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meineHeimat
Beiträge: 13 | Punkte: 436320 | Zuletzt Online: 01.12.2020
Name
Richard Joseph Huber
E-Mail:
rjh.presse@sbg.at
Geburtsdatum
18. Februar 1950
Beschäftigung
selbständig, fotografieren, schreiben
Hobbies
Garten, Familie, Kräuter, Küche, Lesen, Politik, schreiben, fotografieren
Wohnort
Salzburg
Registriert am:
19.02.2014
Beschreibung
politisch inkorrekt
Benutzer-Blog
Geschlecht
männlich
Landkarte

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    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""BILL_GATES"" geschrieben. Gestern

      Die gefährlichen Seiten des neuen Coronavirus-Impfstoffs


      Bill Gates finanziert und bewirbt neue, unerprobte Impfstoffe, die uns zumindest etwas sicherer vor einem gruseligen Ableben durch das Coronavirus machen sollen und die es uns ermöglichen, wieder ein mehr oder weniger »normales« Leben zu führen, was immer das heißen mag. Das Mainzer Unternehmen BioNTech und der Pharmariese Pfizer haben jetzt, wie sie sagen, »spektakuläre« Ergebnisse bei ersten Versuchen mit menschlichen Probanden erzielt.
      Verdächtige Ereignisse
      Pfizer-CEO Albert Bourla selbst allerdings scheint seinen eigenen Behauptungen nicht allzu viel Glauben zu schenken. Am selben Tag, als sein Unternehmen die Pressemitteilung über die Ergebnisse der Impfstoffexperimente herausgab, verkaufte er 62 Prozent seiner Pfizer-Anteile und verdiente damit Millionen. Die Verkaufsorder hatte er per Sonderoption bereits im August gegeben, damit man ihm nicht Insiderhandel vorwerfen kann, allerdings wählte er einen Zeitpunkt unmittelbar nach den amerikanischen Präsidentschaftswahlen, bei denen die Mainstream- Medien Joe Biden zum Präsidenten in spe kürten. Alles sieht nach einem ziemlich eindeutigen Interessenkonflikt aus, der dadurch entstand, dass Bourlas Verkaufsorder und die Pressemitteilung auf exakt denselben Tag fielen.
      Als bekannt wurde, dass Pfizer im Sommer zugesagt hatte, die US-Regierung mit 100 Millionen Dosen zu beliefern, log Bourla und bestritt gegenüber der Presse, dass sein Unternehmen finanzielle Unterstützung von der Trump-Regierung für die Entwicklung des Impfstoffs erhalten habe. Ebenfalls stutzig macht die Tatsache, dass der Konzern zunächst das Team von Joe Biden informierte und nicht die zuständigen amerikanischen Behörden. Aber das ist nicht der einzige Aspekt bei Pfizers vielbejubelter Ankündigung, die aufhorchen lässt.
      Pfizer ist unter anderem bekannt für Viagra und hat sich für die Impfstoffentwicklung mit BioNTech zusammengetan. Das Mainzer Unternehmen (Postanschrift: »An der Goldgrube «) hat die radikale mRNA-Methode entwickelt, die hinter dem Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus steckt. BioNTech existiert erst seit 2008 und unterzeichnete im September 2019 im Vorfeld seines Börsengangs – und kurz bevor aus dem chinesischen Wuhan die ersten Berichte über ein neuartiges Coronavirus an die Öffentlichkeit gelangten – eine Vereinbarung mit der Bill & Melinda Gates Foundation. Diese Vereinbarung umfasst eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung neuer mRNA-Technologien zur Behandlung von Krebs und HIV.
      Zulassung im Eiltempo
      Auch mit einem der größten Arzneimittelproduzenten Chinas, Fosun Pharma aus Schanghai, ging BioNTech eine Vereinbarung ein. Diese zielt darauf ab, für den chinesischen Markt eine Version des mRNA-Impfstoffs gegen das neuartige Coronavirus zu entwickeln. Der Entwicklungsleiter von Fosun Pharma, Ai-Min Hui, sagte im August laut Pressemitteilung:
      »Dem ersten chinesischen Versuchsteilnehmer BNT162b1 zu verabreichen, stellt einen Meilenstein des globalen Ko-Entwicklungsprogramms in China dar. Wir arbeiten eng mit BioNTech und den Aufsichtsbehörden daran, die Sicherheit und Wirksamkeit von BNT162b1 und anderen mRNA-Impfstoffkandidaten zu bewerten …«

      Das bedeutet, ein und dasselbe deutsche Biotechunternehmen steckt hinter den Covid-Impfstoffen, die in China, in den USA und in der EU im Eiltempo an den Start gehen. Der Impfstoff wird mit alarmierender Geschwindigkeit durch die Zulassungsprozesse gejagt.
      In den USA und der EU (und mutmaßlich auch in China) haben die Behörden auf die ansonsten üblichen Tierversuche an Frettchen oder Mäusen verzichtet und abgenickt, dass sofort mit »menschlichen Versuchskaninchen« experimentiert wird. Diese Tests begannen Ende Juli und Anfang August. 3 Monate sind, was die Erprobung eines neuen Impfstoffs anbelangt, unfassbar kurz, normalerweise laufen derartige Studien über mehrere Jahre. Doch weil die Weltgesundheitsorganisation wegen des Coronavirus für weltweite Panik gesorgt hat, lässt man inzwischen alle Vorsicht fahren.
      Impfstoffhersteller genießen rechtliche Immunität, sie können nicht verklagt werden, wenn Menschen aufgrund des neuen Impfstoffs sterben oder (dauerhafte) Schäden davontragen. Am alarmierendsten ist jedoch, dass die gesamte mRNA-Methode, die bei dem Impfstoff von BioNTech und Pfizer zur Anwendung kommt, noch nie zuvor ein Arzneimittel hervorgebracht hat, das zugelassen wurde. In zwei Studien, bei denen Mäuse genetisch veränderten Mais erhielten, der mit Monsantos Glyphosat-Mittel Roundup behandelt worden war, beobachtete man erst nach 9 Monaten bösartige Tumore sowie Schäden an Leber und anderen Organen. Frühere Monsanto-Experimente endeten nach 3 Monaten mit dem Fazit, es bestünde keine Gefahr. Eine ähnliche Situation stellt sich nun bei den genmanipulierten mRNA-Impfstoffen dar, die nach weniger als 90 Tagen Erprobung am Menschen im Eiltempo auf den Markt geworfen werden.
      »Ausdrücklich experimentell«
      »Alle Impfstoffe gegen das Sars-CoV-2-Virus sind laut Definition neuartig«, schrieb Dr. Michael Yeadon kürzlich. »Kein Impfstoffkandidat weist eine Entwicklungszeit von mehr als einigen wenigen Monaten auf.« Und weiter sagte Yeadon:
      »Sollte ein derartiger Impfstoff unter Bedingungen zugelassen werden, die nicht ausdrücklich experimentell sind, werden die Empfänger meiner Meinung nach auf kriminelle Weise in die Irre geführt.«

      Yeadon ist absolut qualifiziert für derartige Kritik. Er schreibt:
      »Ich habe einen Abschluss in Biochemie und Toxikologie und einen forschungsbasierten Abschluss in Pharmakologie. Ich habe 32 Jahre lang in der Pharmazieforschung gearbeitet, größtenteils an neuen Medikamenten für Störungen von Lunge und Haut. Ich war Vice President bei Pfizer und eines Biotechunternehmens, das ich gegründet habe [Ziarco, später von Novartis aufgekauft]. Ich kenne mich aus, was die Forschungs- und Entwicklungsarbeit bezüglich neuer Medikamente anbelangt.«

      Menschliche Versuchskaninchen?
      Der Impfstoff von Pfizer/BioNTech ist experimentell und alles andere als garantiert sicher. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass Pfizer, die EU und der berühmtberüchtigte Dr. Fauci offenbar entschlossen sind, noch vor Jahresende damit zu beginnen, den Impfstoff an Hunderte Millionen Menschen zu verteilen.
      Die experimentelle Technologie basiert auf Genomchirurgie, einer vergleichsweise neuen Methode. In einem großen Artikel für Foreign Affairs, dem Magazin der New Yorker Denkfabrik Council on Foreign Relations, lobte Bill Gates die neue CRISPR-Technologie zur Bearbeitung des Genoms überschwänglich. Sie sei imstande, »die globale Entwicklung von Grund auf zu verändern «, so Gates.

      Aber ist diese Technologie, mit der menschliches Erbgut gespalten und neu verklebt wird, so sicher, dass man es riskieren sollte, sie bei einem neuartigen experimentellen Impfstoff einzusetzen, der noch nie beim Menschen zur Anwendung kam? Anders als Bill Gates es darstellt, lautet die Antwort der Wissenschaft auf diese Frage: »Nein, als absolut sicher hat sie sich nicht erwiesen.«
      Im Oktober 2020 erschien im Magazin Trends in Genetics nach dem Peer-Review ein Artikel, in dem es heißt: »Die Bandbreite möglicher molekularer Ereignisse, die aus der Genomchirurgie resultieren, ist unterschätzt worden. Die Technologie ist weiterhin unvorhersehbar, was den Zielort und den Bereich abseits des Zielorts angeht.«
      Dr. Romeo Quijano, emeritierter Professor für Pharmakologie und Toxikologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Manila, weist auf einige Gefahren hin, die es mit sich bringt, wenn man experimentelle Genchirurgie auf menschliche Impfstoffe überträgt.

      Der Impfstoff könne die Pathogenität des Virus »verstärken« oder durch infektionsverstärkende Antikörper aggressiver machen, wie es bei früheren experimentellen Impfstoffen bei Tierversuchen beobachtet wurde.
      Quijano sagt: »Bei einem groß angelegten Versuch an Menschen könnten die Folgen katastrophal sein. Diese schwerwiegenden Zwischenfälle lassen sich im Rahmen einer klinischen Studie womöglich gar nicht nachweisen, schon gar nicht in hochgradig einseitigen klinischen Versuchen, bei denen die Impfstoffhersteller in Interessenkonflikte geraten. Selbst wenn ein schwerwiegender Zwischenfall festgestellt wird, wird er normalerweise unter den Teppich gekehrt.«
      Quijano führt das Beispiel von Moderna an, einem anderen von Gates unterstützten Hersteller von mRNA-Impfstoffen: »Von fünfzehn menschlichen Versuchsobjekten in der Gruppe mit hoher Dosierung erlitten drei schwerwiegende und medizinisch signifikante Symptome. Moderna kam dennoch zu dem Schluss, dass der Impfstoff grundsätzlich sicher sei und gut toleriert werde, was die von Konzernen beherrschten Medien pflichtbewusst aufgriffen, sodass die wahren Gefahren vertuscht wurden …«

      Quelle: "CORONA_SCHWINDEL"
      Kaukasus: Kampf der imperialen Träume (von Amir Taheri)

      ° Zunächst einmal könnte der Minisieg, den er [Erdogan] gegen Armenien errungen hat, Erdogans Appetit auf weitere Eroberungen geweckt haben. Pro-Erdogan-Zeitungen in der Türkei überschlagen sich in Lobhudeleien über den "Sieg im Kaukasus", da es den Türken zum ersten Mal seit dem Ende des Osmanischen Reiches gelungen ist, einen Teil des Islamdoms von der Herrschaft der "Ungläubigen" zu "befreien".
      ° Schlimmer noch für Putin: Erdogan hat bereits angedeutet, dass er seine Fremdenlegion der Dschihadis in den Schutz "muslimischer Länder" einbeziehen will.
      ° Indem er seinen Dschihadismus der Muslimbruderschaft mit pan-türkischen Themen vermischt, die an Enver Pascha erinnern, hofft Erdogan, das Atatürk-Narrativ durch ein neues Narrativ des religiösen Nationalismus zu ersetzen.
      ° Es ist kein Zufall, dass er auch seine anti-westliche Rhetorik schärft und seine Beziehungen zu den Grauen Wölfen, einer pan-türkischen Gruppe, die von der Europäischen Union als "terroristische Organisation" verboten ist, intensiviert. Die "Grauen Wölfe" träumen von einem türkischen Imperium, das sich vom Balkan bis nach Zentralasien erstreckt.

      Während sich der Staub nach den jüngsten Kämpfen in Transkaukasien legt, werden wir möglicherweise Zeugen der Entstehung einer größeren Katastrophe, die weitere Teile des westasiatischen Bogens der Instabilität vom Kaspischen Becken bis zum Mittelmeer trifft.
      Erinnern wir uns kurz an die Geschehnisse.
      Irgendwann im Jahr 2018 bot der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan seinem aserbaidschanischen Amtskollegen Ilham Aliev an, ihm bei der Rückeroberung der Enklave Berg-Karabach zu helfen, die Anfang der 1990er Jahre, kurz nach dem Zerfall des Sowjetimperiums, von den armenischen Nachbarn erobert worden war. Ankara startete ein Sofortprogramm zur Ausbildung und Bewaffnung der neu geschaffenen aserbaidschanischen Armee, die aus den in die Höhe schnellenden Öleinnahmen Aserbaidschans finanziert wurde. Die Tatsache, dass das so genannte Minsk-Trio, die Vereinigten Staaten, Frankreich und Russland, das den Status quo garantierte, das Interesse an der ganzen Sache verloren hatte, ermöglichte es Erdogan, die neue und noch zerbrechliche aserische Republik mit Hilfe von über 100 türkischen Beratern und etwa 300 syrischen Dschihadis, die Teil einer türkischen Fremdenlegion sind, auf eine kriegstaugliche Basis zu stellen.
      In der Zwischenzeit hatten die aufeinander folgenden armenischen Regierungen die Verteidigungsbedürfnisse der neuen Nation vernachlässigt, da sie glaubten, Russland werde immer da sein, um Armenien zu beschützen, wie es dies seit dem 18. Jahrhundert getan hatte. Etwas mehr als ein Monat Kampf trieb die Armenier an verschiedenen Fronten in die Defensive und dann in die Niederlage. Doch als die aserbaidschanischen und türkischen Verbündeten sich auf den letzten, vernichtenden Schlag vorbereiteten, griff Russland ein, indem es die Führer von Baku und Eriwan nach Moskau rief, um einem verworrenen Waffenstillstand zuzustimmen, der zwar die Kämpfe beendete, aber die tiefen Ursachen des Konflikts unangetastet ließ. In typischer Manier opportunistischer Mächte nutzte Russland die Gelegenheit, seine bereits in Armenien vorhandene bedeutende militärische Präsenz auch auf Aserbaidschan auszudehnen. Nach dem Moskauer Abkommen wird eine russische "friedenserhaltende" Truppe die Kontrolle über die Waffenstillstandslinie sowie über die Grenzen Aserbaidschans und Armeniens zum Iran übernehmen.
      Unter dem Strich haben die Aserbaidschaner nicht viel gewonnen. Der größte Teil der umstrittenen Enklave, insbesondere ihre Hauptstadt Stepanakert (Khan Kandi auf azerisch), bleibt außerhalb ihrer Kontrolle, während ein guter Teil ihres eigenen Territoriums, insbesondere die Landroute zwischen dem eigentlichen Aserbaidschan und seiner "autonomen" Enklave Nachitschewan, unter russische Kontrolle fällt.
      Armenien verliert sechs Siedlungen, während mindestens die Hälfte der ethnisch armenischen Bevölkerung Berg-Karabachs sich zur Flucht entschlossen hat und vielfach ihre Dörfer niederbrannte. Noch schlimmer ist, dass Eriwan nun Moskau konsultieren, anhören und gehorchen muss, bevor es in Zukunft Racheversuche unternehmen kann. Die Botschaft ist klar: Transkaukasien war zwei Jahrhunderte lang ein russisches Protektorat und wird nun wieder zu einem russischen Glacis.
      All dies mag daran erinnern, was Putin mit einigen anderen sogenannten "nahen Nachbarn" Russlands getan hat. Er hat die Halbinsel Krim annektiert und aus dem ostukrainischen Donezk ein Lehen herausgeschnitzt. Er hat die georgische Enklave Südossetien annektiert und ein weiteres Lehen in Abchasien geschaffen. Er hat ein ähnliches Lehen im Osten Moldawiens unter russischem Schutz kreiert und sitzt Lettland mit seiner militärischen Aufrüstung im Nacken.
      Und doch könnte sich Putin als einer der Verlierer in diesem tödlichen Spiel erweisen.
      Zunächst einmal könnte der Minisieg, den er gegen Armenien errungen hat, Erdogans Appetit auf weitere Eroberungen geweckt haben. Pro-Erdogan-Zeitungen in der Türkei überschlagen sich in Lobhudeleien über den "Sieg im Kaukasus", da es den Türken zum ersten Mal seit dem Ende des Osmanischen Reiches gelungen ist, einen Teil des Islamdoms von der Herrschaft der "Ungläubigen" zu "befreien". Achtundvierzig Stunden nach dem Waffenstillstand bat Erdogan das türkische Parlament, ihm die Entsendung einer Expeditionstruppe nach Aserbaidschan zu gestatten. Eine türkische Militärpräsenz in Transkaukasien könnte die Gefahr einer direkten Konfrontation zwischen Moskau und Ankara mit sich bringen, die sich bereits an einer Reihe anderer Orte, insbesondere in Syrien, Libyen und im Kosovo, im Konflikt befinden.
      Schlimmer noch für Putin: Erdogan hat bereits angedeutet, dass er seine Fremdenlegion der Dschihadis in den Schutz "muslimischer Länder" einbeziehen will. Die Moskauer Tageszeitung Nezavisimaya Gazeta zitiert russische Militärexperten, die davor warnen, dass Erdogan ein Auge darauf haben könnte, Ärger unter den Krimtataren zu schüren, die bereits mit der russischen Annexion unzufrieden sind. Ein kürzlicher Besuch eines Herrn, der sich als Thronfolger der Krim im Namen der Dynastie der Develt Giray-Tataren ausgibt, die im Mittelalter in Baghche-Sarai regierten, wurde in Ankara hoch gelobt. (Krimtataren wurden von Stalin massenhaft nach Sibirien transportiert, durften aber unter Chruschtschow in den 1950er Jahren zurückkehren).
      Die Region ist voller muslimischer Länder, die von der Kontrolle durch die russischen "Ungläubigen" "befreit" werden sollen, insbesondere Dagestan, Tschetschenien, Inguschetien und Karatschai-Tscherkessien, ganz zu schweigen von den bevölkerungsreicheren autonomen Republiken Tatarstan und Baschkortostan.
      Unmittelbarer betrachtet, könnten Erdogans Ambitionen die Existenz Armeniens bedrohen. Die Türken werfen den Armeniern vor, dem Osmanischen Reich im Ersten Weltkrieg in den Rücken gefallen zu sein, indem sie sich auf die Seite Russlands stellten. Es ist kein Zufall, dass Ankara die Erinnerung an das so genannte Iravan (Eriwan auf Armenisch) Khanat wiederbelebt hat, einen Mini-Staat unter einem selbsternannten türkischen Khan, der während der Zeit des iranischen Niedergangs unter den Kadscharen eine kurze Existenz genoss.
      Mehrere Moskauer Zeitungen sagen, dass Erdogans anschwellender Ehrgeiz sowohl für Russland als auch für Armenien gefährlich sei.
      Indem er seinen Dschihadismus der Muslimbruderschaft mit pan-türkischen Themen vermischt, die an Enver Pascha erinnern, hofft Erdogan, das Atatürk-Narrativ durch ein neues Narrativ des religiösen Nationalismus zu ersetzen. Es ist kein Zufall, dass er auch seine anti-westliche Rhetorik schärft und seine Beziehungen zu den Grauen Wölfen, einer pan-türkischen Gruppe, die von der Europäischen Union als "terroristische Organisation" verboten ist, intensiviert. Die "Grauen Wölfe" träumen von einem türkischen Imperium, das sich vom Balkan bis nach Zentralasien erstreckt. In ihrem am meisten geschätzten Buch "Die Weißen Lilien" behaupten sie sogar, dass Finnen und Ungarn ebenfalls Türken seien und Teil des Reiches werden würden.
      Das Chaos, das Putin und Erdogan in Transkaukasien angerichtet haben, könnte auch die armenische Militanz wiederbeleben. Es gibt etwa 12 Millionen Armenier auf der ganzen Welt, mehr als 3 Millionen allein in Russland. In den letzten Tagen haben wir Gerüchte über "Freiwillige" aus verschiedenen Teilen Europas und Nordamerikas gehört, die in die Region gehen könnten, um gegen den "türkischen Feind" zu kämpfen.
      Vor zwei Jahrzehnten erlebten wir einen ähnlichen Trend, als Serben und Kroaten in der Diaspora auf den Balkan zurückkehrten, um um ihr jeweiliges Stück Land zu kämpfen. Fast drei Jahrzehnte lang, bis zum Fall des Sowjetreiches, war die armenische Geheimarmee zur Befreiung Armeniens (ASALA) sowohl der Türkei als auch Russland ein Dorn im Auge.
      Ah, und was ist mit dem Iran? Er hat seine Grenze zu Armenien verloren und hat Russland wieder als Nachbarland. Die jüngste Episode enthüllte die Islamische Republik als ein Land ohne eine richtige Regierung im normalen Sinne des Wortes und damit als einen unwichtigen Zuschauer, während die "großen Tiere" es unter sich ausmachen.

      Quelle: "KAUKASUS_KÄMPFE"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""MEDIENMACHT"" geschrieben. 26.11.2020

      Warum Öl an der Börse Zukunft hat


      Die Zeitschrift „The Economist“ verkündete im September das Ende des Ölzeitalters. Das geschah übrigens 2003 schon einmal – und es war ein großer Irrtum.
      Wenig Interesse an Öl
      So war es zuletzt bei Gold und den Goldminenaktien im Sommer 2018, als der Goldpreis noch einmal unter 1.200 $ Unze notierte. Das Interesse an dieser exzellenten Kaufgelegenheit war damals überaus gering. Das ist jetzt im Energiesektor nicht anders, und es wird sich auf die Schnelle auch nicht ändern, da bin ich mir sicher.
      Das Augenmerk der meisten Anleger gilt stattdessen den extrem und teilweise absurd überbewerteten Börsenlieblingen des Technologiesektors, der alle Zeichen einer Spekulationsblase aufweist; einer Blase, die sogar noch größer ist als die des Jahres 2000.
      Im Sommer erreichte etwa der Technologiekonzern Apple eine Marktkapitalisierung von 2 Billionen US-Dollar erreicht. Damit ist es das wertvollste Unternehmen der Welt und das erste Unternehmen, das diese Schallmauer überwunden hat.
      Die Gefahr bei Apple & Co.
      Apple ist sowohl im Dow Jones als auch im S&P 500 enthalten und im NASDAQ 100. Hier gehört das Unternehmen neben Amazon, Facebook, Google und Microsoft zu den 5 Indexschwergewichten. Und damit kommt es zum nächsten großen Problem.
      Während diese Großen 5 seit Januar 2020 deutlich gestiegen sind, befindet sich der Durchschnitt der restlichen 495 Aktien im Minus. Die hierin sichtbar werdende hohe Konzentration des Börsengeschehens auf sehr wenige, in den Indizes hochgewichtete Aktien ist ein typisches Zeichen von Spekulationsblasen.
      Im Gegensatz zu diesen Aktien hat Öl Potential. Eine erste Kaufempfehlung im Ölsektor habe ich bereits vor vier Wochen ausgesprochen. Diese möchte ich an dieser Stelle noch einmal erneuern.

      Quelle: "BÖRSE_ÖL"
      Gekaufte Journalisten – Zensur im Ausland wird kritisiert, im Inland beklatscht

      Der laut- wie reichweitenstarke Widerspruch des Souveräns in den sozialen Medien hat Politik und Mainstream-Medien regelrecht in Panik versetzt. Die regierungskonformen Massenmedien haben dadurch ihr Meinungsmonopol verloren und sind so auch nicht mehr in der Lage, Terroranschläge, Gewalttaten und polarisierende Entscheidungen aus Berlin wie politisch gewünscht zu framen. Während einigen Ländern, wie in Ungarn und Polen, jegliche politische Einflussnahme auf Journalisten mit Titelgeschichten kritisiert wird, applaudieren die Umerziehungsjournalisten bei der Zensur von deutschen Regierungskritikern.
      Alternative Medien im Internet eilen von einem Rekordwert zum Nächsten. Die so wichtige Rolle der journalistischen »Vierten Gewalt« im Sinne eines Korrektivs erfüllen die Mainstream-Medien seit Jahren nicht mehr. Besonders ärgerlich für Sie: Durch das Internet kann jeder Bürger, jeden Tag aufs Neue, den manipulierenden Umerziehungsjournalismus leicht entlarven. Die Glaubwürdigkeit von Blättern wie Relotius-Spiegel, FAZ oder Zeit pendelt sich nun auf dem niedrigen Niveau der offiziellen Staatsmedien wie ARD und ZDF ein. Der erlittene Imageverlust wird dauerhaft sein und auch große Werbepartner früher oder später verschrecken. Wenn den deutschen Gazetten nach den Abonnenten und Käufern nun auch noch die zahlungskräftigen Industriepartner abhandenkommen, wird es langsam einsam in deren Glaspalästen. Beim Spiegel ist dies bereits zu beobachten, denn es gibt konkrete Überlegungen, »überzählige« Etagen im Spiegel-Hochhaus in der Hamburger HafenCity unterzuvermieten.

      Die öffentlich-rechtlichen Schreibtischtäter im Regierungsauftrag werden mit rund 9 Milliarden GEZ-Zwangsgebühren geradezu feudal bezahlt. ARD und ZDF gehören sicherlich zu den teuersten Staatssendern der Welt. Gegen deren finanzielle Ressourcen wirkt selbst das Staatsfernsehen der kommunistischen Diktatur in China wie ein verarmter Onkel aus dem fernen Osten. Bisher haben die Massenmedien und die Bundesregierung sich davor gescheut, ihre Zusammenarbeit für jedermann ersichtlich abzuwickeln.
      Direkte Zahlungen an besonders regierungskonforme Medien wurden bisher vermieden, zu offensichtlich würde sich ansonsten der schwerwiegende Vorwurf des Bestsellers Gekaufte Journalisten unwiderlegbar bestätigen.
      Die Staatsfinanzierung der ach so unabhängigen Qualitätsmedien wurde seit Jahren mit immensen Millionenbeträgen – als Werbekosten getarnt – vorgenommen. Auf eine parlamentarische Anfrage der AfD musste das Bundespresseamt zugeben, dass die deutsche Regierung allein bis zum Stichtag 30. Juni, also nur im ersten Halbjahr 2020, für 65,5 Millionen Euro (Steuergelder) Anzeigen bei den Mainstream-Medien geschaltet hat.
      Die Kosten für die Erstellung der Anzeigen und Werbefilme bei Werbeagenturen, TV-Produktionsfirmen, Fotografen, Grafikern etc. sind dabei noch nicht einmal berücksichtigt. Hinter den aktuellen Peinlichkeiten der Regierungskampagne #besonderehelden stecken beispielsweise die Produktionsfirma der Mainstream-Blödel Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf.
      Nachfragen zu den exakten Kosten für den Steuerzahler für diese Regierungspropaganda werden schlicht nicht beantwortet. Das Branchenportal DWDL.de berichtet über eine Antwort bei der Regierungspressekonferenz zu dem Sachverhalt:

      ›Die Videos sind Teil der Informationsmaßnahmen und der Öffentlichkeitsarbeit in der Corona-Pandemie.‹ […] Zu den Kosten der Kampagne teilt man jedoch schon am Sonntag mit: ›Die Videos fügen sich in unsere bisherigen Maßnahmen ein. Genauere Angaben können wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht machen.‹ Für die Produktionsfirma Florida Entertainment ist die vieldiskutierte Kampagne ein erfolgreicher Aufschlag für das vergleichsweise neue Geschäftsfeld Florida Reklame.«
      Auch die Beantwortung weiterer parlamentarischer Nachfragen zu den Profiteuren der 65,5 Millionen Euro verweigert sich die Merkel-Regierung. Mit dem Umgang von Staatsgeldern halten es die Merkelianer offenbar wie die Genossen in Nord-Korea. Seit 2015 hat die Bundesregierung insgesamt 184,7 Millionen Euro an Medienkonzerne umverteilt. Doch damit nicht genug Staatspresse. Unter Ausnutzung der zuvor gezielt befeuerten Corona-Hysterie haben nun alle Beteiligten jegliche Scheu abgelegt. Im Zuge der Corona-Hilfspakete wurden Zeitungen und Zeitschriftenverlagen klammheimlich 260 Millionen Euro zugeschustert.
      Wenn Sie sich fragen, warum die Mainstream-Medien inhaltlich wie der verlängerte Arm des Kanzleramtes wirken, dann wissen Sie spätestens jetzt den genau zu beziffernden Grund dafür. Exakter formuliert: 445 Millionen Gründe.

      Zensur im Ausland wird kritisiert, in Deutschland applaudierend unterstützt
      Betrachtet man Deutschland im Jahre 2020, so ist das Urteil eindeutig: Eine elitäre Clique aus Politik und Medien hat sich an den Schalthebeln der Macht festgesetzt und handelt nicht im Sinne des Volkes, sondern diktiert dem Bürger, wie er zu denken, sich zu verhalten und sich zu bestimmten Themen zu äußern hat. Als Stichworte sind hier »Grenzöffnungen«, »Klimaleugner« und »islamophob« zu nennen.

      Wenn sich ein Bürger anmaßt, das Agieren der Bundesregierung in der Corona-Krise zu hinterfragen, läuft er Gefahr, als Corona-Leugner diffamiert zu werden.
      Die mit geballter Medienmacht in die Öffentlichkeit gedrängte Debatte über Hate Speech, Antirassismus und Fake News erweist sich immer deutlicher als gezielte Ablenkungsdebatte, um die Meinungsfreiheit im Land massiv einzuschränken. Doch anstatt aufzubegehren, beklatschen die Mainstream-Medien die Zensur gegen die unliebsame (rechte) Konkurrenz.
      Die offene Zensur, die arbeitsteilig von Mainstream-Medien, Politik und linken US-Techgiganten betrieben wird, hat längst orwellsche Dimensionen erreicht.
      Ob komplette Löschungen, Sperrungen oder die Drosselung der Reichweite, die Abschussliste des Mainstreams wächst im Moment beinahe täglich: PI-News.net, Journalistenwatch, Compact, Kopp-Report.de, die Identitäre Bewegung, Martin Sellner, Oliver Janich, Hagen Grell, Stefan Bauer, Unblogd, Rubikon, Samuel Eckert, Ken Jebsen und auch mein Facebook-Account sind durch die im Dunkeln agierende Zensur-Mafia weitestgehend stillgelegt worden. Aus diesem Grund stehe ich, wie viele andere Regierungskritiker auch, vor einem kompletten Wechsel auf Telegram. Da ich nicht weiß, wie lange ich noch auf meine Facebook-Seite zugreifen kann bitte ich alle Leser, meinen neuen Telegram-Kanal Schuberts Lagemeldung zu abonnieren.
      Update: Die Bundesregierung hat gerade auf Zuruf von linken und linksradikalen Verbänden, Organisationen, Personen und NGOs beschlossen, eine Milliarde Euro (Steuergelder) für den »Kampf gegen Rechts« auszugeben.

      Quelle: "gekaufte_JOURNALISTEN"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""SKEPSIS"" geschrieben. 24.11.2020

      Neues aus der Corona-Diktatur: „Corona-Skeptikern“ soll medizinische Behandlung verweigert werden - „Skeptiker namentlich erfassen und ihnen Intensivbetten verweigern
      Den „menschlichen“ Vorschlag machte der Schweizer Gesundheitsökonom Willy Oggier in einem öffentlichen Zeitungsinterview. Wer eine Anzeige erhalten habe, weil er etwa gegen die Abstandsregeln verstoßen hat oder sich weigerte, einen Mund-Nasenschutz („Maulkorb“) zu tragen, gehöre namentlich erfasst, damit diese Peron „im Zweifelsfall kein Intensivbett erhält“.


      „Corona-Skeptiker verwirken ihr Recht auf ein Akutbett oder einen Intensivplatz, falls es zu Engpässen kommt“, so der Schweizer weiter. Zudem sieht er seinen Vorschlag als Entscheidungshilfe für Ärzte, da es dann fairer sei, „wenn der selbst ernannte Corona-Rebell das Nachsehen habe, als wenn es einfach den ältesten Patienten im Raum träfe“.

      Quelle: "SCHWEIZ_CORONAWAHN"
      Warum die Muslimbruderschaft aus ihrem Loch gekrochen ist (von Khaled Abu Toameh)

      Wird eine neue US-Regierung unter Joe Biden möglicherweise die Muslimbruderschaft, die von Ägypten, Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und Syrien als terroristische Organisation eingestuft wird, wiederaufleben lassen? Warum freut sich die Muslimbruderschaft über den "Sieg" Bidens?
      Es gibt Araber die sagen, sie seien beunruhigt, wenn sie sehen, wie die Muslimbruderschaft die Ergebnisse der US-Präsidentschaftswahlen feiert. Diese Araber befürchten, dass die Muslimbruderschaft, die von Katar und der Türkei unterstützt wird, sich auf ein Comeback unter einer möglichen Biden-Regierung vorbereitet.
      Die Botschaft, welche diese Araber an die neue US-Regierung senden, lautet: Wiederholen Sie nicht die Fehler des früheren Präsidenten Barack Obama, dessen Regierung sich auf die Seite des damaligen ägyptischen Präsidenten Mohammed Morsi, eines Mitglieds der Muslimbruderschaft, stellte. Diese Araber möchten eine potenzielle neue US-Regierung auch daran erinnern, dass die Islamisten und ihre Anhänger eingefleischte Lügner sind, die sich nur um ihre eigenen Interessen kümmern.
      ° "Aktivisten der Muslimbruderschaft und die Medien scheinen sehr enthusiastisch über den Erfolg des demokratischen Kandidaten Joe Biden bei den US-Wahlergebnissen zu sein", so die in London erscheinende Zeitung The Arab Weekly.
      ° "Analysten führen diese Begeisterung auf den Wunsch [der Muslimbruderschaft] nach einer Wiederholung ihrer Erfahrungen in der Ära des ehemaligen Präsidenten Barack Obama zurück, in der sie eine bemerkenswerte Rolle bei den Aufständen des 'arabischen Frühlings' spielten...
      ° "Von Anfang an haben die Muslimbrüder ihre Parteilichkeit gegenüber Biden nicht verheimlicht. Sie stellten ihn als Unterstützer des Islam und der Muslime dar und betonten die Tatsache, dass er die Hadithe des Propheten [Mohammed] zitiert...".

      Kürzlich veröffentlichte die Muslimbruderschaft auf ihrer offiziellen Website eine Erklärung, in der sie schrieb, dass sie "den amerikanischen Wahlprozess schätzt, der dazu führte, dass Joe Biden das Amt des neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten gewann, ein Sieg, der beweist, dass das amerikanische Volk immer noch in der Lage ist, seinen Willen durchzusetzen".
      Die als Terror-Organisation bezeichnete Vereinigung erklärte ohne Umschweife, dass sie "wünscht, dass Mr. Biden, das amerikanische Volk und die Völker der ganzen Welt weiterhin in Würde unter den Prinzipien von Freiheit, Gerechtigkeit, Demokratie und Achtung der Menschenrechte leben können."
      Die Muslimbruderschaft forderte Biden auf, "die Politik der Unterstützung für [arabische] Diktaturen sowie die Verbrechen und Verstösse tyrannischer Regime in der ganzen Welt zu überprüfen".
      Die Erklärung überraschte einige Araber, viele von ihnen verhöhnten das Gerede der Muslimbruderschaft über "Freiheit, Gerechtigkeit, Demokratie und Achtung der Menschenrechte". Der saudische Schriftsteller Tariq Al-Homayed bemerkte dazu:

      ° "Wie erwartet kam die Muslimbruderschaft aus ihrem Loch gekrochen und gab eine Erklärung ab, in der sie Joe Biden gratulierte und ihn aufforderte, gegen diejenigen vorzugehen, die sie als Diktaturen bezeichnen... Wir sagen wie erwartet, weil die Muslimbruderschaft, die ihre Kritiker als Agenten des Westens und der Zionisten zu verurteilen pflegte, ihr Gesicht gezeigt hat, und sie drängen Amerika jetzt unter dem Vorwand der Demokratie gegen unsere Länder einzuschreiten."
      Al-Homayed fragte sich, ob zu den Diktaturen, von denen die Muslimbruderschaft spricht, der Iran, die Türkei und Katar gehören. "Sind die Diktaturen diejenigen, welche die arabischen Länder vor dem Bösen der Muslimbruderschaft, ihren Lügen und ihrem Terror schützen wollen", fragte er. Al-Homayed wies darauf hin, dass die Muslimbruderschaft um Qassem Soleimani, den Kommandeur der iranischen Quds Force, getrauert habe, "der gegen Iraker, Syrer und Libanesen kämpfte und der Architekt der Verwüstung in der Region war".
      Soleimani wurde bei einem gezielten US-Drohnenangriff am 3. Januar 2020 in Bagdad ermordet. Er wurde von den Vereinten Nationen und der Europäischen Union persönlich mit Sanktionen belegt und von den USA 2005 als Terrorist eingestuft.
      Der ägyptische Politologe und Schriftsteller Israa Ahmed Fuad sagte in Reaktion auf die Erklärung der Muslimbruderschaft, dass die Terrororganisation "auf verschiedene Weise versucht, jeden internationalen Umstand auszunutzen, um sich selbst zu recyceln und in den Vordergrund zu rücken, nachdem ihr Sabotageprojekt in der Region mit dem Zusammenbruch ihres Regimes in Ägypten im Jahr 2013 gescheitert ist" – ein Hinweis auf den Sturz des Regimes von Präsident Mohammed Morsi.
      "Es gibt mehrere Berichte, die die Unterstützung der Muslimbruderschaft für Biden bestätigen, so dass die Organisation in der Lage wäre, Einschränkungen der politischen Islambewegungen zu vermeiden", fügte Fuad hinzu. "Die Ära Obama war eine ideale Zeit für sie. Jetzt hoffen sie, dass die USA sie von der Liste der terroristischen Organisationen streichen werden".
      Der marokkanische Wissenschaftler Amin Al-Alawi sagte, dass das Feiern von Biden durch die Muslimbruderschaft "eine Nostalgie für die Ära der Revolutionen und die Unterstützung der Demokraten für den arabischen Frühling widerspiegelt". Die Muslimbruderschaft, so seine Anklage, "sind Partner der Demokraten bei der Destabilisierung der Region und der Unterstützung des Extremismus. Die Muslimbruderschaft glaubt, dass Biden sie [in Ägypten] wieder an die Macht bringen wird, insbesondere nachdem die vierjährige Präsenz von Trump ihre ehrgeizigen Pläne zunichte gemacht hat."
      Khaled Salah, Chefredakteur der ägyptischen Zeitung Al-Youm Al-Sabi', verhöhnte die Grüsse der Muslimbruderschaft an Biden. Salah sagte, die Muslimbruderschaft hoffe, dass Biden Ägypten unter Druck setzen werde, führende Mitglieder der Terrororganisation aus der Haft zu entlassen. "Die ignorante Gruppe tanzt vor Freude über Bidens Sieg, als ob sie sich darauf vorbereitet, auf Befehl des Weissen Hauses an die Macht zurückzukehren", kommentierte er.
      Sogar Nabil Na'im, ein ehemaliges Mitglied der Organisation des Ägyptischen Islamischen Dschihad, sagte, auch er glaube, dass die Muslimbruderschaft mit der neuen US-Regierung "eine neue Etappe" einleiten wolle. Indem sie Biden gratulierte, so Na'im, erwarte die Muslimbruderschaft, dass die Demokratische Partei sie annehme, ihre Existenz verteidige und den Weg für ihre Rückkehr in die politische Arena ebne.
      Keine US-Regierung kann es sich leisten, die von den Arabern geläuteten Warnglocken zu ignorieren, angesichts des Versuchs der Muslimbruderschaft, sich als friedliche Gruppe zu präsentieren, die vorgibt, der arabischen Welt Freiheit und Demokratie zu bringen.
      Die Islamisten wollen in Ägypten verzweifelt an die Macht zurückkehren, weshalb sie bereit sind, sogar den amerikanischen "Satan" zu umwerben, um dieses Ziel zu erreichen. Es sind dieselben Islamisten, welche die Araber verurteilen, die Kontakt zu den Amerikanern haben. In dieser Zeit möglicher staatlicher Veränderungen in Amerika hoffen die Araber, die die Muslimbruderschaft nicht unterstützen – insbesondere diejenigen, die in Ägypten und den Golfstaaten leben – inständig, dass ihre Besorgnis über die Islamisten laut und deutlich von Biden und seiner Truppe gehört wird.

      Quelle: "MUSLIMBRUDERSCHAFT"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""TOTALITARISMUS"" geschrieben. 23.11.2020

      Ein Suizid kontrastiert das Selbstlob der Regierenden


      Am 20.11.1990 schied Herbert Kegel, einer der größten Dirigenten der DDR, durch Suizid aus dem Leben. Eine eng mit der politischen Lage verwobene Tragödie.
      Die Gestaltung von Kegels Konzertprogrammen war oft revolutionär und forderte seinem Publikum einiges ab – oft auch seinen Musikern und Sängern. So führte er beispielsweise Beethovens 9. Sinfonie nicht am Silvesterabend auf, weil er sich nicht damit abfinden wollte, dass das Publikum nach dem Gesang „Freude schöner Götterfunken“ nur hochgestimmt nach Hause zurückkehrt, sondern setzte das Werk auf den Vorabend des 1. Mai an, dem „Kampf- und Feiertag der Werktätigen“, wie er in der DDR bezeichnet wurde.
      Vor der Beethoven-Sinfonie ließ er gerne ein herausforderndes Werk der zeitgenössischen Musik mit politischem Bezug spielen, so z.B. Paul Dessaus „Vietnam-Gesänge“ oder Arnold Schönbergs „Ein Überlebender von Warschau“. Dabei schloss Kegel die „Neunte“ jeweils direkt, ohne Pause, an das zeitgenössische Werk an. „Noch immer sind Beethovens Visionen Aufgabe, schaut Euch die Welt an“, mahnte er.
      Herbert Kegel leitete ab 1949 den Leipziger Rundfunkchor und ab 1953 das „Große Rundfunkorchester“ (die spätere Radio Philharmonie). Von 1960 bis 1978 war er Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Leipzig, des ältesten deutschen Rundfunkorchesters. Unter diesem Namen, den es bis 1991 führte, präsentierte sich das 1946 neugegründete Funkorchester allerdings erst ab der Spielzeit 1954/55. Von 1977 bis 1985 war Kegel Chefdirigent der Dresdner Philharmonie; für viele Aufnahmen mit diesem Orchester zog er auch „seinen“ Rundfunkchor Leipzig heran. Die Chef-Position in Dresden ermöglichte ihm auch, eher als die Position in Leipzig, Tourneen ins westliche Ausland.
      Wendezeit und Globalisierung

      Die persönliche Tragödie Herbert Kegels ist untrennbar mit der politischen Gesamtlage verwoben, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und dem Mauerfall herrschte und mit der Art und Weise, in der die „Wende“ im Zeichen der Globalisierung vollzogen wurde. Der Zusammenbruch der planwirtschaftlichen Systeme und das Ende des Kalten Kriegs lösten eine auftrumpfende Hochstimmung im Westen aus. Die wirtschaftliche Globalisierung stand auf der Agenda: US-Präsident George H.W. Bush proklamierte eine „Neue Weltordnung“, Francis Fukuyama, der Hof-Philosoph der amerikanischen Neokonservativen, verkündete den Sieg des American way of life und folglich das „Ende der Geschichte“.
      Die „Charta“ dieser neuen Ordnung wurde im „Washington Consensus“ niedergelegt, dem 1989 formulierten, von neoliberalen Prinzipien durchdrungenen Programm zur Förderung von wirtschaftlicher Stabilität und Wachstum durch „Freihandel" im Zeichen eines weitgehenden Rückzugs des Staates aus seinen wirtschaftlichen Regulierungsfunktionen. Der Washington Consensus wird von in Washington ansässigen mächtigen Institutionen wie dem US-Finanzministerium, der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) unterstützt.
      Mit diesem dogmatischen Wirtschaftsprogramm sind jene immer wieder in die Kritik geratenen Maßnahmen zur „Strukturanpassung“ verbunden, die die in die Verschuldung geratenen Staaten immer weiter in die Krise führen, statt ihnen zu helfen: die Gewährung von Krediten und im Gegenzug die Kürzung der Staatsausgaben, der Abbau von Handelsbeschränkungen, die Deregulierung von Märkten und Preisen bis hin zur Abschaffung von Preissubventionen für Benzin, Nahrungsmittel und andere Grundbedarfsartikel, die Privatisierung öffentlicher Einrichtungen und der Infrastruktur, die Entmachtung der Gewerkschaften, Lohnkürzungen, Massenentlassungen (auf Globalisierungsdeutsch: „Freisetzungen“

      Der Hartz IV-Umbau des Arbeitslosengeldes in Deutschland ist ein Ausfluss dieses neoliberalen Denkens, das von vielen als System der Bestrafung und Disziplinierung der Arbeitslosen angesehen wird, die zuvor „freigesetzt“ wurden. Anders als beispielsweise in Polen und Russland unter Präsident Boris Jelzin konnte Westeuropa jedoch nicht einfach im Sinne des Washington Consensus umgeformt werden, zu sehr waren hier noch die Strukturen des Wohlfahrtsstaates verankert, zu stabil noch immer die Wirtschaft trotz vieler Probleme, zu stark war noch die Zustimmung der Völker zu diesen Strukturen.
      Dennoch ergriff neoliberales Denken und der damit einhergehende Jargon immer weitere gesellschaftliche Bereiche, etwa den Bildungssektor und die Kulturförderung. An manchen Universitäten der alten Bundesrepublik berauschte man sich im Zeichen des sogenannten „Bologna-Prozesses“, der Abwicklung von Instituten und der wirtschaftsgerechten Zuschneidung universitärer Studiengänge, an der „culture of competitiveness“. Es zählte nicht mehr, welche Werke ein Wissenschaftler geschrieben hatte, sondern die Zuteilung universitärer Mittel wurde von der Höhe der eingeworbenen Drittmittel abhängig gemacht. „Wissenschaftliche Exzellenz“ war die mit monetärer Bedeutung aufgeladene Devise jener Tage.
      Kultur in der Wendezeit
      In der politischen Wendezeit 1989/90 stellte sich die Existenzfrage für viele mitteldeutsche Kultureinrichtungen. Theater und Opernhäuser wurden zusammengelegt – auch in den alten Bundesländern – wobei sich der Einsparungseffekt allerdings oft kaum einstellte. Obwohl es in Mitteldeutschland nach wie vor eine hohe Orchesterdichte wie sonst in keinem Teil Deutschlands gibt, mussten die Orchester etwa ein Drittel der Planstellen nach der Wende abbauen. Angesichts der bevorstehenden Neugründung des Mitteldeutschen Rundfunks war zeitweilig auch das Überleben der Rundfunkorchester nicht gesichert. Effektivität durch Einsparungen waren auch hier angesagt.
      Dabei wurde völlig vergessen, dass es ja der Wettbewerb der großen und kleinen Landesherren und Städte in der Ära der „deutschen Kleinstaaterei“ war, dem Deutschland sein einmaliges und bewundertes „Alleinstellungsmerkmal“ als Land mit der weltweit größten Dichte an Orchestern, Theatern und Opernhäusern verdankt. Wettbewerb war damals gerade nicht verdrängend und zerstörerisch, sondern führte zum Reichtum an vielfältiger Kultur! Statt mit diesem Pfund zu wuchern, wurde die Kultur in der nach-wendezeitlichen neuen Weltanschauung erst einmal als Kostenfaktor angesehen.
      „Das Rundfunk-Sinfonieorchester verstummt für immer“, lautete eine Zeitungsmeldung vom Juni 1990. Noch kurz vor seinem 70. Geburtstag schrieb Herbert Kegel in einem Brief vom 23. Juli an den Präsidenten des Internationalen Musikrats, Georg Katzer: „Anläßlich meines bevorstehenden 70. Geburtstages schicken Sie mir eine Todesanzeige (meines) Leipziger Rundfunkchores – meines Lebenswerkes – und des Rundfunk-Sinfonieorchesters zu. Theoretisch könnten Sie gleich eine Grabstelle für mich … reservieren“

      Kegel hatte mit Depressionen zu kämpfen, seine dritte Ehe war gescheitert. Er fürchtete, nicht mehr arbeiten zu können. Aber mit 70 Jahren ist ein Dirigent noch gleichsam im besten Schaffensalter, und in Japan hätte man ihn immer wieder aufs herzlichste willkommen geheißen. Am 18. November 1990 unterzeichnete er zwar noch einen Vertrag für zwei Konzerte mit den Moskauer und Leningrader Philharmonikern, aber zwei Tage später nahm er sich das Leben.
      Ein gutes Orchester kann man nicht beliebig auseinandernehmen und wieder anders zusammensetzen, ohne dass die Qualität leidet. Immer wieder berichten Dirigenten, dass bestimmte Sinfonieorchester, zu denen sie nach mehrjähriger Pause zum gemeinsamen Konzertieren zurückkehrten, noch den gleichen unverwechselbaren Klang besaßen, obwohl in der Zwischenzeit viele Mitglieder in den Ruhestand verabschiedet wurden und neue, junge Musiker ihren Platz übernommen hatten.
      „Corporations never die“, schrieb der Rechtshistoriker Henry Maine im fünften Kapitel seines 1861 erschienen Werkes „Ancient Law“. Er dachte dabei nicht nur an Firmen, sondern vor allem auch an die Familienformen in ihrer überindividuellen Verfassung. Sicher, konkrete Firmen können mit anderen verschmolzen oder schlicht liquidiert werden, Familien sterben aus.
      Es ging Maine um die Idee, die legale Fiktion hinter der auf Dauer gestellten Institution. Auch Sinfonieorchester sind solche überindividuellen Quasi-Organismen, sofern sie eine Geschichte, eine Tradition besitzen und nicht nur ad hoc für eine bestimmte Aufführung, eine Plattenaufnahme zusammengewürfelt wurden. Die älteren Mitglieder nehmen die neuen unter ihre Fittiche, üben sie in den spezifischen Klang ein – wenn die „Chemie stimmt“.
      Ob Herbert Kegel auch dann Suizid begangen hätte, wenn er in die Zukunft hätte sehen können, werden wir natürlich niemals erfahren. Es ging ja weiter in Leipzig, mit dem MDR-Sinfonieorchester und dem MDR-Rundfunkchor. Aber dass die Existenz großer Kultureinrichtungen vom Range des Rundfunkchors und des RSO Leipzig überhaupt in Frage gestellt wurde, ist kein Ruhmesblatt für ein so reiches Land wie Deutschland.
      Der Suizid als Kontrapunkt zur Politik
      Was die wirtschaftliche Wertschöpfung anlangt, so dürfte die Kultur mit ihren subventionierten Orchestern, Theatern und Opernhäusern eher wenig ins Gewicht fallen, umso mehr aber ihr ideeller Wert, gerade in Krisenzeiten. Das gilt auch für Gegenwart, den drohenden Verlust vieler Kultureinrichtungen und die Zerstörung von Künstlerexistenzen als Folge der Corona-Krise, in der manche Politiker „Extrawürste“ für die Kulturszene ablehnen. Oft sind es die gleichen Politiker, die sich bei anderer Gelegenheit gerne für Pressefotos mit Künstlern ablichten lassen.
      Es gibt nicht mehr vieles, wodurch unsere säkularen Gesellschaften heute noch zusammengehalten werden. Die Einstimmung auf die gemeinsame Kultur wäre ein Weg, Trennendes zu überwinden und den Sinn für das Gemeinsame zu stärken. Kein geringerer als Antonio Gramsci hatte ja einst im Anschluss an den italienischen Literaturkritiker und Politiker des Risorgimento, Francesco de Sanctis, die Kultur eines Landes eine „laizistische Religion“ genannt. Dies verlange „eine neue Einstellung gegenüber den Volksklassen, einen neuen Begriff davon, was ‚national‘ sei … umfassender, weniger exklusiv, weniger ‚polizeimäßig‘ sozusagen“.
      Nach der Wiedervereinigung bot sich die Chance, mit solch einer „neuen Einstellung“, auch durch die Pflege der Kultureinrichtungen, einen Staat zu schaffen, in dem den Erfahrungen der DDR-Bürger mit dem Respekt begegnet würde, der gleichberechtigten Landsleuten zukommt, die sich ja nicht aussuchen konnten, in welchem Teil Deutschlands sie geboren wurden. Stattdessen wandte man sich ihnen mit paternalistischer Geste zu, lautet Jens Biskys bitteres Fazit: „Man schüttelt den Kopf über die aus der Art geschlagenen Kinder, sieht sie als hilfsbedürftige Opfer mitleidig an. Äußern sie Unzufriedenheit oder Wut, springt eine Schar von Fachleuten herbei: Ein Schmeichler, der ihre Leistungen lobt, ein Völkerkundler, der ihre Eigenarten erklärt, ein Sozialingenieur, der Patentrezepte präsentiert, ein Löwenbändiger, der das ‚böse Tier‘ Ost zu besänftigen sucht … Nähme man den Ostdeutschen als Bürger ernst, müsste gemeinsam über einen Neuanfang gestritten werden“. Hat sich bis in die Gegenwart daran etwas geändert?
      Herbert Kegel sah keinen Neuanfang für sich im geeinten Deutschland. Auch deshalb sind sein Leben, sein Wirken und sein tragischer Tod eine Mahnung, ein Kontrapunkt zu all dem Selbstlob der Regierenden aus Anlass der 30. Wiederkehr des Jahrestags der Wiedervereinigung. Es gilt, über die Art und Weise nachzudenken, in der die staatliche Einheit hergestellt wurde. Herbert Kegel hat einen Anspruch darauf, dass 2020 auch seiner gedacht wird, und dies nicht nur, weil er ein großer Künstler war.

      Quelle: "GLOBALISIERUNG_AUSWIRKUNG"
      Großbritannien: mit grossen Schritten auf dem Weg zum Totalitarismus (von Andrew Ash)

      ° Es ist fast schon eine alltägliche Erscheinung geworden, dass Eltern von ihren neu politisierten Kindern angeprangert werden, weil sie in den sozialen Medien "falsche", "unwoke" Ansichten geäußert haben, oder dass Menschen wegen etwas entlassen werden, was sie vielleicht vor Jahren gesagt oder nicht gesagt haben.
      ° Dieses Anspruchsdenken hat sich zu einem Kennzeichen einer Gruppe entwickelt, deren jüngere Demographie anscheinend kein Verständnis für die Schrecken eines Krieges – oder sogar für viele authentische Nöte – in ihrem eigenen relativ bequemen Leben hat.
      ° Dieser Mangel an Respekt und Verständnis für die Geschichte, zusammen mit dem anscheinenden Bedürfnis, Missstände aus der Vergangenheit zu erfinden, zu importieren oder wiederzubeleben, veranlassen diese Demonstranten dazu, dafür einzutreten, dass Menschen, die an der Verursachung eines Missstandes nicht beteiligt waren, mit dem, was sie für die angemessene Rache für einen Missstand halten, bestraft werden.
      ° Toleranz ist nur von anderen zu erwarten... Die Freiheit des einen ist, wie es scheint, zum Anlass für Ressentiments eines anderen geworden.
      ° Die Ablehnung des britischen Erbes durch die Demonstranten, ein Versuch, die Geschichte "auszulöschen", scheint eine Bedrohung für die Nation zu sein. Wir haben angeblich nichts, worauf wir stolz sein können. Unsere Errungenschaften waren vermutlich kaum mehr als die Beute eines bösen, bigotten patriarchalischen Systems. Diese Unzufriedenheit und indem sie den marxistischen Architekten dieses Narrativs Treue schwören, beleidigt nicht nur die Erinnerung an diejenigen, die für die Freiheiten, die wir heute als selbstverständlich ansehen, gekämpft haben und für sie gestorben sind; sie ist auch ein grosser Schritt in Richtung Totalitarismus.

      Es gab eine Zeit, in der die Briten für ihren Stoizismus bekannt waren, für ihre Fähigkeit, sich durch Widrigkeiten hindurch zu kämpfen, egal wie die Chancen standen. Der so genannte "Blitzgeist" von vor achtzig Jahren, der die Nation "an einem Strang ziehen und weitermachen" liess, ungeachtet der Bombardierung unserer Städte durch die Nazis, kennzeichnete eine Generation, die zwei Weltkriege erlitten hatte und dennoch nicht gebeugt werden konnte.
      Während der Covid-Pandemie war dieser "Blitzgeist" jedoch spürbar abwesend. Da gab es sicherlich wenig von einer Nation, die an einem Strang zieht; stattdessen gab es nur eine Menge Gezänk, Schlammschlachten und Beschimpfungen unter Politikern, Aktivisten und der zunehmend zersplitterten Bevölkerung.
      Es war vorhersehbar, dass Covid-19 in den oppositionellen Medien von vielen schnell zu einem spaltenden politischen Thema gemacht wurde. Die Behauptung, dass jeder, der gegen Gesichtsbedeckungen, Impfstoffe oder Tests ist, sich in der extremen Rechten befindet, während diejenigen, die sich an die Sicherheitsregeln halten, auf der linken Seite stehen, ist heute ebenso einfach wie verrückt. Man hätte sich vorstellen können, dass eine tödliche Pandemie als große Einheit wirken und endlich den Streit beenden würde, der die Politik Großbritanniens (und der USA) in den letzten Jahren geprägt hat. Stattdessen sind wir in Identitätspolitik gebadet worden, was eine ohnehin schon turbulente Zeit noch turbulenter macht als je zuvor.
      Einige Unzufriedene haben ihr Vitriol auf eine neue Stufe der Böswilligkeit gehoben, in der öffentlichen Hoffnung zum Beispiel, dass sich der britische Premierminister Boris Johnson nicht vom Coronavirus erholen sollte. Kein an einem Strang ziehen. Kein Blitzgeist. Kein Mitgefühl. Nur Bitterkeit, Fehden und immer tiefer werdende Trennung.
      Der fruchtbare, wenn auch luftige "Boden" des Cyberspace ist zum perfekten Nährboden für Radikale aller Couleur geworden, um während der Abriegelung ihre Doktrinen der Trennung unter den jungen, politisch reifen Millenials zu verbreiten. Jeden gegen jeden auszuspielen – links gegen rechts, jung gegen alt, schwarz gegen weiß, Frauen gegen Männer, Trans (scheinbar) gegen jeden – scheint das Ziel zu sein. All das scheint erfolgreich einen Keil des brodelnden Ressentiments zwischen die Gemeinschaften zu treiben.
      Es ist fast schon eine alltägliche Erscheinung geworden, dass Eltern von ihren neu politisierten Kindern angeprangert werden, weil sie in den sozialen Medien "falsche", "unwoke" Ansichten geäußert haben, oder dass Menschen wegen etwas entlassen werden, was sie vielleicht vor Jahren gesagt oder nicht gesagt haben. Jeder, der es offen wagt, das "Große" in "Großbritannien" zu betonen, bittet einfach darum, als "Rassist" abgestempelt zu werden. Für diejenigen, die naiv genug sind, an die grundlegende Biologie zu glauben – dass die Anatomie von Frauen und Männern unterschiedlich ist – wartet der Gulag. Wenn Sie es wagen, das Undenkbare auszusprechen, dass "All Lives Matter", dann bereiten Sie sich vor, die Stadt zu verlassen.
      Viele Agitatoren – unbekümmert um Höflichkeit oder Toleranz – halten an der von frühreifen Zweijährigen entwickelten Vorstellung fest, dass Ihre Wünsche erfüllt werden könnten, wenn Sie nur lange genug schreien. Diese Anspruchshaltung hat sich zu einem Kennzeichen einer Gruppe entwickelt, deren jüngere Demographie die Schrecken eines Krieges – oder gar vieler authentischer Nöte – in ihrem eigenen relativ bequemen Leben nicht zu verstehen scheint. Dieser Mangel an Respekt vor oder Verständnis für die Geschichte, zusammen mit dem anscheinenden Bedürfnis, Missstände aus der Vergangenheit zu erfinden, zu importieren oder neu zu beleben, führt dazu, dass sie sich dafür einsetzen, Menschen, die keinen Anteil an der Verursachung eines Missstandes hatten, das zuzufügen, was ihrer Meinung nach die angemessene Rache für einen Missstand ist. Toleranz ist nur von anderen zu erwarten. Für viele "Progressive" gibt es so etwas wie einen Zweiwege-Verkehr-ä$ nicht. Agitatoren scheinen nun ihre Energie und ihren Fokus darauf zu richten, ihren Lieblingsanliegen, denen ihrer Meinung nach alle anderen nachgeben sollten, Vorrang einzuräumen. Dazu gehören z.B. Männer, die ihr Geschlecht gewechselt haben und nun im Frauensport antreten, Budgetreduktionen der Polizei zu fordern, so dass die am stärksten benachteiligten Gemeinschaften noch weniger in der Lage sein werden, sich selbst zu schützen, die Ausweitung der Zensur im akademischen Bereich und in der Big Tech oder die Zahlung von Milliarden an Steuergeldern an andere Länder für Versprechen, die Nutzung fossiler Brennstoffe irgendwann in ferner Zukunft und ohne Durchsetzungsmöglichkeiten einzustellen. Ach, und übrigens, es gibt keine Debatte. Tun Sie einfach, was Ihnen gesagt wird.
      Während die "Remainer"-Störer ihre Opposition gegen Brexit so lange wie möglich vorangetrieben und dabei zwei verschiedene Premierminister gesehen haben, haben sie ihre Macht vielleicht genossen. Erst nach dem erdrutschartigen Sieg der Tories im Dezember 2019 ließen sie endlich ihren Traum vom Kippen des Brexits fallen – aber nicht ohne all diejenigen, die dafür waren, die EU zu verlassen, als bigotte Fremdenhasser zu brandmarken.

      Diese Verunglimpfung ist ein besonderer Schlag ins Gesicht des Volkes dieser geduldigen Nation. Jahrzehntelang haben sie ihr Bestes getan, um mit den schleichenden, "fortschrittlichen" Zeiten, in denen wir leben, Schritt zu halten. Die Akzeptanz einer Vielzahl oft umstrittener gesellschaftlicher Veränderungen, wie z.B. die unter dem Banner der "Menschenrechte" eingeläuteten, sich immer weiter ausbreitenden Ansprüche verschiedenster sexueller Lobbys, scheint an den Liberalen verschwendet zu sein, so sehr sind sie darauf bedacht, ihre identitätspolitische Agenda voranzutreiben. Wenn auf diese Weise die stille, respektvolle Akzeptanz der oft umstrittenen "Wendepunkt"-Veränderungen innerhalb der Gesellschaft in der britischen Öffentlichkeit gewürdigt wird, dann ist es kein Wunder, dass ein großer Teil der Öffentlichkeit entschieden hat, dass er genug von dieser neuen Orthodoxie hat.

      Obwohl der Ausbruch des Coronavirus mit seinen Bewegungseinschränkungen den Aktivismus für kurze Zeit gedämpft hat, dauerte es nicht lange, bis das extreme, aktivistische Milieu unruhig wurde. Bis zum Tod von George Floyd, einem schwarzen Amerikaner, der anscheinend von einem weißen Polizisten getötet wurde, waren diese Personen damit beschäftigt, Figuren auf der rechten Seite zu beschimpfen, weil sie Covid-19 nicht ernst genug nahmen. Plötzlich spielte das alles keine Rolle mehr. In ganz Großbritannien brach ein Rausch orchestrierter Black Lives Matter-Proteste aus, obwohl der Vorfall keinerlei Ähnlichkeit mit dem Geschehen auf Großbritanniens Straßen hatte und die BLM-Bewegung in Großbritannien bis zu diesem Zeitpunkt ziemlich anonym war.
      Viele Medien stellten jedoch sicher, dass die Botschaft laut und deutlich war: Der Protest gegen den wahrgenommenen Rassismus – auch wenn er auf einem anderen Kontinent stattfand – war wichtiger als jede Pandemie.
      Nachdem uns monatelang gesagt worden war, dass wir wegen Verstoßes gegen die Covid-Regeln strafrechtlich verfolgt werden würden, mussten wir dann im Fernsehen Tausende von Demonstranten zusehen, die nicht nur die Sicherheitsvorschriften missachteten, sondern auch historische Denkmäler niederrissen – alles aufgrund eines Missstands, der sich weitgehend importiert anfühlte.
      Selbst als die Proteste gewalttätig wurden, wurde niemand verhaftet. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die Regierung klargestellt, dass jeder Verstoß gegen die Sicherheitsvorschriften mit der vollen Härte des Gesetzes geahndet werden würde – ohne Vorwarnungen, ohne Ausnahmen. Wahrscheinlich war darüber niemand glücklich, aber wir haben uns trotzdem daran gehalten – zum Wohl der Allgemeinheit.
      Dann, ganz plötzlich, brach in Städten und Gemeinden in ganz Großbritannien Chaos aus. Inmitten der gewalttätigen Bürgerunruhen wurden in den Nachrichten nicht nur die Lockdown-Vorschriften missachtet, sondern unter dem Banner von Black Lives Matter auch eine Reihe von weit verbreiteten unsozialen Verhaltensweisen toleriert. Als die Statue von Winston Churchill auf dem Parliament Square vandalisiert wurde, stand die Polizei, die offensichtlich als Geisel der politischen Korrektheit gehalten wurde, daneben und sah zu, wie ihre Rolle öffentlich durch offene Missachtung des Gesetzes untergraben wurde.
      Die Ablehnung des britischen Erbes durch die Demonstranten, ein Versuch, die Geschichte "auszulöschen", scheint eine Bedrohung für die Nation darzustellen. Wir haben angeblich nichts, worauf wir stolz sein können. Unsere Errungenschaften waren vermutlich kaum mehr als die Beute eines bösen, bigotten patriarchalischen Systems. Diese Unzufriedenheit, und indem sie den marxistischen Architekten dieses Narrativs Treue schwören, beleidigt nicht nur die Erinnerung an diejenigen, die für die Freiheiten, die wir heute als selbstverständlich ansehen, gekämpft haben und für sie gestorben sind; sie ist auch ein zweistufiger Schritt in Richtung Totalitarismus.
      Während die Rechte von sexuellen und ethnischen Minderheiten unverrückbar in Stein gemeißelt zu sein scheinen, kann die Freiheit, unsere Familien, die Kneipe oder die Bibliothek zu besuchen, vom Staat jederzeit zurückgezogen werden. Tausende von Demonstranten, die am selben Tag durch die Städte marschieren: kein Problem. Menschenmassen, die an einem Sommertag ans Meer strömen: da riskiert man die Verhaftung. Die Freiheit des einen ist, wie es scheint, zum Anlass für Ressentiments des anderen geworden.
      Was wird uns also bleiben, wenn wir versuchen, unser nach-Covid-Leben in einer noch nicht post-woken Welt zurückzufordern? Eine zunehmende Atmosphäre des Misstrauens und des Laufens wie auf Eiern. Die Menschen haben zunehmend Angst davor, ihre Meinung zu sagen. Selbst die Strafverfolgungsbehörden befinden sich in einem Zustand politisch korrekter Lähmung.
      Während Großbritannien damit beschäftigt war, den Multikulturalismus zu fördern und Entscheidungen wie das Christentum, die Kernfamilie und ein kulturelles Erbe, das von Menschen, die häufig als weiß und tot abgeschrieben werden, liebevoll zusammengetragen wurde, zurückzustufen, scheinen wir die dadurch verursachten gesellschaftlichen Spaltungen nicht bemerkt zu haben. Berichten zufolge sind zum Beispiel etwa 19.000 unserer Kinder von Loverboys hörig gemacht und dann gruppenvergewaltigt worden. Die Coronavirus-Pandemie hat uns nicht zusammengeführt, sondern die Spaltungen deutlich gemacht, die Großbritannien in etwas Rückschrittliches, Unentwickeltes und Unkenntliches verwandeln. Bedauerlicherweise ist Großbritannien derzeit alles andere als geeint.

      Quelle: "GROSSBRITANNIEN_TOTALITARISMUS"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""LAHMÄRSCHE"" geschrieben. 20.11.2020

      Deutschland droht nach Corona eine manifeste Bankenkrise


      Nach Corona dürften faulen Kredite in den Bankbilanzen auf einen Wert von 1,4 Billionen Euro ansteigen. Da reißt auch bei großen Banken die Eigenkapitaldecke.
      Bankenkrise durch dramatischen Kreditausfall
      In einer aktuellen Studie zur Corona-Politik warnt das Institut vor schweren Belastungen durch die Banken aufgrund der aktuellen Rezession. Konkret geht es um notleidende Kredite in den Bankbilanzen. Es sei zu befürchten, „dass einige systemrelevante Banken unter deren aktuelle Mindestanforderungen (inkl. Säule-2-Aufschlägen) fallen. Auch in Deutschland wäre in diesem Fall mit einem spürbaren Rückgang der CET1-Quoten (Anm.: das sind die Aktien- und Gewinnrücklagen) und dem Unterschreiten der aktuellen Quote von einzelnen Banken zu rechnen“, heißt es in der Studie.
      Gemeint ist ein dramatischer Kreditausfall infolge eines rapiden Anstiegs von Unternehmensinsolvenzen bereits in den ersten beiden Quartalen des kommenden Jahres. Derzeit staut sich die Insolvenzwelle durch die von den Regierungen erlassenen Ausnahmenregelungen. Doch diese Ausnahmeregelungen laufen im kommenden Jahr aus. Sollten sie nicht verlängert werden, rechnet EZB-Bankenaufseher Andrea Enria im „schweren Konjunkturszenario“ mit einem Anstieg der faulen Kredite in den Bilanzen von heute 503 Milliarden Euro auf 1,4 Billionen Euro.
      Südeuropa vor dem Bankenkollaps
      Kreditverluste in dieser Höhe würden das Eigenkapital vieler Banken aufzehren. Nicht nur in Südeuropa, sondern auch in Ländern wie Frankreich, Österreich, Großbritannien, den Niederlanden und Deutschland dürften viele Banken dann nicht mehr die Mindestanforderungen erfüllen können, warnt das Institut.
      Für Spanien rechnet Firm beim „schweren EZB-Szenario“ mit dem Schlimmsten. Demnach dürften 91 Prozent der Bankbilanzen unter das EZB-Mindestniveau fallen. Aber auch Deutschland würde hart getroffen. Rund ein Drittel des Bankenmarktes dürfte unter das EZB-Mindestniveau rutschen. Damit hätte Deutschland im kommenden Jahr eine manifeste Bankenkrise.

      Quelle: "CORONA_BANKENKRISE"
      Europas nachlässige Sicherheitsmassnahmen spielen islamistischen Terroristen in die Hände (von Con Coughlin)

      Die aktuelle Welle von islamistisch inspirierten Terroranschlägen in Europa hat erneut bedauerliche Mängel innerhalb der europäischen Sicherheitsbehörden offenbart; diese scheinen nicht in der Lage, ihre Bürger angemessen zu schützen.
      In allen drei Fällen – den Anschlägen von Paris, Nizza und Wien – hat sich gezeigt, dass die für die Durchführung der Attentate verantwortlichen
      Terroristen Verbindungen zu globalen Dschihadinetzwerken hatten, die von europäischen Sicherheitsbeamten unentdeckt blieben.
      Mehr noch, die Leichtigkeit mit der sich einige der an den Anschlägen beteiligten Personen frei über den Kontinent bewegen konnten, hat erneut Besorgnis über die nachlässigen europäischen Grenzkontrollen hervorgerufen, wie sie im Schengener Abkommen der Europäischen Union definiert sind. Offenbar nutzen radikalisierte Dschihadisten gezielt diese Schwachstelle zu ihrem Vorteil.
      Bei dem jüngsten Anschlag in der österreichischen Hauptstadt Wien am 2. November stellte sich heraus, dass der 20-jährige Schütze, der vier Menschen tötete und 22 weitere verwundete, bevor er selbst von der Polizei erschossen wurde, im Juli in die benachbarte Slovakei gereist war, um Munition zu kaufen.
      Dies geschah, nachdem der für die Gräueltat verantwortliche Terrorist, Kujtim Fejzulai, im Dezember vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen worden war, nachdem er zwei Drittel einer 22-monatigen Haftstrafe verbüsst hatte. Fejzulai war verurteilt worden, weil er versucht hatte sich dem IS in Syrien anzuschliessen.
      Und während das österreichische Innenministerium nach wie vor behauptet, dass der Schütze allein gehandelt habe, weiss man, dass er in Kontakt mit Extremisten in anderen Teilen Österreichs und der benachbarten Schweiz stand. Obwohl Fejzulais Name auf einer Beobachtungsliste der österreichischen Anti-Terrorismus-Behörde BVT stand, hinderte ihn dies offenbar nicht daran in die Slowakei zu reisen, um Munition zu kaufen.
      Ähnliche Fragen zur Effektivität der europäischen Sicherheitsdienste hat der Anschlag in Nizza, Frankreich, aufgeworfen, wo sich nun herausstellt, dass der mutmassliche Terrorist mit dem Zug aus Italien angereist war. Der Attentäter hatte Italien von Tunesien aus erreicht , nachdem er von einer humanitären Hilfsorganisation im Mittelmeer aufgegriffen worden war.
      Auch in Frankreich tauchten Berichte auf, dass der tschetschenische Terrorist, der für die Ermordung des Lehrers Samuel Paty verantwortlich ist, vor der Durchführung des Anschlags mit einem islamistischen Kämpfer in Syrien in Kontakt gestanden hatte. Paty war im vergangenen Monat vor seiner Schule in einem Pariser Vorort enthauptet worden, nachdem er seiner Klasse zwei Karikaturen des islamischen Propheten Mohammed gezeigt hatte und mit den Schülern über Meinungsfreiheit diskutierte.
      Die französische Zeitung Le Parisien berichtete, dass Abdullakh Anzorov vor dem Mord mit einem noch nicht identifizierten russischsprachigen Dschihadisten in Syrien Kontakt aufgenommen habe, der über eine IP-Adresse in der von Dschihadisten dominierten Nordsyrischen Stadt Idlib ausfindig gemacht werden konnte.
      Ein französischer Fernsehsender berichtete zudem, dass der Mörder, der im Alter von sechs Jahren mit seinen tschetschenischen Eltern nach Frankreich kam und bis 2030 Asyl und eine Aufenthaltsgenehmigung erhalten hatte, im September dieses Jahres über Instagram erstmals Verbindung mit dem Dschihadisten aufgenommen hatte.
      In einer Audiobotschaft auf Russisch sagte Anzorov nach dem Mord, er habe "den Propheten gerächt", den Paty "auf beleidigende Weise" dargestellt habe. Inmitten von Verweisen auf den Koran und den Islamischen Staat fügte er hinzu: "Brüder, betet, dass Allah mich als Märtyrer annimmt."
      Französische Sicherheitsbeamte haben daraufhin mit einer landesweiten Untersuchung mutmasslicher muslimischer Extremisten begonnen, wobei der französische Präsident Emmanuel Macron die Schliessung einer Pariser Moschee anordnete , die Verbindungen zur palästinensischen Terrorgruppe Hamas haben soll. Macron sagte, französische Sicherheitsbeamte glaubten, dass das Cheikh-Yassine-Kollektiv, das nach einem ermordeten Hamas-Führer benannt ist, aufgelöst werden sollte, weil die französischen Behörden Informationen hätten, dass die Gruppe "direkt in den Angriff verwickelt" sei.
      Ausnahmsweise scheint der plötzliche Anstieg der Terroranschläge die europäischen Staats- und Regierungschefs dazu veranlasst zu haben, die eklatanten Defizite in ihrer Fähigkeit anzuerkennen, Europa vor islamistisch inspirierten Terrorakten zu schützen. In Österreich hat Bundeskanzler Sebastian Kurz Europa dazu aufgerufen, eine gemeinsame Front in einem, wie er es nennt, "Krieg gegen den Islamismus" zu bilden, und er sagt, er werde auf ein solches Bündnis gegen den politischen Islam drängen, wenn die europäischen Staats- und Regierungschefs Ende dieses Monats zu einem Gipfel zusammenkommen. In einem Gespräch mit der deutschen Zeitung Die Welt sagte Kurz, er werde sich für ein solches Bündnis gegen den Islam einsetzen:

      "Ich erwarte ein Ende der falsch verstandenen Toleranz und dass alle Nationen Europas endlich erkennen, wie gefährlich die Ideologie des politischen Islam für unsere Freiheit und die europäische Lebensweise ist."
      In Frankreich hat Macron auf die Anschläge auf französischem Boden mit der Forderung nach einer "tiefgreifenden Revision" des Schengener Abkommens geantwortet. Bei seinem Auftritt an der Seite seines Europa- und Innenministers in dieser Woche verpflichtete der französische Präsident Frankreich, die Zahl der Grenzwächter an seinen Landesgrenzen wegen der grassierenden Terrorbedrohung von 2.400 auf 4.800 zu verdoppeln. "Wir erleben sehr deutlich, dass terroristische Aktionen tatsächlich von einigen Leuten angeführt werden können, welche die Migrationsströme nutzen, um unser Territorium zu bedrohen", sagte er.
      Die verspätete Erkenntnis der europäischen Staats- und Regierungschefs über die Unzulänglichkeiten ihrer Fähigkeit, den Kontinent vor weiteren Attentaten des islamistisch inspirierten Terrorismus zu verteidigen, ist ebenso willkommen wie längst überfällig. Denn ohne schärfere Kontrollen und Überwachung werden die Sicherheitsbeamten Mühe haben, weitere islamistisch inspirierte Bluttaten auf den Strassen Europas zu verhindern.

      Quelle: "EUROPA_TERROR_ISLAM"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""IMPFSTOFFAKTIEN"" geschrieben. 17.11.2020

      Wegen Corona trommeln für die Impfstoffaktien


      Seit Pfizer den Durchbruch beim Impfstoff gegen Corona meldete, heizt sogar das Kanzleramt die Börsenspekulationen an. Und der Pfizer-CEO verkauft seine Aktien.
      Zu 80 % Schwindel
      Was die Werbung für die Impfstoffaktien betrifft, erinnert vieles an den Neuen Markt vor 25 Jahren. Jeder, der damals an des Kaisers neuen elektronischen Kleidern webte, bewarb damals auch seine Aktien. Und die Medien trommelten wie der Duracellhase nach Kräften mit. Eine kurze Weile konnte man reich werden, aber wer den Ausstiegszeitpunkt verpasste, verlor in der Regel alles oder fast alles. Weil 80 % Schwindel oder heiße Luft war. Wirecard war eine Erinnerung daran. Sogar das Kanzleramt rotierte für die Schwindler. Der hundertste Nachweis für den fehlenden wirtschaftlichen Sachverstand in der CDU.
      Was Impfungen angeht, so haben ich meine Erfahrungen mit Grippeimpfungen. Ich hatte zwar nie eine Grippe, aber ich war die drei Jahre, in denen ich mich hatte impfen lassen, immer den ganzen Winter durch Infekte belästigt. Im vorletzten und letzten Winter hatte ich die Prozedur weggelassen und es ging mir wesentlich besser. Den ganzen Sommer 2020 hatte ich wegen mehr Händewaschen, Verzicht auf Augenreiben usw. buchstäblich nichts. Auch nach offiziellen Datensammlungen ist die Grippe ausgestorben, Infekte auf dem Rückzug. Wird jetzt alles unter Corona erfasst? Das wissen nur diejenigen, die die Daten aufbereiten.
      Kanzleramt heizt Spekulation um Impfstoff an
      Das Kanzleramt heizt durch die sture Festlegung auf eine Impfung als alleinseligmachende Abwehr des Virus die Spekulation rund um den ganzen Pharmaziebereich an. Ich denke, daß man statt in Impfaktien mit all ihren Zulassungs-, Gesundheits- und politischen Risiken zu investieren, auch Hütchen spielen kann, wenn man sein Geld verbrennen will.
      Heute morgen habe ich mir die Charts der Impfstoffgiganten über den Dreijahreszeitraum angesehen und erstaunt zur Kenntnis genommen, daß sie fast alle ganz leicht nach Süden weisen. Die Großinvestoren sind offensichtlich skeptisch. Ich auch.

      Quelle: "CORONA_AKTIEN_FAKE"
      China pulverisiert seine Finanzmärkte (von Gordon G. Chang)

      ° Peking hat Zweifel an der Solidität der chinesischen Aktienmärkte und ganz allgemein an der langfristigen Lebensfähigkeit des Privatsektors des Landes aufgeworfen.
      ° China ist nicht groß genug für zwei große Persönlichkeiten. Xi baut einen Personenkult auf, ebenso wie Ma Yun, der in der internationalen Finanz- und Geschäftswelt besser als Jack Ma bekannt ist.
      ° Das Kreditvolumen von Ant wuchs schnell, weil das Unternehmen weitgehend unreguliert war.
      ° "Die Botschaft ist, dass kein großer privater Geschäftsmann auf dem Festland toleriert wird. — Chen Zhiwu von der Universität Hongkong, Financial Times, 6. November 2020.
      ° Xi verlangt absoluten Gehorsam, etwas, das mit einem modernen Finanzsystem unvereinbar ist.

      Anleger in Hongkong haben diese Woche mehr als 250 Milliarden Dollar aus chinesische Technologieaktien abgezogen. Besonders hart getroffen waren die Alibaba Group, JD.com, Tencent und Meituan Dianping.
      Die Flucht folgte auf die verblüffende Verschiebung des wohl größten Börsengangs der Geschichte. Ant Group Co., Ltd., eine Tochtergesellschaft der Alibaba Group, hatte mittels Mehrzuteilungsoption geplant, 39,5 Milliarden Dollar zu akquirieren.
      Die Investoren bewerteten das sechs Jahre alte Unternehmen mit 359 Milliarden Dollar, womit es mehr wert war als das in den USA ansässige Ungetüm J.P. Morgan und die nach Vermögenswerten größte Bank der Welt, die staatlich unterstützte Industrial and Commercial Bank of China.
      Am 3. November gaben Schanghais Nasdaq-ähnlicher STAR-Markt und die Hongkonger Börse etwa 36 Stunden vor der geplanten Aufnahme des Handels in Hongkong die Aussetzung bekannt. Diese beispiellos Aktion schockierte inländische und internationale Investoren.
      Das jetzt akzeptierte Narrativ besagt, dass Ma Yun, die treibende Kraft hinter Ant, die chinesischen Regulierungsbehörden in einer Rede in Schanghai verärgert hatte. Eine andere oft gehörte Erklärung war, dass Chinas schwerfällige staatliche Banken, die von der nur leicht regulierten Ant bedroht wurden, Vergeltung übten. Andere meinen, dass die Regulierungsbehörde in Panik geriet, als sie feststellte, dass Ant zu einem Riesen geworden war.
      Auf jeden Fall hat Peking durch die Anordnung der Suspendierung im letzten Moment Zweifel an der Solidität der chinesischen Aktienmärkte und ganz allgemein an der langfristigen Lebensfähigkeit des Privatsektors des Landes aufgeworfen.
      Was war geschehen? Es gibt Berichte, dass der chinesische Herrscher Xi Jinping persönlich die Entscheidung getroffen hat, das Ant-Offering auszusetzen.
      China ist nicht groß genug für zwei große Persönlichkeiten. Xi baut einen Personenkult auf, ebenso wie Ma Yun, der in der internationalen Finanz- und Geschäftswelt besser als Jack Ma bekannt ist. Ma hat die Alibaba Group aufgebaut, die an der New Yorker Börse notierte Online-Verkaufsplattform, und er kann vor allem vor einem einheimischen Publikum so tun – und sich buchstäblich verkleiden – als ob er ein Rockstar wäre.
      Am 24. Oktober beschuldigte Ma auf dem Bund-Gipfel in Schanghai die chinesischen Banken in aller Öffentlichkeit, eine "Pfandhaus-Mentalität" zu haben, eine Anspielung auf ihre auf Sicherheiten basierende Kreditvergabe. Er sagte auch, dass Ant Reformen vorantreiben und Kreditvergaben an kleine Unternehmen starten würde.
      Ma hatte sogar für die chinesische Zentralbank und die Bankenaufsichtsbehörden des Landes ausgewählte Worte. "Wir können einen Flughafen nicht so verwalten, wie wir einen Bahnhof verwalten, noch können wir die Zukunft so managen, wie wir Gestern gemanagt haben", sagte er.
      Die South China Morning Post in Hongkong nannte die Rede "mitreißend", aber für Peking waren Mas Kommentare kämpferische Worte. Ant hat sich in den letzten Jahren zu einem Kreditgeber und Kreditvermittler gewandelt, der weit über das ursprüngliche Geschäft seiner Alipay-Einheit als mobile Zahlungsplattform hinausgeht.
      Das Kreditvolumen von Ant wuchs schnell, weil das Unternehmen weitgehend unreguliert war. Die Gebühren, die die Banken an ihre CreditTech-Einheit zahlten, wuchsen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um 59%. Diese Gebühren machten 39% des Gesamtumsatzes von Ant in diesem Zeitraum aus und stellten das größte Segment ihres Geschäfts dar, das sogar die Einnahmen aus ihrer mobilen Zahlungsplattform übertraf. Wie die Financial Times betonte, "war das schnelle Wachstum ihres Kreditgeschäfts ein wichtiges Verkaufsargument für Investoren".

      Die Zentralbank – und die Kommunistische Partei selbst – geht auf allen Fronten auf Ant los. Es ist klar, dass das Kreditgeschäft von Ant in Zukunft stärker reguliert werden wird. Am 2. November veröffentlichten die People's Bank of China und die chinesische Banken- und Versicherungsaufsichtskommission Verordnungsentwürfe zur Beschränkung der Online-Kreditvergabe, und Chinas Staatliche Verwaltung für Marktregulierung veröffentlichte am 10. November einen Entwurf für Antimonopol-Richtlinien für Internet-Geschäfte. Darüber hinaus wird die neue digitale Währung der Zentralbank, die jetzt in Probeläufen im Umlauf ist und bald landesweit eingeführt werden soll, Alipay und andere mobile Zahlungsanwendungen unterbieten.
      Ominöserweise glauben Beobachter, dass das Regime auch gegen Ma selbst vorgeht. Wie Chen Zhiwu von der Universität Hongkong gegenüber der Financial Times sagte: "Die Botschaft lautet, dass kein großer privater Geschäftsmann auf dem Festland toleriert wird."
      Xi Jinping toleriert niemanden, aber nicht alle Gründe für die Aussetzung der Börsennotierung sind unbedingt verdächtig. Die Schanghaier Börse wies auf "wichtige Probleme" hin, darunter die mögliche Nichterfüllung der "Bedingungen für die Notierung oder die Offenlegung von Informationen".
      Analysten glauben, dass sich der Hinweis auf unzureichende Offenlegungen auf die neuen Vorschriften bezieht, die zur Kontrolle von Ant erlassen werden sollen, doch könnten sie sich auch auf ernstere Probleme beziehen. Jack Ma ist schließlich beschuldigt worden, sich wie ein Pirat zu verhalten – zum Beispiel Yahoo! von seinem Engagement in Alipay herauszulösen. Man könnte dies auch so ausdrücken, dass Ant durch unzureichende Offenlegung versucht haben könnte, die investierende Öffentlichkeit auf diese Weise rasch über den Tisch zu ziehen.
      Angesichts der Unsicherheit betreffend den Umfang der Last-Minute-Regelung war der Börsengang sicherlich zu hoch bewertet. Einige glauben, dass die Regulierungsbehörden gehandelt haben, um die Anleger vor einem plötzlichen Absturz nach dem Börsengang zu schützen.
      Die meisten Analysten glauben, dass sich der Börsengang um "Monate" verzögern wird, wie die South China Morning Post meinte, und andere glauben, dass die Verschiebung ein halbes Jahr dauern wird.
      Die Verzögerung wird Konsequenzen haben. Die neuen Regeln Pekings werden dazu führen, dass Ant vielleicht "weniger als die Hälfte von dem aufbringen wird, was es jetzt ist", wie ein Fondsmanager in Schanghai der FT sagte.
      Natürlich hätten Ant und die Regulierungsbehörden lange vor diesem Monat Meinungsverschiedenheiten ausräumen müssen. Dass sie dies nicht getan haben, ist Ausdruck eines politischen Systems, das unter Xi Jinping launisch und unberechenbar gehandelt hat und sich in die falsche Richtung bewegte, um mehr Kontrolle über die Märkte zu erlangen. Xi verlangt absoluten Gehorsam, etwas, was mit einem modernen Finanzsystem unvereinbar ist.
      Die Lehre daraus ist, dass Chinas Kommunismus und Modernität sich nicht mischen.
      China hat diese Monat eine grosse Ameise (Ant) zerquetscht, seine Märkte pulverisiert und einmal mehr die wesentliche Natur seines politischen Systems offenbart.

      Quelle: "FINANZMÄRKTE_CHINA"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""MOSCHEEN#VER#EINE"" geschrieben. 16.11.2020

      Nationalspieler im islamistischen Milieu – DFB, Politik und Medien schweigen


      Unter der aktuellen DFB-Führung wurde die Nationalmannschaft zu einer Mannschaft ohne Nation umgeformt. Dem linken Zeitgeist hinterherrennend wurde es geduldet, dass Nationalspieler, die ihr Land und 83 Millionen Einwohner repräsentieren, sich weigern, die Nationalhymne mitzusingen. Nach dem Skandal um Özil und Gündoğan, fällt jetzt der muslimische Nationalspieler Antonio Rüdiger mit einem islamistischen Statement auf.
      Deutsche Salafisten feiern den Terroranschlag in Wien auf Facebook. Offenbar kein Verstoß gegen die Gemeinschaftsstandards. 😨 pic.twitter.com/HGuhFVIRQq
      — AntiExtremistin (@AntiExtremistin) November 4, 2020

      Sie fragen sich zu Recht, was dieses menschenverachtende islamistische Hetz-Milieu mit der deutschen Nationalmannschaft zu tun hat. Nun, in solchen Kreisen treiben sich im Jahr 2020 offenbar deutsche Nationalspieler herum. Am 16. Oktober wurde der Pariser Geschichtslehrer Samuel Paty (47) bestialisch ermordet, weil er seinen Schülern die Meinungsfreiheit anhand von Mohammed-Karikaturen erklärte. Anfang Oktober ermordete der 20-jährige syrische IS-Terrorist Abdulla H. in Dresden einen Mann und verletzte dessen Partner schwer. Nachdem die Satirezeitung Charlie Hebdo zum Prozessbeginn erneut die Mohammed-Karikaturen veröffentlicht hatte, verübte am 25. September ein 18-jähriger »Flüchtling« einen weiteren Terroranschlag vor den ehemaligen Redaktionsräumen. Der Pakistani stach mit einem großen Messer mehrfach zwei Personen, die aus dem ehemaligen Redaktionssitz kamen, mit brutaler Wucht ins Gesicht.
      In Wien ermordete ein IS-Terrorist vier Menschen, darunter die deutsche Kunststudentin Vanessa Preger-McGillivray.

      Und am 29. Oktober war der nächste islamistische Terroranschlag zu beklagen. Brahim Issaoui, ein tunesischer »Flüchtling«, stürmte eine Kirche in Nizza und massakrierte dort auf brutalste Weise drei betende Christen. Unter »Allahu Akbar«-Gebrüll schnitt er einer 60-jährigen Kirchenbesucherin die Kehle durch und enthauptete sie. Der Islam-Terrorist trug bei dem Gemetzel einen Koran bei sich.
      Offizielle Stellungnahmen und Beileidsbekundungen habe ich vonseiten des DFB zu dieser islamistischen Terrorwelle nicht gefunden. Wahrscheinlich sind die Herren in den Führungsetagen beim DFB zu sehr mit eigenen Korruptionsvorwürfen und Verteidigungsstrategien wegen neu erhobenen Steuerhinterziehungsvorwürfen beschäftigt.
      Vielleicht ist es aber auch dringender für die DFB-Spitze, den nächsten dubiosen Millionen-Deal aus Katar in Hinterzimmern auszukungeln.
      Katar gilt als einer der größten Finanziers von radikal-islamischen Strömungen, bis hin zur Unterstützung von Terrororganisationen.
      Wem gehört die Loyalität muslimischer Nationalspieler?
      Nach den Terroranschlägen in Frankreich meldete sich natürlich auch Erdoğan zu Wort, nicht etwa anteilnehmend, sondern er überschüttete den französischen Präsidenten mit wüsten Beschimpfungen und unverhohlenen Drohungen.
      Dies ist ein orchestriertes Schauspiel, was sich ständig wiederholt. Nach jeglicher Kritik an Erdoğan startete sogleich eine gelenkte Propagandakampagne, die einmal mehr versucht, die Opferkarte zu spielen sowie jegliche Wehrhaftigkeit und Kritik eines Staates mit Rassismus und Islamfeindlichkeit zu diskreditieren. Dies ist eine bereits bestehende, europaweite Kampagne, die mittlerweile auch jeden Türken in Deutschland erreicht. Selbst die »deutschen Nationalspieler« Mesut Özil und Ilkay Gündoğan hatten sich laut Gündoğan mehrfach und bereitwillig in die Dienste ihres Präsidenten gestellt. Anstatt sie dafür umgehend entsprechend zu sanktionieren und noch vor der WM 2018 in Russland auszusortieren, ließ der DFB sie mitfahren. Nach dem blamablen Ausscheiden legte sich Özil sogar noch mit deutschen Fans an.
      Eine Mannschaft ohne Bekenntnis zur eigenen Nation wirkt auf viele deutsche Fußballfans befremdlich und stellt die Unterwürfigkeit des DFB vor den Erdoğan-Boys Özil und Gündoğan einmal mehr dar.
      Kommen wir nun zurück zu dem eingangs erwähnten Instagram-Account von Chabib Abdulmanapowitsch Nurmagomedow, der laut seiner Gefolgschaft als tief verwurzelt in der islamistisch-salafistischen Terrorszene anzusehen ist.

      Nach der Häufung brutalster Terroranschläge war auf seinem Account kein Wort des Bedauerns, des Mitgefühls oder der Anteilnahme zu lesen, sondern eine wüste Beschimpfung auf den französischen Präsidenten. Macron geriet ins Fadenkreuz von radikalen Islamisten, weil er auf die Trennung von Staat und Kirche hinwies und auf die geltende Meinungsfreiheit im Land. Es folgt ein Auszug der Übersetzung des Instagram-Posts von Nurmagomedow: »Möge der Allmächtige diese Kreatur (Macron) und all seine Anhänger demütigen (…) Möge der Allmächtige sie in diesem und im nächsten Leben erniedrigen (…) Allah verfluche sie in dieser Welt und im letzten Leben und bereite erniedrigende Qualen vor.« Unzählige Kommentatoren setzten darunter zustimmend den sogenannten ausgestreckten »IS-Zeigefinger«. Bei ntv.de steht über die »Hitlergruß«-Bedeutung des IS Folgendes:
      »Wenn IS-Milizionäre das Zeichen machen, (…) verweisen sie auf eine Ideologie, zu deren Prinzipien die Zerstörung der westlichen Welt gehört.«

      Also, selbst wenn man den Post, der in kyrillischer Schrift verfasst ist, nicht sofort versteht– wie Nationalspieler Antonio Rüdiger nun nach erstem Gegenwind behauptet –, so befindet sich bei Instagram direkt darunter der Link »Übersetzung anzeigen«.
      Bebildert ist dieser islamistische Post zudem mit einem Portrait von Macron, auf dessen Gesicht ein Fußabdruck prangt. Neben dem unter Islamismusverdacht stehenden Mesut Özil haben die bekannten salafistischen Hassprediger Pierre Vogel und Sven Lau bei dieser islamistischen Hetze auf »Gefällt mir« geklickt und auch dem aktuellen deutschen Nationalspieler und bekennenden Muslim Antonio Rüdiger gefällt das.
      Der Islamist Nurmagomedov beleidigt #Macron auf Instagram. Das gefällt den Salafisten Vogel und Lau, Mesut Özil und dem deutschen Nationalspieler Antonio #Rüdiger. 🧐 pic.twitter.com/qGKKvaPNNE
      — AntiExtremistin (@AntiExtremistin) November 5, 2020

      Erst langsam wird die Tragweite dieses islamistischen Posts einer breiten Bevölkerung bekannt. In der Jungen Freiheit fordert daher die stellvertretende AfD-Vorsitzende Beatrix von Storch den Rauswurf von Antonio Rüdiger aus der Nationalmannschaft. »Der DFB muß umgehend reagieren und Herrn Rüdiger aus dem Kader ausschließen. Er vertritt nicht die Werte der deutschen Nationalmannschaft, sondern tritt sie mit Füßen. Für so jemanden kann in der DFB-Elf kein Platz sein«, so von Storch gegenüber der JF.
      Das katastrophale Krisenmanagement des DFB setzt sich auch bei diesem Skandal fort. Anfragen der JF wurden bisher nicht beantwortet, man hofft offenbar, das Islamistenproblem in der Nationalelf aussitzen zu können. Man stelle sich mal die Reaktionen von DFB, Medien und Politik vor, wenn ein deutscher Nationalspieler sich nach einer Welle von rechtsextremen Anschlägen in ähnlicher Weise geäußert hätte.

      Quelle: "deutsche_islamische_NATIONALSPIELER"
      Österreichs Terror-Moscheen und „Moscheenvereine“
      Angeschlagen von der teils selbst verursachten Corona-Krise wankt die österreichische Bundesregierung von einem Schlagloch in das nächste. Die Hysterie um Inzidenz und Cluster verstellt die Sicht auf ernstere Probleme. Der letzte Terror-Anschlag in Wien forderte zwar „nur“ vier Menschenleben, die Opferzahl hätte aber auch weit höher ausfallen können.
      Mit Entsetzen vernahm die Bevölkerung, dass die Polizei wegen der Corona-Krise nicht an ihren Gewehren ausgebildet war, deshalb nur mit Pistolen auf Terroristenjagd gehen konnte. Weil die Polizei mit der Kontrolle von Vermummungen und Elefanten-Abständen ausgelastet war und deshalb keine Zeit zur Ausbildung an ihren Geräten hatte. Corona-Minister Rudolf Anschober ist nicht zufällig Mitglied jener Partei, die eine Entwaffnung der Polizei gefordert hatte. Vielleicht auch, um Terroristen nicht unnötig zu gefährden?


      (Bildquelle: screenshot-Unser Mitteleuropa/Der Verein „Tewhid“)
      Unmittelbar nach dem Anschlag verkündete Susanne Raab, Bundesministerin für Frauen und Integration im Bundeskanzleramt, stolz, sie habe zwei Moscheen schließen lassen, in denen der Terrorist Kujtim Fejzulai radikalisiert worden sei – sprich: wo ihm der Koran erklärt worden ist. Raab kann offenbar nicht verstehen, dass es sich tatsächlich um (privatrechtliche) „Vereine“ handelte, nicht aber um (öffentlichrechtliche) „Moscheen“. Zur Auflösung war auch gar nicht das österreichische Bundeskanzleramt als Nachfolger des k&k Kultusministeriums berechtigt, sondern die Vereinsbehörde; in Wien ist das ausgerechnet die Polizeidirektion, die ohnehin schon viel zu lange laviert.

      (Bildquelle: screenshot-Unser Mitteleuropa/(Bildquelle: screenshot-Unser Mitteleuropa/Muhammad Fadil Porca)
      Erstes Ziel war wieder einmal der „Verein zur Förderung der islamischen Kultur in Österreich“ (ZVR 231815464), der berüchtigte Verein TEWHID, in der Murlingengasse 61 in Wien-Meidling. Gegründet vom bosnischen Terroristen Muhammad Fadil Porca, bildet TEWHID (von arab. توحيد = ‚Glaube an den einzigen Gott‘) die Zentrale des bosnischen islamischen Terrorismus in Österreich, in direkter Zusammenarbeit mit der Muslimbruderschaft. Es ist nicht so, dass das erst seit Susanne Raab bekannt ist, denn schon seit vielen Jahren nehmen die Behörden immer wieder einmal TEWHID unter die Lupe, was etwa ein Polizeibericht aus dem Jahre 2005 verdeutlicht** – um die Lupe dann wieder beiseite zu legen.
      Über die Aktionen gegen TEWHID berichteten sogar schon 2007 der Falter (41/07) und andere Medien, 2014 nochmals auch Falter und Presse. 2011 und 2012 wird TEWHID auch in ausländischen Berichten mehr als deutlich beschrieben. Nun ist es 2020, und weiterhin wird TEWHID als „Moschee“ bezeichnet. Wichtiger Nebenzweck der TEWHID ist es, Gelder für Terroristen in Bosnien zu sammeln und weiterzuleiten, umgekehrt Waffen und andere Kampfmittel zur Weiterverteilung nach Österreich zu schaffen. Nicht ausgeschlossen ist, dass Kujtim Fejzulai seine Waffen von dort bezogen hat.


      (Bildquelle: screenshot-Unser Mitteleuropa/Adnan Buzar)
      Wichtiger Mitarbeiter Porcas ist der bosnische Terrorist Adnan Buzar, soweit bekannt Bruder des bosnischen Muslimbruders Irfan Buzar, der dem österreichischen Muslimischen Sozialdienst vorsteht (ZVR 525110024). Adnan Buzars Hauptfrau ist die Tochter des Top-Terroristen Sabri Khalil al-Banna, besser bekannt als Abu Nidal. Adnan Buzar ist schon lange einer der Haupt-Finanzierer bosnischer Terroristen, in Österreich blieb er bisher unbehelligt.
      Ein weiterer wichtiger Mitarbeiter Porcas war Mirsad Omerovic, der sich Ebu Tejma nennt (s. Beitragsbild oben) und in Graz wegen terroristischer Aktivitäten verurteilt worden ist. Der Terror-Prediger Omerovic hatte mindestens 64 Moslems als Syrienkämpfer angeworben, die Justiz nennt ihn einen Hauptideologen des globalen Dschihadismus. Omerovic soll sich immer wieder im bosnischen Dörfchen Gornja Maoča aufgehalten haben und leitete die sogenannte „Sandschak-Zelle“, einen Teil des Terror-Verbundes des Muhammad Porca. In Wien war Omerovic unter anderem bei ATIB aufgetreten, der Österreich-Abteilung der türkischen Diyanet-Behörde. Präsident Erdoğan hatte Österreich verboten, gegen ATIB vorzugehen.


      (Bildquelle: screenshot-Unser Mitteleuropa)
      Der derzeitige Obmann von TEWHID, Edin Peštalic, ist ein bosnischer Dschihad-Prediger. Er steht schon länger im Fadenkreuz der Behörden, die aber gegen radikale Moslems meist nicht vorgehen dürfen. TEWHID ist schon lange Mitglied des extremistischen Dachverbandes IGGÖ. Bei der IGGÖ-Scheinwahl im Jahre 2011 wurde Benamin Ramceski als Vertreter von TEWHID gewählt. Doch auch gegen die IGGÖ dürfen die Behörden nicht vorgehen, da sie unter parteipolitischem Schutz steht.
      Ministerin Susanne Raab verkündete auch noch, die Polizei sei gegen eine „Melit-Ibrahim-Moschee“ in der Hasnerstraße in Wien-Ottakring vorgegangen. Auch das ist selbstverständlich keine Moschee, sondern seit langem ein Treffpunkt islamischer Extremisten. Schon der berüchtigte „Austro-Dschihadist“ Mohamed Mahmoud verkehrte dort. Im Bereich der Hasnerstraße gibt es fünf bis sechs solcher kleinen Vereine, die alle nicht behördlich kontrolliert werden. Fast alle nennen sich Kultur- oder Integrationsvereine, obwohl sie die Hauptvertreter der islamischen Parallelkultur sind.


      (Bildquelle: screenshot-Unser Mitteleuropa/Al-Sham)
      In der IGGÖ werden sie als „Moschee-Vereine“ geführt, angeblich seien es um die 400 in Österreich. Im Vereinsgesetz gibt es aber keine Moschee-Vereine. Außerdem, und das sollte Ministerin Raab wissen, wären alle diese angeblichen Moschee-Vereine mit dem Islamgesetz 2015 aufzulösen gewesen – aufgelöst wurde aber bislang kein einziger in ganz Österreich.
      Zwei Vereine aufzulösen – die Auflösung wird sicher vor dem Verwaltungsgericht wieder nicht halten –, aber den Hauptverantwortlichen für diese dschihadistische Kultur ungeschoren zu lassen, nämlich die IGGÖ, d.h. die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich, ist typisch für Österreich. Bis zu den nächsten Terror-Toten. Raabs fatalstes Spielzeug, ihre Dokumentationsstelle, ist der beste Beweis für ministerielles Lavieren.

      Quelle: "MOSCHEEN_TERROR"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""NOT+ELEND"" geschrieben. 12.11.2020

      Eine die Gesellschaft zerstörende Wirtschaft
      Studenten wird bereits im ersten Semester eingebläut, Sinn und Zweck allen Wirtschaftens sei der Profit. Die Auswirkungen für die Gesellschaft sind verheerend
      .


      „Im meistverbreiteten … deutschen BWL-Lehrbuch, dem ´Wöhe´, steht: ´Für die traditionelle Betriebswirtschaftslehre ist das Prinzip der langfristigen Gewinnmaximierung das oberste Formalziel, an dem betriebswirtschaftliche Entscheidungen ausgerichtet werden. (…) Das Gewinnstreben ist die Triebfeder unternehmerischen Handelns´.“ ( Volkswirtschaftler Prof. Christian Kreiß )
      Dabei gelte die Devise, dass die Gewinnhöhe unbegrenzt sei. Das Prinzip der Gewinnmaximierung ziehe sich nicht als wissenschaftliches Ergebnis, sondern gleichsam als zentrales ethisches Postulat wie selbstverständlich durch praktisch sämtliche Lehrbücher der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre. „Die Zunft der Ökonomen hat sich voll und ganz dem Glaubenssatz von Milton Friedman angeschlossen: ´Die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen ist es, die Gewinne zu erhöhen.“
      Der nackte Egoismus des Einzelnen wird zur „gesellschaftlichen Verantwortung“ hochgelogen.
      „Martin Luther brachte bereits 1524 den Glaubenssatz der Gewinnmaximierung und ihre Auswirkungen gut auf den Punkt: ´Erstlich haben die Kaufleute unter sich eine gemeine Regel, das ist ihr Hauptspruch und Grund aller Finanzen, dass sie sagen: Ich mag meine Waar so theur geben, als ich kann. Das halten sie für ein Recht. Das ist dem Geiz Raum gemacht, und der Hölle Thur und Fenster alle aufgethan. Was ist das anders gesagt, denn so viel: Ich frage nichts nach meinem Nähisten (Nächsten), hätte ich nur meinen Gewinn und Geiz voll; was gehet michs an, dass es zehen Schaden meinem Nähisten thät auf einmal?´“
      (S. 22)
      Selbstverständlich kann es nicht darum gehen, dass die Unternehmen keine Gewinne machen sollen. Sie brauchen natürlich Gewinne, um investieren und das Unternehmen ausbauen zu können, sowie als Rücklagen für schlechte Zeiten. Gewinne sind das Ergebnis guten Wirtschaftens. Es ist aber ein großer Unterschied, ob sie das Ergebnis verantwortungsvollen Handelns zur Bedürfnisbefriedigung der Menschen sind oder das Motiv zu immer größerer Bereicherung, ohne Rücksicht auf die Nachteile und Schäden für andere.
      „Hermann Josef Abs (1901-1994), der frühere Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, wies auf diesen Unterschied hin: ´Gewinne zu machen, ist so wichtig wie die Luft zum Atmen. Es wäre traurig, wenn wir nur auf der Welt wären, um Luft zu atmen, genauso wie es schlimm wäre, würden wir nur Unternehmen führen, um Gewinne zu machen.´“
      (S. 74)
      Der Siegeszug der Gewinnmaximierung
      Das Dogma, dass Sinn, Zweck und oberstes Ziel von Unternehmen die ständige Maximierung des Gewinnes sei, ist noch nicht besonders alt. „Bis weit in die 1980er Jahre hinein wurde ganz anders unterrichtet: dass die zentrale Aufgabe von Managern sei, sich mit Blick auf das öffentliche Wohl um die Kunden zu kümmern und gerade ´nicht selbstzerstörerische Gewinnmaximierung´ zu betreiben. Führende Ökonomen vertraten noch bis in die 1970er Jahre die Meinung, dass Management auf einem moralischen Fundament ruhen und dessen Entscheidungen im Hinblick auf das öffentliche Wohl getroffen werden müssen. Es hieß ausdrücklich, dass Gewinn nicht das Ziel von Unternehmen, sondern das Ergebnis der Erfüllung von Kundenbedürfnissen sei.“
      Erst ab den 1980er Jahren habe sich in der intellektuellen Auseinandersetzung besonders durch Milton Friedman und Alfred Rappaport die Theorie der Gewinnmaximierung durchgesetzt. Der geistige Siegeszug sei bereits ab den 1950er Jahren langfristig und systematisch durch die 1947 von Friedrich August von Hayek und anderen in der Schweiz gegründete neoliberale Mont Pèlerin Gesellschaft vorbereitet worden, die jahrzehntelang im Hintergrund bis in höchsten Gesellschaftskreise hinein arbeitete (s. dazu die ZDF-Sendung „Die Anstalt“).
      Der Sieg des Postulats der Gewinnmaximierung war schließlich so fundamental, dass die gegenteilige Ansicht heute praktisch vollkommen diskreditiert und in den Lehrbüchern gezielt eliminiert ist.
      Die systematisch betriebene Verdrehung der Begriffe ist inzwischen so weit gediehen, dass sie für die meisten Menschen selbstverständlich ist. In der einflussreichen Wirtschaftszeitschrift Forbes kann man als Antwort auf die Frage nach dem Zweck einer Firma lesen: „Der gesunde Menschenverstand sagt uns, dass der Zweck von Unternehmen ist, Geld zu machen.“ Also die völlige Pervertierung des Unternehmensziels wird hier sogar als ´gesunder Menschenverstand´ ausgegeben. Der Lügengeist Mephisto hat in den Gedanken der Menschen bereits ganze Arbeit geleistet.
      „Heute handeln praktisch alle Großkonzerne nach diesem menschenverachtenden Prinzip. Spitzenmanager, die sich nicht danach richten, werden schnell gefeuert. Andere Namen dafür sind ´Shareholder Value´, ´Economic Value Added´, ´wertorientierte Unternehmensführung´ oder einfach Renditeorientierung.“
      Der Zweck heiligt die Mittel aus den Arbeitnehmern so viel rausholen und sie so gering bezahlen wie möglich, die Kosten des Umweltschutzes minimieren oder vermeiden, sowie auch die Steuern weitgehend umgehen. Und auf der Einnahmenseite gilt, für die Produkte und Dienstleistungen maximal hohe Preise rauszuholen.
      Konsequent gedacht führt die Aufforderung, die Gewinne zu maximieren dazu, dass Unternehmen versuchen sollen, so stark wie möglich zu Lasten aller übrigen Menschen zu leben und zu handeln, also den rücksichtslosesten Egoismus in höchstem Maße zu verfolgen.
      Für die Kunden bedeutet das Postulat der Gewinnmaximierung, dass es dem Unternehmen nicht um ihre Bedürfnissen geht, sondern darum, aus ihnen so viel Geld wie möglich herauszuholen, „nach dem Motto: Wir wollen nur dein Bestes, dein Geld. Die Folgen liegen auf der Hand: Man versucht mit aller Energie, Intelligenz, Tricks und Kniffen, die Ware so teuer wie möglich zu verkaufen oder bei gleichbleibenden Preisen die Qualität zu verschlechtern – oder beides gleichzeitig.“
      Besonders deutlich wird dies an der Privatisierung der kommunalen Wasserwerke. Dann ist das Ziel nicht mehr, die Menschen mit günstigem und sauberem Trinkwasser zu versorgen, sondern maximale Gewinne und Rendite zu erzielen. „Das erreicht man, indem die Investitionen in die Leitungen verringert und die Preise erhöht werden. Und genau das ist in fast allen Fällen von Privatisierung der Wasserversorgung auch eingetreten. ´Fast überall, wo eine solche Privatisierung schon versucht wurde, haben Verbraucher und Kommunen ihr Waterloo erlebt´, d.h. steigende Preise bei sinkender Wasserqualität, schreibt die Süddeutsche Zeitung im Juli 2018.“ (S. 80)
      Christian Kreiß war selbst sieben Jahre lang Investmentbanker und schildert seine Erfahrungen: „Wenn wir einen Unternehmenskauf finanziert hatten, gab es danach drei Unternehmensziele: Profit, Profit und Profit. Für einen Controller sind Konzernprodukte Gewinnträger. Diejenigen Produkte oder Dienstleistungen mit den höchsten Deckungs- bzw. Gewinnbeiträgen müssen über das Marketing gepusht werden. Es geht, wie das Prinzip schon sagt, nicht um Kundennutzen oder Bedürfnisbefriedigung, das sind nur Randbedingungen. Der eigentliche Unternehmenszweck ist maximale Gewinnerzielung. Das Mittel sind die Produkte. Der Zweck heiligt die Mittel.“
      Man solle sich mit aller Deutlichkeit klarmachen, dass es Unternehmen, die der Gewinnmaximierung folgen, nicht um das Wohl der Kunden, sondern um das Wohl der Kaitalgeber gehe. Die Ökonomie-Lehrbücher versuchten das zwar in dieser Konsequenz zu verschleiern, doch seien das nur Ablenkungsmanöver. Der Verbraucher sei Profitbeschaffer, sonst nichts.
      Das egoistische Prinzip der Profitmaximierung ist ein unerschöpfliches Füllhorn, um Sand in das Getriebe der Ökonomie zu streuen, die Verbraucher in großem Umfang zu schädigen und so ein Gegeneinander statt Für- und Miteinander zu bewirken. Kundenbetrug und Verbraucherübervorteilung bewirken permanentes Misstrauen, zerstören das fundamentale Prinzip von Treu und Glauben und jegliche Moral und Anständigkeit zwischen den Menschen im Wirtschaftsleben. – Profitmaximierung ist ein wahrhaft diabolisches Mittel.
      Ausbeutung der Mitarbeiter
      Ein sehr großer Kostenfaktor für profitorientierte Unternehmen sind die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter, gönnerhaft als Arbeitnehmer bezeichnet, ohne die indessen kein Profit zustande kommen könnte. Hier lassen sich durch „Kosten“-Reduktionen die Profite besonders gut maximieren. Dazu kann man bei ihnen von zwei Seiten her ansetzen: Die Löhne drücken und von den Mitarbeitern mehr Leistungen verlangen. Beides wird von den Konzernen vielfach auch umfangreich praktiziert. Besondere Ausprägungen dieser Praktiken sind Zeitarbeit, Werkverträge und Scheinselbständigkeit, durch die in den letzten Jahrzehnten in Deutschland ein Niedriglohnsektor mit besonders prekären Arbeitsverhältnissen entstanden ist, wie es etwa in den 1960er Jahren noch undenkbar gewesen wäre. Das ist eine Steigerung der skrupellosen Ausbeutung der Menschen.

      „Symptomatisch für diese Entwicklungen ist der Begriff ´Human Resources´, der sich mittlerweile in der BWL (Betriebswirtschaftslehre) eingebürgert hat, und der von vielen Personalabteilungen verwendet wird. Unter Human Resources kann man menschliche Rohstoffe, Menschenmaterial, Menschennachschub, menschliche Reserve oder Humankapital – das Unwort des Jahres 2004 – verstehen. … Die Begriffe stammen aus dem Bergbau, wo man Ressourcen ausbeutet, oder aus dem Militärbereich, wo man aufgerieben Bataillone durch frisches Menschenmaterial ersetzen muss.“
      Die eigentliche Ursache der Abhängigkeit und Ausbeutbarkeit der Beschäftigten, die auch die Verschärfung im Zuge der Gewinnmaximierung erst möglich macht, liegt allerdings noch tiefer. Sie liegt im privatrechtlichen Eigentum am Unternehmen und seinem Gewinn, das die Mitarbeiter von vorneherein in ein existenzielles Abhängigkeitsverhältnis bringt. Die unbeschränkte Verfügungsbefugnis über das Eigentum muss dringend in ein soziales Verantwortungseigentum umgewandelt werden
      (vgl. dazu „Die ungezügelte Macht des Kapitals“).
      Der Zynismus des „Arbeiters als Produktionsfaktor“, als Ware, kommt auch darin zum Ausdruck, dass es neben dem Warenmarkt einen „Arbeitsmarkt“ gibt, auf dem die Arbeitskraft der Mitarbeiter nach Angebot und Nachfrage wie auf einem modernen Sklavenmarkt gehandelt wird (siehe dazu „Zeit für echten Unternehmer-Ethos“).
      Diese Zustände sind kein Zufall, sondern werden gezielt herbeigeführt. Sie sind ganz im Sinne Mephistos, dem es darauf ankommt, Arbeitsverhältnisse zu schaffen, in denen steigende Arbeitslast, Misstrauen, hierarchische statt kooperative Strukturen und die Entwürdigung von Menschenmassen zu Produktionsfaktoren, die man wie Maschinen oder Material ausnützen kann, das Leben buchstäblich zur Hölle machen.
      Herrschaft der Rücksichtslosen
      „Das System der Menschenausbeutung funktioniert nur mit Führungskräften, die diese Denkweise verinnerlichen und umsetzen. Die langjährige Investmentbankerin und Coach von Führungspersonen, Ulrike von Aufschnaiter, hat in ihren umfangreichen eigenen Erfahrungen festgestellt, dass viele hohe Führungskräfte ´gravierende Persönlichkeitsstörungen´ aufweisen. Sie beschreibt die Spitzenkräfte in Wirtschaft (und Politik) folgendermaßen: ´Bei vielen von diesen Charakteren beobachtet man auch narzisstische oder autistische, teilweise sogar psychopatische Züge. Diesen Menschen fehlt es oft an Empathie und jeglichem Gefühl von Verhältnismäßigkeit. Sie haben einen Drang, sich selbst zu verwirklichen und zu gewinnen. Egal wie.´ Sie beruft sich dabei nicht nur auf ihre eigenen umfangreichen persönlichen Erfahrungen, sondern auch auf etliche internationale Studien.“
      (S. 85-86)
      Chr. Kreiß schließt daran an, das rücksichtslose Konkurrenzsystem innerhalb der Großunternehmen erzwinge ja auch geradezu den Aufstieg von möglichst herrschsüchtigen, skrupellosen, gefühllosen und narzisstischen Menschen mit Hang zu Überheblichkeit und Selbstüberschätzung. Das Hau- und Stechsystem um Karriere und Aufstieg in vielen Konzernen sorge für eine solche Selektion der Asozialen und Rücksichtslosen. Belohnt werde, wer so rücksichtslos wie möglich die Maximierung der Gewinne durchsetze. Das gehe nicht mit Empathie und menschlichem, sozialem Denken. Und die Belohnung sei hoch: Millionen-Saläre, Ansehen und Macht über Tausende von Menschen. Mephisto hält seine Versprechen.
      Von den Großinvestoren an den internationalen Kapitalmärkten werde zudem auf die börsennotierten Unternehmen ständig ein gewaltiger Renditedruck ausgeübt. Von ihnen werde erwartet, dass Quartal für Quartal die Gewinne steigen. Der dadurch entstehende Wettbewerbsdruck führe dazu, dass die Unternehmen, die bei diesem Konkurrenzkampf nicht mithalten, in ihren Aktienkursen zurückbleiben und ständig unter der Drohung stehen, von Konkurrenten oder Großinvestoren aufgekauft, vereinnahmt oder zerschlagen zu werden. So könne permanenter Druck auf die Führungskräfte der Unternehmen ausgeübt werden, die ihn nach unten weitergeben.
      Auszehrung des Gemeinwesens

      Die Konsequenzen der egoistischen Profitmaximierung, die immer auf Kosten anderer verläuft, sind vielfältig. Selbstverständlich führt sie in dem Bestreben, zugunsten der Gewinnmaximierung alle Kosten zu minimieren, auch dazu, so wenig wie möglich Steuern zu zahlen. Das bedeutet, der Allgemeinheit von den Millionen-, ja Milliardengewinnen so wenig wie möglich abzugeben und sie stattdessen ungeschmälert einer kleinen Minderheit von Superreichen zuzuschieben. Denn der Großteil des Unternehmenseigentums ist in den Händen von sehr wenigen, sehr reichen Familien. In Deutschland z.B. kontrollieren 7.700 Haushalte, das sind 0,02 % aller Haushalte, über die Hälfte des deutschen Betriebsvermögens. (S. 89. Anm. 104)
      Zu diesem Zweck beschäftigen die Großunternehmen ein ganzes Heer von hochbezahlten Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und Firmenanwälten – die Kosten dafür lohnen sich allemal -, die sich raffinierte, extrem intelligente Steuersparmodelle ausdenken. Einige international bekannte Unternehmen haben es inzwischen erreicht, dass sie durch Steuerflucht und Steueroasen fast überhaupt keine Steuern mehr zu zahlen brauchen.
      „Das Vermögen vermehrt sich dadurch bei den Vermögenden immer weiter, und so soll es auch bleiben – das lehren die Ökonomen tagtäglich Millionen von jungen Menschen.“
      Es ist klar, dass so langfristig die öffentlichen Finanzen geschwächt, das Gemeinwesen ausgehöhlt und der langsame Zerfall der Gesellschaft durch immer stärkere Umverteilung gefördert wird.
      Kranke als Gewinnquelle
      Besonders zynisch und menschenverachtend wirkt sich die skrupellose Gewinnmaximierung in der Pharmaindustrie aus. So habe, wie Chr. Kreiß schildert, der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline aus internen Studien gewusst, dass sein Antidepressivum Paroxetin bei der Behandlung von Kindern keinen Nutzen hat, im Gegenteil die Neigung zu Selbstmord auslöste oder verstärkte. In einem internen Dokument hieß es: „Es wäre wirtschaftlich inakzeptabel, einen Vermerk über die Unwirksamkeit aufzunehmen, denn das würde das Profil von Paroxetin unterminieren.“ Mit „Profil“ hat man sicher „Profit“ gemeint. Allein in Großbritannien wurde ein Jahr nach diesem internen Memo Paroxetin 32.000 mal an Kinder verschrieben. Auch in insgesamt neun weiteren Studien in den Folgejahren konnte keine Wirksamkeit des Medikaments festgestellt werden. Doch die Gewinninteressen des Konzerns waren wichtiger als die Gesundheit der Patienten
      (S. 81-82).
      „Das gilt für alle gewinnmaximierenden Pharmakonzerne. Sie versuchen systematisch diejenigen Medikamente durch massive Marketingmaßnahmen in den Markt zu drücken, die für die Konzerngewinne die besten sind, ohne Rücksicht darauf, ob sie auch für die Patienten die besten sind.
      Der unabhängige britische Arzt Ben Goldacre fasst die Ergebnisse seiner jahrelangen Untersuchungen folgendermaßen zusammen: ´Ein Viertel der Pharmaausgaben fließt ins Marketing, zweimal so viel wie in Forschung und Entwicklung, und das Geld dafür liefern wir über unsere Medikamente. Wir bezahlen für Arzneimittel den enormen Aufschlag von 25 %, damit viele Milliarden Euro jährlich für die Herstellung von Materialien ausgegeben werden können, die Ärzte gezielt verwirren und die evidenzbasierte Medizin untergraben.´ (…)
      ´Gewinn geht vor Gesundheit´ ist das Grundprinzip gewinnmaximierender Pharmakonzerne. Dafür gibt es zahllose Beispiele´.“
      (S. 91-92)
      Für einen profitorientierten Pharmakonzern gibt es keine größere Schreckensvorstellung als lauter gesunde Menschen. Daher wird immer wieder versucht, neue Krankheiten zu erfinden (erhöhte Cholesterinwerte als Volkskrankheit, ADHS etc.), denn desto mehr Medikamente dagegen kann man verkaufen. Am besten für die Gewinne sind chronische Krankheiten, für die dauerhaft Medikamente verkauft werden können. Daher hat man kein Interesse an Medikamenten, die eine chronische Krankheit etwa heilen, das wäre katastrophal für den Gewinn. Daher werden Preise für extrem effiziente Medikamente in astronomische Höhen getrieben, „Beispielsweise kostet eine Spritze gegen Netzhautablösung 850.000 Dollar.“
      Ein dänischer intimer Kenner der Pharmaindustrie-Praktiken sagte: „Der einzige Standard der Branche ist das Geld, und der Wert eines Menschen hängt davon ab, wie viel Geld er einbringt.“
      Das bedeutet die völlige Zerstörung aller Moral. Und das genau ist das tiefere Ziel von Mephisto.
      Ein besonders lukrativer Teil der Pharmaindustrie ist der Impfstoff. „In Deutschland haben sich die Impfungen im ersten Lebensjahr von 1970 bis heute versechsunddreißigfacht. 1970 gab es für Säuglinge und Kleinkinder in der Regel eine Impfung, heute werden sie innerhalb des ersten Lebensjahres 36 mal geimpft. (…) Wieviel und wann in Deutschland geimpft wird, entscheidet die Ständige Impfkommission am RKI in Berlin, die Stiko. Die ´Stiko´ ist mehrheitlich mit Vertretern besetzt, die finanzielle und geistige Verflechtungen mit den Impfstoffherstellern haben.“
      (S. 96)
      Es ist deutlich, dass in den derzeitigen skandalösen Corona-Vorgängen wieder Interessen der Impfstoffhersteller eine große Rolle spielen, mit denen offensichtlich auch die Politik verflochten ist, wenn man sich allein vor Augen führt, was Bundeskanzlerin Merkel am 9.4.2020 offen äußerte: „Auch wenn die Zahlen mal einen Tag besser werden, sie (die Pandemie) wird nicht verschwinden, bis wir wirklich einen Impfstoff haben, mit dem wir die Bevölkerung immunisieren können.“ – Die Pandemie ist also nicht vorbei, wenn sie tatsächlich vorbei ist, sondern die Regierung bestimmt, wann sie vorbei ist: wenn die ganze Bevölkerung geimpft ist (und die Pharmaindustrie ihre entsprechenden Gewinne gemacht hat).
      Die Lügen der Werbung
      Für die alles Denken und Handeln beherrschende Sucht der ständigen Steigerung des Profits ist letztlich jedes Mittel recht, auch Lüge, Täuschung und Betrug. Die Tabakindustrie z.B. beschönigte über Jahrzehnte systematisch das Rauchen und bestach scheinbar unabhängige Wissenschaftler an Hochschulen, um „wissenschaftliche“ Studien vorzulegen, die den Menschen suggerierten, dass Rauchen bzw. Passivrauchen nur wenig schädlich sei. „Dadurch konnten Schutz-Gesetze wie Tabakwerbeverbote, Rauchverbote in Gaststätten, Tabaksteuern usw. jahrzehntelang erfolgreich verhindert werden. Das systematische Lügen hat der Zigarettenindustrie auf diese Weise bis 2006 Zusatzgewinne von über 700 Milliarden US-Dollar verschafft. Die Tabakindustrie wurde daher von einer US-Richterin 2006 offiziell als ´kriminelle Vereinigung´ bezeichnet.“
      (S. 102 f.)
      Die Konzerne versuchen seit Jahren zunehmend, die Autorität der Wissenschaftler in den Hochschulen für ihre Interessen zu nutzen, indem sie deren Forschungen finanziell unterstützen, um Einfluss auf für sie günstige Ergebnisse zu nehmen. Dies ist umso wirksamer, je knapper der Haushalt der Hochschulen vom Staat bemessen ist. „Prominente Beispiele sind außer der Tabakindustrie die Automobilkonzerne, Facebook, Glyphosat, Stromkonzerne, Arbeitgeberverbände, Gen-Food, Lebensmittelkonzerne, Pharmakonzerne, die Finanzindustrie usw. Sie alle fördern industriefreundliche Lehrstühle. Durch subtile Anreizsysteme und Auswahl industriefreundlicher Professoren wird versucht, auf unehrliche Weise mit Milliardenbeträgen die Universitäten vor den Karren der Gewinnmaximierung zu spannen. Einseitige Studienergebnisse werden als unabhängige Wissenschaft präsentiert, um höhere Gewinne machen zu können.“ (S. 104)
      Das hat natürlich nichts mit Wissenschaft, sondern mit geistiger Prostitution zu tun.
      Schließlich ist die Werbung das beste Beispiel dafür, wie das Prinzip der Profitmaximierung Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit bis ins Mark korrumpiert. 1984 schrieb der damals führende Werbeprofi David Ogilvy: „All diejenigen von uns, die regelmäßig die Meinungsumfragen lesen, sind sich bewusst, dass die breite Öffentlichkeit uns Werbeleute für Gauner hält.“ In kaum einer anderen Branche herrscht so viel systematische Irreführung, Manipulation, suggestive Verführung zum Kauf, Einseitigkeit und Lüge. Der sehr erfolgreiche und seinerzeit führende Werbeprofi Samm Baker brachte die Methoden bereits 1969 auf den Punkt: „Um die Umsätze hochzufahren, ist so ziemlich alles erlaubt – Falschdarstellung, Täuschung, Lügen -, außer es ist strafbar. Normalerweise geht man so vor, die Kampagne, die die besten Verkäufe bringt, zu fahren, ohne nachweisbaren Betrug zu verüben. Diese Einstellung führt unweigerlich zur erlaubten Lüge.“ (S. 106 f.)
      Wir leben durch die uns permanent umgebende und auf uns eindringende Werbung von Kindesbeinen an ständig in einer Atmosphäre der Unaufrichtigkeit, Unehrlichkeit und Unwahrhaftigkeit. Das selbstverständliche Gefühl für Ehrlichkeit und Anstand wird so systematisch untergraben.
      Fazit: Aus der Sicht Mephistos ist das Prinzip der Gewinnmaximierung kaum zu überbieten. Wenn er sich fragt: Wie kann ich erreichen, dass
      – systematisch schlechte, unnötige oder kurzlebige Produkte zu überhöhten Preisen angeboten werden;
      – die arbeitenden Menschen im Unternehmen in Abhängigkeit gebracht und wie Produktionsfaktoren ausgebeutet werden;
      – maximale Leistungen bei minimalen Löhnen gefordert, Ängste vor Kündigung erzeugt werden;
      – die herrschsüchtigsten und rücksichtslosesten Menschen in die Führungsetage gelangen;
      – Unternehmen gegeneinander in einen zerstörerischen Konkurrenzkampf gehetzt werden;
      – Unternehmen die Natur möglichst rücksichtslos ausbeuten und zerstören;
      – Unternehmen systematisch Produkte in die Welt setzen, die schlecht für die Gesundheit sind;
      – Unternehmen ihre PR so unaufrichtig wie möglich ist und es auf die Wahrheit nicht ankommt?

      dann ist die Antwort: Alles dies erreiche ich, wenn ich dafür sorge, dass in den Gesinnungen der Menschen das Prinzip der Gewinnmaximierung fest verankert wird, das aus dem sozial zerstörerischen Element des Egoismus aufsteigt.
      Rudolf Steiner bezeichnete es geradezu eine Gesetzmäßigkeit, dass der Egoismus negative Folgen im gesellschaftlichen Zusammenleben haben muss:
      „Not, Elend und Leid sind nichts anderes als eine Folge des Egoismus. Dies ist wie ein Naturgesetz aufzufassen. Aber dieser Satz ist nicht so aufzufassen, dass es etwa bei einem einzelnen Menschen eintreten müsse. Es kann an ganz anderen Orten zur Erscheinung kommen. Auch hier kommt es darauf an, nicht kurz zu denken, sondern weit im Umkreis um einen solchen Satz herumzugehen.“

      Quelle: "ZERSTÖRUNG_GESELLSCHAFT"
      Türkei: Die Rückkehr der Dämonen (von Amir Taheri)

      ° Als Imperium-Erbauer erster Güte waren die Osmanen stets darauf bedacht, nicht mehr zu beißen, als sie kauen konnten. Erdogan führt die Türkei jedoch in ein Reichsbildungsabenteuer, das sie nicht will und sich nicht leisten kann.
      ° Sie hat... einen Krieg der Worte mit der Europäischen Union als Ganzes begonnen. Angeblich geht es der Türkei bei dem Streit um alte maritime Demarkationslinien, die ihr das Recht verweigern, Öl- und Gasvorkommen unter Wasser anzuzapfen. Was Erdogan nicht erkennt, ist, dass der potenzielle Markt für diese Ressourcen genau die Europäische Union ist, die er jetzt zum Feind macht. Auf jeden Fall können die umstrittenen Ressourcen nicht ohne massive Investitionen aus dem Westen erschlossen werden, ganz zu schweigen von der notwendigen Technologie.
      ° Indem Erdogan für einen strategischen Bruch mit Europa wirbt, führt er die Türkei ins Ungewisse, mit Dämonen als Einflüsterern.

      "Unsere Vergangenheit lag in Asien, aber unsere Zukunft liegt in Europa!" So schilderte Mesut Yilmaz seine Vision für die Türkei in einer Podiumsdiskussion in Davos in den 1990er Jahren.
      Damals war Yilmaz, der letzte Woche im Alter von 73 Jahren starb, einer der aufstrebenden Stars der türkischen Politik und einer Generation, die dazu bestimmt schien, eine Revolution zu vollenden, die in den 1880er Jahren im Osmanischen Reich begonnen hatte. Diese Revolution zielte darauf ab, das sterbende Reich in einen modernen Staat westlichen Stils umzuwandeln, der in der Lage war, mehr als ein Jahrhundert des Niedergangs umzukehren, das dem Kalifat den Beinamen "Kranker Mann am Bosporus" eingebracht hatte.
      Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war jedoch klar geworden, dass der Aufbau eines modernen, auf westfälischen Prinzipien basierenden Staates nach europäischem Vorbild die Existenz einer Nation auch im europäischen Sinne voraussetzte; eine unmögliche Aufgabe, solange der osmanische Staat ein multinationales Imperium blieb, dessen Legitimität auf einer Religion beruhte, die per definitionem das Konzept eines Nationalstaates ausschließt.
      Der Erste Weltkrieg und der Zerfall des Osmanischen Reiches boten den Raum, in dem die militärische und intellektuelle Elite unter der Führung von Mustafa Kemal Pascha (Atatürk) eine Nation erfinden konnte, die zu dem modernen Staat westlichen Stils passte, den sie zu schmieden wünschte. Mit Hilfe französischer Sprachwissenschaftler nahm die neue Türkei ein neues, auf dem lateinischen basierendes Alphabet an, bereinigte ihre Sprache von möglichst vielen persischen und arabischen Wörtern und übernahm im Namen des Säkularismus die Kontrolle über religiöse Institutionen.
      In den 1980er Jahren hatte die Türkei alle Vorzüge eines Nationalstaates westlichen Stils. Sie war auch ein geschätzter Verbündeter in der Nordatlantikpakt-Organisation und ein Kandidat für die Vollmitgliedschaft in der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (später Europäische Union). Als Minister und dann dreimaliger Premierminister spielte Yilmaz eine entscheidende Rolle in den Verhandlungen mit den Europäern, oft mit einer Mischung aus Naivität und Pessimismus.


      Yilmaz und seine Generation von türkischen Politikern ignorierten zwei Tatsachen.
      Erstens hatte die post-Kalifat-Türkei zwar die Errungenschaften eines Nationalstaates westlicher Prägung erworben, war jedoch mit einem vormodernen, weitgehend ländlichen Wirtschaftssystem belastet, das auf staatlicher Kontrolle und Pachtmissbrauch basierte. Dank weitreichender Reformen, die von Turgot Ozal eingeleitet und von Recep Tayyip Erdogan, wenn auch unregelmäßig, fortgeführt wurden, gelang es der Türkei, ihre Wirtschaft auf den Weg der Modernisierung zu bringen, häufig durch die Übernahme von Kriterien, die von der Europäischen Union festgelegt wurden.
      Die zweite Tatsache, die Yilmaz und seine Generation ignorierten, war ihr Versagen bei der Entwicklung einer modernen politischen Kultur, ohne die eine moderne Staatsstruktur und Wirtschaft im Dienste vormoderner und undemokratischer Narrative und Projekte benutzt und missbraucht werden konnte. Dies ist unter Erdogan in der letzten Phase seiner Saga geschehen. In dieser Phase hat Erdogan die Türkei von einem EU-Beitrittskandidaten und Anwärter auf einen vorderen Platz in der westlichen Welt verwandelt in einen Herausforderer, um nicht zu sagen Störenfried, mit einem zunehmend virulenten anti-westlichen Diskurs.
      Diese Kursänderung hat zur Rückkehr einiger alter Dämonen geführt.
      Der erste dieser Dämonen ist ein Autoritarismus der Art, wie er von Sultan Salim, dem umstrittensten osmanischen Kalifen, praktiziert wurde. Zunehmend versucht Erdogan, die Türkei auf Geheiß zu regieren, wobei er oft auch nur ein Minimum an formaler Achtung vor seinem Kabinett, dem Parlament oder sogar seiner eigenen politischen Partei vermissen lässt. Manchmal sind die Minister überrascht, wenn sie über die Medien und nicht über die offiziellen Entscheidungswege von neuen Entscheidungen erfahren. In einigen Schlüsselbereichen, vor allem in der Außenpolitik, hat Erdogan ein Muster persönlicher Politik etabliert, das eher einem Despotismus im Stile der Dritten Welt ähnelt als moderner demokratischer Politik.
      Der zweite Dämon, der die türkische Politik wieder heimsucht, ist das Streben nach Legitimität auf der Grundlage religiöser Anmaßungen. So verkleidet sich Erdogan nun als "ghazi" (heiliger Krieger) und bezeichnet jeden, der es wagt, seine Politik herauszufordern, als "Feind des einzig wahren Glaubens".
      Einige Kommentatoren, darunter auch dieser (mea culpa, maxima culpa), haben Erdogans Projekt als neo-osmanisch bezeichnet. Inzwischen ist jedoch klar, dass es sich bei dem, was er anbietet, um einen falschen Osmanismus und nicht um den alten Osmanen in neuen Schläuchen handelt. Das Osmanische Reich war ein multinationaler, multireligiöser Raum, der selbst in kulturellen, persönlichen und rechtlichen Bereichen oft ein gutes Maß an Vielfalt akzeptierte, wenn nicht sogar ermutigte, während Erdogan unter seiner Herrschaft die Fata Morgana der Konformität verfolgt.
      Der dritte Dämon ist der des Imperium-Baus.
      Als Imperium-Erbauer erster Güte waren die Osmanen stets darauf bedacht, nicht mehr zu beißen, als sie kauen konnten. Erdogan führt die Türkei jedoch in ein Reichsbildungsabenteuer, das sie nicht will und sich nicht leisten kann. Die Türkei ist jetzt tief in Zypern, Libyen, dem Balkan und seit kurzem auch in Transkaukasien verwickelt, wo sie einen direkten Konflikt mit Russland und dem Iran riskiert. Sie hat eine potenziell gefährliche Pattsituation mit Griechenland und Frankreich in der Ägäis provoziert und einen Krieg der Worte mit der Europäischen Union als Ganzes begonnen. Angeblich geht es bei dem Streit um die alten maritimen Demarkationslinien, die der Türkei das Recht verweigern, Öl- und Gasvorkommen unter Wasser anzuzapfen. Was Erdogan nicht erkennt, ist, dass der potenzielle Markt für diese Ressourcen genau die Europäische Union ist, die er jetzt zum Feind macht. Auf jeden Fall können die umstrittenen Ressourcen nicht ohne massive Investitionen aus dem Westen erschlossen werden, ganz zu schweigen von der notwendigen Technologie.
      In Subsahara-Afrika versucht die Türkei mit einer Mischung aus Bestechung und religiöser Propaganda einen Fuß auf den Boden zu kriegen.
      Erdogans Projekt zum Aufbau eines Imperiums hat ihn auch zu einer tieferen Auseinandersetzung mit den Überresten der Muslimbruderschaft geführt, und durch sie mit dschihadistischen Nattern, die eines Tages beschließen könnten, die Türkei selbst zu beissen. Erdogan kopiert die Khomeinisten, die ihre ausländischen Legionen im Irak, in Syrien, im Libanon und im Jemen gebildet haben, und rekrutiert Söldner unter den Türken im Irak und den lokalen Dschihadisten in der syrischen Provinz Idlib.

      Schließlich ist auch der Dämon der Korruption mit einem grossen Einstieg in die türkische Politik und Wirtschaft zurückgekehrt. Sicherlich gab es Korruption sowohl im Osmanischen Reich als auch in der kemalistischen Republik, die sie in Kleinasien ablöste. Aber in beiden Fällen wurden im Namen der religiösen Redlichkeit oder des nationalen Interesses gewisse Grenzen eingehalten. Jetzt jedoch überschreitet die Korruption alle Grenzen, sie überschreitet die alte Grenze, die in einer Studie der Vereinten Nationen in den 1970er Jahren festgelegt wurde, wonach sie zu einem Lebensstil und nicht mehr nur zu einer bloßen Verirrung wird.
      Yilmaz und viele türkische Politiker seiner Generation erwiesen sich als falsche Prediger eines Evangeliums der Verwestlichung. Indirekt unterstützt von eurozentrischen Politikern wie Jacques Chirac, der "den Türken" immer noch als Bedrohung für das Christentum ansah, verpassten sie die Chance einer endgültigen Versöhnung mit einem Kontinent, zu dem die Türkei seit Jahrtausenden gehört.
      Indem Erdogan für einen strategischen Bruch mit Europa wirbt, führt er die Türkei ins Ungewisse, mit Dämonen als Einflüsterern.

      Quelle: "ERDOGAN_STRATEGIE"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""IRAN_REGIME"" geschrieben. 08.11.2020

      "Kritischer Dialog": Europa unterstützt das mörderische Regime im Iran


      Sechsunddreißig Jahre nachdem Genscher den Begriff "kritischer Dialog" in die europäisch-iranische Diplomatie eingeführt hatte, ist endgültig klar, dass die damit bezeichnete Politik gescheitert ist, wie man nicht zuletzt am jüngsten Beispiel für das Konzept des "kritischen Dialogs" sehen kann: die Ermordung des unschuldigen Ringers Navid Afkari im vergangenen Monat, die Teherans völlige Missachtung der von Europa propagierten grundlegenden Menschenrechtsstandards durch das Regime erneut ins Rampenlicht der Weltöffentlichkeit rückte.
      Teheran erhängte Afkari für dessen Protest im Zuge der landesweiten Demonstrationen gegen die gravierende politische und finanzielle Korruption des Systems von Ayatollah Ali Khamenei, dem derzeitigen obersten Führer des Iran.

      Das Scheitern des "kritischen Dialogs" zeigt sich auch in den Geschäftsbeziehungen Europas mit dem Iran. Der Eifer Deutschlands, mit dem Regime Geschäfte zu machen, ist eine Konstante seit der Islamischen Revolution 1979. Genscher bemerkte 1984, dass die Wirtschaftsbeziehungen im Zeitraum 1979-1984 stabil blieben. Die Besetzung der US-Botschaft in Teheran durch den Iran 1979 und die Geiselnahme von 52 amerikanischen Diplomaten und Bürgern, die 444 Tage lang festgehalten wurden, haben die deutsch-iranischen Beziehungen nicht beeinträchtigt.
      Mit dieser Politik arbeitet Europa nicht nur daran, das iranische Regime über Wasser zu halten, sondern auch – gewollt oder ungewollt – daran, den Militärapparat Teherans durch die Lieferung von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck ("dual-use goods": zivile Technologie, die auch für militärische Zwecke verwendet werden kann) zu stärken. Die Schweizer Botschaft im Iran beispielsweise prahlte am 19. Oktober auf ihrem Twitter-Account:
      ° "Das während des Besuchs von Präsident Rouhani in Bern im Juli 2018 unterzeichnete Straßentransportabkommen zwischen #Iran + der #Schweiz ist von der Majlies [dem iranischen Parlament] mit großer Mehrheit angenommen worden. Das Abkommen erleichtert den #bilateralen Güter- + Personenverkehr und signalisiert eine Ausweitung der Beziehungen + des internationalen Handels."
      Es ist unklar, welche Art von Gütern das Straßentransportabkommen zwischen Bern und Teheran betrifft. Regierungen und Aufsichtsbehörden für die Überwachung der Verbreitung von Nuklearwaffen und Langstreckenraketen sollten dem Abkommen auf jeden Fall zutiefst misstrauisch gegenüberstehen. Wie mein Kollege Mark Dubowitz und ich 2010 in einem Artikel im Wall Street Journal aufdeckten, könnten Schweizer und deutsche Wirtschaftsabkommen dazu genutzt werden, das illegale Atomwaffenprogramm des Iran zu fördern.
      Wir enthüllten damals, dass die Schweizer Firma Ceresola TLS mit dem iranischen Ingenieurbüro Rahab Engineering Establishment eine
      Vereinbarung über die Lieferung von Tunnelbautechnologie als Teil eines U-Bahn-Projekts getroffen hatte. Die Maschinen, um die es dabei ging, war genau die Art schweren Bohrgeräts, die die iranischen Machthaber benötigen, um unterirdische Nuklearanlagen errichten zu können, wie es das Regime bei den Nuklearanreicherungsanlagen Qom und Natanz getan hat.

      In ähnlicher Weise enthüllte die deutsche Bild-Zeitung im Jahr 2018, dass das Berliner Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle offenbar ein Geschäft für die Firma Krempel zum Verkauf militärisch einsetzbarer Technologie an iranische Firmen genehmigt hatte. Krempel lieferte damals isolierende Pressspanplatten an zwei iranische Firmen, die in iranische Raketen mit chemischen Sprengköpfen eingebaut wurden, welche schließlich vom syrischen Regime bei einem Chlorgasangriff im Januar 2018 eingesetzt wurden. Bei dem Angriff gab es 21 Verletzte, darunter sechs Kinder. Die von Krempel hergestellten Pressspanplatten können auch in Motoren eingesetzt werden.
      Sowohl unter Obamas als auch unter Trumps Präsidentschaft hat die Regierung der Vereinigten Staaten das iranische Regime als den weltweit führenden staatlichen Förderer des Terrorismus eingestuft. Deutschland hingegen ist der vermutlich schärfste Widersacher der US-Kampagne "maximalen Drucks" zur Isolierung des iranischen Regimes und zur Förderung der Sicherheit im Nahen Osten.
      Der Europa-Chefkorrespondent des Magazins Politico, Matthew Karnitschnig, schrieb in diesem Monat:
      °"Seit dem Tod von [Senator John] McCain im Jahr 2018 hat sich Deutschland an nahezu allen wichtigen außenpolitischen Fronten geweigert, die USA zu unterstützen, sei es in Bezug auf China, Russland, den Iran, Israel oder den Nahen Osten im Allgemeinen."
      Auch Mahmoud Vaezi, der Stabschef des iranischen Präsidenten Hassan Rohani, betonte kürzlich nach einem Treffen mit dem deutschen Botschafter in Teheran, Hans-Udo Muzel, dass "Deutschland traditionell der Partner des Iran ist."
      Im September twitterte die Deutsch-Iranische Industrie- und Handelskammer stolz eine Erklärung ihrer Geschäftsführerin Dagmar von Bohnstein:
      ° "Das Potenzial ist groß, der Handel zwischen #IRN und #GER nimmt zu und deutsche Mittelständler wissen jetzt, mit den Sanktionen umzugehen."
      Mit anderen Worten: Die pro-iranische Unternehmergruppe in Deutschland feiert ihre Fähigkeit, die Sanktionen zu umgehen, die die USA wegen dessen terroristischer Aktivitäten gegen das Teheraner Regime verhängt hatten. Und auch das deutsche Außenministerium hat keinen Hehl aus seinen Bemühungen gemacht, die US-Sanktionen aufzuweichen.
      Im vergangenen Jahr schickte der sozialdemokratische Außenminister Heiko Maas seinen Wirtschaftsdiplomaten Miguel Berger zu einer Konferenz, um die Teilnehmer zu lehren, wie man sich den amerikanischen Sanktionen entziehen kann. Björn Stritzel, ein Bild-Journalist, schrieb damals in einem vernichtenden Kommentar:
      ° "Während das Teheran-Regime zündelt, bietet Deutschland den Mullahs auch noch eine Bühne in Berlin! Das Auswärtige Amt hat gestern einen Wirtschaftsdirektor [Miguel Berger] auf eine Konferenz geschickt, auf der Firmen Tipps bekommen, wie sie am cleversten die US-Sanktionen gegen den Iran umgehen. Jeder Cent aus den Geschäften, die dort angebahnt wurden, fließt direkt in Teherans Terror-Kassen, mit denen die Mullahs ihr eigenes Volk unterdrücken. Alles mit dem Segen des deutschen Außenministeriums. Das ist nicht nur beschämend, sondern ein Schlag ins Gesicht aller freiheitsliebenden Iraner."

      Berger ist inzwischen zum Staatssekretär des Auswärtigen Amtes befördert worden.
      Im Oktober gab die Deutsch-Iranische Industrie und Handelskammer bekannt, dass der Handel zwischen den beiden Ländern in den ersten acht Monaten des Jahres 2020 um 8% gestiegen ist und 1,1 Milliarden Euro überschritten hat. Der Löwenanteil dieses Handels bestand aus deutschen Exporten in den Iran, darunter "Industriemaschinen" wie "Pumpen und Kompressoren" – wieder einmal genau die Art von Technologie, die Teheran militärisch nutzen könnte.
      Der Verband der iranischen Banken in Europa schrieb im Juli:
      ° "45 Prozent der EU-Exporte in den Iran kamen aus Deutschland, das Waren im Wert von 555 Millionen Euro lieferte, was einer Steigerung von 31% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Deutschland bleibt der wichtigste europäische Handelspartner des Iran mit einem Anstieg des Handelsvolumens um 25%."
      All diese Handelszahlen und Wirtschaftsabkommen zwischen Deutschland und dem Iran zeugen von einer tiefen Gleichgültigkeit gegenüber der internationalen Sicherheit und der Sicherheit des jüdischen Staates. Dies trotz der berühmten Erklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel vor der israelischen Knesset im Jahr 2008, dass die Sicherheit des jüdischen Staates für ihre Regierung "nicht verhandelbar" sei.
      Die massive Kluft zwischen Merkels Rhetorik und ihrem Handeln täuscht über eine weitgehend pro-iranische Außenpolitik der deutschen Regierung hinweg. Merkels Version des "kritischen Dialogs" baut auf Genschers Version von 1984 auf. Während damals die USA – ganz nach der Anekdote von Amir Taheri – der Gegenstand des "kritischen Dialogs" und der Prügelknabe für die deutsche Regierung waren, sehen sich heute sowohl Israel als auch die USA der Wut von Merkels Regierung und dem Deutschen Bundestag ausgesetzt.
      Beunruhigend ist, dass sich Merkels Regierungspolitik weg vom Westen und hin zu Wladimir Putins Russland, der Kommunistischen Partei Chinas und der Islamischen Republik Iran verlagert hat. Europas mächtigster Wirtschaftsmotor, Deutschland, und der Rest der EU haben sich traurigerweise dafür entschieden, sich mit der Islamischen Republik Iran in den drängenden Fragen des iranischen Atomprogramms und ihrer desaströsen Menschenrechtsbilanz zu arrangieren.

      Quelle: "IRAN_EUROPA"
      Die Corona-Diktatur ist nur der Anfang! (von Stefan Schubert)

      Sie haben es wieder getan. Erneut haben Angela Merkel und eine nicht demokratisch legitimierte Ministerpräsidentenrunde nahezu alle durch das Grundgesetz geschützten Grundrechte außer Kraft gesetzt. Und nicht nur für Risikopatienten oder besonders »betroffene« Straßenzüge und Stadtteile, sondern pauschal für alle 83 Millionen Bürger dieses Landes.
      Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat keine Bundesregierung das Volk so drangsaliert wie das Kabinett Merkel. Wer vor wenigen Monaten noch vor diesen rechts- und verfassungswidrigen Entwicklungen, einem permanenten Ausnahmezustand und einem allumfassenden Überwachungsstaat gewarnt hat, wurde als Verschwörungstheoretiker lächerlich gemacht und seine Glaubwürdigkeit in Frage gestellt.

      In der SED-Diktatur nannte die Stasi dies ganz offen eine Zersetzungskampagne, die nichts Geringeres als die Zerstörung der gesellschaftlichen und finanziellen Existenz von Regierungskritikern und Oppositionellen zum Ziel hatte. Im Jahr 2020 gehen die herrschenden Eliten viel perfider vor.
      Zuerst wurden regierungskonforme Medien und NGOs, selbst aus dem linksradikalen Milieu, mit Millionen an Steuergeldern ausgestattet und abhängig gemacht (ein Vorgehen, das ansonsten sozialistische Diktaturen charakterisiert), um dann gemeinsam mit der Einheitsfront der Altparteien Kritiker der Corona-Zwangsmaßnahmen als Verschwörungstheoretiker, Corona-Leugner, Populisten und Rechtsextremisten zu verleumden.
      CDU benutzt Vokabular wie NSDAP – vom Volksschädling zum Gesellschaftsschädling
      Auch auf das menschenverachtende Vokabular der Nazi-Diktatur greift die Bundesregierung nun offenbar bewusst zurück. Die NSDAP hat mit dem Begriff »Volksschädling« Menschen gezielt entmenschlicht und als Ungeziefer verunglimpft. Am 20. Oktober veröffentlichte das Presseportal des Gruner + Jahr-Verlags, der zum Bertelsmann Medienkonzern der Merkel-Freundin Liz Mohn gehört, folgende Meldung:
      »Kanzleramtsminister Helge Braun hat in ungewöhnlich scharfen Worten jene Bürger kritisiert, die angesichts dramatisch steigender Corona-Infektionen Partys feiern und gegen staatliche Regeln verstoßen. ›Das ist kein Kavaliersdelikt, sondern gesellschaftsschädigendes Verhalten. Es ist ein schwerer Verstoß gegen den Gemeinsinn in unserem Land‹, sagte Braun in einem Interview mit dem stern.«
      Kanzleramtschef Helge Braun gilt als einer der engsten Vertrauten der Kanzlerin. Wenn er sich dieses NSDAP-Vokabulars bedient, dann geschieht dies sicherlich im Einklang mit Frau Merkel. Denn, ein Aufschrei aufgrund dieser nicht nur sprachlichen Entgleisung blieb im Mainstream genauso aus, wie eine Distanzierung zu diesen Worten.
      Doch die vollkommene Unverhältnismäßigkeit und die offenbare Verfassungswidrigkeit des zweiten Lockdowns ist so offensichtlich, dass sich neben den Kritikern der Freien Medien, Publizisten und AfD-Politiker nun auch weitere Politiker und Staatsrechtler zu Wort melden. Deren Aussagen sind an Deutlichkeit im Angesicht dieses totalitären Corona-Staates auch dringend geboten. Die ehemalige liberale Freiheitspartei wirkt in den letzten Jahren wie von Merkel sediert, denn trotz eines anhaltenden Staatsversagens seit 2015 ist von der FDP kein glaubwürdiger und lautstarker Protest zu vernehmen gewesen. Lediglich der Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki bildet hier eine Ausnahme. Im Angesicht des zweiten Lockdowns wirken seine Worte wie eine schallende Ohrfeige im Gesicht der Bundesregierung.
      »Ich halte die aktuellen Beschlüsse in Teilen für rechtswidrig. Wenn die Runde der Regierungschefs Maßnahmen verabredet, die bereits mehrfach von Gerichten aufgehoben wurden, wie das Beherbergungsverbot, dann ignorieren die Beteiligten bewusst die Gewaltenteilung. Ich rufe alle Betroffenen auf, rechtliche Mittel gegen diese Maßnahmen einzulegen.«

      Kubicki bemängelt weiterhin den Alarmismus, mit dem Politik und Medien versuchen, die Corona-Zwangsmaßnahmen bei der Bevölkerung durchzudrücken und ruft stattdessen, vollkommen richtig, zur Konzentration des Schutzes von Risikopatienten auf. So dürfen weiterhin Mitarbeiter ungetestet in Alten- und Pflegeheime ein- und ausgehen. Auch der Umstand der Maskenpflicht für Kinder, die gleichzeitig gezwungen werden jeden Tag in überfüllte Schulbusse zu steigen, sorgt bei Kubicki für Unmut.
      Rechtswissenschaftler »verfassungsrechtlich und demokratisch ein Unding«
      In die Front der zahlreicher werdenden Kritiker reiht sich neben Virologen und Juristen auch der Rechtswissenschaftler Volker Boehme-Nessler ein. Dieser hält die verschärften Corona-Maßnahmen für verfassungsrechtlich nicht haltbar. Es sei »verfassungsrechtlich und demokratisch ein Unding«, dass der Bundestag an den aktuellen Beschlüssen überhaupt nicht beteiligt worden sei, so Boehme-Nessler.
      Weiterhin äußert sich der Rechtswissenschaftler: »Die Verfassung sagt ganz klar: die harten Eingriffe, die wesentlichen Entscheidungen, sind Sache des Parlaments.« Doch weder fand eine kontroverse Debatte statt, noch wurden diese massiven Grundrechtseinschränkungen dem Parlament zur Abstimmung vorgelegt.

      Die Anzahl der Stimmen, die vor der Installierung eines totalitären Regimes warnen, häufen sich genauso, wie die Warnungen vor diktatorischen Verhältnissen, die im Schatten der Corona-Krise gezielt aufgebaut werden. Nicht nur vonseiten der AfD, wo Alexander Gauland feststellte, dass wir von einem Kriegskabinett regiert werden. »Eine Corona-Diktatur auf Widerruf verträgt sich nicht mit unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung«, so der Ehrenvorsitzende.
      »Architektur der Unterdrückung«
      Auch der ehemalige NSA-Mitarbeiter und Whistleblower Edward Snowden warnt aus seinem unfreiwilligen Exil entsprechend: »Autoritarismus verbreitet sich zurzeit rasant durch Notgesetze. Gleichzeitig geben wir unsere Rechte ab und rutschen in eine weniger freie und liberale Welt ab. Denkt ihr wirklich, dass all diese Möglichkeiten selbst nach dem Ende des Virus vergessen sind?«
      Im aktuellen Buch Vorsicht Diktatur! – Wie im Schatten von Corona-Krise, Klimahysterie, EU und Hate Speech ein totalitärer Staat aufgebaut wird warnt der Autor nicht nur vor genau diesen Entwicklungen, sondern zeigt auch die Mechanismen dieser neu installierten Corona-Diktatur auf.

      Das, was wir gegenwärtig erleben, stellt lediglich den Auftakt dar, denn die globalen Eliten planen längst im Weltwirtschaftsforum in Davos (verlegt auf Mai 2021 in eine Luzerner Luxusherberge) »den großen Neustart«.
      Bei dem Plan hinter »The Great Reset« sprechen sie längst von einer neuen Weltordnung.
      Betrachtet man die Corona-Diktatur nur unter dem Aspekt der Blaupause für einen totalitären Staat, in dem eine kleine Clique bis dato undenkbare Maßnahmen gegen die Bevölkerung mit massiver Einschüchterung und Repression durchsetzt, wird einem die dauerhafte, existenzielle Gefahr durch diese Diktatur bewusst.

      Quelle: "CORONA_DIKTATUR"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""MINDERHEITEN"" geschrieben. 05.11.2020

      Minderheiten fordern die EU heraus
      In vielen EU-Staaten fordern autochthone Minderheiten mehr Schutz. Sie verlangen Instrumente zur Verwirklichung gleichberechtigter „nationaler Partnerschaften“.


      Europa ist überaus reich an Völkern, Volksgruppen, Kulturen und Sprachen; sie sind sozusagen konstitutives Element des Kontinents. Dies gilt zuvorderst auch für die 27 (Noch-)Mitgliedstaaten von EUropa. Dort melden sich seit langem und immer wieder Minoritäten zu Wort, die nicht nur sprachlich-kulturelle und religiöse Eigenheiten, sondern ihre gesamte gesellschaftlich-rechtliche Existenz durch Maßnahmen ihrer „Wirtsnationen“ bedroht sehen. Derartige Maßnahmen laufen auf Akkulturation, Assimilation und in letzter Konsequenz auf Entnationalisierung respektive Homogenisierung hinaus. Zur Sicherung ihrer Existenz und zur Erhaltung ihrer (Eigen-)Art, somit ihrer nationalkulturellen/nationalreligiösen Identität, bedürfte es einer Ergänzung der in Menschenrechtscharta sowie Verfassungen verbürgten Gleichberechtigung der Individuen durch das „Prinzip der Gleichberechtigung von Völkern und Ethnien“. Wenngleich damals rigorose Vertreter aufwallenden Nationalismus larmoyant vom „Völkerkerker“ schwadronierten, kannte just das alte Österreich-Ungarn dieses Prinzip und verfuhr danach.
      Fehlender Volksgruppenschutz in der EU


      Für die heutigen Verhältnisse in EU-Staaten mit immer wieder auftretenden Nationalitätenkonflikten – ich nenne hier nur Basken/Katalanen in Spanien bzw. Flamen/Wallonen in Belgien stellvertretend für viele andere – wären Instrumente zur Verwirklichung gleichberechtigter „nationaler Partnerschaften“ aus Mehrheit(sstaatsvolk) und nationaler/nationalen Minderheit/en nicht nur geeignet, sondern geradezu eine Art „Befreiungsschlag“. Und unabdingbar wären in der EU übernational geltende, kollektive Volksgruppen(schutz)rechte, mithin Rechtsinstrumentarien für autochthone Minderheiten, und das Zugestehen von (Territorial-, Kultur- bzw. Personal- und/oder Lokal-)Autonomie, gebunden an statutarisch geregelte Formen von Selbstverwaltung.
      Nichts dergleichen ist in zentralstaatlich organisierten und regierten Staaten EUropas auch nur ansatzweise denkbar. Wenn beispielsweise die ethnischen Ungarn in Siebenbürgen/Rumänien Autonomie etwa nach Maßstäben der Selbstverwaltung verlangen, wie sie die Südtiroler (nach erbitterten Kämpfen mit dem römischen Zentralstaat) in Gestalt einer Autonomen Provinz errangen, so bezichtigen sie alle nationalrumänischen Kräfte des Landes, ganz gleich, ob sie in Bukarest regieren oder opponieren, des Separatismus und des Revisionismus. Von Beginn an, also seit den Römischen Verträgen von 1957, hat sich das supranationale Gebilde, das heute unter „Europäische Union“ (EU) firmiert, nicht um Minderheiten-Fragen gekümmert, sondern sie – bequemerweise – zum Objekt institutioneller Zuständigkeit des Europarats erklärt und damit kurzerhand ignoriert.
      Zentralstaatliche Bremser, linke Utopisten
      Das kam/kommt nicht von ungefähr. Nachgerade am Verhalten einiger westeuropäischer Regierungen gegenüber den Selbständigkeitsbestrebungen der Slowenen und Kroaten, aber auch der Esten, Letten und Litauer (vor der völkerrechtlichen Anerkennung ihrer staatlichen Gemeinwesen, ja mitunter auch noch danach) war im Gefolge von Umbruch und Zeitenwende 1989/90 augenfällig geworden, dass die Furcht vor Separatismus im eigenen Lande das politische Handeln bestimmte. Dies rührte von der sich nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst verbreitenden Zuversicht her, wonach im Zuge der „Europäisierung“ die Nationalstaaten allmählich verschwänden und somit die „nationale Frage” gleichsam als Erscheinung des 19. Jahrhunderts überwunden würde. Vor allem Linke, Liberale und Grüne, mitunter auch Christdemokraten, leisteten in West- und Mitteleuropa mit der theoretisch-ideologischen Fixierung auf die Projektion der „multikulturellen Gesellschaft“ einer geradezu selbstbetrügerischen Blickverengung Vorschub. Sie gaben vor, mit deren Etablierung sei die infolge zweier Weltkriege entgegen dem Selbstbestimmungsrecht erfolgte Grenzziehung quasi automatisch aufgehoben. Dabei hatte just die machtpolitische Ignoranz historisch-kulturräumlicher Bindung, ethnischer Zusammengehörigkeit sowie der gewachsenen Sprachgrenzen insbesondere nach dem Ersten Weltkrieg zu spezifischen Minderheitensituationen geführt, deren Konfliktpotential bis in unsere Tage fortwirkt.
      Die Székler, Bevölkerungsgruppe im Osten Siebenbürgens im Zentrum Rumäniens / Foto RMDSz
      Die Székler, Bevölkerungsgruppe im Osten Siebenbürgens im Zentrum Rumäniens / Foto RMDSz
      Frankreich gilt geradezu als Inkarnation des nationalstaatlichen Zentralismus. Weshalb viele der 370 .000 Bretonen mit Sympathie die nach dem Brexit wieder vernehmlicher werdenden Töne der schottischen Unabhängigkeitsbewegung verfolgen, welche im Referendum 2014 nur knapp gescheitert war. Ähnliches gilt für die 150 .000 Korsen.
      Unabhängigkeitsverlangen
      In Spanien bekunden besonders die gut 8 Millionen Katalanen (in Katalonien, Valencia und Andorra) sowie 676 .000 Basken (im Baskenland und in Navarra) immer wieder machtvoll ihren Willen, die Eigenstaatlichkeit zu erlangen. Davon wäre naturgemäß auch Frankreich betroffen, denn jenseits der Pyrenäen, im Pays Basque, bekennen sich gut 55 .000 Menschen zum baskischen Volk. Der 2015 von der baskischen Regionalregierung verabschiedete Plan „Euskadi Nación Europea” enthält das Recht auf Selbstbestimmung und sieht ein bindendes Referendum vor.

      In Belgien hat sich der (nicht nur sprachliche) Konflikt zwischen niederländischsprachigen Flamen und französischsprachigen Wallonen seit den 1990er Jahren zu einer latenten institutionellen Krise ausgewachsen. Von den 5,8 Millionen Flamen (52,7 Prozent der Bevölkerung), die sich ökonomisch gegen die Alimentierung der „ärmeren“ Wallonie (3,9 Millionen Wallonen; 35,8 Prozent der Bevölkerung) wenden und zusehends für die Eigenstaatlichkeit eintreten, sprechen sich die wenigsten für den Erhalt des belgischen Zentralstaats aus. (Die Deutschsprachige Gemeinschaft, ein von 87.000 Menschen – 0,8 Prozent der Bevölkerung Belgiens – bewohntes Gebilde mit autonomer politischer Selbstverwaltung, eigenem Parlament und eigener Regierung, entstanden auf dem nach Ende des Ersten Weltkriegs abzutretenden Gebiet Eupen-Malmedy, gehört zwar formell zur Wallonie, hält sich aber aus dem flämisch-wallonischen Konflikt weitgehend heraus.)
      Außerhalb Italiens werden die Unabhängigkeitsverlangen im Norden des Landes meist unterschätzt und weitgehend ausgeblendet. Die politische Klasse in Rom muss hingegen angesichts regionaler Erosionserscheinungen befürchten, dass Bestrebungen, sich von Italien zu lösen, an Boden gewinnen. So beteiligten sich im Veneto 2,36 Millionen Wahlberechtigte (63,2 Prozent der regionalen Wählerschaft) an einem Online-Referendum zum Thema Unabhängigkeit Venetiens. Deren 89,1 Prozent –- das waren immerhin 56,6 Prozent aller Wahlberechtigten –- antworteten auf die Frage „Willst Du, dass die Region Veneto eine unabhängige und souveräne Republik wird?“, mit einem klaren „Ja“. In der lombardisch-„padanischen“ Nachbarschaft zündelt die Lega immer wieder mit Unabhängigkeitsverlangen und strebt ein aus der Lombardei, Piemont und Venetien zu bildendes Unabhängigkeitsbündnis an. Derzeit „pausiert“ es, weil die Führungsgestalt Matteo Salvini aufgrund politischer Fehleinschätzung seiner „gesamtnationalen Zugkraft“ politisch ins Hintertreffen geraten ist.
      Die EU hat – via Entwicklungsschritte EWG und EG – also keine wirklich substantiellen Volksgruppen-Schutzmaßnahmen ergriffen, weil zentralistisch organisierte Nationalstaaten wie Frankreich, Italien, Spanien, Rumänien, um nur die ärgsten Bremser zu nennen, deren Begehr prinzipiell ablehnend gegenüberstehen. Besonders hinsichtlich Rumäniens ist beispielsweise darauf hinzuweisen, dass das Verlangen der ungefähr 1,4 Millionen ethnischen Ungarn – und insbesondere der rund 700 .000 Székler unter ihnen – nach Autonomie von der gesamten politischen Klasse des Staatsvolks sofort als Sezessionsbegehr und „Revision von Trianon“ gebrandmarkt wird. (Gemäß dortigem Friedensdiktat hatte Ungarn 1920 zwei Drittel seines Territoriums verloren.) Frankreich (am 7. Mai 1999) und Italien (am 27. Juni 2000) haben zwar die 1992 vom Europarat verabschiedete und – bezogen auf die realen Auswirkungen für die jeweiligen Staatsnationen – relativ „harmlos“ bleibende „Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen“ unterzeichnet. Doch bis zur Stunde ist sie von beiden Staaten nicht ratifiziert und also nicht inkraft gesetzt.

      Solange das Manko aufrecht ist, dass die „kleinen Völker“ respektive „kleinen Nationen“ ( wie sich nationale Minoritäten/Volksgruppen gerne selbst bezeichnen, weil sie sich als solche verstehen), in jenen Staaten, in denen sie daheim sind, der kollektiven Schutzrechte entbehren, so lange werden sie für diese ein nicht zu unterschätzender Unruhefaktor sein. Von der EU, von der sie sich in gewisser Weise „Erlösung“ erhoff(t)en, sind sie enttäuscht. Zwar gestand ihnen das Europäische Parlament 1991 deklaratorisch das „Recht auf demokratische Selbstverwaltung“ zu, worunter „kommunale und regionale Selbstverwaltung beziehungsweise Selbstverwaltung einzelner Gruppen“ zu verstehen ist. Aber abgesehen vom Vertrag von Lissabon (2007), worin erstmals die „Rechte der Angehörigen von Minderheiten“ (als Teil der Menschenrechte) in den sogenannten „EU-Wertekanon“ aufgenommen worden sind, hat sich just das supranationale Gebilde EU als solches den im Zentrum der Bedürfnisse aller nationalen Minderheiten stehenden überindividuellen, kollektiv einklagbaren Schutzrechten weithin entzogen.
      „Erhaltung regionaler Kulturen“
      Alldem soll nun eine „Europäische Bürgerinitiative“ abhelfen. Sie ging ursprünglich von den in Siebenbürgen beheimateten Széklern, einem alteingesessenen magyarischen Volksstamm, aus, und hat als „Initiative zur Erhaltung der regionalen Kulturen“ bislang mehr als 1,2 Millionen zustimmende Unterschriften gesammelt. Zunächst wollte die EU-Kommission diese Initiative nicht nur abwürgen, sondern gar nicht erst zulassen. Unterstützt von der Regierung Orbán verklagten die Organisatoren die Kommission vor dem Europäischen Gerichtshof und erhielten recht, woraufhin Brüssel genötigt war, die Angelegenheit zu genehmigen.
      Die Organisatoren hoffen, zwei Millionen Unterschriften bzw. über den Internet-Link zu erlangende Zustimmungserklärungen aus insgesamt mindestens sieben EU-Mitgliedstaaten vorlegen zu können. Vorerst fehlt noch in vier von sieben Ländern die erforderliche Mindestanzahl von Unterschriften, wohingegen in Ungarn, in Rumänien sowie in der Slowakei schon weit mehr als die jeweiligen Quoren erreicht sind. Die Initiatoren setzen daher nunmehr vornehmlich ihre Hoffnungen auf weitere Zustimmung aus Irland, Schweden, Dänemark, Deutschland, Österreich und Italien, wo nicht zuletzt aus Südtirol viel Sympathie zu erwarten sein dürfte.

      Quelle: "MINDERHEITEN_EU"
      Wird Amerika die Weltraumdominanz an China abgeben? (von Gordon G. Chang)

      ° Manche sind der Meinung, dass das US-Raumfahrtprogramm die Erforschung des Klimawandels in den Vordergrund stellen sollte. Wenn die Gesamtausgaben für die Raumfahrt nicht erhöht werden, wird weniger Geld u.a. für die Verteidigung der amerikanischen Weltraumressourcen zur Verfügung stehen.
      ° Amerika liegt ... in vielerlei Hinsicht hinter Russland und China zurück, was die Fähigkeit betrifft, "über große Entfernungen und mit enormer Geschwindigkeit" zu kämpfen, wie Space Force-General John Raymond im September sagte.
      ° Im Weltraum hat fast alles einen doppelten Zweck. Fisher zum Beispiel berichtet, dass China auf seiner bevorstehenden Raumstation einen Laser für den angekündigten Zweck der Beseitigung von Weltraumschrott einsetzen wird. Natürlich ist ein solcher Laser auch in der Lage, amerikanische Satelliten zu zerstören.
      ° Andere Güter mit doppeltem Verwendungszweck sind Russlands koorbitale "Space Stalkers". In Friedenszeiten können sie zur Reparatur von Satelliten eingesetzt werden. In Kriegszeiten, so Weichert, "können sie US-Satelliten physisch aus ihrer Umlaufbahn befördern". Das würde Amerikas Streitkräfte und Amerika selbst "taub, stumm und blind zu Lande, zu Wasser, in der Luft und im Cyberspace" machen.

      China wird ab März nächsten Jahres fast jede zweite Woche Satelliten starten. In einem Fall wird die Lücke im frenetischen Zeitplan der Starts im nächsten Jahr nur fünf Tage betragen.
      In diesem Jahr hat China bis Ende September 29 Satelliten gestartet, mehr als jede andere Nation. Die USA lagen mit 27 an zweiter Stelle.
      Peking will seinen Vorsprung weiter ausbauen. Die meisten Beobachter befürchten, dass das chinesische Regime fest entschlossen ist, zum Mond zu gelangen, bevor die US-Astronauten dorthin zurückkehren, aber eine weitere beunruhigende Entwicklung ist, dass China seine Umlaufbahnen rasch mit Satelliten befüllen wird.
      Mit einem Präsidentschaftskandidaten, der nicht so kommunikativ war, sollten die Amerikaner vielleicht mehr über Weltraumpolitik nachdenken. Kurz gesagt, es wächst die Besorgnis, dass eine neue Regierung mit den besten Absichten, aber völlig ohne gesunden Menschenverstand, die Führung im Weltraum an die Chinesen abgeben wird.
      Beobachter glauben, dass sich die amerikanische Weltraumpolitik in Zukunft nicht wesentlich von der gegenwärtigen unterscheiden wird. Dennoch könnte eine neue Regierung entscheidende Akzentverschiebungen vornehmen, die weitreichende Konsequenzen haben werden.
      Nehmen Sie die Einrichtung der Space Force im vergangenen Dezember, des sechsten Zweigs des amerikanischen Militärs. Niemand glaubt, dass irgendjemand diesen lange verzögerten und dringend notwendigen Schritt rückgängig machen wird.
      Dennoch machen sich die amerikanischen Raumstreitkräfte immer noch Sorgen. Brandon Weichert vom Weichert Report sagte in einem Interview mit Gatestone, dass es einen Beeinflussungsversuch geben könnte, "die Space Force mit Leuten zu besetzen, die ihrer Mission feindselig gegenüberstehen".
      Die Mission der Space Force besteht darin, Kriege im Weltraum zu führen, aber sind alle Amerikaner voll engagiert?
      Manche sind der Meinung, dass das US-Raumfahrtprogramm die Erforschung des Klimawandels in den Vordergrund stellen sollte. Wenn die Gesamtausgaben für die Raumfahrt nicht erhöht werden, wird weniger Geld u.a. für die Verteidigung der amerikanischen Weltraumressourcen zur Verfügung stehen.
      Es gibt viele amerikanische Ressourcen zu verteidigen. Laut der Satellitendatenbank der Union of Concerned Scientists besaßen oder betrieben die USA 1.425 der 2.787 Satelliten, die sich am 1. August im Orbit befanden.

      Dieser große Vorsprung – im letzten Jahrzehnt war er noch größer – überzeugte die Obama-Regierung, dass es nicht klug war, den Weltraum zu "militarisieren", da die USA so viel mehr zu verlieren hätten, sollte es zu einem Wettrüsten am Himmel kommen.
      Die Ansicht von Präsident Obama klingt smart, aber sie war zutiefst falsch, weil sie unter anderem nicht berücksichtigte, dass Peking im Weltraum bereits aufrüstete. "China hat seit der Veröffentlichung seines '863-Programms' von 1986 hart an der Militarisierung des Weltraums gearbeitet", sagte Rick Fisher vom International Assessment and Strategy Center in Virginia gegenüber Gatestone. Auf das "863-Programm" folgte 1992 das "Projekt 921", das von der Allgemeinen Rüstungsabteilung der Zentralen Militärkommission geleitet wurde. Nach der umfassenden Reorganisation des chinesischen Militärs im Jahr 2015 landete die Kontrolle über den Weltraum in der Abteilung für Rüstungsentwicklung der Kommission.
      "Der Weltraum war damals und ist heute kein waffenfreies Heiligtum wie die Antarktis", so Weichert, der auch der Autor des soeben veröffentlichten Buches "Winning Space: How America Remains a Superpower" ("Den Weltraum gewinnen: Wie Amerika eine Supermacht bleibt"), sagte. Als Folge der fehlerhaften Entscheidung Obamas hinkten die USA sowohl bei der Entwicklung von Waffen zum zerstören von Satelliten anderer Nationen als auch bei der Entwicklung von Methoden zum Schutz der eigenen zurück. "Sogar während Obama im Weltraum Amerikas Hände hinter dem Rücken fesselte, entwickelten die Russen und später die Chinesen robuste Gegenweltraumfähigkeiten", fügte Weichert hinzu.
      Amerika steht daher in vielerlei Hinsicht hinter Russland und China zurück, was die Fähigkeit betrifft, "über große Entfernungen und mit enormer Geschwindigkeit" zu kämpfen, wie Space Force-General John Raymond im September sagte.

      Darüber hinaus gibt es andere politische Vorschläge, die Amerikas Fähigkeit zur Selbstverteidigung verschlechtern würden. So kündigte die Obama-Regierung im Juni 2010 eine neue Politik an, die besagt, dass die USA "Vorschläge und Konzepte für Rüstungskontrollmaßnahmen in Erwägung ziehen würden, wenn sie gerecht und effektiv überprüfbar sind und die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten erhöhen". Leider gibt es viele, die immer noch glauben, dass Amerika mit China zu einer Einigung kommen kann.
      Eine solche Einigung wäre jedoch unpraktisch. Im Weltraum hat fast alles einen doppelten Zweck. Fisher zum Beispiel berichtet, dass China auf seiner bevorstehenden Raumstation einen Laser für den angekündigten Zweck der Beseitigung von Weltraumschrott einsetzen wird. Natürlich ist ein solcher Laser auch in der Lage, amerikanische Satelliten zu zerstören.
      Andere Güter mit doppeltem Verwendungszweck sind Russlands koorbitale "Space Stalkers". In Friedenszeiten können sie zur Reparatur von Satelliten eingesetzt werden. In Kriegszeiten, so Weichert, "können sie US-Satelliten physisch aus ihrer Umlaufbahn befördern". Das würde Amerikas Streitkräfte und Amerika selbst "taub, stumm und blind zu Lande, zu Wasser, in der Luft und im Cyberspace" machen.
      Auf jeden Fall halten sich weder Russland noch China an Vereinbarungen, insbesondere Rüstungskontrollverträge.
      Es gibt einen weiteren beunruhigenden politischen Ansatz, den die Amerikaner in Betracht ziehen müssen. Die Obama-Regierung hat im Mai 2011 versucht, China als Partner für die Erforschung des Mars zu gewinnen. Weichert berichtet, dass Vizepräsident Biden selbst gemeinsame Missionen der NASA und der Nationalen Raumfahrtbehörde Chinas im Orbit vorschlug. "Natürlich", so Weichert, "wäre dies einfach der größte Technologietransfer gewesen, der je von den Vereinigten Staaten nach China stattgefunden hätte."
      Eine rein "zivile" Zusammenarbeit mit China, das eine zivil-militärische Fusionspolitik betreibt, gibt es nicht. Die gesamte technische Forschung wird gemäß dieser Politik an das chinesische Militär weitergeleitet.
      Was also steht auf dem Spiel? Das nächste 9/11 wird mit ziemlicher Sicherheit im Weltraum stattfinden.

      Quelle: "AMERIKA_WELTRAUM"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""DIGITAL_€"" geschrieben. 30.10.2020

      Migranten kommen zur Geburt nach Italien: „Hier ist alles kostenlos


      In vielen afrikanischen Ländern ist die Entbindung im Krankenhaus ein Luxus, der bezahlt werden muss. Wenn es offene Grenzen gibt, ist es logisch, dass die Leute den Ort wählen, an dem sie nichts bezahlen müssen und wo die Ärzte besser sind.
      Es sind nicht nur die gebärenden Frauen. Italien gewährt „Ausländern, die sich irregulär auf dem Staatsgebiet aufhalten“ eine bevorzugte und exklusive Behandlung; ihnen werden medizinische Dienstleistungen garantiert, von denen die Italiener nur träumen können.
      Alles, was sie brauchen, ist die bereits erwähnte Stp-Karte, die ihnen den Weg ebnet zu den medizinischen Leistungen eines der besten Gesundheitsfürsorgesysteme der Welt.

      Diese Leistungen gehen weit über eine dringende oder unerlässliche ambulante und stationäre Versorgung hinaus. Zum Beispiel ein Besuch bei einem Diabetologen für Blutzucker, oder Röntgenaufnahmen der Brust, oder Zahnbehandlung.
      Es gibt Prothesen, Brillen und jede kostenlose medizinische Hilfe; ganz zu schweigen von der völligen Befreiung für die Kosten von Medikamenten.
      Die Stp-Karte kann bei jedem lokalen Gesundheitsamt (Azienda sanitaria locale) beantragt werden. Die Karte ist 6 Monate gültig, aber „verlängerbar“. Irregulär aufhältige Ausländer können sogar beantragen, dass die Karte ohne Angabe ihres Vor- und Nachnamens ausgestellt wird.
      Und im Allgemeinen gewähren die italienischen Ärzte alles, um ja nicht des Rassismus beschuldigt zu werden: sofortige Termine, kurze Wartezeiten, Blankorezepte…

      Quelle: "Migranten_Gesundheitssystem"
      Kommt der digitale Euro? Europas Währungshüter beginnen mit Testphase

      ° Im Krisenjahr 2020 steht der Kryptomarkt vor einem Umbruch. Nun macht auch noch der Onlinebezahldienst Paypal mit.
      ° Das setzt die Europäische Zentralbank (EZB) unter Druck: Sie will mit einem digitalen Euro gegensteuern.
      ° Im Gegensatz zu anderem Kryptogeld sichert die Europäische Zentralbank die Stabilität der Währung.

      Heute schon mit Bitcoins bezahlt? Die sogenannte Kryptowährung setzt sich im Zahlungsverkehr immer stärker durch. Nun macht auch noch der Internetzahlungsabwickler Paypal mit. Und selbst die chinesische Notenbank testet ein System für digitales Geld. Das setzt die Europäische Zentralbank (EZB) unter Druck. Es geht um die Kontrolle der Geldflüsse und die Stabilität des Finanzsystems.
      „Ritterschlag“: Paypal-Kunden in den USA sollen auch andere Kryptowährungen kaufen können
      In verschiedenen Restaurants und Kneipen können Kunden mit Bitcoins bezahlen. Der Reisevermittler Expedia akzeptiert das Cybergeld ebenso wie der Mahlzeitendienst Lieferando. Das digitale Bezahlen ist offenbar nicht mehr aufzuhalten. Dann kam Mitte der Woche auch noch das, was Finanzmarktexperten als „Ritterschlag“ bezeichnen: Paypal kündigte an, dass Kunden in den USA neben Bitcoins auch andere Kryptowährungen kaufen, verkaufen und dort virtuell aufbewahren können.
      Mit Beginn des nächsten Jahres soll es zudem möglich sein, die elektronischen Devisen als ganz normales Zahlungsmittel zu nutzen. Das könnte einiges in Bewegung setzen, denn damit würde der Weg für eine internationale Währung geebnet, die Geldströme beschleunigt. Über Bitcoin-Konten könnten Nutzer Währungsschwankungen bei Euro, Dollar und Co. umgehen. Mit erheblichen Folgen: Immerhin hat Paypal im zweiten Quartal Zahlungen mit einem Volumen von 222 Milliarden Dollar abgewickelt. Das Unternehmen verwaltet weltweit 346 Millionen Konten. Es ist ein wichtiger Pfeiler im globalen Onlinehandel.

      Bitcoins: Von der Guerillawährung zum Spekulationsobjekt
      Die neuen Währungen sind die Fortführung des üblichen Umgangs mit Geld – nur mit komplett anderen Mitteln. Wenn heute der Arbeitgeber das Gehalt in Euro zahlt, dann ist das auch schon eine digitalisierte Transaktion. Längst gibt es keine Lohntüten mehr mit Scheinen und Münzen. Vielmehr führt der Computer des Arbeitgebers einen Befehl aus, der Ziffernfolgen enthält. Damit generiert der Computer einer Bank Ziffernfolgen, die zu einer Gutschrift auf dem Konto eines Kunden werden. Nichts anderes geschieht im Prinzip bei Bitcoin-Transaktionen. Wird aber in Euro abgerechnet, steht dahinter die EZB. Die garantiert in letzter Instanz nicht nur, dass der Nutzer für den Betrag, der auf dem Konto verbucht ist, echtes Bargeld bekommt. Die EZB kontrolliert und steuert auch die Geldflüsse, um die Stabilität der Währung in der Euro-Zone zu sichern.
      Beim Bitcoin-System gibt es keine zentrale Instanz. Es ist vielmehr ein dezentrales Buchungssystem, an dem Tausende Computer beteiligt sind. Zahlungen werden verschlüsselt und miteinander verknüpft, um zu gewährleisten, dass die Transaktionen den richtigen Teilnehmern zugeordnet werden und dass jeder Bitcoin nur einmal ausgegeben wird. Bitcoins wurden einst auch als eine Art Guerillawährung gefeiert, die sich gegen die Macht der Notenbanken und der Finanzindustrie stemmt. Inzwischen sind die digitalen Münzen vor allem ein Spekulationsobjekt. Ende 2017 kostete ein Bitcoin rund 20.000 Dollar. Dann platzte die Blase, es ging um fast 90 Prozent nach unten. Einem zweiten Hoch folgte ein abermaliger Abstieg – diesmal mit der Ausbreitung der Covid-19-Pandemie. Mitte März war ein Bitcoin für 3550 Euro zu haben. Am Freitagmittag kostete er zeitweise knapp 11.000 Euro – der höchste Wert seit anderthalb Jahren. Als Grund für das Plus gaben Börsianer die Nobilitierung durch Paypal an.

      EZB will mit digitalem Euro als Alternativangebot gegensteuern
      Der Erfolg der Digitalwährung macht Notenbänker weltweit nervös. Zumal Facebook ebenfalls an einer eigenen Währung namens Libra bastelt. Die Angst: Unkontrollierbare Verwerfungen bei neuen Spekulationsblasen. Bankkunden könnten dann ihre Euro-Konten massenweise abräumen, um in die Cyberwährung zu investieren. Das könnte zunächst Kreditinstitute und dann auch die sogenannte Realwirtschaft in Schieflage bringen – bis hin zu einem Kollaps des Finanzsystems, so wie es 2009 beinahe geschehen wäre. Deshalb will die EZB jetzt gegensteuern mit einem digitalen Euro als Alternativangebot, das die gleichen Vorzüge wie Bitcoin und Co. bietet, vor allem die effiziente elektronische Abwicklung von Zahlungsverkehr – auch von Smartphone zu Smartphone. Erste Tests und Simulationen laufen. Mitte 2021 soll entschieden werden, ob, wann und wie der Digital-Euro kommt. Fest steht, dass er immer im Verhältnis eins zu eins zum konventionellen Euro umgetauscht werden kann. Damit werden Währungsrisiken für Verbraucher ausgeschlossen.
      Keine „Wertaufbewahrung“: Digitaler Euro soll nur als Zahlungsmittel genutzt werden

      Klar ist auch, dass Nutzer dafür ein Konto direkt bei der EZB einrichten müssten, aber nur mit einem begrenzten Guthaben. 3000 Euro sind im Gespräch, wobei es aber die marktüblichen Zinsen geben soll. Der Hintergrund: Unter anderen hat Bundesbank-Vorstand Burkhard Balz gerade davor gewarnt, dass auch der digitale Euro „eine Destabilisierung des gesamten Finanzsystems“ bewirken könnte. Er befürchtet einen Ansturm auf die Banken in Krisenzeiten: wenn Kunden befürchten, dass ihr Institut pleitegeht und sie dann ihr ganzes Geld bei der EZB, die nicht kollabieren kann, digitalisiert in Sicherheit bringen. Deshalb gibt es die Begrenzung der Guthaben. So soll sichergestellt werden, dass die digitalen Euro nur als Zahlungsmittel und nicht zur „Wertaufbewahrung“ genutzt werden.
      Quelle: "Digitale_WÄHRUNG"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""CORONA_TEST"" geschrieben. 26.10.2020

      Wie Politik und Medien die ganze Wahrheit über Corona-Tests verschweigen - Corona-Diktatur droht dauerhaft installiert zu werden


      Es ist die Aufgabe des Parlaments, wesentliche Entscheidungen zu treffen, und nicht die Aufgabe von Regierungsmitgliedern«, lautet der eindringliche Warnruf von Kubicki.
      Auch der Präsident des Verfassungsgerichtshofs Rheinland-Pfalz, Lars Brocker, fährt schwere Geschütze auf und wirft der Bundesregierung die Installierung eines »Corona-Sonderrechtsregimes« vor.
      Dass die Politikelite, wie eine Frau Merkel, ein Herr Söder oder ein Herr Spahn, sich dieser fundamentalen Kritik verweigert und ihr antidemokratisches Wirken trotzdem immer weiter vorantreibt, belegt auch der geplante Ausbau der Sonderrechte für Jens Spahn. Auch dies soll am Parlament vorbei beschlossen werden. Am Wochenende war durchgesickert, dass das Bundesgesundheitsministerium im Eilverfahren die Sonderrechte für Spahn über den 31. März 2021 hinaus verlängern und zudem noch ausbauen will. Dazu soll eine Neufassung des Infektionsschutzgesetzes Spahn dazu ermächtigen, eigenverantwortlich Verordnungen zu erlassen, »soweit dies zum Schutz der Bevölkerung vor einer Gefährdung durch schwerwiegende übertragbare Krankheiten erforderlich ist«, heißt es in dem Entwurf.
      0,05 Prozent »Infizierte« klingt nicht dramatisch genug
      Als Rechtfertigung für diesen totalitären Corona-Staat führen Politik und Medien vornehmlich den sogenannten Inzidenzwert an. Wenn »50 von 100 000« Einwohnern positiv auf Corona getestet werden, erklärt die Politik das Gebiet kurzerhand zum Risikogebiet und verhängt weitreichende Zwangsmaßnahmen. Die Grenze des Inzidenzwertes 50 ist recht willkürlich von der Politik festgelegt worden, eine wissenschaftliche Rechtfertigung dafür ist nicht bekannt. Dass dieser Wert nun auch immer öfter auf 35 herabgesetzt wird, ist rational nicht mehr nachvollziehbar, sondern scheint eher dem Ego der Politik geschuldet zu sein.
      Die wenigsten Bürger haben sich wahrscheinlich bewusst gemacht, was 50 von 100 000 in der Realität bedeutet. Dieser Wert der »Corona-Positiven« beläuft sich nämlich auf 0,05 Prozent – in einem sogenannten Risikogebiet. Stellen Sie sich einmal vor, in der mit apokalyptischer Freude verbreiteten Schlagzeile »Hamburg hat bei den Corona-Neuinfektionen eine kritische Marke überschritten: Der Inzidenzwert überstieg am Montag die Grenze von 50. Jetzt drohen weitere Einschränkungen« würde anstatt der 50 der Wert von 0,05 Prozent stehen.
      Die verbreitete Panik von Politik und Medien würde sich umgehend selbst entlarven und der Lächerlichkeit preisgeben.
      Nun nähern wir uns dem entscheidenden Punkt.
      Nehmen Sie einen Alkoholtest an, bei dem das Gericht anschließend nicht unterscheidet, ob er bei Ihnen 0,1 Promille oder 2 Promille anzeigt? Die verhängten Zwangsmaßnahmen gegen Sie wären identisch.

      Ähnlich verhält es sich mit dem PCR-Corona-Test, der nicht unterscheidet, ob Sie erkrankt sind, Symptome zeigen, eine stationäre Aufnahme im Krankenhaus benötigen oder vollkommen symptomfrei sind und gesund im Wald joggen können. Wenn das Gesundheitsamt Sie als »Infizierten« einstuft, werden Sie unweigerlich zum Adressaten schwerster Grundrechtseinschränkungen (Quarantäne, Reise- und Berufsverbote etc.). Dazu Ihre Familie meist gleich mit. Nahezu alle Labore wissen dann über den Grad Ihrer Corona-Viruslast genauestens Bescheid und melden dies den Gesundheitsämtern weiter. Das Perfide dabei ist, dass das vollständige Testergebnis den Betroffenen dennoch systematisch und flächendeckend verschwiegen wird. Die Behörden wissen also ganz genau, ob Ihre Viruslast so gering ist, dass man Sie weder als »Infizierten« bezeichnen kann, noch, dass eine Gefahr von Ihnen als Virusverbreiter besteht. Dieser Ct-Wert entsteht automatisch bei jedem PCR-Test und liegt allen Laboren ohne jegliche weitere Testungen vor. Der Ct-Wert ist der Hauptbestandteil des Tests, denn er zeigt an, wie viele Runden die PCR laufen muss, bis der hochsensitive Test einen positiven Corona-Befund ergibt. So ist es mittlerweile wissenschaftlich unbestritten, dass ein Ct-Wert von 10–15 auf eine hohe Viruslast hinweist, aber ein Ct-Wert von mehr als 30 als unbedenklich gilt. Viele Labore stoppen die Analyse aber nicht bei 30, sondern führen diese bis zu einem Ct-Wert von 40 durch.
      Selbst in der New York Times werden diese Zusammenhänge nun offen eingeräumt: »Für Aufsehen sorgte in dieser Woche ein Artikel in der ›New York Times‹, der berichtete, dass Testdaten aus Nevada, Massachusetts und New York nahelegen, dass bis zu 90 Prozent der PCR-Tests so hohe Ct-Werte zeigen, dass die Patienten kaum noch Viren hatten. Der Epidemiologe Michael Mina von der Harvard Universität plädiert deshalb dafür, den Ct-Grenzwert auf 30 festzulegen.«
      Selbst in der regierungskonformen Süddeutschen Zeitung findet man einen entsprechenden Artikel. Dort heißt es: »Ob jemand trotz eines positiven Corona-Tests nicht mehr ansteckend ist, kann der sogenannte Ct-Wert zeigen. Dieser Laborwert gibt an, wie viele Zyklen ein PCR-Test durchlaufen musste, um ein positives Ergebnis zu zeigen. Je höher der Wert, desto weniger Virusmenge ist vorhanden. Bei Proben mit viel Virusmaterial schlägt der Test oft schon nach 15 Ct-Runden an. Ab etwa 30 Runden findet sich in der Regel aber kein Virus mehr, das vermehrungsfähig wäre (…) Der Reiserückkehrer Traxel hatte bei seinem Test im September einen Ct-Wert von 40, einen der höchstmöglichen überhaupt. Sein Gesundheitsamt im Rhein-Erft-Kreis zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt. Obwohl er das Amt darauf hingewiesen habe, dass er im März schon erkrankt war, ordnete es erneut eine zehntägige Isolation an. Seine Freundin musste als enge Kontaktperson trotz negativem Corona-Test ebenfalls 14 Tage in Quarantäne. ›Ich verstehe das nicht‹, sagt Traxel.«

      Was in der Öffentlichkeit wenig bekannt ist – in vielen Krankenhäusern arbeiten Ärzte und Krankenschwestern mit einem positiven Corona-Test weiter, wenn der Ct-Wert höher als 30 liegt. Dies bestätigt der Virologe Dittmer aus Essen, der angibt, dass Ärzte mit einem hohen Ct-Wert und einem zusätzlichen Antikörpertest als gesund betrachtet und entsprechend weiter praktiziert hätten.
      Das Robert-Koch-Institut verzeichnet in seinen Lagemeldungen für Deutschland 2020 die Summe von rund 20 Millionen Tests und kommt so auf eine Anzahl von knapp 380 000 »Positiv-Getesteten«. Wie viele Zehn- oder Hunderttausende willkürlich trotzdem mit Zwangsmaßnahmen drangsaliert wurden, ist nicht bekannt. Durch das Beherbergungsverbot zur Herbstferienzeit, was mittlerweile in den meisten Fällen als rechts- und verfassungswidrig von Gerichten aufgehoben wurde, waren Hundertausende vollkommen gesunde Menschen gezwungen, sich und ihre Familien testen zu lassen. Wie viele Bürger dann als »Infizierte« eingestuft wurden, trotz eines widerlegenden Ct-Wertes, ist nicht bekannt. Die Bundesregierung, das Robert-Koch-Institut und die Gesundheitsämter verweigern den Bürgern in vielen Fällen ihre vollständigen Resultate. Medizinische oder organisatorische Gründe gibt es dafür nicht. Eines hingegen wird nun immer deutlicher: Die Zwangsmaßnahmen für Millionen Menschen hätten nach den vollständigen Testergebnissen niemals verhängt werden dürfen.

      Quelle: "CORONATEST_WAHRHEIT?"
      China tötet Amerikaner mit Fentanyl - Absichtlich (von Gordon G. Chang)
      ° Zum einen kontrolliert die Kommunistische Partei durch ihre Zellen jedes Geschäft, das irgendwelche Auswirkungen hat... Peking kontrolliert das Bankensystem streng und weiß über Geldüberweisungen sofort Bescheid... Darüber hinaus kann Fentanyl das Land nicht unentdeckt verlassen, da praktisch alle versandten Artikel kontrolliert werden, bevor sie chinesischen Boden verlassen.
      ° Chinesische Banden sind groß und weit verzweigt. In Chinas fast totalitärem Staat ist es ihnen nicht möglich, ohne das Wissen der Kommunistischen Partei zu operieren. Und wenn die Partei von einer bestimmten Bande irgendwie nichts weiß, dann deshalb, weil sie beschlossen hat, es nicht wissen zu wollen.
      ° Die chinesische Post muss wissen, dass sie unter anderem zum geschäftigsten Drogenkurier der Welt geworden ist.
      ° Das Regime hat die Doktrin der "Uneingeschränkten Kriegsführung" übernommen, die 1999 in einem gleichnamigen Buch von Qiao Liang und Wang Xiangsui erläutert wurde. Die These der Autoren, beides Obersten der chinesischen Luftwaffe, lautet, dass China bei seinem Versuch, die Vereinigten Staaten auszuschalten, nicht an irgendwelche Regeln oder Vereinbarungen gebunden sein sollte.... Das Regime benutzt folglich die Kriminalität als Instrument der Staatspolitik.... Chinas Funktionäre werden vor nichts zurückschrecken, um die Macht ihres Regimes zu stärken.

      Ich behaupte wohl keine Art von Verschwörung, sondern nur die nackten Tatsachen: Fentanyl und Covid kamen beide aus China, unserem Hauptkonkurrenten China, sie profitieren vom Tod vieler Tausend Amerikaner", bemerkte Tucker Carlson in seiner Sendung vom 16. Oktober.
      Chinas Regime hat Fentanyl seit Jahren in die Vereinigten Staaten gedrückt.
      Nach Angaben der Zentren für Krankheitsbekämpfung und Prävention erreichten die tödlichen Überdosen in den USA im vergangenen Jahr die Rekordmarke von 70.980. Von diesen Todesfällen entfielen 36.500 auf synthetische Opioide wie Fentanyl. Die Todesfälle durch Kokain und Methamphetamin nahmen ebenfalls zu, hauptsächlich weil diese Substanzen mit Fentanyl vermischt wurden.
      Es ist, wie Vanda Felbab-Brown von der Brookings Institution in einem Juli-Papier feststellt, "die tödlichste Drogenepidemie in der Geschichte der USA".
      Es besteht kein Zweifel, woher diese Droge stammt. "Seit 2013 ist China die Hauptquelle für das Fentanyl, das den illegalen Drogenmarkt der USA überschwemmt – oder für die Vorläuferstoffe, aus denen Fentanyl hergestellt wird, oft in Mexiko", berichtet Felbab-Brown.
      Ein im Januar veröffentlichter Geheimdienstbericht der Drug Enforcement Administration kommt zum gleichen Schluss bezüglich der Herkunft des tödlichen Fentanyls.
      In China arbeiten ganze Banden in Labors an Fentanylverbindungen, um die Droge noch süchtig machender zu machen, sagte mir ein ehemaliger amerikanischer Beamter der nationalen Sicherheit vor einigen Jahren. Außerdem ändern chinesische Techniker ständig die Formeln, um eine Entdeckung an der amerikanischen Grenze zu vermeiden.
      Kurz gesagt, das chinesische Regime tötet Amerikaner mit Fentanyl. Es tut dies absichtlich. Carlson hatte Recht, als er Intentionalität suggerierte.
      Auf das anhaltende Drängen der Trump-Regierung kündigte Peking im April 2019 ein Verbot der Produktion, des Verkaufs und des Exports von Substanzen der Fentanylklasse ohne Genehmigung an.
      Dieses Verbot war natürlich ein Schritt in die richtige Richtung, aber Analysten haben darauf hingewiesen, dass die neuen Regeln schwer zu administrieren sind. "Die Herausforderung bei der Durchsetzung", so das Brookings-Papier, "ist gewaltig, da in Chinas pharmazeutischer und chemischer Industrie Zehntausende von Firmen und Hunderttausende von Anlagen tätig sind und es China an angemessenen Inspektions- und Überwachungskapazitäten mangelt".
      Die Implikation ist, dass kriminelle Banden in China im Schatten operieren können. Dieser Vorschlag ist deshalb höchst fragwürdig.
      Zum einen kontrolliert die Kommunistische Partei durch ihre Zellen jedes Geschäft, das irgendwelche Auswirkungen hat.
      Zum anderen betreibt die chinesische Zentralregierung das zweifellos weltweit ausgefeilteste System sozialer Kontrolle. Mit Hilfe großer Datenmengen und künstlicher Intelligenz überwachen Zehntausende von Regierungsbeobachtern 1,4 Milliarden Menschen mit etwa 626 Millionen Überwachungskameras und Zehnmillionen von Nachbarschaftsbeobachtern und Kadern der Kommunistischen Partei. Peking kontrolliert das Bankensystem streng und weiß unmittelbar von Geldüberweisungen.
      Chinesische Banden sind groß und weit verzweigt. In Chinas fast totalitärem Staat ist es ihnen nicht möglich, ohne das Wissen der Kommunistischen Partei zu operieren. Und wenn die Partei von einer bestimmten Bande irgendwie nichts weiß, dann deshalb, weil sie beschlossen hat, es nicht wissen zu wollen.

      Darüber hinaus kann Fentanyl das Land nicht unentdeckt verlassen, da praktisch alle versandten Artikel kontrolliert werden, bevor sie chinesischen Boden verlassen. Jonathan Bass, CEO des Importeurs PTM Images, sagte gegenüber Gatestone, dass die Behörden jeden Container, der China verlässt, inspizieren und versiegeln. Fentanyl wird oft auf dem Postweg in die USA geschickt, was bedeutet, dass der chinesische Staat über den National Postal Service of China der Verteiler ist. Das Volumen des Fentanyl-Postverkehrs ist groß.
      Wie groß? Der US-Zoll- und Grenzschutz erfuhr auf der Grundlage von Daten aus seinen "Blitz"-Inspektionen der Operation Mega Flex, dass 13% der Pakete aus China irgendeine Form von Schmuggelware enthalten, darunter Fentanyl und andere tödliche Substanzen. Die chinesische Post muss wissen, dass sie unter anderem zum geschäftigsten Drogenkurier der Welt geworden ist.
      Der Handel mit Drogen ist nach Ansicht chinesischer Beamter ein kleiner Preis für das Erreichen nationaler Größe. Wie Cleo Paskal von der Stiftung zur Verteidigung der Demokratien mit Sitz in Washington, D.C., diesem Autor erzählt, sind sie von der "umfassenden nationalen Macht" (CNP) besessen. Sie messen sie akribisch, studieren sie gründlich und vergleichen ständig Rankings Chinas mit anderen Ländern, insbesondere mit den Vereinigten Staaten.
      Chinas Funktionäre schrecken vor nichts zurück, um die relative Macht ihres Regimes zu vergrößern. Es gibt zwei Möglichkeiten, dies zu erreichen, stellt Paskal fest: Chinas CNP zu erhöhen und den CNP anderer Länder zu senken. China versucht in böswilliger Absicht, die umfassende nationale Macht Amerikas mit Fentanyl zu verringern. Es kann keine andere Erklärung dafür geben, dass Peking kriminelle Organisationen ungehindert operieren lässt.
      Das Regime nutzt folglich die Kriminalität als Instrument der staatlichen Politik. "Niemand, den ich in der Strafverfolgungsgemeinschaft kenne, bezweifelt auch nur einen Augenblick, dass die chinesischen Dienste angesichts ihrer totalen internen Kontrolle genau wissen, was vor sich geht", sagte mir der ehemalige Sicherheitsbeamte. "Die Arbeitshypothese ist, dass Peking davon weiß, es billigt und davon profitiert.
      Das Regime hat die Doktrin der "Uneingeschränkten Kriegsführung" übernommen, die 1999 in einem gleichnamigen Buch von Qiao Liang und Wang Xiangsui erläutert wurde. Die These der Autoren, beide Obersten der chinesischen Luftwaffe, lautet, dass China bei seinem Versuch, die Vereinigten Staaten auszuschalten, nicht an irgendwelche Regeln oder Vereinbarungen gebunden sein sollte.
      Das chinesische Regime war schon immer von Bösartigkeit geprägt. Mao Zedong, der die Volksrepublik China gründete, schuf eine töten-oder-getötet werden-Gesellschaft, deren Werte unmenschlich sind.

      Die Kombination aus dem unerbittlichen Wunsch Chinas, seine relative Stärke zu erhöhen, und dem Glauben, dass keine Taktik außerhalb der erlaubten Grenzen liegt, bedeutet, dass Peking Fentanyl als Waffe betrachtet.
      Ende 2017 stand ein Freund im Bezirk Anne Arundel in Maryland vor einer Kirche in Severna Park. Dort beobachtete er, wie schwarz gekleidete Mädchen und Jungen die Eingangstreppe des örtlichen Bestattungsinstituts hinuntergingen, wobei die Mädchen weinend aneinander hingen und die Jungen ausdruckslos wegstarrten. Dann kamen die Eltern, immer noch unter Schock.
      "Sie wissen es und ich weiß, was es war", sagte er, "jemand beerdigte ihr Kind, und jemand anderes – jemand in China – zählte Geld.
      Die guten Menschen von Anne Arundel – und alle anderen Amerikaner – werden angegriffen. Die Angreifer kommen aus China, ihr Schwert ist Fentanyl, und die Toten sind das Ergebnis von Böswilligkeiten in der chinesischen Hauptstadt.
      Mein Freund hat kürzlich eine Nachricht hinterlassen. "Es gibt", schrieb er, "ein paar alte Heroinsüchtige, aber ich kenne keine alten Fentanyl-Süchtigen".

      Quelle: "CHINA_RAUSCHGIFTE"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""CORONA_GRETA"" geschrieben. 24.10.2020

      Wie Politik und Medien die ganze Wahrheit über Corona-Tests verschweigen


      Es ist die Aufgabe des Parlaments, wesentliche Entscheidungen zu treffen, und nicht die Aufgabe von Regierungsmitgliedern«, lautet der eindringliche Warnruf von Kubicki.
      Corona-Diktatur droht dauerhaft installiert zu werden
      Auch der Präsident des Verfassungsgerichtshofs Rheinland-Pfalz, Lars Brocker, fährt schwere Geschütze auf und wirft der Bundesregierung die Installierung eines »Corona-Sonderrechtsregimes« vor.
      Dass die Politikelite, wie eine Frau Merkel, ein Herr Söder oder ein Herr Spahn, sich dieser fundamentalen Kritik verweigert und ihr antidemokratisches Wirken trotzdem immer weiter vorantreibt, belegt auch der geplante Ausbau der Sonderrechte für Jens Spahn. Auch dies soll am Parlament vorbei beschlossen werden. Am Wochenende war durchgesickert, dass das Bundesgesundheitsministerium im Eilverfahren die Sonderrechte für Spahn über den 31. März 2021 hinaus verlängern und zudem noch ausbauen will. Dazu soll eine Neufassung des Infektionsschutzgesetzes Spahn dazu ermächtigen, eigenverantwortlich Verordnungen zu erlassen, »soweit dies zum Schutz der Bevölkerung vor einer Gefährdung durch schwerwiegende übertragbare Krankheiten erforderlich ist«, heißt es in dem Entwurf.
      0,05 Prozent »Infizierte« klingt nicht dramatisch genug
      Als Rechtfertigung für diesen totalitären Corona-Staat führen Politik und Medien vornehmlich den sogenannten Inzidenzwert an. Wenn »50 von 100 000« Einwohnern positiv auf Corona getestet werden, erklärt die Politik das Gebiet kurzerhand zum Risikogebiet und verhängt weitreichende Zwangsmaßnahmen. Die Grenze des Inzidenzwertes 50 ist recht willkürlich von der Politik festgelegt worden, eine wissenschaftliche Rechtfertigung dafür ist nicht bekannt. Dass dieser Wert nun auch immer öfter auf 35 herabgesetzt wird, ist rational nicht mehr nachvollziehbar, sondern scheint eher dem Ego der Politik geschuldet zu sein.
      Die wenigsten Bürger haben sich wahrscheinlich bewusst gemacht, was 50 von 100 000 in der Realität bedeutet. Dieser Wert der »Corona-Positiven« beläuft sich nämlich auf 0,05 Prozent – in einem sogenannten Risikogebiet. Stellen Sie sich einmal vor, in der mit apokalyptischer Freude verbreiteten Schlagzeile »Hamburg hat bei den Corona-Neuinfektionen eine kritische Marke überschritten: Der Inzidenzwert überstieg am Montag die Grenze von 50. Jetzt drohen weitere Einschränkungen« würde anstatt der 50 der Wert von 0,05 Prozent stehen.
      Die verbreitete Panik von Politik und Medien würde sich umgehend selbst entlarven und der Lächerlichkeit preisgeben.
      Nun nähern wir uns dem entscheidenden Punkt.
      Nehmen Sie einen Alkoholtest an, bei dem das Gericht anschließend nicht unterscheidet, ob er bei Ihnen 0,1 Promille oder 2 Promille anzeigt? Die verhängten Zwangsmaßnahmen gegen Sie wären identisch.

      Ähnlich verhält es sich mit dem PCR-Corona-Test, der nicht unterscheidet, ob Sie erkrankt sind, Symptome zeigen, eine stationäre Aufnahme im Krankenhaus benötigen oder vollkommen symptomfrei sind und gesund im Wald joggen können. Wenn das Gesundheitsamt Sie als »Infizierten« einstuft, werden Sie unweigerlich zum Adressaten schwerster Grundrechtseinschränkungen (Quarantäne, Reise- und Berufsverbote etc.). Dazu Ihre Familie meist gleich mit. Nahezu alle Labore wissen dann über den Grad Ihrer Corona-Viruslast genauestens Bescheid und melden dies den Gesundheitsämtern weiter. Das Perfide dabei ist, dass das vollständige Testergebnis den Betroffenen dennoch systematisch und flächendeckend verschwiegen wird. Die Behörden wissen also ganz genau, ob Ihre Viruslast so gering ist, dass man Sie weder als »Infizierten« bezeichnen kann, noch, dass eine Gefahr von Ihnen als Virusverbreiter besteht. Dieser Ct-Wert entsteht automatisch bei jedem PCR-Test und liegt allen Laboren ohne jegliche weitere Testungen vor. Der Ct-Wert ist der Hauptbestandteil des Tests, denn er zeigt an, wie viele Runden die PCR laufen muss, bis der hochsensitive Test einen positiven Corona-Befund ergibt. So ist es mittlerweile wissenschaftlich unbestritten, dass ein Ct-Wert von 10–15 auf eine hohe Viruslast hinweist, aber ein Ct-Wert von mehr als 30 als unbedenklich gilt. Viele Labore stoppen die Analyse aber nicht bei 30, sondern führen diese bis zu einem Ct-Wert von 40 durch.
      Selbst in der New York Times werden diese Zusammenhänge nun offen eingeräumt: »Für Aufsehen sorgte in dieser Woche ein Artikel in der ›New York Times‹, der berichtete, dass Testdaten aus Nevada, Massachusetts und New York nahelegen, dass bis zu 90 Prozent der PCR-Tests so hohe Ct-Werte zeigen, dass die Patienten kaum noch Viren hatten. Der Epidemiologe Michael Mina von der Harvard Universität plädiert deshalb dafür, den Ct-Grenzwert auf 30 festzulegen.«
      Selbst in der regierungskonformen Süddeutschen Zeitung findet man einen entsprechenden Artikel. Dort heißt es: »Ob jemand trotz eines positiven Corona-Tests nicht mehr ansteckend ist, kann der sogenannte Ct-Wert zeigen. Dieser Laborwert gibt an, wie viele Zyklen ein PCR-Test durchlaufen musste, um ein positives Ergebnis zu zeigen. Je höher der Wert, desto weniger Virusmenge ist vorhanden. Bei Proben mit viel Virusmaterial schlägt der Test oft schon nach 15 Ct-Runden an. Ab etwa 30 Runden findet sich in der Regel aber kein Virus mehr, das vermehrungsfähig wäre (…) Der Reiserückkehrer Traxel hatte bei seinem Test im September einen Ct-Wert von 40, einen der höchstmöglichen überhaupt. Sein Gesundheitsamt im Rhein-Erft-Kreis zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt. Obwohl er das Amt darauf hingewiesen habe, dass er im März schon erkrankt war, ordnete es erneut eine zehntägige Isolation an. Seine Freundin musste als enge Kontaktperson trotz negativem Corona-Test ebenfalls 14 Tage in Quarantäne. ›Ich verstehe das nicht‹, sagt Traxel.«

      Was in der Öffentlichkeit wenig bekannt ist – in vielen Krankenhäusern arbeiten Ärzte und Krankenschwestern mit einem positiven Corona-Test weiter, wenn der Ct-Wert höher als 30 liegt. Dies bestätigt der Virologe Dittmer aus Essen, der angibt, dass Ärzte mit einem hohen Ct-Wert und einem zusätzlichen Antikörpertest als gesund betrachtet und entsprechend weiter praktiziert hätten.
      Das Robert-Koch-Institut verzeichnet in seinen Lagemeldungen für Deutschland 2020 die Summe von rund 20 Millionen Tests und kommt so auf eine Anzahl von knapp 380 000 »Positiv-Getesteten«. Wie viele Zehn- oder Hunderttausende willkürlich trotzdem mit Zwangsmaßnahmen drangsaliert wurden, ist nicht bekannt. Durch das Beherbergungsverbot zur Herbstferienzeit, was mittlerweile in den meisten Fällen als rechts- und verfassungswidrig von Gerichten aufgehoben wurde, waren Hundertausende vollkommen gesunde Menschen gezwungen, sich und ihre Familien testen zu lassen. Wie viele Bürger dann als »Infizierte« eingestuft wurden, trotz eines widerlegenden Ct-Wertes, ist nicht bekannt. Die Bundesregierung, das Robert-Koch-Institut und die Gesundheitsämter verweigern den Bürgern in vielen Fällen ihre vollständigen Resultate. Medizinische oder organisatorische Gründe gibt es dafür nicht. Eines hingegen wird nun immer deutlicher: Die Zwangsmaßnahmen für Millionen Menschen hätten nach den vollständigen Testergebnissen niemals verhängt werden dürfen.

      Quelle: "CORONA_TEST"?
      Greta und die „Kirche des ökologischen Glaubens“ (v. Thomas Bargatzky)

      In meinem vorausgegangenen Artikel habe ich dargestellt, wie ein vierhundertjähriger Emanzipationsprozess in der westlichen Welt den Typus des totalbefreiten, atomisierten, vereinzelten Einzelnen hervorgebracht hat.[2] Mit diesem Prozess ist das Nachlassen bzw. das Verschwinden der Bindekraft tradierter religiöser und politischer Überzeugungen und die Entstehung ersatzreligiöser Ideologien eng verknüpft.
      Nachdem die totalitären, mit tabula rasa-Methoden wütenden Ideologien des 19. Und 20. Jahrhunderts Bankrott anmelden mussten, sehen wir uns seit den 60er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wiederum im Bann einer gefährlichen, aber raffinierter und global auftretenden Ideologie der von jedweder staatlichen Intervention totalbefreiten Marktkräfte, die zu einem harmonischen „Gleichgewicht“ der Interessen und zu allgemeinem Wohlstand führen sollen. Die „unsichtbare Hand Gottes“ der calvinistischen Wirtschaftstheologie mutierte zur „unsichtbaren Hand des Marktes“ im „Kapitalismus als Religion“ – mit oder ohne Gott.
      Die verunsicherte, nach Orientierung suchende Psyche des totalbefreiten modernen Westlers ist für neue Heilslehren anfällig. Unter diesen Verhältnissen konnte in der westlichen Welt in jüngerer Zeit eine quasi-religiöse „Kirche des ökologischen Glaubens“ entstehen, die Interessen den Weg ebnet, die in einer radikalen Umwandlung sozialer, wirtschaftlicher und kultureller Verhältnisse neue Chancen der Profitmaximierung sehen. Neuester Austrieb dieser „Kirche“ ist die Greta-Bewegung, deren Anhänger und Förderer mit einem fragwürdigen Begriff von Wissenschaft ihrer These der baldigen Klimakatastrophe Glaubwürdigkeit verleihen wollen. Nur wenn man Gretas Botschaft befolgt und den Ausstoß von Kohlendioxid drastisch herunterfährt, könne das Klima gerettet werden.
      Das Kind und seine Botschaft; der bevorstehende Weltuntergang, der nur verhindert werden kann, wenn die Menschen, „umkehren“ und Buße tun (heute: von der Wissenschaft angeleitet CO² einsparen): sehr alte mystische Themen werden im Kreuzzug für die „Klimarettung“ aktiviert. Der vorliegende Artikel versucht, den Wissenschaftsbegriff der Greta-Bewegung auf den Prüfstand zu stellen und das Greta-Phänomen durch seine Einordnung in politisch-ökonomische Trends der letzten Jahrzehnte verständlich zu machen.
      Das göttliche Kind und seine Botschaft

      Die Gestalt des außerordentlichen, göttlichen Kindes kommt in vielen Mythen und Religionen vor. Es wird als Urbild göttlicher Seinssicherheit und Selbstgewissheit gedeutet. Es ist wohl die Antwort auf eine tiefe und universell-menschliche Sehnsucht nach Erlösung durch die göttliche Weisheit des unverdorbenen Kindes. Wie eine Gesellschaft mit diesem Urbild umgeht, verrät viel über ihren psychomentalen Zustand.
      Nehmen wir ein Beispiel. Zur Zeit der Wintersonnenwende, in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember heutiger Zeitrechnung, versammelten sich in Alexandria Gläubige in einem unterirdischen Versammlungsraum. Um Mitternacht fanden Einweihungszeremonien statt. Bei Tagesanbruch verließen die Mysten das Allerheiligste, dabei wurde ihnen die Statue eines Knäbleins als Symbol des neugeborenen Sonnengottes vorangetragen. Sobald die Strahlen der aufgehenden Sonne auf die Gläubigen fielen, brachen sie in den Ruf aus: „Die Jungfrau hat geboren, das Licht nimmt zu“. Schriftliche Zeugnisse für diese Zeremonie lassen auf ihr hohes Alter schließen, das bis in die Jahrhunderte vor Christi Geburt zurückreicht. Mit gutem Grund hat die Kirche das Fest der Geburt des Herrn auf dieses symbolträchtige Datum gelegt.


      (Bildquelle: screenshot-Geolitico)
      Das Mythologem der wunderbaren Geburt des göttlichen Kindes und seiner späteren außerordentlichen Leistungen ist weltweit verbreitet. Nicht nur in Persien, Ägypten und Griechenland begegnen wir ihm, sondern auch im vorkolumbischen Mexiko. Es ist ein Symbol der Erneuerung, der Rückführung der Welt in ihre Ursprünge, aus dem heraus die Menschheit neue Kraft für Gegenwart und Zukunft schöpft. Das Kind tritt in unser Leben ein, wird alsbald auf wunderbare Weise erwachsen, vollendet mit uns seinen Lebenszyklus, bis alles wieder von vorne beginnt, wie die Jahreszeiten. In der Kultfeier wird dieser ewige Zyklus der Erneuerung, des Stirb und Werde, begangen.
      Das Kind in Mythos und Ritus ist aber nur als mythische Figur ein Quell höherer Weisheit und außerordentlichen Könnens. Kein erwachsener Mensch im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte in nichtwestlichen Kulturen der Gegenwart käme auf den Gedanken, in den Verlautbarungen real existierender Kinder Botschaften zu erkennen, die von besserer Weltkenntnis Zeugnis ablegen und denen wir folgen sollten. Das hat sich geändert, jedenfalls in Teilen der westlichen Welt. Begeisterte junge Leute, darunter auch Kinder, demonstrierten im vergangenen Jahr mit der Parole „We believe in science“, wir glauben an die Wissenschaft. „Hört auf die Wissenschaft“, mahnte die damals 16-jährige Greta Thunberg im September 2019 die Mitglieder des US-Kongresses, denn sie beweise, dass der Klimawandel vom Menschen verursacht ist.
      Über Urmenschen, Klimaleugner und wissenschaftliche Beweise
      Gretas Botschaft findet nicht nur bei ihren Altersgenossen Resonanz. Frühmorgens im August 2019 hörte ich gezwungenermaßen im Radio einen Kommentar zu ihrer Reise mit dem Segelboot über den Atlantik nach New York. Gezwungenermaßen, weil ich dort, wo ich wohne, am besten BR 2, BR 5 oder den Deutschlandfunk einstelle, wenn ich mich beim Rasieren schnell über das aktuelle Weltgeschehen informieren möchte. Einer dieser drei Sender muss es also gewesen sein – leider habe ich es mir nicht notiert.
      Mit Empörungsbeben in der Stimme rechnete der Kommentator mit den Greta-Kritikern ab. Wo sind diese Finsterlinge zu finden? Natürlich unter den üblichen Verdächtigen, also in den Reihen der „Rechten“ und „Populisten“. Die würden doch tatsächlich behaupten, dass hinter der ganzen Schulstreik-Kampagne und Gretas Aktivitäten handfeste wirtschaftlich-politische Interessen stünden! „Beweise?“ frug er rhetorisch, um sogleich selbst die Antwort zu geben: „Keine“. Dass aber die junge Dame ihre Reisen quer über die Meere und Kontinente und ihre längeren Aufenthalte in fremden Ländern wohl kaum von ihrem Taschengeld bestreiten kann – diesen Schluss zog der wackere Nachrichtenmann nicht.
      Wer stellt sich gegen Rechte, Populisten und vor Greta und rettet uns vor dem Klimawandel? Die Wissenschaft. Mit quasireligiöser Wortwahl verkündete Stefan Raue, der Intendant des Deutschlandradios im September 2019, nicht jeder Beitrag im öffentlich-rechtlichen Rundfunk müsse hinfort noch die Position der „Klimaleugner“ wiedergeben, denn es gebe kaum noch Wissenschaftler, die den menschengemachten Klimawandel „leugnen“. In der anschließenden Nachrichtensendung tat der Sprecher mit ehrfürchtig-belegter Stimme die Worte des großen Radiovorsitzenden der Zuhörerschaft kund. – Wer solche Staatsmedien hat, braucht kein Wahrheitsministerium mehr.
      Hätte es das Deutschlandradio schon im 19. Jahrhundert gegeben, dann hätte wohl Johann Carl Fuhlrott keine Chance bei dieser Anstalt gehabt. Im Jahr 1856 wurden im Neandertal bei Düsseldorf Knochenfragmente gefunden, die der Lehrer und Naturforscher Fuhlrott korrekt einem Urmenschen zuordnete.
      Fast die gesamte Gelehrtenzunft seiner Zeit lehnte seinen Befund ab, darunter auch der berühmte Pathologe Professor Rudolf Virchow. Bei den Skelettresten aus dem Neandertal, meinte Virchow, handle es sich um Überreste eines kranken Mannes aus jüngerer Zeit. Die leicht gebogenen Oberschenkelknochen, die später als ein spezifisches Merkmal des Neandertalers anerkannt wurden, deutete Virchow als Folgen einer rachitischen Erkrankung. Er beharrte auch dann noch auf seiner Meinung, als sich die Überzeugung durchzusetzen begann, dass man es bei den Funden aus dem Neandertal wirklich mit den Überresten einer Urmenschenart zu tun hat, weil sich auch in anderen Teilen Europas Knochenfunde von der Art des Menschen aus dem Neandertal häuften.
      Wissenschaftler sind sich selten einig, und wenn sich eine Mehrheit unter ihnen doch einmal auf eine bestimmte Position einigt, dann bedeutet dies also noch lange nicht, dass diese Mehrheit auch recht hat. Die Minderheiten-Meinung kann sich als die richtige durchsetzen und anscheinend unerschütterliche wissenschaftliche Wahrheiten können ins Wanken geraten. Die Geschichte der Wissenschaft ist eben nicht nur eine Geschichte des Erkenntnisfortschritts, sondern auch eine Geschichte der wissenschaftlichen Irrtümer.
      Der Streit um den Neandertaler ist ferner ein Beispiel für die durch die Wissenschaftsgeschichte gut belegte Tatsache, dass sich neue Erkenntnisse oft durchsetzen, weil die ältere Wissenschaftler-Generation einfach ausstirbt. Anhänger einer unhaltbar gewordenen Lehrmeinung, wie Virchow, neigen dazu, sich gleichsam an ihre Theorien zu klammern und diese durch neue und immer raffiniertere Überlegungen zu immunisieren und gegen Kritik zu verteidigen. Dies gilt gerade auch dann, wenn neue Theorien und Erkenntnisse von Jüngeren oder von Außenseitern vorgebracht werden.
      Wissen auf Widerruf

      Oft – wie auch im Falle des Streits um den Klimawandel – treten Vertreter bestimmter Interessen mit der Behauptung auf, die Wissenschaft habe dies oder das „bewiesen“. Wissenschaft und Beweis – das strahlt Autorität aus. Dabei ist die unter Nicht-Wissenschaftlern weitverbreitete Meinung, die Wissenschaft liefere für ihre Theorien und Ergebnisse Beweise, ein Irrtum, dem freilich auch viele Wissenschaftler anhängen. Vereinfacht gesagt: Beweise im strengen Sinne gibt es nur in der Logik und der Mathematik.
      Die Erfahrungswissenschaften, von der Physik bis zur Kunstgeschichte, verfügen dagegen über Erklärungs- und Begründungsverfahren, die sich je nach den Erfordernissen und Möglichkeiten des jeweiligen Fachs und seiner Forschungsgegenstände voneinander unterscheiden. Sie bestehen beispielsweise aus Experimenten, Spektralanalysen, der Auswertung von Urkunden im Rahmen von Archivstudien, archäologischen Ausgrabungen und Befundanalysen auch unter Heranziehung naturwissenschaftlicher Techniken, Befragungen und anderen Verfahren der Datenerhebung und Datenanalyse, die mit bereits „gesicherten“ Erkenntnissen und Erfahrungsregeln zu einem Befund führen sollen.
      Wissenschaftliche Erklärungen und Begründungen in den Erfahrungswissenschaften folgen dem Modell des Konditionalsatzes: „Wenn – dann“: Wenn dies und dies und dies der Fall ist, dann folgt daraus das und das. So werden zukünftige Ereignisse vorausgesagt, wie etwa der Zeitpunkt einer Sonnenfinsternis. Historiker erklären auf diese Weise vergangene Entwicklungen wie beispielsweise die Entstehung des Nationalstaates oder Großereignisse wie den Zusammenbruch des Römischen Reichs.
      Der kritische Bestandteil einer erfahrungswissenschaftlichen Erklärung und Begründung ist die Wenn-Komponente, denn hier können höchst unterschiedliche Grundannahmen in das Argument eingehen. Es kann sich um mathematische Gesetze oder Axiome handeln, die selbst oft nicht beweisbar sind, aber der Erklärung notwendig zugrunde liegen müssen, wie etwa die Axiome der euklidischen Geometrie bei Messungen.
      Die Voraussetzungen, die darüber hinaus in historische, wirtschaftswissenschaftliche oder andere erfahrungswissenschaftliche Erklärungen eingehen, sind Erfahrungsregeln, psychologische Annahmen oder ökonomische Gesetze und für selbstverständlich angesehene Sachverhalte, die selbst oft nicht hinterfragt werden. Man muss bei einer Erklärung ja irgendwo beginnen. Ohne von bestimmten Voraussetzungen auszugehen, kann man keine wissenschaftlichen Erklärungen geben.
      Der Knackpunkt ist: Auch bei falschen Annahmen in der Wenn-Komponente kann man in bestimmten Bereichen zu richtigen Aussagen gelangen. Das kann man mit einem einfachen fiktiven Beispiel erläutern. Nehmen wir an, ein aufmerksamer Beobachter stelle fest, dass immer dann, wenn ein Wassersprengwagen durch seine Straße gefahren ist, die Straße hinterher nass ist.
      Nun komme er in einen anderen Stadtteil und sieht, dass die Straße dort nass ist. Er erklärt sich diesen Umstand mit der gut bestätigten Hypothese: „Wenn ein Sprengwagen durch die Straße fährt, dann wird die Straße nass“. Was er nicht weiß: Es hat dort zuvor geregnet. Die Wenn-Komponente enthält also eine falsche – weil nicht zutreffende – Aussage, aber unser Beobachter kann dennoch den Zustand der Straße auf eine ihn zufriedenstellende Weise erklären, obwohl seine Voraussetzung falsch ist.
      Auch Tiefen-Überzeugungen religiöser oder weltanschaulicher Art, die in der Persönlichkeit eines Wissenschaftlers verankert sind oder zu den unhinterfragten Denkvoraussetzungen seines Zeita
      lters gehören, gehen in die Wenn-Komponente einer wissenschaftlichen Erklärung ein, obwohl das den Forschern in der Regel nicht bewusst ist.
      So herrschte noch lange nach der europäischen Entdeckung Amerikas die biblisch begründete Meinung vor, die Welt bestehe aus drei – und nur aus drei – Kontinenten: Europa, Asien, Afrika. Für jeden Sohn Noahs und seine Nachkommen ein Teil. Der neue Kontinent wurde nicht als solcher begriffen, sondern als Bestandteil Asiens. Nur unter erheblichen „theologischen Bauchschmerzen“ konnte man aus den Beobachtungen der Navigatoren und Konquistadoren allmählich die richtigen Schlüsse ziehen, sich dem wahren Charakter des Doppelkontinents stellen und entsprechende Landkarten und Globen anfertigen.
      Um zu unserem Ausgangsbeispiel zurückzukehren: Der Widerstand gegen die Thesen Fuhlrotts lässt sich aus der Überzeugung von der Unveränderlichkeit der Arten herleiten, die im 19. Jahrhundert weit verbreitet war. Man glaubte ja, diese Unveränderlichkeit sei durch die wörtlich zu verstehende biblische Lehre bestätigt. Die Überzeugung von der Unveränderlichkeit der Arten beherrschte das allgemeine Bewusstsein so sehr, dass auch Wissenschaftler, die nicht religiös gebunden waren, sie wie selbstverständlich voraussetzten. Es war ja die Zeit der Auseinandersetzung mit der Evolutionstheorie, die von der Veränderlichkeit der Arten ausgeht.
      Ein weiteres naturwissenschaftliches Beispiel ist die Äthertheorie, die bis in das 20. Jahrhundert hinein eine wichtige Rolle beim Versuch spielte, die Ausbreitung elektromagnetischer Wellen zu erklären. Das Licht und andere elektromagnetische Wellen sollen sich gemäß dieser Theorie im Äther ähnlich wie Schallwellen in der Luft ausbreiten. Aufgrund der Einstein’schen speziellen Relativitätstheorie wissen wir, dass es keinen Äther gibt. Dennoch konnten Wissenschaft und Forschung seit dem 17. Jahrhundert, als die Äthertheorie aufkam, mit zahlreichen Erkenntnissen auf den Gebieten der Optik und Elektrotechnik aufwarten, auch wenn die Grundannahme dieser Erkenntnisse, also die Existenz eines Äthers, falsch ist.
      Wir tun also gut daran, Behauptungen, die Wissenschaft habe dies oder das „bewiesen“, grundsätzlich mit Vorsicht zu begegnen, gerade auch dann, wenn sie in der medial durchgesetzten Meinung eine große Rolle spielen. Die Erfahrungswissenschaften liefern keine unumstößlichen Wahrheiten, sondern Wissen auf Widerruf, das grundsätzlich von neuen Erkenntnissen abgelöst werden kann.
      Wenden wir nun diese Erwägungen auf das Problem der mutmaßlich vom Menschen verursachten Erderwärmung an. Dabei maße ich mir keine fachliche Kompetenz in Sachen Erderwärmung an, da ich weder Physiker noch Meteorologe bin. Meine Überlegungen stützen sich allein auf allgemein bekannte Tatsachen, methodische Regeln und Erwägungen.
      Ist der vom Menschen verursachte CO²-Ausstoß am Treibhauseffekt und der Erderwärmung schuld? Bekanntlich macht der Anteil des Kohlendioxids nur 0.03 – 0,04 Prozent des Gesamtvolumens der Erdatmosphäre aus. Ein verschwindend geringer Teil davon ist vom Menschen gemacht, aber ein großer Teil der Wissenschaftler operiert, vereinfacht gesagt, mit dem Konditionalsatz: „Wenn Menschen mit ihrer Landwirtschaft und Industrie vermehrt CO² ausstoßen, dann erwärmt sich die Erde“.
      Der vom Menschen verursachte CO²-Ausstoß kann dafür verantwortlich sein, muss es aber nicht. Aus der Feststellung des Befunds folgt eben nicht, dass auch die Prämisse richtig ist. Eine Vielzahl von anderen Faktoren können für den Befund verantwortlich sein, etwa Veränderungen in der Intensität der Sonneneinstrahlung oder der Stellung der Erdachse. In diesem Sinne hat beispielsweise ein 1971 erschienenes Buch für Aufsehen erregt, in dem eine neue Eiszeit vorhergesagt wird. Wir müssen ferner auch die im Sinne der sogenannten Chaos-Theorie „chaotische“ Struktur der Erdatmosphäre und des Klimas berücksichtigen.
      Klima und Chaos
      Man unterscheidet zwischen linearen und nichtlinearen Systemen. Der spätere Zustand eines linearen Systems lässt sich vorausberechnen, wenn man die Parameter der Körper bestimmen kann, die sich in ihm bewegen: Masse, Bewegungsrichtung und Geschwindigkeit eines Körpers im dreidimensionalen Raum. Ein Spiel mit Billardkugeln oder unser Sonnensystem sind Beispiele für lineare Systeme, Erde und Mond bilden ebenfalls ein lineares System. Der stabile Zustand solcher Systeme verändert sich in der Regel nur durch eine Einwirkung von außen. Dies wäre beispielsweise dann der Fall, wenn ein Himmelskörper von erheblicher Größe in die Nähe der Erde gelangen oder gar auf ihr einschlagen sollte. Der stabile Rhythmus der Bewegungen von Erde und Mond um den gemeinsamen Schwerpunkt würde dann empfindlich gestört werden.
      Als nichtlineare Systeme gelten dagegen so unterschiedliche Dinge wie Konjunkturzyklen, das Wetter, aufsteigender Zigarettenrauch und, ganz allgemein, historische Vorgänge. Anders als in linearen Systemen bestehen in solchen Systemen keine langfristigen Gleichgewichtszustände, sondern nur temporär stabile Zustände, zwischen denen das System pendelt.
      Die hohe Zahl unbekannter Parameter, Akteure und die Vielzahl unbekannter Gesetzmäßigkeiten sorgen dafür, dass sich Veränderungen und deren Verlauf in nichtlinearen Systemen nicht präzise vorhersagen lassen. Kleinste Bewegungen können größte Wirkungen haben. Der sogenannte „Schmetterlingseffekt“, also das beinahe schon sprichwörtliche Beispiel des Flügelschlags eines Schmetterlings, der Wirbelstürme auslösen kann, die ganze Städte verwüsten, ist ein populäres, aber treffendes Beispiel. Auch das Klima ist ein Beispiel für solch ein chaotisches System.

      Es kann also im Prinzip nicht ausgeschlossen werden, dass ich die Erderwärmung vorantreibe, wenn ich in mein Auto steige und den Zündschlüssel drehe. Es könnte aber auch ganz anders kommen: Ich könnte damit den Vormarsch der Gletscher auslösen. Der Meteorologe Edward Lorenz, der Entdecker des Schmetterlingseffekts, formulierte es in einem bahnbrechenden Vortrag 1972 so: „Einerseits kann ein Schmetterling durch seinen Flügelschlag einen Wirbelsturm auslösen. Umgekehrt birgt sein Flattern aber auch die Möglichkeit, daß die Entstehung eines Wirbelsturms verhindert wird und statt dessen die Sonne scheint“.
      Die Vorgänge im Klima beruhen also auf höchst komplizierten, chaotischen Prozessen, die sich wissenschaftlichen Erklärungen nicht so ohne weiteres fügen. Wer daher von sich sagt, er glaube an die Wissenschaft, ist vielleicht nur falsch informiert, was die Möglichkeiten der Wissenschaft angeht, und vertraut ihren stets vorläufigen Erkenntnissen zu unkritisch.
      Wer aber unter der Parole „Wir glauben an die Wissenschaft“ Kinder demonstrieren lässt, will manipulieren: „Wir glauben nur an die Aussagen von Wissenschaftlern, die unseren Vorurteilen und Interessen entgegenkommen. Und wir möchten nicht, dass die Menschen etwas anderes glauben“. Hiermit stellt sich die Frage nach den möglichen Interessen hinter den Forderungen der Klimaretter.
      Ökoreligion und Interessen
      Es wäre das Thema einer eigenen umfangreichen Abhandlung, den vielfältigen wirtschaftlichen und politischen Interessen hinter der neuen Ökoreligion nachzugehen. Das kann an dieser Stelle nicht geschehen, aber man kann Mosaiksteinchen zusammensetzen und versuchen, sich daraus ein Bild zu machen. Was oben dargelegt wurde, gilt natürlich auch für die folgenden Erwägungen: Sie zeichnen ein vorläufiges Bild, es kann auch alles ganz anders sein. Aber es entspricht meinem gegenwärtigen Kenntnisstand und ist nach meinem Dafürhalten plausibel.
      Es ist eine unbestrittene Tatsache, dass seit den 1950er Jahren die überaus einflussreiche, von Ökonomen der University of Chicago verbreitete neokonservative Wirtschaftsphilosophie die radikale Deregulierung der Märkte als Allheilmittel propagiert – jene eingangs erwähnte Ideologie der totalbefreiten Märkte. Ihre praktischen Empfehlungen wurden 1989 im sogenannten „Washington Consensus“ gebündelt. Darunter versteht man ein wirtschaftspolitisches Programm zur Förderung von wirtschaftlicher Stabilität und Wachstum. Es wurde von in Washington ansässigen Institutionen wie dem US-Finanzministerium, dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank unterstützt.

      Mit diesem Wirtschaftsprogramm sind jene immer wieder in die Kritik geratenen Maßnahmen zur „Strukturanpassung“ verbunden, die die in Verschuldung geratenen Staaten immer weiter in die Krise führen, statt ihnen zu helfen: die Gewährung von Krediten und im Gegenzug die Kürzung der Staatsausgaben, der Abbau von Handelsbeschränkungen, die Deregulierung von Märkten und Preisen bis hin zur Abschaffung von Preissubventionen für Nahrungsmittel und andere Grundbedarfsartikel, die Privatisierung öffentlicher Einrichtungen und der Infrastruktur.
      Der radikale Umbau der wirtschaftlichen und sozialen Strukturen Europas, die Schleifung alter Industrien und der Aufbau völlig neuer Produktionssysteme versprechen immense Gewinne für die beteiligten transnationalen Banken, Konzerne und Dienstleister. Die „Schock-Therapie“ des „Washington Consensus“ kann in Europa aber wegen der eingespielten, populären sozialstaatlichen Regulierungs- und Sicherungssysteme nicht so einfach durchgedrückt werden, wie in der Dritten Welt oder in den Ländern des postsowjetischen Raums. Die Verwüstungen im Vereinigten Königreich Margaret Thatchers mit seinen Industriebrachen, der privatisierten Infrastruktur und den gebrochenen Gewerkschaften luden nicht zur Nachahmung ein. In Griechenland hatte man im Namen der Bankenrettung („Euro-Rettung“) mehr Erfolg.
      Um die Bereitschaft zu einer durchgreifenden tabula rasa-Umwandlung bestehender Verhältnisse zu wecken, bietet sich die Methode an, eine Krisenstimmung zu erzeugen. Ein Beispiel ist die gut dokumentierte, künstlich erzeugte „Defizit-Hysterie“ in Kanada im Jahr 1993. Nur durch die Bereitschaft der Kanadier, wohlfahrtstaatliche Errungenschaften abzubauen, hieß es, könne der bevorstehende Finanzkollaps verhindert werden.
      Setzen wir dieses Beispiel zur aktuellen Debatte um die Klimarettung in Beziehung. Das Klima wandelt sich ständig. Das Vorrücken des Eises in Grönland war eine Umweltkatastrophe aus der Sicht der Wikinger; es brachte im 16. Jahrhundert das Aus für Landwirtschaft und Viehzucht und damit das Ende der 500 Jahre alten Siedlerkultur. Heute geht das Eis wieder zurück. Ist es nicht denkbar, dass wir es hier mit einem klimageschichtlich normalen Pendeln zu tun haben, auf das der Mensch keinen Einfluss hat? Und dass die gegenwärtige Erwärmung benutzt wird, um eine Krisenstimmung zu erzeugen, die nach drastischen „Schutzmaßnahmen“ ruft, wie etwa die Schleifung der Flugzeugindustrie oder der deutschen Automobilindustrie im Interesse der sogenannten Elektromobilität?
      Da kommt es freilich ungelegen, wenn beispielsweise der renommierte amerikanische Umweltschützer Michael Shellenberger, der immerhin 2008 vom „Time Magazine“ zum „Hero of the Environment“ ernannt wurde, sich öffentlich für die Klimahysterie der vergangenen 30 Jahre entschuldigt, für die er sich mit in der Verantwortung sieht. Shellenbergers Widerruf trug ihm erwartungsgemäß zahlreiche Anfeindungen ein. In den deutschen Medien wurde er so gut wie totgeschwiegen.
      Die Verunglimpfung der Skeptiker als „Klimaleugner“ zeigt, dass wir es nicht mehr nur mit einem wissenschaftlichen Problem zu tun haben, sondern auch mit einem pseudoreligiösen. Karl Marx bezeichnete bekanntlich den Kapitalismus als Religion der bürgerlichen Gesellschaft, Walter Benjamin sprach vom „Kapitalismus als Religion“. Die „Spiritualität der Märkte“ kann die menschliche Sehnsucht nach Seinsgewissheit jedoch stets nur vorläufig durch das Immer-Mehr des Konsums befriedigen.
      Die „Kirche des ökologischen Glaubens“, mit der Klimarettung als heiliger Handlung, ist der Versuch, die spirituell heimatlos gewordenen Westler einzufangen und für den großen Umbau zu aktivieren. Die Interessenten einer großen Transformation Europas hin zu einer „postindustriellen Gesellschaft“ könnten sich der „Kirche des ökologischen Glaubens“ mit dem Greta-Kult als neuester Ausprägung bedienen, um die soziale Akzeptanz für ihre Ziele zu schaffen.
      Das Handeln des Westens präsentiert sich jedoch als Doppelstrategie der ökologischen Apartheid: Der Norden soll durch neue Industrien und Technologien reicher und sauberer werden und den transnationalen Banken und Konzernen immense Gewinne bescheren, für den Süden sind höhere Armut, höhere Verschuldung und mehr Umweltverschmutzung vorgesehen. Der Export unseres Schrotts zum Abwracken sorge in den Ländern der Dritten Welt ja schon heute für Arbeitsplätze und Einkommen, wie manch zynischer „Experte“ meint!
      Greta ist für den Norden gedacht, nicht den Süden, die „weniger entwickelten Länder“ („less developed countries“, LDGs). Die Begeisterung für Europas neue Klimarettungsreligion hält sich daher dort spürbar in Grenzen: Man weiß genau, wo die Ressourcen (Lithium!) für die Herstellung der „klimafreundlichen“ Produkte der neuen Industrien herkommen und wo diese landen, wenn sie einmal ausgedient haben.
      Mehr noch: Das medial gehypte Auftreten von Kindern und Jugendlichen als Klimaweise in Davos, vor den Vereinten Nationen usw., gibt den Westen in den Augen der nichtwestlichen Welt der Lächerlichkeit preis. Man sieht darin ein Zeichen zunehmender Infantilität der westlichen Gesellschaften: „Das Phänomen Greta steht für die Verblödung unserer Zivilisation“, meint Henryk F. Broder, und diesem Urteil dürften sich die Menschen in den „weniger entwickelten Ländern“ der Welt anschließen.

      In Zeiten kollektiver Krisen drückt man gerne Kindern und Jugendlichen das Banner der totalen Erneuerung in die Hand. Afrikas Kindersoldaten, Maos Rote Garden und Pol Pots Schulkinder, die ihre Lehrer aufhängten: Von den göttlichen Kindern in Mythos und Religion zu den Kindersoldaten säkularistischer Ideologien.
      Bei uns denkt man vorerst nur daran, den Rentnern Führerschein und Wahlrecht zu nehmen, damit sie den Jüngeren nicht länger im Wege stehen. Gretas „Follower“ sollten aber bedenken, dass auch sie einmal älter werden und eine andere Generation nachwächst. Und was dann? Auch Zauberlehrlinge können nicht vorhersagen, wohin die Reise geht, die anzutreten sie uns zwingen wollen und in der Regel werden sie die Geister, die sie riefen, nicht so einfach wieder los.

      Quelle: "KLIMA_CHAOS"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""PARIS"" geschrieben. 20.10.2020

      Lehrer enthauptet: Der politische Islam führt Krieg gegen die westliche Zivilisation


      Geschichtslehrer Samuel Paty (47) ist ein Held unserer Zeit. Ein Lehrer, der seinen Schülern die Meinungsfreiheit erklärte und dieses Wissen mit aktuellen Geschehnissen anschaulich vermittelte – er zeigte Karikaturen von Jesus genauso wie von Mohammed. Im Jahr 2020 kommt dies in Westeuropa jedoch einem Todesurteil gleich.
      Es sind zu nennen, die gutverdienen Heuchler der Amtskirchen, evangelisch wie katholisch, die wie seit Jahrhunderten an der Seite der Herrschenden marschieren, Hauptsache ihre Goldschatullen werden weiter aufgefüllt.
      Nicht fehlen dürfen die Hofnarren der Neuzeit, »Künstler und Aktivisten«, wie Grönemeyer, Campino, Böhmermann, Hayali, Reschke, Restle und wie die ganzen Genossen heißen, die politisch Andersdenkende, die genau vor diesen Gefahren warnen, verleumden, diffamieren und versuchen diese in die gesellschaftliche und berufliche Ächtung zu stoßen.
      Für mich tragen sie alle eine politische wie moralische Mitschuld an der Enthauptung von Paris. Denn eines muss allen bewusst sein, was heute in Paris passiert, wird sich morgen in Berlin ereignen. Frankreich ist aufgrund seiner kolonialen Vergangenheit und der daraus resultierenden offenen Einreisebestimmungen, der Destabilisierung durch muslimische Banden, Deutschland lediglich einige Jahre voraus. Eigentlich waren es an die 20 Jahre negative Entwicklungen, die Berliner Politiker Zeit hatten, aus dem Niedergang des französischen Nachbarn die richtigen Lehren zu ziehen. Doch die Zeit wurde nicht genutzt, vielmehr ist das genaue Gegenteil eingetreten.
      Die verfassungswidrigen Grenzöffnungen seit 2015 (Artikel 16a GG), die nach wie vor anhalten, werden sich für nachfolgende Generationen als eine Büchse der Pandora erweisen. Kinderlose Staatenlenker wie einem Emmanuel Macron und einer Angela Merkel ist es offensichtlich egal, wie Deutschland und Frankreich in 30 oder 50 Jahren aussehen werden. Nach einem feudalen Ruhestand und bestens bewacht bei lebenslangem Polizeischutz, wird ihr Familienname mit ihnen beerdigt werden. Keine Kinder um die man sich sorgt, denen mein ein besseres und ein sichereres Land hinterlassen will, als vor dem eigenen Amtsantritt.
      »Wir alle sind Feiglinge mit Blut an den Händen«

      Der Mord an Samuel Paty war ein Mord mit Ansage. Nachdem der beliebte Lehrer und Familienvater im Unterricht die Jesus- und Mohammed-Karikaturen der Journalisten von Charlie Hebdo zeigte, um seinen Schülern die aktuelle Bedrohung der Meinungsfreiheit durch religiöse Fanatiker aufzuzeigen, wurde der Lehrer Ziel massiver Drohungen.
      Muslimische Schüler und Lehrer verbreiteten Hetze und Beleidigungen über den Lehrer. Dabei handelt es sich nicht einmal um besonders religiöse Islamisten, sondern viele dieser Moslems entstammen der sogenannten Mitte der muslimischen Gemeinschaft der Pariser Vorstadt.
      Ganz gezielt wurden persönliche Daten des Lehrers und Details aus seinem Privatleben veröffentlicht, wie seine Adresse, sein Arbeitsweg zur Schule und wann er aus dem Haus geht.
      Diese Hintergründe stammen aus dem öffentlichen Brief von einem Kollegen an der Schule. Der Kollege des Ermordeten berichtet weiterhin, wie Lehrerkollegen den muslimischen Mob noch unterstützten und genau wie diese die Entlassung des Arbeitskollegen forderten. Samuel Paty wusste um die Gefahr, in der er sich befand. Er wendete sich an die Lehrerkollegen und seine Vorgesetzten, erzählten ihnen von seiner Angst und den Mordaufrufen gegen seine Person. Doch diese ließen ihn schändlich im Stich. Trotz allem ließ Samuel Paty seine ihm anvertrauten Schüler nicht im Stich und absolvierte weiterhin seinen Unterricht.
      Doch die politisch korrekten Vorgesetzten und Kollegen wendeten sich nicht nur von ihm ab, sondern verlangten von ihm, er solle im Angesicht der islamischen Morddrohungen gegen ihn schweigen, um kein Aufsehen zu erregen. Nur ein Lehrerkollege durchbricht nun diese Schweigemauer, in seinem Brief klagt er auch an:
      »Wir sind alles Feiglinge und haben das Blut seines geköpften Hauptes in den Händen.«
      Weiterhin berichtet er, wie genau dieser muslimische Mob nach der barbarischen Enthauptung am helllichten Tage und auf offener Straße nicht etwa seine Hetze bereute, sondern sich an der Mordtat regelrecht erfreute. Passagen aus dem Brief im französischen Orginal können »hier« gelesen werden und mit wenigen Mausklicks im Internet ins Deutsche übersetzt werden.

      Täter kam als Flüchtling – Sicherheitsrisiko Migration
      Der 18-jährige tschetschenische Islam-Terrorist Abdoullakh Abouyezidvitch A. wanderte als Flüchtling nach Frankreich ein und verfügt über eine Aufenthaltserlaubnis und Flüchtlingsstatus. Er war kein Schüler der Schule, sondern wurde offenbar durch die islamistische Hetze zur Tat angestachelt. Der Flüchtling lauerte dem Lehrer nach der Schule auf, verfolgte ihn 400 Meter und griff ihn dann mit einem 30 Zentimeter langen Küchenmesser an. Schlussendlich schnitt der Täter ihm den Kopf ab. Köper wie Kopf weisen zahlreiche Verletzungen auf. Bei der Tat brüllte der Täter »Allahu Akbar«. Nach dem Terroranschlag postete er zudem ein Foto des abgetrennten Kopfes und den Text. »Ich habe einen Ihrer Höllenhunde hingerichtet, der es gewagt hat, Mohammed herabzusetzen.«
      Die »Mutter aller Probleme ist die Migration«, verkündete Bundesinnenminister Horst Seehofer, der längst zum Drehofer degeneriert ist, nachdem in Chemnitz ein Deutscher durch einen Asylbewerber erstochen worden war. Doch genauer hätte der Satz lauten müssen: »Die Mutter aller Probleme ist die muslimische Migration«. Denn mit keiner anderen Glaubensrichtung, mit keinem Flüchtlingsstrom aus nicht-islamischen Herkunftsländern sind auch nur ansatzweise ähnlich schwerwiegende Verwerfungen entstanden wie durch die islamische Einwanderung.
      Durch die unkontrollierte muslimische Masseneinwanderung marodiert auf Frankreichs und Deutschlands Straßen ein hochexplosiver Mob, dessen Merkmale immer wieder dieselben sind: Er ist jung, männlich, muslimisch, gewaltaffin und berufs- wie perspektivlos, und seine toxische Mixtur aus islamistischer Sozialisation und übersteigertem Ehrgefühl wie Männlichkeitswahn entlädt sich in Gewaltexzessen und Terror. Trotz dieser Zustände leugnet die Bundesregierung und der gesamte Mainstream die bitteren Realitäten in Deutschlands und Europas Migrantenvierteln und lässt sich weiterhin von einer Mischung aus Political Correctness, Multikulti-Ideologie und linksgrünem Wunschdenken tragen. Die negativen Entwicklungen des Sicherheitsrisikos Islam betreffen nahezu alle gesellschaftlichen Bereiche.
      Eine weitere Verschlechterung der Sicherheitslage sowie der Rückbau der freiheitlich-demokratischen Grundordnung sind mit diesen Berliner Eliten schon in naher Zukunft zu befürchten.

      Quelle: "PARIS_ENTHAUPTUNG"

      Frankreich: Tod der Redefreiheit (von Guy Millière/ Übersetzung Daniel Heininger)
      ° Paris, 16. Oktober. Ein Geschichtslehrer, der seinen Schülern Karikaturen des islamischen Propheten Mohammed gezeigt und mit ihnen über Redefreiheit gesprochen hatte, wurde enthauptet ...
      ° Ein anderer] Angriff zeigt, dass es ausreichen kann, sich in Frankreich als "unbegleiteter Minderjähriger" zu deklarieren, um überhaupt nicht beobachtet zu werden und trotzdem volle Unterstützung von der Regierung zu erhalten. Der Angriff deutet auch auf eine enttäuschende Note für Dankbarkeit hin.
      ° Jede Kritik am Islam kann in Frankreich zu rechtlichen Schritten führen. Die französischen Mainstream-Medien, die von ihrer eigenen Regierung mit Strafverfolgung bedroht werden, haben offensichtlich beschlossen, niemanden mehr in eine Sendung einzuladen, der Kommentare abgeben könnte, die zu Verurteilungen oder Beschwerden führen könnten. [Der Autor Éric] Zemmour könnte immer noch im Fernsehen auftreten, doch die immer höheren Geldstrafen, die ihm auferlegt werden, zielen darauf ab, ihn zum Schweigen zu bringen und möglicherweise Sender, die ihn einladen, zu bestrafen.
      ° Zu einem Nachrichtenbericht, in dem es hieß: "Der Prozess hat in ganz Frankreich Proteste ausgelöst, wobei Tausende von Demonstranten gegen Charlie Hebdo und die französische Regierung demonstrierten", schrieb der amerikanische Anwalt und Kommentator John Hinderaker: "Wenn Tausende gegen die strafrechtliche Verfolgung mutmaßlicher Mörder demonstrieren, dann weiß man, dass man ein Problem hat."[
      /b]
      [b]Paris, 16. Oktober. Ein Geschichtslehrer, der seinen Schülern Karikaturen des islamischen Propheten Mohammed gezeigt und mit ihnen über Redefreiheit gesprochen hatte, wurde in Conflans-Sainte-Honorine, einer Kleinstadt in einem Vorort von Paris, enthauptet. Der Mörder, der versuchte, die Polizei anzugreifen, die versuchte, ihn festzunehmen, wurde niedergeschossen und getötet, während er "Allahu Akbar" schrie. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war er ein Familienmitglied eines der Studenten. Die Fakten sind noch nicht geklärt...
      Wenige Wochen zuvor, am 25. September, hatte Zaheer Hassan Mehmood, ein 25jähriger Pakistani, zwei Menschen mit einem Beil angegriffen und schwer verletzt. Als er versuchte zu fliehen, wurde er von der Polizei verhaftet. Er war 2018 illegal nach Frankreich eingereist, war vor einem Richter erschienen, um Asyl zu beantragen und in den Genuss des Status eines "isolierten Minderjährigen" zu kommen. Die Informationen, die er dem Richter gab, waren falsch: er hatte gesagt, er sei 18 Jahre alt. Der Richter akzeptierte seinen Antrag und lehnte jede Methode zur Bestimmung seines tatsächlichen Alters ab. Seither wird Mehmood von der französischen Regierung finanziell unterstützt. Sie gewährte ihm Unterkunft, Ausbildung und ein monatliches Taschengeld.
      Kurz vor dem Angriff stellte Mehmood ein Video in einem sozialen Netzwerk ein, in dem er versuchte, seine Tat zu rechtfertigen. Er wollte, so sagte er, Menschen töten, die für die Satirezeitschrift Charlie Hebdo arbeiteten, weil diese die Karikaturen, die den mörderischen Angriff auf die Zeitschrift im Januar 2015 ausgelöst hatten, erneut veröffentlicht hatte. Er wolle das dem Propheten Muhammad angetane Vergehen rächen. Er bekundete seine Loyalität zu Ilyas Qadri, dem Gründer von Dawat-e-Islami, einer Sufi-Bewegung, die behauptet, Gewalt zu verurteilen, auch wenn ihre Mitglieder dennoch Menschen ermordet haben, die sie der Blasphemie bezichtigten.
      Im September hatte sich Mehmood an die alte Adresse der Zeitschrift begeben. Die von ihm verletzten Menschen arbeiteten nicht für Charlie Hebdo, die längst umgezogen war, sondern für eine Dokumentarfilmproduktionsfirma. Sie sind nun für den Rest ihres Lebens entstellt.
      Der Anschlag zeigt auf traurige Weise, dass die Kritik am Islam nach wie vor eine äußerst gefährliche Tätigkeit ist. Jeder, der auch nur im Verdacht steht, es zu tun, kann jederzeit und überall verletzt oder getötet werden. Er zeigt auch, dass man sich entscheiden kann, anzugreifen oder zum Mörder zu werden, auch wenn man keiner als Dschihadisten definierten Organisation angehört oder keine Anzeichen einer Radikalisierung zeigt. Der Angriff bestätigt einmal mehr die Existenz dessen, was Daniel Pipes als "plötzliches Dschihad-Syndrom" bezeichnet hat.
      Der Angriff zeigt zudem, dass Frankreich, wie andere westliche Länder auch, bei der Führung derjenigen, die auf seinem Boden ankommen und um seine Hilfe bitten, abgrundtief nachlässig ist. Ein Mann kann über sein Alter und seine Identität lügen, ohne dass er entdeckt wird und ohne schärfere Kontrollen. Der Angriff zeigt, dass es ausreichen kann, sich in Frankreich als "isolierter Minderjähriger" zu deklarieren, um überhaupt nicht beobachtet zu werden und dennoch volle Unterstützung von der Regierung zu erhalten. Der Angriff legt auch eine enttäuschende Note für Dankbarkeit nahe.
      Die Logik würde es erfordern, dass die Verteidigung der Meinungsfreiheit unverzüglich und einstimmig bekräftigt wird, dass die Regierung angesichts der extremistischen Gefahr, die hartnäckig zu sein scheint, zur Wachsamkeit aufruft und dass strengere Kontrollen derjenigen eingeführt werden, die Asyl beantragen. Keine dieser Verbesserungen hat stattgefunden.
      Am 23. September, zwei Tage vor dem Angriff von Mehmood, wurde in Frankreich in 90 Zeitungen ein Artikel zur Verteidigung der Meinungsfreiheit veröffentlicht. In dem Artikel hieß es, dass "Frauen und Männer unseres Landes von Fanatikern wegen ihrer Meinungen ermordet wurden... wir müssen unsere Kräfte vereinen", fügte er hinzu, "um die Angst zu vertreiben und unsere unzerstörbare Liebe zur Freiheit triumphieren zu lassen". Der Artikel wirkte absichtlich vage. Er erwähnte nicht, wer die Mörder waren oder was sie motiviert haben könnte.

      Am Tag nach dem Anschlag merkten mehrere Kommentatoren an, dass in Frankreich die Liebe zur Freiheit nicht unzerstörbar sei. Sie verordneten Selbstzensur und wagten es, vorzuschlagen – leider "dem Opfer die Schuld gebend" – dass diejenigen, die beschlossen hatten, die Karikaturen neu zu veröffentlichen, für den Angriff verantwortlich seien. "Wenn man Karikaturen neu veröffentlicht", sagte Anne Giudicelli, eine Journalistin, im Fernsehen, "spielt man diesen Organisationen in die Hände. Wenn man bestimmte Dinge nicht sagt, reduziert man die Risiken."
      "Wenn man eine Person provoziert", sagte der Fernsehmoderator Cyril Hanouna, "muss man aufhören. Die Charlie-Hebdo-Zeichnungen gießen Öl ins Feuer".
      Das Fortbestehen der islamischen Gefahr wurde nicht erwähnt, außer von dem Journalisten Éric Zemmour. Ironischerweise wurde Zemmour am Tag des Anschlags zu einer hohen Geldstrafe (10.000 Euro) verurteilt wegen Äußerungen zum Islam im September 2019. Damals hatte er gesagt, dass es in Frankreich "muslimische fremde Enklaven" gebe. Das tut es auch. Mindestens 750 von ihnen. Er stellte auch fest, dass die Angriffe im Namen des Islam nicht verschwunden sind und wahrscheinlich zunehmen werden. Die französische Justiz beschloss, diese Worte als "Aufstachelung zum Hass" zu bewerten.
      Nach dem Hackebeilangriff beantragte niemand eine Verschärfung der Kontrollen von Asylbewerbern, mit Ausnahme wiederum von Zemmour. Er sagte, dass "die unkontrollierte Anwesenheit unbegleiteter Minderjähriger auf französischem Territorium ein sehr ernstes Problem darstellt" und dass "wir unbegleitete Minderjährige in Frankreich nicht mehr willkommen heißen dürfen, solange keine drastischen Kontrollen eingeführt werden". Er erinnerte daran, dass viele selbsternannte unbegleitete Minderjährige über ihr Alter lügen, Verbrechen begehen und sich als "Diebe und Mörder" entpuppen.
      Seine Worte lösten sofort einen massiven Skandal aus. Obwohl er kein einziges Wort über Rasse oder Religion sagte, wurden Dutzende von Anzeigen gegen ihn von "antirassistischen Vereinigungen" eingereicht, und das französische Justizministerium leitete roboterhaft eine weitere Ermittlung gegen ihn wegen "Aufstachelung zum Rassenhass" und "islamfeindlicher Vorurteile" ein. Er wird höchstwahrscheinlich erneut von den Gerichten verurteilt werden.
      Die Fakten beweisen jedoch, dass Zemmour Recht hat. Das Nationale Observatorium für Delinquenz und Strafmaßnahmen (ONDRP), eine Organisation, die die Kriminalität in Frankreich analysiert, veröffentlichte kürzlich Berichte, in denen festgestellt wird, dass 60% der Übergriffe, Morde und gewaltsamen Raubüberfälle, die 2019 in Frankreich begangen wurden, tatsächlich von "unbegleiteten Minderjährigen" begangen wurden. ONDPR veröffentlichte noch eine weitere Studie, aus der hervorgeht, dass in Frankreich durchschnittlich 120 Messerattacken pro Tag vorkommen und dass diese Angriffe von "unbegleiteten Minderjährigen" oder "Flüchtlingen" aus der muslimischen Welt begangen werden.
      Darüber hinaus berichtete die französische Generaldirektion für Innere Sicherheit (DGSI) vor einigen Wochen, dass seit Januar 2015 59 islamistische Angriffe in Frankreich vereitelt wurden. Zu den nicht vereitelten gehören natürlich der Angriff auf Charlie Hebdo, die Morde am selben Tag in einem koscheren Supermarkt, ein Massenmord im Bataclan-Theater, der Mord an Arnaud Beltrame, der sich eine Kugel einfing, um andere zu schützen, die Morde an Pater Jacques Hamel, an Schulkindern und anderen in Toulouse, an älteren Juden in Paris und an mindestens 84 Personen, die sich in Nizza ein Feuerwerk anschauten. Diese Angriffe wurden alle von französischen Muslimen oder von Muslimen begangen, die sich legal in Frankreich aufhielten.
      Die französischen Gesetze ermöglichen es derzeit, so gut wie alles zu verfolgen, was als "Aufstachelung zu Diskriminierung, Hass oder Gewalt gegen eine Person oder eine Gruppe von Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder ihrer Zugehörigkeit zu einer ethnischen Gruppe, einer Nation, einer Rasse oder einer Religion" gilt. Eine offen marxistische Organisation von Richtern, der Richterverband (Syndicat de la magistrature), hat stetig an Einfluss gewonnen und nutzt die geltenden Gesetze, um jegliche Kritik am Islam oder an der Einwanderung zu unterdrücken. Sie arbeitet mit Organisationen wie SOS Rassismus zusammen, die 1984 von Mitgliedern am linken Rand der Sozialistischen Partei gegründet wurde, oder mit der Bewegung gegen Rassismus und für Freundschaft zwischen den Völkern (MRAP), die 1949 von Mitgliedern der Kommunistischen Partei Frankreichs gegründet wurde (die MRAP hieß ursprünglich Bewegung gegen Rassismus, Antisemitismus und für Frieden und entfernte 1989 "Antisemitismus und für Frieden" aus ihrem Namen, als sie sich fast ausschließlich dem Kampf gegen "islamfeindlichen Rassismus" widmete); das Kollektiv gegen Islamophobie in Frankreich (CCIF), das 2003 von Mitgliedern der Union der Islamischen Organisationen Frankreichs (UOIF), dem französischen Zweig der Muslimbruderschaft, und der 2009 gegründeten Koordination gegen Rassismus und Islamophobie (CRI) gegründet wurde.
      Jede Kritik am Islam in Frankreich kann zu rechtlichen Schritten führen. Die französischen Mainstream-Medien, die von ihrer eigenen Regierung mit Strafverfolgung bedroht werden, haben offensichtlich beschlossen, niemanden mehr in eine Sendung einzuladen, der Kommentare abgeben könnte, die zu Verurteilungen oder Beschwerden führen könnten. Zemmour könnte immer noch im Fernsehen auftreten, doch die immer höheren Geldstrafen, die gegen ihn verhängt werden, zielen darauf ab, ihn zum Schweigen zu bringen und möglicherweise Sender, die ihn einladen, zu bestrafen.
      Kein französischer politischer Führer wagt es, das zu sagen, was er sagt, nicht einmal Marine Le Pen. Sie wurde mehrfach von der französischen Justiz verurteilt und, wie in der ehemaligen Sowjetunion, zu einer psychiatrischen Untersuchung verurteilt, weil sie der Öffentlichkeit gezeigt hatte, was ISIS "Ungläubigen" antat. Offensichtlich hat sie sich nun entschieden, "vorsichtig" zu sein.
      Die französischen Behörden ignorieren weiterhin die meisten der im Namen des Islam begangenen gewalttätigen Angriffe. Als sie sich ereigneten – 2012 gegen eine jüdische Schule in Toulouse, 2015 gegen Charlie Hebdo und einen koscheren Supermarkt, 2015 im Bataclan-Theater oder 2016 bei der LKW-Rammattacke in Nizza – versprachen die Staatschefs des Landes "Entschlossenheit", taten aber nichts.
      Eine Woche nach dem Anschlag vom 25. September hielt der französische Präsident Emmanuel Macron erneut eine Rede, in der er "Entschlossenheit" versprach. Er prangerte den "islamischen Separatismus" und die von radikalen Predigern praktizierte "islamische Indoktrination" an. Er sagte, er werde den Terrorismus bekämpfen und "den französischen Islam von ausländischen Einflüssen befreien", und dass er an französischen Schulen und Universitäten "den Unterricht der islamischen Zivilisation stärken" und "die arabische Sprache unterrichten" werde. Er sagte nichts, was er nicht schon früher gesagt hätte. Vor sieben Monaten, am 18. Februar, hielt er im Elsass fast die gleiche Rede.
      Ibrahim Mounir, Sprecher der Muslimbruderschaft in Europa, warf Macron dennoch vor, "die Gefühle von mehr als zwei Milliarden Muslimen verletzt zu haben" und "bewusst zu agieren, um Muslime zum Verzicht auf ihre Religion aufzurufen". Er fügte hinzu: "Die Überzeugungen der Muslimbruderschaft waren immer in der Lage, die Fehler von Regimen zu überwinden, die illegale und unmenschliche Missbräuche zur Verzerrung unserer Religion einsetzten". Manon Aubry, Europaabgeordneter der linken Partei "La France Rebelle", kommentierte, dass "Macron die Muslime zwanghaft stigmatisieren will".
      Marine Le Pen, Vorsitzende der Partei Rassemblement National, sagte, dass "Macron bestimmte Themen ausgelassen habe, wahrscheinlich absichtlich: er sagte nichts zum Terrorismus und nichts zur Einwanderung". Sie fügte hinzu, dass "massive Einwanderung der Nährboden des Kommunitarismus [der eher Gruppen als Einzelpersonen befähigt] ist, der wiederum der Nährboden des islamistischen Fundamentalismus ist".
      Die Journalistin Celine Pina bemerkte, dass Macron nicht über den Status der Asylbewerber sprach. "Wieder einmal", so schrieb sie, "weigert sich Macron, die Ursachen der Probleme, unter denen die Franzosen leiden, wirklich anzugehen. Die Regierung bekämpft den Terrorismus, indem sie vorgibt, den Zusammenhang zwischen der Propaganda des politischen Islam und der Verbreitung von Gewalttaten nicht zu sehen."
      Der Kolumnist Ivan Rioufol schrieb, dass "die Maßnahmen, die Macron befürwortet, in keiner Weise der Dringlichkeit der Bedrohung entsprechen".
      Jean Messiha, ein hoher Beamter koptisch-christlicher Herkunft und Mitglied der Partei Rassemblement National, bemerkte, dass "der Islam nicht versucht, zu trennen, sondern zu erobern". Er fügte hinzu, dass es "keinen Sinn macht, von einem Islam Frankreichs zu sprechen, der sich vom Islam selbst distanziert". Wie der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan richtig bemerkte: "Es gibt weder einen extremistischen Islam noch einen gemäßigten Islam; Islam ist Islam und das ist alles."
      Messiha schlug auch vor, dass "die Stärkung des Unterrichts über die islamische Zivilisation zu einem Zeitpunkt, da so viele junge Franzosen nicht mehr wissen, was die französische Zivilisation ist, keine Priorität hat", und dass "die Stärkung des Arabischunterrichts einfach dazu beitragen wird, dem 'Kulturersatz' Nahrung zu geben."
      Frankreich ist heute das europäische Land mit der größten muslimischen Bevölkerung (rund sechs Millionen oder fast 10 % der Gesamtbevölkerung); darüber hinaus kommen jedes Jahr tausende weitere Menschen aus der muslimischen Welt nach Frankreich. Die meisten der heute in Frankreich lebenden Muslime wohnen in muslimischen Stadtvierteln, aus denen die meisten Nicht-Muslime geflohen sind.
      Eine Studie aus dem Jahr 2016 hat gezeigt, dass 29% der in Frankreich lebenden Muslime glauben, dass das islamische Recht dem französischen Recht überlegen ist und dass sie in erster Linie den Gesetzen des Islam gehorchen müssen. Eine kürzlich durchgeführte Studie zeigt, dass sich die Situation vier Jahre später nur noch verschlechtert hat. Heute glauben 40% der in Frankreich lebenden Muslime, dass das islamische Recht dem französischen Recht überlegen ist. Achtzehn Prozent der französischen Muslime glauben offenbar auch, dass der tödliche Angriff auf Charlie Hebdo im Jahr 2015 gerechtfertigt war. Unter den Muslimen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren steigt diese Zahl auf 26 Prozent.
      Studien zeigen, dass Frankreich bei einer Fortsetzung der Migrationsströme im derzeitigen Tempo innerhalb von 30 bis 40 Jahren zu einem Land mit muslimischer Mehrheit werden könnte. Andere europäische Länder bewegen sich in die gleiche Richtung; ihre Führer verhalten sich nicht mutiger als die französischen. Die Zensur gegen anti-islamische Äußerungen nimmt auf dem ganzen Kontinent rapide zu.
      Abdelaziz Chaambi, Direktor der Gruppe Koordination gegen Rassismus und Islamophobie, sagte kürzlich, dass "die Daten zeigen, dass Frankreich in einigen Jahrzehnten muslimisch sein wird... Der Islam ist die zweite Religion, die zweite Gemeinschaft in Frankreich, und wer keine Muslime mag, muss Frankreich verlassen."
      Am Ende der Rede, die Zemmour sein Gerichtsurteil vom 25. September einbrachte, sagte er den Franzosen: "Ihr habt Recht, Angst zu haben".
      Derzeit läuft in Paris ein Prozess gegen diejenigen, die Charlie Hebdo und den koscheren Supermarkt im Jahr 2015 angegriffen haben. Der Prozess ist jedoch weitgehend bedeutungslos. Alle Terroristen sind tot. Die Angeklagten sind einfach Menschen, die den Terroristen Waffen oder Unterschlupf gewährten. Es ist leicht für sie zu sagen, dass sie nicht wussten, wen sie beherbergten oder wofür die Waffen bestimmt waren. Sie haben sogar gesagt, dass sie nichts über den Dschihad wüssten.
      Zu einem Nachrichtenbericht, in dem es hieß: "Der Prozess hat in ganz Frankreich Proteste ausgelöst, wobei Tausende von Demonstranten gegen Charlie Hebdo und die französische Regierung demonstrierten", schrieb der amerikanische Anwalt und Kommentator John Hinderaker: "Wenn Tausende gegen die Verfolgung von mutmaßlichen Mördern demonstrieren, dann weiß man, dass man ein Problem hat."
      Am 9. Oktober gab Macron bekannt, dass er die Freilassung einer Frau erwirkt habe, die von einer dschihadistischen Gruppe in Mali als Geisel gehalten wurde. Die Freilassung wurde gegen ein Lösegeld von 12 Millionen Dollar und die Freilassung von 200 Dschihadisten erwirkt, die bereit sind, zum Kampf gegen das französische Militär zurückzukehren. Die Geisel Sophie Petronin, eine 75-jährige Entwicklungshelferin, sagte, dass sie zum Islam konvertiert sei, dass ihr Name jetzt Myriam sei und dass sie schnell nach Mali zurückkehren wolle, um unter den Dschihadisten zu leben. Sie sagte, sie verstehe, warum die Dschihadisten gegen die französische Armee kämpfen. Frankreich befindet sich offiziell im Krieg mit den Dschihadisten in Mali. Macron, so scheint es, hat eine seltsame, eigenwillige Art, Krieg zu führen.
      Es ist nicht das erste Mal, dass Frankreich Lösegeld gezahlt hat – eine Praxis, die viele Länder nachdrücklich ablehnen, weil sie nur zu weiteren Geiselnahmen einlädt. Zwischen 2008-2014 hat Frankreich für die Befreiung von Geiseln 58 Millionen Dollar gezahlt, mehr als jedes andere Land. Wo kann man sich einschreiben
      ?
      Quelle: "PARIS_ISLAM"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""BERLIN"" geschrieben. 19.10.2020

      I AM LEGEND


      Selbst die ersten wetterfesten Straßen der Römer aus planem Gestein entstanden keineswegs deswegen, damit der Herr Legionär nicht im Matsch versank, sondern weil die vielen mit ihm ziehenden Pferde und Pferdewagen nicht im Selben steckenblieben. Es existieren seit zirka 10.000 Jahren keine Straßen, die ausschließlich dafür gedacht sind, Fußgänger, meinetwegen auch Fahrräder von Punkt A zum Punkt B zu befördern. Für die gibt es Pfade und Gassen.
      Das wiederum hängt mit dem Phänomen der Stadt zusammen, also mit dem Zivilisation erzeugenden Umstand, warum Menschen, die nicht miteinander genetisch verwandt sind, konkret keinem Clan oder einer Sippe in der Blutslinie angehören, auf engstem Raum miteinander zusammenleben wollen. Aber dazu später.
      Anderseits ist die Entscheidung des Berliner Senats, die Stadtstraßen quasi zu befrieden, als seien sie Kriegsschauplätze, und autofrei zu machen verständlich, weil solch ein Zusammenschluß menschlichen Abfalls aus Arbeitsscheuen, Verrückten, Perversen, von hier bis dort Denkenden, seltsamen und seltsam aussehenden Frauen, irren Fanatikern, die von der Stinker-WG zum Manager-Gehalt-Job Gewählten und nutzlosen Ausländern mangels Bildung gar nicht anders kann, als für seine Entscheidungsfindung einen einzigen Bezugspunkt heranzuziehen: Die Legende.
      1974 eröffnete in Andernach am Rhein, von wo ich ein paar Kilometer entfernt wohnte, ein Jugendzentrum. Ich war dabei! Zu Anfang kamen auch jede Menge Hippies und Studenten. Diese waren Kinder jener, welche die BRD nach dem Krieg aufgebaut hatten. Vielleicht in keiner so komfortablen Situation wie die heutigen Wohlstands-Kids, so doch allen Beschwernissen der unmittelbaren Nachkriegsgeneration entledigt. Obwohl zu jener Zeit der Links-Terror à la RAF das große Thema war, wäre es eine Lüge, diese damaligen jungen Leute aus heutiger Sicht nachträglich in die Nähe eines wie auch immer gearteten Radikalismus zu rücken. Nein, ihre Spinnereien gestalteten sich bedeutend harmloser.
      Vielmehr anverwandelten sie Legenden, die jeder Zeitgeist so mit sich bringt, zu ihrer Weltanschauung. Ob sie dabei auch ihr restliches Leben blieben, weiß ich nicht. Jedenfalls erwuchs im Laufe der Jahre aus diesen zarten Legenden-Pflänzchen die heutige grüne und gutmenschliche Ideologie, die gegenwärtig in jeden einzelnen Bereich hineingreift, auch in den privaten, und nun mehr den Wohlstand eines ganzen Volkes zu verwüsten droht.
      Legenden deshalb, weil diese jungen Leute, obgleich damals mit einer viel besseren Bildung ausgestattet, als die heutigen, trotzdem einfache, von irren Gurus in die Welt gesetzte, ja, aus Kinderbüchern entlehnte Erklärungen für ihr schräges Weltbild favorisierten.
      Auch damals war der Verzicht, das radikale Aufgeben von etwas, das sich erfolgreich durchgesetzt und Wohlstand geschaffen hatte, in aller jugendlichem Munde. Das Gegenteil davon hieß “Konsumterror”.
      Das Blöde oder Paradoxe daran war jedoch, daß der Lebensstil dieser Hippies und hippieesk sein Wollenden auch ziemlich viel Kohle kostete. Ob es die langen gebatikten und mit allerlei Firlefanz bestückten Maxi-Kleider der Damen betraf oder die Jeans und die indisch gestylten Hemden mit bis fast zum Bauch offenen Kragen, der ebenfalls schwerst indisch angehauchte Modeschmuck, der alternative Schnickschnack in Wohnungen und Zimmern, die große Musik-Anlage, die Schallplatten der Superbands wie Pink Floyd, Supertramp, David Bowie usw., die vielen Reisen in den Süden, insbesondere nach Indien, die wie die Pilze aus dem Boden schießenden Discotheken und last not least die diversen Rauschmittel, das alles wollten die Anbieter der schillernden Ware genauso gelöhnt bekommen wie bei der spießigen Schrankwand in Gelsenkirchener Barock.
      Es führte kein Weg daran vorbei, daß auch für das Konsumieren der “Szene”, wie man damals so sagte, irgendeine Gegenleistung, konkret Geld, erbracht werden mußte. Nur wurde es im Gegensatz zu dem traditionellen Paar, das gerade geheiratet hatte und sich mit Ach und Krach eine Resopal-Küche geleistet hatte, nicht unter “Konsumterror” gelabelt. Die Legende wollte es, daß dieser Lifestyle in der Selbstsuggestion ums Verrecken als ein Bild von sich ständig umarmenden und von Luft und Liebe und von Tickets für das Barclay-James-Harvest-Konzert lebenden Paradieskindern leuchtete. Da verwundert es kaum, daß am Ende das an der Nadel hängende Bürgertöchterchen sich für den nächsten Schuß von dem örtlichen Baulöwen für einen Hunderter in den Arsch ficken ließ.
      Kurzum, verzichtet wurde schon vor 45 Jahren auf gar nix. Nur die Kriegsgewinnler einer Legende wie z.B. heutzutage die erneuerbare Schwindel-Energie-Barone und Klimawandel-Scheiße-Abzocker wechseln.

      Vermutlich hatte sich das mit dem Konsumterror irgendein geisteskranker Waldschrat ausgedacht, und über sieben Ecken war er es dann zu einem Jugend-Mem mutiert. Später hübschte man dieses Mem noch mit Nachhaltigkeit, Schonen von Ressourcen und mit dem Klima-Dinges auf, so daß der Kampf gegen den guten alten Konsumterror schließlich heute zur Staatsräson geworden ist und eine einst stolze Industrienation in die Knie zwingt.
      Doch Manches ändert sich nie. Exakt wie zu meiner Zeit den Nachwuchs-Hippies fällt es jüngst einem Grünen-Politiker und Mitglied des Bundesvorstandes der Grünen Jugend namens Timon Dzienus in seiner Verblendung und grenzenlosen Doofheit nicht auf, daß selbst Kapitalismuskritik nur mit den Mitteln des Kapitalismus zu bewerkstelligen ist, wenn sie optimalen Erfolg haben soll.

      Okay, eine Sache gab es damals in der Tat nicht, nämlich die inzwischen zu der staatlich anerkannten Fata Morgana gewordene Verwischungen zwischen Mann und Frau. Da wäre echt keine Sau draufgekommen. Keine Frau hätte seinerzeit einen männlichen Hippie mit langen Haaren bis zum Arsch für irgendwas Diverses gehalten und ebenso kein Mann eine Lesbe für das Dritte Geschlecht. Was es aber wie heute auch zu jener Zeit gab, waren Freaks, sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechts.
      Sie suchten immer unsere Nähe, weil sie uns wegen unserer Jugendlichkeit per se für Flower-Power-People hielten, denen angeblich alles egal ist, und für ihren kranken Kopf um Verständnis bettelten. Niemand wollte mit ihnen etwas zu tun haben, nicht deshalb, weil man ihre Lebensweise verdammte, sondern weil sie so wahnsinnig bizarr waren und mit ihnen niemand etwas anzufangen wußte. Wer hätte gedacht, daß diese Irren und Perversen eines Tages ausgerechnet im Heiligtum eines jeden Volkes, nämlich in der Sphäre der Bipolarität zwischen Mann und Frau, der Familie und Kinder zu keinen Widerspruch duldenden Hohepriester ernannt werden sollten, wobei ihnen vor Weggetreten-Sein schon grienend sabbelnde Politiker zur Kreuze kriechen und ihre Zwangsjacken-Theorien sogar in Gesetze gießen würden.
      Nichtsdestotrotz beruht auch diese Scheiße auf einer Legende, die sich irgendwelche Furzköpfe, meist weibliche (oder rudimentär so aussehende), ausgedacht haben. Da sie dysfunktionale Gestalten sind, über die man sich früher immer lustig gemacht hat, drehen sie den Spieß einfach um und behaupten, der Handicapte wäre der Normallfall, bloß der Normale wüßte es nicht. Selbstverständlich gibt es den sogenannten Diversen nicht, da schaue jeder/jede in seine Unterhose. Es gibt nur Mann, Frau und den Handicapten, entweder biologischer oder geistesgestörter Natur. Deshalb wollen diese Verwirrten nie über die Biologie reden und sagen einfach “Wat dem eenen sin Uhl, is dem annern sin Nachtigall” oder alternativ “Auch Männer können menstruieren und Kinder bekommen” und ähnlichen Bullshit.
      Legenden entstehen dadurch, daß sie zunächst außergewöhnlich und unglaublich klingen, aber irgendwelche Bekloppte sie immer mehr mit Pseudo-Erklärungen und Pseudo-Rechtfertigungen ausschmücken und diese bis zum Exzeß wiederholen, so daß in einem ein Da-muß-ja-was-dran-sein-wenn-darum-so-ein-Aufhebens-gemacht-wird-Gefühl entsteht. Der Trick besteht darin, daß man gar nicht mehr auf die Erzähler der Legende schaut, sondern sich allen Ernstes damit zu beschäftigen beginnt, ob der Schwachsinn nun wahr ist oder nicht. Ab da folgt man nicht mehr seinem gesunden Menschenverstand, sondern der scheinbaren und inszenierten Logik der Bekloppten, die sich nun mehr als Experten in der Sache ausgeben.
      Würde man ein Gruppenphoto von allen Meinungsführern in der Gender-Industrie machen, könnte man leicht auf den Gedanken kommen, daß man die Belegschaft einer Geisterbahn vor sich hätte. Ausgerechnet diese Deformierten sollen sich in Sachen Geschlechter und Sexualität auskennen?
      Würde man heute ein Gruppenphoto von allen Umwelt-Aktivisten der 80er und 90er machen, sähe man einen Club von Millionären und hochbezahlten Beamten und Politikern, die bewiesen haben, daß der Kampf gegen die sinistere Industrie, Atom-und-Auto-Lobby und ähnliche Menschheitsverbrecher erstaunlicherweise doch eine Villa mit Swimmingpool abwerfen kann.
      Betrachtet man die heilige Greta etwas genauer, sieht man ein zutiefst geistesgestörtes Mädchen, das sich wie man hört für das Überleben der Menschheit zerreißt, von dem man sich jedoch kaum vorstellen kann, daß es irgend etwas mit Menschen anzufangen weiß.
      Und nehme man unsern Freund Timon Dzienus von der Grünen Jugend beim Wort, so muß man offenkundig davon ausgehen, daß der Gründer von Apple Steve Jobs auch damals in einem Kombinat in der DDR sein kreatives Wirken hätte entfalten und irgendwann der Welt das i-Phone schenken können, wobei er jedoch zur Arbeit stets mit dem Trabi fuhr.
      Alle diese dubiosen Figuren haben ihren Ruhm und Wohlstand Legenden zu verdanken, die man dem tumben Volk als wahr und irre wichtig verkauft hat, bis der Hokuspokus schließlich Allgemeingut und angeblich unbestreitbar, ja, “Wissenschaft” geworden ist und das Eingreifen des Staates mittels Gesetze erforderte. Des Kaisers neue Kleider gibt es viele, und deren Herstellung machen uns Jahr um Jahr immer ärmer.
      Eine Legende aus jüngster Zeit ist die Vision von der autofreien Stadt wie sie gegenwärtig in der Friedrichstraße in Berlin gesponnen wird.
      Man kennt das: Der Bauer schmaucht nach getanem Tagewerk auf dem Hof an seiner Pfeife und trinkt dazu Bier aus dem Krug. Die Hühner trippeln gackernd auf dem zerstreuten Heu, die Vögel zwitschern, Kuh Else muht aus dem Stall ihr Wohlbefinden heraus, und im Hintergrund leuchtet das Abendrot in atemberaubenden Farben.
      Warum sollte so etwas nicht in einer 3,769 Millionen Einwohner starken Stadt wie Berlin möglich sein? Also natürlich nach Bedarf, wenn es einem grad paßt. Ansonsten soll der urbane Charakter, das Zur-Verfügung-Stehen von allem, was der Städter so braucht, wünscht, sich damit amüsiert und das quirlige, bisweilen stressige City-Gefühl aufrechterhält, so bleiben wie es ist. Nur die Autos sollen verschwinden, die Transporter auch, die die Adern der Stadt täglich mit dem Warenblut versorgen. In den Fußgängerzonen geht es ja auch, obwohl diese unglaublich steril wirken und wo man sich außer beim Einkaufen nicht wirklich gern aufhält und wo man stets nach Mittag unterwegs ist und die vielen Laster, welche die Waren anliefern, nicht mitbekommt.
      Was den Berliner Politiker-Darstellern grün-roter Denke vorschwebt, ist die abgedroschene Legende, daß man in der Stadt wie auf einem Bauernhof leben kann, ohne daß das städtische Flair und die Infrastruktur verlorengeht. Dazu ist aber eine Stadt nicht gedacht.
      Im Gegensatz zum Landbewohner will der Städter wie bereits erwähnt alles. Er möchte entlegenste Cafés, Restaurants und Clubs besuchen, zum Sportstudio, Hallenbad und ins Kino, aufs Amt, zu seinem Arbeitsplatz usw. Das ist der Sinn einer Stadt, dafür wurde sie “erfunden”, und deshalb ist der Städter auch bereit, mit völlig fremden Menschen zusammenzuleben, ja, mit ihnen zusammen eine gemeinsame, eine urbane Identität zu entwickeln. Doch ohne Vehikel ist eine Stadt nicht vorstellbar, war sie bereits vor Tausenden von Jahren nicht. Im Gegenteil, sie verwandelt sich ohne sie in das Land zurück, wo man vielleicht einmal am Tag eine Kutsche sieht oder in der Moderne einen Bus. Wo halt nix los ist.
      Der Kniff der grün-roten Ideologie ist es immer gewesen, aus naiven Bildern, mehr noch Kinderzeichnungen zusammengepuzzelte Legenden in die Welt zu setzen, die sich vordergründig großartig anhören, ohne jedoch gleichzeitig eine Erklärung dafür zu liefern, wie es überhaupt zu dem Althergebrachten kam. Warum z. B. Windmühlen für das Mahlen von Weizen irgendwann auf den Motor umgestellt haben, obwohl die Windkraft doch so eine tolle Sache war und ist. Warum jeder Mensch auf diesem Planeten aus einer Gebärmutter kommt, obwohl die äußeren und inneren Geschlechtsorgane eines Menschen bei seinem Geschlecht angeblich überhaupt keine Rolle spielen. Und warum Straßen in einer Stadt ohne Autos wie ausgestorben wirken, obwohl doch gerade dann die Städter massenhaft auf die Straße rennen müßten.
      Wie gesagt, alles eine Frage der Legende.

      Quelle: "ZIVILISATION"
      "Liebe Palästinenser: Euer wirklicher Feind ist die korrupte Palästinensische Autonomiebehörde" (von Khaled Abu Toameh)

      Kurz nachdem Mahmud Abbas im Januar 2005 zum Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde gewählt worden war, wurde der damalige ägyptische Präsident Hosni Mubarak von einem Journalisten gefragt, welchen Rat er den palästinensischen Führern geben würde.
      Mubarak antwortete im Interview mit dem Fernsehsender Al-Arabiya:
      ° "Es muss ein neues Denken über die Palästinenserfrage geben. Andernfalls werden wir [die Araber] weiterhin Nein sagen. Wir haben in den letzten 50 Jahren Nein gesagt, und deshalb haben wir viele Gelegenheiten verpasst. Wir haben Nein zum [UNO-]Teilungsplan von 1947 gesagt, und 1967 sagten wir Nein zur Anerkennung Israels als Gegenleistung für einen Rückzug [zu den Waffenstillstandslinien von 1949]. Damals sagten wir, dass das, was mit Gewalt genommen wurde, nur mit Gewalt wiederhergestellt werden kann.
      ° "Sie haben alles abgelehnt. Das palästinensische Volk leidet unter der Wirtschaftskrise. Meiner Ansicht nach muss die palästinensische Führung dem Frieden jetzt eine Chance geben. Sie muss sich an den Verhandlungstisch setzen. Das wird eine Botschaft an die Menschen aussenden, dass es Hoffnung auf Frieden gibt."

      Fünfzehn Jahre später zeigt sich, dass Abbas und die palästinensische Führung den Rat Mubaraks nie ernst genommen haben. Im Gegenteil, die palästinensischen Machthaber handeln weiterhin nicht nur gegen den Rat von Mubarak und anderen Arabern, sondern auch gegen die Interessen ihres eigenen Volkes.
      In den letzten drei Jahren hat Abbas alle Verbindungen zur US-Regierung abgebrochen, um gegen die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch Präsident Donald Trump zu protestieren. Seit Anfang dieses Jahres hat Abbas Trumps Vision für Frieden im Nahen Osten, bekannt als "Peace to Prosperity", abgelehnt und alle Beziehungen zu Israel, einschliesslich der Sicherheitskoordination, ausgesetzt.
      Abbas hat den Frieden mit Israel und Wohlstand für die Palästinenser abgelehnt, um die Hamas, die Türkei und Katar zu befriedigen.
      Abbas und die palästinensische Führung haben sich in den vergangenen Wochen nachdrücklich gegen die zwischen Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain unterzeichneten Friedensabkommen ausgesprochen. Diese Haltung hat die Palästinenser auf Kollisionskurs mit mehreren arabischen Ländern, insbesondere den Golfstaaten, gebracht. Viele Araber sind Berichten zufolge wütend auf die palästinensische Führung, weil sie die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain beschuldigen, "die Palästinenserfrage, die Al-Aqsa-Moschee und Jerusalem verraten zu haben".
      Anstatt mit den Amerikanern, Israelis und Arabern zu sprechen, die sich für einen Frieden mit Israel aussprechen, spricht Abbas jetzt mit der Hamas, der Türkei und Katar. Letzte Woche entsandte er eine hochrangige Delegation seiner regierenden Fatah-Fraktion nach Istanbul, um mit Hamas-Führern die Möglichkeit zu erörtern, längst überfällige Wahlen für die Präsidentschaft der PA und das palästinensische Parlament, den Palästinensischen Legislativrat, abzuhalten. Die beiden Parteien erklärten, dass sie vereinbart haben, innerhalb von sechs Monaten Neuwahlen abzuhalten. Frühere Vereinbarungen zwischen Fatah und Hamas wurden jedoch nie umgesetzt, da sich beide Seiten weiterhin in einem Machtkampf um Geld und Macht befinden.
      Die jüngsten Fatah-Hamas-Gespräche fanden unter der Schirmherrschaft des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan statt, der sich ebenfalls gegen die Friedensabkommen zwischen Israel und den beiden Golfstaaten ausspricht. Nach dem Treffen flog die Fatah-Delegation unter der Leitung von Jibril Rajoub nach Katar, um deren Unterstützung für ein eventuelles Abkommen mit der Hamas zu gewinnen. Die Katarer sind seit langem führende Unterstützer der Hamas, einem Ableger der Organisation der Muslimbruderschaft.
      Erdogan hat auch die Hamas, deren Charta offen zur Vernichtung Israels aufruft, voll und ganz anerkannt. Im vergangenen Monat traf Erdogan mit einer grossen Hamas-Delegation zusammen, darunter Ismail Haniyeh und Saleh Arouri, die beide vom US-Aussenministerium wegen ihrer Beteiligung an Terroranschlägen gegen Bürger Israels und der USA als "Specially Designated Global Terrorists" bezeichnet wurden.
      Letzte Woche sprach Abbas am Telefon mit Erdogan und Haniyeh über die Aussichten, die palästinensische "nationale Einheit" zu verwirklichen und US-amerikanische und israelische "Verschwörungen" gegen die Palästinenser zu vereiteln.
      Mubarak riet Abbas und der palästinensischen Führung, dem Frieden eine Chance zu geben, nicht mehr Nein zu allen Friedensplänen und -initiativen zu sagen und an den Verhandlungstisch mit Israel zurückzukehren. Indem er sich mit Erdogan und Hamas verbündet, zeigt Abbas jedoch, dass er muslimischen Extremisten lieber eine Chance geben möchte, offensichtlich um ihre antiisraelischen und antiwestlichen Ziele und Ambitionen voranzubringen.
      Aus einem Bericht in den palästinensischen Medien, die dem Erzrivalen von Abbas, Mohammed Dahlan gehören, geht hervor, dass die Fatah-Delegation in der vergangenen Woche in Istanbul mit Vertretern des iranischen Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) sowie türkischen und katarischen Geheimdienstoffizieren zusammentraf.
      Dem Bericht zufolge diskutierte Abbas am Telefon mit den Vertretern des IRGC, der Türkei und Katars Möglichkeiten, "Positionen zu koordinieren, um den Interessen der arabischen Länder, insbesondere der arabischen Golfstaaten und Ägyptens, Schläge zu versetzen."
      Laut dem Bericht enthüllten Quellen in Abbas' Büro, dass die palästinensischen Führer während des Gesprächs mit Erdogan in der vergangenen Woche den ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah Al-Sisi und den saudischen König Salman bin Abdulaziz verunglimpften. "Auf die Palästina-Frage spezialisierte Analysten kommentierten, dass Katar und die Türkei Abbas benutzen werden, um den Interessen Saudi-Arabiens, Ägyptens, der VAE, Bahrain, Jordaniens, Kuwaits, Oman, des Sudans, Mauretaniens, Marokkos und Tunesiens zu schaden." heisst es weiter.
      Der Bericht offenbarte auch, dass Katar kürzlich Abbas und einigen seiner Helfer "mehr als 50 Millionen Dollar für ihre persönlichen Bankkonten bei Banken in Israel und den Gebieten der Palästinensischen Autonomiebehörde" zur Verfügung stellte.
      Einige Araber versuchen nun, die palästinensische Führung in der gleichen Weise zu beraten, wie es Mubarak bereits vor 15 Jahren getan hat. Die Stimmen dieser Araber scheinen jedoch weder Abbas noch irgendjemanden in der obersten Führungsetage der Palästinenser zu beeindrucken. Die palästinensischen Führer sagen weiterhin Nein zu den konstruktiven Stimmen in der arabischen Welt, während sie Ja sagen zu den terroristenfreundlichen Stimmen in der Türkei, Katar und der Hamas. Diese Haltung mag erklären, warum so viele Araber von der palästinensischen Führung frustriert sind.
      ° "Die palästinensische Führung hat ihre Bedeutung verloren, selbst unter den Palästinensern", bemerkte Abdullah Al-Ghathami, ein angesehener Professor an der König-Saud-Universität.
      ° "Die palästinensische Führung hat ihre Glaubwürdigkeit in den Augen der neuen arabischen Generation, die eine Generation der Technologie ist, verloren. Einst war für uns das Heimatland die ganze arabische Welt. Wir waren alle eine Armee von Freiheitskämpfern für die Palästinenser. Früher haben wir ihre Fehler akzeptiert, sogar ihre Beleidigungen, weil die Palästinenserfrage für uns die Nummer 1 war. Heute denkt die neue Generation anders. Die palästinensische Führung ist irrelevant. Die Palästinenser brauchen eine junge Führung, die in der Lage wäre, sich an die junge arabische Generation zu wenden."

      Die gleiche Enttäuschung über die palästinensische Führung spiegelte sich auch in der arabischen Welt wider, als eine in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässige syrische Journalistin, die sich Shukran nennt, den Palästinensern den folgenden Ratschlag gab:
      ° "Dies ist eine Botschaft, die an die Palästinenser gerichtet ist, die ihre Bemühungen darauf konzentrieren, die Vereinigten Arabischen Emirate zu beleidigen. Ich möchte nur ein paar Worte sagen, meine lieben Palästinenserinnen und Palästinenser: Euer wirklicher Feind steht vor euch; es ist die korrupte Palästinensische Autonomiebehörde. Öffnen Sie die Akten der korrupten Palästinensischen Autonomiebehörde. Prüfen Sie, wo die Söhne der Führer der Palästinensischen Autonomiebehörde studiert haben. Was für ein Leben führen sie? Wie haben sie ihre Ausbildung erhalten? Sie leben in Frieden, Stabilität, Wohlstand und Luxus. Schauen Sie sich Ihre eigenen Kinder an. Ihre Kinder, denen Hass eingeimpft wird. Was hat Ihnen die Palästinensische Autonomiebehörde gegeben? Wir sind nicht mehr die Generation der Revolution und der Wut; wir sind eine Generation, die nach Frieden und Liebe strebt. Wir wollen unsere Kinder in Frieden und Sicherheit leben und erziehen. Wir haben Kriege versucht, jetzt wollen wir Frieden versuchen."
      Abdullah Al-Hakeem, ein saudischer Politologe und ehemaliger Direktor des Middle East Center for Strategic and Legal Studies, pflichtete dem bei:
      ° "Der wahre Feind der Palästinenser ist die korrupte Palästinensische Autonomiebehörde. Als ich Israel besuchte, nahm ich an einer Veranstaltung für ein Mitglied der Palästinensischen Autonomiebehörde teil, und ich sah, wie die Leute Schlange standen, um zum Essen zu kommen. Wie sehr ich gelitten habe, als ich diese Szene sah. Eines der Mitglieder der Palästinensischen Autonomiebehörde fragte mich, warum ich die Veranstaltung verlassen habe. Ich antwortete ihm, wir müssten Frieden mit Israel schliessen, um eine bessere Realität für die Palästinenser zu schaffen. Er wurde wütend auf mich und sprach nicht mehr mit mir."
      Al-Hakeem bezog sich offenbar auf bedürftige Menschen, die zu der Veranstaltung gekommen waren, um Essen zu erbetteln.
      Dr. Khaled Al-Qasimi schrieb auf einer jemenitischen Website, dass der Aufruhr, den Abbas und die PLO wegen des Normalisierungsabkommens der Vereinigten Arabischen Emirate mit Israel verursacht haben, nicht akzeptabel ist. Palästinensische Führer, so Al-Qasimi, "wollen die palästinensische Frage nicht lösen, weil eine Lösung des Problems den Verlust ihrer persönlichen Vorteile bedeutet."
      ° "Es besteht kein Zweifel daran, dass der Reichtum, den die palästinensischen Führer in mehr als einem halben Jahrhundert angesammelt haben, [für sie] wichtiger ist als das palästinensische Volk und deren Anliegen. Kriege, die uns nichts als Zerstörung gebracht haben..."
      Noura Al-Moteari, ein emiratischer Autor und Politikwissenschaftler, empfahl den Palästinensern:
      ° "Die einzige Lösung, die dem palästinensischen Volk bleibt, ist die sofortige Absetzung der heruntergekommenen palästinensischen Führer. Die Palästinenser müssen, wie im Sudan, einen Übergangsrat ernennen und hart daran arbeiten, eine palästinensische Führung zu finden, die aus den Friedensprozessen Nutzen ziehen kann.»

      Wie in der Vergangenheit ignorieren die Palästinenser leider weiterhin den Rat ihrer arabischen Brüder, Frieden zu versuchen und ihre korrupten und inkompetenten Führer zu ersetzen. Diese Weigerung scheint der Hauptgrund dafür zu sein, dass viele Araber heute das Gefühl haben, dass die Palästinenserfrage nicht mehr für alle Araber und Muslime von zentraler Bedeutung ist.

      Quelle: "korruptes_PALÄSTINA"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""MATTEO_SALVINI"" geschrieben. 17.10.2020

      Die sysrematischee Zerstörung der Polizei


      Doch für die links-grünen Aktivist*innen in deutschen Redaktionsstuben scheinen das einkalkulierte und sogar gerechtfertigte Opfer zu sein. So bleibt eine Verurteilung dieser Gewalttaten oder auch nur eine breite Berichterstattung darüber weitestgehend aus. Die Meinungsmanipulierer sind ja auch viel zu sehr damit beschäftigt, deutsche Polizisten in den Kontext rechtsextremer Umsturzpläne zu rücken.
      Polizist mit Handy wird zum Verdachtsfall hochgeschrieben
      Dabei sind die ihnen vorgeworfenen Vergehen, im Angesicht der tatsächlichen Zustände im Land, geradezu lächerlich. Vielen Polizisten wird nur die Mitgliedschaft in internen WhatsApp-Gruppen des Kollegenkreises vorgeworfen, in denen, bitte halten Sie sich fest, auch »rechte Posts« weitergeleitet worden seien. Nun kennt jeder WhatsApp-Gruppen und ist sicherlich in einem Dutzend selbst Mitglied: Hobby, Familie, Urlaub, Reisen, Geburtstagsfeiern oder Hochzeiten. Nahezu jede Arbeitsstelle verfügt zudem über eine oder mehrere dieser Gruppen, sei es zur Planung von wechselnden Schichten, um Urlaubstage und Krankmeldungen zu kommunizieren oder das nächste Feierabendbier im Kollegenkreis zu verabreden. Doch seitdem die Hobby-Polizeiexperten in den Mainstream-Medien WhatsApp-Gruppen auf eine Stufe mit der »Operation Walküre« ausgerufen haben, gilt offenbar jeder Polizist mit einem Handy als Verdachtsfall.
      Auf diese Polizeihass-Kampagne haben einige Journalisten und ihr linksradikales Milieu lange hingearbeitet. Während gerade Gewalttaten von Migranten und Flüchtlingen gegen Polizisten meist verschwiegen werden, wird nun jeder WhatsApp-Post in Titelgeschichten als Skandal aufgeblasen. Dabei werden dann bewusst allgemeine und natürlich vollkommen legitime rechte Meinungen – wie und wer auch immer sich anmaßt das einzuordnen – auf eine Stufe gestellt mit rechtsextremen Inhalten. Doch selbst das Einstellen oder Teilen von rechtsextremen Bildern auf internen, privaten Gruppen stellt in den meisten Fällen keine Straftat dar, weil es unter die Meinungsfreiheit fällt. Zudem ist es juristisch sehr umstritten, ob selbst ein strafrechtlicher Post juristisch zu sanktionieren sei, da der Tatbestand einer »öffentlichen Äußerung« fehlt.
      Rechtsanwalt Christoph Arnold aus Bonn, ein Experte in Sachen Polizeirecht, sagt dazu in der Welt:

      »Die Rechtsprechung ist da nicht einhellig bei der Frage, ob ein Beitrag in einer geschlossenen WhatsApp-Gruppe überhaupt eine öffentliche Äußerung darstellt.«
      Wer weiß zudem, wer alles Zugriff auf das Handy hatte? In der Dienststelle? In der Freizeit? In der Familie? Der tatsächliche Beweis einer individuellen Schuld dürfte in den allermeisten Fällen vor Gericht scheitern, wenn die Verfahren nicht schon vorher im Schriftverkehr eingestellt werden.
      Verdachtsberichterstattung – deutsche Journalisten arbeiten wie die Stasi
      Dazu gesellt sich eine Unart deutscher Journalisten, welche eher an Zersetzungskampagnen der Stasi erinnert – die Verdachtsberichterstattung. In Deutschland gelten Personen so lange als unschuldig, bis ihre Schuld bewiesen ist. Diese Unschuldsvermutung gilt auch für Menschen, die rechts von der CDU stehen, und auch für rechte Polizisten. Mainstream-Medien wie Spiegel, Zeit und ARD-Tagesschau machen jedoch mit reinen Verdachtsfällen seit Monaten Stimmung gegen die Polizei und drängen die Politik zu einem immer totalitärerem Vorgehen gegen die Staatsbürger in Uniform. Aufrufe zur Denunziation von Kollegen sind heute schon zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Gesinnungsüberprüfungen für alle Polizisten und Berufsverbote für »rechte« Polizisten, dies alles fordern deutsche Journalisten im Namen der guten Sache. Die Parallelen zu zwei Diktaturen auf deutschem Boden sind so offensichtlich, dass das aktuelle Buch des Autors, Vorsicht Diktatur!, auch in diesem Bereich eine erschreckende Aktualität aufweist.
      Die links-ideologisch motivierten Säuberungswellen der Polizei werden im Buch ausführlich belegt und analysiert. Ganz offen rühmt sich die Berliner Landesregierung sogar, dass deren Säuberungsaktionen innerhalb der obersten Kreise der Berliner Polizei bereits weitestgehend abgeschlossen sind. Anstatt Fachmänner und Experten sind nun ausnahmslos links-grüne Realitätsleugner für die Sicherheit der fast vier Millionen Berliner verantwortlich. Wie sich das auf die Sicherheitslage im Land auswirken wird, dürfte jedem selbstdenkenden Bürger bewusst sein. So war Hans-Georg Maaßen beileibe nicht das erste Opfer der Säuberungswelle in den Sicherheitsbehörden. Als erstes hochkarätiges Opfer ist der ehemalige Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND) Gerhard Schindler zu nennen. Der international renommierte Experte wurde von Merkel mitten in der Flüchtlingskrise abserviert. Diese Tage erscheint nun das mit Spannung erwartete Buch Wer hat Angst vorm BND? von Gerhard Schindler.

      Die erste Version des Buches wurde durch die Intervention des Kanzleramtes verhindert, doch die überarbeitete Version konnte das Merkel-Amt nicht mehr stoppen.
      Fakten belegen die haltlose Polizeihetze des Mainstreams
      Ein Blick auf die Fakten entlarvt die perfide Verdachtsberichterstattung des Mainstreams. Es scheint, als ob kein Tag mehr vergeht, an dem die Bevölkerung nicht mit Schlagzeilen gegen die Polizei aufgehetzt wird. »Hunderte rechtsextreme Verdachtsfälle in Sicherheitsbehörden«, lautet der Titel eines dieses Schmierenjournalismus-Artikels im Spiegel.
      Wie wir wissen, ist ein Verdachtsfall bloß ein Verdachtsfall – mit ungewissem Ausgang. Dabei sind bereits 20 Prozent dieser Verdachtsfall-Verfahren wegen haltlosen Anschuldigungen inzwischen eingestellt worden. Viele weitere werden folgen. Nun existiert eine weitere belastbare Zahl, die die Links-Journalisten ihren Lesern jedoch nahezu allesamt verschweigen. 22 – so lautet diese Zahl. Gemäß dem Lagebericht aus dem Bundesinnenministerium, Seite 20, wurden seit Anfang 2017 bis zum März 2020 ganze 22 Polizisten als rechtsextrem enttarnt und überführt. Bei insgesamt rund 385 000 Beschäftigten in den Sicherheitsbehörden ergibt dies einen Prozentsatz von nicht einmal 0,01 Prozent.

      Quelle: "POILZEI_DEUTSCHLAND"
      Italien: Verteidige nationale Grenzen, lande vor Gericht (von Giulio Meotti)

      ° Dies ist das erste Mal, dass ein Gerichtshof in Europa angerufen wird, um einen Regierungsminister – der eigentlich für die Sicherheit eines Landes verantwortlich sein sollte – vor Gericht zu stellen, weil er Migranten in Erwartung einer Umverteilung von Neuankömmlingen in ganz Europa vor einem Hafen festgehalten hat... Bis dahin hatte Europa Italien nie die geringste Hilfe angeboten.
      ° Die politische herrschende Klasse Italiens, die seit Jahren die totale Kapitulation vor illegalen Einwanderungsströmen – oft von kriminellen Menschenhändlern organisiert – zu ihrer Migrationspolitik gemacht hat, hat nun beschlossen, Salvini den Richtern auszuliefern, weil er das tat, wozu sie nicht den Mut hatten: die Grenzen Europas zu verteidigen.
      ° Es scheint die Annahme zu bestehen, dass Zehntausende von Menschen mit Booten von Libyen nach Italien gelangen können, ohne Kontrollen, ohne Abschreckung und ohne dass ein Land sein Recht auf Selbstverteidigung vor einem epochalen Migrations-Tsunami wahrnehmen darf.
      ° Italien sendet nun eine beunruhigende Botschaft an Europa und den Rest der freien Welt: Jeder, der durch regieren eines Landes die nationalen Grenzen verteidigt und versucht, die massenhafte illegale Einwanderung zu stoppen, kann vor Gericht und im Gefängnis landen.

      "Ich bedauere nur, dass ich meinen beiden Kindern erklären muss, dass ihr Vater nicht vor Gericht gestellt wird, weil er ein Krimineller ist, sondern weil er sein Land verteidigt hat", sagte Matteo Salvini, als das italienische Parlament ihm die Immunität entzog, um den Weg für seinen Prozess zu ebnen.
      Seit Jahren verfolgt die politische Führungsschicht Italiens eine Migrationspolitik der Kapitulation vor einer Flut illegaler Einwanderer – die in der Regel von kriminellen Menschenhändlern organisiert wurden. Europa hat Italien nie auch nur ein bisschen Hilfe angeboten. Jetzt haben diese "Eliten" – Politiker, Meinungsmacher, Journalisten – beschlossen, Salvini den Richtern auszuliefern, weil er das tat, wozu sie nicht den Mut hatten: die Grenzen Italiens zu verteidigen.
      Salvini drohen nun bis zu 15 Jahre Gefängnis wegen "Entführung". Die Anklage gegen Salvini stammt aus dem Jahr 2019, als er als italienischer Innenminister illegale Migranten daran hinderte, von einem Schiff der Küstenwache auszuschiffen, das die Migranten fünf Tage zuvor auf See geborgen hatte. Salvini erklärte, dass er sein Land verteidige und das Gleiche wieder tun werde. "Ich gehe mit reinem Gewissen, mit dem Stolz zu wissen, dass ich die Ehre Italiens verteidigt habe", schrieb er auf Facebook.
      Als Innenminister nahm Salvini gegenüber Migranten eine harte Haltung ein. Er schloss die italienischen Häfen für Rettungsschiffe und verabschiedete ein Gesetz, das die Beschlagnahme von Schiffen mit Migranten und die Verhängung von Geldstrafen ermöglichte.
      Am 26. Juli 2019 rief Salvini dazu auf, die Ausschiffung von Migranten an Bord der Gregoretti zu stoppen, als diese die Ostküste Siziliens erreichte. "Ich habe Anweisungen gegeben, dass kein Hafen zugewiesen wird, bevor nicht eine Umverteilung aller 140 Migranten an Bord in ganz Europa auf Papier erfolgt ist", sagte er. Unmittelbar nach der Landung – einige europäische Länder hatten sich bereit erklärt, die Migranten aufzunehmen – eröffnete ein Staatsanwalt eine Akte gegen Salvini wegen Entführung.
      "Das Warten auf die Landung war notwendig, um sich über die Umverteilung in anderen europäischen Ländern zu einigen, unter voller Beteiligung der italienischen Regierung", begründete Salvini später seine Entscheidung. Italien brauchte damals dringend ein Abkommen über die Umverteilung der Migranten in Europa. Europa hatte Italien bis dahin nicht die geringste Hilfe angeboten. Salvini sah, wie der albanische Premierminister Edi Rama sagte, dass "Italien von Europa in Bezug auf Migranten allein gelassen wurde".
      Auch wenn es vielleicht melodramatisch klingen mag, geht es, wie Salvini verstand, unverblümt um das Überleben Italiens, wie wir es kennen. Einem Bericht des Machiavelli-Zentrums zufolge werden bei einer Fortsetzung der gegenwärtigen Trends im Jahr 2065 Einwanderer der ersten und zweiten Generation die 22 Millionen überschreiten, das sind mehr als 40% der Gesamtbevölkerung Italiens, dessen Geburtenrate "zusammenbricht".
      Dies ist das erste Mal, dass ein Gerichtshof in Europa angerufen wird, um einen regierenden Minister – dessen Aufgabe es ist, für die Sicherheit eines Landes verantwortlich zu sein – wegen der Festhaltung von Migranten vor einem Hafen bis zur Umverteilung der Neuankömmlinge in ganz Europa vor Gericht zu stellen.
      Es scheint die Annahme zu bestehen, dass Zehntausende von Menschen mit Booten von Libyen nach Italien gelangen können, ohne Kontrollen, ohne Abschreckung und ohne dass ein Land sein Recht auf Selbstverteidigung vor einem epochalen Migrations-Tsunami wahrnehmen darf.
      Durch die Schließung der Grenzen, die Verhängung von Geldstrafen gegen die NGOs und die Erschwerung des Zugangs zu den italienischen Ufern konnte Salvini die Zahl der Ankünfte in Italien verringern, allerdings manchmal auf tragische Weise auf Kosten des Todes von Migranten im Mittelmeer. Wann aber wurde es zur Pflicht der Länder, der illegalen Menschenschmuggelindustrie zu helfen?
      Als Italien 2018 die Einwanderungspolitik Salvinis verabschiedete, ging die Zahl der Migranten, die nach Italien kamen, dramatisch zurück. Die Zahl der Ankünfte ging von 119.369 im Jahr 2017 auf 23.370 im Jahr 2018 zurück – ein Rückgang um 80%, so die Vereinten Nationen.
      Im vergangenen Jahr jedoch verdreifachte sich die Zahl der Migranten nach Salvinis Abgang. Nach Angaben des Innenministeriums kamen im Jahr 2019, als Salvini Innenminister war, 7.894 Migranten nach Italien. Jetzt, allein in den ersten neun Monaten des Jahres 2020, sind 24.332 Migranten angelandet und strömen frei durch Italien und weiter in den Rest Europas.

      Italien musste kürzlich Truppen entsenden, um Migranten daran zu hindern, eine Coronavirus-Quarantäne zu durchbrechen. Der Schritt von Salvinis "geschlossenen Häfen" zur Anarchie war kurz.
      Am Tag nach Beginn von Salvinis Prozess lockerte die Regierung die Vorschriften des ehemaligen Innenministeriums, die NGOs bestrafen, die illegale Migranten an Land bringen.
      Vor allem aber sendet Italien eine beunruhigende Botschaft an Europa und den Rest der freien Welt: Jeder, der durch regieren eines Landes die nationalen Grenzen verteidigt und versucht, die massenhafte illegale Einwanderung zu stoppen, kann vor Gericht und im Gefängnis landen. Wir sind Zeugen des Selbstmords eines Landes und eines Kontinents.
      Der wahre Horror in dieser Scharade besteht darin, dass Italien immer noch Schiffe mit Migranten abweist, warum also wird Salvini der Prozess gemacht, um die Schuld auf sich zu nehmen?

      Quelle: "ITALIEN_SALVINI"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""KAUKASUS"" geschrieben. 15.10.2020

      Berlin kämpft gegen Gewalt, Drogen und Linksextremismus - Schwere Gewalttaten


      1900 Polizisten waren nötig, um ein besetztes Haus zu räumen. Drogenhandel, Gewalt und sexuelle Übergriffe sind die Bilanz rot-rot-grüner Berliner Politik.

      Erst nach Mitternacht traten die meisten Krawallmacher den Heimweg an. Eine kleine Gruppe von etwa 20 Gewalttätern jedoch zog weiter und zerstörte in einer Seitenstraße Schaufenster und Autoscheiben.
      Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ist jedoch nicht nur eine Hochburg gewaltbereiter Linksextremer, sondern auch ein Schwerpunkt einer immer mehr ausufernden Migrantenkriminalität. Den sogenannte Wrangelkiez mit Görlitzer Park und Schlesischem Tor hat die Polizei nunmehr als Kriminalitätsschwerpunkt klassifiziert. „Wir haben es in dem Bereich mit Hunderten Drogendealern zu tun, die in der Konkurrenzsituation auch vor schweren Gewalttaten nicht zurückschrecken“, sagte Benjamin Jendro, Sprecher der Gewerkschaft der Polizei (GdP). „Grundsätzlich werden wir das Problem Drogenhandel und die dazugehörige Begleitkriminalität aber weder im Görli noch in Friedrichshain-Kreuzberg lösen können, es braucht einen gesamtstädtischen Ansatz.“
      Im Wrangelkiez sind Drogenhandel, Gewalt, Raub und Sexualdelikte vor allem durch Dealer aus Westafrika an der Tagesordnung. Die Dealer sind quasi 24 Stunden auf der Straße, um ihren Stoff an den Mann zu bringen. Beliefert und abkassiert werden die jungen und oftmals selbst berauschten Männer von organisierten Banden, hinter denen möglicherweise die nigerianische Mafia steckt.
      Vernichtete Berliner Existenzen
      Angesichts solcher Zustände wird nachvollziehbarer, warum die Ordnungsbehörden kaum in der Lage sind, die vielen Coronapartys in der Öffentlichkeit zu kontrollieren, die jetzt zu einem massiven Anstieg der Infiziertenzahlen geführt hat. Ausbaden müssen die verfehlte Politik des Berliner Senates nun einmal mehr die ohnehin gebeutelten Gastronomen. Sie müssen ihre Lokale ab sofort um 23 Uhr schließen. Die erneut zu erwartenden Umsatzeinbußen dürften endgültig die Existenz so mancher Gastronomen vernichten.

      Quelle: "BERLIN_GEWALT"
      Die Kämpfe im Kaukasus: Erdogans osmanische Ambitionen (von Con Coughlin)

      ° Die Unterstützung der Türkei für Aserbaidschan, die sich in dem Konflikt als entscheidend erweisen könnte, rührt von Erdogans Entschlossenheit her, den Ruhm des Osmanischen Reiches, als die Türkei das Epizentrum der muslimischen Welt bildete, wieder aufleben zu lassen.
      ° Der jüngste Ausbruch von Gewalt – der schwerste, der die Region seit Anfang der 1990er Jahre heimgesucht hat – begann Ende letzten Monats, nachdem Aserbaidschan beschuldigt worden war, einen umfassenden Angriff auf armenische Stellungen in der Gebirgsenklave gestartet zu haben, was eine umfassende Mobilisierung armenischer Kräfte auslöste.
      ° Dennoch steht Erdogan mit seinem Eingreifen in den Berg-Karabach-Konflikt im Widerspruch zu einer anderen Großmacht, die ihren Einfluss in der Region ausbauen will, nämlich Russland.

      Die Herauskristallisierung der Türkei als Schlüsselakteur des jüngsten Gewaltausbruchs in der umstrittenen Kaukasusregion Berg-Karabach muss im Zusammenhang mit dem Bestreben des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gesehen werden, das Osmanische Reich neu zu errichten.
      Während sich die erbitterten Kämpfe zwischen dem christlichen Armenien und dem muslimischen Aserbaidschan um das umstrittene Gebiet im Kaukasus-Gebirge verschärfen, hat sich gezeigt, dass Herr Erdogan die Aserbaidschaner in ihrem Feldzug zur Rückeroberung der Enklave mit Waffen und Söldnern versorgt.
      Abgesehen von der Lieferung konventioneller Waffen gab es auch Hinweise darauf, dass türkische Streubomben – die völkerrechtlich verboten sind – bei Angriffen auf armenische Stellungen eingesetzt wurden.
      Darüber hinaus wurde Ankara beschuldigt, syrische Rebellen nach Aserbaidschan geschickt zu haben, um bei der Kampagne zur Rückeroberung der Enklave zu helfen.
      Die Unterstützung der Türkei für Aserbaidschan, die sich als entscheidend für den Konflikt erweisen könnte, rührt von Erdogans Entschlossenheit her, den Ruhm des Osmanischen Reiches, als die Türkei das Epizentrum der muslimischen Welt bildete, wiederherzustellen.
      Obwohl das Gebiet, das heute das moderne Aserbaidschan ausmacht, nie unter direkter osmanischer Kontrolle stand, gerieten die lokalen Stämme unter den Einfluss muslimischer Türken, so dass viele Aserbaidschaner heute eine Art türkischen Dialekt sprechen.
      In jüngerer Zeit hat die Verbindung zwischen der Türkei und Aserbaidschan dazu geführt, dass die beiden Länder regelmäßig gemeinsame Militärübungen durchführen.
      Da er nie eine Gelegenheit verpasst hat, den Einfluss der Türkei in der muslimischen Welt auszuweiten, hat Herr Erdogan Aserbaidschan bei seinem Bestreben, die Kontrolle über Berg-Karabach zurückzuerobern, rasch seine Unterstützung zugesagt.
      Schon wenige Stunden nach Ausbruch des Konflikts twitterte der türkische Präsident: "Das türkische Volk wird unsere aserbaidschanischen Brüder wie immer mit allen Mitteln unterstützen" und fügte hinzu, dass Armenien "die größte Bedrohung für den regionalen Frieden" sei.
      Der Streit um Berg-Karabach geht auf den Zusammenbruch der Sowjetunion Anfang der 1990er Jahre zurück, als sich das Gebiet, dessen Bevölkerung überwiegend armenisch ist, dafür entschied, sich von der Kontrolle des benachbarten Aserbaidschans, eines Landes, das hauptsächlich aus schiitischen Muslimen besteht, zu lösen.
      Diese Entscheidung löste 1992, nachdem beide Länder ihre Unabhängigkeit von der Sowjetunion erlangt hatten, einen erbitterten Krieg zwischen Aserbaidschan und Armenien aus, der schätzungsweise 30.000 Menschenleben forderte.
      Seitdem hat sich infolge eines von Russland vermittelten Waffenstillstands im Jahr 1994 ein unsicherer Waffenstillstand in der Region etabliert.
      Der jüngste Gewaltausbruch – der schwerste, der die Region seit Anfang der 1990er Jahre heimgesucht hat – begann Ende des letzten Monats, nachdem Aserbaidschan beschuldigt wurde, einen umfassenden Angriff auf armenische Stellungen in der Gebirgsenklave gestartet zu haben, was zu einer Generalmobilmachung armenischer Streitkräfte führte.
      Während der jüngsten Kämpfe wurden schätzungsweise mehr als 300 Menschen getötet und Tausende aus ihren Häusern vertrieben, als sich die Kämpfe verschärften.
      Auf der einen Seite ist die Unterstützung der Türkei für Aserbaidschan nicht überraschend angesichts der langen und unruhigen Beziehungen zum armenischen Volk, da die Türken beschuldigt werden, für den systematischen Massenmord und die Vertreibung von rund 1,5 Millionen Armeniern in den letzten Tagen des Osmanischen Reiches am Ende des Ersten Weltkriegs verantwortlich zu sein.

      Dennoch steht Erdogan mit seinem Eingreifen in den Berg-Karabach-Konflikt im Widerspruch zu einer anderen Großmacht, die ihren Einfluss in der Region ausbauen will, nämlich Russland.
      Russland betrachtet Armenien als einen wichtigen regionalen Verbündeten und unterhält einen wichtigen Militärstützpunkt in der zweitgrößten Stadt des Landes, Gjumri.
      Daher muss Herr Erdogan, was seine Unterstützung für Aserbaidschan betrifft, umsichtig vorgehen. Andernfalls könnte er feststellen, dass das russische Interesse am Kaukasus ein gewaltiges Hindernis für seine Pläne darstellt, den osmanischen Ruhm der Türkei wiederherzustellen.

      Quelle: "TÜRKEI_ERDOGAN_KAUKASUS"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""HOT_SPOT"" geschrieben. 11.10.2020

      Migrantenviertel werden zu Corona-Hotspots – Medien und Politik schweigen


      Die Politik baut ihren totalitäreren Corona-Staat methodisch immer weiter aus. In ersten Stellungnahmen aus Regierungskreisen wird die Bevölkerung nun sogar darauf vorbereitet, dass die Corona-Zwangsmaßnahmen bis weit ins Jahr 2023 reichen werden. Doch über eines schweigen die Meinungsmanipulierer sich kategorisch aus. Nicht alle, aber beinahe jedes so bezeichnete »inländische Corona-Risikogebiet« weist starke Bezüge zu Migrantengruppen auf.
      Heißen die wirklichen »Covidioten« A#li und Mu#rat?
      Alle diese Bezirke liegen laut Robert Koch-Institut deutlich über dem von der Politik festgelegten Warnwert von 50 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner: Friedrichshain-Kreuzberg liegt bei 53,5 Neukölln bei 79,2, Tempelhof-Schöneberg bei 54,0, lediglich Charlottenburg-Wilmersdorf liegt mit dem Wert von 42,9 noch knapp darunter.
      Berlin-Mitte weist mit knapp 33 Prozent den höchsten Ausländeranteil in der Hauptstadt aus, und der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund liegt bei über 50 Prozent. Es handelt sich hier zudem um den mit Abstand kriminellsten Bezirk von Berlin. Selbst die kaputtgesparte Berliner Polizei und die Justiz haben hier im Jahr 2019 noch knapp 85 000 Straftaten registriert. Auf Platz zwei folgt mit 60 000 Straftaten Friedrichshain-Kreuzberg. Es gibt also einen eindeutigen Bezug von Migrantenvierteln, dem kriminellen Treiben der Araberclans, No-go-Areas und der Verbreitung des Coronavirus. Doch die selbstauferlegte Zensur des Mainstreams im Namen der politischen Korrektheit verhindert auch bei diesem Komplex jegliche faktenbasierte journalistische Arbeit.

      Während man einschreitende Behörden bei Clan-Hochzeiten, Beerdigungen oder auch bei Massenaufläufen zu Muezzin-Rufen nicht sieht, werden gleichzeitig kleine Kinder mit einer Maskenpflicht auf Schulhöfen drangsaliert. Dass Millionen Menschen diesem Staat mittlerweile die Gefolgschaft verweigern und gegen die völlig unverhältnismäßigen Corona-Zwangsmaßnahmen auf die Straße gehen, dürfte daher lediglich ein Vorgeschmack auf die nächsten Wochen und Monate sein.
      Die SPD und ihre medialen Arme bei der Arbeit
      Hamm in NRW gilt mit dem Corona-Inzidenz von derzeit über 99 als Spitzenreiter der Risikogebiete. Als Auslöser gilt eine Türken-Hochzeit, die in drei Städten – Hamm, Dortmund, Werl – über 3 Tage lang gefeiert wurde.
      In Bielefeld löste eine Großfeier massive Maßnahmen gegen die Bürger aus. Geschlossene Klassen und Jahrgangsstufen, Massentests und die Androhungen weiterer Zwangsmaßnahmen, wie einem regionalen Lockdown und einer Maskenpflicht im Freien, wurden in örtlichen Medien offen als Instrumentarien aufgelistet. Nach umfangreichen Massentests verhängte das Bielefelder Gesundheitsamt gegen 1700 Bürger eine Quarantänepflicht.

      Die SPD-Zeitung der Stadt, Neue Westfälische (NW), kam zeitweise mit dem Löschen von Kommentaren, die dem eigenen links-grünen Weltbild widersprachen, nicht mehr hinterher. Das jedenfalls war der Eindruck des Autors. So weigert sich dann auch der SPD-Mann Ingo Nürnberger, Sozialdezernent und Leiter des örtlichen Krisenstabs, Nachfragen auf die ethnischen Hintergründe der Verursacher exakt zu beantworten. Die SPD-Zeitung NW konstruiert daraus einen Jubelbericht mit der Überschrift »Bielefelds starker Corona-Krisenmanager«. Nach von der SPD-Führung der Stadt nicht bestätigten Meldungen soll eine Familienfeier von Tamilen Bielefeld an den Rand weiterer Zwangsmaßnahmen gebracht haben. Diese hätten in einer kleinen Privatwohnung mehrere Hundert Gäste empfangen. Das Kommen und Gehen soll sich auf bis zu 3 Tage ausgedehnt haben. Wie geschrieben, so wird in der Stadt über den Corona-Fall gesprochen, doch aufgrund der staatlichen wie medialen Zensur gibt es dazu keine offizielle Bestätigung. Von Strafen oder gar Regressforderung gegen die Familie ist nichts zu vernehmen. Auch diese Vorgänge belegen den erschreckenden Staatszerfall von Deutschland in der Corona-Krise.
      Dieser Totalitarismus der Merkel-Regierung stellt auch nicht etwa einen Einzelfall dar, sondern wird strategisch in nahezu alle gesellschaftlichen Bereiche ausgedehnt. Wie weitreichend dieser sozialistische Totalitarismus in Deutschland bereits vorangetrieben wurde, belegt der Autor in seinem aktuellen Buch Vorsicht Diktatur! Wie im Schatten von Corona-Krise, Klimahysterie, EU und Hate Speech ein totalitärer Staat aufgebaut wird.

      In der Corona-Diktatur hat sich eine fundamentale Ungleichbehandlung durchgesetzt. Am Ende dieser Rangordnung steht der arbeitende Bürger und eigentliche Souverän, der allein mit seinen Steuern und Abgaben dieses Land am Laufen hält. Nicht nur kann er willkürlich Adressat von Zwangsmaßnahmen wie Maskenpflicht, Berufsverboten (Gastronomie, Messe, Kultur, Touristik), Demonstrations- und Reiseverboten werden, sondern er wird auch gnadenlos abgestraft und abgezockt, während migrantischen Minderheiten hingegen der rote Teppich zum Rechtsbruch ausgerollt wird. In Schleswig-Holstein droht Restaurantbesuchern ab sofort ein Bußgeld von bis zu 1000 Euro, wenn sie ihren Überwachungszettel nicht ordnungsgemäß ausfüllen.
      Für illegale Einwanderer nach Artikel 16a GG, für die die Bundesregierung im Übrigen seit 2015 eine strafrechtliche Sanktionierung verhindert, bleibt es hingegen weiter straffrei, vorsätzlich falsche Identitätsangaben im Asylverfahren zu machen. Geschätzte Kosten der grundgesetzwidrigen Masseneinwanderung belaufen sich auf bis zu 50 Milliarden Euro – jährlich!
      An der Spitze des neu installierten Corona-Staates steht selbstverständlich der neue Adel der Republik, die Berufspolitiker der Altparteien. Von Zwangsmaßnahmen wie der Corona-Quarantäne hat sich die Bundesregierung hingegen selbst befreit. Die Gefahr von Reisebeschränkungen und Quarantäne hat die Bundesregierung per heimlichen Aktenvermerk des Deutschen Bundestages ausgesetzt.
      Der BZ-Kolumnist Gunnar Schupelius schreibt dazu:
      »Die Politiker belegen die Bevölkerung mit Zwangsmaßnahmen, von denen sie sich selber ausnehmen. Das lässt tief blicken.«

      Quelle: "MIGRANTEN_CORONA"

      INSIDE MITTELMÄSSIGKEIT (von Akif Pirinçci)

      Es gibt einen Film der Regisseur-Brüder Coen, der ziemlich unterschätzt ist. Das liegt daran, daß dessen Thema nur einem interessierten und darüber en détail informierten Kreis zugänglich ist, die Masse jedoch es nur als eine x-beliebige Story über einen Versager wahrnehmen dürfte und sie deshalb kalt läßt.
      “Inside Llewyn Davis” (2013 USA/Frankreich / Regie: Ethan u. Joel Coen) handelt von dem jungen Gitarristen und Songwriter Llewyn (Oscar Isaac), der im Winter 1960/61, am “Vorabend der Pop-Revolution”, durch die Kneipen im New Yorker Greenwich Village streift, wo er gelegentlich mit Folksongs auftritt. Seinen Lebensunterhalt kann der Mittdreißiger damit nicht bestreiten, weshalb er Nacht für Nacht bei Freunden oder Bekannten auf der Couch oder auf dem Boden schläft. Der Film faßt eine Woche in seinem Leben zusammen, in der er auf eine traurige, frustrierende, aber auch grotesk komische Weise krampfhaft versucht, mit seinem eigenen Material im Musikgeschäft Fuß zu fassen. Was ihm letztendlich nicht gelingt.
      Das Bedeutendste, das die Urangst des aufstrebenden Künstlers versinnbildlicht, kommt in der Schlußszene. Nach einem erneuten kaum karriereförderlichen Auftritt in einer heruntergekommenen Musikkneipe wird Llewyn draußen in einer Seitengesse von einem Mann verprügelt, dessen Frau er kurz zuvor beleidigt hat. Dadurch verpaßt er gerade den Auftritt eines anderen ebenfalls unbekannten und (noch) erfolglosen jungen Sängers, der gleich nach ihm die Bühne betritt und mit dem Lied “Farewell” beginnt: Es ist Bob Dylan.
      Als Hommage an einen anderen Film, der sich gleichfalls mit der Thematik um Genie und Mittelmäßigkeit beschäftigt, tritt in “Inside Llewyn Davis” in der Rolle eines mitleidlosen Musik-Verlegers der Schauspieler F. Murray Abraham auf. Dieser Film erwies sich jedoch als ein internationaler Kassenschlager und bescherte Abraham 1985 den Oscar als besten Darsteller: Amadeus (USA 1984 / Regie: Miloš Forman).
      Auch hier geht es um einen handwerklich brillanten Musiker, nämlich um den Wiener Hofkomponisten Antonio Salieri (1750 – 1825), der jedoch nach der Begegnung mit dem Gott der Musik-Geschichte, nämlich Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), in tiefste, zwischen Anbetung und Neid fluktuierende Verzweiflung stürzt und schließlich darüber wahnsinnig wird.
      Ich liebe Storys über Künstler, noch mehr aber über sich als Künstler Wähnende. Nicht, weil ich bei den Ersteren gern die Perspektive des Fans einnehme, der sein Idol und dessen Werk auf einer rein emotionalen Ebene wahrnimmt und hemmungslos anhimmelt, und nicht, weil ich mich bei den Letzteren schadenfroh und höhnisch über Halb- und Minder-Talente lustig mache. Nein, weil beide Seiten der Medaille mich über das Phänomen der Kunst ins Philosophieren bringen.
      Kunst, tja, was ist das eigentlich? Ich finde, jedem, der sich selber als Künstler bezeichnet, sollte man erstmal mit Schmackes eins aufs Maul hauen. Denn im Gegensatz zu anderen Professionen, die jahrelange Ausbildung und Studien erfordern und bei denen Prüfungen abgelegt werden müssen, um ein Berufssiegel zu erhalten, kann einer, der keine einzige Note zu lesen vermag und kein einziges Instrument beherrscht, eine tief berührende Melodie erschaffen oder singen, und einer, der in seinem ganzen Leben mit Ach und Krach nur zwei Bücher gelesen hat, kann sich die spannendste Story ausdenken. Was natürlich nicht bedeutet, daß man auf Vorkenntnisse und eine künstlerische Ausbildung getrost verzichten sollte.
      Ein Künstler ist nicht der, der sich selbst so nennt, sondern den andere so betiteln, weil sie von seiner Kunst nicht genug bekommen können. Dennoch ist einer meiner Lieblingsfilme “Ed Wood”, weil er von einem handelt, der wohl den schlimmsten Film-Trash des Universums fabriziert hat, aber gerade in dieser schrägen Disziplin ein unübertroffener Mozart war.

      Hier soll die Rede von Roland Meyer de Voltaire sein. Mit absoluter Sicherheit werden Sie noch nie etwas von ihm gehört haben, vermutlich kennen ihn sogar nur die wenigsten in der Musik-Branche, in der er eine geisterhafte Existenz führt. Dennoch ist er exemplarisch für das tragische Phänomen des Ums-Verrecken-Künstler-sein-Wollens, für einen speziellen Menschentyp, der ab einem bestimmten Punkt bzw. Lebensalter nicht mehr registriert oder es nicht wahr haben will, daß der Zug für ihn auf diesem Gleis schon lange abgefahren ist und er längst auf einen grünen Zweig hätte kommen können, wenn er denselben Fleiß und die Energie in eine Pommes-Bude gesteckt hätte wie in die einer halluzinierten Musiker-Karriere.
      Es gibt auf der Welt Millionen, die versuchen, wie man so sagt den Durchbruch in der Kunst-Branche zu schaffen, wenn nicht sogar zu erzwingen. Die einen stecken nach den ersten Versuchen bereits auf, weil sie erkennen, daß sie dem verlangten hohen Qualitätsstandard nicht gewachsen sind. Das sind die Schlauen unter ihnen. Andere probieren es immer und immer wieder, bis die Erfordernisse eines Erwachsenenlebens, z. B. durch die Gründung einer Familie oder weil ihnen der Zustand des immerwährenden Pleite-Seins irgendwann reicht, sie davon überzeugen, daß der Gelderwerb in einem stinknormalen Job hier und jetzt mehr Glück verspricht, als die Schimäre des euphorischen “Stagedivings” irgendwann in ferner Zukunft – oder nie.
      Dann jedoch gibt es diejenigen, die sich den Furz von der glorreichen Künstlerkarriere mit 14 in den Kopf gesetzt haben und jetzt in ihren Vierzigern immer noch davon delirieren, daß diese unmittelbar bevorstehe. So einer ist Roland Meyer de Voltaire.
      Kurioserweise hat dieser nun tatsächlich eine gewisse Berühmtheit erlangt, indem er sich für die wie eine Langzeitstudie über einen Suchtkranken wirkende fünfteilige Doku-Serie “Wie ein Fremder – Eine deutsche Popmusik-Geschichte” (Netflix) über sechs Jahre hinweg von dem Filmemacher Aljoscha Pause filmen lassen hat. Daß dabei in jeder Einstellung das Klischee von dem verkannten Genie wabert, versteht sich von selbst. Doch bevor ich dazu komme, zunächst ein paar grundlegende Ansagen zur Musik und zum Musik-Busineß:
      1. Es ist ein Irrglaube, daß Musiker per se Kreative wären. Musik ist eine mathematische Angelegenheit, und es gibt eine begrenzte Anzahl an Regeln, Noten, Akkorden und Harmonien, die dem Ohr schmeicheln und die fast jeder erlernen kann, ohne eine künstlerische Ader zu besitzen. Dies gilt auch für das Erlernen von Musikinstrumenten. Mein Sohn z. B. kann Klavier spielen, weil wir ihn schon früh zum Klavierunterricht geschickt haben. Leider hat er jedoch keinerlei Interesse am Musik-Machen, so daß er nun zwar eine schöne Fertigkeit besitzt, die aber überhaupt nicht sein Ding und ihm völlig egal ist. Die überwältigende Mehrheit der Musiker verfügt über solche Fertigkeiten, manche von ihnen virtuos, ohne jedoch in irgendeiner Form schöpferisch zu sein.
      2. Musik hört jeder gern. Deshalb können Musiker in ihrem Metier fast immer Geld verdienen, wenn sie sich dranhalten. Dies können ein paar Hunderter sein, wenn sie bei einer Hochzeit oder auf einem Touristen-Dampfer aufspielen, oder zig Millionen sein, wenn sie eine Hit-Maschine sind. Selbst als Straßenmusiker, die unterste Position in der Hierarchie, kann man sich zumindest eine warme Mahlzeit am Tag erklimpern. Es spielt keine Rolle, ob man dabei den beschissensten Schlager schmettert oder den abgehobendsten Scheiß orgelt, ein Publikum findet sich immer, mal ein winziges, mal ein riesiges.
      Natürlich hilft es jung und schön zu sein. Und eine hyperteure Promotion beim Erscheinen der neuen Scheibe hilft noch mehr. Doch anderseits gibt es da den ketterauchenden Greis namens Paolo Conte, der mit seinen schwermütigen Italo-Chansons seit zig Jahrzehnten ganz Europa begeistert. Selbst ein Zombie seiner selbst wie Leonard Cohen kassierte bis zu seinem Tod durch Konzerte 15 Millionen Dollar im Jahr.
      Vertiefe dich hierzu in den Selbsterfahrungs-Roman “Fleisch ist mein Gemüse” von Heinz Strunk.
      3. Wenn man es in der Branche zu Ruhm und Reichtum bringen möchte, muß man einen Hit, am besten mehrere Hits landen. Daran führt kein Weg vorbei. Dabei ist unter “Hit” nicht einmal eine Chart-Platzierung gemeint. Es gibt Bands, die über Jahre hinweg ihre Musik fabelhaft und mit großem Geldgewinn an den Mann brachten, ohne je einen Hit gehabt zu haben, z. B. Genesis oder Pink Floyd.

      Eine der bestbezahltesten Bands heutzutage ist die isländische Post-Rock-Band Sigur Rós. Mit ihrer sphärisch klingenden, teilweise von melancholischen Melodien geprägten Musik, die zudem wegen der Überlänge der einzelnen Stücke kaum in eine Single-Dauer zu quetschen ist, ist sie nicht chart-kompatibel. Dennoch besitzt sie ein internationales Millionenpublikum.
      Mit Hit ist vielmehr etwas aus der Masse der Musik Herausragendes, etwas Überraschendes, etwas Überwältigendes, etwas Euphorisierendes, etwas tief Berührendes, kurz, das, was irgendeinen Nerv trifft, gemeint. Entweder als einzelner Song oder als Grundstimmung im Gesamtwerk.
      Gift dagegen ist, wenn der Song Buchstabe für Buchstabe die Harmonielehre abarbeitet, Höhepunkte bereits erfolgreicher Hits ankratzt oder imitiert, ohne daß es zur emotionalen Entladung kommt, überraschend sein sollende Momente in der Melodie lediglich durch ausgefallene Sounds vortäuscht, abgedroschenes Balladen-Gejammer als Pathos und Emotion vorgibt oder schlicht und einfach nicht einschlägig genug ist. Der gemeinsame Nenner aller musikalischen Versager ist ihre Beliebigkeit.
      4. Die Produktion und der Vertrieb von Musik ist in den letzten Jahren durch die moderne Technologie immer billiger und “demokratischer” geworden. Galt etwa der Einsatz von “Autotune”, ein Programm, das die Stimme wie durch einen Quirl bis zur totalen Künstlichkeit verfremdet, in Chers “Believe” (eine viertel Milliarde mal auf Spotify geklickt) 1998 noch als Sensation mit Ohrwurm-Garantie, so ist heute die tausendfach clevere Version von solcherlei Technik fast gratis aus dem Internet herunterladbar. Sie hilft sogar mit Vorschlägen zu Harmonie-Linien beim Komponieren nach. Praktisch ist heutzutage ein Welthit-Album mit einem Laptop und einem anständigen Mikrofon in der eigenen Küche für ‘n Appel und ‘n Ei produzierbar. Danach das Ding ebenfalls gratis schnell bei den diversen Musik-Streaming-Diensten anmelden, und schon feiert man Premiere.
      Bloß ein angeborenes Talent für Hits oder meinetwegen für “das schöne Lied” muß man immer noch mitbringen, wie wir jüngst im Falle einer Billie Eilish sehen. Oder eine Nummer kleiner, aber wirklich innovativer und deutsch-türkisch nationaler bei Apache 207 (“Roller” ebenfalls fast eine viertel Milliarde mal auf Spotify geklickt).
      Von all dem bringt Roland Meyer de Voltaire nichts mit. Schon seine im Jahre 2003 gegründete Indie-Rock-Band “Voltaire” erschöpfte sich im erbärmlichen Pseudo-Weltschmerz-Gewinsel und gebar hit-mäßig nullkommanull. Ihre bestgehende Nummer wurde immerhin 17tausendundhalb mal auf Spotify geklickt. Nichts gegen deutsche Indie-Rock-Bands. Die längst vergessene deutsche Band “The Jeremy Days” kotzte sich immerhin einen einzigen wunderbaren Song heraus, der theoretisch ein Welthit hätte werden können: “Brand New Toy”. Tja, leider, leider …
      Nach der Auflösung der Band geht es für Roland richtig abwärts. Anstatt in sich zu gehen und zu überlegen, ob er überhaupt das Zeug für das Roulette des irre unberechenbaren Musik-Busineß besitzt oder doch besser talentlosen Mittelschichts-Gören das Klavierspielen beibringen oder irgendwo anders in der lehrenden Infrastruktur der Musik unterkommen sollte, träumt er immer noch von der großen Star-Karriere. Daß er ein ausgezeichneter Musiker ist, steht dabei außer Frage. Nur eben nicht mit dem alles entscheidenden “Wow!”, wofür die Leute Geld zu zahlen bereit sind. Salieri läßt grüßen.
      Für das Betreten des falschen Pfades an einer Weggabelung des Lebens im Musikbetrieb sind insbesondere zwei Faktoren verantwortlich. Irgendwann schreibt ein verkokster Musik-Journalist, der oder die sei ein grandioses Talent, der kommende Bruce Springsteen oder Sting oder eine Adele usw. Das schmeichelt natürlich dem Narziß, von dessen Sorte es in diesem Bekloppten-Biotop nur so wimmelt. Dabei genügt nur ein Blick auf den Konto-Auszug, daß man mitnichten begonnen hat, auf den Spuren von Depeche Mode zu wandeln.
      Der zweite Grund für derlei Selbstbetrug ist der Wunsch, unbedingt ein Angehöriger der Blase zu werden, die sich das Musik-Geschäft nennt, wo man sozusagen in einem erlauchten oder besser irre kreativen Kreis unter sich und etwas Besonderes ist, aber dabei verkennt, daß das Ganze in Wahrheit auch nur ein popeliges Geschäft ist wie jedes andere. Und wenn andere einem alle naselang mit einem Gratis-Lob bestätigen, daß man ein großes Talent sei wie bei unserem Freund Roland, umso besser bzw. verhängnisvoller.
      Irgendwann beginnt das ewige Talent das Leben von der anfangs erwähnten fiktiven Figur Llewyn Davis nachzuleben. Roland hat keinen festen Wohnsitz und kein Einkommen mehr, haust bei Freunden und Gönnern, zieht als erwachsener Mann wieder bei seinen Eltern ein und wieder aus, wohnt sich durch prekäre, schäbige Wohnsituationen durch, glaubt bei einem Konzert vor 20 Leuten, die allesamt Kumpels von ihm oder irgendwelche Adabeis sind, den endgültigen Durchbruch geschafft zu haben, und ändert mehrmals die Form seiner Gesichtsbehaarung.
      Es ist nicht so, daß er bei seiner Odyssee der Erfolglosigkeit keine Helfer und Unterstützer findet. Immer wieder greifen ihm Indie-Produzenten unter die Arme, versuchen es mit ihm mit diversen Projekten, weil sie in ihm einen “Diamanten” sehen. Man meint es wirklich gut mit ihm. Dabei kommt sogar ein halber Hit heraus: “In Your Eyes”. Aber leider nur ein halber, denn das Teil hört sich so an, als sei es der Demo-Track des neuen Kompositionsprogramms von Apple – und das Video dazu sieht auch so aus. Sein tiefsinnig und wahnsinnig emotional sein sollender Säusel-Gesang tut sein Übriges. Ob er damit auch nur einen Euro verdient hat, bleibt ein Rätsel.
      Immer wieder vergleicht man sein Zeug mit Coldplay, was nicht nur absurd, sondern auch lächerlich ist, geradeso, als vergleiche man Heinos Œuvre mit dem von Johnny Cash. Und folgerichtig kommt der traurigste Moment in der Doku, als Roland gesteht, daß nicht einmal seine Freundin von seiner Musik beindruckt ist, geschweige denn begeistert.
      Zum Finale hin hat er sich mit der Rolle des Ausputzers, Springers, dem Willi vom musikalischen Dienst, der Ein-Viertel-Berühmte sowohl stimmlich als auch instrumental begleitet, abgefunden. Den monetären Lohn dafür hätte er auch als Musiklehrer in der Gesamtschule ohne all den Streß haben können, zuzüglich 3 Monate Urlaub im Jahr.
      Es endet damit, daß er, ganz der Dienstleister des deutschen Musikbeamtentums, das auf staatliche Subventionen angewiesen ist, gutmenschliche,
      allzu gutmenschliche Töne spuckt, und daß von einer rauschhaften Rock-’n’-Roll-Existenz gar nicht mehr die Rede ist.
      Dennoch ist die Doku sehr empfehlenswert, insbesondere für die Jugend. Man sollte sie Pubertierenden, die sich mit dem Gedanken an eine zukünftige Musiker-Vita tragen, in jeder Schule zeigen. Obwohl sie nämlich die Leiden des verkannten Genies zu illustrieren behauptet, eben “Wie ein Fremder – Eine deutsche Popmusik-Geschichte”, zeigt sie etwas völlig anderes. Sie zeigt keinen Besessenen und vor Talent Platzenden, sondern einen Vernagelten, der selbst mit 42 Jahren nicht mitgekriegt hat, daß ihm das gewisse Etwas für das Drehen des ganz großen Rades fehlt, einen mittelmäßigen Musiker, der sich durch Selbstsuggestion und durch die Lobhudeleien seiner Umgebung, die nix kosten, ab einem gewissen Punkt des Lebens in eine vorgestanzte und schon furchtbar staubig gewordene Illusion verrannt hat
      .
      Aber ich will nicht allwissend tun, denn auch aus mir hätte ein Voltaire sein können: 1987/88, fehlte nur noch ein Jährchen bis zu meinem 30. Geburtstag, stand ich selber vor den Scherben meiner nicht existenten Künstler-Karriere. Keine Kohle, keine Perspektive, kein gar nix. Doch im Gegensatz zu Roland war ich etwas vernünftiger. Ich sagte mir, mit 30 ist endgültig Schluß mit dieser Künstler-Kacke, die nichts bringt, einen nur in Depressionen stürzt und die einen bei den Weibern, die langsam ins Kinder-kriegen-Alter kamen, auch nicht mehr begehrenswert macht.
      Bis es soweit war, gab ich mir einen Versuch, wirklich den allerletzten. So setzte ich mich hin und schrieb einen Roman über Katzen.
      Jaja, vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal.

      Quelle: "MITTELMÄSSIGKEIT"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""SCHURKEN"" geschrieben. 07.10.2020

      Verschuldungsorgie, Massenarbeitslosigkeit, Corona – den USA droht der Crash!


      In knapp einem Monat wird in den USA ein neuer Präsident gewählt. Doch egal ob Amtsinhaber Donald Trump oder sein Herausforderer Joseph Biden die Wahl gewinnen wird, das Land geht schweren Zeiten entgegen. Denn die letzte Supermacht steht infolge der enormen Verschuldung sowohl der öffentlichen Hand wie der privaten Haushalte und der ultralockeren Geldpolitik der US-Notenbank FED am finanziellen Abgrund. Hinzu kommt die starke Abhängigkeit des Landes vom Binnenkonsum, der für etwa 70 Prozent des Bruttosozialproduktes verantwortlich ist. Der ist wegen der Corona-Pandemie im Rekordtempo eingebrochen, auch weil immer mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen sind.
      Nicht zu vergessen ist auch die hohe Zahl unterbeschäftigter Arbeitnehmer, die nur auf Teilzeitbasis beschäftigt sind, obwohl sie gerne vollzeit arbeiten wollen und angesichts ihrer prekären wirtschaftlichen Situation auch müssten.
      Alles in allem sind in den Vereinigten Staaten Expertenschätzungen zufolge nicht nur 10 Millionen, sondern 40-50 Millionen Menschen arbeitslos oder unterbeschäftigt.
      Mittel- bis langfristig werden Digitalisierung und Robotisierung tiefe Spuren auf dem US-Arbeitsmarkt hinterlassen. Dieser Rationalisierungsschub, der auch als Vierte Industrielle Revolution bezeichnet wird und im Gegensatz zu früheren Epochen alle Wirtschaftszweige und -prozesse erfasst, wird nicht nur gering qualifizierte Beschäftigte im Niedriglohnsektor treffen, sondern zunehmend auch gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte mit einem vergleichsweise hohen Einkommen. Sie werden zu einem großen Teil als Nachfrager ausfallen, was den Konsum dämpfen und so die wirtschaftliche Krise verschärfen wird. Die Folge: Sinkende Steuereinnahmen, was viele schon heute hoch verschuldete Bundesstaaten und Kommunen dazu zwingen wird, Personal in der öffentlichen Verwaltung einzusparen, um ihre Ausgaben zurückzufahren.
      Auch der absehbare Stellenabbau im Staatssektor wird nicht nur die Arbeitslosigkeit weiter erhöhen, sondern auch Druck auf die Vergütungen der Beschäftigten auszuüben. Denn bei einem Angebotsüberhang auf dem Arbeitsmarkt lassen sich Lohnerhöhungen kaum durchsetzen, schon gar nicht in den USA mit ihren traditionell schwachen Gewerkschaften. Das wird die maßgeblich von der Einkommensentwicklung abhängige Binnenkonjunktur zusätzlich schwächen.
      Dass die US-Wirtschaft in der Corona-Krise nicht sehr viel stärker eingebrochen ist, führen Experten auf die umfangreichen Konjunkturmaßnahmen des Staates und die expansive Geldpolitik der Zentralbank FED zurück. Die massive Bereitstellung von Liquidität hat die Probleme überdeckt und die eigentlich unvermeidlichen Anpassungsreaktionen in die Zukunft verschoben. Die Frage ist aber, wie es nach der US-Präsidentschaftswahl im November weitergehen wird. Kann die Politik ihren bisherigen Kurs einer kreditfinanzierten Stützung der Wirtschaft angesichts einer Staatsverschuldung, die mit mehr als 27 Billionen US-Dollar einen nie da gewesenen Höchststand erreicht hat, weiter durchhalten? Oder muss man die Reißleine ziehen, um künftigen Generationen nicht noch höhere Lasten aufzubürden, und zu einer deutlich sparsameren Haushaltsführung übergehen, was Kürzungen bei Sozial- und Hilfsprogrammen erforderlich machen würde?

      Über den weiteren Kurs dürfte entscheiden, wie die US-Wahlen im November ausgehen. Sollte der in den meisten Umfragen zurzeit führende Biden tatsächlich Präsident werden und gleichzeitig die Demokraten ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verteidigen, ist mit weiteren billionenschweren Konjunkturpaketen und damit einer Fortsetzung der Verschuldungsorgie zu rechnen. Ein wiedergewählter US-Präsident Trump gestützt auf ein von den Republikanern dominiertes Kapitol dürfte dagegen vorsichtiger agieren, möglicherweise sogar einen Sparkurs fahren, um die aus dem Ruder gelaufenen Staatsfinanzen zu sanieren. Sollte es der neue Präsident – egal ob er Biden oder Trump heißt – aber mit einem vom politischen Gegner beherrschten Parlament zu tun bekommen, dürften sich die verfeindeten Lager gegenseitig blockieren, was wirksame Konjunkturmaßnahmen verhindern und die Rezession weiter vertiefen würde.
      Egal, welcher Fall schließlich eintreten wird, ein Kollaps der US-amerikanischen Wirtschaft ist kaum noch zu verhindern. Das gilt vor allem dann, wenn es nicht gelänge, COVID-19 in den Griff zu bekommen und ein zweiter »harter Lockdown« notwendig werden würde, um die »Pandmie« einzudämmen.

      Denn viele Klein- und Mittelbetriebe, die knapp 98 Prozent der rund 26 Millionen Unternehmen in den USA stellen und rund die Hälfte der im privaten Sektor tätigen Arbeitskräfte beschäftigen, würden einen nochmaligen Stillstand der Wirtschaft auch mit großzügiger Staatshilfe kaum überleben. Die Folgen für die Beschäftigungssituation und die Binnennachfrage in den USA wären dramatisch!
      Beobachter rechnen spätestens nach der Präsidentschaftswahl mit einer zweiten Rezessionsphase in den USA, einem »double dip«. Das gegenwärtig von den Finanzmärkten gespielte Szenario einer V-förmigen Erholung der Konjunktur wäre dann passé, was zu erheblichen Turbulenzen an den weltweiten Börsen und zu neuen Tiefständen der Aktienkurse führen würde, während Edelmetalle und allen voran Gold erneut profitieren dürften. Ein Crash in den Vereinigten Staaten, der nach wie vor größten Volkswirtschaft der Welt, hätte globale Eruptionen erheblichen Ausmaßes zur Folge, die auch vor Europa und Deutschland nicht haltmachen werden. Für informierte Zeitgenossen sind deshalb finanzielle Selbstverteidigung und Krisenvorsorge das Gebot der Stunde.

      Quelle: "USA_CRASH?"
      Die EU steht immer noch auf der Seite des "schlimmsten Menschenrechtsverletzers der Welt" (von Majid Rafizadeh)

      Die Europäische Union stellt sich offen auf die Seite der herrschenden Mullahs im Iran und versucht, die Bemühungen der USA zu unterlaufen, das Schurkenregime unter Druck zu setzen, um es zu stoppen. Grossbritannien, Frankreich und Deutschland erklärten am 18. September vor dem UN-Sicherheitsrat, dass die EU sich stark dafür einsetzt, die weitere Aufhebung der Sanktionen gegen die iranische Regierung zu gewährleisten. Die drei europäischen Mächte fügten hinzu, dass, soweit es sie betreffe, selbst wenn die USA alle Sanktionen wieder aufheben würden, ihre UN-Sanktionsbefreiung für den Iran über den 20. September hinaus fortgesetzt werden.
      Die EU hat der iranischen Führung auch dabei geholfen, den US-Sanktionen zu entgehen, und zwar durch einen Zahlungsmechanismus mit der Bezeichnung INSTEX (Instrument in Support of Trade Exchanges), der es europäischen Firmen und Unternehmen ermöglicht, trotz der US-Wirtschaftssanktionen gegen Teheran weiterhin Geschäfte mit der iranischen Regierung zu tätigen.
      Die EU unterstützt trotz all ihrer scheinheiligen Vorträge über Menschenrechte ein Regime, das öffentlich einige der schlimmsten Menschenrechtsverletzungen begeht. Haben die europäischen Staats- und Regierungschefs von den jüngsten Hinrichtungen unschuldiger Demonstranten wie Navid Afkari gehört, der offenbar durch Folter zu einem falschen Geständnis gezwungen wurde? Haben sie von den vier Teenagern gehört, denen als Strafe für Diebstahl die Finger amputiert werden sollen, auch nach ihrer Aussage, nachdem sie gefoltert wurden, bis sie "gestanden" haben?
      Ungeachtet eines internationalen Aufschreis ging das theokratische Establishment trotzig weiter und liess den Ringkämpfer Navid Afkari in der südlichen Stadt Schiraz hängen. Seine Hinrichtung wurde offensichtlich in Eile vollzogen, und ihm wurde sogar ein letzter Besuch seiner Familie verweigert.
      Nachdem das Scharia-Gericht zwei Todesurteile gegen ihn verhängt hatte, erklärte Afkari:
      "Leute! Ich werde um mein Leben kämpfen, weil es das Logische und Richtige ist. Es gibt eine Fülle von Dokumenten und Beweisen, die meine Unschuld beweisen. All die Beweise und Dokumente, die wir gesammelt haben, und all die Dinge, die ich euch jetzt erzähle, sollen euch wissen lassen, dass, wenn ich hingerichtet werde, ihr wissen solltet, dass im 21. Jahrhundert, mit all diesen Menschenrechtsorganisationen und Ausgaben, mit den Vereinten Nationen, mit dem UN-Sicherheitsrat usw., ein unschuldiger Mensch, der sein Bestes versucht und gegen seinen Willen gekämpft hat, mit aller Macht, die er hatte, damit seine Stimme gehört wird, gehängt wurde."
      Die EU sollte wissen, dass Afkari, wie viele andere politische Gefangene und diejenigen, die an früheren friedlichen Protesten teilgenommen haben, brutal gefoltert wurde. Das iranische Regime bestreitet, Gefangene gefoltert zu haben, aber ein Augenzeuge, Shaahin Naaseri, berichtete von einigen der Folterungen, die der Ringer während seiner Haft erdulden musste:
      "Eines Tages hörte ich Schreie, Gebrüll und Bitten um Hilfe im Polizeirevier. Der Diensthabende, der mich begleitete, bat mich, auf dem Korridor zu warten. Er ging und öffnete eine Tür. Aus Neugierde folgte ich ihm, um zu sehen, was vor sich ging. Ich wurde Zeuge, wie zwei in inoffizielle Uniformen gekleidete Beamte fluchten und Navid mit Schlagstöcken und Metallrohren gnadenlos schlugen. Sie sagten ihm: Die Wahrheit ist, was wir sagen, wirst du schreiben, was wir sagen, oder nicht? Navid bettelte auch: 'Bitte, hören Sie auf, bitte schlagen Sie mich nicht, ich habe nichts getan'. Er bedeckte seinen Kopf mit seinen Armen. Und einer der Offiziere, dessen Name, wie ich später erfuhr, Abbasi war, schlug Navid mit solcher Kraft, dass Navid einen furchtbaren Schrei ausstiess und bewusstlos wurde."
      Die iranische Führung wollte höchstwahrscheinlich ein Exempel an dem hochangesehenen Ringer statuieren, der Gesellschaft Angst einjagen und dem Volk eine starke Botschaft übermitteln, dass jeder, der es wagt zu protestieren, mit schwerwiegenden Konsequenzen rechnen muss.
      Amnesty International hat einige der Foltertechniken dokumentiert, die das iranische Regime anwendet:

      "Die Untersuchungen der Organisation ergaben, dass die Opfer häufig mit Kapuzen oder Augenbinden bedeckt, geschlagen, getreten und ausgepeitscht, mit Stöcken, Gummischläuchen, Messern, Schlagstöcken und Kabeln geschlagen, aufgehängt oder gezwungen wurden, schmerzhafte Stresspositionen über längere Zeiträume einzunehmen, dass ihnen ausreichend Nahrung und Trinkwasser vorenthalten wurde, dass sie in längerer Einzelhaft, manchmal wochen- oder sogar monatelang, untergebracht waren und dass ihnen die medizinische Versorgung für Verletzungen, die sie während der Proteste oder infolge von Folter erlitten hatten, verweigert wurde."
      Der Fall von Navid Afkari ist kein Einzelfall. Im vergangenen Monat hat das iranische Regime auch einen weiteren Demonstranten, Mostafa Salhi, heimlich gehängt. Amnesty International verurteilte seine Hinrichtung und erklärte, dass sie "trotz schwerwiegender unfairer Prozessbedenken einschliesslich Folter und anderer Misshandlungen sowie der Verweigerung des Zugangs zu einem Anwalt während der Untersuchungsphase seines Falles, durchgeführt wurde".
      Eine weitere hochrangige Persönlichkeit, die vom Regime verhaftet und gefoltert wurde, ist der 20-jährige Student Ali Younesi, der 2018 als Mitglied der iranischen Nationalmannschaft bei der 12. internationalen Olympiade für Astronomie und Astrophysik eine Goldmedaille gewann. Er und sein Freund Amirhossein Moradi werden seit April ohne Anklage festgehalten und von den Behörden beschuldigt, Verbindungen zur Opposition zu haben.
      Indem die Europäische Union ein Regime ermächtigt, das Demonstranten und politische Gefangene foltert und hinrichtet, macht sie sich selbst zur Komplizin dieser Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Stattdessen sollte sich die EU unverzüglich den USA anschliessen, um Druck auf die Mullahs auszuüben und sie zur Rechenschaft zu ziehen.

      Quelle: "MENSCHENRECHT_IRAN"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""Recep Tayyip"" geschrieben. 06.10.2020

      Die Impfstoffkatastrophe – schwere Nebenwirkungen bei den Tests


      Die erschreckenden Nebenwirkungen von Impfstoftests
      Starker Schüttelfrost – so heftig, dass man seine Zähne zersplittert – hohes Fieber. Schmerzen im ganzen Körper, schlimme Kopfschmerzen und Erschöpfung, all das für einen Impfstoff? Diese Nebenwirkungen mussten einige Teilnehmer der Impftstofftests von Moderna und Pfizer laut einem Bericht von CNBC vom 1. Oktober 2020 erleben.
      Die Impfstoffhersteller berichten außerdem, dass einige Teilnehmer auch »milde« Symptome hatten. Alle fünf Teilnehmer, die von einem Reporter interviewt wurden – einschließlich desjenigen, der seine Zähne zerbrach –, erklärten, sie seien der Meinung, diese Symptome seien es wert, um vor dem Coronavirus geschützt zu sein.
      Ein Teilnehmer der Moderna-Testreihe erklärte, er habe nach der ersten Impfung mehrere Tage leichtes Fieber gehabt und sich wie »unter Wettereinfluss« gefühlt. Nach der zweiten Impfung war er bettlägerig mit über 38 Grad Fieber, Schüttelfrost und Zittern, pochenden Kopfschmerzen und Kurzatmigkeit. Der Schmerz in dem Arm, an dem man ihn geimpft hatte, fühlte sich an wie »eine dicke Beule an seiner Schulter«. Er schlief kaum in dieser Nacht und er hatte fünf Stunden lang Fieber über 38 Grad.
      Zwei weitere hatten ähnliche Nebenwirkungen, und ein Dritter warnte, man müsse sich nach der zweiten Impfung einen Tag frei nehmen. CNBC teilte außerdem mit, dass »die Impfstoffhersteller Hochdosis-Impfungen aufgrund noch schwerer Reaktionen aufgeben mussten«.
      Die Impfbereitschaft sinkt
      Umfragen zeigen, dass immer weniger Menschen bereit sind, sich impfen zu lassen. Das renommierte englische Magazin New England Journal of Medicine hat daher am 1. Oktober 2020 einen Artikel veröffentlicht, in dem zu Zwangsimpfungen aufgerufen wird. Das Magazin steht nicht allein mit dieser Ansicht da. Anthony Fauci, Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), erklärte im April 2020, es gäbe keine Rückkehr zur Normalität ohne Impfungen, um dann im August 2020 beschwichtigend mitzuteilen, Impfungen würden keine Pflicht. Weltweit finden sich Befürworter für Zwangsimpfungen – entgegen allen Widerstands aus der Bevölkerung. Zwangsimpfungen ebenso wie das Herunterladen einer Tracking App lassen sich ganz einfach »um die Ecke« einführen: z. B. indem man nicht mehr ohne Impfung reisen, einkaufen oder ein Fahrrad mieten kann.
      Der »Große Neustart«
      Noch lässt sich nicht absehen, was wir beeinflussen und ändern können und ob und in welchem Umfang es überhaupt möglich ist, der großen Bewegungsrichtung der Agenda 2030 zu entkommen, die weltweit auf Regierungsseiten der Länder angekündigt wird – dem vom Weltwirtschaftsforum angekündigten »Great Reset«. Impfstoffe sind einer der wichtigsten Punkte auf der Agenda.
      Die unmögliche Tatsache

      Wir können es nun halten wie Palmström in Christian Morgensterns Gedicht Die unmögliche Tatsache. Nachdem er an einer Straßenkreuzung überfahren worden war, prüfte er die Gesetzesbücher und kam zu dem Ergebnis, dass Wagen dort gar nicht fahren dürfen. Hier sein Fazit:
      Und er kommt zu dem Ergebnis:
      Nur ein Traum war das Erlebnis.
      Weil, so schließt er messerscharf,
      nicht sein kann, was nicht sein darf.

      Quelle: "IMPFEN_CORONA_NEBENWIRKUNGEN"
      Ein fünfter Krieg wird der Türkei nichts nützen (von Burak Bekdil)

      ° Am 28. August veröffentlichte ein ehemaliger Abgeordneter der Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung von Erdoğan, Metin Külünk, eine Karte der "Grossen Türkei", die das Ausmass der revisionistischen Ambitionen der Türkei veranschaulicht. Sie umfasst Gebiete in Griechenland, Bulgarien, Zypern, Syrien, Irak, Georgien und Armenien.
      ° In einer ähnlich bedrohlichen Erklärung riet der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar Griechenland provozierend zu Schweigen, "um nicht zu einem Meze [Imbiss] für die Interessen anderer zu werden".
      ° Der fünfte Krieg von Erdoğan wäre ein Krieg ohne Gewinner. Aber die Türkei von Erdoğan wäre der größere Verlierer.

      Im 20. Jahrhundert führten die Türken und ihre traditionellen Rivalen in der Ägäis, die Griechen, vier konventionelle Kriege: Den Ersten Balkankrieg (1912-1913); den Ersten Weltkrieg (1914-1918); den Griechisch-Türkischen Krieg (1919-1922); und den Zypernkrieg (1974). Es ist also nicht das erste Mal in einer Zeit des Friedens, dass Zeitungen in der ganzen Welt ihren Lesern erzählen, dass die Ägäis am Rande eines Krieges steht. Der "Frieden" in der Ägäis war immer kalt bis sehr kalt, abgesehen von kurzen Perioden relativer Wärme. Es sieht so aus, als ob Türken und Griechen in Nachbarhäusern leben, die auf einer jahrhundertelangen Blutfehde beruhen.
      Charles King schrieb in seinem Buch "Mitternacht am Pera-Palast: Die Geburt des modernen Istanbul" ("Midnight at the Pera Palace: The Birth of Modern Istanbul") über die frühen post-osmanischen Jahre in Istanbul und die Bemühungen der jungen Republik Türkei um den Aufbau einer Nation:
      "Die nichtmuslimischen Minderheiten in Istanbul gingen von geschätzten 56 Prozent im Jahr 1900 auf 35 Prozent Ende der 1920er Jahre zurück. Andere Städte verzeichneten dramatischere Rückgänge. Izmir, das ehemalige Smyrna, sank von 62 Prozent Nichtmuslimen auf 14 Prozent... Doch die demografische Revolution veränderte praktisch alles in den alten Minderheitenvierteln Istanbuls. In der Eile, die Stadt zu verlassen, warfen Griechen, Armenier und Juden den Inhalt ihrer Häuser und Wohnungen auf den Secondhand-Markt, in der Hoffnung, wenigstens einen kleinen Betrag an Bargeld zu bekommen, bevor sie ein Schiff oder einen Zug bestiegen"...
      "Die Türkei als Ganzes wurde muslimischer und türkischer, homogener und ländlicher – wegen der Flucht der nicht-muslimischen Minderheiten aus den Städten – als sie es je gewesen war. Einige der Familien, die später zu den Hauptstützen der Istanbuler Wirtschaft werden sollten, entstanden [dadurch]... dass sie ein Auge darauf hatten, wie sich das Schicksal wandelte und politische Verbindungen in wirtschaftliche Vorteile verwandelten, sobald die griechischen und anderen Unternehmen der Minderheiten zum Verkauf standen. Ihre Geschäfte waren nicht unbedingt unehrlich, aber sie beruhten auf einem massiven Vermögenstransfer, dessen Ursprünge in der Vorliebe der Republik für nationale Reinheit gegenüber dem alten Kosmopolitismus der Reichshauptstadt lagen".
      Nach drei Kriegen zu Beginn des Jahrhunderts explodierten die türkisch-griechischen Spannungen als nächstes in Zypern, wo türkische und griechische Zyprioten Seite an Seite und in Frieden lebten, bis sie nach den 1950er Jahren begannen, sich gegenseitig abzuschlachten. Die ethnischen Unruhen führten im Juli 1974 zu der türkischen Militäroperation, die mit der Besetzung des nördlichen Drittels der Insel endete. Seitdem ist Zypern entlang ethnischer Linien geteilt geblieben.
      1996 standen die türkischen und griechischen Militärs kurz vor einem heißen Kampf um Souveränitätsansprüche über eine winzige Insel in der südlichen Ägäis. Wenige Jahre, nachdem durch erfolgreiche Vermittlung der USA ein Krieg abgewendet werden konnte, erinnerten sich nur wenige Türken oder Griechen auch nur an den Namen dieser 9,9 Morgen großen, unbewohnten Insel: Imia (Kardak auf Türkisch).
      Die heutigen Spannungen, die sich von der Ägäis bis zum östlichen Mittelmeer erstrecken, sehen ernster aus als zwei Teenager, die sich im Tauziehen um ein Stück Stein streiten.
      Als der Chef des israelischen Mossad, Yossi Cohen, im August sagte, dass "die iranische Macht zerbrechlicher ist, aber die wirkliche Bedrohung von der Türkei ausgeht", hatte er Recht. In diesen Tagen kommen die Drohungen aus der Türkei in nie dagewesener Fülle.
      In einer kürzlich in Istanbul gehaltenen Rede gab der islamistische Präsident der Türkei, Recep Tayyip (Erdoğan), nicht ganz so subtile Hinweise auf seine irredentistischen Ansichten, wobei er insbesondere auf den Vertrag von Sèvres von 1923 verwies, der zusammen mit anderen Pakten die Grenzen der modernen Türkei festlegte:
      "Sie werden verstehen, dass die Türkei die politische, wirtschaftliche und militärische Macht hat, unmoralische Landkarten und Dokumente, die ihr auferlegt wurden, zu zerreißen. Entweder werden sie dies mit der Sprache der Politik und Diplomatie oder durch schmerzhafte Erfahrungen auf dem Schlachtfeld begreifen... Vor einem Jahrhundert haben wir sie entweder in der Erde begraben oder ins Meer geworfen. Ich hoffe, sie zahlen jetzt nicht den gleichen Preis."
      Robert Ellis, der über die Türkei schreibt, erinnerte die Öffentlichkeit daran, was Abdullatif Şener, einst ein überzeugter Verbündeter Erdogans und heute ein Abgeordneter der Opposition, vor sechs Jahren in einem Interview gesagt hatte: Erdoğan wäre sogar bereit, die Türkei in einen Bürgerkrieg zu ziehen, um seine Macht zu behalten.
      Metin Külünk, ein ehemaliger Abgeordneter der Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung von Erdoğan, veröffentlichte am 28. August eine Karte der "Grossen Türkei", die das Ausmass der revisionistischen Ambitionen der Türkei veranschaulicht. Sie umfasst Gebiete in Griechenland, Bulgarien, Zypern, Syrien, Irak, Georgien und Armenien.
      In einer ähnlich drohenden Erklärung riet der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar Griechenland provokativ, zu schweigen, "um nicht zu einem Meze [Imbiss] für die Interessen anderer zu werden."

      All dieses aufrührerische Kriegsgerede hat mehrere Botschaften auf verschiedenen Wellenlängen an die Westseite der Ägäis und darüber hinaus gesendet. Griechenland sagte, es verstärke sein militärisches Arsenal und seine Truppen, um auf einen offenen Konflikt mit der Türkei vorbereitet zu sein. Am 13. September erklärte der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis, dass Griechenland 18 neue Rafale-Kampfflugzeuge aus französischer Produktion erwerben werde, um seine alternden Mirage 2000-Kampfflugzeuge zu ersetzen, dass es vier Marinehubschrauber und vier neue Fregatten kaufen werde und dass es vier weitere Fregatten renovieren werde. Mitsotakis sagte auch, dass seine Regierung plane, die obligatorische Wehrpflicht von derzeit neun Monaten auf 12 Monate zu verlängern.
      Ein offener Konflikt in und um die Ägäis ist gegen westliche Interessen. Westliche Nationen haben jedoch Recht, wenn sie den türkischen Drohungen gegenüber nicht gleichgültig oder unterwürfig bleiben. Am 1. September gab Washington bekannt, dass es ein 33 Jahre altes Waffenembargo gegen die (griechische) Republik Zypern teilweise aufheben werde, ein Schritt, der von der Türkei sofort verurteilt wurde. In diesem Zusammenhang reiste US-Außenminister Mike Pompeo am 12. September nach Zypern, um eine friedliche Lösung für die Spannungen mit der Türkei im östlichen Mittelmeerraum auszuhandeln.
      "Wir sind nach wie vor tief besorgt über die laufenden Operationen der Türkei zur Vermessung natürlicher Ressourcen in Gebieten, über die Griechenland und Zypern die Gerichtsbarkeit über das östliche Mittelmeer geltend machen", sagte Pompeo vor Reportern in Nikosia. Während seines Besuchs unterzeichneten die Regierungen der USA und Zyperns ein Memorandum of Understanding, gegen das Ankara absurderweise protestierte, da es angeblich dem Frieden und der Stabilität im östlichen Mittelmeerraum schaden könnte.
      Der Konflikt in der Ägäis und seine Auswirkungen betreffen auch die Europäische Union. Die MED7-Gruppe der südeuropäischen Länder, die am 10. September in Frankreich zu Gast war, brachte ihre volle Unterstützung und Solidarität mit Griechenland und Zypern angesichts der wiederholten Verletzungen ihrer Souveränitätsrechte durch die Türkei zum Ausdruck. Der Europäische Rat wird am 24. und 25. September zusammentreten, um zu erörtern, ob Sanktionen gegen die Türkei verhängt werden sollen.
      Griechenland hat auch die Unterstützung von zwei weiteren Schwergewichten im Mittelmeerraum, Ägypten und Israel, sowie die Unterstützung von Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Jordanien.
      Erdoğan kann den fünften Krieg nur zu Hause gewinnen. Wenn er einen militärischen Konflikt vermeidet, wird er einen verlorenen Krieg für die Türkei abgewendet haben. Zu Hause könnten ihm seine durchsetzungsstarke Außenpolitik, seine harten Manieren und seine Ich-fordere-die-ganze-Welt-heraus-Rhetorik ein paar Stimmen mehr und zusätzliche Popularität einbringen. Der fünfte Krieg von Erdoğan wäre ein Krieg ohne Gewinner. Aber die Türkei von Erdoğan wäre der größere Verlierer.

      Quelle: "TÜRKEI_GRIECHENLAND_KRIEG"

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