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"LAHMÄRSCHE"

"LAHMÄRSCHE"

20.11.2020 19:52

Die Hinweise auf eine manifeste europäische Bankenkrise infolge der Lockdown-Politik verdichten sich. EZB-Chefaufseher Andrea Enria ruft bereits nach Badbanks, in denen die Banken ihre faulen Kredite entsorgen können, um zu überleben. In den Regierunen wird bereits an entsprechenden Plänen gearbeitet. Doch ihre Möglichkeiten sind derzeit auch stark eingeschränkt, denn durch die Corona-Krise werden die Schulden in vielen Staatshaushalten auf weit über 100 Prozent des BIP anwachsen.
Inzwischen bereitet sich auch das unter anderem von der Deutschen Bank und der DZ Bank gegründete Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung (Firm) auf das von der EZB skizzierte „schwere Konjunkturszenario“ vor. Danach wird das Bruttoinlandsprodukt der Eurozone (BIP) in diesem Jahr um zehn Prozent einbrechen. Ein solcher Einbruch hätte massive Folgen für die europäischen Banken. (Günther Lachmann)
"Wir leben in einer heroischen Zeit, in der das häusliche vorsichhingammeln unweigerlich zum Heldentum führt. Tag für Tag müssen wir uns ab sofort überlegen womit wir die Zeit totschlagen. Die Situation, oder besser gesagt die Regierung, zwingt viele Menschen dazu daheim zu bleiben. Wir alle sind jetzt tapfere Soldaten im Krieg gegen den unsichtbaren Feind. Das Zauberwort zur Erlangung des Heldenstatus lautet “soziale Distanzierung”. Wenn wir alle einander konsequent aus dem Weg gehen, soll der Sieg unser sein. So jedenfalls lauten die Versprechungen unserer Herrschaft und wer es glaubt soll selig werden." (by Qpress)
rjh


Deutschland droht nach Corona eine manifeste Bankenkrise


Nach Corona dürften faulen Kredite in den Bankbilanzen auf einen Wert von 1,4 Billionen Euro ansteigen. Da reißt auch bei großen Banken die Eigenkapitaldecke.
Bankenkrise durch dramatischen Kreditausfall
In einer aktuellen Studie zur Corona-Politik warnt das Institut vor schweren Belastungen durch die Banken aufgrund der aktuellen Rezession. Konkret geht es um notleidende Kredite in den Bankbilanzen. Es sei zu befürchten, „dass einige systemrelevante Banken unter deren aktuelle Mindestanforderungen (inkl. Säule-2-Aufschlägen) fallen. Auch in Deutschland wäre in diesem Fall mit einem spürbaren Rückgang der CET1-Quoten (Anm.: das sind die Aktien- und Gewinnrücklagen) und dem Unterschreiten der aktuellen Quote von einzelnen Banken zu rechnen“, heißt es in der Studie.
Gemeint ist ein dramatischer Kreditausfall infolge eines rapiden Anstiegs von Unternehmensinsolvenzen bereits in den ersten beiden Quartalen des kommenden Jahres. Derzeit staut sich die Insolvenzwelle durch die von den Regierungen erlassenen Ausnahmenregelungen. Doch diese Ausnahmeregelungen laufen im kommenden Jahr aus. Sollten sie nicht verlängert werden, rechnet EZB-Bankenaufseher Andrea Enria im „schweren Konjunkturszenario“ mit einem Anstieg der faulen Kredite in den Bilanzen von heute 503 Milliarden Euro auf 1,4 Billionen Euro.
Südeuropa vor dem Bankenkollaps
Kreditverluste in dieser Höhe würden das Eigenkapital vieler Banken aufzehren. Nicht nur in Südeuropa, sondern auch in Ländern wie Frankreich, Österreich, Großbritannien, den Niederlanden und Deutschland dürften viele Banken dann nicht mehr die Mindestanforderungen erfüllen können, warnt das Institut.
Für Spanien rechnet Firm beim „schweren EZB-Szenario“ mit dem Schlimmsten. Demnach dürften 91 Prozent der Bankbilanzen unter das EZB-Mindestniveau fallen. Aber auch Deutschland würde hart getroffen. Rund ein Drittel des Bankenmarktes dürfte unter das EZB-Mindestniveau rutschen. Damit hätte Deutschland im kommenden Jahr eine manifeste Bankenkrise.

Quelle: "CORONA_BANKENKRISE"
Europas nachlässige Sicherheitsmassnahmen spielen islamistischen Terroristen in die Hände (von Con Coughlin)

Die aktuelle Welle von islamistisch inspirierten Terroranschlägen in Europa hat erneut bedauerliche Mängel innerhalb der europäischen Sicherheitsbehörden offenbart; diese scheinen nicht in der Lage, ihre Bürger angemessen zu schützen.
In allen drei Fällen – den Anschlägen von Paris, Nizza und Wien – hat sich gezeigt, dass die für die Durchführung der Attentate verantwortlichen
Terroristen Verbindungen zu globalen Dschihadinetzwerken hatten, die von europäischen Sicherheitsbeamten unentdeckt blieben.
Mehr noch, die Leichtigkeit mit der sich einige der an den Anschlägen beteiligten Personen frei über den Kontinent bewegen konnten, hat erneut Besorgnis über die nachlässigen europäischen Grenzkontrollen hervorgerufen, wie sie im Schengener Abkommen der Europäischen Union definiert sind. Offenbar nutzen radikalisierte Dschihadisten gezielt diese Schwachstelle zu ihrem Vorteil.
Bei dem jüngsten Anschlag in der österreichischen Hauptstadt Wien am 2. November stellte sich heraus, dass der 20-jährige Schütze, der vier Menschen tötete und 22 weitere verwundete, bevor er selbst von der Polizei erschossen wurde, im Juli in die benachbarte Slovakei gereist war, um Munition zu kaufen.
Dies geschah, nachdem der für die Gräueltat verantwortliche Terrorist, Kujtim Fejzulai, im Dezember vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen worden war, nachdem er zwei Drittel einer 22-monatigen Haftstrafe verbüsst hatte. Fejzulai war verurteilt worden, weil er versucht hatte sich dem IS in Syrien anzuschliessen.
Und während das österreichische Innenministerium nach wie vor behauptet, dass der Schütze allein gehandelt habe, weiss man, dass er in Kontakt mit Extremisten in anderen Teilen Österreichs und der benachbarten Schweiz stand. Obwohl Fejzulais Name auf einer Beobachtungsliste der österreichischen Anti-Terrorismus-Behörde BVT stand, hinderte ihn dies offenbar nicht daran in die Slowakei zu reisen, um Munition zu kaufen.
Ähnliche Fragen zur Effektivität der europäischen Sicherheitsdienste hat der Anschlag in Nizza, Frankreich, aufgeworfen, wo sich nun herausstellt, dass der mutmassliche Terrorist mit dem Zug aus Italien angereist war. Der Attentäter hatte Italien von Tunesien aus erreicht , nachdem er von einer humanitären Hilfsorganisation im Mittelmeer aufgegriffen worden war.
Auch in Frankreich tauchten Berichte auf, dass der tschetschenische Terrorist, der für die Ermordung des Lehrers Samuel Paty verantwortlich ist, vor der Durchführung des Anschlags mit einem islamistischen Kämpfer in Syrien in Kontakt gestanden hatte. Paty war im vergangenen Monat vor seiner Schule in einem Pariser Vorort enthauptet worden, nachdem er seiner Klasse zwei Karikaturen des islamischen Propheten Mohammed gezeigt hatte und mit den Schülern über Meinungsfreiheit diskutierte.
Die französische Zeitung Le Parisien berichtete, dass Abdullakh Anzorov vor dem Mord mit einem noch nicht identifizierten russischsprachigen Dschihadisten in Syrien Kontakt aufgenommen habe, der über eine IP-Adresse in der von Dschihadisten dominierten Nordsyrischen Stadt Idlib ausfindig gemacht werden konnte.
Ein französischer Fernsehsender berichtete zudem, dass der Mörder, der im Alter von sechs Jahren mit seinen tschetschenischen Eltern nach Frankreich kam und bis 2030 Asyl und eine Aufenthaltsgenehmigung erhalten hatte, im September dieses Jahres über Instagram erstmals Verbindung mit dem Dschihadisten aufgenommen hatte.
In einer Audiobotschaft auf Russisch sagte Anzorov nach dem Mord, er habe "den Propheten gerächt", den Paty "auf beleidigende Weise" dargestellt habe. Inmitten von Verweisen auf den Koran und den Islamischen Staat fügte er hinzu: "Brüder, betet, dass Allah mich als Märtyrer annimmt."
Französische Sicherheitsbeamte haben daraufhin mit einer landesweiten Untersuchung mutmasslicher muslimischer Extremisten begonnen, wobei der französische Präsident Emmanuel Macron die Schliessung einer Pariser Moschee anordnete , die Verbindungen zur palästinensischen Terrorgruppe Hamas haben soll. Macron sagte, französische Sicherheitsbeamte glaubten, dass das Cheikh-Yassine-Kollektiv, das nach einem ermordeten Hamas-Führer benannt ist, aufgelöst werden sollte, weil die französischen Behörden Informationen hätten, dass die Gruppe "direkt in den Angriff verwickelt" sei.
Ausnahmsweise scheint der plötzliche Anstieg der Terroranschläge die europäischen Staats- und Regierungschefs dazu veranlasst zu haben, die eklatanten Defizite in ihrer Fähigkeit anzuerkennen, Europa vor islamistisch inspirierten Terrorakten zu schützen. In Österreich hat Bundeskanzler Sebastian Kurz Europa dazu aufgerufen, eine gemeinsame Front in einem, wie er es nennt, "Krieg gegen den Islamismus" zu bilden, und er sagt, er werde auf ein solches Bündnis gegen den politischen Islam drängen, wenn die europäischen Staats- und Regierungschefs Ende dieses Monats zu einem Gipfel zusammenkommen. In einem Gespräch mit der deutschen Zeitung Die Welt sagte Kurz, er werde sich für ein solches Bündnis gegen den Islam einsetzen:

"Ich erwarte ein Ende der falsch verstandenen Toleranz und dass alle Nationen Europas endlich erkennen, wie gefährlich die Ideologie des politischen Islam für unsere Freiheit und die europäische Lebensweise ist."
In Frankreich hat Macron auf die Anschläge auf französischem Boden mit der Forderung nach einer "tiefgreifenden Revision" des Schengener Abkommens geantwortet. Bei seinem Auftritt an der Seite seines Europa- und Innenministers in dieser Woche verpflichtete der französische Präsident Frankreich, die Zahl der Grenzwächter an seinen Landesgrenzen wegen der grassierenden Terrorbedrohung von 2.400 auf 4.800 zu verdoppeln. "Wir erleben sehr deutlich, dass terroristische Aktionen tatsächlich von einigen Leuten angeführt werden können, welche die Migrationsströme nutzen, um unser Territorium zu bedrohen", sagte er.
Die verspätete Erkenntnis der europäischen Staats- und Regierungschefs über die Unzulänglichkeiten ihrer Fähigkeit, den Kontinent vor weiteren Attentaten des islamistisch inspirierten Terrorismus zu verteidigen, ist ebenso willkommen wie längst überfällig. Denn ohne schärfere Kontrollen und Überwachung werden die Sicherheitsbeamten Mühe haben, weitere islamistisch inspirierte Bluttaten auf den Strassen Europas zu verhindern.

Quelle: "EUROPA_TERROR_ISLAM"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 20.11.2020 19:52:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 20.11.2020 19:52
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