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"Arroganz"

"Arroganz"

14.03.2016 19:23

Trotz starker Stimmenverluste - Arroganz der "Volksparteien" ungebremst oder:
Hochmut kommt vor dem Fall
Montag, 14.03.2016 - 10:30 Uhr - Solidarität mit Tatjana Festerling:
Ein Auslandskommentar der schweizer NZZ: "Warnsignal nach Berlin"
"Die grossen Parteien müssten umdenken, doch wenig deutet darauf hin, dass sie es tun. ... Die zweite mögliche Antwort ist ein empörter Aufschrei in Medien und Politik über die Bedrohung durch die «rechtspopulistische» AfD. Diese wird zusammen mit ihren Wählern weiterhin aus dem politischen Diskurs ausgegrenzt. CDU und SPD klammern sich an die Hoffnung, auch nach neuerlichen Verlusten noch genug Gewicht im Bundestag aufzubringen, dass es wieder für eine grosse Koalition reicht. Die Machtverhältnisse bleiben unverändert, doch die Legitimationsbasis schrumpft, und die Spannungen und die Unzufriedenheit in der Bevölkerung nehmen zu. Das zweite Szenario ist aller Erfahrung nach das wahrscheinlichere. Doch für ein Umdenken wäre es nicht zu spät."
EU=„Europäischer Unsinn“
(rjhCD6149)


EDIT: Montag, 14.03.2016 - 13:15 Uhr - Solidarität mit Tatjana Festerling:
Eine hübsche Zusammenfassung zum gestrigen Wahl-Ereignis, der Klatsche gegen etablierte Parteien-Diktatur, liefert Wolfgang Herles und fragte zugleich nach Angie. Anmerkungen zu einem Wahlabend in der Provinz
"Der Wähler hat ein Tänzchen gewagt. Aber Frau Gräfin kann nicht tanzen. Sie ward heute Abend nicht einmal gesehen, ...".
Wir ergänzen aus dem Stones-Text, "Where will it lead us from here"? The Rolling Stones - Angie
EDIT: Montag, 14.03.2016 - 13:00 Uhr
Weitere Kommentare der Auslandspresse zusammengefaßt: "Niederschmetternder Schlag gegen Merkel" EDIT: Montag, 14.03.2016 - 12:00 Uhr Um die Authentizität eines «rechtspopulistischen» Wahlkreises (auch in BW !!!) zu beurteilen, muss man zunächst wissen, wo er sich befindet. Glücklicherweise ist es möglich, seine genaue Lage anzugeben


Quelle: "Festerling"
Quo vadis, SPD?
Bis auf die personalisierte Ausnahmewahl in Rheinland-Pfalz, bei der die SPD-Ministerpräsidentin Malu Dreyer vorne lag, wurden die Sozialdemokraten bei den Landtagswahlen von den Wählern erneut übel abgestraft. In Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt verloren sie jeweils etwa zehn Prozentpunkte bei den Wählerstimmen.

Es gab zwei Sorten Wahlen am Abend des »Superwahltages«, des 13. März 2016: Die personalisierten und die nicht personalisierten Wahlen. Oder man könnte auch sagen: Die personalisierten und die politischen Wahlen. Da, wo ein starker und beliebter Amtsinhaber antrat, nämlich in Baden-Württemberg und in Rheinland-Pfalz, konnte er gegen den Trend der eigenen Partei gewinnen. So konnte der bereits amtierende Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Grünen in Baden-Württemberg nach ersten Hochrechnungen um etwa acht Prozent verbessern.
Dasselbe gelang in Rheinland-Pfalz der amtierenden SPD-Ministerpräsidentin Malu Dreyer, wenn auch in bescheidenerem Umfang (plus 1,6 Prozent). Das war's dann aber auch schon.
Bei den nicht personalisierten Wahlen stürzten SPD und Grüne größtenteils dramatisch ab. Die Grünen verloren in Rheinland-Pfalz etwa zehn Prozent, in Sachsen-Anhalt etwa 1,9 Prozent. Nach ersten Hochrechnungen landeten sie in beiden Bundesländern nur noch bei etwa fünf Prozent und mussten beinahe um den Einzug in den jeweiligen Landtag zittern.
Den deutlichsten Unterschied zwischen personalisierten und politischen Wahlen sah man jedoch bei der SPD: Minus 10,1 Prozent in Baden-Württemberg (Forschungsgruppe Wahlen, 18.10 Uhr) und minus zehn Prozent in Sachsen-Anhalt (Infatest dimap, 18 Uhr). Werte, die sich im Laufe des Abends verfestigten.
Da kann man nur fragen: Quo vadis, SPD? Wohin gehst du? Um diese Frage zu beantworten, muss man erst einmal betrachten, wo die Partei eigentlich herkommt – nämlich von ganz weit oben, und zwar sowohl quantitativ als auch qualitativ. Politisch, moralisch und demoskopisch liegt die Messlatte bei der SPD deutlich höher als bei anderen Parteien.
Was zum einen am Namen „Sozial-Demokraten“ liegt und zum anderen an den überlebensgroßen Vorbildern von Willy Brandt bis Helmut Schmidt. Während diese Kanzler und Parteivorsitzenden heute als Markenkern der SPD gelten, wird dieser von Leuten wie Sigmar Gabriel im Eiltempo aufgezehrt. Zurück bleibt nur eine leere Hülle, die mit Gott-weiß-was gefüllt wird, nur nicht mit sozialdemokratischen Inhalten. Nicht zufällig wirken die heutigen Führungsfiguren neben Brandts überlebensgroßem Denkmal in der SPD-Parteizentrale wie Gartenzwerge.


Quelle+weiterlesen: "SPD"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 14.03.2016 19:23:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 14.03.2016 19:23
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