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"AUFERSTEHUNG"

"AUFERSTEHUNG"

07.09.2019 13:07

Nichtsdestoweniger halten es Medienvertreter aller TV-Sender und Zeitungsverlage für geboten, das aus den Fugen geratene Werbespektakel eines profilneurotischen Vaters ihrem Publikum als beispielloses Engagement vor Augen zu führen. Mindestens ebenso krankhaft ist die mediale Begleitung eines Kamerateams, das ein autistisches Kind, das nicht die geringste Ahnung von Klima, wissenschaftlichen und ökologischen Zusammenhängen oder wirtschaftlichen Notwendigkeiten hat, dermaßen zu instrumentalisieren. Und das nur zu dem Zweck, die Inszenierung in eine abartige Geldmaschine zu verwandeln.
Wenn Gretas Segelreise in die USA als gutes Beispiel dienen, den Aufforderungscharakter an uns haben und ich überdies den Sinn der Aktion verstehen soll, der möglicherweise darin liegt, dass wir unsere Abgasorgien beenden, müsste man konsequenterweise den Gedanken zu Ende denken. Ich schlage daher den Reedereien vor, Containerschiffe mit Segel auszustatten und den gesamten transatlantischen Warenverkehr mit Tretbooten abzuwickeln. Touristen von Kreuzfahrschiffen wie der AidaNova oder Norwegian Joy könnten beim Einchecken mit Ruder ausgestattet werden, um CO2-neutral nach Venedig zu paddeln. Selbst für Öltanker gäbe es ökologische Lösungen, wenn sie per Windkraft Rotterdam anlaufen. (von Claudio M. Mancini)
"das stumpfsinnige Hinprügeln auf FPÖ_Politiker und noch ärger auf demokratische FPÖ_Wähler, kein Wahlprogramm, nur Verächtlichmachung eines großen Anteils heimatliebender Menschen, nur: das ist ausschliesslich Wunschdenken eines Systems, das vorprogrammiert versucht die Blauen in`s Abseits zu stellen. Echte, ehrliche Freiheitsliebende verlassen die FPÖ nicht und das sind nun mal über 20%. Da muß schon eher Kurz befürchten, dass Wähler zu Hause bleiben, die SPödas ist ausschliesslich Wunschdenken eines Systems, das vorprogrammiert versucht die Blauen in`s Abseits zu stellen. Echte, ehrliche Freiheitsliebende verlassen die FPÖ nicht und das sind nun mal über 20%. Da muß schon eher Kurz befürchten, dass Wähler zu Hause bleiben, die SPö. dass sie unter 20% fällt“.
(rjh)
(rjhCD6149)


Gretas Umweltmanagement setzt Zeichen

(Bildquelle: screenshot_Mancinis Scharfblick)
Die systematische Verblödung der kritisch hinterfragenden Bürger nimmt derzeit geradezu groteske Züge an. Glücklicherweise muss man wenigstens bei den Anhängern der Grünen diesbezüglich weniger Aufwand betreiben.
Klar, auch mit der Welle des Umwelt-Hypes bleibt man im Gespräch und schlägt selbst Profit daraus. Doch auf wessen Kosten und mit welchen Auswirkungen? Alleine die Geschichte eines mediengeilen Vaters, der mit pathologischer Gier nach Aufmerksamkeit die eigene Tochter zu einem Verhalten treibt, die sie weder aus eigenem Antrieb noch aus eigenem Vermögen auch nur ansatzweise planen und anstreben würde, ist für Journalisten ein gefundenes Fressen. Aber die gehen bekanntlich auch über Leichen, Hauptsache Vermarktung und Performance sind perfekt und unter dem ökologisch geschmeidigen Artikel steht der eigene Name.
Die Antwort von Gretas Umweltmangement, das wegen ihrer Nordatlantiküberquerung mit einem Segelboot in die Kritik geraten ist, hat inzwischen eine Qualität erreicht, die das intellektuelle Niveau einer Wohnanlage für geistig Zurückgebliebene unterschreitet. So meinte der Manager der PR-Agentur Boris Herrmann: »Wir wollen natürlich Aufmerksamkeit über die dramatische Entwicklung unseres Klimas erzielen. Wer nicht tut, wird auch nicht bemerkt. Die Leute müssen aufgerüttelt werden.«
Aha, denke ich mir. Der Zweck heiligt also die Mittel. Katastrophenklamauk in seiner schönsten Form! Die Formel könnte allerdings auch lauten: Je größer die Sauerei, desto nachhaltiger der Applaus für meinen Schwachsinn. Angeblich sollen drei Begleitschiffe in respektabler Entfernung in SOS-Rufweite durchs Gewässer pflügen –, vermutlich mit Schweröl angetrieben –, versteht sich. Dazu stehen zwei Überwachungsflieger bereit, die Greta und deren Retter umweltschonend aus der Luft unterstützen, sollte sie über Bord gehen oder Durchfall bekommen. Nach der Ankunft in New York fliegen 6 Mitglieder der Crew aus England in die USA, um dort das Klimarettungsboot zu übernehmen.

Die Promotion-Aktion für ein besseres Klima und weniger CO2-Ausstoß gipfelt nun auf dem pervertierten Höhepunkt, ein Zeichen zu setzen, um die Menschen zu sensibilisieren, endlich etwas für unseren Globus zu tun. Genauso gut könnte ein Werkstattbesitzer eine PR-Aktion starten, indem er die Motor-Schmierstoffe der vergangenen 50 Ölwechsel in den Vorgarten von Angela Merkel kippt, um die Welt darauf aufmerksam zu machen, dass die Zierpflanzen unserer Kanzlerin gerettet werden müssen. Ich würde jede Wette eingehen, dass mit entsprechender Medienpräsenz und einer Freitags-Demonstration unter dem Motto „Altöl für die Kanzlerin“ dem Mann anschließend der Nobelpreis verliehen würde.
Auch der PR-Manager Herrmann wird später in New York den Jet buchen und zurückdüsen. Ich halte es für müßig, die Motive von einer Handvoll außer Rand und Band geratener Geldparasiten aufzuzählen oder gar nachzurechnen, welchen CO2-Ausstoß Gretas Trip auslöst. Klar ist, dass mindestens sechs Flüge über den Atlantik nötig sind, um die Crew mitsamt durchgedrehten Vater Thunberg wieder in die Heimat zurückzubringen. Wie zurückhaltend, ja sogar auffällig schweigsam dieser Wahnsinn von unsere Umweltpartei, den Umweltaktivisten und Schulschwänzern zur Kenntnis genommen wird, wirft ein bezeichnendes Bild auf die Seriosität derselben. Nein, es ist noch schlimmer, der Affenzirkus um Greta und die Umwelt beschreibt die Bankrotterklärung einer völlig verblödeten Gesellschaft.
Es ist noch keine 14 Tage her, da haben sich eine Hundertschaft superreicher Geldmagnaten in Sizilien eingefunden, indem sie standesgemäß mit Luxusjachten und Learjets aus den entlegensten Winkeln dieser Erde angereist sind, um gegen den Raubbau an der Natur und gegen den fahrlässigen und verschwenderischen Umgang mit Ressourcen bei Häppchen und Schampus zu demonstrieren. Mehr als 140 Privatflugzeuge waren in Palermo avisiert, knapp 200 Protzjachten ankerten an der Küste vor dem wundervollen Hafenstädtchen Schiacca. Dabei handelte es sich um Privatjachten, die jeweils mit einer einzigen Tankfüllung 15 grüne Abgeordnete in die Lage versetzt hätten, etwa 22 Mal mit dem Flugzeug in die USA zu fliegen.

Weder Pausbacke Bearbock, noch ihr Komplize Habeck haben dieser „Thunberg GmbH“ Einhalt geboten. Wo blieb der Aufschrei, die Empörung? Selbst die Kanzlerin hat stillschweigend die mediale Werbekampagne eines gewinnorientierten Vermaktungsunternehmen stillschweigend gebilligt. Im Gegenteil…, unsere Regierungsverantwortlichen finden es anscheinend nur recht und billig, wenn der Pöbel auf Urlaubsreisen mit dem Flugzeug zu Gunsten eines besseren Klimas verzichtet, zumal die Massen von erholungsbedürftigen Bürgern dem betuchten Geldadel nur den Sprit wegtanken, der ohnehin die Luft versaut.
Ja, man kann heute mit Fug und Recht behaupten: Greta Thunberg, die Gebenedeite, sie hat mit den grünen Umwelt-Anarchisten einen neuen Meilenstein gesetzt. Der Rattenfänger von Hameln scheint wieder auferstanden zu sein. Nur mit dem Unterscheid, dass Deutsche mehr und mehr zu Umwelt-Lemmingen mutieren und ihre Henkersstricke auch noch selbst kaufen. Die CO2-Hysterie, so meine Prognose, sie wird als „nachhaltiger Urknall“ eines nicht mehr zu finanzierenden Desasters in die Geschichte eingehen.

Quelle: "Thunberg_Verblödung"
Epochen-Dämmerung und Auferstehung der Helden (von Gisbert Adamczyk)

(Bildquelle: screenshot-Otto Ernst Remer_National Journal)
Es bedarf keiner besonderen Erwähnung mehr, dass sich unsere Welt einer Veränderung unterzieht, wie sie wahrscheinlich in Jahrtausenden nicht stattgefunden hat. Der Sieg des absolut Bösen 1945 über unsere Schöpfungsordnung ist nicht von Dauer. Vielmehr zerbröseln die sandigen Fundamente dieser Welt-Lügenordnung vor unseren Augen, der Einsturz dieses kolossalen Weltmonsters vollzieht sich mittlerweile anschaulich.
Einer der ganz Großen Deutschen, der in diesem immer noch tobenden Weltenringen eine herausragende historische Rolle spielt, war der deutsche Generalmajor Otto Ernst Remer, der heute vor 107 Jahren, am 18. August 1912, in Neubrandenburg geboren wurde. An Otto Ernst Remer wollen wir mit dieser Gedenkschrift erinnern, denn er wäre heute, am 18. August 2019, 107 Jahre alt geworden.

In seiner Jugend schloss sich Remer der Bündischen Jugend an und wurde mit 13 Jahren Mitglied im Jungsturm. Schon damals fiel er durch seine Einsatzbereitschaft derart auf, dass sich der berühmte Generalfeldmarschall August von Mackensen für Remers Bewerbung bei der Reichswehr für die Offizierslaufbahn stark machte.
Im April 1933 trat Remer als Fahnenjunker in das 4. (Preußische) Infanterie-Regiment der Reichswehr in Kolberg ein und wurde bald zum Oberleutnant befördert. In diesem Rang war er bei Ausbruch des Krieges am 1. September 1939 Chef einer Infanteriegeschützkompanie. Vor und während des Westfeldzugs führte Remer eine motorisierte Infanteriegeschützkompanie der 9. Panzerdivision. Für seinen Kampfeinsatz im Westfeldzug wurde Remer am 18. November 1940 mit dem "Infanterie-Sturmabzeichen" als Tapferkeitsauszeichnung der Wehrmacht von Generalleutnant Alfred Ritter von Hubicki ausgezeichnet. Remer zeichnete sich auch auf dem Balkanfeldzug aus. Für die Einnahme von Skopje wurde ihm am 16. März 1942 der "Königlich Bulgarische Tapferkeitsorden" verliehen. Remer bewunderte die Tapferkeit der serbischen Soldaten. Noch am Ende seines Lebens sprach er bewundernd davon, wie ihm der serbische Truppenführer zum Zeichen der Kapitulation in würdevoller Weise seinen Säbel überreichte. Remer schätzte diese Haltung sehr.
Ab April 1942 stellte das Schicksal für diesen außergewöhnlichen Soldaten und Helden die Weichen des Lebens, als er zum Hauptmann befördert und zur Panzerdivision Großdeutschland versetzt wurde, wo er ein Schützenpanzerwagen-Bataillon kommandierte. Als Remer zur Beförderung zum Major am 15. Januar 1943 vorgeschlagen wurde, stand in der Begründung: "Hauptmann Remer führt seit April 1942 das IV./Gren.Rgt. Gr.Dtschld, seit Dezember 1942 das I./G.R. Gr.Dtschld. Remer ist bei weitem der beste Bataillons-Kommandeur seines Regiments, in der vorbildlichen Führung des schweren Bataillons seinem Rgts.-Kdr. eine besondere gute Stütze. Ein hervorragend tapferer Offizier, ausgezeichnet mit dem Deutschen Kreuz in Gold. Vorbildlicher Erzieher seines Offz.-Korps, von seinen Untergegebenen besonders verehrt. Hauptmann Remer ist zur Beförderung zum Major voll geeignet."
Zum Major befördert nahm Remer an der Schlacht um Charkow Teil, wo er sich durch außergewöhnliche Leistungen für das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz auszeichnete, das ihm am 18. Mai 1943 verliehen wurde. Nur sechs Monate später, am 12. November 1943, erhielt Remer als 325. Soldat für seinen weiteren Kampfeinsatz das "Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes" verliehen. Generalleutnant und Kommandeur Walter Hörnlein begründete seinen Vorschlag zur Verleihung des "Eichenlaubs" für Major Remer u.a. wie folgt:


(Remer im Fronteinsatz)
"Vor knapp einem halben Jahr erst - am 18.5.1943 - erhielt Major Remer das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes für die Abwehrkämpfe im Februar 1943 nördlich Charkow. Auch in den schweren Kämpfen des Sommers und Herbstes 1943 hat sich Major Remer als besonders schneidiger Bataillonskommandeur erwiesen, der jeden Vorteil geschickt erspäht und unter rücksichtslosem Einsatz ausnutzte. Beim Stoß in die feindlichen Bereitstellungen nördlich Bjelgerod bildete Major Remers Bataillon (I) einen kleinen Brückenkopf. Am nächsten Tage zur Verteidigung eingesetzt, wehrte er ohne Unterstützung durch andere Waffen die Angriffe feindlicher Infanterie- und Panzerkräfte ab. Dreimal wurde die Stellung des 1. Bataillons durch Panzer überrollt, jedesmal schlugen die Grenadiere - der Bataillonskommandeur an der Spitze - die nachfolgende Infanterie im Handgranatenkampf wieder zurück. Ende August war das Bataillon Remer westlich Charkow zum Angriff auf einige vom Feind besetzte Höhen angesetzt. Die erste Höhe wurde genommen. Dann tauchten Sowjets im Rücken der Grenadiere auf. Im heftigen Artilleriefeuer, von einem Schützenpanzer zum anderen eilend, wies Major Remer den Führer jeden Wagens persönlich ein. Selbst im vordersten Wagen fahrend, riß er dann den Angriff wieder vorwärts, wobei er nach Ausfall des Funkgerätes im Hagel der rings um ihn einschlagenden Geschosse, aufrecht in seinem Wagen stehend, den Angriff lenkte.
Ich halte Major Remer aufgrund seiner hervorragenden Führung seines Regiments und seiner in allen Kampftagen bewiesenen persönlichen Tapferkeit der Auszeichnung mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes für würdig und bitte, ihm diese hohe Auszeichnung verleihen zu wollen.
Gez. Hörnlein, Generalleutnant und Kommandeur der Panzergrenadier-Division Großdeutschland".

Remer wurde in den letzten seiner 48 aufgeführten Nahkämpfe schwer verwundet. Als Nahkampf galt, wenn man das Weiße in des Gegners Augen sehe konnte. Er wurde mit dem "Goldenen Verwundeten-Abzeichen" für achtmalige Verwundung im Nahkampf und mit der "Silbernen Nahkampfspange" für 48 Nahkämpfe ausgezeichnete. Nach der Rekonvaleszenz von einer schweren Verwundung wurde Remer Anfang 1944 als Kommandeur zum Wachregiment "Großdeutschland" nach Berlin versetzt und am 1. Juli 1944 zum Oberst befördert, offiziell Anfang August vollzogen. Damit übersprang er den Dienstgrad Oberstleutnant. Diese Tatsache straft die verlogenen Hasser des Systems Lügen, die behaupten, Remer sei nur wegen der Niederschlagung des Putsches vom 20. Juli 1944 befördert worden.
Remers Rolle am 20. Juli 1944
Das Wachbataillon war vom Berliner Stadtkommandanten, Generalleutnant Paul von Hase, einem der Beteiligten am Umsturzversuch des 20. Juli 1944, dafür vorgesehen, während des Unternehmens Walküre das Regierungsviertel abzusperren und unter anderem den Minister Dr. Joseph Goebbels zu verhaften. Remer wollte diesen Befehl zunächst ausführen. Er war ein dem Führer treu ergebener Offizier und glaubte zunächst, der Führer sei ermordet worden und das Reich befände sich in Gefahr durch die Putschisten. In dieser Stunde konnte er die wirklichen Ränkespiele noch nicht durchschauen. An seiner Treue zum Führer zweifelte niemand, auch die Putschisten nicht, deshalb waren sie sehr vorsichtig im Umgang mit Remer. In Remers Offiziersbeurteilung vom 25. April 1943 vom Chef des Grenadier Regiments Großdeutschland, Generalleutnant Hermann Balck, heißt es: "Offener, soldatischer Charakter, vom nationalsozialistischen Gedankengut durchdrungen. Vor dem Feinde hervorragend bewährt, meisterte er wiederholt schwierigste Lagen durch seinen persönlichen Einsatz. Hervorragende dienstliche Leistungen. Geistig und körperlich gleicht gut veranlagt. Starke Seite: Besonders tatkräftige, schwungvolle und einsatzbereite Soldatennatur. Schwache Seiten: Keine. Ein vortrefflicher Bataillonskommandeur, der weit über dem Durchschnitt liegt."
Insofern nahm er zunächst nicht an, dass General von Hase zu den Verschwörern gehörte, der ihm sagte, der Führer sei durch ein Attentat ums Leben gekommen, er müsse jetzt den Minister Dr. Joseph Goebbels verhaften, der zu den Putischisten gehöre.
Einer der Offiziere des Wachbataillons, Leutnant Hans Wilhelm Hagen, im Zivilleben Mitarbeiter des Propagandaministeriums, bekam Zweifel, ob Hitler tatsächlich tot sei. Er schlug Remer vor, sich vor Goebbels' Verhaftung bei diesem darüber zu erkundigen. Remer willigte ein. Vor dem Ministerium angekommen, ließ er 20 Mann seines Regiments warten mit dem Befehl: "Ich gehe jetzt hinein zum Minister. Wenn ich in 20 Minuten nicht zurück bin, holt ihr mich raus."


(Remer am 21. Juli 1944 vor seinen Soldaten nach der Niederschlagung des Putsches)
Bei Goebbels angekommen versicherte ihm dieser, dass der Führer lebe und das Attentat gescheitert sei. "Darauf gebe ich Ihnen mein Wort, Herr Major," so Goebbels. Remer: "Nun gut, Herr Minister, wenn der Führer lebt, dann können Sie mir auch eine telefonische Verbindung zu ihm herstellen." Goebbels lachte: "Na, das Wort eines Ministers scheint Ihnen nicht allzu viel wert zu sein", und wählte die Nummer der Wolfschanze. Goebbels reichte den Hörer weiter. Hitler: "Hören Sie mich? Ich lebe also! Das Attentat ist misslungen. Eine kleine Clique ehrgeiziger Offiziere wollte mich beseitigen. Aber jetzt haben wir die Saboteure an der Front. Wir werden mit dieser Pest kurzen Prozess machen. Sie erhalten von mir den Auftrag, sofort Ruhe und Sicherheit in der Reichshauptstadt wiederherzustellen, wenn notwendig mit Gewalt. Sie werden mir persönlich unterstellt, bis der Reichsführer SS in der Reichshauptstadt eintrifft."
Hitler wusste selbst nicht, wie es im Reich zu diesem Zeitpunkt aussah, er wusste nicht, auf wen er sich noch verlassen konnte, außer auf Remer. Deshalb übertrug er ihm, zumindest für diesen Tag, bis zur Klärung der Situation und bis zum Eintreffen des Reichsführers SS, die Befehlsgewalt über die Streitkräfte in Berlin. Das bedeutete, Remer besaß de facto die Befehlsgewalt über die gesamten Streitkräfte der Wehrmacht, da die Befehlsstrukturen in Berlin zusammenliefen und von Berlin ausgingen. Remer, offen wie er war, war nicht vollends überzeugt, er dachte zunächst an einen Stimmen-Imitator. Hitler am anderen Ende der Leitung spürte Remers Zweifel und sagte: "Herr Major, ich sage Ihnen jetzt etwas, was nur ich wissen kann." Bei der Verleihung des "Eichenlaubs" in der Reichskanzlei im Vorjahr stand neben dem Führer dessen treue Schäferhündin "Blondi". Remer sprach damals sanft zu "Blondi" und streichelte sie. Hitler schaute erstaunt und sagte zu Remer: "Ich bin überrascht, so zutraulich gegenüber Fremden habe ich Blondi noch nicht erlebt." Darauf Remer mit seinem typischen Witz: "Mein Führer, bei Hunden und jungen Damen komme ich in Regel gut an." Hitler lachte herzhaft. Diese Begebenheit wiederholte Hitler also gegenüber Remer am Telefon im Büro von Dr. Goebbels. Da wusste Remer, am anderen Ende der Leitung war wirklich der Führer.
Remer erteilte den Befehl, die Rundfunkzentralen und die Telekommunikation zu besetzen und dafür zu sorgen, dass der Rundfunk genau nach dem vorgedruckten Programm sendet. Der Putsch war somit niedergeschlagen.
Im Dezember 1944 nahm Remer mit seiner FBB (Führer-Begleit-Brigade) an der Ardennen-Offensive teil, die gelungen wäre, wäre der Nachschub mit Treibstoff nicht durch Sabotage zusammengebrochen. Die Invasion der Alliierten hätte tatsächlich noch einmal zurückgeschlagen werden können, Hitlers militärische Planungen waren richtig. Aufgrund von Remers herausragenden Kampfleistungen entschied Hitler, die FBB in die Führer-Begleit-Division (FBD) umzubauen, die nur Hitler unterstellt und überall als "Feuerwehr" eingesetzt werden sollte. Am 23. Januar erhielt die FBB den Befehl der Heeresgruppe, dass sie als Reserve der Heeresgruppe herausgelöst und über über Clervaux-Marboury-Dasburg-Daleiden in den Raum südlich von Arzfeld in der Eifel verlegt werde. Am 24. Januar wurde Oberst Remer vom Adjutanten des Heeres, Major Johannismeier, darüber unterrichtet, dass die FBB zur Panzerdivision vergrößert werden solle, wie auch ihr Schwesterverband, die FGB (Führer-Grenadier-Brigade) in die FGD (Führer-Grenadier-Division) umgebaut werden sollte.

Während der letzten Januartage 1945 kam Oberst Remer in Berlin an und meldete sich bei Adolf Hitler. Völlig offen schilderte Remer die aus seiner Sicht verantwortlichen Gründe für das Scheitern der Ardennen-Offensive. Dann, mitten in den Vorbereitungen seine neue Division an Personal und Material zusammenzustellen, erreichte ihn der Befehl, sich am 30. Januar erneut bei Hitler in der Reichskanzlei zu melden, wo er von Hitler zum General befördert wurde. Er war der jüngste General der Wehrmacht. Zum Generalmajor befördert, folgte ein ungefähr einstündigen Gesprächs.

(30. Januar 1945, letztes persönliche Treffen von Genral Remer mit Adolf Hitler, Beförderung zum General.)
Remer berichtet von diesem seinen letzten persönlichen Treffen mit Hitler wie folgt: "Auf meine Frage: 'Mein Führer, haben wir noch eine Chance, den Krieg ehrenvoll zu beenden?' antwortete Hitler so: 'Friedrich der Große hat am Schluss des 7-jährigen Krieges eine noch schwierigere Situation erlebt als ich. Er hat auch in dieser verzweifelten Lage nicht kapituliert und auf sein Fortune gehofft. Er hat Glück gehabt, dass eine seiner Widersacher, die russische Kaiserin Elisabeth II. starb und damit aus der Feindkoalition ausschied. Das unbeirrbare Durchstehen des Königs führte Preußen in die Reihe der Großmächte. Ich weiß nicht, ob die Vorsehung mir nicht eine gleiche Chance für unsere Standhaftigkeit einräumen wird. Aber eines weiß ich sicher, dass ich niemals mein Wort brechen und kapitulieren werde. Ganz gleich, was die Vorsehung mit uns vorhat, ich halte es mit den Worten eines Clausewitz: in einem ehrenvollen Untergang liegt der Keim des Aufstiegs. Die Zukunft wird mir einmal recht geben und unsere blutigen Opfer respektieren, die wir als Deutsche gegenüber dem alles zerstörenden Bolschewismus zu erbringen gezwungen waren. Es wird einmal die Zeit kommen, in dem man unseren für die Erhaltung des Abendlandes kompromisslos geführten Kampf, unsere Treue und unsere vorbildliche Pflichterfüllung begreifen und richtig einzuschätzen in der Lage sein wird. Jede Unvernunft und Kurzsichtigkeit nimmt einmal ein Ende'. Hitler hatte diese Worte, nicht wie zuvor mich ansehend, sondern visionär in den Raum hineingesprochen. Dann sah er mir fest in die Augen, gab mir seine Hand und hielt sie mit seinen beiden Händen fest umschlossen und sagte: 'Herr General, das sind Sie nämlich seit heute, ich habe ihre Frontberichte und ihre mündlichen Ausführungen mit Interesse zur Kenntnis genommen. Ich bin mit ihrer Führung und der Leistung der Brigade zufrieden gewesen. Ich weiß, wo Sie stehen, brauche ich keine Sorge zu haben. Sie und ihre Männer haben dem Namen ihrer Brigade, den sie führt, alle Ehre gemacht. Wie sie bereits wissen, wird Ihre Brigade auf meinen ausdrücklichen Befehl sofort zur Panzerdivision aufgestockt. Ich habe angeordnet, das sie personell und materiell das Beste erhalten, was derzeit noch verfügbar ist. Ihre Division wird nur noch auf meinen Befehl freigegeben und an den Brennpunkten der Ostfront eingesetzt. Der Russe darf keinen Schritt mehr vorankommen. Mir wird Entsetzliches über die Schändlichkeiten dieser asiatischen Horden berichtet. Es gibt kein Pardon mehr, wir werden umso härter und fanatischer zurückschlagen. Das sind wir unseren tapferen Frauen und Kindern schuldig, die größte Opfer auf sich nehmen müssen, und die es dem Zugriff dieser Bestien zu entziehen gilt. Ich brauche zur Beendigung dieses Krieges einige absolut zuverlässige und zu allem bereite Divisionen, auf die ich mich bis zur letzten Stunde verlassen kann Nun gehen sie mit Gott und grüßen sie ihre tapferen Männer.'" (Quelle: Remer, Kriegshetze gegen Deutschland)
Dann fuhr Remer zurück zu seiner Division. Es war seine letzte persönliche Begegnung mit Adolf Hitler gewesen.
Am 10. Februar 1945 griff Remer mit seiner Division die gewaltige Übermacht der russischen Armeen in Gebiet Arnswalde an, um eine Schneise für die im Raum Gotenhafen eingeschlossenen Flüchtlinge zu schlagen. Dort entstand auch die wunderdsame Verbindung der braven Frieda Henn, damals ein junges, 16jähriges Mädchen, mit dem großen Helden Remer. Frieda, ihre Familie und die anderen Flüchtlinge, die mit der "Wilhelm Gustloff" evakuiert werden sollten, aber nicht mehr rechtzeitig in Gotenhafen ankamen, verdankten Remer, Hitlers General, ihr Leben. Vom Schicksal zunächst auserwählt, nicht an Bord der versenkten "Wilhelm Gustloff" gewesen und mit den anderen 10.000 in den eisigen Fluten umgekommen zu sein, wussten die Flüchtlinge, dass sie von den russischen Armeen eingekesselt waren. Und sie wussten auch, wie die von Ilja Ehrenburg aufgehetzten Bestien wüteten. Für sie schien alles vorbei zu sein, kein Fünkchen Lebenshoffnung glimmte mehr in ihnen. Noch kurz vor Ende des größten Heldenkampfes der Menschheitsgeschichte sagte Hitler im Führerhauptquartier: "Ihr Soldaten aus dem Osten wisst zu einem hohen Teil heute bereits selbst, welches Schicksal vor allem den deutschen Frauen, Mädchen und Kindern droht."


(Frieda Henn suchte ihr Leben lang nach ihrem Retter Remer!)
Deshalb hatte Hitler seine "Remer-Feuerwehr", die "Panzer-Führer-Begleit-Division", geschickt, um die eingeschlossenen Flüchtlinge, die nicht mehr im Rahmen des Unternehmens "Hannibal" des Großadmirals Karl Dönitz auf allen verfügbaren Schiffen in das westliche Reichsgebiet transportiert werden konnten, herauszuhauen. Ausgerechnet am 30. Januar 1945, am Tag der Beförderung Remers zum Generalmajor und seiner ausschließlichen Unterstellung unter Hitlers Befehl, am Tag seines letzten Zusammentreffens mit dem Führer, wurde das Lazarettschiff "Wilhelm Gustloff" mit knapp 12.000 Frauen, Kindern, Alten und schwer verwundeten Soldaten an Bord von dem russischen U-Boot S13 unter Kommandant Alexander Marinesko versenkt. Dieses grausame Kriegsverbrechen, die schlimmste Seekatastrophe der Geschichte, wurde in der Sowjetunion als Heldentat gefeiert, der U-Boot-Kommandant wurde mit hohen Ehren überhäuft. Es war bekannt, dass die "Wilhelm Gustloff" ein Lazarettschiff war.
Da Frieda und die anderen zu spät in der Danziger Bucht von Gotenhafen eingetroffen waren, hatte die "Wilhelm Gustloff" bereits abgelegt. Eine zweite See-Evakuierung würde es nicht mehr geben, die Russen waren schon zu weit in den Westen vorgedrungen. Dönitz' gewaltiges Rettungsunternehmen endete also mit 2,5 Millionen über die Ostsee gebrachten deutschen Flüchtlinge.
Frieda und die anderen hatten ihre Hoffnung auf Rettung bereits aufgegeben, sie kauerten in Gotenhafen und harrten ihrem Schicksal in den Händen der Ehrenburg-Bestien entgegen. Da, am 10. Februar 1945, früh am Morgen anrollender Geschützdonner. Die militärisch versierten unter ihnen erkannten darin das markante Donnerkrachen der deutschen "Panther"-Panzer (Panzerwaffe V). Ein Schrei gellte durch die in den Gassen kauernden Hoffnungslosen: "Das ist General Remer", denn einige wussten, dass die Remer-Division vorwiegend Panther-Panzer einsetzte. Die vom Tod gezeichneten Flüchtlinge setzten sich mit dem was sie am Leib trugen in Richtung Kanonendonner in Bewegung.
Bis zum 12. Februar 1945 hatte die Führer-Begleit-Division des Otto Ernst Remer, zusammen mit anderen Wehrmachts-Truppenteilen, fast den gesamten Kreis Arnswalde befreit. Es war, als hätte Remer einen Berg geteilt, indem er eine Durchgangs-Passage für die verdammt zu sein scheinenden Flüchtlinge sprengte. Frieda bekam bei ihrer Rettung ihren Retter nicht zu Gesicht. Sie verbrachte ihr Leben später im Allgäu, immer auf der Suche nach General Remer, der ihr Leben und das Leben von vielen - zum grausamen Vergewaltigungstod verurteilen - deutschen Frauen rettete. Immer wollte sie ihm perönlich dafür danken. Erst als General Remer mit seiner Aufklärungsarbeit, mit seiner "Remer Depesche" Dank der bundesweiten Hetzkampagnen bekannt wurde, machte sich Frieda auf den Weg zu ihm nach Bad Kissingen. Eine wunderbare, gar märchenhafte Schicksalsfügung brachte diese beiden Menschen, sogar im Tod, in Bad Kissingen zusammen. Ausführlich behandelt im Buch "Remers letzte Schlacht".
Dann wurde die "Remer-Feuerwehr" ins Sudetenland, in das Gebiet von Jägerndorf-Troppau verlegt, wo Remer mit seiner Division in der Hauptkampfzeit vom 30. März bis 6. April 1945 den Vormarsch zweier Sowjetarmeen stoppte. Die Russen hatten sich am 5. Und 6. April vor den Stellungen der "Remer-Division" im Rahmen ihres geplanten Vormarsches in Jägerndorf-Troppau verblutet. Sie konnten noch nicht einmal mit zwei Armeen durchbrechen. Mit ihrem jungen General vorne an der Front vernichteten die Männer der FBD 231 feindliche Panzer bei 23 eigenen Panzerverlusten. Wieder konnten viele tausend deutsche Frauen und Kinder vor der vorrückenden Roten Armee gerettet werden, weil die Front von der FBD (Führer-Begleit-Division) gehalten wurde.


Als die Flüchtlingstrecks in Sicherheit waren sollte die FBD gegen die erwartete russische Großoffensive als "Feuerwehr" bereitstehen, um in der Mitte der Ostfront einen Durchbruch der Roten Armee erneut zum Stehen zu bringen. Am 16. April 1945 begann nach einem massiven Trommelfeuer der sowjetischen Artillerie, entlang den Stellungen der Lausitzer Neiße, der erwartete Großangriff. Die FBD war als Eingreifreserve der 4. Panzerarmee vorgesehen und stand östlich von Spremberg. Immer mehr deutsche Stellungen mussten geräumt werden, nur noch einzelne Widerstandsnester leisteten den Russen erbitterte Gegenwehr an den vorderen Linien. Die "Remer-Division" wurde bereits am Abend des 16. April überall in schwere Gefechte verwickelt. Es gelang Remer nicht mehr, seine Division zum Gegenangriff zu formieren, da sie teilweise schon in heftige Nahkämpfe verwickelt war.
Nur mit Panzerfäusten und "Ofenrohren" (Panzerschreck) bewaffnete FBD-Panzergrenadiere vernichteten bei Schleife mehr als ein Dutzend Russenpanzer. Bei den sich entwickelnden Nahkämpfen mit russischer Begleitinfanterie ist General Remer (in rechter Hand die Pistole, in der linken den Nahkampfdolch) mit unter seinen Grenadieren. Remers Nahkampftage summierten sich bis Kriegsende auf 62 Tage.
Remer verlegte am 17. April seinen Gefechtsstand nach Eichberg, da sich die Russen bereits bis auf Sichtweise genähert hatten. In Eichberg trafen sich die Kommandeure zu einer Besprechung, darunter auch Generalfeldmarschall Ferdinand Schörner. Schörner entwarf für den 20. April einen Angriffsplan, während die Kommandeure glaubten, die Verteidigungsstellungen in Spremberg halten zu können. Doch die Lage wurde immer dramatischer. Auch die 344. Infanteriedivision des Generalleutnants Jolasse musste sich in Spremberg zurückziehen, nachdem die Russen die Stellungen der 344. ID durchstoßen hatten. In dieser chaotischen Lage standen die Männer der FBD wie ein Fels in der Brandung.
Die Kämpfe tobten fortan Tag und Nacht. Am Abend des 19. April sagte Remer in einer Lagebesprechung mit dem Kommandeur der 10. SS-Panzerdivision "Frundsberg" unter SS-Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS Heinz Harmel sowie mit dem Generalleutnant Erwin Jolasse, Kommandeur der 344. Infanteriedivision: "Wir müssen unter allen Umständen die sowjetische Umklammerung durchbrechen und unsere Truppen zum Ausbruch führen, damit wir in den Endkampf um Berlin eingreifen können. Wir brauchen jetzt härteste Entschlossenheit und eiserne Disziplin. Nur dann können wir bei einem gemeinsamen Ausbruch den sowjetischen Kessel noch sprengen."
Jolasse wollte sich dem Ausbruchsversuch nicht anschließen, erklärte, der Führerbefehl laute auf "Stellung halten", obwohl Harmel eindringlich versicherte, dass keinerlei Folgen zu befürchten seien, da Hitler die aktuellen Kampfentscheidungen seinen besten Führern überlassen hatte. Jolasse dürfte Angst vor einem Ausbruch gehabt haben. Am 20. April gaben Remer und Harmel bekannt, dass sie "auf jeden Fall" mit ihren Divisionen ausbrechen würden. Jolasse könne sich mit der 344. ID anschließen oder bleiben.
Der verzweifelte Ausbruch verlief dann wegen der 100fach überlegenen feindlichen Kräfte verheerend. Remers Männer erbeuteten drei russische T-34-Panzer, die sie sofort einsetzen konnten. Die sich nach Westen durchkämpfenden deutschen Kräfte, mit Versprengten oder Verwundeten, z.T. über Panzer gelegt, boten ein Bild des Grauens.
Die SS-Division "Frundsberg" sollte nach Norden in Richtung Berlin durchbrechen, Remers Division nach Süden in Richtung Görlitz. Der Durchbruch nach Norden blieb stecken, während sich die "Remer-Division" mühsam der stark von Süden einsetzenden Angriffe erwehren konnte. Am Abend des 20. April war die Remer-Division völlig eingekesselt und am 21. April von weit überlegenen russischen Panzerkräften konzentriert angegriffen worden. Remer in seinen Kriegsberichten wörtlich: "Russische Panzer kurvten bereits um meinen Gefechtsstand auf dem Gut Gosda herum und wurden im Nahkampf erledigt. Das Korps verlor die Nerven und wollte an Ort und Stelle den letzten Kampf führen und sterben."
Am 22. April 1945 gelang es dem Kommandeur der "Frundsberg"-Division und Remer auch General Jolasse umzustimmen und von der Notwendigkeit selbständigen Handelns zu überzeugen. Noch am selben Tag traten die beiden Kampfverbände unter verlustreichem Artillerie- und Granatwerferfeuer an der schwächsten Stelle den Ausbruch - mit einem Schwenk von 180 Grad über Ruhland nach Süden – an. Der Ausbruch verlief zunächst zügig, doch durch die dauernden Angriffe wurden die Kampftruppen aufgespalten, Munition und Treibstoff ging zu Ende. Die Russen zogen sämtliche Streitkräfte zusammen, an Mann und Material mindestens 100fach den deutschen Kampftruppen überlegen, um die Deutschen zu vernichten.
Am 23. April gelang es den vorderen, noch unter einheitlicher Führung stehenden Kräften, sich im Raum Petershain der Vernichtung durch die russischen Kräfte durch eigenen Angriff zu entziehen. Der Angriff auf die südlich von Petershain liegenden Wälder gelang unter mörderischem Feuer und hohen Verlusten. Remers Worte: "Nacheinander wurden mir zwei gepanzerte Fahrzeuge, die ich zur Führung benutzte, abgeschossen, dabei wurden mein I a und Adjutant verwundet." Es war die Hölle auf der "Todeswiese" von Petershain. General Remer inmitten seiner Soldaten, immer wieder rufend: "Auf, auf! Marsch! Schnellstmöglich rüber, denkt daran, was ihr gelernt habt." Die im Waldgebiet von Petershain zusammengekommenen Truppenteile konnten nicht mehr als geschlossener Verband operieren, sondern mussten sich aufteilen. Für die Männer stand fest: lieber sterben, als sich von den Russen gefangen nehmen lassen.
Sie brachen aufgeteilt durch, sowohl die gepanzerten wie auch die Fußtruppen. Die gepanzerte Gruppe erreichte am 28. April die eigenen Linien im Raum Meißen. Die Fußtruppen führte Remer durch die Wälder nach Torgau, um die Elbe zu erreichen. Aufgeteilt errreichten Remers Männer, auf dem letzten Stück Remer mit vier weiteren Kameraden, den Durchbruch aus der russischen Umklammerung. Auf abenteuerliche Weise schlugen sie sich zu den eigenen Linien in Zivilkleidung durch. Bei Kontakt mit Sowjetsoldaten gaben sie sich als holländische Zwangsarbeiter aus. Remer sprach perfekt Plattdeutsch, was dann bei den Sowjets keinerlei Zweifel an der vorgetäuschten holländischen Identität aufkommen ließ. Für alle Fälle trug jeder der Männer unter den Arbeitsjacken eine P 38 oder eine 08-Pistole griffbereit. Zusätzlich hatte jeder eine Eierhandgranate in der Jackentasche, denn sie waren sich einig: keiner von ihnen würde in russische Gefangenschaft gehen.
Nach Meißen erreichten Remer und seine Männer die im Raum Döbeln die nach Süden gerichtete Front. Generalfeldmarschall Schörner beauftragte Remer, die Restteile seiner eigenen Division, die von der "Frundsberg"-Division und die einer Infanterie-Division zu führen. Anfang Mai, Berlin war schon gefallen, wurde Remer dem Panzer-Korps "Großdeutschland" und dann am 4. Mai dem ablösenden Panzerkorps "Hermann Göring" unterstellt. Es stellte sich heraus, dass nahezu die Hälfte des Bestandes der Division noch vorhanden war. Ein Teil war gar nicht im Kessel gewesen, ein weiterer Teil hatte sich erfolgreich durchgeschlagen.

Am 6. Mai 1945 begannen westlich der Elbe in Richtung Tschechei, bei Brüx und Düx, die großen Endangriffe der Russen. Remers Einheit kämpfte im Raum Meißen-Dresden und stieß mit anderen Verbänden nach Süden vor, um die Russen in der Flanke anzugreifen. Schwere Kämpfe tobten im Raum Freiberg. Die letzten Kämpfe fanden im Vorfeld des Erzgebirges statt. Ein anderer Teil, aus dem Raum westlich von Dresden kommend, besetzte unter Remers Führung am letzten Kriegstag befehlsgemäß das Erzgebirge im Raum nördlich Teplitz-Schönau. Remers letzter Gefechtsstand befand sich in Bärenwalde in unmittelbarer Nähe des Korpsgefechtsstandes "Hermann Göring".
Während Remer dabei war, die neue Front aufzubauen, wurde ihm vom kommandierenden General, Generalleutnant Wilhelm Schmalz, mitgeteilt, dass um 24 Uhr die Kapitulation befohlen sei. Es wurde den Truppenführern anheimgestellt, entweder den Russen gegenüber zu kapitulieren oder auf eigene Verantwortung nach Westen zu den Amerikanern durchzubrechen. Den Russen ergeben kam für die tapferen Männer nicht in Frage, denn sie kannten die Schlächter nur zu gut. Die zweite Lösung kam auch nicht in Frage, denn Remer wollte gegenüber seinen Soldaten nicht die Verantwortung übernehmen, den Waffenstillstand zu brechen. Jeder, der mit der Waffen angetroffen worden wäre, hätte als Partisan erschossen werden können.

Remer in einem Vortrag in Kanada 1989: "Ich befahl, Lautsprecher aufzustellen, um meine letzten Befehle nach einer Viertelstunde Schlaf auszugeben. Vorher rief ich alle erreichbaren Kommandeure zusammen und befahl ihnen, bei Anbruch der Dunkelheit alle vorhandenen Fahrzeuge, Waffen und Geräte unbrauchbar zu machen oder zu zerstören. Ferner ordnete ich an, dass anlässlich eines würdigen Abschlussappells alle Offiziere auf Mannschaften aufzuteilen sind, um in kleinen Gruppen im sogenannten Pieselverfahren in Richtung Westen, den Kamm des Erzgebirges ausnutzend, die amerikanische Linie zu erreichen. Ich selbst hielt bei Anbruch der Dunkelheit unter starker Beteiligung der Bevölkerung in Bärwalde vor den geschlossenen Einheiten des Divisionsstabes den Schussappell. Ich sagte meinen Männern: 'Soldaten, der Krieg ist verloren. Ihr habt ehrenhaft und äußerst tapfer gekämpft. Euer ehrenhafter Kampf wird irgendwann wieder die Leitlinie nicht nur für eine deutsche, sondern für eine europäische Zukunft sein. Trotz der jetzt kommenden Diffamierung unseres Kampfes müsst ihr am Wiederaufbau unseres Vaterlandes mitarbeiten. Jeder hat die Pflicht, unser Vaterland wieder aufzubauen und seiner soldatischen Gesinnung treu zu bleiben. Deutschland, Sieg Heil!'"
Dann schritt Remer die Front ab, verabschiedete sich von allen Dienstgraden durch Handschlag. Er stellte das Mitführen von Pistolen zum persönlichen Schutz sowie das Tragen von Zivilkleidung frei. Nach Durchführung der angeordneten Maßnahmen verlangte Remer Vollzugsmeldung durch Funk.
Am 17. Mai erreichte Remer mit seinen Leuten unter großen Schwierigkeiten die Demarkationslinie und meldete sich am 20. Mai in Bamberg auf der amerikanischen Kommandantur. Nachem er seine Männer entlassen hatte, wurde ihm später gemeldet, dass sie unangefochten nach Hause gekommen waren.
Nach einigen Tagen Gefängnis in Bamberg, wogegen Remer Beschwerde einlegte, wurde er für vier Wochen ins Internierungslager Hersbruck bei Nürnberg verlegt. Danach wurde er den ganzen Juli von der Vernehmungsabteilung der 3. US-Armee in Freilassing vernommen.
Es folgten 29 Monate Gefangenschaft in verschiedensten Lagern unter brutalster, unwürdigster Behandlung. Aibling, Dachau, Hof, Weiden, Münsterlager, Zedelgem (Belgien), Q-Lager-Brüssel und am Ende Allendorf sowie Neustadt/Treysa waren die Stationen. Insgesamt war es eine Odyssee durch 16 alliierte Gefangenenlager.
Als der Held am 24. Juni 1946 im englischen Internierungslager 2221/Q über den Putschversuch des 20. Juli befragt wurde, schilderte Remer ganz offen seine Handlungsweise und seine Beweggründe, warum er wieder so handeln würde, wie er es an diesem Tag getan hatte. Die ehemaligen Kriegsgegner hatten für Remers Putsch-Niederschlagung vollstes Verständnis und achteten ihn als tapferen Soldaten, der seine Pflicht getan hatte.
Der amerikanische Lagerkommandant des Kriegsgefangenenlagers Hof, General Stanley Samuelson, von der 1st. Infantry Division sagte über den Kriegsgefangenen Remer: "General Remer gehört zu den ganz wenigen Generälen, die ich als couragierte, ehrenhafte Offiziere in meinem Leben respektiert habe."
Am 10. Oktober 1947 wurde Otto Ernst Remer in Ziegenahin/Hessen aus der amerikanischen Gefangenschaft entlassen. Unbeeindruckt von den offiziellen "Umerziehungsmaßnahmen", seelisch und weltanschaulich ungebrochen, machte er sich auf den Weg nach Varel in Ostfriesland, wohin es seine Familie nach der Flucht aus Kolberg verschlagen hatte.
Remers letzte Schlacht


Aber Remers Kampf endete nicht mit den Kampfhandlungen des 2. Weltkriegs. Den Kampf um die Seele des deutschen Volkes betrachtete Remer nach Beendigung des heißen Krieges als einen noch weitaus verheerenderen Krieg, denn ein solcher muss gegen die Lüge und die menschliche Verwarlosung gefochten werden.
Mit seiner SRP (Sozialistische Reichspartei Deutschlands) gelangen Remer zwischen 1950 und 1952 große Erfolge. 1951 errang die SRP bei der Landtagswahl in Niedersachsen 11 Prozent. Da sah sich das System zum Einschreiten genötigt und ließ die Partei am 23. Oktober 1952 durch das "Bundesverfassungsgericht" verbieten. Remer ging dann für lange Zeit ins Ausland, denn er sah jeden Widerstand gegen das System in dieser Zeit als nicht erfolgversprechend an. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland in den 1980er Jahren begann er, seine "letzte Schlacht" für Deutschland zu organisieren. Die Schlacht um die Wahrheit, die Schlacht gegen die alles vernichtende Lüge, die Schlacht für das Wahre, für das Schöne und für das ewig Gute.
Als Schlacht-Auftakt seiner Remer-Depesche vom Juni 1991 schrieb der General: "Als ehemaliger Frontsoldat und Divisionskommandeur sehe ich mich trotz meines hohen Alters und meines angeschlagenen Gesundheitszustandes gezwungen, mich noch einmal für diesen Krieg wider die Vernichtung unserer Volksseele einberufen zu lassen. Ich kenne die Grauen eines Krieges. Ich habe die Schrecken und die Qualen des größten militärischen Überlebenskampfes unseres Volkes in seiner Geschichte hautnah erlebt und erlitten. Aber alle Folgen dieser Kriegsdrangsal verblassen vor den Auswirkungen der nach 1945 eingesetzten Greuelpropaganda. Seither verlieren wir auch noch unsere Seele. Und mit unserer Seele werden wir das Land unserer Väter verlieren. Für immer! Ich werde mich in dieser letzten Schlacht in die Reihen der tapferen revisionistischen Frontkämpfer einreihen und in diesem alles entscheidenden Kampf noch einmal meinen Mann stehen. Der Sieg dieser letzten großen Schlacht um die Seele unseres Volkes, um die Freiheit und um das Land unserer Väter wird letztlich unser sein."

Dann war es so weit, am 20. Oktober 1992 war Prozessbeginn vor dem Landgericht in Schweinfurt, weil Remer in seiner Remer Depesche die Wahrheit verbreitet hatte. Der Ritterkreuzträger mit Eichenlaub, Otto Ernst Remer, wurde von dem Rechtsanwalt und "Ritterkreuzträger mit Eichenlaub", Hajo Herrmann und von mit dem mit EK1 ausgezeichneten Wiener Rechtsanwalt Dr. Herbert Schaller verteidigt. Sämtliche Beweisanträge für die Richtigkeit von Remers Aussagen wurden verboten, der Gaskammer-Gutachter Germar Rudolf, im Gerichtssaal anwesend, durfte seine wissenschaftlichen Ergebnisse nicht präsentieren. Als Remer am Ende der Gerichtsfarce am 22. Oktober 1992 das Schlusswort erteilt wurde, sagte der Kriegsheld: "Vor diesem Regime-Tribunal, das mir jeden wissenschaftlichen Beweis verwehrt hat, habe ich nichts zu sagen, bis auf eines: Sie", dabei deutete General Remer auf den Staatsanwalt und die Richter, "werden sich noch einmal für das, was Sie in diesem Prozess getan haben, zu verantworten haben." Alle Einzelheiten seiner "letzten Schlacht" im gleichnamigen Buch von Concept Veritas.
Der General wurde von Freunden gebeten, nicht in einem BRD-Kerker zu enden, sondern in Spanien um politisches Asyl anzusuchen. Das tat Remer auch, wobei ihm die Helden Gerd Honsik und Pedro Varela halfen. Obwohl eine Delegation von Wiesenthal bei der damaligen spanischen Regierung vorstellig wurde und verlangte, "wir wollen Remer", verweigerte die sozialistische Regierung unter Filipe Gonzales die Auslieferung des Kriegshelden. Das war damals ein schwerer Schlag gegen das Kohl-Regime.
Als in den spanischen Medien gegen Remer abscheulich gehetzt wurde und er bis zur letzten Gerichtsentscheidung unter Polizeibewachung gestellt wurde, bekam er täglich von spanischen Polizisten, Soldaten und Menschen aller Schichten Besuche, die ihm Hilfe anboten. Ein Polizist der Guardia Civil, der Remer bewachen musste, kam an einem seiner freien Tage allein und versicherte Remer, er würde ihn bei sich zu Hause verstecken, sollte das Madrider Höchstgericht eine Auslieferung beschließen.
In das Strandlokal von Alex, zwischen Elviria und Marbella, (Alex in Belgien aufgewachsener Russe, während des Kriegs kämpfte er in der Waffen-SS-Division "Wallonie" unter dem Kommando von General Leon Degrelle, wo er den Ausbruch aus dem Kessel von Tscherkassy überlebte) kamen Spanier von überall her, um den deutschen Heldengeneral zu sehen und ihm die Hand zu reichen.

General Otto Ernst Remer verstarb 85jährig am 4. Oktober 1997 gegen 10 Uhr in seinem spanischen Exil in Elviria bei Marbella. Er war seit mehreren Jahren schwer krank. Die brutalen Verfolgungen seitens deutscher Behörden haben zu seinem gesundheitlichen Ruin maßgeblich beigetragen. Selbst als Sterbenden wollte die deutsche Verfolgungsmaschinerie den großen Helden in deutschen Kerkern zugrunde gehen lassen. Die politische Justiz Deutschlands richtete Auslieferungsantrag um Auslieferungsantrag an die spanischen Behörden, den schwerkranken deutschen Remer an eine medizinische deutsche Kerkerverwaltung zu überstellen. Das Land des Cervantes verweigerte diese satanische Forderung im Namen der Ehre und der Würde.
Während die charakterlich Abartigen der BRD-Politik und der Medien hilflos versuchten, General Remer zu diffamieren, setzte ausgerechnet die Nobelzeitung des ehemaligen Feindstaates Großbritannien dem Helden Remer ein Denkmal. Der griechische Kolumnist Taki, beim ältesten politischen Wochenmagazin The Spectator, schrieb am 8. März 1997 über General Remers Kampfverbände "Groß Deutschland" folgendes:
"Edle Männer waren es, mit großer Disziplin, die für ihr Vaterland tapfer gegen eine schreckliche Übermacht kämpften. Und als die Niederlage feststand, kämpften sie für die Ehre ihrer Einheit und die ihrer Kameraden. Ich denke dabei besonders an die Panzer von Groß-Deutschland und der Goering-Divisionen [Panzer-Corps Hermann Goering], die bis zum bitteren Ende kämpften ... Es handelte sich um die Tapfersten der Tapferen. Jene aber, die mit dem Holocaust ihr Geschäft betreiben sind weder tapfer noch ehrenhaft. Sie sind nichts weiter als niedrig und gierig."
Die Hasser des deutschen Volkes, die Diffamierer der deutschen Heldenwehrmacht werden im Orkus der Geschichte landen. Aber Helden wie General Remer werden im Lichterglanz ihrer Ruhmestaten ewig leben.

Quelle: "Geschichte_Generalmajor Otto Ernst Remer"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 07.09.2019 13:07:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 07.09.2019 15:13
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