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"NEUWAHLEN"

"NEUWAHLEN"

08.06.2019 19:03

Zur diesjährigen Sitzung der Bilderberggruppe, die vom 30. Mai bis 2. Juni in Montreux in der Schweiz stattfand, waren drei Italiener eingeladen. Es waren mit Lili Gruber, der Moderatorin des Fernsehsenders La7, eine weitere Journalistin, der ständige Moderator der Bilderberg-Gruppe - Stefano Feltri, stellvertretender Direktor von Fatto Quotidiano unter der Leitung von Marco Travaglio. Der „dritte Mann“, den die Bilderberger auswählten, ist Matteo Renzi, Politiker der Partito Democratico und ehemaliger Präsident des Ministerrates.
Die Bilderberggruppe, die 1954 auf Initiative bestimmter US-amerikanischer und europäischer „bedeutender Bürger“ formell gegründet wurde, wurde in Wirklichkeit von der CIA und dem britischen Geheimdienst MI6 gegründet, um die NATO gegen die UdSSR zu unterstützen. Nach dem Kalten Krieg spielte sie weiterhin die gleiche Rolle bei der Unterstützung der Strategie der USA und der NATO.
Die Gäste dieser jährlichen Treffen sind fast ausschließlich Bürger Westeuropas und Nordamerikas. Sie umfassen etwa 130 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Militär, den großen Medien und Geheimdiensten, die formell in privater Funktion teilnehmen. Sie versammeln sich hinter verschlossenen Türen in luxuriösen Hotels, jedes Jahr in einem anderen Land, und werden durch drakonische militärische Sicherheitssysteme geschützt. Journalisten und Beobachtern ist der Zugang nicht gestattet, und es wird nie ein Kommuniqué veröffentlicht. Die Teilnehmer sind zum Schweigen verpflichtet - sie dürfen nicht einmal die Identität der Redner preisgeben, die ihnen Informationen gegeben haben (unter völliger Missachtung ihrer erklärten „Transparenz“). Wir wissen nur, dass sie in diesem Jahr vor allem über Russland und China, Rauminstallationen, eine stabile strategische Ordnung und die Zukunft des Kapitalismus gesprochen haben. (von Manlio Dinucci)
"wer von den getreuen Altsozialisten glaubt denn noch, dass finanzielle Wahlhilfe, in welcher Höhe, von wem auch immer, gespendet, geliehen, ein echtes sozialistisches Wahlprogramm ersetzen kann? Was nutzt es, wenn ich best gekleidet, hohe Luftsprünge machen kann aber nicht in der Lage bin, rhetorisch das Wahlvolk zu begeistern, es statt Zustimmung, BUH_Rufe regnet. Zeigen die Genossen fiktive Einigkeit, wissen wir alle, dass sich Teile der Basis, samt Doskozil, Kaiser, Ludwig einen Pfeiff-was um die Befindlichkeit ihrer Vorsitzenden kümmern, mag sie noch so sehr von einer eingeflüsterten Trendwende überzeugt sein. Wir alle haben die inhaltsleeren, nichtssagenden Kampfreden der roten J.P.R.W. hören dürfen und war kein Wort, kein Satz dabei, der auf die Grundbedürfnisse, Wünsche des ureigenen Klientels, der Arbeiterschaft, annähernd eingegangen ist. Diese deutlich sicht-, erkennbare Abgehobenheit wird kein zusätzlicher Wahlkampfeuro zudecken können. Die roten Herrschaften vergessen gänzlich, dass bei der letzten Wahl zwischen 5+ 7 % Grüne so naiv waren, die Stmmen bei der SPÖ abzuliefern und steht festgeschrieben diese Stmmen sind verloren. Grüß Gott SPÖ, bei 18 bis maximal 25%." (rjh)
(rjhCD6149)


Der lange Arm der Bilderberg Gruppe

(Die Ankunft von Henry Kissinger und Mike Pompeo im Montreux Palace beim 67. Treffen der Bilderberg Gruppe)
In den letzten Jahren wurden viele absurde Geschichten über die Bilderberger Gruppe geschrieben. Auf der Grundlage der Dokumente ist es jedoch möglich, eine zuverlässige Vision zusammenzustellen. Zahlreiche Forscher haben daran gearbeitet. Es ist absolut keine Weltregierung, sondern ein von der CIA und dem MI6 geknüpftes Netzwerk zur Unterstützung der NATO.
Die wichtigsten Präsenzen in diesem Jahr waren wie immer die der USA; Henry Kissinger, „historische Figur“ der Gruppe, gemeinsam mit dem Bankier David Rockefeller (Gründer des Bilderberger und der Trilateralen Kommission, er starb 2017); Mike Pompeo, Ex-CIA-Chef und derzeit Außenminister; General David Petraeus, Ex-CIA-Chef; Jared Kushner, Berater (und Schwiegersohn) von Präsident Trump für den Nahen Osten und enger Freund des israelischen Premierministers Benjamin Netanyahu. Anschließend folgte Jens Stoltenberg, Generalsekretär der NATO, der ein zweites Mandat für besondere Serviceleistungen für die USA erhielt.
Vier Tage lang haben diese Vertreter in geheimen multilateralen und bilateralen Treffen mit anderen mehr oder weniger bekannten Persönlichkeiten der Großmächte des Westens das Netz der Kontakte verstärkt und erweitert, das es ihnen ermöglicht, die Regierungspolitik und die Ausrichtung der öffentlichen Meinung zu beeinflussen.
Die Ergebnisse sind sichtbar. In Il Fatto Quotidiano verteidigt Stefano Feltri die Bilderberggruppe heftig und erklärt, dass diese Treffen im Geheimen abgehalten werden, um einen Kontext der klaren und offenen Debatte zu schaffen, der speziell nicht-institutionell ist, und greift die „zahlreichen Verschwörungstheoretiker“ an, die Legenden über die Bilderberggruppe und die Trilaterale Kommission verbreiten.
Er verzichtet jedoch darauf, die Tatsache zu erwähnen, dass unter diesen „zahlreichen Verschwörungstheoretikern“ Richter Ferdinando Imposimato stand, Ehrenpräsident des Obersten Kassationsgerichts (er starb 2018), der das Ergebnis der von ihm eingeleiteten Ermittlungen wie folgt beschrieb: „Die Bilderberggruppe ist teilweise für die Strategie der Spannungen und damit auch der Massaker verantwortlich“ - angefangen bei der Piazza Fontana, bei der die Bilderberggruppe mit der CIA und den italienischen Geheimdiensten, mit Gladio und den neofaschistischen Gruppen, mit der P2-Loge und den USA-Freimaurer-Logen in NATO-Basen zusammenarbeitete.

Sogar Matteo Renzi ist nun in diesen prestigeträchtigen Club aufgenommen worden. Mit Blick auf die Möglichkeit, dass sie ihn wegen seiner Talente als Analytiker eingeladen haben könnten, bleibt uns die Hypothese, dass diese mächtigen Männer und Frauen heimlich eine andere politische Operation in Italien vorbereiten. Feltri wird uns beschuldigen, dass wir uns den „zahlreichen Verschwörungstheoretikern“ angeschlossen haben.
Quelle: "Bilderberg_Gruppe"
Neuwahlen verschieben!?
Die österreichische Übergangsregierung, die nicht von Parteien gebildet wird wie nach der Wahl 2017 soll nun zu einem längerfristigen Provisorium werden. Dazu gehört Mediengetöse, dass die Beamten- und Richterregierung mit unangemessenen Vorschusslorbeeren versieht und ein Bundespräsident, der sie als Vertrauensregierung bezeichnet. Indem man einen Gegensatz kreiert, diffamiert man immer Vorgänger und schafft einen Spin, dem viele auf den Leim gehen, bis sie nach ein paar Monaten unsanft erwachen. Dann aber können sie nichts mehr ändern, sondern waren daran beteiligt, vollendete Tatsachen zu schaffen. Man verschleiert so, was wirklich gegen in diesem Fall Sebastian Kurz, Herbert Kickl, Karin Kneissl und Co. sprach und zugleich auch, was Brigitte Bierlein, Clemens Jabloner, Thomas Starlinger, Wolfgang Peschorn und andere qualifizieren soll. „Wir werden uns noch wundern, was alles möglich ist“ war eine Aussage von FPÖ-Chef Norbert Hofer im Bundespräsidentenwahlkampf 2016, die uns auch deshalb im Gedächtnis bleibt, weil Medien jeden blauen Sager auf die Goldwaage legen und anderes gerne übersehen. Der Funke, der den Coup zündete, war ein heimlich vor zwei Jahren auf Ibiza aufgenommenes Video, das Ex-FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz Christian Strache zu Fall brachte.
Nun wird in diversen Medien, abseits des Mainstream u.a. in meinem Blog, aber auch von Strache und Co. recherchiert, wie es zur Falle auf Ibiza kam; mit tagelanger Verspätung ermittelt endlich auch die Polizei (für die Justiz). Auch wenn manches noch widersprüchlich ist, stimmt inzwischen vieles überein, weist aber noch zuwenig konkret auf Hintermänner hin; man kann damit rechnen, dass versucht wird, diese zu vertuschen. Doch dies wird letztlich von der politischen Situation abhängen, und das kann bedueten, dass eine Partei (oder mehr als eine) eiskalt erwischt werden wird. Wir erlebten in den letzten Wochen die Anwendung des Strategems „Auf das Gras schlagen, um die Schlange aufzuscheuchen“, da die Krisenfestigkeit der früheren Bundesregierung getestet wurde. Es begann damit, dass die der FPÖ teilweise nahestehenden Identitären mit dem Terror von Cĥristchurch in Verbindung gebracht wurden durch eine vor vielen Monaten getätigte Spende des Attentäters. Dies zermürbte mehr als vorher jene Narrative, die rund um Ex-Innenminister Herbert Kickl und das BVT aufgebaut wurden. Somit war klar, wie reageirt werden würde, wenn man eine mediale Bombe zündet wie jenen Video-Zusammenschnitt, der am 17. Mai um 18 Uhr online ging über Medien, die zum International Consortium of Investigative Journalists gehören (Soros- und transatlantisch finanziert). Ehe wir uns versahen, brach die Regierung auseinander und wir werden von „Experten“ regiert, was einen Hauch von Austrofaschismus/Ständestaat bedeutet, historisch betrachtet.

(Vertrauen in den Coup haben)
Auch wenn viele Strache jetzt als Verschwörungstheoretiker abtun, wurden ihm und Johann Gudenus nur vage Fragen vorab gestellt, ohne dass sie wussten, worauf sich diese konkret beziehen. Wie das ausgewählte Material zustande kam, kann man sich denken, wenn man weiss, dass auch z.B. bei TV-Shows schon mal so lange geprobt wird, bis alles passt. Es soll wie live wirken; im Fall Ibiza wurde gefragt, bis die Antworten verwendbar waren; zudem wurde dann ja auch geschnitten, sodass rund 6 Stunden und 53 Minuten nicht öffentlich wurden. Die richtige Reaktion wäre gewesen, sich sofort gegen einen Eingriff aus dem Ausland zu wehren, der darauf abzielte, die Ratio auszuschalten und Schritte zu setzen, die unumkehrbar sind und zu einer Kettenreaktion führen. Ein kontrolliertes Leak denken sich in der Regel vor allem Geheimdienste aus, die wissen, was es bewirkt und „agents in place“ zur Verstärkung z.B. in der Politik und in den Medien haben. „Natürlich“ stellte sich Bundespräsident Alexander Van der Bellen nicht vor Österreich, sondern war bereits damit beschäftigt, diese Bundesregierung abzuwickeln. Übte er als Handlanger von verdeckt agierenden Kräften Druck auf Sebastian Kurz aus, damit Innenminister Herbert Kickl entlassen werden soll? Dies war klarerweise eine rote Linie für die FPÖ, die daher dann dem SPÖ-Misstrauensantrag gegen die gesamte Bundesregierung zustimmte, der sie nun ja auch nicht mehr angehörte.

(Erstaunen auf Twitter)
Wir dürfen nicht vergessen, dass Van der Bellen seit vielen Jahren mit Peter Pilz und Altbundespräsient Heinz Fischer verhabert ist. Von Letzterem erbte er dessen Berater Ludwig Adamovich, dessen Vater der letzten Regierung des Ständestaates angehörte und nach 1945 wie er selbst Verfassungsgerichtspräsident war. Was Van der Bellen in den letzten Tagen von sich gab, klingt weit mehr nach Adamovich als nach ihm selbst. Adamovich, Fischer, Van der Bellen, Kanzlerin Brigitte Bierlein (vom Verfassungsgerichtshof), Ex-Verwaltungsgerichtspräsident Clemens Jabloner als Justizminister stehen dafür, das bereits bisher bestehende hochkriminelle System von Massenenteigungen und Zwangsentrechtungen Zehntausender auszubauen. Bierlein schleudert mit ihren salbungsvollen Worten bei der Angelobung in der Tat ihre 1750 Euro-Louis Vutton-Tasche den Menschen ins Gesicht, die kriminellen Anwälten „anvertraut“ werden, die sie im Einvernehmen mit Richtern hungern, frieren und verrecken lassen. Es ist nichts anderes als x-facher Bruch vieler Gesetze sowie des österreichischen Staatsvertrags, der Menschenrechtskonvention, der EU-Grundrechtscharta, des Staatsgrundgesetzes von 1867, der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, wenn Menschen zu lebensunwertem Leben degradiert und zu einem Tod auf Raten verurteilt werden, damit sich Kriminelle a la Arisierung bereichern können. Bierlein wies höchstpersönlich die Beschwerde einer Juristin basierend auf der EU-Charta zurück, deren Mutter (wie so viele andere!) letztlich von Richtern und Anwälten getötet wurde, denn der VfGH sei „nicht zuständig“, wenn Menschen all ihre Rechte beraubt und Verbrechern ausgeliefert werden.

(Jetzt auf facebook)
Clemens Jabloner, der beinahe (wie Gabriel Lansky) Minister geworden wäre, als Alfred Gusenbauer 2007 eine Regierung bildete, saß perverser Weise der Historikerkommission vor, als es um die Restitution von in der NS-Zeit geraubtem Vermögen ging. Er tat aber so, als habe er noch nie von den Raubzügen krimineller Netzwerke in der Justiz gehört (so verhält sich auch Adamovich). Menschen heute sollen besser sterben, als dass man ihnen zurückgibt, was ihnen gehört und sie entschädigt für Verluste und erlittenes Leid. Diese massive Korruption schwächt den Staat als Ganzes und macht es zusätzlich leicht für Kräfte von außen, ihn weiter zu destabilisieren. Wenn bereits Bezirksgerichte Orte nackten Horrors sind, belegen auch sehr viele andere Beispiele, welch eine Willkür bei Verfahren z.B. vor Strafgerichten herrscht. Wer damit leidvolle Erfahrurngen gemacht hat, weiß in der Regel, dass er nur hoffen kann, dass es hie und da einen vernünftigen Staatsanwalt oder einen ausgleichenden Richter gibt. Auch deshalb hat der „Regime Change“ unter anderem mit anstehenden Verfahren zu tun, etwa die Eurofighter betreffend oder in der BVT-Affäre. Es ist jedoch nicht anzunehmen, dass die Hofburg-Clique Strache in eine Falle lockte, um bei passender Gelegenheit das Video an die Öffentlichkeit zu spielen; doch auch Van der Bellen verdankt seinen Sieg unter anderem dem SPÖ-„Berater“ Tal Silberstein. Verdächtigungen von Pilz in Richtung Kickl bedeuten in der Regel, dass dieser versuchte, etwas am überwältigenden Einfluss des Deep State bei uns zu ändern.


Es ist interessant, dass niemand auf die Pilz-Pressekonferenz heute reagierte, bei der er vor allem die ÖVP u.a. als „Oligarchenpartei“ attackierte, was freilich von den Haselsteiner-Benko-Gusenbauer-Lansky-usw.-Seilschaften ablenkt. Berichte können nicht verschleiern, was abgestrebt wird: „Er will sie nicht möglichst rasch in die Neuwahl flüchten lassen, sondern erst einen U-Ausschuss die Hintergründe des Ibiza-Videos aufklären lassen – und die Regelungen zur Parteienfinanzierung so verschärfen, dass die ÖVP zu ‚Sauberkeit‘ gezwungen ist. Wählen sollte man etwas später, aber noch heuer.“ Man kann es auch „Pilz will keine zu frühe Neuwahl“ nennen: „Pilz deponierte Dienstag seine Hoffnung, auch SPÖ und FPÖ – wie schon beim Misstrauensantrag – für die nötigen gemeinsamen Beschlüsse gewinnen zu können: Zunächst einmal müsste im Verfassungsausschuss (voraussichtlich am 11. Juni) der vorliegende Neuwahlantrag (in dem vom September die Rede ist) abgelehnt und die Auflösung nach Erledigung der anstehenden Aufgaben fixiert werden. Dann wäre die FPÖ am Zug, führte Pilz aus – weil die anderen mit ihren Unterschriften für den BVT-Ausschuss gebunden sind -, im Plenum am 12. Juni ein Minderheitsverlangen auf Einsetzung eines Ibiza-U-Ausschusses zu stellen. Dieser sollte über den Sommer tagen, um noch vor der Neuwahl die Hintergründe zu dem Video zu klären, das Heinz-Christian Strache alle Funktionen und die FPÖ die Regierungsbeteiligung kostete.“ Pilz will die Blauen wieder so über den Tisch ziehen wie 2017 beim 2. Eurofighter-Auschuss; übrigens ging ihm und Ex-Minister Hans Peter Doskozil auch der neue Innenminister Peschorn auf den Leim.

(Die Regierung lange arbeiten lassen, weil es eh das Parlament gibt?)


(Strache auf facebook)
Erinnern wir uns an den U-Ausschuss 2007, in dem Maria Fekter von der ÖVP verstanden hatte, dass Minister Darabos unter Druck gwsetzt wurde; nicht ohne Grund gab es dann keinen gemeinsamen Ausschussbericht, denn nur SPÖ, FPÖ und Grüne zogen an einem Strang. Das Eurofighter-Thema hat mit dem Deep State zu tun, weil es hier um Interessen der US-Rüstungsindustrie geht, insbesondere wenn Doskozil, Pilz und Peschorn 2017 Aribus anzeigten. Dies ist untrennbar mit Seilschaften verbunden, die internationales Lobbying, internationale Investitionen und ebensolche auch geheimdienstaffine Wahlkampfberatung vereinen. Daher spielt es eine wichtige Rolle beim Coup gegen die „gewählte“ Regierung, wobei man zur Vorlaufzeit auch etwas Seltsames beobachten konnte. In der lebhaften Debatte unter Usern zu Teil 16 wies jemand auf Katia Wagner hin, die die Ex-Freundin und Ex-Geschäftspartnerin von Ibizagate-Anwalt Ramin M. ist. Sie schrieb am 10. April 2019 in der Kronen Zeitung, online gestellt um 10:55 Uhr: „Aber Neuwahlen? Wohl kaum. Klar ist: Im politischen Geschäft gibt es nie todsichere Zukunftsprognosen. So unumstößlich eine Koalition im Moment auch erscheinen mag – mit einem Wimpernschlag kann sich in der Politik alles sicher Geglaubte drehen.“ An diesem Tag fand um 10 Uhr der Ministerrat statt, nach dem dann Gernot Blümel und Herbert Kickl zu den Medien sprachen.

(Blümel/Kickl)
Wagner bezog sich auf eine Presseausendungg des BZÖ vom 8. April 2019, das jedoch keine konkreten Anhaltspunkte hatte, sich aber an Schwarzblau mit ÖVP-Kanzler Wolfgang Schüssel erinnerte. Heute meint Ex-FPÖ-Staatssekretär Holger Bauer, dass Schüssel im Hintergrund aktiv sei; andere werfen Kurz vor, dass seine Berater in seinem Alter mit entsprechend weniger Erfahrung sind. Man beachte, was Kickl oben zur Migration sagt und wie er am Ende noch nachschiebt, dass er PIlz für einen Agenten hält. Es ist spekulativ, was er davon bereits im Ministerrat oder bei dessen Vorbesprechung am Vortag durchblicken ließ; wir dürfen davon ausgehen, dass keine Sitzung zu 100 % vertraulich ist. Bei Teil 16 ging es übrigens um Anwalt M., Frau Wagner und das Goldene Quartier; auch Bierlein hat einen indirekten Benko-Bezug über Susanne Riess. Dies wird hier angesprochen: „sie ist eine Freundin der Riess-Passer“, „wenn man etwas über sie wissen will, muss man mit der Riess-Passer sprechen“(ab Minute 6:12). Welch Zufall, dass Riess wie Gusenbauer im Aufsichtsrat der Signa-Holding sitzt, in die u.a. Haselsteiner investiert und der Sprecher von Signa seit dem Wahlkampf 2002 mit Silberstein befreundet ist. Wir wissen jetzt, welche Bedeutung Andeutungen von Jan Böhmernann am 13. April 2019 in einem Video zur Romy-Verleihung hatten – begann der Countdown drei Tage vorher zu laufen?

(Fussi-Fellner_Mölzer)
Die „verbeamtete Regierung“ setzt jedenfalls schon Welcome-Akzente, wie man u.a. bei Peschorn sehen kann. Übrigens brachte Doris Bures einen Ibiza-U-Ausschuss bereits am 2. Juni 2019 in der Pressestunde im ORF ins Spiel, die Vorsitzende des BVT-Ausschusses ist und als Ex-Finanzverantwortliche der SPÖ anders als der (unzuständige) Darabos nie im Eurofighter-Ausschuss befragt wurde. Dort spart man aber auch die Frage aus, welche Rolle der Verbündete von Doskozil, Peter Pilz wirklich spielt, da man ihn sogar am 14. März 2019 Doskozil befragen ließ. Übrigens agitiert Rudi Fussi, den man oben sieht, schon seit Jahren gegen Airbus und Eurofighter – die cui bono-Frage stellt sich wie bei Pilz, Gusenbauer, Peschorrn und Co. Kickl selbst beurteilt die neue Regierung sehr zurückhaltend: „Verwaltung durch Übergangsregierung gesichert, politische Weichenstellung im Herbst“. Fussis künstliche Empörung über „Verkauf an die Russen“ lenkt davon ab, dass Signa einen Kredit bei der russischen Sberbank laufen hat und Haselsteiner halb Sotschi (Olympia 2014) baute; bei der Krone investierte dann übriges keine falsche Oligarchin, sondern ebenfalls Benko. Einen U-Ausschuss im Sommer tagen zu lassen, um die Wahl ein wenig zu verschieben, ist auch deshalb absurd, weil er ohne Zeugenbefragungen nicht viel mehr herausfinden kann, als jetzt an Recherchearbeit geleistet wird. Daher kann es Pilz nur darum gehen, den Neuwahlbeschluss vorerst zu verhindern…
Quelle: "Neuwahlen"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 08.06.2019 19:03:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 08.06.2019 19:03
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