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"FIASKOKRATIE"

"FIASKOKRATIE"

12.03.2021 18:50

"Multiples Organversagen“ ist ein aus der Medizin bekannter Begriff. Deutschland könnte man ein multiples Staatsorganversagen attestieren, das mit Corona nun im Endstadium angelangt ist. Für andere einflussreiche Kräfte der Gesellschaft gilt diese Diagnose nicht minder. Medien, Justiz sowie das, was landläufig als „die Wissenschaft“ verstanden wird, leisteten, was die Glaubwürdigkeit betrifft, ihren Offenbarungseid. Derartige Vorkommnisse ziehen sich durch die jüngste Geschichte Deutschlands wie ein roter Faden. Rückblickend könnte man eine Reihe von Ereignissen nennen, die das heutige Totalversagen antizipiert haben. Das Bild eines „failed state“ zeichnete sich in seinen Umrissen schon länger ab und nähert sich jetzt in Corona-Zeiten seiner Vollendung. (von Roberto J. De Lapuente)
"Unmut über die „Masken-Raffkes“, wachsende Unzufriedenheit mit dem Pandemie-Management: Die Stimmung der Bevölkerung kippt. Der Wind dreht sich gegen die CDU.
Es läuft gerade gar nicht gut für die Union. Zwei Abgeordnete der Bundestagsfraktion werden als „Masken-Raffkes“ entlarvt, Gesundheitsminister Jens Spahn vermasselt den kostenlosen Schnelltest-Start und sorgt damit wohl endgültig dafür, dass immer mehr Menschen die Nase voll haben vom Krisenmanagement der Bundesregierung.
In einer aktuellen Civey-Umfrage auf Focus.de hat sich erstmals seit Beginn der Pandemie der Trend umgekehrt. Demnach sind mehr Bürger „sehr unzufrieden“ oder „eher unzufrieden“ als „sehr zufrieden“ und „eher zufrieden“. Am 8. März sah das Ergebnis der Online-Umfrage so aus: 56 Prozent Unzufriedene gegen 32 Prozent Zufriedene und 11 Prozent Unentschiedene.(Günther lachmann)
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Die gescheiterte Republik - Die Coronakrise ist eine Phase des Totalversagens von Medien, Demokratie, Politik und unserem Verständnis von Wissenschaft.


Einige Tage vor der letzten Ministerpräsidentenkonferenz diskutierten die Medien schon mal den großen Testangriff durch. Die Bundesregierung, so hieß es, wolle jedem Bundesbürger zwei Schnelltests die Woche einräumen. Diese seien kostenlos und werden von medizinischem Fachpersonal durchgeführt. Zwei wöchentliche Tests für mehr als 80 Millionen Bürger: Im schlimmsten Falle ergibt das 160 Millionen Tests pro Woche. Ein Test benötigt im Regelfall 15 Minuten: Ergibt also 2,4 Milliarden Testminuten. Das wiederum sind umgerechnet fast 4.600 Jahre, in denen getestet würde. Und das wöchentlich!
Durchgerechnet hat das freilich niemand. Dabei ist das eine Milchmädchenrechnung, die schon andeutet: Hier galoppiert der Wahnsinn. Dann wurde jedoch die wöchentliche Taktung halbiert: Ein Test pro Woche darf es sein. Also nur knapp 2.300 Jahre in der Woche. Um den Realitätsbezug war es ja schon lange schlecht bestellt. Aber Woche für Woche werden die Ansagen und Pläne hanebüchener. Dieser durchschlagende Irrsinn ist Ausdruck eines vollumfänglichen Versagens. Dies war schon vor der Pandemie programmiert. Jetzt aber schlägt es voll durch.
Ein Versagensbericht
Walter van Rossum hat vor einigen Wochen einen Versagensbericht vorgelegt. „Meine Pandemie mit Professor Drosten. Vom Tod der Aufklärung unter Laborbedingungen“ nannte er ihn. Vermutlich verkauft sich so ein griffiger Titel besser, als einfach nur „Versagensbericht“ drüberzuschreiben. Doch genau das ist dieses Buch: Es skizziert umsichtig und beredt, wie in sämtlichen Bereichen des öffentlichen Raumes Strukturen, Pläne und Selbstverständlichkeiten versagten und sich nüchterner Verstand verabschiedete.
Die letzten zwölf Monate lassen sich nicht ohne einen Hinweis auf ein akutes Medienversagen thematisieren. Die Publikative hat versagt, sie hat als Korrektiv abgewirtschaftet und kein pluralistisches Bild der Abläufe und Erkenntnisse vermittelt.

Zuletzt hat ein Journalist in die Süddeutsche Zeitung sogar gefordert, dass Boris Reitschuster, einer der letzten kritisch hinterfragenden Journalisten, aus der Bundespressekonferenz entfernt werden sollte. Wahrscheinlich entspricht er nicht der Vorstellung vom Tunnelblick, auf den sich die Gilde verständigt hat.
Passend dazu hat die Demokratie versagt, das Parlament hat an die Ministerpräsidenten übergeben und so einen Corona-Rat legitimiert, der verfassungsrechtlich gar nicht vorgesehen ist. Die Politik hält dabei still, sie guckt zu, wie das System endgültig versagt. Die Versagerinnen und Versager von der Presse haben wenig Elan darüber zu informieren, sie organisieren ihr eigenes Fiasko und helfen „der Wissenschaft“ dabei, „die Wahrheit“ zu verbreiten.
Was indes „die Wissenschaft“ sein soll, fehlt in dieser Vermittlung. Christian Drosten? Lothar Wieler? Die Wissenschaft ist ja ein großes Feld, Teilbereiche davon sind die Medizin und die Virologie. Diese Fächer sind aktuell gemeint, wenn von „der Wissenschaft“ die Rede ist. Zu der gehören aber auch Soziologen, Psychologen oder Sportmediziner — um nur einige zu nennen. Die betrachten Lockdown und Kontaktbeschränkungen allerdings ganz anders, viel differenzierter und vielschichtiger. Gehören die jetzt nicht mehr zu jener Wissenschaft, die uns die Weisheit mit kleinen Löffeln serviert?
Die vorpandemische Fiaskokratie, die jetzt durchbricht
Wenn auch die Wissenschaft als solche nicht scheitert, so doch die allgemeine Vorstellung davon, wie Wissenschaft funktioniert. Plötzlich geht es nicht darum, dass Menschen verschiedener Interpretationen des aktuellen Geschehens miteinander ringen:

Man denkt sich Wissenschaft nun hierarchisch, einer „von oben erwählten“ Wahrheitsdelegation darf niemand mit konträren Betrachtungen in die Quere kommen.
Die Wissenschaftsfunktionäre der Stunde: Auch sie haben sich — um es mal wissenschaftlich auszudrücken — in dieser unwissenschaftlichen Interpretation von Wissenschaft als Blindgänger erwiesen.
Neulich gab es einen Trend bei Twitter: Staatsversagen. Nach der Ministerpräsidentenkonferenz und der komplizierten Öffnungskonzeption mehrte sich das Gezwitscher darum, dass dieser Staat versagt hat. Das ist euphemistisch. Er hat es schon lange. Bereits in den letzten Monaten, als er lebensfremde Vorstellungen nährte und so tat, als könne man Infektionsgeschehen einfach durchverwalten und so beherrschbar machen. Und vor allem tat er es schon etliche Jahre, bevor das Virus unsere ganze Aufmerksamkeit auf sich zog.
Die Politik hat sich schon über Jahre zum Handlanger wirtschaftlicher Vorgaben degradiert. Und die Medien lassen schon seit geraumer Zeit ihren kritischen Biss vermissen. In einem Strategiepapier der US-amerikanischen Seuchenschutzbehörde CDC von 2007 steht, dass dem Vertrauensverhältnis zwischen Medien und Rezipienten im Pandemiefall eine große Rolle zukomme — aber das Grundvertrauen in die Medien war schon seit Langem, schon weit vor Corona erodiert.
Die Fiaskokratie begleitet uns also schon lange. Aber ihr vollumfängliches Versagen schlug erst in den letzten Monaten so richtig durch. Es zeigte sich, dass sich Politik, Medien und damit die Demokratie in eine ideologische Realitätsferne verabschiedet haben, in der alle so tun, als hätten sie die Zügel noch in der Hand und seien Master of the Universe. Diese Verblendung war auch schon vorpandemisch bekannt. Aber nun, mit der Drastik der letzten Monate ist dieser Niedergang erst so richtig zu spüren.
Das Leben geht weiter im failed state

Es war uns schon immer bewusst, dass in diesem Land etwas den Bach runtergeht. Ganz egal, wohin man schaute: Es wurde auf Verschleiß gefahren, dem Verfall anheimgestellt und neuer Schwung unterlassen. Ganze Stadtteile wurden als verloren betrachtet, Infrastruktur verwilderte, innere Sicherheit wurde zum Luxus.
Wären die Machenschaften krimineller Clans ebenso hartnäckig verfolgt worden wie unmaskierte Kinder am Rodelberg: Mancher Bürger hätte sich sicherer gefühlt.
Walter van Rossums Buch ist insofern die Fortsetzungsgeschichte einer Republik, die sich für das breit angelegte Scheitern ihrer selbst entschieden hat — und die auch nicht gewillt ist, aus diesem Modus der Agonie auszusteigen. Wir fielen ja nicht aus einem Idyll in die Pandemie: Wir gerieten aus dem Mangel, der selbstgerechten Ignoranz und einer Unterlassungsmentalität in diese Krise.
Daher konnte nur das große Scheitern folgen, wir wurden zwangsläufig mit der Tatsache konfrontiert, dass wir in einem failed state leben, einer Versagensgesellschaft, die in harten Zeiten nicht mit kühlem Kopf und sachlicher Kompetenz rechnen darf, sondern mit der Auflösung der Ordnung, mit der Prekarisierung von Rechtsnormen und der Etablierung eines Moralismus‘, der jeden, der dieses Scheitern zur Diskussion stellt, als gefährlichen Gegner brandmarkt.
Ein Zurück in eine alte Normalität wird es auch nach der Pandemie nicht geben. Die Corona-Jahre bleiben keine Zäsur, sondern werden unsere Art zu scheitern weiter antreiben. Wir haben uns so sehr an das Scheitern gewöhnt, an die Unfähigkeit der politischen Akteure: Diese Präambel kriegen wir aus den bundesrepublikanischen Denkprozessen nicht einfach so weg.
Nein, wir werden weiter vor uns hin wursteln, weiter scheitern — schlechter scheitern. Denn wir sind ein gefallener Staat, eine bananenlose Bananenrepublik, ein Operettenstaat: Das ist die eigentliche Erkenntnis aus unserer Pandemie mit Professor Drosten.

Quelle: "GESCHEITERTE_REPUBLIK"
Jesidisches Mädchen beschreibt Vergewaltigungshölle des IS (von Raymond Ibrahim)

° Jesidische Mädchen wurden im Tausch gegen ein paar Packungen Zigaretten "verkauft".
° "Sie kamen und nahmen sich irgendein Mädchen gegen dessen Willen; weigerte es sich, töteten sie es an Ort und Stelle", sagt "Birvan", die am 22. März 2016 zu Gast in Ja'far Abduls Fernsehsendung "Shabaab [Jugend] Talk" war. Von ihr stammen die folgenden Zitate:
° "Jeder, der an unserem Zimmer vorbeikam und Gefallen an uns fand, sagte einfach: 'Los, gehen wir'."
° "Da waren 48 IS-Mitglieder in dem Haus und wir zwei Mädchen -- zwei Jesidenmädchen."
° "Es war mir egal, ob ich gefasst würde. Beides, Flucht und Tod, war besser, als dort zu bleiben."

Am 22. März 2016 wurde in der von Ja'far Abdul moderierten Sendung "Shabaab [Jugend-] Talk" im arabischen Programm der Deutschen Welle ein auf Arabisch geführtes TV-Interview mit einem jesidischen Mädchen ausgestrahlt, das Gefangenschaft und Sexsklaverei durch den Islamischen Staat erdulden musste.
Die Teenagerin, die unter dem Pseudonym Birvan auftrat, wurde versklavt, als sie 15 Jahre alt war, und durchlitt Monate der Gefangenschaft, bevor ihr die Flucht gelang. Heute ist sie 17. Auf der Grundlage des 40-minütigen Interviews stellt sich ihre Geschichte wie folgt dar:
Jesiden, die aus ihrem vom Krieg verwüsteten Dorf in der Nähe von Tel Affar, Irak, flohen, wurden auf einer Straße von vier Mitgliedern des IS gestoppt. Die Männer schworen, dass den Jesiden kein Leid geschehen würde, wenn sie kooperativ wären und ein paar Fragen beantworten würden; dann dürften sie in Frieden in ihre Häuser zurückkehren. Vom Moderator gefragt, um wie viele Jesiden es sich gehandelt habe, sagt Birvan, dass es ihrer Erinnerung nach nur 95 Männer und ihre Familien gewesen seien – "viele, viele Frauen und Kinder".
Bald darauf seien 17 Fahrzeuge des IS "voller Männer" erschienen. Die Männer wurden aggressiv, kommandierten die Jesiden herum; sie trennten die Männer von den Frauen und führten sie weg – darunter Birvans Vater, ihre Brüder und Onkels. Die Frauen und Kinder wurden in verschiedene Gebäude gebracht und in verschlossene Räume gesperrt.
Die Kämpfer des IS sagten, sie würden die Männer lediglich an einen anderen Ort bringen. Doch kurz nachdem sie verschwunden waren, hörte Birvan viele Gewehrschüsse. "Das Geräusch dieser Schüsse werde ich nie vergessen", sagt sie. Später fand sie die Leiche ihres Vaters. Ihre Brüder und Onkels hat sie nie wieder gesehen; sie ist davon überzeugt, dass sie alle massakriert wurden.
Die Frauen wurden dann an verschiedene Plätze gebracht, wo sie jeweils einige Tage verbrachten. Birvan gelang es, nahe bei ihrer Mutter zu bleiben. Regelmäßig jagten die Mitglieder des IS den Frauen Angst ein, feuerten in die Luft und riefen "Allah Akbar" (Allah ist der Größte "). "Wir alle", sagt Birvan, "drängten uns zusammen und hielten uns in Angst und Schrecken aneinander fest."
Wenn sie versuchen sollten zu fliehen, würden sie sie töten, hätten die Mitglieder des IS den Frauen gesagt, so Birvan. "Meine Mutter hielt mich immer eng an sich fest, aus Angst, sie könnten auch mich nehmen, nachdem sie ihr die ganze Familie – den Ehemann, Kinder und Brüder – weggenommen hatten."
Dieser Tag kam. Birvan sagt, sie und ihre Mutter hätten einander eng umschlungen gehalten und geweint, als der IS sie gezwungen habe, sich voneinander zu trennen. Ihre Mutter und alle anderen Frauen mittleren Alters brachten sie an einen anderen Ort:
"Der schlimmste Moment, an den ich mich erinnere, war der, als meine Hand die meiner Mutter umklammert hatte und dann mit Gewalt gelöst wurde. Dies war das Schlimmste – nicht nur für mich, sondern für all die Mädchen und Kinder. ... Sie erschossen jede Frau, die sich weigerte zu gehen."

Als nächstes wurden alle Jungen über sechs Jahren zu einem Militärtrainingslager gebracht, offenbar, um sie zum Islam zu konvertieren und dann zu IS-Kämpfern auszubilden.
Dann wurde Birvans Gruppe – Mädchen und Frauen im Alter zwischen 9 und 22 – an einen anderen Ort in Mossul gebracht:
"Ich erinnere mich, wie ein Mann, der mindestens wie 40 aussah, kam und sich ein zehnjähriges Mädchen nahm. Als sie Widerstand leistete, schlug er es heftig, traktierte es mit Steinen und hätte es erschossen, wenn es nicht mit ihm gegangen wäre. Alles gegen ihren Willen."
Birvan begegnete dort weiteren 5.000 versklavten jesidischen Mädchen. "Sie kamen immer und nahmen sich irgendein Mädchen gegen dessen Willen; weigerte es sich, töteten sie es an Ort und Stelle."
"Üblicherweise kamen sie und kauften die Mädchen ohne einen Preis. Das heißt, dass sie zu uns Jesidenmädchen sagten: Ihr seid sabiya [Kriegsbeute, Sexsklaven], ihr seid kuffar [Ungläubige], ihr werdet ohne einen Preis verkauft." Sie hatten also keinen Wert, was erklärt, dass Jesidische Mädchen im Tausch gegen ein paar Packungen Zigaretten "verkauft" wurden.
"Jeder, der an unserem Zimmer vorbeikam und Gefallen an uns fand, sagte einfach: 'Los, gehen wir'."
Auch Birvan kam an die Reihe, ein Mann sagte "komm mit". "Ich weigerte mich und leistete Widerstand. Er schlug mich brutal." Er kaufte sie und zwang sie in sein Haus, das vormals Jesiden gehört hatte. Dort musste sie ihm zu Diensten sein, um zu überleben.
Nach ihm gefragt, sagt Birvan: "Er war wirklich verkommen, wirklich übel. Wenn man ihn sah, da gab es keinen Unterschied zwischen ihm und einem wilden Tier. Tiere haben sogar mehr Barmherzigkeit in ihrem Herzen als die [Leute des IS]."
Als Ja'far Abdul nach weiteren Einzelheiten ihrer täglichen Erfahrungen fragt, ist Birvan dies sichtlich unangenehm. Immer wieder macht sie Pausen und wiederholt nur das Wort "Vergewaltigung". An einer Stelle sagt sie: "Da waren 48 IS-Mitglieder in dem Haus und wir zwei Mädchen – zwei Jesidenmädchen." Sie sagt dies, wie um zu sagen: "Benutz dein Vorstellungsvermögen".
Sie erzählt, wie ihre Freundin einmal in einen Nebenraum gebracht wurde: "Man kann nicht begreifen, was dort geschah!" Sie hörte, wie ihre Freundin ihren Namen rief und schrie: "Bitte hilf mir, rette mich!"
Ihr einziger, immer wiederkehrender Gedanke war: "Was haben diese Kinder – oder ich – Böses getan, um all dies zu verdienen? Ich habe meinen Vater und meine Brüder verloren, selbst meine Mutter wurde mir weggenommen. ... Wir waren nur Kinder. Jedes Mädchen, das älter als neun war, wurde von ihnen mitgenommen und vergewaltigt."
Sie habe viermal versucht, Selbstmord zu verüben, sagt Birvan. Einmal nahm sie 150 Pillen, die sie in dem Haus gefunden hatte – was es für welche waren, wusste sie nicht. Sie erlitt eine Vergiftung, starb aber nicht. Abdul fragt, ob irgendjemand sie zum Krankenhaus gebracht habe. "Welches Krankenhaus?! Sie haben mich nur noch mehr geprügelt!"
Birvan versuchte auch, Benzin zu trinken und schlitzte sich die Pulsadern auf. "Das Leben war ein Alptraum", sagt sie.

Bei Reisen wurden jesidische Frauen gezwungen, Burkas zu tragen, vor allem, um zu verdecken, wer sie waren. Sonst nötigten sie die Mädchen, sich spärlich zu bekleiden. "Alles war einfach für sie."
Gefragt, ob es einen Alltag gab, sagt Birvan: "Jeden Tag starb ich hundert Tode. Nicht nur einmal. Jede Stunde starb ich, jede Stunde. ... An den Schlägen, an dem Elend, an der Folter."
Schließlich gelang es ihr zu fliehen: "Nur deshalb, weil ich so entschlossen war, dass es mir egal war, ob ich gefasst würde. Beides, Flucht und Tod, war besser, als dort zu bleiben."
Andere jesidische und sonstige nichtmuslimische Frauen, die unter dem Islamischen Staat leben, konnten nicht fliehen; sie hoffen darauf, dass wir sie befreien.

Quelle: "IS_Jesidische_Mädchen"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 12.03.2021 18:50:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 12.03.2021 18:50
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