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"Hijab"

"Hijab"

26.11.2017 20:50

Die Firma Mattel präsentiert neuerdings eine Barbie-Puppe mit einem Hijab. Sie ist der US-Fechterin Ibtihaj Muhammad nachempfunden, die bei den Olympischen Sommerspielen 2016 mit dem islamischen Kopftuch antrat. „Ibtihaj inspiriert Mädchen und Frauen allerorten dazu, sich über Grenzen hinwegzusetzen“, teilte der Hersteller mit. Die neue Barbie solle demonstrieren, „daß Mädchen alles können“. Die Formulierung gibt ein Beispiel, wie geschäftliche Interessen und linker Emanzipationsjargon sich nahtlos miteinander verbinden und dieser sich beliebig auf archaische Kulturtechniken übertragen läßt.
Mit der Synthese aus Kommerz, Fortschrittsideologie und vorsäkularer Religionsausübung entsteht eine Gegenkraft, welche die westlichen Gesellschaften und Lebenswelten von innen durchdringt und verändert. Denn vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung drängt die Frage sich auf, in welche Richtung die Grenzen sich verschieben beziehungsweise überwunden werden, wenn Fetische der westlichen Massenkultur durch islamische Beifügungen umcodiert werden.
Publikum soll überzeugt werden: Islam gehört zu Deutschland
Die Beispiele dafür mehren sich. Seit Juni können Smartphone-Nutzer aus 69 neuen Emojis wählen, darunter ein Icon mit Kopftuch, das von einer 16jährigen Schülerin aus Wien, die aus Saudi-Arabien stammt, kreiert wurde. Das Time Magazine wählte sie unter die 30 einflußreichsten Teenager der Welt – zusammen mit einem Nachwuchs-Model und dem Sohn eines Hollywood-Stars. Zu den „Frauen des Jahres 2017“, die das amerikanische Glamour-Magazin erkor, zählt die kopftuchtragende Muslima Linda Sarsour, die per Twitter forderte, Islam-Kritikerinnen wie Ayaan Hirsi Ali „den Hintern zu versohlen“ und „die Vagina wegzunehmen“ – und zum Entzücken der Linken und Liberalen eine Trump-Gegnerin ist.
Die britische Supermarktkette Tesco inszeniert in einem Werbespot eine multireligiöse Harmonie, indem sie weihnachtliches Ambiente mit Kopftuch-Frauen verbindet. Die Computerfirma Apple setzt sich in einem Werbefilmchen für „Vielfalt“ und „Inklusion“ ein und eröffnet den Vorstellungsreigen ihrer Mitarbeiter demonstrativ mit einer jungen Kopftuch-Dame. Diese Bildsequenzen, die millionenfach konsumiert werden, sollen das Publikum unterschwellig davon überzeugen, wie selbstverständlich, ja organisch der Islam zu Deutschland, zu Europa, zum abendländischen Westen inzwischen gehöre.
".......und die nächste Polizistin trägt eine blaue Burka mit Edelweisemblem......." (rjh)
(rjhCD6149)


Lautloses Einsickern

Manipulative Scheinwelten
Das sind nicht nur Weichzeichnungen der Wirklichkeit, es sind manipulative Scheinwelten. Dahinter stecken zunächst ganz profane Geldinteressen. Zur Mobilisierung neuer Käuferschichten zitiert und profaniert die Werbeindustrie auch christlich-abendländische Symbole und Traditionen. Aus Gründen der Pietät mag man das bedauern, doch politisch ist es unproblematisch, weil die Kommunikation auf der Grundlage eines säkularen Selbstverständnisses stattfindet. Die Annahme, in gleicher Weise die Elemente und Symbole der islamischen Religion in das Zeichensystem des Alltags und der Massenkultur integrieren zu können, ist dagegen ein sträflicher Irrtum, weil diese einen politischen und gesellschaftlichen Machtanspruch symbolisieren.
Man bietet ihm die Gelegenheit, sich im öffentlichen Raum zu präsentieren und auszubreiten. In hiesigen Medien werden Hijab, Niqab und Burka mit dem Kopftuch einer Oma vom Lande oder der Queen verglichen und sogar als Zeichen weiblichen Selbstbewußtseins und der Emanzipation dargestellt. Der Islam-Kenner Hamed Abdel-Samad schrieb dazu auf Facebook: „Die Fahne des politischen Islam und des Patriarchats auf dem Kopf eines Kindes als Zeichen von Toleranz, Selbstbestimmung und Diversität zu verstehen ist der Tiefpunkt einer gescheiterten Integration und einer Gesellschaft, die nicht mehr weiß, wo sie steht!“
Ausbleibender Widerspruch
Wie weit dieser „Geistschwund im Fortschritt“ (Hans-Peter Raddatz) bereits gediehen ist, zeigt ein Kommentar des Welt-Autors Alan Posener, der mit dem Foto eines Hijab-Mädchens garniert ist. Posener behauptete pauschal, Deutschland sei „durch die Einbindung in den internationalen Kapitalismus, durch Wandlung zum Einwanderungsland weltoffener, freundlicher, moderner und wettbewerbsfähiger geworden“. Nur Tage später klagte derselbe Autor über einen „arabischen Rassismus auf deutschem Boden“, weil die kuwaitische Fluglinie, die vom Flughafen Frankfurt abhebt, israelische Staatsbürger vom Transport ausschließt und ein deutsches Gericht das für gesetzeskonform hält. Eine kohärente Denkweise kann man solchen Verkündern der Weltoffenheit wahrlich nicht nachsagen.
Wir behaupten, in einer Wissensgesellschaft zu leben. Die Spezialisierung des Wissens aber geht mit einem Kenntnisverlust der eigenen kulturellen Grundlagen einher. Nur zu gern sind die Menschen deshalb bereit, sich die Illusion einer interkulturellen und -religiösen Wertegemeinschaft zu eigen zu machen. Der ausbleibende Widerspruch gegen die forcierte Präsentation des Hijab hat unterschiedliche Motive, sie reichen von Autosuggestion bis zum doktrinären Zwang. Der Feminismus hat sich zu Tode gesiegt, doch die Natur rächt sich.
Die Aufhebung der Geschlechterrollen führt zu neuen Frustrationen, die das Patriarchat, das unter islamischem Vorzeichen zurückkehrt, klammheimlich rehabilitieren. Für den Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, sind jene Feministinnen, die trotzdem gegen den Hijab protestieren, eine zu vernachlässigende Größe. Seine „härtesten Gegner sind diejenigen, die auf Basis des Islamhasses eine andere Republik schaffen wollen“. Mazyek kann sich darauf verlassen, daß die naheliegende Frage, ob auf islamischer Basis irgendwo eine „Res Publica“ existiert, die diesen Namen verdient, vom „Geistschwund des Fortschritts“ blockiert wird.
(JF 48/17)
Quelle: "Barbie-Hijab"
Pyeongchang 2018: Politische Spiele? - Russland verdient eine andere Behandlung (p.b. Maria Lourdes)

Der Präsident des Organisationskomitees der Olympischen Winterspiele 2018, Lee Hee-beom, hat seinen besonderen Wunsch geäußert, die russische Nationalmannschaft begrüßen zu dürfen.
„Die russische Mannschaft kann nur unter ihrer nationalen Flagge antreten. Wir glauben alle, dass unsere Mannschaft zu den Olympischen Spielen 2018 fährt und dort unter ihrer Flagge antritt“, sagte Russlands Sportminister Pawel Kolobkow.
In seiner Sitzung vom 5. bis zum 7. Dezember soll das Internationale Olympische Komitee (IOC) entscheiden, ob die russische Nationalmannschaft an den Winterspielen 2018 im südkoreanischen Pyeongchang teilnehmen darf oder nicht. Und je näher dieser Tag rückt, desto mehr baut Washington den Druck auf den IOC-Präsidenten Thomas Bach und seine Kollegen aus.

Doping ist kein speziell russisches Problem und wird politisch gegen Russland instrumentalisiert. Das Budget der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) übersteigt nicht 50 Mio. Dollar pro Jahr. Auch die summarischen Kosten der Dopingbekämpfung in der Welt betragen rund 230 bis 260 Millionen Dollar jährlich. Es ist ein Hundertstel von dem Preis der Übertragungslizenz für alle Wettkämpfe, wenn sie von großen Rundfunkanstalten übertragen werden. Es ist ein Nichts. Ein Nichts ist es auch gegenüber den Risiken, die durch Dopingfälle für dieselben Sponsoren entstehen, weil ihr Ansehen geschädigt wird.
Inzwischen hat Russland für die Bekämpfung des Dopings bereits viel geleistet. Der Präsident des Olympischen Komitees Russlands, Alexander Schukow rief dazu auf, die russische Anti-Doping-Agentur (Rusada) die Vollmachten zurückzugeben, weil die Organisation völlig reformiert worden sei, eine neue Leitung habe und komplett unabhängig von der Regierung sei. Die russische Regierung hat die Finanzierung für die russische Antidopingagentur Rusada augestockt. Demnach sind für die Jahre 2017, 2018 und 2019 insgesamt rund 1,6 Milliarden Rubel (umgerechnet etwa 26,9 Millionen Euro) vorgesehen, das sind etwa 556,7 Million Rubel (8,9 Millionen Euro) jährlich geplant sein. Jetzt fließen die Riesensummen nicht nur in den Sport, sondern auch in die Dopingbekämpfung. Keiner ist in Russland an einem schmutzigen Sport interessiert.
Aber Rusada bleibt laut der jüngsten Entscheidung der WADA suspendiert. Die zwei Forderungen der WADA haben offenbar einen politischen Charakter. Erstens erkenne Russland die Ergebnisse des Berichts von Ermittler Richard McLaren weiterhin nicht an, sondern bestreite nach wie vor, dass es staatlich organisiertes Doping im Land gegeben habe. Zweitens würden die russischen Verantwortlichen die Urinproben der Sportler unter Verschluss halten.
Russlands Präsident Wladimir Putin hatte gesagt, dass in Russland niemals ein staatliches Doping-System aufgebaut worden sei. Zugleich betonte er, dass das russische Ermittlungskomitee und die Staatsanwaltschaft ihre Untersuchungen zum Doping-Skandal zu einem logischen Ende führen würden. Ende November 2016 hatte Putin ein Gesetz über die strafrechtliche Verantwortung für die Anwendung von Doping bei Sportlern verabschiedet. Demnach soll Doping mit einer Geldstrafe von bis zu 300.000 Rubel (umgerechnet rund 4.500 Euro) und einem Arbeitsverbot im Sportbereich für drei Jahre oder Haftstrafe von bis zu einem Jahr geahndet werden.
Die internationale Sportgemeinschaft soll „saubere“ russische Sportler unterstützen, die Opfer schwerer Dopingvorwürfe geworden sind, erklärte der Trainer der norwegischen Biathleten, Siegfried Mazet. „Ich kann nicht verstehen, warum nur ein einziges Land beschuldigt wird und dabei alle Sportler pauschal betroffen sind”, so Mazet.
Swetlana Schurowa, Eisschnelllauf-Olympiasiegerin und heute Abgeordnete der Staatsduma, könne sich keine Eishockey-Meisterschaft ohne die russische Mannschaft bzw. keinen Wettbewerb im Eiskunstlauf ohne die gegenwärtig beste Eiskunstläuferin der Welt Jewgenija Medwedewa vorstellen. Was aber die Sperrung einzelner russischer Sportler angeht, darunter der Skilangläufer, denen Doping vorgeworfen wird, setzt Schurowa ihre Hoffnung auf die Anwälte, die die Athleten vor Schweizer Gerichten vertreten. „Sie haben Chancen auf ein positives Ergebnis im Sinne der Aufhebung der lebenslangen Sperre. Die Vorwürfe, die ihnen gemacht werden, wurden von der WADA früher als eigene Fehler der Agentur betrachtet, nun aber werden sie den Athleten selbst angelastet.“
Laut den WADA-Regeln liege die Verantwortung beim Sportler bis zu dem Zeitpunkt, an dem er die Proben in einem versiegelten Glasfläschchen abgegeben, ihre Integrität und Identität in Anwesenheit eines Doping-Kontroll-Offiziers überprüft und ein Papier unterzeichnet habe. Wer trägt in der Nachfolge an der Beschädigung der Proben die Schuld? Jedenfalls sicher nicht der Sportler. Es kann beim Transport, bei der Analyse der Proben ein Fehler unterlaufen, nicht mehr aber durch die Sportler. Jedoch wird es jetzt ausgerechnet ihnen angelastet. Sie werden bei nicht erwiesenem Doping disqualifiziert. „Zu meiner Zeit wurden solche Sachen im Gericht leicht gewonnen“, fuhr die Olympiasiegerin fort.
Dennoch rollt die Skandalwelle weiter. Die WADA-Beamten sind zu weit gegangen, indem sie dem Ex-Direktor des Russischen Anti-Doping-Zentrums Grigori Rodtschenkow Glauben geschenkt haben, der in die USA wegen der in Russland gegen ihn erhobenen Anklage geflüchtet war. Die russischen Ermittler erklärten, sie hätten das Kontrolllabor in Sotschi genau untersucht. Das Loch in der Wand, durch das nach Rodtschenkows Angaben Proben ausgetauscht worden seien, existiere nicht. Auch das Öffnen der Sicherheitsverschlüsse von Dopingproben-Fläschchen sei nicht möglich – anders als vom WADA-Ermittler unterstellt, schreibt Neue Zürcher Zeitung. Rodtschenkow ist in seiner Abwesenheit wegen der Amtsüberschreitung verurteilt worden. Er soll Sportlern verbotene Dopingmittel gegeben haben, die er für Vitamine ausgab.
Offenbar gibt es Menschen, die Russland wegen seines Erfolgs bei den Olympischen Spielen in Sotschi beneiden. Es gibt auch viele Kräfte, die den Sport zum politischen Mittel missbrauchen. Man handelt nicht mit gerechten Mitteln. Zweifel an der unabhängigen Untersuchung von angeblichem Doping russischer Sportler hat der Schweizer Anwalt Emmanuel Kilchenmann. Aus Sicht des Schweizer Anwalts gibt es einen gezielten Druck auf Russland. Im Westen herrsche ein Denken vor, das Russland kritisch sehe, was sich auch in dem Fall zeige. Es ist schon erstaunlich, dass man im Vorfeld der Olympischen Spiele etwas rausgibt.
Die Bekämpfung des Dopings setzt sich aus zwei Komponenten zusammen. Die erste ist sichtbar, gleich der Spitze des Eisbergs. Sie fällt auf und hat einen öffentlichen Charakter: Kontrolle und Verhängung von Sanktionen. Den unsichtbaren Teil des Eisbergs machen Vorbeugung, Vermittlung von Regeln, Veränderung der Mentalität des Sportlers aus.
Der zweite Faktor ist die Verwerflichkeit des Dopings als einer sozialen Erscheinung. In Europa ist schon vorgekommen, dass die Gesellschaft sich von Sportlern abgewandt hat, die der Einnahme von unerlaubten Substanzen überführt wurden. Die russische Gesellschaft ist dagegen infantil. Aber russische Sportler bekommen von dem Staat Vollversorgung in einer Höhe, die sich ein westlicher Sportler nicht mal erträumen kann. In keinem anderen Land weltweit geschieht es so unmittelbar.
Als die alten Griechen im 8. Jahrhundert v. Chr. Olympische Spiele einführten, wollten sie damit symbolisch allen Kriegen ein Ende setzen. Olympische Spiele wurden dazu konzipiert, damit die Menschen Sport trieben, statt Kriege zu führen. Jetzt werden Olympische Spiele leider zunehmend als eine Waffe bei Informationskriegen eingesetzt. Es liegt auf der Hand, dass diese Kampagne gegen den russischen Sport letztendlich das Ziel verfolgt, die baldige Präsidentschaftswahl in Russland zu beeinflussen. In Übersee glaubt man offenbar, dass die Russen wegen der Enttäuschung über die mangelhaften Ergebnisse ihrer Sportler in den letzten Jahren auf einmal misstrauisch gegenüber ihren Machthabern werden.
Dadurch wird jedoch vor allem der Geist der Spiele betroffen. Falls sich eine Sportveranstaltung in eine Streitigkeit zwischen verschiedenen Ländern verwandelt, was tatsächlich leider passiert, wenn Sportlern ihre Medaillen ungerecht entzogen werden, vermehrt sich dadurch die Feindseligkeit in der Welt. Es ist höchste Zeit, an die alten Griechen zu denken.

Quelle: "Olympia-2018"

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  • Erstellt von meineHeimat In der Kategorie Allgemein am 26.11.2017 20:50:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 26.11.2017 20:57
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