Suche Rezepte für Hausmannskost, aus Ur- und Omas Küche
"WELTWIRTSCHAFT"

"WELTWIRTSCHAFT"

11.09.2020 18:51

Lang hat’s gedauert, doch nun hat die Maske auch den Bundestag erobert. In Kaufhäusern, Verwaltungsstuben, Museen, Arztpraxen verdeckt der Mund-Nasen-Schutz dank Coronavirus schon eine gefühlte Ewigkeit das menschliche Antlitz. Doch erst seit dem 1. September 2020, also fast sechs Monate nachdem das gesamte Land wirtschaftlich und kulturell ins Koma versetzt worden war und Kurzarbeit oder Homeoffice den Alltag von Millionen Arbeitnehmern bestimmte, gilt in den Räumen des Deutschen Bundestages die Masken-Empfehlung.
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble höchstselbst hat sie ausgesprochen. Er tat dies nicht etwa, weil es unter den Mitarbeitern des Bundestages in der maskenfreien Virus-Hochzeit von März bis September besonders viele Coronafälle gegeben hätte, nein, das Gegenteil war der Fall. Der Grund für die Empfehlung ist ein von Schäuble veranlasste „eingehende Prüfung“ der Lage. Und die habe ergeben, dass ein solcher Schritt angezeigt sei.
(von Günther Lachmann)
"Kanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Emmanuel Macron wollen nach den Bränden im griechischen Flüchtlingslager Moria in einer gemeinsamen Aktion mit anderen EU-Ländern 400 unbegleitete Minderjährige übernehmen. Die Zahl gilt nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin für alle teilnehmenden Länder - wieviele davon Deutschland übernehmen würde, stehe noch nicht fest, hieß es."
rjh


Maskierte stürmen den Bundestag!


Monatelang arbeiteten Bundestagsmitarbeiter ohne Corona-Maske. Passiert ist nichts. Trotzdem hat Wolfgang Schäuble sie nun “empfohlen”. Und alle machen mit. - Eine Glosse.
Bundestag als Coronavirus-Hotspot?
Letzteres schrieb der Bundestagspräsident im August allen Fraktionen. Dort kam die Botschaft freilich nicht überall gut an. Und so mancher wurde das Gefühl nicht los, Schäuble habe am Ende wohl doch nur das Orakel von Delphi befragt.
Aber das tut ja eigentlich nichts zur Sache. Denn wer auch immer für diese „eingehende Prüfung“ verantwortlich war, brachte Schäuble zu dem folgenschweren Schluss, „das Tragen von Masken in allen Liegenschaften des Deutschen Bundestags ab dem 1. September 2020 dringend zu empfehlen“. Für die Zukunft wolle er sogar weitergehende Maßnahmen nicht ausschließen.
Was soll das heißen? Der Bundestag als Corona-Hotspot? Lässt Tönnies grüßen? Kein Wunder, wenn einem angesichts dieser düsteren Prophezeiung unschöne Bilder durch den Kopf geistern.
Wer kritisiert, wird gerüffelt!
Tja, so schnell kann’s gehen. Gestern noch ging man frei und mit offenem, tags drauf nur noch mit geschlossenem Visier. So huschen seit dem Arbeitsbeginn am Morgen des 1. September nur noch gesichtslose Gestalten über die Flure sämtlicher Liegenschaften des Bundestages. Und wehe es wagt einer, sich Schäubles Empfehlung zu verweigern. Er oder sie wird zur Rede gestellt, ob solcher Respektlosigkeit!
Und wer sich gar erdreistet, die Sinnhaftigkeit des Maskierens nach all den Monaten zu hinterfragen, der zieht, von finsteren Blicken getroffen, schnell die Bürotür hinter sich zu, reißt sich die Maske vom Gesicht und denkt an Goethe: Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein.

Quelle: "CORONA_MASKEN_BUNDESTAG"
Corona-Lockdown: Schnelle Erholung der Weltwirtschaft unwahrscheinlich (von Torsten Groß)

Eine gerade veröffentlichte Studie mit dem Titel Economic Uncertainty Before and During the COVID-19 Pandemic der Bank of England kommt zu dem Ergebnis, dass eine »rasche und vollständige Erholung« der Weltwirtschaft nach dem Corona-Schock unwahrscheinlich ist. Genau eine solche, V-förmige Erholung der Konjunktur wird nicht nur von vielen Politikern suggeriert, sondern auch an den Aktienmärkten gespielt, wo die Kurse trotz Rezession in den letzten Monaten deutlich gestiegen sind. In ihrer Analyse untersuchten die Ökonomen verschiedene Parameter, an denen sich die Verunsicherung von Verbrauchern, Unternehmen und Investoren infolge der Virus-Pandemie und ihren wirtschaftlichen Folgen ablesen lässt. Berücksichtigt wurden unter anderem Presseberichte, Twitter-Nachrichten und die sich widersprechenden Prognosen von Experten zur künftigen Wirtschaftsentwicklung.
Die meisten dieser Risikomaßstäbe seien durch den Corona-Schock auf den höchsten Stand aller Zeiten gestiegen, so die Wissenschaftler. Die anhaltend starke Unsicherheit lasse für die Konjunktur zumindest auf kurze und mittlere Sicht nichts Gutes erwarten, lautet das Resümee. In einer Modellberechnung gehen die Autoren der Studie davon aus, dass die Industrieproduktion in den USA im laufenden Jahr um bis zu 19 Prozent einbrechen wird. Wie schon nach der Finanzkrise von 2008 könnte es noch mehr als zwei Jahre dauern, bis wieder der langfristige Durchschnittswert erreicht werde. Doch selbst dann sind die massiven Verluste, die der Lockdown verursacht hat, noch lange nicht aufgeholt.

Für die Exportnation Deutschland sind das schlechte Nachrichten. Denn eine nur langsame Erholung der Weltwirtschaft wird sich negativ auf die globale Nachfrage und damit die Ausfuhren deutscher Unternehmen auswirken. Schon jetzt verzeichnet unsere Wirtschaft ihren stärksten Rückgang seit der Finanzkrise des Jahres 2008. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt im 2. Quartal um satte 9,7 Prozent geschrumpft. Für das Gesamtjahr rechnet die Bundesregierung mit einem Abschwung von 5,8 Prozent. Das ist freilich nur eine Momentaufnahme. Die Lage würde sich erheblich verdüstern, sollte es zu einer »zweiten Infektionswelle« kommen und die Politik einen erneuten, großflächigen Lockdown verhängen. Wirtschaftsvertreter warnen deshalb eindringlich vor einem solchen Schritt.
Von der Krise betroffen sind vor allem kleine und mittlere Unternehmen, die 70 Prozent der Arbeitsplätze in Deutschland stellen. Einer Umfrage der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zufolge rechnet der Mittelstand allein für die Monate März bis Mai mit Umsatzeinbußen von knapp 250 Milliarden Euro. In einigen Sektoren sind die Einnahmen sogar um bis zu 100 Prozent weggebrochen. Das gilt etwa für die Hotel- und Gaststättenbranche. Hier befürchten mehr als 61 Prozent der Betriebe, die Corona-Krise wirtschaftlich nicht zu überleben. Insgesamt sehen derzeit 20 Prozent aller Unternehmen in Deutschland die eigene Existenz bedroht. Laut Unternehmensregister gab es hierzulande Ende des 3. Quartals 2019 rund 3,5 Millionen sogenannte »rechtliche Einheiten«, die knapp 31 Millionen Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig beschäftigten. Dass eine Pleitewelle bislang ausgeblieben, ja die Zahl der Insolvenzen gegenüber dem Vorjahr sogar deutlich gesunken ist, führen Experten auf das Aussetzen der Insolvenzantragspflicht und umfangreiche Staatshilfen wie das Kurzarbeitergeld zurück. Da ein Teil der gesetzlichen Regelungen im Oktober ausläuft, dürfte es zu Nachholeffekten kommen, was sowohl die Konjunktur als auch den Arbeitsmarkt belasten wird.

Auch für Fiskus und Sozialstaat wirken sich die Folgen des Lockdowns der Wirtschaft verheerend aus. In den ersten sechs Monaten des Jahres gaben die öffentliche Hand und die Sozialversicherungsträger zusammen 51,6 Mrd. Euro mehr aus, als sie im gleichen Zeitraum vereinnahmten. Bezogen auf die gesamtwirtschaftliche Produktion betrug das Defizit 3,2 Prozent. Im ersten Halbjahr 2019 hatte es noch einen Überschuss von 46,5 Mrd. Euro gegeben. Gleichzeitig haben die Staatsausgaben infolge der umfangreichen Hilfen für Unternehmen, Selbstständige, Krankenhäuser und Arbeitnehmer zur Abfederung der Krise um 9,3 Prozent zugelegt. Einnahmeausfälle und Zusatzausgaben werden Prognosen zufolge dazu führen, dass die öffentliche Verschuldung in Deutschland auf mindestens 1,4 Prozent im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt steigt. Das wären 33,6 Prozentpunkte mehr als in 2019. Der mittlerweile ausgesetzte Stabilitäts- und Wachstumspakt der EU lässt nur 60 Prozent zu.
Und es könnte für den Staat noch dicker kommen. Eine Initiative von 850 Unternehmern und Selbständigen, die wegen des Corona-Lockdowns erhebliche Einnahmeausfälle erlitten haben, ist vor das Bundesverfassungsgericht gezogen.

Die Kläger monieren, dass nach dem Infektionsschutzgesetz nur dann eine Entschädigung bezahlt wird, wenn der Betriebsinhaber an Covid-19 erkrankt ist. Das aber war bei den allermeisten Läden, Gaststätten, Restaurants und Clubs, die im März ihren Geschäftsbetrieb wegen der Epidemie auf Geheiß der Politik ganz oder teilweise einstellen mussten, nicht der Fall. Außerdem wird Kritik an der Höhe der Ausgleichszahlungen kritisiert, die bei Weitem nicht ausreichten, um die entstandenen Verluste auszugleichen. Ein Modegeschäft aus Rheinland-Pfalz, dessen Inhaber eine Zahlung von 15.000 Euro erhalten hat, beziffert seinen tatsächlichen Schaden in der Klageschrift auf rund 205.000 Euro. Außerdem konnte Saisonware im Wert von ungefähr 150.000 Euro, die nun unverkäuflich auf Lager liegt, nicht veräußert werden.
Sollte die Initiative in Karlsruhe erfolgreich sein, dürften eine Klageflut einsetzen und Schadensersatzforderungen in astronomischer Höhe auf den Staat und damit die Steuerzahler zukommen. Nachdem zuletzt sogar Gesundheitsminister Jens Spahn eingeräumt hat, dass einige der Corona-Verbote zu drastisch gewesen seien und es insbesondere der Schließung von Geschäften nicht bedurft hätte, liegt dieses Szenario durchaus im Bereich des Möglichen.

Quelle: "CORONA_WELTWIRTSCHAFT"
Sollte Berlin „sichere Zonen“ einrichten?

(Bildquelle: screenshot/qpress)
Berlin: Die Bundeshauptstadt ist aufgrund mehrerer Großdemos mit unschönen Randerscheinungen ziemlich ins Gerede gekommen. Besonders hervorgetan hat sich dabei der Innensenator Geisel. Der verstand es, die verbrieften Grundrechte auf eine ganz eigentümliche Art und Weise auszuhebeln. Die Stadt hat, nicht zuletzt dank ihrer Rot-Rot-Grünen Regierung wohl noch viel größere Probleme. Selbstverständlich gehört es heute nicht zum guten Ton Politiker einer ungeliebten Opposition zu Wort kommen zu lassen. Dennoch ergeben sich aus deren Beiträgen nicht selten ganz illustre Hinweise zu den Missständen, die die Regierung zu verantworten hat.

In Sachen innerer Sicherheit macht der amtierende Innensenator keine gute Figur. Er versteht es bravourös auf Regierungslinie zu agieren und harmlose Menschenmassen verächtlich erscheinen zu lassen. Umso weniger versteht er es, die alltägliche innere Sicherheit der Stadt in der Realität zu gewährleisten. Folgt man den Ansagen der AfD innerhalb des Berliner Senats, kann man schnell zu dem Schluss gelangen, dass Berlin einen besonderen Bedarf nach “sicheren Zonen” haben könnte. Zonen, in denen sich die Menschen unbeschwert und relativ sicher bewegen können, ohne befürchten zu müssen Opfer irgendwelcher Straftaten zu werden.

(Bildquelle: screenshot/qpress)
Straftaten als neue Normalität
Wenn tatsächlich jedes Jahr eine dreiviertelmillion Bürger in Berlin Opfer einer Straftat werden, ist das im Vergleich zum Bundesgebiet ein überaus respektabler Wert, aus Sicht der Kriminalität. Dies als Errungenschaft einer multikulturellen Gesellschaft feiern zu wollen oder gar als Markenzeichen derselben, geht irgendwie am Bedarf der Menschen vorbei. Aber mal ehrlich, haben sich Rote oder Tiefrote oder Grüne jemals von derlei Nebensächlichkeiten beeindrucken lassen? Ihnen schweben höhere Ziele vor, die nicht zwingend mit den Bedürfnissen des Fußvolkes übereinstimmen müssen.

Hier wäre eine Neuordnung der Ressourcen, sprich der Polizei und des Sicherheitsapparates überdenkenswert. Wenn man schon die Sicherheit in der Stadt nicht allerorten gewährleisten kann oder will, wäre es doch eine gute Idee, zumindest einige sichere Zone einzurichten, in denen gewährleistet ist, dass Straftaten und Übergriffe nicht vorkommen. Dann könnte man den Rest der Stadt dem freien Lauf einer prosperierenden multikulturellen Entwicklung überlassen. Mit etwas Glück finden sich da schnell familiäre Clan-Strukturen, die das auf ihre ureigene Art und gegen entsprechenden Aufpreis für die Bürger regeln.
Kreativität ist alles
Zwar käme diese Herangehensweise einem Offenbarungseid der Berliner Landesregierung gleich, aber in der Not muss der Teufel schon mal Fliegen fressen. Damit wäre zumindest in einigen Bereichen die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten, vielleicht dort, wo noch Steuern gezahlt werden? Es wäre ja auch nicht das erste Mal, dass sich Rot-Rot-Grün selbst ein veritables Armutszeugnis ausgestellt. Viel entscheidender ist doch, alle Möglichkeiten in Betracht zu ziehen, zumindest in ausgewiesenen “Go-Areas” das öffentliche Leben ohne Anwesenheit von Kriminalität zu gewährleisten.
Die Berliner Regierung ist immer wieder für bestimmte Kuriousitäten gut. Erst jüngst bekam die Stadt eine gerichtliche Abfuhr zu den so genannten Pop-up-Radwegen verordnet. Pop-up-Radwege in Berlin sind nicht rechtens … [RBB]. Die wurden mal eben so gemacht, weil es irgendwie gerade ins Bild passte, si im Schatten von Corona. Das Gericht befand aber, dass dem nicht so sei. Die Begründung für die Maßnahme war rechtlich nicht haltbar. Dementsprechend gab es auch hier eine Lasche und Schluss war es mit den Pop-up-Radwegen. An Kreativität mangelt es der Berliner Landesregierung jedenfalls nicht. Nur eben an erfolgreichen Konzepten.

Quelle: "BERLINER_REGIERUNG"

Einstellungen
  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 11.09.2020 18:51:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 11.09.2020 18:51
Beliebteste Blog-Artikel Artikel empfehlen
Andere Artikel dieser Kategorie, die für Sie interessant sein könnten: Neueste Artikel der Kategorie Allgemein
Kommentar zu ""WELTWIRTSCHAFT"" verfassen
[b][/b]
[i][/i]
[u][/u]
[code][/code]
[quote][/quote]
[spoiler][/spoiler]
[url][/url]
[img][/img]
[video][/video]
Smileys
smile
smile2
spook
alien
zunge
rose
shy
clown
devil
death
sick
heart
idee
frage
blush
mad
sad
wink
frown
crazy
grin
hmm
laugh
mund
oh
rolling_eyes
oh2
shocked
cool
[pre][/pre]
Farben
[rot][/rot]
[blau][/blau]
[gruen][/gruen]
[orange][/orange]
[lila][/lila]
[weiss][/weiss]
[schwarz][/schwarz]
Suche Rezepte für Konservierung heimischer Kräuter, Tipps für Marmeladen, Marinaden


disconnected Foren-Chat Mitglieder Online 0
Xobor Xobor Blogs
Datenschutz