt sowie der Öffentlichkeit selbst zunehmend miteinander verflochten sind. Schließlich haben es diejenigen, die hinter Assange her sind und ihn seiner Freiheit berauben wollen – das US-Imperium, der „tiefe Staat“, die Schattenregierung, die globale Elite und so weiter – auch auf unsere Freiheit abgesehen.
Wenn wir schweigen, während sie diesen Mann gefangen nehmen, ausliefern, foltern oder sogar töten, können wir ein ähnliches Schicksal erwarten. Nicht morgen, nicht nächste Woche. Es könnte Jahre dauern. Aber verlassen Sie sich drauf: Das weltumspannende Imperium, dessen Kern die US-Regierung ist, wird jetzt dazu ermächtigt sein, jeden anzuklagen und einzusperren, den es als Bedrohung für sein Schalten und Walten ansieht.
Bei diesen Operationen, einschließlich derer, an deren Enthüllung Assange mitgewirkt hat, handelt es sich häufig um Massenmorde an unschuldigen Zivilisten – darunter unzählige Kinder -, die sterben mussten, damit man die Ressourcen anderer souveräner Nationen plündern konnte. Dazu zählt oft auch die Errichtung von Marionettenregierungen, entweder durch verdeckte Methoden – zum Beispiel durch Einmischung in die Wahlen – oder offene Maßnahmen wie Regime-Change-Kriege.
Diejenigen, die für die ungeheuerlichsten Verstöße gegen das Völkerrecht, für Kriegsverbrechen und für das Dahinschlachten unschuldiger Menschen verantwortlich sind, werden nicht eingesperrt, herabgewürdigt oder gefoltert. Sie werden belohnt und gefördert. Wie wir heute – und in den letzten Wochen, insbesondere nach der Gefangennahme von Chelsea Manning – gesehen haben, werden diejenigen, die diese Verbrechen aufdecken wollen, bedroht, gefoltert und bestraft.
Ob wir es wollen oder nicht – wir sind bereits Teil dieses Krieges

Die Welt weiß schon seit Jahren, dass Assanges Schicksal besiegelt ist. Wenig wurde dagegen unternommen. Nun ist der Wendepunkt erreicht. Werden wir weiterhin fliehen – in die falsche Wirklichkeit von Fernsehen, Kino, Videospielen und was auch immer wir nutzen, um uns abzulenken und den Schmerz zu betäuben -, während sich die wirkliche Welt, in der wir leben, in eine technokratische, imperiale Diktatur verwandelt? Werden wir weiterhin die offensichtlichen Gefahren für unser Leben und das unserer Kinder ignorieren, weil es unbequem und manchmal auch schwer fällt, diesen Bedrohungen ins Auge zu sehen?
Werden wir warten, bis sie kommen, um uns zu holen, weil unsere Häuser auf Ressourcen gebaut wurden, die sie plündern möchten; weil wir online Informationen ausgetauscht haben, die sie als störend empfanden; weil wir uns zu fragen gewagt haben, warum Verrückte unser Land und weite Teile der Welt beherrschen?
Eine solche Möglichkeit mag für einige lachhaft wirken, doch diese Tage liegen nicht mehr in weiter Ferne. Für viele Menschen auf der Erde, selbst im Westen, sind sie bereits gekommen. Assanges Verhaftung ist der erste Schuss in einem Krieg, in den wir bereits alle, ob wir das wollen nicht, hineingezogen wurden, weil es ein Krieg für die Welt ist, in der wir leben, ein Krieg für unsere Gesellschaft, unseren Planeten, unsere Lebensgrundlage, unser Recht auf Selbstbestimmung. Wir können versuchen, bis ans Ende der Welt zu fliehen, tausende Meilen „vom Westen“ entfernt, so wie ich es tat – nur um herauszufinden, dass es nirgends ein Land gibt, das derzeit nicht belagert wird.
Noch nie zuvor war die globale Oligarchie mächtiger als heute. Die Konzentration von Macht und Reichtum in den Händen weniger ist beispiellos in der Geschichte, schlimmer noch als im Goldenen Zeitalter und in den letzten Tagen des Römischen Imperiums. Diese Menschen haben nicht vor, auch nur einen Bruchteil ihrer Macht an uns abzutreten. Sie wollen nicht, dass wir über unser eigenes Leben bestimmen dürfen. Für sie sind wir Sklaven. Und diejenigen, die schweigen, gerade jetzt schweigen, signalisieren den Eliten, dass sie diese Knechtschaft annehmen.

Die Revolution wird nicht im Fernsehen übertragen, sie wird auch nicht in den Sozialen Medien ihren Sieg feiern
Viel zu lange schon haben sich Aktionen zur Verteidigung von Assange – und ganz allgemein Protestaktionen gegen das Imperium -, auf die virtuelle Sphäre konzentriert, also auf das Internet und die Sozialen Medien. Auch wenn Internet und Soziale Medien wichtige Instrumente zur Verbreitung von Informationen sind, wird ihre diesbezügliche Nutzung so heftig wie noch nie unterdrückt, und es wird nicht mehr lange dauern, bis die Sozialen Medien komplett zensiert und keinerlei abweichende Meinungen mehr enthalten werden. Wenn wir bis zu diesem Tag warten und all unsere Hoffnungen auf die Sozialen Medien setzen, schneiden wir uns ins eigene Fleisch – und dies könnte sich durchaus als tödlich erweisen.
Wir können nicht weiter vor der Welt fliehen und uns in die uns – vor allem online – verbliebenen Annehmlichkeiten zurückziehen, während die Welt in Flammen aufgeht. Assange mag der erste Journalist sein, der unter diesen Umständen verhaftet und ausgeliefert wird, aber er wird nicht der letzte sein. Was wir jetzt tun, wird darüber bestimmen, wie weit sie gehen werden.
Die USA und ihre Bündnispartner bereiten sich auf mehrere Kriege vor – viele davon gegen viel größere Länder als den Irak – und diese Kriege könnten Irak und Afghanistan wie kleine Scharmützel aussehen lassen. Den Menschen hinter Assanges Verhaftung und hinter den ewigen imperialen Kriegen sind unsere Tweets oder Facebook-Kommentare egal. Sie wollen, dass wir uns weiter auf die virtuelle und nicht auf die reale Welt konzentrieren, in der sie gerade ihre Macht konsolidieren.
Jetzt ist es an der Zeit, Widerstand zu leisten. Jetzt ist es an der Zeit zu beharren. Jetzt ist es an der Zeit, auf die Straße zu gehen, mit unseren Nachbarn, unserer Familie, unseren Mitarbeitern über die Gefahren zu sprechen, denen wir ausgesetzt sind. Je länger wir warten, desto schlimmer werden die Zustände werden. Wir sind an einem Wendepunkt angekommen. Lassen wir sie nicht gewinnen.

Quelle: "Assange"
100.000 Opfer von Flüchtlingsgewalt alleine 2018

(Bildquelle: MTI)
Wie aus dem Lagebild „Kriminalität im Kontext der Zuwanderung“ des Bundeskriminalamtes (BKA) hervorgeht, wurden im Jahr 2018 allein 102.000 Personen Opfer einer Straftat, die von einem „Schutzsuchenden“ verübt wurde. Die Gewalttaten der legalen Ausländer und jener „Deutschen“ mit Migrationshintergrund sind da noch gar nicht eingerechnet!
Die im Lagebild besprochenen Delikte umfassen dabei Straftaten gegen das Leben, die sexuelle Selbstbestimmung, die persönliche Freiheit und Rohheitsdelikte wie Körperverletzung und Raub, denn nur dort werden Angaben zu den Opfern überhaupt erhoben. Delikte gegen Eigentum, Diebstahl usw. sind in der Statistik nicht enthalten.

Im Jahr 2018 gab es sage und schreibe 1,025 Millionen Opfer in dieser Straftatenkategorie! Darunter waren 102.000 Opfer von Straftaten, bei denen mindestens eine Personen mit Aufenthaltsstatus Asylbewerber, Schutzberechtigter, unerlaubt aufhältig und geduldet tatverdächtig war. Diese mehr als 100.000 Opfer gehen somit auf das Konto von Kanzlerin Angela Merkel und ihrer Grenzöffnung 2015.
2018 waren um sieben Prozent mehr Opfer von Gewaltverbrechen durch Asylanten als 2017. Ohne die Flüchtlingsinvasion seit 2015 wären diese mehr als 100.000 allein im Jahr 2018 gesund und heil geblieben.
Der Lagebericht des BKA beschäftigt sich übrigens auch mit der umgekehrten Fallkonstellationen, nämlich wenn ein Asylbewerber oder „Flüchtling“ Opfer einer Straftat und ein Deutscher als tatverdächtig ermittelt wurde. Demnach wurden im vergangenen Jahr 8.455 „Schutzsuchende“ Opfer einer Straftat durch einen deutschen Tatverdächtigen. Das ist im Verhältnis weniger als ein Zehntel.
Im Bereich Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen standen 2018 damit 33 Asylbewerbern und „Flüchtlingen“, die Opfer einer Straftat mit einem deutschen Tatverdächtigen wurden, 230 deutsche Opfer eines tatverdächtigen „Schutzsuchenden“ gegenüber. Bei den Sexualstraftaten lag dieses Verhältnis gar bei 89 zu 3.261.
Nur in 18 Prozent der Fälle, in denen Asylbewerber und „Flüchtling“ im vergangenen Jahr als Opfer einer Straftat gegen Leib und Leben registriert wurden, war ein Deutscher tatverdächtig. Die meisten Fälle spielen sich also – zum Glück – untereinander ab.

Quelle: "Opfer_Flüchtlingsgewalt"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 12.04.2019 17:25:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 12.04.2019 17:29
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