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"BREXIT_POKER"

"BREXIT_POKER"

16.05.2019 21:46

Umso verwunderlicher ist es, dass die CDU nicht einen Spitzenkandidaten aus den eigenen Reihen nach Brüssel geschickt hat, sondern den blutarmen und von jeglicher Empathie befreiten Manfred Weber der Schwesterpartei CSU. Doch schaut man genauer hin, fällt auf, dass es seit mehr als 10 Jahren Merkels gängiger Führungsstil gewesen ist, missliebige, inkompetente, gefährliche Parteimitglieder oder Querulanten entweder ins Nirwana oder nach Brüssel abzuschieben, bevor sie auf die Idee gekommen sind, in ihrem Umfeld wichtig werden zu wollen.
Jetzt hat Merkel noch einen draufgesetzt, zumal von langer Hand vorbereitet. Sie wird Martin Weber nach bester Küchenmanier auf dem EU-Grill abkochen, wohl wissend, dass der anämische Dandler aus Niederbayern schon wegen seines unterirdischen Charmes nichts gegen ihre hartnäckige Sturheit ausrichten kann. Wie es aussieht, wird es auf ein ungleiches Rennen zwischen einem drögen Milchgesicht und einer ehemaligen DDR-Funktionärin hinauslaufen, die mit ihrem Kanzlerbonus in kommenden Jahren den Präsidentenstuhl der EU auf Äußerste strapazieren wird.
Weber, das dürfte ziemlich klar sein, wird bei der Europawahl nicht einmal einen Blumentopf gewinnen. Das Rennen um den Posten des vorläufigen Spitzenamtes in der EU-Kommission dürfte die dänische Politikerin Margarethe Vestager machen, die den CSU-Dödel bei der gestrigen Vorstellung der Bewerber ziemlich alt hat aussehen lassen. Eine Überraschung ist das freilich nicht, zumal Weber seine eigene Schlichtheit fälschlicherweise als Stärke interpretiert.
"Die österreichische Regierung hat ein Gesetz verabschiedet, das es untersagt, dass Mädchen in der Grundschule ein Kopftuch tragen. Die Maßnahme gegen die Unterdrückung von Mädchen führte sofort bei denen zu Aufregung, die sich sonst mit schriller moralischer Überheblichkeit für Frauenrechte einsetzen. Wenn andere das machen, sogar noch gegen den sakrosankten Islam, dann ist das allerdings nicht erwünscht. Die FAZ schreibt:
Das österreichische Parlament hat ein Kopftuchverbot für Grundschulkinder beschlossen. Mit dem neuen Gesetz, für das am Mittwochabend die Abgeordneten der Regierungskoalition aus der konservativen ÖVP und der rechtspopulistischen FPÖ stimmten, wird „das Tragen weltanschaulich oder religiös geprägter Bekleidung, mit der eine Verhüllung des Hauptes verbunden ist“, künftig untersagt"
(rjhCD6149)


Angela Merkel – oder die politische Schlangengrube in Berlin

Was so positiv formuliert über die Lippen unserer Kanzlerin plätschert – emotionslos – versteht sich -, ist nichts weiter als ein strategischer Schachzug, die eigene Karriere nicht mit einem Fall ins Bodenlose zu beenden. Sie sorge sich um die Zukunft Europas, so ihre verklausulierte Einlassung im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“. Sie habe ein gestiegenes Verantwortungsgefühl für Europa.

Alles deutet jetzt darauf hin, dass Merkel ihren post-heroischen Anspruch auf eine führende Rolle in der EU fortzusetzen gedenkt, sobald die Wahlen gelaufen sind. So verkündete die machtbrünstige Angela, ausgestattet mit extremem Sitzfleisch, sich künftig mit noch größerem Engagement als bisher für Europa einsetzen zu wollen. Dabei verwies sie auf Emmanuel Macron, zu dem sie ein besonders gutes Verhältnis habe, wohl auch deshalb, weil der französische Windbeutel und Lieblingsschwiegersohn aller deutschen Mütter, bei der Verteilung von Schlüsselpositionen den Weichensteller in der EU macht.
Schon Goethe sagte einst treffend: Seid mit vorsichtig mit dem Pack, mit feiner Seide näht man keinen groben Sack. Will heißen, das Regierungspack in Berlin lässt keine noch so hinterhältige Taktik, keine noch so abgefeimte Gemeinheit oder hinterfotzigen Plan aus, um Kollegen, Kontrahenten und Wettbewerber gegen die Wand laufen zu lassen. Angela hat sich in Stellung gebracht, zumal sie mit dem vom Ischias geplagten Jean-Claude in irgendeinem Hinterzimmer ihre Ambitionen abgestimmt hat. "Angela Europae regina adextris divina." Die Intronisation wird Jean-Claude mit 1,8 Prozent Ischias durchführen.
Immerhin ließ dieser Jean-Claude die Funke Mediengruppe wissen: "Angela ist nicht nur eine Respektsperson, sondern ein liebenswertes Gesamtkunstwerk." Mit Blick auf ein mögliches EU-Amt Merkels fügte er hinzu: "Hochqualifiziert wäre sie." Nun ja, unter einem weiblichen Gesamtkunstwerk könnte ich mir eher Claudia Cardinale zu ihren besten Zeiten vorstellen. Zur Not auch noch Heidi Klum, als sie 25 Jahre alt war. Legt man das intellektuelle Durchschnitts-Niveau der Abgeordneten in Brüssel zugrunde, dürfte selbst Germans Next Top-Modell den dort vorherrschenden geistigen Anspruch kaum nennenswert verschlechtern.

Hübsch war auch Angelas Hinweis auf Europas Verteidigungsfähigkeit. "Wir finden immer eine Mitte", sagte sie. Als Beispiel nannte Merkel "enorme Fortschritte" in der Verteidigungspolitik. Ja, alle Wetter! Wie kommt sie nur auf diese Idee, wenn nicht einmal die Grenzen Europas vor täglich massenhaft einfallenden Flüchtlingen geschützt werden können? Wenn diese Herrschaften mal nicht die sogenannten Populisten aus Italien, Ungarn, Frankreich und den Visegrád-Staaten wie Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn unterschätzen. Denn die beschworene Mitte unserer Noch-Kanzlerin kann nächste Woche in einem wahren Polit-Debakel enden. Dann wird’s wohl nix mit Merkels Nachfolge in Brüssel.
Ich habe den Atem angehalten, als ich hörte, wie aus Angelas verkniffenen Mundwinkeln der Satz perlte: “ …in den Kernfragen - wohin entwickeln sich Europa, die Wirtschaft, welche Verantwortung tragen wir für das Klima und für Afrika…?“ Mich machen solche sinnbefreiten Worthülsen immer nervös, zumal ich mir nicht vorstellen kann, weshalb deutsche Bürger der Meinung wären, dass wir Verantwortung für Afrikas Entwicklung tragen müssten. Die interessieren sich wohl eher für ihre Renten, die Mieten, für Bildung und für die Perspektive, wie es in Deutschland weitergeht.

Quelle: "EU_MERKEL_WEBER"
Was der Brexit-Poker in Deutschland bewirkt (von Thomas Castorp)

(Bildquelle: Brexit oder lieber doch nicht? / Pixabay, lizenzfreie Bilder, open Library: https://pixabay.com/de/photos/brexit-eu-...annien-4011711/)
Kommt der Brexit? Wann und wie kommt er? Oder fällt er am Ende gar aus? All diese Fragen stellen auch die deutsche Wirtschaft vor große Herausforderungen.
Nach unzähligen Verschiebungen bei der Entscheidung zum Brexit wird mittlerweile ein zweites Referendum ins Spiel gebracht. Ob dieses allerdings Realität wird, muss die Zukunft zeigen. Für den Moment sollten Investoren und Firmen von einem Brexit ausgehen, der durchaus chaotisch ablaufen könnte. Ein solches Szenario dürfte auch an der deutschen Wirtschaft nicht spurlos vorbeigehen.
Nicht nur London und Brüssel streiten sich über den Ausstieg der Briten und dessen Details, auch in England steigt die Uneinigkeit über den Brexit. Dies führte bereits zu mehreren Verschiebungen der Brexit-Entscheidung. Erschwert wird die Lösungsfindung dadurch, dass auch das Parlament in London sich uneins über die nächsten Schritte ist.
Für Deutschland bedeutet dies, dass auch weiterhin Ungewissheit vorherrscht. Eine solche Ungewissheit dürfte sich negativ auf Investitionen auswirken. Unternehmen müssen wichtige Entscheidungen zurückstellen.
Andererseits sollten sich Investoren von der aktuellen Lage nicht einschüchtern lassen. Denn gute Investitionen lohnen sich schließlich immer, auch in ungewissen Zeiten. Und natürlich gibt es auch Investitionen, die vom Brexit letztlich kaum beeinflusst werden. Hilfe versprechen hier inzwischen viele Anbieter wie Onvista Webtrading, die die verzweifelte Suche nach guten Investments zu ihrem Geschäft gemacht haben.

Harter oder weicher Brexit?
Weil sie um die Folgen des Brexit wissen, haben sich deutsche Unternehmen in den vergangenen Monaten bereits so gut es geht vorbereitet. Firmen, die in England produzieren, oder von einem ungeordneten Brexit betroffen wären, arbeiten mit aller Kraft daran, die eventuellen Schäden auf ein Minimum zu begrenzen. Dabei ist es relativ schwierig, für alle Eventualitäten gewappnet zu sein. Firmen wie BMW und Bayer versuchen zumindest, die schlimmsten Szenarien zu verhindern.
Aber Handelszölle, die nach dem Brexit auf deutsche Exporteure zukommen würden, sind kaum zu umgehen. Negative Auswirkungen auf die deutsche Konjunktur lassen also nicht verhindern. Wie groß der Schaden durch den Brexit sein könnte, ist dabei nur schwer abzusehen. Wirtschaftsexperten rechnen mit einem Rückgang des deutschen BIP von mindestens 0,5 %, sollte der Brexit tatsächlich stattfinden.
Im Gegenzug könnte die deutsche Konjunktur profitieren, wenn die Debatte um den Brexit unendlich in die Länge gezogen würde. Denn je länger die Verhandlungen und Abstimmungen sich hinziehen, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit, dass der Brexit gar nicht erst stattfinden wird. Und wie bereits erwähnt, mehren sich die Anzeichen und Befürworter eines zweiten Referendums.
Der Exit vom Brexit?

Doch ist es überhaupt möglich, dass der Brexit nicht stattfinden wird? Es gibt zumindest einige prominente Stimmen, die dies ins Gespräch bringen. Zumindest wachsen die Chancen auf ein zweites Referendum. Der Präsident des Europäischen Rats, Donald Tusk, bezifferte die Möglichkeit auf einen Exit vom Brexit auf 30 %. Um den Brexit zu verhindern, wäre ein solches zweites Referendum notwendig.
Sollte dieses Referendum dann mit einem „Nein“ zum Brexit ausgehen, könnte sich das komplette Problem nicht nur für Deutschland erledigt haben. Denn der größte Verlierer eines Brexit wäre laut Wirtschaftsexperten immer noch England. Experten sagen England für diesen Fall eine schwere Rezession voraus. Nicht zuletzt deshalb würde die Regierung in London ein solches Szenario mit Sicherheit gerne vermeiden. Um sich allerdings aus diesem Bedrohungs-Szenario zu befreien, müsste sich noch so einiges in eine andere Richtung entwickeln. Für den Moment stehen also alle Anzeichen auf Brexit.
Dementsprechend sollten Investoren und Firmen auch ihre Brexit-Strategie für die kommenden Monate und Jahre aufbauen.

Die meisten deutschen Sparer sind von einem Brexit nicht direkt betroffen. Nur wenn Sie Ihre Spareinlagen bei einer britischen Bank angelegt haben, um die dort recht ansehnlichen Zinsen zu genießen, müssen Sie über Ihre nächsten Schritte nachdenken.
Aber deutsche Sparer könnten durchaus indirekt vom Brexit betroffen sein. Denn die Ungewissheit an den Märkten und die Konjunktur könnten dafür sorgen, dass der Leitzins weiterhin niedrig gehalten wird. Eine Weiterführung der Niedrigzinspolitik führt zwangsläufig dazu, dass auch der deutsche Sparer keine Entlastung bekommt. Ob ein Exit vom Brexit auf der anderen Seite ein Ende der Niedrigzinspolitik einleiten könnte, ist derzeit angesichts der weltweiten Eintrübung der Konjunkturaussichten ebenfalls fraglich.

Quelle: "JA_NEIN_BREXIT"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 16.05.2019 21:46:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 16.05.2019 22:01
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