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"10_GEBOTE"

"10_GEBOTE"

10.06.2019 19:46

Das Christentum ist größer als eine Religion. Es ist zentrales Ereignis menschheitlicher Geistesentwicklung, ob man daran glaubt oder nicht. So steht das Pfingstgeschehen in einem tiefen Zusammenhang mit der europäischen Entwicklung des Menschen zur freien, sich selbst bestimmenden Individualität, die sich zunehmend einem antichristlichen religiösen Totalitarismus ausgesetzt sieht, der in seinem eigenen Hause bedrohlich heranwächst. Eine notwendige Besinnung in den Zeiten der Geistverwirrung und der Herrschaft des Unrechts.
Die Menschheit ist immer in einer seelisch-geistigen Entwicklung begriffen, die sich nicht irgendwie auf wundersame Weise aus materiellen Prozessen ergibt, sondern die von über dem Menschen stehenden göttlichen Mächten impulsiert wird. Dabei spielen die Religionen, durch die sich die Menschen mit ihnen in Verbindung zu setzen suchen, eine wesentliche Rolle der Bewusstwerdung. Gerade an der langen Entwicklung des innersten Wesens des Menschen, seinem „Ich“, das seinen Ursprung nicht im Irdischen, sondern in höheren Welten haben muss, kann man den Einfluss göttlicher Wesen besonders deutlich wahrnehmen, wie er in den Religionen ausgesprochen wird. (von Herbert Ludwig)
"Ein syrischer (irakischer?) Imam hat in der Basler König-Faysal-Moschee ein Loblied auf den bewaffneten Dschihad angestimmt. «Der Dschihad ist eine Tugend auf dem Wege Gottes. Denn der Dschihad ist die Höhe der Hügel der Religion und der Weg der Macht der Gläubigen. Er ist, nach dem Glauben an Gott, der beste Weg, mit dem man Gott näher kommt», sagte der Mann gemäß SonntagsZeitung Mitte Mai vor den Besuchern der Moschee. Ausserdem habe Mohammed gesagt, dass die Macht der islamischen Nation im Dschihad liege. Aus dem Kontext der Freitagspredigt geht dabei klar hervor, dass der Vorbeter gewaltsames Vorgehen meint"
(rjhCD6149)


Pfingsten begründet die freie Individualität

Pfingsten steht in tiefem Zusammenhang mit der Entwicklung der selbstbestimmten Individualität, die heute einem antichristlichen Totalitarismus ausgesetzt ist.

Das Ich-Erlebnis im Judentum
„Jahve“, der Gott des jüdischen Volkes, der immer als „Herr“ angeredet wurde, heißt übersetzt „Ich bin“. Auf die Frage des Moses an den ihm im brennenden Dornbusch Erscheinenden, was sein Name sei, antwortete er: „Ehjeh ascher ehjeh“, was zumeist übersetzt wird: „Ich bin der Ich bin“. Das bedeutet so viel wie: „Ich bin derjenige, der war, der ist und der sein wird. … Ich bin die Einheit in der Folge der Zeit. Ich bin die Identität des Ich, die sich selbst gleich bleibt in den Metamorphosen, die erfolgen im Laufe der Zeit.“ 1
Durch die Jahve-Kräfte, mit denen sich der jüdische Mensch im Allerheiligsten seiner Seele verband, entstand in ihm die Fähigkeit, sich in allem Wechsel als ein mit sich identisch bleibendes Wesen zu erleben, als ein Sohn des göttlichen „Ich bin“, das sich als der „Herr“ über alle wechselnden Seelenkräfte begreift, die es immer mehr zu beherrschen gilt.
Die Erfahrung des „Ich bin“ ist der Ursprung des Monotheismus. Wo das Monos, das Einzelne der Ich-haften Selbsterfahrung des Menschen entsteht, wird auch die Gottheit monotheistisch aufgefasst.
Doch war im Judentum die Erfahrung des Ich noch an das Leben in einem hebräischen Leibe gebunden. Jahve, das „Ich bin“, wurde im gemeinsamen Blute der Volksgemeinschaft erlebt, das gleichsam von Abraham durch die Generationen herunterrann. Nur wer Jude war, konnte an dem Ich- und dem damit verbundenen Monos-Erlebnis des Jahve teilnehmen, alle anderen Menschen waren für den Juden Heiden, die noch in der Vielgötterei verharrten. Das Ich war eingebettet in das Gruppenbewusstsein des Volkes, hatte sich noch nicht zu einem von allen Gruppenbindungen unabhängigen, sich von innen selbst führenden Ich emanzipiert. Es war insofern noch wie in einer Mutterhülle der Volksseele geborgen und von außen bestimmt.
Dies bedingte auch eine seelische Lenkung von außen. So wie von Abraham der Impuls ausging, die Leiblichkeit rein zu erhalten, damit das göttliche „Ich bin“ im Blute leben konnte, so ging von Moses der Impuls aus, die Seele rein zu halten, und sie nur mit den göttlichen Geboten, den Gesetzen der rechten Lebensführung zu erfüllen, in denen das Ich leben konnte. Das Ich war noch nicht imstande, sich von innen selbst zu bestimmen; es mussten ihm zur Entfaltung und Stabilisierung seines Wesens noch von außen Entwicklungslinien gegeben werden. Der Mensch konnte dem göttlichen „Ich bin“, nur dadurch treu bleiben, dass er dessen Gesetz erfüllte, das seinem eigenen Ich die rechte Richtung gab. Die Zehn Gebote sind zehn Richtlinien für die Ich-Entwicklung des Menschen, damit es immerkräftiger und selbständiger werden konnte.
Die Zehn Gebote

Luthers Übersetzung der Zehn Gebote ist insofern unzureichend, dass sie nicht diesen Zusammenhang des göttlichen „Ich bin“ mit dem „Ich“ des Menschen zum Ausdruck bringt.
Bei ihm lautet die Kurzfassung des 1. Gebotes:
„Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
„Der Herr“ ist aber das „Ich bin“ nicht nur im Gotte, sondern auch im Menschen. Daher übersetzte Rudolf Steiner aus diesem Sinnzusammenhang heraus den Urtext der Langfassung des 1. Gebotes:
„Ich bin das ewig Göttliche, das du in dir empfindest. Ich habe dich aus dem Lande Ägypten geführt, wo du nicht Mir in dir folgen konntest. Fortan sollst du andere Götter nicht über Mich stellen. … Denn Ich bin als das Ewige in dir und bin ein fortwirkendes Göttliches.“
.
Der jüdische Mensch sollte sein Ich als Spross des göttlichen Ur-Ich erkennen, das ihn zur Freiheit führen will, was in der ägyptischen Gefangenschaft nicht möglich war, wo der Mensch noch der äußeren suggestiven Führung der Priester unterstand.
Auch im 3. Gebot kommt es auf diese innere Ich-Beziehung an. „Du sollst den Feiertag heiligen“ bleibt da äußerlich, auch wenn man die Luther´sche Übersetzung der Begründung in Moses 2.20, Vers 8-11 hinzunimmt. Rudolf Steiner übersetzt diese Langfassung sinngemäß:
„Du sollst Werktag und Feiertag scheiden, auf dass dein Dasein Bild Meines Daseins werde. Denn, was als Ich in dir lebt, hat in sechs Tagen die Welt gebildet und lebte in sich am siebenten Tage. Also soll dein Tun und deines Sohnes Tun und deiner Tochter Tun und deiner Knechte Tun und deines Viehes Tun und dessen, was sonst bei dir ist, nur sechs Tage dem Äußeren zugewandt sein; am siebenten Tage aber soll dein Blick Mich in dir suchen.“
Die ersten drei Gebote fordern, wie der Mensch den Quell seines Ich im Gottes-Ich suchen soll. Im 4. Gebot (Verhältnis zu den Eltern) wird der Übergang zum sozialen Leben vollzogen, und alle folgenden Gebote, die eigentlich Verbote sind, haben den unausgesprochenen Appell zur Grundlage, nicht nur das eigene Ich, sondern auch das Ich im anderen Menschen zu achten, womit die Grundregel des sozialen Lebens gekennzeichnet ist: Sieh in deinem Nebenmenschen ebenso ein Abbild des göttlichen Ich, das du wertschätzen sollst, wie dein eigenes Ich. Das ist die geistige Begründung der Gleichheit vor dem Gesetz.
Die Voraussetzung der Freiheit

Wenn das Ich aus Entwicklungsgründen noch der Außenlenkung des Gesetzes bedurfte, dann musste einmal das Stadium erreicht werden, in dem es reif wurde, sich selbst zu bestimmen, in dem das Gesetz also seine Aufgabe erfüllt hatte. Es liegt im Wesen des Gesetzes zur Förderung der Ich-Werdung, dass es im Laufe der Entwicklung aufhören muss, ein von außen gebotenes Gesetz zu sein. Der Sinn des mosaischen Gesetzes erfüllt sich im Ende seines äußeren Zwanges. Die Treue dem Ich-Gesetz gegenüber muss den Menschen dazu führen, keines Gesetzes mehr zu bedürfen, das ihn von außen bestimmt.
Das bedeutet, dass der Inhalt des zunächst von außen gegebenen Gesetzes nach innen in die Einsicht des Ich zieht als etwas, das sozusagen zu seinem eigenen Lebenselement wird. Das Gesetz will in den ureigenen und freien Willen des Menschen selbst verwandelt werden. In der Freiheit des Menschen findet jedes Gesetz seine entwicklungsgeschichtliche Erfüllung.

„Es geht darum, dass der Mensch sich dieses Gesetz so aneignet, so mit eigenem Denken durchdringt, dass es ihm immer mehr einleuchtet, dass es zum Gesetz des eigenen Denkens selbst wird, so dass dasjenige, was Jahve will, zu dem wird, was der Mensch aus ureigenstem ichhaftem Wesen selbst will.“
Friedrich Schiller dichtete in diesem Sinne unter „Das Ideal und das Leben“: „Nehmt die Gottheit auf in euren Willen; Und sie steigt von ihrem Weltenthron.“

Doch um diesen Prozess nach innen zu erreichen, reichte die Kraft des Gottes eines einzelnen Volkes nicht aus. Denn das „Ich“ macht ja im Grunde den Wesenskern eines jeden Menschen aus, gleich welchem Volke er angehört; es ist etwas allgemein Menschliches. Jahve, der Volksgott der Juden, musste von einem ihm zwar verwandten, aber viel höheren Geist abgelöst werden, der der Gott der ganzen Menschheit, der Spender des menschlichen Ich überhaupt ist. Er musste die volle Kraft des „Ich bin“ in die einzelnen Menschen zu ihrer Verselbständigung hineintragen.
Christus
Aus dem Judentum als Volksreligion wuchs das Christentum heraus, das sich, jene überwindend und ablösend, als eine Menschheitsreligion ausbreitete. Und aus dem Johannes-Evangelium tönt uns entgegen, wie Christus den Menschen z. B. zuruft: „Ich bin das Licht der Welt.“ „Ich bin die Tür.“ „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Er spricht hier nicht nur von sich, dem göttlichen Sohn, sondern zugleich wörtlich von dem „Ich bin“, das als sein innerstes göttliches Wesen in ihm selbst und ebenso in jedem Menschen wirkt. Das „Ich bin“ ist der Weg der Entwicklung des Menschen und die Wahrheit seines Wesens, die sein eigentliches höheres, über den Volkszusammenhang hinausgehendes Leben ausmacht.
Wenn Christus nach dem griechischen Originaltext des Johannes-Evangeliums die Worte „Ich bin“ spricht, übersetzt Luther immer „Ich bin es“, z. B. „Ich bin es, fürchtet euch nicht“ (Joh. 6, 20). Und im sprachlichen Zusammenhang ist das in vielen Fällen auch nicht falsch. Eigentümlicherweise lautet der griechische Wortlaut aber immer „Ich bin“, ohne ein „es“. Welch ein anderes Gewicht erhalten dann die Worte: „Ich bin – fürchtet euch nicht.“
Im Prolog des Johannes-Evangeliums wird Christus als der Logos, das Wort, bezeichnet, aus dem alles entstanden ist, und das selbst auf die Erde herab kam und menschliche Gestalt annahm. Das heißt, er zog ein in Leib und Seele eines einzelnen Menschen, den Jesus von Nazareth, so dass das göttliche allgemein menschliche „Ich bin“ jetzt aus dem Innersten eines Menschen heraus wirkte und sprach. Dieser hob sich damit aus der Volksgebundenheit heraus in die Sphäre der Gesamt-Menschheit. Im Opfertod auf Golgatha ging das göttliche „Ich bin“ über sein Einzeldasein hinaus und gab sich mit all seinen Lebenskräften an die ganze Menschheit hin, um an Pfingsten die Flamme seiner Ich-Kräfte zu zerteilen und sie im Ich jedes einzelnen Menschen, der sich ihm öffnet, befruchtend aufleuchten zu lassen.

Das Allgemein-Menschliche des so befruchteten Ich wirkte bei den Jüngern so, dass sie von vielen Menschen aus den verschiedensten Völkern und Sprachen verstanden wurden; das Trennende der Volks- und Sprachbarrieren wurde aufgehoben. In dem Maße, in dem sich Pfingsten im Ich des Menschen realisiert, hat sich das Zentrum aller moralischen Impulse vom äußeren göttlichen Ich in das Innere des Menschen-Ichs selbst verlagert. Das Gesetz ist insoweit an sein Entwicklungsziel gekommen. Dessen Inhalt wird dadurch nicht aufgehoben, aber der Zwang von außen hat seine Berechtigung verloren, insofern sich nun der Mensch aus Erkenntnis in Freiheit den Impuls seines moralischen Handelns selbst geben kann.
Daher sagte Christus auch: „Ihr sollt nicht denken, ich sei gekommen, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Meine Aufgabe ist nicht aufzulösen, sondern zu erfüllen.“ Die Erfüllung besteht darin, dass der Mensch nun die Kraft haben kann, aus Erkenntnis der Wahrheit sein Handeln selbst frei bestimmen zu können: „… und ihr werden die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“
Das Allgemein-Menschliche des Ich gehört nicht den Blutsgemeinschaften der Familie, Sippe oder
eines Volkes an, von denen es nun noch durch Gruppenregeln und Gesetze bestimmt werden dürfte. Der leibliche Bruder ist nur das Vorbild für den Menschen, der ihm in gleichem allgemein-menschlichem Geiste begegnet und dadurch zum Menschenbruder wird. Christus zeigte selbst wegweisend die Richtung der Entwicklung, wie Matthäus es im 12. Kap., V. 47 f. schildert:

„Und jemand sagte ihm: Siehe, draußen stehen deine Mutter und deine Brüder und wünschen mit dir zu sprechen. Und er antwortete dem, der zu ihm sprach: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? Und er streckte seine Hand aus und wies auf seine Jünger und sprach: Siehe, meine Mutter und meine Brüder. Wer aus dem Willen meines Vaters in den Himmeln handelt, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.“
Es ist von tiefer entwicklungsgeschichtlicher Symbolik, dass das Pfingsterlebnis des Jünger-Kreises genau an dem Festtag stattfand, an dem die Juden neben dem ersten Erntefest im Jahreslauf stets die Offenbarung der Zehn Gebote auf dem Sinai feierten. Nach der alten Tradition sollte sich sieben Wochen nach dem Auszug aus Ägypten die Kundgebung des göttlichen Willens durch Moses vollzogen haben. Das Feiern des vorbildhaften Geschehens der von Christus gesandten feurigen Zungen der göttlichen Ich-Kraft, die in die Seelen der Jünger einzogen, löste das Gedenken an den Empfang des Gesetzes ab, das seine Erfüllung gefunden hatte. – Und ist der merkwürdige Umstand Zufall, dass das Wort ICH, wie es sich in der deutschen Sprache herausentwickelt hat, aus eben den Buchstaben gebildet ist, welche die Initialen von Jesus Christus sind?
Die gesellschaftliche Gegenwart
Wenn wir die heutigen gesellschaftlichen Verhältnisse und Impulse verstehen wollen, müssen wir die geistigen Entwicklungsprozesse aufsuchen, aus denen sie hervorgegangen sind. Die staatlich-rechtliche, kulturelle und soziale Entwicklung Europas ist ohne den Einfluss der jüdisch-christlichen Geistesentwicklung nicht zu denken. Dabei die impulsierenden Einwirkungen über dem Menschen stehender göttlicher Wesen auszublenden, wie sie historisch dokumentiert sind, wäre eine unzulässige Verkürzung der Wirklichkeit, die nichts erklärt, sondern Verständnislosigkeit verbreitet.
Der Mensch steht heute im Spannungsfeld zwischen Gesetz und Freiheit. Es gibt natürlich kein Entweder – Oder, sondern nur ein Sowohl – Als auch. Jeder Mensch ist in Entwicklung begriffen, und jeder steht an einem anderen Punkt. Freiheit ist natürlich nicht in breiter Front mit einem Sprung zu erreichen, sondern immer nur partiell. Das heißt, jeder ist noch mehr oder weniger unfrei und bedarf des Gesetzes. Und jeder ringt sich mehr oder weniger zu selbstbestimmten, freien Handlungen durch. Ein Gesetz, das ihm vorschreibt, was er aus eigener Erkenntnis sowieso frei ausführt, stört ihn nicht, während es ein anderer noch benötigt. In anderen Fällen kann es umgekehrt sein. Doch Gesetze, die der Gerechtigkeit nicht entsprechen, sind von dem insoweit Freien schwer zu ertragen und fordern zur demokratischen Korrektur auf.
Vor uns allen liegt ein weites Feld der Entwicklung. Sie geschieht aber nicht von allein, sondern nur aus dem freien Entschluss und der Kraft des sich selbst erkennenden Ich-bin.

Doch nicht nur im Menscheninneren bauen sich dagegen Hindernisse auf. Durch die grenzenlose Einwanderungspolitik geistloser Parteien-Cliquen dringt mit Millionen Menschen aus Vorderasien und Afrika ein archaischer Kollektivismus und eine absolut freiheitsfeindliche Unterwerfungsreligion nach Europa. Was jahrhundertelang in vielen aufopfernden Kämpfen ferngehalten werden konnte, bildet nun eine unmittelbare alltägliche Konfrontation und Bedrohung der europäisch-christlichen Freiheitsentwicklung des Menschen.
Der Islam ist die einzige Weltreligion, die nach Christus entstanden ist. Die Araber, bei denen er sich durch Mohammed herausbildete, führen ebenso wie die Juden ihren physischen Ursprung auf den Stammvater Abraham zurück: die Juden durch Isaak und Jakob, die Araber durch Abrahams Nebensprossen Ismael, den Sohn der Magd Hagar. Mohammed wollte die reine Lehre Abrahams, die Juden und Christen verfälscht hätten, wiederherstellen. Das heißt, dass das vorchristliche soziale Prinzip der Blutsgemeinschaft, das bei den Juden so überaus stark war, im arabischen Islam eine fast noch stärkere, jedenfalls wildere und leidenschaftlichere Bedeutung erhielt.
Und durch die Blutsgemeinschaft wirkt Allah auf jeden einzelnen Menschen mit ausschließlicher, Gehorsam fordernder Gewalt. Und Allah ist der einzige Gott. Es gibt keinen Sohn und keinen Heiligen Geist. Daher wird der Anspruch der Christen, dass in Jesus, der als großer Prophet vom Islam durchaus anerkannt wird, Gottes Sohn Mensch geworden sei, als größte Empörung gegen Allah betrachtet. Das bedeutet, dass das göttliche „Ich bin“, das in den Menschen einziehen will, um ihn zur Selbstbestimmung und Freiheit zu führen, aus dem Bewusstsein der Islam-Gläubigen ausgelöscht wird. Sie werden in die Bande der Blutsgemeinschaft und die Lenkschienen des Gesetzes gebannt, auf Dauer. Denn der Ausweg ist ihnen, solange sie Moslems sind, auf ewig versperrt.
Der Islam ist die feindliche Gegenkraft des Christentums und dessen Freiheitsimpulses im Menschen. Allah fordert die absolute, sklavische Unterwerfung des Menschen unter seinen wie eine Naturkraft alles durchdringenden Willen, in allen Ebenen des Lebens. Der Einzelne ist kein unabhängiges, in sich gegründetes Wesen. Auch zu meinen, der Mensch sei selbständig in seinem Denken und Handeln, ist nach dem Islam eine verführerische Illusion. Es ist Allah, der in all seinen Geschöpfen denkt und lenkt. Dies zu sehen und zu glauben, ist Aufgabe der Religion, damit der Mensch ein gottgefälliges Leben führe, das darin besteht, sich mit allen Fasern seines Leibes und seiner Seele dem allmächtigen Willen Allahs zu unterwerfen.
Dieser Unterwerfungswille Allahs richtet sich indes nicht nur an die Moslems, sondern an alle Menschen. Die bereits Gläubigen sind die auserwählten Vortruppen, die die Aufgabe haben, im andauernden großen Dschihad die ganze Menschheit zum einzig wahren Glauben des Islam zu bekehren oder sie mit Gewalt zu unterwerfen. So schreibt der Althistoriker Egon Flaig:

"Seit Beginn der klassischen Zeit zwischen dem neunten und dem elften Jahrhundert teilen die islamischen Juristen die Welt in zwei Teile, nämlich das ´Haus des Islam` und das ´Haus des Krieges`. (…) Zwischen diesen beiden Teilen der Welt herrscht naturgemäß so lange Krieg, bis das Haus des Krieges nicht mehr existiert und der Islam über die Welt herrscht (Sure 8, 39 und 9, 41). Daher besteht nach klassischer Lehre für die muslimische Weltgemeinschaft die Pflicht, gegen die Ungläubigen Krieg zu führen, bis diese sich bekehren oder sich unterwerfen.“
Der berühmte Gelehrte Ibn Chaldun im vierzehnten Jahrhundert sagte daher kategorisch:
„Im Islam ist der Dschihad gesetzlich vorgeschrieben, weil er einen universalen Auftrag hat und gehalten ist, die gesamte Menschheit freiwillig oder gezwungen zur Religion des Islam zu bekehren.“
Der Islam, dessen Gläubige sich bereits in Mitteleuropa in so großer und immer weiter wachsender Zahl festsetzen durften und dürfen, dass sie spätesten in zwei Generationen die Mehrheit bilden werden, ist die Schicksalsfrage der europäischen Geistesentwicklung. Und er ist die Herausforderung an jeden einzelnen Menschen – da auch auf die großen tönernen Kirchen überhaupt nicht mehr zu rechnen ist – seine innere Entwicklung und die dafür notwendige gesellschaftliche Ordnung selbst in die Hand zu nehmen.

Quelle: "PFINGSTEN_Islam"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 10.06.2019 19:46:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 10.06.2019 19:46
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