Suche Rezepte für Hausmannskost, aus Ur- und Omas Küche
"MALTA"

"MALTA"

04.12.2019 19:18

Das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) hat wieder zugeschlagen. In Berlin, zwischen Bundestag und Bundeskanzleramt stellte man am Montag eine sogenannte «Widerstandssäule» auf, weil hier, auf dem Gelände der ehemaligen Krolloper, nichts daran erinnere, dass an dem Ort «vor 86 Jahren der deutsche Konservatismus die Demokratie in die Hände von Hitler und seinen Nazischergen» legte, so die Begründung des Künstlerkollektivs. In der zweieinhalb Meter hohen und vier Tonnen schweren Stele soll sich nach Angaben des ZPS die Asche von Holocaust-Opfern befinden. Weshalb gerade die Überreste von Shoah-Opfern besonders dazu geeignet sein sollen, an die Schaffung der rechtlichen Grundlage für die NS-Diktatur zu gemahnen, das muss man nicht verstehen. Die Aktionsgruppe erklärt auf ihrer Website, man habe «Tausende historischer Quellen ausgewertet», was auch immer man sich darunter vorstellen möchte. Als Selbstlegitimation für die Präsentation dieses Bohrkerns «aus einer metertiefen Ascheschicht» verweist man auf versteckte Botschaften, welche Menschen angesichts ihrer bevorstehenden Vernichtung für die Nachwelt hinterliessen: Aufrufe gegen das Vergessen, aus Deportationszügen geworfen, in Gurkengläsern oder Gefässen mit doppelten Böden versteckt. Die Aktionskünstler wollen diese letzten Zeugnisse als eine Art Auftrag für ihre «ästhetische Umsetzung» verstanden wissen. (von Claudia Schwartz)
"Grün, grüner, von der Leyen: Die neue EU-Kommissionspräsidentin hat mit ihrem „Grünen Deal“ für Europa eine Generalüberholung zahlreicher Politikfelder vor. Der erste Entwurf dafür, der FOCUS Online vorliegt, umfasst neben klassischen Umweltschutz- und Klimaschutzmaßnahmen eine Fülle weiterer einschneidender Initiativen. Änderungen daran sind noch möglich. Das Papier kursiert zurzeit zwischen den zuständigen Generaldirektionen der EU-Kommission" (FOCUS online)
(rjhCD6149)


Zentrum für Politische Schönheit: Der Vogelschiss kommt jetzt von links
Eine Säule, angeblich gefüllt mit der Asche von Holocaust-Opfern, soll vor dem Berliner Reichstag die Politik vor einer Zusammenarbeit mit der AfD warnen. In Berlin verlegt sich das Zentrum für Politische Schönheit damit aufs Obszöne.


Metertiefe Ascheschicht
Man könne einen Völkermord nur wirklich begreifen, «wenn man erfährt und sich bewusst macht, was und wer vernichtet wurde», wird dazu der Historiker Samuel Kassow zitiert. Wie wahr. Die Kunstinstallation allerdings erzählt weder von den Schicksalen der Ermordeten, noch erinnert sie an deren Namen, was die individuelle Dimension der Katastrophe tatsächlich erst nachvollziehbar machen könnte. Stattdessen hat die Säule einen transparenten Ring, durch den Passanten einen Augenschein vom Inhalt nehmen können.
Wo das Künstlerkollektiv sich schon länger mit fragwürdigen Aktionen des Anprangerns und des Aufrufens zur Denunziation hervortat, schreckt man nun also auch nicht mehr vor Obszönität zurück.
Strafanzeige eingereicht
Sie könne sich nicht vorstellen, dass Überlebende oder Nachkommen von Shoah-Opfern es «sinnvoll fänden», dass die Asche ihrer Angehörigen für die Aktion in Berlin benutzt würden, sagte die Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück, Insa Eschenbach, gegenüber dem Deutschlandfunk. Wie gut, dass das gleich so deutlich klargestellt wurde.

Ganz abgesehen davon, dass eine solche Aktion, wenn sie hier tatsächlich menschliche Überreste präsentieren würde, der jüdischen Kultur mit ihren strengen Regeln der Totenruhe widerspricht. Umbettungen erlaubt das Judentum nur in wenigen Ausnahmefällen.
Über die Herkunft und die Zusammensetzung des Säuleninhaltes informiert das ZPS allerdings weder vor Ort noch auf seiner Website. Der Grünen-Politiker und Lehrbeauftragte am Centrum für Religionswissenschaftliche Studien an der Uni Bochum, Volker Beck, hat Strafanzeige gegen das Zentrum für Politische Schönheit erstattet.
Wer nun glaubt, dass das nur eine ethisch missglückte Installation zu einem moralisch guten Zweck – nämlich des Gedenkens an die Holocaust-Opfer – sei, der täuscht sich. Dem Künstlerkollektiv geht es gar nicht in erster Linie um die Erinnerung. Das dunkle Kapitel deutscher Geschichte dient nur dem Schockeffekt. Das ZPS, das sich gerne auf einen «aggressiven Humanismus» beruft, begründet seine fragwürdige Aktion mit dem Hinweis, dass an dieser Stelle in Deutschlands politischem Zentrum 1933 das «Ermächtigungsgesetz» beschlossen worden war, mit dem die Gewaltenteilung aufgehoben wurde und die gesetzgebende Gewalt faktisch vollständig an Hitler überging.

Bis heute erinnere hier nichts an «den hinterhältigen Verrat der Konservativen an der Demokratie», begründet die Aktionsgruppe ihre Veranstaltung. Und schiebt flugs die Bemerkung nach, es gehe um die «letzte deutsche Diktatur» und darum, «ob sie uns wieder droht». Wie es der ZPS-Gründer Philipp Ruch am Montag formulierte. Die Aktion soll nach den jüngsten Wahlniederlagen der CDU also zum Beispiel vor einer Zusammenarbeit mit der AfD warnen.
Ist das noch Kunstfreiheit?
In nur einem Kilometer Entfernung von der Kunstaktion befindet sich übrigens das Holocaust-Mahnmal. Es bemüht sich um eine angemessene Form des Erinnerns, um Respekt gegenüber den Toten und um würdevolles Gedenken. Björn Höcke hat schon vor geraumer Zeit kundgetan, dass er darin ein «Denkmal der Schande» erkenne, während Alexander Gauland «Hitler und die Nazis» insgesamt bekanntlich zum «Vogelschiss» erklärte.
Was unterscheidet solche Aussagen dieser AfD-Politiker nun eigentlich noch von jener Kunstfreiheit, auf die man sich beim ZPS gerne beruft
?
Die Opfer der Shoah, sie werden mittlerweile von den Eskalationsbeauftragten auf beiden Aussenseiten des politischen Spektrums hemmungslos als Mittel zum Zweck missbraucht. Es geht darum, die jeweils andere politische Haltung mit allen Mitteln zu diskreditieren – und seien sie noch so geschmacklos, geschichtsverzerrend, die Opfer beleidigend. Wie ähnlich sich doch der Vogelschiss von links und rechts aussen mittlerweile ist. Man kann darüber nur Scham empfinden.
Quelle: "BERLIN_Holocaust_OPFER"
Alle Wege führen nach Malta

Während sich Mainstream-Journalisten zunehmend selbst entlarven, publizieren immer mehr Menschen abseits etablierter Medien. Sie sind es oft, die wirklich noch aufdecken, während die anderen nur Gatekeeper sind. Viele verstehen sich nicht so sehr als Journalisten und stellen in den Mittelpunkt, was andere tabuisieren. Es kann auch bedeuten, das eigene Leben zu riskieren, wie man z.B. in Malta sehen konnte, als die Bloggerin Daphne Caruana Galizia am 16. Oktober 2017 ermordet wurde. Bezeichnender Weise heucheln jene „Starjournalisten“ Anteilnahme, die selbst stets einer Agenda dienen. Malta ist u.a. wegen seiner Überschaubarkeit ein Panoptikum an Korruption und attraktiv auch für Aserbaidschan und dessen mit der Gazprom kooperierende Gasgesellschaft Socar.
Verbindungen zu Socar spielen auch eine Rolle bei jenen Netzwerken, denen Galizia zu gefährlich wurde, denn als Labour in Malta wieder an die Macht kam, sollte ein Gaskraftwerk gebaut werden: „Daphne Caruana Galizia bekämpfte das Projekt, das von der Regierung massiv gefördert wurde. Die Tumas Group ist an dem Konsortium indirekt beteiligt. Weitere Aktionäre sind die aserbaidschanische Staatsfirma Socar und der deutsche Konzern Siemens. Dieser bewirkt im November den Rücktritt Yorgen Fenechs von der Electrogas-Führung“, der im Mordfall Galizia als Auftraggeber gilt. Socar verkauft auch Öl, von dem Malta natürlich abhängig ist und ist an der Trans Adriatic Pipeline und der Trans Anatolian Gas Pipeline beteiligt. Wir sehen, dass wir ein Puzzle zusammensetzen können, das Parallelen zu uns Bekanntem aufweist (z.B. zu Dmytro Firtashs Rolle, RosUkrEnergo und Gazprom). Genau das tun aber Mainstream-Leute in der Regel nicht, wenn sie allzu viel von dem offenbaren könnten, was auch bei uns hinter den Kulissen stattfindet.

Autor Manuel Delia meint zu diesem Video auf Twitter: „Covering news in #Malta is a dangerous business. You never know which politician or whose thug would consider do more than physically assault you. #DaphneCaruanaGalizia was killed standing up to these guys. @JosephMuscat_JM resign now. #mafiaout.“ Joseph Muscat ist der sozialdemokratische Premierminister, der nach Protesten der Bevölkerung erklärte, dass er zurücktreten wird, auch wenn er beteuert, selbst nicht involviert zu sein (aber alles duldete). Malta sollte uns auch ein Begriff sein, weil der ehemalige kasachische Botschafter Rachat Alijew dorthin flüchtete und schließlich nach Wien zurückkehrte, wo er in U-Haft ermordet wurde. Als Lobbyisten seines Gegners Staatschef Nursultan Nasarbajew fungierten Gabriel Lansky, Alfred Gusenbauer und andere. Über Lansky hieß es, dass er wegen Alijew einen Staatsanwalt bespitzeln ließ, der nach Malta reiste; in diesem Fall war es nicht Julian H. von Ibizagate, der den Auftrag erhielt, sondern ein ehemaliger GSG9-Mann, Zur „Smear Campaign“ des kasachischen Geheimdienstes – wie man so etwas in den USA nennen würde – gehörte auch, die Agentur Mhoch3 zu engagieren, die mit Fake-Postings Stimmung machte.


(Socar-Chef Rovnag Abdullayev beim Atlantic Council)
Von ihr ist der Weg nicht weit zu Martin Schlaff, den man wie Alfred Gusenbauer und Tal Silberstein (diese beiden im Kontext Malta) in Offshore Leaks finden kann. Die Modern Mind Marketing GmbH ist mit der Sol Luz Privatsstiftung verbunden, von der man zur Fundula Beteiligungsverwaltungs GmbH gelangt. Von dort kommt man zur Firma AFreeze mit Rainer Münz („refugee welcome“-Bevölkerungsexperte der Erste Bank) und der Aschoka Privatstiftung (An der Hülben 4, Top 1, 1010 Wien, eine Schlaff-Adresse; weitere Verflechtungen via Anwalt Harry Neubauer). Als Christian Kern ÖBB-Chef war, führte Mhoch3 eine ähnliche Aktion durch, die aus scheinbaren Kundenbewertungen bestand. Bekanntlich hatte Kern schon einen Vertrag über 2 Millionen Euro Jahresgage als Vorstandsvorsitzender von RHI (Schlaff-dominiert) in der Tasche, als er doch lieber Bundeskanzler wurde. 2015 wurde über Turbulenzen am Flughafen Wien berichtet: „Ende Juni bestellt der Aufsichtsrat des Flughafen Wien die neuen Vorstände. Dass die ‚alten‘, Julian Jäger und Gerhard Ofner, in die Verlängerung gehen, gilt als fix. Die fünf Manager, die sich dennoch beworben haben, können sich keine Chancen ausrechnen. Unter ihnen findet sich Markus Klaushofer. Seit 2011 leitete er den Airport Malta, an dem der Flughafen Wien 33 Prozent hält.

(Ulli Sima und Julian Jäger 2017 bei Rene Benko )
Der ehemals enge Freund von Jäger wurde im März entlassen. Weshalb, ist Klaushofer nicht klar, jedenfalls zu Unrecht, meint er. Er bekämpft die Entlassung bei Gericht.“ Von 2008 bis 2011 war Jäger Leiter des Malta-Airports: „Nun kam zu Tage, dass Jäger 2010 versucht hatte, seinem Schwager, dem Wiener Anwalt Gabriel Lansky, in Sachen Alijev behilflich zu sein. Der ehemalige kasachische Botschafter Alijev, der sich vor einigen Wochen das Leben genommen hat, hielt sich damals in Malta auf. Lansky betrieb dessen Auslieferung nach Kasachstan und bat Jäger, ihn mit einflussreichen Maltesern zusammenzubringen. Das tat dieser auch, wie der ‚Kurier‘ berichtete. Mit einem einflussreichen Geschäftsmann flog er in einem Privatjet nach Wien und traf Lansky in dessen Kanzlei. Geld habe er für diese Gefälligkeiten nie erhalten.“ Reiner Zufall ist es, dass Julian Jäger mit Martin Schlaff Funktionär des FK Austria Wien ist; diesem gehörte auch der Chef der Sazka Group Robert Chvatal in seinem früheren T-Mobile-CEO-Job an siehe Casinos Austria-Affäre. Bei den Ermittlungen in Sachen Ibizagate wurden auch (Ex-) Mitglieder der Sektion Ohne Namen der Wiener SPÖ einvernommen, bei der sich einst Niko Kern und David Lansky engagierten. Derzeitiger Vorsitzender ist Thomas Stiegmaier, der Public Affairs Manager am Flughafen Wien ist.

(Die vielen Geschäfte des Rashad Abdullayev Sohn))
Die Alijew-Affäre bietet auch Ansatzpunkte wegen des Media Quarter Marx. an dem die Stadt Wien mit der Witwe Elnara Shorazova beteiligt war. Wir finden sie allerdings noch im Firmenbuch via VBM Beteiligungsmanagement GmbH (60%), die der AV Maximus Holding gehört. Die 40% der Wirtschaftsagentur Ŵien sind natürlich Stadt Wien, doch besonders interessant ist die AV Maximus zum Stichwort Geldwäsche: „Aliyev’s money was allegedly fed into two offshore companies, A.V. Maximus SA and Argocom Ltd, both based in the British Virgin Islands. From here, the money went into A.V. Maximus Holding AG, their parent company. Reportedly, A.V Maximus SA’s British Virgin Island’s affiliate received €24.8 million and US$91.4 million, while Agrocom received €15.6 million. The money was the directed into Armoreal Trading GmbH and S.T.A.R.T Management consulting GmbH, among other subsidiaries. Loans between these subsidiaries were then sent to Metallwerke Bender Rhineland, some of it via ITR Information Technology GmbH. Metallwerke Bender Rhineland (MBR) then paid it back through Armoreal trading, ultimately going to A.V. Maximus SA. Money was returned to A.V. Maximus SA as a return on investments, which enabled the money to be legally wired to A&P Power Ltd via A.V. Maximus Holding AG. A&A Poweris owned by A&P Power Holdings Ltd, which is housed in Nevis.

(Neue Arte-Doku über Daphne Caruana Galizia)
Aliyev moved to Malta with his second wife Elnara Shorazova; the two allegedly began to dissolve and reorganize their money laundering network. MBR was sold to a Dubai-based company in March 2010. Armoreal Trading was liquidated in December 2010 while an Austrian company known as Veitlissen transferred 2.4 million Euro to A&P Power Ltd. In March 2011, A.V. Maximus Holding was sold to A&P Power Ltd and renamed Zurich Asset management.“ Dass niemand bei der Stadt Wien irgendwelche Bedenken hatte, verwundert nicht, weiß man, an wen Bürogebäude beim neuen Hauptbahnhof verkauft wurden (siehe Ergänzungen hier). Zypern fror übrigens im November 2016 Assets ein, die Alijews Witwe gehören. Alijew wurde in Kasachstan das Verschwinden von zwei Managern der Nurbank angelastet, die tatsächlich ermordet wurden; zum Tausziehen um seine Auslieferung vermerkt Wikipedia: „He also reportedly called the lawyer, Gabriel Lansky, who had been helping the bankers‘ widows and their campaigns to bring justice, as ‚fronts of the Kazakh regime.‘ Aliyev was reported to have circulated forgeries of documents to defame those he sees as critics, including former British prime minister Tony Blair, former U.S. president Bill Clinton, former Austrian chancellor Alfred Gusenbauer and current President Heinz Fischer, former Polish president Alexander Kwaśniewski, former Italian prime minister Romano Prodi, and former German chancellor Gerhard Schröder.“

Das erinnert irgendwie an Gusenbauers Ukraine-Lobbying mit Prodi, Kwasniewski und der Podesta Group, was auch Clinton-Bezug bedeutet. Denn salonfähig wurde Nasarbajew durch einen Besuch Bill Clintons, dessen rechte Hand John Podesta ist. Zur Hochzeit 2009 mit der Geschäftsfrau Shorazova, die österreichische Staatsbürgerin ist, hatte Ewald Stadler vom BZÖ einige Fragen an die Justizministerin, die er mit dieser Begründung einleitete: „Bei seiner Hochzeit mit Elnara Shorazova am 27.6.2009 in Eggenburg genoss Aliyev lt. Gerichtsakt nachweislich Personenschutz durch zwei Polizeibeamte. Die Wiener Villa von Aliyevs Mittäter Koshlyak wird vom BVT /LVT gesichert. Privatdetektive vor Ort, die seinen Aufenthalt ermitteln sollten, wurden binnen weniger Minuten nach deren Aufdeckung durch LVT-Beamte angehalten, offenbar gibt es einen direkt mit dem LVT verbundenen ‚Alarmknopf‘ im Haus. Aliyev steht unter Verdacht, Beweismittel zwecks Nachweises seiner politischen Verfolgung gefälscht und manipuliert zu haben (gefälschtes Schreiben über einen angeblichen Mordkomplott gegen ihn, welches vom ‚Falter‘ zitiert wurde).

Ein Strafverfahren gegen ihn, in dem wiederum keine nennenswerten Ermittlungsschritte seitens der Staatsanwaltschaft Wien gesetzt wurden, ist seit August 2010 anhängig. Das BVT stützt sich auf diese Dokumente zur Begründung von Aliyevs Gefährdung, obwohl nicht einmal StA Dr. Seda an deren Echtheit glaubt. Dennoch sind sie als Beweismittel für Gefährdung und somit Auslieferungshindernis im Auslieferungsakt.“ Österreich kann mit Malta durchaus mithalten, denn Alijew fand Unterschlupf bei seinem Anwalt, dem späteren Justizminister Wolfgang Brandstetter. Der erwähnte „Falter“ folgt immer einer Agenda und soll ebenso vertuschen, wie es Medien taten, die weniger Courage haben als Daphne Caruana Galizia. Sie arbeitete auch im Mainstream, widmete aber ihren Blog dem Aufdecken von Korruption: „Daphne Caruanas kontroverse Beiträge in ihrem Blog führten mehrfach zu Rechtsstreitigkeiten. 2010 erhob sie dort Vorwürfe gegen die Untersuchungsrichterin Consuelo Scerri Herrera, von der sie im Gegenzug wegen Verleumdung angezeigt wurde. Im November 2011 wurde Caruana von diesem Vorwurf freigesprochen. Die Richterin hatte zuvor angeboten, ihre Strafanzeige zurückzuziehen, wenn Caruana zugebe, die rufschädigenden Anschuldigungen selbst nicht hinreichend überprüft zu haben, was diese jedoch ablehnte.[7] Nach Daphne Caruanas Ermordung richtete ihre Familie einen dringenden Appell an die maltesische Justiz, die gerichtliche Voruntersuchung des Falls nicht der turnusmäßig zuständigen Untersuchungsrichterin Scerri Herrera zu überlassen, da diese zu häufig mit ihr aneinandergeraten war.“

Laut Wikipedia war sie „die maltesische Partnerin des International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) bei der Auswertung der Panama Papers. 2016 war Daphne Caruana die Erste, die die Verwicklung von Konrad Mizzi und Keith Schembri in den Panama-Papers-Skandal aufdeckte. In der Folge wurde sie von dem Magazin Politico in das Ranking ‚POLITICO 28‘ aufgenommen, das die 28 Personen auflistet, die Europa am meisten ‚formen, aufrütteln und anrühren‘.[ Das Magazin bezeichnete sie als ein ‚Eine-Frau-WikiLeaks‚ und bescheinigte ihr, dass sie ‚einen Kreuzzug gegen Intransparenz und Korruption‘ führe. 2017 schrieb Daphne Caruana, dass die in den Skandal verwickelte panamaische Firma Egrant Michelle Muscat gehöre, der Frau von Premierminister Joseph Muscat. Diese Anschuldigungen führten dazu, dass Muscat im Juni 2017 vorzeitige Parlamentswahlen anordnete, mit dem Ergebnis, dass seine Arbeiterpartei an der Regierung blieb. Nach der Wahl zeigte sich Caruana Galizia auch als harte Kritikerin der Nationalistischen Partei Maltas unter Oppositionsführer Adrian Delia.“ Guy Adams vom Daily Mirror kannte Galizia sehr gut und sagt, dass sie mit ihrem Tod rechnete. „There are crooks everywhere you look now. The situation is desperate.’ – das waren ihre letzten Worte im Netz, ehe sie ermordet wurde.
Proteste in Malta
Matthew erzählte Adams, dass er loslief, als er die Explosion hörte, und die zerfetzte Leiche seiner Mutter fand; für ihn war es ein politisches Attentat. Malta ist zunehmend zu einem Gangster-Staat geworden, für Geldwäsche, mit Korruption in Justiz und Politik und Polizisten als Handlanger. Guy Adams dachte zuerst, dass Galizia übertreibe, doch ihm war dann klar, dass sie Recht hatte. Er sah sich deshalb die Freundschaft zwischen Tony Blair und Joseph Muscat näher an. Immerhin kamen die Blairs im Herbst 2017 für weniger als 24 Stunden nach Malta um Muscat uund seine Frau zu besuchen. Oberflächlich mag man denken, dass es um den Brexit gegangen ist, aber Daphne wies auf die Beziehungen beider Männer zu Aserbaidschan hin (und wir wissen, dass Blair auch für Kasachstan lobbyierte). Das Regime von Ilham Alijew (der nichts mit dem kasachischen Alijew zu tun hat) wird von Malta unterstützt und wäscht Geld in mehreren europäischen Staaten (in Österreich im Goldenen Quartier und nicht nur dort). Tony Blair erhielt einmal 90.000 Pfund, um in Aserbaidschan zu sprechen; 2014 lobbyierte er dann für eine Gaspipeline zwischen Aserbaidschan und Südeuropa.


Durch die Panama Papers weiss man, das Energieminister Konrad Mizzi und Stabschef Keith Schembri Firmen zwecks Geldwäsche gründeten. Daphne fand heraus, dass dies auch auf Michelle Muscat zutrifft. Es gab für Muscat und andere wohl Kickbacks für lukrative Verträge für die staatlichen Energiefirmen Aserbaidschans, unter anderem über Gaslieferungen. Man sollte sich daher auch aserbaidschanische Aktivitäten in Österreich ansehen, wo wir auf Namen wie Alon Shklarek, seinen Geschäftspartner Alfred Gusenbauer. natürlich Gabriel Lansky und andere treffen. Das klingt dann wie beim „ataz Honorary Board Wine Tasting and Dinner at Hofmeisterei Hirtzberger, Wachau“ der Österreichisch-Aserbaidschanischen Handelskammer: „This year’s ataz Honorary Board Dinner was dedicated to the topic ‚New Silk Road and Political Developments behind the Scenes‘ and took place at the Hofmeisterei Hirtzberger (Wachau). The keynote speakers and guests were welcomed by ataz President Gerald Gerstbauer: Dr. Alfred Gusenbauer, former Austrian Chancellor, WKÖ Secretary General Karlheinz Kopf and GD Javid Gurbanov, CEO of Azerbaijan Railways held the keynote speaches. The meeting began with a wine tasting led by Mathias Hirtzberger and was followed by a networking dinner, where both Azerbaijani and Austrian Wines and Spirits were served. Amongst the participants were: GD Thomas Kargl (CEO Austrian Railcargo), Leopold Berthold (CEO of Liebherr), Sophie Karmasin (former Austrian Minister), and actress Kristina Sprenger.“

Man lädt auch in Rene Benkos Park Hyatt im Goldenen Quartier ein oder ins Steirereck am Pogusch. Unter den Mitgliedern finden wir natürlich die Kanzlei Lansky, aber auch Siemens – was dann zu den Querelen um das Gaskraftwerk in Malta passt, das ja Siemens baut. Wir müssen nicht nur in der Alijew.Affäre an Geheimdienste denken, da Aserbaidschan ein Backdoor für den Mossad in den Iran darstellt. Es trug sicher zum Attentat bei, dass Galizia zwar Zuspruch aus der Bevölkerung hatte, aber auch eisigem Wind ausgesetzt war, Besonders die Labour-Partei kanzelte sie ab und die mediale Solidarität wird auch enden wollend gewesen sein. Wir sollten auch an Julian Assange und andere Whistleblower denken, weil ihr Leid verschwindet unter dem künstlichen Jubel über Pseudoaufdecker, die mit zugespieltem Material angeben siehe Ibiza. Ein Video aus unbekannter Quelle plus eine unerkannt bleibende „Oligarchennichte“ ginge anderswo nicht, etwa in der New York Times, der anonym Infos über Jeffrey Epstein angeboten wurden.
Quelle: "MALTA_Mord_an_BLOGGERIN"

Einstellungen
  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 04.12.2019 19:18:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 04.12.2019 19:57
Beliebteste Blog-Artikel Artikel empfehlen
Andere Artikel dieser Kategorie, die für Sie interessant sein könnten: Neueste Artikel der Kategorie Allgemein
Kommentar zu ""MALTA"" verfassen
[b][/b]
[i][/i]
[u][/u]
[code][/code]
[quote][/quote]
[spoiler][/spoiler]
[url][/url]
[img][/img]
[video][/video]
Smileys
smile
smile2
spook
alien
zunge
rose
shy
clown
devil
death
flash
sick
heart
idee
frage
blush
smokin
mad
sad
wink
frown
crazy
grin
hmm
laugh
mund
oh
rolling_eyes
lil
oh2
shocked
cool
[pre][/pre]
Farben
[rot][/rot]
[blau][/blau]
[gruen][/gruen]
[orange][/orange]
[lila][/lila]
[weiss][/weiss]
[schwarz][/schwarz]
Suche Rezepte für Konservierung heimischer Kräuter, Tipps für Marmeladen, Marinaden


disconnected Foren-Chat Mitglieder Online 0
Xobor Xobor Blogs
Datenschutz