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"SKLAVEREI"

"SKLAVEREI"

13.07.2020 20:04

A lles deutet darauf hin, dass sich der Niedergang unseres Landes in einem Maße beschleunigt, das selbst die pessimistischsten Prognosen übertrifft. Verfolgt man die Meldungen der letzten Wochen und Monate sowie die Diskussionen in den Leserforen und sozialen Medien, so kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der propagandainduzierte kollektive Wahnwitz nach der sogenannten „Flüchtlingskrise“ und der CO2-Hysterie nunmehr mit der aktuellen „Rassismus“-Debatte einem weiteren Höhepunkt entgegenstrebt. Mein Sammelband „Deutschland am Ende“ fasst diese Entwicklungen der letzten sechs Jahre zusammen.
Wie es scheint, sind die Regierenden und ihre medialen Hilfstruppen fest entschlossen, Macht, Pfründen und Deutungshoheit mit allen, selbst den fragwürdigsten Mitteln gegen Kritiker zu verteidigen, notfalls auch um den Preis der Zerstörung nicht nur des gesellschaftlichen Konsenses, sondern auch der inneren Sicherheit, der Sozialsysteme und der wirtschaftlichen Basis.
Das umfasst nicht nur die Diffamierung und Ausgrenzung des politischen Gegners im Namen des allgegenwärtigen „Kampfes gegen rechts“, nein, inzwischen kann buchstäblich jedermann zur Zielscheibe werden, der sich auch nur ansatzweise vom immer enger werdenden Korridor der zugelassenen Meinungen entfernt. Das trifft nicht zuletzt auch auf die Kulturszene zu. Schriftsteller und Künstler, die nicht aufs Stichwort mit den Schafen blöken oder sich gar wie Monika Maron, Axel Krause oder Uwe Tellkamp dem Zeitgeist widersetzen, müssen wie früher in der DDR mit „Konsequenzen“ rechnen. (von Frank W. Haubold)
"Das Corona-Virus ist offenbar intelligenter als gedacht – oder bereits zur politisch-differenziert wirksamen Biowaffe mutiert… denn es steckt offenbar nicht jeden an: Während nach politisch korrekten Demonstrationen für Wiederaufnahme von Seenotrettung, „Black Lives Matter“ oder gegen „Polizeigewalt“ trotz noch so eklatanter Verstöße gegen Abstandsregeln keine Infektionenslawinen aufzutreten scheinen, explodieren die Infiziertenzahlen – so melden es jedenfalls die deutschen Qualitätsmedien – nach jeder anrüchigen, „toxischen“ Zusammenkunft von Pöbel und Populisten." (juwatch)
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Deutschland am Ende - Aufs Stichwort mit den Schafen blöken
Der propagandainduzierte kollektive Wahnwitz strebt nach der „Flüchtlingskrise“, der CO2-Hysterie mit der aktuellen „Rassismus“-Debatte einem weiteren Höhepunkt entgegen.


Wie weit sich die Maßstäbe dabei bereits verschoben haben, zeigt der von linksgrünen Demagogen erzwungene Widerruf der Wahl des renommierten und preisgekrönten Schriftstellers Jörg Bernig zum Kulturamtsleiter der Stadt Radebeul, weil dieser in rechtskonservativen Publikationen unter anderem Kritik an der Zuwanderungspolitik der Bundesregierung geäußert hatte.
Wesentlich großzügiger verhielt sich die „kritische Öffentlichkeit“ dagegen bei der Wahl der langjährigen SED-Genossin und bekennenden Linksextremistin Barbara Borchhardt zur Verfassungsrichterin (!) in Mecklenburg-Vorpommern unter anderen mit den Stimmen der CDU! Das Bizarre dieser Berufung (mit gleicher Berechtigung hätte man einen Satanisten zum Priester weihen können) sorgte zwar für einige kritische Kommentare, änderte aber nichts daran, dass die umtriebige Dame zukünftig als Verfassungsrichterin „Recht“ sprechen darf.
Nicht nur diese Personalie, sondern auch die Bekenntnisse führender rot-grüner Politiker zur linksextremistischen Antifa werfen die Frage auf, inwieweit die Bundesrepublik Deutschland überhaupt noch eine westliche Demokratie mit Meinungspluralismus, freien Medien und unabhängiger Justiz ist. Formal ist dies sicherlich noch gegeben, nur werden die grundgesetzlich garantierten Bürgerrechte immer häufiger unterlaufen, teilweise sogar vom Gesetzgeber selbst, wie der Gummiparagraf 130 StGB beweist, der es eifrigen Denunzianten gestattet, die Urheber beinahe jedweder zuwanderungs- oder islamkritischer Äußerung wegen angeblicher „Volksverhetzung“ anzuzeigen. Zwar führen besagte Anzeigen in den seltensten Fällen zu einem Verfahren oder gar einer Verurteilung, aber das Ziel, die Stigmatisierung des Betroffenen in der Öffentlichkeit, wird dank eifriger medialer Berichterstattung dennoch erreicht.
Die politische Unabhängigkeit der Justiz und damit die Trennung von Judikative und Exekutive sind in der Bundesrepublik zwar durch das Grundgesetz vorgegeben, werden aber sogar offiziell unterlaufen, denn der Generalbundesanwalt und die nachgeordneten Bundesanwälte sind weisungsabhängige politische Beamte, die vom Bundesjustizministerium vorgeschlagen und vom Bundespräsidenten ernannt werden. Sie können jederzeit von der Politik abberufen und in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden. Dies hat unter anderem zur Folge, dass Straftaten nach dem Völkerstrafgesetzbuch (VStGB), die von der Bundesregierung oder einzelnen Regierungsmitgliedern verübt werden, in der Bundesrepublik gar nicht geahndet werden können, da hierfür der weisungsgebundene Generalbundesanwalt zuständig ist! Das sind Verhältnisse wie in einer Bananenrepublik, in der die Machthaber über dem Gesetz stehen.
Justiz mit zweierlei Maß

Doch selbst im „normalen“ Strafrecht, in dessen Rahmen die Gerichte formal unabhängig agieren (könnten), mehren sich die Anzeichen dafür, dass der zivilisatorische Grundsatz „Vor dem Gesetz sind alle gleich“ zunehmend im Sinne einer politisch motivierten Rechtsprechung unterlaufen wird. Wie anders wäre es sonst zu erklären, dass der Urheber eines Sprengstoffanschlages gegen eine Dresdner Moschee mit überschaubarem Sachschaden wegen angeblich „versuchten Mordes“ zu zehn Jahren Haft verurteilt wurde, während im Falle eines ähnlichen Anschlags auf ein AfD-Büro in Döbeln, bei dem ebenfalls Menschen verletzt oder getötet hätten werden können, nur lächerliche Bewährungsstrafen ausgesprochen wurden? Hier drängt sich der Eindruck der Gesinnungsjustiz förmlich auf, zumal sich die Fälle mehren – zum Beispiel bei Brandstiftungen – in denen die Justiz erkennbar mit zweierlei Maß misst.
Vor diesem Hintergrund verwundert es kaum, dass die gewalttätigen Übergriffe auf Personen, Wohnungen, Infostände, Büros und Fahrzeuge, die in Verbindung zur AfD stehen, dramatisch zunehmen, da die Urheber in den seltensten Fällen gefasst und so gut wie nie rechtskräftig verurteilt werden. Es fällt schwer, hinter der Zurückhaltung von Polizei und Justiz gegenüber Tätern, die zweifellos dem linksextremen Bereich zuzuordnen sind, keine Methode zu sehen, erst recht, wenn man weiß, dass linksradikale Vereine und Organisationen vom Staat im Rahmen des „Kampfes gegen rechts“ direkt oder indirekt mit Millionensummen gefördert werden. Wie eng die Verflechtungen zwischen staatlich geförderten linkslastigen Vereinen und Stiftungen und dem linksextremen Milieu waren und sind, zeigte sich erst kürzlich, als ein ehemaliger Mitarbeiter der von einer ehemaligen Stasi-Zuträgerin geleiteten Amadeu-Antonio-Stiftung von der Polizei eher zufällig auf frischer Tat eines Brandanschlags gegen das Fahrzeug eines AfD-Funktionärs ertappt wurde.

Nun sind diese unerfreulichen Entwicklungen nichts wirklich Neues ebenso wie die überbordende Zuwanderkriminalität, die sich zunehmend gegen Einheimische richtet, wie vor einiger Zeit sogar die „Welt“ einräumen musste. Zitat: „Insgesamt waren unter den 101.956 Opfern von Straftaten mit tatverdächtigen Zuwanderern 46.336 Deutsche; das waren 19 Prozent mehr als 2017.“ Diese Zahlen aus dem BKA-Bundeslagebild 2018 korrelieren mit den Wahrnehmungen vieler Bürger und zeigen auf, dass die vergleichsweise wenigen medial erwähnten Straftaten, bei denen Ross und Reiter benannt werden, nur die Spitze des Eisbergs darstellen.
Was wirklich neu ist im Jahr des Herrn 2020, ist nicht nur Covid19-Pandemie (deren Behandlung durch die politisch Verantwortlichen durchaus kritische Fragen aufwirft), sondern auch die gezielt geschürte und mittlerweile fast schon ins Groteske ausufernde „Antirassismus“-Kampagne, die mit dem Namen George Floyd verbunden ist.

Rational oder überhaupt denkende Menschen würden sich angesichts der medialen Dauerpräsenz des Themas zunächst einmal fragen, was bitte der brutale und am Ende tödliche Übergriff eines US-Polizisten auf einen schwarzen Tatverdächtigen mit den Verhältnissen in der Bundesrepublik zu tun hat. Oder wie es angesichts des vielzitierten weißen Rassismus sein kann, dass in den USA zehnmal mehr Weiße von Schwarzen getötet werden als umgekehrt. Sie würden sich auch fragen, ob es angemessen ist, einen Schwerkriminellen wie George Floyd zur Märtyrer-Figur hochzustilisieren und im goldenen Sarg beizusetzen, während tagtäglich völlig unschuldige Menschen aus rassistischen oder religiösen Gründen massakriert werden, ohne dass die mediale Empörungsindustrie auch nur Notiz davon nimmt. Als Beispiele seien nur die brutalen Farmermorde in Südafrika oder die Christenmorde in Nigeria genannt.

Schuldkomplexe, Selbsthass und Unterwürftigkeit
Vollends bizarr wird es dann, wenn auf Geheiß der Medien und staatlich finanzierter NGO- und Antifagruppen Tausende Bundesdeutsche für „Black Lives Matter“ (eine durchaus rassistische Organisation, die für zahlreiche gewalttätig verlaufende Proteste in den USA verantwortlich ist) auf die Straße gehen und bei dieser Gelegenheit auch gleich noch der gesamten Gesellschaft und insbesondere der Polizei Rassismus unterstellen. Die dabei geübten Rituale der Selbsterniedrigung (Kniefall) vor dem vermeintlich edlen Fremden sind mit Dummheit und Leichtgläubigkeit allein nicht mehr zu erklären, mit anerzogenen Schuldkomplexen, Selbsthass und Unterwürfigkeit gegenüber jedermann schon eher.
Diese Demonstrationen, die sich inzwischen nur noch in Nuancen von den staatlich verordneten Kundgebungen in der DDR unterscheiden, sind jedoch auch ein Beleg für die Macht der medialen Manipulation, denn zu jeder erfolgreichen Kampagne gehören zwei Parteien, die der Propagandisten und ihre Hintermänner auf der einen Seite und auf der anderen diejenigen, die auch die dümmste und durchschaubarste Propagandabehauptung wie warme Honigmilch einsaugen und frohgemut weiter gen Abgrund ziehen wie die sprichwörtlichen Lemminge.
Und weil dem so ist und rund 80 Prozent der Wähler weiterhin jenen Politikern und Parteien ihre Stimme geben, die für die Negativentwicklungen der letzten Jahre verantwortlich sind, ist die Bundesrepublik Deutschland schon heute nicht nur als Land der Dichter und Denker am Ende.

Quelle: "KOMPLEXE_SELBSTHASS"
Wuchernde Sklaverei in Afrika und dem Nahen Osten; der Westen beschuldigt sich fälschlicherweise selbst (von Giulio Meotti)

° Für die intersektionellen Aktivisten sind die USA der größte Unterdrücker der Welt – nicht China, Nordkorea, Saudi-Arabien oder der Iran.
° "Was die Medien Ihnen nicht sagen, ist, dass Amerika der beste Ort auf der Welt ist, um schwarz, weiblich, schwul, transsexuell oder was auch immer zu sein. Wir haben unsere Probleme, und wir müssen sie angehen. Aber unsere Gesellschaft und unsere Systeme sind alles andere als rassistisch." — Ayaan Hirsi Ali, Twitter, 9. Juni 2020.
° "Der neue Antirassismus ist ein als Humanismus getarnter Rassismus (...) Er impliziert, dass jeder Weiße schlecht ist... und dass jeder Schwarze ein Opfer ist." — Abnousse Shalmani, geboren in Teheran, lebt jetzt in Paris, zu Le Figaro, 12. Juni 2020.
° "Amerika sieht anders aus, wenn man, wie ich, in Afrika und im Nahen Osten aufgewachsen ist." — Ayaan Hirsi Ali, The Wall Street Journal, 26. Juni 2020.
° Es ist höchste Zeit für die Vereinigten Staaten, die Finanzierung der Vereinten Nationen einzustellen... Die Vereinten Nationen werden jetzt dazu benutzt, Ungerechtigkeit zu perpetuieren, nicht, sie zu stoppen.
° Echte Sklavenhändler und Rassisten – diejenigen, die glauben, dass westliche Gesellschaften und Werte überhaupt nicht existieren sollten – schauen sich höchstwahrscheinlich die gegenwärtige Selbstgeißelung des Westens an und jubeln voller Zustimmung.


Die Vereinigten Staaten haben die Sklaverei vor 150 Jahren abgeschafft und sich für Minderheiten eingesetzt. Es ist das Land, das einen schwarzen Präsidenten, Barack Obama, gewählt hat – zweimal! Doch eine neue Bewegung stürzt ein historisches Monument nach dem anderen, als ob die USA immer noch Afroamerikaner versklaven würden. Aktivisten in Washington DC haben sogar ein Emanzipationsdenkmal ins Visier genommen, auf dem Präsident Abraham Lincoln abgebildet ist, der für die Befreiung der Sklaven mit seinem Leben bezahlt hat.
Heute gibt es in vielen Teilen Afrikas und des Nahen Ostens immer noch Sklaverei, doch die sich selbst geißelnde westliche Öffentlichkeit fokussiert sich zwanghaft nur auf die westliche Vergangenheit der afrikanischen Sklaverei und nicht auf die echte, anhaltende Sklaverei, der es blendend geht – und die ignoriert wird. Für die Sklaven von heute gibt es keine Demonstrationen auf den Straßen, keinen internationalen politischen Druck und praktisch keine Artikel in den Medien.
° "Wir dürfen nicht vergessen, dass die arabischen Moslems auf diesem Gebiet Meister waren", schrieb Kamel Bencheikh, ein muslimischer Dichter, in Le Matin d'Algerie.
° "Emire und Sultane kauften ganze Konvois junger schwarzer Epheben, um sie zu Eunuchen zu machen, die ihre Harems bewachen. Und so ging es mit den osmanischen Kaisern weiter... Auch heute noch beherbergen Mauretanien und Saudi-Arabien ihren eigenen Ku-Klux-Klan. Sklaverei ist in Nouakchott [Mauretanien] immer noch an der Tagesordnung. Was Riad betrifft, so müssen Sie nur etwas über junge asiatische Mädchen recherchieren gehen, die die Potentaten als Dienstmädchen einstellen."

Eine Untersuchung von BBC Arabic ergab, dass Hausangestellte in Saudi-Arabien sogar online auf einem boomenden Sklavenmarkt verkauft werden.
Laut Bencheikh war der Tod von George Floyd für viele in Europa eine Gelegenheit, einen respektablen Kampf in eine unvorstellbare Verderbnis zu verwandeln.
° "So gibt es auf der Place de la République in Paris oder der Avenue Louise in Brüssel rachsüchtige, von Hass genährte Schlägertypen, die die ihnen von diesen beiden Ländern angebotenen finanziellen Zuteilungen ausnützen und die Vergangenheit derer angreifen, die es ihnen ermöglicht haben, sich von ihren Diktaturen zu befreien...
° "In Frankreich und Belgien richten wir keine Abtrünnigen hin, kreuzigen keine heterodoxen Menschen, werfen keine Steine auf untreue Frauen, spucken keine Ketzer an...
° "... dieser Antirassismus beißt sich in den Schwanz, um sich in Rassismus zu verwandeln. Man braucht nur die wütende Menge zu sehen, den Sabber auf ihren Lippen, um zu erkennen, daß wir es mit Menschen zu tun haben, die gekommen sind, um den weißen Mann zu beleidigen, der sich schuldig gemacht hat, vor mehr als hundert Jahren unangebrachte Gesten oder schändliche Gedanken gehabt zu haben, und um darauf zu bestehen, wie der Wolf in La Fontaine, der zum Lamm sagte: 'Wenn nicht du, dann dein Bruder'... Der Totalitarismus ist wieder unter uns."

Er nennt es einen "Stalinismus des Kommunitarismus (Sektenpolitik), der sich selbst zu einem indigenen Opfer macht". Menschen, die vor Bouteflika und Gaddafi, den Unterdrückern und Tyrannen von Kinshasa und Niamey, geflohen sind, "kommen und spucken in Paris oder Brüssel unverständlichen Hass".
Der Artikel von Bencheikh zeigt nur eine mutige Gruppe von Dissidenten in der islamischen Welt, die den Westen besser verteidigt als die Westler. Diese Dissidenten lieben die Meinungs- und Gewissensfreiheit; sie kennen den Unterschied zwischen Demokratie und Diktatur; sie genießen religiöse Toleranz, Pluralismus im öffentlichen Raum, und sie kritisieren offen die Praxis des Islam, vor dem sie geflohen sind. Sie wissen auch, dass es ein gefährliches Spiel ist, historische und rassistische Ressentiments zu wecken. Für den politischen Islam sind ihre Stimmen verräterisch und verheerend. Für den westlichen Multikulturalismus sind sie "ketzerisch" und lästig. Le Figaro wies auf dieses Paradoxon hin: "Von ihren Gemeinschaften als 'Verräter' angesehen, werden sie von den Eliten im Westen der 'Stigmatisierung' beschuldigt".
In The Spectator erklärte Nick Cohen:

° "In der links-orientalistischen Weltsicht ist der einzige 'authentische' Muslim ein Barbar. Eine Reihe von Beleidigungen schießt auf jeden Muslim, der etwas anderes sagt. Sie sind 'Neokonservative', 'einheimische Informanten' und 'Zionisten': Sie sind so extrem wie Dschihadisten, die sie ablehnen, oder, seien wir ehrlich, noch schlimmer..."
Wie Bencheikh erinnert auch der algerische Schriftsteller Mohammed Sifaoui uns alle daran, dass "Mauretanien in Nordafrika heute dasjenige Land der Welt ist, das die Sklaverei am stärksten stützt. Auch Katar im Nahen Osten steht ebenso wie Saudi-Arabien unter dem Banner der Wächter der heiligen Stätten des Islam."
Die Autorin Ayaan Hirsi Ali, die aus ihrer Heimat Somalia floh und heute in den USA lebt, schreibt:
° "Was die Medien Ihnen nicht sagen, ist, dass Amerika der beste Ort auf der Welt ist, um schwarz, weiblich, schwul, trans oder was auch immer zu sein. Wir haben unsere Probleme und müssen diese angehen. Aber unsere Gesellschaft und unser System sind alles andere als rassistisch".
Schwarz, weiblich und homosexuell, der Gipfel der "Intersektionalität". Laut Andrew Sullivan:
° "'Intersektionalität' ist der neueste akademische Wahn, der die amerikanische Akademie erfasst hat. Oberflächlich betrachtet handelt es sich um eine neuere neomarxistische Theorie, die argumentiert, dass soziale Unterdrückung sich nicht nur auf einzelne Identitätskategorien – wie Rasse, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Klasse usw. – bezieht, sondern auf alles zusammen in einem ineinander greifenden System von Hierarchie und Macht."
Für die intersektionellen Aktivisten sind die USA der größte Unterdrücker der Welt. Nicht Saudi-Arabien oder der Iran. Hirsi Ali, die aus Somalia geflohen ist und weibliche Genitalverstümmelung erlebt hat, kennt sich mit Unterdrückung besser aus als Anti-Statuen-Aktivisten. Wie Hirsi Ali im The Wall Street Journal schreibt:
° "Wenn ich höre, dass die USA vor allem durch Rassismus definiert werden, wenn ich sehe, dass Bücher wie Robin DiAngelos 'White Fragility' ganz oben auf der Bestsellerliste stehen, wenn ich lese, dass Pädagogen und Journalisten gefeuert werden, weil sie es gewagt haben, die Orthodoxien von 'Black Lives Matter' in Frage zu stellen – dann fühle ich mich verpflichtet, etwas zu sagen... Amerika sieht anders aus, wenn man, wie ich, in Afrika und im Nahen Osten aufgewachsen ist".
Der algerische Schriftsteller Kamel Daoud hat in Le Monde und Le Point diese Heuchelei angeklagt. "In der Luft der totalen Revolution liegt ein Todestrieb", stellt Daoud fest.
° "Manchen zufolge ist der Westen per definitionem schuldig, wir befinden uns nicht in einer Forderung nach Veränderung, sondern, nach und nach, in [einer Forderung nach] Zerstörung, der Wiederherstellung einer Barbarei der Rache."
Daoud bezeichnet dies als "anti-westliche Prozesse nach sowjetischem Muster".
° "Es ist verboten zu sagen, dass der Westen auch der Ort ist, an den wir fliehen, wenn wir der Ungerechtigkeit unseres Herkunftslandes, der Diktatur, dem Krieg, dem Hunger oder einfach der Langeweile entfliehen wollen. Es ist Mode zu sagen, dass der Westen an allem schuldig ist."
In Le Point stellt Daoud fest, dass "mit der großen Ankündigung des Antirassismus die Inquisition zurückkehrt".

Daoud wurde in einem Appell in Le Monde von zwanzig linken Akademikern der "orientalistischen Klischees" und des "kolonialistischen Paternalismus" beschuldigt. Dieser neue Rassismusvorwurf dient dazu, einen Politiker oder Intellektuellen, der sich mit zu viel Offenheit über die Schäden des Multikulturalismus äußert, öffentlich zu beschämen, zu brandmarken und zu disqualifizieren.
Zineb el Rhazoui, ein in Marokko geborener antiislamistischer französischer Journalist, der sich mit Todesdrohungen konfrontiert sieht, sagte kürzlich:
° "Der einzige Rassismus, unter dem ich leide, kommt von Nordafrikanern. Für die Algerier bin ich eine marokkanische Hure. Für die Marokkaner bin ich eine algerische Hure. Für beide bin ich eine 'Hure der Juden'."
Araber drohen anderen Arabern, weil sie die Wahrheit über echten Rassismus und Islamisierung sagen. Sie sind die unsichtbaren Opfer des Rassismus in Frankreich. Rhazoui sagte, dass "Frankreich eines der tolerantesten und am wenigsten rassistischen Länder der Welt ist", und dass die wirkliche Bedrohung nicht der Rassismus, sondern der Kommunitarismus sei [wobei der Schwerpunkt auf Gruppen und nicht auf Einzelpersonen gelegt wird], der auch vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron angeprangert wurde.
Der iranische Schriftsteller Abnousse Shalmani, der in Teheran geboren wurde und jetzt in Paris lebt, sagte zu Le Figaro:
° "Der neue Antirassismus ist ein als Humanismus getarnter Rassismus (...) Was in diesem Diskurs mitschwingt, ist das Gefängnis der Viktimisierung... Es impliziert, dass jeder Weiße schlecht ist – wie die kürzlich erfolgte Entlarvung der Statuen von Victor Schoelcher, dem Vater der Abschaffung der Sklaverei, auf Martinique bezeugt – und dass jeder Schwarze ein Opfer ist."

Während der Wirtschaftswissenschaftler Thomas Piketty in Le Monde den Westen zur Wiedergutmachung seiner kolonialen Vergangenheit aufrief, forderte der französisch-senegalesische Autor Fatou Diome die Aufgabe eines Diskurses über die Entkolonialisierung:
"Es ist eine Notlage für jene, die noch nicht wissen, dass sie frei sind. Ich betrachte mich nicht als kolonialisiert. Das Schlagwort von Kolonisierung und Sklaverei ist zu einem Business geworden."
Die "Ideologie" ist einfach: Der Kolonialismus ist angeblich immer noch am Werk, Menschen aus ehemals kolonialisierten Ländern werden weiterhin unterdrückt, insbesondere Muslime, die angeblich Ziele eines "rassistischen" und "islamfeindlichen" Hasses sind. In dieser Sichtweise sind "weiße westliche Männer" immer die Unterdrücker, und die Minderheiten sind immer Opfer.
Eine prominente Anti-Rassismus-Kämpferin, Rokhaya Diallo, hat gesagt, Frankreich sei "rassistisch" in einer Opposition zwischen "dem Herrscher" und "den Beherrschten". Es ist eine Ansicht, die Rassismus überall sieht, vor allem dort, wo es ihn nicht gibt. Sie hat auch viele der Katastrophen des Multikulturalismus in ganz Europa hervorgebracht, indem sie es unmöglich machte, die Folgen der Masseneinwanderung und des islamistischen Separatismus zu kritisieren. Der französische Autor Pascal Bruckner hat diese Haltung als "imaginären Rassismus" bezeichnet. Es handelt sich um eine Buße, die die Öffentlichkeit im Westen – auch wenn vermutlich niemand im Westen je Sklave war oder je einen Sklaven hatte – dazu bringt, zu glauben, dass anti-westlicher Hass verdient ist.
Die Grenze zwischen dieser marxistischen Auffassung, in der immer jemand Opfer sein muss, ist mit dem Islamismus durchlässig geworden. In der nach Adama Traoré, der "französischen George Floyd", benannten Bewegung, findet man eine Allianz von Organisationen wie SOS Rassismus und Muslimische Salafisten. Menschenrechtsorganisationen demonstrieren zusammen mit der "Union der Islamischen Organisation Frankreichs", die als fundamentalistisch gilt.
Manuel Valls, der ehemalige französische Premierminister, sagte in einem Interview mit der Zeitschrift Valuers Actuelles: "Menschenrechtsvereinigungen sind in die Irre gegangen und haben die Türen zu Tariq Ramadan geöffnet." Dies, anstatt sich auf die Seite der vielen großen muslimischen Reformer zu stellen. Ayaan Hirsi Ali schreibt:
° "Reformer wie Asra Nomani, Irshad Manji, Tawfiq Hamid, Maajid Nawaz, Zuhdi Jasser, Saleem Ahmed, Yunis Qandil, Seyran Ates, Bassam Tibi und Abd al-Hamid al-Ansari müssen unterstützt und geschützt werden... Diese Reformer sollten im Westen so bekannt sein wie Solschenizyn, Sacharow und Havel Generationen zuvor. Stattdessen haben sich so genannte Menschenrechtsvereinigungen, Politiker und die Medien dafür entschieden, den politischen Islam zu unterstützen."
Im Kontrast dazu hat eine Gruppe von 12 Schriftstellern in der französischen Zeitschrift Charlie Hebdo eine Erklärung veröffentlicht, in der sie vor dem islamischen "Totalitarismus" warnten.
° "Nach der Überwindung von Faschismus, Nazismus und Stalinismus sieht sich die Welt nun einer neuen globalen totalitären Bedrohung gegenüber: dem Islamismus. Wir, Schriftsteller, Journalisten, Intellektuelle, rufen zum Widerstand gegen den religiösen Totalitarismus und zur Förderung von Freiheit, Chancengleichheit und säkularen Werten für alle auf."
Von den 12 Unterzeichnern kamen acht aus der islamischen Welt.
Diese antiislamistischen muslimischen Intellektuellen sind nicht frei geboren; sie sind vor Diktaturen in Demokratien geflohen, in denen sie zwar immer noch Todesdrohungen und Misshandlungen ausgesetzt sind, in denen sie aber viel freier und stolzer auf den Westen sind als jene Westler, die nur Freiheit kennen, jetzt aber ein furchtbares Schuldgefühl praktizieren – zumeist für Dinge, die sie nicht getan haben.

Der Westen wendet sich nicht nur von den neuen Sklavenmärkten ab; der UNO-Menschenrechtsrat heißt sogar Staaten wie den Sudan willkommen, wo Zehntausende Frauen und Kinder aus überwiegend christlichen Dörfern während der Dschihadi-Überfälle versklavt wurden; Kenia und Nigeria, wo die Polizei im vergangenen Herbst Hunderte von Männern und Knaben, die in einer islamischen Schule in Ketten gelegt waren, befreit hat; Pakistan, wo Christen zur Knechtschaft verurteilt sind, und Mauretanien, wo zwei von 100 Menschen nach wie vor als Sklaven gehalten werden. Es ist derselbe UNO-Menschenrechtsrat, der nun, dank des Drucks afrikanischer Länder, "systemischen Rassismus in den USA" untersuchen will. Der US-Außenminister Mike Pompeo bemerkte:
° "Wenn der Rat ehrlich wäre, würde er die Stärken der amerikanischen Demokratie anerkennen und autoritäre Regime auf der ganzen Welt dazu drängen, die amerikanische Demokratie als Vorbild zu nehmen und ihre Nationen zu denselben hohen Standards der Rechenschaftspflicht und Transparenz anzuhalten, die wir Amerikaner an uns selbst stellen."
Es ist höchste Zeit für die Vereinigten Staaten, die Finanzierung der Vereinten Nationen einzustellen. Die Vereinten Nationen werden benutzt, um Ungerechtigkeit zu perpetuieren, nicht um sie zu beenden.
Echte Sklavenhändler und Rassisten – diejenigen, die glauben, dass westliche Gesellschaften und Werte überhaupt nicht existieren sollten – sehen sich höchstwahrscheinlich die gegenwärtige Selbstgeißelung des Westens an und jubeln voller Zustimmung.

Quelle: "SKLAVEREI_AFRIKA"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 13.07.2020 20:04:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 13.07.2020 20:04
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