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"SRI_LANKA"

"SRI_LANKA"

22.04.2019 21:19

Die vorläufige Bilanz des österlichen Terrors auf Sri Lanka: Mindestens 290 Tote und etwa 500 Verletzte, wobei die Zahl der Opfer fast stündlich nach oben korrigiert werden muss. Die Anschlagsziele – drei christliche Kirchen sowie drei Luxushotels mit Gästen aus aller Welt – waren sehr bewusst ausgewählt worden: Es ging den Tätern und den Drahtziehern dieser Attacken ganz offensichtlich darum, auch und gerade in den sogenannten westlichen Ländern Entsetzen auszulösen. Denn es gehört zu diesem dem Terrorismus innewohnenden Zynismus, dass Tod und Leiden möglichst spektakulär inszeniert werden müssen. Selbstmordattentate auf Ostergottesdienste passen exakt in dieses Kalkül. Was deshalb auch noch lange nicht heißt, dass die Anschläge sich explizit gegen Christen gerichtet haben. Womöglich waren sie einfach nur Opfer eines entmenschlichten Kampfes um größtmögliche Aufmerksamkeit.
Tatsächlich liegen die Hintergründe des Ostersonntagsterrors auf Sri Lanka weiterhin im Dunklen. Bis zu diesem Montagmorgen seien 24 Verdächtige festgenommen worden, melden die örtlichen Sicherheitskräfte. Genauere Angaben jedoch fehlen. Stattdessen ist jetzt viel von einem Hinweis des Sri Lankischen Polizeichefs die Rede, der die Regierungsbehörden schon am 11. April vor Anschlägen der „National Thoweeth Jama’ath“ (NTJ) auf Kirchen und auf die indische Botschaft gewarnt haben soll. NJT ist eine radikalislamische Gruppierung, die auf Sri Lanka unter anderem für den „Islamischen Staat“ (IS) rekrutiert haben soll und für die Zerstörung von Buddha-Statuen verantwortlich gemacht wird. Gleichwohl blieb der südasiatische Inselstaat vor islamistischer Gewalt bisher weitgehend verschont. (von ALEXANDER MARGUIER)
"Na, Fridays for Dummies scheint auch nur zu funktionieren, wenn keine Ferien sind. Demos für die Umwelt machen halt nur Spaß, wenn Mathe ausfällt. Die dicke Möhre aus Smörebüll [die schwedische Autistin Greta Smörebröt] könnte doch während der Ferien mal fix nach China jetten und mal checken ob „Fleiday fol Fjutul“ dort auch funzt. Ach so, vergessen, die irre Autistin fliegt ja nicht wegen „Flugscham“.
(rjhCD6149)


Terror und viele offene Fragen - Bisher von islamistischer Gewalt weitgehend verschont


Die Regierung von Sri Lanka macht eine einheimische radikal-islamische Gruppierung für die Selbstmordattentate mit mehr als 290 Toten verantwortlich. Das Land hat eine lange Geschichte ethnischer und religiöser Konflikte

Anne Speckhard, die Direktorin des „International Center for the Study of Violent Extremism“ bezeichnete NTJ als seine Organisation, die den internationalen Dschihadismus nach Sri Lanka bringen wolle und darauf abziele, die Gesellschaft mit Hass und Angst zu spalten. Speckhard sagte, die Art der Anschläge vom Ostersonntag entspreche dem globalen Muster islamistischen Terrors. Tatsächlich erinnern die Anschläge vom Ostersonntag insbesondere an die Attentatsserie im indischen Mumbai aus dem Jahr 2008, als innerhalb kürzester Zeit an zehn unterschiedlichen Stellen insgesamt 174 Menschen von radikalislamischen Terroristen ermordet wurden. Ein hochrangiger Sri Lankischer Regierungsmitarbeiter sagte der indischen Zeitung „The Indian Express“, man gehe von der Beteiligung eines internationalen Terrornetzwerks an den Ostersonntagsanschlägen aus.
Mehrere Terrorgruppen kommen in Frage
Sri Lanka hat eine lange Geschichte ethnischer und religiöser Konflikte. Der 2009 beendete Bürgerkrieg, bei dem tamilische Rebellen für ihre Unabhängigkeit kämpften, kostete rund 100.000 Menschen das Leben. Konflikte religiöser Natur hingegen gab es zuletzt immer wieder zwischen Buddhisten (deren Anteil an der Bevölkerung liegt bei etwa 70 Prozent) und Muslimen (etwa 9 Prozent Bevölkerungsanteil). Muslime sahen sich in den vergangenen Jahren auf Sri Lanka immer wieder Benachteiligungen und gewalttätigen Übergriffen ausgesetzt, die teilweise von nicht-muslimischen Politikern regelrecht orchestriert wurden. Nicht ohne Grund wurde vergangenes Jahr im auf Asienpolitik spezialisierten Magazin The Diplomat davor gewarnt, die fortgesetzte Diskriminierung könne zu einer Radikalisierung der muslimischen Jugend führen. Ein Analyst wurde im März 2018 mit den Worten zitiert: „Wir sind einen Schritt näher an der Entstehung von Islamistischem Terrorismus auf Sri Lanka.“

Bei der Deutschen Welle hat sich soeben der Politikwissenschaftler Siegfried O. Wolf vom Thinktank des „South Asia Democratic Forum“ in Brüssel über mögliche Hintergründe der Ostersonntagsanschläge geäußert. Es sei derzeit schwierig, eindeutig festzustellen, wer hinter den Attentaten stecken könnte, so der Asienexperte. Aber wenn man die konfliktreiche Geschichte dieses Landes berücksichtige, kämen mehrere Gruppen in Frage. Vier davon nannte Wolf explizit: militante Islamisten, radikale buddhistische Organisationen, militante hinduistische Tamilen-Gruppen sowie bewaffnete Kräfte der Opposition, die die Regierung von Premierminister Ranil Wickremesinghe stürzen wollten. Allerdings trügen die Attacken die Handschrift von internationalen dschihadistischen Gruppen, so Wolf.

Politische Turbulenzen in Sri Lanka
Der Terror von Sri Lanka trifft das Land ausgerechnet zu einer Zeit der politischen Instabilität. An der Spitze des Inselstaats steht seit 2015 der ehemalige Oppositionspolitiker Maithripala Sirisena, der mit Unterstützung des amtierenden Premierministers Wickremesinghe an die Macht gelangt war. Das Duo hatte sich weitreichende Reformen ihres Heimatlandes zum Ziel gesetzt, allerdings kam es im vergangenen Oktober aufgrund wirtschafts- und sicherheitspolitischer Differenzen zum Bruch zwischen Sirisena und Wickremesinghe. Der Präsident entließ daraufhin den Premierminister und ersetzte ihn durch den früheren Präsidenten Mahinda Rajapaksa, einen Hardliner mit autokratischem Stil. Das Sri Lankische Parlament stellte sich jedoch mehrheitlich hinter den geschassten Ranil Wickremesinghe, das oberste Gericht ordnete schließlich im vergangenen Dezember dessen Wiedereinsetzung ins Amt an.
Die politischen Turbulenzen führten und führen weiterhin zu einer Schwäche der Sri Lankischen Wirtschaft und zu einem Verfall der Währung. Premierminister Wickremesinghe äußerte dann am Sonntag auch ausdrücklich seine Sorge, der Terror könnte die Politik und die Wirtschaft seines Landes weiter destabilisieren. Bis zum Ende des Jahres waren eigentlich Parlamentswahlen in Sri Lanka vorgesehen, doch ob dieser Termin angesichts der aktuellen Ereignisse dann auch stattfinden wird, ist fraglich. Fest steht jedenfalls, dass der Ruf des Sri Lankischen Premierministers durch die Attentate schwer beschädigt ist, zumal es ja zehn Tage zuvor offenbar eine Terrorwarnung gegeben hatte. Entsprechend äußerte sich auch der Regionalexperte Siegfried O. Wolf: „Die Gruppen aus der Opposition werden die mutmaßlichen Terroranschläge wohl nutzen, um für einen autokratischeren Regierungsstil und strengere, repressivere Maßnahmen gegen Minderheiten zu werben im Namen der Bekämpfung von Gewalt.“
Der Ostersonntagsterror von Sri Lanka könnte also noch viele Rätsel aufgeben.

Quelle: "TERROR_SRI_LANKA"
Griechenland: Eine No-Go-Zone in Athen (von Maria Polizoidou)

(Laut Stavros Balaskas, Vizepräsident der griechischen Polizeibeamtenvereinigung, haben anarchistische Banden im Athener Stadtteil Exarchia "Züge, Kompanien, Bataillone, Kalaschnikows. Ich weiß nicht mehr, ob wir als Polizei das politische Mandat haben, das Gebiet zu räumen. Diese Region ist jetzt Sache der Armee." Abgebildet: Eine Straße in Exarchia nach einem Aufstand, im Dezember 2008. /Bildquelle: Xenos2008/Wikimedia Commons)
"Das Quartier hat... Züge, Kompanien, Bataillone, Kalaschnikows. Ich weiß nicht mehr, ob wir als Polizei das politische Mandat haben, das Gebiet zu räumen. Diese Region ist jetzt Sache der Armee." - Stavros Balaskas, Vizepräsident der griechischen Föderation der Polizeibeamten, 6. April 2019.
"Es hat jetzt zu viele illegale Einwanderer in Exarchia, die Drogenhändler [und] Waffenhändler sind... sie haben im Wesentlichen den ganzen Ort übernommen." - Michalis Chrysochoidis, ehemaliger griechischer Minister für Bürgerrechte, der für die Auflösung der inländischen Terrororganisation "17. November" im Jahr 2002 verantwortlich war, 8. April 2019.
In Exarchia haben diese Gruppen, die kriminelle Aktivitäten durchführen und Anwohner terrorisieren, in Wirklichkeit eine "No-Go-Zone" geschaffen, wo selbst die Polizei Angst hat davor, sie zu betreten.

Ein Überfall auf Mitglieder der griechischen Küstenwache während einer Drogenrazzia am 4. April in Athen zeigt ein wachsendes Problem in Griechenland. Einige Gegner der von Syriza geführten Regierung der extremen Linken führen den zunehmenden Drogenhandel im Land auf ein gefährliches Bündnis zwischen politischen Anarchisten und illegalen Einwanderern zurück. Die Anarchisten könnten als das griechische Äquivalent der "Linksaussen" angesehen werden. Laut Reuters:
"Viele selbsternannte Anarchisten - das Wort stammt vom griechischen "Anarchia" oder Absenz von Autorität - sagen, sie seien pazifistisch, aber bestimmte Gruppen haben wenig Bedenken, Gewalt anzuwenden. Sechs Jahre Rezession haben eine neue Welle linker Militanz angeheizt, laut Beamten, Anarchisten und Zeugenaussagen vor Gericht."
Der Vorfall vom 4. April wurde ausgelöst, als die griechischen Behörden einen syrischen Staatsangehörigen auf einer Fähre im Hafen Piräus verhafteten; er trug 200 Gramm Marihuana auf sich, von dem er sagte, dass er es von einem ägyptischen Drogenhändler im Athener Viertel Exarchia gekauft habe.
Acht Mitglieder der Küstenwache und ein Staatsanwalt gingen sofort nach Exarchia, um die Wohnung des Lieferanten zu durchsuchen, die sich in einem von 50 Gebäuden im Quartier befindet, die von illegalen Einwanderern bewohnt werden. Als die Beamten und Staatsanwälte im Gebäude ankamen, verhafteten sie zwei weibliche Verdächtige, eine griechisch-australische und eine syrische Staatsangehörige, und konfiszierten 1,5 Kilogramm Cannabis und eine Pistole der Marke Glock.

Auf dem Weg aus dem Gebäude wurden die Beamten von einem maskierten Mob überfallen, der Helme und kugelsichere Westen trug und mit Messern, Keulen und Sturmgewehren bewaffnet war. Zwei Beamte der Küstenwache wurden bei dem Angriff mit dem Messer attackiert und ihre Waffen wurden ihnen abgenommen.
Nach Angaben der Behörden befindet sich das Gebäude, in dem sich der Vorfall ereignet hat, in der Nähe eines Waffenverstecks, der möglicherweise mit den "Milizen" von Exarchia verbunden ist - einem Viertel, das für frühere gewaltsame Angriffe auf die Polizei berüchtigt ist. Wie der Vorsitzende der Union der Polizeibeamten, Dimosthenis Pakos, in einem Interview nach dem Angriff sagte: "Man geht in Exarchia nicht spazieren, ohne von einer Armee begleitet zu werden".
In einem Interview mit SKAI TV stimmte Stavros Balaskas, Vizepräsident des griechischen Polizistenverbandes, zu und bezeichnete Exarchia als "einen Staat im Staat":
"Das Viertel hat eine innere Struktur. Es gibt Züge, Kompanien, Bataillone, Kalaschnikows. Ich weiß nicht mehr, ob wir als Polizei das politische Mandat haben, das Gebiet zu räumen. Diese Region ist jetzt Sache der Armee."
Michalis Chrysochoidis, ein ehemaliger Minister für Bürgerrechte, der für die Auflösung der inländischen Terrororganisation "17. November" im Jahr 2002 verantwortlich war, sagte zu SKAI TV diesen Monat:
"...Es hat jetzt zu viele illegale Einwanderer in Exarchia, die Drogenhändler [und] Waffenhändler sind... sie haben im Wesentlichen den ganzen Ort übernommen... Wenn es keine sofortige operative und gerichtliche Reaktion auf dieses Phänomen gibt, werden sich die Probleme ... für die Gesellschaft vervielfachen."

Am 11. April, bei einer wohl als PR zu bewertenden Operation, die darauf abzielte, den eine Woche zuvor angegriffenen Sicherheitskräften ein Minimum an Würde zurückzugeben, machten schwerbewaffnete Polizeieinheiten eine Razzia auf zwei Gebäude in Exarchia auf der Suche nach Drogen und Waffen. Während der Razzia wurden drei Personen wegen Drogenbesitzes verhaftet und 90 weitere zur Befragung ins Präsidium gebracht. Die meisten von ihnen erwiesen sich als illegale oder nicht registrierte Einwanderer.
2017 lebten schätzungsweise 3.000 undokumentierte Einwanderer in Athen in privaten Gebäuden, die von griechischen Anarchisten illegal besetzt sind.
In den zwei Jahren seither ist die Zahl wahrscheinlich gestiegen. In Exarchia haben diese Gruppen, die kriminelle Aktivitäten durchführen und Anwohner terrorisieren, in Wirklichkeit eine "No-Go-Zone" geschaffen, wo selbst die Polizei Angst hat davor, sie zu betreten.
Es ist unklar, wie diese Gruppen organisiert werden und wer sie finanziert. Es ist auch nicht bekannt, wie viele der Einwanderer Verbindungen zu ISIS und al-Qaida haben.
Eines ist jedoch sicher: Fehlt der politische Wille, dem Bündnis zwischen Anarchisten und illegalen Einwanderern auf den Grund zu gehen, ist die Zukunft anderer Nachbarschaften im ganzen Land in Gefahr.

Quelle: "Griechenland"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 22.04.2019 21:19:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 22.04.2019 22:11
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