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"homo_sapiens"

"homo_sapiens"

13.09.2019 19:12

Robert Diano ist von den Philippinen nach Tschechien gekommen und repariert hier nun Handys. Viel verdient er nicht, im Monat kommt er gerade so auf den tschechischen Mindestlohn. Doch dem jungen Mann aus Fernost reicht dieses:
„Ich habe mich für Tschechien entschieden, da es hier viel mehr Arbeit gibt als in meiner Heimat. Außerdem kann man hier auch noch aufsteigen. Nicht zuletzt ist der Lohn hier höher als bei uns auf den Philippinen. Dort würde ich um die 15.000 Pesos verdienen, hier ist es doppelt so viel.“
Das sind knapp 13.500 Kronen, also rund 500 Euro, mit denen Robert Diano seinen Lebensunterhalt in Tschechien bestreitet. Wobei auch etwas für daheim übrigbleiben muss.
Der Philippiner ist einer von vielen Arbeitern, die aus immer ferneren Ländern nach Tschechien kommen. Bisher galten vor allem Ukrainer als beliebte Gastarbeiter, auch begünstigt durch das Regierungsprogramm Ukrajina zur Anwerbung von Arbeitern aus dem osteuropäischen Land. Doch auch die sind mittlerweile Mangelware und werden immer teurer. Zum Beispiel Witali Onischtschuk fährt bereits seit einigen Jahren hierzulande von Baustelle zu Baustelle. Über zu wenige Aufträge und Geld kann er sich jedenfalls nicht beschweren:
„Mittlerweile konnte ich von dem Geld, das ich hier verdient habe, ein Haus in der Ukraine bauen. Denn hier ist das Gehalt einfach viel höher als in meiner Heimat. Konkret heißt das, dass ich hier schon mal auf rund 40.000 Kronen im Monat komme.“
Umgerechnet sind das an die 1600 Euro. Das ist immerhin mehr als der Durchschnittslohn hierzulande. Der liegt offiziell nämlich bei 34.000 Kronen, also knapp über 1300 Euro. Generell gilt aber, dass die Unternehmen sich die Ukrainer bereits untereinander abwerben, da immer noch nicht genug ins Land kommen. Diese Erfahrung hat auch Ondřej Wchal vom Bauunternehmen VW Wachal gemacht.
"„Wir wollen nach Europa und werden dort für Unruhe sorgen!“, sagt ein Herr Ahmet Al-Bayoush,natürlich mit erhobenem Zeigefinger. Drohungen, die der türkischen Regierung in die Hände spielen. Denn wieder droht eine Flüchtlingswelle, die schon ab Herbst 2014, als über die Türkei Hunderttausende Richtung Europa aufbrachen"
(rjhCD6149)


Die tschechische Wirtschaft will mehr Gastarbeiter auf dem Arbeitsmarkt

Tschechien braucht auch weiterhin händeringend Arbeitskräfte. Und die kommen von immer weiter her. Doch die Bürokratie ist nach wie vor ein großes Hindernis.
„Mittlerweile konnte ich von dem Geld, das ich hier verdient habe, ein Haus in der Ukraine bauen. Denn hier ist das Gehalt einfach viel höher als in meiner Heimat. Konkret heißt das, dass ich hier schon mal auf rund 40.000 Kronen im Monat komme.“
Umgerechnet sind das an die 1600 Euro. Das ist immerhin mehr als der Durchschnittslohn hierzulande. Der liegt offiziell nämlich bei 34.000 Kronen, also knapp über 1300 Euro. Generell gilt aber, dass die Unternehmen sich die Ukrainer bereits untereinander abwerben, da immer noch nicht genug ins Land kommen. Diese Erfahrung hat auch Ondřej Wchal vom Bauunternehmen VW Wachal gemacht:
„Die Ukrainer haben hier schon eine gut vernetzte Community und so finden sie schnell einen noch besseren Job. Meist geht es dann sogar in eine ganz andere
Branche. Oft lohnt sich der bürokratische Aufwand schon nicht mehr, denn der Arbeiter wird sicher sofort abgeworben.“

Einige Arbeitgeber schauen deshalb auch jenseits des Kontinents nach geeigneten Bewerbern.
„Die Auswahlverfahren laufen beispielsweise über Skype ab. So können wir ihnen auch Aufgaben stellen, um zu sehen, was die Arbeiter können oder eben nicht. Für uns bedeutet das, dass unser HR-Personal gut Englisch können muss. Außerdem holen wir die Menschen ja von ganz weit her. So müssen wir für die Arbeiter auch eine Unterkunft finden und weiteres.“

Quelle: "Gatsarbeiter_Tschechien"
Wer ist der Mensch? (von Herbert Ludwig)

(Bildquelle: screenshot Geolitico)
Seit dem 19. Jahrhundert hat sich ein Menschenbild verbreitet, das den Menschen allein von materiellen Prozessen bestimmt sieht. Es wird ihm nicht gerecht.
Was ist der Mensch, also was bin ich selbst für ein Wesen? Jeder trägt bewusst oder unbewusst eine subjektive Vorstellung vom Wesen des Menschen in sich. Dieses Bild gilt als so selbstverständlich, dass es kaum infrage gestellt wird. Es prägt aber die eigene Vorstellung vom Ziel und Sinn des Lebens und die damit verbundene Lebensstimmung. Für das Leben ist es daher von wesentlicher Bedeutung, dieses subjektive Menschenbild nicht unreflektiert im Unbewussten zu lassen, sondern es einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Denn nur die Wahrheit kann positiv wirken.
Seit dem 19. Jahrhundert hat sich immer mehr ein materialistisches Menschenbild verbreitet, das den Menschen ausschließlich von materiellen Prozessen bestimmt sieht. Alle Vorgänge und Phänomene der Welt werden auf die Materie, deren Energien und Gesetzmäßigkeiten zurückgeführt. Selbst seelische Eigenschaften wie Gefühle, Willensimpulse, Gedanken und Bewusstsein sollen aus dem geheimnisvollen Zusammenspiel von Materieteilchen aufsteigen und mit diesen auch wieder verschwinden.

Was ist Leben?
Es ist klar, dass solch ein Menschenbild, das nicht auf umfassender Beobachtung und wirklich wissenschaftlichen Erkenntnissen, sondern auf materialistischem Gefühl, Glauben und Behauptungen beruht, auf die Dauer eine lähmende Lebensstimmung seelischer Öde, Leere und Sinnlosigkeit hervorruft. Versuchen wir, durch unbefangene Beobachtung einfacher Phänomene der uns umgebenden Pflanzen und Tiere zu den Besonderheiten der Gestalt des Menschen aufzusteigen.
Die Pflanze, wie sie uns physisch entgegentritt, besteht aus leblosen Stoffen, die sie aus der sie umgebenden Natur, also aus Erde, Wasser und der lichtdurchfluteten Luft aufnimmt. Wodurch nehmen diese Stoffe ausgerechnet diese jeweilige besondere Gestalt einer Pflanze an?
Wir beobachten, wie die Materie in sich ständig metamorphosierende Gestalten und Formen eingebaut wird, vom Samen zum Keim und zum Spross, der wächst, immer neue Blätter heraustreibt, sich zur Blüte entfaltet, Früchte mit neuen Samen bildet und allmählich wieder verwelkt.
Niemals können diese Stoffe von sich aus, aus ihrer eigenen toten Stofflichkeit, die der Schwerkraft unterliegt, eine solche Gestalt annehmen, die gerade der Schwerkraft entgegen nach oben strebt. Es ist ausgeschlossen. Es muss hier eine höhere Kraft wirken, die sie entgegen ihrer eigenen Natur in diese Form zwingt, die in einem unaufhörlichen Strom Stoffwechsel, Stoffanwachsung, sprich Wachstum, Fortpflanzung und Absterben bewirkt, also das hervorruft, was wir allgemein als Leben bezeichnen. Und wenn sie verwelkt, muss das seine Ursache darin haben, dass diese Lebenskräfte sich sukzessive zurückziehen, so dass die materiellen Bildungen sich auflösen und die Stoffe wieder in die Umgebung zurücksinken, aus der sie entnommen sind.
Das tote Mineral nimmt überschaubar einen Ort im Raum ein. Die Pflanze erscheint immer nur in jeweiligen Ausschnitten nacheinander in der Zeit. Das Wesen der ganzen Pflanze ist nicht räumlich, sondern als eine lebendige Zeitgestalt erfassbar. Und diese ist wie die Lebenskräfte, die sie vorantreiben, unseren physischen Sinnen nicht wahrnehmbar; sie besteht übersinnlich.
Sie ist bereits in einem Samen unsichtbar vorhanden. Stellen wir uns ein echtes Samenkorn neben einem künstlich hergestellten Korn vor, das chemisch exakt aus den gleichen Stoffen gebildet ist, so dass man äußerlich keinerlei Unterschied feststellen kann. Doch nur aus dem echten Korn der Natur, mit dem die überphysische Lebenskräfteorganisation verbunden ist, wird eine lebendige physische Pflanze hervorgehen.

Nicht die physischen Stoffe der Pflanzenwelt, sondern die Atmosphäre ihrer Lebenskräfte ist es, die uns in Feld und Wald erfrischt und Erholung schenkt, wenn wir in sie eintauchen. Denn diese und unsere eigenen Lebenskräfte sind von gleicher Substanz.
Die Wirkung der Lebenskräfte in und um die Pflanzen herum kann eine ungewöhnliche Stärke erreichen. So konnte einmal an einem sehr schwül-warmen Sommertag, dem auch ein Regenschauer keine Abkühlung brachte, von verschiedenen Menschen mit Erstaunen beobachtet werden, wie sich in der feuchten Luft das frisch gemäht daliegende Gras eines kleinen Hanges am Wegesrand zu großen Teilen für kurze Zeit wieder aufrichtete.
Was ist die Seele?
Die Pflanze ist an einen bestimmten Ort gebunden, sie kann sich aus ihren eigenen Lebenskräften heraus unmöglich im Raum fortbewegen. Wenn das geschehen sollte, müssten noch höhere Kräfte hinzukommen, welche die reine Lebensgestalt in eine beseelte Bewegungsgestalt umformen. Dies können wir an den Tieren beobachten. Bei ihnen tritt zur Lebenskraft eine seelische Bewegungskraft hinzu, die jene in ihren Dienst stellt, äußere Bewegungsorgane herauszutreiben und einen Innenraum seelischen Erlebens zu bilden, der durch Sinnesorgane mit der Außenwelt in Beziehung tritt und auf die äußeren Eindrücke reagiert. Eine innere seelische Bewegungskraft formt mit Hilfe der Lebensbildekräfte physische Bewegungsorgane, um sich den seelischen Intentionen gemäß in der Außenwelt fortbewegen und ausleben zu können.
Es ist eine noch mächtigere Kraft als die Lebenskraft, da sie diese ergreift und in ihren Dienst stellt, so dass die aus der Außenwelt aufgenommenen Stoffe in eine noch höhere Gestalt gezwungen werden, als es bei der Pflanze der Fall ist. Es findet eine zweifache Umbildung statt, die der bildenden Lebenskräfte und der physischen Organisation. Die Seelenkräfte bilden die Lebenskräfte in eine gegenüber der Pflanze ihnen gemäße Gestalt um, so dass sie die materiellen Stoffe in eine den seelischen Intentionen folgende physische Leibesgestalt einbauen.
Auch diese höheren seelischen Kräfte sind sinnlich nicht wahrnehmbar; sie sind übersinnlicher Natur. Aber sie sind real vorhanden, und wir können sie zunächst nur indirekt in ihren ständigen materiellen Wirkungen beobachten.
Dabei ist auffallend, dass bei der Umbildung der Lebens- in die Seelengestalt die Vertikale der Pflanze nicht aufrechterhalten werden kann. Die seelisch durchdrungenen Stoffe der tierischen Gestalten verfallen in gewisser Weise wieder mehr der Schwerkraft und zwingen sie prinzipiell in die Horizontale.

Der menschliche Geist
Der Mensch nun unterscheidet sich vom Tier durch eine noch höhere, geistige Kraft, die zu den physischen, vegetativen und seelischen Kräftekomplexen der unteren Naturreiche hinzukommt. Sie formt diese so um, dass sie den Körper aus der Horizontalen in die Vertikale, die Aufrechte, erhebt, ihn dadurch weitgehend den irdischen Schwerekräften entzieht und das Haupt mit seinem Denkorgan frei schwebend dem Himmelsgewölbe entgegenhält, um dessen Kräfte in sich nachzubilden. Es ist der Geist des Menschen, der sich in dem konzentriert, was wir unser Ich nennen, und der ebenso im Inneren die Seelenkräfte ergreift, um sie immer mehr zu zähmen, zu lenken und zu beherrschen.
Man bewege sich einmal eine Weile auf allen Vieren, um zu erleben, wie der Leib in seiner ganzen Länge den Schwerekräften ausgesetzt ist. Insbesondere der Kopf wird stark nach unten gezogen, es strömt mehr Blut als sonst in ihn hinein, und es ist sehr anstrengend, ihn ständig hoch zu halten. Es wäre eine viel stärkere Nackenmuskulatur erforderlich. Das Denken wird ungeheuer erschwert und abgedämpft. Die Hände können sich nicht mehr frei bewegen, da sie der Stütze und Fortbewegung des Leibes dienen müssen.
Welche Wohltat, wenn man sich wieder aufrichtet. Die Schwerkraft kann jetzt nur noch an den Fußsohlen ansetzen und nach oben wirken, erreicht aber die darüber befindlichen Körperteile nicht mehr direkt, um sie nach unten ziehen zu können. Die ganze Gestalt hat durch die Eingliederung in die Vertikale die Schwerekräfte gewissermaßen überlistet und ihnen direkt nur die kleinstmögliche Körperfläche der Fußsohlen entgegengesetzt, die zudem noch gewölbt sind, so dass die Schwere auf Ballen und Ferse abgeleitet wird. Durch das Gehen auf nur zwei Beinen entsteht dieser wunderbare, sich ständig in die Vertikale ausbalancierende schwebende Gang des Menschen. Und die Hände werden vollkommen frei für menschliche Tätigkeiten und Handlungen als Grundlage und Möglichkeit über die Natur hinausgehenden kulturellen Schaffens.
Kein Tier erreicht diese vollkommen vertikale Haltung mit durchgedrückten Knien wie der Mensch. Auch der Affe fällt bei all seinen verzweifelten Versuchen mit seinen vorderen Gliedmaßen immer wieder auf die Erde zurück, abgesehen davon, dass er bei seinem kurzfristigen Aufrichten entweder nur zum Sitzen kommt oder auch stehend gebeugt bleibt und nie völlig durchgedrückte Knie hat, die Vertikale also nie vollkommen erreicht.
„Jede Kreatur erscheint vor dem Menschen mit gebogenem Knie.“
(von K. E. v. Baer, 1828)
Anders als bei den Tieren wachsen die Kinder der Menschen auch nicht instinktiv in die der Gattung typische Körperhaltung hinein. Der kleine Mensch braucht zwar das Vorbild der Erwachsenen, aber in die Aufrichte muss er sich aus eigener innerer Ich-Kraft immer selber aktiv übend hineinstemmen. Wer kleine Kinder dabei beobachtet, wird über den ungeheuren energischen Willen staunen, den sie trotz ständigen schmerzvollen Scheiterns immer wieder aufbringen, um das Ziel zu erreichen. Und welch ein Jubel, wenn sich das Kind zum ersten Mal stehend nicht mehr festhalten muss und die ersten Schritte frei in den Raum hinein machen kann.
Gesamtgestalt
In allen Gestaltungsstufen des Leibes sehen wir, wie die Ursachen für das Wesen der Erscheinungen nicht in den Tiefen der Materie zu finden sind, sondern in übersinnlichen Kräften, die sinnlich nicht direkt wahrnehmbar sind, aber indirekt in ihrer physischen Wirksamkeit erfasst werden können. Es sind reale Kräfte, die eine je eigene Form bilden, in die sie die Materie sozusagen wie in ein übersinnliches Netz mit aller organischen Differenziertheit hineinbauen.
Rudolf Steiner machte schon 1924 darauf aufmerksam, dass der größte Teil der Materie des physischen Leibes alle 7 bis 8 Jahre ausgewechselt ist[1], was neuere Untersuchungen des schwedischen Stammzellenbiologen Jonas Frisén weitgehend bestätigt haben, der feststellte, dass sich die Zellen des menschlichen Organismus durchschnittlich alle 7 bis 10 Jahre erneuern, wobei allerdings die Erneuerungsrate bei verschiedenen Zelltypen sehr unterschiedlich sei.[2] Die physischen Stoffe des Leibes wechseln also, der Leib bleibt aber derselbe.
Das bedeutet, dass die Materie das Sekundäre ist. Der physische Leib ist nicht der Stoff, denn der wird ständig ausgetauscht, sondern die Form, in die der wechselnde Stoff hineingebaut wird. So gesehen, sind nicht nur das Ich, der Seelenkräfteleib mit der inneren Seele und der Lebenskräfteleib als übersinnliche Wesensglieder sinnlich unsichtbar, sondern auch der physische Leib als Formgestalt selbst. Nur die ihn ausstopfende Materie wird sinnlich wahrnehmbar. Der ganze Mensch ist im Grunde ein sinnlich nicht sichtbares, übersinnliches Wesen.
Daraus folgt, dass das geistige Menschen-Ich mit seinen übersinnlichen Wesensgliedern natürlich schon vor der Geburt in einer übersinnlich-geistigen Welt vorhanden gewesen sein muss. Denn dieses ist es ja, das sich – was ohne Hilfe höherer Wesen nicht vorstellbar ist – den komplizierten Organismus des physischen Leibes im Mutterleib und nach der Geburt in Kindheit und Jugend sukzessive entwickelt und ausgestaltet, damit er ihm als Instrument eines irdischen Lebens dienen kann.
Andererseits bedeutet der Tod, dass sich die drei höheren übersinnlichen Wesensglieder aus dem physischen Leib lösen und in die geistige Welt zurückkehren, aus der sie stammen. Damit muss der physische Leib, – von den Kräften verlassen, die ihn am Leben hielten, beseelten und durchgeistigten – zerfallen, d.h. seine materiellen Stoffe müssen in die Elemente zurückkehren, aus denen sie entnommen und in die menschliche Gestalt zusammengefügt wurden.
Das Denken

Die leiblichen Organe, wie beispielsweise auch das Gehirn, sind danach die letzte materielle Verdichtung übersinnlicher geistiger Bildeprozesse. Das Denken muss vor dem Gehirn schon vorhanden sein und das Gehirn im Lebensleib bereits vorgebildet haben. Nicht aus dem Gehirn entsteht das Denken, sondern aus dem Denken des Ich entsteht das Gehirn. Wie könnte auch aus der Materie des Gehirns, die doch vom Denken keinerlei Ahnung hat, Denken entstehen?! Aus dem Denken und seinen Bedürfnissen wird das Gehirn gebildet, damit es ihm als sein irdisches Instrument dienen kann.
Als solches schwitzt es keine Gedanken aus, wie Materialisten träumen, sondern dient als adäquater Spiegelungsapparat, an den das geistige Denken sozusagen anstößt, reflektiert wird und dadurch zum Bewusstsein kommt. So wie wir auch, wenn wir weltzugewandt vorwärts gehen und plötzlich vor einem Spiegel stehen, unser Bild sehen und dadurch unseres eigenen Wesens bewusst werden.
Daher ist natürlich die materialistische Theorie, das Denken und die Gedanken würden im physischen Gehirn erzeugt und stiegen aus dem materiellen Zusammenspiel der Gehirnteile auf, völlig absurd. Sie ist auch nicht das Ergebnis eines wissenschaftlichen Erkenntnisprozesses, sondern vorwissenschaftliche Spekulation, Aberglaube. Niemand hat ein solches Hervorgehen beobachten können. Wenn parallel zum Denken auch im Gehirn gewisse materielle Prozesse stattfinden, sind das die Spuren des Denkens und nicht seine Ursachen. Fußabdrücke eines Menschen im Sand sind auch nicht die Ursache seines Gehens gewesen, sondern eben nur dessen materielle Spuren.
Bestätigungen
Wenn im Lebenskräfteleib das Gehirn bereits vorgebildet ist, stellt sich die Frage, ob nicht das Denken so erkraftet werden könnte, dass das Ich bereits an jenem zum Bewusstsein seiner selbst erwachen kann, ohne das physische Gehirn zu benötigen. Dann müsste es sich außerhalb seines physischen Leibes bewusst denkend als ein übersinnliches Wesen erleben können. Das kann an anderer Stelle weiterverfolgt werden.
In unserem Zusammenhang ist interessant, dass diese Erfahrung tatsächlich in großer Zahl von Menschen berichtet wird, die durch die Heftigkeit eines Unfalls oder einer schweren Krankheit in sogenannte Nahtod-Erlebnisse gekommen sind. Viele von ihnen, die zumeist klinisch für tot erklärt wurden, beschrieben nachher, plötzlich wie durch einen Tunnel, Schacht oder Trichter gezogen worden zu sein und dann zu ihrer Überraschung den eigenen physischen Körper von außen erblickt zu haben. Zum Beispiel erlebten sie sich unter der Decke des OP-Saales schweben und sahen erstaunt zu, wie sich die Ärzte verzweifelt um ihren Körper bemühten.
Sie waren also außerhalb ihres physischen Leibes bei Bewusstsein, konnten denken, fühlen und wahrnehmen. Ihr Ich erlebte sich mit ihrer Seele in ihrem Seelenkräfteleib, ja auch in ihrem Lebenskräfteleib, der zwar nicht ganz – sonst wäre der Tod voll eingetreten -, aber zum großen Teil auch aus dem physischen Leib ausgetreten war und den Eindruck des klinischen Todes hervorrief. Die meisten schildern auch, dass sie sich nach ihrer Loslösung von ihrem physischen Körper in einer anderen schwerelosen, aber vollständigen Körpergestalt wiedergefunden hätten, die sie schwer beschreiben konnten. Sie bemerkten, dass sie für die anderen Menschen nicht sichtbar waren, stoffliche Gegenstände durch ihren Leib hindurchgingen und sie durch geschlossene Türen und Wände gehen konnten.
Strenge Naturwissenschaftler halten diese Erlebnisse für Halluzinationen, wie sie durch Sauerstoffmangel oder Narkotika herbeigeführt werden können. Aber dem widerspricht die Tatsache, dass viele in ihrem nahtodlichen Zustand Dinge wahrnahmen, die sie mit ihrem klinisch toten Körper nicht haben machen können und die sich als zutreffend herausstellten. So konnten sie später die Gespräche der Ärzte und Krankenschwestern aus dieser Zeit widergeben; einer sah im Nebenzimmer seinen Bruder, einen Nichtraucher, aufgeregt auf das Ergebnis der Operation wartend eine Zigarette rauchen, was sich bestätigte.

Es handelt sich auch nicht um seltene Einzelfälle. Nahtoderfahrungen sind ein weltweites Phänomen. Die Soziologin Ina Schmied-Knittel vom Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene in Freiburg bestätigt: „Nahtoderfahrungen sind faktisch real. Fünf Prozent der Weltbevölkerung hatten eine. Und, wie eine Studie unseres Instituts ergeben hat, vier Prozent der Deutschen. Das sind drei Millionen.“
Einer der ersten, der sie erforscht und die großen Übereinstimmungen herausgearbeitet hat, ist der amerikanische Psychiater Dr. Raymond A. Moody In Europa forschten u.a. die Medizinerin Elisabeth Kübler-Ross, Bernard Jakoby, der Kardiologe Pim van Lommel und auch der Psychiater Erwin Brucker und kamen vielfach zu übereinstimmenden Ergebnissen.
Eine der ausführlichsten und eindruckvollsten Nahtoderfahrungen ist hier auf GEOLITICO beschrieben: Der Bericht des George Ritchie.
Aussichten
Die weiteren Erlebnisse dieses Nahtodzustandes führten mit großer Übereinstimmung zu Begegnungen mit verstorbenen Angehörigen und vor allem mit der
überwältigenden Erscheinung eines Lichtwesens, das die meisten als Christus empfanden, der mit ihnen ungeheuer liebevoll auf ihr Leben zurückschaute, sie schließlich aber zurückschickte, da ihre Zeit noch nicht gekommen sei.
Dies zeigt auf, dass der Mensch nach dem Tode mit seinen übersinnlichen Kräfteleibern, die den unbrauchbar gewordenen physischen Leib verlassen haben, in eine göttliche Welt zurückkehrt, aus der er gekommen ist.

Quelle: "der_MENSCH?"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 13.09.2019 19:12:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 13.09.2019 19:12
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