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"REIFEN_Platzer"

"REIFEN_Platzer"

12.04.2019 19:27

Zwar waren weder Kanzler noch unser Bundespräsident in der Maschine, was der Unzuverlässigkeit unseres Pleitevogels keinen Abbruch tut. Wie der Herr, so das Gscherr. Nicht einmal beim Prüf- und Testanflug des Staatsflieger kriegt man das Problem des Versagens in den Griff und erinnert verdammt an die Amtsführung von Angela und Ursula. Bezeichnend für das Generalversagen rund um unseresn Bundeswehrvorzeigejets steht als Opfer eines Aprilscherzes Außenministers Heiko Maaß, der in wichtiger Mission am 1. April im Flieger saß und wegen eines Defektes zu spät in New York ankam.
Dabei handelte es sich ja nicht um irgendeinen Termin. Immerhin sollte er für einen Tag bei den Vereinten Nationen den Vorsitz übernehmen. Wenn man davon einmal absieht, dass die fehlende Kompetenz unseres „Außenpenälers“ nach spätestens 8 Stunden jedem Anwesenden aufgefallen wäre, darf man sein Zuspätkommen als wahres Glück bezeichnen. Immerhin blieb damit der Schein deutscher Überlegenheit gewahrt. Aber wir Bürger bleiben ja cool. Denn wie sagte Michail Gorbatschow einst: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Allerdings konnte er damals nicht wissen, dass wir mit Heiko auch ohne Flugzeug gestraft genug sind.
„Fünf Minuten vor der Zeit, ist des Deutschen Pünktlichkeit“, dieser Wert galt noch vor 50 Jahren als kulturtypische Eigenschaft Deutschlands. Fleiß und Tüchtigkeit zeichneten unsere Kultur und unsere Lebensart aus. Kulturwissenschaftler Geert Hofstede erklärte diese Attribute wie folgt: Fünf Minuten vor der Zeit,…“ Der Umgang mit Zeit fällt in die Dimension der Unsicherheitsvermeidung. Diese gibt nicht nur Auskunft darüber, wie pünktlich die Menschen in einer Kultur sind, sondern sie beschäftigt sich vor allem damit, ob Kulturen mit unvorhergesehenen Situationen besser oder schlechter umgehen können. (von Claudio Michele Mancini)
"Manfred Weber outet sich in dreister Arroganz des Machtgefühls, als offen demokratiefeindlich. Er will als als nächster Kommissionspräsident, Eu_Kritikern, rechten Parteien, finanzielle Mittel streichen. Manfred Weber hat aber auch ein Transparenzproblem, es geht darum ob führende Parlamentarier künftig Treffen mit Lobbyisten offenlegen müssen, Weber und die europäischen Volksparteien sagen dazu nein. Was bedeutet das für den gelernten Österreicher, der Beschiss, der Betrug der uns seitens der Brüsseler Beamten unter Juncker bis dato vergolgt hat, findet unter ihm seine ganz normale Foprtsetzung. Wir dürfen also sicher sein, dass sich bei einem Erfolg der EVP, die sattsam bekannten Lobbyisten, Bankster und sonstige Magnaten den EU_Kuchen weiterhin unter sich aufteilen" (rjh)
(rjhCD6149)


Schon wieder platzt bei der Landung der Reifen des Regierungsjets

Schon wieder ein Defekt am Regierungsflieger Konrad Adenauer. Nach monatelanger Generalsanierung des Kanzlerjets platzte beim Airbus A380 vorgestern bei der Landung am Flughafen in Köln/Bonn der Reifen. Mittlerweile darf man behaupten, dass der Luftwaffenjet für die unheilvolle Metapher der gesamtstaatlichen Insuffizienz steht.
Solche Attribute dürfen wir bei unseren Regierungsmitgliedern inzwischen ausschließen. Selbst unsere Kanzlerin Angela Merkel machte sich im letzten November zum Obst, als sie mit unserem Vorzeigejet Konrad Adenauer auf dem Flug nach Buenos Aires wegen defekter Bauteile in der Bordelektronik einige Stunden nach dem Abheben wieder umkehren musste. Nun ja, Angela war gezwungen, mitsamt ihrer Delegation mit dem Linienflieger einer spanischen Airline zu düsen, kam aber erst einen Tag später an.
Die Pannenserie unserer Luftwaffenflieger gleicht der Lachnummer eines billigen Slap-Stick-Streifens im RTL. Schon 2004 konnte man dem Flieger nicht mehr über den Weg trauen. Der damalige Verteidigungsminister Peter Struck wollte sich auf eine Ägypten-Reise begeben. Da kein Ersatz verfügbar war, musste eine Notlösung gefunden werden. Struck flog schließlich in einer Luftwaffen-Challenger, der Journalisten-Tross folgte in einem Medivac-Airbus. Während der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz die Anschaffung eines Regierungsflieger ablehnt und prinzipiell Linie fliegt, gönnt sich bei uns sogar die zweite Garde das Privileg die regierungseigene Flotte zu nutzen. Nur mit dem Ankommen hat man es nicht so.
Joschka-Fischer war im Januar 2005 auf dem Weg nach Thessaloniki, um an einer Holocaust-Gedenkfeier teilzunehmen. Etwa fünf Minuten nach dem Start waberte Rauch durchs Cockpit und der Kabine. Immerhin gelang die Umkehr und die Landung in Berlin-Tegel. Im September 2008 hatte Bundespräsident Köhler vor, die Paralympics in Peking zu besuchen, was dank des defekten Luftwaffen-Airbus‘ „Konrad Adenauer“, nicht gelang. Köhler und seine 50-köpfige Delegation nahmen ersatzweise eine Linienmaschine der Air China. Auch Köhlers Nachfolger Christian Wulff hatte Probleme mit der „Konrad Adenauer“: 2011 strandete er mit der Maschine in Brasilien.
Unsere Kanzlerin hat inzwischen hinreichende Erfahrung mit Verspätungen, wenn sie ausnahmsweise einmal unseren Regierungsflieger benutzen will. Ihr Jet gab im August 2011 in Frankreich den geist auf. Nachdem man im Rahmen der hektischen Reparatur unsere Angela mitteilte, dass die neue „Konrad Adenauer" nicht weltweit auf jedem Flughafen landen kann, zog sie einen beleidigten Flunsch. Merkel soll sehr verärgert gewesen sein, weil die Flotte der Luftwaffen-Flugbereitschaft gerade erst modernisiert worden war. Möglich, dass schon damals eingearbeitete Migranten die kompetenten Wartungsarbeiten in die Hand genommen haben.
Immerhin, danach hatte sie für einige Zeit Ruhe, bis im Oktober 2015 eine Reise nach Indien anstand. Wieder streikte der Airbus-Flieger streikte. Sie und ihre mitreisenden Minister flogen in einem Truppentransporter der Bundeswehr nach Amerika. Kurz darauf, im November 2015, traf es Ex-Außenminister Frank-Walter Steinmeier auf dem Weg zu einem Arbeitsbesuch nach Italien. Sein Airbus wartete an der Rollbahn in Berlin-Tegel auf Startfreigabe – als der Bordcomputer ausfiel. Wieder einmal war es nix mit der Pünktlichkeit.
Auch Olaf Scholz versuchte es einmal mit einer pünktlichen Abreise aus Bali nach Deutschland. Er hatte dort an einem internationalen Finanztreffen teilgenommen. Ein unbekanntes Nagetier vereitelte die Rückreise. Angeblich habe eine Ratte oder ein Marder – so genau weiß man das nicht – die Kabelverbindungen angenagt. Das Flugzeug blieb auf einer Nachbarinsel zurück, Finanzminister Scholz musste auf einen Linienflug ausweichen.

Bald wird die Welt wissen, dass man bei politischen Großveranstaltungen, Gipfeltreffen oder internationalen Spitzentreffen bei deutscher Beteiligung einige Stunden, bei großen Entfernungen auch ein paar Tage mehr einplanen muss.
Quelle: "Probleme_Flieger"
Die sexualisierte Politik (von Herbert Ludwig)

Politiker wollen die entsexualisierten Wahllisten durch Männer- und Frauenlisten ersetzen. Die Demokratie aber fußt auf der Gleichheit aller Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht.

Die Realisierung der Geschlechter-Quoten in Politik und Gesellschaft wird gewaltig vorangetrieben. Durch sie soll eine Benachteiligung der Frauen aufgrund ihres Geschlechtes beseitigt werden. Dabei findet unter der Parole der Emanzipation des Menschen von der Bindung an das Geschlecht gerade diese Anbindung statt. Denn unabhängig von Fähigkeit und Tüchtigkeit der Individualität wird Frauen eine Stellung allein deswegen garantiert, weil ihr Körper weiblichen Geschlechtes ist. Eine Bevorzugung aufgrund körperlicher Merkmale bezeichnet man heute allgemein als Rassismus.

An die Spitze dieses blinden Feminismus hat sich nun der Landtag von Brandenburg gesetzt und am 31. Januar 2019 per Gesetz beschlossen, dass ab 2020 die Wahllisten der Parteien paritätisch mit Männern und Frauen besetzt werden müssen. „Dazu sollen die Gremien der Parteien zuerst getrennte Listen für Männer und Frauen erstellen. Danach wird eine gemeinsame Liste abwechselnd mit Männern und Frauen besetzt.“ [1] Die Parteien werden gezwungen, 50 % Frauen und 50 % Männer unabhängig vom Grad ihrer Befähigung aufzustellen. Wenn aber der Partei entweder viel mehr geeignete und auch fähigere Männer oder viel mehr geeignetere und auch fähigere Frauen zur Verfügung stehen, bedeutet dies die Zurücksetzung und Diskriminierung derjenigen Frauen und Männer, die aufgrund der erzwungenen Geschlechterparität nicht zum Zuge kommen.
Zwar wird damit noch nicht die Parität im Parlament erreicht, denn die Wähler haben immer noch die Möglichkeit, unter den aufgestellten Personen die Fähigsten, also gegebenenfalls auch mehr Männer als Frauen oder umgekehrt zu wählen. Zur 50 %-Quote im Parlament müsste man schon die Wähler gesetzlich zwingen, ihre Stimmen paritätisch zu vergeben. Das kommt wohl auch noch, müsste aber eigentlich schon am Grundrecht der freien, gleichen und geheimen Wahl scheitern.

Die Freiheit der Frau

Im Landtag von Brandenburg sind heute knapp 39 % Frauen, im Bundestag sind es 31,3 %, wobei der Frauenanteil der einzelnen Fraktionen sehr unterschiedlich ist. Während er in der Fraktion der AfD 10,8 %, der CDU/CSU 19,9 % beträgt, hat er in der Grünen-Fraktion bereits über die Hälfte, nämlich 58,2 % erreicht – worüber sich kein Mann aufregt. Es gibt kein Gesetz, das Frauen hinderte oder gegenüber Männern benachteiligte, sich in Parteien zu engagieren und ein Abgeordneten-Mandat anzustreben. Insofern herrscht völlige Gleichberechtigung. Denn das Grundrecht der Gleichheit bezieht sich auf die rechtliche, die Gleichheit vor dem Gesetz, die jedem deswegen zusteht, weil er ein Mensch ist, unabhängig von seiner körperlichen, seelischen oder geistigen Verschiedenheit.
Frauen und Männer sind nicht gleich, sondern verschieden. Diese Ungleichheiten sind in der Unterschiedlichkeit ihrer körperlichen und seelischen Verfasstheit, ihrer Begabungen und ihrer Erziehung in Elternhaus und Schule begründet. Das sind natürliche, schicksalhafte Ungleichheiten, die verschiedenartige Ausgangspositionen für das Leben darstellen. Worauf es ankommt ist, was der Einzelne daraus machen kann, dass er nicht gehindert wird, in der freien Entfaltung seiner Persönlichkeit sein Möglichstes an Fähigkeiten und an Tüchtigkeit im Leben zu erwerben. Denn das, was er im Leben leisten kann, entscheidet darüber, ob und in welchem Maße er für die verschiedensten Positionen geeignet ist, benötigt und gewünscht wird.
Aber wofür sich eine Frau interessiert, welchen Beruf sie anstrebt oder ob sie in die Politik geht, ist alleine ihre freie Entscheidung, die der Staat zu akzeptieren hat. Er kann nicht von der Gesellschaft fordern, dass Frauen zu einer bestimmten Quote im Parlament vertreten sein müssen. Das entspringt einer totalitären ideologischen Gesinnung.
Die Freiheit der Persönlichkeitsentfaltung bedeutet Wettbewerb, in dem allein die Fähigkeiten und Leistungen der Persönlichkeit entscheiden. Dieser Wettbewerb darf nicht durch Vorrechte der Geburt oder des Geschlechts, also durch Gattungs- oder Gruppenmerkmale jenseits der persönlichen Tüchtigkeit verfälscht werden. Dann wird in das Grundrecht der Freiheit eingegriffen. Wenn eine Partei gesetzlich gezwungen wird, Männer und Frauen paritätisch als Kandidaten aufzustellen, wird sowohl die Freiheit der Partei auf Aufstellung der Fähigsten verletzt, als auch in das Recht derjenigen Männer auf die freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit eingegriffen, die durch diese formale Geschlechterparität nicht zum Zuge kommen, obwohl sie wesentlich fähiger wären als die Frauen, die primär wegen ihres weiblichen Geschlechts aufgestellt worden sind. Umgekehrt gilt dies freilich ebenso.

Das Geschlecht repräsentiert sich selbst
Es wird durch das Gesetz ein neuer Rassismus eingeführt. Der alte diskriminiert Menschen aufgrund allgemeiner körperlicher Eigenschaften, die sie von den eigenen unterscheiden, der neue diskriminiert Menschen, weil sie die spezifischen körperlichen Eigenschaften des weiblichen Geschlechtes nicht aufweisen. Für diese Gender-Ideologie zerfällt die Menschheit in zwei Rassen, die je durch das Geschlecht bestimmt sind und in die der Einzelne als Persönlichkeit wieder verschwindet. Jede sexuelle Rasse soll ihre Interessen gleichermaßen geltend machen können. Daher heißt es auch in der Beschlussempfehlung des brandenburgischen Innenausschusses:
„Die gesetzlichen Vorgaben sollen keine Anwendung auf Parteien, politische Vereinigungen oder Listenvereinigungen finden, die satzungsgemäß nur ein Geschlecht aufnehmen und vertreten wollen.“ Parteien, die also nur männliche oder nur weibliche Interessen vertreten, sind vom Zwang der Parität ausgenommen.
Der anthroposophische Philosoph Lorenzo Ravagli schreibt dazu treffend:

«Nach der Logik dieses Vorschlags kann es nur noch zwei Parteien geben: die der Männer und die der Frauen. Die herkömmlichen Parteien werden entlang der Geschlechterdifferenz zweigeteilt. Damit wird eine neue Apartheid eingeführt. Das Prinzip der entsexualisierten, nicht rassistisch organisierten, allgemeinmenschlichen Repräsentation, das bisher das Parteienwesen bestimmte, wird aufgehoben. Dasselbe gilt für die Gesellschaft. Männer sollen nicht mehr die Interessen von Frauen, Frauen nicht mehr jene von Männern vertreten können. Nicht mehr ein Mensch repräsentiert den anderen, sondern das Geschlecht repräsentiert sich selbst.
Die Privilegierung von Parteien, die rein männliche oder rein weibliche Interessen vertreten, entstellt die Geschlechterphobie, die diesem Vorschlag zugrunde liegt, zur Kenntlichkeit. Er teilt aufgrund der Furcht vor »toxischer Männlichkeit« die gesamte Gesellschaft in zwei biologisch determinierte Großgruppen, die durch eine minimale, aber unüberwindbare genetische Differenz voneinander unterschieden sind. Eingeführt wird das Gesetz im Namen der Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit. In Wahrheit ist es Ausfluss einer Veterinärphilosophie, die den Menschen ausschließlich als biologisches Wesen definiert.»

Unisex-Toiletten, aber keine Unisex-Wahllisten?

Zudem steckt das brandenburgische Rassismus-Gesetz nach der Ideologie des Genderismus noch voller Widersprüche. Es hat deren postulierte Vielfalt der Geschlechter, die aktuell bis zu 60 Geschlechtsidentitäten reichen soll, überhaupt noch nicht berücksichtigt. Zwar denkt der Innenausschuss in seiner Beschlussempfehlung immerhin an das personenstandsrechtliche dritte Geschlecht, macht aber zugleich einen inkonsequenten Rückzieher, indem er schreibt:

«Um die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zum dritten Geschlecht und in deren Folgen die Änderungen des Personenstandsgesetzes zu berücksichtigen, soll eine Regelung eingeführt werden, nach der Personen, die weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht zuzuordnen sind, frei entscheiden können, für welche Liste sie sich um einen Listenplatz bewerben wollen.»
Kein Wunder, dass man sich mit diesem Salto rückwärts beißendem Spott aussetzt. So bemerkt Peter Grimm dazu:
«Stünde nicht so etwas Elementares wie die freie Wahl auf dem Spiel, müsste man hier laut auflachen. Diejenigen, für die derzeit in vielen öffentlichen Einrichtungen extra Unisex-Toiletten gebaut werden, weil sie bei der Notdurft von der Entscheidung fürs Damen- oder Herren-Örtchen überfordert sein könnten, sollen sich umstandslos für die Männer- oder Frauenliste entscheiden müssen? Wir könnten hier die Unisex-Wahlliste empfehlen und dann könnte im Wahlrecht alles beim Alten bleiben.»

Nach der Logik des Genderismus müssten ja alle 60 „Identitäten“ entsprechend ihrem Anteil an der Bevölkerung in legislativen Körperschaften vertreten sein. Diese inflationäre Aufsplitterung der Gesellschaft in nicht nur 2, sondern 60 Geschlechter-Rassen machte die ganze Absurdität dieser rassistischen Ideologie offenbar. Jede postulierte Rasse macht, wie L. Ravagli treffend schreibt, sich in ihrer spezifischen Eigenart geltend, deren Unterschied zu anderen danach nicht aufhebbar ist und von anderen nicht vertreten werden kann. Dies trägt zum Zerfall des auf Kompromiss und Konsens angewiesenen Gemeinwesens in ein Aggregat von abgeschlossenen sexuellen Gattungen bei, die stets primär ihre eigenen Interessen und Vorteile verfolgen.
Andererseits stehen diese verschiedenen „Geschlechts-Identitäten“ im Widerspruch zur These des Genderismus, dass die Geschlechtseigenschaften soziale Konstrukte seien. Wenn sie das sind, kommt aber keinem Geschlecht Realität zu, und sie sind alle gleichermaßen politisch bedeutungslos. „Die Identität des Einzelnen kann folglich nicht durch seine biologischen Merkmale, sie muss durch etwas anderes bestimmt sein.“
Man muss sich auf das besinnen, was als das über allen körperlichen Differenzierungen Hinausgehende den eigentlichen Menschen ausmacht.

Der Mensch ist Mensch
Die berechtigte Kritik am Rassismus gründet auf der Empörung gegen die Reduzierung des Menschen auf Merkmale seines physischen Leibes. Man empfindet, dass der Wert jedes Menschen in seinem seelisch-geistigen Wesen besteht, unabhängig davon, in welchem Leibe es wohnt. Der Genderismus, als vermeintlich emanzipatorische Bewegung, verfällt mit der Quotenregelung der Geschlechter gerade wieder dem Rassismus. Der eigentliche Mensch, seine Individualität, tritt hinter dem Leib zurück, nach dessen Merkmalen er bewertet wird.
Das Wort „Mensch“ „verweist auf das, was allen Exemplaren der Gattung trotz ihrer individuellen Unterschiede gemeinsam ist. Es heißt nicht: ´der Mensch ist Frau` oder ´der Mensch ist Mann`
Als leibliches Gattungswesen ist der Mensch nicht frei, sondern wird in seinen Handlungen von den körperlichen Vorgaben der Gattung bestimmt. Daher schrieb Rudolf Steiner:

«Wer die Menschen nach Gattungscharakteren beurteilt, der kommt eben gerade bis zu der Grenze, über welcher sie anfangen, Wesen zu sein, deren Betätigung auf freier Selbstbestimmung beruht. Was unterhalb dieser Grenze liegt, das kann natürlich Gegenstand wissenschaftlicher Betrachtung sein. Die Rassen-, Stammes-, Volks- und Geschlechtseigentümlichkeiten sind der Inhalt besonderer Wissenschaften. Nur Menschen, die allein als Exemplare der Gattung leben wollten, könnten sich mit einem allgemeinen Bilde decken, das durch solche wissenschaftliche Betrachtung zustande kommt. Aber alle diese Wissenschaften können nicht vordringen bis zu dem besonderen Inhalt des einzelnen Individuums. Da, wo das Gebiet der Freiheit (des Denkens und Handelns) beginnt, hört das Bestimmen des Individuums nach Gesetzen der Gattung auf. […] Das Individuum muss seine Begriffe durch eigene Intuition gewinnen. Wie der einzelne zu denken hat, lässt sich nicht aus irgendeinem Gattungsbegriff ableiten. Dafür ist einzig und allein das Individuum maßgebend. Ebenso wenig ist aus allgemeinen Menschencharakteren zu bestimmen, welche konkreten Ziele das Individuum seinem Wollen vorsetzen will. Wer das einzelne Individuum verstehen will, muss bis in dessen besondere Wesenheit dringen, und nicht bei typischen Eigentümlichkeiten stehen bleiben.»
Der Geist des Menschen ist individuell und begründet seine Individualität durch einen Urakt eigenen Denkens, von dem alle sonstigen Eigenschaften der Individualität abgeleitet sind, wie Lorenzo Ravagli es auf den Punkt bringt:
«Ja, ohne diesen Urakt könnte von ´individuellen Eigenschaften` gar keine Rede sein, da es sich um Eigenschaften der Individualität handelt, die ohne diesen Bezugspunkt keine Eigenschaften wären. Die Vernunft allein ist imstande, zwischen unterschiedlichen Interessen, Identitäten und Eigenschaften zu vermitteln, weil alle – als Bestimmungen des Denkens – aus ihr hervorgehen. Der Partikularismus der Geschlechtsrassen beruht dagegen auf der Verneinung der Individualität.»
Er weist auch treffend darauf hin, dass dem Prinzip der Parität das gleiche Denkmuster einer Geschlechter-Apartheid zugrunde liege, nach dem in patriarchalischen Religionen das Verhältnis der Geschlechter geregelt wird, auch wenn es keine hierarchische Überordnung des einen über das andere Geschlecht postuliert, wie sie sowohl in Formen des Christentums vorkommen, als auch besonders ausgeprägt das Leben im Islam bestimmen.
Die feudalen Ständegesellschaften in Europa waren in der Vergangenheit noch stark von dieser religiösen Geschlechterordnung geprägt. „Die bürgerlichen Emanzipationsbewegungen des 19. und 20. Jahrhunderts überwanden die religiös bestimmten Ständegesellschaften mit ihren starren Geschlechtsrollenzuweisungen, indem sie die demokratische Gleichheit im allgemeinen, gleichen und geheimen Wahlrecht sowie in der Gleichheit aller vor dem Gesetz verankerten.“ Der fanatische Genderismus ist dabei, diese mühsam errungene Gleichheit wieder aufzuheben, indem er neue Privilegien der Geburt einführen will.
Demokratie fußt auf der Gleichheit aller Menschen, nicht der Geschlechter. Gesetzliche Parität der Geschlechter bedeutet insofern einen Rückfall in den Feudalismus. Sie ist gegen die freie Individualität gerichtet.

Quelle: "sexualisierte_Politik"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 12.04.2019 19:27:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 12.04.2019 19:27
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