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meineHeimat
Beiträge: 12 | Punkte: 246670 | Zuletzt Online: 17.10.2018
Name
Richard Joseph Huber
E-Mail:
rjh.presse@sbg.at
Geburtsdatum
18. Februar 1950
Beschäftigung
selbständig, fotografieren, schreiben
Hobbies
Garten, Familie, Kräuter, Küche, Lesen, Politik, schreiben, fotografieren
Wohnort
Salzburg
Registriert am:
19.02.2014
Beschreibung
politisch inkorrekt
Benutzer-Blog
Geschlecht
männlich
Landkarte

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    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""Eichenblatt"" geschrieben. Heute

      Bayern bebt

      Die SPD stürzt ungebremst der Bedeutungslosigkeit entgegen. Geführt von einer Kaste bornierter Funktionäre, die sich schon lange von Arbeitern und Mittelschicht abgewandt hat, schaffen sie es nicht, bei der auf den Nägeln brennenden Migrationsfrage eine Wende einzuleiten. Die „Open Border“-Ideologen bestimmen hier den Kurs. Eine Sahra Wagenknecht, die bei der Linkspartei und mit ihrer „Aufstehen“-Bewegung Kritik an unkontrollierter Einwanderung artikuliert – sie fehlt in der SPD völlig.
      Die Bäume für die AfD wachsen nicht in den Himmel
      Männer wie Heinz Buschkowsky, den Ex-Parteichef Sigmar Gabriel immerhin noch zu seinen Beratern zählte, geschweige denn Thilo Sarrazin, wurden zu unerwünschten Personen. Auch deshalb zog in Bayern die AfD in ihren 15. Landtag ein – und dies auf Anhieb zweistellig (10,2 Prozent). Mit der Hessen-Wahl in einer Woche, wo ebenfalls der Einzug der AfD als sicher gilt, wird sich die Deutschland-Karte gänzlich blau gefärbt haben.
      Dennoch zeigt die Bayernwahl, daß die Bäume für die AfD nicht in den Himmel wachsen. Obwohl oft gemunkelt wird, die Partei werde in Umfragen zu niedrig taxiert, blieb sie unter den Erwartungen der Meinungsforscher, die sie teilweise bei 14 Prozent gesehen hatten. Das angesichts dessen relativ schwache Abschneiden hat mehrere Gründe:

      Die AfD bot ein äußerst widersprüchliches Bild. Infolge eines schon länger den Landesverband lähmenden Streits zwischen den unterschiedlichen Flügeln verzichtete die Partei auf einen gemeinsamen offiziellen Spitzenkandidaten. So fehlte ein markantes Gesicht, obwohl dies mit dem Oberbayer Franz Bergmüller oder der Niederbayerin Katrin Ebner-Steiner zur Verfügung gestanden hätte.
      Der Mordfall von Chemnitz und die folgenden medial einseitigen Bilder von Protestkundgebungen, bei denen AfD-Spitzen trotz Abgrenzungsbeschlüssen des Parteivorstandes gemeinsam mit Pegida-Frontleuten demonstrierten: Sie lieferten im Verbund mit den Ankündigungen einiger Innenminister, die AfD als Prüffall vom Verfassungsschutz untersuchen zu lassen, Stoff für die These einer nach rechts kippenden Partei. Dies trieb zahlreiche Wähler zurück in die Arme von Freien Wählern und CSU.
      Eigentlich hätten die Freien Wähler sogar zu Lasten der AfD verlieren müssen, diese hatte schließlich bei der vergangenen Wahl noch nicht kandidiert. Stattdessen legten die Freien sogar um 2,6 Prozentpunkte zu und landeten mit 11,6 Prozent vor der AfD. Zusätzlich gelang noch der FDP knapp der Wiedereinzug. Beides ein deutliches Warnzeichen: Die AfD schöpft derzeit nicht das mögliche bürgerliche Protestpotential aus. Mit einer drohenden Radikalisierung im Verbund mit der Verfassungsschutzkeule könnte es dann noch enger werden.

      Als Alterspräsident wird übrigens der nationalliberale Publizist Helmut Markwort (81) von der FDP den neuen Landtag eröffnen. Die freie, kontroverse Rede wird somit an Gewicht gewinnen. Nebenbei: Trotz des Erfolgs der Grünen verfügt der linke Block nur noch über 29 Prozent der Mandate. Der „Bürgerblock“ aus CSU, Freien Wählern, AfD und FDP hat 71 Prozent der Sitze. Wenn das kein Zeichen gegen schwarz-grüne Experimente ist.
      Quelle: "Chaostruppe-Unionsparteien"
      Bis das letzte Eichenblatt fällt (von Treveri)

      Es wird Herbst in Deutschland. Es ist kaum noch zu leugnen und zu übersehen. Noch vor drei Wochen sah man sich schwitzend bei 30°C Altweibersommerhitze Schattenplätze jagen. Von einer Art melancholischen Stimmung erfasst, breche ich kurzerhand zu einem Spaziergang im immer farbenprächtiger erscheinenden Wald auf.
      Das sonst immer präsente Handy verschwindet im Rucksack (für den Notfall) und ich ziehe meine Bahn entlang des mit Eicheln und Blättern bedeckten Schotterpfades. Der Wald, von dem man uns Deutschen nachsagt wir hätten ein seltsam inniges aber gleichzeitig irrationales Verhältnis mit ihm, ist meiner Meinung nach einer der besten Plätze zum Nachdenken und zur Ruhe kommen.
      Am Ende des Weges, der sich zu einer Kreuzung gabelt, steht eine mächtige Eiche wie aus dem Bilderbuch. Schon mehrere Hundert Jahre alt, hat sie wohl schon so manchem Unwetter und Sturm Paroli bieten müssen, aber blieb immer standhaft und zum größten Teil unbeschadet.
      Kein Wunder also, dass wir diesen Baum als deutschesten aller Bäume bewundern und seine Blätter als Eichenlaub noch heute als Symbol zu Abzeichen und Dienstgrad hinzufügen.
      Nur wie lange noch? Diese Frage klingt für viele Leser bestimmt zuerst maßlos übertreibend, ja geradezu hysterisch. Nur bei längerer Betrachtung muss man sich eingestehen, dass in unserer heutigen Gesellschaft kaum noch Symbole und Traditionen sicher vor Demontage und Abschaffung sind. In vielen Bereichen findet (ich habe mich lange Zeit davor gescheut diesen Begriff zu verwenden) eine Hexenjagd auf alles statt, was als urdeutsch oder «national» bezeichnet werden kann.
      Na!? Haben Sie sich auch gerade beim Lesen des Begriffes «national» dabei ertappt, ein leichtes Unwohlsein zu verspüren? Kurz zu hinterfragen ob im Zusammenhang mit anderen Worten nicht ein Satz entstehen könnte, der in eine gewisse Ecke des politischen Spektrums hindeutet? Soweit ist es nun schon gekommen.

      Weitestgehend unbemerkt übernehmen wir nach und nach Verhalten und Denkweisen, die dazu führen schon beim kleinsten Anflug von deutscher Identität, von Wortfetzen oder Symbolen vorsichtig zu sein. Denn über allem schwebt die Angst wegen diesen Dingen öffentlich geächtet zu werden, ins Abseits zu geraten. Realität im Jahre 2018. Noch einen Schritt weiter geht schon seit geraumer Zeit die Bundeswehr.
      Ja Sie ahnen es bereits es folgt ein «Outing» meinerseits. Auch ich bin ein Staatsbürger in Uniform und noch im aktiven Dienst. Das macht es oftmals schwierig öffentlich eine Meinung zu bestimmten Themen zu äußern oder auch nur «politisch unkorrekte Facebookseiten» mit einem «Like» zu bedenken. Denn im Hinterkopf bleibt immer der Gedanke wegen einer unbedarften emotionalen Äußerung vom Dienstherrn festgenagelt und/oder aus dem Verhältnis eines Soldaten auf Zeit ohne Anrecht auf Bezüge entfernt zu werden.
      Eine abstrakte Gefahr? Mitnichten! Zu oft hat man schon Kameraden wegen z.B. WhatsApp Status oder Facebook-Post’s zum Chef zitiert, weil es wieder einen Anruf vom MAD wegen Soldat XY gab. Seit der unsäglichen Geschichte um den, Pardon, «Vollidioten» Franco A. und den anschließend folgenden Sofortmaßnahmen, ist jede Dienststelle bemüht so wenig wie möglich ins Fadenkreuz der Inquisitoren zu kommen.
      Auch bei uns hat man die gesamte Kaserne auf der Suche nach vermeintlichen Wehrmachtsdevotionalien und anderem «Nazikram» auf den Kopf gestellt. Etwas wirklich Verwerfliches hat man dabei nicht finden können. Darum mussten schnell andere Ergebnisse her, die vom Eifer des Kasernenkommandanten und so manchem Kompaniechef im Kampf gegen Rechts künden sollten. In unserer Einheit hat man aus dem B-Raum (Besprechungs und Festivitätsraum ab Unteroffizier aufwärts) ein paar Bilder und Schriftzüge entfernt, die bis dahin als völlig unverfänglich betrachtet wurden.

      Auch auf einigen Stuben mussten Poster und ähnliche Dinge verschwinden. Bei einem Kameraden fand man z.B. die CD-Hülle vom Spiel «Wolfenstein the new Order». Dass es hierbei darum geht als Superheld der Widerstandskämpfer Nazis und deren Kreaturen dem Pixeltod zuzuführen, war dabei zweitrangig. Das bekannte Wolfenstein Logo hat dem Spieß genügt, um als Meldung nach Oben zu dienen. Der Traditionserlass der Bundeswehr wurde von der Ministerin kurzerhand auf Eis und das Liederbuch zur Überprüfung gelegt.
      Im Januar diesen Jahres gab es nach vorausgegangenem Befehl aus dem Verteidigungsministerium eine Dienstgradgruppen übergreifenden Arbeitskreis zum Thema neue Traditionsfindung. Der als Projektoffizier eingesetzte Hauptmann war überrascht ,dass es doch so viele Freiwilligenmeldungen gab, obwohl doch alles nach Dienst und ohne Anrecht auf «Stunden» stattfand.
      Zur Einleitung gab es die übliche Belehrung über das Konzept der Inneren Führung. Dann allerdings kam überraschend für viele zur Sprache, dass selbst ein Claus Schenk Graf von Stauffenberg laut neuester Definition nicht mehr unbedingt als traditionswürdig für die BW anzusehen sei. Als Begründung lieferte er ein Zitat Stauffenbergs, dass aus dem Brief an seine Frau kurz nach dem Polenfeldzug entnommen wurde:

      "Die Bevölkerung ist ein unglaublicher Pöbel, sehr viele Juden und sehr viel Mischvolk. Ein Volk, welches sich nur unter der Knute wohlfühlt."
      Ein Raunen ging durch den Saal. Wenn schon Stauffenberg nicht mehr sicher vor Kritik ist, wen kann man noch als Traditionsgeber aus der Wehrmacht heranziehen?
      Kurze Antwort: Nach neuer Lesart – NIEMANDEN- ! Wieder betretenes Schweigen. Ein Oberfeldwebel verwies auf die Gründung der Bundeswehr durch ehemalige Offiziere der Wehrmacht und sogar der Waffen SS. Natürlich sind das die Anfänge durch das Amt Blank und ja es waren Menschen, die zuvor im Weltkrieg dienten, sagte der Herr Hauptmann.
      Aber für die Traditionsfindung ist das ein unwichtiger Faktor, denn es lagen ja bereits sechs Nachkriegsjahre dazwischen und daher kann in keinster Art und Weise eine notwendige Überleitung zur BW geschaffen werden. Auf die Nachfrage wen oder was wir als traditionsgebend hernehmen sollen, folgte nur ein leicht schmunzelnd ausgeführtes: Darum sind wir ja heute hier meine Herren!
      Zugegeben keiner der Anwesenden (den Hauptmann mit eingeschlossen) verfügte über ein Studium der Geschichts-, Sozial- oder Politikwissenschaften. Jemand, der sich einmal akademisch mit dem Thema befassen musste, hätte sicherlich die ein oder andere Erklärung bereit gehabt warum und weshalb diese oder jene Person, diese oder jene Begebenheit als traditionswürdig anzusehen sind oder eben nicht. Aber darum ging es an diesem Abend für die Soldaten nicht.
      Für den einfachen (hätte jetzt beinahe Landser gesagt) Soldaten ist es weniger die Frage nach einer über allem erhabenen Moral des Traditionswürdigen oder einer Geschichte. Es ist vielmehr der Versuch sich mit der Person oder Sache zu vergleichen und festzustellen, dass der «Kriegsheld» von damals nahezu Übermenschliches(oh, oh) fernab aller Normen geleistet hat.
      Alleine und zu Fuß vollgepackt mit geballten Ladungen durch einen Kugelhagel auf Feindpanzer zustürmen, diese zu vernichten und nebenbei noch verwundete Kameraden in den sicheren Graben ziehen. Oder gegen eine fast aussichtslose zahlenmäßige Überlegenheit seine Stellung wieder und wieder zu verteidigen oder im Angesicht des baldigen eigenen Todes zu seiner Überzeugung zu stehen und mit dem letzten Atemzug «Es lebe das heilige Deutschland» rufen.
      Das sind für nahezu alle Soldaten Dinge, mit denen sie sich identifizieren können und wollen. Taten, die ihnen vorgelebt wurden und vom Ethos des Kriegers künden. Es gibt nichts Politisches an der Selbstaufopferung für seine Kameraden oder sein Land, ungeachtet wer dieses als Staatsoberhaupt führt.
      Soldaten aller Nationen kämpfen weniger für eine politische Überzeugung, als für den Mann links und rechts neben ihnen und die Familie/Menschen in der Heimat.

      Nicht umsonst spricht man von einer Bruderschaft oder einem unsichtbaren Band, das alle verbindet (Stichwort: Weihnachtsfrieden). Ist es denn so falsch, dass man als Soldat diese Leistungen bewundert und ausgezeichnete Kameraden als Vorbild nimmt, um im eigenen Bereich noch Besser zu werden? Und auch wenn es Probleme und Hindernisse gibt, hat man doch stets den Gedanken daran, dass alles noch viel schlimmer sein könnte und es Männer gab, für die aufgeben keine Option war.
      Wünscht man sich nicht von jedem Soldaten, dass er sein Land bedingungslos liebt und bereit ist zur Not für die Menschen in Deutschland sein Leben zu geben? Wir leben im Luxus des Friedens. Gott sei Dank wurde der kalte Krieg nicht heiß und damit gab es für die Bundeswehr nie die Notwendigkeit seit ihrer Gründung in einem größeren bewaffneten Konflikt involviert zu sein. Dies bedeutet aber auch, dass es keine Bundeswehrangehörige gab oder gibt, die unter Gefechtsbedingungen handeln mussten und trotzdem über sich hinausgewachsen sind.
      Das soll jetzt keinesfalls die Leistungen der Kameraden vergessen machen oder schmälern, die während des sogenannten Karfreitagsgefecht kämpften, starben und verwundet wurden.
      Die Geschehnisse in Afghanistan sind für Viele Bundeswehrsoldaten die einzigen legitimen Beispiele für das tapfere Handeln und die unbedingte Bereitschaft für den Kameraden und die Mission alles zu geben und letztendlich den Preis zu zahlen. «Treue um Treue», so der mittlerweile in der Truppe verbotene Spruch zur Ehrung der soldatischen Leistungen, die dort erbracht wurden.
      Will man den Gefallenen Kameraden an einem Ort seine Ehre erweisen, so muss man bis Berlin reisen. Das offizielle Ehrenmal der Bundeswehr befindet sich hinter für den Normalbürger unzugänglichen Kasernenmauern. Auch so entfernt man Tradition aus dem Fokus der Öffentlichkeit.
      Sehr schwer für uns Soldaten an etwas traditionellem legal festzuhalten. Ich weiß das «Treue um Treue» immer noch als Spruch Verwendung findet und das in so mancher Liegenschaft der Fallschirmjäger noch immer jedes Jahr am 20. Mai Kretatag gefeiert wird.
      Gegenüber Jemanden, der kein Soldat ist oder war, ist es nur sehr schwer verständlich zu machen, dass diese Tradition nichts mit irgendwelchen Nazis in der Truppe oder rechtsradikalen Tendenzen zu tun hat.
      Doch nun wird es heimlich getan und es bleibt immer die Gefahr der Denunziation und der Disziplinarstrafe. Aber um nochmal zum Hauptthema zurück zu kommen: Nach nahezu drei Stunden Soldaten-Sitzkreis kamen nur wenige Fälle für traditionswürdiges Verhalten von Soldaten der Bundeswehr zusammen. Eine Kaserne, die bereits nach einem in Afghanistan gefallenen Kameraden umbenannt wurde und ein Beispiel von einem anderen Feldwebel der 1961 durch Einsatz seines eigenen Lebens zwei Kameraden vor einem Sprengunfall rettete. Das ist jedenfalls woran ich mich noch erinnere.
      Gegen Ende der Veranstaltung folgte dann aber für mich der Hammer – und ich rede mich jetzt immer noch in Rage, wenn ich mit Freunden darüber spreche. Der Hauptmann sagte sinngemäß:

      "Viel ändern am neuen Traditionserlass können wir sowieso nicht. Es gibt Leute in anderen Dienststellen, die garantiert schon eine neue Version in der Schublade haben. Das Wichtigste für uns sollte nun die Beschaffung von extra Geldmitteln für einen Kompaniewimpel sein, die aus einem neu geschaffenen «Traditionspflegetopf» kommen sollen."
      Also drei Stunden für die Katz! Andere Kameraden dachten genauso, beließen es aber bei einem verhaltenen Kopfschütteln.
      Jetzt, fast 11 Monate später, gibt es einen neuen Traditionserlass sogar im PDF Format zum Runterladen, ein gestopptes Liederbuch «Kameraden singt!» – oder lieber doch nicht? Dazu eine umbenannte Kaserne (weitere werden sicherlich folgen) und eine zutiefst verunsicherte Bundeswehr, die mehr als jemals zuvor nach neuer Orientierung sucht.
      Ich persönlich werde weitermachen wie bisher und auch zu meinem Nachteil aussprechen, was viele Kameraden denken, aber sich nicht trauen zu sagen. Ich würde es aber Keinem empfehlen meinem Beispiel zu folgen.
      Ich bin Deutscher, Patriot, konservativ und Soldat! In 2018 kein leichter Weg, aber ich gehe in unbeirrbar weiter. Währenddessen fällt vor mir ein weiteres Eichenblatt zu Boden.

      Quelle: "Herbst in d. BRD"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""Nachruf"" geschrieben. Heute

      Angela Merkel schreibt ihren eigenen politischen Nachruf

      Der Bonner Kanzlerbungalow hat bei den selbsternannten Eliten in Deutschland (West) hämische Kommentare verursacht. Natürlich, er wirkte bieder, der Inhalt berechenbar. So ganz anders die „Führerbunker“ und die darin zutage tretenden Bunker-Mentalitäten in Berlin. Hier weiß man nur zu gut, wie Deutschland zugrunde gerichtet werden konnte und kann. Die amtierende. Bundeskanzlerin hat sich durch ihr Verhalten zu bewusst in diese und nicht die bewusst rheinische und damit europäische Tradition gestellt. Das deutsche Volk sollte sich einen Gedanken abschminken: anzunehmen, im Deutschen Bundestag, dem jeweiligen Bundespräsidenten oder dem Bundesverfassungsgericht einen Wahrer der rechtsstaatlichen Ordnung seines Staates sehen zu können.
      Einzig der damalige Ministerpräsident des Freistaates Bayern, Herr Horst Seehofer, war erkenntnistechnisch gesehen auf der Höhe der Zeit. Während andere beim schlimmsten Anschlag auf den deutschen Rechtsstaat feige geschwiegen und die Bundeskanzlerin weder zur Verantwortung noch Rechenschaft gezwungen haben, sprach er das aus, was in Deutschland nachhallen wird: „Unrechtsstaat“. Er muss heute erleben, dass die Berliner Macht-Kamarilla ihn mit Hohn und Spott verfolgt und ihn am liebsten aus dem Amt verjagen möchte.

      Doch kommen wir zu Definition des Schadens seitens der heutigen Bundeskanzlerin zurück. In der eben zitierten Tageszeitung wurde das noch in die Reichweite einer Entschuldigung gerückt. Das ist es schon längst nicht mehr. Es ist angebracht, das Schicksal der politischen Formation, um die es bei CDU/CSU geht, in die Dimension nach der Wiedervereinigung zu rücken. Damals ging es schlicht und ergreifend um die Frage, diejenigen zu verbieten, die die Verantwortung in Ostberlin getragen hatten. Diese Frage wurde einem verantwortlichen Sozialdemokraten gestellt. Derjenige, der die Frage gestellt hatte, hielt sich an die Empfehlung seines Gesprächspartners. Ein Verbot fand nicht statt. Es dürfte für die CDU/CSU höchst fraglich sein, in Anbetracht des von der Bundeskanzlerin angerichteten Schadens eine derartige Bewährungschance als politische Partei eingeräumt zu erhalten. Man wird sich wehmütig an Herrn Seehofer erinnern.
      Quelle: "eigener Nachruf-Merkel"
      Muslime europaweit auf dem Vormarsch - Islamische Partei in Belgien strebt Scharia an (von Cantaloop)

      Nicht mehr heimlich, still und leise, sondern vielmehr laut, offen und unverblümt schreit der Islam in Form seiner Anhänger nach mehr Macht, Einfluss – und natürlich nach der Scharia. Kurz vor einer Kommunalwahl in Belgien konstatiert der Vorsitzende der belgischen Partei „Islam“, Redouane Ahrouch, sicher nicht ganz unberechtigt, dass in der EU-Hauptstadt Brüssel Muslime bis 2030 deutlich die Bevölkerungsmehrheit stellen werden.

      Demzufolge wäre es nur konsequent, dass dies auch in der Politik Berücksichtigung fände und deshalb ein am islamischen Gottesstaat orientiertes Staatswesen anzustreben sei, schlussfolgert der fromme Mann weiterhin. Man tut gut daran, ihn ernst zu nehmen, schließlich sitzt er bereits als Stadtrat in Anderlecht.

      Eigentlich sollten wir dem einst aus Algerien eingereisten Herrn dankbar sein, denn endlich gibt es für alle „schon-länger-hier-Lebenden“ einmal eine klare Ansage, wohin die Reise gehen soll. Hier ist von Floskeln wie „Integration“ und ähnlichem Taqiyya-Vokabular nichts mehr zu hören. Führen wollen sie alle anderen – und natürlich in einem „Gottesstaat“ leben, die zahlreichen Anhänger Mohammeds. Somit bringen sie ihre Protagonisten in Stellung, direkt vor den Augen der Mehrheitsgesellschaft.
      Willkommenskultur als begriffliche Fixierung
      Angesichts der demographischen Entwicklung in Belgien und auch in zahlreichen anderen europäischen Staaten ist dieses fordernde und impertinente Verhalten der Muslime durchaus nachvollziehbar. Linke und grüne Politiker ebneten ihnen den Weg, so gut sie es konnten. Längst ist das Wachstum in den Alterskohorten bis 25 Jahren deutlich zu Gunsten der Söhne und Töchter Allahs verschoben. Auch ihre Fertilitätsrate kann fast schon als exponentiell angesehen werden.
      Im Grunde brauchen sie nur noch abzuwarten, bis sie tatsächlich erste wirklich flächendeckende Mehrheiten vorweisen können, dann werden die Spielregeln des Zusammenlebens neu verhandelt. Ganz sicher nicht zu Gunsten der indigenen Bevölkerungsteile.
      Attentat auf Mekka 1979 als Urknall des islamischen Terrors

      Der Vorstoß der „belgischen“ Strenggläubigen ist somit in deren Augen vollkommen legitim. Wozu fanatisierte und zu allem entschlossene Moslems in der Lage sind, wissen wir nicht erst seit New York 9/11. Sondern genau genommen seit dem fast schon in Vergessenheit geratenen Religionsputsch in ihrer absolut allerheiligsten Stätte, nämlich dem Sturm auf Mekka/SA anno 1979.
      Bekanntermaßen wurde dort die große Moschee nebst Kaaba und Minaretten von „reingläubigen“ Sunniten und Wahabiten unter der Anleitung eines ehemaligen Korporals der saudischen Armee, namentlich: „Dschuhaiman“ (=der Finstere), Ibn Seif al-Uteibi, besetzt, die sich in ihren Handlungen direkt auf ihren Propheten beriefen und sich anschickten, alles „Westliche“ aus Saudi-Arabien zu verbannen. Das bekannte Muster eben, das immer noch reichlich Anwendung findet.
      Die saudische Königsfamilie war zunächst nicht in der Lage, dem Treiben Einhalt zu gebieten. Es gab Tausende von Opfern. Amerikanische Insider verdächtigten zunächst den Iran als Drahtzieher. Zahlreiche US-Botschaften gingen daraufhin weltweit in Flammen auf. Erst als der französische Geheimdienst der saudischen Armee mit Giftgas aushalf, konnte dem Anschlag, der seit dato als der „Urknall des islamischen Terrors“ gelten kann, angemessen begegnet werden.
      Islamische Blutspur

      Seit dieser Zeit führt die Blutspur des Islamterrors in die ganze Welt. Unvorstellbares Leid geschieht nun fast überall, nahezu täglich. Nur mit den wesentlichen Unterschieden zu damals, dass sich sowohl die Anzahl, als auch die Opferbereitschaft der Ummah-Anhänger seit ´79 vervielfacht hat. Auch außerhalb der islamischen Welt haben sich zwischenzeitlich veritable muslimische Communities gebildet, denen man nur sehr eingeschränkt vertrauen sollte.
      Alleine hierzulande sind Millionen von jungen und perspektivlosen Männern strengreligiös aufgeladen – und gewissermaßen immer auf dem Sprung, um im Sinne ihres Gottes den „reinen“ Glauben zu verbreiten. Mit allen Mitteln, wie wir zwischenzeitlich schmerzhaft feststellen konnten. Immer geht es darum, den Glauben in seiner „Ur“-Form zu pflegen. Und exakt dieses Anliegen treibt auch die sehr aktiven belgischen Neubürger der Islamfraktion an.
      Gleichwohl unterstützt jeder grünwählende urbane „Hipster“, jeder linke Lehrer, Journalist und die gesamte Bionade-Waldorfschulen-Linksbourgeoisie indirekt diese Art von „Jihad“ nach Kräften. Die großflächige Ansiedlung von Muslimen in einem schon so dicht besiedelten Land wie dem unseren, wird nicht so folgenlos bleiben, wie uns führende Links- und Grünpolitiker, inklusive der Kanzlerin immer wieder versichern wollen.
      Alleine die Inbrunst, mit der sich „Rechtgläubige“ in ihrem frömmelnden Eifer sogar gegenseitig abschlachten, sollte alle Alarmglocken auch bei uns wohlstandsverwöhnten Westeuropäern aktivieren. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Je mehr Attentate im Namen Allahs begangen werden, umso deutlicher wird dies von westlichen Medien und Linkspolitikern relativiert und letztendlich akzeptiert. Tagtäglich erleben wir brutalsten Moslem-Terror in Form von Überfällen, Vergewaltigungen und vorsätzlichen Tötungen, ohne dass dies auch nur das geringste Umdenken in der Gesamtgesellschaft bewirken würde.

      Diejenigen linksgrünen und zukunftsblinden Besserwisser, die im Moment auch im Begriff sind, unsere Autoindustrie komplett zu vernichten, die jede andere Gesinnung als ihre eigene nicht als Gegenmeinung, sondern als „Verbrechen“ darstellen, haben in diesem Fall durch ihr bekanntes „laissez-faire-Verhalten“ den immer präsenter werdenden Islam in Westeuropa zu dem Status verholfen, den er schon immer inne hatte. Eine tickende Zeitbombe.
      Quelle: "Scharia-Belgien"
      DDR-Geschichte: Meckel beklagt westdeutsche Ignoranz
      BERLIN. Der Vorsitzende der „Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur“, Markus Meckel (SPD), hat in Bezug auf die Geschichte der DDR eine westdeutsche Ignoranz beklagt. „Die DDR-Geschichte wird im Westen nach wie vor weitgehend als Regionalgeschichte angesehen“, beklagte er im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Dem ZDF sagte Meckel: „Wir müssen deshalb auch noch viel stärker an die Westdeutschen herankommen, die oft sehr selbstgenügsam sind und glauben, sie hätten mit den Themen Diktatur und Kommunismus nichts zu tun, was eine Fehlwahrnehmung ist.“
      Dabei sei die deutsche Nachkriegsgeschichte eine geteilte. „Beide deutschen Staaten, auch die Bundesrepublik, sind für sich allein nicht verständlich“, betonte er. Ohne die Bezüge der DDR zu den kommunistischen Ländern Osteuropas werde man „das Leben in der DDR nicht verstehen können“.
      Zudem kritisierte Meckel die „vielen pauschalen Aussagen“ über Ostdeutsche nach den Ereignissen von Chemnitz, „die schwer erträglich sind“. Richtig sei, daß viele im Osten sich nicht als gleichwertig anerkannt sähen. Wie bei allen „mentalen Gefühlslagen“ müsse man jedoch mit schnellen Antworten vorsichtig sein. Der SPD-Politiker Meckel war der letzte Außenminister der DDR. Seine Äußerungen fielen anläßlich des 20. Jahrestags der Stiftungsgründung.
      (tb)

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""Sahel"" geschrieben. Heute

      Afrika - In der Sahelzone braut sich die nächste Migrationswelle nach Europa zusammen

      Von einigen als Erfolg gewertet, weil die Dschihadisten nicht oder nicht mehr in der Lage sind, die Souveränität der Länder ernsthaft in Frage zu stellen, sah sich Frankreich am 4. Oktober gezwungen, im Osten von Burkina Faso einen Luftschlag gegen schwer bewaffnete "Extremisten" durchzuführen. Zuvor kamen mindestens acht Soldaten des westafrikanischen Landes bei Anschlägen ums Leben. In Niger, also im gleichen Land, in dem die von Frankreich geführte "Operation Barkhane" aktiv ist, führen auch die USA ihren Schattenkrieg mit Spezialkommandos. Als vergangenes Jahr vier US-Soldaten in einen Hinterhalt gelockt und getötet wurden, wurde der Vorfall bereits als "Trumps Bengasi" bezeichnet. Gleichzeitig will Washington in Niger für Hunderte Millionen US-Dollar eine Basis für Drohnen aufbauen. In Mali hat sich die Situation trotz der Ankunft kanadischer Truppen und der Bundeswehrpräsenz verschlechtert, wie UN-Generalsekretär António Guterres konsterniert feststellen musste.

      Der militärische Aspekt ist dabei nur ein Teil des Problems in der Sahelzone und in Afrika allgemein. Die Ausbeutung von Rohstoffen durch die internationale Gemeinschaft, eine für diese Länder völlig desaströse Finanz- und Wirtschaftspolitik des Westens und natürlich die legendäre Korruption tun ihr Übriges, um den Menschen die Grundlage für ein Überleben zu zerstören. Von einem halbwegs normalen Leben nach unserer Vorstellung kann überhaupt keine Rede sein. Früher oder später werden diese Menschen nicht mehr länger in den Gebieten leben können, in denen sich einst ihre Vorväter niedergelassen haben. Diese Bedrohung hat auch der US-Amerikaner David Beasley, Direktor des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen, ganz klar in einem Interview mit dem britischen Guardian angesprochen:
      Mein Kommentar für die Europäer ist der, wenn ihr glaubt, dass ihr aufgrund von Destabilisierung und Konflikten, die zu Migration führen, ein Problem hattet, das sich aus einer Nation mit 20 Millionen Menschen wie Syrien ergibt, dann wartet ab, bis die größere Sahelzone mit 500 Millionen weiter destabilisiert ist. (…) Ihr werdet vor einem ähnlichen Muster wie vor einigen Jahren stehen, außer dass ihr mehr ISIS und extremistische Gruppierungen haben werdet, die die Migration infiltrieren.

      Wenn man von einer ähnlichen Quote wie in Syrien ausgeht, wo laut UN-Angaben ungefähr ein Viertel der Bevölkerung vor dem Krieg in die Nachbarländer, aber auch nach Ägypten und Europa geflohen ist, dann steht uns eine Katastrophe epischen Ausmaßes bevor. Denn dann werden nicht "nur" fünf Millionen Menschen das Kriegsgebiet verlassen, sondern über 120 Millionen Menschen! Und sie werden kaum im armen Afrika bleiben wollen, sondern die Festung Europa in einem wahren Tsunami erstürmen.


      Quelle: "Sahel-Flüchtlinge"
      Wie eine extremistische Regierung mit Mädchen und Frauen umgeht (von Uzay Bulut)

      Der Skandal um die minderjährigen Mädchen, die geboren haben, wurde von der Verwaltung des Krankenhauses vertuscht. Sie haben es versäumt, Polizei oder Justiz zu informieren - obwohl sie gesetzlich und durch Vorschriften dazu verpflichtet sind, wenn sie feststellen, dass eine Minderjährige schwanger ist oder sexuellem Missbrauch ausgesetzt war.
      Stattdessen wurde die Sozialarbeiterin, die den Skandal aufgedeckt hat, Iclal Nergiz, vom Krankenhaus und anderen Behörden verfolgt. Sogar eine Ermittlung ist gegen sie eingeleitet worden.
      Sexueller Missbrauch von Kindern hat in den 10 Jahren bis 2017 um 700% zugenommen, laut der Anwaltskammer Diyarbakir.

      Der türkische Menschenrechtsverband (IHD) hat einen furchterregenden Bericht über die Verletzung von Kinderrechten in der Türkei veröffentlicht. Demnach haben "seit 2002 unter der Herrschaft der AKP (Partei der Gerechtigkeit und Entwicklung) 440.000 Kinder unter 18 Jahren ein Kind zur Welt gebracht".
      Sexueller Missbrauch von Kindern nahm in der Türkei in den 10 Jahren bis 2017 um 700% zu, laut der Anwaltskammer Diyarbakir. Nach Angaben des türkischen Menschenrechtsverbands haben seit 2002 440.000 Kinder unter 18 Jahren ein Kind zur Welt gebracht.
      "Jede vierte Ehe in der Türkei ist eine Kinderehe", sagte Selen Doğan, Mitglied der "Fliegender Besen Frauenkommunikations- und -Forschungsvereinigung" in Ankara.
      Nach dem türkischen Bürgerlichen Gesetzbuch können Männer und Frauen nicht heiraten, bevor sie 18 Jahre alt sind.

      "Es gibt nur wenige Ausnahmen, die es jemandem erlauben, zu heiraten, bevor er 18 wird. Einer 17-jährigen Person kann mit Zustimmung ihrer Eltern oder Erziehungsberechtigten die Erlaubnis zur Eheschließung erteilt werden, und einer 16-jährigen Person kann die Erlaubnis zur Eheschließung durch eine gerichtliche Entscheidung und mit Zustimmung ihrer Eltern oder Erziehungsberechtigten erteilt werden."
      Dennoch sagte Zelal Coşkun, Mitglied der Kinderrechtskommission des IHD, dass Kinderehen in den letzten Jahren zugenommen haben:

      (Symbolbild)
      "Nach den Angaben von TÜİK [Türkisches Statistisches Institut] wurden in den letzten 10 Jahren 482.908 [minderjährige] Mädchen mit Genehmigung des Staates verheiratet. In den letzten sechs Jahren sind 142.298 Mütter geworden und die meisten haben bei religiösen [islamischen] Zeremonien geheiratet."

      Diese missbräuchlichen Akte finden in vielen Teilen der Welt statt, aber in muslimischen Gesellschaften wird die Praxis der minderjährigen Ehen von vielen herzlich toleriert; in einigen Fällen werden die Täter von den Behörden geschützt. Dass islamische Schriften frühe Ehen fördern - für Mädchen ab neun Jahren - scheint auch dazu benutzt zu werden, missbräuchliche Handlungen zu normalisieren, einschließlich Kinderehen und minderjährige Mütter. Leider hat die Praxis der Kinderehen eine lange Tradition in muslimischen Gemeinschaften auf Basis einer theologischen Grundlage. Mohammed, der Gründer des Islam, heiratete Aisha, als sie sechs Jahre alt war, und vollzog seine Ehe mit ihr, als sie neun Jahre alt war. Er war 54 Jahre alt. Der Koran befürwortet ebenfalls diese Praxis.
      "Eine Liste der Schande, die die Türkei erschüttern wird", so der Titel eines Berichts der türkischen Zeitung Hürriyet, der die Namen von 115 minderjährigen Mädchen enthält, die 2017 in nur einem Krankenhaus in Istanbul, dem Kanuni Sultan Süleyman Education and Research Hospital, während bloß fünf Monaten ein Kind geboren haben.
      Schlimmer noch, der Skandal wurde von der Verwaltung des Krankenhauses vertuscht. Sie haben es versäumt, die Polizei oder die Justiz zu informieren - obwohl sie gesetzlich und durch Vorschriften dazu verpflichtet sind, wenn sie feststellen, dass eine Minderjährige schwanger ist oder sexuellem Missbrauch ausgesetzt war.
      Stattdessen wurde die Sozialarbeiterin, die den Skandal aufgedeckt hat, Iclal Nergiz, vom Krankenhaus und anderen Behörden verfolgt. Eine Ermittlung ist gegen sie eingeleitet worden, ihr Arbeitsort wurde zweimal geändert und sie war starkem Druck und Belästigungen ausgesetzt. "Seit der Vorfall aufgedeckt wurde, hat sich nichts geändert, außer meiner Strafe [durch das Krankenhaus]", sagte Nergiz in einem Interview.
      "Die Krankenhausfunktionäre denken, dass ich das Land verraten und dass ich das Image des Krankenhauses zerstört habe! Ich bin einer Politik der Unterdrückung und Einschüchterung ausgesetzt." sagte Nergiz in einem anderen Interview.
      Der Skandal kam ans Licht, als Nergiz feststellte, dass die Akten einer 17-jährigen Schwangeren und die Anzeige, die bei der Polizei eingereicht werden musste, beide in den Krankenhausakten fehlten. Dann bat sie die Krankenhausverwaltung und die Staatsanwaltschaft um Hilfe.

      "Ich bemerkte, dass viele schwangere Jugendliche, 15-Jährige, 16-Jährige, 18-Jährige, ins Krankenhaus kamen. Einige waren mit ihrem zweiten Kind schwanger. Fast alle waren schon zuvor in unser Krankenhaus gekommen... Doch jahrelang wurden sie niemandem gemeldet.
      "...Diese Kinder sollen per Imam-Ehe verheiratet worden sein. Ich würde das nicht als Ehe bezeichnen. Was zählt, ist die offizielle Ehe. Und diese Kinder sind nicht offiziell verheiratet..... Ich sah ein 16-jähriges syrisches Kind, das mit ihrem zweiten Kind schwanger war. Sie gebar ihr erstes Kind, als sie 12 Jahre alt war. Ich kann sie nicht vergessen."

      Nergiz sagt weiter:
      "Etwa 250 schwangere Mädchen unter 18 Jahren wurden im Krankenhaus über einen Zeitraum von fünf Monaten und neun Tagen behandelt. Ich erkannte, dass die Fälle von 115 dieser Mädchen nicht bei der Polizei gemeldet wurden. Sie wurden auch nicht in den Protokollen der Krankenhauspolizei festgehalten.
      "...Jedes Jahr werden etwa 450 bis 500 schwangere Mädchen in dieses Krankenhaus gebracht.... Es gibt keine einzige Tür, an die ich im Krankenhaus nicht geklopft hätte, was diese 115 Kinder betrifft. Doch am Ende wurde ich ausgegrenzt."

      Nach türkischem Recht gelten Menschen unter 18 Jahren als Kinder. Allerdings, sagt Nergiz:

      "....nach Angaben der Krankenhausverwaltung und des Gouverneurs sind sie keine [Kinder]... Sie melden keine schwangeren Minderjährigen an irgendwen. Weil es ihnen egal ist. Deshalb ist die Situation so schrecklich. Für sie ist es einfach normal. Wenn ich von 115 schwangeren Kindern spreche, ist das eine optimistische Zahl. Es gibt Ärzte, die Kinderschwangerschaften nicht einmal an die Sozialabteilung melden. Die tatsächliche Zahl ist also noch viel höher."
      Die erste Gerichtsverhandlung, an der diejenigen angehört wurden, die die Justiz nicht über den Skandal informiert haben, fand am 25. Juni statt.
      Akif Akça, die stellvertretende Chefärztin, und Nazlıcan Dilber, eine Sozialarbeiterin, die wegen der Vertuschung von Kinderschwangerschaften vor Gericht steht, sagten aus. Beide wiesen Vorwürfe zurück, dass die Anwesenheit von schwangeren Mädchen im Krankenhaus nicht den Behörden gemeldet wurde: "Die Verfahren wurden nach den Anweisungen des Gesundheitsministeriums durchgeführt, und es gab keine Fahrlässigkeit."
      Zum Abschluss der ersten Anhörung hob das Gericht das gegen Akça und Dilber verhängte Verbot von Auslandsreisen auf. Sie sind nun frei, die Türkei zu verlassen. Das Gericht teilte den beiden auch mit, dass sie nicht verpflichtet sind, an zukünftigen Anhörungen in diesem Fall teilzunehmen.
      Ein ganz anderes Urteil wurde jedoch in Bezug auf Nergiz gefällt, die den Skandal aufgedeckt hat. Obwohl sie nicht bei der ersten Gerichtsverhandlung anwesend war, da sie diejenige ist, die den Skandal aufgedeckt und eine Beschwerde bei der Staatsanwaltschaft eingereicht hat, entschied der Richter, dass Nergiz an der nächsten Verhandlung teilnehmen muss.
      Die Realität, die sie in diesem Krankenhaus zu enthüllen half, ist die Realität im ganzen Land, sagte Nergiz. "Die Situation ist in der gesamten Türkei gleich. Außerdem ist das, was in diesem Krankenhaus aufgedeckt wurde, nur die Spitze des Eisbergs."
      Wie viele dieser Mädchen waren bereits verheiratet, als sie zur Geburt ins Krankenhaus kamen, und in welchem Alter haben sie geheiratet? Oder wurden sie außerhalb der Ehe sexuell missbraucht? Wie viele wurden später gezwungen, ihre Täter zu heiraten? Was ist mit ihren Babys passiert? Wie viele andere Kinder in der Türkei sind Opfer ähnlicher Missbräuche? Es scheint, dass diese Fragen unbeantwortet bleiben werden.

      Bekannt ist, dass Kinderehen, Vergewaltigungen von Kindern, Mädchen, die Mütter werden, obwohl sie selbst noch Kinder sind, und andere Formen des sexuellen Missbrauchs von Kindern in der Türkei zunehmend an der Tagesordnung sind.
      "Die Türkei ist das Land mit der höchsten Zahl von Kinderehen in Europa", heißt es in einem Bericht der Organisation für Gewaltprävention und Rehabilitation und des Praxis- und Forschungszentrums für Kriminalität und Gewalt der Universität Acıbadem in Istanbul. "Aber da religiöse [vom Imam geschlossene] Ehen weit verbreitet sind, war es nicht möglich, die tatsächliche Anzahl von Kinderehen in der Türkei zu bestimmen." Der Bericht beschreibt auch die schrecklichen medizinischen, psychologischen und sozialen Auswirkungen von Kinderschwangerschaften sowohl auf minderjährige Mütter als auch auf deren Babys.
      Sexueller Missbrauch von Kindern in der Türkei nahm in den 10 Jahren bis 2017 um 700% zu, laut der Anwaltskammer Diyarbakir.
      "Laut dem Türkei-Bericht 2015 der Organisation ECPAT (Beendigung von Kinderprostitution und Menschenhandel) sind Kinder die Gruppe, die in der Türkei am meisten sexueller Gewalt ausgesetzt ist", sagte Zelal Coşkun, Mitglied der Kinderrechtskommission des IHD, auf einem Symposium in Istanbul.
      Coşkun betonte, dass aufgrund früher Ehen viele Mädchen ungebildet und arbeitslos bleiben:

      "In der Türkei liegen die Netto-Beschulungsquoten von Frauen auf allen Ebenen mit Ausnahme des Fernunterrichts unter denen von Männern. Die Zahl der Mädchen, die nach der Grundschule die Mittelstufe fortsetzen, wird immer niedriger.
      "Nach den Angaben des Ministeriums für Nationale Bildung sind 97,4% derjenigen, die ihre Ausbildung aufgrund von Kinderehen und -verlobungen nicht fortsetzen können, Mädchen."

      Obwohl das Rechtssystem der Türkei noch nicht auf dem islamischen Scharia-Recht basiert, prägen islamische Lehren und Traditionen immer noch weitgehend das Denken und Verhalten vieler Menschen - einschließlich ihrer Ansichten über Kinderehe und Kindesmissbrauch. Die größten Opfer der Islamisierung von Gesellschaften sind nach wie vor Mädchen und Frauen.
      Quelle: "Kinderehe-Türkei"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""EU-Korruption"" geschrieben. Gestern

      Weil sie zu Korruption von EU-Politikern recherchierte: Bulgarische Journalistin ermordet

      Unterdessen forderte der Vertreter für Medienfreiheit bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Harlem Désir, die Behörden auf, „schnell festzustellen“, ob dieser Angriff „mit ihrer Arbeit verbunden“ ist.
      OSCE media freedom @OSCE_RFoM
      I will closely follow investigation into horrific murder of investigative journalist Viktoria Marinova in #Bulgaria. #noimpunity for killers of Journalists. Need to quickly determine if linked to her work. Full statement: http://www.osce.org/representative-on-fr...of-media/398888
      5:38 PM - Oct 7, 2018
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      Die zuständigen Behörden müssten klären, ob das Verbrechen in Verbindung zu der Arbeit der Frau stehe, sagte auch der Sprecher von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in Brüssel. Es gehe darum zu garantieren, dass Journalisten überall sicher seien und ihre wertvollen Beiträge für die demokratischen Gesellschaften leisten könnten. „Die EU-Kommission erwartet von der verantwortlichen Behörden eine rasche und gründliche Untersuchung“, sagte er.
      Sie moderierte zuletzt eine Sendung über möglichen Betrug mit EU-Fördergeldern
      Am Dienstag kam die Nachricht, dass ein Rumäne als Tatverdächtiger festgenommen worden sei. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine Regierungsquelle, die mit den Ermittlungen vertraut sei. Das bulgarische Innenministerium wollte die Information bislang nicht bestätigen, aber auch nicht dementieren. Der Verdächtige soll unbestätigten Angaben zufolge neben der rumänischen Staatsangehörigkeit auch einen moldawischen Pass besitzen.

      Marinowa, die eine siebenjährige Tochter hinterlässt, arbeitete beim Fernsehsender TVN, der im Nordosten Bulgariens sehr beliebt sein soll. Landesweit soll sie aber nicht sehr bekannt gewesen sein. Sie moderierte zuletzt eine Sendung namens Detector. In der jüngsten Ausgabe hatte interviewte sie Investigativ-Journalisten aus Bulgarien und Rumänien, die zu einem angeblichen Betrug mit EU-Fördergeldern recherchiert hatten. Darin verwickelt sein sollen laut Medienberichten Unternehmer und bulgarische Politiker.
      „Es ist unmöglich zu glauben, dass dieser Mord zufällig ist, nachdem er nur wenige Tage nach einer Sendung stattfand, in der ein so massiver Missbrauch von Geldern thematisiert wurde. Ich bin froh, dass so viele Menschen hier sind“, zitiert Reuters Stoika Panagonowa, Mutter von drei Kindern, die an einer Mahnwache für die getötete Journalistin in Russe teilnahm.
      Das europäische Amt für Betrugsbekämpfung OLAF weigerte sich, den Mord zu kommentieren. Aber aus der Pressestelle hieß es, man sei „über Vorwürfe bezüglich eines möglichen Missbrauchs von EU-Geldern in Bulgarien informiert, die von Journalisten in den letzten Wochen aufgedeckt wurden“.
      In den letzten zwölf Monaten gab es noch zwei auf­se­hen­er­re­gende Journalisten-Morde in der EU

      Im vergangenen Oktober war die prominente maltesische Journalistin Daphne Caruana Galizia, die die Offshore-Geschäfte des maltesischen Premierministers im Panama-Papers-Skandal aufdeckte, in ihrem maltesischen Wohnort Bidnija von einer Autobombe getötet worden.
      Im Februar dieses Jahres wurden der slowakische Journalist Ján Kuciak und seine Verlobte Martina Kušnírová in ihrem Haus im westslowakischen Dorf Veľká Mača erschossen. Der 27-Jährige hatte zuvor über die Verfilzung von Politik und Geschäftemacherei recherchiert. Seine unvollendete Reportage über mögliche Verbindungen italienischer Mafia-Clans zu slowakischen Regierungsmitarbeitern wurde erst nach seinem Tod veröffentlicht.

      Quelle: "Recherche-korruptive Politiker"
      „Der Links-Staat“
      Teil 1 „Der Links-Staat: Die kommunalen Netzwerke“


      Teil 2 „Der Links-Staat: Antifa und Staatspropaganda“

      Teil 3 „Der Links-Staat: Steuergeld und VS als Waffen gegen die Opposition“

      Quelle: "Links-Staat"
      Bonzen, Besserwisser und Brandstifter. Wie GRÜNE spalten, polarisieren und sich selbst glorifizieren.
      Irgendjemand hat Katharina Schulze mit einer elektrischen Dauer-Hupe verglichen, die durch ihr hyperaktiv-impulsives Gehabe zu einer Attraktion im Jahrmarkt der Eitelkeiten geworden ist. Dadurch sind den notorisch durch versnobbten Exhibitionismus glänzenden GRÜNEN zahlreiche Gaffer, Schaulustige und Voyeure auf den Leim gegangen.

      Wer als Kind unter einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) litt, muß sich als Erwachsener aufgrund dieses bunten Gebrechens pudelwohl bei den GRÜNEN fühlen.
      Infantile, verantwortungslose und ewig pubertäre Charaktere bilden einen nicht geringen Anteil grüner Wählerschichten. Wer sich im Mittelalter durch religiöse Exzesse um die schillernste Fahrkarte ins Paradies balgte, schart sich heute in der grünen Sekte um die führenden Missionare der Humanitärbigotterie.
      Ihre Wahlerfolge verdanken GRÜNE zu einem signifikanten Anteil auch einem lebensjahenden kinderreichen nomadisierenden Prekariat aus konfliktreichen Gegenden des Planeten, unsicheren Kantonisten aus moslemischen Landstrichen, eingebürgerten Linksaktivisten und einem lunatic fringe aus sexuell derangierten Individuen, missionierenden akademischen Nomaden und einer Dunkelziffer an wenig tageslichttauglichem Klientel aus dem Antifa-Dunstkreis und Drogenmilieu.

      Der Fisch stinkt vom Kopfe her. Rechtskräftig verurteilte Straftäter wie der RAF-Anwalt und Inzest-Populist Hans-Christian Ströbele, Volker Beck, Cem Özdemir oder Anton Hofreiter, oder linksextreme Denkmalschänder wie Katharina Schulze verströmen den Hautgout totalitär-intoleranten Gedankenguts. Hinter dem schönen Schein grinsgrüner Fassaden stossen Neugierige auf den stechenden Geruch grünversiffter weltanschaulicher Egalitärfrömmlerei, aufoktroyierten Denk- und Sprachkorridoren und lauernden Repressalien.
      In grünen Lebensläufen finden sich überproportional häufig Lernmuffel, Studienabbrecher, sozial auffällige Individuen und gewalt- und drogenaffine Exzesse. Joschka Fischer und Volker Beck sind beileibe keine Ausnahme.
      Die Bonzen-Fabrik der GRÜNEN mästet hinterhältige Steinewerfer mittels Steuergeldern zu schmierigen Bonzen, Bi- und Polygamisten.
      Eine Strukturanalyse von SCIENCE FILES untersucht die Verteilung der GRÜNEN-Wähler. Die höchste Zustimmung bei der Bayernwahl erhielten die GRÜNEN in den Bonzen-Vierteln der Großstädte und in deren Speckgürteln.

      Grüne: 42,5% in München-Stadt – Verantwortungslosigkeit als Wahlursache
      Ist es nicht erstaunlich? Bayern ist das Land mit der größten Wirtschaftskraft in Deutschland. Bayern ist Produktionsort moderner Technologien, von Biotechnologien, bis zu Raumfahrt und Flugzeugbau. Bayern ist auch ein agrarisches Land, bekannt für Milch, Käse und Bier. Und Bayern war und ist ein konservatives Land, in dem der Katholizismus wie in kaum einem anderen Bundesland die regionalen Strukturen geprägt hat.
      Ausgerechnet in Bayern erreicht mit den Grünen eine Partei aus Technologiefeinden, Naturromantikern und Modernisierungsverlierern, die am liebsten jede fossile Technologie, jede Biotechnologie und fast jede moderne Technologie verbieten lassen würde, von deren einstiger Sorge um die Umwelt nur noch das Betreiben aberwitziger Kampagnen, um Landwirten ihr Dasein zu erschweren, geblieben ist, 17,5% der Stimmen und somit den zweitgrößten Anteil nach der CSU.
      Wie ist das zu erklären?
      Ein erster Erklärungsansatz zeigt sich, wenn man die Ergebnisse, die die Grünen in den 91 Wahlkreisen Bayerns erreicht haben, betrachtet. Die Spannweite der Grünen-Anteile ist immens. Sie reicht von 7,8% in Cham, 8,2% in Tirschenreuth oder 8,5% in Regen / Freyung-Grafenau bis 42,5% in München-Mitte, 34,4% in München-Schwabing und 34,0% in München-Milbertshofen.
      Knapp 35% Differenz zwischen dem Wahlkreis mit dem tiefsten und dem Wahlkreis mit dem höchsten Grünen-Anteil, das ist eine Differenz, die man als Wahlforscher nicht oft zu Gesicht bekommt.
      Ordnet man die Wahlkreise in aufsteigender Reihenfolge des Grünen-Anteils, dann ergibt sich das folgende Bild.


      (https://i2.wp.com/sciencefiles.org/wp-co...76%2C1024&ssl=1)
      Die Abbildung zeigt im Wesentlichen eine der drei Konfliktlinien, die für Stein Rokkan und Seymour Martin Lipset konstituierend für Parteien sind. Die beiden Wahlforscher unterscheiden den Konflikt zwischen Arbeitern und Unternehmern, Religiösen und Atheisten und eben den Konflikt zwischen Stadt und Land.
      Letzterer ist wohl einer der ältesten Konflikte und einer der Konflikte, die auch in der Weimarer Republik eine Rolle dabei gespielt haben, das Ende des ersten demokratischen Versuchs zu beschleunigen.
      In Bayern ist dieser Konflikt wiederbelebt worden.
      Allerdings in einer neuen Variante. Ein genauer Blick auf die Abbildung zeigt nicht nur, dass die Grünen die größten Stimmanteile in Städten und städtischen Milieus erreichen, er zeigt auch, dass sie das in Städten tun, in denen eine große Zahl von Studenten Hochschulen besucht. Dies deckt sich mit all den Analysen, die die Grünen als neue Partei der prekären Akademia gezeigt haben, als Partei, unter deren Wählern Hochschulabsolventen besonders stark vertreten sind.
      Als Erklärung dafür, dass ausgerechnet in einem modernen, fortschrittlichen Land wie Bayern, in dem Technologien und deren Entwicklung eine große Rolle spielen und Seite an Seite mit Landwirtschaft bestehen, eine Partei gewählt wird, die beides bekämpft und erschweren will, bietet sich daher eine Milieuerklärung an.


      Die Saat der vergangenen Jahre, der Konstruktivismus an Hochschulen, das Herbeizüchten von Akademikern, die in verbalen Wolken verschwinden, Reden schwingen, aber keinerlei Tuchfühlung zur Realität mehr haben, sie geht nun in einem akademischen Milieu auf, in dem Verantwortung nur noch gegenüber der eigenen Ideologie vorhanden ist, in dem Entscheidungen getroffen werden, weil sie ideologisch passen, nicht weil sie positive Veränderungen in der Wirklichkeit zur Folge hätten, in dem die Realität nur in Form von Transferüberweisungen oder anstehender Vertragsverlängerung vorkommt, in dem man in keiner Weise mit den Folgen der eigenen Handlungen und Entscheidungen konfrontiert ist, denn die Folgen tragen andere: Bauern, die sich überlegen müssen, wie sie ohne Glyphosat zurande kommen. Bürger, die für Umweltphantasien in Windkraft horrende Stromkosten tragen müssen. Hochspezialisierte Entwickler und Ingenieure, die ihr Heil in der Flucht ins Ausland suchen müssen, weil die Technologie, an der sie arbeiten, gegen die Ideologie der Grünen verstößt. Autobauer, die letztlich eine Form des Individualismus ermöglichen, die in der kollektiven Ideologie der öffentlichen Verkehrsprediger der Grünen keine Rolle spielt.
      Die Wahl der Grünen ist somit ein Zeichen einer um sich greifenden Infantilisierung oder einer verspäteten Maturität bei ausgerechnet denen, in deren Bildung viel Geld investiert wird, in der Hoffnung, dass ihr gesellschaftlicher Beitrag zu weiterem Wohlstand führt.
      Die neue, alte Konfliktlinie zwischen Stadt und Land, sie ist eine Konfliktlinie zwischen denen in der Stadt, die Zeit genug haben, um sich Sorgen über ihre Sexualität zu machen, für die die größte Bedeutung im Leben der Weise zukommt, in der sie angesprochen werden, und denen auf dem Land, die mit ihrer Hände Arbeit, Produktionsanlagen am Laufen halten, Böden bearbeiten und materielle Gegenstände, die man greifen und die einen Gegenwert darstellen, erzeugen. Deren Sorgen gelten der Aufrechterhaltung der Produktion und der Sicherung der Ernte, dem Lebensunterhalt und den Kosten des täglichen Lebens. Sie leben von eigener Arbeit, nicht vom Transfer staatlicher Mittel entweder in das Konto als Ergebnis eines Zeitvertrags oder in Form von Bafög oder Hartz IV.
      Während die Landbevölkerung mit dem Land, das sie belebt, verbunden ist, sind die Studenten, die in München, Nürnberg, Regensburg und Augsburg den Grünen zu einem großen Stimmenanteil verholfen haben, wie Dr. habil. Heike Diefenbach sagt: akademische Nomaden. Sie kommen, richten Stimmenunheil an und ziehen von dannen, um an anderem Ort weiteres Unheil in Form der Wahl der Grünen anzurichten.
      Die alte Konfliktlinie verläuft nicht nur zwischen Stadt und Land, sie verläuft auch zwischen Verantwortungslosen und Verantwortungsvollen.

      Quelle: "Grüne-Brandstifter-Bayern"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""Schengen"" geschrieben. Gestern

      Grenzkontrollen: Das große Schweigen über Schengen

      Die Kontrollen blieben, und sie blieben auch, nachdem Avramopoulos die rechtsbrüchigen Staaten einbestellt und ihnen klargemacht hatte, dass es so nicht weitergehen könne. Die Kommission sah nun das europäische Projekt in Gefahr. Die kontrollierenden Staaten aber kündigten einfach eine weitere Verlängerung ihrer Kontrollen über den bereits um ein halbes Jahr überschrittenen Zeitraum von höchstens zwei Jahren an.

      Dimitris Avramopoulos reagierte prompt. Fünf Monate lang erwähnte er die Herrschaft des Unrechts einfach nicht mehr, bei der sich Mitgliedsstaaten unter offener Missachtung geltender Verträge anmaßen, angebliche nationalstaatliche Interessen höher gewichten zu dürfen als gemeinsame Vereinbarungen und Verträge.
      Dann erst ward der zahnlose Grieche mit der imposanten Amtsbezeichnung „Kommissar für Migration, Inneres und Bürgerschaft“ in der Kontrollcausa wieder vernommen: Avramopoulos klang nun wie ein Bittsteller, er forderte nicht mehr, was ihm ohnehin niemand zu geben bereit war, sondern bettelte.

      „Wir haben den Weg für einen maximalen Schutz und die Kontrolle der Außengrenzen geebnet“, sagte er, „das sollte uns dazu bringen, so schnell wie möglich zur normalen Funktionsweise von Schengen zurückzukehren.“
      Frankreich wartete keinen ganzen Monat, bis es eine Antwort gab. Das Land, das nach Dänemark das zweite war, das mit eigenen Grenzkontrollen aus dem seit 1995 geltenden Grenzkonsens der Schengen-Unterzeichnerstaaten ausscherte, kündigte eine erneute Verlängerung seiner Grenzkontrollen bis ins kommende Jahr hinein an.
      Die EU wurde über die Entscheidung immerhin in einem Brief informiert. Reaktionen aus Brüssel, von Ralf Stegner, Renate Künast oder der Bundesregierung wurden nicht bekannt. Deutschland folgte unmittelbar danach. Kein einziger deutscher Politiker äußerte Kritik.

      Quelle: "Schengen-Schweigen"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""Linksgrün"" geschrieben. Gestern

      Linksgrüne Massenmedien fordern: CSU muss weiter nach links rücken und noch grüner werde

      „Die Menschen in Bayern haben ja mit der Wahl eins deutlich gemacht: Macht nicht weiter so wie bisher. Das, glaube ich, ist das Signal, das auch bis nach Berlin geht übrigens… Herr Söder müsste sich und seine Politik in Frage stellen und vielleicht auch mal eine Fehleranalyse machen. Er hat natürlich mehr Stimmen als die Grünen, das ist ja völlig klar. Insofern ist das Mandat zur Regierungsbildung auch bei ihm. Das spricht ihm auch niemand ab. Aber wenn man überlegt, wer verloren und wer gewonnen hat, was das in Bayern war – das ist ja doch wirklich ein historisches Wahlergebnis: Die CSU ist seit 50 Jahren noch nie so schwach gewesen und die Grünen, die ja immer so eine Milieu-, eine kleine Partei von außen sein sollten, nach deren Welt sind wir jetzt auf einmal eine Zentrumskraft geworden.“

      Die AfD nun im 15. deutschen Landesparlament? Damit werden WIR uns wohl nun abfinden müssen – war so in etwa überall in Nebensätzen zu hören. Kein AfD-Politker wurde irgendwo von RTL bis ARD und ZDF (jemals) mit den Worten anmoderdiert, dass es schön sei, dass er gekommen wäre, wo er doch sowenig Zeit hätte – und ob er nicht mal aus seiner ehrenwerten Sicht, ein Wahlergebnis im Zeichen seiner politisch korrekten Genialität zur Freude aller Moderatoren kommentieren möchte. Nein.
      Deutsche Medien sind unter der Allmacht der Zonentrutsche Merkel (EX-FDJ/SED) zur brachial agierenden, agitierenden GEHIRNWASCHANLAGE verkommen. Auch im Printsektor nichts Gutes. Allen voran der Spiegel, der schon mal die Grüne Revolution für Bayern ausruft: Runde Tische gegen Rechts in der Münchner Staatskanzlei, Dieselverbote für Nürnberg, Augsburg und natürlich München, an die Sebener Straße muß neben das Bayern-München-Stadion mindestens eine Moschee und die bayerischen Schulen müssen nun unbedingt durchgegendert werden – Analverkehr für alle, frei ab 3 Kita-Jahren! Burkaverbot? Pfui, rassistisch! Aber Dirndlverbot, das wär was, dieses Symbol des Reaktionären. Oder wie die linksverstörte Spiegeltusse Maria Stöhr grünlichst salbadert…..
      „Die sich selbst eingeredete Großartigkeit hat die CSU fett werden lassen, träge und blind. Es läuft nicht alles gut in Bayern. Das WLAN nicht, die Wohnungssuche nicht, die CO2-Begrenzung in den Städten nicht. Die Verkehrsanbindung auf dem Land nicht. Der Dialog mit den Bürgern über Integration nicht. Die CSU ist überheblich geworden. Die wenigsten Menschen können mit der krachledernen Art der CSU oder mit dem Aschermittwochsgeblöke alter Männer noch etwas anfangen. Die nicht, die wie ich in Bayern geboren sind. Und erst recht nicht die aus dem Rest von Deutschland, Europa, der Welt, die heute im Freistaat leben und wählen.
      Die Bayerinnen und Bayern haben für eine neue Politik gestimmt. Raus mit dem Thron aus der Staatskanzlei, rein mit den Gruppentischen! Das ist Demokratie.“
      Nicht die CSU entscheidet nun über ihre politische Zukunft, nein, das tut der mediale Linkspöbel der Kanzlerin, also deren mediales Schattenkabinett im alten Einheitsgeiste wie in der AgitProp-DDR. „Die Zeit“ zieht öffentlich „sechs Lehren“ aus dem CSU-Debakel, natürlich steht das Fazit des Grünlinksblattes fest. Merkel, wir stehen treu zu dir, deine Grünen bringen wir an die Macht! Führerin, befiehl, wir folgen! Grün ist die Macht! Und die Herrlichkeit! Und der Klimawandel! Alle Menschen werden BrüderInnen, bis dass der letzte Biodeutsche endlich unfruchtbar und minderheitig abtritt und sein Land den linken Hippies und ihren Kalifatsbrüdern endgültig komplett ausliefert – samt Eigenheim und sonstigen Ersparnissen. Peter Dausend fabuliert in der „Zeit“ so wie alle anderen medialen Mitschwimmer: Links gewinnt! Die CSU muss endlich eine komplett linke Linkspartei werden, so wie Merkels CDU, oder wie die SPD. Das ist die Logik der ökolinken „Kulturschaffenden“ der Kanzlerin in den Medien. Deutschland ist Grün. So Grün wie Merkel. Wehe nicht…. !
      „Bis die Flüchtlingskrise begann. Anstatt sich weiterhin hemmungslos selbst zu loben – etwa für professionelles Management der Krise oder rasch anlaufende Integrationsmaßnahmen –, verlor sich die CSU-Führung in der Allmachtsfantasie, die Vergangenheit verändern zu können. Angela Merkel musste unbedingt und am besten jeden Tag aufs Neue nachgewiesen werden, dass sie falsch lag mit ihrem liberalen Kurs in der Flüchtlingsfrage. Seehofer und Söder schlugen im Wahlkampf 2018 so lange im Sound der AfD(„Asyltourismus“) die Schlachten von 2015, bis die Leute glaubten, in der Flüchtlingsfrage sei gar nichts geschehen. Im immerwährenden 2015 von Seehofer und Söder wanderten die rechteren CSU-Wählerinnen und -Wähler zur AfD ab, die gemäßigten zu den Grünen. Söder änderte diesen Kurs zu spät – und Seehofer gar nicht. Die große Koalition in Berlin, die sich aktuell im vergangenheitsfixierten Seehofer/Merkel-Streit selbst lähmt, hat nur dann eine Zukunft, wenn Seehofer geht.“
      In zwei Wochen wählt Hessen. Merkels lenkende Leitmedien, die parteilichen Parteimedien, die Grün beseelten Merkelsystemmedien, werden nun Überstunden machen müssen. 14 Tage GEHIRNWÄSCHE FÜR ALLE – bis dass die GrünInnen euch retten und euch eure rechten Phobien ein für allemal austreiben. Deutschland kann Diktatur. Aber wie! Haben wir schon zweimal in den letzten hundert Jahren heftig geprobt. Und nach der bösen Hessenwahl kommt dann der Verfassungschutz (Arm in Arm mit Merkels Antifa) und jagt die AfD in allen 16 Bundesländern unter der fachkundigen Führung linker Kader…. wetten, dass…..?!

      Quelle: "Linksgrün"
      Hitlers Revolution: Frankreich - Ideologie, Sozialprogramme, Außenpolitik - Europäische Diplomatie (von Richard Tedor /p.b. Maria Lourdes)

      Der Nationalsozialismus war kein spontanes Phänomen, das Deutschland jäh aus seiner evolutionären Bahn warf und auf Abwege führte. Er war eine Bewegung, die fest in den Traditionen und dem Erbe des deutschen Volkes sowie in seinen fundamentalen Lebensbedürfnissen verankert war.
      Adolf Hitler verlieh gewissen Ideen, die damals von vielen seiner Landsleute vertreten und als festen Bestandteil ihres nationalen Charakters betrachtet wurden, greifbaren politischen Ausdruck. Obwohl die Unterstützung, die seine “oppositionelle” Partei im Volk genoss, im Wesentlichen eine Reaktion auf das allgemeine wirtschaftliche Elend darstellte, war Hitlers Machtübernahme nichtsdestoweniger eine logische Folge der Entwicklung Deutschlands.


      Das unmittelbar südlich von Luxemburg gelegene Saarland ist ein 2.570 Quadratkilometer großes, kohlenreiches Gebiet. Bei der Friedenskonferenz von 1919 versuchte Frankreich die Saar zu annektieren. Diesen Anspruch begründete Clemenceau mit der fälschlichen Behauptung, dort lebten 150.000 ethnische Franzosen, und eine deutsche Nachkriegsverwaltung werde die Saarländer der Chance berauben, “sich der Freiheit zu erfreuen, die ihnen die französische Regierung geben will. ”
      Woodrow Wilson und Lloyd George machten den Franzosen allerdings einen Strich durch die Rechnung und sorgten dafür, dass die Saar für 15 Jahre vom Völkerbund verwaltet wurde. Nach Ablauf dieser Zeit sollte die Bevölkerung darüber abstimmen dürfen, ob sie zu Deutschland zurückkehren, sich Frankreich anschließen oder den Status quo beibehalten wolle.
      Von 1920 bis 1935 wurde die Region von einer fünfköpfigen Saar-Kommission regiert. Französisch wurde in den öffentlichen Schulen zur Unterrichtssprache erklärt. Die deutschen Bergarbeiter optierten für ihre eigenen, deutschen Schulen. Deutsche Vereine sorgten mittels fahrender Bibliotheken dafür, dass den Schulkindern Lesestoff in ihrer Muttersprache zur Verfügung stand; selbst die abgelegensten Dörfer wurden mit deutschen Schulbüchern beliefert. Hermann Röchling, ein Publizist und Sponsor dieses Programms, wurde von den Franzosen verhaftet. [310] Unter Verletzung des Versailler Abkommens entsandte Paris 5.000 Soldaten ins Saarland. Die Franzosen vertrieben den größten Teil der deutschen Beamten und ersetzten sie durch französische. Frankreich übernahm die Kontrolle über den Kohlenbergbau.
      Sowohl deutsche als auch französische politische Analytiker sagten voraus, dass die überwältigende Mehrheit der Saarländer bei der Volksbefragung von 1935 für Deutschland stimmen werde. Paris ermunterte die Bevölkerung, sich für den Status quo zu entscheiden. Dies hätte Hitler einer strategischen Pufferzone zwischen den beiden Ländern beraubt. Die Franzosen warben deutsche Kommunisten, ehemalige Gewerkschaftsführer und andere Gegner der Hitler-Regierung an, um für den Status quo zu werben. In ihrer Abstimmungspropaganda ritten sie scharfe Attacken auf den Nationalsozialismus.

      Diese Medienkampagne trübte das französisch-deutsche Verhältnis. In einem vielbeachteten Gespräch mit dem Vorsitzenden des französischen Frontkämpferverbandes, Jean Goy, verlieh Hitler am 24. November 1934 seinen Befürchtungen beredten Ausdruck:
      "Die französische Presse will die Annahme aufkommen lassen, daß wir Deutschen einen Putsch vorbereiteten. Es ist eine reine Torheit, zu glauben, daß Deutschland durch Gewaltanwendung die kommende Volksbefragung zu stören suchen will. Ich erkläre formell, daß wir uns vor dem Ergebnis der Volksabstimmung, gleichviel, wie sie ausfällt, beugen werden.”
      Hitler fügte hinzu, er habe Barthou einmal vorgeschlagen, ein gemeinsames Protokoll zur Behebung “aller eventuellen Schwierigkeiten”, die sich ergeben könnten, zu entwerfen, “aber ich habe keine Antwort bekommen."
      Hitler regte an, die Volksabstimmung abzusagen, und bot Frankreich eine für dieses günstigere Lösung an: Das Saarland solle zu Deutschland zurückkehren, und im Gegenzug könne die französische Industrie die Kontrolle über die reichen Kohlenvorräte der Region weiter ausüben. Dies war eine großzügige Geste, wenn man bedenkt, dass Hitler fest mit seinem Abstimmungssieg rechnete: Im August des Vorjahres hatten Zehntausende von Saarländern in Sonderzügen und motorisierten Kolonnen die Grenze zu Deutschland überquert, um Hitlers Wahlrede in Koblenz zu hören. Paris wollte jedoch nichts von einer solchen Lösung wissen.
      Unter Aufsicht des Völkerbundes fand das Plebiszit am 13. Juni 1935 statt. Die überwältigende Mehrheit der Saarländer – 90,8% – optierten für die Rückkehr zu Deutschland; 8,8% sprachen sich für die Beibehaltung des Status quo aus, und lediglich 2.214 der 526.857 Stimmberechtigten befürworteten einen Anschluss an Frankreich.
      Nach diesem eindeutigen Abstimmungsresultat hoffte Hitler auf eine Verbesserung der Beziehungen zu Frankreich. Er hatte bereits klargestellt, dass er weder in naher noch in ferner Zukunft irgendwelche Ansprüche auf Elsass-Lothringen erheben werde, jene beide Territorien im Grenzgebiet, deren Bevölkerung teils deutscher, teils französischer Abstammung war und die Deutschland den Franzosen 1871 abgenommen hatte. 1918 gewann Clemenceau Elsass-Lothringen für Frankreich zurück. 1934 sagte Hitler zu JeanGoy:

      “Ich habe ein für allemal erklärt, daß es keine Lösung wäre, alle 20 oder 30 Jahre Krieg zu führen, um Provinzen wieder zu nehmen, die Frankreich stets Schwierigkeiten verursachten, wenn sie französisch waren, und Deutschland, wenn sie deutsch waren. ”
      In seiner offiziellen Erklärung, in der er die Wiederkehr der Saar zu Deutschland bekanntgab, hielt Hitler fest:
      “Wir alle wollen in diesem Akte des 13. Januar einen ersten und entscheidenden Schritt sehen auf dem Wege einer allmählichen Aussöhnung jener, die vor zwanzig Jahren durch Verhängnisse und menschliche Unzulänglichkeiten in den furchtbarsten und unfruchtbarsten Kampf aller Zeiten getaumelt sind.

      Am 5. März reagierte Frankreich auf den Volksentscheid im Saarland, indem es den obligatorischen Wehrdienst auf zwei Jahre verlängerte. Soldaten, die glaubten, vor ihrer Entlassung zu stehen, mussten weiterhin Militärdienst leisten, wodurch die zahlenmäßige Stärke der französischen Streitkräfte erheblich zunahm. Als nächstes gab Paris seine Absicht bekannt, mit der Sowjetunion einen Vertrag über gegenseitige Hilfeleistung abzuschließen: Wenn einer der beiden Unterzeichnerstaaten “einer Drohung oder Angriffsgefahr durch einen europäischen Staat ausgesetzt” war, musste ihm der andere militärische Hilfe leisten.
      Angesichts der Tatsache, dass bereits 45 französische Divisionen an der deutschen Grenze standen, verkündete Hitler am 16. März, seine Regierung fühle sich nicht länger durch die Rüstungsbeschränkungen des Versailler Vertrags gebunden. Ab sofort gelte in Deutschland die allgemeine Wehrpflicht mit einjähriger Ausbildungsdauer.
      Hitler ließ Dr. Friedrich Grimm, eine Autorität in Fragen des internationalen Rechts, in die Reichskanzlei kommen. Der Führer bereitete damals seine Reichstagsrede vor, in der er die Einführung der Wehrpflicht zu rechtfertigen gedachte. “Wie würden Sie, wenn Sie an meiner Stelle wären, die Rechtsfrage darstellen?”, fragte er seinen Gast. “Wir sind im Recht”, erwiderte Grimm.

      “Nach dem Versailler Vertrag ist die Abrüstungsverpflichtung eine gegenseitige Rechtsverpflichtung. Wir haben vorgeleistet. Wir haben abgerüstet. Das haben die Gegner offiziell anerkannt. Aber sie sind mit ihrer Abrüstung nicht gefolgt. Sie sind im Schuldnerverzug. Damit hat Deutschland die Handlungsfreiheit wiedererlangt. Das Erstaunliche ist, daß die Reichsregierung so langmütig war und über fünfzehn Jahre diesen Zustand ertrug. ”
      In seiner Reichstagsrede vom 21. März 1935 verkündete Hitler, er plane ein Heer aufzubauen, das “kein Instrument kriegerischen Angriffs als vielmehr ausschließlich der Verteidigung und damit der Erhaltung des Friedens” sei. Seine Darlegungen enthielten einen erneuten, fruchtlosen Aufruf an alle Industrienationen zur Ächtung von Flächenbombardierungen sowie zur zahlenmäßigen Begrenzung der jeweiligen Flotte, schweren Artillerie und Panzerwaffe.
      Der deutsche Diplomat (und künftige Außenminister) Joachim von Ribbentrop traf sich im Berliner Kaiserhof Hotel mit Grimm. Hitler hoffte mittels der 1934 gegründeten Deutsch- französischen Gesellschaft sowie deren Schwesterorganisation in Frankreich, dem Comite France-Allemagne, die Beziehungen zum westlichen Nachbarland zu verbessern. Die deutsche Regierung unterstützte die Deutsch-französische Gesellschaft finanziell, während ihr französisches Gegenstück auf private Spenden angewiesen war.
      Die französisch-sowjetische Vereinbarung belastete die Beziehungen zwischen Paris und Berlin. Am 25. Mai protestierten die Deutschen, dieses Abkommen stelle eine Verletzung des 1925 abgeschlossenen Vertrags von Locarno dar. Damals hatten sich Frankreich, Belgien und Deutschland verpflichtet, “in keinem Falle zu einem Angriff oder zu einem Einfall oder zum Kriege gegeneinander zu schreiten. ”
      Die deutsche Regierung argumentierte, das französisch-sowjetische Abkommen sei gegen das Reich gerichtet. Im Januar 1936 versuchte Hitler abermals, Frankreich zu einem Kurswechsel zu bewegen, indem er ihm einen Nichtangriffspakt anbot, stieß jedoch in Paris auf taube Ohren. Nach französischer Darstellung war das Arrangement mit der UdSSR keine militärische Allianz, sondern rein politischer Art und daher auch kein Verstoß gegen den Geist von Locarno. Doch im Februar traf sich der sowjetische Marschall Michail Tuchatschewski in Paris mit General Maurice Gamelin, dem Oberkommandanten der französischen Armee. Die Abwehr – d. h. der deutsche Nachrichtendienst – erfuhr, dass der französische Generalstab einen Plan für koordinierte Operationen mit der Roten Armee ausarbeitete. Dieser sah einen französischen Vorstoß in das entmilitarisierte Rheinland vor; danach sollten die französischen Streitkräfte weiter nach Süden vormarschiere und sich mit den von Osten her in Deutschland einfallenden sowjetischen Truppen vereinigen.
      Mitte Februar 1935 gewährte Hitler dem französischen Journalisten Bertrand de Jouvenel in Berchtesgaden ein Interview, in dem er einen sehr versöhnlichen Ton anschlug. Die deutschen Zeitungen publizierten den Text des Gesprächs auf der Titelseite. Bei seinen Ausführungen rückte Hitler von den antifranzösischen Aussagen in seinem Buch Mein Kampf ab. Der deutsche Diplomat Otto Abetz, der das Gespräch mit Jouvenel in die Wege geleitet hatte, stellte Paris eine Kopie zu, doch die französische Presse veröffentlichte den Text erst, nachdem die Abgeordnetenkammer am 27. Februar den französisch-sowjetischen Pakt ratifiziert hatte. Am folgenden Morgen erschien das Jouvenel-Interview im Paris Midi. Hätte die französische Öffentlichkeit schon früher Zugang zu Hitlers konzilianten Kommentaren erhalten, so hätte dies womöglich Zweifel an der Notwendigkeit eines Abkommens über gegenseitige Hilfeleistung mit der UdSSR aufkeimen lassen.

      Dass das Interview in Frankreich erst nach der Ratifizierung des Vertrags mit Moskau publiziert wurde, erweckte den Eindruck, Furcht und nicht guter Wille habe Hitler zu seinem Freundschaftsangebot bewogen. Die Zeitung Oeuvre behauptete sogar, der Führer habe sich erst nach der Ratifizierung mit Jouvenel getroffen. Die betrügerischen Manöver der französischen Presse verärgerten Hitler maßlos. Nachdem er von den Gesprächen zwischen Vertretern des französischen und des sowjetischen Generalstabs Wind bekommen hatte, befürchtete der Führer, das demilitarisierte Rheinland stelle für Frankreich buchstäblich eine Einladung zum Einmarsch ein. Er reagierte mit der Verlegung von 19 Infanteriebataillonen nach Aachen, Saarbrücken, Trier und anderen Städten im Rheinland und erklärte, Deutschland fühle sich nicht länger an den Vertrag von Locarno gebunden, durch den sich das Reich verpflichtet hatte, in jenem Gebiet keine Truppen zu stationieren.
      Das deutsche Außenministerium wies darauf hin, dass Frankreich bereits militärische Allianzen mit Belgien, Polen und der Tschechoslowakei abgeschlossen und an der deutschen Grenze “eine ungeheure Truppenmassierung” konzentriert hatte. Außerdem sei “der gewaltigste
      Festungsschutz aller Zeiten” gebaut worden. Die militärischen Autoritäten aller Staaten seien “sich einig, daß ein Angriff gegen dieses Festungssystem nach menschlichem Ermessen aussichtslos ist. . . Zu dieser geschichtlich noch nie dagewesenen Garantie für die Unversehrtheit eines Staates glaubt Frankreich sich noch außerdem der Unterstützung des sowjetischen Riesenreichs mit 195 Millionen Einwohnern versichern zu müssen.” Abwegig sei auch die Vorstellung, dass “die nunmehr dort [im Rheinland] eingerückten 19 Bataillone eine Bedrohung der von fast der halben Welt garantierten französischen Sicherheit darstellen. ”
      Hitler schlug vor, sowohl Frankreich als auch Deutschland sollten ihre Truppen aus den grenznahen Zonen abziehen; ferner regte er an, Belgien, Deutschland und Frankreich sollten einen für 25 Jahre gültigen Nichtangriffspakt abschließen und ein internationales Schlichtungsgericht ins Leben rufen, dessen Entscheidungen für alle Parteien verbindlich sein sollten. Das Reich bot an, in den Völkerbund zurückzukehren und an einer neuen multilateralen Abrüstungskonferenz teilzunehmen. Dem deutschen Vorschlag gemäß sollten sich Deutschland und Frankreich zur Ergreifüng von Maßnahmen verpflichten, um sicherzustellen, dass im Erziehungswesen, der Presse und den Publikationen beider Nationen alles vermieden werde, was darauf abzielen könne, die Beziehungen zwischen den beiden Völkern zu vergiften.
      Die französische Regierung reagierte auf dieses Angebot, indem sie ihre Streitkräfte in Alarmbereitschaft versetzte und mehrere Divisionen aus Nordafrika an die deutsche Grenze verlegte. Frankreich ersuchte Großbritannien, seine Armee zu mobilisieren, doch die Briten lehnten dieses Ansinnen ab. Der englische Delegierte beim Völkerbund hielt fest:
      “Der Einmarsch der deutschen Truppen in das Rheinland… stellt keine Bedrohung des Friedens dar und erfordert nicht den unmittelbaren Gegenschlag, der in gewissen Fällen im Vertrag von Locarno vorgesehen ist. Zweifellos schwächt die Wiederbesetzung des Rheinlandes die Macht Frankreichs, aber sie schwächt in keiner Weise seine Sicherheit.”

      In Paris resümierte Friedrich Grimm die unter seinen Gastgebern vorherrschende Einstellung wie folgt:
      “Man kann es dem französischen Volk schlecht beibringen, was die Remilitarisierung der Rheinlande mit dem Russenpakt zu tun hat. Man schließt daraus, daß es sich um einen bloßen Vorwand handelt und die Ausführung eines längst erwogenen Planes. Das französische Volk glaubt, daß Hitler Frankreich angreifen will.”
      In einem Gespräch mit dem französischen Staatsmann Camille Chautemps klagte Grimm über die von der französischen Presse geschürte Kriegshysterie und warnte:
      “Wenn es so weitergeht, wird die Presse es sein, die die Völker mit Sicherheit eines Tages wieder in den Krieg führt.”
      “Was wollen Sie”, erwiderte Chautemps achselzuckend, “wir sind eine Demokratie, wir haben Pressefreiheit”.

      Von 1932 bis 1936 unterbreitete die deutsche Regierung sieben Vorschläge zur Einschränkung des Weltrüstens. In keinem einzigen Fall forderte das Reich dabei Parität; Hitler bot an, die zahlenmäßige Stärke seiner Luftwaffe auf die Hälfte der französischen zu begrenzen, und war bereit zu akzeptieren, dass die Streitkräfte Deutschlands weitaus schwächer blieben als diejenigen der miteinander verbündeten Armeen seiner Nachbarstaaten. Er appellierte an die Großmächte, Angriffswaffen abzuschaffen und Flächenbombardierungen zu verbieten.
      Hitler war das einzige europäische Staatsoberhaupt, das sich bereit erklärte, die Sicherheit seiner Nation vom guten Willen ihrer Nachbarn abhängig zu machen. Für eine Industriemacht war dies eine wahrhaft erstaunliche Konzession. Doch erweckte keiner der deutschen Vorschläge bei der früheren Koalition der Feindmächte irgendwelches Interesse. Die betreffenden Staaten intensivierten das Wettrüsten und prangerten Hitler unverdrossen als Kriegstreiber an.

      Quelle: "Hitler-Frankreich"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""frei-Staat"" geschrieben. 15.10.2018

      Bayern-Countdown zur Wahl - heute: Jagdszenen aus Niederbayern - Bayern ist sicher … am Abgrund!

      Auch Vergewaltigungen mitten in Landshut, wie Mitte Juli in Bahnhofsnähe an einer 31-Jährigen, werden nur noch von den wenigen Freien Medien registriert. Angriffe auf Fahrlehrer („Isch töte disch“), Angriffe mit Schusswaffen von Afrikanern auf Polizisten und die üblichen Gewalttaten von „Asylsuchenden“ in und außerhalb der mit Millionenaufwand renovierten „Residenzen“ findet man in den CSU- / Grünen-gesteuerten Tageszeitungen Niederbayerns schon lange nicht mehr. Die oftmals schwer verletzten bayerischen Polizisten – wie bei der Festsetzung eines syrischen Dealers im Juni – wissen allerdings, wohin sie ihre unterdrückten und „getürkten“ Berichte zu senden haben. Sie riskieren dabei in couragierter Weise ihre Beamtenkarrieren für die traurige Wahrheit über den tatsächlichen Zustand Bayerns 2018.
      Der CSU-„Freistaat“ ist allerdings nicht ganz untätig: Als ein Landshuter Klinikarzt und Autor einen mutigen Bericht über die seit 2015 explodierende TBC– und Hepatitis-Situation in Niederbayern und der Oberpfalz veröffentlichte, wurde er von der Staatsanwaltschaft Landshut wegen „Volksverhetzung“ angeklagt. Ein importierter Seuchenträger mit Migrationshintergrund kostet den bayerischen Staat 80.000 Euro – im Monat. Es gibt mittlerweile tausende davon allein in Bayern sowie TBC-Spezialkliniken für „Geflüchtete“ in der Oberpfalz.
      Ein sogenannter „Syrischer Arzt“ vergewaltigte als Assistenzarzt am Donau-Isar-Klinikum mindestens vier Patientinnen, die Dunkelziffer ist nach internen Quellen fünfmal so hoch. Das Amtsgericht Deggendorf verurteilte den 34 Jahre alten Syrer zu 20 Monaten – auf Bewährung – denn auch Bayern braucht jedes arabisch sprechende Talent. Der „Facharzt“ (Medien) darf vier Jahre lang keine weiblichen Patienten behandeln, seine ohnehin zweifelhafte „Approbation“ wurde nicht aberkannt.
      Im Landkreis Deggendorf vergewaltigten drei Pizza-Pakistanier eine deutsche Angestellte in einer Abstellkammer des „Lieferservices“. Zwei 28- und ein 38 jähriger „Geflüchteter“ warfen die Frau auf eine Couch und hielten sie fest, während der Chef sie vergewaltigte. Es sind insgesamt fünf (!) Verteidiger auf Steuerzahlerkosten zugange und insgesamt 14 Zeugen geladen. Die drei Angeklagten befinden sich seit ihrer Festnahme im Juli 2017 in Untersuchungshaft in verschiedenen bayerischen Justizvollzugsanstalten auf Kosten des deutschen Steuerzahlers – mit insgesamt 210.000 Euro Verwahrungskosten – so viel wie 28.000 Pizzen „Arrabbiata“.

      Von September 2015 bis April 2016 wurden in Niederbayern bis zu 15.000 neue „Geflüchtete“ – pro Tag – von der hilfsbereiten Bevölkerung betreut. Anfang 2018 erfolgte in Deggendorf ein von Gutmenschen, Flüchtlings-Aktivisten, Caritas und evangelischer Kirche aufgestachelter „Protestmarsch“ von 200 illegalen Asylforderern aus Sierra Leone! Staatsgelder für die Deggendorfer „Fluthilfe“ wurden für die Errichtung von „Fluchthilfe“-Massenunterkünften zweckentfremdet. Kirchen und Caritas profitieren im ehemals erzkatholischen Deggendorf bestens von der gewinnbringenden illegalen Migrationsindustrie. In einem Deggendorfer Wahlkreis erhielt die AfD bei der Bundestagswahl 31,5 Prozent, die CSU 24,4 Prozent. Alles Nazis?
      Umvolkung bizarr: Im niederbayerischen Eggenfelden forderte ein 28-jähriger Ukrainer einen 47-jährigen homosexuellen Kasachen unter der Dusche zum Sex auf. Dieser rächte sich an seinem „penetranten Peiniger“ und kastrierte ihn nach kasachischer Sitte. Er wurde angeblich bereits öfters von dem Ukrainer und Tschetschenen in der Unterkunft vergewaltigt. Nachdem er ihn im Handumdrehen von seiner zwangsdeterminierten Heteronormativität mittels Schlachtermesser befreite, subtrahierte und verscharrte er sogleich den Befruchtungsmuskel in der näheren Umgebung der am malerischen Stausee gelegenen Asylunterkunft. Das Opfer verblutete. Laut Polizei war die in den Medien als „Streiterei mit Todesfolge“ kolportierte Tat eine brutale Hinrichtung.
      „Eggenfelden – eine Stadt sucht einen Asylanten-Penis“: Nach der Gräueltat wollte der Kastrations-Kasache nicht verraten, wo er das Alimentenkabel genau versteckt hat. Auch „Mantracker“, Polizei-Suchhunde, die feinste Gerüche eines Menschen zu wittern vermögen, blieben auf der Suche nach dem ukrainischen Paarungsstengel erfolglos – kein Zipfel-Zamperl fand bislang das „Zumpferl“ des Merkelgastes. Die Bewohner der schönen Stadt im Rottal sind nun bei der bizarren „Schnitzel-Jagd“ angehalten, achtsam zu bleiben und Gebüsche und Erdanhäufungen nach dem Sado-Schwengel zu observieren. Der letzte Mord geschah in Eggenfelden zur Zeit der Schwedenkriege 1638, 2017 wurden allein drei Morde von „Psychisch Verwirrten“ in der 10.000-Einwohner Perle des Rottals verübt.

      Bei der Proforma-Verhandlung in Landshut im Juli wurde bei dem friedenssuchenden Kasachen eine „Erkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis“ festgestellt – er wurde bis auf weiteres in die königlich-bayerische Psychiatrie eingewiesen. Der Ukrainer war laut Gericht ein Zufallsopfer, „es hätte jeden anderen treffen können“. Beruhigend.
      "Bayerns Niedergang"
      Hitlers Revolution – Ideologie, Sozialprogramme, Außenpolitik - Europäische Diplomatie - Genf (von Richard Tedor/ p.b. Maria Lourdes)

      Der Nationalsozialismus war kein spontanes Phänomen, das Deutschland jäh aus seiner evolutionären Bahn warf und auf Abwege führte. Er war eine Bewegung, die fest in den Traditionen und dem Erbe des deutschen Volkes sowie in seinen fundamentalen Lebensbedürfnissen verankert war.
      Adolf Hitler verlieh gewissen Ideen, die damals von vielen seiner Landsleute vertreten und als festen Bestandteil ihres nationalen Charakters betrachtet wurden, greifbaren politischen Ausdruck. Obwohl die Unterstützung, die seine “oppositionelle” Partei im Volk genoss, im Wesentlichen eine Reaktion auf das allgemeine wirtschaftliche Elend darstellte, war Hitlers Machtübernahme nichtsdestoweniger eine logische Folge der Entwicklung Deutschlands.
      Während Deutschland erfolglos um die Rückgabe seiner überseeischen Besitztümer feilschte, konsolidierte Hitler die Position des deutschen Handels auf dem Kontinent, wobei er seine Aufmerksamkeit insbesondere dem südosteuropäischen Markt zuwandte. Diese Politik entsprach auch seiner Absicht, wenigstens einen Teil der Grenzgebiete mitsamt ihrer wertvollen Industrie zurückzugewinnen, welche die Siegermächte Deutschland in Versailles abgenommen und seinen Nachbarstaaten zugesprochen haben. Italien, Frankreich, Belgien, Dänemark, Litauen, Polen und die Tschechoslowakei herrschten seither über Gebiete, die von ethnischen Deutschen bewohnt wurden und deren Verlust einer Schwächung Deutschlands gleichkam.
      Die außenpolitische Frage, der Hitler absolute Priorität einräumte, war die nationale Sicherheit. Artikel 160 des Versailler Vertrags legte fest, dass die Reichswehr “ausschließlich zur Aulfechterhaltung der Ordnung innerhalb des deutschen Gebietes und als Grenzpolizei” eingesetzt werden durfte. Somit verwehrten die Alliierten Deutschland das Recht, seine Grenzen gegen fremde Aggressoren zu verteidigen.
      Das Fehlen ausreichender Streitkräfte zur Selbstverteidigung hatte bereits negative Auswirkungen für das Reich gezeigt. Als die Deutschen mit der Zahlung der drückenden Reparationen an Frankreich um 1,6% zurückblieben, rückten französische und belgische Truppen im Januar 1923 im hochindustrialisierten Ruhrgebiet ein. In Essen erschossen französische Soldaten 14 Bergarbeiter, die sich gegen den Versuch der Eindringlinge zur Beschlagnahme von Kohle zur Wehr setzten. Andere wurden verhaftet und in die französischen Kolonien deportiert. Die Franzosen zwangen 80.000 Deutsche, ihre Heimatorte im Ruhrgebiet zu verlassen und sich anderswo in Deutschland niederzulassen.
      Clemenceau äußerte sich gegenüber seinem Sekretär wie folgt:
      “Wir bleiben länger als fünfzehn Jahre, wir bleiben hundert Jahre, wenn es sein muss, bis sie bezahlt haben, was sie uns schulden. . . und sollten die Boches, wenn wir geräumt haben werden, ihre Verpflichtungen verletzen, gut, dann werden wir wieder besetzen. Ist das nicht so gut, also ob wir den Rhein hätten?"
      Die französischen und belgischen Truppen blieben bis zum Sommer 1925.
      Im Jahre 1931 vereinbarten die Regierungen Deutschlands und Österreichs die Bildung einer Zollunion. Die Aufhebung von Tarifen sollte den Handel zwischen den beiden Staaten fördern und die wirtschaftliche Not lindern, vor allem in Österreich. Frankreich deutete diesen “furchterregenden Block” seiner früheren Gegner als Verletzung des Vertrags von St. Germain, der einen Anschluss von Österreich an Deutschland untersagte. Paris drohte mit dem Boykott deutscher Waren sowie mit der Entfesselung eines Preiskriegs zwecks Störung des kontinentalen Handels.

      Da Frankreich über die größte Armee Europas verfügte, war es in der Lage, seine Bedingungen zu diktieren, ohne auf Schlichtung angewiesen zu sein. Im September 1931 gab der österreichische Kanzler Johannes Schober bekannt, dass seine Regierung die Pläne für ein Handelsabkommen mit Deutschland schubladisieren werde.
      US-Präsident Herbert Hoover bemerkte hierzu:

      “Eine Zollunion zwischen einem kleinen Staat von sechs Millionen Menschen mit einem großen von 50 Millionen Menschen war kaum als eine ernsthafte Bedrohung aufzufassen. Aber Frankreich und Großbritannien erklärten sofort, sie würden dies nicht zulassen. Nach außen hin war dies nichts weiter als ein neues eklatantes Beispiel europäischer Machtpolitik. ”

      Diese Episode ließ klar erkennen, dass Deutschland und Österreich ohne bewaffnete Streitkräfte nicht imstande sein würden, eine unabhängige Außenpolitik zu treiben. Der Völkerbund hatte seit mehreren Jahren Vorverhandlungen über eine allgemeine Abrüstungskonferenz geführt, die im Jahre 1932 stattfinden sollte. Im Februar 1927 meinte der belgische Außenminister Emile Vandervelde:
      “Entweder müssen die anderen Mächte ihre Armeen im Verhältnis zur deutschen Reichswehr vermindern, oder der Friedensvertrag wird hinfällig, und Deutschland nimmt für sich das Recht in Anspruch, Streitkräfte zu besitzen, die in der Lage sind, die Unverletzbarkeit seines Gebietes zu verteidigen.”
      Die Abrüstungskonferenz wurde im Februar 1932 in Genf eröffnet. Deutschland, das dem Völkerbund seit 1927 angehörte, verlangte militärische Parität mit den anderen europäischen Mächten. Die Abgeordneten debattierten mehr als vier Monate lang über diese Frage, ohne dass nennenswerte Fortschritte erzielt worden wären. Im Juni regte US-Präsident Hoover die Verringerung sämtlicher Boden- und Seestreitkräfte um zwei Drittel an. Er empfahl die Verschrottung der Bomber und das Verbot strategischer Bombardierungen aus der Luft. Italien und die UdSSR stellten sich hinter diesen Plan, aber Frankreich lehnte ihn ab.
      Berlin sah in den französisch-deutschen Meinungsverschiedenheiten das Haupthindernis für einen Erfolg der Konferenz. Am 23. August ersuchten die Reichswehr und das Reichsaußenministerium den französischen Botschafter Andre Francois-Poncet deshalb um eine Privataudienz. Bei dem Treffen unterbreitete der Reichskanzler, General Kurt von Schleicher, dem Botschafter moderate Vorschläge. Deutschland wünschte Prototypen von Kampfflugzeugen, Panzern und schweren Artilleriegeschützen zu entwickeln, versprach jedoch, von deren Massenproduktion Abstand zu nehmen. Schleichers Plan sah eine zahlenmäßige Verstärkung der deutschen Streitkräfte um 30.000 Soldaten pro Jahr vor. In Anbetracht der Tatsache, dass die französische Armee 655.000 Mann zählte, hätte das Reich in diesem Tempo mehr als 18 Jahre gebraucht, um eine Parität zu erreichen. Am 11. September 1932 ließ Paris Berlin eine Note überreichen, in der diese gemäßigten Vorschläge abgelehnt wurden. Die Franzosen erinnerten die Deutschen schroff an ihre Verpflichtung, die ihnen durch den Versailler Vertrag auferlegten Rüstungsbeschränkungen zu beachten.
      Innerhalb von zwei Tagen teilten die Deutschen dem Vorsitzenden der Genfer Abrüstungskonferenz mit, dass sich Deutschland von den Gesprächen zurückziehen werde. Drei Monate später räumten England, Frankreich und Italien ein, “dass Deutschland bei der Fortführung der Abrüstungskonferenz die gleichen Rechte in einem für alle Nationen gültigen Sicherheitssystem erhalten muss” und dass dieser Punkt Bestandteil der Agenda sein werde. [296] Hierauf kehrte die deutsche Delegation nach Genf zurück.
      So sah die Fage an der europäischen Abrüstungsfront aus, als Hitler im Januar 1933 zum Reichskanzler ernannt wurde. Er übernahm ein Heer, dessen Waffenamt unlängst die Schätzung aufgestellt hatte, die Munitionsvorräte würden im Falle eines bewaffneten Konflikts nur gerade für eine Stunde ausreichen.
      Der britische Premierminister Ramsay MacDonald, legte am 16. März 1933 einen umfassenden Plan zur Rüstungskontrolle vor. Dieser sah vor, dass Deutschland die Mannschaftsstärke der Reichswehr auf 200.000 Mann verdoppeln durfte und Frankreich die seinen auf dieselbe Anzahl verringern musste, gestand den Franzosen aber zusätzliche 200.000 Mann zur Aufrechterhaltung der Ordnung in ihren Kolonien zu. Auch Italien sollte 200.000 Soldaten unter Waffen halten dürfen, plus weitere 50.000 in seinen überseeischen Besitztümern. Die UdSSR durfte diesem Plan zufolge eine Armee von 500.000 Mann, Polen eine von 200.000 und die Tschechoslowakei eine von 100.000 Mann besitzen. Sämtlichen Ländern mit Ausnahme Deutschlands wurde das Recht auf eine Luftwaffe zuerkannt. Fast alle der betreffenden Nationen reagierten positiv, doch Frankreich verwarf den Plan kategorisch.

      Der deutsche Diplomat Bernd Freiherr von Freytag-Loringhoven, umriss die Auswirkungen, die eine Verwirklichung dieses Plans aus Hitlers Sicht nach sich gezogen hätte, wie folgt:
      “ Der Plan war für Deutschland alles andere als günstig. . . Die Stärken, die er Deutschland bewilligte, gewährleisteten ihm keineswegs die Gleichheit mit den anderen Großmächten und entsprachen durchaus nicht seiner Bevölkerungszahl und seinen natürlichen Hilfsquellen…
      Deutschland sollte ein Landheer von 200.000 Mann halten dürfen. Frankreich hingegen wurden 200.000 Mann für das Mutterland und ebensoviel für die Kolonien zugesprochen. Da diese Kolonialtruppen im Kriegsfälle unverzüglich nach Europa transportiert worden wären, hätte Frankreich, selbst abgesehen von seinen Reserven, von vornherein über ein doppelt so starkes ständiges Heer verfügt.
      Für Polen wiederum, dessen Bevölkerung nur die Hälfte der deutschen zählte, waren gleichfalls 200.000 Mann vorgesehen. Berücksichtigte man aber das gesamte französische Bündnissystem, das im Jahre 1933 neben Polen noch Belgien und die Kleine Entente umfasste, so ergab sich auf französischer Seite eine Streitmacht von 1.025.000 Mann, der Deutschland nur ein um das Fünffache schwächeres Heer hätte entgegenstellen können.”

      Am 17. Mai 1933 äußerte sich Hitler im Reichstag wie folgt über MacDonalds Plan:
      “Deutschland wäre ohne weiteres bereit, seine gesamte militärische Einrichtung überhaupt aufzulösen und den kleinen Rest der ihm verbliebenen Waffen zu zerstören, wenn die anliegenden Nationen ebenso restlos das gleiche tun würden. Wenn aber die anderen Staaten nicht gewillt sind, die im Friedensvertrag von Versailles auch sie verpflichtenden Abrüstungsbestimmungen durchzuführen, dann muß Deutschland zumindest auf der Forderung seiner Gleichberechtigung bestehen. Die deutsche Regierung sieht in dem englischen Plan eine mögliche Grundlage für die Lösung dieser Fragen. . .
      Dabei erklärt sich Deutschland im wesentlichen damit einverstanden, eine Übergangsperiode von fünf Jahren für die Herstellung seiner nationalen Sicherheit anzunehmen, in der Erwartung, daß nach dieser Zeit die wirkliche Gleichstellung Deutschlands mit den anderen Staaten erfolgt.”

      Der einzige Einwand, den Hitler gegen MacDonalds Vorschlag erhob, war, dass seinem Land der Aufbau einer Luftwaffe erlaubt werden müsse. Da der Reichswehrplan von 1932 bis 1938 eine Maximalanzahl von nur 200 Flugzeugen vorsah, war dieser Einwand ohnehin zweitrangiger Natur. Dass der Führer MacDonalds Konzept akzeptierte, bedeutete, dass Deutschland für einen Zeitraum von fast fünf Jahren annähernd wehrlos sein und seine nationale Sicherheit einzig und allein vom guten Willen seiner Nachbarstaaten und ihrer Bereitschaft zur Einhaltung des Abkommens abhängen würde. An dieser Bereitschaft hatten sie es bisher fehlen lassen. Auch nach Ablauf der fünfjährigen Frist wäre die Reichswehr in Bezug auf Mannschaftsstärke und Bewaffnung immer noch hoffnungslos unterlegen gewesen.
      In der erwähnten Rede hielt Hitler fest:

      “Die einzige Nation, die mit Recht eine Invasion fürchten muss, ist die deutsche, der man nicht nur die Angriffswaffen verbot, sondern sogar das Recht auf Verteidigungswaffen beschnitt und auch die Anlage von Grenzbefestigungen untersagte. ”
      Hitlers Ja, zu MacDonalds Plan rief unterschiedliche Reaktionen hervor. Der Vorsitzende der Konferenz, Arthur Henderson, meinte am 19. Mai, Hitlers Rede beweise klar, dass Deutschland seinen Wunsch nach Herstellung eines militärischen Gleichgewichts nicht mittels einer Expansion der Reichswehr, sondern via multilaterale Abrüstung verwirklichen wolle. Anthony Eden, britischer Vertreter in Genf, nannte die Rede “ermutigend”. Der US-Delegierte Norman Davis bekundete die Bereitschaft seines Landes zur Annahme des MacDonald-Plans. Einzig und allein Frankreich reagierte negativ. Bei einer Sitzung in Genf beharrte der französische Abgeordnete Paul Boncour darauf, dass politische Organisationen wie der Stahlhelm, die SA und die SS militärische Kampfverbände seien, welche die Stärke des deutschen Heeres um annähernd eine Million erhöhten.
      In seiner Rede vom 17. Mai hatte Hitler den Stahlhelm als Veteranenverband verteidigt, der sich die Aufgabe gesetzt habe, die in den Schützengräben des Weltkriegs geborene Kameradschaft zu erhalten. Seine Mitglieder hätten von 1919 bis 1923 an der Niederschlagung kommunistischer Aufstände im Reich mitgewirkt. Hitler fügte hinzu:

      “SA und SS hatten zufolge kommunistischer Mordüberfalle und Terrorakte in wenigen Jahren über 350 Tote und gegen 40 000 Verletze zu beklagen. Wenn heute in Genf versucht wird, diese ausschließlich innerpolitischen Zwecken dienenden Organisationen auf die Wehrstärken anzurechnen, dann könnte man genau so gut die Feuerwehr, die Turnvereine, die Wach- und Schließgesellschaften, die Ruderklubs und andere Sportverbände als Wehrmacht anrechnen. ”
      Hitler war tatsächlich nicht an der Militarisierung der Parteiorganisationen interessiert. Der Stahlhelm wurde 1935 aufgelöst, und SA-Chef Ernst Röhm sorgte mit seiner Forderung, seine Sturmtruppen sollten anstellte der Reichswehr die Verantwortung für die Landesverteidigung übernehmen, für so viel Unruhe, dass Hitler ihn ein Jahr später erschießen ließ.
      Während einer Sitzungspause führten französische Diplomaten in Genf mit englischen und amerikanischen Kollegen vertrauliche Gespräche über den MacDonald-Plan. Mit Rückendeckung der französischen Presse verlangte Paris, man müsse wenigstens vier Jahre abwarten, ehe mit einer multilateralen Abrüstung auch begonnen werden könne. Die deutschen Streitkräfte, meinten die Franzosen, müsstenumstrukturiert werden: An die Stelle des gegenwärtigen Systems der langjährigen Verpflichtung müsse ein neues treten, das für jeden Soldaten einen aktiven Wehrdienst von acht Monaten Dauer vorsehe.
      Eine Verwirklichung dieses Arrangements hätte bedeutet, dass die Reichswehr innerhalb kaum eines Jahres ihren gesamten Bestand an Berufsoffizieren sowie von Instruktoren mit Unteroffiziersrang eingebüßt hätte. Am 7. Oktober 1933 gab die deutsche Regierung ihr Einverständnis zu diesem Vorschlag bekannt. Sie erklärte sich ferner bereit, auf die Entwicklung von Angriffswaffen wie schwerer Artillerie, schweren Panzern und Bomben zu verzichten. Hitler hielt zwar an seine Forderung zur Entwicklung moderner defensiver Waffensysteme fest, erteilte jedoch freiwillig sein Einverständnis zu einer Restrukturierung der bewaffneten Streitkräfte seines Landes durch eine fremde Macht.
      Eine Woche später verkündete ein britischer Delegierter, Sir John Simon, der MacDonald-Plan sei nach Konsultationen mit anderen Nationen in einigen Punkten abgeändert worden war. Die ursprünglich vorgesehene fünfjährige Abrüstungsperiode – die Hitler bereits akzeptiert hatte – sollte nun auf acht Jahre verlängert werden. Der revidierte Plan untersagte sämtlichen Unterzeichnern die Herstellung neuer Waffen ausdrücklich. Dies bedeutete, dass die Deutschen kein Recht besaßen, die zusätzlichen 100.000 Soldaten, die ihnen der Plan zugestand, angemessen zu bewaffnen. Deutschland zog sich noch am selben Tag von der Konferenz zurück und verließ gleichzeitig den Völkerbund.
      Ungeachtet der von ihm gemachten Zugeständnisse erntete Hitler seitens der internationalen Presse herbe Kritik, die Freytag-Loringhoven wie folgt zusammenfasste:

      “Die Masse ihrer Leser mußte den Eindruck empfangen, dass Deutschland das große gemeinsame Werk der Abrüstung frevelhaft zunichte gemacht und durch den Austritt aus der Genfer Liga sich selbst von der Gemeinschaft der zivilisierten Staaten geschieden habe."
      Amerikas neuer Präsident Franklin Roosevelt hatte einem deutschen Emissär bereits deutlich gemacht, dass er “Deutschland als das einzige denkbare Hindernis für einen Abrüstungsvertrag” betrachtete. [302] Der militärische Berater der britischen Delegation an der Abrüstungskonferenz charakterisierte Hitler in einem Bericht an das Außenministerium wie folgt:
      "Draußen läuft wieder ein tollwütiger Hund herum. Wir müssen entschlossen Zusammenhalten und ihn entweder vernichten oder einsperren, bis die Krankheit vorbei ist.”
      Robert Vansittart, ständiger Untersekretär im britischen Außenministerium, brachte an dieser Analyse eine beifällige Notiz an und verteilte Kopien davon an das Personal. Französische Zeitungen hausierten mit frei erfundenen Berichten über geheime deutsche Kriegspläne. So beschrieb das Pariser Blatt Le Journal, wie Stahlhelm-, SS- und SA- Angehörige von der Reichswehr eine intensive Kampfausbildung erhielten.
      Um Deutschlands Austritt aus dem Völkerbund sowie seinen Rückzug von der Genfer Abrüstungskonferenz zu begründen, erinnerte Hitler seine Landsleute am 14. Oktober daran, dass die Alliierten in ihrem eigenen Friedensvertrag versprochen hatten, ihre Heere zahlenmäßig zu verringern. Doch dann, fuhr er fort,

      “wurde nunmehr durch die offiziellen Vertreter der anderen Staaten in öffentlichen Reden und direkten Erklärungen an den Reichsaußenminister und unsere Delegierten mitgeteilt, dass dem derzeitigen Deutschland diese Gleichberechtigung zur Zeit nicht mehr zugebilligt werden könnte”.
      Der Führer stellte sich auf den Standpunkt, dass das deutsche Volk und seine Regierungen während der Verhandlung “immer wieder auf das schwerste gedemütigt worden seien”, er schloss:
      "Als Kanzler des deutschen Volkes und Führer der nationalsozialistischen Bewegung bin ich überzeugt. . . dass die für alle so notwendige endliche Weltbefriedung nur erreicht werden kann, wenn die Begriffe Sieger und Besiegte abgelöst werden von der edleren Auffassung der gleichen Lebensrechte aller.”
      Hitler, der sich der Tragweite dieses außenpolitischen Entscheids voll und ganz bewusst war, beschloss, das deutsche Volk um seine Zustimmung zu bitten. Er ersuchte Reichspräsident Paul von Hindenburg, neue Parlamentswahlen zu genehmigen; Hand in Hand damit sollte ein Referendum über den Entscheid der deutschen Regierung zum Verlassen des Völkerbundes sowie seinen Rückzug von der Abrüstungskonferenz erfolgen.
      In einer am 10. November gehaltenen Ansprache vor Angestellten der Siemens-Fabrik in Berlin wiederholte Hitler seine Position gegenüber dem Völkerbund; die Rede wurde vom Rundfunk übertragen. Bei dem zwei Tage später durchgeführten Referendum billigten 95% der deutschen Wähler den Bruch ihres Kanzlers mit Genf.
      Auch nach dem in jenem Oktober erfolgten Austritt aus dem Völkerbund strebte Hitler weiterhin eine Annäherung an die ehemaligen Feinde Deutschlands an. Im Januar 1934 bat er Genf, den Aufbau einer 300.000 Mann starken deutschen Armee abzusegnen. Die britische Regierung ersuchte ihn, sich mit einer etwas geringeren Zahl – irgendwo zwischen 200.000 und 300.000 – zufriedenzugeben.
      Hitler stimmte diesem Vorschlag zu. Der französische Außenminister Jean-Louis Barthou bestand darauf, dass die SA als Teil der deutschen Armee betrachtet und entsprechend berücksichtigt werden müsse, worauf der Führer bekanntgab, er sei bereit, die paramilitärische Struktur der SA abzuschaffen. Er beharrte auf seiner Forderung nach einer Luftwaffe, versprach aber, dass deren Größe nicht mehr als 50% der französischen betragen werde. Auf die Entwicklung von Bombern verzichtete er vollständig. Im Falle einer französischen Annahme dieser Vorschläge erklärte sich Hitler bereit, den Großmächten eine fünfjährige Frist bis zum Beginn ihrer Abrüstungsmaßnahmen einzuräumen.
      Prominente Franzosen begrüßten diesen Kompromiss. Der Romanschriftsteller Alphonse de Chäteaubriant bemerkte:

      “Deutschland sucht weder den Krieg mit Frankreich, noch denkt es daran.”
      Henri Pichot, Präsident des Bundes der Frontkämpfer, erklärte:
      “Die Jugend, die den Krieg nicht erlebt hat, weiß nicht, was Krieg ist. Uns steht es an, es ihnen zu sagen. Uns anderen, die wir gekämpft haben, obliegt es, Brücken zu schlagen über den Graben, der uns noch trennt.”
      In einem Leitartikel der Zeitung La Victoire las man:
      “Mit politischem Verstand und einem klaren Patriotismus, den wir unseren führenden Klassen wünschten, unterstützen die Deutschen jenen Mann des Volkes, der aus dem Innern der Nation aufstieg, um sein Volk wieder aufzurichten. Der erste Gedanke Hitlers, als die deutsche Nation ihm die Diktatur über das Staatswohl anvertraut hatte, war der Wille, von den Versailler Siegern die Gleichberechtigung in den Militärfragen zu erhalten oder sie ihnen zu entreißen. Es war dies für ihn keine Prestigefrage, selbst nicht eine bloße nationale Ehrenfrage, es war vielmehr eine Frage der Sicherheit. Ein entwaffnetes Volk ist kein freies Volk, es ist ein geknechtetes Volk. ”

      Der französische Botschafter in Berlin, Francois-Poncet, befürwortete den Kompromiss mit Deutschland, doch Andre Tardinieu, der in den dreißiger Jahren mehrere Ministerposten innehatte, hielt ihm entgegen:
      “Sie vergeuden Ihre Zeit! Das Übereinkommen, das Sie befürworten, wird nicht abgeschlossen. Niemals werden wir es unterzeichnen; Hitler wird nicht mehr lange am Ruder bleiben. . . Wenn der Krieg ausbricht, vergeht keine Woche, bis er abgesetzt und durch den Kronprinzen ersetzt ist."

      Am 17. April 1934 lehnte Barthou den britischen Vermittlungsplan und Hitlers Angebot schroff ab:
      “Die französische Regierung weigert sich feierlich, einer deutschen Wiederbewaffhung zuzustimmen. . . Frankreich wird von nun an seine Sicherheit mit eigenen Mitteln gewährleisten.
      Dies führte zum Zusammenbruch der Genfer Abrüstungskonferenz.

      Quelle: "Hitler-Diplomatie-Genf"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""Asyl-Syria“" geschrieben. 15.10.2018

      Zauberwörter „Asyl, Syria“ genügen für 5 Jahre Rundum-Versorgung

      Aber es gibt noch einen zweiten Grund, der für Deutschland sprach: In Deutschland bekommt er die Behandlung seiner Tochter kostenlos, er musste keine Krankenkassenbeiträge zahlen und muss es sicher jetzt auch noch nicht, kein Abzug von den Sozialleistungen. Auch dürfte die Qualität der Behandlung erheblich besser als in der Ukraine sein, die Tochter wird am Universitätsklinikum in Kiel behandelt.
      Menschlich ist das also aus Sicht der Eltern durchaus nachvollziehbar, und wer die Familie im NDR-Bericht erlebt, wird, wenn er ehrlich ist, etwas Verständnis verspüren und vielleicht zugeben, dass er genauso gehandelt hätte. Trotzdem bleibt bei allem Mitleid und etwas Häme gegenüber einer ins Mark erschütterten Gutmenschin (Traute Garlitz, ab Minute 1:07) die Frage, für wie viele Kranke und Beladene der ganzen Welt wir in Deutschland zuständig bleiben sollen und warum wir die ukrainische Familie jetzt behalten sollten, nachdem der Schwindel aufgeflogen ist.
      In Flintbek versuchen zur Zeit Freunde der Betrüger, die Familie als „Härtefall“ durchzukriegen. Wir schlagen vor, dass dies bewilligt werden möge. Allerdings sollen dann die deutschen Freunde für ihre Freunde zahlen oder sonst eben die ukrainische Regierung, als eigentlich zuständige für ihre Landsleute.

      Quelle: "Rufn.Asyl"
      "Der vergessene Churchill-Stalinpakt"
      Der Churchill-Stalin-Pakt vom 15. Oktober 1939 war ein Geheimvertrag zwischen Churchill und Stalin mit konkreten Zeitabsprachen für einen Vierfrontenkrieg gegen Deutschland. Die vereinbarten Angriffspläne unterzeichnete Stalin am 28. Januar 1940 und Churchill am 8. Februar 1940 in London.
      Die Planungen waren wie folgt:
      1. Nordfront: Besetzung Norwegens, Schwedens und Dänemarks durch englische und französische Truppen und Angriff von Norden über die Ostsee. Beginn 14/15. Mai 1940 (später vorverlegt auf den 8/9. April).
      2. Westfront: Angriff Frankreichs, Belgiens und Hollands ab Ende Mai 1940.
      3. Südfront: Vorgehen Jugoslawiens und Griechenlands, zusammen mit englischen Truppen.
      4. Ostfront: Vorstoß der Sowjetarmee ab 15. Juni 1941


      Diese gegen das Deutsche Reich gerichteten Kriegspläne wurden zwischen dem finnischen Marschall Mannerheim und der Führung des Deutschen Reiches ausgetauscht. Damit wurde das deutsche OKW vor ein schier unlösbares Problem gestellt. Einen nun drohenden Vierfrontenkrieg durchzustehen galt als fast aussichtslos, hatte das Land doch erst im Ersten Weltkrieg dem von den Entente-Mächten entfesselten Zweifrontenkrieg nicht standhalten können.
      So blieb Deutschland nur der kühne Versuch, den europäischen Großkriegsplänen mit Durchführung mehrerer örtlicher Präventivkriege entgegenzuwirken, wobei der Feind noch weitgehend unvorbereitet und überrascht angetroffen werden sollte. Schnelles Handeln durch Deutschland war geboten. Und so entstanden die aus der Not geborenen deutschen Eilmaßnahmen wie z.B. das Unternehmen Weserübung vom April 1940 und der Westfeldzug im Mai 1940. Auch der Krieg gegen die Sowjetunion 1941 war ein deutscher Präventivkrieg.
      Denn Stalin hatte entsprechend seinem Vertrag mit Churchill im Sommer 1941 fünf Millionen Soldaten im Bereich der ostdeutschen Reichsgrenze aufmarschieren und dort erhebliche Mengen an militärischem Material bereitstellen lassen. Alles war für den Überfall auf Deutschland vorbereitet. Der geplante Angriffstermin war Anfang Juli 1941, wobei der 10. Juli als wahrscheinlich gilt. Viktor Suworow kommt in seinem Buch „Der Eisbrecher“ zu dem Ergebnis, daß der Tag, an dem Stalins Invasion Europas beginnen sollte, mit hoher Wahrscheinlichkeit der 6. Juli 1941 gewesen sein soll. Der Deckname des geplanten Angriffskrieges lautete „Gewitter“. Die deutsche Wehrmacht kam mit dem Rußlandfeldzug am 22. Juni 1941 dem geplanten Überfall auf Deutschland nur um zwei Wochen zuvor.

      Quelle: "Churchill-Stalin-Pakt"
      Was auf Europa wartet

      Die Migrations“Bombe“ in Libyen scheint zu explodieren. Die Internationale Organisation für Migration (IOM), der Vereinten Nationen, verzeichnete die Anwesenheit von 669.176 Migranten auf libyschem Gebiet. Die Nachricht wurde durch einen detaillierten Bericht verraten. Und es zeigt, dass das nordafrikanische Land trotz des Rückgangs von mehr als 80% der Ankünfte aus Libyen im Vergleich zum Vorjahr immer noch ein beträchtliches Reservoir an Migranten hat, die über eine Landung in Italien nach Europa gelangen wollen.
      Migranten, die aus 41 verschiedenen Ländern kommen sind
      aus Niger, Ägypten, Tschad, Sudan und Nigeria. Mit 130.087 Menschen, fast 20% der Gesamtzahl der Migranten in Libyen, stellen die Nigerianer den Löwenanteil. Die Ägypter, ein unterschätzter Strom, liegen bei fast 100.000 Einheiten (14%) und 91.904 sind aus dem Tschad angekommen. Dann folgen die Nigerianer (64.980) und die Afrikaner von Ghana (46.726) und Mali (36.152).
      Doch auch von anderer Seite droht Europa ein Angriff:
      So berichtet die griechische Zeitung Kathimerini
      „Bis zu einer halben Million Migranten aus Afghanistan warten auf eine Chance, nach Europa zu kommen.“
      Die Zeitung sagt, dass 500.000 Afghanen kürzlich aus dem Iran und dem Irak in die Türkei eingedrungen sind, mit der Absicht, nach Europa zu kommen.
      Die beunruhigenden Informationen aus der Türkei besagen, dass die Migranten in der Nähe des Gebiets Andrianoupolis gesammelt werden, um die meist unbewachten türkisch
      griechischen Landgrenzen in der Region Evros zu überschreiten.
      Die griechische Regierung hat sich bereits an die EU und die Türkei gewandt, weil es von türkischer Seite keinen Grenzschutz zum Schutz der Grenze zu Griechenland gibt.
      Die linke griechische Regierung weigert sich jedoch, wirksame Maßnahmen zur Sicherung der griechischen Seite der Grenzen zu ergreifen, die verhindern würden, dass massive Wellen illegaler Migranten sie überschreiten.

      Quelle: "Migrationsbombe-Libyen"

    • meineHeimat hat den Blog Eintrag "Ultimatum" kommentiert 15.10.2018

      Eine bürgerliche Koalition aus CSU, Freien Wählern und FDP gilt intern bei der CSU gegenüber einem schwarz-grünen Bündnis als das favorisierte Modell. Besonders bei der inneren Sicherheit fürchten die Christsozialen in einer Koalition mit den Grünen ansonsten einen Verlust einer ihrer Kernkompetenzen.

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""Ultimatum"" geschrieben. 15.10.2018

      Asylstreit zwischen CDU und CSU: Ultimatum an Kanzlerin Merkel endet heute - Kanzlerin Merkel plant offenbar Sondertreffen mit Italien, Österreich und weiteren Staaten

      (Eskalation im Asylstreit)
      Am Sonntagabend beriet sich Merkel bereits in einem engen CDU-Führungszirkel über das weitere Vorgehen. Ergebnisse des fast siebenstündigen Treffens wurden nicht bekannt.
      Die Welt berichtet unter Berufung auf hohe EU-Diplomaten, Merkel plane ein Sondertreffen mit Italien, Österreich und weiteren Staaten im Vorfeld des EU-Gipfels Ende Juni. Dabei sollten neue umfangreiche Maßnahmen im Kampf gegen die illegale Zuwanderung beraten werden. Konkret werde es unter anderem darum gehen, das Mandat und damit die Aufgaben der EU-Grenzschutzbehörde Frontex deutlich zu erweitern und die Zusammenarbeit mit Drittstaaten zu stärken.
      Im Unionsstreit zeigte sich Seehofer zuletzt moderater. In der Frankfurter Allgemeine Zeitung schrieb er, es sei von entscheidender Bedeutung, "dass der EU-Gipfel Ende Juni endlich zu Beschlüssen kommt, die Deutschlands Lasten in der Migrationspolitik anerkennen und einen wirksamen Schutz der EU-Außengrenzen und eine faire Verteilung der Menschen mit Bleiberecht ebenso gewährleisten wie eine schnelle Rückführung der Menschen ohne Bleiberecht". Auch der CSU-Vizevorsitzende Manfred Weber zeigte sich in der Zeitung optimistisch: "Ich bin zuversichtlich, dass CDU und CSU einen gemeinsamen Weg finden werden."
      Zuspitzung des Streits sei für die Union als Ganzes existenzgefährdend
      Innenstaatssekretär Günter Krings (CDU) warnte: "Sollte es bei dieser Frage, in der wir gar nicht weit auseinander liegen, zu einem Bruch zwischen CDU und CSU kommen, wäre das schlimmer als der Kreuther Trennungsbeschluss von vor 40 Jahren." Damals sei man gemeinsam in der Opposition gewesen", sagte er der Rheinischen Post. "Einen Bundestag aber, in dem sich die CDU auf der Regierungsseite und die CSU auf der Oppositionsseite wiederfindet, mag sich niemand ernsthaft vorstellen." Im November 1976 hatte die CSU-Landesgruppe im Bundestag beschlossen, die Fraktionsgemeinschaft mit der CDU aufzukündigen. Dieser Beschluss wurde wenige Wochen später wieder zurückgenommen.

      Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans appellierte an die CSU, "keine vollendeten Tatsachen zu schaffen, sondern Vernunft walten zu lassen und die Tür zu einem gemeinsamen Unionskompromiss nicht vorschnell zuzuwerfen". Der CDU-Politiker warnte in den Zeitungen der Funke Mediengruppe: "Die Zuspitzung des Streits ist für die Union als Ganzes existenzgefährdend."
      Quelle: "Asylstreit-CSU-CDU"
      Bayernwahl: CSU ist noch einmal davongekommen (von Roland Tichy)
      Noch nie wurde eine Partei so runtergeschrieben wie die CSU bei der Landtagswahl in Bayern - trotz gewaltiger Verluste hält die CSU ein stolzes Ergebnis. Das Ergebnis für die SPD ist eine Katastrophe. Grüner Populismus gewinnt.

      Selten war ein Ergebnis so schwer prognostizierbar wie dieser Landtagswahl. Klar ist – auf Landesebene hat die CSU dazu beigetragen, dass das Land sicher ist, seine Schulen funktionieren, die Wirtschaft läuft und der Umgang mit Merkels Flüchtlingen besser funktioniert als in vielen anderen Regionen.
      Erfolg wird nicht gewählt
      Aber ihr Bemühen, Merkels „Flüchtlingspolitik” einzufangen, zunächst Obergrenzen für Migration einzuführen und später mit Transitzentren eine schnelle Bearbeitung und Entscheidung sowie Rückführung von Einwanderern zu organisieren, sind allesamt an Merkel gescheitert. Der CSU-Vorsitzende und Bundesinnenminister Horst Seehofer ist gegen gemeinsamen Entschiedenheit von Merkel und SPD nicht angekommen, die keine Reformen wollen und jede Veränderung am Status Quo entschieden und trickreich unterlaufen haben. Schlimmer noch: Seither gilt Seehofer als Störenfried. Merkel ist es gelungen, ihm die Schuld zuzuschieben – und bekanntlich schätzen Wähler Harmonie.
      Somit hat Merkel auch in Bayern gesiegt: Die letzte Bastion des Widerstands gegen ihre Politik ist geschwächt. Es ist ein Sieg, der ins Gegenteil umschlägt: Die Union von CDU und CSU hat massiv an Stimmen verloren, sie schrumpft und ihre Mehrheit. Doch Merkel hat eine einzigartige Meisterschaft darin entwickelt, gegen die Bevölkerung zu regieren und sich an der Macht zu halten. Ihr geht es um Merkel, und dafür jongliert sie mit vielerlei Bällen. Das bewegt nichts, täuscht nur Bewegung vor – die in der Sache belanglos bleibt. Das Münchner Ergebnis stärkt die Frontfrau und schwächt die Union, deren Lebenskraft verrinnt. Aber für ein paar Merkelmonate mehr reicht es noch. Noch nie wurde eine Partei so runtergeschrieben wie die CSU bei der Landtagswahl in Bayern – trotz gewaltiger Verluste hält die CSU ein stolzes Ergebnis. Und mit den Freien Wählern hat sie einen geborenen Koalitionspartner, der es ihr nicht zu schwer machen wird – Bayern bleibt weiß-blau. Ob es klappt? Noch schwanken die Ergebnisse. Aber mit 37,3 Prozent ist es spät am Abend für die CSU doch noch weit besser geworden, als man ihr prognostiziert hat. Ist das fair?

      Sieg der Traumtänzer

      Verdoppelung der Stimmen für die Grünen – Politik in Deutschland ist ja immer mehr eine Politik des guten Anscheins. Moral zählt, ein gutes Gefühl, nicht harte Ergebnisse. Anything goes, alles ist möglich, das ist das inflationäre Versprechen einer neuen Bourgoisie, die Wohlstand ererbt hat und nach 10 Jahren guter Konjunktur sich befreit fühlt von materiellen Zwängen. Diesel? Verbieten wir. Autoindustrie? Braucht man nicht. Einwanderer? Platz und Sozialstaat ist für alle da. Energiewende? Wir haben doch Windräder, und den Strom speichern wir in den Leitungen! Landwirtschaft? Bitte wieder Kleinbauern, es war doch so romantisch, damals im Heu, das noch keine Pollenallergie auslöste.
      Die Meister der Inszenierung des guten Gefühls sind die Grünen. Ihre Wähler sind gut versorgt; traditionell wird in den Villenviertel am Starnberger See und in den Münchner Grünvierteln wie Solln, Bogenhausen und im durchgentrifizierten Glockenbachviertel überdurchschnittlich viel Luxusgrün gewählt – im Öko-Supermarkt ist alles möglich, dort sind der Milchpreis, die Kosten für´s Lammkotelett (Schwein gibt´s nicht) nicht so entscheidend wie der Genuss, der von der Gewissheit ausgeht: Jeder Biss in den Bio-Apfel rettet die Welt, bedingungslos. Das schafft gute Laune, und die ist sympathischer als der verbissene Blick der CSU-Politiker, die sich in Berlin ständig untergebuttert und mit Wählern konfrontiert sehen, die über steigende Mieten, niedrige Renten und steigende Strompreise jammern.
      Im Wettstreit mit einer Wirklichkeit der unangenehmer Realität und einer erhofften, utopischen, gewinnt immer die Wunschwelt, solange die Rechnung dafür durch höhere Subventionen ausgeglichen werden können, die ein expansiver Fiskalstaat finanziert. Es ist Populismus, grün angestrichen. Die Grünen haben sich ihre Wähler buchstäblich selbst herangezogen: Es sind die Kinder des Wohlstands in überbordender Selbstgerechtigkeit, die unter anderem auch Europa und die Demokratie erfunden haben.

      AfD für Ängstliche
      Dumm für die CSU, dass es so eine Art domestizierte Variation von ihr gibt, die Freien Wähler. Das ist keine richtige Partei, sondern ein ziemlich populistischer Vorsitzender, kein wirkliches Programm, sondern mehr ein Lavieren nach Tageslaune, und alles zusammen mit dem Namen, der Freiheit beinhaltet, der passende Gegenentwurf für eine Politik der postmateriellen Gesellschaft: Alles ist möglich. Und letztlich haben die Freien Wähler nicht gegen die CSU gesiegt, sondern gegen die AfD. Die Freien Wähler sind eine Art unbestimmte AfD für Ängstliche und jene Ängstlichen, die ein bisserl CSU wollen, aber nicht ganz. Die Freien könnten der Traum- Koalitionspartner der CSU sein.
      Damit zieht die AfD in den Landtag ein; deutlich schwächer als dies in anderen Ländern und im Bund gelungen ist. Es ist die Landes-Nummer 15 von 16; und auch Hessen wird folgen. So schnell ist noch keine neue Partei gewachsen, auch nicht die Grünen, die deutlich länger brauchten und schon gar nicht die stagnierende Linke. Jetzt geht es um Koalitionsfindung, und da dürfen ihre Abgeordneten nicht mitspielen. Viel Aufregung wird da in den nächsten Wochen inszeniert und vorgeführt werden – ohne die AfD. Sie die klassische Oppositionspartei – gegen die sich alle einig sind auch wenn ansonsten uneinig. Und: Sie liegt vor der SPD. Das ist eine Art Neben-Sensation.
      Tiefer Fall aus dem 40. Stockwerk


      (Kohnen-SPD)
      Natürlich sind die Verluste der SPD noch dramatischer als die der CSU, die immer noch mehr Stimmenprozente einfährt als das sonst SPD- oder Unionlandesverbände schaffen. Die SPD ist in Bayern nicht natürlich klein; sie hat zwei mal den Ministerpräsidenten gestellt und eigentlich wäre sie der geborene Gegenspieler. Aber ihre Funktionäre leben in einer Traumwelt, die mit dem Leben der Wähler nicht mehr viel gemein hat. So erinnert die SPD an jenen Witz, in dem ein Mensch vom 40. Stockwerk in die Tiefe stürzt; beim 20. Stockwerk findet er, es ist noch nichts passiert. In Bayern ist er noch mal 10 Stockwerke tiefer, und immer ist noch nichts passiert. So viel Ignoranz ist ansonsten nicht mehr zu verstehen. Halbierung der Wahlergebnisse – das ist ein Crash. 9,5 Prozent ist eine Katastrophe. Platz 5 in Bayern….jämmerlich. Eine Splitterpartei. Und ein Menetekel für Hessen. Diese Partei kann weg.
      Bleibt noch die FDP: Innerlich zerstritten zwischen einem SPD-nahen Verliererflügel und dem Erfolgsflügel um Albert Duin führt sie eine schwer verständliche, sektenartige Existenz. Sie hat spannende, vielleicht die spannendsten Persönlichkeiten. Aber ihr ist es nie gelungen, eine eigene Rolle zu finden. Aus Berlin kamen keine Impulse für sie; die seltsame Leere, die seit dem Wiedereinzug in den Bundestag festzustellen ist, übertrug sich auf Bayern. Die Frage „wofür?“ konnte nicht beantwortet werden. Sie ist noch einmal reingekommen. Immerhin dafür hat es gereicht.

      Quelle: "Bayernwahlergebnis"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""Dr.Angela"" geschrieben. 15.10.2018

      Angela Merkel schreibt ihren eigenen politischen Nachruf

      Der Bonner Kanzlerbungalow hat bei den selbsternannten Eliten in Deutschland (West) hämische Kommentare verursacht. Natürlich, er wirkte bieder, der Inhalt berechenbar. So ganz anders die „Führerbunker“ und die darin zutage tretenden Bunker-Mentalitäten in Berlin. Hier weiß man nur zu gut, wie Deutschland zugrunde gerichtet werden konnte und kann. Die amtierende. Bundeskanzlerin hat sich durch ihr Verhalten zu bewusst in diese und nicht die bewusst rheinische und damit europäische Tradition gestellt. Das deutsche Volk sollte sich einen Gedanken abschminken: anzunehmen, im Deutschen Bundestag, dem jeweiligen Bundespräsidenten oder dem Bundesverfassungsgericht einen Wahrer der rechtsstaatlichen Ordnung seines Staates sehen zu können.
      Einzig der damalige Ministerpräsident des Freistaates Bayern, Herr Horst Seehofer, war erkenntnistechnisch gesehen auf der Höhe der Zeit. Während andere beim schlimmsten Anschlag auf den deutschen Rechtsstaat feige geschwiegen und die Bundeskanzlerin weder zur Verantwortung noch Rechenschaft gezwungen haben, sprach er das aus, was in Deutschland nachhallen wird: „Unrechtsstaat“. Er muss heute erleben, dass die Berliner Macht-Kamarilla ihn mit Hohn und Spott verfolgt und ihn am liebsten aus dem Amt verjagen möchte.

      Doch kommen wir zu Definition des Schadens seitens der heutigen Bundeskanzlerin zurück. In der eben zitierten Tageszeitung wurde das noch in die Reichweite einer Entschuldigung gerückt. Das ist es schon längst nicht mehr. Es ist angebracht, das Schicksal der politischen Formation, um die es bei CDU/CSU geht, in die Dimension nach der Wiedervereinigung zu rücken. Damals ging es schlicht und ergreifend um die Frage, diejenigen zu verbieten, die die Verantwortung in Ostberlin getragen hatten. Diese Frage wurde einem verantwortlichen Sozialdemokraten gestellt. Derjenige, der die Frage gestellt hatte, hielt sich an die Empfehlung seines Gesprächspartners. Ein Verbot fand nicht statt. Es dürfte für die CDU/CSU höchst fraglich sein, in Anbetracht des von der Bundeskanzlerin angerichteten Schadens eine derartige Bewährungschance als politische Partei eingeräumt zu erhalten. Man wird sich wehmütig an Herrn Seehofer erinnern.
      Quelle: "Merkel-Abgang"
      Bayernwahl: Erlebnisse an einem Wahlsonntag


      Unfassbar, wieviel Leute heute mit dem Auto mit Verbrennungsmotor zum Wahllokal gefahren sind. Haben die alle Grüne gewählt? Vermutlich. Wahllokal? Eine Schule. Da hängt ein interkultureller Kalender aus, ohne bayerische Feste und Sprache. Beim dritten Oktober steht da: Tag der Einheit, Offene Moschee.Und am 20. November der Geburtstag Mohammeds. Auch ein „Willkommen“an der Schule hängt aus, aber weder auf deutsch, noch auf bayerisch. Dafür auf türkisch, albanisch, arabisch usw. So geht Integration. Auch eine Info gegen Kaffeepappbecher darf nicht fehlen. Von der Stadt München. Mit einer Parole die an „Wir hams satt“ errinnert. Weil Schulkinder auch so viel braunen Kaffee trinken. Oder sollen sie ihre Eltern belehren? Dann trennen sich die Wege in der Schule. Einer führt nach links, zwei nach rechts. Und dann nochmal nach rechts oder links in den Raum. Gefühlt vielleicht ein Kreuz mit Haken gegangen. Also nochmal zurückgegangen und zwei Mal hin und her gelaufen, um es durchzustreichen. Dann endlich in den Wahlraum hinein. Ausweiskontrolle? Fehlanzeige. Warum? Keine Antwort. Vermutlich will man keine Leute ausweisen. Dann ein Mensch ohne Wahlbenachrichtung. Macht nix. Darf auch wählen. Wir schauen nur noch nach, ob der Name der angegeben wird, im Wählerverzeichnis steht. Im Zweifel braucht man somit nicht mal eine Wahlbenachrichtigung, sondern nur einen Namen, der zufällig im Wahlgebiet lebt und möglichst nicht noch später selber kommt. Aber selbst wenn, das erste Kreuz zählt. Dann hat halt der Nichtberechtigte für den Berechtigten gewählt, der dumm aus der Wäsche schaut. Ist nicht schlimm, wir brauchen ja auch offene Grenzen ohne Kontrollen. Stifte? Blaue Buntstifte. Mit feuchten Fingern wird dann das Kreuz gleich verschmiert. Dann die Wahlurnen. Aus Pappe und klein. Schlitze ausgeschnitten. Man will stopfen, und plötzlich erschallt es: Name, und Adresse. Also nennt man eine. Alle hören es. EU-Datenschutzgrundverordnung Fehlanzeige. Hauptsache man wählt „pro-europäisch“. Man muss stopfen. Urne wohl schon am Vormittag voll. Alles scheint nicht reinzugehen.Dann nochmal Pappe verbrauchen? Keine Ahnung ob da jemand nachbastelt. Hauptsache nicht wie auf der Krim oder der Ukraine, wo Wahlurnen groß und aus umweltschonenden Glas sind. Dort ist nämlich die Gefahr, daß durch das Glas und die gefalteten Wahlbriefe hindurchgeschaut werden kann. Ist doch klar oder? Dann doch lieber Stopfen bei den Pappurnen nach EU-Norm. Das klappt schon. Die Wahlhelfer*Innen helfen nach. Und das OSZE ist ohnehin auf bunter Seite.
      München-Moosach ging mit 26.2 zu 26.1% an die Grünen. Es waren 78 Stimmen. Schrecklich. Grün gewinnt in Bayern damit 6 Wahlkreise. Der Rest an die CSU.
      FDP nun über 5%. Es fehlen noch München-Land Nord und ein Münchner Wahlbezirk. Dort ist die FDP schon 2013 sehr stark gewesen. 99% sicher im Landtag, die FDP.
      Nun ist die CSU auch in München Moosach leicht vorne. Damit schaut es derzeit danach aus, daß 5 Wahlkreise an die CSU gehen, und 4 an die Grünen (Isarwahlkreise) in der Landeshauptstadt. Gesamtstimmentechnisch hat aber in München die Grünen die Nase vorn, auch weil das konservative Lager mit FW und AFD der CSU viele Stimmen abnahm. Allerdings kann sich Moosach auch wieder drehen. Es sind noch ein paar Stimmbezirke dabei, wo traditionell die Grünen gut abschneiden.
      Grüne gewinnen Direktmandate in München und Würzburg. In München-Moosach bleibt es spannend. Derzeit führen die Grünen noch mit 111 Stimmen, aber der Vorsprung war schon mal viel größer. Unsere Analyse sieht gute Chancen, daß die CSU doch noch knapp vorne bleiben könnte.
      Ohne München liegt die FDP bei 4.9%. In München liegt die FDP derzeit bei 8.7%. Laut unserer Analyse kommen sie damit in den Landtag. Wir verstehen nicht, warum das der BR noch nicht gemerkt hat.
      Der Höhenflug der AFD wäre gestoppt, behauptet der Spiegel. Das ist falsch. Die AFD hat nun auch in einem süddeutschen Bundesland die SPD überholt. Das ist genau das, was auch die Umfragen im Bundestrend sagen. Und die Freien Wähler sind eine typische Landespartei, diese bürgerlichen 11.5 % splitten sich üblicherweise auf die CSU oder deren Pendant AFD.
      Auch die Piratenpartei, die 2013 noch die Parteienfinanzierung erreichte, scheitert klar an der 1%-Hürde. Die Bayernpartei hat mit fast 2% Hürde die Parteienfinanzierung erreicht. Die ÖDP mit 1.7% ebenfalls.
      Die MUT-Partei, eine radikale Grünenabspaltung, die sich für Seenotrettung einsetzt, erhält rund 0.3% und scheitert damit an der 1% Hürde für die Parteienfinanzierung.
      Endstation SPD zum Wahlergebnis:

      Die Radikalisierung der Vereinigten Bunten mit ihren Menschenrechten muss alle Demokraten mit Sorge erfüllen. Zwar wechselten viele SPD-Wähler auch zur AFD und zur CSU, aber die Große Masse der ehemaligen SPD-Wähler ließ sich von Grün einlullen.
      München bleibt Wehrmutstropfen. Grün gewinnt 19%, SPD verliert dort 19%. Und die „Linke“ und „FDP“ konnten etwas gewinnen. Das bedeutet in München leichter Buntrutsch bislang.
      Aktuelle Hochrechnung. SPD verliert 11.1%, Grün gewinnt 9.2%. Die FDP zittert weiter um den Einzug in den Landtag. Die SPD nur noch bei 9.5%. Die Hochrechner korregieren somit die zu hohen Werte für Grün und SPD langsam nach unten. Insgesamt ist somit ein Buntrutsch ausgeblieben. Und die CSU ist stärker, als die Fake-Umfragen mit 32-35% behauptet haben.

      Müssen ist bunt. Oder soll man sagen München? Dort konnte nämlich Rechts wohl nicht zulegen. Die Grünen gewinnen das, was die SPD verliert. Bislang. Aber wir warten noch für validere Daten.
      Bayernpartei bei 2 Prozent fast so stark wie die Linke. 2013 war Bayernpartei noch stärker. Die Linke wurde von BR gefördert, weil sie in die Wahlarenas eingeladen wurde.
      In Deggendorf droht die SPD unter die 5% Hürde zu rutschen. Die Ergebnisse nach der Hälfte der Auszählung. AFD bei 17%, SPD bei 5.5. Grüne bei 12.
      BR behuaptet, daß in den Großstädten die Grünen stärkste Partei bei 27% seien. Die Liveauszählung in Nürnberg sieht die Grünen grad bei um die 15-20%. Die CSU bei ca dem doppelten.
      Erste Trends in den Städten wie Nürnberg zeigen, daß Bunt insgesamt wohl eher nicht zulegen konnte:

      Der befürchtete Buntrutsch ist ausgeblieben. Die SPD verliert mehr, als die Grünen gewinnen. Der Rest Linke/MUT kommt nicht in den Landtag. Auf der anderen Seite legen die eurokritischen Freien Wähler und die AFD zu. Für eine Koalition zwischen CSU und FW reicht es locker.
      Wie wir vermutet haben, Linke nicht im Landtag, vielleicht auch nicht die in Bayern eher linksliberale FDP.
      PROGNOSE: CSU kommt auf 35.5%, SPD 10%, FW 11.5%, Grüne 18.5%, Linke 3.5, FDP 5%, AFD 11%.
      Erste Prognose. Bachmann, Andreas im BR präsentiert die Zahlen. Wahlbeteiligung um knapp 10% gestiegen auf über 70%.
      Noch wenige Sekunden. Wir bringen die Zahlen sofort.
      Jetzt Auszählung beiwohnen. Sonst drohen mehr falsche Ergebnisse.

      Quelle: "Prognose-Wahlergebnis-Bayern"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""Head to Head"" geschrieben. 14.10.2018

      Die Lügen vor dem Krieg - Die Lügen werden immer dreister

      (General Wesley Clark, der ehemalige Oberbefehlshaber der NATOStreitkräfte in Europa)
      Tom Joscelyn, Senior Fellow der Vereinigung für die Verteidigung von Demokratien (FDD) und Chefredakteur des Long War Journal, fabuliert sogar von einem »geheimen Deal« zwischen der Terrorgruppe und Teheran: »Das Abkommen erlaubt es al- Qaida, Personal, Geld und Kommunikationsmittel aus und nach Südasien zu schleusen. Eine ›zentrale Pipeline‹ verbindet die Al- Qaida-Führung in Afghanistan und Pakistan mit den Ablegern im Nahen Osten.« US-Präsident Donald Trump hatte seinen Rückzug aus dem Atomabkommen mit dem Iran unter anderem damit begründet, dass der Iran »terroristische Proxys und Milizen wie al-Qaida« unterstütze. Das Außenministerium hat diese Einschätzung nun in seinem Terrorismusbericht untermauert. »Es geht um Geld, Sicherheit und darum, dass der Feind des einen auch der des anderen ist«, gab eine Quelle aus den US-Sicherheitsdiensten gegenüber Fox News an. »Die beiden verstehen sich nicht, aber al-Qaida braucht das ruhige Hinterland, und die Iraner werden mit einem Anteil an den Erlösen aus Schmuggel und Drogengeldern belohnt. Das geht schon seit Jahren so.«
      Aber es kommt noch doller: Den Erkenntnissen der Untersuchungskommission zu den Anschlägen vom 11. September 2001 zufolge sei die ungewöhnliche Allianz bereits während der 1990er-Jahre im Sudan eingefädelt worden, wo sich damals Bin Laden aufhielt. In weiterer Folge hätten erste Trainingseinheiten für al-Qaida-Terroristen auf iranischem Territorium stattgefunden. Als die Taliban 1996 in Afghanistan die Macht übernahmen, habe der Iran den sunnitischen Extremisten den schnellen und unbürokratischen Grenzübertritt ermöglicht. Nur die 2003 von Präsident George W. Bush befohlene Invasion im Irak habe den Iran veranlasst, al-Qaida-Terroristen im eigenen Land zu inhaftieren, unter Hausarrest zu stellen oder ihnen die Ausreise zu verwehren. Die Frage aus Sicht der amerikanischen Sicherheitsexperten sei seither nicht, ob es eine Beziehung zwischen dem Iran und al-Qaida gebe, sondern wie tief diese jeweils sei.
      Die Fakten werden verschwiegen
      Dass die Realität eine ganz andere ist, wird natürlich verschwiegen. Daher zur Erinnerung ein paar Fakten: In einem Interview im »Head to Head«-Programm des arabischen Nachrichtensenders Al Jazeera sagt der ehemalige Chef des amerikanischen Militärgeheimdienstes (DIA), Michael Flynn: Im Memorandum der DIA von 2012 sei klar nachzulesen, dass die US-Regierung die Bewaffnung der radikalen Dschihadisten der Muslimbrüder, von al-Qaida, der al-Nusra-Front, des IS und weiterer kleinerer Gruppen organisiert und ein Kalifat im Osten Syriens und im Irak unterstütze.

      Demnach wusste die US-Administration schon 2012, dass al-Qaida innerhalb des Aufstands in Syrien die führende Rolle ausübt, und von »westlichen Ländern, den Golfstaaten und der Türkei« dabei unterstützt wird, in Ost-Syrien ein »salafistisches Fürstentum« zu etablieren. Denn das sei »genau das«, was die Fördermächte der Terrorgruppe wollten, um »das syrische Regime« vom Iran und dem Irak »zu isolieren«. Die Entstehung eines sich über Syrien und den Irak erstreckenden »Islamischen Staates« als Folge der Politik der US-Verbündeten wurde einschließlich solcher Details wie der Einnahme Mossuls und Ramadis durch die Terroristen zutreffend vom US-Geheimdienst prognostiziert.
      Buchautor und Nahost-Experte Jürgen Todenhöfer nannte das DIA-Papier damals ein »terroristisches Watergate«. Obwohl sie frühzeitig wussten, »wer wirklich in Syrien kämpft«, erzählten US-Präsident Obama und der Westen »das übliche Märchen« von Freiheit und Demokratie, während sie »gezielt terroristische Organisationen« unterstützten. »Deshalb planen die USA auch nicht, den ›Islamischen Staat‹ völlig auszuschalten. Selbst wenn sie wüssten wie. Sie brauchen den IS noch. Iran würde ihnen sonst zu stark.«
      Am 8. Juli 2015 hatte sogar der damalige US-Präsident Obama es selber zugegeben: »Wir bilden den IS aus,« sagte er während einer Pressekonferenz. Die genaue Aussage lautet: »Deswegen, mit den zusätzlichen Schritten, die ich vergangenen Monat befohlen habe, beschleunigen wir die Ausbildung der IS-Kräfte, einschließlich der Freiwilligen aus den sunnitischen Stämmen in der Anbar-Provinz.« Diese Aussage machte er, ohne sich sofort zu korrigieren.

      Bereits vorher hatte General Wesley Clark, der ehemalige Oberbefehlshaber der NATOStreitkräfte in Europa, in einem CNN-Interview im Februar 2015 gesagt: »Der IS begann, indem unsere Freunde und Alliierten ihn finanzierten … um die Hisbollah zu zerstören … Er ist eine Art Frankenstein.« Clark meint mit »Freunde und Alliierte« der USA im Mittleren Osten: Israel, Saudi Arabien, Katar und die Emirate. Der ehemalige Beamte des US-Außenministeriums, Andrew Doran, schrieb in einem Blogbeitrag für die BBC gar von eindeutigen Beweisen für die Unterstützung des IS durch die USA. Zahlreiche hochrangige Mitglieder sollen über amerikanische Pässe verfügen. Die Islamisten sollen aus dem Kaukasus durch die Hilfe einer georgischen NGO namens »Jvari« zunächst in die Türkei und später nach Syrien gelangt sein. Bei Recherchen kam ans Tageslicht, dass diese NGO seit ihrem Bestehen von den USA finanziert wurde.
      Holger Strohm, der 1971 mit seiner »Bibel der Anti-Atomkraft-Bewegung«, Titel: Friedlich in die Katastrophe, berühmt wurde, zitiert in der Zeitschrift raum&zeit vom Mai/Juni 2015 Schweizer Quellen, die behaupten: »Nach Aussagen ehemaliger CIA-Mitarbeiter ist der IS ein Produkt der US-Geheimdienste – eine von Saudi-Arabien und vom amerikanischen Militär ausgebildete Armee … Neben US-Senator John McCain gestand auch der US-Luftwaffengeneral Thomas McInernay, dass die USA den IS aufgebaut haben.« Die englische Tageszeitung Sunday Express berichtete ebenfalls 2015, britische SAS-Kämpfer hielten sich auch in Saudi-Arabien auf, wo sie gemeinsam mit US-Kämpfern Terroristen für den Kampf gegen Assad ausbildeten – ebenso wie in der Türkei, in Jordanien, Katar und vielleicht Israel.

      Quelle: "Lügev.d.Krieg"
      Nachwahl-Logik: Die Bayernwahl – medial betrachtet

      Es hat sich etwas geändert in Bayern nach der Wahl, und doch ist es gleichgeblieben: Die CSU regiert, mit ein paar Ministern weniger. Wie Medien die Wahl analysieren.

      CSU. Die Partei, die das schöne Bayern erfunden hat“. Das war der provokante Titel des 1989 erschienenen Buches des legendären SZ-Reporters Herbert Riehl-Heyse und der Karikaturisten Erst Maria Lang und Horst Haitzinger. Die CSU hatte damals 55,6 Prozent der Stimmen und es lohnte, Spott und Ironie der massigen Wucht von Franz-Josef Strauß entgegenzusetzen.
      Wer hat Bayern die Demokratie gebracht?
      Heute könnte er lauten: „Die Grünen. Die Partei, die die Demokratie in Bayern erfunden hat.“ Aber gegen die Anmaßung einer 17,5-Prozent-Partei wehrt sich kaum jemand. Die CSU soll gefälligst mit den Grünen koalieren, und damit ein bisserl links in die Staatskanzlei holen, wenn doch schon SPD und Grüne zusammen 10 Prozentpunkte weniger Stimmen haben als die CSU allein. Was zählen schon Wähler, wenn die politischen Redaktionen es anders wollen?
      Und es gehört zu den völlig ironiefreien Besonderheiten der neo-bayerischen Grünen, dass sie vor der Wahl auf die CSU eingedroschen und ihr Demokratie, Europafreundlichkeit und Rechtsstaatlichkeit abgesprochen haben, um weinerlich am Tag nach der Wahl unbedingt den Juniorpartner dabei abgeben zu wollen, wenn die Demokratie in Bayern verhindert, Europa geschreddert und die Natur vergewaltigt wird.
      Ein grundstürzendes Ergebnis?

      Aber das fällt den Nachkommen der süddeutschen Spötter und ihrem karikaturistenfeindlich gewordenen Prantlhausener Zeitung nicht auf. Auch andere Qualitätsmedien haben erstaunliche Erkenntnisse. Angelas Merkels Sprecher in der ZEIT, Bernd Ulrich, jubelte noch in der Wahlnacht Grün zum „grundstürzenden“ Sieger und die Landtagswahl zu einer der wichtigsten in der Geschichte hoch, weil Umweltschutz wichtiger sei als „Flüchtlinge”. Ulrich – wie andere Kommentatoren – hat nur die Kleinigkeit übersehen, dass das bürgerliche Lager aus CSU, Freien Wählern, FDP und auch der AfD dummerweise annähernd eine Zwei-Drittel-Mehrheit erhielt. Es hat sich viel geändert, die CSU ist erneut in einer Koalition, die sie in der vorletzten Legislaturperiode schon mal mit der FDP geschlossen hatte – eine Tatsache, die irgendwie in der aktuellen Berichterstattung nie vorkam, in der suggeriert wurde, Bayern sei immer CSU-allein-regiert gewesen. Dabei war der Sozi Wilhelm Hoegner zwei mal Ministerpräsident und die FDP Koalitionspartner von 2009 bis 2013. Aber das historische Gedächtnis ist kurz und die Wirklichkeit ist der Feind der Träume.

      (Matthias Jung von der Forschungsgruppe Wahlen/ GettyImages)
      Und so darf im ZDF Matthias Jung von der Forschungsgruppe Wahlen darüber bramabarsieren, dass die CSU so viele Wähler an die Grünen verloren habe. Der Wahlforscher kennt halt seine falschen Prognosen, die die CSU um 4 Prozentpunkte unter- und die Grünen um 3 Prozent überschätzt hat; und die müssen nach der Wahl vernebelt werden: Denn die Stadt München hat die wichtigsten Wanderungssalden veröffentlicht:

      (https://www.tichyseinblick.de/wp-content...oeme_LTW_BY.jpg)
      Der „Erzfeind“ AfD hat also gewonnen?
      Danach hat die CSU Wähler an die Freien verloren und an die AfD, aber nicht nennenswert an die Grünen. Trotzdem führt das ZDF einen enttäuschten CSU-Wähler vor, der jetzt Grün wählt. Die gibt es, wie alles auf der bunten Welt. Aber relevante Zahlen sind es nicht – nur die Phantasien der ZDF-Redakteure in Mainz, die sich ihre Welt herbeisehnten, wie es ihnen gefällt.


      (bürgerliche Wahlsieger)
      Und da fehlt natürlich, dass die AfD von der kleinen SPD 12.700 Wähler geholt hat, von der größeren CSU aber nur 15.000: Ist es das, was Bernd Ulrich meint, wenn er schreibt: „Die CSU wurde dafür bestraft, sie hat mit ihrem unsäglichen Sommertheater nicht sich stark gemacht, sondern den Erzfeind: die AfD.“ Immerhin ist die AfD ziemlich grantig, weil sie weit hinter ihren Spitzenergebnissen anderswo zurück liegt. Könnte man das als Erfolg der CSU gutschreiben? Nicht, wenn man von Hamburg aus den bayerischen Kosmos erklärt.
      Es sieht wohl eher so aus, als ob die AfD eben doch die Partei der Arbeiter wird, so weit die Grünen ihr davon überhaupt noch was übrig lassen – denn deren Zugewinn geht zu Lasten der SPD. Diese Wählerwanderung ist echt: Von der SPD zu den Grünen.
      Diese Art von Wahlrechnung wird in ihrer Genialität nur noch von dem schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther überboten, den man sich als den geträumten Schwiegersohn von Angela Merkel vorstellen muss, hätte sie eine Tochter und nicht Annegret Kramp-Karrenbauer: Den Erfolg jenseits der vorherigen Fehlprognosen habe die CSU der Kanzlerin zu verdanken! „Die CSU sollte der CDU dankbar sein, dass wir ihr zu einem besseren Ergebnis verholfen haben“.


      (Chaostruppe-SPD)
      Den Vogel in der allgemeinen Nachwahlverurteilung aber schießt SPD-Nörgel Karl Lauterbach ab: Das schlechte Ergebnis der SPD in Bayern habe die CSU verschuldet, wegen Streit mit Merkel. Also wenn Politik so einfach ist, dann hat es lange gedauert, bis die CDU das Geheimrezept gefunden hat, das da lautet: Wir zanken uns, und die SPD verliert. Merke: Verantwortung liegt immer bei den anderen, nie bei der SPD.
      Aber jetzt kommt die Hessen-Wahl. Schneidet dort der CDU-Bouffier gut ab, hat er das Merkel zu verdanken, so wird geschrieben werden, wetten? Aber was ist schon „gut“ für die CDU? Nach einem CSU-Ergebnis von 37 Prozent würden sie sich buchstäblich die Finger nach dem Kreuzlmachen abschlecken. Schneidet er schlecht ab, war es die CSU. So einfach geht das.

      Quelle: "Nachwahllogik"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""Che Guevara"" geschrieben. 14.10.2018

      Die Vertuschung und Verharmlosung von Verbrechen – eine linksideologische Strategie - Viele verkrachte Studenten

      Heute noch laufen die sogenannten „verkrachten Studenten“ herum, die sich davon leiten ließen und dann erkennen mussten, es reicht nicht.
      Die wurden zu frustrierten Arbeitsverweigerern, weil sich sich „zu schade“ für solide Tätigkeiten waren und zu blöde, die höhere Bildungsleiter zu erklimmen.
      In dieser Gemengelage der Werteauflösungen setzten sich zunächst unmerklich, dann immer fordernder, muslimische Bürger mit ihrer konservativen Religion in das vernachlässigte Nest des Wertgefühls.
      Die Zerstörung ehemals stabiler arabischer und muslimischer Staaten, auch durch linke Strukturen forciert und befürwortet, führte ja dann in großen Teilen zur Zerstörung des Nahen Ostens, der die alle uns bekannte Fluchtbewegung auslöste.
      Jetzt hatten die ideologisch aufgeheizten Werteverachter ihr Ziel fast erreicht und mit allen Mitteln, unterstützt von links abgehobenen Medien, versuchten sie ihre Konzepte durchzuboxen.
      Messerangriffe oder Ehrenmorde relativiert

      Ob Verschleierung in unserer modernen Welt, ob Messerangriffe oder Ehrenmorde, alles wurde relativiert, psychologische verbrämt, mit Humanität getüncht.
      Die schon vor Jahren vorgezüchteten Ansichten eines neuen Systems der linken Logik bei den Jugendlichen zeigte Wirkung, die politischen Verdrehungen der geschichtlichen Entwicklung Deutschlands tat ein Übriges.
      Menschen, denen eine Wertskala noch wichtig erscheint, wurden ausgegrenzt und ihre Bedenken abgewürgt. Namhafte Kritiker und Journalisten, welche folgerichtige Analysen anführten und auf eine gesellschaftliche Katastrophe hinwiesen, sahen sich isoliert und als Nazis beschimpft.
      Diese linke, aus ganz unterschiedlichen Kanälen gesteuerte und mit oft brandgefährlichen Zersetzungsansichten ausgerichtete Struktur befällt aktuell Deutschland und man hat den Eindruck, ein Herumreißen des in den Untergang gesteuerten Schiffes ist nicht mehr möglich.
      Konservative Kräfte waren zu lange untätig – besonders im Bereich der Medien
      Die konservativen Kräfte in unserem Land haben aus Großzügigkeit, auch aus einer gewissen Selbstherrlichkeit heraus, diese Entwicklungen viel zu lange und viel zu souverän zugelassen und nicht erkannt, dass ihnen Stück für Stück durch mediale und auch verlogene Propaganda, durch die alles heute beherrschende linke Struktur, der Werteboden unter den Füßen fortgezogen wurde.
      Heute stehen die Menschen, welche sich nicht nur Gedanken machen, sondern eher ohnmächtig diese Entwicklung betrachten, ausgegrenzt und angefeindet in einer bösartig von Linken gesteuerten Ecke und können immer noch nicht glauben, dass diese Diffamierungen tatsächlich greifen.

      Jahrzehntelange linke Gehirnwäsche hat ganze Arbeit geleistet
      Ich würde sagen, die jahrzehntelange Gehirnwäsche durch linksliberale Manipulation hat ganze Arbeit geleistet. Kinder prangern ihre Eltern an, Freunde zerstreiten sich, Menschen leben in Angst oder ducken sich weg, wenn es um Statements geht. Probleme werden nicht gelöst sondern sogar forciert und als Entwicklung propagiert. Die Kanzlerin hat versagt und versagt auch weiter, weil sie in ihrer sozialistischen Vorprägung, linke Gefahr nie erkannt hat. Dafür war sie damals zu nahe selber am kommunistisch-sozialistischem System aufgewachsen.
      Wer heute hier das Sagen hat, kann man als Beispiel nicht nur in Köln deutlich sichtbar sehen. Und die Linken haben kein Problem damit, für den Islam zu stimmen und Erdogan zur Hölle zu wünschen. Alleine daran sollte man erkennen, welche abstrusen Denkschablonen in deren Köpfe gepresst wurden.


      Quelle: "Verharmlosung von Verbrechen"
      Spanien: Islamischer Staat rekrutiert in Gefängnissen (von Soeren Kern)

      Das Innenministerium beschreibt die Gruppe als eine dschihadistische "Gefängnisfront" ("frente de cárceles"); zu ihren kriminellen Tätigkeiten gehörten das Rekrutieren, Indoktrinieren und Radikalisieren anderer Häftlinge sowie die Planung neuer dschihadistischer Anschläge.
      "Wir wollen uns auf den Dschihad für Allah vorbereiten. Ich habe gute Nachrichten: Ich habe eine neue Gruppe gegründet, wir sind willens, jederzeit für Allah zu sterben. Wir warten darauf, aus dem Gefängnis entlassen zu werden, damit wir mit der Arbeit anfangen können. Wir haben Männer, wir haben Waffen, und wir haben Ziele. Alles, was wir brauchen, ist die Praxis", so Mohamed Achraf, in einem im Gefängnis an einen Mithäftling geschriebenen Brief.
      "Weit entfernt davon, deradikalisiert zu werden, ist die Mehrheit der untersuchten Individuen nicht nur weiterhin aktiv dschihadistischer Militanz zugetan, sondern während der Haftzeit sogar noch radikaler geworden", sagt das spanische Innenministerium.


      (Foto: REUTERS)
      Die spanische Polizei hat ein Dschihadisten-Netzwerk ausgehoben, das in mehr als einem Dutzend spanischen Gefängnissen operierte. Das Netzwerk, das mutmaßlich in Verbindung zum Islamischen Staat steht, wurde von einem der erbittertsten Dschihadisten gegründet und betrieben – offenbar unter den Augen der Gefängnisbehörden.
      Die Existenz dieses Netzwerks wirft nicht nur Fragen über die Effektivität der Sicherheitsvorkehrungen in spanischen Gefängnissen auf, sondern weckt auch Zweifel an den spanischen "Deeradikalisierungs"-Programmen, die darauf zielen, islamische Militante zu "rehabilitieren" um sie am Ende in die Gesellschaft "wiedereinzugliedern".
      Laut einem am 2. Oktober vorgestellten Bericht des spanischen Innenministeriums über die Antiterroroperation bestand der harte Kern der Gruppe aus 27 Dschihadisten in 17 verschiedenen Gefängnissen – das sind mehr als die Hälfte der 30 spanischen Gefängnisse, in denen verurteilte Dschihadisten einsitzen.
      Das Innenministerium beschreibt die Gruppe als eine dschihadistische "Gefängnisfront" ("frente de cárceles"); zu ihren kriminellen Tätigkeiten gehörten das Rekrutieren, Indoktrinieren und Radikalisieren anderer Häftlinge, sowie die Planung neuer dschihadistischer Anschläge.
      Zu den Mitgliedern des Netzwerks zählten nicht nur verurteilte Dschihadisten, sondern auch gewöhnliche Häftlinge, die im Gefängnis radikalisiert worden waren, unter ihnen zahlreiche Spanier, die zum Islam konvertiert sind. Einige der Mitglieder standen kurz vor ihrer Haftentlassung.
      Der Drahtzieher der Gruppe, Mohamed Achraf, ein 44 Jahre alter Marokkaner, dessen richtiger Name Abderramane Tahiri lautet, verbüßte eine 14-jährige Gefängnisstrafe wegen der Planung von LKW-Bomben-Anschlägen auf markante Ziele in Madrid, wie etwa den Obersten Gerichtshof oder den Bahnhof Príncipe Pío.

      Achraf hätte am 14. Oktober 2018 aus der Haft entlassen werden sollen – fast vier Jahre vor dem regulären Ende seiner Haftzeit. Diese hatte er 2008 angetreten und wurde seither regelmäßig von einer Justizvollzugsanstalt in eine andere verlegt – ein übliches Vorgehen, das verhindern soll, dass Islamisten in irgendeiner Haftanstalt Fuß fassen und andere Häftlinge radikalisieren. Im Februar 2018 wurde Achraf in die Strafanstalt Campos del Río überstellt, wo er in Einzelhaft saß.
      Am 1. Oktober durchsuchte die Antiterrorpolizei Achrafs Zelle und entdeckte, dass er ein "diszipliniertes und organisiertes" Netzwerk von Dschihad-Häftlingen geführt hatte, das sich der Aufgabe widmete, andere Insassen zu rekrutieren und zu radikalisieren und zudem neue Pläne für Anschläge auf ausgewählte Ziele entwickelte.
      Laut dem Innenministerium führte das Netzwerk seine Aktivitäten durch physische Interaktion unter Häftlingen desselben Gefängnisses durch; für die Kommunikation mit Häftlingen anderer Haftanstalten bestanden obendrein "Botenbeziehungen". Das Netzwerk entging den Beobachtungsmechanismen, indem es sich für die Kommunikation auf Insassen stützte, die nicht gesondert beobachtet wurden.
      Die Zeitung La Verdad aus Murcia berichtete unter Bezug auf Polizeiquellen, Achraf werde wahrscheinlich wegen neuer terroristischer Vergehen angeklagt und, anstatt vorzeitig freizukommen, in Sicherheitsverwahrung untergebracht.
      Achraf hat in Spanien eine lange Geschichte dschihadistischer Militanz. Während eines früheren Gefängnisaufenthalts, den er zwischen 1999 und 2002 in der Haftanstalt Topas in Salamanca verbrachte, hatte er schon einmal ein ähnliches Dschihadistennetzwerk organisiert – "Märtyrer für Marokko" genannt –, das in mindestens fünf Gefängnissen Spaniens aktiv war. Es bestand aus vier Zellen, die, so die Staatsanwaltschaft, "perfekt ausgeklügelt und miteinander verbunden waren".
      Nach den Bombenanschlägen auf die Madrider Vorortzüge im Jahr 2004, bei denen 193 Menschen getötet und 2.000 weitere verletzt wurden, gingen die spanischen Behörden im ganzen Land gegen islamische Fundamentalisten vor. Eine Antiterroroperation – Operation Nova – führte zur Verhaftung von 36 Dschihadisten, darunter zahlreiche Mitglieder von Achrafs Netzwerk. Die Ermittler fanden Korrespondenzen, die zeigten, dass Achraf einen Bombenanschlag auf die Audiencia Nacional plante, den Gerichtshof, der mit den Ermittlungen über die Zuganschläge befasst war.
      Zudem entdeckten die Ermittler Korrespondenz zwischen Achraf und anderen Dschihadisten, darunter einen Brief, in dem es hieß: "Muslime haben heute zwei Orte, zu denen sie gehen können: Gefängnis oder Dschihad." In einem anderen Brief schreibt Achraf:

      "Wir wollen uns auf den Dschihad für Allah vorbereiten. Ich habe gute Nachrichten: Ich habe eine neue Gruppe gegründet, wir sind willens, jederzeit für Allah zu sterben. Wir warten darauf, aus dem Gefängnis entlassen zu werden, damit wir mit der Arbeit anfangen können. Wir haben Männer, wir haben Waffen, und wir haben Ziele. Alles, was wir brauchen, ist die Praxis."
      Im April 2005 wurde Achraf von der Schweiz an Spanien ausgeliefert; in die Schweiz war er nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis geflohen und hatte dort vergeblich Asyl beantragt und sich dabei als Palästinenser ausgegeben.
      Im Februar 2008 wurde Achraf wegen des "Bewerbens und Leitens einer terroristischen Vereinigung" zu 14 Jahren Gefängnis verurteilt. Während des Prozesses erfuhr das Gericht, wie Achraf, der sich selbst "Emir" nannte, eine provisorische Moschee in einem Gefängnisgymnasium dazu genutzt hatte, andere Insassen in der vom Islamischen Staat vertretenen dschihadistischen Ideologie des radikalen Salafismus-Takfirismus zu indoktrinieren.
      Angesichts von Achrafs Biografie des Salafi-Dschihadismus und seinen früheren, während des ersten Gefängnisaufenthalts unternommenen Versuchen, Mithäftlinge zu missionieren und zu indoktrinieren, bleibt unklar, warum die spanischen Behörden ihm erlaubten, während seiner zweiten Haftzeit im Gefängnis ein weiteres, noch größeres Dschihad-Netzwerk aufzubauen.
      Wie die Zeitung La Verdad berichtete, war Achrafs Netzwerk "sehr organisiert ... und hatte bereits bestimmte Ziele ins Auge gefasst" sowie "einige Gefängnisbeamte, auch hochrangige, bedroht". Die Gruppe hatte "eine eigene Symbolik und ein Motto", "war perfekt strukturiert, mit präzisen Befehlen, was auf den Gefängnishöfen zu tun war, und auch, was die Trainingsmethoden betrifft".
      Achrafs Netzwerk könnte bloß die Spitze des Eisbergs sein. Eine neuere Analyse von Daten aus den Haftanstalten, die die Onlinepublikation El Independiente vorgenommen hat, kommt zu dem Ergebnis, dass derzeit mehr als 150 Insassen in 28 verschiedenen spanischen Gefängnissen Haftstrafen wegen Verbrechen verbüßen, die mit Dschihad zu tun haben.
      Fast die Hälfte (72) der wegen dschihadistischer Aktivitäten Verurteilten sind Marokkaner, gefolgt von Spaniern (57). Andere der Strafgefangenen kommen aus Algerien, Argentinien, Bangladesch, Belgien, Brasilien, Bulgarien, Dänemark, Ägypten, Frankreich, Mexiko, den Niederlanden, Pakistan, Portugal, Saudi-Arabien und der Türkei.

      Die häufigste Straftat, deretwegen Häftlinge, die wegen dschihadbezogener Aktivitäten verurteilt wurden, ist Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, gefolgt von Rekrutierung, Indoktrination und Training für Terrorismus sowie Unterstützung bewaffneter Gruppen.
      Darüber hinaus stehen 120 weitere Häftlinge unter Beobachtung, die wegen Verbrechen verurteilt sind, die nichts mit Dschihad zu tun haben; sie werden auf Anzeichen von "islamistischem Fanatismus" hin beobachtet, so die Tageszeitung El País unter Berufung auf Quellen im Innenministerium.
      Achrafs Netzwerk wirft ein Schlaglicht auf die Effektivität – bzw. den Mangel daran – des spanischen Deradikalisierungsprogramms für dschihadistische Häftlinge. Gemäß dem von der spanischen Verfassung garantierten Menschenrechtsschutz können solche Programme nur auf freiwilliger Basis durchgeführt werden.
      Von den rund 270 Häftlingen, die wegen dschihadistischer Tendenzen beobachtet werden, nehmen nach Angaben der spanischen Nachrichtenagentur EFE nur 20 an den Deradikalisierungsprogrammen teil. Das Innenministerium gibt zu:
      "Weit entfernt davon, deradikalisiert zu werden, ist die Mehrheit der untersuchten Individuen nicht nur weiterhin aktiv dschihadistischer Militanz zugetan, sondern während der Haftzeit sogar noch radikaler geworden."

      Quelle: [URL=https://de.gatestoneinstitute.org/13125/spanien-gefaengnis-islamischer-staat]"Dschihadisten-Spanien"[/URL]

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""Ludergeruch"" geschrieben. 13.10.2018

      Ein grüner Ministerpräsident in Bayern? Warum AfD und Grüne wachsen

      Ein Ministerpräsident der Grünen in Bayern? Durchaus möglich. Die Parteienlandschaft richtet sich neu aus: Nicht mehr um den Konflikt zwischen der Union als konservativer Partei und den Sozialdemokraten geht es, sondern um die Frage: Wie viel Nationalstaat brauchen wir im Zeitalter von Globalisierung und Europäisierung?
      Jedenfalls wird es am Abend in Bayern mehrere Erdbeben geben, erwartet der bayerische FDP-Politiker Albert Duin mit Blick auf die zwei großen Parteien, die bislang nicht nur in Bayern die Geschicke bestimmten:
      „Die SPD versinkt mit 12% in der Vertiefung und ihr Nimbus als Volkspartei ist im Arsch. Die ehemalige Partei des sogenannten kleinen Mannes wird mittlerweile, speziell in Berlin, von Akademikern der Richtung Politik- und Sozialwissenschaft geführt, die die Bedürfnisse ihres Klientel nicht mal mehr vom Hörensagen kennen und im ganzen Leben noch nie einen Tag in der freien Wirtschaft gebuckelt haben. Aber sie werden die 12% als Erfolg feiern weil das 1% besser ist als man vorausgesagt hat.
      Die CSU hat sich sicher in den Wochen vor der Wahl schon auf ein Ergebnis von 35% eingestellt und intern abgesprochen, wie es weiter gehen soll. Seehofer muss gehen, Söder wird sich innerparteilich mit Ilse Aigner auseinandersetzen müssen. Der Absturz der CSU ist einzig dem Egomanismus der Herren Seehofer, Söder, Dobrindt und Scheuer zu verdanken.“

      Der Ludergeruch der Saalschlachten

      Noch ist es nicht so weit. Möglicherweise kehren aus Angst vor dieser Vision auch manche Wähler zur CSU zurück. Darüber können Wetten abgeschlossen werden. Aber offensichtlich hat die Einwanderungsfrage Deutschland tief gespalten und die Parteienlandschaft durcheinander geworfen – zurück auf Start, und zurückgeworfen auf sich selbst. Denn es darf in der neuen Politik nicht sein, was nicht sein darf. Die Spitzenkandidatin der bayerischen SPD, Natascha Kohnen, könnte gut in die Geschichte eingehen als die größte jemals lebende Wirklichkeitsverdrängerin: Für sie und ihre SPD gibt es kein Einwanderungsthema. Vielmehr sei jetzt die Zeit, die Themen nach vorne zu bringen, die die Menschen wirklich beträfen: Arbeit, Familienunterstützung, bezahlbares Wohnen. Selbst die annähernde Halbierung der Umfragewerte ignoriert Kohnen: Mehr Lebensferne ist kaum vorstellbar
      Das große Beschweigen
      Es ist die Hochform dessen, was der Politologe Werner Patzelt als Versuch benennt, Probleme durch „beschreiben“ zum Verschwinden zu bringen. Es klappt bloß nicht ganz so gut. Denn es geht nicht nur um Migration – es geht auch um Themen wie Einbindung in die EU, Globalisierung und Auflösung der Nationalstaaten. In der Auseinandersetzung darüber sieht Patzelt ein neues Parteiensystem entstehen. Und dabei drohen Union wie SPD zu verschwinden, weil sie keine Antworten auf die Fragen ihrer Wähler finden.
      Nachdem im 19. Jahrhundert die Liberalen gegen die klerikal-monarchistischen Konservativen antraten und im 20. Jahrhundert die Parteien der entstehenden Arbeiterklasse gegen das Bürgertum, sei nun ein neuer Großkonflikt entstanden, „quer über Europa, und schichtet die Parteiensysteme um: Was soll die Rolle von Nationalstaaten samt ihren Kulturen, Grenzen und Bevölkerungsdynamiken im 21. Jahrhundert sein – unter dem Druck europäischer Unterjüngung und großem Migrationsverlangen in Ländern mit sehr jugendlicher Bevölkerung und schlechten Lebensaussichten?“ Was bleibt vom Nationalstaat, der sich vom aggressiven Konstrukt zu einem Bewahrer der Lebensstile und Lebensmöglichkeiten breiter Bevölkerungsschichten gemausert hat? Politik wird längst nicht mehr von diesen Gruppen und für diese Gruppen gemacht, sondern von einer neuen Kaste von Globalpolitikern. Sehr schnell ist, wer dazugehört, von den Widrigkeiten des Lebensunterhalts befreit und kann als NGO-Vertreter, Parlamentarier oder sonst wie Delegierter durch die Welt jetten. Globale Katastrophen und letzte Winkel der Erde werden zu polittouristischen Ereignissen für eine neue globale Elite, die sich berufen fühlt, all diese Themen ständig zu behandeln. Denn um so größer ein Problem, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dafür haftbar gemacht zu werden oder verantwortlich zu sein. So trennt sich die Bevölkerung in solche, die sich von der Globalisierung bedroht fühlen und zuschauen müssen, wie ihre unmittelbaren Lebensumstände in Stadt, Dorf und Schule sich rapide verändern – und dem Jet-Set der Globalisierungsverhandler, die genau daraus ihren Unterhalt beziehen.
      Der Konflikt klafft vielfach aus; führte in den USA zum Triumph Trumps, in Großbritannien zum Brexit, in Italien zum triumphalen Sieg randständiger Parteien über das alte Establishment.

      Der große Profiteur der gern beschwiegenen Dynamik in Deutschland ist die AfD. Mit 13,5 Prozent im Bundestag und bald in allen Landtagen vertreten, kämpft sie gegen wilde Zuwanderung und den Kontrollverzicht des sich selbst aufgebenden Nationalstaats. Sie will das Gewohnte, die ererbte und erarbeitete Kultur schützen, das gut eingerichtete Puppenhaus Bundesrepublik und seinen hoch entwickelten Lebensstil bewahren – die klassische Rolle der Konservativen.
      Das macht sie zum erbitterten Gegner der CDU, deren pragmatischer Konservatismus Deutschland immer wieder vorangetrieben, aber unter Merkel den Kontakt mit den Wählern verloren hat: In vielen Fragen steht die AfD dort, wo die CDU vor Merkels „Modernisierung“ stand. Heute ist kaum noch vorstellbar, was für rechte Recken vom sogenannten „Stahlhelm-Flügel“ um Alfred Dregger in der Kohl-Union eine führende Rolle spielten.
      Kohls Ansichten wären heute undenkbar: Der Kanzler wollte in den 80er-Jahren die Zahl der hier lebenden Türken halbieren. Von Remigrationsplänen solchen Ausmaßes ist aus der AfD nichts bekannt. Die CDU stand damals nicht nur für eine restriktive Immigrationspolitik, sondern auch für Atomkraft, Wehrpflicht, Verweigerung der Homo-Ehe und das klassische Familienbild von Vater, Mutter, Kindern. Davon ist nichts mehr übrig. Der Linksruck hat viele Wähler heimatlos zurückgelassen und früher führende CDU-Politiker wie den AfD-Vorsitzenden Alexander Gauland zuerst in die Resignation und dann zum Gegenangriff geführt.
      Wie viel Nation braucht das Land?

      Aber es wäre falsch, die AfD nur als Klub alter weißer Männer zu zeichnen, die abgehängte Kleinbürger hinter sich versammeln. Denn diese Bewegung ist nicht auf Deutschland beschränkt: Wieder ist Deutschland eher die verspätete Nation. In den USA mit Trump, in Großbritannien mit dem Brexit-Votum, in Italien mit den Erfolgen der jetzigen Regierungskoalitionen, in Osteuropa mit betont nationalen Führern und selbst in den sozialdemokratischen Herzkammern wie Dänemark und Schweden: Die klassischen Parteien mit etwas links von der Mitte oder wahlweise rechtsgestricken Varianten haben ausgedient.
      Am ärgsten trifft es die SPD. Auf Bundesebene ist sie längst keine Volkspartei mehr und kämpft mit AfD und Grünen um Rang 2 im Parteiensystem. In Süddeutschland und den neuen Bundesländern ist sie nur noch Splitterpartei mit dem beengten Kragen der FDP, in Thüringen gar bloß noch auf Platz 4 hinter Union, AfD und Linken. Ihr Problem ist kaum zu lösen: Der Sozialstaat, an dessen Auspolsterung sie seit Bismarck direkt oder indirekt maßgeblich beteiligt war, ist nun mal an nationale Grenzen gebunden.
      Wer dagegen die Grenzen öffnet und neue Billigarbeitskräfte ins Land holt, drückt die Löhne: Knappheit bestimmt den Preis. Während die Arbeitskräfte demografisch bedingt weniger und wertvoller werden, eigentlich eine Traumkonstellation für die Arbeitnehmer, bekämpft die SPD genau diesen Effekt der „demographischen Dividende“. Mindestlöhne sind da nur ein Almosen. Das spürt ihre klassische Klientel in aller Schärfe, weil ihre Löhne mager bleiben, Steuern und Sozialbeiträge steigen, Mieten explodieren und die Schulen implodieren: Da fühlt man sich schnell verraten von den Sozialdemokraten, die das Volksheim nicht mehr luxuriöser ausstaffieren wollen, sondern mit neuer Konkurrenz überbelegen – vom Keller bis zum Dachboden. Natascha Kohnen mag bezahlbaren Wohnraum fordern – aber sie belegt ihn schneller mit Migranten, als realistischerweise gebaut werden kann.
      Nicht mehr Schutzmacht der Kleinen

      Während die SPD als Schutzmacht der kleinen Leute sich von diesen abgewandt hat und folgerichtig vor sich hin zerbröselt, steigen die Grünen auf und sind dabei zum eigentlichen Gegenspieler der AfD geworden. Selbst in Bayern, wo sie außer mit dem früheren Bürgermeister von Waging, Sepp Daxenberger, bislang noch kaum ein Amt erringen konnten, rangeln sie mit der AfD um Platz 2.
      Im neuen Großkonflikt besetzen sie in sich stimmige Positionen: für weltweite Freizügigkeit, für die Überwindung von Grenzen, für den Verzicht auf die Idee nationaler Kulturen. Was anderen Parteien vor Rotzigkeit den Atem raubt, für die Grünen ist der neue Parteichef Habeck gerade richtig: „Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland nichts anzufangen und weiß es bis heute nicht.“ Die Grünen haben den Nationalstaat konsequent überwunden – außer bei der Gestaltung des eigenen Einkommens. Das darf der Staat schon sichern, er ist ja der Garant ihres Einkommens und insoweit sind sie befreit von Not und Sorge. Für sie zählt nur die Not der Welt; ihre Wähler müssen nur davon überzeugt werden, dass sie es sind, die die Kosten zu tragen haben – oder besser gesagt: Die sie teilen müssen. Denn Gerechtigkeit, die andere schultern, ist die neue Währung der Globalisten.
      Brutaler kann man die neue Politikformel nicht auf den Punkt bringen: die Welt, das Klima, die Menschen in Afrika. Das ist es, was zählt, für eine Partei, die schwerpunktmäßig vom öffentlichen Dienst gewählt wird, den vielen Halbstaatlichen in den NGOs und den schicken Symbolanalytikern der modernen Welt, die sich in Berlin genau so wohlfühlen wie in Boston oder Bangladesh, das sie allerdings allenfalls aus der Perspektive von Slumbesuchern, nicht Slumbewohnern kennen.
      Die kommenden Landtagswahlen werden damit zu Schicksalswahlen für das Parteiensystem: In Bayern wird am 14. Oktober die CSU ihre absolute Mehrheit verlieren – und muss sich in fragwürdige Koalitionen retten. Zur Verfügung stehen FDP, Freie Wähler und eine geschrumpfte SPD. Um die gegensätzlichen Positionen auszugleichen, werden in solchen Bündnissen immer mehr Handlungsfelder ausgeklammert. Politik wird zum Nichthandeln, so wie in Hessen, wo eine schwarz-grüne Koalition in gut gelaunter Agonie vor sich hin dümpelt – und zwei Wochen nach der Bayern-Wahl ebenfalls ihre Mehrheit verlieren wird.

      Im September 2019 wählen dann die Sachsen; da liegt die AfD knapp hinter der CDU und hat das Potenzial, den nächsten Ministerpräsidenten zu stellen. In Thüringen hat es der regierende Ministerpräsident der Linken, Bodo Ramelow, geschafft, seine Partei auf Platz 3 zu schrumpfen. Immer schwieriger wird es für die Union, die AfD auszugrenzen, und immer gefährlicher, wenn sie sich in Koalitionen mit den Grünen zu retten versucht, und immer trister für die SPD, die nicht mehr weiß, wozu sie noch gut ist. Acht Wochen vor der Bayern-Wahl waren elf Prozent der Wähler „fest entschlossen“, die AfD zu wählen, insgesamt 14 Prozent hätten sie gewählt, wenn damals schon Wahltag gewesen wäre. Setzt sich die Sicht durch, dass in Chemnitz der Mord von Ausländern an einem Deutschen der Hauptskandal war, dann kann die AfD bei 20 Prozent landen.
      Ähnlich stark sind die Grünen. Entscheidend sind die letzten Tage. Stimmungen entscheiden, Gerüchte und die Verschwörungstheorien, die in den jeweiligen Lagern kursieren. Die Grünen setzen auf einen Fernsehwahlkampf; kaum eine Talkshow, in der sie nicht eingeladen sind. Weitestgehend ausgesperrt bleibt die AfD – die sich aber längst ihre eigene, alternative Medienwelt geschaffen hat und gut vom Ruf der Verfolgten lebt und vom rapiden Vertrauensverlust in die klassischen Medien.
      Die große Gefahr ist, so Meinungsforscher Binkert, „dass selbst wahre Geschichten nicht mehr geglaubt werden“. Merkels Deutschland zerfällt in abgegrenzte Filterblasen – was war eigentlich wirklich los in Chemnitz?

      Quelle: "Bayernwahl"
      Auf Wiedersehen! Wolfgang Schäuble gibt Angela Merkel zum Abschuss frei

      Die „Schlinge“ um Angela Merkel zieht sich weiter zu. Nach dem „Aufstand“ in der Fraktion hat ihr einst treuer Vasall, Wolfgang Schäuble, die Kanzlerin in einer nie dagewesenen Deutlichkeit zum Abschuss freigegeben. Es sind Töne des Bundestagspräsidenten, die die Autorität untergraben und die von der Basis als „Halali“ wahrgenommen werden dürften. Schäuble hält einen Rückzug Merkels nach den bevorstehenden Landtagswahlen nicht mehr für ausgeschlossen. Diese würden „größere Veränderungen“ auslösen. Muttis Machtverlust scheint nicht mehr aufzuhalten.
      Denn der 76-Jährige meint über die Kanzlerin: „Sie ist nicht mehr so unbestritten, wie sie über drei Legislaturperioden gewesen ist.“ Schäuble wird diese Erkenntnis nicht exklusiv haben, aber wenn der große alte Mann der Partei eine solche Schwäche der Vorsitzenden diagnostiziert, wird die gemein als Signal verstanden, die Schwäche auszunutzen.
      Schäuble sagte zwar auch, Merkel habe „weiterhin hohe Zustimmungswerte, um die sie andere europäische Regierungschefs beneiden“ würden. Aber solche Sätze im „Interview der Woche“ des SWR erscheinen als diplomatische Höflichkeitsfloskeln, die die eigentliche Botschaft lediglich umrahmen sollen: Merkels Zeit geht zu Ende – und zwar sehr schnell. Schon nach der Hessenwahl in zwei Wochen könnte es laut Schäuble soweit sein.
      In diese Rubrik gehört auch Schäubles Aussage, dass er eine Wiederwahl Merkels als CDU-Vorsitzende auf dem Parteitag im Dezember „für wahrscheinlich“ halte. Interessant: Bisher galt immer neue Inthronisierung der Kanzlerin als reine Formsache – wenn jetzt von „wahrscheinlich“ die Rede ist, kommt das einer Revolution gleich. Vor allem weil Schäuble gleichzeitig einen Rückzug Merkels nicht ausschließen will. Er verwies auf die bevorstehenden Landtagswahlen, die „größere Veränderungen“ auslösen könnten.
      Durch die lange Regierungszeit erkennt Schäuble auch „Ermüdungseffekte“ in Deutschland. Die Union habe unter Merkel „im internationalen Vergleich außergewöhnlich lange und erfolgreich unser Land regiert“, sagte der CDU-Politiker der italienischen „Repubblica“. „Aber in menschlichen Systemen hat immer alles seine Zeit. Irgendwann treten dann gewisse Ermüdungseffekte ein.“ Das bedeute zwar nicht, dass die Ära Merkel zu Ende gehen müsse, betonte Schäuble. Um dann ein „Aber“ hinterherzuschieben: Die lange Regierungszeit erkläre aber gewisse Schwierigkeiten.
      Merkel will dagegen von alldem weiterhin nichts wissen. Erst kürzlich hatte sie deutlich gemacht, dass sie „nicht amtsmüde“ sei. Sie werde im Dezember erneut für den CDU-Vorsitz kandidieren und auch mindestens die volle Legislaturperiode regieren. Eine erneute Kanzlerkandidatur hatte sie sich auch offen gehalten.

      Das Ergebnis der Bayern-Wahl werde den Prozess der innerparteilichen Diskussionen beschleunigen. Er spricht von zu erwartenden „Erschütterungen“. CSU und SPD werden allen Umfragen nach erdrutschartig verlieren. Offenbar würden die Parteien versuchen, das Desaster zunächst zu ignorieren, denn 14 Tage später stehen die Hessen-Wahlen an. „Danach wird es dann vermutlich auch Diskussionen geben“, prognostizierte er. Schäuble nimmt eine „düstere Stimmung in Teilen der Bevölkerung“ wahr – und das „obwohl es uns gegenwärtig so gut geht wie nie zuvor“. Ein absolutes Alarmzeichen.
      Merkel ist von all dem irritiert und meinte zu möglichen Auswirkungen nach der Bayern-Wahl. „Zu Sonntag kann ich nur sagen, dass ich mir natürlich ein gutes Ergebnis für die CSU wünsche.“ Auch der nächste Satz war eine typische Kanzlerin-Plattitüde: „Ich weiß, dass wir in nicht ganz einfachen Zeiten leben. Und ansonsten warte ich auf das Ergebnis.“
      (WS)
      Quelle: "Schäuble gg. Merkel"

    • meineHeimat hat den Blog Eintrag "Verfassung" kommentiert 13.10.2018

      Hitlers Revolution – Richard Tedor
      Alle Fußnoten und zugehörige Links auf der Seite: https://www.lupocattivoblog.com/2018/10/...hitler-schulen/
      [263] Der Schulungsbrief 1/1937, S. 6-7.
      [264] Der Schulungsbrief 1/1937, S. 7.
      [265] Der Schulungsbrief 5/1937, S. 188-189.
      [266] Klüver, Vom Klassenkampf zur Volksgemeinschaft, S. 33.
      [267] Ebenda, S. 90.
      [268] Ebenda, S. 95.
      [269] Ley, Robert, Wir alle helfen dem Führer, S. 139.
      [270] Klüver, Max, Die Adolf -Hitler-Schulen, S. 32.
      [271] AHS Weimar-Thüringen, Arbeitsbericht und Elternbriefe 1940-1941 , S. 11.
      [272] Klüver, Max, Die Adolf-Hitler-Schulen, S. 132.
      [273] Ebenda, S. 33.
      [274] Ebenda, S. 159, 181, 82.
      [275] Jörns, Emil und Julius Schwab, Rassenhygienische Fibel.
      [276] Klüver, Max, Die Adolf-Hitler-Schulen, S. 152.
      [277] Ebenda, S. 196.
      [278] Ebenda, S. 104.
      [279] Ebenda, S. 146.
      [280] Ebenda, S. 185.
      [281] Ebenda, S. 184.

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""Verfassung"" geschrieben. 13.10.2018

      Der Umweg über das Privatrecht

      Nun schickt mir ein Leser den Link auf diese Handreichung der Amadeu-Antonio-Stiftung: Handlungsempfehlungen zum Umgang mit der AfD, das sich – steht zwar nicht so explizit vorne drauf, aber hat Kapitel wie „Interventions- und Handlungsstrategien in der pädagogischen Arbeit” – an Lehrer und Journalisten richtet.
      Heißt: Das Bundesjustiz- und Bundesfamilienministerium (denn die finanzieren die AAS) gibt Journalisten und Lehrern offizielle Handlungsanweisungen zur Bekämpfung einer oppositionellen Partei.
      Es geht um eine Art Guerilla-Wahlkampf, und der wird – ASS, Lehrer und so weiter – wieder mal veruntreuend, geldwaschend und illegal parteifinanzierend – aus öffentlichen Geldern finanziert. Genau das, was ich auch schon bei den Gender-Studies und der Pseudoprofessorin Baer vorgefunden habe.
      Man schützt Vereine, Stiftungen, Universitäten vor, alles, was zu kriegen ist, pumpt auf der einen Seite über die Ministerien Steuergeld rein, besetzt sie innen mit den eigenen Leuten, und verwendet dass dann als Propaganda- und Wahlkampfmaschine.
      Immer das gleiche Prinzip.

      Quelle:"Privat-Verfassungsrecht"
      Hitlers Revolution: Die Adolf-Hitler- Schulen (von Richard Tedor/ p.b. Maria Lourdes)
      Der Nationalsozialismus war kein spontanes Phänomen, das Deutschland jäh aus seiner evolutionären Bahn warf und auf Abwege führte. Er war eine Bewegung, die fest in den Traditionen und dem Erbe des deutschen Volkes sowie in seinen fundamentalen Lebensbedürfnissen verankert war.
      Adolf Hitler verlieh gewissen Ideen, die damals von vielen seiner Landsleute vertreten und als festen Bestandteil ihres nationalen Charakters betrachtet wurden, greifbaren politischen Ausdruck. Obwohl die Unterstützung, die seine “oppositionelle” Partei im Volk genoss, im Wesentlichen eine Reaktion auf das allgemeine wirtschaftliche Elend darstellte, war Hitlers Machtübernahme nichtsdestoweniger eine logische Folge der Entwicklung Deutschlands.


      Ideologie, Sozialprogramme, Außenpolitik - Das neue Deutschland - Die Adolf-Hitler- Schulen
      Für Hitler legte eine richtige Erziehung der Jugend die Grundlage dafür, dass der Aufstieg Deutschlands auch nach seinem Tod weitergehen würde. 1937 schrieb Otto Heidler im Schulungsbrief, die Schulen müssten nun Kinder und Jugendliche fordern, für die “nicht sozial-gesellschaftliche, bildungsmäßige, intellektuelle Wertungen im Vordergrund stehen, ja überhaupt in Betracht kommen, sondern Charakterwerte”.
      Vom Standpunkt der NSDAP aus waren die Universitätsabsolventen großenteils unfähig, in Deutschland Führungspositionen einzunehmen; dies waren Menschen, die, während die Partei um die Macht kämpfte, aus selbstsüchtigen Motiven Wissenschaft betrieben und dabei nur ihre Karriere im Auge gehabt hatten. Sie waren, um es mit Heidler zu sagen,

      “unkämpferische, egoistische Elemente, die, während ein Kampf um Sein oder Nichtsein durch ein ganzes Volk gegangen war, ihrer privaten ‘Bildung’ gelebt hatten”.
      Die NSDAP lehnte ein System ab, das Menschen, die ihre persönlichen Ambitionen um des Wohls ihrer Heimat willen hintanstellten und dabei oft ihr Leben aufs Spiel setzten, nicht in Führungspositionen aufrücken ließ. Vor 1933 hatten viele Universitäten SA-Männern, HJ-Führern und NSDAP-Mitglieder, von denen manche Veteranen des Ersten Weltkriegs waren, die Lehrbefugnis bzw. den Zugang zum Studium verwehrt.
      “Während sie alle sich für die Bewegung einsetzten, saßen die anderen in ihren Seminaren und Instituten, widmeten sich ihrem Fach und Berufe und lernten. Sie waren, vom Standpunkt einer anderen Moral die eigentlich ‘Tüchtigen’ . . . Sie wollen uns heute mit ihrem ‘Können’ imponieren, und wir halten ihnen entgegen: Euch fehlt die Voraussetzung jedes Könnens, der Charakter.”
      Hitler selbst schrieb:
      “Unerträglich ist der Gedanke, dass alljährlich Hunderttausende vollständig talentloser Menschen einer höheren Ausbildung gewürdigt werden, während Hunderttausende von großer Begabung ohne jede höhere Ausbildung bleiben. Der Verlust, den die Nation dadurch erleidet, ist nicht abzusehen. ”
      Nach Ansicht des Führers war es mitnichten Aufgabe des Staates,
      “einer bestehenden Gesellschaftsklasse den maßgebenden Einfluß zu wahren, sondern es ist die Aufgabe, aus der Summe aller Volksgenossen die fähigsten Köpfe herauszuholen und in Amt und Würden zu bringen.”

      Die Vereinigten Staaten, meinte Hitler, seien auf dem Gebiet der Wissenschaft und der Technologie so erfolgreich,
      “weil dort wesentlich mehr Talente aus den untersten Schichten die Möglichkeit einer höheren Ausbildung finden, als dies in Europa der Fall ist”.

      Dem nationalsozialistischen Konzept zufolge bestand eine primäre Aufgabe der Erziehung darin, jeden jungen Menschen in einem Beruf auszubilden. Die Schicht der ungelernten Arbeiter sollte verschwinden, weil Jugendliche, die kein Handwerk beherrschten und keinen Beruf hatten, zur Charakterlosigkeit neigten.
      Ab 1934 führte die DAF alljährlich einen “Reichsberufswettkampf’ durch. Eine halbe Million Jungen und Mädchen, von denen 80% bloß eine rudimentäre Schulausbildung besaßen, zeigten ihre Fertigkeiten in verschiedenen Berufen. Die Besten von ihnen erhielten Stipendien, die ihnen eine Fortbildung ermöglichten. In Berlin fand eine Preisverleihung statt, bei denen sich die Sieger stolz mit Ley und Hitler ablichten ließen.
      Schacht, der sich gegen die Bereitstellung staatlicher Mittel für die Förderung der Unterschicht wandte, lehnte Hitlers Einladung zur Teilnahme an der Feierlichkeit demonstrativ ab. Lokale und regionale Wettbewerbe brachten weitere Sieger hervor und sorgten dafür, dass das Programm immer populärer wurde. Die Zahl der Kinder, die an diesen Wettkämpfen teilnahmen, wuchs von Jahr zu Jahr. Anno 1938 beteiligten sich 949.120 Mädchen und 1.537.373 Knaben daran. Der DAF gewährte in jenem Jahr Stipendien in Gesamthöhe von 527.000 Reichsmark.
      Um die beruflichen Fertigkeiten der jungen Generation weiter zu entwickeln, gründete die Regierung 1934 die sogenannten Langemarck- Schulen, an denen Jugendliche aus der Arbeiter- und Bauernschaft ausgebildet wurden. Anfangs fehlte es diesen Schulen an qualifizierten Lehrern. Nichtsdestoweniger stellten sie einen weiteren Schritt zur Verwirklichung von Hitlers ehrgeizigem Plan dar,
      “dass wir in diesem Reich jedem einzelnen fähigen Kopf – er kann kommen, woher er will – den Weg zu allerhöchsten Stellen ebnen, wenn er nur fähig, tatkräftig und entschlossen ist”.

      Schon Jahre vor seiner Machterübernahme hatte sich Hitler für die Schaffung eines Führungskaders ausgesprochen, dem die Gestaltung der Zukunft Deutschlands obliegen solle. Die vorbehaltlose Hingabe an die Nation war für ihn nicht minder wichtig als die Fähigkeit, zu kommandieren. Er wollte vermeiden, dass sich unter denjenigen, die zu den künftigen Führern der Nation aus gebildet wurden, Hochmut und Dünkel breitmachten.
      Die Aufgabe, ein Programm für die Auswahl und Schulung der Kandidaten zu erarbeiten, fiel Ley zu. Er regte zunächst an, in mehreren deutschen Städten Internate mit einem dreijährigen Lehrgang zu gründen. Nach Schulabschluss würden Absolventen, welche über die gewünschten Eigenschaften verfügten, in regionalen Internaten eine dreijährige Fortbildung erhalten. Anschließend würden “die Fähigsten und rassisch Besten und körperlich Gesündesten” zum Studium an den prestigeträchtigen NSDAP-Ordensburgen zugelassen werden.
      Im Oktober 1936 unterzeichnete Ley mit Dr. Bernhard Rust, dem Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Bildung, eine Vereinbarung, welche die Partei dazu ermächtigte, direkt in das nationale Schulsystem einzugreifen. Sie erhielt auch die Befügnis zur Gründung von Internaten, wobei sich Rusts Ministerium das Recht vorbehielt, den Lehrkörper auszusuchen.
      Nach Beratungen mit Reichsjugendführer Baldur von Schirach, entschied Ley über die Organisation der künftigen Internate. Unter Verletzung des mit Rust getroffenen Abkommens schloss Ley den hinter seiner Zeit zurückgebliebenen Minister von jedem künftigen Mitspracherecht aus. Als Chef der Deutschen Arbeitsfront verfügte er über genügend Einfluss – und über die umfangreichen Geldmittel der DAF um ein paralleles Schulsystem auf die Beine zu stellen, das mit der Zeit praktisch autonom wurde. Es entwickelte seinen eigenen Lehrplan, legte Abschlusskriterien fest, die nicht den staatlichen Standards entsprachen, und gründete eine eigene Akademie zur Ausbildung des Lehrkörpers.
      Mit Erlaubnis des Führers nannte Ley jene zehn Institute, die insgesamt vorgesehen waren, “Adolf-Hitler-Schulen”. Dank zusätzlicher Mittel aus der Staatskasse kamen später noch zwei weitere Schulen hinzu. Zur Aufnahmeprüfüng wurden Zwölfjährige zugelassen, die von der NSDAP – Bezirksführung nominiert worden waren. Wer die Prüfüng bestanden hatte, absolvierte einen sechsjährigen Lehrgang. Die Art und Weise, wie die Adolf-Hitler-Schulen geführt wurden, zeigt, welche persönlichen Eigenschaften der Nationalsozialismus bei seinen künftigen Führern heranzüchten wollte.

      Im Dezember 1936 kündigte Schirach die Gründung der neuen Eliteschulen an. Er ernannte den erst 25-jährigen Kurt Petter zu deren Inspektor; für die Gestaltung der Lehrpläne war der gleichaltrige Max Klüver zuständig. Die Politik, junge HJ-Führer als Instruktoren zu rekrutieren, ließ sich nicht mit der gesetzlich verankerten Befugnis des Reichserziehungsministeriums zur Besetzung von Lehrerstellen vereinbaren. Klüver, der für die Ratschläge seiner Kollegen stets ein offenes Ohr hatte, entwickelte ein Lehrpensum, auf welches das Reichserziehungsministerium keinen Einfluss hatte. Die kurze Frist, die bis zur Eröffnung der ersten Adolf- Hitler- Schule am 15. April 1937 noch verblieb, verhinderte eine sorgfältige Selektion bei der Auswahl der Schüler.
      Im Gegensatz zu den Gepflogenheiten an traditionellen Universitäten wurden die künftigen Absolventen dieser Schulen nicht primär nach ihren geistigen Fähigkeiten ausgesucht. Dies ging schon aus der Gestaltung der Aufnahmeprüfüng hervor. Um Klüver zu zitieren:

      “Man wandte sich nicht gegen den Intellekt oder die Intelligenz, sondern gegen den einseitig intellektuellen Menschen, der Charakter und körperliche Leistungsfähigkeit vernachlässigt hatte, dem es an Willens- und Entschlusskraft und Verantwortungsffeudigkeit fehlte. Den blassen, entschluss- und kraftlosen, den bindungs- und verantwortungslosen Intellektuellen als Typ wollte man nicht. Gegen die Überbewertung des Intellekts setzte man die menschliche Ganzheit, von der der Intellekt allerdings ein unabdingbarer Teil war.”

      Bei der Ausarbeitung der Aufnahmeprüfüng versuchte die Schule, folgende Fähigkeiten zu beurteilen: Unabhängiges Urteil; Erfmdungsreichtum; Auffassungsgabe; Gedächtnis; Improvisation; Fähigkeit der Konzentration; Phantasie. Dies alles galt als ebenso wichtig wie reines Fachwissen. Die Schulen waren bestrebt, die talentiertesten jungen Menschen aus ganz Deutschland als Zöglinge unter ihre Fittiche zu nehmen, ohne dass Jugendlichen aus der Arbeiterschaft, wie es sich Hitler im Allgemeinen wünschte, eine besondere Präferenz zuteil wurde. In einer von der Adolf-Hitler- Schule Weimar herausgegeben Broschüre hieß es hierzu:
      “Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, daß die Adolf- Hitler- Schulen Armenschulen wären – Schulen für die minderbemittelte Bevölkerung, die sonst ihre Söhne nicht auf höhere Schulen schicken könnte. Es muss besonders betont werden: Die Adolf- Hitler- Schulen sind nicht für eine bestimmte Gesellschaftsklasse geschaffen worden, sondern sie sind die Schulen für die besten, wertvollsten und fähigsten Jungen des ganzen deutschen Volkes. ”

      Die Lehrer waren sich freilich durchaus bewusst, dass die Qualität des Unterrichts unter den ärmeren Segmenten der Bevölkerung manch junges Talent verkümmern ließ. Diesem Umstand trug die Eintrittsprüfüng gebührend Rechnung. Infolgedessen konnte ein verhältnismäßig größerer Anteil an Handwerker-, Arbeiter- und Bauernsöhnen in die Eliteschulen aufgenommen werden, als dies in anderen Institutionen der Fall war.
      Die Instruktoren ließen es nur selten zu, dass politische Erwägungen bei der Auswahl der Schüler eine Rolle spielten. Trotz erheblichen Drucks und einer heftigen Auseinandersetzung mit der Bezirksführung der NSDAP weigerte sich Klüver, den Sohn eines höheren Parteibeamten eine Adolf-Hitler-Schule besuchen zu lassen, weil der Knabe bei den Prüfüngen zu schwach abgeschnitten hatte. Hingegen war der spätere DDR- Spitzenpolitiker Werner Lamberz, der in die Adolf-Hitler-Schule Weimar aufgenommen wurde, der Sohn des Kommunisten Peter Lamberz, der in einem Konzentrationslager saß.
      Der Lehrplan der AHS sah die Ausbildung von Führerqualitäten als zentrale Aufgabe. Beim Unterricht wurde sorgfältig darauf geachtet, dass sich die Schüler kein totes Wissen aneigneten, dessen Erwerb viel Zeit erforderte und bald wieder vergessen war. Dies entsprach Hitlers Konzept, junge Menschen zur Offenheit gegenüber neuen Ideen zu erziehen und Fähigkeiten wie Denken und Beobachten zu schulen. Der Geschichtsunterricht legte das Schwergewicht auf das Studium bedeutsamer Geschehnisse, die den Gang der Weltgeschichte verändert hatten, und verzichtete auf eine detaillierte Chronologie der Vergangenheit.
      Der Lehrplan sah vor, dass die Schüler in Gruppen arbeiteten. Zwecks Stimulierung der Diskussion wurde jeweils einem Schüler die Rolle des Advocatus Diaboli zugewiesen, der einen unpopulären Standpunkt verfechten musste. Die Lehrer gingen von einer Gruppe zur anderen und nahmen an den Debatten teil. Die Gruppennote beeinflusste auch die Zensuren der einzelnen Schüler.
      Dieser Praxis war dem Teamgeist im höchsten Grade forderlich. Sie schob jeder Form von Wichtigtuerei und Hochmut einen Riegel vor und half den Schülern dabei, gegnerische Argumente zur Kenntnis zu nehmen, den Leistungen der Gruppe Vorrang vor persönlichen Lorbeeren einzuräumen und systematisch auf die Verwirklichung gemeinsamer Ziele hinzuarbeiten.
      Obwohl sie den herkömmlichen Patriotismus durchaus guthießen, erzogen die AH- Schulen ihre Schützlinge keinesfalls im Geiste eines engstirnigen, dogmatischen Nationalismus. Mit Hilfe des Kurses “Blick in die Welt” erweiterten die Schüler ihre Kenntnis anderer Kulturen und lernten, sich ihnen gegenüber tolerant zu verhalten. Dieser Kurs zielte darauf ab, die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse in anderen Ländern, die sich gegenwärtig dort abspielenden Ereignisse sowie die Mentalität ihrer Menschen kennenzulernen. Fremdsprachenstudien sowie Klassenreisen ins Ausland rundeten die Ausbildung ab. Die Lehrer wiesen jedem Schüler ein Land zu, mit dem er sich eingehend vertraut machen musste, worauf er seine Kenntnisse bei den Klassendiskussionen an seine Kameraden weitergab.

      Die vorurteilslose Einstellung der AHS-Schüler stand im Gegensatz zu dem Hurra-Patriotismus, der in einem großen Teil der NSDAP-Hierarchie den Ton angab. Nachdem sie eine Reihe von Aufsätzen der ersten AHS-Absolventen gelesen hatten, waren Schirach und Ley schockiert über deren Unkenntnis des nationalsozialistischen Parteiprogramms. Auch Rassenhygiene war kein Unterrichtsfach. Dies widersprach Hitlers Befehl, wonach
      “kein Knabe und kein Mädchen die Schule verlassen [soll], ohne zur letzten Erkenntnis über die Notwendigkeit und das Wesen der Blutreinheit geführt worden zu sein”.

      Die Lehranstalt, an der Pädagogen für ihre künftige Lehrertätigkeit an Adolf- Hitler- Schulen vorbereitet wurden, vertrat ebenfalls keine starr dogmatische Variante des Nationalsozialismus. Die Praxis, diese Stellen mit jungen Männern zu besetzen, sorgte dafür, dass älteren Lehrern, die nach jahrzehntelanger Routinearbeit keinen Zugang zu der Vitalität und dem Geist der jüngeren Generation mehr finden konnten, die Möglichkeit, an diesen Schulen zu unterrichten, verwehrt blieb. Die AHS- Richtlinien verlangten von den Lehrern, während der unterrichtsfreien Zeit gesellige Aktivitäten und Freizeitbeschäftigungen für die ihnen anvertrauten Schüler zu organisieren.
      “Er [der Lehrer] muss sie [seine Schüler] energisch dazu anhalten, Fehler abzulegen und Schwächen überwinden zu lernen. Aber er muss auch immer fröhlich bereit sein, ihnen mit Rat und kameradschaftlicher Hilfe beizuspringen. . . Aber er muss auch ein vorbildlicher Kamerad sein, selbstlos, ehrlich und gerecht. Nur dann wird er die nötige Autorität sich erringen können, ohne die kein Führer bestehen kann.”

      Einmal pro Woche halfen die Lehrer ihren Schülern bei der Bewältigung anspruchsvoller Hausarbeiten. An einem Nachmittag pro Woche nahmen Lehrer und Schüler zusammen an einem Sportwettkampf teil und sangen gemeinsam Das Verhältnis zwischen Lehrkräften und Schülern war an den Adolf- Hitler- Schulen sehr viel unverkrampfter als an anderen Lehranstalten. Die Lehrer verließen sich auf das Beispiel, das sie gaben und nicht auf den erzwungenen Respekt der Schüler vor einer Autoritätsperson. Klüver schrieb hierzu später:
      “Es gab nicht viele Internatsschulen, in denen ein so enges kameradschaftliches, vertrauensvolles, nicht zuletzt auf dem Vorbild des Erziehers beruhendes Verhältnis zwischen Erziehern und Schülern bestand wie auf den AHS.”
      In den Adolf-Hitler-Schulen wurde der Leibesertüchtigung große Bedeutung beigemessen. Hitler hatte immer wieder betont, wie wichtig körperliche Gesundheit für junge Menschen ist, die verantwortungsbewusste Entscheidungsträger werden wollen. Im AHS-Programm hieß es hierzu, dass
      “Kampf- und Leistungssport… beim Skifahren oder Segelfliegen für die Willensbildung und Erziehung zur Härte an vorderster Stelle stehen”.
      In den ersten Jahren wurden pro Woche ungefähr zehn Stunden auf Leibesertüchtigung und Sport aufgewandt, im fünften Schuljahr noch acht Stunden. Paramilitärische Schulung und Ausbildung an der Waffe spielten selbst während des Krieges im Unterricht nur eine marginale Rolle. Stattdessen waren die Schulen bestrebt, ihre Zöglinge zu einer soldatischen Einstellung zu erziehen, indem sie militärische Tugenden wie Selbstvertrauen, Ausdauer, Leidensfähigkeit und Mut forderten. Geborene Athleten erhielten nicht unbedingt die höchsten Noten; oft entsprachen Schüler, welche nach Ansicht der Lehrer das Beste aus ihren Möglichkeiten machten und somit einen höheren Grad an Selbstbeherrschung erreicht hatten, den Idealen der Schulen besser.
      Die meisten AHS -Instruktoren identifizierten die nationalsozialistische Devise “ein Volk, ein Reich, ein Lührer” mit der Person Hitlers. Keiner seiner potentiellen Nachfolger in der Partei- und Staatshierarchie verfügte über sein Charisma, seine Fähigkeit, die Menschen in seinen Bann zu ziehen. Nach Ansicht der AHS-Lehranstalt sollte die künftige politische Struktur Deutschlands folglich die einer Oligarchie sein: Regieren sollte eine ausgewählte Schicht, deren Mitglieder nicht aufgrund ihrer gesellschaftlichen, wirtschaftlichen oder intellektuellen Prominenz in die höchsten Positionen aufgerückt waren, sondern dank ihrer persönlichen Führerqualitäten und ihrer Hingabe an ihr Land. Die Schulen wollten keine Roboter produzieren, die sich blind an die Parteilinie hielten.

      In einem Zeitschriftenartikel konnte man hierzu lesen:
      “Auf den Adolf- Hitler- Schulen ist eine menschenformende Kraft am Werke, wie sie unsere Zeit braucht. Sie unterdrückt jedoch nicht die Eigenart des einzelnen… sondern fordert und festigt sie und lässt den Jungen dadurch erst zur selbständig denkenden und zielklar handelnden Persönlichkeit heranreifen. ”
      Die Lehrpläne zielten selbstverständlich darauf ab, den Schülern bei der Stärkung ihres Selbstbewusstseins und der Erschließung ihres Potentials zu helfen, enthielten jedoch gleichzeitig Sicherheitsvorkehrungen, die verhinderten, dass tüchtige Schüler der Größenwahn überkam. Schwierige Hausaufgaben, die allwöchentlich pünktlich abzugeben waren, erforderten eine enge Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern jeder Schülergruppe und hatten zur Folge, dass der eine auf den anderen angewiesen war. Das AHL- Sportpensum legte den Schwerpunkt auf Mannschaftswettkämpfe, um den Knaben vor Augen zu führen, dass der einzelne niemals wichtiger ist als das Kollektiv. Sowohl auf dem Sportplatz als auch im Klassenzimmer übernahmen die Schüler abwechselnd die Position des Mannschaftskapitäns und des Gruppenleiters beim Studium. Wenn ihre Zeit abgelaufen war, wurden sie wieder zu gewöhnlichen Mitgliedern ihres Teams.
      Ausflüge zu Bergwerken, Fabriken und Bauernhöfen sorgten dafür, dass sich die Schüler nicht isoliert oder über einfache Volksgenossen erhaben fühlten, und riefen ihnen in Erinnerung, dass ihr exquisiter Status als Zöglinge einer Eliteschule sie keineswegs vom deutschen Volk und von den Realitäten seines täglichen Lebens abhob. Im Gegensatz zu anderen Internaten stellten die Adolf-Hitler-Schulen ihren Schützlingen keine besonderen Uniformen zur Verfügung. Auch diese Maßnahme zielte darauf ab, jeden Anflug von Dünkel im Keim zu ersticken.
      Einen markanten Unterschied zu den Gepflogenheiten anderer Eliteschulen stellte auch die Bedeutung dar, die familiären Bindungen während des Schuljahrs beigemessen wurde. Eine AHS-Broschüre erläuterte hierzu, dass die Beziehungen zwischen den Schülern und deren Eltern vonseiten der Schule so eng wie möglich gestaltet wurden, “damit den Jungen auch die Werte vermittelt werden, die nur im Leben der Familie zur Auswirkung kommen”.
      Im Nachrichtenbulletin der AHS Tilsit wurden die Eltern als Schlüsselfiguren in einem weiten Kreis von Menschen bezeichnet, die zur Erziehung eines Kindes befugt waren:

      “Sie haben keineswegs ihren Jungen ‘verloren’, wenn er zur Dienstleistung an die Adolf-Hitler-Schule einberufen wird, sondern sie übertragen, im besten Vertrauen auf uns, nur einen Teil der Erziehung auf die Erzieher. Der Pimpf soll, das ist unser Wille, nach wie vor im Elter nha us und in der Heimat wurzeln. Ein Pimpf, der seine Heimat vergisst, wird wurzellos und ist auch für uns nicht geeignet. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Eltern und Erziehern ist außerordentlich wichtig und für die Erziehung und Beurteilung des einzelnen Pimpfes geradezu notwendig. ”Während der Ferien statteten die Lehrer den Familien ihrer Schüler oft einen Besuch ab".
      Die AHS befürworteten einen dauerhaften Einfluss der Eltern als Bestandteil ihres Programms, das darauf abzielte, ihre Schüler zu ganzheitlichen, verantwortungsvollen jungen Erwachsenen zu erziehen. Der Lehrplan zielte darauf ab, die jungen Männer auf drei eng miteinander verbundenen Gebieten zu erziehen: Mentalität, Körper und Geist. Bezüglich der geistigen Fähigkeiten bestand die Politik der Schulen nicht darin, die Köpfe ihrer Schüler mit Wissen vollzustopfen, sondern sie an harte Arbeit und gewissenhafte Ausführung von Aufträgen zu gewöhnen und sie zum Gebrauch ihres gesunden Menschenverstandes zu ermutigen. Die kardinale Bedeutung, welche die AHS der Leibesertüchtigung und damit der Gesundheit und dem Wohlergehen ihrer Zöglinge beimaß, war deren Selbstvertrauen zuträglich und gewöhnte sie daran, ihre eigenen Interessen jenen der Gruppe unterzuordnen.
      Sämtliche Elemente dieses Programms verfolgten den Zweck, unabhängige und selbständige Menschen auszubilden, die bereit waren, Autorität zu akzeptieren und selbst auszuüben und ihrem Volk sowie ihrem Land gegenüber die gebotene Demut an den Tag zu legen. All diese verschiedenen Elemente trugen in ihrer Gesamtheit zur Schaffung jenes Menschen bei, der Deutschlands künftige Führerkaste bilden sollte. Auch wenn die Verantwortlichen der Schulen hofften, dass die Absolventen eine Karriere im Staatsdienst einschlagen würden, wurde kein Druck auf sie ausgeübt, um sie zu einem diesbezüglichen Entschluss zu bewegen. Die Adolf- Hitler- Schulen strebten nicht danach, Herr über die vielversprechendsten jungen Menschen Deutschlands zu werden, sondern wollten ihnen beibringen, wie sie Herr ihrer selbst werden konnten.
      Diese Erziehungsmethode stellte einen radikalen Bruch mit der liberalen Praxis dar. Um leistungsschwachen Schulkindern die gleichen Chancen wie talentierten zu bieten, investiert der demokratische Staat oft mehr Gelder in ihre Ausbildung als in diejenige der Begabten.
      Dieser Nivellierungsprozess spiegelt das liberale Prinzip wider, das eine natürliche, auf Talent und persönliche Initiative beruhende Hierarchie unter den Menschen ablehnt. Im nationalsozialistischen Deutschland hingegen wurde das Schwergewicht auf die Entwicklung des Potentials der Begabtesten gelegt.
      Gleichzeitig wurden diese zu verantwortungsvollen Angehörigen ihrer Gemeinschaft erzogen, um sicherzustellen, dass ihre Ausbildung zu Führerpersönlichkeiten für das Gemeinwohl von Nutzen sein würde.

      Quelle: "Adolf Hitler-Schulen"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""Unteilbar"" geschrieben. 13.10.2018

      Die deutsche politische Szene heute

      (Die AfD war zunächst eine Plattform für Anti-EU- und Anti-EURO-Stimmungen und -Ideen.)
      Das Problem der MSM und des Establishments ist, dass, je lauter sie kreischen, je hysterischer ihre Wutanfälle werden, desto mehr vernünftigere Deutsche wenden sich im Ekel ab und zur AfD hin.
      Übrigens sind die obigen Umfragen bereits veraltet. AfD ist jetzt stärker als 18% und CDU/CSU bei 28% und verliert. Die SPD sinkt in Richtung 15%. Dann ist da noch die CSU! Die CSU ist die bayerische Schwester der CDU, die CSU nimmt nur an Wahlen in Bayern teil. Die CDU nimmt nicht an den Wahlen in Bayern teil. Ohne CSU würde die CDU ~19-20% betragen – das ist nur ein kleines bisschen mehr als AfD!


      (Grafik: zerohedge.com)
      Die “natürliche” Koalition würde aus CDU und AfD bestehen. Aber damit das geschieht, müssen Merkel und ihre Bande zuerst verdrängt werden. Und die Nazi-Narrative muss überwunden werden. Dies wird geschehen, wie es in Österreich mit ÖVP und FPÖ der Fall ist. Merkel ist natürlich eine harte Nuss zu knacken. Sie ist gut in den MSM-Besitzern und Teilen der Bevölkerung verankert. Sie ist nichts ohne Politik. Sie wird um jeden Preis festhalten, sei es durch den Untergang ihrer eigenen Partei (CDU). Sie hat ihre Gruppe bereits zu Fall gebracht, und es wird eine vollständige Säuberung und eine vollständige Kehrtwendung erforderlich sein, um sich zu erholen.
      Ich stimme ab und hoffe, dass die AfD stärker wird und bei den kommenden Wahlen den ersten Platz belegt. Dies wird bei den Landtagswahlen in einigen Ländern wie Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Meck-Pomm und Thüringen der Fall sein.
      Steht auf, Deutsche, und lasst uns nicht miterleben, wie unsere schöne Nation von der NWO eingenommen und von Afrikanern und Arabern überflutet wird!

      Quelle: "Plattform-AntiEU"
      "Unteilbar", US-Richter Kavanaugh, Sojus-Rakete: Ein Wochenrückblick auf den medialen Abgrund (von Thomas Schwarz)
      Die Fehde zwischen "Unteilbar" und Sahra Wagenknechts Bewegung "Aufstehen", die Berufung des US-Richters Kavanaugh und der Absturz einer Sojus-Rakete: Vor allem diese Themen boten den Mainstreammedien in dieser Woche Anlass zu verzerrender Berichterstattung.
      Zwei Vorgänge in Deutschland und in den USA wiesen in dieser Woche Parallelen auf: zum einen die Debatte um die Demo "Unteilbar" an diesem Wochenende und die daraus entstandene Fehde mit der Sammlungsbewegung "Aufstehen" von Sahra Wagenknecht. Zum anderen die umkämpfte Ernennung des US-Richters Brett Kavanaugh und weitere Aufreger in den USA: Auf beiden Seiten des Atlantiks schärfen "Linksliberale" urplötzlich ihre Blicke für gesellschaftliche Missstände – nachdem sie sich zuvor jahrzehntelang blind und taub gestellt hatten. So werden in den USA nun – auch unabhängig von der Causa Kavanaugh – "mutig" die Verbrechen des Präsidenten Donald Trump von pseudo-linken Unterstützern Hillary Clintons "angeprangert" – nachdem die gleiche Gruppe zu zahllosen US-Kriegen bis hin zum Irak, zu Syrien und dem Jemen geschwiegen hat.
      Ein ähnliches Bild in Deutschland: Viele derer, die an diesem Samstag voller moralischer Arroganz bei "Unteilbar" demonstrieren werden, haben lange Jahre die deutschen US-Kritiker und Pazifisten als Antisemiten, "Aluhüte" und Verschwörungstheoretiker beschimpft. Sie haben die Kriege, die die Flüchtlinge jetzt in die Welt treiben, gegen die "Querfront" und gegen "Montagsmahnwachen" und "Friedenswinter" verteidigt und dadurch mit möglich gemacht. Nun wollen sie sich unter dem Label des "Engagements" weißwaschen und davonstehlen – jedoch nicht, ohne abermals Andersdenkende zu diffamieren.

      Wenn sich die neoliberale Elite "links" einordnet

      (unteilbar gg. Rassismus, Rechts)
      Indem man auf diese Heuchelei hinweist, rechtfertigt man nicht die Politik Donald Trumps. Man bricht dadurch auch keine Lanze für die Beförderung eines erzkonservativen mutmaßlichen Sexualstraftäters zum US-Bundesrichter. Ebenso wird man nicht zum Rassisten, wenn man sich in Deutschland aus guten Gründen von einer merkwürdigen Demonstration "gegen Hass" distanziert – schon allein, weil diese "Anti-Hass"-Floskeln mittlerweile von Regierungen, Geheimdiensten, Medienkonzernen und NATO-Thinktanks vereinnahmt und dadurch (ebenso wie der Begriff "links") entwertet wurden. Es geht in diesem Text zum einen um eine urplötzliche moralische Empfindsamkeit und die gleichzeitige Verdrängung dramatischer Verbrechen der jüngeren Vergangenheit. Und zum anderen um die damit verbundenen Defizite einer dominanten neoliberalen Elite. Dass sich diese Elite mittlerweile selbst als "links" einordnet, ist dabei ein billiger Taschenspielertrick.
      Die US-amerikanische "Linke" und ihr europäisches Pendant eint darum vor allem eines: eine radikale Geschichtsvergessenheit, weil bei einer Analyse allein der letzten zwanzig Jahre das eigene Versagen offensichtlich würde. In dieser Frage passt jedoch kein Blatt zwischen die großen Medienhäuser und die pseudolinken Neoliberalen – darum werden Letztere immer den medialen Rückenwind verspüren, so auch in dieser Woche. Dieser Rückenwind durch die Presse suggeriert den Verfechtern der "offenen Grenzen für alle" in Deutschland ebenso wie den kriegerischen Globalisten in den USA eine eigene Wichtigkeit und eine scheinbare moralische Unangreifbarkeit – und er bewahrt vor unangenehmen Nachfragen und Aufarbeitungen.

      "Unteilbar": Mit "NATO-Kriegern" gegen rechts demonstrieren?
      Die "Aufstehen"-Gruppe "Rote Fahne" bringt die Heuchelei der "Unteilbar"-Jünger auf den Punkt: "Man kann nicht mit den Verantwortlichen für NATO und Krieg und den Finanziers der faschistischen Junta in Kiew 'gegen rechts' demonstrieren. Das ist dann wirklich die historische Querfront." Dass sich diese Argumentation nicht in den großen Medien niederschlägt, ist zu erwarten. Die "Berichterstattung" über eine angebliche Diffamierung von "Unteilbar" durch Sahra Wagenknecht nahm allerdings in den letzten Tagen solche Ausmaße an, dass Wagenknecht und "Aufstehen" eine Erklärung veröffentlichen mussten:

      "In aktuellen Pressemeldungen wird behauptet, Sahra Wagenknecht habe der unteilbar-Demonstration am Samstag 'eine Absage erteilt'. Zudem wird der Umstand, dass Mitglieder von 'Aufstehen' an der Demo teilnehmen, als Distanzierung von ihr gewertet.
      Richtig ist, dass Sahra Wagenknecht auf einer Veranstaltung in Berlin inhaltliche Kritik an dem Aufruf zur unteilbar-Demo formuliert, sich aber unabhängig davon dafür ausgesprochen hat, dass möglichst viele Menschen gegen Rechtsentwicklung und Rassismus auf die Straße gehen. (…) Unterschiedliche Meinungen sind daher kein Ausdruck einer Distanzierung, sondern eine Selbstverständlichkeit in einer Organisation, die sich als überparteiliche plurale Sammlungsbewegung versteht".

      Wagenknecht geht der Kampagne in die Falle

      (Wagenknecht)
      Man muss zugeben: Wagenknecht wurde hier eine geschickte Falle gestellt – und sie ist naiv hereingefallen. Als Polit-Profi hätte sie ahnen müssen, dass sie in dieser emotional-moralischen Debatte nur verlieren kann: Denn was soll man denn bitteschön gegen eine "Anti-Hass-Demo" einwenden können? Sehr viel – aber man hätte voraussehen können, dass man sich damit eine Kampagne ins Haus einlädt, die nicht zu kontrollieren ist, weil sie irrational geführt wird.
      Den Anfang dieser Kampagne machte die Welt, die Wagenknechts komplexe Kritik an "Unteilbar" auf die Holzhammer-Überschrift verkürzte: "'Völlig irreal' – Wagenknecht kritisiert Forderung nach offenen Grenzen". Damit wurde ein medialer Zug in Gang gesetzt, auf den neben der taz auch das ZDF, der Spiegel und die Zeit aufsprangen.
      Alte Seilschaften: Linke "Realos" und die Mainstream-Presse
      Auch innerparteiliche Konkurrenten wie Stefan Liebich ließen sich nicht lange bitten, in den großen Anti-Wagenknecht-Chor einzustimmen. So war es in dieser Woche wie gehabt bei den Konflikten in der Linkspartei: Die Spalter werfen ihren Kritikern Spaltung vor und ernten dafür Applaus in den großen Medien.
      Eine kluge und kritische Einordnung von "Unteilbar" hat der Blog Das kalte Herz geliefert, der (neben vielen anderen Aspekten) die offensichtlichen Unstimmigkeiten verdeutlicht: "Das Ganze nennt sich 'Unteilbar', und die Hauptlosung lautet 'Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung!' (…) Dass der erste und der zweite Teil der Hauptlosung sich eigentlich feindlich gegenüberstehen müssten, weil sie völlig entgegengesetzte politische Wurzeln haben (Solidarität ist eben nicht Caritas, nicht Mildtätigkeit, sondern wechselseitiger Beistand von Menschen identischer Interessenslage), ist auch noch recht offensichtlich." Und Albrecht Müller urteilt auf den NachDenkSeiten so knapp wie zutreffend: "'Unteilbar' treibt im Konflikt mit 'Aufstehen' den Rechten die Lämmer in den Stall."

      "Zanhnlose" Globalisten in den USA?
      Die Berufung von Brett Kavanaugh zum Richter am Obersten Gerichtshof der USA soll in diesem Text nicht verteidigt werden. Thema soll aber die eingangs ausgeführte Diskrepanz zwischen in der Vergangenheit tolerierten Verbrechen und einer plötzlichen moralischen Überempfindlichkeit sein. Für die FAZ jedenfalls verstärkt die Episode Kavanaugh in Amerika "den Eindruck demokratischer Dekadenz, weil es das Misstrauen vergrößert, mit dem die meisten Bürger ihren Institutionen ohnehin begegnen". Die Zeitung plädiert fragwürdigerweise dafür, im Fall Kavanaugh keine juristischen, sondern moralische Kriterien anzulegen: "Es kann keine Rede davon sein, dass er der sexuellen Nötigung 'jenseits vernünftiger Zweifel' überführt wäre. Doch Kavanaugh stand nicht als Angeklagter vor Gericht. Er bewarb sich bei den Vertretern des Volks als einer von dessen Obersten Richtern."
      Realistisch zieht dagegen die taz Bilanz: "Kavanaugh ist der Mann, der die republikanischen Anliegen durch die nächsten Jahrzehnte führen soll, egal wie die kommenden Wahlen ausgehen. Mit seiner Bestätigung haben die Republikaner einen Sieg errungen, der in seiner historischen Bedeutung mit dem Wahlausgang vom November 2016 zu vergleichen ist."


      (Russland und USA gemeinsam Raumfahrt)
      Das Missverhältnis zwischen aufwendigen Medienkampagnen gegen Trump und deren dürren Erfolgen bringt der Blogger Analitik auf den Punkt: "Die Globalisten versuchen nicht einmal mehr formal, ihre Einstellung zum Rechtsstaat zu verhehlen: Wo das Recht stört, wird es ignoriert. Eine angeblich vor dreißig Jahren sexuell belästigte Frau zieht nicht vor das Gericht, wie es sich in einem Rechtsstaat gehört. Sie zieht vor die Presse-Kameras, und zwar genau in dem Moment, in dem sie von den Globalisten benötigt wird. Statt Anklage vor dem Gericht gibt es eine Anschuldigung in der Presse. Statt einer juristischen Aufarbeitung (sofern es etwas aufzuarbeiten gibt) gibt es die unmittelbare und hochemotionale Präsentation des schuldigen Bösewichts. Dem medialen Zirkus wird von den vortragenden Clowns die gleiche Wirkkraft wie einem Gerichtsprozess mit Schuldspruch zugesprochen." Das vielleicht zu optimistische Fazit von Analitik: "Zu viel mehr als lautem Geschrei sind die Globalisten nicht mehr fähig. Aber schreien werden sie weiterhin, denn die Medien sind noch in ihrer Hand."
      Sojus Rakete: "Freunde" im All – Feinde auf der Erde?

      Und geschrien wurde auch in der europäischen Medienlandschaft in dieser Woche zur Genüge – etwa anlässlich des Fehlstarts einer russischen Sojus-Rakete. "Den Russen will einfach nichts mehr gelingen", ätzt zum Beispiel die ukrainische Nowoje Wremja und fährt fort: "Wenn die Breschnew-Zeit mit dem Wort 'Stillstand' bezeichnet wird, dann wird die jetzige Epoche 'Zeit des Putin'schen Verfalls' genannt werden. Alles zerbricht, explodiert, fällt auseinander, geht unter, und es geht einfach nichts von der Hand. Das ganze Land hat bereits verlernt, irgendetwas normal zu machen." Solche Sätze aus einem Land, in dem auf Betreiben lokaler und westlicher Putschisten tatsächlich "alles zerbricht", entbehren nicht einer tragischen Komik.
      Bemerkenswert ist dagegen die Haltung der "oppositionellen" russischen Nowaja Gaseta, die geradezu eine Hymne auf die russische Technik singt: "Die Sojus-Rakete ist wieder einmal ihrem Ruf gerecht geworden: Sie ist faktisch ideal, um Menschen ins All zu bringen. Bemannte Raketen unterscheiden sich von Frachttransportern durch ihre Verlässlichkeit von 99 Prozent, für die vieles geopfert werden muss: günstige Kosten, Frachtkapazität und Experimente mit moderner Technologie. Die Havarie eines Frachters führt lediglich zu einer Korrektur der Startzeitpläne und später zu Versicherungszahlungen. Doch ein bemannter Start erfordert etwas ganz anderes. Das Leben der Raumfahrer steht immer und überall an erster Stelle."


      (Wahl-Brasilien/46% für Bolsanaro-Ex-Militär)
      Die Weltsorgt sich derweil um den reibungslosen westlichen Zugang zum Weltraum: "Die USA sind auf Russland und die Sojus-Raketen angewiesen. Ebenso die Europäer, deren Astronauten ebenfalls nur per Sojus zur ISS gelangen können." Die Axel-Springer-Redakteure fordern darum: "Im Weltraum müssen Russland und die USA Freunde bleiben." Auf der Erde sorgt dasselbe Verlagshaus allerdings für die langfristige Zerrüttung dieser Freundschaft.
      Es war nicht alles schlecht
      In Brasilien konnte man in dieser Woche einen bekannten, aber dennoch schockierenden Ablauf beobachten: In intensiven internationalen Medienkampagnen wurde der rechtmäßige Präsidentschaftskandidat Lula da Silva mit fadenscheinigen Vorwürfen diffamiert. Kaum ist der dadurch groß gewordene Faschist an der Macht, erleiden diese Medien einen plötzlichen Gedächtnisverlust, und sie fragen zerknirscht: "Wie konnte es nur so weit kommen?"
      In den Lesetipps der Woche sollen darum in den Mainstreammedien verschwiegene Aspekte der Wahl in Brasilien thematisiert werden. So sieht Consortium News am Beispiel Brasilien die Wahl zwischen Barbarei und Zivilisation. Und Truthdig untersucht den Anteil der CIA am Wahlergebnis.
      Halfen deutsche Stiftungen den Faschisten in Brasilien?

      Die Einmischung von deutschen politischen Stiftungen in den jüngsten brasilianischen Wahlkampf thematisiert schließlich die Junge Welt: "Um den politischen Aufsteiger des rechten Randes verdient gemacht hat sich die seit Jahrzehnten in Brasilien aktive FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung (FNF). Auf ihrer Internetseite freiheit.org berichtete sie noch bis zum Montag nach der Wahl von ihrem Beitrag zur Entwicklung von Kadern der Bolsonaro-Partei. 'Zur Stärkung des organisierten Liberalismus' habe man Führungskräfte 'in Kooperationsmaßnahmen, insb. zu Fertigkeiten-Trainings und strategischem Planen mit Blick auf die Wahlen 2018', eingebunden. Die damit angestrebte Konsolidierung von PSL – und auch der neoliberalen Partei 'Novo' – darf man als gelungen bezeichnen. Nachdem das Thema in sozialen Netzwerken aufgegriffen worden war, war die Seite nicht mehr aufrufbar."
      Quelle: "verzerrende Berichterstattung"

    • meineHeimat hat den Blog Eintrag "weißeDeutsche?" kommentiert 12.10.2018

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""weißeDeutsche?"" geschrieben. 12.10.2018

      Weiße – und speziell weiße Deutsche – sind akut vom Aussterben bedroht

      Auf Statista können wir in einer Grafik sehen, dass die nordamerikanische Bevölkerung nur einen Anteil von 4,79 % an der Weltbevölkerung hat. Nehmen wir an, dass die Verteilung in Kanada in etwa der in den USA entspricht, dann sind von diesen 4,79 % derzeit 66 % Weiße, das bedeutet, der Anteil an Weißen in Nordamerika beträgt 3,16 % der Weltbevölkerung.
      Der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland betrug 2017 19,3 Millionen, das sind 23,6 %. 62,5 Millionen Menschen (76,4 %) sind in unserem Land demnach Deutsche ohne Migrationshintergrund. Die EU hat 512,6 Millionen Einwohner. Wenn ich jetzt einfach annehme, dass der Prozentsatz von 76,4 % an Einheimischen nicht nur für Deutschland, sondern auch für die anderen europäischen Staaten gilt, dann leben in der EU etwa 391,6 Millionen Einheimische, das entspricht ca. 5,22 % der Weltbevölkerung (ca. 7,5 Mrd.).
      Nehmen wir nun noch die russische Bevölkerung mit ca. 143 Millionen Einwohner mit in die Statistik auf, dann dürften wir die meisten Staaten mit weißer Bevölkerung berücksichtigt haben. Das entspricht ca. 1,91 %, wobei natürlich nicht alle Bewohner Russlands Weiße sind. Das lassen wir jetzt jedoch mal unberücksichtigt und sehen es als Ausgleich für die (noch lebenden) Weißen in Südafrika und andere Weiße, die noch verstreut auf der Welt leben. Wir kommen somit auf folgenden Anteil an Weißen:
      Nordamerika 3,16 %
      Europa 5,22 %
      Russland 1,91 %

      Somit beträgt der Anteil der Weißen an der Weltbevölkerung gerade mal 10,29 % der Weltbevölkerung, Tendenz stark rückläufig. Damit würde ich die weiße Rasse (sorry für den Ausdruck, aber es gibt kein adäquates Synonym für „Rasse“) als akut vom Aussterben bedroht ansehen. Die Ziele, die Europäer, speziell jedoch die Deutschen, zu vermischen und auszurotten, werden somit Schritt für Schritt jeden Tag ein wenig mehr umgesetzt. Wären wir eine Affenart oder Wasserschildkröten, dann wären wir längst streng geschützt.
      Aber das Gegenteil ist der Fall. Die UN hat Pläne ausgearbeitet, die sie Replacement Migration nennt und die, wie der Name schon sagt, einen Austausch der Bevölkerung für Deutschland und die anderen europäischen Staaten vorsieht. Die Zuwanderung soll, neben dem humanitären Akt für wenige echte Flüchtlinge, vor allem dem Erhalt unserer Wirtschaftskraft dienen. Der übliche, aber höchst ungesunde Anspruch auf ewiges wirtschaftliches Wachstum setzt voraus, dass eine Bevölkerung ständig wachsen muss. Da dies in Europa nicht mehr von sich aus stattfindet, werden Menschen aus anderen Staaten auf die verschiedenste Art angeworben.
      Im Grunde genommen ist eine rückläufige Entwicklung der Bevölkerung jedoch eine gesunde Reaktion auf die Bevölkerungsexplosion und die Industrialisierung. Es wäre für die Erde nur sinnvoll, wenn sich das Wachstum der Bevölkerung endlich umkehren würde. Die Ressourcen der Erde könnten sich erholen, die Regenwälder könnten nachwachsen und die Massenproduktion in der Landwirtschaft könnte zurückgefahren werden. Es ist natürlich klar, dass dies alles auch die übersteigerte Profitgier der Konzerne treffen würde. Doch wenn wir dieses krankhafte Verhalten einmal unberücksichtigt lassen, dann wäre eine natürliche, aus sich heraus geschehende Verringerung der Bevölkerung, wie sie bei den europäischen und US-amerikanischen Völkern stattfindet, durchaus sinnvoll. Diese rückläufige Entwicklung wird derzeit jedoch dazu genutzt, durch unkontrollierte Zuwanderung eine Vergrößerung der Bevölkerung zu erreichen.

      Ein Nebeneffekt der Replacement-Migration-Pläne ist jedoch, die einheimische Bevölkerung bis zur Selbstauflösung zu vermischen. Entsprechende Pläne, vor allem die Deutschen auszurotten, gibt es teilweise seit knapp hundert Jahren. Die Herren Hooton, Kaufmann, Nizer, Coudenhove-Calergi und Morgenthau haben sich viele Gedanken darüber gemacht, wie man die verhassten Deutschen aus dem Weg räumen kann.
      Wie in meinem Buch „Nutzlose Esser“ geschildert, geschieht dies bereits seit Jahren verdeckt und jetzt geht es offensichtlich in die Endphase. Wir sind mittlerweile so weit, dass der französische Musiker Nick Conrad in einem Song gesungen hat:

      „Ich gehe in einen Kindergarten und töte weiße Babys. Ich fange schnell die Eltern und hänge sie zum Zeitvertreib auf.“
      Der Todesstoß für den Erhalt der einheimischen Bevölkerung könnte der „Globale Pakt für sichere, geordnete und reguläre Migration“ sein, der am 10. und 11. Dezember 2018 in Marokko von den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen unterzeichnet werden soll. Lediglich die politischen Führer der USA und Ungarn stehen zum Erhalt ihres Volkes und weigern sich, diesen Pakt zu unterzeichnen.
      Bereits jetzt werden Forderungen laut, dass sich die einheimische Bevölkerung integrieren soll und wenn der Anteil an Muslimen noch höher wird, ist davon auszugehen, dass die muslimische Bevölkerung, die nach einiger Zeit die deutsche Staatsangehörigkeit erhält, eine muslimisch orientierte Partei gründet.
      Da Muslime erfahrungsgemäß mehr zusammenhalten als Deutsche, dürfte dann innerhalb kürzester Zeit eine muslimisch orientierte Partei in Deutschland regieren. Spätestens dann kann die Scharia als offizielles Recht eingeführt werden und die Verschleierung wird Deutschlands Frauen kleiden.
      Die meisten von uns sind sich der Tragweite dessen noch immer nicht bewusst, doch die kritische Zahl ist bald erreicht, und dann können wir allesamt einpacken – doch wohin sollen wir gehen? Oder soll es uns so ergehen wie der ehemaligen einheimischen Bevölkerung der USA?
      Die restlichen Indianer leben in Reservaten in einer Art und Weise, wie es ihnen nicht würdig ist. Auch die Inkas, die Mayas und teilweise die Aborigines sind überwiegend verschwunden. Soll es uns auch so gehen?
      Begreifen und handeln ist gefragt. Und zu allererst sollten wir uns wieder selbst wertschätzen und unser Volk lieben lernen. Es ist eine alte Weisheit, dass nur der wertgeschätzt wird, der sich selbst wertschätzt. Da uns Deutschen jedoch aufgrund der Geschichtsschreibung quasi verboten ist, uns selbst wertzuschätzen, können wir das folglich auch nicht von anderen erwarten. Die Presse tut hier ihr Übriges dazu. Deshalb ist es höchste Zeit, uns selbst wieder wertzuschätzen! Und zwar als Einzelner, wie auch als Volk.

      Quelle: "weiß stirbt aus"
      Irrational, naiv und konfus – grüne Politik am Beispiel von Katharina Schulze

      „In einer Woche ist die absolute Mehrheit der CSU in Bayern Geschichte“. Mit dieser Prophezeiung bläst die grüne Frontfrau Claudia Roth zum Halali auf die sturmreife Festung Bayern, ganz im traditionellen Grün des Islam wie weiland die Osmanen 1683 vor Wien.
      Die Grünen lassen keine Zweifel mehr daran, daß sie angetreten sind, die Schwarzen zu vertreiben um im Kampf gegen Rassisten, Sexisten, Hetzer, Söder, CSU und Patrioten die Macht – pardon – die „Verantwortung zu übernehmen“.
      Also volle Kanne Mission Gaga.
      Die Grünen wollen Bayern so richtig ausmisten.
      Rein rechnerisch scheint eine neue breite bunte Regierung gegen die CSU möglich. Die Protagonisten einer denkbaren bunten Regierung üben sich bereits in Gedankenspielen über eine zentrale Unterbringung integrationsunwilliger Rechtsextremer. Die grüne Ministerin in spe Katharina Schulze droht:
      „Als Antifaschistin habe ich eine klare Message an den rechten Mob: wir Demokratinnen und Demokraten werden nicht weichen. Ihr werdet weichen.“
      Angesichts der „schrecklichen Bilder“ aus Chemnitz will die bayrische Innenministerin in spe Katharina Schulze (Die Grünen) rechte Strukturen zerschlagen, die AfD vom Verfassungsschutz beobachten lassen, die Kinder von klein an zu wehrhaften Demokratinnen und Demokraten erziehen und auch die Polizistinnen und Polizisten so umerziehen, daß sie den rechten Mob aus den Städten vertreibt.

      Die Grüne Jugend engagiert sich ebenso wie die Antifa für den Volkstod. Praktisch die Endlösung für Andersdenkende und Deutsche. Die Grüne Jugend propagiert die Abschaffung Deutschlands.

      Die vielen umgesägten Gipfelkreuze in Bayern gehen konform mit grüner Umerziehung. Die Grünen passen nicht zum traditionellen Bayern unserer Vorfahren. Grüne wollen ein buntes Bayern mit Gender Gaga, afrikanischen Dealern, Cannabis für alle, Moscheen statt Kirchen, Couscous statt Knödel.
      Antifa, Grüne und Linke pflegen über linksextreme Netzwerke enge Verbindungen und bebrüten mittlerweile ganz offen Ideen über Lager und Gulags für nicht Linksbehämmerte und integrationsunwillige Rechtsextreme:


      („zentralisierte Unterbringung für integrationsunwillige Rechtsextreme“ /Augsburger Allgemeine 8.10.2018)
      Wie wollen die GRÜNEN über ein Land herrschen, wenn sie sich nicht einmal Herr über sich selbst sind? Ideologisch unausgegoren, linksextrem, militant, fanatisch, geistig inkontinent?
      Die Führungsfiguren der bayerischen Grünen beweisen in regelmässiger Abfolge, daß sie viel Meinung aber wenig Ahnung haben.
      Im TV-Duell konnte der grüne Herausforderer Ludwig Hartmann dem amtierenden Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) zu keinem Zeitpunkt das Wasser reichen. Zu dogmatisch seine Statements, zu wenig konkret seine Argumente, und wenn Hartmann nicht mehr weiter wusste, begann er zu moralisieren und sich mit seiner „Menschlichkeit“ zu brüsten. Eine eigentlich ziemlich perfide Masche, Söder nolens volens ins Reich der Unmenschen zu projizieren.
      Im Spitzenduo der Grünen reklamiert auch Katharina Schulze einen Ministerposten für sich. Um im gleichen Moment zu bedauern, daß ihr die Bayerische Verfassung die Nachfolge von Markus Söder aus Altersgründen verwehre, da sie mit 33 Lenzen die Voraussetzungen für das Amt des Ministerpräsidenten rein altersbedingt nicht erfüllt hätte. Weswegen sich Katharina Schulze auch dafür stark macht, die Bayerische Verfassung zu ändern. Katharina Schulze moniert die dafür vorgesehene Altersgrenze von 40 Jahren und führt den französischen Staatschef Macron für ihr Ansinnen ins Feld.
      Das würdevolle Amt eines Präsidenten oder Landesvaters ist primär eine Frage von Reife und Format.

      Katharina Schulze ist immerhin um über ein Jahr älter als der östereichische Bundeskanzler Sebastian Kurz. Es liegt also nicht am Alter, sondern schlicht und ergreifend am Format. Eine Stinkefinger zeigende Katharina Schulze passt besser in ein marodierendes Konglomerat der Antifa als auf eine Regierungsbank. Im Vergleich mit Sebastian Kurz erkennt man beispielhaft, woran es bei der grünen Spitzenpolitikerin hapert: Sebastian Kurz besticht durch stringente Gedankengänge, eine brillante Rhetorik, Souveränität, Seriosität, Esprit und kompetente Evaluierungen.
      Katharina Schulze kompensiert mangelnde Kompetenz durch Logorrhoe. Konkrete und präzise Fragen scheinen Schulze hoffnungslos zu überfordern. Sie verliert sich in endlosen Kaskaden von präfabrizierten Antworten und eingepaukten Worthülsen. Im Wortschatz der grünen Minister-Aspirantin scheinen die einfachsten Vokabeln wie JA oder NEIN zu fehlen.
      Der im folgenden Video von Katharina Schulzes uferlosen Redeschwall schon arg strapazierte BILD-Journalist Nikolaus Blome rekapituliert schließlich sichtlich genervt: „Ich habe ja eine andere Frage gestellt.“ Blome wollte einfach nur wissen, ob es o.k. sei, 10.000 Asylsuchende, die über Österreich nach Bayern kommen wollen, bei uns aufzunehmen.

      (https://www.bild.de/video/clip/die-richt...94434.bild.html)
      Katharina Schulze drückt sich vor klaren Antworten, wo meist ein JA oder NEIN genügt hätte.
      Katharina Schulzes Auftritte vermitteln einerseits einen verheerenden Eindruck einer grünen Politikerin, die sich im Besitze der charakterlichen und kognitiven Fähigkeiten wähnt, die Schaltstellen der Macht bedienen zu können.
      Katharina Schulze blamiert sich andererseits ungeniert am laufenden Band, und niemand aus ihrer Partei scheint es zu merken, wie peinlich, konfus, naiv, infantil und irrational sie rüberkommt. Mag sein, daß sich Katharina Schulz durch einen Schuß Größenwahn selbst für wichtiger nimmt als sie de facto ist.

      Die CSU wirft Katharina Schulze gemeinsame Sache mit Linksextremen vor. Was auch bei Gegendemonstrationen immer wieder ruchbar wurde.
      https://jungefreiheit.de/politik/deutsch...xtremisten-vor/
      https://bayernistfrei.com/2016/07/04/afd-freies-giesing/
      Noch mehr Facetten über Katharina Schulzes Hass auf den alten weissen Mann und ihre Weltverbesserungs-Agenda finden sich auch hier:
      https://bayernistfrei.com/2018/10/09/gruene-schallplatte/


      Quelle: "Bayernwahl"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""Wanderbewegung"" geschrieben. 12.10.2018

      Migrationspakt: SPD-Bundesminister spricht schon von „Verpflichtung“ statt „Empfehlung

      Der darauf antwortende Staatsminister der Bundesregierung für Europa im Auswärtigen Amt, Michael Roth (SPD), brachte die Sache unvorsichtiger Weise auf den Punkt. Er sprach nicht mehr von einer „Empfehlung“ sondern wörtlich von „verpflichtet“ sein. Gleichzeitig pries er die damit verbundenen „humanitären Prinzipien“ und „solidarische Leistungen“. Der Minister, der vor der Fragebeantwortung in arroganter Weise noch erklärte, er verstünde die Frage eigentlich gar nicht, wörtlich:
      "Dieses Abkommen dient vor allem auch dem Ziel, Migrationspolitik als globale Bewährungsprobe zu sehen und von allen Staaten das abzuverlangen wozu wir gemeinsam verpflichtet sind"

      Der Staatsminister verrät (unbewusst?) auch, dass es sich um zigmillionen Migranten handeln wird:
      Ich kann Ihnen versichern, dass wir über Zahlen sprechen, die bei Weitem nicht dem entsprechen, was die Bundesrepublik derzeit an Einwohnerinnen und Einwohnern hat.

      Quelle: "Migrationspakt"
      Rund 40 Prozent noch unentschieden: Parteien in Bayern gehen noch schnell auf Stimmenjagd

      (Bildquelle: www.globallookpress.com - Wahlplakate der Parteien hängen am 12.09.2018 im Berchtesgadener Land: CSU, SPD, Die Grünen, FDP, Freie Wähler, Bayernpartei, Piraten, AfD, Mut und die Republikaner kämpfen unter anderem um die Stimmen.)
      Dem ZDF-"Politbarometer" zufolge wissen 42 Prozent der Wahlberechtigten in Bayern noch nicht, für wen sie am Sonntag stimmen werden. Die Parteien unternehmen noch letzte Mobilisierungsversuche – mit prominenter Unterstützung. Kanzlerin Merkel ist aber nicht dabei.
      Mit Großkundgebungen von CSU und SPD neigt sich der Landtagswahlkampf in Bayern dem Ende entgegen. Beide Parteien sind kurz vor der Wahl am Sonntag in denkbar schwierigen Positionen. Laut Umfragen müssen sowohl die Christsozialen als auch die Sozialdemokraten mit schweren Verlusten rechnen. Während bei der CSU der Verlust der absoluten Mehrheit längst zähneknirschend als unvermeidlich angesehen wird, geht es für beide Parteien im Grunde nur noch um die Höhe der Verluste. In Umfragen lag die CSU zuletzt bei Werten zwischen 33 und 35 Prozent, die SPD gar nur noch bei um die zwölf Prozent.
      Viele prominente Polit-Gesichter beim Wahlkampf-Abschluss
      Anders als vor einem Jahr bei der Bundestagswahl verzichtet die CSU auch bei ihrer offiziellen Schlusskundgebung um 18 Uhr in München auf Unterstützung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Stattdessen wird Ministerpräsident Markus Söder mit Parteichef Horst Seehofer und dem österreichischen Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) auftreten. Fast zeitgleich, genau gesagt um 18.30 Uhr, wollen in Schweinfurt die SPD-Spitzenkandidatin Natascha Kohnen und Parteichefin Andrea Nahles noch einmal gegen den seit Monaten andauernden Sinkflug der Bayern-SPD anreden.
      Auch andere Parteien haben am Freitag zu Wahlkampfveranstaltungen geladen. Für die derzeit auf einer Euphorie-Welle schwimmenden Grünen sind unter anderem Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Mittag im schwäbischen Ustersbach und am Abend Spitzenkandidat Ludwig Hartmann sowie der frühere Parteichef Cem Özdemir in München unterwegs. In Nürnberg spricht um 18.30 Uhr bei einer FDP-Veranstaltung der Brexit-Gegner Norman Baker.
      CSU wird sich wohl einen Koalitionspartner suchen müssen
      Einem am Donnerstagabend veröffentlichten ZDF-"Politbarometer" zufolge kommen die Christsozialen derzeit auf 34 Prozent, das ist ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche. Zweitstärkste Kraft bleiben die Grünen mit 19 Prozent – ein Plus von einem Prozentpunkt verglichen mit der vorherigen ZDF-Umfrage. Dahinter liegen jeweils unverändert die SPD mit zwölf Prozent, die Freien Wähler mit zehn Prozent und die AfD mit ebenfalls zehn Prozent. Die FDP erreicht nach dem neuen "Politbarometer" 5,5 Prozent, die Linke liegt bei vier Prozent (minus 0,5 Punkte). Beide müssen um den Einzug ins Landesparlament bangen.
      Mehr zum Thema - Umfrage-Absturz der CSU: Kurz vor Bayern-Wahl streiten Seehofer und Söder über Schuldfrageament bangen.


      Die in Bayern bislang allein regierende CSU lag auch in anderen Umfragen zuletzt zwischen 33 und 35 Prozent. Sie wird sich also wohl einen Koalitionspartner suchen müssen. Das stabilste Bündnis wäre eines mit den Grünen, aber auch andere Konstellationen sind möglich.
      Bei der Landtagswahl 2013 war die CSU auf noch auf 47,7 Prozent der Stimmen gekommen, die SPD landete bei 20,6 Prozent, die Freien Wähler holten 9,0 Prozent und die Grünen 8,6 Prozent.

      Quelle: "Bayernwahl"

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