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"RAMIN_M:"

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23.05.2019 17:42

WIEN. Nach dem Bekanntwerden des sogenannten Strache-Videos gibt es nun eine mögliche erste konkrete Spur, die auf die Entstehung der Aufnahmen hinweist. Wie mehrere österreichische Medien berichten, soll der in Wien ansässige Anwalt Ramin M. das erstmalige Treffen zwischen Johann Gudenus, der zusammen mit Heinz-Christian Strache in dem Ibiza-Video zu sehen ist, und der angeblichen Oligarchennichte Aljona Makarowa arrangiert haben.
Die Russin soll eine Geschäftspartnerin eines vermeintlichen Münchner Detektei-Besitzers sein, der bei der Zusammenkunft auch dabei gewesen sein soll. Das Treffen fand am 24. März 2017 in einem Wiener Nobelrestaurant statt, sagte Gudenus der Presse. Makarowa sei in einem Maybach vorgefahren, inklusive Chauffeur und Bodyguards. Der Milliardär Igor Makarow sagte der russischen Ausgabe des Magazin Forbes: „Es ist allgemein bekannt, daß ich das einzige Kind in der Familie war und dementsprechend keine Nichten habe.“ Eine Frau namens Aljona Makarowa kenne er nicht.
Mehrere Treffen mit angeblicher Oligarchennichte und Münchner
Ramin M. hat laut der Zeitung Österreich Kontakte zu der Moderatorin und Kolumnistin Katia Wagner, die seit 2017 für die Kronen-Zeitung tätig ist. Die frühere Miss Earth Austria war Anfang 2017 in die Schlagzeilen geraten, als sie eine Anordnung des Arbeitsinspektorats publik machte, das Fenster in Kabinen für ein Intim-Waxing-Studio gefordert hatte. 50 Prozent des Studios gehören dem Blatt zufolge Ramin M. Außerdem soll der Jurist schon mit dem SPÖ-Anwalt Gabriel Lansky zusammengearbeitet haben.
Wie Gudenus der Presse schilderte, sei es bei dem ersten Treffen um den Kauf von Grundstücken und Wäldern aus dem Nachlaß von Gudenus‘ Vater, John, gegangen. Makarowa habe dort einen lettischen Paß vorgelegt und mit Kontoauszügen ihre Zahlungskräftigkeit beweisen wollen.
"Die Genossen täten gut daran auf die Abwahl Kurzens zu verzichten und wäre dies seit Jahrzehnten erstmals eine kluge Entscheidung oder sollten wir uns zwischenzeitlich von einem "linken EU_Staat" in Brüssel vertreten lassen? Abgesehen davon darf der "Jetztler" und Obervernaderer sich nicht auch noch darob rühmen einen BK abgeschossen zu haben. Es geht mir nicht um das Wohl des Herrn Kurz, es geht um die Republik und die braucht ausgewählte, versierte Minister, ganz sicher keine Xanthippen, wie aus den letzten Fernsehsendungen ersichtlich. Ganz sicher braucht Österreich einen Innenminister, der die Zuwanderung in Griff hat, Zuwanderung, die nicht von aussen bestimmt wird, einen Kanzler, der in Brüssel nicht durch Kniefall glänzt" (rjh)
(rjhCD6149)


Das ist die erste heiße Spur im Ibiza-Gate

(Bildquelle: „Der Spiegel“ / „Süddeutsche Zeitung“ / screenshot: Heinz-Christian Strache (r.) und Johann Gudenus in der Villa auf Ibiza: Erstes Treffen habe in Wien stattgefunden)
Anschließend habe der frühere FPÖ-Fraktionschef die beiden mehrere Male einzeln getroffen. Dabei habe Gudenus ihnen erzählt, Strache und er würden ihre Sommerurlaube gerne auf Ibiza verbringen. Die beiden Lockvögel hätten dann behauptet, im Sommer 2017 zufällig zum selben Zeitpunkt auf Ibiza zu sein wie die beiden Politiker. Dort trafen sich Strache und Gudenus bekanntlich Ende Juli mit der angeblichen Oligarchennichte und dem Münchner.
Wer hat die Sicherheitsfirma beauftragt?
Laut Presse bietet die Firma des Münchner Detektei-Besitzers unter anderem verdeckte Ermittlungsteams an, um Straftaten aufzuklären. Die Webseite der angeblichen Detektei war demnach Ende 2018 offline gegangen.
Der Anwalt Ramin M. ist indes kein Unbekannter. Er soll den Medienberichten zufolge im Zusammenhang mit verfänglichem Material über Strache aufgetaucht sein. Gegen einen sechsstelligen Betrag bot er demnach 2015 Mittelsmännern mehrerer Parteien Fotos an, die Strache in einer Garage bei der Übergabe von Bargeld zeigten. Außerdem soll der Anwalt einen Beweis für den angeblichen Drogenkonsum des früheren FPÖ-Chefs haben.
Als Quelle hatte er damals einen frustrierten ehemaligen Fraktionsmitarbeiter erwähnt, der von Strache an den Rand gedrängt worden sei. Der Anwalt von Ramin M., Richard Soyer, teilte auf Anfrage des Blatts mit, sein Mandant könne aufgrund von Verschwiegenheitsverpflichtungen keine Aussagen zur Ibiza-Affäre machen. Unklar ist derzeit immer noch, wer die Sicherheitsfirma beauftragt hat, um das Treffen in der Villa auf Ibiza zu initiieren und das rund siebenstündige Video mit mehreren Kameras aufzunehmen. Die Süddeutsche Zeitung und der Spiegel, die das Material vergangenen Freitag teilweise veröffentlicht hatten, betonten, kein Geld für die Aufnahmen gezahlt zu haben.
(ls)
Quelle: "Strache_Ibiza"
Kanzler Kurz wird gestürzt

Als Alexander Van der Bellen kandidierte und breit unterstützt wurde, sich Teile der SPÖ vom eigenen Bewerber Rudolf Hundstorfer abwandten, befürchtete ich schon, dass es um das Ausnutzen der Kompetenzen des Bundespräsidenten ging. Dies bewahrheitet sich nun, ist jedoch nur ein Faktor von mehreren beim Coup gegen die Bundesregierung. Binnen weniger Tage wurde eine Kettenreaktion an falschen strategischen Entscheidungen ausgelöst, was nun dazu führt, dass sich Bundeskanzler Sebastian Kurz selbst abschießt. Weil er ganz nach dem Willen der „Putschisten“ (sichtbar sind Medien auch im Ausland, Opposition, deutsche Parteien usw.) FPÖ-Minister abberuft und da besonders Herbert Kickl im Visier hat, bringt er die Blauen unrettbar gegen sich auf. Kickl sagte gerade: „Kurz hat sich in eine Sackgasse manövriert und vielleicht nicht damit gerechnet, dass wir Freiheitliche eben nicht Regierungsämter mit aller Macht verteidigen wie andere. Er hat sich jetzt einer linken Achse von Van der Bellen und SPÖ ausgeliefert.“ Somit werden die Freiheitlichen einem Misstrauensantrag zustimmen, den Agent Peter Pilz namens der Opposition einbringen wird, wie er auch für diese so oft gegen Kickl sprach. Es hätte durchaus die Möglichkeit bestanden, bis nach der EU-Wahl zu warten, da ja die peinlichen Ibiza-Partypeople Heinz Christian Strache und Johann Gudenus sofort zurückgetreten sind. Kurz spielt aber entweder ein falsches Spiel oder er hat nicht die Nerven eines Wolfgang Schüssel, der sich nicht ins Bockhorn jagen lässt, wenn ein paar Tausend medienunterstützt am Ballhausplatz demonstrieren.

Kurz ist genauso in die Falle gegangen wie vor ihm Strache und Gudenus in einer mit entsprechendem Aufwand und auch psychologischem Know How vorbereitete Lockspitzelaktion. Denn er sollte nun zu Reaktionen verleitet werden, die er nach wenigen Tagen bereut, die aber bereits zu vollendeten Tatsachen geführt haben. Warum auch immer zwei Jahre zwischen Honeytrap und Veröffentlichung lagen, wurde die Bombe vor der EU-Wahl gezündet, war aber wohl in Reserve für den passenden Zeitpunkt, wenn man sie vor der Wahl 2017 nicht mehr einsetzte. Wenn mich meiner Erinnerung nicht trügt, wer eine kurze Einschulung erhält in Geheimdienstmethoden, vor denen er gewappnet sein muss, dann gilt dies sicher für Regierungsmitglieder, vielleicht auch für Klubchefs, was Strache ja vorher war. So oder so hätten sie vorsichtig sein müssen, sodass Polizisten und Geheimdienstler ihr Verhalten selten dämlich finden und erklären, dass professionell vorgegangen wurde und was dies in Wahrheit bedeutet. Deshalb verweise ich auf die Ausführungen von Ex-BND-Chef August Hanning zur Manipulation von Wahlen (und danach ein Interview mit Günther Wallraff) und auf Zitate von der Facebookseite des obersten deutschen Polizeigewerkschafters Rainer Wendt: „Hoffen wir, dass irgendwann ans Licht kommt, wie diese Aufnahmen vor zwei Jahren auf Ibiza entstanden sind, wer tatsächlich dafür verantwortlich ist und welchen Zweck sie wirklich haben.

(August Hanning)
Strache ist weg, Österreich wählt neu, ich wünsche Bundeskanzler Kurz, dass er sein Amt behält und weiter für Österreich und Europa arbeiten kann. Viele Deutsche beneiden Österreich für diesen Regierungschef und ich kann sie verstehen. Was mich beunruhigt, ist die Methode. Es riecht förmlich nach Geheimdienst, nach Illegalität und nach einem Vorgehen jenseits aller Rechtsstaatlichkeit. Wenn dies als gerechtfertigt durchgeht, weil es immerhin ‚den Strache zur Strecke gebracht‘ hat, wird mir Angst und Bange. Wo sind die Grenzen, ist ‚gegen Rechts‘ alles erlaubt? Was, wenn solche Methoden zur Normalität werden? Es geht nicht nur um Politik, nicht nur um unmögliches, ja skandalöses Verhalten Einzelner. Es geht auch darum, ob Werte wie Privatheit, Vertraulichkeit, Vertrauen, intime Schutzräume überhaupt noch da sind. Wenn sie weg sind, sind sowohl unser Rechtsstaat als auch unsere Freiheit verloren.“ Auch Ex-Verfassungsschutzchef Hans Georg Maaßen sieht hier eine große Gefahr siehe unten; und wir wissen nicht, wie viele Menschen in exponierter Position unter Druck gesetzt werden und sich auch wegen einer feindseligen Presse, die immer Rufmord-Handlanger ist, nicht wehren können. Es bestätigt diese still Leidenden, dass Lockspitzel, Anbahnung, Aufnahme und Outing hymnisch ohne das geringste Unrechtsbewusstsein gefeiert werden.

(Maaßen in der Bild, 19.5.2019 /Facebook)
Die SPÖ ist sehr nervös, weil immer wieder der Name Tal Silberstein fällt und versucht dies wie Medien als „antisemitisch“ zu brandmarken, obwohl die Leute nicht der Semit, sondern der Mossad-Mann interessiert. Rein zufällig sah man siehe Twitterposting unten Christian Kern und Alfred Gusenbauer eben nicht in Tel Aviv, sondern in der Wiener Innenstadt. Dies just dann, als zuerst der ÖVP-Vorstand tagte, dann Kurz, Kickl, Van der Bellen sich beredeten und Kurz sich selbst vernichtete, indem er die Entlassung des Innenministers aus dem Amt vorschlug. Nahezu gleichförmig traten zuvor und zugleich SPÖ, NEOS, Jetzt/Pilz und Grüne für eine „Expertenregierung“ ein und Pilz verkündete per Pressekonferenz, dass er nicht Kickl (wie angekündigt), sondern Kurz das Misstrauen aussprechen wolle und damit rechnete, dass der Antrag eine Mehrheit bekommt. Als alter Hawerer von Ex-Präsident Heinz Fischer und Van der Bellen nahm er an, dass Kickl sowieso schon Geschichte ist, der selbst noch darauf beharrte, im Amt zu bleiben. Man muss wissen, dass der so sehr ins Visier genommenen Minister Pilz als Agenten bezeichnete, dieser dann scheinbar ironisch mit einer Anfrage reagierte, die Kickl nun nicht mehr beantworten muss (Frist wäre bis Mitte Juni). Gusenbauer und Kern verbindet nicht nur der Name Tal Silberstein, sondern auch der Geschäftspartner Hans Peter Haselsteiner, der auch die selbst von Silberstein beratenen NEOS sponsert.

(Kern und Gusenbauer)
Weil man Strache dafür bashte, dass er der „Oligarchin“ vorschlug, sich in die Kronen Zeitung einzukaufen, sei erwähnt, dass genau dies Rene Benko getan hat, bei dem Gusenbauer Aufsichtsratsfunktionen hat und der Verfasser des „Prinzessinnen-Dossiers“ (für Silberstein) arbeitet. Haselsteiner ist auch beteiligt, und wie Recherchen zeigten, macht Benko noch Business mit Beny Steinmetz, dem Gusenbauer- und Silberstein-Geschäftspartner, der am 14. August 2017 wie SIlberstein verhaftet wurde. Benko hat einen Kredit bei der russischen Sberbank laufen, für die Tony Podesta lobbyierte (auch Boeing- und Lockheed-Lobbyist), dessen Bruder John mit einem Sberbank-Vertreter im Aufsichtsrat des Joule-Energiekonzerns saß. Beide Podestas sind mit der Clinton-Kampagne verbunden, die geheimdienstliche Mittel inklusive „Lockvögel“ gegen jene des Konkurrenten Trump einsetzte. Für Lobbying für die frühere ukrainische Regierung engagierte Podesta neben Gusenbauer auch die Kanzlei Skadden und die Lobbyfirma FTI Consulting. Beide finden wir beim „Krieg“ von Ex-Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (mit Pilz und Gusenbauer) gegen Airbus wieder, dem Ex-Minister Norbert Darabos geopfert wurde. Wie sehen jetzt besonders deutlich, dass die Opposition nicht wirklich aus klar voneinander getrennten Parteien besteht und der Bundespräsident keineswegs überparteilich und unabhängig agiert.

(Höbart -FPÖ/ und Fake-Account chriss71 über Silberstein)
Es ist kein Wunder, dass auch Rudi Fussi ablenkt, der im Wahlkampf 2017 mit SIlberstein zusammenarbeitete. Nun bestreitet Silberstein, dass er auch nur entfernt mit dem Ibiza-Video zu tun hat, das am 24. Juli 2017 mit sechs versteckten Kameras in einer gemiteten Villa aufgenommen wurde. Was in Österreich passiert, hatte gerade dann wenig Aufmerksamkeit in Israel, als es Enthüllungen über die persona non grata Strache gab, weil der Song Contest stattfand. Wer sich an den Wahlkampf 2017 erinnert, weiss noch, dass nur häppchenweise zugegeben wurde, wie weit Silberstein wirklich involviert war – von „nur Focusgruppen“ zu „ging im Kanzleramt aus und ein, Kern entschied prasktisch nichts ohne ihn“ war es ein weiter Weg. Silberstein platzierte eine NEOS-Mitarbeiterin, die immerhin in Singapur studiert hatte, als Terminsekretärin bei Kern, sodass er stets Bescheid wusste; für die Koordination von Kampagnen war auch Kanzleramtsminister Thomas Drozda (heute Bundesgeschäftsführer) zuständig. Im Wahlkampfsommer 2017 schrieb Heute: „Außenminister Sebastian Kurz geht eine Woche Bergsteigen in Südtirol. Mit der Familie nach Ibiza zieht es im Juli für eine Woche Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ). Das selbe Ziel hat traditionell auch FPÖ-Chef Heinz Christian Strache.“

(Entlastungsoffensive per DATUM)
Es ist bezeichnend, dass ein paar magere Sätze von Silberstein als Dementi genügen und er nicht mal nach seiner Einschätzung der Entstehung des Videos gefragt wird. Medien verschleiern jedoch auch, indem sie „Silberstein oder der Mossad“ statt „Silberstein UND der Mossad“ schreiben. Jede/r kann selbst nach „Sunday Standard Mossad“ googeln und erfahren, wie sich der israelische Geheimdienst u.a. die inneren Angelegenheiten des an Bodenschätzen reichen Botswana einmischt (wo wir nicht nur Silberstein, sondern auch Steinmetz begegnen). Oder sich virtuell nach Rumänien begeben und nach „Laura Codruta Kövesi Black Cube Silberstein“ suchen; wen Black Cube bekannt vorkommt, der denke an Harvey Weinstein (für den die Mossad-nahe Firma übrigens auch Lockvögel einsetzte) oder an die Beschattung von Journalisten im Wahlkampf 2017. Das Interview unten aus dieser Zeit mit Herbert Kickl macht übrigens deutlich, warum er so sehr ins Visier genommen wird. Man kann nach dem kurzsichtigen Verhalten von Kurz sogar sagen, dass Kickl das Hauptziel in der Regierung darstellte, als hochintelligenter Stratege, den man nur erwischt, indem ihm die Taten anderer angelastet werden. Es scheint, dass dei ÖVP keinen Nachfolger von Wolfgang Schüssel hat, während die SPÖ Norbert Darabos ausschaltet, den einer seiner „Aufpasser“ Stefan Hirsch ersetzen soll. Einige von Kickls Aussagen 2017 wirken übrigens geradezu prophetisch angesichts der gegewärtigen Ereignisse.


(Kickl zu Silberstein /2017)
WIr dürfen uns jetzt übrigens nicht von Ankündigungen von Jan Böhmermann oder dem Zentrum für Politische Schönheit verwirren lassen, die sich weiter in österreichische Angelegenheiten einmischen sollen und dabei wie „Tools“ von Geheimdiensten wirken. Es wird alles getan, um von Statements anzulenken, die auf den klar ersichtlichen Geheimdiensthintergrund hinweisen, weil es dafür nicht allzu viele Verdächtige gibt. Ebenfalls auch zum Selbststudium sei empfohlen, sich mit Enthüllungen über die angloamerikanische Integrity Initiative zu befassen, die angeblich hybrider Kriegsführung Russland kontern soll, selbst aber nicht anderes ist. Vergleichbar mit dem Blattschuss auf die Bundesregierung ist die Operation Moncloa, mit der binnen weniger Stunden verhindert wurde, dass der anerkannte Experte für Terrorismus, Geheimdienste, Geopolitik Colonel Pedro Banos spanischer Direktor für Nationale Sicherheit wird. Das konzertierte Vorgehen gegen Banos über „Cluster“ mit scheinbar unzusammenhängenden Akteuren ist durchgesickert, war aber sehr effektiv. Man unterstellte ihm Nähe zu Putin, wie es auch bei Jeremy Corbyn versucht wird und bei der FPÖ, wozu leider das patscherte Agieren von Strache und Gudenus beitrug. Es belegt aber, dass sie wohl kaum Geheimdienstkontakte haben, sonst wären sie vor der „Oligarchin“ gewarnt worden. Doch sie werden von Medien attackiert, die man am besten mit dem Begriff Mockingbirds (von „Operation Mockingbird„) bezeichnet, und von einer Opposition, bei der es nie weit ist zum nächsten fremden Dienst.

(Oppositions-Gleichklang: Rendi-Wagner/Meinl-Reisinger)
Es war bezeichnend, dass es kaum Mainstream-Berichte über Leaks zur Integrity Intiative gab, dies sich auch gegen Donald Trump richtet. Leider schien man meinen Hinweis auf angloamerikanische hybride Kriegsführung in mehreren EU-Ländern bei uns nicht ernst genug genommen zu haben. Denn wenn Anonymous zugespielte Dokumente, deren Echtheit bestätigt wurde, auch keine Angaben zu einem „Austria Cluster“ enthielten, gab es doch Anzeichen, dass eines existiert (auch die Verhaftung eines vermeintlichen russischen Spions nach britischem Tipp erscheint dubios). Ein Bezug zur Integrity Initiative bei der Verbreitung des Videos erscheint plausibel, auch wenn man an das „German Cluster“ denkt und die Rolle deutscher Medien: „Groß war die Aufregung, als der SPIEGEL vermeldete, einem ‚Betrugsfall im eigenen Hause‘ zum Opfer gefallen zu sein – nahezu alle großen Medien berichteten und waren sich dann aber auch schnell darin einig, dass dies ein bedauernswerter Einzelfall gewesen sein muss. Diese Zuversicht ist erstaunlich, da sich zeitgleich dank der Veröffentlichung geleakter interner Dokumente eines britischen Think Tanks ein ungleich größerer Fall von Meinungsmache und Propaganda in den westlichen Medien umreißen lässt – die Rede ist von der ‚Integrity Initiative‘, einem Programm des dubiosen britischen ‚Institute for Statecraft‘; maßgeblich finanziert vom britischen Außenministerium und der NATO, geleitet von Personen aus dem engeren Umfeld der NATO, des britischen Militärs und der britischen Geheimdienste. Offiziell soll es darum gehen, ‚russische Desinformationen‘ zu kontern. Eigentlich – das legen die internen Papiere nahe – geht es jedoch eher darum, die Lufthoheit in der Propagandaschlacht zu behalten und die NATO-Sichtweise zur vorherrschenden Meinung zu machen, um – in den Worten von Piers Robinson – die ‚antirussische außenpolitische Agenda westlicher Regierungen zu promoten‘. Man könnte auch von einem Infokrieg sprechen, dessen Krieger in Denkfabriken, Universitätsinstituten und Redaktionsbüros sitzen.“

(Silberstein wird reingewaschen)

(PIlz-Pandi-Kronenzeitung)
Wir haben also bei der Ibiza-Operation die Silberstein-Spur, die Frage nach der Integrity Initiative und nach Black Cube, und wir müssen an Beziehungen von SPD und SPÖ zur Presse denken und an internationale Vernetzungen. Und wird müssen zwischen der Lockvogel-Falle und ihrer Vorlaufzeit 2017 und dem Einsatz der Video-Bombe differenzieren. Wahrscheinlich hätte sie bereits im Wahlkampf vor zwei Jahren eine Wende (zugunsten der SPÖ?) herbeiführen sollen. Naheliegend ist trotz allem, an Silbersteins Verhaftung drei Wochen nach der Aufnahme und den darauffolgenden Hausarrest als Hinderunsgrund zu denken. Denn er ließ auch, aus der Löwelstraße outgesourced, verdeckt Facebook-Gruppen einrichten, die Kerns Konkurrenten Kurz diskreditieren sollten. Dies wurde Ende September 2017 aufgedeckt und rief Black Cube i.a. Silberstein auf den Plan. Damals trat Kern nicht zurück, der dies jetzt aber Kurz nahelegt (was zu Pilz und Co. passt). Kickl meinte, dass Kurz zuerst seinen Verzicht auf das Innenministerium wollte, dann jedoch darauf beharrte, dass kein Blauer das Ministerium führt. Soll verhindert werden, dass das BVT herausfindet, wer die Drahtzieher des Coups sind? Es ist sicher spekulativ, aber was, wenn man Strache mit bösartigen Gerüchten sowohl über Kern als auch über Kurz fütterte, um ihn dabei zu ertappen, wie er es einmal anspricht?

(Black Cube: Lockspitzel für Harvey Weinstein)
Da er tatsächlich sowohl Kern als auch Kurz schwer beleidigte, hätte das Video auch aus diesem Grund Chaos gestiftet. Man kann als Geheimdienst oder – wie Hanning andeutet – geheimdienstnahe Firma anhand des Persönlichkeitsprofils einschätzen, wie man wem was serviert und wo er es dann selbst anbringt (bzw. wer überhaupt nicht an Tratsch interessiert ist). Strache hatte sich in einem entsprechenden Setting so wenig unter Kontrolle, dass seine Frau jetzt auf ihn sauer ist. Damals war die FPÖ aber noch in Opposition, sodass man nicht auf Herbert Kickl, den späteren Innenminister abzielen konnte, der mit der Ibiza-Szene nichts am Hut hatte. Die Coverstory mit einem in Deutschland kursierenden Video können wir uns schenken, denn natürlich musste es verdeckt publiziert werden mit „plausible deniability“ für Geheimdienste etc. Es gab nie eine offengelegte und überprüfbare Abrechnung der SPÖ-Ausgaben für Tal Silberstein, dessen Beteiligung in dieser angespannten Lage alle Oppositionsparteien und den Bundespräsidenten kompromittiert. Dann wäre das Gegenteil des Coups erreicht werden, also muss Kickl weichen und er darf keinen an Aufklärung interessierten Nachfolger haben.
PS: Claus Pandis „Wie ein Autounfall“ ist besonders geschmackvoll angesichts des Todes von Jörg Haider 2008, auf den übrigens Titanic gegenüber Kurz anspielte. Letztes Jahr „gratulierte“ die Krone Darabos zum Geburtstag mit einer Fotomontage, die ihn vor einem blutverschmierten Pick-Up (Golan-Affäre) zeigte.

Quelle: "Sturz_KURZ"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 23.05.2019 17:42:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 23.05.2019 17:42
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