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meineHeimat
Beiträge: 13 | Punkte: 454020 | Zuletzt Online: 18.10.2021
Name
Richard Joseph Huber
E-Mail:
rjh.presse@sbg.at
Geburtsdatum
18. Februar 1950
Beschäftigung
selbständig, fotografieren, schreiben
Hobbies
Garten, Familie, Kräuter, Küche, Lesen, Politik, schreiben, fotografieren
Wohnort
Salzburg
Registriert am:
19.02.2014
Beschreibung
politisch inkorrekt
Benutzer-Blog
Geschlecht
männlich
Landkarte

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    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""EU"" geschrieben. 29.07.2021

      .....blog_new.php? wird bearbeitet und umgebaut.

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""Knalltüte"" geschrieben. 29.11.2017

      Knalltüten-Rhetorik von Spitzenpolitikern - Wollen die Parteien an die Macht? Vielleicht, lieber nicht, geht so, mal sehen, muss nicht sein. Deutschland im November 2017.

      Der Mann, der Regierungschef werden wollte oder will oder vielleicht doch lieber nicht, will das Leben der Menschen jeden Tag ein Stück besser machen. Genial. Als gäbe es irgendeinen Politiker, der das Leben der Menschen jeden Tag ein Stück schlechter machen will. Auch die unternehmerfreundlichste Partei muss das Leben der Menschen ein klitzekleines bisschen besser machen, jedenfalls so lange Unternehmer noch auf die Binnennachfrage angewiesen sind.
      Es geht noch schlimmer
      Wer glaubt, dass der Lebensverbesserungssatz von Martin Schulz nicht zu toppen sei, der kennt die Grünen-Fraktionschefin Göring-Eckardt nicht. Am Bundesparteitag schwor sie ihre Leute jetzt auf folgendes Ziel ein: «Wir wollen, dass in diesen vier Jahren jede Biene und jeder Schmetterling und jeder Vogel in diesem Land weiss: Wir werden uns weiter für sie einsetzen!»
      Ich fass es nicht. Jede Biene soll wissen, dass die Grünen sich für sie einsetzen. Klingt gut, ist aber praktisch schwer umzusetzen. Wie will die Partei ihre Absichten der Biene vermitteln? Durch Schwänzeltanz? Vor allem: Wird auch jede Biene die Grünen wählen? Das ist die Frage.
      Ja, man muss Tiere vor den Auswüchsen der Agrarindustrie schützen. Aber auch Bürger vor der Knalltüten-Rhetorik der Politiker. Warum? Wähler gehören ebenfalls zur aussterbenden Art.

      Quelle: "2017 BRD"
      Europa zerfällt
      In Deutschland hat sich der Wertekanon stark in Richtung normativer Ethik verschoben. Das bedeutet konkret, dass jede Form des Nationalismus abgelehnt wird oder der Schutz des Generationenvertrags, der die Sozialversicherungs-Gemeinschaft begründet. Dieser Ideologie folgend ist niemand illegal und ein Migrant ohne Pass hat dadurch, dass er seinen großen Zeh über die deutsche Grenze streckt, einen lebenslangen Anspruch auf sämtliche Sozialleistungen, die ein Bewohner dieses Landes auch hat.
      Die Gleichheitsreligion
      Sieferle weist darauf hin, dass die Gleichstellung aller Menschen im Wertekanon an Bedeutung gewonnen hat. Dieser Anspruch wird immer mehr ausgeweitet. Während wir bis 2015 noch illegale Migranten an der Grenze abgewiesen haben, passiert dies nun nicht mehr. So sinnvoll und gerecht „Gleichheit“ auch sein mag, so gefährlich ist sie auch, da eben andere Länder dieses radikale Prinzip nicht mitmachen. Ich selber kann als Deutscher nicht einfach sagen, dass ich beanspruche, in Australien oder Kanada zu leben, da dort noch die empirische Moral gilt und die Länder selber aussuchen, wer einwandern darf.
      Radikal weitergedacht ist auch jede Form des Eigentums ungerecht, weil der Eigentümer selber entscheiden kann, was er mit seinen Ressourcen macht. So hat Frankreich 2012 eine Reichensteuer unter Hollande von 75% eingeführt (und 2015 wieder aufgegeben). Natürlich war eine Mehrheit dafür, da nur wenige Franzosen davon betroffen waren. Allerdings haben so viele Millionäre Frankreich verlassen wie in keinem anderen Land der Welt. Grund ist, dass diese Leute Gegenmaßnahmen ergriffen, die der Ideologie des Staates entgegenstehen und die der Staat zunächst nicht einplant.

      Sieferle sieht die Vision von der Gleichheit als radikalstmögliche Utopie, die westliche Gesellschaften vor einen massiven Umbruch stellt. Er spricht von „Gleichheitsreligion“. Diese hat allerdings gravierende Konsequenzen, die den Bürgern dieser Gesellschaften nicht vor Augen geführt werden.
      Einwanderung oder Wanderarbeiter?

      Die Gleichheitsreligion stellt eine Form der Gesinnungsethik (nach Max Weber) dar: direkt und bedingungslos werden Prinzipien dieser Ethik auf die Politik übertragen und das unabhängig von empirischen Ergebnissen dieser Politik. „No borders, no limits“ gilt eben auch, wenn einige der passlos Eingereisten schwerste Gewalttaten auf dem Staatsgebiet des Gastlandes begehen, denn die grundlegende Ethik ist davon schlichtweg nicht betroffen. Diese normative Ethik konterkariert das Rechtsempfinden vieler Bürger, die z.B. erwarten, dass Straftäter ohne Pass aus dem Gastland ausgewiesen werden und nicht einsehen, dass eine normative Ethik über das geltende Recht gestellt wird. Die Anhänger der Ideologie dagegen verteidigen selbige völlig unabhängig von der Rechtslage und mit allen Mitteln.

      Die Politik des Verschwindens
      Sieferle schreibt direkt, dass er die derzeitige deutsche Politik der Massenmigration als krankhaft ansieht. Er begründet die Politik mit einem Schuldkomplex aus der Zeit von 1933-45. Dieser führe dazu, dass viele Deutsche sich am liebsten in Europa auflösen würden und den deutschen Nationalstaat abschaffen möchten. Die Auflösung des Nationalstaates wird als Fortschritt gesehen, jeder Versuch, diesen zu erhalten, als ewiggestrig und sogar gefährlich. Der Holocaust steht als größtes und unvergleichliches Verbrechen im Raum und die einzige Möglichkeit mit dieser Schuld umzugehen, sei die Auflösung des deutschen Nationalstaates.


      Da es aber derzeit noch Nationalstaaten gibt, muss diese Auflösung erst erreicht werden. Das Schengen-Abkommen in Europa ist zweifellos ein erster Schritt dahin. Ein Verzicht auf Grenzschutz auch bei ungeschützter Außengrenze erlaubt bedingungslose Migration ins deutsche Staatsgebiet und bringt genau diese Auflösung weiter voran. Die Crux an der Sache ist allerdings, dass die anderen Länder nicht so radikal denken und Deutschland sich nicht einfach in einen europäischen Superstaat integrieren kann, da dieser schlichtweg nicht existiert und die anderen Länder der EU keine Anstalten machen, es Deutschland nachzutun. So entsteht die Gefahr, dass Deutschland sich als Nationalstaat aufgibt, aber nicht in eine größere Struktur eingliedern kann. Die Folge wäre Anarchie und Entstehen einer Gesellschaft ohne jede Ordnung auf deutschem Staatsgebiet. Diese Form der Gesellschaft erinnert an das Bibel-Gleichnis vom Turmbau zu Babel. Für die deutsche Bevölkerung ergibt sich damit ein gigantisches Gefahrenpotential, da diese Transformation einen extrem durchorganisierten Staat trifft, dessen Bürger in keiner Weise gewohnt sind, in ungeregelten Strukturen zu leben.
      In Deutschland geht diese Politik des Verschwindens einher mit Missachtung der eigenen Kultur und ihrer Errungenschaften. In den Medien reduziert sich der Diskurs auf die Zeit 1933-45 und sämtliche anderen historischen Ereignisse werden kaum noch beachtet. In anderen Kulturen ist diese Politik unbekannt. Die Chinesen ehren und bewahren ihre mehr als 4.000 Jahre alte Kultur und selbst die Amerikaner erinnern sich mit Stolz an die Errungenschaften ihrer noch so jungen Geschichte.
      Demokratie oder Technokratie

      In diesem eher theoretischen Teil analysiert Sieferle die möglichen Staatsformen und vergleicht diese mit den existierenden Demokratien. Es gibt demnach die Monarchie, Aristokratie und Demokratie. Allerdings haben alle drei Formen auch die negative Ausprägung, so kann die Monarchie in eine Tyrannei umschlagen, die Aristokratie in eine Oligarchie und die Demokratie in eine Ochlokratie.
      Asyl: Der Rechtsstaat kapituliert
      Die Ochlokratie ist zwar grundsätzlich demokratisch, aber fällt nur kurzfristige Entscheidungen, die Probleme verschieben. So wird die Staatsverschuldung erhöht, damit Wähler nicht unzufrieden werden, es werden Reformen verschleppt und es geht fast nur um den Machterhalt der Regierenden. Solch ein System kann repressiv werden und sogar in eine Diktatur umschlagen, wenn der Machterhaltswille der Regierung so stark wird, dass politische Gegner zensiert und sogar bedroht bzw. in der Ausübung ihrer politischen Tätigkeit behindert werden. Solche Ansätze sind gerade in der deutschen Demokratie erkennbar, wo z. B. die AfD fast keine öffentlichen Lokale mehr anmieten kann, weil der Besitzer dann mit Gewaltaktionen gegen sein Lokal rechnen muss. Genauso wurden ihre Plakate zu Tausenden abgerissen und bei Veranstaltungen wie dem Parteitag in Köln gingen „Demonstranten“ mit Holzlatten auf die Teilnehmer los. Dazu steigert der deutsche Staat seine Sozialausgaben überproportional gegenüber dem Wachstum und ist mittlerweile bei über 900 Milliarden Euro im Jahr angekommen. Die von diesem Segen beschenkten Wähler werden sicher weiter die Altparteien wählen. Das Kernelement der Ochlokratie ist laut Sieferle das Bestreben, mehr aus dem System herauszuholen, als man einzahlt. Meiner Meinung nach ist das in der ganzen EU zu spüren, wo jeder unter der Tarnkappe der Solidarität für sich das Beste herausholt.

      Sieferle fragt nach einem Konkurrenzmodell der offenbar zunehmend dysfunktionalen westlichen Demokratien und kommt zum Modell der Technokratie. Das ist eine Expertenherrschaft, bei der Fachleute das Geschehen bestimmen und die Macht ausüben ohne Rücksicht auf Wähler. Sieferle sieht China als Vertreter der Technokratie an, wo offiziell die kommunistische Partei regiert, doch diese ihre ideologischen Wurzeln mit Mao-Nachfolger Deng und dem Bruch mit dem Kommunismus abgelegt und ein pragmatisches technokratisches System aufgebaut hat. Sieferle sieht dieses System als Alternative zu unseren Demokratien an, wertet aber nicht weiter, sondern lässt das im Raum stehen.
      Rechtsstaat gegen Tribalstaat
      Der Rechtsstaat ist eine moderne Errungenschaft und wurde in Europa erst im Spätmittelalter verwirklicht. Die Bürger Deutschlands haben sich dem Rechtsstaat weitestgehend gefügt und geben freiwillig Aufgaben wie soziale Fürsorge oder das Gewaltmonopol an den Staat ab, der diese Aufgaben dann im Gegenzug zu erfüllen hat.
      Die derzeitige Massenmigration bringt aber Personen zu uns, die in tribalen Gesellschaften sozilaisiert wurden. Sie richten sich nicht nach dem Staat aus, sondern lokal nach dem Familienoberhaupt, dem Imam oder einer anderen Autorität. So kommt es derzeit in Deutschland vielfach zu Konflikten, da manche Migranten Polizei grundsätzlich ablehnen und selbst eine Verwarnung wegen Falschparkens zu wütenden Protesten ganzer Großfamilien führt, da diese schlichtweg den Staat nicht anerkennen. Das Grundproblem liegt darin, dass sie gedanklich in tribalen Strukturen verharren, die aber in Deutschland nicht offiziell existieren. Dieser Konflikt wird derzeit zu einem großen Problem durch die Schwäche des Staates, konsequent dagegen anzugehen.

      Der existierende Rechtsstaat ist untrennbar verbunden mit dem Nationalstaat. Denn dieser hat seine Regierung und erlässt die Gesetze, die genau auf seinem Territorium durchgesetzt werden. Dieses Prinzip hat in Europa so gut funktioniert, dass es unsichtbar wurde. Wir bemerkten es nicht, da es so gut lief. Mit Aufgabe der Grenzhoheit und Öffnung für Massenmigration aus tribalen Gesellschaften bilden sich in kürzester Zeit Parallelgesellschaften, die diesem Prinzip entgegenstehen. In Frankreich hat der Staat diese zugelassen und gerade in den Banlieus der Großstädte ist das Recht faktisch außer Kraft gesetzt. Hier kann selbst die Polizei nur in Form bewaffneter Sonderkommandos agieren, wenn sie etwas (vorübergehend) durchsetzen will.
      Wichtig für den Rechtsstaat ist, dass er für jeden gilt. Ein Kanzler, der Recht bricht, ist nicht anders zu bewerten als ein Normalbürger, der gleiches tut. Hier hat nun Deutschland mit seiner normativen Ethik dieses Prinzip schlicht durchbrochen. Aus Sicht von Sieferle hat der Staat durch die Grenzöffnung und Rechtsbeugungen seine Auflösung eingeleitet. Einzige Gegenmaßnahme wäre Restaurierung des Systems und Sanktion der politischen Führung.
      Ein weiteres großes Problem der deutschen Gesellschaft ist die Atomisierung. Wir haben viele Aufgaben wie das Durchsetzen der inneren Sicherheit an den Staat abgegeben und damit individuelle Freiheit erlangt, aber eine deutsche Frau kann sich bei der Existenz tribaler Strukturen nicht mehr sicher im öffentlichen Raum bewegen, wenn der Staat das Recht nicht konsequent durchsetzt. Das ist in Deutschland dadurch erkennbar, dass sich die individualisierten Bürger vielerorts aus den Innenstädten und den Bahnhofsgebieten zurückziehen und auch öffentliche Parks dem Drogenhandel preisgegeben werden.

      Sieferle erwartet keinen Bürgerkrieg in Deutschland, aber eine segmentierte Öffentlichkeit. Je nach lokalen Bedingungen gilt das normale Recht oder das tribale, wobei auch tribale Strukturen heterogen sind. Es kommt bereits jetzt zu Massenschlägereien zwischen Großfamilien aus unterschiedlichen Clans mit Hunderten von Teilnehmern. Diese Art der Gewaltausübung ist eine logische Folge des Rückzugs des Staates aus der Durchsetzung des Gewaltmonopols.
      Die längere historische Perspektive
      Sieferle erklärt, dass die Welt durch die industrielle Revolution zusammengewachsen sei. Ausgehend von Europa haben die Menschen alle Teile der Erde besiedelt. Europa hatte die Welt kolonisiert, sich aber im Laufe des 20. Jahrhunderts auf sich selbst zurückgezogen. Viele ehemalige Kolonien kamen nicht auf den europäischen Standard, andere Teile der Welt wie Japan oder aktuell China blühten ohne europäische Intervention auf, haben zur westlichen Welt gleichgezogen oder überholen sie.
      Sieferle sieht in der heutigen Gesellschaft ein fundamentales Problem: das der Nicht-Nachhaltigkeit. Viele Menschen glauben, dass der Verzicht auf Wachstum schon ausreichen würde und so jeder in Wohlstand leben könnte. Das ist aber grundfalsch, denn der Lebensstandard der modernen Gesellschaft beruht auf Raubbau an der Natur. Natürlich gibt es die Hoffnung auf sagenhafte Zukunftstechnologien wie die kalte Kernfusion, die unerschöpfliche Energievorräte brächte, aber die Menschheit scheint weit entfernt davon zu sein, dieses Problem zu lösen. Sieferle sieht zur Lösung eine bessere Planung der Wirtschaft vor, räumt dabei allerdings ein, dass Planwirtschaften zu starr sind für Innovation und gerade die Innovation die einzige Hoffnung ist, den jetzigen Lebensstandard durch Zukunftstechnologien zu erhalten, indem man fossile Brennstoffe komplett ersetzt und die Umweltverschmutzung auf Null reduziert.
      Bis diese paradiesischen Zustände erreicht sind, ist die Welt zwangsläufig ungerecht, weil nur eine Teilmenge am Wohlstand mit der vorhandenen Technik teilhaben kann. Würde man den Wohlstand allen sieben Milliarden Menschen zukommen lassen, würde die Erde komplett überlastet.
      Ein Denkfehler insbesondere Deutschlands besteht laut Sieferle darin, dass wir annehmen, reich zu sein. Dabei ist es lediglich so, dass die Gesellschaft leistungsfähig ist! Ein Verzicht auf Leistung und Leben vom Ersparten würde in wenigen Jahren zum Bankrott führen, da die Vermögen nur das Dreifache des BIP ausmachen.
      Im Bestreben, die globale Gesellschaft zu realisieren, hat Deutschland seine Grenzen geöffnet und transformiert sich zu einer multikulturellen Gesellschaft. Ein offensichtlicher Nachteil dieser ist, dass die Migranten in den Parallelgesellschaften ähnlich ihrer Heimatländer agieren, die meist der dritten Welt angehören. So sinkt die Leistungsfähigkeit des Landes massiv durch die Heterogenität der Kulturen und der Reibungsverluste dadurch. Damit steht man auf verlorenem Posten gegenüber einer homogen auf Leistung setzenden Kultur wie China, das aus sich heraus seinen Wohlstand mehrt und sich eben nicht öffnet zu einer multikulturellen Gesellschaft. Die chinesische Regierung hat öffentlich ihre Bürger gefragt, ob sie Flüchtlinge aus Afrika aufnehmen wollen und die am meisten gegebene Antwort war, dass Chinesen es nicht einsehen, selbst mit der Einkindpolitik gelebt zu haben und dafür den Geburtenüberschuss der dritten Welt aufnehmen zu sollen.
      Sieferle befürchtet einen Prozess der Selbstzerstörung in Deutschland. Aufgrund von politischen Idealvorstellungen lässt man Massenmigration nach Deutschland zu und kümmert sich andererseits kaum um technische Innovation. Das führt zwangsläufig zur Erosion der Leistungsfähigkeit und Verlust der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Da Deutschland nicht reich ist, sondern leistungsfähig, würde das Land nach Verlust dieser Leistungsfähigkeit vor das Problem gestellt, die dann multikulturelle Gesellschaft zusammenzuhalten, wobei Sieferle keine Lösung dafür sieht.
      Im globalen Vergleich sieht Sieferle Europa weit zurückfallen. Der Kontinent könnte sich sogar auf dem Niveau Nordafrikas einpendeln mit einer weißen Minderheit, die kaum Chancen haben wird, ein normales Leben zu führen. Durch die Politik der EU wird diese Tendenz stark beschleunigt und ist schon bald nicht mehr umkehrbar, da hier geborene Menschen in Parallelgesellschaften natürlich nicht ausgewiesen werden können, aber eben auch nicht integriert. Sieferle sieht Europa derzeit als Wohlstandsfestung an, die ihre Mauern und Zugbrücken geöffnet hat gegenüber tribalen und rückständigen Kulturen, die ab einer kritischen Masse den Rechtsstaat und das Zusammenleben zum Zusammenbruch bringen und damit die Strukturen ihrer Heimatländer in Europa implementieren.
      Durch höhere Geburtenraten der Armutsmigranten und zunehmenden Exodus weißer Europäer in Länder außerhalb von Europa werden diese Prozesse in eine Abwärtsspirale münden, die politisch nicht mehr auffangbar ist. Wie das im Einzelnen aussehen wird, wagt Sieferle nicht mehr zu sagen, dass es nicht gut sein wird, sollte dem Leser klar sein.
      Am Ende wird die Welt nicht mehr auf Europa angewiesen sein. Sieferle sieht als letzten Beitrag Europas zu den dann existierenden Kompetenzfestungen, dass es als Mahnmal dafür dient, wie man es nicht macht und andere Kulturen daraus lernen.
      Hoffnung hat Sieferle nicht, er sieht den eingeschlagenen Weg in Europa und speziell in Deutschland als sicheren Weg und Einbahnstraße in eine Katastrophe an, auf die wir sehenden Auges zusteuern und die am Ende unsere Kultur und die Errungenschaften unserer Gesellschaft beendet durch Zerstörung.
      Hier ist der einzige Punkt, in dem ich von Sieferle abweiche. Ich rechne damit, dass Europa sich so wie beim Zerfall des weströmischen Reiches 476 n. Chr. in viele kleine Enklaven zersplittert, von denen einige überleben werden. Allerdings wird das Leben weit weniger sicher und angenehm sein, als wir es heute führen.

      (Dr. Jochen Heistermann)
      Quelle: "zerfall Europas"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""AfD"" geschrieben. 28.11.2017

      „Die AfD angreifen – mit allen notwendigen Mitteln!“ - „Lautstarker und vielfältiger Protest“

      Wenn sich die AfD am kommenden Wochenende zu ihrem Parteitag in Hannover trifft, wird auch „Aufstehen gegen Rassismus“ vor Ort sein. Seit Wochen mobilisiert die Initiative gegen die AfD-Veranstaltung. Mit dem Einzug der AfD in den Bundestag säßen erstmals seit Jahrzehnten wieder „Neonazis“ im Bundestag, beklagt die Initiative, die im Sommer dazu aufgerufen hatte, den Wahlkampf der AfD zu stören und zu sabotieren.
      Die AfD wolle „die Erinnerung an die Verbrechen des Deutschen Faschismus und des Holocaust tilgen“, sei für eine „Militarisierung der Gesellschaft“ und hetze „gegen Geflüchtete, Muslim*innen, Jüd*innen und andere Minderheiten in Deutschland“. Dem werde man sich in Hannover mit „lautstarkem und vielfältigem“ Protest entgegenstellen.
      „Wir werden verhindern, daß Rassist*innen für ihre Hetze noch weiteren Raum bekommen. Wir werden nicht zulassen, daß die AfD mit ihrem radikal rechten Programm noch weiter an Einfluß gewinnt“, heißt es in dem Aufruf.
      Gemeinsames Treffen bei der Gewerkschaft Verdi
      Geplant sind unter anderem Blockaden um das Hannover Congress Centrum, wo die AfD ihren Parteitag abhalten will, aber auch eine Großdemonstration sowie mehrere Kundgebungen. Aus zahlreichen Städten werden Busse organisiert, die die AfD-Gegner nach Hannover bringen sollen. Es gehe darum, die AfD an diesem Tag über Niedersachsen hinaus zu schwächen.
      Im Anschluß an die Proteste ist noch ein Kennenlerntreffen bei der Gewerkschaft Verdi geplant. „Im Verdi-Haus lernst du Aktivist*innen kennen, kannst Erfahrungen austauschen. Du kommst danach mit neuen Ideen und neuem Mut nach Hause, um der AfD auch vor Ort die Tour zu vermasseln.“
      Neben „Aufstehen gegen Rassismus“ ruft mit „Nationalismus ist keine Alternative“ noch ein zweites Bündnis zu Aktionen gegen den AfD-Parteitag auf. Organisiert ist es im bereits erwähnten linksextremen Zusammenschluß „Ums Ganze“, weshalb das Bundesamt für Verfassungsschutz auch die Aktivitäten von „Nationalismus ist keine Alternative“ im Blick hat.
      „Wir werden da reingehen und den Parteitag abbrechen“

      Anders als „Aufstehen gegen Rassismus“ versteckt man sich bei „Nationalismus ist keine Alternative“ nicht hinter Floskeln wie „lautstarker und vielfältiger Protest“. Die Initiative will die AfD-Veranstaltung verhindern. „Die AfD zu bekämpfen heißt, ihr konsequent den Raum für ihre autoritäre Propaganda streitig zu machen.“
      Statt mit der AfD zu reden, müsse man sie blockieren. „Der Angriff auf die AfD und ihren völkischen Irrsinn kann nicht nur als Debattenbeitrag dargereicht werden, sondern muß zwingend die Form haben, die WIR ihm geben: Das Verhindern des Parteitages der AfD mit allen notwendigen Mitteln!“
      Es ist nicht das erste Mal, daß „Nationalismus ist keine Alternative“ gegen einen Parteitag der AfD mobilisiert. Als sich die AfD im April in Köln traf, rief das Bündnis ebenfalls zu Gegenprotesten und Blockaden auf. Allerdings gelang es nicht, den Parteitag zu verhindern.
      Dies soll am Wochenende in Hannover anders sein. Eine Sprecherin der Gruppierung kündigte vergangene Woche in der taz an: „Wir werden da reingehen und den Parteitag abbrechen. Das heißt, wir tun zumindest unser Möglichstes, um spürbar in den Ablauf einzugreifen. Wir sind entschlossen, uns auch von Hindernissen nicht aufhalten zu lassen.“

      Quelle: "AfD"
      Islamskandal in Dachau - Nora Illi am Lagertor (von INXI)

      Einfach nur geschmacklos? Nein. Klares nein! Hier zeigt der Islam einmal mehr sein wahres, wenn auch verhülltes Gesicht in Gestalt von Nora Illi. Illi ist Konvertitin und Vorstandsmitglied im Islamischen Zentralrat Schweiz. Sie ist verheiratet und hat fünf Kinder. Ihr Besitzer ist Qaasim Illi, ein ebenso kranker Kopf. Einigen Lesern ist Nora Illi vielleicht noch wegen ihres Auftritts bei Anne Will Ende letzten Jahres in Erinnerung, als sie islamische Propaganda für den IS betrieb. Nach der Sendung hagelte es Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft in Hamburg, die jedoch die Ermittlungen schnell einstellte. Logisch, schließlich sind Leute wie Illi Teil des Kartells und haben das selbe Ziel: Die Islamisierung Europas!


      Das Foto oben zeigt Illi am Lagertor des KZ Dachau. Sie möchte damit ihren Protest gegen das Verbot der Verschleierung zum Ausdruck bringen. Was für ein Vergleich! Weil man in Europa (noch) in bestimmten Situationen sein Gesicht zeigen muss, droht den Moslems der Holocaust? Das ist nichts weiter als blanker Judenhass, der den Islam maßgeblich bestimmt. Dass solche Aktionen straffrei bleiben, zeigt deutlich, wie weit die Islamisierung in Teilen Westeuropas schon fortgeschritten ist. Es sei an dieser Stelle daran erinnert, dass einem deutschen Patrioten, Geschichtslehrer und Fraktionsvorsitzenden einer demokratisch legitimierten Partei die Teilnahme an der Gedenkfeier im KZ Buchenwald verwehrt wurde, weil man einen Satz einer Rede falsch verstehen wollte!
      Lässt sich die Islamisierung aufhalten?
      Das ist die Schicksalsfrage für uns Deutsche und sie ist schwer zu beantworten. Schwer deswegen, weil wir es mit einem Kartell der Macht zu tun haben. Systemparteien, Konzernbosse, Kirchen, Gewerkschaften und Medien forcieren die Invasion kulturfremder Krimineller und Analphabeten in unsere Heimat. Natürlich kann ein Bischof nicht für jeden Gläubigen sprechen, ein Zetsche nicht für jeden Mitarbeiter bei Daimler und ein Bsirske nicht für jedes verdi-Mitglied. Fakt ist jedoch, dass sich die Indoktrination des Kartells von oben nach unten immer mehr durchsetzt. Selbst wer die realen Fakten beim Namen nennt, ist sofort der Feind. Er ist fremdenfeindlich, intolerant und islamophob.
      Na und? Selbst wenn es so wäre, mit welchem Recht soll dem deutschen Bürger verboten werden, einer absolut feindlichen Ideologie wie dem Islam ablehnend gegenüberzustehen? Das Kartell versucht, unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit die Invasion in jeder Beziehung rechtskonform der Bürgerschaft zu vermitteln. In großen Teilen funktioniert das leider auch; Begrifflichkeiten werden abgeändert (Wintermarkt), Schweinefleisch verschwindet schleichend aus Schulen und Kitas, Lehrpläne werden „angepasst“, auf den Ramadan wird in der Arbeitswelt reagiert, Moscheen schießen wie Pilze aus dem deutschen Boden.
      AfD – natürlich! Aber die APO nicht ausgrenzen!

      Nur so lässt sich die Invasion aufhalten und damit auch die Islamisierung stoppen. Der Autor hat innerhalb der AfD schon mehrfach die strikte Auslegung der Unvereinbarkeitsliste der AfD kritisiert und eine Überarbeitung dringend angemahnt. Es geht nicht (nur) um Mitgliedschaft in der AfD, es geht in erster Linie darum, dass alle patriotischen Kräfte in diesen Zeiten vereint zusammenstehen müssen, um unsere Heimat zu erhalten, ja zu retten! Das mag für einige vielleicht nach Pathos klingen – aber genau diese Rettung ist die historische Aufgabe aller konservativen Kräfte! Wenn wir scheitern, sind Deutschland und Europa unrettbar verloren.
      AfD-Berlin kritisiert Zustand der Gedenkstätte Breitscheidplatz - Verwüstung und Verwahrlosung

      Der AfD-Fraktionsvorsitzende im Berliner Abgeordnetenhaus, Georg Pazderski, hat den Zustand der provisorischen Gedenkstätte auf dem Breitscheidplatz scharf kritisert: „Es ist unglaublich, wie weit fortgeschritten die Verwahrlosung Berlins ist. Und Rotrotgrün schaut tatenlos zu. Ich schäme mich dafür, wie in unserer Stadt mit dem Andenken an die Opfer des islamischen Terrors umgegangen wird.“ Eine Bitte an unsere Berliner Leser: Schicken Sie uns weitere Fotos (an: info@pi-news.net) von der provisorischen Gedenkstätte auf dem Breitscheidplatz – wir werden diese dann auf PI-NEWS veröffentlichen.
      Quelle: "Islam-BRD"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""Wahrheit"" geschrieben. 28.11.2017

      Bürgerkriegsähnliche Zustände in Brüssel: 71 Ausländer festgenommen

      Ruhrpott: Antifa sticht 16-jährigen Patrioten nieder

      Er ist in keiner Organisation aktiv, doch klebt er nachts auf eigene Faust Aufkleber und wirft Flugblätter über die AfD und den Konservativismus in die Postkästen seiner Stadt. Am Dienstag rächte sich die Antifa am erst 16-jährigen Patrioten.
      Schon vor ein paar Wochen merkte Ludwig Schneider (Name von der Redaktion geändert), dass ihn die Antifa im Visier hat, weil auf einmal „no nazis“- und „fck afd“-Aufkleber direkt vor seinem Haus auftauchten.
      Am Dienstag wartete er um 06:00 Uhr in der früh mit einem Freund an der Haltestelle, um mit dem Bus zur Fachoberschule zu fahren. Als er kurz in der Tasche kramte, spürte er plötzlich einen harten Ruck von hinten und ein vermummter Mann stürzte sich auf ihn.
      Der Mann soll ca. 1,90 m groß und mit einem Schlauchschal vermummt gewesen sein. Er wollte den 16-Jährigen in den Schwitzkasten nehmen – doch als dieser sich wehrte, stach er mit einem Messer zu und rannte weg. Schneider ist sich sicher, dass es sich um einen Antifaschisten handelte.

      Quelle: "Brüssel-Antifa"
      Mut zur Wahrheit haben
      Fast kein Mensch schätzt sich selbst hinsichtlich all seiner Charaktereigenschaften, guten und schlechten Seiten, Macken, Eigenarten, inneren Widersachermächten usw. vollumfänglich richtig und realistisch ein.
      Es kann sogar festgestellt werden, dass der überwiegende Teil aller Menschen recht stark verzerrte, wirklichkeitsfremde und geschönte Vorstellungen von sich selbst hat. Vorstellungen, die in vielen Belangen des Charakters, der Wesensarten, der Schwächen, aber auch der eigenen Stärken, Fähigkeiten und Möglichkeiten nicht wirklichkeitskonform sind. Sie also in puncto Selbsteinschätzung oft in krasser Weise daneben liegt.
      (von Achim Wolf-p.b. Maria Lourdes)

      Oftmals sind die Menschen blind für ihre Schwächen, aber auch für ihre bisher unentdeckten Stärken, guten Anlagen und Möglichkeiten. So mancher Mensch rennt in seiner diesbezüglichen Bewusstseinsblindheit wie ein wilder Stier mit voller Wucht an eine Wand, wonach er dann die Ursache für die folgenden Kopfschmerzen nicht bei sich selbst resp. bei seiner eigenen Blindheit, Unbeholfenheit und Verbohrtheit sucht, sondern bei den Mitmenschen resp. in der Umwelt.
      Anstatt zu erkennen, dass er/sie aus eigenem Antrieb an die Wand gerast ist und darüber nachzusinnen, warum er/sie das getan hat, wie es dazu kam und was dieses unbedachte Tun ausgelöst hat, sucht der Mensch die Verantwortung für seine Schmerzen und die negativen Reaktionen der Umwelt nicht in sich selbst, sondern ausserhalb davon. Die Neigung und jahrzehntelang eingeübte schlechte Gewohnheit, alle selbstkritischen Gedanken, Schuldgefühle und Lösungsansätze im Bewusstsein und in der Psyche schnell von sich wegzuschieben, um sich ja nicht mit den dunklen und unangenehmen Seiten des eigenen Ich auseinandersetzen und ihnen ins Auge sehen zu müssen, wurde im Laufe der Zeit zu einem Automatismus.
      Das führt dazu, dass die mahnende Stimme im Inneren immer wieder unterdrückt, ignoriert und missachtet wird. Ein solches Verdrängen der Wahrnehmung und nüchternen Feststellung von negativen Wesens- und Charaktereigenschaften schafft aber stets neue Konflikte und damit Schmerzen im Alltag, weil sich andere Menschen daran stossen. Ein Fehlverhalten kritisieren und früher oder später dem Menschen den Spiegel vorhalten, in dem er erkennen kann, was in ihm nicht stimmt – wenn er den Mut zur Änderung aufbringt, sich den Tatsachen der Wahrheit stellt und sich wirklich ernsthaft, tiefgründig und vor allem schonungslos ehrlich sich selbst gegenüber damit auseinandersetzt.
      Doch gerade darin, den Schmerz anzunehmen, sich ihm und seinen wahren Ursachen zu stellen, liegt eine sehr grosse Chance und Möglichkeit für die eigene Charakterentwicklung und für den zu beschreitenden Weg zum wahren Menschsein. Wir Menschen sollten uns nicht so sehr mit unserem vergänglichen Ich identifizieren, sondern vielmehr mit der unsterblichen Geistform und ihren zeitlos beständigen und immer weiter anwachsenden schöpferischen Werten. Diese Geistform-Werte sind immaterielle Güter und zeitlose Schätze, die wertvoller, beständiger und wundervoller sind als unser materielles Bewusstsein mit seinem Mentalblock und seinem oft so selbstsüchtigen EGO, das immer wieder die Macht in uns ergreifen und uns in die falsche Richtung führen will.
      Das Ego/Ich ist oftmals wie ein trotziges kleines Kind, das sich gegen jede schmerzliche Einsicht stemmt, obwohl es im tiefen Inneren genau darum Bescheid weiss, dass ‹Mama und Papa› (hier für Vernunft und Verstand resp. die höhere Einsicht und Logik stehend) doch recht haben und es nur mit den Mitteln von Verstand und Vernunft ein Weiterkommen und eine Lösung für die eigenen Probleme geben kann. Zwar ist unser materielles Bewusstsein mit dem Mentalblock der Steuerungsmechanismus für alles und jedes im Leben, der erst die Evolution der Geistform ermöglicht und somit der Motor der Evolution, aber es birgt auch selbstsüchtige und wahrheitsverneinende Anteile in sich – eben das Ego, das wir unbedingt zähmen und in der Griff bekommen müssen, um vorwärts zu kommen.
      Wird ein Mensch durch die Umwelt, also vor allem die Mitmenschen, in seinem Verhalten kritisiert, dann sollte er zuerst lernen, die Kritik – insofern sie nicht beleidigend oder erniedrigend ist – einfach einmal zuzulassen, sich alles möglichst neutral anzuhören, ohne sofort dem Reflex zu verfallen, die alles verleugnenden Widersacherkräfte aufkommen zu lassen und dem Gesagten blitzartig zu widersprechen, nach dem Stil «Das stimmt nicht, das kann nicht sein, ihr tut mir unrecht, ich werde unfair behandelt, ihr hetzt gegen mich, dagegen gehe ich vor» usw. usf. Der eigene Charakter sowie die Fehler und Schwächen sollten nicht mit dem Selbstwert als Mensch gleichgesetzt werden; der Charakter sollte vielmehr als etwas Formbares und als ein Teil der Persönlichkeit und des Wesens Mensch betrachtet werden, der ständig kontrolliert und bei Bedarf zum Guten und Besseren umgeformt werden sollte, sofern Schwächen, Fehler und ggf. Ausartungen darin erkannt werden.
      Daher sollten wir es zulassen, wenn die Umwelt resp. die Mitmenschen uns unsere Fehler, Schwächen und wunden Punkte aufzeigen und uns diese unumwunden zu erkennen geben, auch wenn das sehr weh tun kann und zuweilen verdammt hart ist. Wir beweisen grossen Mut und Liebe zur Wahrheit sowie Liebe und Respekt zu uns selbst, wenn wir in solchen Zeiten alles annehmen können und uns den Dingen so stellen, wie sie sind. Wie die Geburt eines Menschen mit grossen Schmerzen seitens der Mutter und auch des Neugeborenen einhergeht, so sind auch die psychischen Schmerzen im Prozess des Sich-Selbst-Erkennens ein Geschenk, das wir annehmen und aus dem wir sehr viel Wertvolles und Wichtiges für uns selbst lernen können, wenn wir die Schmerzen nicht verdrängen, sondern in ihr Innerstes vordringen und uns damit direkt konfrontieren.
      «Erkenne dich selbst!“» – eine schwerwiegende, sehr lohnenswerte und unermessliche Werte in sich bergende Weisheit, die aber auch umgesetzt und gelebt werden will, wenn sie Erfolge bringen soll. Es ist sehr hilfreich, sich in solchen Situationen auf die Wirkungsmechanismen der Reinbeobachtung zu besinnen, wie sie die wahrheitliche Meditationslehre darlegt. Die von aussen kommende Kritik sowie die darauffolgende Innenschau auf das eigene Ego mit allen seinen Ecken, Kanten, wunden Punkten, Verhärtungen, Verdrängungs- und Abwehrmechanismen gegenüber der harten Wahrheit sollten einfach nur wahrnehmend betrachtet werden, damit der Blick darauf nach und nach klarer und erkennender in Richtung Wirklichkeit und Wahrheit werden kann.
      Die Geisteslehre sagt dazu im Lehrbrief Nr. 40: «Das Reinbeobachten ist der direkte Zugang zur Wirklichkeitserkenntnis, welche dem Menschen den endgültigen Klarblick bringt, und genau hierin liegt der Hauptwert der Meditation und die allerhöchste Form ihrer den Geist

      Wird das Reinbeobachten währen der Meditation (z.B. beim Reinbeobachten des Atems, siehe ‹Einführung in die Meditation› von BEAM) und im Alltag soweit wie möglich geübt und allmählich zur guten Gewohnheit, dann stellt sich der sogenannte Klarblick ein. Hierzu sagt Geisteslehrebrief Nr. 40: «Der Klarblick ist die direkte und tiefgreifende Einsicht in die drei Merkmale allen Daseins, so nämlich in seine Vergänglichkeit, in seine Leidhaftigkeit und in seine Ego- und Substanzlosigkeit.»
      Diese Einsicht macht uns klar, dass das ‹kleine›, aber oft so egoistische, mächtige und widerspenstige EGO eine vergängliche Kreation im materiellen Bewusstseins des Menschen ist und es in vielen Belangen nicht gemäss dem Vorbild des geistigen Bewusstseins resp. geistigen Gemüts des Menschen geformt, gestaltet und veredelt wurde, dem es eigentlich angeglichen werden soll und kann, wenn der Mensch sich bestmöglich bemüht, gemäss den Werten, Prinzipien und unumstösslichen Wahrheiten der schöpferisch-natürlichen Gesetze und Gebote zu leben. Erkennen wir das, dann nehmen wir berechtigte Kritik an unserem Charakter nicht persönlich, sondern als neutrale Feststellung von Dingen und Merkmalen, die einfach geändert werden können und müssen, wenn wir wahrheitskonform und schöpferisch zu leben beabsichtigen.
      Wir stehen uns als Menschen eben sehr oft selbst im Weg, und dies in der Regel aus egoistischen Motiven aller Art heraus, die jedoch in die Irre führen, von keinerlei dauerhaftem Wert und Bestand sind und sich spätestens bei unserem Tod auflösen, wonach sie lediglich noch als Impulsationen in den persönlichen Speicherbänken existieren. Zeitlose, wahre Werte zum Zwecke der Evolution unserer Geistform sind egoistische Kräfte und Motive nicht; darum ist das Beschäftigen mit ihnen nur dann von einem guten Wert für uns, wenn wir daraus lernen, sie schliesslich auflösen und daraus gute, schöpferische Werte in uns erschaffen und pflegen.
      Hilfreich für die richtige Einstellung dazu sind unter anderem die folgenden Meditationssätze aus dem BEAM-Buch ‹Meditation aus klarer Sicht›:
      49) In mir herrscht die Unbegrenztheit meines Lebens, die über den Tod hinaus in unendlich weitere Leben anhält
      56) Je mehr Probleme ich bewältige, desto wissender, weiser und lebendiger werde ich.
      76) In allen Dingen erhebe ich mich in mir auf ein Podest und blicke von der höheren Warte aus auf mich selbst hinab, wodurch ich meine Schwächen erkenne, die ich bemüht bin zu beheben.

      Sich Fehler und Schwäche einzugestehen, erfordert einen grossen Mut sich selbst und der Wahrheit gegenüber. Wer diesen Mut aufbringt und sich über die Widerborstigkeiten und Einflüsterungen seiner inneren Widersachermächte, über seine Eitelkeit, seinen Hochmut, seine Selbstüberschätzung, Selbstherrlichkeit und Selbstsucht hinwegsetzt, der gewinnt das wichtigste überhaupt, was er/sie im Leben lernen und gewinnen kann, nämlich wahre Selbsterkenntnis.
      Die Selbsterkenntnis als Grundlage für die Läuterung, Verbesserung und Veredelung des eigenen Ich, des Charakters und der ganzen Persönlichkeit, was letztendlich der Geistform, dem unvergänglichen Teilstück Schöpfungsgeist und damit allen Nachfolgepersönlichkeiten der eigenen Geistform zugute kommt.
      Merke: Du bist der Erschaffer von deinem Außen, und was du gerade (er-)lebst, hast du auf unbewusste Weise erschaffen. Dein innerliches Chaos hat dein äußeres Chaos verursacht…

      Quelle: "Mut-Wahrheit"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""Glyphosat"" geschrieben. 28.11.2017

      Asylbewerberin betrügt Steuerzahler um 13.000 Euro – Ein Jahr Bewährung

      Quelle: "Asylbetrug"
      CSU verabreicht der Großen Koalition Glyphosat (Dirk Maxeiner)

      Politik besteht zum großen Teil aus der Kunst, über Bande zu spielen. Ein hübsches kleines Exempel dafür lieferte gestern Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU). Er stimmte in Brüssel für eine Verlängerung der Zulassung des Pflanzenschutzmittels Glyphosat um fünf Jahre. 18 der 28 EU-Länder stimmten in einem Vermittlungsausschuss für einen entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission, neun Staaten votierten dagegen, einer enthielt sich. Deutschland stimmte nach Angaben aus EU-Kreisen für die Verlängerung – anders als bisher. Die Behörde will den Beschluss nun schnell umsetzen. Das ist eine hochsymbolische Entscheidung.
      Hintergrund: Der ökologisch-industrielle Weltrettungs-Komplex in Deutschland wollte das Verbot dieses in der modernen Landwirtschaft nur schwer zu ersetzenden Mittels als Hebel benutzen, um eine weitere „Wende“ herbeizuführen: Die „Agrarwende“, die der modernen Landwirtschaft auf deutschem Boden ein Ende bereiten sollte, damit das Volk sich künftig ausschließlich biodynamisch von deutscher Scholle ernähre, nachhaltig und für mindestens 1.000 Jahre. Das war bei Jamaika bereits fest eingepreist, und eine Idee ähnlich irre wie die Energiewende. Ulli Kulke berichtete in den letzten Monaten auf der Achse ausführlich, siehe hier und hier und hier.

      Doch Landwirtschaftsminister Schmidt trug den Dolch im Gewande und meuchelte hinterrücks die seit Jahren mit Fake-News vom Bande genährte Erzählung, die in keiner grünen Gute-Nacht-Geschichte fehlen durfte. Entsprechend schäumen die Düpierten wie eine zu lange geschüttelte Flasche Bionade.
      SPD-Umweltministerin Barbara Hendricks warf ihrem CSU-Kollegen Christian Schmidt Vertrauensbruch vor. Sie habe noch am Montag gegenüber dem Landwirtschaftsminister erklärt, sie sei „mit einer Verlängerung der Zulassung von Glyphosat weiterhin nicht einverstanden“. Dennoch habe der Vertreter des Landwirtschaftsministeriums in Brüssel für eine Verlängerung gestimmt – wer an „Vertrauensbildung zwischen Gesprächspartnern interessiert“ sei, könne sich so nicht verhalten, erklärte Hendricks.

      „Glyphosat wird zum Vertrauensvernichter“
      Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD Karl Lauterbach bezeichnet den Vorgang auf Twitter als „Skandal“, SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles kritisierte die Entscheidung ebenfalls. „Ich werte das als massiven Vetrauensbruch“, empörte sich Nahles über die Entscheidung, die „so nicht abgesprochen“ gewesen sei. „Wir empfinden das wirklich als schwere Belastung.“ Über die Kanzlerin sagte Nahles: „Ich frage mich, ob Frau Merkel ihre Leute im Griff hat.“ Und sie fügte hinzu: Die Vertrauenskrise zwischen dem SPD- und dem CSU-geführten Ministerium könnte die ohnehin schon schwierige Regierungsbildung noch mehr belasten. „Glyphosat wird zum Vertrauensvernichter“, orakelt die Süddeutsche Zeitung.
      Ich vermute jetzt mal: Das war genau die Absicht. Offenbar haben weder Frau Merkel noch Herr Seehofer ihre Truppen in ausreichendem Maße im Griff. Wer welches Spielchen spielt ist nur schwer durchschaubar, fest steht aber, dass hier ein ferngesteuertes Torpedo gezündet wurde, von dem man noch nicht genau weiß, wo es einschlägt. Die Erklärung von Landwirtschaftsminister Schmidt ist jedenfalls von humoresker Unschuld geprägt: Er begründete das deutsche Abstimmungsverhalten in Brüssel damit, dass die EU-Kommission „sich ohnehin für die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat entschieden“ hätte. Nun ja, dann hätte Schmidt sich ja auch der Stimme enthalten können und alles wäre in Butter. Aber genau das wollte er wohl nicht. Es ging offenbar um eine Demonstration. Gegen was und für was wird sich noch rausstellen.
      Das schöne an dieser politischen Ranküne ist jedoch, dass sie ausnahmsweise ausgesprochen positive Nebenwirkungen zeitigt. Es ist schlicht ein Sieg für die Vernunft und die moderne Landwirtschaft und eine herbe Niederlage für den grünen Panik-Komplex. Sollte die Groko zustande kommen, ist die Sache glücklich vom Tisch. Mit den Sozialdemokraten ist nichts weiter als ein Rückfall in die grüne Ausstiegs- und Hobbit-Mentalität zu erwarten.
      In fünf Jahren aber werden sich die politischen Verhältnisse in Deutschland und Europa vermutlich so verändert haben, dass ideologische Wende-Phantasien ohnehin keine Chance mehr haben. Das Zeitfenster schließt sich und deshalb auch das Ensetzen der grünen Moralindustrie, die erstmals spürt, dass ihr die Felle davon schwimmen könnten.

      Ein paar Fakten wider die Legendenbildung
      Und jetzt zu den Fakten über Glyphosat, die bei der nun einsetzenden Legendenbildung ein wenig vernachlässigt werden. Susanne Günter, selbst in der Landwirtschaft tätig, hat sie kürzlich für Novo noch einmal zusammen getragen und ich zitiere hier nur einige der wichtigsten Passagen:
      Das Bundesumweltministerium folgt in seiner Argumentation im Wesentlichen dem Umweltbundesamt (UBA). Dieses hat einen bestimmten Mechanismus ausgemacht, wie Glyphosat die Biodiversität schädige, und zwar einen indirekten Effekt: Glyphosat reduziere den Pflanzenwuchs, so dass Insekten und Vögel weniger Nahrung finden.
      UBA-Chefin Maria Krautzberger beschreibt das folgendermaßen: „Denn Glyphosat und andere Breitbandherbizide tragen nachweislich zum Verlust der Artenvielfalt in Ackerlandschaften bei. Sie beseitigen auf Äckern jeglichen Wildpflanzenwuchs, so dass Insekten und Feldvögeln wie Lerche und Rebhuhn die Nahrungsgrundlage fehlt.“ (Umweltbundesamt für Mensch und Umwelt: „Kein ‚Weiter so‘ bei Glyphosat“, Umweltbundesamt online, 20.05.2016).
      Als Beleg für diesen Zusammenhang wird stets auf eine Literaturstudie aus dem Jahr 2014 verwiesen, die das UBA in Auftrag gegeben hatte: „Das Schutzgut Biodiversität in der Umweltbewertung von Stoffen – Konzept für das Management des Risikos für freilebende Vögel und Säuger aus der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln unter Berücksichtigung indirekter Wirkung (Nahrungsnetz‐Effekte) und besonders geschützter Arten“ von Teresa Jahn, Hermann Hötker, Rainer Oppermann, Richard Bleil, Laura Vel. (Teresa Jahn et al.: „Protection of biodiversity of free living birds and mammals in respect of the effects of pesticides“, Umweltbundesamt online, April 2014, englische Originalversion).
      Dieses Dokument ist eine mehr als 500 Seiten umfassende Arbeit, die u.a. von Mitarbeitern des Michael-Otto-Instituts im Naturschutzbund Deutschland (NABU) verfasst wurde und keinen Peer-Review-Prozess durchlaufen hat, wie das bei einer Veröffentlichung in einem wissenschaftlichen Fachblatt üblich gewesen wäre...
      Was erfahren wir hier über Glyphosat und die Auswirkungen des Wirkstoffs auf die Biodiversität? Nicht viel: Wir erfahren etwas über Anwendungsweise und -häufigkeit und dass Glyphosat giftig auf Amphibien wirken kann. Letzteres ist lange bekannt und deswegen gibt es auch Abstandsregelungen zum Einsatz des Wirkstoffs in der Nähe von Gewässern. Aber zu den behaupteten indirekten dramatischen Auswirkungen auf die Biodiversität durch Glyphosat ist nichts zu finden außer Mutmaßungen...
      In einem aktuellen Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages (Deutscher Bundestag: „Einzelaspekte der Verwendung von Glyphosat“, Wissenschaftliche Dienste, 01.06.2017) steht nichts zu diesen indirekten Effekten. Dort wird im Abschnitt „Auswirkungen von Glyphosat auf die Biodiversität“ lediglich auf eine umstrittene Studie verwiesen und festgestellt, dass Glyphosat sich „in Experimenten tödlich auf die gefährdete Art Pimelea spicata“ auswirke, was nicht überraschend ist, weil es sich hier um eine grünblättrige Pflanze handelt. Es ist aber auch nicht relevant, weil diese Pflanze nur auf dem australischen Kontinent vorkommt.

      Natürlich reduziert Glyphosat den Pflanzenaufwuchs auf einer Fläche – zum Beispiel vor der Neuaussaat –, das macht die mechanische Bodenbearbeitung mit dem Pflug aber auch. Auch der Biobauer reduziert Biodiversität, wenn er zwischen seinen Maisreihen hackt. Und das muss er tun, wenn er nicht nur Kamille ernten will, sondern Mais.
      Geradezu verräterisch wirkt dazu folgende Passage aus dem mehr als 4300 Seiten umfassenden Bericht der EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) zur Risikobewertung von Glyphosat: „Im Nachstehenden behandeln wir die Auswirkungen eines Herbizideinsatzes auf die Artenvielfalt terrestrischer Nichtzielarten, besonders im Hinblick auf Feldvogelarten. Zwar handelt es sich hier nicht um stoffspezifische Auswirkungen, sondern um Auswirkungen, die durch den Gebrauch von Herbiziden per se verursacht wurden. Trotzdem betrachtet die RMS es als angebracht, das Thema zur Sprache zu bringen, nachdem Glyphosat das in der EU am weitaus häufigsten benutzte Herbizid ist“.
      Hier steht schwarz auf weiß, dass die vermuteten Effekte nicht typisch für die Substanz Glyphosat sind, sondern für den Gebrauch von Herbiziden per se. Auch mechanische Methoden wie Pflügen und Hacken reduzieren den Wuchs der Beikräuter auf dem Acker, das gehört zum Wesen des Ackerbaus. Der Hinweis, dass dieser Aspekt trotzdem wichtig sei, weil Glyphosat schließlich sehr breit eingesetzt wird, führt ins Leere: Wenn nicht Glyphosat, dann würde ein anderes Herbizid eingesetzt werden oder es würde mehr gepflügt werden. Beides hätte garantiert nicht mehr Pflanzenwuchs zur Folge und die ökologischen Konsequenzen der Alternativen werden hier gar nicht abgewogen.
      Bei diesen Ackerbausystemen wird auf den Pflug verzichtet, was enorme Vorteile für Bodenleben und -struktur mit sich bringt: u.a. mehr Regenwürmer, mehr Humus im Boden, mehr Biodiversität, bessere Wasseraufnahmefähigkeit des Bodens, weniger Erosion, weniger Treibstoffverbrauch und geringerer CO2-Ausstoß. Es erscheint mir sinnvoll, bei der Diskussion um Herbizide und insbesondere um Glyphosat die Biodiversitätswirkung des gesamten Ackerbausystems zu betrachten und nicht nur die Wirkungen einzelner Maßnahmen. Bei einem direkten Vergleich schneiden Mulch- und Direktsaatsysteme sehr gut ab: Regenwürmer, Laufkäfer und Spinnen profitieren davon, dass Erntereste und anderes organisches Material an der Bodenoberfläche bleiben.
      Ein Glyphosat-Verbot würde gerade die Landwirte abstrafen, die sich besonders viele Gedanken um Fruchtfolgen, Zwischenfruchtanbau, Bodenschutz, Reduzierung von Emissionen sowie die Wechselwirkungen in der Natur machen. Und es würde mangels sinnvoller Alternativen wahrscheinlich keinen Nutzen für den Umweltschutz bringen. Prof. Dr. rer. nat. Christoph Schäfers, Bereichsleiter Angewandte Ökologie am Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie in Schmallenberg, formulierte das bereits 2016 in einem Interview mit dem Blog schillipaeppa.net folgendermaßen : „Im Hinblick auf die Alternativen, die ökonomisch, aber häufig auch ökologisch und gesundheitlich problematischer sind, sollte die Genehmigung verlängert werden.“

      Quelle: "Glyphosat"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""neoliberal"?" geschrieben. 27.11.2017

      „Macht euch die Erde untertan!“ ruft Gott seinem „Neuen Volk“ zu – und genau das tun sie: der ganze Planet wird behandelt wie eine Kolonie, deren Schätze man sich beliebig aneignen kann, deren Früchte man in Oasen (Steuer-, Regulations- und Luxus-oasen) genießt (erinnert sei an den Film „Elysium“), und die Nicht-Elite-Bewohner (auch die des eigenen Landes!) wie Kolonialvölker, die niedergehalten und zur Arbeitsausbeutung gepresst werden müssen. Nicht nur für Brüderlichkeit, auch für Demokratie ist in diesem Denken kein Platz. Logisch hat Hayek (aufbauend auf Walter Lippman) für diesen modernen globalen Kolonialismus als zentral die Rolle der Propagande gesehen, die durch Wissen-schaft und Massenmedien ausgeübt wird, und deren Aufgabe die „Lenkung der dummen Massen“, die nichtgewalttätige Niederhaltung jeder abweichenden Meinung und Kritik ist. Erst wenn diese Knechte bei ihrer Aufgabe versagen, werden die Stiefelknechte in Marsch gesetzt. Wer diese Ideologie (ich nenne es Religion) verstanden hat, der versteht auf einmal sehr, sehr viel. (derdickemax)

      „Weh dem Menschen, wenn nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt“


      Millionen Tiere werden jedes Jahr durch Europa transportiert, bis nach Nordafrika. Rinder und Schafe sind oft tage- oder wochenlang eingepfercht auf Lastwagen und Schiffen unterwegs.
      Quelle: "neoliberal"
      Das Kopftuch sagt: Ich gehöre nicht mir selbst, sondern dem Islam, und die Männer meiner Familie bestimmen über mich

      Auch manche Männer (Alexander van der Bellen) solidarisieren sich mit der islamischen Frauen-Unterdrückung und der sexuellen Ausbeutung der Frau. Ist ihnen das nicht bewusst?
      Der Autor Alan Posener scheint offenbar mit Scheuklappen durch die Welt zu laufen. jedenfalls vertritt er in einem Artikel in der "Welt" die Meinung: „Migration hat Deutschland weltoffener und moderner gemacht“. Passend zum Artikel wurde das Bild von 3 lächelnden und verschleierten Musliminnen gezeigt, die wohl symbolisieren sollen, wie tolerant, lebenswert, liebenswert und frauenfreundlich der Islam ist.
      Ich weiß nicht, wie jemand zu dieser Ansicht gelangt, denn die Realität sieht doch wohl etwas anders aus. Der Islam behandelt die Frauen wie Menschen zweiter Klasse, denen er die Gleichberechtigung abspricht. Frauen haben sich gefälligst den patriarchischen Vorstellungen der Männer unterzuordnen, die einer Religion arabischer Analphabeten aus dem siebten Jahrhundert folgen.
      Antje Sievers schreibt dazu:

      „Mit der Verschleierung ihres Körpers zeigt die Muslimin eindeutig, dass sie sich den patriarchalen Gesetzen ihres Stammes unterwirft. Gesetzen, die die Sexualität der Frau rigoros der Selbstbestimmung entziehen und sie zur Verfügungsmasse der Männer des Stammes werden lassen. Das Kopftuch sagt: Ich gehöre nicht mir selbst, sondern dem Islam, und die Männer meiner Familie bestimmen über mich. Es sagt auch: Ich bin eine anständige Frau im Gegensatz zu den unverschleierten Schlampen, die sich nicht wundern dürfen, wenn Männer über sie herfallen.”
      In diesem Sinne werden auch muslimische Jungen und Mädchen erzogen. Den Jungen werden Begriffe wie „Stolz” und „Ehre” eingehämmert und sie werden gleichzeitig als Hüter einer frauenfeindlichen Moral erzogen, de den Frauen jedes Recht nimmt, sich frei zu entfalten. Den Mädchen wird vermittelt, dass sie den Anweisungen der männlichen Familienmitglieder zu fügen haben, damit die „Ehre” der Familie nicht beschmutzt wird, was womöglich mit einem Ehrenmord bestraft werden könnte.
      Und genau dies ist die Situation, in der muslimischen Frauen sich befinden. Sie ordnen sich unter, passen sich der islamisch-patriarchalischen Gesellschaft an und unterdrücken ihre eigenen Wünsche, Träume und Gefühle. Und was machen solche Feiglinge wie Alan Posener? Sie schauen weg, wollen die Wahrheit gar nicht sehen. Anstatt sich für die Rechte der Frauen einzusetzen, applaudieren sie dem frauenfeindlichen Islam.
      Antje Sievers schreibt:

      „Wer glaubt, in der islamischen Community (Gemeinschaft) gebe es Individuen, die unabhängig von der Umma ihre eigenen Wege gehen können, hat nicht begriffen, mit wem er es zu tun hat. Die islamische Gesellschaft ist kein liberales Lala-Land, auch nicht in Deutschland. Eine emanzipierte Frau, die sich verschleiert und dem Islam unterwirft, ist in etwa so wahrscheinlich wie ein selbst bestimmtes, glückliches Hühnerleben in einer Legebatterie.”
      Dann erinnert Antje Sievers an die Werte der Aufklärung und der Emanzipation und sie sieht die Gefahr, dass die Frauenrechte, für die so viele mutige Frauen und Männer hart gekämpft haben, schlafwandelnd (schleichend) durch den Islam wieder abgeschafft werden. Es scheint, als wolle der Islam die Zivilisation durch eine mittelalterliche frauenfeindliche Gesellschaft ersetzen, um Frauen weiterhin als rechtlose Sexsklavin zu missbrauchen, denn laut Koran hat der Mann das Recht jederzeit seine Frau sexuell zu missbrauchen:
      Sure 2:223: „Eure Frauen sind euch ein Saatfeld. So kommt zu euren Saatfeld wann und wie immer ihr wollt.” Und ist die Frau nicht willig, so hat der Mann das Recht, seine Frau zu schlagen: Sure 4:34: „Und deren Frauen, deren Widersetzlichkeit ihr fürchtet, ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie.”
      Antje Sievers befürchtet, dass das Bewusstsein der Bevölkerung für die Errungenschaften der Aufklärung und die Frauenrechte zumindest teilweise verloren gegangen ist, einer Aufklärung, die….
      „… über vier Jahrhunderte voller kriegerischer Auseinandersetzungen, Religionskriege, Bürgerkriege, Revolutionen, Aufklärung und Anti-Aufklärung, Weltkriege, Völkermorde, Besatzungen bis hin zu der freiesten deutschen Gesellschaft, die es je gegeben hat. Sonst würde man die Errungenschaften der Aufklärung nicht leichtherzig auf den Müll werfen. Denn daran, wie eine Gesellschaft die Frauen behandelt und welchen Anteil sie an der Gestaltung dieser Gesellschaft haben, misst sich der Grad ihrer Zivilisiertheit.”
      Quelle: "Kopftuch.vdB"
      Gibt es bald eine islamische Republik Frankreich?

      Frankreich: Um die zunehmenden Konflikte mit Muslimen in Frankreich zu lösen, schlägt ein Professor die Teilung des Landes in zwei Staaten vor. Einen französischen und einen, nach Scharia-Gesetz regierten, für Muslime.
      Niemals werde man in der Lage sein, die rund 30 Prozent Muslime, die die Einführung der Scharia in Frankreich fordern, zu integrieren. Um einen Bürgerkrieg zu vermeiden, schlägt der französische Professor Christian de Moliner laut dem Magazin Caueur.fr vor, das Land zu teilen. Nach der Teilung gebe es einen Staat, der nach französischen Gesetzen regiert wird. Im muslimischen Neustaat leben all jene Muslime, die sich der Scharia unterwerfen wollen.
      Die „Zahnpasta bekommt man nicht mehr zurück in die Tube“
      Seit jeher sei die territoriale Trennung von zwei ethnischen Gruppen oder von zwei Gruppen, die nicht miteinander leben können, als Lösung eines Konflikts betrieben worden. Längst schon hätte sich eine islamische Parallelgesellschaft gebildet, von der mindestens 30 Prozent für die Einführung des islamischen Rechts seien. Jeder merke doch, dass sich in Frankreich ein zweites Volk gebildet hat, das sein Leben von religiösen Werten abhängig machen will und sich grundsätzlich gegen den liberalen Konsens stelle. „Während wir uns noch nicht im offenen Krieg befinden, gruppieren sich die Gläubigen des Propheten bereits in Gebieten, die besonderen Regeln unterliegen“, so der Professor weiter, der sich davon überzeugt zeigt, dass man die „Zahnpasta nicht mehr in die Tube“ zurückbringen werde.
      Sich weiterhin nicht der Realität zu stellen, den Kopf in den Sand zu stecken und zu hoffen, dass der Konflikt auf wundersame Weise nicht ausbrechen werde, wird für die Mächte immer verlockender werden. Aus Angst, islamophob zu erscheinen, und um diese geschäftigen Moslems zu befriedigen, sind diese Regierungen nicht nur in Frankreich bereit, die Ausbreitung radikaler Praktiken im ganzen Land zu akzeptieren: den Schleier in der Schule und bei der Arbeit, die Verpflichtung des Halal-Fleisches in Kantinen und vieles mehr.
      Mit Muslimen können Nichtmuslime nicht friedlich leben
      Als Vorbild für seine Vision einer Doppelstaat-Lösung nannte der Professor das koloniale Algerien. Ein Territorium, eine Regierung, aber zwei Völker: die Franzosen mit den üblichen Gesetzen und Muslime, mit ihrem vom Koran geprägten Rechtssystem. So würden nicht mehr französische Richter für Streitigkeiten zwischen Muslimen, sondern deren Scharia-Richter zuständig sein. Auf der anderen Seite würden Konflikte zwischen Christen und Muslimen Sache eines ordentlichen Gerichts bleiben.
      Nicht beantwortet wurde von de Moliner, neben der Tatsache, dass es sich hier um Landnahme handelt, was passieren soll, wenn den Muslimen der eigene Staat auf französischem Boden nicht ausreicht und sie – wie auf der ganzen Welt zu beobachten – nicht bereits sind, mit ihren Nachbarn in Frieden zu leben. (SB)

      Quelle: "Frankreich"

    • meineHeimat hat den Blog-Artikel ""ES"" geschrieben. 27.11.2017

      Evangelische Kirche in Schweden macht Gott geschlechtsneutral

      Terrorgefahr auf Weihnachtsmärkten: De Maizière warnt vor übertriebener Angst

      BERLIN. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat die Deutschen dazu ermuntert, trotz der Terrorgefahr die Weihnachtsmärkte im Land zu besuchen. Die Bürger sollten „achtsam aber nicht furchtsam“ sein, sagte er der Bild-Zeitung. „Die Weihnachtsmärkte gehören zu unserem Leben und unserer Kultur.“ Sicher sähen die Märkte mittlerweile anders aus als noch vor einigen Jahren, aber das habe eben seine Gründe. „Die Terrorgefahr ist einfach sehr hoch. Jederzeit. Überall“, warnte er.
      Traditionell eröffnen an diesem Montag zahlreiche Weihnachts- und Adventsmerkte. Vielerorts wurden aus Schutz vor Terroranschlägen mit LKWs Betonpoller aufgestellt. Allerdings müssen die Kosten hierfür von den Händlern getragen werden, worüber diese beispielsweise in Berlin klagen. Um die 300 Euro kostet ein einzelner Poller. Hinzu kommen Sicherheitsdienste, die extra engagiert werden müssen.
      AfD sucht schönsten „Merkelklotz“
      In Berlin war im vergangenen Jahr der Islamist Anis Amri mit einem LKW in den Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz gerast. Bei dem Anschlag, den der als Flüchtling getarnte Tunesier im Namen des IS beging, wurden zwölf Menschen getötet.
      Unterdessen sucht die AfD via Facebook den schönsten Betonpoller („Merkelklotz“) auf einem deutschen Weihnachtsmarkt. „Während sich die Leitmedien derzeit wieder auf die Suche nach dem schönsten Weihnachtsmarkt Deutschlands begeben, erinnern diese mehr an Hochsicherheitszonen in militärischen Gebieten, und weniger an das friedliche Weihnachtsfest“, kritisierte die Partei.
      Ob rund, eckig oder in Geschenkpapier verpackt: Die Facebook-Nutzer sollten Fotos von den schönsten „Islamistenbremsen“ posten. Das Bild mit den meisten „Gefällt mir“-Stimmen will die AfD in den kommenden Tagen präsentieren.
      (krk)
      Englische Mutter will „Dornröschen“ verbieten

      NEWCASTLE. Eine Mutter aus Nordengland will an der Schule ihres Sohnes das Märchenbuch Dornröschen verbieten lassen. Die 40jährige Frau aus dem nordenglischen Northumberland Park stört sich vor allem an der Szene wenn der Prinz das schlafende Dornröschen wachküßt, berichtet die Daily Mail.
      Dies sende eine „unangemessene sexuelle“ Botschaft an die Kinder, da der Kuß ohne Zustimmung Dornröschens geschehe. Das Buch sei inakzeptabel, weil es Kinder lehre, daß es in Ordnung sei, eine Frau im Schlaf zu küssen. Man müsse sich daher fragen: „Ist das heute noch relevant? Ist das angemessen?“
      #Metoo-Kampagne war der Anstoß
      Für ältere Schüler böte das Buch eine gute Diskussionsgrundlage, nicht aber für Grundschüler wie ihren sechsjährigen Sohn. Zum Nachdenken gebracht habe sie dabei die #Metoo-Kampagne, die sexuelle Belästigung anprangern will. Märchenbücher wie Dornröschen zeigten, „wie tief verwurzelt dieses Verhalten in unserer Gesellschaft ist“.
      (tb)
      Quelle: "Unsinniges"
      „WERTVOLLER ALS GOLD“?
      Ein sonniger Tag in Heidelberg. Martin Schulz, von Beruf Europäer, hält eine flammende, pathetische Rede an der Heidelberger Hochschule.
      Er spricht sich – natürlich(!) – gegen den zunehmenden, „finsteren Rechtspopulismus“ –mehr hier– aus.
      Europa abzuschotten sei die Lösung, die „Populisten des 21. Jahrhunderts in den kalten Nachthimmel schreien, nachdem sie die Fahnen ihrer Großväter aus dem Keller geholt haben. [ … ] Die Dämonen, die diesen Kontinent in den Abgrund gezogen haben, sind lebendiger denn je.“
      Oh-mein-Gott, Herr Schulz, warum sind Sie nicht Hymnenschreiber geworden? Und dann:
      „Was die Flüchtlinge zu uns bringen, ist wertvoller als Gold.“
      (p.b. Maria Lourdes)

      Warum das Migranten-Jobwunder ausfällt und der dumme Michel blecht!
      Werfen wir einen Blick auf das, was diese Goldstücke uns denn so unglaublich Wertvolles bringen. Dabei lassen wir die Kriminalstatistik einmal außen vor, und machen den „Faktencheck“ ausschließlich auf dem Gebiet, auf dem die zu uns Gekommenen einen großen Beitrag zum Nutzen Deutschlands und Europas bringen sollen, dem Arbeitsmarkt. Hier sollen die Neuankömmlinge den Facharbeitermangel beheben und der deutschen Wirtschaft ungeahnten Aufwind bescheren. Die Erwartungen sind hoch. Sehr hoch.
      Hoffnungsfrohe Prognosen
      Die Prognose des Kieler Institutes für Weltwirtschaft (IfW) lautete im Dezember 2016, dass Ende 2018 rund 410.000 Flüchtlinge in Arbeit sein werden. Mehr Flüchtlinge seien dann in einem Beschäftigungsverhältnis, als arbeitslos. Zusammengenommen würden bis Ende 2018 rund 806.000 Flüchtlinge nach Integrations- und Sprachkursen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Die Experten legen diesen Zahlen die Berechnung zugrunde, dass monatlich 2% der Flüchtlinge eine Arbeit finden.
      Die Berliner Zeitung schreibt dieser Tage, dass im Jahr 2010, also in drei Jahren, mindestens 40.000 Flüchtlinge in deutschen Hochschulen eingeschrieben sein werden. Es könnten aber auch leicht doppelt so viele sein, wenn Hürden, wie fehlende Sprachkenntnisse, finanzielle oder gesundheitliche Probleme beseitigt würden. Dabei bezieht sich die Berliner Zeitung auf den Hochschulbildungsreport des Stifterverbandes und der Unternehmensberatung McKinsey. Wie kommen diese Leute darauf? „Die Motivation vieler Flüchtlinge in den ersten Monaten nach ihrer Ankunft in Deutschland ist besonders hoch”. Man kassiert zwar diese ambitionierte Prognose gleich wieder mit der Formulierung, dass dieses „Potential“ der Hochmotivierten besser genutzt werden sollte. Nun, Potential heißt nur, dass sich etwas so entwickeln könnte, aber nicht muss. Potenziell sind wir alle Lottogewinner.

      In der Einführung zu dem besagten Hochschulbildungsreport ist dazu zu lesen:
      „Der Report liefert neueste Zahlen zu aktuellen Debatten. Erstmals wird quantifiziert, wie sich soziale Selektion an den Hochschulen fortsetzt. Eine Arbeitsmarktanalyse zeigt: In Deutschland fehlen bis zu 95.000 Datenspezialisten und an den Schulen bis zu 24.000 Informatiklehrer. Alarmierend ist auch die Halbzeitbilanz für das Handlungsfeld Lehrer-Bildung: Es gibt immer weniger MINT-Studienanfänger und männliche Grundschullehramtsanfänger, Berufs- und Praxisbezogenheit der Lehrveranstaltungen werden extrem schlecht beurteilt. Im Jahr 2020 werden an deutschen Hochschulen bis zu 40.000 Flüchtlinge eingeschrieben sein. Diese Zahl haben Stifterverband und McKinsey erstmals für den Report berechnet.“

      Auf dieser Seite kann man weiter unten den ganzen Report als PDF downloaden. Hierin finden wir ab Seite 21 unter der Überschrift „Wir müssen die hohe Bildungsaffinität von Flüchtlingen nutzen“ folgende Statements von der Präsidentin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Jutta Cordt, zu dem Thema:
      „Alphabetisierung und Qualifikationen sind von Herkunftsland zu Herkunftsland sehr unter­schiedlich ausgeprägt. Ein Ungleichgewicht in Bezug auf Bildung gibt es auch zwischen Mann und Frau. Es gibt nicht ‚den Geflüchteten’“.
      „Viele Geflüchtete bringen nicht unbedingt formal nachgewiesene Qua­lifikationen, aber praktische Erfahrungen mit, sind gut in ihrem Beruf. Eine Herausforderung ist verständlicherweise die deutsche Sprache, beispielsweise deutsche Fachtermini.“
      „Das Potenzial dafür ist da: Immerhin zwei Drittel der Befragten einer repräsentativen Studie, die unter anderem von unserem Forschungszentrum durchgeführt wurde, gaben an, einen Berufs- oder Hochschul­abschluss in Deutschland anzustreben. Die hohe Bildungsaffinität, die sich in den Erhebungen zeigt, müssen wir nutzen. Auch wenn sicherlich nicht alle Geflüchteten an die Hochschulen streben werden, besteht Anlass zum Optimis­mus, dass es ein Teil schafft. Flüchtlinge können, ähnlich wie andere Studierende mit Migrations­hintergrund, die Universitäten bereichern, etwa durch Sprachkenntnisse, aber auch durch einen Perspektivwechsel, den sie bei Kommilitonen auslösen.“

      Wie die Studie auf die Zahl von 40.0000 Studierfähigen kommt, wird auf den Seiten 23 und 24 erläutert. Interessant: Die Bildungsstufe beruht zum größten Teil auf den ‚Selbstangaben‘ der Flüchtlinge: „Allerdings sind dies Selbstangaben der Flüchtlinge, die mit entsprechenden Unsi­cherheiten behaftet sind.“ (Seite 23) und „Allerdings wäre es „voreilig, aus den Bildungsvorhaben Schlussfolgerungen darüber zu ziehen, in welchem Umfang die Flüchtlinge tatsächlich Bildungseinrichtungen in Deutschland besuchen und Abschlüsse erwerben werden.“
      Der Faktencheck
      Hier wird bereits vorsichtig angedeutet, dass es schwer nachprüfbar ist, ob die Flüchtlinge tatsächlich auch die Ausbildung haben, die sie angeben. Und dass die Frage, ob sie auch das, was sie an ambitionierten Absichten haben, durchhalten. Genau hier, zeigt die Praxis, liegt das große Problem. Wenden wir uns also einmal den Berichten aus dem täglichen Leben zu. Selbstverständlich werden wir hierbei nicht die Großväterfahnen schwingenden Nachthimmelschreier bemühen, sondern die Qualitätsmedien.
      Im März 2017 berichtet die „Welt“ von einer OECD-Studie zur „Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen in Deutschland“. Ergebnis der Studie: Neben mangelnder Ausbildung ist die deutsche Sprache für Arbeit suchende Flüchtlinge das größte Hindernis.
      Nur 0,64% insgesamt statt 2% mehr pro Monat im Beschäftigungsverhältnis
      Den Betrieben wird bescheinigt, guten Willen und Einstellungsbereitschaft zu zeigen. Allerdings sei die Zahl von bundesweit 7000 beschäftigten Asylbewerbern im Verhältnis zu über 1,1 Millionen Schutzsuchenden doch relativ gering. So könnte man das nennen. Das sind 0,64%.
      Die Frankfurter Neue Presse gibt der Ernüchterung ebenfalls Ausdruck. „Keine Spur von Jobwunder“ stellt sie lapidar fest. Zitat:
      „Nach dem Höhepunkt der Flüchtlingswelle im Jahr 2015 glaubten nicht wenige aus Politik und Wirtschaft, dass durch die Vielzahl der Flüchtlinge sogar die sogenannte Facharbeiterlücke in Deutschland geschlossen werden könnte.
      Doch dieser Euphorie weicht mittlerweile die Ernüchterung. Ein Beispiel macht das deutlich: Die deutschen Konzerne, die insgesamt rund 3,5 Millionen Menschen beschäftigen hatten bis zur Jahresmitte 2016 zusammen rund 3000 zusätzliche Praktikums- und Ausbildungsplätze für Flüchtlinge, aber gerade mal 54 Festanstellungen geschaffen. Eine Studie der Europäischen Kommission und der OECD kommt zu dem Schluss, dass es bis zu 20 Jahre dauere, ehe Flüchtlinge das Beschäftigungsniveau von Inländern erreichten…
      Analphabeten, fehlende Ausbildung, kaum Deutsch
      …Darüber hinaus habe nur eine Minderheit der Flüchtlinge in Deutschland verwertbare berufliche Qualifikationen. Meist sei überhaupt kein Berufsabschluss vorhanden und es böten sich daher nur Helfertätigkeiten an. Hier sei es aber trotz guter Konjunktur schwer, einen Arbeitsplatz zu finden. Dazu müssten auch noch hinreichende Sprachkenntnisse vorhanden sein. Überdies sollten junge Flüchtlinge dafür begeistert werden, eine Lehre zu beginnen. Allerdings, so Brenke, gebe es hier Hindernisse: Gewichtiger als noch vorhandene Defizite bei der deutschen Sprache sei die nicht selten unzureichende schulische Ausbildung.“
      So berichtet die Osnabrücker Zeitung im Mai 2017: „Kaum qualifizierte Flüchtlinge in Niedersachsen“ ebenfalls, dass die Selbsteinschätzung und Fremdeinschätzung über die eigenen Fähigkeiten der Flüchtlinge oft auseinander klaffe. Viele verfügten nur über marginale oder gar keine Schuldbildung. „Nur ein Bruchteil der Flüchtlinge im Nordwesten ist nach Ansicht der Agentur für Arbeit bereits reif für den Arbeitsmarkt. Vor allem bei der Sprache hakt es. Viele sind arbeitslos. Die Qualifikation wird noch lange dauern.“
      Nur drei Prozent der Flüchtlinge in Niedersachsen zählen zu den beruflichen Experten, wie der „sprichwörtliche syrische Arzt“. Nur jeder Fünfte sei als Fachkraft einsetzbar, sagt die Vorsitzende der Agentur für Arbeit in Niedersachsen, Bärbel Höltzen-Schoh. Die Mehrheit könne hingegen nur angelernte Arbeiten erledigen. Selbst die Hoffnung einiger Unternehmen, die Flüchtlinge würden sich für Helfertätigkeiten eignen, habe sich als „Illusion“ herausgestellt.
      Epoch Times titelt im Juli 2017 „Ernüchternde Bilanz: Flüchtlinge sind für den Arbeitsmarkt unbrauchbar“. Zitat: „Ein Argument für die Aufnahme vieler „Flüchtlinge“ in Deutschland war von seitens der Politik ein Mangel an Fachkräften gewesen. Die Migranten würden dringend gebraucht, hieß es. Die Asylindustrie und andere haben bisher mächtig profitiert von den Flüchtlingen. Der Arbeitsmarkt hat offensichtlich nichts davon.“
      „Am zweiten Tag ist meistens schon Schluss“

      Am 22. November fasst der Merkur die Situation der Flüchtlinge am Arbeitsmarkt unter dem Titel „Flüchtlinge am Arbeitsmarkt bringen nichts“ zusammen. Der Erdinger Bauunternehmer und Kreishandwerksmeister, Rudolf Waxenberger, ist bedient. Er hat es bereits mit sieben Flüchtlings-Praktikanten versucht. Am zweiten Tag ist meistens schon Schluss. „Entweder kommen sie danach gar nicht mehr. Oder sie haben irgendwelche Ausreden.“ Hat er nur Pech gehabt. Nein. „Meine Kollegen im Landkreis erleben genau das gleiche.“ In der Vollversammlung der Handwerkskammer stellte man fest, es ist überall so: „90 Prozent der Flüchtlinge brechen ihre Ausbildung im ersten Halbjahr ab. Davon wiederum 90 Prozent sind schon im ersten Monat wieder weg“.
      Dass Handwerkskammern reden offiziell von „großen Chancen“, welche die Flüchtlinge für die von Fachkräftemangel geplagte Wirtschaft angeblich böten. Die Betriebe haben ganz andere Erfahrungen gemacht, sagt Waxenberger: „Tatsächlich erleben wir einen massiven Einzug in unser Sozialsysteme – mit heute nicht ansatzweise absehbaren Folgen.“ Und er sieht, dass die großen Konzerne sich um die Aufgabe, die Flüchtlinge auszubilden und in den Arbeitsmarkt zu integrieren, beflissen drücken. „Die zehn größten DAX-Konzerne haben gerade einmal 50 Azubis.“
      Dabei ist Waxenberger keinesfalls gegen die Neuankömmlinge eingestellt. Er macht aber die Beobachtung, dass „sich viele Migranten keinerlei Vorstellungen gemacht hätten, wie es in dem Land zugeht, in das sie eingereist sind.“
      Fachkräfte? Dreiviertel ohne abgeschlossene Ausbildung
      Man findet Unmengen solcher Berichte. Neben bürokratischen Hürden sind durchweg mangelnde Sprachkenntnisse und fehlende Bildung die größten Hindernisse. Die Bundesagentur für Arbeit nennt Zahlen. Dreiviertel aller Geflüchteten haben keinerlei abgeschlossene Ausbildung, rund 37 Prozent nicht einmal irgendeinen Schulabschluss. 58% eignen sich nur für Hilfstätigkeiten. Fazit: Der Großteil der hierhergekommenen Menschen eignet sich nicht für die zu besetzenden Stellen in Deutschland – und das auf lange Zeit. Stattdessen wandern sie alle in die diversen sozialen Netze und kosten den Steuerzahler Unsummen an Geld. Kosten, die den Bürgern verschwiegen werden.
      Überdies sind die Vorstellungen der Zuwanderer nicht kompatibel mit der Lebensweise in Europa. Sie haben zu weiten Teilen weder die Arbeitsmoral der Europäer, noch die Umgangsformen. Immer wieder lesen wir die Hilfeschreie von Flüchtlingsbetreuern, Polizei, Anwohnern, Kursleitern. Auch Universitäten sehen sich großen Problemen mit den Verhaltensweisen der Migranten gegenüber. Probleme, die jetzt schon zu einer Art Notverordnung an der Hamburger Hochschule geführt haben, obwohl es nur wenige Prozent der Studierenden sind.
      Aber – warten wir bis 2020. Vielleicht sind ja dann die Universitäten von Unmengen bienenfleißiger und hochgebildeter Zuwanderer bevölkert, die all die dringend nötigen Mathematiker, Informatiker, Lehrer und Ingenieure stellen, die Deutschland fehlen. Sollte es wirklich so sein, würden wir uns sehr freuen.

      Quelle: "Fachkräfte?"

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