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30.10.2020 18:17

Nach Italien zur Geburt. Das großzügige italienische Gesundheitssystem bietet diese Garantie auch ausländischen Frauen.
Konkret handelt es sich um eine Art rasches Wiedersehen mit den Ehemännern, die gewöhnlich in Italien arbeiten. Ein Wiedersehen, das ein paar Wochen dauert, gerade genug Zeit, um die medizinischen Dienste in Anspruch zu nehmen, bevor sie in ihr Herkunftsland, meist nach Ägypten, zurückkehren.
In Italien sind 20% der Gebärenden nicht-italienische Mütter. In Nordmittelitalien erreichtdiese Zahl 25%, in der Lombardei 30%. Unter den ausländischen Müttern sind in 25% der Fälle Afrikanerinnen.
In vielen Fällen handelt es sich dabei nicht um in Italien ansässige Frauen, sondern um „Geburtstouristen“: dank der Stp-Karte (Straniero temporaneamente presente = Ausländer, der sich vorübergehend in Italien aufhält), die Ausländern – auch illegalen Einwanderern – das Recht auf jede Art von medizinischer Behandlung gibt, ob dringend oder nicht, lebensrettend oder routinemäßig, mit garantierter Anonymität.
Zu den medizinischen Leistungen, die auch ausländischen Staatsbürgern, die nicht im italienischen Gesundheitssystem eingeschrieben sind, garantiert werden, gehören diejenigen, die ausdrücklich für den Schutz von Schwangerschaft und Mutterschaft vorgesehen sind. Die Direktorin der gynäkologischen Abteilung eines wichtigen Mailänder Krankenhauses bestätigt, was in der Praxis geschieht: Die Frauen, die entbinden, kommen praktisch am Vorabend des glücklichen Ereignisses, oft in Begleitung ihres Ehemannes, und legen meist keine Unterlagen vor, sondern bitten darum, bis zur Geburt betreut zu werden. Der italienische Arzt muss ihnen nun helfen, indem er in wenigen Tagen alle möglichen Untersuchungen durchführt, einen Platz für sie findet und natürlich versucht, Komplikationen oder Probleme zu vermeiden, auch in einem Kontext, in dem es an objektiven Befunden mangelt und die Anamnese schwierig ist, da diese Frauen im Allgemeinen kein Wort Italienisch sprechen (das Personal bedient sich eines Telefonübersetzers, um mit ihnen zu sprechen). / Unser Mitteleuropa
"Ab kommender Woche sollen in Deutschland jegliche Einrichtungen, die dem Vergnügen dienen, vorerst geschlossen werden. Dazu gehören Restaurants und Kneipen, aber auch der Kulturbereich wie Museen oder Theater.
Das will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach FOCUS-Online-Informationen bei der Sitzung mit den Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer am morgigen Mittwoch beschließen. Der interne Name für den Lockdown-Plan ist „Wellenbrecher-Shutdown“. Doch was ist, wenn einzelne Ministerpräsidenten sich gegen Merkels Vorhaben stellen und ihn in ihren Ländern nicht umsetzen wollen? Thüringen-Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) kündigte am Dienstag an, „einer Lockdown-Beschlussfassung in der MPK“ nicht zuzustimmen. Kann die Kanzlerin einen bundesweiten Lockdown verhängen? (Focus online)
rjh


Migranten kommen zur Geburt nach Italien: „Hier ist alles kostenlos


In vielen afrikanischen Ländern ist die Entbindung im Krankenhaus ein Luxus, der bezahlt werden muss. Wenn es offene Grenzen gibt, ist es logisch, dass die Leute den Ort wählen, an dem sie nichts bezahlen müssen und wo die Ärzte besser sind.
Es sind nicht nur die gebärenden Frauen. Italien gewährt „Ausländern, die sich irregulär auf dem Staatsgebiet aufhalten“ eine bevorzugte und exklusive Behandlung; ihnen werden medizinische Dienstleistungen garantiert, von denen die Italiener nur träumen können.
Alles, was sie brauchen, ist die bereits erwähnte Stp-Karte, die ihnen den Weg ebnet zu den medizinischen Leistungen eines der besten Gesundheitsfürsorgesysteme der Welt.

Diese Leistungen gehen weit über eine dringende oder unerlässliche ambulante und stationäre Versorgung hinaus. Zum Beispiel ein Besuch bei einem Diabetologen für Blutzucker, oder Röntgenaufnahmen der Brust, oder Zahnbehandlung.
Es gibt Prothesen, Brillen und jede kostenlose medizinische Hilfe; ganz zu schweigen von der völligen Befreiung für die Kosten von Medikamenten.
Die Stp-Karte kann bei jedem lokalen Gesundheitsamt (Azienda sanitaria locale) beantragt werden. Die Karte ist 6 Monate gültig, aber „verlängerbar“. Irregulär aufhältige Ausländer können sogar beantragen, dass die Karte ohne Angabe ihres Vor- und Nachnamens ausgestellt wird.
Und im Allgemeinen gewähren die italienischen Ärzte alles, um ja nicht des Rassismus beschuldigt zu werden: sofortige Termine, kurze Wartezeiten, Blankorezepte…

Quelle: "Migranten_Gesundheitssystem"
Kommt der digitale Euro? Europas Währungshüter beginnen mit Testphase

° Im Krisenjahr 2020 steht der Kryptomarkt vor einem Umbruch. Nun macht auch noch der Onlinebezahldienst Paypal mit.
° Das setzt die Europäische Zentralbank (EZB) unter Druck: Sie will mit einem digitalen Euro gegensteuern.
° Im Gegensatz zu anderem Kryptogeld sichert die Europäische Zentralbank die Stabilität der Währung.

Heute schon mit Bitcoins bezahlt? Die sogenannte Kryptowährung setzt sich im Zahlungsverkehr immer stärker durch. Nun macht auch noch der Internetzahlungsabwickler Paypal mit. Und selbst die chinesische Notenbank testet ein System für digitales Geld. Das setzt die Europäische Zentralbank (EZB) unter Druck. Es geht um die Kontrolle der Geldflüsse und die Stabilität des Finanzsystems.
„Ritterschlag“: Paypal-Kunden in den USA sollen auch andere Kryptowährungen kaufen können
In verschiedenen Restaurants und Kneipen können Kunden mit Bitcoins bezahlen. Der Reisevermittler Expedia akzeptiert das Cybergeld ebenso wie der Mahlzeitendienst Lieferando. Das digitale Bezahlen ist offenbar nicht mehr aufzuhalten. Dann kam Mitte der Woche auch noch das, was Finanzmarktexperten als „Ritterschlag“ bezeichnen: Paypal kündigte an, dass Kunden in den USA neben Bitcoins auch andere Kryptowährungen kaufen, verkaufen und dort virtuell aufbewahren können.
Mit Beginn des nächsten Jahres soll es zudem möglich sein, die elektronischen Devisen als ganz normales Zahlungsmittel zu nutzen. Das könnte einiges in Bewegung setzen, denn damit würde der Weg für eine internationale Währung geebnet, die Geldströme beschleunigt. Über Bitcoin-Konten könnten Nutzer Währungsschwankungen bei Euro, Dollar und Co. umgehen. Mit erheblichen Folgen: Immerhin hat Paypal im zweiten Quartal Zahlungen mit einem Volumen von 222 Milliarden Dollar abgewickelt. Das Unternehmen verwaltet weltweit 346 Millionen Konten. Es ist ein wichtiger Pfeiler im globalen Onlinehandel.

Bitcoins: Von der Guerillawährung zum Spekulationsobjekt
Die neuen Währungen sind die Fortführung des üblichen Umgangs mit Geld – nur mit komplett anderen Mitteln. Wenn heute der Arbeitgeber das Gehalt in Euro zahlt, dann ist das auch schon eine digitalisierte Transaktion. Längst gibt es keine Lohntüten mehr mit Scheinen und Münzen. Vielmehr führt der Computer des Arbeitgebers einen Befehl aus, der Ziffernfolgen enthält. Damit generiert der Computer einer Bank Ziffernfolgen, die zu einer Gutschrift auf dem Konto eines Kunden werden. Nichts anderes geschieht im Prinzip bei Bitcoin-Transaktionen. Wird aber in Euro abgerechnet, steht dahinter die EZB. Die garantiert in letzter Instanz nicht nur, dass der Nutzer für den Betrag, der auf dem Konto verbucht ist, echtes Bargeld bekommt. Die EZB kontrolliert und steuert auch die Geldflüsse, um die Stabilität der Währung in der Euro-Zone zu sichern.
Beim Bitcoin-System gibt es keine zentrale Instanz. Es ist vielmehr ein dezentrales Buchungssystem, an dem Tausende Computer beteiligt sind. Zahlungen werden verschlüsselt und miteinander verknüpft, um zu gewährleisten, dass die Transaktionen den richtigen Teilnehmern zugeordnet werden und dass jeder Bitcoin nur einmal ausgegeben wird. Bitcoins wurden einst auch als eine Art Guerillawährung gefeiert, die sich gegen die Macht der Notenbanken und der Finanzindustrie stemmt. Inzwischen sind die digitalen Münzen vor allem ein Spekulationsobjekt. Ende 2017 kostete ein Bitcoin rund 20.000 Dollar. Dann platzte die Blase, es ging um fast 90 Prozent nach unten. Einem zweiten Hoch folgte ein abermaliger Abstieg – diesmal mit der Ausbreitung der Covid-19-Pandemie. Mitte März war ein Bitcoin für 3550 Euro zu haben. Am Freitagmittag kostete er zeitweise knapp 11.000 Euro – der höchste Wert seit anderthalb Jahren. Als Grund für das Plus gaben Börsianer die Nobilitierung durch Paypal an.

EZB will mit digitalem Euro als Alternativangebot gegensteuern
Der Erfolg der Digitalwährung macht Notenbänker weltweit nervös. Zumal Facebook ebenfalls an einer eigenen Währung namens Libra bastelt. Die Angst: Unkontrollierbare Verwerfungen bei neuen Spekulationsblasen. Bankkunden könnten dann ihre Euro-Konten massenweise abräumen, um in die Cyberwährung zu investieren. Das könnte zunächst Kreditinstitute und dann auch die sogenannte Realwirtschaft in Schieflage bringen – bis hin zu einem Kollaps des Finanzsystems, so wie es 2009 beinahe geschehen wäre. Deshalb will die EZB jetzt gegensteuern mit einem digitalen Euro als Alternativangebot, das die gleichen Vorzüge wie Bitcoin und Co. bietet, vor allem die effiziente elektronische Abwicklung von Zahlungsverkehr – auch von Smartphone zu Smartphone. Erste Tests und Simulationen laufen. Mitte 2021 soll entschieden werden, ob, wann und wie der Digital-Euro kommt. Fest steht, dass er immer im Verhältnis eins zu eins zum konventionellen Euro umgetauscht werden kann. Damit werden Währungsrisiken für Verbraucher ausgeschlossen.
Keine „Wertaufbewahrung“: Digitaler Euro soll nur als Zahlungsmittel genutzt werden

Klar ist auch, dass Nutzer dafür ein Konto direkt bei der EZB einrichten müssten, aber nur mit einem begrenzten Guthaben. 3000 Euro sind im Gespräch, wobei es aber die marktüblichen Zinsen geben soll. Der Hintergrund: Unter anderen hat Bundesbank-Vorstand Burkhard Balz gerade davor gewarnt, dass auch der digitale Euro „eine Destabilisierung des gesamten Finanzsystems“ bewirken könnte. Er befürchtet einen Ansturm auf die Banken in Krisenzeiten: wenn Kunden befürchten, dass ihr Institut pleitegeht und sie dann ihr ganzes Geld bei der EZB, die nicht kollabieren kann, digitalisiert in Sicherheit bringen. Deshalb gibt es die Begrenzung der Guthaben. So soll sichergestellt werden, dass die digitalen Euro nur als Zahlungsmittel und nicht zur „Wertaufbewahrung“ genutzt werden.
Quelle: "Digitale_WÄHRUNG"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 30.10.2020 18:17:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 30.10.2020 18:17
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