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"Inkompetenz"

"Inkompetenz"

23.03.2016 21:38

Eine wachsende Zahl belgischer Muslime lebt in isolierten Ghettos, die von Armut, Arbeitslosigkeit und Verbrechen geprägt sind. In Molenbeek liegt die Arbeitslosenrate bei etwa 40 Prozent. Auf der Suche nach Jugendlichen, die nichts zu tun haben, rühren radikale Imame dort aggressiv die Werbetrommel für den Dschihad gegen den Westen.
"Wenn wir diese Leute [europäische Beamte] kontaktieren oder unsere Leute zu ihnen zu Gesprächen schicken, dann reden wir im Grunde genommen mit ... Kindern. Sie zeigen keine Initiative, sie wissen nicht, was vor sich geht. Sie leugnen die Wirklichkeit. Es muss für sie beängstigend sein, zuzugeben, dass ihr Land gerade von einer fremden Macht übernommen wird", sagt ein amerikanischer Geheimdienstoffizier.
"Aus Syrien zurückgekehrte Kämpfer sind eine große Gefahr. ... Es ist völlig unglaublich, dass unsere Regierung ihnen die Rückkehr gestattet. ... Jede Regierung des Westens, die sich weigert [sie einzusperren], ist moralisch mitschuldig, wenn eines dieser Monster eine Bluttat verübt. ... Solange wir die Kontrolle über unsere nationalen Grenzen nicht zurückerlangen, sind unsere Bürger in Lebensgefahr", so der niederländische Parlamentsabgeordnete Geert Wilders.
„ISLAM“ ist Friede oder ISLAMISMUS und Dschihad
(rjhCD6149)


Die Terroranschläge auf den Flughafen und die Metro in Brüssel werfen einmal mehr ein Schlaglicht auf Belgiens schmähliche Rolle als Europas Rückzugsraum für Dschihadisten.
Dafür, dass Brüssel, die politische Hauptstadt Europas, gleichzeitig zu Europas Dschihadistenhauptstadt geworden ist, sind mehrere Faktoren verantwortlich, die zwar jeder für sich eine Rolle spielen, gleichwohl aber auch miteinander zusammenhängen.


Belgiens Problem mit dem radikalen Islam geht auf die 1960er Jahre zurück, als der belgische Staat, um an billige Arbeitskräfte zu kommen, die Masseneinwanderung aus der Türkei und Marokko forcierte. Später kamen Einwanderer aus Ägypten und Libyen dazu.
Die Fabriken machten schließlich dicht, doch die Migranten blieben und gründeten Familien. Heutzutage gehören die meisten Muslime in Belgien zur dritten oder vierten Generation von Nachkommen der ursprünglichen Migranten. Während viele belgische Muslime in die belgische Gesellschaft integriert sind, sind es viele andere nicht.
Eine wachsende Zahl von belgischen Muslimen lebt in den Randgebieten der Städte – isolierten Ghettos, die von Armut, Arbeitslosigkeit und Verbrechen geprägt sind. In Molenbeek liegt die Arbeitslosenrate bei etwa 40 Prozent. Auf der Suche nach Jugendlichen, die nichts zu tun haben, rühren radikale Imame dort aggressiv die Werbetrommel für den Dschihad gegen den Westen.
SALAFISMUS
Wie in anderen europäischen Ländern wenden sich viele Muslime in Belgien dem Salafismus – einer radikalen Form des Islam – zu; der Ruf nach einem gewaltsamen Dschihad im Namen Allahs, gegen alle Ungläubigen, stößt auf offene Ohren.
Der Begriff "Salafismus" basiert auf dem arabischen Wort salaf, das so viel wie "Vorgänger" oder "Ahne" bedeutet und sich auf Mohammed bezieht. Salafisten führen ihren Ursprung auf Saudi-Arabien, den Geburtsort Mohammeds, zurück. Sie verherrlichen eine idealisierte Vision dessen, was sie für den wahren, ursprünglichen Islam halten, wie er von den frühesten Generationen von Muslimen praktiziert wurde, darunter Mohammed und seine Weggefährten und Anhänger im siebten und achten Jahrhundert. Das Ziel des Salafismus ist es, in der heutigen Zeit eine reine Form des Islam wiederzuerschaffen.
Für den modernen, säkularen und pluralistischen Staat birgt dies ernsthafte Probleme. Im niedersächsischen Verfassungsschutzbericht von 2013 wird Salafismus wie folgt definiert: eine "politische Ideologie", deren Anhänger im Islam "nicht nur eine Religion" sehen, "sondern auch ein rechtliches Rahmenprogramm für die Gestaltung aller Lebensbereiche: Von der Staatsorganisation über die Beziehungen zwischen den Menschen bis ins Privatleben des Einzelnen."
Wie es in dem Bericht weiter heißt, werden "die demokratischen Grundsätze der Trennung von Staat und Religion, der Volkssouveränität, der religiösen und sexuellen Selbstbestimmung, der Gleichstellung der Geschlechter sowie das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit" vom Salafismus abgelehnt.
Obwohl Salafisten nur einen kleinen Teil von Europas wachsender muslimischer Gemeinschaft ausmachen, sind die Behörden in Sorge darüber, dass unter jenen, die sich von der Salafiideologie angezogen fühlen, viele junge Muslime sind, die für Aufrufe zur Gewalt im Namen des Islam empfänglich sein könnten.

Inkompetenz der Behörden?
Bei mindestens fünf dschihadistischen Terroranschlägen der letzen 24 Monate gab es eine Verbindung nach Belgien. Im Mai 2014 griffen Dschihadisten das Jüdische Museum in Brüssel an. Im August 2015 verübte ein Dschihadist mit Verbindungen nach Molenbeek einen Anschlag im Personenzug Amsterdam-Paris. Im Januar 2015 führte die belgische Polizei eine Razzia gegen Dschihadisten in der belgischen Stadt Verviers durch.
Im November 2015 kam heraus, dass zwei der acht Dschihadisten, die die Anschläge von Paris verübt hatten, aus Brüssel stammten. Am 18. März 2016 nahm die Polizei Salah Abdeslam fest, einen französischen Staatsbürger marokkanischer Herkunft, der an den Pariser Anschlägen beteiligt war. Er war seit Monaten auf der Flucht. Am 22. März haben Dschihadisten erneut in Brüssel zugeschlagen.
Nach den Anschlägen von Paris im November 2015 hatte der belgische Ministerpräsident Charles Michel gesagt: "Es gibt fast immer eine Verbindung nach Molenbeek. Das ist ein gigantisches Problem. Neben der Vorbeugung sollten wir uns auch mehr um die Strafverfolgung kümmern."


Quelle+weiterlesen: "Salafismus"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 23.03.2016 21:38:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 23.03.2016 21:38
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