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"IMMER_wieder"

"IMMER_wieder"

09.10.2019 20:28

ERDOWAHN
Auch wenn sie ihr «Kalifat» verloren hat, die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist in Syrien und im Irak nicht besiegt. «Vor allem in den vergangenen zwei Monaten haben die Anschläge zugenommen», sagt der kurdische Fotograf Baderkhan Ahmad. Er wohnt in Kamishli, der «Hauptstadt» der syrischen Kurden unmittelbar an der Grenze zur Türkei. Gemäss Zahlen des Rojava Information Center hat der IS im Nordosten Syriens von April bis August mehr als 400 Attacken verübt. «Wir haben bereits jetzt Angst vor einer Rückkehr des IS», sagt Ahmad in einem Telefongespräch.
Kampf gegen den IS hat keine Priorität mehr
Obwohl der IS keine grösseren Siedlungsgebiete mehr kontrolliert, wird die Zahl seiner aktiven Kämpfer in Syrien und im Irak immer noch auf rund 18 000 Mann geschätzt. Mit Bombenanschlägen, Entführungen, Rachemorden oder dem Abbrennen von Getreidefeldern terrorisieren sie die Bevölkerung. Der IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi lebt vermutlich irgendwo in der irakischen Wüste und baut von dort aus neue Schläferzellen auf.
«Der IS verfügt im ganzen Nordosten Syriens über ein geheimes Netzwerk», sagt Sam Heller, Jihadismus-Experte der renommierten Denkfabrik International Crisis Group. Die Terrormiliz kann mit Autobomben auch in kurdischen Verwaltungszentren wie Kamishli oder Hasaka zuschlagen. Besonders fragil sei die Sicherheitslage jedoch im Südosten entlang des Euphrats und in Städten wie Rakka oder Deir al-Zur, erklärt Heller. Viele dieser vorwiegend arabischen Siedlungsgebiete wurden von den kurdisch dominierten und von den USA unterstützten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) erst kürzlich erobert. «Sollten die SDF Truppen nach Norden verlegen, um sich gegen die Türkei zu verteidigen, ist es wahrscheinlich, dass der IS hier seine Operationen ausweitet», sagt Heller. (von Christian Weisflog_Beirut)
"Der Kärntner Ex-Grünen-Chef, Matthias Köchl, war im Februar von den italienischen Behörden festgenommen worden, weil er einen „Flüchtling“ aus dem Irak ohne gültige Papiere von Österreich nach Italien geschleust hatte. Der Iraker wäre ein Autostopper gewesen, den er unkontrolliert mitgenommen hatte, argumentierte der Kärntner. Der Betroffene selbst sagte jedoch aus, Köchl in einem Café in Villach getroffen zu haben. Er habe Köchl gebeten, ihn nach Italien zu bringen, wo er einen Asylantrag stellen wollte. Geld sei keines geflossen." (unzensuriert)
(rjhCD6149)


Erdogan und Trump geben dem IS neue Hoffnung

Der türkische Einmarsch in Ostsyrien ist ein Geschenk für die Terrormiliz Islamischer Staat. Die Kurden werden nicht mehr die Jihadisten, sondern zuerst die Invasoren bekämpfen. Der IS könnte sein Netzwerk fast ungehindert stärken und seine Gefangenen befreien.
Dass die syrischen Kurden genau dies tun, hat der SDF-Oberbefehlshaber Mazlum Kobani Abdi bereits in einem Interview mit dem amerikanischen Fernsehsender NBC angekündigt. Selbst Kämpfer, die die bereits inhaftierten IS-Jihadisten bewachen, sollen an die neue Front im Norden abgezogen werden. Die Sicherung der Gefängnisse habe nun zweite Priorität, erklärte Abdi. «Die Familien aller Kämpfer leben in der Grenzregion. Sie müssen sie beschützen.»
Brutstätten der nächsten Jihad-Generation
Unabhängig von der türkischen Invasion waren die Kurden mit ihrer Aufgabe bereits bisher völlig überfordert und erhielten nicht die notwendige internationale Unterstützung dafür. Die SDF halten in sieben provisorisch eingerichteten Gefängnissen rund 12 000 IS-Kämpfer gefangen. Etwa 2000 von ihnen sind ausländische Jihadisten, beim Rest handelt es sich um Syrer oder Iraker. Hinzu kommen riesige Lager, in denen teilweise Zehntausende von Frauen und Kindern des untergegangenen «Kalifats» leben. Baderkhan Ahmad hat solche Gefängnisse und Camps besucht. «Man spürt, wie radikal die Menschen dort sind», erzählt er. Selbst Kinder würden offen mit Rache drohen.


Das treffendste Beispiel für die prekären Zustände ist das Camp in al-Hol. Nachdem das IS-Kalifat im Frühjahr seine letzte Schlacht in Baghuz verloren hatte, flüchteten die Familien der Jihadisten hierher. Das Lager schwoll dadurch auf über 70 000 Bewohner an – davon 12 000 mit ausländischer Staatsbürgerschaft und 50 000 Kinder. Gesichert wird das Camp lediglich durch einen Zaun und 400 Wächter. Mangelernährung, fehlende medizinische Versorgung und verschmutztes Trinkwasser sorgen für eine hohe Kindersterblichkeit. Schulen gibt es nicht. Fast täglich kommt es zu Fluchtversuchen mithilfe von Schmugglern.
Viele Beobachter sehen in dem Lager eine Brutstätte für die nächste Jihad-Generation und vergleichen es mit dem berüchtigten Camp Bucca der Amerikaner im Irak, wo einst auch der IS-Führer Baghdadi eingesperrt war. Die SDF bewachen al-Hol zwar noch, aber im Grunde haben sie die Kontrolle an eine Minderheit von radikalen, überwiegend ausländischen IS-Frauen verloren. Diese erhalten Befehle von ausserhalb des Camps und setzen innerhalb eine strenge Ordnung durch. Wer nicht gehorcht, muss zumindest damit rechnen, dass sein Zelt angezündet wird. Auch den Kindern wird der Hass eingetrichtert. Verhielten sie sich gegenüber ihren Bewachern im Frühjahr noch freundlich, werfen sie nun mit Steinen nach ihnen.
Aufruf zum Ausbruch
Wie radikal das Denken der Frauen ist, zeigte ein Vorfall im Sommer: Eine aserbaidschanische Grossmutter strangulierte zusammen mit anderen Frauen ihre 14-jährige Enkelin. Das Mädchen hatte sich geweigert, seinen Nikab ausserhalb des Zeltes zu tragen. «Jedes Mal, wenn der IS-Führer Baghdadi mit einer neuen Botschaft zum Widerstand aufruft, sind die ausländischen Frauen hier noch schwerer zu kontrollieren», sagte die Lagerverwalterin Aylul Rizgar kürzlich gegenüber der britischen «Times».
Im September rief Baghdadi seine Anhänger dazu auf, ihre «Brüder und Schwestern zu retten und die Mauern einzureissen, die sie gefangen halten». Bereits im April ist es im sogenannten Derik-Gefängnis, wo einige der gefährlichsten IS-Jihadisten inhaftiert sind, zu einer Revolte gekommen. Auch mithilfe der internationalen Koalition konnten die SDF den versuchten Ausbruch verhindern. Ob dies auch gelingen kann, wenn die Kurden im Zuge der türkischen Invasion die Bewachung der Gefängnisse vernachlässigen, ist höchst fraglich.
Wie die Türkei den IS benutzen wollte
Das Weisse Haus gab der Türkei am Sonntag grünes Licht für eine Invasion und erklärte dabei, dass sich Ankara um die IS-Häftlinge kümmern werde. Doch auch dies ist ungewiss. Einige Gefängnisse liegen in der 30 Kilometer breiten Pufferzone, die der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan unter die Kontrolle seiner Armee und der mit ihr verbündeten syrisch-arabischen Rebellengruppen bringen möchte. Das Al-Hol-Camp allerdings würde ausserhalb dieser Zone liegen. Wer sich in den Wirren einer Invasion darum kümmern wird, muss sich zeigen.

Zudem ist das Verhältnis der Türkei und vor allem ihres islamisch-konservativen Staatschefs zum IS äusserst zwiespältig. In der Expansionsphase des «Kalifats» hat Ankara das jihadistische Projekt keinesfalls als grosse Gefahr gesehen. Die Türkei liess ausländische Kämpfer fast ungehindert nach Syrien einsickern, und verletzte Gotteskrieger wurden in türkischen Spitälern behandelt. Abu Mansur, ein 36-jähriger Marokkaner, hat in einem Interview erklärt, dass er praktisch als «Botschafter» des IS gegenüber der Türkei fungiert habe. Zeitweise habe er sich wöchentlich mit Vertretern der türkischen Armee und der türkischen Geheimdienste getroffen. Ankaras Ziel sei es gewesen, den Norden Syriens und des Iraks mithilfe des IS indirekt zu kontrollieren, um dort die Präsenz der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) zu beenden, meint Mansur. Erst als die Jihadisten begannen, auch Anschläge in der Türkei, wie etwa auf den Istanbuler Flughafen 2016, zu verüben, ging Ankara auf Distanz zum IS.
Treffen Mansurs Schilderungen zu, verfolgt die Türkei mit einer Invasion nun im Prinzip das gleiche Ziel, das sie zuvor durch die unheilvolle Kooperation mit dem IS nicht erreichen konnte.

Quelle: "ERDOGAN_TRUMP_IS"
Psychotherapeuten-Journal fordert „Interventionen“ gegen Klima-Skeptiker

Zweifeln als Krankheit: die politische Instrumentalisierung der Psychologie hat in Deutschland eine heikle Geschichte. Im Kampf gegen „Klimaleugner“ hält sie das Journal der Bayerischen Landeskammer der Psychologischen Psychotherapeuten dennoch für geboten.
Nach Jahrzehnten, in denen deutsche Psychotherapeuten eher im öffentlichen Ruf standen, im Zweifel die Zwänge der „repressiv-patriarchalischen“, „kapitalistischen“ und/oder „faschistischen“ Gesellschaft hinter sozial auffälligem Verhalten Einzelner zu suchen und dieser beispielsweise das Restrisiko bezüglich „zweiter Chancen“ potenziell gefährlicher Straftäter aufzubürden, scheint sich nun eine Trendwende anzudeuten
.
Im „Psychotherapeutenjournal“ der Bayerischen Landeskammer der Psychologischen Psychotherapeuten, deren Pflichtmitglied jeder dort tätige Psychotherapeut ist, macht sich ein Autor namens Fabian Chmielewski Gedanken über eine niedrigere Eingriffsschwelle für psychotherapeutische Maßnahmen gegen Personen, die zwar keine Gesetze verletzen, die er aber dennoch als gefährlich betrachtet. Es geht ihm konkret um Ursachenforschung, aber auch mögliche „konkrete psychotherapeutische Interventionen“ und die aktive Beteiligung der Psychotherapeuten an Gesundheitskampagnen gegen eine weit verbreitete „existenzielle Neurose“.

Gemeint ist damit aber nicht die Art und Weise, wie sich Teile der Bevölkerung in die medial und politisch unterfütterte Angst vor einer angeblichen „Klimakatastrophe“ hineinsteigern, sondern der Umstand, dass es immer noch Menschen gibt, die genau dies mit Bedacht nicht tun. Das Problem sind demnach nicht junge Menschen, die aus Panik vor dem „Hitzetod“ ihre Schulbildung vernachlässigen, keine Kinder bekommen möchten oder auf öffentlichen Plätzen Regentänze aufführen und im Chor besingen, sie wollten „kein CO2 mehr“ – und auch nicht Erwachsene, die dabei noch mitmachen und sie bestärken.
Das Problem sind vielmehr Menschen, die statt „Panik zu haben“, wie Greta Thunberg es von ihnen verlangt, lieber einen kühlen Kopf bewahren wollen, oder die antitotalitäre Schullektüre wie „Die Welle“ als Mahnung und nicht als Anleitung betrachten.
„Ein breiter Konsens seriöser Forschung warnt vor dem Szenario einer bald nicht mehr abzuwendenden Spirale des menschengemachten Klimawandels“, ist Chmielewski sich sicher. Trotzdem schienen sowohl große Teile der Bevölkerung als auch der Entscheidungsträger sich „nicht für die drohende Zerstörung der Welt, wie wir sie kennen, angemessen zu interessieren“.

Quelle: "psychotherapeutische_Massnahmen"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 09.10.2019 20:28:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 09.10.2019 20:28
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