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"Gute-böse Terroristen" und die "Araber"

"Gute-böse Terroristen" und die "Araber"

01.12.2015 19:32

Saudi-Arabien beklagt sich gegenüber der EU hinsichtlich der Ungleichbehandlung von Terroristen. Zurecht moniert Saudi-Arabien, dass man nicht auf der einen Seite von Russland verlangen könne, in Syrien die gemäßigten Terroristen zu verschonen, die sich liebevoll gegen Assad wendeten, diese aber in Europa als Boten Allahs nicht dulden wolle.


In einem solchen Falle müsse derselbe Standard auch für Europa gelten. Demnach wäre es unstatthaft, die gemäßigte Opposition in Europa zu bekämpfen. Für sie müsse derselbe Schutz gelten, wie für die Kämpfer in Syrien. Hier braucht es eiligst klare Regellungen, nach denen auch die gemäßigten Terroristen in Europa unter denselben Schutz gestellt werden wie die in Syrien.

Saudi-Arabien hat derzeit die Leitung des Menschenrechts UNrats … [Wikipedia] inne, wie man hier nachlesen kann: Menschenrechte – in guten Händen bei UNO? … [Schwarzer Freitag]. Aber Allah sei Dank, wurde diese kleine Petitesse durch unsere Groß-Jubel-Medien nicht besonders hoch aufgehängt. Aus diesem Anlass muss sich Saudi-Arabien, nach bestem Wissen und Gewissen, besonders besorgt zeigen und auf Einhaltung der Menschenrechte achten, derzeit nicht nur lokal, sondern auch global.

Generell teile man die große Sorge mit dem Westen, wonach es nicht angehen könne, dass ein barbarisches Russland in völlig menschenrechtsverachtender Weise, nicht zwischen guten und bösen Terroristen in Syrien unterscheide und einfach alles ohne Ausnahme plattmache, was dort unbefugt mit Waffen herumlaufe. Besonders besorgt zeigt sich Saudi-Arabien bei der Einhaltung von Menschenrechten in Europa, da man gleiche Tendenzen dort erkennen könne wie bei den Russen in Syrien, die mangelnde Differenzierung.

Exakt die Sorge darum führt zur heutigen Intervention. Im konkreten Fall geht es um die weltweite Gleichbehandlung gemäßigter Oppositioneller. Saudi-Arabien machte dazu den Vorschlag, dies anhand des Kalibers zu bestimmen, mit denen die gemäßigten Oppositionskräfte unterwegs seien. Saudi-Arabien plädiere dafür, unterhalb von 9 mm alles als „gemäßigt“ durchgehen zu lassen. Ergänzend könne man die Halsabschneider noch anhand bestimmter Praktiken der moderaten oder extremen Opposition zuordnen. Sofern sich die besagte Klientel bei den Kopfabschneidungen an Saudi-Arabien orientierten (ein Schwert, ein Hieb, Kopf ab), wie es dort traditionell und bewährt praktiziert werde, sei das alles mit den Menschenrechten und dem Koran vereinbar und deshalb begrüßenswert.


Verabscheuungswürdig sei es in der Tat, wenn man hier mit Taschen- und Küchenmessern zu Werke gehe und sich minutenlang am Hals des Delinquenten zu schaffen machen müsse, um nach langer körperlicher Anstrengung endlich Kopf von Rumpf getrennt zu bekommen. Als ebenso besorgniserregend könne man den anschließenden Umgang mit den zweigeteilten Körpern betrachten. Kochtöpfe gehörten eher zum vormenschlichen Kannibalismus und hätten in einer modernen Kultur nichts verloren. Das alles sei nicht nur stümperhaft sondern wahrlich barbarisch, zu verabscheuen und nicht mit den Menschenrechten in Einklang zu bringen. Solche Extrem-Terroristen gehörten bekämpft und beseitigt. In Fachkreisen sieht man diese Belehrung durch Saudi-Arabien als eindeutigen Hinweis darauf, dass sie den IS als bedrohlich einstufen, auch wenn sie ihn, aus hier nicht näher zu erläuternden Gründen, von Anbeginn an finanzieren.

An dieser Latte müsse sich nun Europa selbst messen lassen, wenn es um die Einhaltung der Menschenrechte nach moderner arabischer Lesart gehe. Man könne nicht einseitig die berechtigte Schonung gemäßigter Terroristen in Syrien einfordern und gleichzeitig dieselben in Europa verfolgen wollen. Ein derartiges Verhalten sei verwerflich und zweierlei Maß in dieser Sache müssten ausgeschlossen bleiben, denn es liefe allen demokratischen Gepflogenheiten zuwider. Deshalb sei es Gebot der Stunde, dass Saudi-Arabien, in seiner aktuellen Funktion, besonders Europa zu diesem Thema scharf ermahne. Die Gleichbehandlungsgrundsätze seien zwingend zu beachten und zu gewährleisten.[/b]

Quelle: "Menschenrechte der UNO"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 01.12.2015 19:32:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 01.12.2015 19:33
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