Suche Rezepte für Hausmannskost, aus Ur- und Omas Küche
[b][/b]
[i][/i]
[u][/u]
[code][/code]
[quote][/quote]
[spoiler][/spoiler]
[url][/url]
[img][/img]
[video][/video]
Smileys
smile
smile2
spook
alien
zunge
rose
shy
clown
devil
death
sick
heart
idee
frage
blush
mad
sad
wink
frown
crazy
grin
hmm
laugh
mund
oh
rolling_eyes
oh2
shocked
cool
[pre][/pre]
Farben
[rot][/rot]
[blau][/blau]
[gruen][/gruen]
[orange][/orange]
[lila][/lila]
[weiss][/weiss]
[schwarz][/schwarz]
meineHeimat
Beiträge: 13 | Punkte: 434920 | Zuletzt Online: 25.10.2020
Name
Richard Joseph Huber
E-Mail:
rjh.presse@sbg.at
Geburtsdatum
18. Februar 1950
Beschäftigung
selbständig, fotografieren, schreiben
Hobbies
Garten, Familie, Kräuter, Küche, Lesen, Politik, schreiben, fotografieren
Wohnort
Salzburg
Registriert am:
19.02.2014
Beschreibung
politisch inkorrekt
Benutzer-Blog
Geschlecht
männlich
Landkarte

anzeigen
    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""CORONA_GRETA"" geschrieben. 24.10.2020

      Wie Politik und Medien die ganze Wahrheit über Corona-Tests verschweigen


      Es ist die Aufgabe des Parlaments, wesentliche Entscheidungen zu treffen, und nicht die Aufgabe von Regierungsmitgliedern«, lautet der eindringliche Warnruf von Kubicki.
      Corona-Diktatur droht dauerhaft installiert zu werden
      Auch der Präsident des Verfassungsgerichtshofs Rheinland-Pfalz, Lars Brocker, fährt schwere Geschütze auf und wirft der Bundesregierung die Installierung eines »Corona-Sonderrechtsregimes« vor.
      Dass die Politikelite, wie eine Frau Merkel, ein Herr Söder oder ein Herr Spahn, sich dieser fundamentalen Kritik verweigert und ihr antidemokratisches Wirken trotzdem immer weiter vorantreibt, belegt auch der geplante Ausbau der Sonderrechte für Jens Spahn. Auch dies soll am Parlament vorbei beschlossen werden. Am Wochenende war durchgesickert, dass das Bundesgesundheitsministerium im Eilverfahren die Sonderrechte für Spahn über den 31. März 2021 hinaus verlängern und zudem noch ausbauen will. Dazu soll eine Neufassung des Infektionsschutzgesetzes Spahn dazu ermächtigen, eigenverantwortlich Verordnungen zu erlassen, »soweit dies zum Schutz der Bevölkerung vor einer Gefährdung durch schwerwiegende übertragbare Krankheiten erforderlich ist«, heißt es in dem Entwurf.
      0,05 Prozent »Infizierte« klingt nicht dramatisch genug
      Als Rechtfertigung für diesen totalitären Corona-Staat führen Politik und Medien vornehmlich den sogenannten Inzidenzwert an. Wenn »50 von 100 000« Einwohnern positiv auf Corona getestet werden, erklärt die Politik das Gebiet kurzerhand zum Risikogebiet und verhängt weitreichende Zwangsmaßnahmen. Die Grenze des Inzidenzwertes 50 ist recht willkürlich von der Politik festgelegt worden, eine wissenschaftliche Rechtfertigung dafür ist nicht bekannt. Dass dieser Wert nun auch immer öfter auf 35 herabgesetzt wird, ist rational nicht mehr nachvollziehbar, sondern scheint eher dem Ego der Politik geschuldet zu sein.
      Die wenigsten Bürger haben sich wahrscheinlich bewusst gemacht, was 50 von 100 000 in der Realität bedeutet. Dieser Wert der »Corona-Positiven« beläuft sich nämlich auf 0,05 Prozent – in einem sogenannten Risikogebiet. Stellen Sie sich einmal vor, in der mit apokalyptischer Freude verbreiteten Schlagzeile »Hamburg hat bei den Corona-Neuinfektionen eine kritische Marke überschritten: Der Inzidenzwert überstieg am Montag die Grenze von 50. Jetzt drohen weitere Einschränkungen« würde anstatt der 50 der Wert von 0,05 Prozent stehen.
      Die verbreitete Panik von Politik und Medien würde sich umgehend selbst entlarven und der Lächerlichkeit preisgeben.
      Nun nähern wir uns dem entscheidenden Punkt.
      Nehmen Sie einen Alkoholtest an, bei dem das Gericht anschließend nicht unterscheidet, ob er bei Ihnen 0,1 Promille oder 2 Promille anzeigt? Die verhängten Zwangsmaßnahmen gegen Sie wären identisch.

      Ähnlich verhält es sich mit dem PCR-Corona-Test, der nicht unterscheidet, ob Sie erkrankt sind, Symptome zeigen, eine stationäre Aufnahme im Krankenhaus benötigen oder vollkommen symptomfrei sind und gesund im Wald joggen können. Wenn das Gesundheitsamt Sie als »Infizierten« einstuft, werden Sie unweigerlich zum Adressaten schwerster Grundrechtseinschränkungen (Quarantäne, Reise- und Berufsverbote etc.). Dazu Ihre Familie meist gleich mit. Nahezu alle Labore wissen dann über den Grad Ihrer Corona-Viruslast genauestens Bescheid und melden dies den Gesundheitsämtern weiter. Das Perfide dabei ist, dass das vollständige Testergebnis den Betroffenen dennoch systematisch und flächendeckend verschwiegen wird. Die Behörden wissen also ganz genau, ob Ihre Viruslast so gering ist, dass man Sie weder als »Infizierten« bezeichnen kann, noch, dass eine Gefahr von Ihnen als Virusverbreiter besteht. Dieser Ct-Wert entsteht automatisch bei jedem PCR-Test und liegt allen Laboren ohne jegliche weitere Testungen vor. Der Ct-Wert ist der Hauptbestandteil des Tests, denn er zeigt an, wie viele Runden die PCR laufen muss, bis der hochsensitive Test einen positiven Corona-Befund ergibt. So ist es mittlerweile wissenschaftlich unbestritten, dass ein Ct-Wert von 10–15 auf eine hohe Viruslast hinweist, aber ein Ct-Wert von mehr als 30 als unbedenklich gilt. Viele Labore stoppen die Analyse aber nicht bei 30, sondern führen diese bis zu einem Ct-Wert von 40 durch.
      Selbst in der New York Times werden diese Zusammenhänge nun offen eingeräumt: »Für Aufsehen sorgte in dieser Woche ein Artikel in der ›New York Times‹, der berichtete, dass Testdaten aus Nevada, Massachusetts und New York nahelegen, dass bis zu 90 Prozent der PCR-Tests so hohe Ct-Werte zeigen, dass die Patienten kaum noch Viren hatten. Der Epidemiologe Michael Mina von der Harvard Universität plädiert deshalb dafür, den Ct-Grenzwert auf 30 festzulegen.«
      Selbst in der regierungskonformen Süddeutschen Zeitung findet man einen entsprechenden Artikel. Dort heißt es: »Ob jemand trotz eines positiven Corona-Tests nicht mehr ansteckend ist, kann der sogenannte Ct-Wert zeigen. Dieser Laborwert gibt an, wie viele Zyklen ein PCR-Test durchlaufen musste, um ein positives Ergebnis zu zeigen. Je höher der Wert, desto weniger Virusmenge ist vorhanden. Bei Proben mit viel Virusmaterial schlägt der Test oft schon nach 15 Ct-Runden an. Ab etwa 30 Runden findet sich in der Regel aber kein Virus mehr, das vermehrungsfähig wäre (…) Der Reiserückkehrer Traxel hatte bei seinem Test im September einen Ct-Wert von 40, einen der höchstmöglichen überhaupt. Sein Gesundheitsamt im Rhein-Erft-Kreis zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt. Obwohl er das Amt darauf hingewiesen habe, dass er im März schon erkrankt war, ordnete es erneut eine zehntägige Isolation an. Seine Freundin musste als enge Kontaktperson trotz negativem Corona-Test ebenfalls 14 Tage in Quarantäne. ›Ich verstehe das nicht‹, sagt Traxel.«

      Was in der Öffentlichkeit wenig bekannt ist – in vielen Krankenhäusern arbeiten Ärzte und Krankenschwestern mit einem positiven Corona-Test weiter, wenn der Ct-Wert höher als 30 liegt. Dies bestätigt der Virologe Dittmer aus Essen, der angibt, dass Ärzte mit einem hohen Ct-Wert und einem zusätzlichen Antikörpertest als gesund betrachtet und entsprechend weiter praktiziert hätten.
      Das Robert-Koch-Institut verzeichnet in seinen Lagemeldungen für Deutschland 2020 die Summe von rund 20 Millionen Tests und kommt so auf eine Anzahl von knapp 380 000 »Positiv-Getesteten«. Wie viele Zehn- oder Hunderttausende willkürlich trotzdem mit Zwangsmaßnahmen drangsaliert wurden, ist nicht bekannt. Durch das Beherbergungsverbot zur Herbstferienzeit, was mittlerweile in den meisten Fällen als rechts- und verfassungswidrig von Gerichten aufgehoben wurde, waren Hundertausende vollkommen gesunde Menschen gezwungen, sich und ihre Familien testen zu lassen. Wie viele Bürger dann als »Infizierte« eingestuft wurden, trotz eines widerlegenden Ct-Wertes, ist nicht bekannt. Die Bundesregierung, das Robert-Koch-Institut und die Gesundheitsämter verweigern den Bürgern in vielen Fällen ihre vollständigen Resultate. Medizinische oder organisatorische Gründe gibt es dafür nicht. Eines hingegen wird nun immer deutlicher: Die Zwangsmaßnahmen für Millionen Menschen hätten nach den vollständigen Testergebnissen niemals verhängt werden dürfen.

      Quelle: "CORONA_TEST"?
      Greta und die „Kirche des ökologischen Glaubens“ (v. Thomas Bargatzky)

      In meinem vorausgegangenen Artikel habe ich dargestellt, wie ein vierhundertjähriger Emanzipationsprozess in der westlichen Welt den Typus des totalbefreiten, atomisierten, vereinzelten Einzelnen hervorgebracht hat.[2] Mit diesem Prozess ist das Nachlassen bzw. das Verschwinden der Bindekraft tradierter religiöser und politischer Überzeugungen und die Entstehung ersatzreligiöser Ideologien eng verknüpft.
      Nachdem die totalitären, mit tabula rasa-Methoden wütenden Ideologien des 19. Und 20. Jahrhunderts Bankrott anmelden mussten, sehen wir uns seit den 60er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wiederum im Bann einer gefährlichen, aber raffinierter und global auftretenden Ideologie der von jedweder staatlichen Intervention totalbefreiten Marktkräfte, die zu einem harmonischen „Gleichgewicht“ der Interessen und zu allgemeinem Wohlstand führen sollen. Die „unsichtbare Hand Gottes“ der calvinistischen Wirtschaftstheologie mutierte zur „unsichtbaren Hand des Marktes“ im „Kapitalismus als Religion“ – mit oder ohne Gott.
      Die verunsicherte, nach Orientierung suchende Psyche des totalbefreiten modernen Westlers ist für neue Heilslehren anfällig. Unter diesen Verhältnissen konnte in der westlichen Welt in jüngerer Zeit eine quasi-religiöse „Kirche des ökologischen Glaubens“ entstehen, die Interessen den Weg ebnet, die in einer radikalen Umwandlung sozialer, wirtschaftlicher und kultureller Verhältnisse neue Chancen der Profitmaximierung sehen. Neuester Austrieb dieser „Kirche“ ist die Greta-Bewegung, deren Anhänger und Förderer mit einem fragwürdigen Begriff von Wissenschaft ihrer These der baldigen Klimakatastrophe Glaubwürdigkeit verleihen wollen. Nur wenn man Gretas Botschaft befolgt und den Ausstoß von Kohlendioxid drastisch herunterfährt, könne das Klima gerettet werden.
      Das Kind und seine Botschaft; der bevorstehende Weltuntergang, der nur verhindert werden kann, wenn die Menschen, „umkehren“ und Buße tun (heute: von der Wissenschaft angeleitet CO² einsparen): sehr alte mystische Themen werden im Kreuzzug für die „Klimarettung“ aktiviert. Der vorliegende Artikel versucht, den Wissenschaftsbegriff der Greta-Bewegung auf den Prüfstand zu stellen und das Greta-Phänomen durch seine Einordnung in politisch-ökonomische Trends der letzten Jahrzehnte verständlich zu machen.
      Das göttliche Kind und seine Botschaft

      Die Gestalt des außerordentlichen, göttlichen Kindes kommt in vielen Mythen und Religionen vor. Es wird als Urbild göttlicher Seinssicherheit und Selbstgewissheit gedeutet. Es ist wohl die Antwort auf eine tiefe und universell-menschliche Sehnsucht nach Erlösung durch die göttliche Weisheit des unverdorbenen Kindes. Wie eine Gesellschaft mit diesem Urbild umgeht, verrät viel über ihren psychomentalen Zustand.
      Nehmen wir ein Beispiel. Zur Zeit der Wintersonnenwende, in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember heutiger Zeitrechnung, versammelten sich in Alexandria Gläubige in einem unterirdischen Versammlungsraum. Um Mitternacht fanden Einweihungszeremonien statt. Bei Tagesanbruch verließen die Mysten das Allerheiligste, dabei wurde ihnen die Statue eines Knäbleins als Symbol des neugeborenen Sonnengottes vorangetragen. Sobald die Strahlen der aufgehenden Sonne auf die Gläubigen fielen, brachen sie in den Ruf aus: „Die Jungfrau hat geboren, das Licht nimmt zu“. Schriftliche Zeugnisse für diese Zeremonie lassen auf ihr hohes Alter schließen, das bis in die Jahrhunderte vor Christi Geburt zurückreicht. Mit gutem Grund hat die Kirche das Fest der Geburt des Herrn auf dieses symbolträchtige Datum gelegt.


      (Bildquelle: screenshot-Geolitico)
      Das Mythologem der wunderbaren Geburt des göttlichen Kindes und seiner späteren außerordentlichen Leistungen ist weltweit verbreitet. Nicht nur in Persien, Ägypten und Griechenland begegnen wir ihm, sondern auch im vorkolumbischen Mexiko. Es ist ein Symbol der Erneuerung, der Rückführung der Welt in ihre Ursprünge, aus dem heraus die Menschheit neue Kraft für Gegenwart und Zukunft schöpft. Das Kind tritt in unser Leben ein, wird alsbald auf wunderbare Weise erwachsen, vollendet mit uns seinen Lebenszyklus, bis alles wieder von vorne beginnt, wie die Jahreszeiten. In der Kultfeier wird dieser ewige Zyklus der Erneuerung, des Stirb und Werde, begangen.
      Das Kind in Mythos und Ritus ist aber nur als mythische Figur ein Quell höherer Weisheit und außerordentlichen Könnens. Kein erwachsener Mensch im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte in nichtwestlichen Kulturen der Gegenwart käme auf den Gedanken, in den Verlautbarungen real existierender Kinder Botschaften zu erkennen, die von besserer Weltkenntnis Zeugnis ablegen und denen wir folgen sollten. Das hat sich geändert, jedenfalls in Teilen der westlichen Welt. Begeisterte junge Leute, darunter auch Kinder, demonstrierten im vergangenen Jahr mit der Parole „We believe in science“, wir glauben an die Wissenschaft. „Hört auf die Wissenschaft“, mahnte die damals 16-jährige Greta Thunberg im September 2019 die Mitglieder des US-Kongresses, denn sie beweise, dass der Klimawandel vom Menschen verursacht ist.
      Über Urmenschen, Klimaleugner und wissenschaftliche Beweise
      Gretas Botschaft findet nicht nur bei ihren Altersgenossen Resonanz. Frühmorgens im August 2019 hörte ich gezwungenermaßen im Radio einen Kommentar zu ihrer Reise mit dem Segelboot über den Atlantik nach New York. Gezwungenermaßen, weil ich dort, wo ich wohne, am besten BR 2, BR 5 oder den Deutschlandfunk einstelle, wenn ich mich beim Rasieren schnell über das aktuelle Weltgeschehen informieren möchte. Einer dieser drei Sender muss es also gewesen sein – leider habe ich es mir nicht notiert.
      Mit Empörungsbeben in der Stimme rechnete der Kommentator mit den Greta-Kritikern ab. Wo sind diese Finsterlinge zu finden? Natürlich unter den üblichen Verdächtigen, also in den Reihen der „Rechten“ und „Populisten“. Die würden doch tatsächlich behaupten, dass hinter der ganzen Schulstreik-Kampagne und Gretas Aktivitäten handfeste wirtschaftlich-politische Interessen stünden! „Beweise?“ frug er rhetorisch, um sogleich selbst die Antwort zu geben: „Keine“. Dass aber die junge Dame ihre Reisen quer über die Meere und Kontinente und ihre längeren Aufenthalte in fremden Ländern wohl kaum von ihrem Taschengeld bestreiten kann – diesen Schluss zog der wackere Nachrichtenmann nicht.
      Wer stellt sich gegen Rechte, Populisten und vor Greta und rettet uns vor dem Klimawandel? Die Wissenschaft. Mit quasireligiöser Wortwahl verkündete Stefan Raue, der Intendant des Deutschlandradios im September 2019, nicht jeder Beitrag im öffentlich-rechtlichen Rundfunk müsse hinfort noch die Position der „Klimaleugner“ wiedergeben, denn es gebe kaum noch Wissenschaftler, die den menschengemachten Klimawandel „leugnen“. In der anschließenden Nachrichtensendung tat der Sprecher mit ehrfürchtig-belegter Stimme die Worte des großen Radiovorsitzenden der Zuhörerschaft kund. – Wer solche Staatsmedien hat, braucht kein Wahrheitsministerium mehr.
      Hätte es das Deutschlandradio schon im 19. Jahrhundert gegeben, dann hätte wohl Johann Carl Fuhlrott keine Chance bei dieser Anstalt gehabt. Im Jahr 1856 wurden im Neandertal bei Düsseldorf Knochenfragmente gefunden, die der Lehrer und Naturforscher Fuhlrott korrekt einem Urmenschen zuordnete.
      Fast die gesamte Gelehrtenzunft seiner Zeit lehnte seinen Befund ab, darunter auch der berühmte Pathologe Professor Rudolf Virchow. Bei den Skelettresten aus dem Neandertal, meinte Virchow, handle es sich um Überreste eines kranken Mannes aus jüngerer Zeit. Die leicht gebogenen Oberschenkelknochen, die später als ein spezifisches Merkmal des Neandertalers anerkannt wurden, deutete Virchow als Folgen einer rachitischen Erkrankung. Er beharrte auch dann noch auf seiner Meinung, als sich die Überzeugung durchzusetzen begann, dass man es bei den Funden aus dem Neandertal wirklich mit den Überresten einer Urmenschenart zu tun hat, weil sich auch in anderen Teilen Europas Knochenfunde von der Art des Menschen aus dem Neandertal häuften.
      Wissenschaftler sind sich selten einig, und wenn sich eine Mehrheit unter ihnen doch einmal auf eine bestimmte Position einigt, dann bedeutet dies also noch lange nicht, dass diese Mehrheit auch recht hat. Die Minderheiten-Meinung kann sich als die richtige durchsetzen und anscheinend unerschütterliche wissenschaftliche Wahrheiten können ins Wanken geraten. Die Geschichte der Wissenschaft ist eben nicht nur eine Geschichte des Erkenntnisfortschritts, sondern auch eine Geschichte der wissenschaftlichen Irrtümer.
      Der Streit um den Neandertaler ist ferner ein Beispiel für die durch die Wissenschaftsgeschichte gut belegte Tatsache, dass sich neue Erkenntnisse oft durchsetzen, weil die ältere Wissenschaftler-Generation einfach ausstirbt. Anhänger einer unhaltbar gewordenen Lehrmeinung, wie Virchow, neigen dazu, sich gleichsam an ihre Theorien zu klammern und diese durch neue und immer raffiniertere Überlegungen zu immunisieren und gegen Kritik zu verteidigen. Dies gilt gerade auch dann, wenn neue Theorien und Erkenntnisse von Jüngeren oder von Außenseitern vorgebracht werden.
      Wissen auf Widerruf

      Oft – wie auch im Falle des Streits um den Klimawandel – treten Vertreter bestimmter Interessen mit der Behauptung auf, die Wissenschaft habe dies oder das „bewiesen“. Wissenschaft und Beweis – das strahlt Autorität aus. Dabei ist die unter Nicht-Wissenschaftlern weitverbreitete Meinung, die Wissenschaft liefere für ihre Theorien und Ergebnisse Beweise, ein Irrtum, dem freilich auch viele Wissenschaftler anhängen. Vereinfacht gesagt: Beweise im strengen Sinne gibt es nur in der Logik und der Mathematik.
      Die Erfahrungswissenschaften, von der Physik bis zur Kunstgeschichte, verfügen dagegen über Erklärungs- und Begründungsverfahren, die sich je nach den Erfordernissen und Möglichkeiten des jeweiligen Fachs und seiner Forschungsgegenstände voneinander unterscheiden. Sie bestehen beispielsweise aus Experimenten, Spektralanalysen, der Auswertung von Urkunden im Rahmen von Archivstudien, archäologischen Ausgrabungen und Befundanalysen auch unter Heranziehung naturwissenschaftlicher Techniken, Befragungen und anderen Verfahren der Datenerhebung und Datenanalyse, die mit bereits „gesicherten“ Erkenntnissen und Erfahrungsregeln zu einem Befund führen sollen.
      Wissenschaftliche Erklärungen und Begründungen in den Erfahrungswissenschaften folgen dem Modell des Konditionalsatzes: „Wenn – dann“: Wenn dies und dies und dies der Fall ist, dann folgt daraus das und das. So werden zukünftige Ereignisse vorausgesagt, wie etwa der Zeitpunkt einer Sonnenfinsternis. Historiker erklären auf diese Weise vergangene Entwicklungen wie beispielsweise die Entstehung des Nationalstaates oder Großereignisse wie den Zusammenbruch des Römischen Reichs.
      Der kritische Bestandteil einer erfahrungswissenschaftlichen Erklärung und Begründung ist die Wenn-Komponente, denn hier können höchst unterschiedliche Grundannahmen in das Argument eingehen. Es kann sich um mathematische Gesetze oder Axiome handeln, die selbst oft nicht beweisbar sind, aber der Erklärung notwendig zugrunde liegen müssen, wie etwa die Axiome der euklidischen Geometrie bei Messungen.
      Die Voraussetzungen, die darüber hinaus in historische, wirtschaftswissenschaftliche oder andere erfahrungswissenschaftliche Erklärungen eingehen, sind Erfahrungsregeln, psychologische Annahmen oder ökonomische Gesetze und für selbstverständlich angesehene Sachverhalte, die selbst oft nicht hinterfragt werden. Man muss bei einer Erklärung ja irgendwo beginnen. Ohne von bestimmten Voraussetzungen auszugehen, kann man keine wissenschaftlichen Erklärungen geben.
      Der Knackpunkt ist: Auch bei falschen Annahmen in der Wenn-Komponente kann man in bestimmten Bereichen zu richtigen Aussagen gelangen. Das kann man mit einem einfachen fiktiven Beispiel erläutern. Nehmen wir an, ein aufmerksamer Beobachter stelle fest, dass immer dann, wenn ein Wassersprengwagen durch seine Straße gefahren ist, die Straße hinterher nass ist.
      Nun komme er in einen anderen Stadtteil und sieht, dass die Straße dort nass ist. Er erklärt sich diesen Umstand mit der gut bestätigten Hypothese: „Wenn ein Sprengwagen durch die Straße fährt, dann wird die Straße nass“. Was er nicht weiß: Es hat dort zuvor geregnet. Die Wenn-Komponente enthält also eine falsche – weil nicht zutreffende – Aussage, aber unser Beobachter kann dennoch den Zustand der Straße auf eine ihn zufriedenstellende Weise erklären, obwohl seine Voraussetzung falsch ist.
      Auch Tiefen-Überzeugungen religiöser oder weltanschaulicher Art, die in der Persönlichkeit eines Wissenschaftlers verankert sind oder zu den unhinterfragten Denkvoraussetzungen seines Zeita
      lters gehören, gehen in die Wenn-Komponente einer wissenschaftlichen Erklärung ein, obwohl das den Forschern in der Regel nicht bewusst ist.
      So herrschte noch lange nach der europäischen Entdeckung Amerikas die biblisch begründete Meinung vor, die Welt bestehe aus drei – und nur aus drei – Kontinenten: Europa, Asien, Afrika. Für jeden Sohn Noahs und seine Nachkommen ein Teil. Der neue Kontinent wurde nicht als solcher begriffen, sondern als Bestandteil Asiens. Nur unter erheblichen „theologischen Bauchschmerzen“ konnte man aus den Beobachtungen der Navigatoren und Konquistadoren allmählich die richtigen Schlüsse ziehen, sich dem wahren Charakter des Doppelkontinents stellen und entsprechende Landkarten und Globen anfertigen.
      Um zu unserem Ausgangsbeispiel zurückzukehren: Der Widerstand gegen die Thesen Fuhlrotts lässt sich aus der Überzeugung von der Unveränderlichkeit der Arten herleiten, die im 19. Jahrhundert weit verbreitet war. Man glaubte ja, diese Unveränderlichkeit sei durch die wörtlich zu verstehende biblische Lehre bestätigt. Die Überzeugung von der Unveränderlichkeit der Arten beherrschte das allgemeine Bewusstsein so sehr, dass auch Wissenschaftler, die nicht religiös gebunden waren, sie wie selbstverständlich voraussetzten. Es war ja die Zeit der Auseinandersetzung mit der Evolutionstheorie, die von der Veränderlichkeit der Arten ausgeht.
      Ein weiteres naturwissenschaftliches Beispiel ist die Äthertheorie, die bis in das 20. Jahrhundert hinein eine wichtige Rolle beim Versuch spielte, die Ausbreitung elektromagnetischer Wellen zu erklären. Das Licht und andere elektromagnetische Wellen sollen sich gemäß dieser Theorie im Äther ähnlich wie Schallwellen in der Luft ausbreiten. Aufgrund der Einstein’schen speziellen Relativitätstheorie wissen wir, dass es keinen Äther gibt. Dennoch konnten Wissenschaft und Forschung seit dem 17. Jahrhundert, als die Äthertheorie aufkam, mit zahlreichen Erkenntnissen auf den Gebieten der Optik und Elektrotechnik aufwarten, auch wenn die Grundannahme dieser Erkenntnisse, also die Existenz eines Äthers, falsch ist.
      Wir tun also gut daran, Behauptungen, die Wissenschaft habe dies oder das „bewiesen“, grundsätzlich mit Vorsicht zu begegnen, gerade auch dann, wenn sie in der medial durchgesetzten Meinung eine große Rolle spielen. Die Erfahrungswissenschaften liefern keine unumstößlichen Wahrheiten, sondern Wissen auf Widerruf, das grundsätzlich von neuen Erkenntnissen abgelöst werden kann.
      Wenden wir nun diese Erwägungen auf das Problem der mutmaßlich vom Menschen verursachten Erderwärmung an. Dabei maße ich mir keine fachliche Kompetenz in Sachen Erderwärmung an, da ich weder Physiker noch Meteorologe bin. Meine Überlegungen stützen sich allein auf allgemein bekannte Tatsachen, methodische Regeln und Erwägungen.
      Ist der vom Menschen verursachte CO²-Ausstoß am Treibhauseffekt und der Erderwärmung schuld? Bekanntlich macht der Anteil des Kohlendioxids nur 0.03 – 0,04 Prozent des Gesamtvolumens der Erdatmosphäre aus. Ein verschwindend geringer Teil davon ist vom Menschen gemacht, aber ein großer Teil der Wissenschaftler operiert, vereinfacht gesagt, mit dem Konditionalsatz: „Wenn Menschen mit ihrer Landwirtschaft und Industrie vermehrt CO² ausstoßen, dann erwärmt sich die Erde“.
      Der vom Menschen verursachte CO²-Ausstoß kann dafür verantwortlich sein, muss es aber nicht. Aus der Feststellung des Befunds folgt eben nicht, dass auch die Prämisse richtig ist. Eine Vielzahl von anderen Faktoren können für den Befund verantwortlich sein, etwa Veränderungen in der Intensität der Sonneneinstrahlung oder der Stellung der Erdachse. In diesem Sinne hat beispielsweise ein 1971 erschienenes Buch für Aufsehen erregt, in dem eine neue Eiszeit vorhergesagt wird. Wir müssen ferner auch die im Sinne der sogenannten Chaos-Theorie „chaotische“ Struktur der Erdatmosphäre und des Klimas berücksichtigen.
      Klima und Chaos
      Man unterscheidet zwischen linearen und nichtlinearen Systemen. Der spätere Zustand eines linearen Systems lässt sich vorausberechnen, wenn man die Parameter der Körper bestimmen kann, die sich in ihm bewegen: Masse, Bewegungsrichtung und Geschwindigkeit eines Körpers im dreidimensionalen Raum. Ein Spiel mit Billardkugeln oder unser Sonnensystem sind Beispiele für lineare Systeme, Erde und Mond bilden ebenfalls ein lineares System. Der stabile Zustand solcher Systeme verändert sich in der Regel nur durch eine Einwirkung von außen. Dies wäre beispielsweise dann der Fall, wenn ein Himmelskörper von erheblicher Größe in die Nähe der Erde gelangen oder gar auf ihr einschlagen sollte. Der stabile Rhythmus der Bewegungen von Erde und Mond um den gemeinsamen Schwerpunkt würde dann empfindlich gestört werden.
      Als nichtlineare Systeme gelten dagegen so unterschiedliche Dinge wie Konjunkturzyklen, das Wetter, aufsteigender Zigarettenrauch und, ganz allgemein, historische Vorgänge. Anders als in linearen Systemen bestehen in solchen Systemen keine langfristigen Gleichgewichtszustände, sondern nur temporär stabile Zustände, zwischen denen das System pendelt.
      Die hohe Zahl unbekannter Parameter, Akteure und die Vielzahl unbekannter Gesetzmäßigkeiten sorgen dafür, dass sich Veränderungen und deren Verlauf in nichtlinearen Systemen nicht präzise vorhersagen lassen. Kleinste Bewegungen können größte Wirkungen haben. Der sogenannte „Schmetterlingseffekt“, also das beinahe schon sprichwörtliche Beispiel des Flügelschlags eines Schmetterlings, der Wirbelstürme auslösen kann, die ganze Städte verwüsten, ist ein populäres, aber treffendes Beispiel. Auch das Klima ist ein Beispiel für solch ein chaotisches System.

      Es kann also im Prinzip nicht ausgeschlossen werden, dass ich die Erderwärmung vorantreibe, wenn ich in mein Auto steige und den Zündschlüssel drehe. Es könnte aber auch ganz anders kommen: Ich könnte damit den Vormarsch der Gletscher auslösen. Der Meteorologe Edward Lorenz, der Entdecker des Schmetterlingseffekts, formulierte es in einem bahnbrechenden Vortrag 1972 so: „Einerseits kann ein Schmetterling durch seinen Flügelschlag einen Wirbelsturm auslösen. Umgekehrt birgt sein Flattern aber auch die Möglichkeit, daß die Entstehung eines Wirbelsturms verhindert wird und statt dessen die Sonne scheint“.
      Die Vorgänge im Klima beruhen also auf höchst komplizierten, chaotischen Prozessen, die sich wissenschaftlichen Erklärungen nicht so ohne weiteres fügen. Wer daher von sich sagt, er glaube an die Wissenschaft, ist vielleicht nur falsch informiert, was die Möglichkeiten der Wissenschaft angeht, und vertraut ihren stets vorläufigen Erkenntnissen zu unkritisch.
      Wer aber unter der Parole „Wir glauben an die Wissenschaft“ Kinder demonstrieren lässt, will manipulieren: „Wir glauben nur an die Aussagen von Wissenschaftlern, die unseren Vorurteilen und Interessen entgegenkommen. Und wir möchten nicht, dass die Menschen etwas anderes glauben“. Hiermit stellt sich die Frage nach den möglichen Interessen hinter den Forderungen der Klimaretter.
      Ökoreligion und Interessen
      Es wäre das Thema einer eigenen umfangreichen Abhandlung, den vielfältigen wirtschaftlichen und politischen Interessen hinter der neuen Ökoreligion nachzugehen. Das kann an dieser Stelle nicht geschehen, aber man kann Mosaiksteinchen zusammensetzen und versuchen, sich daraus ein Bild zu machen. Was oben dargelegt wurde, gilt natürlich auch für die folgenden Erwägungen: Sie zeichnen ein vorläufiges Bild, es kann auch alles ganz anders sein. Aber es entspricht meinem gegenwärtigen Kenntnisstand und ist nach meinem Dafürhalten plausibel.
      Es ist eine unbestrittene Tatsache, dass seit den 1950er Jahren die überaus einflussreiche, von Ökonomen der University of Chicago verbreitete neokonservative Wirtschaftsphilosophie die radikale Deregulierung der Märkte als Allheilmittel propagiert – jene eingangs erwähnte Ideologie der totalbefreiten Märkte. Ihre praktischen Empfehlungen wurden 1989 im sogenannten „Washington Consensus“ gebündelt. Darunter versteht man ein wirtschaftspolitisches Programm zur Förderung von wirtschaftlicher Stabilität und Wachstum. Es wurde von in Washington ansässigen Institutionen wie dem US-Finanzministerium, dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank unterstützt.

      Mit diesem Wirtschaftsprogramm sind jene immer wieder in die Kritik geratenen Maßnahmen zur „Strukturanpassung“ verbunden, die die in Verschuldung geratenen Staaten immer weiter in die Krise führen, statt ihnen zu helfen: die Gewährung von Krediten und im Gegenzug die Kürzung der Staatsausgaben, der Abbau von Handelsbeschränkungen, die Deregulierung von Märkten und Preisen bis hin zur Abschaffung von Preissubventionen für Nahrungsmittel und andere Grundbedarfsartikel, die Privatisierung öffentlicher Einrichtungen und der Infrastruktur.
      Der radikale Umbau der wirtschaftlichen und sozialen Strukturen Europas, die Schleifung alter Industrien und der Aufbau völlig neuer Produktionssysteme versprechen immense Gewinne für die beteiligten transnationalen Banken, Konzerne und Dienstleister. Die „Schock-Therapie“ des „Washington Consensus“ kann in Europa aber wegen der eingespielten, populären sozialstaatlichen Regulierungs- und Sicherungssysteme nicht so einfach durchgedrückt werden, wie in der Dritten Welt oder in den Ländern des postsowjetischen Raums. Die Verwüstungen im Vereinigten Königreich Margaret Thatchers mit seinen Industriebrachen, der privatisierten Infrastruktur und den gebrochenen Gewerkschaften luden nicht zur Nachahmung ein. In Griechenland hatte man im Namen der Bankenrettung („Euro-Rettung“) mehr Erfolg.
      Um die Bereitschaft zu einer durchgreifenden tabula rasa-Umwandlung bestehender Verhältnisse zu wecken, bietet sich die Methode an, eine Krisenstimmung zu erzeugen. Ein Beispiel ist die gut dokumentierte, künstlich erzeugte „Defizit-Hysterie“ in Kanada im Jahr 1993. Nur durch die Bereitschaft der Kanadier, wohlfahrtstaatliche Errungenschaften abzubauen, hieß es, könne der bevorstehende Finanzkollaps verhindert werden.
      Setzen wir dieses Beispiel zur aktuellen Debatte um die Klimarettung in Beziehung. Das Klima wandelt sich ständig. Das Vorrücken des Eises in Grönland war eine Umweltkatastrophe aus der Sicht der Wikinger; es brachte im 16. Jahrhundert das Aus für Landwirtschaft und Viehzucht und damit das Ende der 500 Jahre alten Siedlerkultur. Heute geht das Eis wieder zurück. Ist es nicht denkbar, dass wir es hier mit einem klimageschichtlich normalen Pendeln zu tun haben, auf das der Mensch keinen Einfluss hat? Und dass die gegenwärtige Erwärmung benutzt wird, um eine Krisenstimmung zu erzeugen, die nach drastischen „Schutzmaßnahmen“ ruft, wie etwa die Schleifung der Flugzeugindustrie oder der deutschen Automobilindustrie im Interesse der sogenannten Elektromobilität?
      Da kommt es freilich ungelegen, wenn beispielsweise der renommierte amerikanische Umweltschützer Michael Shellenberger, der immerhin 2008 vom „Time Magazine“ zum „Hero of the Environment“ ernannt wurde, sich öffentlich für die Klimahysterie der vergangenen 30 Jahre entschuldigt, für die er sich mit in der Verantwortung sieht. Shellenbergers Widerruf trug ihm erwartungsgemäß zahlreiche Anfeindungen ein. In den deutschen Medien wurde er so gut wie totgeschwiegen.
      Die Verunglimpfung der Skeptiker als „Klimaleugner“ zeigt, dass wir es nicht mehr nur mit einem wissenschaftlichen Problem zu tun haben, sondern auch mit einem pseudoreligiösen. Karl Marx bezeichnete bekanntlich den Kapitalismus als Religion der bürgerlichen Gesellschaft, Walter Benjamin sprach vom „Kapitalismus als Religion“. Die „Spiritualität der Märkte“ kann die menschliche Sehnsucht nach Seinsgewissheit jedoch stets nur vorläufig durch das Immer-Mehr des Konsums befriedigen.
      Die „Kirche des ökologischen Glaubens“, mit der Klimarettung als heiliger Handlung, ist der Versuch, die spirituell heimatlos gewordenen Westler einzufangen und für den großen Umbau zu aktivieren. Die Interessenten einer großen Transformation Europas hin zu einer „postindustriellen Gesellschaft“ könnten sich der „Kirche des ökologischen Glaubens“ mit dem Greta-Kult als neuester Ausprägung bedienen, um die soziale Akzeptanz für ihre Ziele zu schaffen.
      Das Handeln des Westens präsentiert sich jedoch als Doppelstrategie der ökologischen Apartheid: Der Norden soll durch neue Industrien und Technologien reicher und sauberer werden und den transnationalen Banken und Konzernen immense Gewinne bescheren, für den Süden sind höhere Armut, höhere Verschuldung und mehr Umweltverschmutzung vorgesehen. Der Export unseres Schrotts zum Abwracken sorge in den Ländern der Dritten Welt ja schon heute für Arbeitsplätze und Einkommen, wie manch zynischer „Experte“ meint!
      Greta ist für den Norden gedacht, nicht den Süden, die „weniger entwickelten Länder“ („less developed countries“, LDGs). Die Begeisterung für Europas neue Klimarettungsreligion hält sich daher dort spürbar in Grenzen: Man weiß genau, wo die Ressourcen (Lithium!) für die Herstellung der „klimafreundlichen“ Produkte der neuen Industrien herkommen und wo diese landen, wenn sie einmal ausgedient haben.
      Mehr noch: Das medial gehypte Auftreten von Kindern und Jugendlichen als Klimaweise in Davos, vor den Vereinten Nationen usw., gibt den Westen in den Augen der nichtwestlichen Welt der Lächerlichkeit preis. Man sieht darin ein Zeichen zunehmender Infantilität der westlichen Gesellschaften: „Das Phänomen Greta steht für die Verblödung unserer Zivilisation“, meint Henryk F. Broder, und diesem Urteil dürften sich die Menschen in den „weniger entwickelten Ländern“ der Welt anschließen.

      In Zeiten kollektiver Krisen drückt man gerne Kindern und Jugendlichen das Banner der totalen Erneuerung in die Hand. Afrikas Kindersoldaten, Maos Rote Garden und Pol Pots Schulkinder, die ihre Lehrer aufhängten: Von den göttlichen Kindern in Mythos und Religion zu den Kindersoldaten säkularistischer Ideologien.
      Bei uns denkt man vorerst nur daran, den Rentnern Führerschein und Wahlrecht zu nehmen, damit sie den Jüngeren nicht länger im Wege stehen. Gretas „Follower“ sollten aber bedenken, dass auch sie einmal älter werden und eine andere Generation nachwächst. Und was dann? Auch Zauberlehrlinge können nicht vorhersagen, wohin die Reise geht, die anzutreten sie uns zwingen wollen und in der Regel werden sie die Geister, die sie riefen, nicht so einfach wieder los.

      Quelle: "KLIMA_CHAOS"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""PARIS"" geschrieben. 20.10.2020

      Lehrer enthauptet: Der politische Islam führt Krieg gegen die westliche Zivilisation


      Geschichtslehrer Samuel Paty (47) ist ein Held unserer Zeit. Ein Lehrer, der seinen Schülern die Meinungsfreiheit erklärte und dieses Wissen mit aktuellen Geschehnissen anschaulich vermittelte – er zeigte Karikaturen von Jesus genauso wie von Mohammed. Im Jahr 2020 kommt dies in Westeuropa jedoch einem Todesurteil gleich.
      Es sind zu nennen, die gutverdienen Heuchler der Amtskirchen, evangelisch wie katholisch, die wie seit Jahrhunderten an der Seite der Herrschenden marschieren, Hauptsache ihre Goldschatullen werden weiter aufgefüllt.
      Nicht fehlen dürfen die Hofnarren der Neuzeit, »Künstler und Aktivisten«, wie Grönemeyer, Campino, Böhmermann, Hayali, Reschke, Restle und wie die ganzen Genossen heißen, die politisch Andersdenkende, die genau vor diesen Gefahren warnen, verleumden, diffamieren und versuchen diese in die gesellschaftliche und berufliche Ächtung zu stoßen.
      Für mich tragen sie alle eine politische wie moralische Mitschuld an der Enthauptung von Paris. Denn eines muss allen bewusst sein, was heute in Paris passiert, wird sich morgen in Berlin ereignen. Frankreich ist aufgrund seiner kolonialen Vergangenheit und der daraus resultierenden offenen Einreisebestimmungen, der Destabilisierung durch muslimische Banden, Deutschland lediglich einige Jahre voraus. Eigentlich waren es an die 20 Jahre negative Entwicklungen, die Berliner Politiker Zeit hatten, aus dem Niedergang des französischen Nachbarn die richtigen Lehren zu ziehen. Doch die Zeit wurde nicht genutzt, vielmehr ist das genaue Gegenteil eingetreten.
      Die verfassungswidrigen Grenzöffnungen seit 2015 (Artikel 16a GG), die nach wie vor anhalten, werden sich für nachfolgende Generationen als eine Büchse der Pandora erweisen. Kinderlose Staatenlenker wie einem Emmanuel Macron und einer Angela Merkel ist es offensichtlich egal, wie Deutschland und Frankreich in 30 oder 50 Jahren aussehen werden. Nach einem feudalen Ruhestand und bestens bewacht bei lebenslangem Polizeischutz, wird ihr Familienname mit ihnen beerdigt werden. Keine Kinder um die man sich sorgt, denen mein ein besseres und ein sichereres Land hinterlassen will, als vor dem eigenen Amtsantritt.
      »Wir alle sind Feiglinge mit Blut an den Händen«

      Der Mord an Samuel Paty war ein Mord mit Ansage. Nachdem der beliebte Lehrer und Familienvater im Unterricht die Jesus- und Mohammed-Karikaturen der Journalisten von Charlie Hebdo zeigte, um seinen Schülern die aktuelle Bedrohung der Meinungsfreiheit durch religiöse Fanatiker aufzuzeigen, wurde der Lehrer Ziel massiver Drohungen.
      Muslimische Schüler und Lehrer verbreiteten Hetze und Beleidigungen über den Lehrer. Dabei handelt es sich nicht einmal um besonders religiöse Islamisten, sondern viele dieser Moslems entstammen der sogenannten Mitte der muslimischen Gemeinschaft der Pariser Vorstadt.
      Ganz gezielt wurden persönliche Daten des Lehrers und Details aus seinem Privatleben veröffentlicht, wie seine Adresse, sein Arbeitsweg zur Schule und wann er aus dem Haus geht.
      Diese Hintergründe stammen aus dem öffentlichen Brief von einem Kollegen an der Schule. Der Kollege des Ermordeten berichtet weiterhin, wie Lehrerkollegen den muslimischen Mob noch unterstützten und genau wie diese die Entlassung des Arbeitskollegen forderten. Samuel Paty wusste um die Gefahr, in der er sich befand. Er wendete sich an die Lehrerkollegen und seine Vorgesetzten, erzählten ihnen von seiner Angst und den Mordaufrufen gegen seine Person. Doch diese ließen ihn schändlich im Stich. Trotz allem ließ Samuel Paty seine ihm anvertrauten Schüler nicht im Stich und absolvierte weiterhin seinen Unterricht.
      Doch die politisch korrekten Vorgesetzten und Kollegen wendeten sich nicht nur von ihm ab, sondern verlangten von ihm, er solle im Angesicht der islamischen Morddrohungen gegen ihn schweigen, um kein Aufsehen zu erregen. Nur ein Lehrerkollege durchbricht nun diese Schweigemauer, in seinem Brief klagt er auch an:
      »Wir sind alles Feiglinge und haben das Blut seines geköpften Hauptes in den Händen.«
      Weiterhin berichtet er, wie genau dieser muslimische Mob nach der barbarischen Enthauptung am helllichten Tage und auf offener Straße nicht etwa seine Hetze bereute, sondern sich an der Mordtat regelrecht erfreute. Passagen aus dem Brief im französischen Orginal können »hier« gelesen werden und mit wenigen Mausklicks im Internet ins Deutsche übersetzt werden.

      Täter kam als Flüchtling – Sicherheitsrisiko Migration
      Der 18-jährige tschetschenische Islam-Terrorist Abdoullakh Abouyezidvitch A. wanderte als Flüchtling nach Frankreich ein und verfügt über eine Aufenthaltserlaubnis und Flüchtlingsstatus. Er war kein Schüler der Schule, sondern wurde offenbar durch die islamistische Hetze zur Tat angestachelt. Der Flüchtling lauerte dem Lehrer nach der Schule auf, verfolgte ihn 400 Meter und griff ihn dann mit einem 30 Zentimeter langen Küchenmesser an. Schlussendlich schnitt der Täter ihm den Kopf ab. Köper wie Kopf weisen zahlreiche Verletzungen auf. Bei der Tat brüllte der Täter »Allahu Akbar«. Nach dem Terroranschlag postete er zudem ein Foto des abgetrennten Kopfes und den Text. »Ich habe einen Ihrer Höllenhunde hingerichtet, der es gewagt hat, Mohammed herabzusetzen.«
      Die »Mutter aller Probleme ist die Migration«, verkündete Bundesinnenminister Horst Seehofer, der längst zum Drehofer degeneriert ist, nachdem in Chemnitz ein Deutscher durch einen Asylbewerber erstochen worden war. Doch genauer hätte der Satz lauten müssen: »Die Mutter aller Probleme ist die muslimische Migration«. Denn mit keiner anderen Glaubensrichtung, mit keinem Flüchtlingsstrom aus nicht-islamischen Herkunftsländern sind auch nur ansatzweise ähnlich schwerwiegende Verwerfungen entstanden wie durch die islamische Einwanderung.
      Durch die unkontrollierte muslimische Masseneinwanderung marodiert auf Frankreichs und Deutschlands Straßen ein hochexplosiver Mob, dessen Merkmale immer wieder dieselben sind: Er ist jung, männlich, muslimisch, gewaltaffin und berufs- wie perspektivlos, und seine toxische Mixtur aus islamistischer Sozialisation und übersteigertem Ehrgefühl wie Männlichkeitswahn entlädt sich in Gewaltexzessen und Terror. Trotz dieser Zustände leugnet die Bundesregierung und der gesamte Mainstream die bitteren Realitäten in Deutschlands und Europas Migrantenvierteln und lässt sich weiterhin von einer Mischung aus Political Correctness, Multikulti-Ideologie und linksgrünem Wunschdenken tragen. Die negativen Entwicklungen des Sicherheitsrisikos Islam betreffen nahezu alle gesellschaftlichen Bereiche.
      Eine weitere Verschlechterung der Sicherheitslage sowie der Rückbau der freiheitlich-demokratischen Grundordnung sind mit diesen Berliner Eliten schon in naher Zukunft zu befürchten.

      Quelle: "PARIS_ENTHAUPTUNG"

      Frankreich: Tod der Redefreiheit (von Guy Millière/ Übersetzung Daniel Heininger)
      ° Paris, 16. Oktober. Ein Geschichtslehrer, der seinen Schülern Karikaturen des islamischen Propheten Mohammed gezeigt und mit ihnen über Redefreiheit gesprochen hatte, wurde enthauptet ...
      ° Ein anderer] Angriff zeigt, dass es ausreichen kann, sich in Frankreich als "unbegleiteter Minderjähriger" zu deklarieren, um überhaupt nicht beobachtet zu werden und trotzdem volle Unterstützung von der Regierung zu erhalten. Der Angriff deutet auch auf eine enttäuschende Note für Dankbarkeit hin.
      ° Jede Kritik am Islam kann in Frankreich zu rechtlichen Schritten führen. Die französischen Mainstream-Medien, die von ihrer eigenen Regierung mit Strafverfolgung bedroht werden, haben offensichtlich beschlossen, niemanden mehr in eine Sendung einzuladen, der Kommentare abgeben könnte, die zu Verurteilungen oder Beschwerden führen könnten. [Der Autor Éric] Zemmour könnte immer noch im Fernsehen auftreten, doch die immer höheren Geldstrafen, die ihm auferlegt werden, zielen darauf ab, ihn zum Schweigen zu bringen und möglicherweise Sender, die ihn einladen, zu bestrafen.
      ° Zu einem Nachrichtenbericht, in dem es hieß: "Der Prozess hat in ganz Frankreich Proteste ausgelöst, wobei Tausende von Demonstranten gegen Charlie Hebdo und die französische Regierung demonstrierten", schrieb der amerikanische Anwalt und Kommentator John Hinderaker: "Wenn Tausende gegen die strafrechtliche Verfolgung mutmaßlicher Mörder demonstrieren, dann weiß man, dass man ein Problem hat."[
      /b]
      [b]Paris, 16. Oktober. Ein Geschichtslehrer, der seinen Schülern Karikaturen des islamischen Propheten Mohammed gezeigt und mit ihnen über Redefreiheit gesprochen hatte, wurde in Conflans-Sainte-Honorine, einer Kleinstadt in einem Vorort von Paris, enthauptet. Der Mörder, der versuchte, die Polizei anzugreifen, die versuchte, ihn festzunehmen, wurde niedergeschossen und getötet, während er "Allahu Akbar" schrie. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war er ein Familienmitglied eines der Studenten. Die Fakten sind noch nicht geklärt...
      Wenige Wochen zuvor, am 25. September, hatte Zaheer Hassan Mehmood, ein 25jähriger Pakistani, zwei Menschen mit einem Beil angegriffen und schwer verletzt. Als er versuchte zu fliehen, wurde er von der Polizei verhaftet. Er war 2018 illegal nach Frankreich eingereist, war vor einem Richter erschienen, um Asyl zu beantragen und in den Genuss des Status eines "isolierten Minderjährigen" zu kommen. Die Informationen, die er dem Richter gab, waren falsch: er hatte gesagt, er sei 18 Jahre alt. Der Richter akzeptierte seinen Antrag und lehnte jede Methode zur Bestimmung seines tatsächlichen Alters ab. Seither wird Mehmood von der französischen Regierung finanziell unterstützt. Sie gewährte ihm Unterkunft, Ausbildung und ein monatliches Taschengeld.
      Kurz vor dem Angriff stellte Mehmood ein Video in einem sozialen Netzwerk ein, in dem er versuchte, seine Tat zu rechtfertigen. Er wollte, so sagte er, Menschen töten, die für die Satirezeitschrift Charlie Hebdo arbeiteten, weil diese die Karikaturen, die den mörderischen Angriff auf die Zeitschrift im Januar 2015 ausgelöst hatten, erneut veröffentlicht hatte. Er wolle das dem Propheten Muhammad angetane Vergehen rächen. Er bekundete seine Loyalität zu Ilyas Qadri, dem Gründer von Dawat-e-Islami, einer Sufi-Bewegung, die behauptet, Gewalt zu verurteilen, auch wenn ihre Mitglieder dennoch Menschen ermordet haben, die sie der Blasphemie bezichtigten.
      Im September hatte sich Mehmood an die alte Adresse der Zeitschrift begeben. Die von ihm verletzten Menschen arbeiteten nicht für Charlie Hebdo, die längst umgezogen war, sondern für eine Dokumentarfilmproduktionsfirma. Sie sind nun für den Rest ihres Lebens entstellt.
      Der Anschlag zeigt auf traurige Weise, dass die Kritik am Islam nach wie vor eine äußerst gefährliche Tätigkeit ist. Jeder, der auch nur im Verdacht steht, es zu tun, kann jederzeit und überall verletzt oder getötet werden. Er zeigt auch, dass man sich entscheiden kann, anzugreifen oder zum Mörder zu werden, auch wenn man keiner als Dschihadisten definierten Organisation angehört oder keine Anzeichen einer Radikalisierung zeigt. Der Angriff bestätigt einmal mehr die Existenz dessen, was Daniel Pipes als "plötzliches Dschihad-Syndrom" bezeichnet hat.
      Der Angriff zeigt zudem, dass Frankreich, wie andere westliche Länder auch, bei der Führung derjenigen, die auf seinem Boden ankommen und um seine Hilfe bitten, abgrundtief nachlässig ist. Ein Mann kann über sein Alter und seine Identität lügen, ohne dass er entdeckt wird und ohne schärfere Kontrollen. Der Angriff zeigt, dass es ausreichen kann, sich in Frankreich als "isolierter Minderjähriger" zu deklarieren, um überhaupt nicht beobachtet zu werden und dennoch volle Unterstützung von der Regierung zu erhalten. Der Angriff legt auch eine enttäuschende Note für Dankbarkeit nahe.
      Die Logik würde es erfordern, dass die Verteidigung der Meinungsfreiheit unverzüglich und einstimmig bekräftigt wird, dass die Regierung angesichts der extremistischen Gefahr, die hartnäckig zu sein scheint, zur Wachsamkeit aufruft und dass strengere Kontrollen derjenigen eingeführt werden, die Asyl beantragen. Keine dieser Verbesserungen hat stattgefunden.
      Am 23. September, zwei Tage vor dem Angriff von Mehmood, wurde in Frankreich in 90 Zeitungen ein Artikel zur Verteidigung der Meinungsfreiheit veröffentlicht. In dem Artikel hieß es, dass "Frauen und Männer unseres Landes von Fanatikern wegen ihrer Meinungen ermordet wurden... wir müssen unsere Kräfte vereinen", fügte er hinzu, "um die Angst zu vertreiben und unsere unzerstörbare Liebe zur Freiheit triumphieren zu lassen". Der Artikel wirkte absichtlich vage. Er erwähnte nicht, wer die Mörder waren oder was sie motiviert haben könnte.

      Am Tag nach dem Anschlag merkten mehrere Kommentatoren an, dass in Frankreich die Liebe zur Freiheit nicht unzerstörbar sei. Sie verordneten Selbstzensur und wagten es, vorzuschlagen – leider "dem Opfer die Schuld gebend" – dass diejenigen, die beschlossen hatten, die Karikaturen neu zu veröffentlichen, für den Angriff verantwortlich seien. "Wenn man Karikaturen neu veröffentlicht", sagte Anne Giudicelli, eine Journalistin, im Fernsehen, "spielt man diesen Organisationen in die Hände. Wenn man bestimmte Dinge nicht sagt, reduziert man die Risiken."
      "Wenn man eine Person provoziert", sagte der Fernsehmoderator Cyril Hanouna, "muss man aufhören. Die Charlie-Hebdo-Zeichnungen gießen Öl ins Feuer".
      Das Fortbestehen der islamischen Gefahr wurde nicht erwähnt, außer von dem Journalisten Éric Zemmour. Ironischerweise wurde Zemmour am Tag des Anschlags zu einer hohen Geldstrafe (10.000 Euro) verurteilt wegen Äußerungen zum Islam im September 2019. Damals hatte er gesagt, dass es in Frankreich "muslimische fremde Enklaven" gebe. Das tut es auch. Mindestens 750 von ihnen. Er stellte auch fest, dass die Angriffe im Namen des Islam nicht verschwunden sind und wahrscheinlich zunehmen werden. Die französische Justiz beschloss, diese Worte als "Aufstachelung zum Hass" zu bewerten.
      Nach dem Hackebeilangriff beantragte niemand eine Verschärfung der Kontrollen von Asylbewerbern, mit Ausnahme wiederum von Zemmour. Er sagte, dass "die unkontrollierte Anwesenheit unbegleiteter Minderjähriger auf französischem Territorium ein sehr ernstes Problem darstellt" und dass "wir unbegleitete Minderjährige in Frankreich nicht mehr willkommen heißen dürfen, solange keine drastischen Kontrollen eingeführt werden". Er erinnerte daran, dass viele selbsternannte unbegleitete Minderjährige über ihr Alter lügen, Verbrechen begehen und sich als "Diebe und Mörder" entpuppen.
      Seine Worte lösten sofort einen massiven Skandal aus. Obwohl er kein einziges Wort über Rasse oder Religion sagte, wurden Dutzende von Anzeigen gegen ihn von "antirassistischen Vereinigungen" eingereicht, und das französische Justizministerium leitete roboterhaft eine weitere Ermittlung gegen ihn wegen "Aufstachelung zum Rassenhass" und "islamfeindlicher Vorurteile" ein. Er wird höchstwahrscheinlich erneut von den Gerichten verurteilt werden.
      Die Fakten beweisen jedoch, dass Zemmour Recht hat. Das Nationale Observatorium für Delinquenz und Strafmaßnahmen (ONDRP), eine Organisation, die die Kriminalität in Frankreich analysiert, veröffentlichte kürzlich Berichte, in denen festgestellt wird, dass 60% der Übergriffe, Morde und gewaltsamen Raubüberfälle, die 2019 in Frankreich begangen wurden, tatsächlich von "unbegleiteten Minderjährigen" begangen wurden. ONDPR veröffentlichte noch eine weitere Studie, aus der hervorgeht, dass in Frankreich durchschnittlich 120 Messerattacken pro Tag vorkommen und dass diese Angriffe von "unbegleiteten Minderjährigen" oder "Flüchtlingen" aus der muslimischen Welt begangen werden.
      Darüber hinaus berichtete die französische Generaldirektion für Innere Sicherheit (DGSI) vor einigen Wochen, dass seit Januar 2015 59 islamistische Angriffe in Frankreich vereitelt wurden. Zu den nicht vereitelten gehören natürlich der Angriff auf Charlie Hebdo, die Morde am selben Tag in einem koscheren Supermarkt, ein Massenmord im Bataclan-Theater, der Mord an Arnaud Beltrame, der sich eine Kugel einfing, um andere zu schützen, die Morde an Pater Jacques Hamel, an Schulkindern und anderen in Toulouse, an älteren Juden in Paris und an mindestens 84 Personen, die sich in Nizza ein Feuerwerk anschauten. Diese Angriffe wurden alle von französischen Muslimen oder von Muslimen begangen, die sich legal in Frankreich aufhielten.
      Die französischen Gesetze ermöglichen es derzeit, so gut wie alles zu verfolgen, was als "Aufstachelung zu Diskriminierung, Hass oder Gewalt gegen eine Person oder eine Gruppe von Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder ihrer Zugehörigkeit zu einer ethnischen Gruppe, einer Nation, einer Rasse oder einer Religion" gilt. Eine offen marxistische Organisation von Richtern, der Richterverband (Syndicat de la magistrature), hat stetig an Einfluss gewonnen und nutzt die geltenden Gesetze, um jegliche Kritik am Islam oder an der Einwanderung zu unterdrücken. Sie arbeitet mit Organisationen wie SOS Rassismus zusammen, die 1984 von Mitgliedern am linken Rand der Sozialistischen Partei gegründet wurde, oder mit der Bewegung gegen Rassismus und für Freundschaft zwischen den Völkern (MRAP), die 1949 von Mitgliedern der Kommunistischen Partei Frankreichs gegründet wurde (die MRAP hieß ursprünglich Bewegung gegen Rassismus, Antisemitismus und für Frieden und entfernte 1989 "Antisemitismus und für Frieden" aus ihrem Namen, als sie sich fast ausschließlich dem Kampf gegen "islamfeindlichen Rassismus" widmete); das Kollektiv gegen Islamophobie in Frankreich (CCIF), das 2003 von Mitgliedern der Union der Islamischen Organisationen Frankreichs (UOIF), dem französischen Zweig der Muslimbruderschaft, und der 2009 gegründeten Koordination gegen Rassismus und Islamophobie (CRI) gegründet wurde.
      Jede Kritik am Islam in Frankreich kann zu rechtlichen Schritten führen. Die französischen Mainstream-Medien, die von ihrer eigenen Regierung mit Strafverfolgung bedroht werden, haben offensichtlich beschlossen, niemanden mehr in eine Sendung einzuladen, der Kommentare abgeben könnte, die zu Verurteilungen oder Beschwerden führen könnten. Zemmour könnte immer noch im Fernsehen auftreten, doch die immer höheren Geldstrafen, die gegen ihn verhängt werden, zielen darauf ab, ihn zum Schweigen zu bringen und möglicherweise Sender, die ihn einladen, zu bestrafen.
      Kein französischer politischer Führer wagt es, das zu sagen, was er sagt, nicht einmal Marine Le Pen. Sie wurde mehrfach von der französischen Justiz verurteilt und, wie in der ehemaligen Sowjetunion, zu einer psychiatrischen Untersuchung verurteilt, weil sie der Öffentlichkeit gezeigt hatte, was ISIS "Ungläubigen" antat. Offensichtlich hat sie sich nun entschieden, "vorsichtig" zu sein.
      Die französischen Behörden ignorieren weiterhin die meisten der im Namen des Islam begangenen gewalttätigen Angriffe. Als sie sich ereigneten – 2012 gegen eine jüdische Schule in Toulouse, 2015 gegen Charlie Hebdo und einen koscheren Supermarkt, 2015 im Bataclan-Theater oder 2016 bei der LKW-Rammattacke in Nizza – versprachen die Staatschefs des Landes "Entschlossenheit", taten aber nichts.
      Eine Woche nach dem Anschlag vom 25. September hielt der französische Präsident Emmanuel Macron erneut eine Rede, in der er "Entschlossenheit" versprach. Er prangerte den "islamischen Separatismus" und die von radikalen Predigern praktizierte "islamische Indoktrination" an. Er sagte, er werde den Terrorismus bekämpfen und "den französischen Islam von ausländischen Einflüssen befreien", und dass er an französischen Schulen und Universitäten "den Unterricht der islamischen Zivilisation stärken" und "die arabische Sprache unterrichten" werde. Er sagte nichts, was er nicht schon früher gesagt hätte. Vor sieben Monaten, am 18. Februar, hielt er im Elsass fast die gleiche Rede.
      Ibrahim Mounir, Sprecher der Muslimbruderschaft in Europa, warf Macron dennoch vor, "die Gefühle von mehr als zwei Milliarden Muslimen verletzt zu haben" und "bewusst zu agieren, um Muslime zum Verzicht auf ihre Religion aufzurufen". Er fügte hinzu: "Die Überzeugungen der Muslimbruderschaft waren immer in der Lage, die Fehler von Regimen zu überwinden, die illegale und unmenschliche Missbräuche zur Verzerrung unserer Religion einsetzten". Manon Aubry, Europaabgeordneter der linken Partei "La France Rebelle", kommentierte, dass "Macron die Muslime zwanghaft stigmatisieren will".
      Marine Le Pen, Vorsitzende der Partei Rassemblement National, sagte, dass "Macron bestimmte Themen ausgelassen habe, wahrscheinlich absichtlich: er sagte nichts zum Terrorismus und nichts zur Einwanderung". Sie fügte hinzu, dass "massive Einwanderung der Nährboden des Kommunitarismus [der eher Gruppen als Einzelpersonen befähigt] ist, der wiederum der Nährboden des islamistischen Fundamentalismus ist".
      Die Journalistin Celine Pina bemerkte, dass Macron nicht über den Status der Asylbewerber sprach. "Wieder einmal", so schrieb sie, "weigert sich Macron, die Ursachen der Probleme, unter denen die Franzosen leiden, wirklich anzugehen. Die Regierung bekämpft den Terrorismus, indem sie vorgibt, den Zusammenhang zwischen der Propaganda des politischen Islam und der Verbreitung von Gewalttaten nicht zu sehen."
      Der Kolumnist Ivan Rioufol schrieb, dass "die Maßnahmen, die Macron befürwortet, in keiner Weise der Dringlichkeit der Bedrohung entsprechen".
      Jean Messiha, ein hoher Beamter koptisch-christlicher Herkunft und Mitglied der Partei Rassemblement National, bemerkte, dass "der Islam nicht versucht, zu trennen, sondern zu erobern". Er fügte hinzu, dass es "keinen Sinn macht, von einem Islam Frankreichs zu sprechen, der sich vom Islam selbst distanziert". Wie der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan richtig bemerkte: "Es gibt weder einen extremistischen Islam noch einen gemäßigten Islam; Islam ist Islam und das ist alles."
      Messiha schlug auch vor, dass "die Stärkung des Unterrichts über die islamische Zivilisation zu einem Zeitpunkt, da so viele junge Franzosen nicht mehr wissen, was die französische Zivilisation ist, keine Priorität hat", und dass "die Stärkung des Arabischunterrichts einfach dazu beitragen wird, dem 'Kulturersatz' Nahrung zu geben."
      Frankreich ist heute das europäische Land mit der größten muslimischen Bevölkerung (rund sechs Millionen oder fast 10 % der Gesamtbevölkerung); darüber hinaus kommen jedes Jahr tausende weitere Menschen aus der muslimischen Welt nach Frankreich. Die meisten der heute in Frankreich lebenden Muslime wohnen in muslimischen Stadtvierteln, aus denen die meisten Nicht-Muslime geflohen sind.
      Eine Studie aus dem Jahr 2016 hat gezeigt, dass 29% der in Frankreich lebenden Muslime glauben, dass das islamische Recht dem französischen Recht überlegen ist und dass sie in erster Linie den Gesetzen des Islam gehorchen müssen. Eine kürzlich durchgeführte Studie zeigt, dass sich die Situation vier Jahre später nur noch verschlechtert hat. Heute glauben 40% der in Frankreich lebenden Muslime, dass das islamische Recht dem französischen Recht überlegen ist. Achtzehn Prozent der französischen Muslime glauben offenbar auch, dass der tödliche Angriff auf Charlie Hebdo im Jahr 2015 gerechtfertigt war. Unter den Muslimen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren steigt diese Zahl auf 26 Prozent.
      Studien zeigen, dass Frankreich bei einer Fortsetzung der Migrationsströme im derzeitigen Tempo innerhalb von 30 bis 40 Jahren zu einem Land mit muslimischer Mehrheit werden könnte. Andere europäische Länder bewegen sich in die gleiche Richtung; ihre Führer verhalten sich nicht mutiger als die französischen. Die Zensur gegen anti-islamische Äußerungen nimmt auf dem ganzen Kontinent rapide zu.
      Abdelaziz Chaambi, Direktor der Gruppe Koordination gegen Rassismus und Islamophobie, sagte kürzlich, dass "die Daten zeigen, dass Frankreich in einigen Jahrzehnten muslimisch sein wird... Der Islam ist die zweite Religion, die zweite Gemeinschaft in Frankreich, und wer keine Muslime mag, muss Frankreich verlassen."
      Am Ende der Rede, die Zemmour sein Gerichtsurteil vom 25. September einbrachte, sagte er den Franzosen: "Ihr habt Recht, Angst zu haben".
      Derzeit läuft in Paris ein Prozess gegen diejenigen, die Charlie Hebdo und den koscheren Supermarkt im Jahr 2015 angegriffen haben. Der Prozess ist jedoch weitgehend bedeutungslos. Alle Terroristen sind tot. Die Angeklagten sind einfach Menschen, die den Terroristen Waffen oder Unterschlupf gewährten. Es ist leicht für sie zu sagen, dass sie nicht wussten, wen sie beherbergten oder wofür die Waffen bestimmt waren. Sie haben sogar gesagt, dass sie nichts über den Dschihad wüssten.
      Zu einem Nachrichtenbericht, in dem es hieß: "Der Prozess hat in ganz Frankreich Proteste ausgelöst, wobei Tausende von Demonstranten gegen Charlie Hebdo und die französische Regierung demonstrierten", schrieb der amerikanische Anwalt und Kommentator John Hinderaker: "Wenn Tausende gegen die Verfolgung von mutmaßlichen Mördern demonstrieren, dann weiß man, dass man ein Problem hat."
      Am 9. Oktober gab Macron bekannt, dass er die Freilassung einer Frau erwirkt habe, die von einer dschihadistischen Gruppe in Mali als Geisel gehalten wurde. Die Freilassung wurde gegen ein Lösegeld von 12 Millionen Dollar und die Freilassung von 200 Dschihadisten erwirkt, die bereit sind, zum Kampf gegen das französische Militär zurückzukehren. Die Geisel Sophie Petronin, eine 75-jährige Entwicklungshelferin, sagte, dass sie zum Islam konvertiert sei, dass ihr Name jetzt Myriam sei und dass sie schnell nach Mali zurückkehren wolle, um unter den Dschihadisten zu leben. Sie sagte, sie verstehe, warum die Dschihadisten gegen die französische Armee kämpfen. Frankreich befindet sich offiziell im Krieg mit den Dschihadisten in Mali. Macron, so scheint es, hat eine seltsame, eigenwillige Art, Krieg zu führen.
      Es ist nicht das erste Mal, dass Frankreich Lösegeld gezahlt hat – eine Praxis, die viele Länder nachdrücklich ablehnen, weil sie nur zu weiteren Geiselnahmen einlädt. Zwischen 2008-2014 hat Frankreich für die Befreiung von Geiseln 58 Millionen Dollar gezahlt, mehr als jedes andere Land. Wo kann man sich einschreiben
      ?
      Quelle: "PARIS_ISLAM"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""BERLIN"" geschrieben. 19.10.2020

      I AM LEGEND


      Selbst die ersten wetterfesten Straßen der Römer aus planem Gestein entstanden keineswegs deswegen, damit der Herr Legionär nicht im Matsch versank, sondern weil die vielen mit ihm ziehenden Pferde und Pferdewagen nicht im Selben steckenblieben. Es existieren seit zirka 10.000 Jahren keine Straßen, die ausschließlich dafür gedacht sind, Fußgänger, meinetwegen auch Fahrräder von Punkt A zum Punkt B zu befördern. Für die gibt es Pfade und Gassen.
      Das wiederum hängt mit dem Phänomen der Stadt zusammen, also mit dem Zivilisation erzeugenden Umstand, warum Menschen, die nicht miteinander genetisch verwandt sind, konkret keinem Clan oder einer Sippe in der Blutslinie angehören, auf engstem Raum miteinander zusammenleben wollen. Aber dazu später.
      Anderseits ist die Entscheidung des Berliner Senats, die Stadtstraßen quasi zu befrieden, als seien sie Kriegsschauplätze, und autofrei zu machen verständlich, weil solch ein Zusammenschluß menschlichen Abfalls aus Arbeitsscheuen, Verrückten, Perversen, von hier bis dort Denkenden, seltsamen und seltsam aussehenden Frauen, irren Fanatikern, die von der Stinker-WG zum Manager-Gehalt-Job Gewählten und nutzlosen Ausländern mangels Bildung gar nicht anders kann, als für seine Entscheidungsfindung einen einzigen Bezugspunkt heranzuziehen: Die Legende.
      1974 eröffnete in Andernach am Rhein, von wo ich ein paar Kilometer entfernt wohnte, ein Jugendzentrum. Ich war dabei! Zu Anfang kamen auch jede Menge Hippies und Studenten. Diese waren Kinder jener, welche die BRD nach dem Krieg aufgebaut hatten. Vielleicht in keiner so komfortablen Situation wie die heutigen Wohlstands-Kids, so doch allen Beschwernissen der unmittelbaren Nachkriegsgeneration entledigt. Obwohl zu jener Zeit der Links-Terror à la RAF das große Thema war, wäre es eine Lüge, diese damaligen jungen Leute aus heutiger Sicht nachträglich in die Nähe eines wie auch immer gearteten Radikalismus zu rücken. Nein, ihre Spinnereien gestalteten sich bedeutend harmloser.
      Vielmehr anverwandelten sie Legenden, die jeder Zeitgeist so mit sich bringt, zu ihrer Weltanschauung. Ob sie dabei auch ihr restliches Leben blieben, weiß ich nicht. Jedenfalls erwuchs im Laufe der Jahre aus diesen zarten Legenden-Pflänzchen die heutige grüne und gutmenschliche Ideologie, die gegenwärtig in jeden einzelnen Bereich hineingreift, auch in den privaten, und nun mehr den Wohlstand eines ganzen Volkes zu verwüsten droht.
      Legenden deshalb, weil diese jungen Leute, obgleich damals mit einer viel besseren Bildung ausgestattet, als die heutigen, trotzdem einfache, von irren Gurus in die Welt gesetzte, ja, aus Kinderbüchern entlehnte Erklärungen für ihr schräges Weltbild favorisierten.
      Auch damals war der Verzicht, das radikale Aufgeben von etwas, das sich erfolgreich durchgesetzt und Wohlstand geschaffen hatte, in aller jugendlichem Munde. Das Gegenteil davon hieß “Konsumterror”.
      Das Blöde oder Paradoxe daran war jedoch, daß der Lebensstil dieser Hippies und hippieesk sein Wollenden auch ziemlich viel Kohle kostete. Ob es die langen gebatikten und mit allerlei Firlefanz bestückten Maxi-Kleider der Damen betraf oder die Jeans und die indisch gestylten Hemden mit bis fast zum Bauch offenen Kragen, der ebenfalls schwerst indisch angehauchte Modeschmuck, der alternative Schnickschnack in Wohnungen und Zimmern, die große Musik-Anlage, die Schallplatten der Superbands wie Pink Floyd, Supertramp, David Bowie usw., die vielen Reisen in den Süden, insbesondere nach Indien, die wie die Pilze aus dem Boden schießenden Discotheken und last not least die diversen Rauschmittel, das alles wollten die Anbieter der schillernden Ware genauso gelöhnt bekommen wie bei der spießigen Schrankwand in Gelsenkirchener Barock.
      Es führte kein Weg daran vorbei, daß auch für das Konsumieren der “Szene”, wie man damals so sagte, irgendeine Gegenleistung, konkret Geld, erbracht werden mußte. Nur wurde es im Gegensatz zu dem traditionellen Paar, das gerade geheiratet hatte und sich mit Ach und Krach eine Resopal-Küche geleistet hatte, nicht unter “Konsumterror” gelabelt. Die Legende wollte es, daß dieser Lifestyle in der Selbstsuggestion ums Verrecken als ein Bild von sich ständig umarmenden und von Luft und Liebe und von Tickets für das Barclay-James-Harvest-Konzert lebenden Paradieskindern leuchtete. Da verwundert es kaum, daß am Ende das an der Nadel hängende Bürgertöchterchen sich für den nächsten Schuß von dem örtlichen Baulöwen für einen Hunderter in den Arsch ficken ließ.
      Kurzum, verzichtet wurde schon vor 45 Jahren auf gar nix. Nur die Kriegsgewinnler einer Legende wie z.B. heutzutage die erneuerbare Schwindel-Energie-Barone und Klimawandel-Scheiße-Abzocker wechseln.

      Vermutlich hatte sich das mit dem Konsumterror irgendein geisteskranker Waldschrat ausgedacht, und über sieben Ecken war er es dann zu einem Jugend-Mem mutiert. Später hübschte man dieses Mem noch mit Nachhaltigkeit, Schonen von Ressourcen und mit dem Klima-Dinges auf, so daß der Kampf gegen den guten alten Konsumterror schließlich heute zur Staatsräson geworden ist und eine einst stolze Industrienation in die Knie zwingt.
      Doch Manches ändert sich nie. Exakt wie zu meiner Zeit den Nachwuchs-Hippies fällt es jüngst einem Grünen-Politiker und Mitglied des Bundesvorstandes der Grünen Jugend namens Timon Dzienus in seiner Verblendung und grenzenlosen Doofheit nicht auf, daß selbst Kapitalismuskritik nur mit den Mitteln des Kapitalismus zu bewerkstelligen ist, wenn sie optimalen Erfolg haben soll.

      Okay, eine Sache gab es damals in der Tat nicht, nämlich die inzwischen zu der staatlich anerkannten Fata Morgana gewordene Verwischungen zwischen Mann und Frau. Da wäre echt keine Sau draufgekommen. Keine Frau hätte seinerzeit einen männlichen Hippie mit langen Haaren bis zum Arsch für irgendwas Diverses gehalten und ebenso kein Mann eine Lesbe für das Dritte Geschlecht. Was es aber wie heute auch zu jener Zeit gab, waren Freaks, sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechts.
      Sie suchten immer unsere Nähe, weil sie uns wegen unserer Jugendlichkeit per se für Flower-Power-People hielten, denen angeblich alles egal ist, und für ihren kranken Kopf um Verständnis bettelten. Niemand wollte mit ihnen etwas zu tun haben, nicht deshalb, weil man ihre Lebensweise verdammte, sondern weil sie so wahnsinnig bizarr waren und mit ihnen niemand etwas anzufangen wußte. Wer hätte gedacht, daß diese Irren und Perversen eines Tages ausgerechnet im Heiligtum eines jeden Volkes, nämlich in der Sphäre der Bipolarität zwischen Mann und Frau, der Familie und Kinder zu keinen Widerspruch duldenden Hohepriester ernannt werden sollten, wobei ihnen vor Weggetreten-Sein schon grienend sabbelnde Politiker zur Kreuze kriechen und ihre Zwangsjacken-Theorien sogar in Gesetze gießen würden.
      Nichtsdestotrotz beruht auch diese Scheiße auf einer Legende, die sich irgendwelche Furzköpfe, meist weibliche (oder rudimentär so aussehende), ausgedacht haben. Da sie dysfunktionale Gestalten sind, über die man sich früher immer lustig gemacht hat, drehen sie den Spieß einfach um und behaupten, der Handicapte wäre der Normallfall, bloß der Normale wüßte es nicht. Selbstverständlich gibt es den sogenannten Diversen nicht, da schaue jeder/jede in seine Unterhose. Es gibt nur Mann, Frau und den Handicapten, entweder biologischer oder geistesgestörter Natur. Deshalb wollen diese Verwirrten nie über die Biologie reden und sagen einfach “Wat dem eenen sin Uhl, is dem annern sin Nachtigall” oder alternativ “Auch Männer können menstruieren und Kinder bekommen” und ähnlichen Bullshit.
      Legenden entstehen dadurch, daß sie zunächst außergewöhnlich und unglaublich klingen, aber irgendwelche Bekloppte sie immer mehr mit Pseudo-Erklärungen und Pseudo-Rechtfertigungen ausschmücken und diese bis zum Exzeß wiederholen, so daß in einem ein Da-muß-ja-was-dran-sein-wenn-darum-so-ein-Aufhebens-gemacht-wird-Gefühl entsteht. Der Trick besteht darin, daß man gar nicht mehr auf die Erzähler der Legende schaut, sondern sich allen Ernstes damit zu beschäftigen beginnt, ob der Schwachsinn nun wahr ist oder nicht. Ab da folgt man nicht mehr seinem gesunden Menschenverstand, sondern der scheinbaren und inszenierten Logik der Bekloppten, die sich nun mehr als Experten in der Sache ausgeben.
      Würde man ein Gruppenphoto von allen Meinungsführern in der Gender-Industrie machen, könnte man leicht auf den Gedanken kommen, daß man die Belegschaft einer Geisterbahn vor sich hätte. Ausgerechnet diese Deformierten sollen sich in Sachen Geschlechter und Sexualität auskennen?
      Würde man heute ein Gruppenphoto von allen Umwelt-Aktivisten der 80er und 90er machen, sähe man einen Club von Millionären und hochbezahlten Beamten und Politikern, die bewiesen haben, daß der Kampf gegen die sinistere Industrie, Atom-und-Auto-Lobby und ähnliche Menschheitsverbrecher erstaunlicherweise doch eine Villa mit Swimmingpool abwerfen kann.
      Betrachtet man die heilige Greta etwas genauer, sieht man ein zutiefst geistesgestörtes Mädchen, das sich wie man hört für das Überleben der Menschheit zerreißt, von dem man sich jedoch kaum vorstellen kann, daß es irgend etwas mit Menschen anzufangen weiß.
      Und nehme man unsern Freund Timon Dzienus von der Grünen Jugend beim Wort, so muß man offenkundig davon ausgehen, daß der Gründer von Apple Steve Jobs auch damals in einem Kombinat in der DDR sein kreatives Wirken hätte entfalten und irgendwann der Welt das i-Phone schenken können, wobei er jedoch zur Arbeit stets mit dem Trabi fuhr.
      Alle diese dubiosen Figuren haben ihren Ruhm und Wohlstand Legenden zu verdanken, die man dem tumben Volk als wahr und irre wichtig verkauft hat, bis der Hokuspokus schließlich Allgemeingut und angeblich unbestreitbar, ja, “Wissenschaft” geworden ist und das Eingreifen des Staates mittels Gesetze erforderte. Des Kaisers neue Kleider gibt es viele, und deren Herstellung machen uns Jahr um Jahr immer ärmer.
      Eine Legende aus jüngster Zeit ist die Vision von der autofreien Stadt wie sie gegenwärtig in der Friedrichstraße in Berlin gesponnen wird.
      Man kennt das: Der Bauer schmaucht nach getanem Tagewerk auf dem Hof an seiner Pfeife und trinkt dazu Bier aus dem Krug. Die Hühner trippeln gackernd auf dem zerstreuten Heu, die Vögel zwitschern, Kuh Else muht aus dem Stall ihr Wohlbefinden heraus, und im Hintergrund leuchtet das Abendrot in atemberaubenden Farben.
      Warum sollte so etwas nicht in einer 3,769 Millionen Einwohner starken Stadt wie Berlin möglich sein? Also natürlich nach Bedarf, wenn es einem grad paßt. Ansonsten soll der urbane Charakter, das Zur-Verfügung-Stehen von allem, was der Städter so braucht, wünscht, sich damit amüsiert und das quirlige, bisweilen stressige City-Gefühl aufrechterhält, so bleiben wie es ist. Nur die Autos sollen verschwinden, die Transporter auch, die die Adern der Stadt täglich mit dem Warenblut versorgen. In den Fußgängerzonen geht es ja auch, obwohl diese unglaublich steril wirken und wo man sich außer beim Einkaufen nicht wirklich gern aufhält und wo man stets nach Mittag unterwegs ist und die vielen Laster, welche die Waren anliefern, nicht mitbekommt.
      Was den Berliner Politiker-Darstellern grün-roter Denke vorschwebt, ist die abgedroschene Legende, daß man in der Stadt wie auf einem Bauernhof leben kann, ohne daß das städtische Flair und die Infrastruktur verlorengeht. Dazu ist aber eine Stadt nicht gedacht.
      Im Gegensatz zum Landbewohner will der Städter wie bereits erwähnt alles. Er möchte entlegenste Cafés, Restaurants und Clubs besuchen, zum Sportstudio, Hallenbad und ins Kino, aufs Amt, zu seinem Arbeitsplatz usw. Das ist der Sinn einer Stadt, dafür wurde sie “erfunden”, und deshalb ist der Städter auch bereit, mit völlig fremden Menschen zusammenzuleben, ja, mit ihnen zusammen eine gemeinsame, eine urbane Identität zu entwickeln. Doch ohne Vehikel ist eine Stadt nicht vorstellbar, war sie bereits vor Tausenden von Jahren nicht. Im Gegenteil, sie verwandelt sich ohne sie in das Land zurück, wo man vielleicht einmal am Tag eine Kutsche sieht oder in der Moderne einen Bus. Wo halt nix los ist.
      Der Kniff der grün-roten Ideologie ist es immer gewesen, aus naiven Bildern, mehr noch Kinderzeichnungen zusammengepuzzelte Legenden in die Welt zu setzen, die sich vordergründig großartig anhören, ohne jedoch gleichzeitig eine Erklärung dafür zu liefern, wie es überhaupt zu dem Althergebrachten kam. Warum z. B. Windmühlen für das Mahlen von Weizen irgendwann auf den Motor umgestellt haben, obwohl die Windkraft doch so eine tolle Sache war und ist. Warum jeder Mensch auf diesem Planeten aus einer Gebärmutter kommt, obwohl die äußeren und inneren Geschlechtsorgane eines Menschen bei seinem Geschlecht angeblich überhaupt keine Rolle spielen. Und warum Straßen in einer Stadt ohne Autos wie ausgestorben wirken, obwohl doch gerade dann die Städter massenhaft auf die Straße rennen müßten.
      Wie gesagt, alles eine Frage der Legende.

      Quelle: "ZIVILISATION"
      "Liebe Palästinenser: Euer wirklicher Feind ist die korrupte Palästinensische Autonomiebehörde" (von Khaled Abu Toameh)

      Kurz nachdem Mahmud Abbas im Januar 2005 zum Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde gewählt worden war, wurde der damalige ägyptische Präsident Hosni Mubarak von einem Journalisten gefragt, welchen Rat er den palästinensischen Führern geben würde.
      Mubarak antwortete im Interview mit dem Fernsehsender Al-Arabiya:
      ° "Es muss ein neues Denken über die Palästinenserfrage geben. Andernfalls werden wir [die Araber] weiterhin Nein sagen. Wir haben in den letzten 50 Jahren Nein gesagt, und deshalb haben wir viele Gelegenheiten verpasst. Wir haben Nein zum [UNO-]Teilungsplan von 1947 gesagt, und 1967 sagten wir Nein zur Anerkennung Israels als Gegenleistung für einen Rückzug [zu den Waffenstillstandslinien von 1949]. Damals sagten wir, dass das, was mit Gewalt genommen wurde, nur mit Gewalt wiederhergestellt werden kann.
      ° "Sie haben alles abgelehnt. Das palästinensische Volk leidet unter der Wirtschaftskrise. Meiner Ansicht nach muss die palästinensische Führung dem Frieden jetzt eine Chance geben. Sie muss sich an den Verhandlungstisch setzen. Das wird eine Botschaft an die Menschen aussenden, dass es Hoffnung auf Frieden gibt."

      Fünfzehn Jahre später zeigt sich, dass Abbas und die palästinensische Führung den Rat Mubaraks nie ernst genommen haben. Im Gegenteil, die palästinensischen Machthaber handeln weiterhin nicht nur gegen den Rat von Mubarak und anderen Arabern, sondern auch gegen die Interessen ihres eigenen Volkes.
      In den letzten drei Jahren hat Abbas alle Verbindungen zur US-Regierung abgebrochen, um gegen die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch Präsident Donald Trump zu protestieren. Seit Anfang dieses Jahres hat Abbas Trumps Vision für Frieden im Nahen Osten, bekannt als "Peace to Prosperity", abgelehnt und alle Beziehungen zu Israel, einschliesslich der Sicherheitskoordination, ausgesetzt.
      Abbas hat den Frieden mit Israel und Wohlstand für die Palästinenser abgelehnt, um die Hamas, die Türkei und Katar zu befriedigen.
      Abbas und die palästinensische Führung haben sich in den vergangenen Wochen nachdrücklich gegen die zwischen Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain unterzeichneten Friedensabkommen ausgesprochen. Diese Haltung hat die Palästinenser auf Kollisionskurs mit mehreren arabischen Ländern, insbesondere den Golfstaaten, gebracht. Viele Araber sind Berichten zufolge wütend auf die palästinensische Führung, weil sie die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain beschuldigen, "die Palästinenserfrage, die Al-Aqsa-Moschee und Jerusalem verraten zu haben".
      Anstatt mit den Amerikanern, Israelis und Arabern zu sprechen, die sich für einen Frieden mit Israel aussprechen, spricht Abbas jetzt mit der Hamas, der Türkei und Katar. Letzte Woche entsandte er eine hochrangige Delegation seiner regierenden Fatah-Fraktion nach Istanbul, um mit Hamas-Führern die Möglichkeit zu erörtern, längst überfällige Wahlen für die Präsidentschaft der PA und das palästinensische Parlament, den Palästinensischen Legislativrat, abzuhalten. Die beiden Parteien erklärten, dass sie vereinbart haben, innerhalb von sechs Monaten Neuwahlen abzuhalten. Frühere Vereinbarungen zwischen Fatah und Hamas wurden jedoch nie umgesetzt, da sich beide Seiten weiterhin in einem Machtkampf um Geld und Macht befinden.
      Die jüngsten Fatah-Hamas-Gespräche fanden unter der Schirmherrschaft des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan statt, der sich ebenfalls gegen die Friedensabkommen zwischen Israel und den beiden Golfstaaten ausspricht. Nach dem Treffen flog die Fatah-Delegation unter der Leitung von Jibril Rajoub nach Katar, um deren Unterstützung für ein eventuelles Abkommen mit der Hamas zu gewinnen. Die Katarer sind seit langem führende Unterstützer der Hamas, einem Ableger der Organisation der Muslimbruderschaft.
      Erdogan hat auch die Hamas, deren Charta offen zur Vernichtung Israels aufruft, voll und ganz anerkannt. Im vergangenen Monat traf Erdogan mit einer grossen Hamas-Delegation zusammen, darunter Ismail Haniyeh und Saleh Arouri, die beide vom US-Aussenministerium wegen ihrer Beteiligung an Terroranschlägen gegen Bürger Israels und der USA als "Specially Designated Global Terrorists" bezeichnet wurden.
      Letzte Woche sprach Abbas am Telefon mit Erdogan und Haniyeh über die Aussichten, die palästinensische "nationale Einheit" zu verwirklichen und US-amerikanische und israelische "Verschwörungen" gegen die Palästinenser zu vereiteln.
      Mubarak riet Abbas und der palästinensischen Führung, dem Frieden eine Chance zu geben, nicht mehr Nein zu allen Friedensplänen und -initiativen zu sagen und an den Verhandlungstisch mit Israel zurückzukehren. Indem er sich mit Erdogan und Hamas verbündet, zeigt Abbas jedoch, dass er muslimischen Extremisten lieber eine Chance geben möchte, offensichtlich um ihre antiisraelischen und antiwestlichen Ziele und Ambitionen voranzubringen.
      Aus einem Bericht in den palästinensischen Medien, die dem Erzrivalen von Abbas, Mohammed Dahlan gehören, geht hervor, dass die Fatah-Delegation in der vergangenen Woche in Istanbul mit Vertretern des iranischen Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) sowie türkischen und katarischen Geheimdienstoffizieren zusammentraf.
      Dem Bericht zufolge diskutierte Abbas am Telefon mit den Vertretern des IRGC, der Türkei und Katars Möglichkeiten, "Positionen zu koordinieren, um den Interessen der arabischen Länder, insbesondere der arabischen Golfstaaten und Ägyptens, Schläge zu versetzen."
      Laut dem Bericht enthüllten Quellen in Abbas' Büro, dass die palästinensischen Führer während des Gesprächs mit Erdogan in der vergangenen Woche den ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah Al-Sisi und den saudischen König Salman bin Abdulaziz verunglimpften. "Auf die Palästina-Frage spezialisierte Analysten kommentierten, dass Katar und die Türkei Abbas benutzen werden, um den Interessen Saudi-Arabiens, Ägyptens, der VAE, Bahrain, Jordaniens, Kuwaits, Oman, des Sudans, Mauretaniens, Marokkos und Tunesiens zu schaden." heisst es weiter.
      Der Bericht offenbarte auch, dass Katar kürzlich Abbas und einigen seiner Helfer "mehr als 50 Millionen Dollar für ihre persönlichen Bankkonten bei Banken in Israel und den Gebieten der Palästinensischen Autonomiebehörde" zur Verfügung stellte.
      Einige Araber versuchen nun, die palästinensische Führung in der gleichen Weise zu beraten, wie es Mubarak bereits vor 15 Jahren getan hat. Die Stimmen dieser Araber scheinen jedoch weder Abbas noch irgendjemanden in der obersten Führungsetage der Palästinenser zu beeindrucken. Die palästinensischen Führer sagen weiterhin Nein zu den konstruktiven Stimmen in der arabischen Welt, während sie Ja sagen zu den terroristenfreundlichen Stimmen in der Türkei, Katar und der Hamas. Diese Haltung mag erklären, warum so viele Araber von der palästinensischen Führung frustriert sind.
      ° "Die palästinensische Führung hat ihre Bedeutung verloren, selbst unter den Palästinensern", bemerkte Abdullah Al-Ghathami, ein angesehener Professor an der König-Saud-Universität.
      ° "Die palästinensische Führung hat ihre Glaubwürdigkeit in den Augen der neuen arabischen Generation, die eine Generation der Technologie ist, verloren. Einst war für uns das Heimatland die ganze arabische Welt. Wir waren alle eine Armee von Freiheitskämpfern für die Palästinenser. Früher haben wir ihre Fehler akzeptiert, sogar ihre Beleidigungen, weil die Palästinenserfrage für uns die Nummer 1 war. Heute denkt die neue Generation anders. Die palästinensische Führung ist irrelevant. Die Palästinenser brauchen eine junge Führung, die in der Lage wäre, sich an die junge arabische Generation zu wenden."

      Die gleiche Enttäuschung über die palästinensische Führung spiegelte sich auch in der arabischen Welt wider, als eine in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässige syrische Journalistin, die sich Shukran nennt, den Palästinensern den folgenden Ratschlag gab:
      ° "Dies ist eine Botschaft, die an die Palästinenser gerichtet ist, die ihre Bemühungen darauf konzentrieren, die Vereinigten Arabischen Emirate zu beleidigen. Ich möchte nur ein paar Worte sagen, meine lieben Palästinenserinnen und Palästinenser: Euer wirklicher Feind steht vor euch; es ist die korrupte Palästinensische Autonomiebehörde. Öffnen Sie die Akten der korrupten Palästinensischen Autonomiebehörde. Prüfen Sie, wo die Söhne der Führer der Palästinensischen Autonomiebehörde studiert haben. Was für ein Leben führen sie? Wie haben sie ihre Ausbildung erhalten? Sie leben in Frieden, Stabilität, Wohlstand und Luxus. Schauen Sie sich Ihre eigenen Kinder an. Ihre Kinder, denen Hass eingeimpft wird. Was hat Ihnen die Palästinensische Autonomiebehörde gegeben? Wir sind nicht mehr die Generation der Revolution und der Wut; wir sind eine Generation, die nach Frieden und Liebe strebt. Wir wollen unsere Kinder in Frieden und Sicherheit leben und erziehen. Wir haben Kriege versucht, jetzt wollen wir Frieden versuchen."
      Abdullah Al-Hakeem, ein saudischer Politologe und ehemaliger Direktor des Middle East Center for Strategic and Legal Studies, pflichtete dem bei:
      ° "Der wahre Feind der Palästinenser ist die korrupte Palästinensische Autonomiebehörde. Als ich Israel besuchte, nahm ich an einer Veranstaltung für ein Mitglied der Palästinensischen Autonomiebehörde teil, und ich sah, wie die Leute Schlange standen, um zum Essen zu kommen. Wie sehr ich gelitten habe, als ich diese Szene sah. Eines der Mitglieder der Palästinensischen Autonomiebehörde fragte mich, warum ich die Veranstaltung verlassen habe. Ich antwortete ihm, wir müssten Frieden mit Israel schliessen, um eine bessere Realität für die Palästinenser zu schaffen. Er wurde wütend auf mich und sprach nicht mehr mit mir."
      Al-Hakeem bezog sich offenbar auf bedürftige Menschen, die zu der Veranstaltung gekommen waren, um Essen zu erbetteln.
      Dr. Khaled Al-Qasimi schrieb auf einer jemenitischen Website, dass der Aufruhr, den Abbas und die PLO wegen des Normalisierungsabkommens der Vereinigten Arabischen Emirate mit Israel verursacht haben, nicht akzeptabel ist. Palästinensische Führer, so Al-Qasimi, "wollen die palästinensische Frage nicht lösen, weil eine Lösung des Problems den Verlust ihrer persönlichen Vorteile bedeutet."
      ° "Es besteht kein Zweifel daran, dass der Reichtum, den die palästinensischen Führer in mehr als einem halben Jahrhundert angesammelt haben, [für sie] wichtiger ist als das palästinensische Volk und deren Anliegen. Kriege, die uns nichts als Zerstörung gebracht haben..."
      Noura Al-Moteari, ein emiratischer Autor und Politikwissenschaftler, empfahl den Palästinensern:
      ° "Die einzige Lösung, die dem palästinensischen Volk bleibt, ist die sofortige Absetzung der heruntergekommenen palästinensischen Führer. Die Palästinenser müssen, wie im Sudan, einen Übergangsrat ernennen und hart daran arbeiten, eine palästinensische Führung zu finden, die aus den Friedensprozessen Nutzen ziehen kann.»

      Wie in der Vergangenheit ignorieren die Palästinenser leider weiterhin den Rat ihrer arabischen Brüder, Frieden zu versuchen und ihre korrupten und inkompetenten Führer zu ersetzen. Diese Weigerung scheint der Hauptgrund dafür zu sein, dass viele Araber heute das Gefühl haben, dass die Palästinenserfrage nicht mehr für alle Araber und Muslime von zentraler Bedeutung ist.

      Quelle: "korruptes_PALÄSTINA"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""MATTEO_SALVINI"" geschrieben. 17.10.2020

      Die sysrematischee Zerstörung der Polizei


      Doch für die links-grünen Aktivist*innen in deutschen Redaktionsstuben scheinen das einkalkulierte und sogar gerechtfertigte Opfer zu sein. So bleibt eine Verurteilung dieser Gewalttaten oder auch nur eine breite Berichterstattung darüber weitestgehend aus. Die Meinungsmanipulierer sind ja auch viel zu sehr damit beschäftigt, deutsche Polizisten in den Kontext rechtsextremer Umsturzpläne zu rücken.
      Polizist mit Handy wird zum Verdachtsfall hochgeschrieben
      Dabei sind die ihnen vorgeworfenen Vergehen, im Angesicht der tatsächlichen Zustände im Land, geradezu lächerlich. Vielen Polizisten wird nur die Mitgliedschaft in internen WhatsApp-Gruppen des Kollegenkreises vorgeworfen, in denen, bitte halten Sie sich fest, auch »rechte Posts« weitergeleitet worden seien. Nun kennt jeder WhatsApp-Gruppen und ist sicherlich in einem Dutzend selbst Mitglied: Hobby, Familie, Urlaub, Reisen, Geburtstagsfeiern oder Hochzeiten. Nahezu jede Arbeitsstelle verfügt zudem über eine oder mehrere dieser Gruppen, sei es zur Planung von wechselnden Schichten, um Urlaubstage und Krankmeldungen zu kommunizieren oder das nächste Feierabendbier im Kollegenkreis zu verabreden. Doch seitdem die Hobby-Polizeiexperten in den Mainstream-Medien WhatsApp-Gruppen auf eine Stufe mit der »Operation Walküre« ausgerufen haben, gilt offenbar jeder Polizist mit einem Handy als Verdachtsfall.
      Auf diese Polizeihass-Kampagne haben einige Journalisten und ihr linksradikales Milieu lange hingearbeitet. Während gerade Gewalttaten von Migranten und Flüchtlingen gegen Polizisten meist verschwiegen werden, wird nun jeder WhatsApp-Post in Titelgeschichten als Skandal aufgeblasen. Dabei werden dann bewusst allgemeine und natürlich vollkommen legitime rechte Meinungen – wie und wer auch immer sich anmaßt das einzuordnen – auf eine Stufe gestellt mit rechtsextremen Inhalten. Doch selbst das Einstellen oder Teilen von rechtsextremen Bildern auf internen, privaten Gruppen stellt in den meisten Fällen keine Straftat dar, weil es unter die Meinungsfreiheit fällt. Zudem ist es juristisch sehr umstritten, ob selbst ein strafrechtlicher Post juristisch zu sanktionieren sei, da der Tatbestand einer »öffentlichen Äußerung« fehlt.
      Rechtsanwalt Christoph Arnold aus Bonn, ein Experte in Sachen Polizeirecht, sagt dazu in der Welt:

      »Die Rechtsprechung ist da nicht einhellig bei der Frage, ob ein Beitrag in einer geschlossenen WhatsApp-Gruppe überhaupt eine öffentliche Äußerung darstellt.«
      Wer weiß zudem, wer alles Zugriff auf das Handy hatte? In der Dienststelle? In der Freizeit? In der Familie? Der tatsächliche Beweis einer individuellen Schuld dürfte in den allermeisten Fällen vor Gericht scheitern, wenn die Verfahren nicht schon vorher im Schriftverkehr eingestellt werden.
      Verdachtsberichterstattung – deutsche Journalisten arbeiten wie die Stasi
      Dazu gesellt sich eine Unart deutscher Journalisten, welche eher an Zersetzungskampagnen der Stasi erinnert – die Verdachtsberichterstattung. In Deutschland gelten Personen so lange als unschuldig, bis ihre Schuld bewiesen ist. Diese Unschuldsvermutung gilt auch für Menschen, die rechts von der CDU stehen, und auch für rechte Polizisten. Mainstream-Medien wie Spiegel, Zeit und ARD-Tagesschau machen jedoch mit reinen Verdachtsfällen seit Monaten Stimmung gegen die Polizei und drängen die Politik zu einem immer totalitärerem Vorgehen gegen die Staatsbürger in Uniform. Aufrufe zur Denunziation von Kollegen sind heute schon zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Gesinnungsüberprüfungen für alle Polizisten und Berufsverbote für »rechte« Polizisten, dies alles fordern deutsche Journalisten im Namen der guten Sache. Die Parallelen zu zwei Diktaturen auf deutschem Boden sind so offensichtlich, dass das aktuelle Buch des Autors, Vorsicht Diktatur!, auch in diesem Bereich eine erschreckende Aktualität aufweist.
      Die links-ideologisch motivierten Säuberungswellen der Polizei werden im Buch ausführlich belegt und analysiert. Ganz offen rühmt sich die Berliner Landesregierung sogar, dass deren Säuberungsaktionen innerhalb der obersten Kreise der Berliner Polizei bereits weitestgehend abgeschlossen sind. Anstatt Fachmänner und Experten sind nun ausnahmslos links-grüne Realitätsleugner für die Sicherheit der fast vier Millionen Berliner verantwortlich. Wie sich das auf die Sicherheitslage im Land auswirken wird, dürfte jedem selbstdenkenden Bürger bewusst sein. So war Hans-Georg Maaßen beileibe nicht das erste Opfer der Säuberungswelle in den Sicherheitsbehörden. Als erstes hochkarätiges Opfer ist der ehemalige Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND) Gerhard Schindler zu nennen. Der international renommierte Experte wurde von Merkel mitten in der Flüchtlingskrise abserviert. Diese Tage erscheint nun das mit Spannung erwartete Buch Wer hat Angst vorm BND? von Gerhard Schindler.

      Die erste Version des Buches wurde durch die Intervention des Kanzleramtes verhindert, doch die überarbeitete Version konnte das Merkel-Amt nicht mehr stoppen.
      Fakten belegen die haltlose Polizeihetze des Mainstreams
      Ein Blick auf die Fakten entlarvt die perfide Verdachtsberichterstattung des Mainstreams. Es scheint, als ob kein Tag mehr vergeht, an dem die Bevölkerung nicht mit Schlagzeilen gegen die Polizei aufgehetzt wird. »Hunderte rechtsextreme Verdachtsfälle in Sicherheitsbehörden«, lautet der Titel eines dieses Schmierenjournalismus-Artikels im Spiegel.
      Wie wir wissen, ist ein Verdachtsfall bloß ein Verdachtsfall – mit ungewissem Ausgang. Dabei sind bereits 20 Prozent dieser Verdachtsfall-Verfahren wegen haltlosen Anschuldigungen inzwischen eingestellt worden. Viele weitere werden folgen. Nun existiert eine weitere belastbare Zahl, die die Links-Journalisten ihren Lesern jedoch nahezu allesamt verschweigen. 22 – so lautet diese Zahl. Gemäß dem Lagebericht aus dem Bundesinnenministerium, Seite 20, wurden seit Anfang 2017 bis zum März 2020 ganze 22 Polizisten als rechtsextrem enttarnt und überführt. Bei insgesamt rund 385 000 Beschäftigten in den Sicherheitsbehörden ergibt dies einen Prozentsatz von nicht einmal 0,01 Prozent.

      Quelle: "POILZEI_DEUTSCHLAND"
      Italien: Verteidige nationale Grenzen, lande vor Gericht (von Giulio Meotti)

      ° Dies ist das erste Mal, dass ein Gerichtshof in Europa angerufen wird, um einen Regierungsminister – der eigentlich für die Sicherheit eines Landes verantwortlich sein sollte – vor Gericht zu stellen, weil er Migranten in Erwartung einer Umverteilung von Neuankömmlingen in ganz Europa vor einem Hafen festgehalten hat... Bis dahin hatte Europa Italien nie die geringste Hilfe angeboten.
      ° Die politische herrschende Klasse Italiens, die seit Jahren die totale Kapitulation vor illegalen Einwanderungsströmen – oft von kriminellen Menschenhändlern organisiert – zu ihrer Migrationspolitik gemacht hat, hat nun beschlossen, Salvini den Richtern auszuliefern, weil er das tat, wozu sie nicht den Mut hatten: die Grenzen Europas zu verteidigen.
      ° Es scheint die Annahme zu bestehen, dass Zehntausende von Menschen mit Booten von Libyen nach Italien gelangen können, ohne Kontrollen, ohne Abschreckung und ohne dass ein Land sein Recht auf Selbstverteidigung vor einem epochalen Migrations-Tsunami wahrnehmen darf.
      ° Italien sendet nun eine beunruhigende Botschaft an Europa und den Rest der freien Welt: Jeder, der durch regieren eines Landes die nationalen Grenzen verteidigt und versucht, die massenhafte illegale Einwanderung zu stoppen, kann vor Gericht und im Gefängnis landen.

      "Ich bedauere nur, dass ich meinen beiden Kindern erklären muss, dass ihr Vater nicht vor Gericht gestellt wird, weil er ein Krimineller ist, sondern weil er sein Land verteidigt hat", sagte Matteo Salvini, als das italienische Parlament ihm die Immunität entzog, um den Weg für seinen Prozess zu ebnen.
      Seit Jahren verfolgt die politische Führungsschicht Italiens eine Migrationspolitik der Kapitulation vor einer Flut illegaler Einwanderer – die in der Regel von kriminellen Menschenhändlern organisiert wurden. Europa hat Italien nie auch nur ein bisschen Hilfe angeboten. Jetzt haben diese "Eliten" – Politiker, Meinungsmacher, Journalisten – beschlossen, Salvini den Richtern auszuliefern, weil er das tat, wozu sie nicht den Mut hatten: die Grenzen Italiens zu verteidigen.
      Salvini drohen nun bis zu 15 Jahre Gefängnis wegen "Entführung". Die Anklage gegen Salvini stammt aus dem Jahr 2019, als er als italienischer Innenminister illegale Migranten daran hinderte, von einem Schiff der Küstenwache auszuschiffen, das die Migranten fünf Tage zuvor auf See geborgen hatte. Salvini erklärte, dass er sein Land verteidige und das Gleiche wieder tun werde. "Ich gehe mit reinem Gewissen, mit dem Stolz zu wissen, dass ich die Ehre Italiens verteidigt habe", schrieb er auf Facebook.
      Als Innenminister nahm Salvini gegenüber Migranten eine harte Haltung ein. Er schloss die italienischen Häfen für Rettungsschiffe und verabschiedete ein Gesetz, das die Beschlagnahme von Schiffen mit Migranten und die Verhängung von Geldstrafen ermöglichte.
      Am 26. Juli 2019 rief Salvini dazu auf, die Ausschiffung von Migranten an Bord der Gregoretti zu stoppen, als diese die Ostküste Siziliens erreichte. "Ich habe Anweisungen gegeben, dass kein Hafen zugewiesen wird, bevor nicht eine Umverteilung aller 140 Migranten an Bord in ganz Europa auf Papier erfolgt ist", sagte er. Unmittelbar nach der Landung – einige europäische Länder hatten sich bereit erklärt, die Migranten aufzunehmen – eröffnete ein Staatsanwalt eine Akte gegen Salvini wegen Entführung.
      "Das Warten auf die Landung war notwendig, um sich über die Umverteilung in anderen europäischen Ländern zu einigen, unter voller Beteiligung der italienischen Regierung", begründete Salvini später seine Entscheidung. Italien brauchte damals dringend ein Abkommen über die Umverteilung der Migranten in Europa. Europa hatte Italien bis dahin nicht die geringste Hilfe angeboten. Salvini sah, wie der albanische Premierminister Edi Rama sagte, dass "Italien von Europa in Bezug auf Migranten allein gelassen wurde".
      Auch wenn es vielleicht melodramatisch klingen mag, geht es, wie Salvini verstand, unverblümt um das Überleben Italiens, wie wir es kennen. Einem Bericht des Machiavelli-Zentrums zufolge werden bei einer Fortsetzung der gegenwärtigen Trends im Jahr 2065 Einwanderer der ersten und zweiten Generation die 22 Millionen überschreiten, das sind mehr als 40% der Gesamtbevölkerung Italiens, dessen Geburtenrate "zusammenbricht".
      Dies ist das erste Mal, dass ein Gerichtshof in Europa angerufen wird, um einen regierenden Minister – dessen Aufgabe es ist, für die Sicherheit eines Landes verantwortlich zu sein – wegen der Festhaltung von Migranten vor einem Hafen bis zur Umverteilung der Neuankömmlinge in ganz Europa vor Gericht zu stellen.
      Es scheint die Annahme zu bestehen, dass Zehntausende von Menschen mit Booten von Libyen nach Italien gelangen können, ohne Kontrollen, ohne Abschreckung und ohne dass ein Land sein Recht auf Selbstverteidigung vor einem epochalen Migrations-Tsunami wahrnehmen darf.
      Durch die Schließung der Grenzen, die Verhängung von Geldstrafen gegen die NGOs und die Erschwerung des Zugangs zu den italienischen Ufern konnte Salvini die Zahl der Ankünfte in Italien verringern, allerdings manchmal auf tragische Weise auf Kosten des Todes von Migranten im Mittelmeer. Wann aber wurde es zur Pflicht der Länder, der illegalen Menschenschmuggelindustrie zu helfen?
      Als Italien 2018 die Einwanderungspolitik Salvinis verabschiedete, ging die Zahl der Migranten, die nach Italien kamen, dramatisch zurück. Die Zahl der Ankünfte ging von 119.369 im Jahr 2017 auf 23.370 im Jahr 2018 zurück – ein Rückgang um 80%, so die Vereinten Nationen.
      Im vergangenen Jahr jedoch verdreifachte sich die Zahl der Migranten nach Salvinis Abgang. Nach Angaben des Innenministeriums kamen im Jahr 2019, als Salvini Innenminister war, 7.894 Migranten nach Italien. Jetzt, allein in den ersten neun Monaten des Jahres 2020, sind 24.332 Migranten angelandet und strömen frei durch Italien und weiter in den Rest Europas.

      Italien musste kürzlich Truppen entsenden, um Migranten daran zu hindern, eine Coronavirus-Quarantäne zu durchbrechen. Der Schritt von Salvinis "geschlossenen Häfen" zur Anarchie war kurz.
      Am Tag nach Beginn von Salvinis Prozess lockerte die Regierung die Vorschriften des ehemaligen Innenministeriums, die NGOs bestrafen, die illegale Migranten an Land bringen.
      Vor allem aber sendet Italien eine beunruhigende Botschaft an Europa und den Rest der freien Welt: Jeder, der durch regieren eines Landes die nationalen Grenzen verteidigt und versucht, die massenhafte illegale Einwanderung zu stoppen, kann vor Gericht und im Gefängnis landen. Wir sind Zeugen des Selbstmords eines Landes und eines Kontinents.
      Der wahre Horror in dieser Scharade besteht darin, dass Italien immer noch Schiffe mit Migranten abweist, warum also wird Salvini der Prozess gemacht, um die Schuld auf sich zu nehmen?

      Quelle: "ITALIEN_SALVINI"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""KAUKASUS"" geschrieben. 15.10.2020

      Berlin kämpft gegen Gewalt, Drogen und Linksextremismus - Schwere Gewalttaten


      1900 Polizisten waren nötig, um ein besetztes Haus zu räumen. Drogenhandel, Gewalt und sexuelle Übergriffe sind die Bilanz rot-rot-grüner Berliner Politik.

      Erst nach Mitternacht traten die meisten Krawallmacher den Heimweg an. Eine kleine Gruppe von etwa 20 Gewalttätern jedoch zog weiter und zerstörte in einer Seitenstraße Schaufenster und Autoscheiben.
      Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ist jedoch nicht nur eine Hochburg gewaltbereiter Linksextremer, sondern auch ein Schwerpunkt einer immer mehr ausufernden Migrantenkriminalität. Den sogenannte Wrangelkiez mit Görlitzer Park und Schlesischem Tor hat die Polizei nunmehr als Kriminalitätsschwerpunkt klassifiziert. „Wir haben es in dem Bereich mit Hunderten Drogendealern zu tun, die in der Konkurrenzsituation auch vor schweren Gewalttaten nicht zurückschrecken“, sagte Benjamin Jendro, Sprecher der Gewerkschaft der Polizei (GdP). „Grundsätzlich werden wir das Problem Drogenhandel und die dazugehörige Begleitkriminalität aber weder im Görli noch in Friedrichshain-Kreuzberg lösen können, es braucht einen gesamtstädtischen Ansatz.“
      Im Wrangelkiez sind Drogenhandel, Gewalt, Raub und Sexualdelikte vor allem durch Dealer aus Westafrika an der Tagesordnung. Die Dealer sind quasi 24 Stunden auf der Straße, um ihren Stoff an den Mann zu bringen. Beliefert und abkassiert werden die jungen und oftmals selbst berauschten Männer von organisierten Banden, hinter denen möglicherweise die nigerianische Mafia steckt.
      Vernichtete Berliner Existenzen
      Angesichts solcher Zustände wird nachvollziehbarer, warum die Ordnungsbehörden kaum in der Lage sind, die vielen Coronapartys in der Öffentlichkeit zu kontrollieren, die jetzt zu einem massiven Anstieg der Infiziertenzahlen geführt hat. Ausbaden müssen die verfehlte Politik des Berliner Senates nun einmal mehr die ohnehin gebeutelten Gastronomen. Sie müssen ihre Lokale ab sofort um 23 Uhr schließen. Die erneut zu erwartenden Umsatzeinbußen dürften endgültig die Existenz so mancher Gastronomen vernichten.

      Quelle: "BERLIN_GEWALT"
      Die Kämpfe im Kaukasus: Erdogans osmanische Ambitionen (von Con Coughlin)

      ° Die Unterstützung der Türkei für Aserbaidschan, die sich in dem Konflikt als entscheidend erweisen könnte, rührt von Erdogans Entschlossenheit her, den Ruhm des Osmanischen Reiches, als die Türkei das Epizentrum der muslimischen Welt bildete, wieder aufleben zu lassen.
      ° Der jüngste Ausbruch von Gewalt – der schwerste, der die Region seit Anfang der 1990er Jahre heimgesucht hat – begann Ende letzten Monats, nachdem Aserbaidschan beschuldigt worden war, einen umfassenden Angriff auf armenische Stellungen in der Gebirgsenklave gestartet zu haben, was eine umfassende Mobilisierung armenischer Kräfte auslöste.
      ° Dennoch steht Erdogan mit seinem Eingreifen in den Berg-Karabach-Konflikt im Widerspruch zu einer anderen Großmacht, die ihren Einfluss in der Region ausbauen will, nämlich Russland.

      Die Herauskristallisierung der Türkei als Schlüsselakteur des jüngsten Gewaltausbruchs in der umstrittenen Kaukasusregion Berg-Karabach muss im Zusammenhang mit dem Bestreben des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gesehen werden, das Osmanische Reich neu zu errichten.
      Während sich die erbitterten Kämpfe zwischen dem christlichen Armenien und dem muslimischen Aserbaidschan um das umstrittene Gebiet im Kaukasus-Gebirge verschärfen, hat sich gezeigt, dass Herr Erdogan die Aserbaidschaner in ihrem Feldzug zur Rückeroberung der Enklave mit Waffen und Söldnern versorgt.
      Abgesehen von der Lieferung konventioneller Waffen gab es auch Hinweise darauf, dass türkische Streubomben – die völkerrechtlich verboten sind – bei Angriffen auf armenische Stellungen eingesetzt wurden.
      Darüber hinaus wurde Ankara beschuldigt, syrische Rebellen nach Aserbaidschan geschickt zu haben, um bei der Kampagne zur Rückeroberung der Enklave zu helfen.
      Die Unterstützung der Türkei für Aserbaidschan, die sich als entscheidend für den Konflikt erweisen könnte, rührt von Erdogans Entschlossenheit her, den Ruhm des Osmanischen Reiches, als die Türkei das Epizentrum der muslimischen Welt bildete, wiederherzustellen.
      Obwohl das Gebiet, das heute das moderne Aserbaidschan ausmacht, nie unter direkter osmanischer Kontrolle stand, gerieten die lokalen Stämme unter den Einfluss muslimischer Türken, so dass viele Aserbaidschaner heute eine Art türkischen Dialekt sprechen.
      In jüngerer Zeit hat die Verbindung zwischen der Türkei und Aserbaidschan dazu geführt, dass die beiden Länder regelmäßig gemeinsame Militärübungen durchführen.
      Da er nie eine Gelegenheit verpasst hat, den Einfluss der Türkei in der muslimischen Welt auszuweiten, hat Herr Erdogan Aserbaidschan bei seinem Bestreben, die Kontrolle über Berg-Karabach zurückzuerobern, rasch seine Unterstützung zugesagt.
      Schon wenige Stunden nach Ausbruch des Konflikts twitterte der türkische Präsident: "Das türkische Volk wird unsere aserbaidschanischen Brüder wie immer mit allen Mitteln unterstützen" und fügte hinzu, dass Armenien "die größte Bedrohung für den regionalen Frieden" sei.
      Der Streit um Berg-Karabach geht auf den Zusammenbruch der Sowjetunion Anfang der 1990er Jahre zurück, als sich das Gebiet, dessen Bevölkerung überwiegend armenisch ist, dafür entschied, sich von der Kontrolle des benachbarten Aserbaidschans, eines Landes, das hauptsächlich aus schiitischen Muslimen besteht, zu lösen.
      Diese Entscheidung löste 1992, nachdem beide Länder ihre Unabhängigkeit von der Sowjetunion erlangt hatten, einen erbitterten Krieg zwischen Aserbaidschan und Armenien aus, der schätzungsweise 30.000 Menschenleben forderte.
      Seitdem hat sich infolge eines von Russland vermittelten Waffenstillstands im Jahr 1994 ein unsicherer Waffenstillstand in der Region etabliert.
      Der jüngste Gewaltausbruch – der schwerste, der die Region seit Anfang der 1990er Jahre heimgesucht hat – begann Ende des letzten Monats, nachdem Aserbaidschan beschuldigt wurde, einen umfassenden Angriff auf armenische Stellungen in der Gebirgsenklave gestartet zu haben, was zu einer Generalmobilmachung armenischer Streitkräfte führte.
      Während der jüngsten Kämpfe wurden schätzungsweise mehr als 300 Menschen getötet und Tausende aus ihren Häusern vertrieben, als sich die Kämpfe verschärften.
      Auf der einen Seite ist die Unterstützung der Türkei für Aserbaidschan nicht überraschend angesichts der langen und unruhigen Beziehungen zum armenischen Volk, da die Türken beschuldigt werden, für den systematischen Massenmord und die Vertreibung von rund 1,5 Millionen Armeniern in den letzten Tagen des Osmanischen Reiches am Ende des Ersten Weltkriegs verantwortlich zu sein.

      Dennoch steht Erdogan mit seinem Eingreifen in den Berg-Karabach-Konflikt im Widerspruch zu einer anderen Großmacht, die ihren Einfluss in der Region ausbauen will, nämlich Russland.
      Russland betrachtet Armenien als einen wichtigen regionalen Verbündeten und unterhält einen wichtigen Militärstützpunkt in der zweitgrößten Stadt des Landes, Gjumri.
      Daher muss Herr Erdogan, was seine Unterstützung für Aserbaidschan betrifft, umsichtig vorgehen. Andernfalls könnte er feststellen, dass das russische Interesse am Kaukasus ein gewaltiges Hindernis für seine Pläne darstellt, den osmanischen Ruhm der Türkei wiederherzustellen.

      Quelle: "TÜRKEI_ERDOGAN_KAUKASUS"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""HOT_SPOT"" geschrieben. 11.10.2020

      Migrantenviertel werden zu Corona-Hotspots – Medien und Politik schweigen


      Die Politik baut ihren totalitäreren Corona-Staat methodisch immer weiter aus. In ersten Stellungnahmen aus Regierungskreisen wird die Bevölkerung nun sogar darauf vorbereitet, dass die Corona-Zwangsmaßnahmen bis weit ins Jahr 2023 reichen werden. Doch über eines schweigen die Meinungsmanipulierer sich kategorisch aus. Nicht alle, aber beinahe jedes so bezeichnete »inländische Corona-Risikogebiet« weist starke Bezüge zu Migrantengruppen auf.
      Heißen die wirklichen »Covidioten« A#li und Mu#rat?
      Alle diese Bezirke liegen laut Robert Koch-Institut deutlich über dem von der Politik festgelegten Warnwert von 50 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner: Friedrichshain-Kreuzberg liegt bei 53,5 Neukölln bei 79,2, Tempelhof-Schöneberg bei 54,0, lediglich Charlottenburg-Wilmersdorf liegt mit dem Wert von 42,9 noch knapp darunter.
      Berlin-Mitte weist mit knapp 33 Prozent den höchsten Ausländeranteil in der Hauptstadt aus, und der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund liegt bei über 50 Prozent. Es handelt sich hier zudem um den mit Abstand kriminellsten Bezirk von Berlin. Selbst die kaputtgesparte Berliner Polizei und die Justiz haben hier im Jahr 2019 noch knapp 85 000 Straftaten registriert. Auf Platz zwei folgt mit 60 000 Straftaten Friedrichshain-Kreuzberg. Es gibt also einen eindeutigen Bezug von Migrantenvierteln, dem kriminellen Treiben der Araberclans, No-go-Areas und der Verbreitung des Coronavirus. Doch die selbstauferlegte Zensur des Mainstreams im Namen der politischen Korrektheit verhindert auch bei diesem Komplex jegliche faktenbasierte journalistische Arbeit.

      Während man einschreitende Behörden bei Clan-Hochzeiten, Beerdigungen oder auch bei Massenaufläufen zu Muezzin-Rufen nicht sieht, werden gleichzeitig kleine Kinder mit einer Maskenpflicht auf Schulhöfen drangsaliert. Dass Millionen Menschen diesem Staat mittlerweile die Gefolgschaft verweigern und gegen die völlig unverhältnismäßigen Corona-Zwangsmaßnahmen auf die Straße gehen, dürfte daher lediglich ein Vorgeschmack auf die nächsten Wochen und Monate sein.
      Die SPD und ihre medialen Arme bei der Arbeit
      Hamm in NRW gilt mit dem Corona-Inzidenz von derzeit über 99 als Spitzenreiter der Risikogebiete. Als Auslöser gilt eine Türken-Hochzeit, die in drei Städten – Hamm, Dortmund, Werl – über 3 Tage lang gefeiert wurde.
      In Bielefeld löste eine Großfeier massive Maßnahmen gegen die Bürger aus. Geschlossene Klassen und Jahrgangsstufen, Massentests und die Androhungen weiterer Zwangsmaßnahmen, wie einem regionalen Lockdown und einer Maskenpflicht im Freien, wurden in örtlichen Medien offen als Instrumentarien aufgelistet. Nach umfangreichen Massentests verhängte das Bielefelder Gesundheitsamt gegen 1700 Bürger eine Quarantänepflicht.

      Die SPD-Zeitung der Stadt, Neue Westfälische (NW), kam zeitweise mit dem Löschen von Kommentaren, die dem eigenen links-grünen Weltbild widersprachen, nicht mehr hinterher. Das jedenfalls war der Eindruck des Autors. So weigert sich dann auch der SPD-Mann Ingo Nürnberger, Sozialdezernent und Leiter des örtlichen Krisenstabs, Nachfragen auf die ethnischen Hintergründe der Verursacher exakt zu beantworten. Die SPD-Zeitung NW konstruiert daraus einen Jubelbericht mit der Überschrift »Bielefelds starker Corona-Krisenmanager«. Nach von der SPD-Führung der Stadt nicht bestätigten Meldungen soll eine Familienfeier von Tamilen Bielefeld an den Rand weiterer Zwangsmaßnahmen gebracht haben. Diese hätten in einer kleinen Privatwohnung mehrere Hundert Gäste empfangen. Das Kommen und Gehen soll sich auf bis zu 3 Tage ausgedehnt haben. Wie geschrieben, so wird in der Stadt über den Corona-Fall gesprochen, doch aufgrund der staatlichen wie medialen Zensur gibt es dazu keine offizielle Bestätigung. Von Strafen oder gar Regressforderung gegen die Familie ist nichts zu vernehmen. Auch diese Vorgänge belegen den erschreckenden Staatszerfall von Deutschland in der Corona-Krise.
      Dieser Totalitarismus der Merkel-Regierung stellt auch nicht etwa einen Einzelfall dar, sondern wird strategisch in nahezu alle gesellschaftlichen Bereiche ausgedehnt. Wie weitreichend dieser sozialistische Totalitarismus in Deutschland bereits vorangetrieben wurde, belegt der Autor in seinem aktuellen Buch Vorsicht Diktatur! Wie im Schatten von Corona-Krise, Klimahysterie, EU und Hate Speech ein totalitärer Staat aufgebaut wird.

      In der Corona-Diktatur hat sich eine fundamentale Ungleichbehandlung durchgesetzt. Am Ende dieser Rangordnung steht der arbeitende Bürger und eigentliche Souverän, der allein mit seinen Steuern und Abgaben dieses Land am Laufen hält. Nicht nur kann er willkürlich Adressat von Zwangsmaßnahmen wie Maskenpflicht, Berufsverboten (Gastronomie, Messe, Kultur, Touristik), Demonstrations- und Reiseverboten werden, sondern er wird auch gnadenlos abgestraft und abgezockt, während migrantischen Minderheiten hingegen der rote Teppich zum Rechtsbruch ausgerollt wird. In Schleswig-Holstein droht Restaurantbesuchern ab sofort ein Bußgeld von bis zu 1000 Euro, wenn sie ihren Überwachungszettel nicht ordnungsgemäß ausfüllen.
      Für illegale Einwanderer nach Artikel 16a GG, für die die Bundesregierung im Übrigen seit 2015 eine strafrechtliche Sanktionierung verhindert, bleibt es hingegen weiter straffrei, vorsätzlich falsche Identitätsangaben im Asylverfahren zu machen. Geschätzte Kosten der grundgesetzwidrigen Masseneinwanderung belaufen sich auf bis zu 50 Milliarden Euro – jährlich!
      An der Spitze des neu installierten Corona-Staates steht selbstverständlich der neue Adel der Republik, die Berufspolitiker der Altparteien. Von Zwangsmaßnahmen wie der Corona-Quarantäne hat sich die Bundesregierung hingegen selbst befreit. Die Gefahr von Reisebeschränkungen und Quarantäne hat die Bundesregierung per heimlichen Aktenvermerk des Deutschen Bundestages ausgesetzt.
      Der BZ-Kolumnist Gunnar Schupelius schreibt dazu:
      »Die Politiker belegen die Bevölkerung mit Zwangsmaßnahmen, von denen sie sich selber ausnehmen. Das lässt tief blicken.«

      Quelle: "MIGRANTEN_CORONA"

      INSIDE MITTELMÄSSIGKEIT (von Akif Pirinçci)

      Es gibt einen Film der Regisseur-Brüder Coen, der ziemlich unterschätzt ist. Das liegt daran, daß dessen Thema nur einem interessierten und darüber en détail informierten Kreis zugänglich ist, die Masse jedoch es nur als eine x-beliebige Story über einen Versager wahrnehmen dürfte und sie deshalb kalt läßt.
      “Inside Llewyn Davis” (2013 USA/Frankreich / Regie: Ethan u. Joel Coen) handelt von dem jungen Gitarristen und Songwriter Llewyn (Oscar Isaac), der im Winter 1960/61, am “Vorabend der Pop-Revolution”, durch die Kneipen im New Yorker Greenwich Village streift, wo er gelegentlich mit Folksongs auftritt. Seinen Lebensunterhalt kann der Mittdreißiger damit nicht bestreiten, weshalb er Nacht für Nacht bei Freunden oder Bekannten auf der Couch oder auf dem Boden schläft. Der Film faßt eine Woche in seinem Leben zusammen, in der er auf eine traurige, frustrierende, aber auch grotesk komische Weise krampfhaft versucht, mit seinem eigenen Material im Musikgeschäft Fuß zu fassen. Was ihm letztendlich nicht gelingt.
      Das Bedeutendste, das die Urangst des aufstrebenden Künstlers versinnbildlicht, kommt in der Schlußszene. Nach einem erneuten kaum karriereförderlichen Auftritt in einer heruntergekommenen Musikkneipe wird Llewyn draußen in einer Seitengesse von einem Mann verprügelt, dessen Frau er kurz zuvor beleidigt hat. Dadurch verpaßt er gerade den Auftritt eines anderen ebenfalls unbekannten und (noch) erfolglosen jungen Sängers, der gleich nach ihm die Bühne betritt und mit dem Lied “Farewell” beginnt: Es ist Bob Dylan.
      Als Hommage an einen anderen Film, der sich gleichfalls mit der Thematik um Genie und Mittelmäßigkeit beschäftigt, tritt in “Inside Llewyn Davis” in der Rolle eines mitleidlosen Musik-Verlegers der Schauspieler F. Murray Abraham auf. Dieser Film erwies sich jedoch als ein internationaler Kassenschlager und bescherte Abraham 1985 den Oscar als besten Darsteller: Amadeus (USA 1984 / Regie: Miloš Forman).
      Auch hier geht es um einen handwerklich brillanten Musiker, nämlich um den Wiener Hofkomponisten Antonio Salieri (1750 – 1825), der jedoch nach der Begegnung mit dem Gott der Musik-Geschichte, nämlich Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), in tiefste, zwischen Anbetung und Neid fluktuierende Verzweiflung stürzt und schließlich darüber wahnsinnig wird.
      Ich liebe Storys über Künstler, noch mehr aber über sich als Künstler Wähnende. Nicht, weil ich bei den Ersteren gern die Perspektive des Fans einnehme, der sein Idol und dessen Werk auf einer rein emotionalen Ebene wahrnimmt und hemmungslos anhimmelt, und nicht, weil ich mich bei den Letzteren schadenfroh und höhnisch über Halb- und Minder-Talente lustig mache. Nein, weil beide Seiten der Medaille mich über das Phänomen der Kunst ins Philosophieren bringen.
      Kunst, tja, was ist das eigentlich? Ich finde, jedem, der sich selber als Künstler bezeichnet, sollte man erstmal mit Schmackes eins aufs Maul hauen. Denn im Gegensatz zu anderen Professionen, die jahrelange Ausbildung und Studien erfordern und bei denen Prüfungen abgelegt werden müssen, um ein Berufssiegel zu erhalten, kann einer, der keine einzige Note zu lesen vermag und kein einziges Instrument beherrscht, eine tief berührende Melodie erschaffen oder singen, und einer, der in seinem ganzen Leben mit Ach und Krach nur zwei Bücher gelesen hat, kann sich die spannendste Story ausdenken. Was natürlich nicht bedeutet, daß man auf Vorkenntnisse und eine künstlerische Ausbildung getrost verzichten sollte.
      Ein Künstler ist nicht der, der sich selbst so nennt, sondern den andere so betiteln, weil sie von seiner Kunst nicht genug bekommen können. Dennoch ist einer meiner Lieblingsfilme “Ed Wood”, weil er von einem handelt, der wohl den schlimmsten Film-Trash des Universums fabriziert hat, aber gerade in dieser schrägen Disziplin ein unübertroffener Mozart war.

      Hier soll die Rede von Roland Meyer de Voltaire sein. Mit absoluter Sicherheit werden Sie noch nie etwas von ihm gehört haben, vermutlich kennen ihn sogar nur die wenigsten in der Musik-Branche, in der er eine geisterhafte Existenz führt. Dennoch ist er exemplarisch für das tragische Phänomen des Ums-Verrecken-Künstler-sein-Wollens, für einen speziellen Menschentyp, der ab einem bestimmten Punkt bzw. Lebensalter nicht mehr registriert oder es nicht wahr haben will, daß der Zug für ihn auf diesem Gleis schon lange abgefahren ist und er längst auf einen grünen Zweig hätte kommen können, wenn er denselben Fleiß und die Energie in eine Pommes-Bude gesteckt hätte wie in die einer halluzinierten Musiker-Karriere.
      Es gibt auf der Welt Millionen, die versuchen, wie man so sagt den Durchbruch in der Kunst-Branche zu schaffen, wenn nicht sogar zu erzwingen. Die einen stecken nach den ersten Versuchen bereits auf, weil sie erkennen, daß sie dem verlangten hohen Qualitätsstandard nicht gewachsen sind. Das sind die Schlauen unter ihnen. Andere probieren es immer und immer wieder, bis die Erfordernisse eines Erwachsenenlebens, z. B. durch die Gründung einer Familie oder weil ihnen der Zustand des immerwährenden Pleite-Seins irgendwann reicht, sie davon überzeugen, daß der Gelderwerb in einem stinknormalen Job hier und jetzt mehr Glück verspricht, als die Schimäre des euphorischen “Stagedivings” irgendwann in ferner Zukunft – oder nie.
      Dann jedoch gibt es diejenigen, die sich den Furz von der glorreichen Künstlerkarriere mit 14 in den Kopf gesetzt haben und jetzt in ihren Vierzigern immer noch davon delirieren, daß diese unmittelbar bevorstehe. So einer ist Roland Meyer de Voltaire.
      Kurioserweise hat dieser nun tatsächlich eine gewisse Berühmtheit erlangt, indem er sich für die wie eine Langzeitstudie über einen Suchtkranken wirkende fünfteilige Doku-Serie “Wie ein Fremder – Eine deutsche Popmusik-Geschichte” (Netflix) über sechs Jahre hinweg von dem Filmemacher Aljoscha Pause filmen lassen hat. Daß dabei in jeder Einstellung das Klischee von dem verkannten Genie wabert, versteht sich von selbst. Doch bevor ich dazu komme, zunächst ein paar grundlegende Ansagen zur Musik und zum Musik-Busineß:
      1. Es ist ein Irrglaube, daß Musiker per se Kreative wären. Musik ist eine mathematische Angelegenheit, und es gibt eine begrenzte Anzahl an Regeln, Noten, Akkorden und Harmonien, die dem Ohr schmeicheln und die fast jeder erlernen kann, ohne eine künstlerische Ader zu besitzen. Dies gilt auch für das Erlernen von Musikinstrumenten. Mein Sohn z. B. kann Klavier spielen, weil wir ihn schon früh zum Klavierunterricht geschickt haben. Leider hat er jedoch keinerlei Interesse am Musik-Machen, so daß er nun zwar eine schöne Fertigkeit besitzt, die aber überhaupt nicht sein Ding und ihm völlig egal ist. Die überwältigende Mehrheit der Musiker verfügt über solche Fertigkeiten, manche von ihnen virtuos, ohne jedoch in irgendeiner Form schöpferisch zu sein.
      2. Musik hört jeder gern. Deshalb können Musiker in ihrem Metier fast immer Geld verdienen, wenn sie sich dranhalten. Dies können ein paar Hunderter sein, wenn sie bei einer Hochzeit oder auf einem Touristen-Dampfer aufspielen, oder zig Millionen sein, wenn sie eine Hit-Maschine sind. Selbst als Straßenmusiker, die unterste Position in der Hierarchie, kann man sich zumindest eine warme Mahlzeit am Tag erklimpern. Es spielt keine Rolle, ob man dabei den beschissensten Schlager schmettert oder den abgehobendsten Scheiß orgelt, ein Publikum findet sich immer, mal ein winziges, mal ein riesiges.
      Natürlich hilft es jung und schön zu sein. Und eine hyperteure Promotion beim Erscheinen der neuen Scheibe hilft noch mehr. Doch anderseits gibt es da den ketterauchenden Greis namens Paolo Conte, der mit seinen schwermütigen Italo-Chansons seit zig Jahrzehnten ganz Europa begeistert. Selbst ein Zombie seiner selbst wie Leonard Cohen kassierte bis zu seinem Tod durch Konzerte 15 Millionen Dollar im Jahr.
      Vertiefe dich hierzu in den Selbsterfahrungs-Roman “Fleisch ist mein Gemüse” von Heinz Strunk.
      3. Wenn man es in der Branche zu Ruhm und Reichtum bringen möchte, muß man einen Hit, am besten mehrere Hits landen. Daran führt kein Weg vorbei. Dabei ist unter “Hit” nicht einmal eine Chart-Platzierung gemeint. Es gibt Bands, die über Jahre hinweg ihre Musik fabelhaft und mit großem Geldgewinn an den Mann brachten, ohne je einen Hit gehabt zu haben, z. B. Genesis oder Pink Floyd.

      Eine der bestbezahltesten Bands heutzutage ist die isländische Post-Rock-Band Sigur Rós. Mit ihrer sphärisch klingenden, teilweise von melancholischen Melodien geprägten Musik, die zudem wegen der Überlänge der einzelnen Stücke kaum in eine Single-Dauer zu quetschen ist, ist sie nicht chart-kompatibel. Dennoch besitzt sie ein internationales Millionenpublikum.
      Mit Hit ist vielmehr etwas aus der Masse der Musik Herausragendes, etwas Überraschendes, etwas Überwältigendes, etwas Euphorisierendes, etwas tief Berührendes, kurz, das, was irgendeinen Nerv trifft, gemeint. Entweder als einzelner Song oder als Grundstimmung im Gesamtwerk.
      Gift dagegen ist, wenn der Song Buchstabe für Buchstabe die Harmonielehre abarbeitet, Höhepunkte bereits erfolgreicher Hits ankratzt oder imitiert, ohne daß es zur emotionalen Entladung kommt, überraschend sein sollende Momente in der Melodie lediglich durch ausgefallene Sounds vortäuscht, abgedroschenes Balladen-Gejammer als Pathos und Emotion vorgibt oder schlicht und einfach nicht einschlägig genug ist. Der gemeinsame Nenner aller musikalischen Versager ist ihre Beliebigkeit.
      4. Die Produktion und der Vertrieb von Musik ist in den letzten Jahren durch die moderne Technologie immer billiger und “demokratischer” geworden. Galt etwa der Einsatz von “Autotune”, ein Programm, das die Stimme wie durch einen Quirl bis zur totalen Künstlichkeit verfremdet, in Chers “Believe” (eine viertel Milliarde mal auf Spotify geklickt) 1998 noch als Sensation mit Ohrwurm-Garantie, so ist heute die tausendfach clevere Version von solcherlei Technik fast gratis aus dem Internet herunterladbar. Sie hilft sogar mit Vorschlägen zu Harmonie-Linien beim Komponieren nach. Praktisch ist heutzutage ein Welthit-Album mit einem Laptop und einem anständigen Mikrofon in der eigenen Küche für ‘n Appel und ‘n Ei produzierbar. Danach das Ding ebenfalls gratis schnell bei den diversen Musik-Streaming-Diensten anmelden, und schon feiert man Premiere.
      Bloß ein angeborenes Talent für Hits oder meinetwegen für “das schöne Lied” muß man immer noch mitbringen, wie wir jüngst im Falle einer Billie Eilish sehen. Oder eine Nummer kleiner, aber wirklich innovativer und deutsch-türkisch nationaler bei Apache 207 (“Roller” ebenfalls fast eine viertel Milliarde mal auf Spotify geklickt).
      Von all dem bringt Roland Meyer de Voltaire nichts mit. Schon seine im Jahre 2003 gegründete Indie-Rock-Band “Voltaire” erschöpfte sich im erbärmlichen Pseudo-Weltschmerz-Gewinsel und gebar hit-mäßig nullkommanull. Ihre bestgehende Nummer wurde immerhin 17tausendundhalb mal auf Spotify geklickt. Nichts gegen deutsche Indie-Rock-Bands. Die längst vergessene deutsche Band “The Jeremy Days” kotzte sich immerhin einen einzigen wunderbaren Song heraus, der theoretisch ein Welthit hätte werden können: “Brand New Toy”. Tja, leider, leider …
      Nach der Auflösung der Band geht es für Roland richtig abwärts. Anstatt in sich zu gehen und zu überlegen, ob er überhaupt das Zeug für das Roulette des irre unberechenbaren Musik-Busineß besitzt oder doch besser talentlosen Mittelschichts-Gören das Klavierspielen beibringen oder irgendwo anders in der lehrenden Infrastruktur der Musik unterkommen sollte, träumt er immer noch von der großen Star-Karriere. Daß er ein ausgezeichneter Musiker ist, steht dabei außer Frage. Nur eben nicht mit dem alles entscheidenden “Wow!”, wofür die Leute Geld zu zahlen bereit sind. Salieri läßt grüßen.
      Für das Betreten des falschen Pfades an einer Weggabelung des Lebens im Musikbetrieb sind insbesondere zwei Faktoren verantwortlich. Irgendwann schreibt ein verkokster Musik-Journalist, der oder die sei ein grandioses Talent, der kommende Bruce Springsteen oder Sting oder eine Adele usw. Das schmeichelt natürlich dem Narziß, von dessen Sorte es in diesem Bekloppten-Biotop nur so wimmelt. Dabei genügt nur ein Blick auf den Konto-Auszug, daß man mitnichten begonnen hat, auf den Spuren von Depeche Mode zu wandeln.
      Der zweite Grund für derlei Selbstbetrug ist der Wunsch, unbedingt ein Angehöriger der Blase zu werden, die sich das Musik-Geschäft nennt, wo man sozusagen in einem erlauchten oder besser irre kreativen Kreis unter sich und etwas Besonderes ist, aber dabei verkennt, daß das Ganze in Wahrheit auch nur ein popeliges Geschäft ist wie jedes andere. Und wenn andere einem alle naselang mit einem Gratis-Lob bestätigen, daß man ein großes Talent sei wie bei unserem Freund Roland, umso besser bzw. verhängnisvoller.
      Irgendwann beginnt das ewige Talent das Leben von der anfangs erwähnten fiktiven Figur Llewyn Davis nachzuleben. Roland hat keinen festen Wohnsitz und kein Einkommen mehr, haust bei Freunden und Gönnern, zieht als erwachsener Mann wieder bei seinen Eltern ein und wieder aus, wohnt sich durch prekäre, schäbige Wohnsituationen durch, glaubt bei einem Konzert vor 20 Leuten, die allesamt Kumpels von ihm oder irgendwelche Adabeis sind, den endgültigen Durchbruch geschafft zu haben, und ändert mehrmals die Form seiner Gesichtsbehaarung.
      Es ist nicht so, daß er bei seiner Odyssee der Erfolglosigkeit keine Helfer und Unterstützer findet. Immer wieder greifen ihm Indie-Produzenten unter die Arme, versuchen es mit ihm mit diversen Projekten, weil sie in ihm einen “Diamanten” sehen. Man meint es wirklich gut mit ihm. Dabei kommt sogar ein halber Hit heraus: “In Your Eyes”. Aber leider nur ein halber, denn das Teil hört sich so an, als sei es der Demo-Track des neuen Kompositionsprogramms von Apple – und das Video dazu sieht auch so aus. Sein tiefsinnig und wahnsinnig emotional sein sollender Säusel-Gesang tut sein Übriges. Ob er damit auch nur einen Euro verdient hat, bleibt ein Rätsel.
      Immer wieder vergleicht man sein Zeug mit Coldplay, was nicht nur absurd, sondern auch lächerlich ist, geradeso, als vergleiche man Heinos Œuvre mit dem von Johnny Cash. Und folgerichtig kommt der traurigste Moment in der Doku, als Roland gesteht, daß nicht einmal seine Freundin von seiner Musik beindruckt ist, geschweige denn begeistert.
      Zum Finale hin hat er sich mit der Rolle des Ausputzers, Springers, dem Willi vom musikalischen Dienst, der Ein-Viertel-Berühmte sowohl stimmlich als auch instrumental begleitet, abgefunden. Den monetären Lohn dafür hätte er auch als Musiklehrer in der Gesamtschule ohne all den Streß haben können, zuzüglich 3 Monate Urlaub im Jahr.
      Es endet damit, daß er, ganz der Dienstleister des deutschen Musikbeamtentums, das auf staatliche Subventionen angewiesen ist, gutmenschliche,
      allzu gutmenschliche Töne spuckt, und daß von einer rauschhaften Rock-’n’-Roll-Existenz gar nicht mehr die Rede ist.
      Dennoch ist die Doku sehr empfehlenswert, insbesondere für die Jugend. Man sollte sie Pubertierenden, die sich mit dem Gedanken an eine zukünftige Musiker-Vita tragen, in jeder Schule zeigen. Obwohl sie nämlich die Leiden des verkannten Genies zu illustrieren behauptet, eben “Wie ein Fremder – Eine deutsche Popmusik-Geschichte”, zeigt sie etwas völlig anderes. Sie zeigt keinen Besessenen und vor Talent Platzenden, sondern einen Vernagelten, der selbst mit 42 Jahren nicht mitgekriegt hat, daß ihm das gewisse Etwas für das Drehen des ganz großen Rades fehlt, einen mittelmäßigen Musiker, der sich durch Selbstsuggestion und durch die Lobhudeleien seiner Umgebung, die nix kosten, ab einem gewissen Punkt des Lebens in eine vorgestanzte und schon furchtbar staubig gewordene Illusion verrannt hat
      .
      Aber ich will nicht allwissend tun, denn auch aus mir hätte ein Voltaire sein können: 1987/88, fehlte nur noch ein Jährchen bis zu meinem 30. Geburtstag, stand ich selber vor den Scherben meiner nicht existenten Künstler-Karriere. Keine Kohle, keine Perspektive, kein gar nix. Doch im Gegensatz zu Roland war ich etwas vernünftiger. Ich sagte mir, mit 30 ist endgültig Schluß mit dieser Künstler-Kacke, die nichts bringt, einen nur in Depressionen stürzt und die einen bei den Weibern, die langsam ins Kinder-kriegen-Alter kamen, auch nicht mehr begehrenswert macht.
      Bis es soweit war, gab ich mir einen Versuch, wirklich den allerletzten. So setzte ich mich hin und schrieb einen Roman über Katzen.
      Jaja, vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal.

      Quelle: "MITTELMÄSSIGKEIT"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""SCHURKEN"" geschrieben. 07.10.2020

      Verschuldungsorgie, Massenarbeitslosigkeit, Corona – den USA droht der Crash!


      In knapp einem Monat wird in den USA ein neuer Präsident gewählt. Doch egal ob Amtsinhaber Donald Trump oder sein Herausforderer Joseph Biden die Wahl gewinnen wird, das Land geht schweren Zeiten entgegen. Denn die letzte Supermacht steht infolge der enormen Verschuldung sowohl der öffentlichen Hand wie der privaten Haushalte und der ultralockeren Geldpolitik der US-Notenbank FED am finanziellen Abgrund. Hinzu kommt die starke Abhängigkeit des Landes vom Binnenkonsum, der für etwa 70 Prozent des Bruttosozialproduktes verantwortlich ist. Der ist wegen der Corona-Pandemie im Rekordtempo eingebrochen, auch weil immer mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen sind.
      Nicht zu vergessen ist auch die hohe Zahl unterbeschäftigter Arbeitnehmer, die nur auf Teilzeitbasis beschäftigt sind, obwohl sie gerne vollzeit arbeiten wollen und angesichts ihrer prekären wirtschaftlichen Situation auch müssten.
      Alles in allem sind in den Vereinigten Staaten Expertenschätzungen zufolge nicht nur 10 Millionen, sondern 40-50 Millionen Menschen arbeitslos oder unterbeschäftigt.
      Mittel- bis langfristig werden Digitalisierung und Robotisierung tiefe Spuren auf dem US-Arbeitsmarkt hinterlassen. Dieser Rationalisierungsschub, der auch als Vierte Industrielle Revolution bezeichnet wird und im Gegensatz zu früheren Epochen alle Wirtschaftszweige und -prozesse erfasst, wird nicht nur gering qualifizierte Beschäftigte im Niedriglohnsektor treffen, sondern zunehmend auch gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte mit einem vergleichsweise hohen Einkommen. Sie werden zu einem großen Teil als Nachfrager ausfallen, was den Konsum dämpfen und so die wirtschaftliche Krise verschärfen wird. Die Folge: Sinkende Steuereinnahmen, was viele schon heute hoch verschuldete Bundesstaaten und Kommunen dazu zwingen wird, Personal in der öffentlichen Verwaltung einzusparen, um ihre Ausgaben zurückzufahren.
      Auch der absehbare Stellenabbau im Staatssektor wird nicht nur die Arbeitslosigkeit weiter erhöhen, sondern auch Druck auf die Vergütungen der Beschäftigten auszuüben. Denn bei einem Angebotsüberhang auf dem Arbeitsmarkt lassen sich Lohnerhöhungen kaum durchsetzen, schon gar nicht in den USA mit ihren traditionell schwachen Gewerkschaften. Das wird die maßgeblich von der Einkommensentwicklung abhängige Binnenkonjunktur zusätzlich schwächen.
      Dass die US-Wirtschaft in der Corona-Krise nicht sehr viel stärker eingebrochen ist, führen Experten auf die umfangreichen Konjunkturmaßnahmen des Staates und die expansive Geldpolitik der Zentralbank FED zurück. Die massive Bereitstellung von Liquidität hat die Probleme überdeckt und die eigentlich unvermeidlichen Anpassungsreaktionen in die Zukunft verschoben. Die Frage ist aber, wie es nach der US-Präsidentschaftswahl im November weitergehen wird. Kann die Politik ihren bisherigen Kurs einer kreditfinanzierten Stützung der Wirtschaft angesichts einer Staatsverschuldung, die mit mehr als 27 Billionen US-Dollar einen nie da gewesenen Höchststand erreicht hat, weiter durchhalten? Oder muss man die Reißleine ziehen, um künftigen Generationen nicht noch höhere Lasten aufzubürden, und zu einer deutlich sparsameren Haushaltsführung übergehen, was Kürzungen bei Sozial- und Hilfsprogrammen erforderlich machen würde?

      Über den weiteren Kurs dürfte entscheiden, wie die US-Wahlen im November ausgehen. Sollte der in den meisten Umfragen zurzeit führende Biden tatsächlich Präsident werden und gleichzeitig die Demokraten ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verteidigen, ist mit weiteren billionenschweren Konjunkturpaketen und damit einer Fortsetzung der Verschuldungsorgie zu rechnen. Ein wiedergewählter US-Präsident Trump gestützt auf ein von den Republikanern dominiertes Kapitol dürfte dagegen vorsichtiger agieren, möglicherweise sogar einen Sparkurs fahren, um die aus dem Ruder gelaufenen Staatsfinanzen zu sanieren. Sollte es der neue Präsident – egal ob er Biden oder Trump heißt – aber mit einem vom politischen Gegner beherrschten Parlament zu tun bekommen, dürften sich die verfeindeten Lager gegenseitig blockieren, was wirksame Konjunkturmaßnahmen verhindern und die Rezession weiter vertiefen würde.
      Egal, welcher Fall schließlich eintreten wird, ein Kollaps der US-amerikanischen Wirtschaft ist kaum noch zu verhindern. Das gilt vor allem dann, wenn es nicht gelänge, COVID-19 in den Griff zu bekommen und ein zweiter »harter Lockdown« notwendig werden würde, um die »Pandmie« einzudämmen.

      Denn viele Klein- und Mittelbetriebe, die knapp 98 Prozent der rund 26 Millionen Unternehmen in den USA stellen und rund die Hälfte der im privaten Sektor tätigen Arbeitskräfte beschäftigen, würden einen nochmaligen Stillstand der Wirtschaft auch mit großzügiger Staatshilfe kaum überleben. Die Folgen für die Beschäftigungssituation und die Binnennachfrage in den USA wären dramatisch!
      Beobachter rechnen spätestens nach der Präsidentschaftswahl mit einer zweiten Rezessionsphase in den USA, einem »double dip«. Das gegenwärtig von den Finanzmärkten gespielte Szenario einer V-förmigen Erholung der Konjunktur wäre dann passé, was zu erheblichen Turbulenzen an den weltweiten Börsen und zu neuen Tiefständen der Aktienkurse führen würde, während Edelmetalle und allen voran Gold erneut profitieren dürften. Ein Crash in den Vereinigten Staaten, der nach wie vor größten Volkswirtschaft der Welt, hätte globale Eruptionen erheblichen Ausmaßes zur Folge, die auch vor Europa und Deutschland nicht haltmachen werden. Für informierte Zeitgenossen sind deshalb finanzielle Selbstverteidigung und Krisenvorsorge das Gebot der Stunde.

      Quelle: "USA_CRASH?"
      Die EU steht immer noch auf der Seite des "schlimmsten Menschenrechtsverletzers der Welt" (von Majid Rafizadeh)

      Die Europäische Union stellt sich offen auf die Seite der herrschenden Mullahs im Iran und versucht, die Bemühungen der USA zu unterlaufen, das Schurkenregime unter Druck zu setzen, um es zu stoppen. Grossbritannien, Frankreich und Deutschland erklärten am 18. September vor dem UN-Sicherheitsrat, dass die EU sich stark dafür einsetzt, die weitere Aufhebung der Sanktionen gegen die iranische Regierung zu gewährleisten. Die drei europäischen Mächte fügten hinzu, dass, soweit es sie betreffe, selbst wenn die USA alle Sanktionen wieder aufheben würden, ihre UN-Sanktionsbefreiung für den Iran über den 20. September hinaus fortgesetzt werden.
      Die EU hat der iranischen Führung auch dabei geholfen, den US-Sanktionen zu entgehen, und zwar durch einen Zahlungsmechanismus mit der Bezeichnung INSTEX (Instrument in Support of Trade Exchanges), der es europäischen Firmen und Unternehmen ermöglicht, trotz der US-Wirtschaftssanktionen gegen Teheran weiterhin Geschäfte mit der iranischen Regierung zu tätigen.
      Die EU unterstützt trotz all ihrer scheinheiligen Vorträge über Menschenrechte ein Regime, das öffentlich einige der schlimmsten Menschenrechtsverletzungen begeht. Haben die europäischen Staats- und Regierungschefs von den jüngsten Hinrichtungen unschuldiger Demonstranten wie Navid Afkari gehört, der offenbar durch Folter zu einem falschen Geständnis gezwungen wurde? Haben sie von den vier Teenagern gehört, denen als Strafe für Diebstahl die Finger amputiert werden sollen, auch nach ihrer Aussage, nachdem sie gefoltert wurden, bis sie "gestanden" haben?
      Ungeachtet eines internationalen Aufschreis ging das theokratische Establishment trotzig weiter und liess den Ringkämpfer Navid Afkari in der südlichen Stadt Schiraz hängen. Seine Hinrichtung wurde offensichtlich in Eile vollzogen, und ihm wurde sogar ein letzter Besuch seiner Familie verweigert.
      Nachdem das Scharia-Gericht zwei Todesurteile gegen ihn verhängt hatte, erklärte Afkari:
      "Leute! Ich werde um mein Leben kämpfen, weil es das Logische und Richtige ist. Es gibt eine Fülle von Dokumenten und Beweisen, die meine Unschuld beweisen. All die Beweise und Dokumente, die wir gesammelt haben, und all die Dinge, die ich euch jetzt erzähle, sollen euch wissen lassen, dass, wenn ich hingerichtet werde, ihr wissen solltet, dass im 21. Jahrhundert, mit all diesen Menschenrechtsorganisationen und Ausgaben, mit den Vereinten Nationen, mit dem UN-Sicherheitsrat usw., ein unschuldiger Mensch, der sein Bestes versucht und gegen seinen Willen gekämpft hat, mit aller Macht, die er hatte, damit seine Stimme gehört wird, gehängt wurde."
      Die EU sollte wissen, dass Afkari, wie viele andere politische Gefangene und diejenigen, die an früheren friedlichen Protesten teilgenommen haben, brutal gefoltert wurde. Das iranische Regime bestreitet, Gefangene gefoltert zu haben, aber ein Augenzeuge, Shaahin Naaseri, berichtete von einigen der Folterungen, die der Ringer während seiner Haft erdulden musste:
      "Eines Tages hörte ich Schreie, Gebrüll und Bitten um Hilfe im Polizeirevier. Der Diensthabende, der mich begleitete, bat mich, auf dem Korridor zu warten. Er ging und öffnete eine Tür. Aus Neugierde folgte ich ihm, um zu sehen, was vor sich ging. Ich wurde Zeuge, wie zwei in inoffizielle Uniformen gekleidete Beamte fluchten und Navid mit Schlagstöcken und Metallrohren gnadenlos schlugen. Sie sagten ihm: Die Wahrheit ist, was wir sagen, wirst du schreiben, was wir sagen, oder nicht? Navid bettelte auch: 'Bitte, hören Sie auf, bitte schlagen Sie mich nicht, ich habe nichts getan'. Er bedeckte seinen Kopf mit seinen Armen. Und einer der Offiziere, dessen Name, wie ich später erfuhr, Abbasi war, schlug Navid mit solcher Kraft, dass Navid einen furchtbaren Schrei ausstiess und bewusstlos wurde."
      Die iranische Führung wollte höchstwahrscheinlich ein Exempel an dem hochangesehenen Ringer statuieren, der Gesellschaft Angst einjagen und dem Volk eine starke Botschaft übermitteln, dass jeder, der es wagt zu protestieren, mit schwerwiegenden Konsequenzen rechnen muss.
      Amnesty International hat einige der Foltertechniken dokumentiert, die das iranische Regime anwendet:

      "Die Untersuchungen der Organisation ergaben, dass die Opfer häufig mit Kapuzen oder Augenbinden bedeckt, geschlagen, getreten und ausgepeitscht, mit Stöcken, Gummischläuchen, Messern, Schlagstöcken und Kabeln geschlagen, aufgehängt oder gezwungen wurden, schmerzhafte Stresspositionen über längere Zeiträume einzunehmen, dass ihnen ausreichend Nahrung und Trinkwasser vorenthalten wurde, dass sie in längerer Einzelhaft, manchmal wochen- oder sogar monatelang, untergebracht waren und dass ihnen die medizinische Versorgung für Verletzungen, die sie während der Proteste oder infolge von Folter erlitten hatten, verweigert wurde."
      Der Fall von Navid Afkari ist kein Einzelfall. Im vergangenen Monat hat das iranische Regime auch einen weiteren Demonstranten, Mostafa Salhi, heimlich gehängt. Amnesty International verurteilte seine Hinrichtung und erklärte, dass sie "trotz schwerwiegender unfairer Prozessbedenken einschliesslich Folter und anderer Misshandlungen sowie der Verweigerung des Zugangs zu einem Anwalt während der Untersuchungsphase seines Falles, durchgeführt wurde".
      Eine weitere hochrangige Persönlichkeit, die vom Regime verhaftet und gefoltert wurde, ist der 20-jährige Student Ali Younesi, der 2018 als Mitglied der iranischen Nationalmannschaft bei der 12. internationalen Olympiade für Astronomie und Astrophysik eine Goldmedaille gewann. Er und sein Freund Amirhossein Moradi werden seit April ohne Anklage festgehalten und von den Behörden beschuldigt, Verbindungen zur Opposition zu haben.
      Indem die Europäische Union ein Regime ermächtigt, das Demonstranten und politische Gefangene foltert und hinrichtet, macht sie sich selbst zur Komplizin dieser Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Stattdessen sollte sich die EU unverzüglich den USA anschliessen, um Druck auf die Mullahs auszuüben und sie zur Rechenschaft zu ziehen.

      Quelle: "MENSCHENRECHT_IRAN"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""Recep Tayyip"" geschrieben. 06.10.2020

      Die Impfstoffkatastrophe – schwere Nebenwirkungen bei den Tests


      Die erschreckenden Nebenwirkungen von Impfstoftests
      Starker Schüttelfrost – so heftig, dass man seine Zähne zersplittert – hohes Fieber. Schmerzen im ganzen Körper, schlimme Kopfschmerzen und Erschöpfung, all das für einen Impfstoff? Diese Nebenwirkungen mussten einige Teilnehmer der Impftstofftests von Moderna und Pfizer laut einem Bericht von CNBC vom 1. Oktober 2020 erleben.
      Die Impfstoffhersteller berichten außerdem, dass einige Teilnehmer auch »milde« Symptome hatten. Alle fünf Teilnehmer, die von einem Reporter interviewt wurden – einschließlich desjenigen, der seine Zähne zerbrach –, erklärten, sie seien der Meinung, diese Symptome seien es wert, um vor dem Coronavirus geschützt zu sein.
      Ein Teilnehmer der Moderna-Testreihe erklärte, er habe nach der ersten Impfung mehrere Tage leichtes Fieber gehabt und sich wie »unter Wettereinfluss« gefühlt. Nach der zweiten Impfung war er bettlägerig mit über 38 Grad Fieber, Schüttelfrost und Zittern, pochenden Kopfschmerzen und Kurzatmigkeit. Der Schmerz in dem Arm, an dem man ihn geimpft hatte, fühlte sich an wie »eine dicke Beule an seiner Schulter«. Er schlief kaum in dieser Nacht und er hatte fünf Stunden lang Fieber über 38 Grad.
      Zwei weitere hatten ähnliche Nebenwirkungen, und ein Dritter warnte, man müsse sich nach der zweiten Impfung einen Tag frei nehmen. CNBC teilte außerdem mit, dass »die Impfstoffhersteller Hochdosis-Impfungen aufgrund noch schwerer Reaktionen aufgeben mussten«.
      Die Impfbereitschaft sinkt
      Umfragen zeigen, dass immer weniger Menschen bereit sind, sich impfen zu lassen. Das renommierte englische Magazin New England Journal of Medicine hat daher am 1. Oktober 2020 einen Artikel veröffentlicht, in dem zu Zwangsimpfungen aufgerufen wird. Das Magazin steht nicht allein mit dieser Ansicht da. Anthony Fauci, Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), erklärte im April 2020, es gäbe keine Rückkehr zur Normalität ohne Impfungen, um dann im August 2020 beschwichtigend mitzuteilen, Impfungen würden keine Pflicht. Weltweit finden sich Befürworter für Zwangsimpfungen – entgegen allen Widerstands aus der Bevölkerung. Zwangsimpfungen ebenso wie das Herunterladen einer Tracking App lassen sich ganz einfach »um die Ecke« einführen: z. B. indem man nicht mehr ohne Impfung reisen, einkaufen oder ein Fahrrad mieten kann.
      Der »Große Neustart«
      Noch lässt sich nicht absehen, was wir beeinflussen und ändern können und ob und in welchem Umfang es überhaupt möglich ist, der großen Bewegungsrichtung der Agenda 2030 zu entkommen, die weltweit auf Regierungsseiten der Länder angekündigt wird – dem vom Weltwirtschaftsforum angekündigten »Great Reset«. Impfstoffe sind einer der wichtigsten Punkte auf der Agenda.
      Die unmögliche Tatsache

      Wir können es nun halten wie Palmström in Christian Morgensterns Gedicht Die unmögliche Tatsache. Nachdem er an einer Straßenkreuzung überfahren worden war, prüfte er die Gesetzesbücher und kam zu dem Ergebnis, dass Wagen dort gar nicht fahren dürfen. Hier sein Fazit:
      Und er kommt zu dem Ergebnis:
      Nur ein Traum war das Erlebnis.
      Weil, so schließt er messerscharf,
      nicht sein kann, was nicht sein darf.

      Quelle: "IMPFEN_CORONA_NEBENWIRKUNGEN"
      Ein fünfter Krieg wird der Türkei nichts nützen (von Burak Bekdil)

      ° Am 28. August veröffentlichte ein ehemaliger Abgeordneter der Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung von Erdoğan, Metin Külünk, eine Karte der "Grossen Türkei", die das Ausmass der revisionistischen Ambitionen der Türkei veranschaulicht. Sie umfasst Gebiete in Griechenland, Bulgarien, Zypern, Syrien, Irak, Georgien und Armenien.
      ° In einer ähnlich bedrohlichen Erklärung riet der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar Griechenland provozierend zu Schweigen, "um nicht zu einem Meze [Imbiss] für die Interessen anderer zu werden".
      ° Der fünfte Krieg von Erdoğan wäre ein Krieg ohne Gewinner. Aber die Türkei von Erdoğan wäre der größere Verlierer.

      Im 20. Jahrhundert führten die Türken und ihre traditionellen Rivalen in der Ägäis, die Griechen, vier konventionelle Kriege: Den Ersten Balkankrieg (1912-1913); den Ersten Weltkrieg (1914-1918); den Griechisch-Türkischen Krieg (1919-1922); und den Zypernkrieg (1974). Es ist also nicht das erste Mal in einer Zeit des Friedens, dass Zeitungen in der ganzen Welt ihren Lesern erzählen, dass die Ägäis am Rande eines Krieges steht. Der "Frieden" in der Ägäis war immer kalt bis sehr kalt, abgesehen von kurzen Perioden relativer Wärme. Es sieht so aus, als ob Türken und Griechen in Nachbarhäusern leben, die auf einer jahrhundertelangen Blutfehde beruhen.
      Charles King schrieb in seinem Buch "Mitternacht am Pera-Palast: Die Geburt des modernen Istanbul" ("Midnight at the Pera Palace: The Birth of Modern Istanbul") über die frühen post-osmanischen Jahre in Istanbul und die Bemühungen der jungen Republik Türkei um den Aufbau einer Nation:
      "Die nichtmuslimischen Minderheiten in Istanbul gingen von geschätzten 56 Prozent im Jahr 1900 auf 35 Prozent Ende der 1920er Jahre zurück. Andere Städte verzeichneten dramatischere Rückgänge. Izmir, das ehemalige Smyrna, sank von 62 Prozent Nichtmuslimen auf 14 Prozent... Doch die demografische Revolution veränderte praktisch alles in den alten Minderheitenvierteln Istanbuls. In der Eile, die Stadt zu verlassen, warfen Griechen, Armenier und Juden den Inhalt ihrer Häuser und Wohnungen auf den Secondhand-Markt, in der Hoffnung, wenigstens einen kleinen Betrag an Bargeld zu bekommen, bevor sie ein Schiff oder einen Zug bestiegen"...
      "Die Türkei als Ganzes wurde muslimischer und türkischer, homogener und ländlicher – wegen der Flucht der nicht-muslimischen Minderheiten aus den Städten – als sie es je gewesen war. Einige der Familien, die später zu den Hauptstützen der Istanbuler Wirtschaft werden sollten, entstanden [dadurch]... dass sie ein Auge darauf hatten, wie sich das Schicksal wandelte und politische Verbindungen in wirtschaftliche Vorteile verwandelten, sobald die griechischen und anderen Unternehmen der Minderheiten zum Verkauf standen. Ihre Geschäfte waren nicht unbedingt unehrlich, aber sie beruhten auf einem massiven Vermögenstransfer, dessen Ursprünge in der Vorliebe der Republik für nationale Reinheit gegenüber dem alten Kosmopolitismus der Reichshauptstadt lagen".
      Nach drei Kriegen zu Beginn des Jahrhunderts explodierten die türkisch-griechischen Spannungen als nächstes in Zypern, wo türkische und griechische Zyprioten Seite an Seite und in Frieden lebten, bis sie nach den 1950er Jahren begannen, sich gegenseitig abzuschlachten. Die ethnischen Unruhen führten im Juli 1974 zu der türkischen Militäroperation, die mit der Besetzung des nördlichen Drittels der Insel endete. Seitdem ist Zypern entlang ethnischer Linien geteilt geblieben.
      1996 standen die türkischen und griechischen Militärs kurz vor einem heißen Kampf um Souveränitätsansprüche über eine winzige Insel in der südlichen Ägäis. Wenige Jahre, nachdem durch erfolgreiche Vermittlung der USA ein Krieg abgewendet werden konnte, erinnerten sich nur wenige Türken oder Griechen auch nur an den Namen dieser 9,9 Morgen großen, unbewohnten Insel: Imia (Kardak auf Türkisch).
      Die heutigen Spannungen, die sich von der Ägäis bis zum östlichen Mittelmeer erstrecken, sehen ernster aus als zwei Teenager, die sich im Tauziehen um ein Stück Stein streiten.
      Als der Chef des israelischen Mossad, Yossi Cohen, im August sagte, dass "die iranische Macht zerbrechlicher ist, aber die wirkliche Bedrohung von der Türkei ausgeht", hatte er Recht. In diesen Tagen kommen die Drohungen aus der Türkei in nie dagewesener Fülle.
      In einer kürzlich in Istanbul gehaltenen Rede gab der islamistische Präsident der Türkei, Recep Tayyip (Erdoğan), nicht ganz so subtile Hinweise auf seine irredentistischen Ansichten, wobei er insbesondere auf den Vertrag von Sèvres von 1923 verwies, der zusammen mit anderen Pakten die Grenzen der modernen Türkei festlegte:
      "Sie werden verstehen, dass die Türkei die politische, wirtschaftliche und militärische Macht hat, unmoralische Landkarten und Dokumente, die ihr auferlegt wurden, zu zerreißen. Entweder werden sie dies mit der Sprache der Politik und Diplomatie oder durch schmerzhafte Erfahrungen auf dem Schlachtfeld begreifen... Vor einem Jahrhundert haben wir sie entweder in der Erde begraben oder ins Meer geworfen. Ich hoffe, sie zahlen jetzt nicht den gleichen Preis."
      Robert Ellis, der über die Türkei schreibt, erinnerte die Öffentlichkeit daran, was Abdullatif Şener, einst ein überzeugter Verbündeter Erdogans und heute ein Abgeordneter der Opposition, vor sechs Jahren in einem Interview gesagt hatte: Erdoğan wäre sogar bereit, die Türkei in einen Bürgerkrieg zu ziehen, um seine Macht zu behalten.
      Metin Külünk, ein ehemaliger Abgeordneter der Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung von Erdoğan, veröffentlichte am 28. August eine Karte der "Grossen Türkei", die das Ausmass der revisionistischen Ambitionen der Türkei veranschaulicht. Sie umfasst Gebiete in Griechenland, Bulgarien, Zypern, Syrien, Irak, Georgien und Armenien.
      In einer ähnlich drohenden Erklärung riet der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar Griechenland provokativ, zu schweigen, "um nicht zu einem Meze [Imbiss] für die Interessen anderer zu werden."

      All dieses aufrührerische Kriegsgerede hat mehrere Botschaften auf verschiedenen Wellenlängen an die Westseite der Ägäis und darüber hinaus gesendet. Griechenland sagte, es verstärke sein militärisches Arsenal und seine Truppen, um auf einen offenen Konflikt mit der Türkei vorbereitet zu sein. Am 13. September erklärte der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis, dass Griechenland 18 neue Rafale-Kampfflugzeuge aus französischer Produktion erwerben werde, um seine alternden Mirage 2000-Kampfflugzeuge zu ersetzen, dass es vier Marinehubschrauber und vier neue Fregatten kaufen werde und dass es vier weitere Fregatten renovieren werde. Mitsotakis sagte auch, dass seine Regierung plane, die obligatorische Wehrpflicht von derzeit neun Monaten auf 12 Monate zu verlängern.
      Ein offener Konflikt in und um die Ägäis ist gegen westliche Interessen. Westliche Nationen haben jedoch Recht, wenn sie den türkischen Drohungen gegenüber nicht gleichgültig oder unterwürfig bleiben. Am 1. September gab Washington bekannt, dass es ein 33 Jahre altes Waffenembargo gegen die (griechische) Republik Zypern teilweise aufheben werde, ein Schritt, der von der Türkei sofort verurteilt wurde. In diesem Zusammenhang reiste US-Außenminister Mike Pompeo am 12. September nach Zypern, um eine friedliche Lösung für die Spannungen mit der Türkei im östlichen Mittelmeerraum auszuhandeln.
      "Wir sind nach wie vor tief besorgt über die laufenden Operationen der Türkei zur Vermessung natürlicher Ressourcen in Gebieten, über die Griechenland und Zypern die Gerichtsbarkeit über das östliche Mittelmeer geltend machen", sagte Pompeo vor Reportern in Nikosia. Während seines Besuchs unterzeichneten die Regierungen der USA und Zyperns ein Memorandum of Understanding, gegen das Ankara absurderweise protestierte, da es angeblich dem Frieden und der Stabilität im östlichen Mittelmeerraum schaden könnte.
      Der Konflikt in der Ägäis und seine Auswirkungen betreffen auch die Europäische Union. Die MED7-Gruppe der südeuropäischen Länder, die am 10. September in Frankreich zu Gast war, brachte ihre volle Unterstützung und Solidarität mit Griechenland und Zypern angesichts der wiederholten Verletzungen ihrer Souveränitätsrechte durch die Türkei zum Ausdruck. Der Europäische Rat wird am 24. und 25. September zusammentreten, um zu erörtern, ob Sanktionen gegen die Türkei verhängt werden sollen.
      Griechenland hat auch die Unterstützung von zwei weiteren Schwergewichten im Mittelmeerraum, Ägypten und Israel, sowie die Unterstützung von Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Jordanien.
      Erdoğan kann den fünften Krieg nur zu Hause gewinnen. Wenn er einen militärischen Konflikt vermeidet, wird er einen verlorenen Krieg für die Türkei abgewendet haben. Zu Hause könnten ihm seine durchsetzungsstarke Außenpolitik, seine harten Manieren und seine Ich-fordere-die-ganze-Welt-heraus-Rhetorik ein paar Stimmen mehr und zusätzliche Popularität einbringen. Der fünfte Krieg von Erdoğan wäre ein Krieg ohne Gewinner. Aber die Türkei von Erdoğan wäre der größere Verlierer.

      Quelle: "TÜRKEI_GRIECHENLAND_KRIEG"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""LOCKDOWN"" geschrieben. 05.10.2020

      Lockdown-Sand im Wirtschaftsgetriebe


      Die Steuereinnahmen geben uns einen kleinen Einblick darüber, wie sehr die Lockdown-Krise Sand ins Getriebe der Wirtschaft gestreut hat: Es läuft nicht rund.
      Kaum ein positiver Aufkommenseffekt
      Nehmen wir mal an, dass 20 Millionen Deutsche diesmal nicht in den Süden geflogen sind. Und dass jeder Fluggast im Ausland vormals 1.500 Euro ausgegeben hat. Dann wären 30 Milliarden Euro im Inland geblieben. Bei einer Staatsquote von 50 Prozent wären das 15 Milliarden Euro Steuern und Abgaben, oder auf zwei Monate bezogen 7,5 Milliarden Euro pro Monat. Kein Pappenstiel, ein Beitrag von etwa 7 bis 8 Prozent auf der Einnahmeseite.
      Die Umsatzsteuereinnahmen stiegen im August um 2,5 Prozent auf 21,6 Milliarden Euro. Das Aufkommen der Binnenumsatzsteuer war in den Vormonaten u. a. durch umfangreiche Stundungen in Verbindung mit der Corona-Pandemie gemindert worden. Da die Stundungen in der Regel für einen Zeitraum von drei Monaten gewährt worden waren, wurden im Berichtsmonat in beträchtlichem Ausmaß gestundete Steuerschulden fällig. Das Volumen der im August gewährten Stundungen lag wesentlich niedriger, sodass sich ein positiver Aufkommenseffekt in Höhe von circa 1,2 Milliarden Euro ergab. Rechnet man den heraus, sanken die Umsatzsteuern im August um 3,2 Prozent. Das entspricht fast der gewährten Umsatzsteuersenkung.

      Stromsteuer und Energiesteuer lagen beide mikroskopisch über dem Vorjahresaufkommen. Die Lohnsteuer sank um 6,6 Prozent, noch im Juli waren es nur 5,5 Prozent gewesen. Ganz langsam lassen die positiven Wirkungen des Kurzarbeitergeldes nach, die Lohnsumme ist offensichtlich gesunken.
      Keine Einkommenssteuer
      Die Körperschaftssteuer brachte wie in den Vormonaten nichts. Nicht veranlagte Steuern vom Ertrag (vor allem Dividenden) sanken um fast 18 Prozent. Die wirtschaftliche Lage infolge der Corona-Pandemie veranlasste verschiedene Unternehmen zur Reduktion der diesjährigen Dividendenzahlungen, so dass insgesamt in diesem Jahr mit einem geringeren Aufkommen als im Vorjahr gerechnet werden muss. An veranlagter Einkommenssteuer wurde im Saldo nichts eingenommen, es wurden 265 Millionen Euro erstattet.
      Die Biersteuer stieg erstmalig seit Monaten gegenüber dem Vorjahr. Es wurde etwas nachgetrunken. Dafür sank das Aufkommen der Tabaksteuer etwas.
      Keine zeitnahe zentrale Statistik gibt es für Kommunalsteuern wie die Gewerbesteuern. Die Erbschaftssteuer ist gegenüber dem Vorjahr um über 4 Prozent gesunken, die Grunderwerbsteuer sogar um 12 Prozent.
      Meine Prognose vom Juni, dass wir uns auf etwas bessere Zahlen für Juli und August einstellen können, ist eingetroffen. Irgendwann kommt allerdings die Stunde der Wahrheit, wenn die Insolvenzen angemeldet werden müssen.
      Die Steuereinnahmen sind leider kein Weg, um wirklich in Echtzeit die Tiefe der Krise zu sondieren. Aber einige Einblicke ins Getriebe der Wirtschaft kann man bei richtiger Interpretation schon gewinnen.

      Quelle: "CORONA_WIRTSCHAFT"
      3. Weltkrieg: China bereitet sich auf eine militärische Konfrontation mit den USA vor (v. Torsten Groß)

      Die kommunistische Führung in China geht offenbar davon aus, dass ein Krieg mit den Vereinigten Staaten um die Vorherrschaft in der Pazifikregion unvermeidlich sein wird. Das ergibt sich aus einem Beitrag in der Zeitung Global Times, ein englischsprachiges Verlautbarungsorgan der Kommunistischen Partei.
      Dort heißt es:

      »Das chinesische Volk will keinen Krieg, aber wir haben territoriale Streitigkeiten mit mehreren Nachbarländern, die von den USA angestiftet wurden, Streit mit China zu suchen. Einige dieser Länder glauben, dass sich ihnen durch die Unterstützung seitens der USA eine strategische Chance eröffnet. Sie treten gegenüber China in einer unverschämten Art und Weise auf. Sie glauben, dass China unter dem strategischen Druck der USA davor zurückschreckt bzw. nicht bereit oder in der Lage ist, mit ihnen in eine militärische Auseinandersetzung einzutreten.«
      Doch das sei ein Irrtum, heißt es in dem Blatt. Ausdrücklich wird der Konflikt um Taiwan als möglicher Kriegsgrund genannt, das von Peking als »abtrünnige Provinz« betrachtet wird, obwohl die Insel niemals unter der Herrschaft der Volksrepublik China stand.

      Gleichzeitig bereitet man die Bevölkerung propagandistisch auf einen Waffengang mit den USA vor. Die chinesische Gesellschaft müsse den Mut haben, sich auf einen solchen Krieg einzulassen, und bereit sein, die Kosten dieses Kampfes zu tragen. Nur so könne China seine umfassende Stärke nutzen, um alle Provokateure wirksam abzuschrecken. Weiter schreibt das Blatt: »China ist eine aufstrebende Macht, die von den USA und dem Westen aus ideologischen Gründen abgelehnt wird. Die Länder, die territoriale Streitigkeiten mit China haben, sympathisieren auch untereinander. Wenn China beschließt, gegen die Streitkräfte eines Nachbarlandes in den Krieg zu ziehen, wird die internationale Gemeinschaft tendenziell die schwächere Seite bevorzugen.
      Unabhängig davon, ob unsere Schritte gerechtfertigt sind oder nicht, sind die moralischen Risiken hoch. Außerdem werden die USA ihre öffentliche Meinungsmaschine vollständig gegen China wenden. Daher dürfen wir die Komplexität eines Krieges nicht unterschätzen.«
      Auch auf westlicher Seite mehren sich die Stimmen von Experten, die einen Waffengang zwischen China und dem Westen unter Führung der Vereinigten Staaten für unausweichlich halten. Zu diesen Experten gehört der renommierte türkische Politiker und Generalmajor a. D. Osman Pamukoğlu. Der schreibt in seinem 2019 erschienenen Buch 3. Dünya Savasi (Der Dritte Weltkrieg):
      »Wenn ein Land nicht in der Lage ist, die Seewege zu kontrollieren, hat es weder Zugriff auf die globalen Rohstoffvorräte noch kann es eine Weltmacht werden. (…) Die Chinesen bauen einen Flugzeugträger. Warum? Wenn du keine Kontrolle über die Ozeane hast, kannst du nicht zum weltgrößten Akteur aufsteigen. Der Dritte Weltkrieg wird ausbrechen.«

      Am kommenden Weltkrieg werden alle Großmächte teilnehmen, ist sich Pamukoğlu sicher. Es sei eine Illusion, anzunehmen, man könne in diesem weltumspannenden Konflikt eine neutrale Haltung einnehmen. Das gelte auch für die Türkei und Russland, die beide im Lager des Westens stehen würden, so der Experte.
      Am kommenden Weltkrieg werden alle Großmächte teilnehmen, ist sich Pamukoğlu sicher. Es sei eine Illusion, anzunehmen, man könne in diesem weltumspannenden Konflikt eine neutrale Haltung einnehmen. Das gelte auch für die Türkei und Russland, die beide im Lager des Westens stehen würden, so der Experte.
      Diese Prognose ist jedoch zumindest mit Blick auf Russland zweifelhaft. Denn die Beziehungen zwischen Moskau und der NATO sind auf einem Tiefpunkt angelangt, was nicht zuletzt auf den Ukraine-Konflikt und die russische Annexion der Krim zurückzuführen ist, die von der EU und den USA zum Anlass genommen worden sind, scharfe Wirtschaftssanktionen gegen Moskau zu verhängen. Gleichzeitig haben sich die Beziehungen zwischen Russland und China in den letzten zwei Jahrzehnten stetig verbessert. Immer wieder halten beide Staaten gemeinsame Militärmanöver ab, unter anderem im südchinesischen Meer, das auch für die USA von großem strategischen Interesse ist und geografischer Ausgangspunkt für eine militärische Konfrontation zwischen den Atommächten am Beginn des Dritten Weltkriegs sein könnte. Es ist deshalb wenig wahrscheinlich, dass sich Russland gegen Peking stellen wird, sollte es zu einer bewaffneten Auseinandersetzung Chinas mit dem Westen kommen. Vielmehr dürfte Putin Partei für China ergreifen und dann auch militärisch in den Konflikt intervenieren.
      In diesem Fall könnte ein Krieg in der Pazifikregion rasch auf Europa übergreifen und auch die Sicherheit Deutschlands bedrohen. Corona-Pandemie, globale Rezession mit millionenfachem Firmensterben und Massenarbeitslosigkeit, drohende Hyperinflation und schließlich ein neuer Weltkrieg – der heutigen Generation stehen stürmische Zeiten bevor!
      Wer sich und seine Familie schützen will, der tut gut daran, spätestens jetzt die notwendigen Vorkehrungen zu treffen, um in der bevorstehenden Megakrise nicht unterzugehen. Dabei geht es dann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr nur um den eigenen materiellen Wohlstand, sondern um die nackte physische Existenz! Das sollte jedem bewusst sein!

      Quelle: "CHINA_WELTKRIEG"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""FRANKREICH"" geschrieben. 03.10.2020

      Der totalbefreite Mensch


      In einer „Welt ohne Grenzen“ soll sich das „souveräne Individuum“ als „Weltbürger“ zu Hause fühlen. Der Mensch als Produkt eines sektenartigen Eliten-Milieus.
      Vom Investiturstreit (1076-1122) bis zur Französischen Revolution trennten sich in Europa Kirche und Staat immer weiter voneinander. Das Erkennen löste sich von der Autorität der Heiligen Schrift und des Kollektivs. Wissen und Erkennen wurden dem zugänglich, der die Instrumente des Wissenserwerbs, der Erklärens und Begründens unter der Leitidee der Objektivität erlernt hat und sie anzuwenden versteht – unabhängig von Alter, Herkunft, und Nation. Das autonome Bewusstsein wurde zur letzten Erkenntnisquelle. Die soziale und mentale Individualisierung setzte einerseits Kräfte der Innovation und des Erkenntnisfortschritts für die Entwicklung von Wissenschaft, Industrie und Marktwirtschaft frei, die die Voraussetzungen für die Aufrichtung der europäischen Weltdominanz seit ca. 1500 schufen. Andererseits wurde die Moderne auch das Zeitalter der vereinfachenden Ideologien mit ihrem universellen Wahrheitsanspruch ohne Rückbindung an eine anthropologische, soziale und politische Realität.
      Unter diesen Bedingungen konnte sich eine Eigenart europäischen Denkens entfalten, deren Ursprünge Ursprünge in der Antike liegen. Sie mündete in den christlichen Monotheismus ein und dominierte schließlich, auch in säkularisierter Form, Denken und Handeln: der Drang zur Universalisierung, die dem Wunsch entspricht, die Welt einheitlich, aus einem Prinzip heraus, erklären zu wollen. Dieser Anspruch gewann in den universalistischen Ideologien der Moderne eine politische Dimension und kleidet sich heute seitens des Westens in das universalistische Plädoyer für Menschenrechte, Demokratie, gute Regierungsführung und, ganz allgemein, für „unsere Werte“. Die neue offizielle „Religion“ ist der „Kapitalismus als Religion".
      Mission, Millennium und „manifest destiny“
      Betrachten wir die Entfaltung dieses universalistischen Programms im Raum westlicher Kultur und Zivilisation etwas genauer. Die erste große Welle des global ausgerichteten universalistischen Enthusiasmus wurde im 16. Jahrhundert von spanischen Franziskaner-Mönchen in Amerika getragen. Sie waren mit der Mission im Gefolge der Aufrichtung der spanischen Herrschaft und der Gründung des Vizekönigreichs Neuspanien beauftragt. Als Spanier waren sie zutiefst von der Überzeugung durchdrungen, dass die eigene Kultur, Gesellschaft und Religion allen anderen überlegen sei und dass es daher ihr Recht und ihre Pflicht sei, weltweite Konformität mit ihren geheiligten Prinzipien durchzusetzen.
      Die Franziskaner-Missionare hatten darüber hinaus die Lehren des im 12. Jahrhundert wirkenden Apokalyptikers Joachim von Fiore (ca. 1135-1202) verinnerlicht. Joachim und seine Anhänger predigten die unmittelbar bevorstehende Wiederkehr Christi und die Aufrichtung seines tausendjährigen Friedensreiches, des Millenniums, falls eine erneuerte katholische Glaubenslehre weltweit durch neue geistliche Orden verbreitet werden würde. Amerika verstand man damals ja noch als Teil Asiens, als „Indien“, und viele Franziskaner sahen sich selbst zu Beginn des 16. Jahrhundert in der Pflicht, durch die Bekehrung aller Einwohner dieses Kontinents die Voraussetzung für den Anbruch des Millenniums zu schaffen.
      Die frühe Neuzeit ist auch die Geschichte der Emanzipation vom Universalismus der Römischen Kirche und ihrem politisch wirksamsten Instrument, dem Habsburger-Reich. Der im Dreißigjährigen Krieg ausgefochtene Emanzipationsprozess führte zur Entstehung der modernen europäischen Staaten und ihrer multipolaren imperial-kolonialen Weltdominanz. In dieser Staatenwelt war jedoch durch die Entstehung des modernen Weltsystems des flüchtigen Kapitals, das keine Grenzen kennt, bereits der Keim zu ihrer Schwächung angelegt. Gleichsam aus dem Schoß dieser Staatenwelt entsprang nämlich unter dem Einfluss von Kapitalismus und Aufklärung mit ihrer Betonung von Freiheit, Gleichheit und Individualismus in den Vereinigten Staaten von Amerika ein neuer, stetig an Macht gewinnender Mitspieler im Staatensystem.
      Spätestens seit dem mittleren 19. Jahrhundert sahen sich die USA zu dem offenkundigen Schicksalsauftrag (manifest destiny) berufen, der Welt als leuchtendes Vorbild zu dienen. Im Laufe der Zeit erwuchs daraus die Überzeugung von der Notwendigkeit, die Welt auch nach eigenem Bild umzuformen und von den „Fesseln“ ihrer Traditionen zu emanzipieren. Victor Marchetti, ein ehemaliger CIA-Mitarbeiter und John D. Marks, ein ehemaliger Beamter im US-Außenministerium, legten 1974 ein Buch vor, in dem sie dieses Denken und seine fatalen Folgen für die Weltgemeinschaft in aller Deutlichkeit offenlegen: Demnach herrsche „bei den Spitzenbeamten der Nation, in der CIA und anderswo das starke Gefühl vor, daß Amerika für das, was in anderen Ländern geschieht, verantwortlich ist, und daß es ein unveräußerliches Recht habe – einen offenkundigen Schicksalsauftrag -, sich in die internen Angelegenheiten anderer Länder einzumischen … Intervention, entweder militärisch oder geheim, ist immer noch die Regel". Daran hat sich bis heute nichts geändert.
      Von der Klasse über die Rasse zum Weltstaat – oder zur Kasse?

      Dem Universalismus der Demokratie (nach US-Vorbild), der Freiheit und der Menschenrechte erwuchsen seit dem späten 19. Jahrhundert zwei konkurrierende Bewegungen, die sich im 20 Jahrhundert voll entfalteten: die Herrschaft der Klasse und die Herrschaft der Rasse: „Für Marx ist bekanntlich alle Geschichte eine Geschichte von Klassenkämpfen. Für Hitler war alle Geschichte eine Geschichte von Rassenkämpfen um Lebensraum … Das Schicksal der Kulturen hängt davon ab, ob sie jeweils die richtige Antwort (auf die Rätselfragen der Geschichte, ThB) finden“. Arnold Toynbee hält die Antwort bereit: „Sie heißt Weltstaat und Universalreligion“.
      Nach dem Sieg über den universalistischen Trotzkismus verabschiedete sich die Sowjetunion zwar nicht rhetorisch, wohl aber in der Praxis von der Idee der weltweiten Herrschaft der Klasse unter dem Banner einer kommunistischen „Universalreligion“. Natürlich betrieb sie Machtprojektion und wollte Anhänger und Verbündete im Rest der Welt gewinnen, aber ihre Führer hatten niemals vom Pathos des Nationalismus und Patriotismus gelassen.
      Die Sowjetideologie lässt sich als ein Mittel zur Umsetzung der Formel „Make Russia Great Again“ lesen, deren amerikanische Variante in den Tagen Donald Trumps ja allgemein bekannt ist. Für den Georgier Stalin war Russland das adoptierte Vaterland, das er groß machen wollte und mit ihm sich selbst und in dem er seine Herrschaft durch ein blutiges Terror-Regime zementierte. Seine Nachfolger suchten ohne den stalinistischen Terror ein koloniales Reich zusammenzuhalten, dessen Glieder zwar nominell als Nationalstaaten galten, deren Grenzen, besonders im asiatischen Teil, aber so gezogen waren, dass nur Moskau der Nutznießer war.
      Ob Hitler einen universellen Weltstaat unter dem Banner der Herrschaft der „arischen Rasse“ errichten wollte oder „nur“ ein nach Osten durch die Gewinnung von „Lebensraum“ erweitertes deutsches Europa, mögen Historiker entscheiden. Hitlers Millennium dauerte zwar nur zwölf Jahre, sein Einfluss war jedoch viel verhängnisvoller. Er wirkt bis in die Gegenwart nach, da der Verweis auf das Dritte Reich als nützlicher Hebel zur Diffamierung aller Personen und Bestrebungen dient, die sich universalistischen Machtprojektionen widersetzen und nationale Eigenständigkeit und Souveränität bewahren wollen.
      Die verordnete Emanzipation von der Nation wird jedenfalls seit dem Ende der Sowjetunion im neuen Kalten Krieg der Gegenwart sehr viel wirksamer als je zuvor durch die Herrschaft der Kasse umgesetzt: die Herrschaft der Konzerne und Banken, die sich der Staaten – vor allem des derzeit mächtigsten Staates USA – als Instrument zur Durchsetzung ihrer Interessen bedienen: „corporatocracy“.
      Moderne und Postmoderne: Der Angriff auf die Zwischeninstanzen
      Bereits 1971, als Reaktion auf die Bewegung von 1968, schrieb Sebastian Haffner über die „permanente bürgerliche Revolution“ in einem Beitrag für den Norddeutschen Rundfunk:

      „Die Revolution findet nicht in den Fabriken statt, sondern in den Schulen und Universitäten, in der Justiz und vor allem in den Familien. Das Pathos dieser gegenwärtigen Jugendrevolution ist emanzipatorisch, individualistisch und freiheitlich. Das heißt: es ist bürgerlich. Denn wenn die von Marx entdeckte … bürgerliche Revolution vom deutschen Bauernkrieg bis zur Pariser Kommune einen gemeinsamen Grundzug hat, dann ist es ihr Freiheitspathos, die Auflehnung des Individuums gegen gesellschaftliche Autoritäten und Zwänge, die nicht mehr als gottgewollt, sondern als willkürlich empfunden werden, die Ablehnung jeder nicht selbstgewählten Bindung, bis zu den Bindungen äußerlichster Konvention“.
      Die bürgerliche Revolution begann zwar vor ca. fünfhundert Jahren mit dem Aufstand gegen die Allmacht der Kirche, sie schuf aber zunächst keine volle Säkularisierung, sondern eine Gegenkirche. Der Aufstand gegen den Feudalismus schuf keine volle Demokratie, sondern den Industriefeudalismus im Rahmen eines neuen Klassenstaats. „Und doch war das niemals das Ende der bürgerlichen Revolution. Die ursprünglichen Antriebe haben sich immer wieder neu belebt. Die Säkularisierung geht immer noch weiter, ebenso die Demokratisierung, und nach Kirche und Staat erfaßt gerade jetzt … die Revolution ein neues Gebiet: Sitte und Familie. Es ist immer noch erkennbar dieselbe Revolution, dieselbe bürgerliche Revolution“.
      Haffners Ansatz können wir aufgreifen und in die Gegenwart hinein weiterdenken: Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und dem Ende des Warschauer Paktes proklamierte US-Präsident George H.W. Bush eine Neue Weltordnung der Freiheit und Menschenrechte in jedem Land der Erde. Francis Fukuyama, der Hof-Philosoph der amerikanischen Neokonservativen, verkündete den Sieg des „American way of life“ und folglich das „Ende der Geschichte“. Die Leitidee der nationalen Souveränität steht der Entfaltung der Neuen Weltordnung im Wege und muss delegitimiert werden.
      UN-Generalsekretär Kofi Annan spielte in diesem Sinne in seiner Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 20. September 1999 den Begriff der „individuellen Souveränität“ (individual sovereignty) gegen den der staatlichen Souveränität aus: Der einzelne ist nicht mehr Bürger eines Staates, sondern „Bürger der Menschheit“. Als „global citizen“ ist er das Subjekt der Menschenrechte, die mehr und mehr permissiv im Einklang mit dem im Westen vorherrschenden hedonistischen Zeitgeist ausgelegt werden, nämlich als das Recht des Individuums auf größtmögliche Entfaltung seiner Eigenarten und Vorlieben.
      Die Moderne schreitet auf dem Weg der permanenten Revolution und Emanzipation fort in die Postmoderne. Der Westen versucht mit aller Macht, sein universalistisches Modell global durchzusetzen. Letzten Endes sollen die Zwischeninstitutionen zwischen Individuum und Menschheit durch Netzwerke ersetzt werden, die weder Zentrum noch Peripherie haben. Sie sind Substrat und Infrastruktur der ökonomischen Globalisierung. Gesellschaft, Nation und Staat werden im Sandhaufen autonom gedachter Individuen überflüssig, es bleiben der Weltmarkt und der individuelle Konsument.
      In dieser „Welt ohne Grenzen“ soll sich das „souveräne Individuum“ als „Weltbürger“ zu Hause fühlen. Dieses moderne souveräne Individuum erträgt den Gedanken an die Grenzen seiner Selbstbestimmung nicht. Die Erfahrung der Unverfügbarkeit bestimmter Bedingungen unseres Lebens, die wegzuarbeiten oder auch nur ändern zu wollen ein widersinniges Unterfangen wäre, ist ihm unerträglich. Daher erfasst die permanente Emanzipation jetzt das Individuum selbst in Form seiner Geschlechtlichkeit.
      Insoweit ist das, was wir dieser Tage beobachten, nur die logisch-zwingende Konsequenz der permanenten bürgerlichen Revolution und Emanzipation. Es ist aber eben nur die Revolution eines sektenartigen Milieus von Eliten in Universitäten, Medien, Justiz und Politik, die sich auch sonst mit Lifestyle-Themen und Lifestyle-Minderheiten beschäftigen. Mit den Lebensproblemen der überwältigenden Mehrheit der Menschen unserer Gesellschaft hat das nichts zu tun. Es ist wie im Krieg: die Normalbürger in ihrer Mehrheit wollen ihn nicht, es sind die Politiker, die ihn herbeiführen und die Medien, die nach ihm rufen.
      Das Ende der Emanzipation

      Besonders in Deutschland wird der „Kampf gegen das Geschlecht“ mit dem bei uns in ideologischen Fragen üblichen Furor, mit einer Verbissenheit und Humorlosigkeit geführt, für den viele andere Länder kein Verständnis haben. Natürlich ist aber das Ende der Fahnenstange auch hier einmal erreicht. Was mit der Emanzipation der Staatenwelt von der Kirche begann, endet nun bei der Emanzipation des Individuums von sich selbst, bzw. seiner Geschlechtlichkeit. Der Umschlagpunkt ist erreicht, mehr Befreiung ist nicht möglich, es sei denn die politische Befreiung von der corporatocracy, der Macht der Banken und Konzerne, wofür dem Totalemanzipierten und mit sich selbst beschäftigten Individuum aber die Kraft fehlt.
      Für die Beglückung des Rests der Welt mit dieser Art von Emanzipation auf reicht es aber auch nicht mehr, denn das Dilemma des Westens besteht ja darin, dass sein Leitimperium USA durch Überdehnung an seine Grenzen stößt und der totalbefreite souveräne global citizen“ immer weniger hat, worauf er sich sozial und mental stützen kann. Die von den sozialen Zwischeninstanzen und dem Geschlecht emanzipierte westliche Minderheit kann den Konkurrenten auf der Weltbühne, der überwältigenden Majorität, langfristig nur wenig entgegensetzen. Wie will man gegen den staatsfreundlichen asiatischen Konfuzianismus bestehen? Gegen Russland mit seiner zu neuer Stärke gekommenen Orthodoxie? Den Islam?
      Die Bevölkerung der westlichen Welt umfasste 2018/19 nur eine Minderheit von knapp unter 12 Prozent der Weltbevölkerung und ihr Anteil dürfte sich in der Zukunft noch weiter verringern. Die globale Vormachtstellung des Westens wird zwar noch durch die gigantische Militärmaschine der USA gestützt, aber sie ist innerlich ausgehöhlt. Die Implementierung eines „Disaster Capitalism“ nach 1990, also der „Schock-Therapie“ der globalen Oktroyierung eines „Laissez faire Kapitalismus“, hat in Afrika, Asien und Lateinamerika zur Ermächtigung ökonomisch dominanter Minoritäten im Sold des Imperiums geführt, die Ablehnung und Hass seitens der immer mehr verarmenden Bevölkerungsmehrheit auf sich ziehen.
      Die Sonderrolle Europas und die Dominanz des Westens mitsamt seinem Drang zur weltweiten Projektion seiner politischen, militärischen und ökonomischen Macht sowie zur Oktroyierung seiner universellen Weltdeutungsmuster, die sich im Lauf der vergangenen 500 Jahre herausgebildet und die Welt für etwa 200 Jahre beherrscht hat, könnte sich als Seitenweg der Weltgeschichte erweisen. Diese Sonderrolle, die auf der permanenten bürgerlichen Emanzipation und Revolution beruht, hat sich nun totgelaufen und es ist kaum anzunehmen, dass der Rest der Welt dem Beispiel des Westens folgt. Und das ist gut so.

      Quelle: "WELT_ohne_GRENZEN"
      Frankreich: Mehr Terrorismus, mehr Schweigen (von Giulio Meotti)

      ° Diese Form des Extremismus hat es auch geschafft, viele europäische Bürger in Gefangene zu verwandeln, Menschen, die sich in ihren eigenen Ländern verstecken, zum Tode verurteilt und gezwungen, in Häusern zu leben, die selbst ihren Freunden und Familien unbekannt sind. Und wir haben uns daran gewöhnt!
      ° "Dieser Mangel an Mut, in Charlies Fußstapfen zu treten, hat seinen Preis, wir verlieren die Redefreiheit, und eine heimtückische Form der Selbstzensur gewinnt an Boden. — Flemming Rose, Le Point, 2. September 2020.
      ° "Um es einfach auszudrücken, die Meinungsfreiheit ist weltweit in einem schlechten Zustand. Einschließlich in Dänemark, Frankreich und im gesamten Westen. Dies sind unruhige Zeiten; die Menschen ziehen Ordnung und Sicherheit der Freiheit vor." — Flemming Rose, Le Point, 15. August 2020.

      Am 25. September wurden in Paris vor den ehemaligen Büroräumen von Charlie Hebdo, wo 12 Redakteure und Karikaturisten des Satiremagazins im Jahr 2015 von extremistischen Muslimen ermordet wurden, zwei Menschen niedergestochen und schwer verletzt. Gegen den Verdächtigen, der sich in Polizeigewahrsam befindet, wird wegen Terrorismus ermittelt.
      Die angeklagten Mörder der Anschläge von 2015 stehen derzeit in Paris vor Gericht.
      Kurz vor dem Messerstecher-Anschlag, am 22. September, kam Charlie Hebdos Personalchefin Marika Bret nicht nach Hause. Tatsächlich hat sie kein Zuhause mehr. Sie wurde nach schweren und konkreten Morddrohungen extremistischer Muslime zwangsgeräumt. Sie beschloss, ihre "Exfiltration" für den französischen Geheimdienst öffentlich zu machen, um die Öffentlichkeit auf die Bedrohung durch den Extremismus in Frankreich aufmerksam zu machen.
      "Ich lebe seit fast fünf Jahren unter Polizeischutz", sagte sie der Wochenzeitung Le Point.

      "Meine Sicherheitsbeamten erhielten spezifische und detaillierte Drohungen. Ich hatte zehn Minuten Zeit, um zu packen und das Haus zu verlassen. Zehn Minuten, um einen Teil meines Lebens aufzugeben, ist ein bisschen kurz, und es war sehr gewalttätig. Ich werde nicht mehr nach Hause gehen. Ich verliere mein Zuhause aufgrund von Hassausbrüchen, dem Hass, der immer mit der Drohung beginnt, Angst zu schüren. Wir wissen, wie es enden kann."
      Bret sagte auch, dass die französische Linke den "Kampf für den Säkularismus" aufgegeben habe.
      Seit Beginn des Prozesses gegen die Männer, die der Morde an Charlie Hebdo im Jahr 2015 beschuldigt wurden – und insbesondere seit der erneuten Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen – hat Charlie Hebdo Drohungen aller Art erhalten, auch von Al-Qaida. Die Sicherheit bei der satirischen Zeitschrift ist heute massiv. "Die Adresse unseres Hauptquartiers ist geheim, es gibt überall Sicherheitstore, gepanzerte Türen und Fenster, bewaffnete Sicherheitsbeamte, wir können kaum jemanden hineinlassen", sagte Bret.
      Bret ist zu einem weiteren Beispiel für den heimlichen Charakter der Meinungsfreiheit in Frankreich, dem Land Voltaires, geworden. Der erste war Robert Redeker, ein Professor der Philosophie. Am 17. September 2006 stand er früh auf, um für Le Figaro einen Artikel über die Auseinandersetzung Europas mit dem Islam zu schreiben. Drei Tage später war er in einem sicheren Haus und auf der Flucht.

      Letzten Januar machte Mila O., ein 16-jähriges französisches Mädchen, während eines Livestreams auf Instagram beleidigende Bemerkungen über den Islam.
      "Während ihres Livestreams fragte sie ein muslimischer Junge in den Kommentaren nach einem Date, aber sie lehnte ab, weil sie homosexuell ist. Er antwortete, indem er sie des Rassismus bezichtigte und sie eine 'schmutzige Lesbe' nannte. In einem wütenden Nachfolgevideo, das unmittelbar nach ihrer Beleidigung ausgestrahlt wurde, antwortete Mila mit den Worten, dass sie 'Religion hasst'."
      Mila fuhr fort und sagte unter anderem:
      "Seid Ihr mit der Meinungsfreiheit vertraut? Ich habe nicht gezögert zu sagen, was ich denke. Ich hasse Religion. Der Koran ist eine Religion des Hasses; es gibt in ihm nur Hass. Das ist es, was ich denke. Ich sage, was ich denke... Der Islam ist Sch**ße... Ich bin überhaupt keine Rassistin. Man kann nicht einfach gegen eine Religion rassistisch sein... Ich sage, was ich will, ich sage, was ich denke. Eure Religion ist Sch**ße. Ich würde einen Finger in den Arsch Eures Gottes stecken..."
      Nachdem die Adresse ihrer Schule in den sozialen Medien veröffentlicht worden war, war sie gezwungen, die Schule zu verlassen und an eine andere Schule zu wechseln, was diesmal geheim gehalten wurde.
      Der Journalist Éric Zemmour wurde mehrmals vor seinem Haus angegriffen; auch die französisch-marokkanische Journalistin Zineb el Rhazoui fand die Adresse ihres Hauses in sozialen Medien veröffentlicht.
      Unterdessen hat der französische Präsident Emmanuel Macron das Recht von Charlie Hebdo auf freie Meinungsäußerung verteidigt, was ihm zur Ehre gereicht. "Blasphemie", sagte er, "ist kein Verbrechen."
      "Das Gesetz ist klar: Wir haben das Recht, Religionen zu lästern, zu kritisieren und zu karikieren. Die republikanische Ordnung ist keine moralische Ordnung ... was verboten ist, ist, Hass zu schüren und die Würde anzugreifen."
      In einem Rechtsstreit aus dem Jahr 2007 wurde entschieden: "In Frankreich ist es möglich, eine Religion, ihre Figuren und ihre Symbole zu beleidigen ... die Beleidigung derjenigen, die einer Religion folgen, ist jedoch verboten."
      Die mutigen Worte der französischen Behörden erscheinen jedoch harmlos, blass und stumpf, verglichen mit der Stärke der extremistischen Gewalt und Einschüchterung.
      Der islamische Fundamentalismus hat es bereits geschafft, nicht nur Tausende von verfolgten Christen zu vertreiben – wie Asia Bibi, die nach ihrem Freispruch wegen Blasphemie um ihr Leben fürchten und von Pakistan nach Kanada fliehen musste. Diese Form des Extremismus hat es auch geschafft, viele europäische Bürger in Gefangene zu verwandeln, Menschen, die sich in ihren eigenen Ländern verstecken, zum Tode verurteilt und gezwungen, in Häusern zu leben, die selbst ihren Freunden und Familien unbekannt sind. Und wir haben uns daran gewöhnt!
      Am Tag des iranischen Todesurteils gegen Salman Rushdie wegen seines Romans "Die Satanischen Verse" wurden er und seine Frau Marianne Wiggins vom britischen Geheimdienst aus ihrem Haus in Nordlondon in das erste von mehr als fünfzig "sicheren Häusern" gebracht, in denen der Schriftsteller die nächsten zehn Jahre lebte.
      Der niederländische Parlamentarier Geert Wilders – dessen Name als nächster zu Ermordender auf einem Blatt Papier gefunden wurde, das mit dem Messer an den ermordeten Filmemacher Theo van Gogh geheftet wurde – lebt seit 2004 in sicheren Häusern. "Ich bin im Gefängnis", sagt er, "und sie laufen frei herum."
      Vor zehn Jahren zeichnete eine Reporterin der Seattle Weekly, Molly Norris, aus Solidarität mit den gefährdeten Machern des Fernsehtrickfilms "South Park" ebenfalls eine Karikatur von Mohammed. Der letzte Zeitungsartikel, in dem über sie berichtet wurde, hieß es:
      "Sie haben vielleicht bemerkt, dass der Molly-Norris-Cartoon in der Ausgabe dieser Woche nicht enthalten ist. Das liegt daran, dass es keine Molly mehr gibt... auf Anraten von Sicherheitsspezialisten des FBI wird sie umziehen und ihren Namen ändern..."
      Die dänische Zeitung Jyllands Posten, die 2005 zum ersten Mal Karikaturen von Mohammed druckte, gab auf. Die Zeitung lehnte es ab, die Karikaturen des Propheten des Islam erneut zu veröffentlichen, als Charlie Hebdo sie erneut auf der Titelseite abdruckte. Der Herausgeber, der die Karikaturen bei Jyllands Posten veröffentlichte, Flemming Rose, wird immer noch von Leibwächtern begleitet. "Ich bewundere Charlies Mut wirklich", sagte er.
      "Helden, die weder gegenüber Drohungen noch Gewalt nachgegeben haben. Leider erhielten sie nur begrenzte Unterstützung. Keine Publikation in Frankreich oder Europa verhält sich wie Charlie. Deshalb glaube ich, dass es in Europa ein ungeschriebenes Gesetz gegen Blasphemie gibt. Ich kritisiere nicht die Journalisten und Redakteure, die diese Entscheidung treffen. Wir können Menschen, die im Gegensatz zu Charlie nicht ihr Leben in Gefahr bringen, nicht die Schuld geben. Aber lassen wir uns nicht täuschen: Dieser Mangel an Mut, in Charlies Fußstapfen zu treten, hat seinen Preis, wir verlieren die Redefreiheit, und eine heimtückische Form der Selbstzensur gewinnt an Boden."
      In den letzten Tagen wiederholte der neue Herausgeber von Jyllands Posten, Jacob Nybro:
      "Wir werden sie nicht mehr veröffentlichen. Ich bestätigte diese redaktionelle Linie, als ich ankam und erhielt viel Applaus. Ich mag wie ein Feigling aussehen, aber wir können es nicht tun."
      Die Namen der dänischen Karikaturisten erschienen auf der gleichen "Todesliste", die Al Qaida mit dem Namen des Chefredakteurs von Charlie Hebdo, Stéphane Charbonnier, veröffentlichte, der beim Massaker von 2015 ermordet wurde. Der dänische Karikaturist Kurt Westergaard ist nur noch am Leben, weil er sich während eines Terroranschlags auf sein Haus versteckt hatte.
      Heute verfügt das Hauptquartier von Jyllands Posten über kugelsichere Fenster, Metallgitter und -platten, Stacheldraht und Videokameras. Es befindet sich gegenüber dem Hafen von Aarhus, der zweitgrößten Stadt Dänemarks, und wird Tag und Nacht überwacht. Jede automatische Tür, jeder Aufzug erfordert einen Ausweis und einen Code. Sie geben sie ein, als ob es sich um einen Banktresor handeln würde. Eine Tür öffnet sich, und nachdem sie sich geschlossen hat, öffnet sich die nächste Tür. Die Journalisten, die dort arbeiten, betreten die Räumlichkeiten einer nach dem anderen. Um es einfach auszudrücken: "Die Redefreiheit ist weltweit in einem schlechten Zustand. Auch in Dänemark, Frankreich und im ganzen Westen", sagte Rose, "Dies sind unruhige Zeiten; die Menschen ziehen Ordnung und Sicherheit der Freiheit vor."
      Wenn wir alle unsere Freiheiten nicht verteidigen, werden wir sie bald nicht mehr haben.

      Quelle: "FRANKREICH_TERROR_SCHWEIGEN"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""NAHOST"" geschrieben. 30.09.2020

      Trump und der Friedensnobelpreis


      ° Auf den ersten Blick mag Donald Trump tatsächlich einen Anspruch auf den Friedensnobelpreis haben. Er hat die Normalisierung zwischen Israel und zwei seiner ehemaligen arabischen Feinde vermittelt, und es wird erwartet, dass weitere folgen werden. Möglicherweise hat er auch den letzten Konfliktherd im ehemaligen Jugoslawien beseitigt, indem er eine Einigung zwischen Serbien und dem Kosovo vermittelt hat.
      ° Trump, der Friedensstifter? Die linken Eliten auf beiden Seiten des Atlantiks reagieren auf diesen Satz mit einem herzlichen "Ha! Ha! Ha! Ha!" oder mit einem wütenden Aufschrei: "Skandal!"
      ° Was für die Nobelpreisrichter zählt, ist, dass er es getan hat; er hat Frieden gebracht, wo es Konflikte gab.
      ° Doch wenn sie Trump den Nobelpreis verleihen, wird er der fünfte US-Präsident sein, der diese Auszeichnung erhält. Und wenn er sie bekommt, dann wäre er der verdienstvollste von allen.

      Trump, der Friedensstifter? Die linken Eliten auf beiden Seiten des Atlantiks reagieren auf diesen Satz mit einem herzlichen "Ha! Ha! Ha! Ha!" oder mit einem wütenden Aufschrei: "Skandal!"
      Doch, Moment mal, bei genauerem Hinsehen kann man vielleicht eine andere Geschichte erzählen. Erstens ist Trump mit Ausnahme von Dwight Eisenhower der einzige US-Präsident seit dem Zweiten Weltkrieg, der seine Nation in keinen Krieg geführt hat, weder in einen großen noch in einen kleinen.
      Präsident Harry Truman hat Amerika in den Koreakrieg geführt. John F. Kennedy hat die USA in den Vietnamkrieg involviert. Sein Nachfolger Lyndon Johnson weitete den Krieg bis nach Laos aus. Richard Nixon und Gerald Ford verlängerten den Krieg und dehnten ihn bis nach Kambodscha aus. Ronald Reagan führte seinen Mini-Krieg in Grenada sowie Stellvertreterkriege in El Salvador und Nicaragua und half gleichzeitig den britischen Verbündeten im Falkland-Konflikt.
      George H. W. Bush führte die Invasion im Irak sowie einen kleinen, aber kostspieligen Einmarsch in Somalia. Bill Clinton zog die USA in den Jugoslawien-Konflikt hinein. George W. Bush zog ein doppeltes Spiel auf, indem er zuerst in Afghanistan und dann im Irak einmarschierte. Hintenherum verwickelte Barack Obama die USA in den Libyen-Krieg, während er den größten Drohnenkrieg der Geschichte in Afghanistan, Pakistan und dem Jemen begann. Er hetzte auch die Araber zur Rebellion gegen ihre Regierungen auf, weigerte sich dann aber, einen Finger zu rühren, um ihnen zu helfen, und entzündete damit das Feuer der Bürgerkriege, insbesondere in Syrien. Seine Unterstützung für die Mullahs von Teheran ermutigte diese auch, ihre Bemühungen um den Aufbau eines Imperiums zu beschleunigen, was einen Großteil des Nahen Ostens in Gewalt und Krieg stürzte.
      Im Gegensatz dazu weigerte sich Trump, der Deal-Maker, militärische Maßnahmen gegen Nordkorea zu ergreifen, und ignorierte dabei falkenhafte Berater. Er akzeptierte es sogar, sich in den Augen vieler zu erniedrigen, indem er den nordkoreanischen Despoten Kim Jung-Un mit Anstand behandelte. Trump zog auch einer Reihe geplanter Luftangriffe gegen die Islamische Republik Iran den Stecker.
      Nicht zuletzt versuchte Trump, ein Abkommen mit den afghanischen Taliban auszuhandeln.
      Man kann diese Handlungen gutheißen oder auch nicht, und in einigen Fällen, insbesondere bei der Legitimierung der Taliban, kann man sogar ein Gefühl des Verrats haben. Doch was die Nobelpreisrichter betrifft, so zielten all diese Handlungen darauf ab, Frieden zu schaffen.
      Ich bezweifle, dass die linken Eliten, die das Nobelpreis-Spiel kontrollieren, am Ende auf Trump setzen werden. Aber wenn sie es tun, wird er der fünfte US-Präsident sein, der die Auszeichnung erhält. Und wenn er sie bekommt, dann wäre er der verdienstvollste Preisträger von allen.
      Der erste, der den Nobelpreis erhielt, war Theodore Roosevelt im Jahr 1906 für die Vermittlung eines Waffenstillstands im russisch-japanischen Krieg, den Russland verloren hatte. Die Vermittlung beseitigte nicht den Kern des Konflikts um das Ochotskische Meer, wobei Russland seine Verluste im Zweiten Weltkrieg wieder gut machte und den japanischen Kurilen-Archipel annektierte. Roosevelt, liebevoll "Teddy" genannt, war weit entfernt von einer Ikone des "Friedens und der Liebe". Er führte Krieg, um die Eroberung der Philippinen zu vollenden, und setzte sich für den Eintritt in den Ersten Weltkrieg ein. Schlimmer noch, der liebe "Teddy" war ein Förderer der Eugenik und ordnete an, dass "Kriminelle sterilisiert und geistig Behinderten das Nachkommen-haben verboten werden soll".
      Der zweite der vier war Präsident Woodrow Wilson im Jahre 1919. Wilson, der für seinen "liberalen Internationalismus" gefeiert wurde, hatte die USA in den Ersten Weltkrieg geführt, an dessen Ende er eine 14-Punkte-Erklärung veröffentlichte, in der er zahlreichen "Nationen" und Proto-Nationen in Europa und im Nahen Osten Selbstbestimmung versprach. Großbritannien und Frankreich ignorierten die Erklärung und erweiterten ihre Imperien mit einer Reihe von Verträgen von Versailles bis Lausanne und Montreux.
      Während seiner Präsidentschaft hatte der Friedenspreisträger Wilson mehrere Kriege geführt, insbesondere eine Invasion in Mexiko, um Vera Cruz zu erobern und den Despoten Victoriano Huerta zugunsten des "liberalen" Venustiano Carranza zu destabilisieren. Wilsons Außenminister William Jennings Bryan hielt eine gute Rede für die linken Eliten, erreichte aber wenig. Wäre er heute hier gewesen, hätte Wilsons dünn getarnter Rassismus allein ihn disqualifiziert.
      Der dritte Nobelpreisträger war Jimmy Carter für "seine jahrzehntelangen unermüdlichen Bemühungen, friedliche Lösungen für internationale Konflikte zu finden und die Demokratie voranzubringen". Da Carter nur vier Jahre lang Präsident war, ist nicht klar, woher diese "jahrzehntelangen Bemühungen" kamen. Auf jeden Fall hat Carter mit der Bewaffnung, Ausbildung und Finanzierung der ersten Mudschaheddin einen Krieg begonnen, der in Afghanistan immer noch andauert. Carters Mini-Invasion im Iran im Stil der Keystone-Cops-Invasion zur Freilassung von US-Geiseln zeigte, dass er vor Gewaltanwendung nicht zurückschreckte; er wusste nur nicht genau, wie er es anstellen sollte.
      Der vierte Nobelpreisträger war Barack Obama, der ausgewählt wurde, noch bevor er Präsident geworden war. Sein Fall illustrierte das, was Coleridge 1817 "eine Aussetzung des Unglaubens" nannte, als die Nobelpreisrichter entschieden, Obama für das zu ehren, was er in Zukunft tun könnte. Dass Obama sich nicht gerade als Meister des "make love, not war" herausstellte, wie die Nobelpreisrichter erwartet hatten, ist nebensächlich. Seine Fans mögen ihn, weil er ihre Sprache redete, ohne dass er auch den Weg gegangen wäre.
      Trumps Botschaft "make deals, not war" ist intellektuell nicht sexy genug für die linken Eliten, die die Norm für Gimmicks im Nobelpreisträger-Stil setzen. Es kann sein, dass er den Nobelpreis noch gewinnt, aber halten Sie bis dahin besser nicht den Atem an.

      Quelle: "TRUMP_naher_OSTEN"
      Das wachsende Terrornetzwerk der Hisbollah in Europa (von Con Coughlin)

      Die Verurteilung von zwei Terroristen mit Verbindungen zu der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz, wirft ein neues Licht auf das wachsende Terrornetzwerk der Organisation in Europa. Die verurteilten Attentäter hatten 2012 in Bulgarien fünf israelischen Touristen ermordet.
      Das Urteil, welches Anfang dieser Woche von einem Sonderstrafgericht in der bulgarischen Hauptstadt Sofia bekannt gegeben wurde, bezieht sich auf einen Selbstmordanschlag auf einen Bus mit israelischen Touristen am 18. Juli 2012. Der Anschlag ereignete sich auf dem Flughafen des bulgarischen Schwarzmeer-Resorts Burgas, bei dem fünf Israelis sowie der Busfahrer getötet worden waren.
      Die bulgarischen Ermittler identifizierten in der Folge zwei Hauptverdächtige in dem Fall, Meliad Farah, einen libanesisch-australischen Staatsbürger und Hassan El Hajj Hassan, einen libanesisch-kanadischen Staatsbürger, die den Anschlag im Namen der Hisbollah ausgeführt haben sollen. Obwohl die Hisbollah jede Beteiligung an den Morden stets bestritten hat, befand das Gericht die beiden Männer dennoch für schuldig an dem Angriff und verurteilte sie zu lebenslanger Haft ohne Bewährung.
      Da der Aufenthaltsort der verurteilten Männer unbekannt ist, ist es unwahrscheinlich, dass sie ihre Strafe jemals verbüssen werden. Die von der bulgarischen Staatsanwaltschaft aufgedeckten Beweise, die auf eine Beteiligung der Hisbollah an dem Anschlag hindeuten, reichten jedoch aus, Vertreter der Europäischen Union davon zu überzeugen, den so genannten militärischen Flügel der Organisation auf die schwarze Liste der als terroristisch eingestuften Organisationen zu setzen.
      Die Verurteilungen werfen darüber hinaus ein neues Licht auf das aufkeimende Terrornetzwerk der Hisbollah in Europa, das nach Ansicht von US-Regierungsbeamten Teil der Versuche des Iran ist, seine globalen Terrorkapazitäten zu erweitern.
      In den ersten Jahren der Islamischen Revolution im Iran beschränkte das Regime seine terroristischen Aktivitäten hauptsächlich auf den Nahen Osten. Doch seit den 1990er Jahren hat Teheran sein globales Terrornetzwerk allmählich ausgeweitet. Das berüchtigtste Beispiel dafür ist der Bombenanschlag 1994 in Buenos Aires auf die Argentine Israelite Mutual Association (AMIA), bei dem 85 Menschen getötet und Hunderte verletzt wurden.
      Das bedeutet, dass der Iran heute über ein globales Netzwerk verfügt, das von Lateinamerika, wo die Hisbollah der Beteiligung an lukrativen Drogenschmuggelaktivitäten beschuldigt wird, bis nach Afrika und Asien reicht.
      Nun sind neue Beweise aufgetaucht, die darauf hindeuten, dass die Hisbollah mit Hilfe ihrer iranischen Unterstützer damit beschäftigt ist, ihr Terrornetzwerk im Herzen Europas auszuweiten.
      Nach Angaben von Nathan Sales, dem Koordinator des US-Aussenministeriums für Terrorismusbekämpfung, hat die Hisbollah ihre Waffenlager in Europa kontinuierlich aufgestockt, um sich auf künftige Terrorakte vorzubereiten, die von Teheran angeordnet werden könnten.
      Während eines Videoauftritts vor dem American Jewish Committee Anfang dieses Monats warnte Sales, dass jüngste Berichte des amerikanischen Geheimdienstes zeigen, dass die Hisbollah Waffenvorräte in Ländern in ganz Europa lagert. Dazu gehörten auch Lagerbestände von Ammoniumnitrat, dem gleichen Material, das für die verheerende Explosion im Hafen von Beirut im vergangenen Monat verantwortlich war.
      Sales beschrieb die Aufrüstung der Hisbollah in Europa als eine "klare und gegenwärtige Gefahr für die USA" und ihre Verbündeten und sagte, dass US-Geheimdienstberichte zeigten, dass die Hisbollah Waffen über Belgien nach Frankreich, Griechenland, Italien, Spanien und in die Schweiz verlegt habe, während "bedeutende" Ammoniumnitrat-Speicher in Frankreich, Griechenland und Italien entweder entdeckt oder zerstört worden seien.
      "Wir haben Grund zu der Annahme, dass solche Aktivitäten immer noch im Gange sind", sagte Herr Sales. "Warum sollte die Hisbollah Ammoniumnitrat auf europäischem Boden lagern? Die Antwort ist klar. Sie kann grössere Terroranschläge durchführen, wann immer ihre Herren in Teheran dies für notwendig erachten."
      Ein weiterer Beweis für die wachsende terroristische Präsenz der Hisbollah in Europa ist in Irland aufgetaucht, wo im vergangenen Monat zehn Mitglieder einer irischen Dissidentengruppe namens Neue IRA (NIRA) unter dem Vorwurf des Terrorismus verhaftet wurden, nachdem sie offenbar in der irischen Botschaft in Dublin mit Vertretern der Hisbollah zusammengetroffen waren.
      Eine gemeinsame Undercover-Operation britischer und irischer Sicherheitsbeamter ergab, dass die Gruppe versuchte, in Iran hergestellte Waffen zu erwerben, um sie gegen die britischen Sicherheitskräfte einzusetzen.

      Unter den zehn Personen, die wegen verschiedener terroristischer Straftaten angeklagt sind, befindet sich auch ein palästinensischer Aktivist, Dr Issam Hijjawi Bassalat, der nach Irland reiste, um Vorträge über die palästinensischen Gebiete zu halten.
      Zwei NIRA-Anhänger, die während der Operation verhaftet wurden, sollen an einer Gedenkveranstaltung in der iranischen Botschaft in Dublin teilgenommen haben, die nach dem Tod von Qassem Soleimani, dem iranischen terroristischen Drahtzieher, der im Januar durch einen US-Drohnenangriff getötet wurde, abgehalten wurde.
      In einer Zeit, in der die Spannungen zwischen dem Iran und dem Westen wegen des umstrittenen iranischen Nuklearprogramms in Teheran zunehmen, sollte die Ausweitung der Terroroperationen der Hisbollah in Europa sicherlich Anlass zu grosser Sorge geben. Schliesslich greift der Iran seit langem auf den Terrorismus zurück, um Druck auf seine Gegner auszuüben, und Europa ist ein offensichtliches Ziel künftiger iranischer Terroranschläge.

      Quelle: "TERRORNETZWERK_HISBOLLAH"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""AUSNAHMEZUSTAND"" geschrieben. 29.09.2020

      Der Maßnahmenstaat triumphiert im Ausnahmezustand - Er greift jetzt durch


      Geisel rückt die Corona-Demonstranten in die Nähe politischer Kriminalität
      Nachdem Kritik laut geworden war, erklärte Geisel dem Spiegel, es habe sich um eine persönliche Anmerkung gehandelt. Der Satz sei nicht Teil der Verbotsverfügung. Er hätte das Recht, eine politische Haltung zu haben und diese auch zu äußern. Auf die Entscheidung der Behörde habe dies keinen Einfluß gehabt.
      Die Sätze standen jedoch im amtlichen Zusammenhang, und zwar in der Presseerklärung der Senatsverwaltung des Inneren, dem Landesministerium. Sie faßten zusammen, was seit Beginn der Corona-Kampagne als politischer Wille der rot-rot-grünen Landes-Exekutive und der schwarz-roten Bundesregierung erkenn- und nachweisbar ist. Die Behauptung, diese anhaltend und deutlich vorgetragene Absicht der höchsten Bundes- und Landesinstanzen hätte keine Auswirkung auf die Entscheidungen der nachgeordneten Verwaltung, ist abwegig.
      Der Senator machte das Demonstrations- und Versammlungsrecht von der politischen Opportunität und Gesinnung abhängig, wie es in Diktaturen geschieht. Seine Kennzeichnung der mutmaßlichen Demonstranten bestand aus Suggestiv-, Diffamierungs- und Stigmatisierungsformeln. „Corona-Leugner“ stellt eine Assoziation zu „Holocaust-Leugnern“ her und rückt die Teilnehmer in die Nähe politischer Kriminalität. Die Bezeichnung „Rechtsextremisten“ ist ein öffentliches Stigma, wegen ihrer uferlosen Ausweitung aber ohne sachlichen Gehalt. Die „Reichsbürger“ wiederum sind eine besondere, sektenhafte Minderheit.
      Zielen die Corona-Maßnahmen auf politisch-ideologischen Effekt?
      Bemerkenswert war weiterhin, daß Geisel statt vom Staat vom „System“ sprach, das es vor Verächtlichmachung zu schützen gelte. Der Begriff wird umgangssprachlich zur Bezeichnung eines ideologischen Überbaus benutzt, der bestrebt ist, mit seinen Dogmen den Staat zu transzendieren. In der Bundesrepublik handelt es sich um den „Kampf gegen Rechts“.
      Wenn Kritik an den Corona-Maßnahmen als Angriff auf das „System“ behandelt wird, heißt das im Umkehrschluß, daß die Maßnahmen weniger auf den medizinischen, dafür um so mehr auf den politisch-ideologischen Effekt abzielen, eben auf die Durchsetzung und Perfektionierung des „Systems“. In diesem Sinne kleidete Verfassungsschutzpräsident Haldenwang die Verdammung der „Neuen Rechten“ in medizinisches Vokabular und bezeichnete sie als „Superspreader von Haß, Radikalisierung und Gewalt“.
      Wenn Kritik an den Corona-Maßnahmen als Angriff auf das „System“ behandelt wird, heißt das im Umkehrschluß, daß die Maßnahmen weniger auf den medizinischen, dafür um so mehr auf den politisch-ideologischen Effekt abzielen.
      Grüne besetzen Führungsposten in Sicherheitsbehörden um

      Gegen den Maßnahmenstaat stehen die Beharrungskräfte des Rechts- beziehungsweise Normenstaates. Das Verwaltungsgericht und das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg hoben das Verbot selbstredend auf und erlaubten die Demonstration unter der milden Auflage, daß die Abstandsregelung eingehalten würde.
      Der Maßnahmenstaat nutzte daraufhin seine administrativen Möglichkeiten, um die Anordnung des Normenstaates zu konterkarieren. Bereits im Vorfeld hatte ein grünes Mitglied des Landesparlaments in einem Zeitungsinterview siegesgewiß verkündet: „Wir haben die gesamte Führung fast aller Berliner Sicherheitsbehörden ausgetauscht und dort ziemlich gute Leute reingebracht. Bei der Feuerwehr, der Polizei, der Generalstaatsanwaltschaft und auch beim Verfassungsschutz. Ich hoffe sehr, daß sich das in Zukunft bemerkbar macht.“
      Tatsächlich war das Vorgehen der Polizei gegenüber den gewaltlosen Demonstranten auf Behinderung und Eskalation angelegt und stand im augenfälligen Gegensatz zur Deeskalationsstrategie, die bei Demonstrationen der militanten linken Szene angewandt wird. In verschiedenen Berichten – auch der JUNGEN FREIHEIT – wird geschildert, daß Nebenstraßen abgesperrt wurden, um den Zustrom weiterer Teilnehmer zu verhindern.
      Berichterstattung der Medien legitimiert das Vorgehen der Polizei
      Gleichzeitig sorgten Blockaden für einen Stau des Demonstrationszuges, so daß die Menge sich verdichtete und der Abstand, zu dem Ordner immer wieder aufforderten, nicht mehr eingehalten werden konnte. Von Zeit zu Zeit wurden Absperrgitter geöffnet, um sich absolut anlaßlos, nach Kameratauglichkeit ausgewählte, kräftig aussehende junge Männer zu greifen und wegzuschleifen.
      Die Maskenpflicht wurde angeordnet, von der im OVG-Urteil nicht die Rede gewesen war und die nach Lage der Dinge gar nicht erfüllt werden konnte, was wiederum den Vorwand zur Auflösung lieferte. Recht und Gesetz wurden formal eingehalten, aber Sinn und Zweck der Gerichtsurteile ins Gegenteil verkehrt. Die Echtzeit-Berichterstattung der Medien – sowohl der öffentlich-rechtlichen als auch der meisten privaten – unterstützte und legitimierte das Vorgehen, indem sie den Eindruck eines aggressiven, die öffentliche Sicherheit gefährdenden Mobs verbreitete. Höhepunkt der parteiischen Berichterstattung waren die ikonographisch in Szene gesetzten Bilder des grotesken „Reichstagssturms“.
      Im Fahrwasser der medial erzeugten Erregung wurde in Berlin für Demonstrationen mit mehr als 100 Teilnehmern die Maskenpflicht eingeführt. Sie kann auch nachträglich verordnet werden, wenn während der Veranstaltung zum Verstoß gegen den Infektionsschutz aufgerufen wird. Das macht eine Neuauflage der Proteste vom 29. August in der Hauptstadt unmöglich. Denn statt den Widerspruch zur Corona-Politik des Staates würde sie absurderweise die eigene Unterwerfung demonstrieren und das „System“ stärken. Die Teilnehmer würden kollektiv und individuell in den Zustand der kognitiven Dissonanz und des Selbstwiderspruchs hineingezwungen – eine öffentliche Entwürdigung durch Vorführung eigener Ohnmacht und Psycho-Folter.
      Der Maßnahmenstaat handelt willkürlich, aber nicht anarchisch
      Der Maßnahmenstaat existiert nicht in reiner Form. Er schafft den Normenstaat nicht ab, sondern triumphiert über ihn, indem er die Auslegung der Normen sukzessive an sich zieht. Er handelt willkürlich, aber nicht anarchisch. Willkür bezeichnet ein staatliches Handeln, das rechtlich nicht haltbar ist und bei dem sich „der Schluß aufdrängt, daß (es) auf sachfremden Erwägungen beruht“, wie es in einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2009 heißt.
      Sachfremd heißt keineswegs ziel- und regellos. Die Umsetzung eines politisch-ideologischen Programms bedarf ganz im Gegenteil klarer Regeln. Es läßt sich in Kürze wie folgt umreißen: Die deutsche Schuldgemeinschaft büßt ihre historischen Sünden, indem sie ihre Transformation zu einer multikulturell aufgesiedelten, zahlungswilligen Verwaltungseinheit eines Brüsseler Überstaates betreibt.

      Rechtlich ist demnach, was politisch zweckmäßig ist und – in der Bundesrepublik ebenso wichtig – moralisch für gut befunden wird. Die Willkür wird sukzessive zur Norm. Die Norm bezeichnet in der Folge keinen Freiraum mehr, in dem der einzelne sich legal bewegt, sondern zielt auf seine Erziehung ab und legt ihn auf ein ganz bestimmtes, normiertes Verhalten fest.
      Medien sind Vollzugsorgane des Maßnahmenstaates geworden
      Das ist der qualitative Schritt, der über die Postdemokratie hinausgeht. Ihr Theoretiker Colin Crouch versteht darunter das formale Fortbestehen der demokratischen Institutionen und Prozeduren, die aber nur noch eine Fassade abgeben. Der „aktive Staat“ zieht sich aus seinen Aufgaben zurück, er verschwindet. Crouch kritisierte die Tendenz, „Fragen der Bildung oder der Gesundheit (…) nicht länger als Gegenstände konkreter Maßnahmen“ zu begreifen und die Gestaltung des Gemeinwesens mächtigen Lobbygruppen zu überlassen. Die Politik sei „selbst Teil des Problems der Macht der ökonomischen Eliten geworden“.
      Der Maßnahmenstaat hingegen ist überaus aktiv und ergreift immer mehr „konkrete Maßnahmen“. Er vermittelt zwar keinen Kultur- und Bildungskanon, dafür betreibt er unter dem Titel „Demokratieerziehung“ die ideologische Indoktrinierung. Die Volksgesundheit wird nachgerade zum politischen Schlachtfeld und dient als Begründung, um tief in die öffentliche und private Lebenswelt einzudringen und sie neu zu formen. Das wirtschaftliche, kulturelle, gesellschaftliche und soziale Leben wurde im Zuge der Corona-Bekämpfung lahmlegt, unter Kontrolle gestellt und in staatliche Abhängigkeit versetzt.
      Die Medien sind weitestgehend zu Vollzugsorganen des Maßnahmenstaates geworden. Die öffentlich-rechtlichen waren es ohnehin, aber auch die privaten, denen bereits zuvor die ökonomische Basis – das Anzeigengeschäft – weggebrochen war und die durch „Corona“ erst recht auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, haben sich nahtlos in ihre Funktion eingefügt.
      Propaganda und Zwang werden weiter praktiziert
      Die Wirkung ist um so nachhaltiger, weil das gesellschaftliche Leben wochenlang durch das „Social Distancing“, die Kontaktlosigkeit, bestimmt wurde, das die Menschen zu isolierten Nomaden machte. Die Möglichkeit der direkten Kommunikation und der sinnlich-konkreten Erfahrung wurde ausgeschaltet, die Realitätsvermittlung ging fast vollständig an die Medien über.
      Die Distanz-Regeln wurden inzwischen gelockert, doch die Kombination aus Propaganda und Zwang wird weiter praktiziert. Der Staat bestimmt, in welcher Zahl, unter welchen Umständen und Bedingungen die Menschen miteinander in Kontakt treten und in welcher Weise sie gemeinsam handeln dürfen. Der Soziologe Armin Nassehi rechtfertigte die Mund-Nasen-Masken als „Sinnbild für unser ganz normales urbanes Alltagsverhalten“ und als eine „Zivilisierungsübung“.
      Für Riad oder Abu Dhabi mag das zutreffen, doch in Europa sind sie ein Zeichen kultureller Selbstentfremdung und politischer Unterwerfung. Die Kanzlerin redet denn auch davon, die „Zügel“ gegebenenfalls wieder anzuziehen, weil „konsequent die Regeln durchgesetzt werden müssen“. Der politisch-mediale Komplex begreift sich als Dressur-Elite und betrachtet den atomisierten Demos als willfährige Masse. Genau das ist der tiefere, politische Grund der Proteste.
      Wie kann Widerspruch aussehen?
      Die Gesundheitspolitik ist das Mittel, das Medium, nicht der Zweck der Übung. Der deutete sich in der Vision einer „Transformation von gigantischem historischem Ausmaß“ an, die Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem Davoser Weltwirtschaftsforum in einem Anfall von Größenwahn ausbreitete. Der Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble äußerte sich in der Bild-Zeitung nüchterner, in der Sache jedoch ähnlich: Die Bewältigung der Pandemie „wird große Veränderungen mit sich bringen. Positiv dabei: Wir können jetzt Dinge verändern, die wir in der Vergangenheit gerne geändert hätten, es aber nicht konnten oder wollten. Darin liegt die Chance.“ Es ist die Chance völliger Handlungsfreiheit für staatliche Maßnahmen, ohne mit Kontrolle und Widerstand rechnen zu müssen, die der 78jährige Christdemokrat am Ende seines langen politischen Lebens abfeiert.
      Wie kann man gegen ungewollte „Veränderungen“ noch Widerspruch einlegen, wenn Proteste im öffentlichen Raum „wegen Corona“ nicht mehr möglich sind? Leserbriefe schreiben, die keiner liest? Alle vier, fünf Jahre zur Wahl gehen, bei denen am Ende doch bloß wieder Merkel, Schäuble & Co. herauskommen? Die Einhaltung von Normen einklagen, die der Maßnahmenstaat anschließend nach seinem Gutdünken auslegt? Hoffen, daß er unter der Last seiner Aporien und angerichteten Schäden Einsicht zeigt oder zusammenbricht?
      Auch Ernst Fraenkels Buch entläßt den Leser bloß mit Allgemeinplätzen: „Der Doppelstaat ist die notwendige politische Erscheinungsform einer an Spannungen reichen Zwischenperiode. Wie sich die Spannungen lösen werden, hängt letztlich von uns selbst ab.“

      (JF 40/20)
      Quelle: "MAßNAHMENSTAAT"
      Projekt „Arche Noah“ mit rot-grünem Tarnanstrich

      (Bildquelle: screenshot - qpress)
      Berlin, das kommunistische Wunderland, streikt wieder einmal: ALLE HERKOMMEN, oder, wie es der Amnesty-International- Generalsekretär mitskandierte: „say it loud, say it clear: Refugees are Welcome here”. Sie alle gehorchen dem UN-Diktat: „Wir sind uns des positiven Beitrags der Migranten zu inklusivem Wachstum und nachhaltiger Entwicklung bewusst. Wir sind uns außerdem dessen bewusst, dass die internationale Migration eine mehrdimensionale Realität von großer Bedeutung für die Entwicklung der Herkunfts-, Transit- und Zielländer ist, die kohärente und umfassende Antworten erfordert. Wir werden auf internationaler Ebene zusammenarbeiten, um eine sichere, geordnete und reguläre Migration zu gewährleisten, bei der die Menschenrechte uneingeschränkt geachtet werden und Migranten, ungeachtet ihres Migrationsstatus, Flüchtlinge und Binnenvertriebene eine humane Behandlung erfahren. Diese Zusammenarbeit soll außerdem die Resilienz der Gemeinwesen stärken, die Flüchtlinge aufnehmen, insbesondere in den Entwicklungsländern.“
      Kann jemand was mit dem Begriff “Resilienz der Gemeinwesen” anzufangen? Welches Tor macht man hier gerade auf? Wikipedia schreibt: “Der Begriff der Resilienz (von lat. resilire: abprallen, zurückspringen, nicht anhaften) bezeichnet in der neueren Soziologie die Fähigkeit von Gesellschaften, externe Störungen zu verkraften, ohne dass sich ihre wesentlichen Systemfunktionen ändern.” Darin sind zwei Kernforderungen, um Resilienz korrekt zu benennen:
      Projekt „Arche Noah“ im rot-grünen Tarnanstricha) externe Störungen zu verkraften und
      b) ohne wesentlichen Systemveränderungen.
      Wir dürfen immer öfter feststellen, dass diese Gesellschaft sich abgrundtief spaltet. Spaltung jedoch ist ein Merkmal, dass ein Änderungsprozess nicht störungsfrei abläuft. Wer ehrlich mit der Beobachtung seiner Umwelt umgeht, der wird feststellen, dass sich die Gesellschaft auch nach den philosophischen Herkünften immer öfter aufteilt. Die Parallelgesellschaften nehmen zu und. Das ist nicht nur aus Deutschland zu hören, „zugereiste“ Personen lehnen immer deutlicher unser heutiges Rechtssystem ab.

      Selbst Opfer von Rassismus im eigenen Land werden
      Wir sind in Deutschland nicht mehr allzu weit davon entfernt zu sagen, dass der Rassismus UNS trifft, wir sind die Betroffenen des Rassismus: „Scheiß Deutscher“ oder “Deutschland, Du mieses Stück Scheiße” und “Deutschland verrecke”. Diese Gesinnung öffnet Tür und Tor für Ba-ta-Clanerei, die wir täglich erleben. Zudem fördert die kommunistische Justiz diese Tendenz erheblich. Verständnisheischend geht man her und argumentiert, das solch ein Denken und Verhalten in der Heimat üblich sei.

      (Bildquelle: screenshot - qpress)
      Projekt „Arche Noah“ im rot-grünen TarnanstrichDiese eindeutig kommunistische Weltsicht, einige nennen es in totaler Missachtung der Zusammenhänge „humanistische Sichtweise“, ist eine Simplifizierung schlimmsten Ausmaßes. Die UN schreibt: „Ende 2019 lag die Zahl der Menschen, die weltweit auf der Flucht waren, bei 79,5 Millionen – mehr als ein Prozent der Weltbevölkerung. Im Vergleich zum Vorjahr sind fast 9 Millionen Menschen mehr auf der Flucht.“

      Richtig ist, dass das Gesamtsystem Gewinner geschaffen hat. Eine Finanzwelt ist das Ergebnis, über eine lange Zeit errichtet, welche diese Erde und die darauf lebenden Menschen ausbeutet. Die Macht des Faktischen regiert – und unsere Politik will darauf keine Antwort geben, weil sie sehr genau weiß, dass das Finanzsystem mit einem Schlage ihre wunderschöne gekittete Welt zerstören wird. Was also wird gemacht? Die kleinen dummen Schafe werden zur Ader gelassen.
      Sind wir verrückt, die zu wählen, die sozial Schwache noch ärmer machen?
      Ich frage mich ständig: wie blöd müssen wir Deutschen eigentlich sein, jene zu wählen, die uns das sauer verdiente Geld aus der Tasche ziehen? Fakt ist, die Regierung redet derzeit davon, dass 100.000 jährlich kommen sollen. Nun, rechnen wir mal nach. Herr Professor Raffelhüschen rechnete, dass jeder Flüchtling in seiner Lebenszeit insgesamt den deutschen Bürgern (viele sind es ja nicht mehr) 450.000 Euro kostet. Wir kommen damit auf lockere 45 Milliarden. Nähme man an, diese Flüchtlinge würden 40 Jahre in Deutschland verbleiben. W ie sieht dann die Rechnung aus, wenn 100.000 jährlich kommen? Nimmt man diese Rechnung von Raffelhüschen, dann kostet jeder Flüchtling 45.000 Euro/Jahr.

      (Bildquelle: screenshot - qpress)
      Projekt „Arche Noah“ im rot-grünen TarnanstrichDamit kann man toll rechnen … Im Jahre 40 nach jährlich 100.000 neuen Flüchtlingen kommen damit 180 Milliarden Kosten auf uns zu (ohne Berücksichtigung der Inflation). Raffelhüschen erklärte gar anhand der bereits 2 Millionen Flüchtlinge, dass Kosten von 900 Milliarden Euro von uns zu tragen sind. Die Berechnung nochmals anders zu machen: 100.000 jährlich kommen – kostet jeder Flüchtling 45.000 Euro/Jahr => 4,5 Milliarden je Jahr von der arbeitenden Bevölkerung. Nach dem Statistischen Bundesamt haben wir derzeit Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte ca. 39 Millionen Menschen. Da brauchen wir nur zu rechnen: 4,5 Milliarden / 39 Millionen = 1.154 Euro/sozialversicherungspflichtig beschäftigtem Bundesbürger netto.
      Ist Euch, die Ihr für die Aufnahme eines jeden Anklopfenden protestiert, klar, was Ihr später von Eurem sauer verdienten Geld zu zahlen habt? Wisst Ihr, dass die lügnerische UN in ihrer Agenda 2030 mit ihrer breiten Verteilung andere berauben lässt? Diese Agenda ist vornehmlich ein weltweit Konzernprojekt. Man sehe sich nur die Liste der Sponsoren an. Ist Euch klar, dass Ihr diejenigen seid, die, wenn Ihr in Lohn und Brot seid, zur Ader gelassen werdet?

      Quelle: "ARCHE_NOAH"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""ANIS_AMRI"" geschrieben. 27.09.2020

      Anis Amri und das perfide Verhalten von Politik und Sicherheitsbehörden --Untersuchungsausschuss wird zur Propaganda-Show der Regierung


      Am 19. Dezember 2016 raste ein islamistischer Terrorist mit einem gestohlenen Sattelzug in den Berliner Weihnachtsmarkt vor der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Der Terroranschlag vom Breitscheidplatz forderte zwölf Todesopfer und 67 Verletzte und ist damit der folgenschwerste islamistische Terroranschlag in der Geschichte der Republik. Angela Merkel, durch deren Grenzöffnungen der IS-Terrorist Anis Amri erst mühelos sowie illegal (Art. 16a GG) nach Deutschland einwandern konnte, belog noch im Angesicht der Särge die Hinterbliebenen und die Bevölkerung. Statt der versprochenen Aufklärung der Hintergründe setzten unmittelbar nach dem Anschlag umfangreiche Vertuschungen und Sabotage ein, um die Verantwortlichen in Politik und Behörden vor Konsequenzen zu schützen.
      Die Reihe von fehlenden oder plötzlich als »geheim« eingestuften Unterlagen und Mitarbeitern von Sicherheitsbehörden, die sich vor dem U-Ausschuss weigerten zu Antworten und sich auf eine fehlende Auskunftsgenehmigung ihrer Vorgesetzten beriefen, würden mehrere Seiten füllen. Anstatt die schonungslose Aufklärung, die Bundeskanzlerin Merkel den Opfern und der Bevölkerung versprach, tobt im Ausschuss ein offener politischer Machtkampf um die Deutungshoheit des Terroranschlages.
      Während für die wirkliche polizeiliche Arbeit die personellen Ressourcen immer knapper werden, berichten Insider, von »20-30 Regierungsmitarbeitern, die beauftragt werden einzelne parlamentarische Anfragen« mit seitenlangen Phrasen zum Erliegen zu bringen.
      Im Angesicht der zwölf Ermordeten ist dieses Verhalten nicht nur menschenverachtend, sondern verhält sich auch konträr zu jeglichen demokratischen Regeln. »Ekel« empfinde Sie, schildert eine Hinterbliebene dem Autor, auf das Verhalten der Bundesregierung und dem Untersuchungssauschuss des Bundestages angesprochen.
      Die Mainstream-Medien beweisen auch in diesem Komplex ihre totale Regierungskonformität. Weder wird das Verhalten der politisch Verantwortlichen angeprangert, noch werden neue Erkenntnisse der Bevölkerung mitgeteilt.
      Doch trotz dieses schändlichen Vorgehens von Politik und Medien sind neue Themenstränge bekannt geworden, die konträr zu dem verbreiteten Ablauf des islamistischen Terroranschlages stehen. Trotz mannigfacher Beweise eines großen Netzwerkes um Anis Amri beharrt die Bundesregierung und ihre Sicherheitsbehörden auf die Einzeltäterthese »Anis Amri«. Dessen Tod soll so als Vorwand benutzt werden, einen oder gar mehrere Prozesse gegen weitere Mittäter zu verhindern. Während rund 270.000 abschiebepflichtige und nicht selten kriminelle Ausländer im Land und damit auch in den Sozialkassen durch die Merkel-Regierung seit Jahren geduldet werden, hat die Merkel-Regierung im Hintergrund dafür gesorgt, dass ein halbes Dutzend Mittäter von Amri abgeschoben wurden. Obwohl diese, meist Nordafrikaner, auf die Anklagebank wegen 12-fachen Mordes und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung gehören, haben höchste Stellen der Regierung und Behörden ganz gezielt Einfluss genommen, um Abschiebungen gegen diesen Personenkreis in Nacht-und-Nebel-Aktionen durchzuführen.

      Täterschaft von Anis Amri nicht zweifelsfrei bewiesen
      Dass Anis Amri ein vom islamistischen Hass auf Ungläubige motivierter IS-Terrorist war, steht außer Zweifel. Doch nach Informationen aus dem BKA ist die Faktenlage zu Amri als Fahrer des Terror-LKWs »lückenhaft«. Und auch dem Untersuchungs-Ausschuss des Bundestages werden seit Jahren dazu vorliegende DNA-Spuren mit fadenscheinigen Gründen verweigert. Im Cockpit des LKWs wurden umfangreiche DNA-Spuren, man spricht von bisher 14 nicht identifizierten DNA-Spuren, gefunden, doch eine Identifizierung dieser DNA-Spuren hat das BKA bisher nicht vorgenommen. Die anfängliche Täterschaft Amris als Fahrer, die laut Behauptungen eindeutig belegt sei, erwies sich im Nachhinein als fragwürdig. Keine Fingerabdrücke von Amri im Cockpit, keine DNA-Spur von Amri, die vor Gericht bestand hätte, lediglich eine Mischspur am Lenkrad, die vielleicht Amri zugeordnet werden könne, steht auf der Beweisliste. Erinnert sei an die Fragwürdigkeit bei weiteren Asservaten. Ein HTC-Handy steckte außen in der LKW-Karosserie, die Geldbörse unter einer Wolldecke und ein von Amri handgeschriebener Zettel wurde erst nach Wochen vor der Tachoanzeige gefunden. All diese Umstände rufen förmlich nach Manipulation und platzierten Beweisstücken. Was bleibt ist die Frage nach dem »Warum«? Was ist die Motivation von Behörden und der Politik?
      Was wird mit dieser manipulierten Spurenlage beabsichtigt?
      Sicherheitsrisiko Islam – Kriminalität und Terror
      Im Zuge des Ausschusses wurde zudem zufällig ein weiteres, bis dahin geheim gehaltenes Ermittlungsverfahren der Bundesanwaltschaft bekannt. Hinter dem Verfahren »Opalgrün« verbirgt sich eine enorme politische und gesellschaftliche Brisanz. Denn, dort werden Verbindungen zwischen dem kriminellen arabischen Clan A.-Ch. und dem IS-Terroristen Amri enthüllt.

      Die Zusammenarbeit soll sich nicht nur um den bereits bekannten Vorwurf des Drogenhandels und einer Messerstecherei im Clan-Milieu drehen, sondern es steht der Verdacht im Raum, dass Männer des A.-Ch.-Clans Anis Amri und seinem Netzwerk bei der Vorbereitung des Anschlages und seiner späteren Flucht geholfen haben. Damit ist nun etwas offiziell und in den Akten des Bundesanwaltes nachzulesen, was der Autor bereits in seinem Bestseller Sicherheitsrisiko Islam belegt hat, die Vermischung der Organisierten Kriminalität mit gewaltbereiten Islam-Terroristen. Der Öffentlichkeit und selbst Parlamentariern im Ausschuss werden auf Nachfrage zum Verfahren »Opalgrün« jegliche Informationen verheimlicht. »Es fehle eine entsprechende Aussageerteilung der vorgesetzten Stelle«, lauten die Ausflüchte der sichtlich nervösen Top-Beamten.
      Wenn Sich »Verschwörungstheorien« als bittere Realität beweisen
      Auch nach fast vier Jahren existieren zum Terroranschlag Breitscheidplatz mehr Fragen als Antworten. Durch die Einsicht von über 25 000 Geheimdokumenten und den exklusiven Zugang zu direkt beteiligten Terrorermittlern verfügt das Buch des Autors nach wie vor über ein Alleinstellungsmerkmal. Zahlreiche Recherchen und Thesen des Buches werden durch die neuen Enthüllungen bestätigt. Alle weiteren Hintergrundinformationen zum Fall erfahren sie im Buch Anis Amri und die Bundesregierung: Was Insider über den Terroranschlag vom Breitscheidplatz wissen.

      Quelle: "TERRORANSCHLAG_ANIS_AMRI"
      Corona-Willkür und Bevormundung (v. Herbert Ludwig)

      Bei Corona geht es der Regierung offensichtlich um ein bestimmtes Ziel, für das die Realität manipuliert und die Bevölkerung hinter die Fichte geführt wird.
      Die seit dem 28.3.2020 geltende Fassung des § 5 des Infektionsschutzgesetzes ermächtigt den Bundestag, „eine epidemische Lage von nationaler Tragweite“ festzustellen, ohne dass dafür die Voraussetzungen vorhanden sein müssen. Und so wurde auch gleichzeitig der Beschluss gefasst, dass „aufgrund der derzeitigen Ausbreitung des neuen Coronavirus“ eine solche epidemische Lage bestehe, obwohl sie trotz großer Hysterie und Panikmache nicht bestanden hat und bis heute nicht besteht. Was dagegen herrscht, ist eine epidemische politische Willkür von nationaler Tragweite.
      Der Paragraph erteilt dem Bundesministerium für Gesundheit in Abs. 2 die Befugnis, unter dieser große Teile der Regelungen des Infektionsschutzgesetzes durchzuführen und dazu Anordnungen und Rechtsverordnungen – entgegen Art. 80 Abs.2 GG ohne Zustimmung des Bundesrates – zu erlassen, die neben die Regelungen der Länder treten. Selbst der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages sieht die weit und unbestimmt gefasste Bevollmächtigung eines Ministeriums verfassungsrechtlich als problematisch an. Damit seien erhebliche Eingriffe in Grundrechte verbunden, über die nicht die Exekutive, sondern der Gesetzgeber grundsätzlich selbst entscheiden müsse (vgl. Wikipedia – Kritik).
      Prof. Thorsten Kingreen von der Universität Regensburg beklagt, die Feststellung der epidemischen Notlage löse ein verfassungsrechtlich hochgradig problematisches Ausnahmerecht aus. Die Ermächtigung des Gesundheitsministeriums, in Rechtsverordnungen Ausnahmen und Abweichungen von nicht näher eingegrenzten Parlamentsgesetzen vorzusehen, sei verfassungswidrig. Die Verlagerung von Befugnissen auf eine gesetzlich nicht angeleitete Exekutive schwäche vor allem die Opposition, die so von der Krisengesetzgebung ausgeschlossen werde (s. hier).
      Doch soll es hier weniger um diese totalitären Bevollmächtigungen des Bundesministeriums für Gesundheit gehen, sondern primär um die ihnen zugrunde liegende Selbstermächtigung des Bundestages, überhaupt „eine epidemische Lage nationaler Tragweite“ festzustellen.
      Politik nach Gutdünken

      Schauen wir uns zunächst den Wortlaut des § 5 Abs. 1 IfSG genau an. Er heißt wörtlich:
      „Der Deutsche Bundestag stellt eine epidemische Lage von nationaler Tragweite fest. Der Deutsche Bundestag hebt die Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite wieder auf, wenn die Voraussetzungen für ihre Feststellung nicht mehr vorliegen. …“
      Nach welchen Voraussetzungen der Bundestag diese epidemische Notlage feststellt, ist nicht bestimmt. Im 2. Satz heißt es zwar, dass er die Feststellung wieder aufhebt, wenn die Voraussetzungen für ihre Feststellungen nicht mehr vorliegen, aber eben solche Voraussetzungen sind mit keinem Wort genannt. Das bedeutet, der Bundestag ist an keine objektiven Kriterien einer nationalen epidemischen Lage gebunden. Er kann sie sich nach Gutdünken, ja willkürlich selber geben und eine epidemische Notlage „feststellen“, auch wenn objektiv in der Realität gar keine existiert.
      Das ließ den renommierten Epidemiologen Prof. Bakhdi in einer Fragestunde nach einem Vortrag entsetzt ausrufen: „Als wir das … gelesen haben, sind uns die Haare zu Berge gestanden, die Haare zu Berge. Sie haben sich im Prinzip mit Allmacht ausgestattet. … Es gibt keine Epidemie, und die wollen sie aufrechterhalten.“ (Siehe hier ab min. 7:02)
      Sogar der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages konstatiert:
      „In § 5 Abs. 1 IfSG wird festgelegt, wann eine epidemische Lage vorliegt. Die einzige darin formulierte Voraussetzung ist ein Beschluss des Deutschen Bundestages. Weitere materielle Voraussetzungen bestehen nach dem Gesetzeswortlaut nicht. (…) Außer dem Beschluss müssen keine weiteren Voraussetzungen erfüllt werden, um eine epidemische Lage annehmen zu können. Zwar können mittels der Gesetzgebungsmaterialien einige Ansatzpunkte zur Auslegung des Begriffs der epidemischen Lage ermittelt werden, diese binden jedoch den Gesetzgeber selbst nicht. Der Deutsche Bundestag ist mithin frei, (jeweils) eigene Kriterien für die Ausrufung der epidemischen Lage zugrunde zu legen. (…) Der Beschluss des Bundestages ist also maßgebend, unabhängig davon, ob tatsächlich eine epidemische Lage angenommen werden kann.“ (Vgl. PDF Epidemische Lage von nationaler Tragweite …)
      Diese Selbstermächtigung bietet dem Bundestag die Möglichkeit, in absoluter Willkür, ohne an die tatsächliche Lebensrealität, also an die Wahrheit gebunden zu sein, wesentliche Grundrechte zu suspendieren und das gesellschaftliche Leben lahmzulegen. Dieser § 5 des Infektionsschutzgesetzes ist der bisher krasseste, eklatanteste Ausdruck der Bevormundung, wie er sich in den letzten Jahren in zunehmendem Maße in diesem Staat breit gemacht hat. Er nistet in den Gedanken und Willensimpulsen der Politiker und der mit ihnen im Geiste verbundenen Medien.

      „Ohne Impfstoff kein Ende der Pandemie“
      Die gleiche totalitäre Gesinnung kommt in den Worten von Bundeskanzlerin Merkel vom 9.4.2020 zum Ausdruck: „Auch wenn die Zahlen mal einen Tag besser werden, sie (die Pandemie) wird nicht verschwinden, bis wir wirklich einen Impfstoff haben, mit dem wir die Bevölkerung immunisieren können.“
      Regierungssprecher Steffen Seibert twitterte kurz und bündig am 20. Mai 2020: „Die Corona-Pandemie ist erst dann beendet, wenn ein Impfstoff entwickelt wurde.“
      Am 27. Mai 2020 kündigte Ministerpräsident Markus Söder an: Solange es keinen Impfstoff oder kein Medikament gegen das Coronavirus gebe, werde die Maskenpflicht in Bayern bestehen bleiben. Das heißt, ohne Medikamente bleibt das Coronavirus.
      Das Bundesministerium für Bildung und Forschung machte am 18.6.2020 bekannt: „Eine Beendigung der Pandemie wird erst mit der ausreichenden Verfügbarkeit von sicheren und ­effektiven Impfstoffen möglich sein.“
      Als Ergebnis des Koalitionsausschusses vom 3.6.2020 schrieb das Bundesfinanzministerium (S.14, Punkt 53) lapidar: „Die Corona-Pandemie endet, wenn ein Impfstoff für die Bevölkerung zur Verfügung steht.“ (PDF: Konjunkturpaket – Bundesfinanzministerium)
      Woher wissen sie das alle? Es kommt doch darauf an, was in der Realität geschieht. Die Pandemie ist dann vorbei, wenn sie tatsächlich vorbei ist. Und dies ist eine Frage der Erkenntnis. Die Politik setzt dagegen einfach fest, was zu sein habe. Sie bestimmt, wann die Pandemie vorbei ist: dann, wenn die ganze Bevölkerung geimpft ist (und die Pharmaindustrie ihre entsprechenden Gewinne gemacht hat).
      Es geht der politischen Führung also ganz offensichtlich nicht um die Wirklichkeit, die Wahrheit, sondern um ein bestimmtes Ziel, das zu erreichen die Realität manipuliert und die Bevölkerung hinter die Fichte geführt wird.
      In Bezug auf die Selbstermächtigung des Bundestages in §5 IfSG könnte man einwenden, das habe mit einem totalitären System nichts zu tun, da es sich um ein demokratisch gewähltes Parlament handle, das auch wieder Korrekturen vornehmen könne. Doch das ist nur ein formaler Schein. In Wirklichkeit beherrschen in diesem verkorksten Parteienstaat wenige alte Parteien Legislative wie Exekutive, die beide in der Hand der jeweilig stärksten Partei oder Parteienkoalition sind, womit die Gewaltenteilung de facto aufgehoben wird. Mindestens für die Dauer einer Legislaturperiode sind die Machtverhältnisse zementiert.
      Zudem bilden gegenwärtig auch die etablierten Parteien, die sich in der (Minderheits-) Opposition befinden mit den Regierungsparteien eine einheitliche Front, gegen welche die einzige kleine wirkliche Oppositionspartei keine Chance hat. Wir haben es also, wie bereits der Basler Philosoph Karl Jaspers vor Jahrzehnten feststellte, hinter der Fassade einer Demokratie mit einer Parteien-
      Oligarchie zu tun, der autoritären Herrschaft einer Parteienclique. So wurde auch ein bereits am 7. Mai 2020 von der AfD-Fraktion gestellter Antrag, die Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite aufzuheben, da diese nicht mehr bestehe, nicht nur von der Koalitionsmehrheit, sondern auch von allen anderen Oppositionsparteien des Bundestages am 14. Mai 2020 abgelehnt.
      Was darf der Staat entscheiden?
      Selbst wenn der Bundestag in § 5 IfSG objektive Voraussetzungen für die Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite aufgeführt hätte, läge eine solche Entscheidung nicht in seiner Kompetenz. Denn es handelt sich hier um komplexe Fragen verschiedenster Gesundheitswissenschaften wie Epidemiologie, Gesundheitsstatistik, Infektiologie, Virologie Mikrobiologie, Psychologie, klinischer Medizin, Kinder- und Altersmedizin etc., bei denen es auf wissenschaftliche Sachkompetenz ankommt. Dies gilt auch für Disziplinen wie Soziologie, Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaft, Pädagogik etc., die heranzuziehen wären, um die Auswirkungen von Grundrechte einschränkenden oder gar aufhebenden staatlichen Maßnahmen abzuwägen.

      Das bedeutet, eine solche Feststellung gehört in den Bereich dieser Wissenschaften, also in Gremien eines von Staat und Wirtschaft unabhängigen und daher nicht von deren Interessen beeinflussbaren Geisteslebens. Maßt sich der Staat hier eine Feststellungs- und Entscheidungskompetenz an – wobei es nicht darauf ankommt, ob er vorher einige staatsnahe Wissenschaftler angehört hat – greift er in die Kompetenzen der Wissenschaften ein und hebt deren Freiheit des Erkennens und Handelns auf. Denn alle Mediziner in ihren Praxen und Krankenhäusern sind dann an die bestimmten Auffassungen einer epidemischen Krankheit gebunden, die der staatlichen Feststellung und den daraus folgenden Maßnahmen zugrunde liegen.
      Während es bei der alltäglichen Medizin in den ärztlichen Praxen und Krankenhäusern um die individuelle Diagnose der Krankheit eines Menschen, ihre Therapie und Behandlung geht, handelt es sich bei der Epidemiologie um die Verbreitung einer hochansteckenden gefährlichen Krankheit bei vielen Menschen in der Gesellschaft, sozusagen um die Diagnose, Therapie und Behandlung dieses gesellschaftlichen Phänomens. So wie es völlig absurd wäre, wenn der Staat den allein fachkompetenten Ärzten die individuelle Diagnose und Therapie einer Krankheit vorschreiben würde, so abwegig ist es, denen, die allein die wissenschaftlichen Kompetenzen dafür haben, vorzuschreiben, wann eine epidemische Lage von nationaler Tragweite besteht.
      Das zeigt, dass der Staat im wissenschaftlichen Gesundheitswesen grundsätzlich überhaupt keine Entscheidungsfunktion haben kann und darf, wenn die Freiheit wissenschaftlichen Handelns und die Freiheit des Einzelnen, also fundamentale demokratische Grundrechte, nicht immer wieder aufgehoben werden sollen.
      Selbstverantwortliche Bürger
      Daraus folgt zwingend: Das Gesundheitswesen muss als Teil eines freien Geisteslebens vom Staat unabhängig sein, wenn die dort tätigen wissenschaftlichen Fachleute nach ihren Erfahrungen und Erkenntnissen frei arbeiten können sollen. Ein Arzt und Wissenschaftler darf nicht fachlichen Vorgaben in Verordnungen und Gesetzen des Staates unterstehen, die dann von Gesundheitsministerien und staatlichen Gesundheitsämtern durchgesetzt werden.
      Ein freies Gesundheitswesen muss eigene Organe bilden, in denen über den Einzelnen hinausgehende gesellschaftliche Auswirkungen einer Krankheitsepidemie beraten und das individuelle Handeln koordiniert wird. Prof. Hendrik Streeck, der Direktor des Institutes für Virologie und HIV-Forschung an der Universität Bonn, wies kürzlich darauf hin, dass niemand – kein Politiker, kein Virologie, kein Epidemiologe – den einen, richtigen Weg im Umgang mit der Pandemie kenne.
      Es gibt eben ein großes Wissenschafts-Spektrum mit unterschiedlichsten Auffassungen und Erkenntnissen, die zumeist aus verschiedenen Perspektiven stammen, aus denen die Probleme betrachtet werden. Daher sind alle einseitig. Umso notwendiger ist es, dass Vertreter aller infrage kommender Disziplinen und Richtungen in einem Beratungsorgan des Gesundheitswesens zusammenkommen, damit ein sattes Bild der Gesamtsituation entstehen kann und daraus die richtigen Konsequenzen gezogen werden.
      In einer Epidemie folgen die selbstverantwortlichen Bürger in der Regel den ärztlichen Ratschlägen zum eigenen und zum Schutz anderer. Bei allen Epidemien in der bisherigen bundesrepublikanischen Vergangenheit hat das auch funktioniert. Sollte der Fall einer verheerenden Epidemie eintreten, in der das Beratungsorgan des Gesundheitswesen zu der gemeinsamen Feststellung kommt, dass sie mit den bisherigen Mitteln des Gesundheitswesens nicht bewältigt werden könnte, müsste es sich an den Staat um Hilfe wenden, der erst dann und nur dann nach gemeinsamer Beratung mit angemessenen zeitlich befristeten Verordnungen tätig werden dürfte, die auch auf Verlangen des Organs des freien Gesundheitswesens sofort wieder aufzuheben wären.
      Die jetzigen staatlichen Maßnahmen in der angeblichen Corona-Epidemie bedeuten eine Bevormundung, der sich hinter dem Schleier scheindemokratischer Vorgänge nur mühsam verbirgt.

      Quelle: "REGIERUNG_BEVORMUNDUNG_CORONA"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""ANTI_HASS_GESETZ"" geschrieben. 26.09.2020

      CDU jubelt über AfD-Ausgrenzung
      Mitglieder und Wähler der AfD werden sozial ausgegrenzt. Sie sind Opfer einer Gesellschaft, die anfängt, medial-politische (Vor)-Urteile zu vollstrecken.

      „Dieses Lokal ist AfD-frei“
      Hier wurde vor wenigen Tagen in den sozialen Netzwerken ein Lokalverbot für AfD-Politiker gefeiert. Unter anderen jubelte die Erfurter CDU-Stadträtin Lilli Fischer auf Twitter: „Ich möchte euch allen den den Laden „Ristorante calice d‘oro“ Unter den Linden #Berlin empfehlen. Die haben hier gerade #Kalbitz und noch einen AfD Mann rausgeschmissen. Großartig! Ganz stark!“

      Ähnlich äußerte sich der Büroleiter des CDU-Bundestagsabgeordneten Nikola Löbel, der Jurist Matthias Fuchs: „sitze unter den linden beim italiener und die kellnerin hat grade zwei afd’ler, unter anderem kalbitz, aufgefordert zu gehen und also falls jemand gut und in entspannter gesellschaft essen gehen will: ristorante calice d‘oro, unter den linden 39.“

      (Bildquelle: screenshot-Geolitico)
      Zwei CDU-Politiker empfehlen in ihren Tweets ein Restaurant, in dem die Vertreter der AfD unerwünscht sind, weil dem Restaurantbesitzer die politische Haltung der beiden nicht gefällt. Oder anders ausgedrückt: Die CDU-Politiker empfehlen dieses Restaurant nicht etwa wegen der guten Küche, sondern weil die Gäste hier davon ausgehen können, nicht in Gesellschaft von AfD-Politikern speisen zu müssen. Die Botschaft der beiden lautet: Dieses Restaurant ist frei von AfD-Politikern und deshalb empfehlenswert.
      Wie weit eine solche Ausgrenzung gehen kann, erlebte vor zwei Jahren das Kind eines Berliner AfD-Politikers, das vom Walldorfkindergarten in die Walldorfschule wechseln wollte. Weil die Schulleitung mit der politischen Haltung des Vaters nicht zurechtkam, wurde das Kind vom Besuch der Walldorfschule ausgeschlossen. Die Schulleitung begründete ihren Entschluss mit den Worten, sie sehe keine Möglichkeit, das Kind „mit der nötigen Unvoreingenommenheit und Unbefangenheit“ aufzunehmen.
      Sie huldigten Massenmördern

      Neu ist diese Form der Ausgrenzung auch in Deutschland nicht. Wie in den USA so wurden auch in der jungen Bundesrepublik nach dem Krieg Kommunisten oder solche, die der Staat dafür hielt, verfolgt. Zigtausende Prozesse wurden geführt, Verdächtige verbrachten zum Teil Monate in Einzelhaft. Erst 1968 liberalisierte die damalige Große Koalition aus CDU und SPD das politische Strafrecht teilweise und erließ eine sogenannte Rechtskorrektur-Amnestie. Doch schon in den siebziger Jahren ging der Staat erneut gegen Kommunisten vor mit dem Ziel, sie vom Staatsdienst und gesellschaftlich auszugrenzen.
      Anders als in den links-liberalen siebziger Jahren, wurde die Kommunistenverfolgung und ihre gesellschaftliche Ausgrenzung in den fünfziger und sechziger von der Mehrheit der Bevölkerung entweder stillschweigend hingenommen oder gutgeheißen. Genauso verhält es sich heute mit der Ausgrenzung der AfD.
      Zweifellos war mit den Kommunisten damals keine Demokratie nach westlichem Vorbild zu machen. Sie huldigten Massenmördern wie Stalin, Mao Zedong oder dem kambodschanischen Terrorregime von Pol Pot. Andererseits ist der Meinungspluralismus die Voraussetzung der Demokratie als Herrschaftsform gesellschaftlicher Selbstbestimmung. In diesem Sinne muss die Demokratie letztlich auch jene politischen Ideen zulassen, die sie überwinden wollen. Bis weit in die siebziger Jahre hinein war das Vertrauen der Regierenden in die Demokratie an sich und die Demokratiefähigkeit der Bundesbürger der jedoch noch so schwach, dass sie die Demokratie selbst, also die Meinungsfreiheit und den politischen Wettbewerb durch Repression und Verfolgung beschnitten. Der frühere nordrhein-westfälische Justizminister Diether Posser sagte einst ganz richtig, in der jungen Bundesrepublik seien Menschen strafrechtlich verfolgt worden, die „keine politischen Morde, keine Aufstandsversuche, keinerlei Gewalttaten“ begangen hatten.
      Die Mehrheit schweigt
      Auf die bürgerliche Existenz wirkt die gesellschaftliche Ächtung, also die Ausgrenzung aus dem sozialen Leben, ebenso destruktiv wie die politische und die strafrechtliche Verfolgung. Auch das haben die Kommunisten damals erfahren. Heute erfahren es die Vertreter und Anhänger der AfD, denen der eine oder andere vieles vorwerfen mag, aber an der freiheitlichen Demokratie rüttelt die Partei mit ihren Grundsätzen ganz sicher nicht. Was Politiker und Medien gegen die AfD aufbringt, ist etwas anderes. Es ist der Erfolg des gegen alles Etablierte gerichteten, immer wieder mal verbal entgleisten Populismus, mit dem die AfD in sehr kurzer Zeit zu einer an Wählerstimmen starken politischen Kraft geworden ist. Allein ihre Gegenwart beleidigt den Dünkel der anderen.
      Und auch auf die AfD‘ler trifft zu, was Diether Posser einst über die Kommunisten sagte, es sind Leute, die „keine politischen Morde, keine Aufstandsversuche, keinerlei Gewalttaten“ begangen haben. Gleichwohl werden sie vom Inlandsgeheimdienst verfolgt und in den traditionellen Medien, den sozialen Medien und von allen mit der AfD konkurrierenden Parteien verächtlich gemacht. Und wie in den fünfziger Jahren bei den Kommunisten, so wird auch heute dieses Verhalten von der Mehrheit der Bevölkerung entweder stillschweigend hingenommen oder gutgeheißen.
      Wohin das führt, zeigte zuletzt ein Vorfall während des nordrhein-westfälischen Kommunalwahlkampfes. Ein junger Mann wurde niedergestochen, weil sein Vater für die AfD kandidierte. Genau genommen, wurde er Opfer einer Gesellschaft, die anfängt, die von Medien und Politikern geschriebenen (Vor)-Urteile zu vollstrecken.
      Heuchler in den Kathedralen
      Da, wo Menschen öffentlich verächtlich gemacht und aus dem sozialen Leben ausgrenzt werden, wo ohne Gerichtsverfahren gerichtet wird, da zerbröselt der sittliche Ordnungsrahmen einer Gesellschaft und damit das Fundament des Rechtsstaates. Um es zu verdeutlichen: Wer denjenigen applaudiert, die Andersdenkende aus Lokalen oder von Plätzen verbannen und für unerwünscht erklärt, der darf sich nicht wundern, wenn andere sich durch dieses Tun und den Applaus zur Gewalt ermuntert fühlen.
      Unser Moral- und Rechtsverständnis fußt auf unserer christlichen Kultur. Aber wer erinnert sich heute noch an das, was Jesus Christus sagte, als die Gesellschaft über eine Ehebrecherin richten wollte? Er sagte: „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.“ Heute hat nicht ein einziger der vielen Moralapostel in den Kathedralen den Mut, einen solchen Satz zu sagen. Stattdessen kanzeln sie die bereits Erniedrigten in ihren Sonntagspredigten noch einmal ab.

      Quelle: "AUSGRENZUNG_AfD"
      Neues Zensurgesetz der Merkel-Regierung klar verfassungswidrig (v. Stefan Schubert)

      »Anti-Hass-Gesetz« nennt die Genossin Christine Lambrecht ihren Frontalangriff auf die Meinungsfreiheit der Bürger. Obwohl der wissenschaftliche Dienst des Bundestages sowie unabhängige Gutachter das Gesetz als »eklatant grundgesetzwidrig« einstufen und selbst Genosse Steinmeier im Schloss Bellevue seine Unterschrift aus diesen Gründen bisher verweigert, beharrt die SPD-Justizministerin auf ihrem totalitären Ansinnen.
      Das geplante Gesetz ist ein Generalangriff auf die Gewaltenteilung und Rechtsstaatlichkeit in Deutschland. Facebook und Co. sollen unter Androhung immenser Bußgelder dazu genötigt werden, alle infrage kommenden Kommentare zu melden. Damit würden Facebook und Co. auf eine Stufe mit Strafverfolgungsbehörden wie Staatsanwaltschaft und Polizei gestellt werden.
      Aushilfskräfte bei Facebook sollen so die Arbeit von studierten Juristen ersetzen und einordnen welcher Kommentar von der im Grundgesetz geschützten Meinungsfreiheit gedeckt und welcher Post strafrechtlich relevant ist. Die Verfassungswidrigkeit und der totalitäre Ansatz der SPD-Ministerin ist so offensichtlich, dass man dafür kein Jura-Studium benötigt.

      Doch damit ist der Plan von Justizministerin Lambrecht noch nicht komplett, die sozialen Netzwerke sollen gleichzeitig gezwungen werden, die Passwörter und IP-Adressen ihrer Nutzer an das BKA weiterzuleiten.
      Dem Bürger wird zudem so auch gleichzeitig das Recht einer eigenen Anzeige genommen, sprich, der Betroffene hat keinerlei Anrecht mehr zu entscheiden, ob diese Beleidigung für ihn belanglos oder so unbedeutend ist, und außerdem über keine breite öffentliche Relevanz verfügt, dass eine Nichtbeachtung im konkreten Fall die bessere und die vom Betroffenen auch gewünschte Reaktion ist. All dies will nun Genossin Lambrecht über die Köpfe der Bürger hinweg neu regeln.
      Gegenüber dieser Meldepflicht im #NetzDG wirkt die (heiß umstrittene) Vorratsdatenspeicherung wie ein Kindergeburtstag. Doch eine Debatte bleibt im Mainstream vollkommen aus. Diese Erkenntnisse beunruhigen in Zeiten der Corona-Überwachungsmaßnahmen zutiefst, da deutlich wird, dass die Bundesregierung im Zusammenspiel mit den Medien zukünftige, rigide Maßnahmen nur entsprechend framen muss, dann ist den Demokratieabschaffern weiterhin der Applaus der medialen Claqueure gewiss.
      Dieser Totalitarismus der Merkel-Regierung stellt auch nicht etwa ein Einzelfall dar, sondern wird strategisch in nahezu alle gesellschaftlichen Bereiche ausgedehnt. Wie weitreichend dieser sozialistische Totalitarismus in Deutschland bereits vorangetrieben wurde, belegt der Autor in seinem aktuellen Buch Vorsicht Diktatur! Wie im Schatten von Corona-Krise, Klimahysterie, EU und Hate Speech ein totalitärer Staat aufgebaut wird.
      Meinungsfreiheit nur noch für die Eliten
      Den Berufspolitikern der Großen Koalition in Berlin missfällt es seit Jahren, dass sie dank Internet und sozialer Medien im direkten Kontakt mit der Bevölkerung stehen, welchen sie zudem nicht steuern können. Um diese basisdemokratische Teilhabe einzuschränken, zu zensieren und zu kontrollieren, sprechen sie gefühlt seit Monaten nur noch über Hate Speech, Rassismus und die sprachlichen Gemeinheiten, die sie zu ertragen haben.
      Doch wie sieht eigentlich die Faktenlage zum sogenannten »Hatespeech« aus? Die Justizministerin, die gerne auch als Verfassungsministerin bezeichnet wird, behauptet, dass »Hass und Hetze« solche Dimensionen im Internet erreicht haben, dass die Demokratie akut gefährdet sei. Wie wir alles wissen, schaffen es linksextreme Mordaufrufe meist nicht in die Talkshows und Nachrichtensendungen von ARD und ZDF, genauso wenig wie die unaufhörliche islamistische Hetze aus radikalen Moscheen und Predigern.

      Wie die vom antifaschistischen Kampf Beseelten die gesamte Republik unaufhörlich wissen lassen, ist das Gesetz zur Bekämpfung von Hasskriminalität auf rechtsextreme Hetze im Netz maßgeschneidert. Nur wird bekanntlich im Mainstream nicht zwischen einer legitimen rechten Meinung und rechtsextremen Äußerungen unterschieden, und so fragt sich der interessierte Bürger, ab welcher Definition die staatliche Strafverfolgung nun eigentlich einsetzt.
      Bereits bei dem Gebrauch von Begriffen wie »Grenzöffnung«, »Bevölkerungsaustausch«, »#NichtMeineKanzlerin«, oder erst ab »Volksverräterin Merkel« und dergleichen? Bei Experten macht längst das böse Wort einer »Gesinnungsjustiz« die Runde.
      Wer der vorgegebenen Meinung der regierungskonformen Medien widerspricht, der wird ausgegrenzt, gesperrt, gelöscht, entlassen – dessen Bücher werden boykottiert, unbequeme Redner werden von Hochschulen vertrieben und die allgemeine Zensur greift immer weiter um sich. Ganz offen reden Journalisten und Politiker mittlerweile davon, »rechte« Meinungen zu regulieren.
      Die Faktenlage gibt indes die behauptete Demokratiegefährdung durch rechtsextreme Hass-Kommentare eindeutig nicht her. Allein in Deutschland verfügt Facebook über 38,5 Millionen Nutzer, Tendenz ansteigend. Noch deutlicher wird der vollkommen unverhältnismäßige Angriff auf die Meinungsfreiheit mit einer Beispielrechnung. Wenn nur jeder zweite Facebook-Account einen Post oder Kommentar pro Tag veröffentlicht, kommen wir in einer Woche auf rund 140 Millionen Kommentare und im Monat damit auf rund 560.000.000 Posts. Auf ein Jahr hochgerechnet wären dies rund 6.7 Milliarden in Frage kommender Meinungsäußerungen. In den vergangenen Jahren ist gleichzeitig, meist massiv mit Steuergeldern finanziert, eine regelrechte Extremismusindustrie entstanden, wo linke Zeitgenossen ihre Ideologie zu einem Geschäftsmodell ausgebaut haben. Wenn jemand Renate Künast oder die SPD-Frau Sawsan Chebli beleidigt, wird dies nicht nur umgehend angezeigt, sondern auch prominent in den Medien verbreitet. Doch auf Nachfrage muss das Bundesjustizministerium zugeben, dass 2018 in den sozialen Medien bundesweit lediglich 1472 Fälle sogenannter Hasspostings registriert wurden und im Jahr 2019 die Zahl minimal auf 1524 Fälle anstieg. Die Bilanz zum Ende 2019 von Staatsanwalt Christoph Hebbecker von der Zentralstelle für Cyberkriminalität fällt entsprechend ernüchternd aus:
      »Wir haben seit Beginn etwa 700 bis 800 Strafanzeigen auf diesem Weg bekommen. In etwa der Hälfte der Fälle – daran sieht man, wie genau wir da differenzieren – haben wir ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das heißt, in allen anderen Fällen sind wir nach der Prüfung zu dem Ergebnis gekommen: Hier liegt kein Anfangsverdacht vor. Wir haben bislang in etwa 120 Beschuldigte identifizieren können.«

      Also: Trotz Millionen von Steuergeldern, die in diese neu installierte Extremismus- wie Überwachungsindustrie geflossen sind, stehen am Ende des Jahres nur 120 verdächtigte Beschuldigte fest (von 83 Millionen Einwohnern), bei denen es zudem in den meisten Fällen noch zu keinerlei rechtskräftigen Verurteilung gekommen ist, sie dementsprechend unter die Unschuldsvermutung fallen. Und trotz dieser Einzelfälle inszenieren Politik, Staatsfernsehen und Mainstream-Medien seit Jahren eine gemeinsame Kampagne, als ob in Deutschland die Apokalypse in den sozialen Netzwerken herrschen würde.
      Zum Vergleich, seit den Grenzöffnungen 2015 hat der Generalbundesanwalt 2645 islamistische Terrorverfahren eingeleitet und das BKA weist 1,3 Millionen Straftaten durch Flüchtlinge aus, darunter Mord, Totschlag, Messerangriffe, Terroranschläge, bewaffnete Raubüberfälle, Drogenhandel, Vergewaltigung und Gruppenvergewaltigung. Eine entsprechende Reaktionen darauf von Genossin Justizministerin? – Fehlanzeige! Gab es aufgrund dieser Verbrechenswelle eine Gesetzesinitiative der Bundesregierung und eine konsequente Abschiebepolitik von kriminellen wie abgelehnten Asylbewerbern? Auch dies nicht. Wurden diese Gefahren für die Bevölkerung in den Medien entsprechend thematisiert und der Kontrollverlust und das Staatsversagen der Politik angeprangert und die Politik endlich zum Handeln aufgefordert? Wir alle kennen die Antwort!
      Der propagierte »Kampf gegen Rechts« hat ein tyrannisches Regime erschaffen, unter dessen Vorwand die Bundesregierung die Bürger dieses Landes seiner elementaren Grundrechte wie Meinungsfreiheit, Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit beraubt. Neu eingeführte Begriffe wie Hate Speech und Hasskriminalität wurden mit Komplizenschaft der Medien, linker Ideologen und steueralimentierter NGOs im Schnellschritt verbreitet, mit einer Gesetzeshülle versehen und zu einem herrschsüchtigen Zensur- und Unterdrückungsapparat ausgebaut. Längst nehmen sich Diktaturen wie das kommunistische China das deutsche Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken (NetzDG) als Vorbild zur Unterdrückung der Bevölkerung und zur Kontrolle des Internets, von Facebook, Twitter und YouTube.
      Eines wird bei der Begutachtung dieser Vorgänge deutlich: Der Rechtsstaat wird angegriffen. Nicht von rechts, auch nicht von links, sondern durch Genossin Justizministerin und die Bundesregierung.

      Quelle: "ZENSURGESETZ_NEU"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""SCHUNDWÄHRUNG"" geschrieben. 25.09.2020

      Türkei: Erdoğan's Schwäche für die Hamas


      Angesichts der Geschichte der letzten Jahre war dieses Treffen in keiner Weise überraschend. Im Gegenteil, es war so normal wie zwei Liebende, die sich in einem Café auf einen Drink treffen. Erdoğan liebt es anscheinend, solche Zusammenkünfte öffentlich zu machen, um die Teile der Welt herauszufordern, die die Hamas als terroristische Organisation bezeichnen: die EU, Israel und die Vereinigten Staaten. Es gibt auch eine Botschaft an sein türkisches Publikum: Ich fordere die Weltmächte heraus, einschliesslich Amerika, und ich bleibe unantastbar.
      Im Jahr 2011 liess Israel 10 Hamas-Terroristen im Rahmen eines Gefangenenaustauschs frei. Sie kamen in die Türkei und sind seither auf türkischem Boden aktiv.

      Im Dezember berichtete The Telegraph, dass die Türkei gegenüber Hamas-Mitgliedern, die Angriffe auf Israel aus der Türkei aus planen, ein "Auge zudrückte". Weiter hiess es im Telegraph, dass Agenten in Istanbul nach Rekruten für Selbstmordattentate suchten, indem sie ihren Familien rund 20.000 Dollar für die Durchführung von Angriffen in Jerusalem und im Westjordanland anboten.
      Im August enthüllte The Telegraph, dass Ankara "hochrangigen Mitgliedern einer Hamas-Terrorzelle", darunter Zacharia Najib, "dem hochrangigen Hamas- Mitglied, der ein Komplott zur Ermordung des [damaligen] Bürgermeisters von Jerusalem sowie anderer israelischer Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens beaufsichtigt hatte", die türkische Staatsbürgerschaft und Pässe gewährt hatte.
      Der Telegraph stellte fest:
      "Die Türkei gewährt älteren Mitgliedern einer Hamas-Terrorzelle die Staatsbürgerschaft, was Befürchtungen weckt, dass die palästinensische Gruppe grössere Freiheit haben wird, Angriffe auf israelische Bürger in der ganzen Welt zu planen.
      Aus türkischen Ausweispapieren, die der Telegraph gesehen hat, geht hervor, dass mindestens eines von 12 älteren Hamas-Mitgliedern, die das Land als Operationsbasis benutzen, die türkische Staatsbürgerschaft und eine 11-stellige Identitätsnummer erhalten hat.
      Laut einer hochrangigen Quelle haben sieben der zwölf Mitarbeiter die türkische Staatsbürgerschaft sowie Pässe erhalten, während die anderen fünf gerade dabei sind, sie zu erhalten. In einigen Fällen leben die Agenten unter türkischen Decknamen."

      Washington sandte ein schwaches Signal des Protests gegen das jüngste Treffen von Erdoğan mit den Terroristen, die sogar zugaben, dass sie Terroristen sind. Das US-Aussenministerium verurteilte das Treffen als ein Treffen, das "nur dazu dient, die Türkei auf der Weltbühne zu isolieren".
      "Die Vereinigten Staaten lehnen es entschieden ab, dass der türkische Präsident Erdoğan zwei Hamas-Führer in Istanbul empfängt", sagte der Sprecher des US-Aussenministeriums, Morgan Ortagus, in einer Erklärung vom 25. August.

      "Die fortgesetzte Kontaktaufnahme von Präsident Erdoğan mit dieser Terrororganisation dient nur dazu, die Türkei von der internationalen Gemeinschaft zu isolieren, schadet den Interessen des palästinensischen Volkes und untergräbt die weltweiten Bemühungen, von Gaza aus eingeleitete Terroranschlägen zu verhindern."
      Ankara wies die Erklärung der USA rasch zurück. Darin hiess es, die Hamas sei ein demokratisch gewählter Akteur in Gaza, was richtig ist, und "stelle eine bedeutende Realität in der Region dar".

      Eine realistische Frage kam von einem oppositionellen Abgeordneten in der Türkei. Ünal Çeviköz, ein ehemaliger Botschafter und Abgeordneter der wichtigsten oppositionellen Republikanischen Volkspartei, reichte im Parlament eine Anfrage ein. Er fragte Vizepräsident Fuat Oktay: "Wie vielen Hamas-Mitgliedern wurde während der Amtszeit Ihrer Regierung die Staatsbürgerschaft zuerkannt?"
      In einer Erklärung fügte Çeviköz hinzu:
      "Diese Entwicklungen stellen ein ernsthaftes Hindernis für das Potenzial einer Zwei-Staaten-Lösung in der Palästina-Israel-Frage dar. Solche Entwicklungen, die die regionalen Spannungen weiter erhöhen werden, hindern die Türkei daran, eine aktive Rolle in der Palästina-Frage zu übernehmen."
      In Wirklichkeit ist es ebenso möglich, dass diese Entwicklungen tatsächlich eine Zweistaatenlösung vorantreiben, indem sie den Palästinensern mitteilen, dass die Hunde bellen, aber die Karawane weiterzieht, wie das arabische Sprichwort sagt.
      Die Pro-Hamas-Ideologie von Erdoğan ist nichts Neues. Sie ist auch kein Bündnis, das aus strategischen Gründen oder aus einer vorübergehenden geopolitischen Notwendigkeit heraus entstanden ist. Sie ist ein untrennbarer Teil seiner Denkweise. Er wird immer darauf programmiert sein, den Einsatz für die Unterstützung einer terroristischen Organisation zu erhöhen, vor allem, wenn dies ohne politische Konsequenzen für ihn geschieht.

      Quelle: "TÜRKEI_HAMAS"
      Geld, Gold, Viruswahn und der Tanz auf dem Vulkan (v. Christian Wolf)

      Wir haben eine gute und eine schlechte Nachricht. Zunächst: Das uns seit Jahrzehnten bekannte Währungssystem mit Euro und Dollar wird verschwinden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden wir dieses Ereignis erleben, denn es findet innerhalb der nächsten 3 Jahre statt. Wenn Sie jetzt stutzen und sich fragen, wo die schlechte Nachricht steckt, bin ich ganz an Ihrer Seite. Denn es ist grundsätzlich zu begrüßen, dass zu Lasten der Allgemeinheit manipulierte Sch(w)undwährungen auf dem Müllhaufen der Geschichte landen.
      Um nicht mit Euro und Dollar unterzugehen, müssen Sie jedoch hellwach sein, nicht nur in Ihrer beruflichen Tätigkeit Geld verdienen, sondern sich aktiv um Ihre Ersparnisse kümmern und dabei die üblichen Denkmuster und Trampelpfade verlassen.
      Am Ende eine Währungsreform?
      Wenn Thomas Mayer – ehemaliger Chefvolkswirt der Deutschen Bank – vor ein paar Tagen in der Welt einen Artikel mit der Überschrift »Steigende Verschuldung bringt Hyperinflation – und am Ende die Währungsreform « veröffentlichte, sollten Sie dies nicht als »Verschwörungstheorie« abtun. So offenbart sich vielmehr eine seit Jahrzehnten anhaltende unheilvolle Verschwörungspraxis zwischen Politikern und Notenbankern, die nicht ohne Konsequenzen bleiben wird.

      2020 wird als das Jahr in die Geschichte eingehen, in dem sich das dubiose Geldsystem und seine politischen Handlanger, die zum großen Teil erpresst und/oder korrupt sind, entlarvt haben. Gerade auch deutsche Politiker spielen omnipotent Geld- und Gesundheitsgott, offenbaren so geistige Unzurechnungsfähigkeit und gemeingefährlichen Größenwahn. Als Begründung für ihren absurden Amoklauf dient »die Pandemie«. Geld in astronomischen Größenordnungen wird gedruckt (dümmlich ausgedrückt: »in die Hand genommen«) und dabei noch nicht einmal – wie früher – Sorge um die explodierende Verschuldung geheuchelt. Von der Absicht, die irrwitzigen Schulden zurückzahlen zu wollen, spricht fast niemand mehr. Unmöglich war es schon vorher, aber jetzt fehlen sogar die verbalen Beruhigungspillen.
      2020: Das Jahr, in dem der Irrsinn triumphiert(e)

      Etwas anderes muss auffallen, wenn man die historische Perspektive bemüht. Alle 100 Jahre traten im Durchschnitt zwei große Pandemien auf. Im letzten Jahrhundert waren dies die »Spanische Grippe« im Jahr 1918 sowie 1958 die »Asiatische Grippe«. Noch nie wurden als Reaktion große Teile der Wirtschaft stillgelegt, Geschäfte geschlossen, dem Volk freie Bewegung und Arbeit verboten, monatelang die Schulen zugesperrt. Waren die früher einfach nur doof? Mitnichten! Es sind unsere Vor- und Traumtänzer, die nicht verantwortungsvoll handeln.
      »Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat«, wusste Bertolt Brecht. Und dieses Stadium haben wir heute erreicht. Die Kombination eines unseriösen Währungssystems mit unseriösen Politdarstellern hat uns die jetzige Situation eingebrockt. Ohne US-Präsident Nixons brutale Abkehr vom Gold am 15. August 1971 könnten unsere Gängeler in Berlin und München heute nicht mit Geld in unbegrenzter Menge winken und um sich werfen. Seit diesem Datum kann Geld aus dem Nichts erschaffen werden (»Fiat Money «). Gäbe es klare Beschränkungen der Geldmenge, hätte ein abruptes Herunterfahren der Wirtschaft zum sofortigen Elend der meisten Menschen geführt. Nun aber dürfen Markus und Angela auch einmal David Copperfield spielen. Vertrauen Sie aber besser nicht darauf, dass den beiden miesepetrigen Gestalten ihr Zauberkunststück gelingt.

      Vergessen Sie die beiden »Weltwährungen« Euro und Dollar. Sie sind Sondermüll. Ein Vergleich bringt auch wenig, denn wer will schon Pest oder Cholera haben? Der Dollar wurde von der US-Notenbank zum Abschuss freigegeben, die jüngsten Geldmengenausweitungen sind extrem.
      Mit dem Euro schleppt sich eine »kränkelnde Frühgeburt« (Gerhard Schröder) dahin, die zum Sparen nicht taugt. Ich bringe den Vergleich stoisch, damit jeder erkennt, dass er eine Sch(w)undwährung im Portemonnaie hat. Am 1. Januar 1999 konnten Sie mit 100 Euro noch 12,7 Gramm Gold kaufen. Anfang September 2020 sind es gerade noch 1,9 Gramm. Seit seiner Einführung verlor der Euro gegenüber dem Gold also 85 Prozent.
      Ist dies eine Währung, mit der Sie gut und gern leben? Und da plappert(e) Merkel ungestört von Sachkenntnis: »Scheitert der Euro, dann scheitert Europa!« Der Euro ist gescheitert. Was Merkel beherrscht, ist Deutschland Schaden zuzufügen. War es vor 5 Jahren die illegale Grenzöffnung für »Flüchtlinge«, so beschuldigt sie nun ohne Beweise Russland und seinen Präsidenten einer schweren Straftat. So agiert ein Elefant im Porzellanladen, aber keine Diplomatin. Als langjährige Kanzlerin muss sie »Cui bono« fragen und wissen, dass in der Politik – wie beim Billard – über die Bande gespielt wird. Otto von Bismarck wusste das, beherrschte es virtuos und dreht sich nun vermutlich im Grabe um.

      Wenn Sie einen Blick auf meine Kommentare im Wikifolio (»Wolfs Wahl«) werfen, wissen Sie, dass ich exakt am Goldpreishoch »Vorsicht, Falle!« klingeln konnte. Ein paar Tage später – am 12. August – erschien Focus Money mit einer Titelgeschichte über Gold und unterstrich so den ungesunden Überoptimismus für das Edelmetall.
      Danach wachten sogar die Redakteure der Bild-Zeitung auf. »Noch schnellerer Preisanstieg – Ist Silber jetzt das bessere Gold?«, sprang einen auf Bild.de an. Und Computer Bild aus dem Hause Axel Springer wandelte am 27. August auch abseits der Kernkompetenz und empfahl den Standardwert Newmont mit diesem Titel zum Kauf: »Gold-Aktie als Anlage: Wie Sie an der Börse den Goldrausch mitnehmen«.
      Wenn ich von diesen Adressen solche Empfehlungen lese, droht Ernüchterung, und ich nehme schnell mit gutem Gefühl meine Gewinne mit. Das wurde auch reichlich getan. Mit viel Cash warte ich jetzt darauf, dass die gierigen Amateure in den nächsten Wochen das Handtuch werfen und ihre Schätze verramschen. Im günstigen Einkauf liegt der Gewinn. Manche Redakteure müssen das noch lernen.

      Quelle: "VIRUSWAHN"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""RADIKALISMUS"" geschrieben. 23.09.2020

      Wer rettet die alte Bundesrepublik? Ein roter Teppich für Linksradikalismus – Konservative in Geiselhaft - Kein Wort gegen Mutti!


      Das Muster kennt man inzwischen: Wer aus der Reihe tanzt, bekommt die ganze Wucht der Vernichtungsmaschinerie aus linksgrünen Blockparteien, ÖR-Medien und quasi-staatlichen NGOs zu spüren. Vor allem Merkelkritiker werden schonungslos sanktioniert, was selbst Armin Laschet und vor ihm bereits Horst Seehofer schon erfahren mussten. Letzterer wurde nach seinem Affront gegenüber Merkel in Wildbad-Kreuth so lange durch den Dreck gezogen, bis er auf das Format eines kleinlauten Bettvorlegers zurückgestutzt war. Seine Lektion hat er gelernt: Kein Wort gegen Mutti. Schlimmer noch trifft es Leute, die den medialen Tugendwächtern ohnehin verdächtig sind, wie die Mitglieder von Polizei und Bundeswehr, die bei geringfügigsten Anlässen vor das linke Gesinnungstribunal gezerrt werden. Für Abweichler gibt es keine Gnade, da wird sogar noch rigoroser draufgehauen als auf die erklärten Gegner von rechts. Wer sich nicht eindeutig bekennt, wird konsequent diszipliniert, ganz nach dem maoistischen Prinzip „Bestrafe einen, erziehe hundert“. Besonders hart traf es die FDP, als sie in Thüringen vom offizialistischen Dogma der unbedingten AfD-Ächtung abwich, und sei es auch nur unwillentlich und indirekt. In dem Fall beließ man es nicht bei medialem Trommelfeuer, sondern schickte den linken Mob los, um den renitenten Thomas Kemmerich zur Räson zu bringen. Wie konnte es zu solchen Zuständen kommen?
      Man könnte auf sozialpsychologische Befunde zu Ingroup/Outgroup-Dynamiken verweisen oder Carl Schmitts berühmt-berüchtigtes Freund-Feind-Schema bemühen. Tatsächlich ist die Sache aber trivialer: Im Kern geht es um billiges, opportunistisches Machtkalkül, wie immer im System Merkel. Dieses Kalkül besteht darin, durch die aggressive Ausgrenzung des konservativen Spektrums das gesamte linke Lager als merkelistische Machtbasis zu erschließen, die SPD zu kannibalisieren und die Opposition weitgehend auszuschalten.


      Dass als Folge dieser Machtstrategie die politische Kultur zerstört wird, ist hinreichend bekannt. Noch schwerer wiegt aber, dass damit auch der antitotalitäre Konsens der alten Bundesrepublik aufgekündigt wurde, dessen tragende Säulen die beiden inzwischen nur noch „sogenannten“ Volksparteien waren. Union und SPD verkörperten alternative politische Entwürfe und teilten zugleich das Bekenntnis zu den Grundsätzen von Pluralismus, Marktwirtschaft, Rechtsstaatlichkeit und liberal-repräsentativer Demokratie. Dazu gehörte die Errichtung fester Brandmauern gegenüber dem politischen Narrensaum zur Linken und zur Rechten. Getreu dem Motto von Franz Josef Strauß „Rechts von der CSU darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben!“ blieb vor allem der rechte Rand isoliert. Dank der integrierenden Rolle der Union musste nur ein kleiner, sektiererischer Rest extremistischen Splitterparteien überlassen werden, die mit Hilfe der 5%-Hürde problemlos aus dem System herausgehalten werden konnten.
      Die Populisten sind längst an der Regierung
      Allerdings litt der antitotalitäre Konsens bereits seit längerem an einer ungesunden Asymmetrie. Während sich nämlich gegenüber dem rechten Rand eine historisch begründete Immunabwehr entwickelte, die sich im Laufe der Zeit noch verstärkte, wurden die Abwehrmechanismen gegenüber dem Linksextremismus im Zeitverlauf schwächer, wozu auch die massive Stasi-Unterwanderung der westdeutschen Linken, der sozialen Bewegungen und der GRÜNEN beitrug. Bereits unter Schröder machte sich diese Asymmetrie bemerkbar, als sich infolge der Agenda 2010 der organisierte Linksextremismus im Parteiensystem festsetzte. Für die Union ergab sich damit zwar kurzfristig eine komfortable Lage, da sich das Potential für linke Mehrheiten deutlich reduzierte, zumindest solange sich die SPD nicht mit der LINKEN einließ. Allerdings bröckelte infolge der generell nachlassenden Integrationskraft der Volksparteien auch die bürgerliche Mehrheit aus Union und FDP.

      Merkels Lösung in dieser Lage bestand darin, das Parteiensystem komplett auf den Kopf zu stellen und an die Stelle der gewohnten Lagerstruktur ein populistisches Mobilisierungsmuster zu setzen. Mit der Vergrünung der CDU schuf sie eine neue, breite Machtbasis, die von der öko-urbanen linken Mitte über links bis ganz links reichte. Allerdings verschob sie nicht lediglich die Schwerpunkte im politischen Koordinatensystem, sondern sie ersetzte, wie das typisch für Populisten ist, politische Kategorien durch moralische, indem sie die neue Mehrheit als einzig legitime, moralisch reine politische Kraft gegen die unreinen, unmoralischen Außenseiter von rechts in Stellung brachte. Indem sie den Kampf gegen den vorgeblichen Rechtspopulismus für ihre Machtinteressen instrumentalisierte, wurde Merkel selbst zu einer Populistin und etablierte eben jene Politikformen, die zu bekämpfen sie vorgab. Die Entstehung einer neuen Rechtspartei wurde dabei nicht nur billigend in Kauf genommen, sondern sie war Teil des Kalküls, wie ein Artikel des CDU-Wahlstrategen Matthias Jung aus dem Jahr 2015 („Die AfD als Chance für die Union“) belegt. „Die CDU/CSU ist durch die bloße Existenz der AfD vom latenten Vorwurf befreit, rechts zu sein“, schrieb Jung, womit sie sich als glaubwürdige Option für die politische Mitte positionieren könne, womit er wohl die linksgrüne Mitte meinte.
      Eine von Jung nicht bedachte Folge dieser Strategie war aber, dass endgültig das Einfallstor für das Eindringen der politischen Ränder geöffnet wurde. Der linke Rand wurde als Teil von Merkels moralischer Einheitsfront salonfähig, während auf der rechten Seite die Trennung zwischen konservativ und rechtsextrem aufgehoben wurde. Mit der Substituierung von mitte-links vs. mitte-rechts durch „gut“ (linksgrün und linksradikal) vs. „böse“ (rechts/konservativ/rechtsradikal) wurde der rechte Rand zum Teil der Opposition aufgewertet. So lieferte er den willkommenen Vorwand, um den „Kampf gegen Rechts“ zur neuen Staatsdoktrin zu erheben, die Opposition zu diskreditieren und das „Volatilitätspublikum in der politischen Mitte“ (Matthias Jung) mit dem „faschistischen“ Schreckgespenst auf Linie zu halten.

      Ein roter Teppich für den Linksradikalismus!
      Für Merkel diente diese Strategie vor allem dazu, von ihrem Flüchtlingsdebakel abzulenken und sich so lange wie möglich an der Kanzlerschaft festzuklammern. Für die Linke aber war sie ein Gottesgeschenk. Die umbenannte SED kann sich nun ungestraft in Gewalt- und Enteignungsphantasien ergehen, der Schwarze Block darf sich auf der Straße austoben und Stasi-geschulte Denunzianten kommen in den Genuss staatlicher Fördermillionen. Mehr noch, das ahistorische, ideologisch verzerrte Faschismus-Motiv, das im Zuge der Studentenbewegung vom Nationalsozialismus abgelöst und gegen das Verfassungssystem der Bundesrepublik selbst in Anschlag gebracht wurde, fand Eingang in den offiziellen Diskurs der Bundesregierung. In anderen Worten: Die Bundesregierung übernahm Teile des Diskurses, mit dem die RAF einst die bundesrepublikanische Verfassungsordnung bekämpfte – eine Farce, die man sich beim besten Willen nicht ausdenken kann. Und schließlich wurde sogar eine erklärte Linksradikale und Mauermörder-Versteherin mit Hilfe der CDU in ein Landesverfassungsgericht gewählt. Keine Frage, die Linksradikalen, die jahrzehntelang verbissen um jeden Meter Terrain kämpfen mussten, marschieren nun auf dem roten Teppich geradewegs ins System hinein. Klar, dass sie Merkel dafür auf Händen tragen und sich durch die Terrorisierung von Regierungskritikern erkenntlich zeigen.

      Die größte Genugtuung der Linken ist es aber, das konservative Lager vollständig in Geiselhaft zu halten. All die gediegenen bürgerlichen Herren, die früher ihre besetzten Häuser räumen ließen, die ihnen den Zugang zu staatlichen Posten verbauten und ihren Ideologiemüll schmähten, können nun am Nasenring des AfD-Verdachts durch die Manege gezogen werden. Da Merkel die Grenze zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus gezielt aufgehoben hat, lässt sich jede konservative Position als potentiell AfD-nah denunzieren und damit ohne weitere argumentative Bemühungen erledigen. Das funktioniert, solange die AfD als das absolute Böse stigmatisiert wird und damit die von Jung beschriebene Funktion einer Kanzlerschaftsgarantie für die Union erfüllt. Die Machtstrategien von Union und Linksradikalen konvergieren also in der Verteufelung der AfD.
      Eben deshalb wird jeder Ansatz eines differenzierten Umgangs mit der Partei im Keim erstickt, ungeachtet der Tatsache, dass nicht wenige AfDler jahrelang treue und geschätzte CDU-Mitglieder waren. Deshalb wird eine Moderatorin rundgemacht, die versehentlich das Attribut „bürgerlich“ im Zusammenhang mit der AfD in den Mund genommen hat. Deshalb wird gegen den Anspruch der Partei, das bürgerliche Spektrum zu repräsentieren, das komplette ÖR-Arsenal an „Fakten-Checkern“ und linken „Experten“ aufgeboten. Deshalb war die Wahl Kemmerichs in Thüringen ein Super-GAU für den Merkelismus, der um jeden Preis und mit allen Mitteln korrigiert werden musste, auch unter Zuhilfenahme des Antifa-Mobs.
      Konservative im Niemandsland

      In der Frühphase einer Weltwirtschaftskrise (v. Claus Vogt)

      Wir befinden uns in der Endphase eines Weltwährungssystems ungedeckter Gelder. Die Fed-Bilanzsumme stagniert seit Mitte August. Jetzt kommen turbulente Zeiten.
      An der völlig überhitzten und absurd überbewerteten US-Börse hat ein mehr als überfälliger Abwärtstrend begonnen. Aufgrund der starken Warnsignale, die von einer Vielzahl verschiedener Indikatoren in den vergangenen Wochen gegeben wurden, haben wir es hier wahrscheinlich mit einer sehr bedeutenden Trendwende zu tun.
      Das gilt umso mehr, da ein Großteil der jüngsten Kursgewinne lediglich auf einer Handvoll Aktien beruhte, die aufgrund ihrer hohen Marktkapitalisierung einen sehr großen Einfluss auf die populären US-Indizes haben, allen voran auf den NASDAQ 100. Die Spekulationsblase bei diesen Indexschwergewichten hat vermutlich ihren Zenit überschritten.
      Drohende Pleitewelle
      Damit ist der Weg nach unten frei, zumal sich die meisten anderen Sektoren ohnehin nur in einer Bearmarketrally befunden haben, das heißt in einer vorübergehenden Teilerholung im Rahmen einer Baisse. Die gigantischen Liquiditätsspritzen der Zentralbanken haben tatsächlich nur einen sehr begrenzten Teil der Aktienmärkte auf neue Hochs gehievt. Entsprechend ausgeprägt sind die negativen Divergenzen, die dadurch entstanden sind.
      In Kombination mit der riesigen Topformation, die der S&P 500 und zahlreiche andere Indizes zeigen, ergibt sich ein überaus bearishes Bild. Wir sollten uns auf turbulente Börsenzeiten einstellen. Schließlich befinden wir uns in der Frühphase einer Weltwirtschaftskrise, deren ganzes Ausmaß erst in den kommenden Monaten sichtbar werden wird, wenn die Pleitewelle Fahrt aufnimmt und die Zahlen auf den Tisch kommen.

      Börsenneulinge vor dem Aus
      Interessanterweise stagniert die Bilanzsumme der Fed bereits seit Mitte August. Dieser kurze Stillstand der Gelddruckmaschine reicht offenbar schon aus, um an den Aktienmärkten eine Trendwende nach unten auszulösen. Ich bin jetzt überaus gespannt, wann und wie die Zentralbanker auf eine neue Abwärtswelle an den Aktienmärkten reagieren werden. Ich vermute, sie werden aus gesellschaftspolitischen Gründen so kurz vor den Wahlen erst dann eingreifen, wenn sich die Kurse den im März 2020 gesehenen Tiefs nähern.
      Ob die zahlreichen Börsenneulinge, die maßgeblich am jüngsten Kursanstieg beteiligt waren und eine regelrechte Kaufwelle an den Optionsmärkten hervorgerufen haben, dann noch Geld haben werden, um erneut an der Börse einzusteigen, wage ich zu bezweifeln. Diese Zweifel habe ich auch bei der stark gebeutelten japanischen Softbank, deren jüngste Aktivitäten sehr nach Verzweiflung riechen: Das Unternehmen soll mit Milliardenbeträgen mit hochriskanten Optionen auf die Indexschwergewichte des Technologiesektors spekuliert haben, um auf diesem Weg die Kurse nach oben zu treiben. Wir werden bald erfahren, welches Ende dieser Husarenritt nimmt.
      Endphase eines Weltwährungssystems

      Apropos Optionsmärkte: Alle Kennzahlen, die das Geschehen an diesem hochspekulativen Marktsegment messen, haben in den vergangenen Wochen nie zuvor gesehene Extremwerte erreicht. Die hier zu beobachtenden Exzesse stellen sogar die Vorgänge am Höhepunkt der Technologieblase im Jahr 2000 weit in den Schatten. Die Ernüchterung wird ähnlich heftig sein wie damals, als der NASDAQ 100 Index über 80% fiel.
      Wir befinden uns in der Endphase eines Weltwährungssystems ungedeckter Gelder. Entsprechend groß sind die Risiken. Und wie wir im Jahr 2008 bereits gesehen haben, kann sich die Lage sehr schnell dramatisch zuspitzen.

      Quelle: "WELTWIRTSCHATSKRISE"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""CENSORSHIP"" geschrieben. 21.09.2020

      Geld, Gold, Viruswahn und der Tanz auf dem Vulkan


      Wir haben eine gute und eine schlechte Nachricht. Zunächst: Das uns seit Jahrzehnten bekannte Währungssystem mit Euro und Dollar wird verschwinden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden wir dieses Ereignis erleben, denn es findet innerhalb der nächsten 3 Jahre statt. Wenn Sie jetzt stutzen und sich fragen, wo die schlechte Nachricht steckt, bin ich ganz an Ihrer Seite. Denn es ist grundsätzlich zu begrüßen, dass zu Lasten der Allgemeinheit manipulierte Sch(w)undwährungen auf dem Müllhaufen der Geschichte landen.
      2020: Das Jahr, in dem der Irrsinn triumphiert(e)
      Etwas anderes muss auffallen, wenn man die historische Perspektive bemüht. Alle 100 Jahre traten im Durchschnitt zwei große Pandemien auf. Im letzten Jahrhundert waren dies die »Spanische Grippe« im Jahr 1918 sowie 1958 die »Asiatische Grippe«. Noch nie wurden als Reaktion große Teile der Wirtschaft stillgelegt, Geschäfte geschlossen, dem Volk freie Bewegung und Arbeit verboten, monatelang die Schulen zugesperrt. Waren die früher einfach nur doof? Mitnichten! Es sind unsere Vor- und Traumtänzer, die nicht verantwortungsvoll handeln.
      »Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat«, wusste Bertolt Brecht. Und dieses Stadium haben wir heute erreicht. Die Kombination eines unseriösen Währungssystems mit unseriösen Politdarstellern hat uns die jetzige Situation eingebrockt. Ohne US-Präsident Nixons brutale Abkehr vom Gold am 15. August 1971 könnten unsere Gängeler in Berlin und München heute nicht mit Geld in unbegrenzter Menge winken und um sich werfen. Seit diesem Datum kann Geld aus dem Nichts erschaffen werden (»Fiat Money «). Gäbe es klare Beschränkungen der Geldmenge, hätte ein abruptes Herunterfahren der Wirtschaft zum sofortigen Elend der meisten Menschen geführt. Nun aber dürfen Markus und Angela auch einmal David Copperfield spielen. Vertrauen Sie aber besser nicht darauf, dass den beiden miesepetrigen Gestalten ihr Zauberkunststück gelingt.
      Vergessen Sie die beiden »Weltwährungen« Euro und Dollar. Sie sind Sondermüll. Ein Vergleich bringt auch wenig, denn wer will schon Pest oder Cholera haben? Der Dollar wurde von der US-Notenbank zum Abschuss freigegeben, die jüngsten Geldmengenausweitungen sind extrem.
      Mit dem Euro schleppt sich eine »kränkelnde Frühgeburt«
      (Gerhard Schröder) dahin, die zum Sparen nicht taugt. Ich bringe den Vergleich stoisch, damit jeder erkennt, dass er eine Sch(w)undwährung im Portemonnaie hat. Am 1. Januar 1999 konnten Sie mit 100 Euro noch 12,7 Gramm Gold kaufen. Anfang September 2020 sind es gerade noch 1,9 Gramm. Seit seiner Einführung verlor der Euro gegenüber dem Gold also 85 Prozent.

      Ist dies eine Währung, mit der Sie gut und gern leben? Und da plappert(e) Merkel ungestört von Sachkenntnis: »Scheitert der Euro, dann scheitert Europa!« Der Euro ist gescheitert. Was Merkel beherrscht, ist Deutschland Schaden zuzufügen. War es vor 5 Jahren die illegale Grenzöffnung für »Flüchtlinge«, so beschuldigt sie nun ohne Beweise Russland und seinen Präsidenten einer schweren Straftat. So agiert ein Elefant im Porzellanladen, aber keine Diplomatin. Als langjährige Kanzlerin muss sie »Cui bono« fragen und wissen, dass in der Politik – wie beim Billard – über die Bande gespielt wird. Otto von Bismarck wusste das, beherrschte es virtuos und dreht sich nun vermutlich im Grabe um.
      Wenn Sie einen Blick auf meine Kommentare im Wikifolio (»Wolfs Wahl«) werfen, wissen Sie, dass ich exakt am Goldpreishoch »Vorsicht, Falle!« klingeln konnte. Ein paar Tage später – am 12. August – erschien Focus Money mit einer Titelgeschichte über Gold und unterstrich so den ungesunden Überoptimismus für das Edelmetall.
      Danach wachten sogar die Redakteure der Bild-Zeitung auf. »Noch schnellerer Preisanstieg – Ist Silber jetzt das bessere Gold?«, sprang einen auf Bild.de an. Und Computer Bild aus dem Hause Axel Springer wandelte am 27. August auch abseits der Kernkompetenz und empfahl den Standardwert Newmont mit diesem Titel zum Kauf: »Gold-Aktie als Anlage: Wie Sie an der Börse den Goldrausch mitnehmen«.
      Wenn ich von diesen Adressen solche Empfehlungen lese, droht Ernüchterung, und ich nehme schnell mit gutem Gefühl meine Gewinne mit. Das wurde auch reichlich getan. Mit viel Cash warte ich jetzt darauf, dass die gierigen Amateure in den nächsten Wochen das Handtuch werfen und ihre Schätze verramschen. Im günstigen Einkauf liegt der Gewinn. Manche Redakteure müssen das noch lernen.

      Quelle: "GOLD_VIRUSWAHN"
      Selbstzensur in den USA (von Judith Bergman)

      ° Die USA haben nominell die weitreichendste Redefreiheit verankert, dank des Ersten Verfassungszusatzes. Doch die durchschnittliche Zahl der Amerikaner, die sich selbst zensieren, nähert sich langsam der Zahl der Deutschen an, wo... "Fast zwei Drittel der Bürger davon überzeugt [sind], dass 'man heute sehr vorsichtig sein muss, zu welchen Themen man sich äußert', denn es gibt viele ungeschriebene Gesetze darüber, welche Meinungen akzeptabel und zulässig sind."
      ° Das ist jedoch nicht überraschend. Die amerikanischen Universitäten haben jahrzehntelang einen "linken" Kurs eingeschlagen. Die Neigung hatte bekannte Folgen: die Verbreitung von "sicheren Räumen" auf dem Campus, Triggerwarnungen, nicht-zu-Wort-kommen-lassen konservativer Stimmen und eine "Cancel-Kultur", die sich an Professoren und Studenten richtet, die sich nicht an eine politische Orthodoxie auf dem Campus halten, die zunehmend totalitär geworden ist. Zuletzt wurde Leslie Neal-Boylan, die Dekanin der Lowell-Schwesternschule der Universität von Massachusetts, von der Schule entlassen, nachdem sie in einer E-Mail an Studenten und Dozenten "Black lives matter, but also everybody's life matters" geschrieben hatte.
      ° Wenn Bürgerinnen und Bürger aufhören, ihre Besorgnis über aktuelle Ereignisse, Politik und Ideen in der Öffentlichkeit zu äußern, aus Angst, ihre Lebensgrundlage und ihren sozialen Status zu verlieren, ist das – oder sollte es sein – ein großes Problem in einer Demokratie.
      ° Eine demokratische Gesellschaft mit ängstlichen Bürgern, die es nicht wagen, über das zu sprechen, was sie auf dem Herzen haben – oft wichtige zeitgenössischen Themen ihrer Zeit – ist dazu verdammt, dem Willen derer zu erliegen, die am härtesten schurigeln und am lautesten schreien.

      Eine kürzlich vom Cato Institute/YouGov durchgeführte Umfrage unter 2.000 Amerikanern ergab, dass 62% der Amerikaner sagen, dass "das politische Klima heutzutage sie daran hindert, Dinge zu sagen, die sie glauben, weil andere sie als beleidigend empfinden könnten." Dies ist ein Anstieg gegenüber 2017, als 58% dieser Aussage zustimmten. "Die Mehrheit der Demokraten (52%), Unabhängigen (59%) und Republikaner (77%) stimmen alle darin überein, dass sie politische Meinungen haben, die sie sich zu teilen fürchten."
      Diejenigen, die sich selbst als überzeugte Linke bezeichneten, selbstzensurierten sich deutlich weniger:
      "Stark Linke zeichnen sich jedoch als einzige politische Gruppe aus, die das Gefühl hat, sich ausdrücken zu können. Fast 6 von 10 (58%) der überzeugten Linken glauben, dass sie sagen können, was sie glauben."
      Wenn sie wirklich repräsentativ sind, sind die Zahlen erschreckend: Die USA haben dank des Ersten Verfassungszusatzes nominell die weitreichendste Redefreiheit verankert. Dennoch nähert sich die durchschnittliche Zahl der Amerikaner, die sich selbst zensieren, langsam der deutschen Zahl an, wo vor einem Jahr eine Umfrage zur Selbstzensur schlussfolgerte:

      "Fast zwei Drittel der Bürger sind davon überzeugt, dass 'man heute sehr vorsichtig sein muss, zu welchen Themen man sich äußert', denn es gibt viele ungeschriebene Gesetze darüber, welche Meinungen akzeptabel und zulässig sind."
      Der Unterschied besteht jedoch darin, dass Deutschland einige der drakonischsten Gesetze für Hassrede in Europa hat. In den USA gibt es keine Hassredegesetze.
      "Fast ein Drittel (32%) der erwerbstätigen Amerikaner sagen, dass sie sich Sorgen machen, Karrierechancen zu verpassen oder ihren Job zu verlieren, wenn ihre politische Meinung bekannt würde", so die Cato-Umfrage.
      "Amerikaner im gesamten politischen Spektrum teilen diese Bedenken: 31% der Linken, 30% der Gemäßigten und 34% der Konservativen sind besorgt, dass ihre politischen Ansichten zu ihrer Entlassung führen oder ihrer Karriere schaden könnten... Diejenigen mit dem höchsten Bildungsniveau sind am meisten besorgt. Fast die Hälfte (44%) der Amerikaner mit Postgraduierten-Abschluss geben an, sie seien besorgt, dass ihre Karriere beeinträchtigt werden könnte, wenn andere ihre politischen Ansichten entdecken würden, im Vergleich zu 34% der College-Absolventen, 28% derer mit einiger College-Erfahrung und 25% der Abiturienten."
      Es gibt einen merklichen Unterschied zwischen hoch gebildeten Demokraten und hoch gebildeten Republikanern: "Etwa ein Viertel der Republikaner mit einem High-School-Abschluss (27%) oder einem College-Abschluss (26%) befürchten, dass ihre politische Meinung ihnen bei der Arbeit schaden könnte – doch diese Zahl steigt auf 40% unter den republikanischen College-Absolventen und 60% derer mit einem Postgraduierten-Abschluss."
      Die Umfrage ergab auch, dass jüngere Amerikaner unter 30 mehr als ältere Amerikaner fürchten, dass ihre politischen Meinungen ihrer Karriere schaden könnten.
      Dass vor allem junge Menschen Angst davor haben, ihre Meinung zu sagen – die Umfrage deutet darauf hin, dass dies darauf zurückzuführen ist, dass sie "mehr Zeit an Amerikas Universitäten verbracht haben" – ist besonders besorgniserregend für die künftige Robustheit der amerikanischen Demokratie. Es ist jedoch nicht überraschend. Die amerikanischen Universitäten haben jahrzehntelang einen "linken" Kurs eingeschlagen. Die Neigung hat bekannte Folgen gehabt: die Verbreitung von "sicheren Räumen" auf dem Campus, Triggerwarnungen, nicht-zu-Wort-kommen-lassen konservativer Stimmen und eine "Cancel-Kultur", die sich an Professoren und Studenten richtet, die sich nicht an eine politische Orthodoxie auf dem Campus halten, die zunehmend totalitär geworden ist. Zuletzt wurde Leslie Neal-Boylan, die Dekanin der Lowell-Schwesternschule der Universität von Massachusetts, von der Schule entlassen, nachdem sie in einer E-Mail an Studenten und Dozenten "Black lives matter, but also everybody's life matters" geschrieben hatte.

      Die Cancel-Kultur (Annullierungskultur) hat sich vom Campus in die amerikanische Gesellschaft verlagert. Die Themen, die nicht länger als legitime Themen einer bedingungslos freien und offenen öffentlichen Debatte akzeptiert werden können, nehmen weiter zu: Rasse, Geschlecht, die Verdienste der westlichen Geschichte und Zivilisation sowie der Klimawandel stehen derzeit ganz oben auf der Liste der Tabuthemen. Darüber hinaus gibt es unzählige Wörter und Begriffe, die nicht mehr als legitime Themen angesehen werden, sogar Namen von Nahrungsmitteln. Diejenigen, die öffentlich abweichende Meinungen zu einem dieser Themen äußern, riskieren eine sofortige "Annullierung", insbesondere seit der Ermordung von George Floyd und dem Beginn der Black Lives Matter-Proteste in den USA, wie Gatestone berichtete. Catos Umfrage ist ein weiterer Beweis dafür, dass die abschreckenden Auswirkungen, die diese "Annullierungen" auf die Menschen haben, schwerwiegend sind und nicht unterschätzt werden sollten.
      Wenn Bürgerinnen und Bürger aufhören, ihre Besorgnis über aktuelle Ereignisse, Politik und Ideen in der Öffentlichkeit zu äußern, aus Angst, ihre Lebensgrundlage und ihren sozialen Status zu verlieren, ist das – oder sollte es sein – ein großes Problem in einer Demokratie. Der freie Austausch von Meinungen und Ideen ist die Grundlage freier und gesunder Demokratien, die ihren Namen verdienen. Wie viele Reden kann man verhindern – und wie viele Menschen kann man "Annullieren" – bevor der öffentliche Diskurs völlig zerstört wird?
      Eine demokratische Gesellschaft ängstlicher Bürger, die es nicht wagen, über das zu sprechen, was in ihren Köpfen vorgeht - oft wichtige Themen ihrer Zeit - ist dazu verdammt, dem Willen derer zu erliegen, die am härtesten schurigeln und am lautesten schreien.

      Quelle: "SELBSTZENSUR_USA"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""ERPRESSUNG"" geschrieben. 19.09.2020

      Erpressung erfolgreich: Regierung Merkel bereitet Flugbrücke für Moria-Brandstifter vor


      Falls es noch einen Beweis bedurfte, die CDU hat sich unter Angela Merkel zu einer Partei der permanenten Rechtsbrüche entwickelt. Heute Mittag verkündet das Hausblatt der Flüchtlingskanzlerin den nächsten Rechtsbruch: »Merkel will mehr Flüchtlinge aus Moria aufnehmen«, titelt Bild.de. Gewalt, Brandstiftungen und Erpressung, die nicht zufällig einhergehen mit einer breiten grünen Medienkampagne, die tief ins linksradikale Milieu reicht, sorgen somit für eine zusätzliche grundgesetzwidrige und kulturfremde Einwanderung.

      Deutschlands Bevölkerungsstruktur wird durch die Bundesregierung fundamental umgeformt
      Laut statista.com wurden von 2015 bis August 2020 in Deutschland über 1,8 Millionen Asylanträge gestellt.
      Doch diese offiziellen Zahlen bilden nur einen Teil der Einwanderung der vergangenen Jahre ab. Familiennachzug nach Visaerteilung, Familiennachzug subsidiär Schutzberechtigter, Umsiedlungsprogramme der EU und der UN (Resettlement) sowie Folgeanträge werden auf Anweisung der Regierung schlicht nicht mehr in der Asylstatistik erfasst.
      Allein 2018 musste das Bundesinnenministerium auf Anfrage des Autors einräumen, dass durch diese Manipulation 65.900 Einwanderer nicht in der offiziellen Asylstatistik ausgewiesen wurden. Dazu gesellen sich in der Summe rund 323 000 Asylbewerber, denen das Auswärtige Amtes »Visa zum Familiennachzug« erteilt hat. Weiterhin addieren sich beispielsweise für das Jahr 2017 über 36.039 Alt- und Folgeeinträge und 21.170 bei Umsiedlungsprogrammen von EU und UN.
      Die hier aufgezählten Einwanderer, die unter dem Missbrauch des Asylrechts im Grundgesetz, durch aktive Mithilfe der Bundesregierung zusätzlich einwanderten, liegen bei 445 609 Personen. Somit dürfte die tatsächliche Asyleinwanderung allein seit 2015 bereits bei über 2 250 000 liegen. Und
      diese Zahlen sind bei Weitem nicht komplett, da die vollständigen Daten der anderen Jahre von der Bundesregierung nicht veröffentlicht wurden.
      Insgesamt dürfte die unkontrollierte Masseneinwanderung seit der Grenzöffnung 2015 bei rund 2,5 Millionen liegen. Die Armutseinwanderung aus Osteuropa, durch das Einfallstor der EU-Freizügigkeit, im Besonderen durch Sinti- und Roma-Clans aus Rumänien und Bulgarien, sind hierbei noch gar nicht erfasst. Die Mehrheit der Völkerwanderungen, der 2,5 Millionen Zuwanderer ist männlich, muslimisch, bildungsfern und weist eine extrem hohe Kriminalitätsbelastung auf. Die Zahlen aus den entsprechenden BKA-Statistiken »Kriminalität im Kontext der Zuwanderung« weisen 1,3 Millionen Straftaten durch Flüchtlinge in den Jahren 2015-2019 aus sowie 2645 islamistische Terrorverfahren beim Generalbundesanwalt im identischen Zeitraum.
      Statt Migrantengewalt bekämpft der Staat Kritiker dieser Zustände
      Nach dem ungeahndeten Kölner Sex-Mob häuften sich die Angriffe gegen Frauen in allen Teilen der Republik. Die Städte Freiburg, Kandel und Flensburg stehen seitdem für barbarische Morde an jungen Frauen durch Flüchtlinge. Es sind Mädchen wie die 19-jährige Medizinstudentin Maria L., die 15-jährige Mia und die 17-jährige Mireille, die allesamt durch afghanische Einwanderer ermordet wurden, deren Asylantrag abgelehnt worden war.
      Wer sich die Details der Tat des afghanischen Sexualmörders aus Freiburg, Hussein K., durchliest, den überfällt das Grauen. Der Körper der 19-jährigen Maria zeigte Hinweise auf mehrfache Vergewaltigung, zudem fügte Hussein K. dem Mädchen Bisswunden im Gesicht, der Brust und im Unterbauch zu. Er würgte die junge Frau bis zur Bewusstlosigkeit und legte sie dann mit dem Gesicht vornüber ins Wasser der Dreisam zum Sterben ab. Die Gerichtsmediziner stellten fest, dass das Martyrium und der Todeskampf der 19-Jährigen über eine Stunde andauerten. Bei der Polizeivernehmung von Hussein K. anlässlich eines vorherigen Mordversuches an einer jungen Frau gab der Afghane zu Protokoll: »Es war doch nur eine Frau.«
      Laut Spiegel.de handelt es sich bei drei Viertel der Moria-Migranten (77 Prozent) um Afghanen. Radikale Migranten versuchen in Moria andere vom Einzug ins neue Camp abzuhalten.
      Ein Blick auf die Landkarte genügt um zu erkennen, dass keiner dieser Afghanen ein Anrecht auf ein (weiteres) Asylverfahren gem. Artikel 16a GG in Deutschland hat. Was eine zusätzliche Welle von afghanischen Männern für die Sicherheitslage in Deutschland bedeutet, verdeutlichen nicht nur die beschriebenen Mädchenmorde, sondern auch die aktuellen Gewalttaten auf Lesbos durch organisierte Migrantenbanden.

      BND-Chef prognostiziert Migrationsdruck von »weit über einer Milliarde Menschen«
      Europa und Deutschland stehen unmittelbar vor dem Einsetzen epochaler Völkerwanderungen. Und wer sich die Bevölkerungsexplosion Afrikas vor Augen führt und die Zustände im Pulverfass Naher Osten analysiert, der wird erkennen, dass die Flüchtlingskrise niemals enden wird. Die ausführlichen Daten und Analysen sind im Spiegel-Bestseller Die Destabilisierung Deutschlands nachzulesen.
      Ohne Zweifel ist der BND-Chef Kahl einer der bestinformiertesten Sicherheitsexperten dieses Landes. Über seinen Schreibtisch laufen Akten und geheime Szenarien, die dem Otto-Normalbürger sicherlich den Schlaf rauben würden. Umso bemerkenswerter ist die Klarheit seiner nächsten Worte. So geht Bruno Kahl, nicht etwa wie das politische Berlin, von einem Ende der hohen Flüchtlingszahlen aus, sondern im Gegenteil, der BND-Chef prognostiziert in einer Rede einen wachsenden Migrationsdruck mit »weit über einer Milliarde Menschen«, die einen »rationalen Grund« hätten, sich künftig auf den Weg zu machen.
      Das muss man erst mal verdauen – »weit über einer Milliarde Menschen«, so der BND-Präsident. Bis jetzt wurde man ja vom Mainstream als Anhänger von Verschwörungstheorien gebrandmarkt, wenn man im Zusammenhang mit Migration nur ansatzweise Wörter wie Massen, Welle oder Lawine gebrauchte… »weit über eine Milliarde Menschen«.

      Am Rande bemerkt, die Rede von Dr. Kahl auf einer Veranstaltung der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung in München wurde auch auf der Homepage des BND veröffentlicht, ist jetzt dort aber gelöscht und nicht mehr auffindbar.
      Da der Autor diese in seinem persönlichen Archiv auch nicht auffinden konnte, rief ich kurzentschlossen bei der Pressestelle des Bundesnachrichtendienstes an, wo mir eine freundliche Frau – nach Rücksprache in der Abteilung – mitteilte, dass die entsprechende Rede von Dr. Kahl nicht mehr außer Haus gegeben wird. Auf meine Nachfrage, ob die Rede aus dem Jahr 2017 im Jahr 2020 nicht mehr als politisch korrekt eingestuft ist, erhielt ich lediglich einen verärgerten Kommentar.
      Die Merkel-Regierung hat Deutschland auf allen Gebieten zu einem wehrlosen, leichten Opfer degenerieren lassen. Ganz gleich ob dies Forderungen aus der EU betreffen oder jetzt durch kriminelle afghanischen Migrantenbanden von Moria. Die Bundesregierung gibt jeglichem Druck nach. Ein ganz perfides Spiel treiben dabei deutsche Medien, egal ob die mit jährlich 9 Milliarden Zwangsgebühren gekaufte ARD und ZDF oder Meinungsmacher von Spiegel und Zeit, mit Journalismus hat all dies nichts mehr gemein. Es geht knallhart einzig und allein um die Durchsetzung der eigenen links-grünen Agenda. Wie totalitär und wie strategisch diese Protagonisten dabei vorgehen, wird im aktuellen Buch des Autors Vorsicht Diktatur! Wie im Schatten von Corona-Krise, Klimahysterie, EU und Hate Speech ein totalitärer Staat aufgebaut wird ausführlich belegt.

      Quelle: "MERKEL_MORIA_BRANDSTIFTER"
      Versicherte sollen Milliarden für Corona zahlen (Günther Lachmann)

      Die Regierung bricht ihr Versprechen. Obwohl sie per „Sozialgarantie“ die Stabilität der Sozialbeiträge zusagte, müssen Versicherte nun für Corona draufzahlen.
      Was von den Versprechen dieser Bundesregierung zu halten ist, zeigt sich aktuell bei den gesetzlichen Krankenversicherungen. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) haben sich darauf geeinigt, den Zusatzbeitrag der gesetzlich Krankenversicherten um 0,2 Prozentpunkte anzuheben. Angeblich ist durch Corona im Gesundheitssystem ein Finanzierungsdefizit von rund 16 Milliarden € für das Jahr 2021 entstanden.
      Davon sollen die Beitragszahler der gesetzlichen Krankenversicherungen drei Milliarden Euro aufbringen, die Kassen selbst sollen acht Milliarden beisteuern, und der Staat gibt fünf Milliarden Euro. Entstanden sein soll das Finanzierungsdefizit durch sinkende Beitragseinnahmen und steigende Gesundheitsausgaben während der Krise.
      Versprechen gebrochen
      Obwohl die gesetzlich Krankenversicherten nun mehr Geld zahlen müssen, sprechen Scholz und Spahn von einem „Maßnahmenpaket zur Stabilisierung der Zusatzbeiträge“. Dabei hatte der Koalitionsausschuss noch Anfang Juni beschlossen, die Sozialbeiträge im kommenden Jahr auf höchstens 40 Prozent zu begrenzen. Den Menschen wurde dieses Versprechen als „Sozialgarantie“ verkauft. Doch mit der nun angekündigten Erhöhung steigen die Beiträge für einige Beitragszahler auf 40,2 Prozent.
      Freilich wollen Spahn und Scholz nichts davon hören, dass sie genau dieses Versprechen nun brechen. Ihre Ausrede: Lediglich Kinderlose würde der Zusatzbeitrag auf 40,2 Prozent steigen. Damit betreffe der Zuschlag nur eine Minderheit.
      Doch auch für alle anderen Versicherten dürfte das Ziel von maximal 40 Prozent Sozialversicherungsbeitrag kaum zu halten sein. So werden die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung bereits 2023 steigen. Und ein Jahr später steht aller Wahrscheinlichkeit nach auch eine Erhöhung des Rentenbeitrags an. Spätestens dann müssen Arbeitnehmer gut die Hälfte ihres Einkommens als Sozialabgaben abführen.
      Zahlen müssen die Kleinen
      Gleichzeitig beschert die Krise Konzernen wie Amazon oder Ebay steigende Umsätze und satte Gewinne. Da stellt sich die Frage: Was tragen sie dazu bei, die sozialen Lasten im Land zu tragen? Die Antwort darauf erübrigt sich. Zahlen dürfen Arbeitnehmer sowie die kleinen und mittleren Unternehmen, die ihre Umsätze und Gewinne brav in Deutschland versteuern. An die Hauptprofiteure der Krise traut sich die Politik nicht heran.

      Quelle: "die_KLEINEN_zahlen"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""GESELLSCHAFT"" geschrieben. 17.09.2020

      Die zerbrechende Gesellschaft


      Die Gesellschaft vollzieht einen fatalen Wandel: All jene, denen es gut geht, kuscheln in der politischen Mitte. Für die Abgehängten fehlt ihnen jede Empathie.
      Die Mitte leidet nicht
      Über diesen Wandel haben sich nun auch in Nordrhein-Westfalen sogar an der kommunalen Basis etliche Stammwähler von der SPD verabschiedet. Darunter leidet die Partei, aber nicht die politische Mitte insgesamt.
      Denn bei den Kommunalwahlen am Wochenende kamen CDU, SPD und Grüne zusammengenommen auf 78,6 Prozent aller abgegebenen Stimmen. Zur Wahl aufgerufen waren rund 14 Millionen Wahlberechtigte, teilgenommen haben allerdings nur 51,9 %, also 7,2 Millionen Wahlberechtigte. Von ihnen entschieden sich 5,6 Millionen für CDU, SPD und Grüne und 1,5 Millionen für FDP, AfD, Linke und Kleinparteien. 6,7 Millionen Menschen nahmen – aus welchen Gründen auch immer – nicht an der Kommunalwahl teil.
      Im Vergleich zur vorhergehenden Kommunalwahl im Jahr 2014 hat sich, abgesehen vom Ergebnis der SPD, die damals auf 31,4 Prozent kam, so sehr viel nicht verändert. Damals war die Wahlbeteiligung etwas geringer, sie lang bei 49,97 Prozent. CDU, SPD und Grüne vereinten auf sich 80,6 Prozent oder 5,5 Millionen der abgegebenen Wählerstimmen. Vor sechs Jahren erzielte die noch junge AfD gerade mal 2,5 Prozent, FDP und Linke kamen auf jeweils 4,7 Prozent. Und sogar die Piraten tauchten noch mit 1,7 Prozent auf, der Rest ist zu vernachlässigen.

      Beiden Wahlergebnissen gemein ist die starke und für Nordrhein-Westfalen typische Konzentration der abgegebenen Wählerstimmen. Neu jedoch ist der Aufstieg der Grünen, die in den vergangen vier Jahrzehnten seit ihrer Gründung nie einen solchen Einfluss gewinnen konnten. Neu ist aber auch die Nivellierung der inhaltlichen Differenzen zwischen CDU, SPD und Grünen.
      Ideologische Antipoden
      Dadurch ergibt sich heute, unabhängig von den oben genannten Relationen, ein ganz anderes politisches Gesamtbild als in früheren Jahrzehnten. Vor der Deutschen Einheit teilten Union und SPD das Land gesellschafts- und außenpolitisch in zwei ideologische Lager. Die Grünen brachten später noch den Umweltgedanken ein und hatten damit ein Alleinstellungsmerkmal.
      Anders als heute konkurrierten CDU und SPD damals um Wirtschafts- und Sozialkompetenz, sie stritten um die Ostpolitik, die Rechte von Frauen und die Erneuerung des Bildungssystems. Die SPD flirtete mit dem Sozialismus, die CDU verteufelte ihn. Kurz, beide Parteien waren ideologische Antipoden und sammelten auf diese Weise auch einen Großteil der Wähler an den politischen Rändern links und rechts ein.

      Heute sind sich alle drei Parteien in den großen politischen Linien weitgehend einig: Sie befürworten eine offene Migrations- und Flüchtlingspolitik und mithin also eine diverse oder auch multikulturelle Gesellschaft, sie treten für umfassende Maßnahmen zum Schutz des Klimas sowie für die damit verbundene Energiewende ein. Sie treiben die europäische Integration voran und wenden sich vom Sozialstaatsmodell der alten Bundesrepublik ab.
      Allerdings hat diese Einigkeit der politischen Mitte auch eine Kehrseite. Dort stehen all jene, die dieser breite Politikkonsens politisch-inhaltlich und damit auch gesellschaftlich ausgrenzt. Da sind etwa jene, die zu zigtausenden in Berlin und anderswo bei sogenannten Coronademos auf die Straße gehen. Da sind die Polizisten, die sich vermehrt Rassismus- und Rechtsextremismusvorwürfen ausgesetzt sehen. Da sind die Verlierer der Globalisierung, deren Arbeitsplätze in Billiglohnländer oder nach China exportiert wurden. Da sind die Mitarbeiter der vielen Kaufhäuser und Geschäfte, die Corona und den Strukturwandel der Branche nicht überlebt haben. Da sind die Mitarbeiter der Pflegeberufe, denen der soziale und gesellschaftliche Aufstieg bis heute verwehrt bleibt.
      Vergessene Verlierer

      Der strukturelle Wandel der Arbeitsgesellschaft kennt nicht nur Gewinner, die in der politischen Mitte miteinander kuscheln, sondern eben auch neue Verlierer wie die vielen von Arbeitslosigkeit bedrohten Verkäuferinnen oder die ausgebeuteten Paketauslieferer. Neu an der heutigen Konzentration der Wählerstimmen ist, dass sie zugleich eine Konzentration derer ist, denen es gut geht und die jedes Sensorium für die Bedürfnisse der sozial Abgehängten im eigenen Land zu verlieren scheinen. Und scheinbar erkennt niemand die damit einhergehende Gefahr des Auseinanderbrechens der Gesellschaft.
      Quelle: "die_GESELLSCHAFT"
      Wer greift die palästinensischen Christen an? (von Bassam Tawil)

      ° Die Notlage der Christen, die unter der Palästinensischen Autonomiebehörde im Westjordanland und der Hamas im Gazastreifen leben, wird von der internationalen Gemeinschaft und den im Nahen Osten ansässigen ausländischen Journalisten oft ignoriert.
      ° Es ist bemerkenswert, dass die christliche Bevölkerung im Gebiet von Bethlehem von 86% im Jahr 1950 auf weniger als 12% heute zurückgegangen ist. Im gesamten Westjordanland machen die Christen heute weniger als 2% der Bevölkerung aus...
      ° Im von der Hamas regierten Gazastreifen ist die Situation der Christen noch schlimmer.
      ° Anstatt ihre Stimme gegen die Verfolgung der Christen durch die Palästinensische Autonomiebehörde und die Hamas zu erheben, sind diese christlichen Führer damit beschäftigt, Israel die Schuld zuzuschieben. Sie wollen, dass die Welt glaubt, dass die Christen aus Bethlehem und dem Gaza-Streifen wegen der israelischen Sicherheitsmaßnahmen gegen Terroristen fliehen, und nicht wegen der Brutalitäten, die von den palästinensischen Behörden und den Muslimen im Westjordanland und im Gaza-Streifen verübt werden. Wenn ihre Behauptung wahr wäre, warum fliehen dann nicht auch die Muslime aufgrund der angeblich israelischen Maßnahmen?

      Während christliche Führer damit beschäftigt sind, Israel zu verurteilen und Blutsverleumdungen gegen Israel zu verbreiten, werden die Christen in Bethlehem wiederholt von Strolchen und Punks ins Visier genommen.
      Das jüngste Opfer dieser antichristlichen Gewalt ist Dr. Salameh Qumsiyeh, ein Gynäkologe aus Bethlehem, der am 18. Februar, als er mit seinem Auto durch das Stadtzentrum fuhr, von nicht identifizierten Schlägern brutal angegriffen wurde.
      Vier maskierte Angreifer stoppten Qumsiyehs Auto, wie Augenzeugen berichten, und prügelten ihn mit Knüppeln und scharfen Werkzeugen, bevor sie vom Tatort flohen. Qumsiyeh wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo die Sanitäter sagten, dass die Wunden, die er erlitten hatte, schwerwiegend seien.
      Die Familie des Arztes, einer der größten christlichen Clans in der Gegend von Bethlehem, gab eine Erklärung heraus, in der sie den Angriff scharf kritisierte und ihn als "sündigen und verachtenswerten Angriff einer Gruppe von Feiglingen und Gesetzesbrechern und Verletzern von nationalen und sozialen Normen" bezeichnete. Der Clan zeigte sich schockiert über den Angriff und war vorsichtig, als er behauptete, er sei von "Söldnern" ausgeführt worden. Er forderte die Sicherheitskräfte der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) auf, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um "die Feiglinge zu verhaften und vor Gericht zu bringen".
      Auch palästinensische Gruppen in der Region Bethlehem prangerten den "brutalen und feigen" Angriff auf Qumsiyeh an. "Wir verurteilen diese feige und verdächtige Tat, die unseren Traditionen fremd ist, auf das Schärfste", sagten die Gruppierungen in einer Erklärung.
      Das Holy Family Hospital in Bethlehem verurteilte den Angriff auf Qumsiyeh weiter und forderte die palästinensischen Sicherheitskräfte auf, die Täter zu fassen und vor Gericht zu stellen.
      Der Angriff auf Qumsiyeh erfolgte nur wenige Wochen nach dem Tod einer Christin aus der Stadt Bet Jala in der Nähe von Bethlehem, die starb, als palästinensische Polizeibeamte ihr Haus stürmten, um ihren Sohn Yusef wegen nicht bezahlter Schulden zu verhaften. Die Frau wurde als die 63-jährige Terez Ta'amneh identifiziert.
      Ta'amnehs Tochter, Marian al-Hajal, beschuldigte die palästinensischen Sicherheitskräfte, "meine Mutter getötet" zu haben, und sagte, dass sie als Christin kein Vertrauen in das palästinensische Gesetz und die palästinensische Polizei habe. "Die sieben Polizeibeamten, die unser Haus überfielen", sagte sie, "wurden von Jamal Hmeid, einem Neffen von Kamel Hmeid, dem palästinensischen Gouverneur von Bethlehem, angeführt.
      Am Vorabend des vergangenen Weihnachtsfestes beschwerte sich die 76-jährige Fairouz Ijha, eine Christin aus Bethlehem, dass sie seit zwei Jahren vor Gericht kämpft, um sich das von Muslimen illegal beschlagnahmte Land der Familie zurückzuholen. "Jedes Mal, wenn ich den Richter um Erlaubnis frage, das Wort zu ergreifen, sagt er mir: 'Sie sind noch nicht an der Reihe'", sagte Fairouz. "Wenn ich Muslima wäre, hätte man mich anders behandelt."
      Eine christliche Lehrerin, die sich selbst als "Diana" bezeichnete, betonte, dass die Diskriminierung von Christen nicht neu sei und sogar noch zugenommen habe. "Die [palästinensische] Polizei hat separate Regeln für Muslime und Christen", behauptete sie. "Wenn es zum Beispiel einen Autounfall gibt, an dem ein Christ und ein Moslem beteiligt sind, stellt sich die Polizei immer auf die Seite des Moslems.
      Die Notlage der Christen, die unter der Palästinensischen Autonomiebehörde im Westjordanland und der Hamas im Gaza-Streifen leben, wird von der internationalen Gemeinschaft und ausländischen Journalisten im Nahen Osten oft ignoriert.

      Es ist bemerkenswert, dass die christliche Bevölkerung im Gebiet von Bethlehem von 86% im Jahr 1950 auf weniger als 12% heute zurückgegangen ist. Im gesamten Westjordanland machen die Christen heute weniger als 2% der Bevölkerung aus, obwohl sie in den 1970er Jahren 5% waren.
      Im von der Hamas regierten Gaza-Streifen ist die Situation der Christen noch schlimmer. Die Zahl der dort lebenden Christen ist von 4.200 im Jahr 2007 auf heute nur noch wenige hundert gesunken.
      "Die Hamas hat mein Haus übernommen und es in ein Kontrollzentrum verwandelt", sagte Kamal Teresi, ein Christ, der vor kurzem aus dem Gazastreifen geflohen ist.

      "Ich wurde in mehrere Gefängnisse gesteckt, und das Hamas-Gefängnis ist nichts anderes als Prügel und psychologische Folter. Wir Christen sind keine Nebendarsteller in Palästina; wir sind seit 2000 Jahren in Palästina; wir sind keine Gäste. Sie [die Hamas] schikanieren und verletzen die christliche Öffentlichkeit und christliche Institutionen, Kirchen und Vereine. Ich kann nicht nach Gaza zurückkehren; eine Rückkehr wäre ein Todesurteil."
      Während gewöhnliche Christen sagen, dass sie sich unter der Palästinensischen Autonomiebehörde und der Hamas nicht mehr sicher fühlen, belügen ihre Führer die Welt weiterhin über die missliche Lage ihrer Gemeinde. Anstatt ihre Stimme gegen die Verfolgung von Christen durch die Palästinensische Autonomiebehörde und die Hamas zu erheben, sind diese christlichen Führer damit beschäftigt, Israel die Schuld zuzuschieben.

      Diese christlichen Führer scheinen, möglicherweise um zu vermeiden, selbst zur Zielscheibe zu werden, die Welt glauben machen zu wollen, dass die Christen aus Bethlehem und dem Gazastreifen wegen der israelischen Sicherheitsmaßnahmen gegen Terroristen fliehen, und nicht wegen der Brutalitäten, die von den palästinensischen Behörden und den Muslimen im Westjordanland und im Gazastreifen gegen sie verübt werden.
      Wenn das wahr wäre, warum fliehen dann nicht auch Muslime aufgrund der angeblich israelischen Maßnahmen? Die israelischen Sicherheitsmaßnahmen richten sich übrigens in der Regel nicht gegen Christen, sondern gegen palästinensische Muslime wegen ihrer Beteiligung am Terrorismus. Wenn jemand einen guten Grund hat, vor der israelischen Security zu fliehen, dann sind es die muslimischen Terroristen und ihre Familien, und nicht friedliche und verletzliche Christen, von denen die meisten nicht in anti-israelische Aktivitäten oder Terrorismus verwickelt sind.
      Was tun die palästinensischen christlichen Führer, um ihre Gemeinschaft zu verteidigen? Leider nichts. Einige schließen sich sogar den Muslimen an, die Blutsverleumdungen gegen Israel verbreiten.
      Einer dieser Kleriker ist das Oberhaupt der Diözese Sebastia der Griechisch-Orthodoxen Kirche in Jerusalem, Erzbischof Atallah Hanna, der kürzlich behauptete, Israel habe ihn bei einem offenbar fehlgeschlagenen Attentat "vergiftet". Hanna, der für seine bösartige anti-israelische Hetze bekannt ist, behauptete, er habe eine gefährliche Menge Gift eingeatmet, als ein Gaskanister durch das Fenster seines Zimmers in der Kirche geworfen wurde.
      Wie sich später herausstellte, waren Hannas Anschuldigungen völlig unbegründet und lediglich die Fortsetzung einer verabscheuungswürdigen Diffamierungskampagne gegen Israel.
      Eine Ermittlung durch die israelischen Behörden ergab, dass die Kirche eine israelische Firma eingeladen hatte, die Kirche mit Pestiziden zu besprühen. "Wir erwarten von einem Geistlichen, dass er sich an die Wahrheit hält", antwortete das israelische Außenministerium auf Hannas Blutsverleumdung, "und dass Geistliche auf der ganzen Welt diese ungeheuerlichen Falschproklamationen anprangern und von der Verbreitung dieser Verleumdung absehen".
      Hanna ist, wie andere palästinensische christliche Führer, nicht nur ein Lügner, sondern ein Verräter an seiner eigenen Gemeinde. Hanna hat kein Wort gegen den Angriff auf Qumsiyeh und andere Christen in Bethlehem verlauten lassen. Das Leiden seines Volkes unter der unterdrückenden islamistischen Herrschaft der Hamas im Gaza-Streifen ist ihm egal.
      Indem sie den wahren Grund für die Flucht der Christen aus dem Westjordanland und dem Gazastreifen ignorieren, ermutigen Führer wie Hanna die antichristlichen Muslime und erlauben ihnen, ihre Angriffe auf die dort lebenden Christen fortzusetzen.
      Was die internationale Gemeinschaft und die christlichen Institutionen auf der ganzen Welt betrifft, so ist es ihre weitreichendste Pflicht, diese Blutsverleumdungen durch palästinensische christliche Führer zu untersuchen, um zu prüfen, ob sie sachlich richtig sind. Wenn sie dies nicht tun, wird der Tag kommen, an dem kein einziger Christ mehr in Bethlehem, im Gaza-Streifen und höchstwahrscheinlich im Nahen Osten, mit Ausnahme Israels, wo die Zahl der dort lebenden Christen zunimmt, übrig bleiben.

      Quelle: "PALÄSTINA_CHRISTEN"

Empfänger
meineHeimat
Betreff:


Text:
Sie haben nicht die erforderlichen Rechte, um einen Gästebucheintrag zu verfassen.
Suche Rezepte für Konservierung heimischer Kräuter, Tipps für Marmeladen, Marinaden


disconnected Foren-Chat Mitglieder Online 0
Xobor Xobor Community Software
Datenschutz