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"ENTMÜNDIGUNG"

"ENTMÜNDIGUNG"

28.06.2020 19:29

Aus der Krise der Theologen und Bischöfe wurde eine Krise des Glaubens und dann eine Existenzkrise. Nicht weltweit, sondern hauptsächlich in jenen Kirchen, die den Verlust der Glaubenssubstanz durch überbordende Reformen zu kaschieren suchten. Allen voran die katholische Kirche Deutschlands, in unseren Tagen infolge der durchgängig von den Verantwortlichen ignorierten systemischen Krise entkernt. Eine Institution, die über einen teilweise selbst inszenierten Pädophilen-Skandal stürzte, in der Morallehre Begehrlichkeiten und Unzufriedenheit in die Herzen vieler säte; zudem einer Kirche, die nur noch als Papagei staaticher Doktrin auftritt. Oder als Affe, der alles tut, was sein Herr (die linksliberale Weltanschauung) ihm vorturnt, damit ihm nicht alle Bananen gleichzeitig weggenommen werden.
Die Wurzeln
Die Schrecken des Weltkriegs hatten viele Millionen Christen in ihrem Glauben erschüttert. Wo war Gott in dieser und jener Phase oder Stunde fragten sich nicht wenige. An der Oberfläche schien jedoch schnell wieder Vorkriegs-Normalität einzukehren. Der Wiederaufbau begann, Aufschwung wohin man schaute. Von diesem Aufschwung mitgerissen, schöpften auch die Kirchen neuen Mut. Viele neue Gemeinden entstanden. Doch je mehr der Wohlstand (man kann fast von einer überfallartigen Entwicklung zwischen 1952 und 1957 sprechen), um so fetter wurde manches Herz. Und die Priester der katholischen Kirche? Sie sahen das pralle Leben und den Aufstieg um sich herum. Und so wurde das Reform-Bedürfnis, dass sich im theologischen Bereich auch schon kurz in den Publikationen der „Goldenen Zwanziger gezeigt hatte) wieder Größer. (Michael van Laack)
"Die Corona-Pandemie kostet die Schweiz Milliarden. Doch selbst jetzt, angesichts einer horrenden Staatsverschuldung, wegbrechender Steuereinnahmen und einer Wirtschaftskrise historischen Ausmasses, gebärdet sich Links-Grün, als ob das Geld auf den Bäumen wachsen würde. Diese verantwortungslose Politik von SP, Grünen und linken Politikern in den anderen Parteien treibt unser Land in den Ruin. Die SVP dagegen übernimmt Verantwortung – auch für die künftigen Generationen – und fordert deshalb dringend eine Rückkehr zur bewährten bürgerlichen Finanzpolitik." (SVP_online)
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Trotz Rekord beim Kirchenaustritt: Unbeirrbar mit Vollgas in den Abgrund!


Nach dem zweiten Weltkrieg verzeichneten die Kirchen Westeuropas zunächst schleichend, dann aber Jahr um Jahr deutlicher sichtbar, Mitgliederverluste. Dies gilt für beide Kirchen gleichermaßen, wobei die protestantischen Gemeinschaften über viele Jahre höhere Verluste zu verzeichnen hatten. Am heftigsten traf und trifft es Deutschland, Frankreich und die anderen Benelux-Staaten. Die neusten Zahlen zeigen eine dramatische Entwicklung.
Die Kirche müsse Schritt halten mit der technischen Entwicklung und der damit (angeblich) auch steigenden geistigen Entwicklung der Gesellschaft. Sie müsse aufhören, von mancher Richtung zu warnen, ihr solle Teilhabe ermöglicht werden, an dem, was sie bisher nur geringschätzig „Welt“ nenne.
Ein als Reform getarnter kalter Putsch
Der Optimismus, dass nach der Schreckensherrschaft Hitlers über Europa nun ein goldenes Zeitalter des Friedens und des Wohlstands über alle Gesellschaften hereinbrechen werde, wurde auch in Rom wahrgenommen. Und so kam es zu jenem unseligen Ereignis namens „Vaticanum II“, jenem Konzil, auf dem das Kaputtreformieren der katholischen Kirche eingeleitet wurde. Die linksliberalen Bischöfe Deutschlands und des Benelux erkannten frühzeitig, dass die Einheit der Kirche nur zu zerschlagen sein könnte, wenn man ihr die gemeinsame Liturgiesprache (Latein) nimmt und Alleinstellungsmerkmale wie das Wesen des Priesters, das Sakrament der Beichte, das Leben mit den Heiligen als Vorbilder. Und so nahmen sie während des Konzils alles, was sie bekommen konnten (das war weniger als sie erhofften) und kämpften seitdem unablässig gegen Zölibat und für das Priestertum der Frau, würdigten den Priester zu Sozialarbeitern und Gleichen unter Vielen in der Liturgie herab. Und sie bereiteten den Boden für das, was uns in der vergangenen eineinhalb Jahrzehnten zusätzlich belastete: Den Mißbrauchskandal. Binnen zweier Jahrzehnte – zwischen 1970 und 1990 – wurden sehr stabile Schwulen-Netzwerke in Seminaren und Ordengemeisnchaften aufgebaut. Parallel dazu forderte man eine vollkommene Neubewertung sexueller Bedürfnisse. Ehebruch? Na und!
Die entscheidende Krise: Der Reformwahn ab 1968
Wie bereits oben erwähnt: Jahr um Jahr verliert die römische-katholische Kirche Gläubige. Weniger Taufen als Sterbefälle, kaum mehr kirchliche Eheschließungen. Dazu Liturgien, vor denen sich selbst Martin Luther gegraust hätte. Die – entstanden aus dem Wunsch – die junge Generation zu begeistern, das Wesen der Messe so sehr verstümmeln, Christus derart entstellen, dass sie nicht nur niemanden anziehen, sondern abstoßen. Im besten Fall macht sich „die Welt“ lustig über die Katholiken, die nachäffen, was sie doch viel besser können.
Verheerende Abwärtsentwicklung
Das hat aber selbstverständlich alles nichts damit zu tun, dass die Kirche seit 50 Jahren fleißig ihr Profil geschliffen hat, die eigene Lehre öffentlich permanent infrage stellte oder jahrzehntelang den Papst als mittelalterlichen verstaubten alten weißen Mann in Rom darstellte, bis der Lichtbringer Franziskus kam, der allerdings noch mehr spaltete und verunsicherte, als seine Vorgänger…
Auch nichts damit, dass man mittlerweile zweieinhalb Katholiken-Generationen eingetrichtert hat, Jesus habe eigentlich gar keine Wunder gewirkt; den Leib Christi zum „Heiligen Brot“ umwertete; die Verbindlichkeit des Ehesakraments aufweichte; von der Ohrenbeichte im dunklen Beichtstuhl abriet, den Kommunionunterricht von theologisch fast ausschließlich Null gebildeten Mamas durchführen ließ; sich von Jahr zu Jahr mehr aus den Schulen zurückzog oder seine Jugendverbände zum kleinen Finger von Bündnis90/Die Grünen am Puls der Zeit machte.
50 Jahre Anbiederung sind den Zerstörern nicht genug!
Nein, mit alldem hat das nicht zu tun, sagen sie. Nach Ansicht des mehrheitlich linksgrünversifften Klerus und seiner überbezahlten hauptamtlichen Mitarbeiter befindent sich die Kirche nur in der Krise, weil nicht radikal genug aufgegeben und reformiert wurde. Weil wir noch nicht zeitgeistig und linksliberal genug geworden sind. Weil wir Abtreibung und Euthanasie immer noch nicht als Menschenrecht betrachten. Aktuell gräbt diese Deppen-Fraktion auf dem „Synodaler Weg“ genannten Friedhof unter dem Jubel der bestbezahlten katholischen Hauptamtlichen-Gemeinde weltweit ein großes Grab. Sie verwechselt Communio mit Sozialismus und weist jede Kritik an ihrem Kurs als Fortschrittsfeindlichkeit zurück.
Die Adler jagen die weißen Tauben
Und wehe, jemand schreibt einen Artikel wie ich hier. Dann heißt es gleich: Das sind die Spalter der Gemeinden, die Traditionalisten, die rechten Christen, die AfD-Nazis. Die Ewiggestrigen, die sich der neuen Lebendigkeit der Kirche, ihrem neuen Pfingsten, den Früchten des Superkonzils usw. verschließen. Die lieber 500 Jahre die ewig gleichen Gebete sprechen wollen, statt mit uns jeden Morgen beim Frühstück die Kirche neu zu denken und am Abend das Tagesexperiment für gescheitert zu erklären.
Ich habe das schon einmal geschrieben… Nein, viel zu oft schrieb ich es und dennoch heute wieder: Geht unter, aber ohne mich und jammert nicht. Denn Ihr wollt es nicht anders. Täglich neu aufbrechen, auf die Nase fallen, Euch blutig Lippen holen. Das ist Euer „Hobby“. Anschließend schubst ihr jene zur Seite, die Euch das Blut abwischen wollen, stürzt wieder, jammert noch mehr und stoßt erneut die gutwilligen Helfer zur Seite. Denn Hilfe wollt ihr nur annehmen zu Euren Bedingungen. Bedenkt: Nur weil ihr Euch röm
isch-katholische Kirche nennt, bedeutet es nicht, dass ihr es auch seid!
Die Totengräber der deutschen Kirche
Seit Beginn der großen Zeitgeist-Reformen verliert die Kirche Jahr um Jahr Hundertausende Katholiken. Und was ist Eure Antwort darauf? Das ist alles nur geschehen, weil wir noch nicht genug reformiert haben. Jahr um Jahr erzählt ihr diesen Scheiß, Jahr um Jahr löscht ihr mehr Lichter, verunreinigt mehr Hefe und lasst mehr Salz schal werden. Ich würde Euch ja noch einmal „Maranatha“ zurufen. Aber ihr seid so verhärtet, dass es dieser Ruf eine strahlende vor Säue hingeworfene Perle wäre.
Fahrt ohne mich zur Hölle
Deshalb: Fahrt zur Hölle, die gefällt Euch ja augenscheinlich besser. Ihre Flammen machen es Euch schön warm in Eurer neuen Lebenswirklichkeit, die nichts anderes ist, als eine Gesellschaft ohne Gott, eine Gegengesellschaft zum Christentum. Mit ihr vermählt ihr Euch seit Jahrzehnten, mit ihren Moralwerten wollt ihr das Christentum versöhnen. Deshalb wollt ihr gewiss der Quelle dieser wohligen Wärme auch nach Eurem biologischen Tod nah sein.
Ich habe in meinem Leben genug Sünden auf mich geladen, deshalb weigere ich mich, auch noch jene kirchen- und christusfeindlichen Lasten auf meinen Buckel zu packen, die ihr als Aufbrüche, Reformen oder Hoffnung machende Entwicklungen umschreibt. Ihr seid am Ende und wisst es auch. Dass Ihr dennoch möglichst viele begeistern wollt für Euren Weg in den Abgrund, ist unverzeihlich. Vermutlich tut Ihr das in der Hoffnung, Euch so vor Gott damit rechtfertigen zu können, dass Millionen doch nicht irren können. Oder aber: Was sollte ich machen? Die wollten es doch alle so!

Quelle: "REKORD_Kirchenaustritte"
Wie Medien die Bürger entmündigen (v. Herbert Ludwig)

Medien haben die Aufgabe, Politik für die Bürger transparent zu machen. Doch sie schaffen Trugbilder und nehmen dem Bürger so jede Erkenntnismöglichkeit.
Personen oder Vereinigungen, deren Tätigkeit darauf gerichtet ist, die in Art. 20 GG unveränderbar festgelegte freiheitlich-demokratische Grundordnung, in der alle Staatsgewalt vom Volk ausgeht, zu beseitigen, sind gefährlichste Demokratie- und Verfassungsfeinde. Noch schlimmer handelt indessen, wer die allseitige Erkenntnis- und Urteilsbildung des Volkes, die der demokratischen Willensbildung zugrunde liegen muss, durch einseitige, verzerrte und unwahre Berichterstattung systematisch verhindert. Dann geht nicht mehr alle Kontrolle und Staatsgewalt vom Volke aus, sondern von einer politischen Kaste, die es mit Hilfe seiner Sender beherrscht.
Der Bürger hat gewöhnlich nicht die Zeit und die Möglichkeit, sich selbst die Erkenntnis aller außen- und innenpolitischen Fakten zu beschaffen, die für das Handeln der verantwortlichen Politiker und deren Beurteilung wesentlich sind. Jeder ist auf eine allseitige und wahrheitsgemäße Berichterstattung der Medien angewiesen, um sich ein Bild der wirklichen Verhältnisse machen zu können. Daher haben die Medien hier eine für das Funktionieren der Demokratie essenzielle Aufgabe.
Die Wirklichkeit in den Köpfen
Doch die Mainstreammedien und die Presseagenturen erfüllen diese Aufgabe nicht. Sie betreiben eine einseitige politische Berichterstattung. Das zeigte sich in der Migrationskrise, als sämtliche Medien geschlossen für die ungebremste illegale Einwanderung der UN- und Regierungslinie eintraten. Und auch in der jetzigen Corona-Krise zeigt sich, in welch ungeheurem Maße die staatlichen Sender die Theorie der hohen Gefährlichkeit des Corona Virus für fast alle Menschen, wie sie von der Regierung und ihren Hofvirologen behauptet wird, in einseitiger Weise angst- und panikmachend unterstützen, verbreiten und gegen die Kritik anderer Wissenschaftler und skeptischen Bürgern weitgehend abschotten, teilweise indem diese öffentlich diskreditiert werden. Ohne die permanente einseitige Bewusstseinsbeeinflussung der staatlichen Sender wären die Suspendierungen und Einschränkungen der freiheitlichen Grundrechte den meisten Menschen nicht vermittelbar gewesen.
Als besonderes Beispiel unter vielen sei nur auf die Diffamierung von Kritikern der Corona-Politik durch den ARD-Chefredakteur Reinald Becker hingewiesen, der am 6.5.2020 in einem Kommentar sagte:
„Der status quo ante, also zurück zur alten Normalität, ist vielen Wirrköpfen, die sich im Netz, unter Widerstand 2020 und anderen Namen tummeln nachgerade ein Herzensanliegen. All diesen Spinnern und Corona-Kritikern sei gesagt: Es wird keine Normalität mehr geben wie vorher.“

Die meisten Menschen glauben, was ihre Zeitung, die mitunter seit Jahrzehnten ihre vertraute tägliche Lektüre ist, schwarz auf weiß verkündet. Doch insbesondere wird den öffentlich-rechtlichen Sendern das grundsätzliche Vertrauen entgegengebracht, dass ihre Berichte und Kommentare der Wahrheit entsprechen, tragen sie doch sozusagen ein staatliches Gütesiegel. Schließlich heißt es im Rundfunkstaatsvertrag, dass „die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten bei der Erfüllung ihres Auftrags die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote zu berücksichtigen“ haben. Und das Bundesverfassungsgericht verlangt im nachfolgend genannten Urteil: „Die Organisation des öffentlich-rechtlichen Rundfunks muss als Ausdruck des Gebots der Vielfaltsicherung dem Gebot der Staatsferne genügen.“
Doch die Wirklichkeit sieht ganz anders aus. Es soll hier primär um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gehen. Denn er hat gegenüber den Printmedien eine „herausgehobene Bedeutung, die dem Rundfunk – und insbesondere dem Fernsehen – wegen seiner Breitenwirkung, Aktualität und Suggestivkraft zukommt“, die „sich insbesondere daraus ergibt, dass Inhalte schnell, sogar zeitgleich, übertragen und dabei Ton, Text und bewegte Bilder miteinander kombiniert werden können“ – so charakterisierte ihn das Bundesverfassungsgerichts im Urteil vom 25. März 2014.
Das ZDF selbst schreibt in seinem Jahrbuch 2002, dass speziell das Fernsehen „aufgrund seiner besonderen Suggestivkraft eine weit größere Wirkung auf den Rezipienten erzielt als die übrigen Medien und dass es diesen auch in seiner Wirkung auf die Gesellschaft durch seine massenhafte Verbreitung und seinen Glaubwürdigkeitsvorsprung weit überlegen ist“[1]
Daher wird praktisch auch jeder Bürger durch den Zwangsbeitrag in totalitärer Weise an die öffentlich-rechtlichen Sender gebunden, während man eine Zeitung wenigstens nicht kaufen muss und so kostenlos ignorieren kann.
Elisabeth Noelle-Neumann, die Gründerin des Umfrageinstitutes Allensbach, machte schon früh auf den Verlust der Wirklichkeit aufmerksam. Sie sagte bereits im Jahr 1990:
„Was Sie heute in den Köpfen der Menschen finden, das ist oft gar nicht mehr die Realität, sondern eine von den Medien konstruierte, hergestellte Wirklichkeit.“
Wahrheit und Lüge

Die Verfälschung der Wirklichkeit führt den Menschen in eine Welt der Täuschung. Die Lüge, selbst ohne eigene Substanz, lebt davon, dass sie sich in das Kleid der Wahrheit hüllt und sich als diese ausgibt, d.h. die Substanz ihres Seins für sich in Anspruch nimmt. Der Mensch, der ihr verfällt, glaubt sich daher in der Wahrheit, und all sein Reden und Handeln fließt aus ihrer Gewissheit und aus vermeintlich reinem Gewissen. Denn die Wahrheit ist das Lebenselement der menschlichen Seele, in dem sie nur dauerhaft leben kann und das ihr allein die Sicherheit des Seins verleiht. Ohne sie fiele sie ins Bodenlose.
Einzelne Lügen gefährden sie nicht; sie werden irgendwann aus dem Gesamtzusammenhang aufgedeckt. Wenn aber ein breites Lügennetz zur Illusion eines ganzen Wirklichkeits-Zusammenhangs gewoben ist, geht dem menschlichen Orientierungssinn die Unterscheidung von Wahrheit und Unwahrheit abhanden, ohne die er nicht funktionieren kann. Der Mensch wird, wenn er nicht vollkommen unsensibel geworden ist, hier und da dumpf empfinden, dass etwas nicht stimmt, wird auch die eine oder andere Lüge vermuten, aber er hat in einem flächendeckenden Propagandafeld kaum die Möglichkeit, zu den gesamten Tatsachen der vollen Wirklichkeit vorzudringen. Das sind Erscheinungen eines bereits ausgeprägten Totalitarismus.
Die Wahrheit wird dem Menschen nicht geschenkt, sie muss durch Erkenntnisanstrengung erworben werden. Es ist immer verdächtig und Vorsicht geboten, wenn „Wahrheit“ medial, autoritativ präsentiert wird und, noch emotional unterlegt, suggestiv in das Bewusstsein eindringt.
In den geschichtlichen Theokratien und im späteren Gottesgnadentum der Monarchien wurde das, was als Wahrheit zu gelten hatte, den Untertanen vorgegeben. Der einzelne Mensch erlebte sich auch noch als ein unselbständiges Glied der Gemeinschaft, deren Leben von den Herrschenden gelenkt wurde. Sie umhüllten und versorgten kulturell, wirtschaftlich und durch die Sicherheit der staatlichen Ordnung den Einzelnen, der ihnen dafür Dankbarkeit und selbstverständlichen Gehorsam entgegenbrachte. Dieser hierarchische Staat setzte ein kindhaftes unmündiges Volk von Untertanen voraus, die nicht die gleichen Erkenntnismöglichkeiten hatten wie die ihnen überlegenen Eliten.
Aus dieser Unmündigkeit hat sich die Menschheit allmählich herausentwickelt. Mit der in Griechenland entstandenen Fähigkeit des begrifflichen Denkens erwachte in den Menschen ein wachsendes Selbstbewusstsein, das sich darauf stützte, die Wahrheit im eigenen Denken selbst erkennen und danach handeln zu können, ohne auf die Autorität von Herrschern und Priestern angewiesen zu sein. Darin wurden alle Menschen gleich: aus eigener Erkenntnis ihr Handeln selbst bestimmen und darin ihre Persönlichkeit frei entfalten zu können. Dieser Drang des Menschen nach individueller Freiheit und Selbstbestimmung liegt dem ganzen europäischen Streben nach demokratischen Lebensformen zugrunde.
Dass der heutige Mensch als geistig-sittliches Wesen darauf angelegt ist, sich auf der Grundlage eigener Erkenntnisfähigkeit in Selbstbewusstsein und Freiheit selbst zu bestimmen, darin besteht letztlich auch die Würde des Menschen, die in Art. 1 des Grundgesetzes den zentralen Ausgangspunkt aller dann im Einzelnen festgelegten Menschenrechte der Freiheit, der Gleichheit und Sozialität bildet.
Zur Verwirklichung dieser Grundrechte in der Gesellschaft sind die Organisationsformen des demokratischen und sozialen Bundesstaates gebildet, in dem alle Staatsgewalt vom Volk, das heißt von den sich aus eigener Erkenntnis selbst bestimmenden Individualitäten ausgeht und sich in drei Organe: der Gesetzgebung, der Exekutive und Rechtsprechung sondert, die alle an die Verfassung und die Gesetze gebunden sind (Art. 20 GG).
Wer es unternimmt, diese freiheitlich-demokratische Grundordnung zu beseitigen, – also das Ausgehen aller Staatsgewalt vom Volk, den Bundesstaat, die Teilung der Staatsgewalt und deren Bindung an Verfassung und geltendes Recht – ruft als Feind der freiheitlichen Demokratie den Verfassungsschutz auf den Plan.
Um die umfassende Information und Erkenntnis des Bürgers zu garantieren, sind im Grundgesetz die Grundrechte der Informations- und der Meinungsfreiheit verankert. Doch „Meinungsfreiheit“, schrieb Hannah Arendt, „ist eine Farce, wenn die Informationen über die Tatsachen nicht garantiert sind.“ Dann kann sich der Mensch kein Urteil mehr bilden, das in der Wahrheit, in der Wirklichkeit gegründet ist. Nur darauf kann aber eine Gesellschaftsform freier, selbstbestimmter Menschen basieren.
Dazu genügt es, das zentrale Agens der Demokratie, die Erkenntnismöglichkeit und Selbstbestimmung der Bürger aufzuheben, die den Organen der Demokratie zugrunde liegen und ihnen erst ihren Sinn und ihre Legitimation verleihen. Dann sind die Bürger sind nicht mehr die Souveränen, die aus eigener Erkenntnis entscheiden, sondern Entmündigte, die nicht mehr eigene Erkenntnisse und Ziele über ihre Repräsentanten realisieren, sondern die Absichten und den Willen derer ausführen, die sie manipulieren.
Angriff auf die Würde des Menschen

Ein solcher Angriff auf die Demokratie ist besonders perfide, da er in das Innerste des Menschen selbst eindringt, das Bewusstsein suggestiv manipuliert und seine Erkenntnis lahmlegt – die höchste Fähigkeit des Menschen, welche ihn über das Tier erst zum Menschen erhebt. Er wird so als eigenständiges Willens-Subjekt aufgehoben, zum Objekt des Willens anderer gemacht und damit seiner Menschenwürde beraubt. Es ist die subtilste, aber zentralste Entwürdigung und Verletzung des Artikels 1 des Grundgesetzes. Der absolute Schutz der Würde des Menschen bedeutet, wie es der ehemalige Richter am Bundesverfassungsgericht Udo Di Fabio formulierte:
„Eine Gemeinschaft zieht für sich eine letzte Grenze sittlichen Anstandes, die sie unter keinen Umständen – und sei es in Gefahr und großer Not – überschreiten will. Daraus folgt, dass kein Mensch zum bloßen Objekt auch der demokratischen Staatsgewalt degradiert, verächtlich gemacht werden darf.“
(In „Einführung in das Grundgesetz“, Beck-Texte dtv)
Die Entwürdigung wird noch dadurch unterstützt, dass man Kritiker der medial verkündeten öffentlichen Meinung und selbst parlamentarische Oppositions-Politiker massiv bekämpft, indem nicht ihre Argumente widerlegt, sondern die sie äußernden Menschen persönlich ausgegrenzt, diskreditiert, diffamiert oder verleumdet werden. Dadurch, dass die persönliche Integrität und Ehre des Menschen am öffentlichen medialen Pranger in den Schmutz gezogen wird, sollen zugleich seine Argumente unglaubwürdig gemacht werden, auf die man gar nicht mehr einzugehen braucht.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk greift durch seine einseitige Berichterstattung zugunsten der Bundesregierung und der sie tragenden und unterstützenden Altparteien lenkend ein in die freie Meinungs- und Urteilsbildung des Art. 5 GG, also in das Recht auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit des Art. 2 GG und damit zutiefst in die Unantastbarkeit der Würde des Menschen (Art. 1 GG).
Auf diese Weise höhlen die öffentlich rechtlichen Sender die freiheitlich-demokratische Grundordnung des Grundgesetzes (Art. 20), indem sie die freie, ungehinderte Erkenntnis und Selbstbestimmung des Menschen lahmlegen und ihn dadurch de facto entmündigen und manipulierbar machen.
Ein so agierender öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist daher ein wirkmächtiger Feind der freiheitlichen demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes. Und es ist mehr als perfide, dass diejenigen, die und Förderer einer totalitären Oligarchie. Er gehört als Verfassungsfeind aufgelöst. Da die Gerichte bis zum Bundesverfassungsgericht ihn bisher stützen, ist keine „andere Abhilfe möglich“ als der persönliche Widerstand, zu dem Art. 20 Abs. 4 GG jedem Deutschen das Recht gibt.
Ja jeder, dem es um eine freiheitliche Demokratie geht, hat die Pflicht zu diesem Widerstand, der zunächst darin bestehen kann, die Zahlung des totalitären Rundfunkzwangsbeitrages sofort einzustellen, der den Bürger zwingt, seine eigene Entmündigung und die damit verbundene Beseitigung einer wirklichen Demokratie auch noch als Opfer selbst zu finanzieren.

Quelle: "Wahrheit_Medien_Lüge"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 28.06.2020 19:29:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 28.06.2020 19:29
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