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"SKANDAL"

"SKANDAL"

06.12.2020 19:03

Anfang Januar 2020 veröffentlichen Professor Christian Drosten und 23 Co-Autoren jene Studie, die als wissenschaftliche Grundlage für PCR-Tests bei COVID-19 dient. Um eine schnelle Datenweitergabe aufgrund des neuartigen Virus zu ermöglichen, wurden zu dieser Zeit Überprüfungen (Peer-Review) ausgesetzt oder verkürzt.
Nun kritisieren 22 andere Wissenschaftler, dass die Studie nicht wissenschaftlich genug sei und so gar nie veröffentlicht werden hätte sollen. Sie zählen mehrere Punkte auf und fordern das angesehene wissenschaftliche Journal Eurosurveillance auf, die Veröffentlichung zurückzuziehen.
"Im Angesicht unserer erneuten Überprüfung des im Corman-Drosten-Papier beschriebenen Testprotokolls zur Identifizierung von SARS-CoV-2 haben wir Fehler und grundlegende Irrtümer festgestellt, die den SARS-CoV-2-PCR-Test unbrauchbar machen“, schreiben Professor Pieter Borger und seine Co-Autoren in ihrem Review." (Christina Sprk_The Epoche Times)
"Im Angesicht unserer erneuten Überprüfung des im Corman-Drosten-Papier beschriebenen Testprotokolls zur Identifizierung von SARS-CoV-2 haben wir Fehler und grundlegende Irrtümer festgestellt, die den SARS-CoV-2-PCR-Test unbrauchbar machen“, schreiben Professor Pieter Borger und seine Co-Autoren in ihrem Review." (Focus online)
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Wissenschaftler fordern Widerruf von PCR-Test-Studie von Corman und Drosten


Ein internationales Team von 22 Wissenschaftlern kritisiert die Veröffentlichung von Corman, Drosten und weiteren Co-Autoren über PCR Tests für SARS-CoV-2. Sie zählen in ihrem Review mehrere Kritikpunkte auf und fordern das wissenschaftliche Journal Eurosurveillance auf, die Studie zurückzuziehen. So sollen weitere "Kosten und Schäden für die Menschen minimiert" werden.
Die Kritikpunkte im Detail
Während manche Punkte kleinere, also „minor“ Punkte sind, gibt es laut den Wissenschaftlern auch schwerwiegende Mängel, die den Rückzug der Studie rechtfertigen:
1.) Zu hohe Primer Konzentration
Laut den Wissenschaftlern ist die verwendete Primer Konzentration im PCR-Test Protokoll zu hoch gewählt. Primer sind kurze Gen-Frequenzen, die bei der Vermehrung durch PCR zum Einsatz kommen. Die zu hohe Konzentration führt zu unspezifischen Bindungen und Vermehrungsgrad.
2.) Unspezifische Primer-Varianten
Es wurden unspezifische Primer-Varianten gewählt. Dadurch könnte es laut Professor Borger und seinem Team dazu kommen, dass auch Primer entstehen können, die nicht SARS-CoV-2 spezifisch sind.
„Daher ist die verwirrende, unspezifische Methode im Corman-Drosten-Paper nicht geeignet, um als Standard-Protokoll verwendet zu werden. Diese unspezifischen Positionen hätten unmissverständlich designt werden müssen“, heißt es in dem Review.
3.) Der Test kann nicht zwischen dem ganzen Virus und Virus-Fragmenten unterscheiden
Dadurch, dass der Test nicht zwischen intakten (infektiösen) Viren und Virus-Stücken unterscheiden kann, ist der Test nicht zur Diagnostik einer COVID-19 Infektion geeignet.
4.) Zu großer Unterschied zwischen Annealing-Temperaturen
Eine PCR, oder Polymerase-Kettenreaktion besteht einfach zusammengefasst aus folgenden Schritten: Denaturierung, Annealing und Elongation. Bei der Denaturierung öffnet sich der Doppelstrang der DNA, sodass die Basen frei zugänglich sind. Dafür sind hohe Temperaturen notwendig. Beim Annealing-Schritt, sollen die Primer an die Basen binden, dafür muss die Temperatur gesenkt werden. Wenn verschiedene Primer verwendet werden, sollen diese einen Unterschied in ihren Annealing-Temperaturen von maximal 2 Grad Celsius haben. In der Studie von Corman-Drosten lagen die Unterschiede bei bis zu 10 Grad Celsius. Durch diese Temperaturunterschiede wird die Spezifität gesenkt und es kommt zu „falsch positiven“ Ergebnissen.
5.) Keine Angabe ab welchem CT-Wert eine Probe als positiv gilt
Das Ergebnis eines PCR-Tests steht in direkter Relation zu der Anzahl der durchgeführten Zyklen bei der Elongation. Im Protokoll von Corman-Drosten wurden 45 Zyklen gemacht. Allerdings wurde keine Angaben gemacht, ab welcher Zyklus-Zahl es als positives Ergebnis gilt. Daher ist das Test-Protokoll laut dem Review nicht für die Diagnostik einer Infektion geeignet.

6.) Identifikation auf molekularem Level mangelhaft
Die erhaltenen Produkte nach der PCR zu identifizieren ist ein notwendiger Schritt für eine wissenschaftliche Analyse. Aufgrund der zuvor erwähnten unspezifischen Primer-Varianten und den Unterschieden bei der Annealing-Temperatur, sagen die Autoren des Reviews, dass nicht ausreichend bewiesen sei, ob es sich überhaupt um Gene von SARS-CoV-2 handle.
7.) Keine richtige positiv Kontrolle
In dem PCR-Test-Protokoll wurde eine Sequenz, die von chinesischen Forschern veröffentlicht wurde, als positive Kontrolle verwendet. Nach guter wissenschaftlicher Praxis hätte aber eine isolierte Virus-RNA von Patienten verwendet werden sollen. Dies war zur damaligen Zeit jedoch nicht verfügbar.
8.) Vages Testdesign
Professor Borger und seine Co-Autoren bemängeln zudem das vage Testdesign und dass keine SOP (Standard Operating Procedure) definiert wurde. Dadurch sei die wissenschaftliche Validität (Kriterium für die Gültigkeit eines Tests oder einer Messung) „sehr fragwürdig“.
9.) Kein ausreichender Peer-Review
Zum Veröffentlichungszeitpunkt der PCR-Studie wurde aufgrund der akuten Situation kein ausreichender Peer-Review gemacht. Dadurch ist laut der Einschätzung von Professor Borger und den Co-Autoren das Protokoll nicht geeignet um großflächig zur Diagnose eingesetzt zu werden.
10.) Interessenskonflikte
Ein wesentlicher Kritikpunkt des Reviews sind auch mögliche Interessenskonflikte. In der medizinischen Forschung heißt es laut AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften): „Interessenkonflikte sind definiert als Gegebenheiten, die ein Risiko dafür schaffen, dass professionelles Urteilsvermögen oder Handeln, welches sich auf ein primäres Interesse beziehen, durch ein sekundäres Interesse unangemessen beeinflusst werden.“
Mögliche Interessenskonflikte müssen zur Beurteilung einer Studie immer deutlich ersichtlich angegeben werden. In der Corman-Drosten-Studie wurde ein Interessenskonflikt von einem der Co-Autoren (Biochemiker Olfert Landt), der gleichzeitig auch CEO von TIB-Molbiol ist, hinzugefügt. TIB-Molbiol verkaufte als erste Firma die Virus-Testkits. Allerdings scheinen noch mehr Interessenskonflikte zu bestehen: Sowohl Dr. Corman als auch Professor Drosten haben ihre Mitarbeit im Test-Labor „Labor Berlin“ in der Publikation verschwiegen. Labor Berlin ist ebenfalls ein Unternehmen, das PCR-Tests durchführt.
Zudem wird kritisiert, dass zwei der Autoren (Christian Drosten und Chantal Reusken) im Editorial Board des Journals Eurosurveillance, in dem die Veröffentlichung gemacht wurde, sind. Dies ist zwar nicht illegal, jedoch keine gute wissenschaftliche Praxis – da die Editoren eines Journals im Endeffekt über die Veröffentlichung oder Ablehnung einer Studie entscheiden. Sind die Editoren gleichzeitig auch Studienautoren, stellt dies eine unabhängige Entscheidung in Frage.
Schlussfolgerung des Reviews
Die 22 Wissenschaftler des Reviews sagen, dass ihre Schlussfolgerung eindeutig sei: „Angesichts der schwerwiegenden Mängel und Fehler beim Design des PCR-Protokolls“ wäre es im „besten Interesse von Eurosurveillance das Paper zurückzuziehen“. Ihrer Meinung nach gäbe es keine andere Wahl, um die wissenschaftliche Integrität zu wahren und Verantwortung zu zeigen.
Eine Stellungnahme des Journals Eurosurveillance ist bisher noch ausständig.

Quelle: "KRITIK_CORONATESTS"
Araber warnen Biden: Umarmen Sie nicht Islamisten (von Khaled Abu Toameh)

° "Diese Beobachter wiesen darauf hin, dass sich hinter der Erklärung des Rates eine saudische Botschaft verbirgt, die besagt, dass die Eile der Muslimbruderschaft, Biden willkommen zu heißen und zu umarmen, und ihr Versuch, seine Sympathie zu gewinnen, während sie gleichzeitig gegen wichtige Länder in der Region aufstachelt, nichts an der unerschütterlichen Position Saudi-Arabiens ändern wird, die Gruppe als terroristische Organisation und als echten Brutkasten für alle militanten Gruppen zu betrachten. — The Arab Weekly, 12. November 2020.
° Abdullatif Al-Sheikh, der saudische Minister für islamische Angelegenheiten, sagte in seiner Antwort auf die Erklärung des Rates ..., seine Warnung entspringe der Sorge um "unsere Religion, unser Land, unsere Bürger und alle Muslime." — Twitter, 10. November 2020.
° "Der Extremismus und die Gewalt der Gruppe [der Muslimbruderschaft] sind ein inhärentes Merkmal ihrer Ideologie, und es hat keinen Sinn, sie zu reformieren oder zu ändern. — Dar-Alifta.org, 11. November 2020.
° Die Analysten und Experten fügten hinzu, dass die Welt erkannt hat, dass die Existenz dieser terroristischen Organisation eine echte Bedrohung für die Identität und Stabilität von Staaten darstellt, und betonen, dass die Gruppe der Bruderschaft nicht die Grundlagen des Islam vertritt.
° Mehrere arabische politische Analysten und Kolumnisten, insbesondere in der Golfregion, haben ähnliche Ansichten geäußert. Die Botschaft, die sie an Biden und die Demokraten senden: Wir wollen nicht in die schlechten alten Zeiten zurückkehren, als die US-Regierung sich mit islamistischen Terrorgruppen verbündet hat.


In einer klaren Botschaft an eine mögliche US-Regierung unter Joe Biden haben Saudi-Arabien und Ägypten davor gewarnt, die Organisation der Muslimbruderschaft zu unterstützen. Sie erklären, dass diese "extremistische terroristische Gruppen hervorbringt, die dem Land und der Bevölkerung verheerenden Schaden zufügen".
Am 10. November gab Saudi-Arabiens Rat Hoher Gelehrter, das höchste islamische Religionsorgan des Königreichs, eine Warnung heraus, da in einigen arabischen Ländern die Angst wächst, dass eine Biden-Regierung zur Politik des ehemaligen Präsidenten Barack Obama zurückkehren könnte, die darauf abzielte, die Muslimbruderschaft zu stärken und zu beschwichtigen.
Die saudi-arabische Warnung wurde sofort von Ägyptens oberstem islamischen Religionsinstitut, Dar al-Ifta, und prominenten ägyptischen Schriftstellern und politischen Analysten bekräftigt.
Die Muslimbruderschaft, die Biden zu seinem umstrittenen Sieg bei den US-Präsidentschaftswahlen beglückwünscht hat, hofft, dass er, falls und sobald er Präsident wird, die Organisation nicht als terroristische Gruppe einstufen wird.
Der Rat Hoher Gelehrter sagte in einer nachdrücklich formulierten Erklärung, dass die Muslimbruderschaft eine terroristische Gruppe sei und "nicht die wahren Werte des Islam vertritt".
Der Rat beschrieb die Bruderschaft als "eine abweichlerische Gruppe, die das Zusammenleben innerhalb der Nationen untergräbt, Aufruhr, Gewalt und Terrorismus schürt und ihre parteiischen Ziele in dem Versuch verfolgt, unter dem Deckmantel der Religion mehr Macht für sich zu erlangen." Die Geschichte der Organisation sei "eine des Bösen, des Unfriedens, des Extremismus und des Terrorismus".
Der Rat sagte, dass die Geschichte der Muslimbruderschaft das ganze Ausmaß des Bösen, für das sie verantwortlich ist, offenbart und dass sie die Bildung vieler extremistischer und terroristischer Gruppen inspiriert hat, die für Gräueltaten auf der ganzen Welt verantwortlich sind.
Der Rat rief die Öffentlichkeit auf, sich vor der Muslimbruderschaft und ihren Aktivitäten in Acht zu nehmen, und forderte sie auf, sich ihr nicht anzuschließen, sie nicht zu unterstützen oder sich an ihren Aktivitäten zu beteiligen.
Im Jahr 2014 setzte Saudi-Arabien die Muslimbruderschaft als terroristische Organisation auf die schwarze Liste. Drei Jahre später gaben Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Ägypten eine gemeinsame Erklärung ab, in der sie 59 Personen, darunter prominente Persönlichkeiten der Muslimbruderschaft und 12 Wohltätigkeitsorganisationen verschiedener Nationalitäten, als Terroristen auf die Liste setzten.
Die in London erscheinende Zeitung Arab Weekly hielt diesen Monat fest:
° "Wer die saudischen Angelegenheiten verfolgt, schliesst nicht aus, dass die Erklärung des Rates Hoher Gelehrter eine Reaktion auf den übertriebenen Enthusiasmus der Muslimbruderschaft über den Sieg von Joe Biden bei den US-Präsidentschaftswahlen und dessen wahrscheinliche negative Auswirkungen auf die saudi-amerikanischen Beziehungen war.
° "Diese Beobachter wiesen darauf hin, dass sich hinter der Erklärung des Rates eine saudische Botschaft verbirgt, die besagt, dass die Eile der Bruderschaft, Biden willkommen zu heißen und zu umarmen, und ihre Versuche, seine Sympathie zu gewinnen, während sie gleichzeitig gegen wichtige Länder in der Region hetzt, nichts an Saudi-Arabiens unerschütterlicher Position ändern wird, die Gruppe als terroristische Organisation und als echten Brutkasten für alle militanten Gruppen zu betrachten."

Der saudische Minister für Islamische Angelegenheiten, Abdullatif Al-Sheikh, sagte in seiner Antwort auf die Erklärung des Rates, dass er "seit mehr als 20 Jahren vor der Terrororganisation der Muslimbruderschaft warnt". Er sagte, seine Warnung entspringe der Sorge um "unsere Religion, unser Land, unsere Bürger und alle Muslime".
Al-Sheikhs Erklärung wird von den Arabern auch als Warnung an Biden angesehen, nachdem die Muslimbruderschaft ihm zu seinem "Sieg" gratuliert hatte.
Die ägyptische Dar al-Ifta, ein islamisches Beratungs-, Justiz- und Regierungsorgan, das den Muslimen durch die Herausgabe von Fatwas (islamische Urteile) zu verschiedenen Themen religiöse Anleitung und Beratung bietet, drückte volle Unterstützung für die Erklärung des saudischen Rates Hoher Gelehrter gegen die Muslimbruderschaft aus.
Die ägyptische Gruppe wies, ebenfalls in einer anscheinend an Biden gerichteten Botschaft, darauf hin, dass die Muslimbruderschaft "immer bestrebt ist, Gesellschaften zu spalten und Chaos zu verbreiten und die Bürger zu Unruhen und Gewalt aufzustacheln".
° "Die Erklärung des [saudischen] Rates Hoher Gelehrter kam nach einer langen und sorgfältigen Untersuchung der Methodik und des Denkens der terroristischen Organisation der Muslimbruderschaft, die Nicht-Muslime als Ungläubige betrachtet... Wir fordern verschiedene religiöse Gremien, Institutionen und Räte in den Ländern der islamischen Welt auf, die terroristische Bruderschaft zu kriminalisieren und zu verbieten und sich von ihr zu distanzieren. Der Extremismus und die Gewalt der Gruppe sind ein inhärentes Merkmal ihrer Ideologie, und es hat keinen Sinn, sie zu reformieren oder zu verändern."
Arabische Politologen und Experten islamisch-fundamentalistischer Bewegungen sagten, sie betrachteten die Erklärung des Rates Hoher Gelehrter in Saudi-Arabien als "einen neuen Schlag gegen die terroristische Gruppe" und dass sie die "Tricks der Gruppe, junge Menschen für ihren abweichlerischen Diskurs zu gewinnen" aufdeckt.
Die Analysten und Experten fügten hinzu, dass die Welt erkannt habe, dass die Existenz dieser Terrororganisation eine echte Bedrohung für die Identität und Stabilität von Staaten darstelle, und betonten, dass die Gruppe der Muslimbruderschaft nicht die Grundlagen des Islam vertrete.
Der saudische Politologe Dr. Ahmed al-Rukban sagte, dass der Rat Hoher Gelehrter die gesetzgebende Körperschaft im Königreich sei und in den Fragen der arabischen und islamischen Nation in Bezug auf die Innen- und Außenpolitik als zuverlässig angesehen werde.
Al-Rukban warnte, dass die Muslimbruderschaft und ihre Anhänger den Islam immer dazu benutzt haben, "in viele Sektoren und Behörden in Saudi-Arabien und anderen Ländern einzudringen". Die Muslimbruderschaft, fügte er hinzu, werde von der Türkei finanziell unterstützt.

Mounir Adeeb, ein Forscher über islamische extremistische Bewegungen und den internationalen Terrorismus, sagte, dass die Erklärung des Rates Hoher Gelehrter die Wahrheit über die Muslimbruderschaft enthülle. Er lobte den Rat für seine "kühne, mutige und klare" Beschreibung der Muslimbruderschaft als terroristische Organisation.
Der saudische Schriftsteller Mohammed Al-Saaed enthüllte, dass nach der Ächtung der Muslimbruderschaft in Saudi-Arabien im Jahr 2014 "die terroristische Gruppe heimlich versuchte, sich durch das Fenster wieder einzuschleichen". Die Aktivisten der Bruderschaft versuchten, "auf die technokratischen Jobs aufzuspringen, die sich im Zuge der großen Entwicklung im Königreich auszubreiten begannen, und die Gesellschaft zu infiltrieren und anzugreifen, wann immer sich die Gelegenheit dazu bot", kommentierte er.
Unter Hinweis darauf, dass die Muslimbruderschaft zwischen 2003 und 2006 mehrere Terroranschläge in Saudi-Arabien verübt hat, schrieb Al-Saaed: "Die Terrororganisation ist zu einer verabscheuungswürdigen Organisation von Verrätern geworden".
Der ägyptische Islamwissenschaftler Saad Eddin Al-Hilali äußerte sich besorgt darüber, dass Biden, wenn er gewählt wird, in die Fußstapfen Obamas treten und die Islamisten unterstützen wird. Al-Hilali forderte die Ägypter auf, sich vor den Islamisten zu hüten, "die zuvor von Obama unterstützt wurden und nun von Biden unterstützt werden". Biden, sagte er, "wird Obamas Marsch vollenden, aber ich möchte die Ägypter daran erinnern, dass Ägypten den politischen Islam abgelehnt hat [indem es den ägyptischen Präsidenten Mohammed Morsi, ein Mitglied der Muslimbruderschaft, von der Macht entfernt hat]. Jetzt steht Ägypten fest auf seinen eigenen Füßen und sagt Nein zum Schwarzhandel mit Religion".
Auch die ägyptische Medienpersönlichkeit Mustafa Al-Faqi äußerte sich besorgt über die Möglichkeit, dass eine Biden-Regierung die Muslimbruderschaft umarmen würde. "Biden unterstützte das Vorgehen Obamas, der den Islamismus in der Region verbreiten wollte", sagte Al-Faqi. "Obama sah die Muslimbruderschaft als Teil der nationalen Opposition. Das ist Unsinn."
Die Saudis und Ägypter sind kaum die einzigen Araber, die sich Sorgen über eine erneute Allianz zwischen einer von den Demokraten geführten Regierung und den Islamisten machen.
Mehrere arabische Politologen und Kolumnisten, insbesondere am Golf, haben sich ähnlich geäußert. Die Botschaft, die sie an Biden und die Demokraten senden, lautet: Wir wollen nicht in die schlechten alten Zeiten zurückkehren, als die US-Regierung sich mit islamistischen Terrorgruppen verbündet hat.
Diese Araber sind entschlossen, die Islamisten daran zu hindern, in Ägypten an die Macht zurückzukehren oder ihre Köpfe in anderen arabischen Ländern zu erheben. Es bleibt abzuwarten, ob die künftige US-Regierung bei diesen Bemühungen kooperieren wird.

Quelle: "ARABER_BIDEN:MUSLIMBRÜDER"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 06.12.2020 19:03:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 06.12.2020 19:03
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