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"ANIS_AMRI"

"ANIS_AMRI"

27.09.2020 18:31

Nur einen Tag nach dem Anschlag veröffentlichte Merkel ein Pressestatement, in dem es unter anderem hieß: »Sie wird aufgeklärt werden ‑ in jedem Detail. Und sie werden bestraft, so hart es unsere Gesetze verlangen.«
Heute, beinahe vier Jahre später, wissen wir nun, dass es Angela Merkel schaffte in zwei Sätzen zwei Lügen zu verbreiten. Weder ist der islamistische Terroranschlag aufgeklärt, noch wurde das Netzwerk um Anis Amri juristisch sanktioniert. Das genaue Gegenteil ist vielmehr der Fall, je tiefer gegraben wird, desto mehr Widersprüche, Ungereimtheiten, Lügen und neue Fragen werden sichtbar. Und anstatt das weitverzweigte Terror-Netzwerk auch nur öffentlich zu benennen, wird selbst dessen Existenz durch Behörden und die Bundesregierung entgegen der Faktenlage widersprochen.
Nach Auskunft durch Insider aus dem Untersuchungsausschuss des Bundestages hat dieser Ausschuss lediglich für die Öffentlichkeit eine tatsächliche Aufklärungsarbeit vorgetäuscht. Praktisch wurde jeder Ermittlungsstrang der das (vorsätzliche) Fehlverhalten von Geheimdiensten, Polizeibehörden und durch involvierte Landesregierungen (NRW, Berlin) und der Bundesregierung enthüllt hätte, mit aller politischer Macht sabotiert. (v. Stefan Schubert)
"Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat in der Aufarbeitung des Maut-Desasters womöglich gelogen. Das berichtet die ZDF-Nachrichtensendung "heute" unter Berufung auf ein vertrauliches Protokoll.
Scheuer hatte in einer Befragung im Bundestag am 25. September 2019 gesagt, eine Verschiebung der Unterzeichnung des Vertragsmit dem Betreiberkonsortium um die Firmen Eventim und Kapsch bis nach dem EuGH-Urteil habe nie zur Debatte gestanden. Stattdessen wurde der Vertrag fünf Monate vor dem Verbot durch den EuGH unterzeichnet, was den deutschen Steuerzahler bis zu 560 Millionen Euro kosten könnte.
"Das war nicht Thema in dem Gespräch am 22. November. Das Thema war, dass wir zügig in diesem Jahr noch zum Abschluss kommen, weil ich aufgeklärt habe, dass es darum geht, das Gesetz umzusetzen", sagt Scheuer in einem Ausschnitt, den das ZDF am Freitagabend zeigte."
(Focus_online)
rjh


Anis Amri und das perfide Verhalten von Politik und Sicherheitsbehörden --Untersuchungsausschuss wird zur Propaganda-Show der Regierung


Am 19. Dezember 2016 raste ein islamistischer Terrorist mit einem gestohlenen Sattelzug in den Berliner Weihnachtsmarkt vor der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Der Terroranschlag vom Breitscheidplatz forderte zwölf Todesopfer und 67 Verletzte und ist damit der folgenschwerste islamistische Terroranschlag in der Geschichte der Republik. Angela Merkel, durch deren Grenzöffnungen der IS-Terrorist Anis Amri erst mühelos sowie illegal (Art. 16a GG) nach Deutschland einwandern konnte, belog noch im Angesicht der Särge die Hinterbliebenen und die Bevölkerung. Statt der versprochenen Aufklärung der Hintergründe setzten unmittelbar nach dem Anschlag umfangreiche Vertuschungen und Sabotage ein, um die Verantwortlichen in Politik und Behörden vor Konsequenzen zu schützen.
Die Reihe von fehlenden oder plötzlich als »geheim« eingestuften Unterlagen und Mitarbeitern von Sicherheitsbehörden, die sich vor dem U-Ausschuss weigerten zu Antworten und sich auf eine fehlende Auskunftsgenehmigung ihrer Vorgesetzten beriefen, würden mehrere Seiten füllen. Anstatt die schonungslose Aufklärung, die Bundeskanzlerin Merkel den Opfern und der Bevölkerung versprach, tobt im Ausschuss ein offener politischer Machtkampf um die Deutungshoheit des Terroranschlages.
Während für die wirkliche polizeiliche Arbeit die personellen Ressourcen immer knapper werden, berichten Insider, von »20-30 Regierungsmitarbeitern, die beauftragt werden einzelne parlamentarische Anfragen« mit seitenlangen Phrasen zum Erliegen zu bringen.
Im Angesicht der zwölf Ermordeten ist dieses Verhalten nicht nur menschenverachtend, sondern verhält sich auch konträr zu jeglichen demokratischen Regeln. »Ekel« empfinde Sie, schildert eine Hinterbliebene dem Autor, auf das Verhalten der Bundesregierung und dem Untersuchungssauschuss des Bundestages angesprochen.
Die Mainstream-Medien beweisen auch in diesem Komplex ihre totale Regierungskonformität. Weder wird das Verhalten der politisch Verantwortlichen angeprangert, noch werden neue Erkenntnisse der Bevölkerung mitgeteilt.
Doch trotz dieses schändlichen Vorgehens von Politik und Medien sind neue Themenstränge bekannt geworden, die konträr zu dem verbreiteten Ablauf des islamistischen Terroranschlages stehen. Trotz mannigfacher Beweise eines großen Netzwerkes um Anis Amri beharrt die Bundesregierung und ihre Sicherheitsbehörden auf die Einzeltäterthese »Anis Amri«. Dessen Tod soll so als Vorwand benutzt werden, einen oder gar mehrere Prozesse gegen weitere Mittäter zu verhindern. Während rund 270.000 abschiebepflichtige und nicht selten kriminelle Ausländer im Land und damit auch in den Sozialkassen durch die Merkel-Regierung seit Jahren geduldet werden, hat die Merkel-Regierung im Hintergrund dafür gesorgt, dass ein halbes Dutzend Mittäter von Amri abgeschoben wurden. Obwohl diese, meist Nordafrikaner, auf die Anklagebank wegen 12-fachen Mordes und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung gehören, haben höchste Stellen der Regierung und Behörden ganz gezielt Einfluss genommen, um Abschiebungen gegen diesen Personenkreis in Nacht-und-Nebel-Aktionen durchzuführen.

Täterschaft von Anis Amri nicht zweifelsfrei bewiesen
Dass Anis Amri ein vom islamistischen Hass auf Ungläubige motivierter IS-Terrorist war, steht außer Zweifel. Doch nach Informationen aus dem BKA ist die Faktenlage zu Amri als Fahrer des Terror-LKWs »lückenhaft«. Und auch dem Untersuchungs-Ausschuss des Bundestages werden seit Jahren dazu vorliegende DNA-Spuren mit fadenscheinigen Gründen verweigert. Im Cockpit des LKWs wurden umfangreiche DNA-Spuren, man spricht von bisher 14 nicht identifizierten DNA-Spuren, gefunden, doch eine Identifizierung dieser DNA-Spuren hat das BKA bisher nicht vorgenommen. Die anfängliche Täterschaft Amris als Fahrer, die laut Behauptungen eindeutig belegt sei, erwies sich im Nachhinein als fragwürdig. Keine Fingerabdrücke von Amri im Cockpit, keine DNA-Spur von Amri, die vor Gericht bestand hätte, lediglich eine Mischspur am Lenkrad, die vielleicht Amri zugeordnet werden könne, steht auf der Beweisliste. Erinnert sei an die Fragwürdigkeit bei weiteren Asservaten. Ein HTC-Handy steckte außen in der LKW-Karosserie, die Geldbörse unter einer Wolldecke und ein von Amri handgeschriebener Zettel wurde erst nach Wochen vor der Tachoanzeige gefunden. All diese Umstände rufen förmlich nach Manipulation und platzierten Beweisstücken. Was bleibt ist die Frage nach dem »Warum«? Was ist die Motivation von Behörden und der Politik?
Was wird mit dieser manipulierten Spurenlage beabsichtigt?
Sicherheitsrisiko Islam – Kriminalität und Terror
Im Zuge des Ausschusses wurde zudem zufällig ein weiteres, bis dahin geheim gehaltenes Ermittlungsverfahren der Bundesanwaltschaft bekannt. Hinter dem Verfahren »Opalgrün« verbirgt sich eine enorme politische und gesellschaftliche Brisanz. Denn, dort werden Verbindungen zwischen dem kriminellen arabischen Clan A.-Ch. und dem IS-Terroristen Amri enthüllt.

Die Zusammenarbeit soll sich nicht nur um den bereits bekannten Vorwurf des Drogenhandels und einer Messerstecherei im Clan-Milieu drehen, sondern es steht der Verdacht im Raum, dass Männer des A.-Ch.-Clans Anis Amri und seinem Netzwerk bei der Vorbereitung des Anschlages und seiner späteren Flucht geholfen haben. Damit ist nun etwas offiziell und in den Akten des Bundesanwaltes nachzulesen, was der Autor bereits in seinem Bestseller Sicherheitsrisiko Islam belegt hat, die Vermischung der Organisierten Kriminalität mit gewaltbereiten Islam-Terroristen. Der Öffentlichkeit und selbst Parlamentariern im Ausschuss werden auf Nachfrage zum Verfahren »Opalgrün« jegliche Informationen verheimlicht. »Es fehle eine entsprechende Aussageerteilung der vorgesetzten Stelle«, lauten die Ausflüchte der sichtlich nervösen Top-Beamten.
Wenn Sich »Verschwörungstheorien« als bittere Realität beweisen
Auch nach fast vier Jahren existieren zum Terroranschlag Breitscheidplatz mehr Fragen als Antworten. Durch die Einsicht von über 25 000 Geheimdokumenten und den exklusiven Zugang zu direkt beteiligten Terrorermittlern verfügt das Buch des Autors nach wie vor über ein Alleinstellungsmerkmal. Zahlreiche Recherchen und Thesen des Buches werden durch die neuen Enthüllungen bestätigt. Alle weiteren Hintergrundinformationen zum Fall erfahren sie im Buch Anis Amri und die Bundesregierung: Was Insider über den Terroranschlag vom Breitscheidplatz wissen.

Quelle: "TERRORANSCHLAG_ANIS_AMRI"
Corona-Willkür und Bevormundung (v. Herbert Ludwig)

Bei Corona geht es der Regierung offensichtlich um ein bestimmtes Ziel, für das die Realität manipuliert und die Bevölkerung hinter die Fichte geführt wird.
Die seit dem 28.3.2020 geltende Fassung des § 5 des Infektionsschutzgesetzes ermächtigt den Bundestag, „eine epidemische Lage von nationaler Tragweite“ festzustellen, ohne dass dafür die Voraussetzungen vorhanden sein müssen. Und so wurde auch gleichzeitig der Beschluss gefasst, dass „aufgrund der derzeitigen Ausbreitung des neuen Coronavirus“ eine solche epidemische Lage bestehe, obwohl sie trotz großer Hysterie und Panikmache nicht bestanden hat und bis heute nicht besteht. Was dagegen herrscht, ist eine epidemische politische Willkür von nationaler Tragweite.
Der Paragraph erteilt dem Bundesministerium für Gesundheit in Abs. 2 die Befugnis, unter dieser große Teile der Regelungen des Infektionsschutzgesetzes durchzuführen und dazu Anordnungen und Rechtsverordnungen – entgegen Art. 80 Abs.2 GG ohne Zustimmung des Bundesrates – zu erlassen, die neben die Regelungen der Länder treten. Selbst der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages sieht die weit und unbestimmt gefasste Bevollmächtigung eines Ministeriums verfassungsrechtlich als problematisch an. Damit seien erhebliche Eingriffe in Grundrechte verbunden, über die nicht die Exekutive, sondern der Gesetzgeber grundsätzlich selbst entscheiden müsse (vgl. Wikipedia – Kritik).
Prof. Thorsten Kingreen von der Universität Regensburg beklagt, die Feststellung der epidemischen Notlage löse ein verfassungsrechtlich hochgradig problematisches Ausnahmerecht aus. Die Ermächtigung des Gesundheitsministeriums, in Rechtsverordnungen Ausnahmen und Abweichungen von nicht näher eingegrenzten Parlamentsgesetzen vorzusehen, sei verfassungswidrig. Die Verlagerung von Befugnissen auf eine gesetzlich nicht angeleitete Exekutive schwäche vor allem die Opposition, die so von der Krisengesetzgebung ausgeschlossen werde (s. hier).
Doch soll es hier weniger um diese totalitären Bevollmächtigungen des Bundesministeriums für Gesundheit gehen, sondern primär um die ihnen zugrunde liegende Selbstermächtigung des Bundestages, überhaupt „eine epidemische Lage nationaler Tragweite“ festzustellen.
Politik nach Gutdünken

Schauen wir uns zunächst den Wortlaut des § 5 Abs. 1 IfSG genau an. Er heißt wörtlich:
„Der Deutsche Bundestag stellt eine epidemische Lage von nationaler Tragweite fest. Der Deutsche Bundestag hebt die Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite wieder auf, wenn die Voraussetzungen für ihre Feststellung nicht mehr vorliegen. …“
Nach welchen Voraussetzungen der Bundestag diese epidemische Notlage feststellt, ist nicht bestimmt. Im 2. Satz heißt es zwar, dass er die Feststellung wieder aufhebt, wenn die Voraussetzungen für ihre Feststellungen nicht mehr vorliegen, aber eben solche Voraussetzungen sind mit keinem Wort genannt. Das bedeutet, der Bundestag ist an keine objektiven Kriterien einer nationalen epidemischen Lage gebunden. Er kann sie sich nach Gutdünken, ja willkürlich selber geben und eine epidemische Notlage „feststellen“, auch wenn objektiv in der Realität gar keine existiert.
Das ließ den renommierten Epidemiologen Prof. Bakhdi in einer Fragestunde nach einem Vortrag entsetzt ausrufen: „Als wir das … gelesen haben, sind uns die Haare zu Berge gestanden, die Haare zu Berge. Sie haben sich im Prinzip mit Allmacht ausgestattet. … Es gibt keine Epidemie, und die wollen sie aufrechterhalten.“ (Siehe hier ab min. 7:02)
Sogar der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages konstatiert:
„In § 5 Abs. 1 IfSG wird festgelegt, wann eine epidemische Lage vorliegt. Die einzige darin formulierte Voraussetzung ist ein Beschluss des Deutschen Bundestages. Weitere materielle Voraussetzungen bestehen nach dem Gesetzeswortlaut nicht. (…) Außer dem Beschluss müssen keine weiteren Voraussetzungen erfüllt werden, um eine epidemische Lage annehmen zu können. Zwar können mittels der Gesetzgebungsmaterialien einige Ansatzpunkte zur Auslegung des Begriffs der epidemischen Lage ermittelt werden, diese binden jedoch den Gesetzgeber selbst nicht. Der Deutsche Bundestag ist mithin frei, (jeweils) eigene Kriterien für die Ausrufung der epidemischen Lage zugrunde zu legen. (…) Der Beschluss des Bundestages ist also maßgebend, unabhängig davon, ob tatsächlich eine epidemische Lage angenommen werden kann.“ (Vgl. PDF Epidemische Lage von nationaler Tragweite …)
Diese Selbstermächtigung bietet dem Bundestag die Möglichkeit, in absoluter Willkür, ohne an die tatsächliche Lebensrealität, also an die Wahrheit gebunden zu sein, wesentliche Grundrechte zu suspendieren und das gesellschaftliche Leben lahmzulegen. Dieser § 5 des Infektionsschutzgesetzes ist der bisher krasseste, eklatanteste Ausdruck der Bevormundung, wie er sich in den letzten Jahren in zunehmendem Maße in diesem Staat breit gemacht hat. Er nistet in den Gedanken und Willensimpulsen der Politiker und der mit ihnen im Geiste verbundenen Medien.

„Ohne Impfstoff kein Ende der Pandemie“
Die gleiche totalitäre Gesinnung kommt in den Worten von Bundeskanzlerin Merkel vom 9.4.2020 zum Ausdruck: „Auch wenn die Zahlen mal einen Tag besser werden, sie (die Pandemie) wird nicht verschwinden, bis wir wirklich einen Impfstoff haben, mit dem wir die Bevölkerung immunisieren können.“
Regierungssprecher Steffen Seibert twitterte kurz und bündig am 20. Mai 2020: „Die Corona-Pandemie ist erst dann beendet, wenn ein Impfstoff entwickelt wurde.“
Am 27. Mai 2020 kündigte Ministerpräsident Markus Söder an: Solange es keinen Impfstoff oder kein Medikament gegen das Coronavirus gebe, werde die Maskenpflicht in Bayern bestehen bleiben. Das heißt, ohne Medikamente bleibt das Coronavirus.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung machte am 18.6.2020 bekannt: „Eine Beendigung der Pandemie wird erst mit der ausreichenden Verfügbarkeit von sicheren und ­effektiven Impfstoffen möglich sein.“
Als Ergebnis des Koalitionsausschusses vom 3.6.2020 schrieb das Bundesfinanzministerium (S.14, Punkt 53) lapidar: „Die Corona-Pandemie endet, wenn ein Impfstoff für die Bevölkerung zur Verfügung steht.“ (PDF: Konjunkturpaket – Bundesfinanzministerium)
Woher wissen sie das alle? Es kommt doch darauf an, was in der Realität geschieht. Die Pandemie ist dann vorbei, wenn sie tatsächlich vorbei ist. Und dies ist eine Frage der Erkenntnis. Die Politik setzt dagegen einfach fest, was zu sein habe. Sie bestimmt, wann die Pandemie vorbei ist: dann, wenn die ganze Bevölkerung geimpft ist (und die Pharmaindustrie ihre entsprechenden Gewinne gemacht hat).
Es geht der politischen Führung also ganz offensichtlich nicht um die Wirklichkeit, die Wahrheit, sondern um ein bestimmtes Ziel, das zu erreichen die Realität manipuliert und die Bevölkerung hinter die Fichte geführt wird.
In Bezug auf die Selbstermächtigung des Bundestages in §5 IfSG könnte man einwenden, das habe mit einem totalitären System nichts zu tun, da es sich um ein demokratisch gewähltes Parlament handle, das auch wieder Korrekturen vornehmen könne. Doch das ist nur ein formaler Schein. In Wirklichkeit beherrschen in diesem verkorksten Parteienstaat wenige alte Parteien Legislative wie Exekutive, die beide in der Hand der jeweilig stärksten Partei oder Parteienkoalition sind, womit die Gewaltenteilung de facto aufgehoben wird. Mindestens für die Dauer einer Legislaturperiode sind die Machtverhältnisse zementiert.
Zudem bilden gegenwärtig auch die etablierten Parteien, die sich in der (Minderheits-) Opposition befinden mit den Regierungsparteien eine einheitliche Front, gegen welche die einzige kleine wirkliche Oppositionspartei keine Chance hat. Wir haben es also, wie bereits der Basler Philosoph Karl Jaspers vor Jahrzehnten feststellte, hinter der Fassade einer Demokratie mit einer Parteien-
Oligarchie zu tun, der autoritären Herrschaft einer Parteienclique. So wurde auch ein bereits am 7. Mai 2020 von der AfD-Fraktion gestellter Antrag, die Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite aufzuheben, da diese nicht mehr bestehe, nicht nur von der Koalitionsmehrheit, sondern auch von allen anderen Oppositionsparteien des Bundestages am 14. Mai 2020 abgelehnt.
Was darf der Staat entscheiden?
Selbst wenn der Bundestag in § 5 IfSG objektive Voraussetzungen für die Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite aufgeführt hätte, läge eine solche Entscheidung nicht in seiner Kompetenz. Denn es handelt sich hier um komplexe Fragen verschiedenster Gesundheitswissenschaften wie Epidemiologie, Gesundheitsstatistik, Infektiologie, Virologie Mikrobiologie, Psychologie, klinischer Medizin, Kinder- und Altersmedizin etc., bei denen es auf wissenschaftliche Sachkompetenz ankommt. Dies gilt auch für Disziplinen wie Soziologie, Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaft, Pädagogik etc., die heranzuziehen wären, um die Auswirkungen von Grundrechte einschränkenden oder gar aufhebenden staatlichen Maßnahmen abzuwägen.

Das bedeutet, eine solche Feststellung gehört in den Bereich dieser Wissenschaften, also in Gremien eines von Staat und Wirtschaft unabhängigen und daher nicht von deren Interessen beeinflussbaren Geisteslebens. Maßt sich der Staat hier eine Feststellungs- und Entscheidungskompetenz an – wobei es nicht darauf ankommt, ob er vorher einige staatsnahe Wissenschaftler angehört hat – greift er in die Kompetenzen der Wissenschaften ein und hebt deren Freiheit des Erkennens und Handelns auf. Denn alle Mediziner in ihren Praxen und Krankenhäusern sind dann an die bestimmten Auffassungen einer epidemischen Krankheit gebunden, die der staatlichen Feststellung und den daraus folgenden Maßnahmen zugrunde liegen.
Während es bei der alltäglichen Medizin in den ärztlichen Praxen und Krankenhäusern um die individuelle Diagnose der Krankheit eines Menschen, ihre Therapie und Behandlung geht, handelt es sich bei der Epidemiologie um die Verbreitung einer hochansteckenden gefährlichen Krankheit bei vielen Menschen in der Gesellschaft, sozusagen um die Diagnose, Therapie und Behandlung dieses gesellschaftlichen Phänomens. So wie es völlig absurd wäre, wenn der Staat den allein fachkompetenten Ärzten die individuelle Diagnose und Therapie einer Krankheit vorschreiben würde, so abwegig ist es, denen, die allein die wissenschaftlichen Kompetenzen dafür haben, vorzuschreiben, wann eine epidemische Lage von nationaler Tragweite besteht.
Das zeigt, dass der Staat im wissenschaftlichen Gesundheitswesen grundsätzlich überhaupt keine Entscheidungsfunktion haben kann und darf, wenn die Freiheit wissenschaftlichen Handelns und die Freiheit des Einzelnen, also fundamentale demokratische Grundrechte, nicht immer wieder aufgehoben werden sollen.
Selbstverantwortliche Bürger
Daraus folgt zwingend: Das Gesundheitswesen muss als Teil eines freien Geisteslebens vom Staat unabhängig sein, wenn die dort tätigen wissenschaftlichen Fachleute nach ihren Erfahrungen und Erkenntnissen frei arbeiten können sollen. Ein Arzt und Wissenschaftler darf nicht fachlichen Vorgaben in Verordnungen und Gesetzen des Staates unterstehen, die dann von Gesundheitsministerien und staatlichen Gesundheitsämtern durchgesetzt werden.
Ein freies Gesundheitswesen muss eigene Organe bilden, in denen über den Einzelnen hinausgehende gesellschaftliche Auswirkungen einer Krankheitsepidemie beraten und das individuelle Handeln koordiniert wird. Prof. Hendrik Streeck, der Direktor des Institutes für Virologie und HIV-Forschung an der Universität Bonn, wies kürzlich darauf hin, dass niemand – kein Politiker, kein Virologie, kein Epidemiologe – den einen, richtigen Weg im Umgang mit der Pandemie kenne.
Es gibt eben ein großes Wissenschafts-Spektrum mit unterschiedlichsten Auffassungen und Erkenntnissen, die zumeist aus verschiedenen Perspektiven stammen, aus denen die Probleme betrachtet werden. Daher sind alle einseitig. Umso notwendiger ist es, dass Vertreter aller infrage kommender Disziplinen und Richtungen in einem Beratungsorgan des Gesundheitswesens zusammenkommen, damit ein sattes Bild der Gesamtsituation entstehen kann und daraus die richtigen Konsequenzen gezogen werden.
In einer Epidemie folgen die selbstverantwortlichen Bürger in der Regel den ärztlichen Ratschlägen zum eigenen und zum Schutz anderer. Bei allen Epidemien in der bisherigen bundesrepublikanischen Vergangenheit hat das auch funktioniert. Sollte der Fall einer verheerenden Epidemie eintreten, in der das Beratungsorgan des Gesundheitswesen zu der gemeinsamen Feststellung kommt, dass sie mit den bisherigen Mitteln des Gesundheitswesens nicht bewältigt werden könnte, müsste es sich an den Staat um Hilfe wenden, der erst dann und nur dann nach gemeinsamer Beratung mit angemessenen zeitlich befristeten Verordnungen tätig werden dürfte, die auch auf Verlangen des Organs des freien Gesundheitswesens sofort wieder aufzuheben wären.
Die jetzigen staatlichen Maßnahmen in der angeblichen Corona-Epidemie bedeuten eine Bevormundung, der sich hinter dem Schleier scheindemokratischer Vorgänge nur mühsam verbirgt.

Quelle: "REGIERUNG_BEVORMUNDUNG_CORONA"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 27.09.2020 18:31:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 27.09.2020 18:31
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