Suche Rezepte für Hausmannskost, aus Ur- und Omas Küche
"CHINA_INDIEN"

"CHINA_INDIEN"

29.06.2020 19:39

Cybercrime-Kompetenzzentrum, das klingt kompliziert, technisch und vor allem abstrakt. Dabei ist das, womit sich die Mitarbeiter des Dezernats 43 im Landeskriminalamt NRW tagtäglich beschäftigen, sehr konkret: 55 Menschen, vor allem Frauen, werten dort hauptberuflich kinderpornografisches Datenmaterial aus. Es ist nur eines von vier Dezernaten des Cybercrime-Kompetenzzentrums, das sich mit allen Facetten von Internetkriminalität befasst, aber es ist eine Abteilung, die vor allem seit Anfang 2019 immer größere Aufmerksamkeit bekommt: Als auf dem Campingplatz in Lügde USB-Sticks, CDs und andere Dinge gefunden wurden, war es Sven Schneiders Team, das die Daten auswertete. Als ein halbes Jahr später der Fall Bergisch Gladbach bekannt wurde, bei dem in Chats mit mehr als 1800 Mitgliedern teilweise selbst produzierte Kinderpornografie geteilt wurde, landete die immense sichergestellte Datenmenge im Dezernat 43. Und auch der aktuelle Fall von Kindesmissbrauch in Münster wird die Mitarbeiter noch lange beschäftigen. (v. Julia Rathcke)
"Es ist bekannt, dass die Gruppe der Corona-Viren uns schon ewig begleitet und uns alljährlich mit einem neuen, einem mutierten Erreger überrascht. Aber jetzt soll alles ganz anders werden. Der SARS-COV-2 könnte “Unsterblichkeitscharakter” erlangen. Das kann mehrerlei Ursachen haben. Wir dürfen ihn nicht sterben lassen, da sonst die Entwicklung diverser Impfstoffe mal wieder für die Katz wäre. Das ist nicht kompatibel zu den dringend benötigten Erträgen der “Pharmafia”, die sich so liebevoll, selbstlos und kapitalintensiv bei der Entwicklung eines denkbar nutzlosen Impfstoffes in die Bresche geworfen hat." (QPress)
rjh


Ermitteln im Kinderpornografie-Milieu: “Das ist eine Arbeit, die krank machen kann”


° Eine spezielle Einheit beim Landeskriminalamt NRW ist ausschließlich für die Auswertung von kinderpornografischem Material zuständig.
° Der Bereich ist zuletzt technisch und personell stark aufgestockt worden.
° Im RND-Interview erklärt der Leiter der Abteilung, was die Arbeit rechtlich erschwert und wo auch hoch entwickelte künstliche Intelligenz ihre Grenzen hat.

Im Gespräch mit dem RND erklärt Sven Schneider, wie sich die Arbeit der Zentralen Auswertungs- und Sammelstelle Kinderpornografie (ZASt), wie das Dezernat offiziell heißt, verändert hat – ebenso wie die Aufgaben der Kreispolizeibehörden, die mit dem Datenmaterial häufig als Erste konfrontiert sind. Schneider erläutert, auf welchem Wege solches Material überhaupt zu ihnen kommt, wie sie bei der Auswertung vorgehen und welche rechtlichen Hürden verhindern, dass letztlich nicht mehr Hinweise auf Kinderpornografie auch in Ermittlungsverfahren münden.
Herr Schneider, seit dem vergangenen Jahr ist Ihr Dezernat in den Fokus gerückt: Drei große Fälle von Kindesmissbrauch spielen in NRW. Der Fall Lügde war weitgehend auf den Campingplatz begrenzt. Im Fall Bergisch Gladbach gab es immense Datenmengen, die in Chatgruppen mit 1800 Mitgliedern verbreitet wurden. Wie ist die Lage im aktuellen Fall in Münster?

Bei unserer Arbeit muss man grundsätzlich unterscheiden: Es gibt Fälle, bei denen es um Menschen geht, die selbst keinen Missbrauch an Kindern begangen haben, aber entsprechende Abbildungen konsumieren oder auch weiterverbreiten – und damit natürlich Kindesmissbrauch nicht nur billigen sondern auch fördern. Und es gibt Fälle wie Lügde, Bergisch Gladbach und jetzt auch Münster, wo es in allererster Linie um Missbrauchstaten geht – die eben auch dokumentiert und verbreitet wurden.
Im Fall Lügde waren es eine Handvoll Tatverdächtige, im noch nicht abgeschlossenen Fall Bergisch Gladbach waren es deutlich mehr, in Münster laufen die Ermittlungen noch. Es ist natürlich ein Unterschied, ob drei oder 30 Täter an solchen Fällen beteiligt sind: Je mehr Beteiligte, desto mehr Datenmaterial wird höchstwahrscheinlich insgesamt sichergestellt – im Jahr 2018 hat die Polizei 2,6 Petabyte solcher Daten sichergestellt, ein Petabyte sind etwa 1000 Terabyte, eine unvorstellbar große Menge. Wobei wir dann immer vom Gesamtspeicherplatz der sichergestellten Medien sprechen, nicht über die tatsächlich vorhandenen Missbrauchsabbildungen.
Die müssen durch Ihre Mitarbeiter erst ermittelt werden.
Ja, das erfolgt in drei Schritten: Die Sicherung der Daten, die sich auf den beschlagnahmten Speichermedien (PCs, Smartphones, DVDs, USB-Sticks, Spielekonsolen, Server et cetera) befinden. In diesem Schritt wird zunächst eine Eins-zu-eins-Kopie erstellt, das Original wird als Asservat sicher aufbewahrt, bis der jeweilige Fall abgeschlossen ist. Als Zweites folgt die Aufbereitung der Daten durch eine Abteilung im Cybercrime-Kompetenzzentrum, als Drittes die Auswertung des Materials durch die Zentrale Auswertungs- und Sammelstelle Kinderpornografie (ZASt), also mein Dezernat. Früher lag der gesamte Workflow bei den Kreispolizeibehörden, die dieser immensen Aufgabe irgendwann nicht mehr nachkommen konnten.
Im Fall Münster hat die Kreispolizeibehörde Coesfeld bei dem Haupttatverdächtigen bereits im Mai 2019 sehr große Datenmengen sichergestellt, er wurde aber erst ein Jahr später festgenommen.
Das liegt auch daran, dass es in diesem Fall nicht trivial war, die Daten auszuwerten, an einzelne Daten werden wir vielleicht nie herankommen. Das Problem hat man aber sehr häufig. Mit nur sehr geringer IT-Affinität kann man heute seine Daten schon so schützen, dass sie für andere verborgen bleiben. Bei einem iPhone neuerer Generation reicht es schon, wenn es ausgeschaltet ist, um nicht mehr an die Daten heranzukommen. Da kommt auch der Hersteller Apple nicht und bietet seine Hilfe an, sondern verweist auf den grundsätzlich wichtigen Datenschutz seiner Kunden. Auch im Fall von Kinderpornografie.
Wie kommt das Material zu Ihnen?

Die meisten Hinweise auf kinderpornografisches Material kommen aus den USA: Die halbstaatliche Organisation National Center for Missing and Exploited Children (NCMEC) meldet in Zusammenarbeit mit großen Dienstleistern wie Google, Facebook oder Microsoft solche Dateien. Das ist meist ein Bild oder ein Video mit Zeitstempel und IP-Adresse, über die dann das Herkunftsland ermittelt werden kann. Allein 60.000 solcher Hinweise gab es 2019 an das deutsche BKA, etwa 40.000 davon mündeten auch in Ermittlungsverfahren. Die Zahl könnte höher sein. Aufgrund der Gesetzeslage zur Vorratsdatenspeicherung in Deutschland sind viele IP-Adressen nicht lange genug zurückverfolgbar.
Beim BKA werden diese gemeldeten Dateien zunächst gesichtet und dann aufgrund der regionalen Zuständigkeit an die Polizeibehörden und Staatsanwaltschaften in den jeweiligen Bundesländern weitergeleitet, die sie dann mithilfe unseres Dezernats weiter auswerten. Das ist eine große Verantwortung, denn es kommt darauf an, genau auf die Inhalte zu achten: Geht es um die Verbreitung oder geht es um Missbrauch, der vielleicht sogar aktuell noch läuft?
Wie arbeitet das Cybercrime-Kompetenzzentrum, wie laufen die Schritte im Detail ab?
Die Sicherung der Daten erfolgt grundsätzlich in den Polizeibehörden, sollten diese auf unüberwindbare Probleme stoßen, übernimmt eine Dienststelle hier im Cybercrime-Kompetenzzentrum, die es schon seit mehr als zehn Jahren gibt und die immer versucht, technisch auf dem neuesten Stand zu bleiben – das ist ja ein stetiges Wettrüsten. Dort beschäftigen wir unter anderem ITler, Mathematiker und Physiker. Technische Details kann ich nicht nennen, da wollen wir natürlich nicht alle Karten offenlegen, sodass potenzielle Täter sich darauf einstellen können.
Neu ist im Bereich der Datenaufbereitung und der Auswertung, dass wir eine “Polizeicloud” nutzen, einen großen, sehr leistungsfähigen Server, an dem wir einen virtuellen Arbeitsbereich geschaffen haben. Bis 2021 werden für die erforderliche Hard- und Software mehr als 32 Millionen Euro investiert. Da können theoretisch alle befugten Mitarbeiter zeitgleich an Fällen aus allen 47 Kreispolizeibehörden NRWs arbeiten. Die Kreispolizeibehörden können dort die Daten hochladen, die sie sicherstellen. Im Cybercrime-Kompetenzzentrum werden diese Daten zunächst zentral aufbereitet. Die Bilder und Videos werden von der ZASt bewertet, die Verbreitungshandlungen in Chats oder im Darknet werden von Ermittlern der örtlich zuständigen Polizeibehörde untersucht.
Was bedeutet “Aufbereitung” in diesem Fall, was passiert genau?
Das Wichtigste der Aufbereitung ist das Sortieren, und zwar so, dass die Kollegen die Bilder, Videos, Chats oder Browserverläufe einfach finden und zielgenau auswerten können. Alles wird sortiert, man kann nach Schlagworten suchen, auch künstliche Intelligenz (KI) wird zukünftig eingesetzt. Es ist eine KI entwickelt worden, die pornografische Aufnahmen in großen Datenmengen entdecken kann, das funktioniert in einem gewissen Rahmen ganz gut – als Priorisierungshilfe. Das Programm kann beispielsweise Aufnahmen herausfiltern, auf denen nackte Personen zu sehen sind, woraufhin wir sagen können: Die schauen wir uns zuerst an, da ist es wahrscheinlich, dass wir da etwas finden. Aber das wird nie dazu führen, dass wir uns diese Bilder nicht mehr ansehen müssen.
Was ist der Vorteil an der “Polizeicloud”?
Wir haben eine landesweite technische Infrastruktur entwickelt und in Betrieb genommen, in welcher die Ermittler von jedem Arbeitsplatz aus auf einen “Forensik-Desktop”, das Herzstück des Systems, zugreifen und mit spezifischer Software IT-Daten auswerten. Bisher arbeiten die Kreispolizeibehörden und das LKA NRW bei der Auswertung von IT-Daten jeweils auf einer eigenen technischen Insel. Die Behörden unterstützen sich nur dann gegenseitig, wenn Datenträger mit einem Auswerteauftrag übergeben werden. Es gab keinen gemeinsamen Datenpool. Das bedeutete einen hohen Abstimmungsbedarf und führt hin und wieder zu Doppelauswertungen.
Was macht das mit Mitarbeitern, den ganzen Tag solche Bilder anzusehen? Gibt es da psychologische Hilfe?
Uns ist klar, dass das eine Arbeit ist, die krank machen kann. Für diesen Beruf gibt es keine Ausbildung, kein Studium, das darauf vorbereiten kann. Deshalb achten wir schon bei der Auswahl vor allem auf eine stabile Psyche der Bewerber, es gibt entsprechende Tests, und wir konfrontieren die Bewerber direkt mit der Thematik. Bei den Arbeitsbedingungen achten wir auf räumlich gute Rahmenbedingungen, ausreichend Pausen, Sport und verpflichtende Supervisionen durch Psychologen. Ein Polizeiseelsorger ist auch regelmäßig vor Ort und kommt mit den Kollegen ins Gespräch. Grundsätzlich setzen wir auf Freiwilligkeit. Wenn jemand sagt, er möchte das nicht mehr machen, dann kann er jederzeit bei uns aufhören. Das ist aber noch nie vorgekommen.
Was für Menschen arbeiten bei Ihnen?
Anfang 2018 hatten wir ein Team im gerade zweistelligen Bereich, heute sind es 55 Mitarbeiter, bis Januar 2021 sollen es mehr als 80 werden. Aktuell sind es überwiegend Frauen, die bei uns arbeiten, meist Akademikerinnen, darunter Volljuristinnen, Soziologinnen, Pädagoginnen. Alle sind hoch motiviert, weil sie einen wichtigen Teil dazu beitragen wollen, der Gesellschaft zu helfen. Das betonen die meisten schon im Bewerbungsgespräch. Es hat gerade nach dem Bekanntwerden des Falls Lügde eine überwältigende Zahl von Bewerbern auf ausgeschriebene Stellen gegeben.
Wie stellen Sie sicher, dass Sie keine Personen mit pädophilen Neigungen einstellen?
Wir haben das Thema natürlich im Blick, da verfolgen wir mehrere Strategien: Wir machen den Menschen im Vorfeld klar, dass es keine Chance gibt, Daten abzugreifen. Es gibt keine Einzelbüros, keine Smartphones am Arbeitsplatz, es gibt eine Sozialkontrolle. Und auch beim Auswahlverfahren haben wir einen von einer Universität entwickelten Test eingesetzt, der das sexuelle Interessenprofil abfragt. Das hat in normalen Bewerbungsverfahren natürlich nichts zu suchen, wir haben das abgewogen und rechtlich prüfen lassen – und weisen die Bewerber auch darauf hin.

Quelle: "Kinderpornografie"
Chinas unerklärter Krieg gegen Indien (von Vijeta Uniyal)

° Chinas künstliche Inseln im Südchinesischen Meer – ausgestattet mit Militärstützpunkten, Marinehäfen und Flugplätzen – stellen eine strategische Bedrohung für die Nachbarländer dar. 2018 landete China nuklearschlagfähige Bomber auf diesen künstlichen Inseln und sandte damit eine alarmierende Botschaft an die USA und die Regionalmächte.
° Einige Kommentatoren führen Chinas verstärkte Überfälle – auf Hongkong, die Philippinen, Japan, Indonesien, Südkorea und Australien – auf die Hoffnung zurück, dass die Welt durch die Coronavirus-Pandemie und die wirtschaftlichen Verwüstungen, die sie auslöste, zu sehr abgelenkt ist, um China zu konfrontieren, geschweige denn zu stoppen.
° Während die USA ihre Nuklearvorräte abgebaut haben, stockt China sein Arsenal auf, so ein am 15. Juni veröffentlichter Bericht des Stockholmer Internationalen Friedensforschungsinstituts.
° Wenn die Freie Welt frei bleiben will, muss sie ernsthaft der größten Demokratie der Welt zur Seite stehen. Wenn zugelassen wird, dass China in seiner Aggression erfolgreich ist, wird das die Kommunisten in Peking nur dazu ermutigen, Grenzen neu zu ziehen, anderen Ländern in der Region Bedingungen zu diktieren und ihren Plan, die Welt zu beherrschen, voranzutreiben.

Indien steht vor seiner härtesten militärischen Herausforderung seit fast sechs Jahrzehnten, nachdem 20 indische Soldaten Berichten zufolge bei einem Grenzkonflikt von chinesischen Truppen getötet wurden.
Die Soldaten wurden während einer Konfrontation in der Himalaya-Region im Osten Ladakhs mit "Stöcken, Fäusten, Steinen und Holzknüppeln" zu Tode geprügelt, so indische Quellen. In Übereinstimmung mit einem bilateralen Grenzabkommen zwischen Indien und China aus dem Jahre 1996 ist es den Soldaten verboten, in dem Gebiet, in dem der Zusammenstoß stattfand, Waffen abzufeuern.
Chinesische Truppen führten eine "vorsätzliche und geplante Aktion durch, die direkt für die daraus resultierende Gewalt und die Opfer verantwortlich war", sagte der indische Außenminister Subrahmanyam Jaishankar am 17. Juni.
"Nach allem, was ich weiß, hat auch die chinesische Seite Opfer erlitten", twitterte der Chefredakteur der chinesischen Zeitung Global Times, einem Sprachrohr der Kommunistischen Partei.


"Aus indischen Abhöraktionen geht hervor, dass die chinesische Seite bei der gewalttätigen Auseinandersetzung 43 Opfer, darunter Tote und Schwerverletzte, zu beklagen hatte", wie die in Neu-Delhi ansässige Hindustan Times von militärischen Quellen gehört habe.
Peking hat diese Zahlen bisher nicht bestätigt.
Der Konflikt zwischen den beiden nuklear bewaffneten Mächten ist im vergangenen Monat wieder aufgeflammt, nachdem 12.000 chinesische Truppen auf indisches Territorium vorgedrungen waren. Im Mai drang Chinas Volksbefreiungsarmee in das strategische Galwan-Tal ein, das sich in der Nähe der Nordspitze Indiens befindet, und besetzte über 23 Quadratmeilen des Territoriums, berichteten indische Medien. "Die Einnahme des Galwan-Flusstals verschafft der Volksbefreiungsarmee die strategische Vorherrschaft über Stellungen mit Blick auf die indische Straße Darbuk-Shyok-Daulat Beg Oldi (DSDBO), die Leh mit dem Karakoram-Pass verbindet", berichtete die indische Nachrichtenwebsite Print.
Im indisch-chinesischen Krieg von 1962 besetzten chinesische Truppen fast 15.000 Quadratmeilen des indischen Territoriums. China weigert sich nach wie vor, große Teile seiner 2.100 Meilen langen Grenze zu Indien anzuerkennen, und hat zusätzliche 35.000 Quadratmeilen Territorium in der nordöstlichen Region Indiens gefordert.
Konfrontiert mit einer Invasion in strategisch wichtige Höhen und dem brutalen Tod seiner Soldaten steht Indien unter Druck, auf die chinesische Aggression zu reagieren. Premierminister Narendra Modi schwor am 17. Juni angesichts der chinesischen Invasion, "jeden Zentimeter des Landes und seine Selbstachtung fest zu schützen". "Ich möchte der Nation versichern, dass das von unseren Soldaten erbrachte Opfer nicht umsonst gewesen ist", sagte Modi. "Die Integrität und Souveränität Indiens ist für uns oberstes Gebot, und niemand kann uns daran hindern, es zu verteidigen. Niemand sollte daran auch nur den Hauch eines Zweifels haben".
Die chinesische Aggression kommt, während Indien von der Coronavirus-Pandemie heimgesucht wird. Das Land hat rund 12.000 Todesfälle und 366.946 Fälle des Virus gemeldet, das Ende letzten Jahres erstmals in Wuhan, China, auftauchte.

Einige westliche Kommentatoren haben argumentiert, dass Chinas Bullying ein Versuch sei, Indien für die Vertiefung der strategischen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten zu bestrafen. "Chinesische Truppen drangen letzten Monat inmitten von Grenzstreitigkeiten über die Grenze nach Indien vor, während Peking den indischen Premierminister Narendra Modi wegen seiner immer enger werdenden Beziehungen zu den Vereinigten Staaten niederzumachen versucht", schrieb der britische Daily Telegraph am 12. Juni.
Wieder andere Kommentatoren führen Chinas verstärkte Raubzüge – auf Hongkong, die Philippinen, Japan, Indonesien, Südkorea und Australien – auf die Hoffnung zurück, dass die Welt durch die Coronavirus-Pandemie und die wirtschaftlichen Verwüstungen, die sie auslöste, zu sehr abgelenkt ist, um China zu konfrontieren, geschweige denn zu stoppen.
2019 hat Indien seine Teilnahme an den konsultativen Gesprächen zwischen den USA, Australien, Indien und Japan ("Die Vier") aufgewertet. Dieses indisch-pazifische Bündnis bietet ein Gegengewicht zu Chinas wachsender maritimer und militärischer Aufrüstung in der Region.
Früher diesen Monat unterzeichneten Indien und Australien eine Reihe von Verteidigungsabkommen, die die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern auf dem Gebiet der Seestreitkräfte fördern. Ein militärisches Logistikabkommen, das als Teil einer bilateralen "Umfassenden Strategischen Partnerschaft" unterzeichnet wurde, verschafft der indischen Marine "einen strategischen Zugang tief in die indisch-pazifische Region", berichtete die indische Zeitung The Times of India. Das am 4. Juni unterzeichnete Abkommen gewährt "gegenseitigen Zugang zu den jeweiligen Militärstützpunkten der beteiligten Nationen", fügte die japanische Zeitung The Nikkei hinzu.
Sowohl Indien als auch Australien sind von Chinas militärischer Aufrüstung bedroht. "Wir setzen uns für einen offenen, integrativen, florierenden indisch-pazifischen Raum ein, und Indiens Rolle in dieser Region, unserer Region, wird in den kommenden Jahren entscheidend sein", sagte der australische Premierminister Scott Morrison, während er die bilaterale strategische Partnerschaft befürwortete. "Wir teilen einen Ozean und wir teilen auch die Verantwortung für diesen Ozean", fügte er hinzu.
Chinas künstliche Inseln im Südchinesischen Meer – ausgestattet mit Militärstützpunkten, Marinehäfen und Flugplätzen – stellen eine strategische Bedrohung für die Nachbarländer dar. 2018 landete China nuklearschlagfähige Bomber auf diesen künstlichen Inseln und sandte damit eine alarmierende Botschaft an die USA und die Regionalmächte aus.
Das jüngste militärische Abenteuer Pekings stellt eine ernste Bedrohung für den Weltfrieden dar. Sowohl China als auch Indien verfügen über bedeutende Atomwaffenarsenale. Mit einer Gesamtbevölkerung von mehr als 2,7 Milliarden Menschen beherbergen diese asiatischen Mächte ein Drittel der Menschheit.
Während die USA ihre Nuklearvorräte abgebaut haben, stockt China sein Arsenal auf, so ein am 15. Juni veröffentlichter Bericht des Stockholmer Internationalen Friedensforschungsinstituts. Laut dem Bericht:
"China befindet sich mitten in einer bedeutenden Modernisierung seines Atomwaffenarsenals. Es entwickelt zum ersten Mal eine so genannte nukleare Triade, die aus neuen land- und seegestützten Raketen und nuklearwaffemtauglichen Flugzeugen besteht".
Auch Indien und Pakistan, Chinas wichtigster regionaler Verbündeter, haben ebenfalls "die Größe und Vielfalt ihrer Nuklearstreitkräfte erhöht", heißt es in dem Bericht.
Trotz Chinas militärischer Überlegenheit und wirtschaftlicher Schlagkraft wäre ein bewaffneter Konflikt mit Indien kein Spaziergang. Abgesehen vom Indien-China-Krieg von 1962 hat Indien keinen einzigen militärischen Konflikt verloren.
Während Indien der chinesischen Militäraggression widerstehen kann, muss die Freie Welt, wenn sie frei bleiben will, ernsthaft der größten Demokratie der Welt zur Seite stehen. Wenn zugelassen wird, dass China in seiner Aggression erfolgreich ist, wird das die Kommunisten in Peking nur dazu ermutigen, Grenzen neu zu ziehen, anderen Ländern in der Region Bedingungen zu diktieren und ihren Plan, die Welt zu beherrschen, voranzutreiben.

Quelle: "CHINA_KRIEG_INDIEN"

Einstellungen
  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 29.06.2020 19:39:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 29.06.2020 20:01
Beliebteste Blog-Artikel Artikel empfehlen
Andere Artikel dieser Kategorie, die für Sie interessant sein könnten: Neueste Artikel der Kategorie Allgemein
Kommentar zu ""CHINA_INDIEN"" verfassen
[b][/b]
[i][/i]
[u][/u]
[code][/code]
[quote][/quote]
[spoiler][/spoiler]
[url][/url]
[img][/img]
[video][/video]
Smileys
smile
smile2
spook
alien
zunge
rose
shy
clown
devil
death
sick
heart
idee
frage
blush
mad
sad
wink
frown
crazy
grin
hmm
laugh
mund
oh
rolling_eyes
oh2
shocked
cool
[pre][/pre]
Farben
[rot][/rot]
[blau][/blau]
[gruen][/gruen]
[orange][/orange]
[lila][/lila]
[weiss][/weiss]
[schwarz][/schwarz]
Suche Rezepte für Konservierung heimischer Kräuter, Tipps für Marmeladen, Marinaden


disconnected Foren-Chat Mitglieder Online 0
Xobor Xobor Blogs
Datenschutz