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"BUNDESHEER"

"BUNDESHEER"

18.11.2019 19:23

In Bosnien an der Grenze zu Kroatien lagern zur Zeit zum Zwischenstopp geschleppte illegale Rotations-Bürger – im Slang von Markus Söder sogenannte „Sekundärmigranten“ vormals Asyltouristen – aus Nordafrika und islamischen Ländern wie Syrien, Afghanistan und Pakistan auf dem Wege nach Buntland. Von sicheren Außengrenzen kann in diesen Tagen keine Rede sein. Bosnien ist damit zu einem Art Brückenkopf und Aufmarschgebiet für den politischen Islam geworden. Das bosnische Bihac – einst Titos Partisanenhochburg – ist in diesen Tagen das Nadelöhr für Tausende illegale Migranten auf dem Weg in die EU. Als „Zeitbombe“ beschrieb Frankreichs Präsident Emanuel Macron gerade Bosnien, als er sein Veto gegen dessen (von Merkel gewünschten) EU-Beitritt begründete.
Inzwischen haben sich zwei Varianten der Balkanroute heraus kristallisiert: die eine führt von Bosnien über Kroatien, Slowenien und Österreich nach Germoney. Die andere zweigt nach Triest ab und via Nord-Italien führen alle Wege wieder nach Germoney.
"....da beginnt der Saustall wohl schon bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft, es ist wahrlich zu hinterfragen wo in Österreichs Kabinetten Verrä#ter, Vernaderer sitzen, wird doch sosehr auf Geheimhaltung gepocht, zumindest bis zu einer versuchten Klärung. Es beweist allerdings auch, dass die BVT, alias Geheimdienstmüllhaufen, mehr zur Öffentlichkeitsarbeit tendiert und das nicht erst seit Kickl"
(rjhCD6149)


Die Renaissance der Balkanroute und das Schweigen der Volksparteien


Während man sich in Österreich Gedanken über Grenzsicherung macht kümmert sich Deutschlands Innenminister Horst Seehofer von der CSU, der eigentlich in der Verantwortung wäre für die innere Sicherheit, lieber darum, dass der politische Islam hier bei uns in Deutschland ein Dach (Moscheen) über dem Kopf bekommt und sich hier festsetzen kann. In Österreich hat man da einen klareren Blick: Der frühere österreichische Innenminister Kickl fasst in seinem Appell in Form einer Brandrede die neuralgischen Punkte zusammen. Insbesondere appelliert er an eine echte Bereitschaft zur Abwehr. Die Situation ist in diesen Tagen, nur ein paar Wochen vor Weihnachten so brisant, daß sich Herbert Kickl für einen Schutz in Form von sicheren Grenzkontrollen ausspricht. Alle Punkte, die er in seiner Rede durchdekliniert kann man auf Deutschland, Bayern, auf deren Politiker und Strukturen übertragen. Hier die Rede in voller Länge:
Hätten unsere bayerischen Medien nur einen Funken von Heimatgefühl würden der Bayerische Rundfunk, Süddeutsche Zeitung, Antenne Bayern, Bayerns Charivari- und Radio Gong Ketten, AZ, TZ, Münchner Merkur über die sich konkretisierende Gefahr von der neuen Balkanroute sowie über die Rede von Herbert Kickl informieren und den Ausschnitt über die relevanten Punkte in voller Länge senden und abdrucken. Genau das tun unsere Leitmedien aber nicht.

(südliche Balkanroute)
Stattdessen nebeln sie uns ein. Herbert Kickl beschreibt in seinem Appell was zu Tage kommt, wenn man das was unsere Politiker und Medien berichten mit eigenen Recherchen abgleicht. Was machen unsere Medien? Statt darüber zu berichten forcieren sie ihren ideologischen Kampf gegen Rechts, verbreiten beschwichtigende Fake-News und heile Welt Stimmung in Anlehnung an das Nachrichtenformat der DDR: Plansoll erfüllt, alles ist gut und wir (die Partei) kümmern uns um alles. Und wer uns nicht glaubt ist ein Staatsfeind der an die Kampf gegen Rechts-Hotline zu melden ist.
Zusammenfassung:
° November 2019: Bosnien als Brückenkopf des politischen Islam und Aufmarschgebiet für illegale Einwanderer
° Medien und Politiker beschwichtigen
° Ungarn und Kroatien zeigen wie effektive Grenzsicherung geht
° Deutschland fliegt illegale Menschen aus islamischen und nordafrikanischen Ländern ein
° Anreizsysteme aus der EU fördert illegale Migration
° Problem ist die EU die mit Griechenland die die EU Außengrenzen nicht sichern wollen

Griechenland gilt derzeit als Einfallstor, welches die EU in der Art supportet, dass die Illegalen bis nach Europa kommen können. Was haben Afghanen und Pakistani in Griechenland verloren?
° Kulturzerstörende Wirkung; Alles was unsere Vorfahren, Großeltern und Eltern aufgebaut haben (Sozialsysteme, Strukturen, Einrichtungen, Sicherungssysteme) steht für unsere Kinder bereits auf dem Spiel
° Salamitaktik: Politiker und Medien referieren beschwichtigend darüber dass eine Route geschlossen wurde während drei andere Einfallstore aufgehen
° Fortlaufende Erpressung der Türkei gegenüber der EU
(Geld Flüchtlinge)
EU-Türkei-Deal wirkt wie ein Ventil. Damit ist Erdogan in der Lage dosiert die Flüchtlingsströme zu lenken. Griechenland sitzt daneben wie das Kaninchen das auf die Schlange starrt und ist nicht in der Lage die EU-Außengrenzen zu schützen. Während die EU die Türkei fortlaufend mit Milliarden pämpert, um sie EU-reif zu machen, zwickt und die Türkei geschickt dort, wo es weh tut.
So z.B. bei unseren „Söhnen und Töchtern“, die zum IS nach Syrien auswanderten, um für ihn zu kämpfen und Krieger zu gebären. Russland (Tschetschenien) und die Türkei haben ihre IS-Bräute und deren Kinder zurückgenommen und zeigen auf unsere fehlende Humanität. Erdoğan weiß auch sein Volk hinter sich, wenn er seinen westlichen „Verbündeten“ vorwirft, diese hätten die Türkei verraten, indem sie im nordwesten Syriens ein kurdisches Staatsgründungsprojekt vorantrieben. Wenn diese „Verbündeten“ dann auch noch frech werden, liegt es nahe, ihnen ihre „Söhne und Töchter“ zurückzuschicken. Daran, dass der Europäische Humanitärstaat zum Umgang mit solcher Brut nicht in der Lage ist, ist ja nicht die Türkei schuld. Daran, dass wir uns vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zwingen lassen, alle Bootsmigranten zu retten und aufzunehmen, sind auch nur wir selber schuld. Wer die Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) für eine unhinterfragbare Heilige Schrift hält, muss eben die Türkei und die UNO mit dem Schutz seiner Menschenrechte beauftragen.

Diejenigen, die auf Erdoğan oder Merkel zeigen oder behaupten, die UNHCR-Flüchtlinge, die Merkel aus Addis Abbeba einfliegen lässt, seien „keine echten Flüchtlinge“, sind Teil des Problems. Natürlich sind das „echte Flüchtlinge“. Sie wurden von der UNO ausgesucht, weil ihre Heimat, im Gegensatz zu der vieler anderer aus Libyen zurückgeführter Migranten, besonders unwirtlich ist. Ein europäisches Gericht würde wahrscheinlich i.d.R. zu keinem gegenteiligen Urteil gelangen. Wer hier bequeme Ausflüchte sucht, will sich um ein klares Nein zum bestehenden HumanitärUNrecht drücken. Ohne dieses klare Nein ist die bisherige Politik der Ermächtigung von Türken und UNO womöglich noch ein kleineres Übel. Da die AfD weder aus der EU noch aus der GFK austreten will, wird auch sie sich schwer tun, gegenüber den Grenzstaaten der Elendszone und dem UNHCR etwas besseres auszuhandeln. An ihren neusten Wahlversprechen sehen wir zugleich, dass ihre Politik mehr denn je auf Schecks setzt, die von EU und UNHCR unterzeichnet werden müssen, worauf im Moment keinerlei Aussicht besteht. Die Rückbesinnung auf die eigene Souveränität, die mit dem Recht auf Zurückweisung beginnt, lässt nicht nur bei den „Altparteien“ auf sich warten.
Quelle: "BALKANROUTE"
Bundesheer: Wenn die Spionageabwehr im Visier steht

In dieser Woche gab es mehrere Meldungen, die das Abwehramt betreffen, das naturgemäß äußerst öffentlichkeitsscheu ist. Am 4. November verstarb plötzlich dessen Vizechef Brigadier Ewald Iby, und nun wird es auch vor Gericht um Spionageabwehr gehen, weil ein pensionierter Offizier für die russische GRU tätig gewesen sein soll. Dafür gibt es angeblich eine Menge an Beweisen, was jedoch nicht davon ablenken soll, dass in Österreich kreuz und quer spioniert wird. Nicht von ungefähr wird darüber auch berichtet, während Ibys Tod nur vom „Standard“ am 5. November erwähnt wurde; zudem mit reichlich geschmackloser Illustration. Das würde Iby wohl verstanden haben und auch, warum sonst der Mantel des Schweigens über seine pure Existenz gebreitet wird (auch in burgenländischen Medien). Dies ist viel merkwürdiger als die Anklage gegen Martin M., der bis 2013 im Verteidigungsministerium tätig war; doch zuerst erinnern wir uns an den November letzten Jahres.
Ressortsprecher Michael Bauer, der vor wenigen Tagen dem „Standard“ bestätigte, dass Iby nicht mehr unter den Lebenden weilt, postete vor genau einem Jahr auf Twitter: „Das Abwehramt hat mit Hilfe internationaler Kooperation einen Spionagefall aufgedeckt. Ein pensionierter Offizier des #Bundesheeres hat seit den 1990-iger Jahren das Bundesheer ausspioniert und Daten an Russland weitergegeben. Er wurde angezeigt.“ Wenig später wurde die nun mehr oder minder abgedrehte Integrity Initiative als angloamerikanische Operation von Militärs und Geheimdiensten geoutet, was dazu passt, dass der entscheidende Hinweis aus UK gekommen sein soll. Hier zeige ich auch auf, wie verdeckt Stimmung gegen das Abwehramt gemacht wurde, dessen Chef Rudolf Striedinger ist (und dessen Stellvertreter Ewald Iby war). Am 9. November 2018, einem Freitag, forderte Bundespräsident Alexander Van der Bellen Aufklärung, und Ex-Kanzler Sebastian Kurz trat mit Ex-Verteidigungsminister Mario Kunasek vor die Presse.


(Van Der Bellen_PUTIN)
Wie man auch bei Versuchen sehen kann, US-Präsident Donald Trump des Amtes zu entheben, ist alles international vernetzt und es geht immer um mehrere Geheimdienste. So mag M., der als unauffällig beschrieben wird und nicht auf andere zuging, Infos zum Verkauf von Panzerhaubitzen an Lettland gehabt und NATO-Papiere gekannt haben, über die Österreich durch die Teilnahme an der Partnership for Peace verfügt. Auf jeden Fall aber waren die letzten sechs Jahre seiner Tätigkeit beim Bundesheer auch eine Zeit, in der die SPÖ das Ressort innehatte und es für fremde Interessen benutzt wurde. Hier wird nicht ermittelt, sondern die Justiz deckt dies ebenso wie Politik und Medien; man muss sich die Frage stellen, ob das Abwehramt etwas (mehr?) unternehmen hätte können. Oder ob es Kräfte gibt, gegen die man nichts ausrichten kann, was all jene nachvollziehen sollten, die in ihrem Erkenntnisprozess überhaupt soweit gekommen sind.

(Bildquelle: screenshot-ceiberweiber)
Tatsache ist, dass versucht wurde, nach dem Strickmuster der BVT-Affäre auch einen Abwehramts-Skandal zu kreiern, auf den dann Presse und Politik einsteigen können. Nicht von ungefähr tat sich dabei Fabian Schmid im „Standard“ hervor, der nun Ibys Tod melden durfte. Man beachte, wie Schmid jetzt betont, dass Iby gegen den beim Bundesheer durchaus vorhandenen rechten Rand vorging. Das ist notwendig, weil es in der Natur der Sache liegt, dass sich vom Engagement für Sicherheit relativ wenig Linke angezogen fühlen, eher schon Rechte, die zuweilen extremere Ansicht haben können. Schmid und seine Kollegen tun aber so (hier 2017 mit obigem Foto), als ob es fürs Abwehramt nichts anderes zu tun gäbe und Analysen plus Handlungsbedarf nicht auch andere Bereichen betreffen. Außerdem wird der Focus nach Rechts gerichtet, um auszublenden, wo der Eigenschutz des Bundesheers und seiner Fähigkeit zur Landesverteidigung sich auf fremde Dienste konzentrieren muss.

(Screenshot vom APA-Picturedesk)
Robert Jäger, der damals für die APA fotografierte, wurde 2018 für das Pressefoto des Jaheres ausgezeichnet (Van der Bellen, der sich an den Kopf greift, als er die Regierung Kurz angelobt). 2009 lichtete Jäger die Standorte von Heeresabwehramt und Heeresnachrichtenamt am 14. Juli ab in Vorbereitung auf den U-Ausschuss zu Abhör- und Beeinflussungsnahmen im Parlament, der am 16. Juli begann. Peter Pilz produzierte sich dabei wie zu erwarten ziemlich stark und nahm am 26. November 2009 Ewald Iby und andere Nachrichtendienstler ins Visier (siehe auch Fraktionsbericht der FPÖ). Beim 1. Eurofighter-Ausschuß war Iby nicht geladen, aber Thema, als der frühere Chef des Abwehramts Erich Deutsch (inzwischen auch verstorben) am 13. Juni 2007 befragt wurde. Das klang dann so: „Mag. Erich Deutsch: Entweder war ich in Urlaub, oder es hat andere Gründe oder war ich nicht anwesend. Abgeordneter – Mag. Ewald Stadler (FPÖ): Sie müssen dauernd auf Urlaub gewesen sein, weil es taucht nur der Herr Iby auf. – Mag. Erich Deutsch: Der Herr Iby war der zuständige Abteilungsleiter bis vor kurzem, bevor er Stellvertretender Leiter geworden ist, für diese speziellen Angelegenheiten.

(Screenshot vom APA-Picturedesk)
Abgeordneter Mag. Ewald Stadler (FPÖ): So ist es. Und der Herr Iby hat Sie nie informiert? Haben Sie die Protokolle nie gesehen? Mag. Erich Deutsch: Ja, er hat mich informiert, ja. Abgeordneter Mag. Ewald Stadler (FPÖ): Er hat Sie informiert. Er hat Ihnen da Protokolle vorgelegt. Mag. Erich Deutsch: Protokolle kann ich jetzt nicht sagen, aber hat mich sicher mündlich informiert. Abgeordneter Mag. Ewald Stadler (FPÖ): Sie wollen also dem Ausschuss erklären, dass Sie die Protokolle, die hochbrisante Aufträge Ihrer Abteilung beinhalten, als Behördenleiter nie gesehen haben? Sie können ruhig sagen, das stimmt so, weil es deckt sich mit den Informationen, die ich über Ihre Tätigkeit habe, beziehungsweise über Ihre Untätigkeit im Amt. Mag. Erich Deutsch: Ach so.“ Bemerkenswert war auch, was Deutsch auf Fragen der Abgeordneten Maria Fekter zur Rolle von Kabinettschef Stefan Kammerhofer antwortete, der Darabos abschottete, aber nie sicherheitsüberprüft wurde. Für Deutsch sprang Iby dann jedenfalls interimistisch als Chef ein, bis Wolfgang Schneider übernahm.

(Screenshot vom APA-Picturedesk)
Hier sehen wir eine der Aufnahmen der APA vom Kommandogebäude Theodor Körner, wo das Heeresnachrichtenamt beheimatet ist. Das Abwehramt logiert in einem nicht renovierten Haus in Wien-Landstraße, das Anfang des 20. Jahrhunderts für die Post- und Telegrafendirektion errichtet wurde. Apropos APA: eine ihrer auf den Webseiten der Printmedien verbreiteten Meldungen verkündet, dass ab Montag, den 11. November 32 Soldaten der Garde und Pioniere eine Woche lang am Jüdischen Friedhof Währing helfen werden. Mit einer Aussendung (die einzige in seiner Pressemappe) informiert der Verein Jüdisches Erbe Austria am 8. Oktober 2019 über „erfolgreiche Instandsetzung“ auf diesem eigentlich in Döbling liegenden Friedhof. Wenn es um die APA und andere Agenturen geht, sollten wir bedenken, was Volker Bräutigam (Ex-Tagesschau-Redakteur) und Friedhelm Klinkhammer (ebenfalls Ex-ARD) über die (transatlantische und israelische) Funktion von Nachrichtenagenturen erzählen.

(Bräutigam und Klinkhammer bei KenFM)
Am 30. Oktober 2019 (mit Ergänzungen am 1. November) berichtete der „Standard über die „Grabmalretter“ am Jüdischen Friedhof Währing, wobei ein User oder eine Userin die einst sehr aktive Frau Walzer vermißt: „Leider ist Frau Tina Walzer dort nicht mehr tätig, nachdem sie Kritik geäussert hat an der IKG und deren Finanzgebarung rund um die extrem teure ‚Neuvermessung‘ des Friedhofareals via Drohnen (sie wurde einfach umgangen, warum?) wobei man nur in die Unterlagen hätte schauen brauchen und neues ist klarerweise auch nicht herausgekommen. Frau Walzer kennt diesen Friedhof und seine Geschichte wohl wie kein anderer, leider wird man sie dort wohl nicht mehr beruflich antreffen.“ Drohnen kosten heutzutage bekanntlich nicht mehr die Welt, sofern sie nicht für „targeted killing“ eingesetzt werden. Zur Anfrage von „Jüdisches Erbe Austria“ an Verteidigungsminister Thomas Starlinger schrieb der „Kurier“ am 9. November: „Dieser Verein ist 2017 vom Unternehmer Günther W. Havranek und Ariel Muzicant, Ex-Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG), gegründet worden.“

Muzicant gilt als SPÖ-nahe, während sein Sohn Georg Sebastian Kurz unterstützte, aber Business-Partner der Kerns bei ihren Israel-Firmen und von Martin Schlaff ist. Bei den Kerns sind neben Schlaff auch Alfred Gusenbauer, Hans Peter Haselsteiner und Gerald Schweighofer an Bord. In der Kanzlei HFP Steuerberater finden wir neben Günther auch Thomas Havranek, der Schatzmeister der Österreichisch-Israelischen Handelskammer ist (Präsident: Gabriel Lansky; Vize: Eveline Steinberger-Kern). 2011 lasen wir im „profil„: „Dem Wirtschaftstreuhänder Günther Havranek gehört – angeblich – die U-Bahn-Zeitung ‚Heute‘. Jetzt räumt er für Werner Faymann in der SPÖ auf.“ Sprecherin des Vereins „Rettet den Jüdischen Friedhof Währing“ (ebenfalls 2017 gegründet) ist übrigens die grüne Gemeinderätin Jennifer Kickert, die einst Mitarbeiterin von Van der Bellen war, als er an der Spitze des grünen Parlamentsklubs stand. Da ich auch Kontakt mit Iby hatte, konnte ich ihm Fragen stellen, die teils rhetorisch waren, denn natürlich signalisieren Geheimdienste etwas mit Bildsprache, etwa um jemandem mehr oder weniger subtil zu drohen. Er konnte bei mir viel an grundsätzlichem Verständnis voraussetzen, sodass ich auch wusste, dass es auf manche Fragen keine ehrlichen Antworten geben kann, er aber dennoch aufrichtig ist. Wie sein plötzlicher Tod fast verschwiegen wird und man ihm via „Standard“ auch noch nachtritt, ist jenseits dessen, was mit Geheimniskrämerei einher gehen sollte.

Da wir auch über israelischen Einfluss sprachen, sollte man der Rolle des „Standard“; aber auch der Friedhofsaktion besondere Aufmerksamkeit widmen. Denn es hat unweigerlich Todessymbolik, Soldaten auf den Friedhof zu schicken, sie also mit dem „Ende“ s. Bild in Verbindung zu bringen. Zumal siehe „Standard“ hier Namen und Schicksale betont werden, während Ibys Andenken nicht bewahrt werden soll. Heute standen Soldaten der Garde beim Holocaustdenkmal am Wiener Judenplatz, als Van der Bellen dort einen Kranz sich beugend niederlegte. Wenn die Garde zwischen Gräbern Hand anlegt, heißt der Auftrag übrigens geradezu freudsch „handwerkliche, manipulative Tätigkeiten“. Ich vertraue nicht nur auf meinen Instinkt, sondern erinnere mich auch an zahlreiche kryptische Ansagen von Iby, deren Bedeutung erst im Nachhinein voll aufgeht. Es ist natürlich klar, dass man den Jahrestag des Novemberpogroms begeht und dass geraubtes Eigentum zurückgegeben wird. Aber wer war überhaupt wohlhabend genug, um teilweise noch ersetzbare Verluste zu erleiden? Und beinhaltet das Setting mit Garde bei Mahnmal, Van der Bellens „Kniefall“, Soldaten am Friedhof nicht auch Unterwerfung?

Bekanntlich hat der „Kurier“ sene Anteile am „profil“ zurückgekauft und gehört wiederum zum Teil Raiffeisen und der Signa Holding von Rene Benko (mit Gusenbauer und Co.), wie Signa auch bei der „Krone“ eingestiegen ist. Es fällt auf, dass Richard Schmitt, der nach Ibizagate bei der „Krone“ in die Kritik geriet und jetzt bei „Österreich“ ist, stolz auf Twitter postet: „Haben hier ja auch einige ins Lächerliche gezogen – jetzt die Anklage: #heftig“ und zu diesem Artikel puncto Spionage verlinkt. Warum verwendet „profil“ das 30jährige Jubiläum des Mauerfalls für eine Titelgeschichte mit Martin Schlaff? Dies, wo er nur sehr selten Interviews gibt und ungemein von der DDR profitiert hat? Doch Schlaff ist Teil jener Netzwerke, zu denen auch Gusenbauer gehört und mit israelischer Politik verbandelt. Als er 1999 den Wahlkampf von Ehud Barak mit 600.000 Dollar unterstützte, hatte Tal Silberstein sein Debut in diesem Bereich. Diese und andere Faccetten habe ich immer wieder angesprochen, sodass hier nur auf ein paar weitere Punkte vewiesen werden soll. Dazu ziehe ich das Feature „Stasi, Gangster, Russenmafia? Wie der österreichische Investor Martin Schlaff zum Milliardär wurde“ von SWR 2 2016 heran, das auf umfassenden Recherchen basiert. Ein Sprecher sagt darin siehe Seite 8 des Transkripts: „Ich finde einen weiteren Bericht, der sich mit dem Verbleib der DDR-Millionen beschäftigt. Verfasst im Jahr 2006 von der Unabhängigen Kommission zur Überprüfung des Vermögens der Parteien und Massenorganisationen der DDR. Hier geht es unter anderem um Transferrubel-Betrug. Der Transferrubel war die Verrechnungseinheit für den Handel innerhalb der sozialistischen Länder. Wer Transferrubel besaß, konnte diese künstliche Währung im Jahr 1990 in harte D-Mark umtauschen.

(Diskussion mit Walter Unger vom Abwehramt)
Clevere Geschäftsleute mit guten Verbindungen in den Osten organisierten damals Scheingeschäfte – und hielten anschließend die Hand auf. Das Bundesfinanzministerium schätzte 1998, dass der bundesdeutsche Staat durch Transferrubel-Betrug bis zu 2,5 Milliarden D-Mark, also rund 1,2 Milliarden Euro, verloren hat. Auch im Abschlussbericht der Unabhängigen Kommission fällt der Name Martin Schlaff.“ Allein das spricht neben all den anderen Vorwürfen schon für sich. Gegen Ende des Transkripts wird es auf Seite 25 noch einmal interessant: „Spätsommer 2014. Ich besuche das Palais Schwarzenberg, einen barocken Palast in der Nähe des Karlsplatzes. Auch Martin Schlaff schätzt diesen Ort. Georg Brockmeyer: ‚Sehr barock, was die Ausschmückung belangt. Sehr viele Fresken. Sehr viel Gold, sehr viel Stuck…‘ Sprecher: Sagt Georg Brockmeyer, der 2014 als PR-Mann für den Eigentümer des Palais Schwarzenberg arbeitet. Im Park des Palastes feierte Martin Schlaff im Jahr zuvor die Hochzeit seiner Tochter, mit 1.000 Gästen. Dutzende Geladene seien First Class aus New York eingeflogen worden, berichtete die Klatschpresse. Und für die musikalische Untermalung sorgte angeblich David Guetta, der französische SuperDJ. Georg Brockmeyer: ‚Bei der Hochzeit war es so, dass es hier auf den zwei schönen Rasenflächen vor dem Palais zwei große Zelte aufgebaut waren. Mit einem Verbindungsgang dazwischen. Muss aber auch sehr prächtig ausgesehen haben. Es ist sehr viel auch mit Rollrasen gearbeitet worden. Muss ein tolles Fest gewesen sein (lacht).'“

(Minister Starlinger bei „Österreich“)
Brockmeyer ist sein einem halben Jahr Landesgeschäftsführer der SPÖ Oberösterreich, während Vorgängerin Bettina Stadlbauer plötzlich abmontiert wurde.Er war Landesgeschäftsführer der SPD Niedersachen, leitete 2018 die Kommunikation der Bundes-SPÖ und war von 2007 bis 2015 Vorsitzender der SPÖ Wien-Penzing,. Als die prunkvolle Schlaff-Hochzeit stattfand, war er Partner bei trummer + team. Dietmar Trummer war mit dem Lobbyisten Peter Hochegger verbandelt, wie diese Meldung von 2009 zeigt. Hochegger steht auch für die Privatisierung der BUWOG, Mobbing gegen den Dutyfreeshop-Betreiber Rakesh Sardana (von wenigen Monaten verstorben) und die Telekom-Ostgeschäfte Schlaffs. Der jetzige SPÖ-Kommunikationschef Stefan Hirsch (Nachfolger Brockmeyers) arbeitete damals bei ihm, der wie Brockmeyer „natürlich“ Silberstein-Connections hat.Hirsch war euch einige Zeit im SPÖ-Kabinett im BMLV, wo er Offiziere gegenüber Journalisten diffamierte. Es sei noch bemerkt, dass Schlaff Grund zum Feiern hatte, als Alfred Gusenbauer 2007 Kanzler wurde (das Bundesheer konnte hingegen nicht jubeln, wie auch die kommenden Jahre zeigten).

(Die Garde im Einsatz)
Ob Martin M. spioniert hat oder nicht, er ist ein kleiner Fisch, wenn z.B. ein Schlaff von allen hofiert wird, der mit Stasi und Mossad in Verbindung gebracht wird, Die Machtverhältnisse werden allein schon bei diesen Zeilen aus dem neuen „profil“ deutlich: „Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls ist es profil gelungen, den prominenten Zeitzeugen zu einem Gespräch zu bewegen. Es ist eine Premiere: Nie zuvor hat Schlaff über seine Geschäfte und Kontakte in der DDR gesprochen (ganz abgesehen davon, dass er in seinem Leben kaum mehr als ein halbes Dutzend Interviews gegeben hat, fünf davon in profil). Schlaff nutzte die Gelegenheit, um auch Österreichs aktuelle Innenpolitik zu kommentieren. Überraschung: Er sah ausgerechnet in Heinz-Christian Strache einen ‚Hoffnungsträger für einen anständigen Populismus‘.“ Strache war auch in Ibiza stolz auf seine Gesprächsbasis zu Schlaff, die jedoch nicht implizierte, dass Israel sich ihm gegenüber auch nur einen Millimeter bewegt. Rabbi Moishe A. Friedman, der davon ausgeht, dass Jörg Haider ermordet wurde, sieht darin einen kapitalen Fehler Straches. Nicht von ungefähr sprach Claus Pandi in der „Krone“ davon, dass Ibiza für Strache „wie ein Autounfall“ gewesen sei – soll froh sein, dass er noch am Leben ist?!

(PS: Oben aus dem E-Paper von „Heute“, 11. November 2019, Seite 17: Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein spazierte am 9. November über den Jüdischen Friedhof Währing, wo nun Soldaten im Einsatz sind.)
PPS: Das Interview mit Martin Schlaff behandelt nicht die SPÖ, Israel, seine aktuellen Geschäfte, sondern die Zeit des Handels u.a. mit der DDR und sein Verhältnis zur FPÖ bzw. warum er von Strache enttäuscht ist.
PPPS: zum Achten auf Symbole und Bilder diese chronologischen Ergänzungen:
Posting im Doppeladler-Forum an Ibys Todestag, dem 4.11. gegen Mitternacht, Aufnahmen vom neuen Sitz des Heeresnachrichtenamts in der Maria Theresien-Kaserne; das Abwehramt soll an dessen alten Standort ins Kommandogebäude Theodor Körner übersiedeln.
Als Ibys Tod noch nicht (am 5.11. via „Standard“) bekanntgegeben wurde, blies man via „Österreich“ zum Halali auf das BVT, am 5.11. um genau 6 Uhr.


Am 13.11. wird Iby mit militärischen Ehren inkl. Garde (ihr Sitz ist in der Maria Theresien-Kaserne) in Raiding bestattet.
Der ehemalige Chef des Abwehramts Wolfgang Schneider postet am 13.11. auf Trauerportal: „Der Tod ist Begegnung mit Gott! Leider erfolgte diese Begegnung für dich viel zu früh! Die Zeit heilt nicht alle Wunden, sie lehrt uns nur, mit dem völlig Unbegreiflichen zu leben. Mein tiefstes kameradschaftliches Beileid und Mitgefühl!“
Nacht vom 13. auf 14.11. 2019: Unteroffizier (Jagdkommando) von zwei Hunden getötet. die er am Nachmittag des 13.11. füttern sollte; er wurde gegen 2 Uhr früh des nächsten Tages entdeckt; Maschek spricht von „diesen ungefährlichen Wauzis“.

Van der Bellen (Maschek legten ihm „da wird das Land nicht vor die Hunde gehen, hehehe“ in den Mund, auf den verwendeten Aufnahmen sieht man auch Bierlein und Doskozil bedauert den Tod des Soldaten:


Am 14.11. findet die Budgetdebatte im burgenländischen Landtag statt, mit einem sehr angeschlagenen Doskozil.
Am 14.11.2019 gibt es einen am 13.11. gegen 9 Uhr per Aussendung angekündigten Fototermin mit Minister Starlinger und Oskar Deutsch von der IKG am Jüdischen Friedhof Währing, wo u.a. die Garde hilft.
Am 16.11. hat die SPÖ Burgenland ihren Wahlparteitag in Raiding.

Quelle: "SPIONAGEABWEHR_Österreich"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 18.11.2019 19:23:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 18.11.2019 19:52
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