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"Finanzkriminelle"

"Finanzkriminelle"

18.02.2016 16:00

"Glauben sie in der Politik NICHTS, bis es nicht offiziell dementiert ist". (Otto von Bismarck)
Die Ukraine ist trotz Milliardentropf des Europäischen Unsinns pleite. Der Machtkampf zwischen Poroschenku und Jazenjuk soll die ausufernde Korruption vertuschen. Trotz der "milden Gabe" von 20 Milliarden € seitens der EU, damit seitens der "deppaten Steuerzahler" haben die ansässigen Oligarchen kein Interesse das Land aus dem Dreck zu ziehen und gibt es Oberwasser für die Ostukraine und somit Fortsetzung des alten Krieges.
EU=„Ehrliche Unberechenbarkeit“
(rjhCD6149)


Die “armen, armen” Finanzkriminellen: Banken in ganz Europa verzeichnen drastische Kurseinbrüche – auch in Deutschland.
Jetzt fordern ihre Vorstände Hilfe von EZB-Chef Draghi. Ihre Befürchtung: “Wenn die Zentralbank nicht eingreift, kollabieren erst einzelne Institute – und dann das ganze System”.


Es ist jedes Mal dasselbe: Das Unvermeidliche wird so lange wie möglich in die Zukunft zu schieben versucht.
Sicherlich kann man das bis zu einem gewissen Punkt machen, doch ist das Unvermeidliche nun mal nicht zu vermeiden: Das hochkriminelle verzinste Schuldgeldsystem geht seinem Ende entgegen.
Das ist aber nicht das Einzige, was seinem Ende nah ist. Auch das deutsche, hochkriminelle Unrechtssystem, bezüglich Politik, Justiz usw. steht vor dem Ende.
Zurück zum Geld:
Mit Einführung des Bretton-Woods-Systems wurde der Dollar Weltleitwährung. Wenn ein Land die Weltleitwährung besitzt, kann es sich in dieser Währung verschulden und notfalls durch die Notenbankpresse den Wert der Währung aushöhlen.
“Der Dollar ist unsere Währung, aber Euer Problem”, erklärte John Connally noch 1971 vollmundig, damals US-Finanzminister unter Richard Nixon. Wenn die USA sich da nur nicht täuschen!


Problem für den Petrodollar: Der Iran will sein Öl für Euro verkaufen
Der Iran kann sich nach dem Ende der Sanktionen aussuchen, in welcher Währung er für Öl bezahlt werden will.
Mit der Entscheidung für den Euro rückt der Iran noch näher an seine Handelspartner in Europa heran.
Den ersten Schritt in diese Richtung hatten Russland und China unternommen. China bezahlt bereits russisches Öl in seiner eigenen Währung Yuan.
Damit wird ein globaler Kreislauf durchbrochen, wonach bisher Ölproduzenten erhaltene Dollars des öfteren (neutral formuliert) in US-Kapitalanlagen unterbrachten.
Das Geld verblieb also im Dollar-Raum, womit der Dollar für diese Länder noch wichtiger wurde.
Jetzt erhält Russland chinesische Yuan, und kann damit chinesische Waren in Yuan bezahlen, ohne Wechselkursrisiko.
Auch in den gerade vor wenigen Tagen neu geschlossenen Lieferverträgen des Iran, u.a. mit französischen Abnehmern, soll der Iran hineingeschrieben haben, dass als Zahlungsbedingung der Euro und nicht mehr der Dollar akzeptiert wird.
Dies dürfte mehr als Sinn haben. Die europäischen Abnehmer sind geographisch ohnehin im Euro-Raum angesiedelt, und da der Iran sowieso vor hat, größtenteils seine Industriegüter in Europa einzukaufen, zahlt er diese auch in Euro und hat kein Währungsrisiko mehr.
Doch auch bei diesen Neuverträgen dürfte ein guter Teil des Grundes im USA-Bashing liegen. Man hat offenbar die Schnauze voll, von der selbsternannten Weltmacht und Weltpolizist Obama.
Kürzlich veröffentlichte die staatliche iranische Ölgesellschaft „National Iranian Oil Co“: man erwarte von Indien die Rückzahlung noch offener Öl-Schulden in Euros.
Indien, bzw. indische Öl-Abnehmer, sollen dem Iran noch insgesamt 6 Milliarden US-Dollar schulden. Man erwarte, so das Statement, die Zahlung dieser Summe in Euros.
Zitat: „The pending payments now total to over $6 billion which Iran has agreed to receive in installments over the next six months.
The Central Bank of Iran (CBI) has informed India that the installments should be made in euro because Iran will not be able to undertake dollar settlements through the US financial system.
Iran will be opening or re-activating euro accounts with Indian banks and would like to have the money transferred from refiners into these accounts.
Essar Oil and Mangalore Refinery and Petrochemicals Ltd (MRPL) is likely to be asked to clear its outstanding of close to $3 billion first.
Russland plant eigenen Richtwert für Erdöl
Russland arbeitet an einem eigenen Richtwert für seine Ölverkäufe. Dieser soll die bestehende Bindung an den „Benchmark“ Brent ablösen.
Der Schritt könnte einschneidende Folgen für die Weltleitwährung Dollar und die globale Dominanz der USA nach sich ziehen.
Bislang gilt bei der Abrechnung russischen Öls der Richtwert für die Nordseesorte Brent, welcher in Dollar notiert.
Das andere weltweit anerkannte Instrument stellt die ebenfalls am Dollar orientierte Richtmarke WTI dar.
Solange Öl über Brent und WTI gehandelt wird, herrscht eine permanente Nachfrage nach Dollars.
Ein in Rubel notierender Benchmark wäre deshalb nicht nur ein Schlag gegen die Weltleitwährung Dollar, sondern auch gegen die Macht der USA.
Marko Kolanovic, der Chef der Derivate- und Quant-Strategie von JPMorgan, hat in den vergangenen Monaten die Entwicklungen am Finanzmarkt so genau vorhergesagt, dass er von der Nachrichtenagentur Bloomberg in Anspielung auf den Zauberer aus “Der Herr der Ringe”-Filmen als „Gandalf“ bezeichnet worden ist.
Man sollten daher genau darüber nachdenken, was er in seiner neuesten Studie zum Aktienmarkt, den weltweiten Notenbanken und Gold schreibt.
Laut Marco Kolanovic hat die Trendwende in der US-Geldpolitik zu einer starken Aufwertung des US-Dollar geführt und damit die Emerging Markets und etliche Bereich der US-Wirtschaft schwer unter Druck gebracht.
„In Folge dessen erleben die weltweiten Märkte nun einen „negativen Vermögenseffekt“, der das Risiko enthält, dass er zu einer Rezession führt.
Dieser negative Vermögenseffekt niedriger Rohstoffpreise und eines starken Dollar in Kombination mit der Konjunkturabschwächung in China könnte vergleichbar sein mit der 2008er/09er-Krise“, schreibt der Finanzprofi.
Rückenwind für Gold
Seit geraumer Zeit wir eine Erhöhung des Anteils von Gold empfohlen. Der Grund: das Edelmetall würde von der Sorge der Investoren vor einer weltweiten Rezession ebenso profitieren, wie von einer US-Notenbank, die zu einem schwächeren Dollar führen werde.
In einem unwahrscheinlichen Szenario, dass wir einen zwischenzeitlichen Vertrauensverlust in die Notenbanken sehen werden, wird Gold wahrscheinlich ebenso profitieren.
Dass genau diese von Kolanovic als unwahrscheinlich erachtete Szenario inzwischen eingetreten ist, dürfte unter Finanzexperten bekannt sein.


Quelle: "Finanz"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 18.02.2016 16:00:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 18.02.2016 16:01
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