Suche Rezepte für Hausmannskost, aus Ur- und Omas Küche
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Richard Joseph Huber
| Punkte: 48050 | Zuletzt Online: 23.05.2018
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07.08.2015
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männlich
    • Richard Joseph Huber hat den Blog-Artikel ""nN"" geschrieben. Gestern

      Besuch bei alten Damen: “Huch, ein nackter Neger auf ‘m Flur …”

      Auch die meisten Einzelhändler, offenbar von der CDU-Mehrheit gehirngewaschen, hakten die Nackte Kanone als den üblichen “Einzelfall” ab, der in diesem unseren Lande ja längst täglich im Dutzend folgsam verschwiegen wird. Wenn da “Ein Pferd auf’m Flur” gestanden hätte, wie “Klaus und Klaus” so herrlich dämlich und erfolgreich besungen … Aber ‘n nackter Neger?? Ein Pferd hätte wahrscheinlich nicht nur im Kreisblattel des zuständigen WINSENER ANZEIGER die Lokalseite 3 beherrscht. Da hätte das frühere Millionenblatt BILD sogar die Seite 1 zugepflastert. Schließlich heißt ein Ortsteil von Salzhausen Luhmühlen. Und das ist das deutsche Mekka der internationalen Military-Reiterei.
      Hier küssten und schlugen sich sogar Prinzessin Anne (ja, die!!) und ihr “former husband”, der Reitermajor Mark Phillips, bevor sie nebenan in Luhmühlen Europameisterin wurde. Hier im Reiterzentrum finden jährlich für die Vielseitigkeitsreiter mal Welt-, mal Europa -, mal Deutsche Meisterschaften statt. Und natürlich pilgert da auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Grosse-Brömer hin, der Merkel-Schranze von der Reihe 1 im Reichstag, gleich neben Merkel-Knecht Kauder. Mit der Familien-Karawane im Schlepptau, schwer mit den Schätzen des kostenlosen Warmen Büfetts auf grossen Tellern beladen, steuert “The Great Brömi” dann wie gelernt lancierend einen der schicken Stehtische im Promi-Zelt an; Carlo Rabelers excellente Küche aus dem romantischen, nicht weit entfernten Reiterhof Sudermühlen, sorgt für geradezu lukullischen, kostenlosen Genuss.
      Um gerecht zu sein: Auch der AfD-Gründer, der sanfte Ökonomie-Professor Bernd Lucke (heute EU-Abgeordneter), kommt aus Winsen, räumt aber bisher, soweit bekannt, das Reiter-Buffet im prominenten Ortsteil von Salzhausen nicht ab. Und von dem neuen “Einzelfall” bei den alten Damen im Altersheim werden weder Lucke noch der große Brömer gehört haben.
      “The Great Brömi” wird nicht mal was von dem “Einzelfall” gehört haben, von der gerade, “wie im Blutrausch” ermordeten, netten, alten Dame vom Hippster Bezirk Prenzlauer Berg in Berlin (PI-NEWS berichtete). Auch sie silberne 84 Jahre rüstig. Gehhilfen, aber mobil: Sonnenhütchen, freundliche, braune Augen, freundlich zu jederman, hilfsbereit. In der Wichertstraße kannte sie fast alle, beschreibt mein “Polizei-Hauptmann von Köpenick” die deutsche Idylle, aus der er die Wirklichkeit schon lange weder vermelden, noch beschreiben darf…
      Die nette alte Dame, Maria Müller, lernt ihren Mörder auf der Straße kennen: Schwarz wie Afrika, aber erstaunlicher Name: Bernhard Alex (23). Bernhard? Alex?? Nachname: NGUE. Kamerun!! Deutsche Kolonie bis Kaiser Wilhelm zwo 1918 zum Holz hacken nach Holland verbannt wurde… Seine Soldaten hatten die 35 Jahre davor fern der Heimat und ihrer Frauen, offenbar nicht nur als Wache ihren Mann gestanden …
      Und da den schwarzen Bernhard mit den längst verschwommenen deutschen Wurzeln 2015 Merkels Selfies auch im fernen Afrika auf den “Flüchtlingstreck” ins Paradies Germoney lockten, macht er sich auf den Weg. Merkel hatte ja die Grenzen und Deutschland abgeschafft, aber das deutsche Sozialsystem funktionierte noch. Auch illegal, was das BAMF bis heute beweist …
      Und obwohl bis Silvester 2015 “Flüchtlinge” weder für Merkels Halbmond-Partei, noch für Salon-Sozis, GRÜN-Genießer und Honeckers BRAUN/ROTE Knobelbecher, außerstande waren, böse zu sein, geschweige denn Böses zu tun, zog der schwarze Bernhard bald seine schwarzen Kreise: Diverse Straftaten unter diversen Alias-Namen …
      Mein Polizei-Hauptmann: “Rund 15 Verfahren haben wir von Berlin nach Potsdam abgegeben. Im Frühjahr 2017 bekam er wegen Ladendiebstahl eine Freiheitsstrafe. In Potsdam wurde er 2017 wegen Vergewaltigung verurteilt (noch immer nicht rechtskräftig!)… Unter welchem Namen er sich Maria Müller vorstellte, weiß heute niemand. Fest steht: Die nette Seniorin hat ihren Mörder an ihrem Todestag selbst in ihre Wohnung gelassen. Die Kripo fand keine Einbruchsspuren an Fenster und Türen …”

      Und: “Am 3. Mai hatte der Sohn die tote Mutter in ihrem Blut gefunden. Da Bargeld und Schmuck nicht fehlten, vermutete der zuständige Kripo-Ermittler einen ‚Unglücksfall‘, Tod nach Sturz. Auch der Arzt des kassenärztlichen Notfalldienstes erkannte die massiven Kopfverletzungen nicht als ‚Spuren für ein brutales Verbrechen‘, sondern füllte den Totenschein mit dem Vermerk ‚ungeklärte Todesursache‘ aus…”
      Warum denken, wenn man eh nicht weiß, wo einem der Kopf steht? Eben! Unsereins kennt das ja aus deutschen TV-Krimi-Hochburgen wie Kroatien, Lissabon oder Istanbul, oder wo sonst die EU-Mimi endlich auch am deutschen Krimi-Wesen genesen muß. Oder die Autoren, Regisseure und Redakteure, die schon immer mal auf Zwangsgebühren, also auf lau, bezahlten Arbeits-Urlaub mit doppelter Auslandsentschädigung machen wollten…
      Der Polizei-Kommissar: “Erst der Gerichtsmediziner schöpfte eine Woche später bei der Routineuntersuchung Verdacht. Tod durch massive Gewalteinwirkung auf Brust und Schädel. Die Spurensuche in der Wohnung führte die Ermittler zum Rollator der Dame – tatsächlich überall Blut und Haare des Opfers. Marie Müller wurde offensichtlich mit ihrer eigenen Gehhilfe erschlagen…“
      Weitere Tatortspuren führten die Beamten zu Bernhard, dem Knastologen aus Kamerun. Nachbarn der alten Dame erkannten ihn auf Fotos sofort wieder… Die Ermittler ermittelten: Bernhard hat mehr als zwölf Körperverletzungen auf dem Kerbholz-Konto; mal trieb er sich als „Flüchtling“, mal als “Obdachloser” aus Brandenburg in Berlin rum.
      Mein “Polizei-Hauptmann von Köpenick”: “Die Strafverfahren hatte die Berliner Polizei jedesmal an das zuständige Polizeiamt nach Potsdam weitergeleitet. Auch hier war/ist der Bernhard kein Unbekannter. Ein Justizsprecher ‚bestätigte auf Anfrage‘ tasächlich gnädigst, dass der Beschuldigte in Brandenburg bereits wegen eines Sexualdeliktes ‘amtsbekannt’ sei. Bernhard NGUE soll deswegen in Brandenburg sogar in U-Haft gesessen haben …“

      Berliner Zielfahnder haben ihn jedenfalls vergangenen Samstag in einem Obdachlosenheim in Brandenburg/Havel festgenommen. Bernhard hat die Tat natürlich nicht gestanden. Die “Sensation”: Der Richter erließ trotzdem Haftbefehl. Wegen Totschlags, nicht wegen Mordes. Bernhard sitzt jetzt wieder in U-Haft. Diesmal in Berlin-Moabit…
      Ob’s was hilft? Der “Kanzlerin” und ihren Arschkriechern wahrscheinlich nicht mehr. Der ermordeten alten Dame in ihrer Kiste sowieso nicht. Aber vielleicht den netten alten Damen in der Lüneburger Heide…

      Quelle: "Altenheim-Neger-Sex"
      Versorgung von Flüchtlingen: Türkei soll weiteren Milliardenbetrag aus EU-Haushalt bekommen

      Die Türkei erhält für die Versorgung von Flüchtlingen aus Syrien weitere zwei Milliarden Euro aus dem EU-Haushalt. Dies teilte EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger am Mittwoch in Brüssel mit. Eine weitere Milliarde soll aus den nationalen EU-Haushalten kommen.

      Ein erstes Hilfspaket mit drei Milliarden Euro war jüngst aufgebraucht worden. Die EU hatte der Türkei aber im Zuge der Flüchtlingskrise bis zu sechs Milliarden Euro versprochen.
      Über die Finanzierung der noch ausstehenden Milliardentranche gab es zuletzt wochenlang Streit zwischen den Mitgliedstaaten und der Kommission. Länder wie Frankreich und Deutschland wollten eigentlich, dass die drei Milliarden Euro vollständig über den EU-Haushalt finanziert werden. Die Kommission hatte hingegen zunächst vorgeschlagen, nur eine Milliarde aus dem EU-Haushalt zu nehmen.
      Die Unterstützung der Türkei bei der Versorgung von Flüchtlingen war mit dem im März 2016 geschlossenen Flüchtlingspakt vereinbart worden. Er sieht vor, dass die EU alle Migranten, die illegal über die Türkei auf die griechischen Inseln kommen, zurückschicken kann. Im Gegenzug nehmen EU-Staaten der Türkei schutzbedürftige Flüchtlinge aus Syrien ab und finanzieren Hilfen für in der Türkei lebende Flüchtlinge. Das Land hat bislang insgesamt knapp 3,6 Millionen Flüchtlinge aufgenommen.

      Nach dem nun von Oettinger vorgestellten Vorschlag sollen aus dem EU-Gemeinschaftshaushalt 2018 rund 500 Millionen Euro in die Türkei fließen, aus dem für 2019 sollen es dann 1,5 Milliarden Euro sein.


      Quelle: "Türkei-Flüchtlinge"

    • Richard Joseph Huber hat den Blog-Artikel ""FASTMADAN"" geschrieben. Gestern

      DATTELN FÜRN ARSCH

      Kein Wunder, daß die „Datteltäter“, die unter anderem von der „Bundeszentrale für politische Bildung“, also mit deutschem Steuergeld finanziert werden, am Ramadan (bei dem es eben nicht um Fasten geht, aber dazu später) voll aufdrehen und uns die Wonnen dieser Islam-Narretei nahebringen möchten. Und das alles so lustig aufbereitet wie der Bohnen-Zwiebel-Furz eines 180-Kilo-Klopses. Abgesehen davon, daß es mir völlig am Arsch vorbei geht, was Moslems im Ramadan nicht mehr hören können, heißt es im neuesten Clip trotzdem „Dinge, die Muslime im Ramadan nicht mehr hören können“.


      Es geht los mit dem Deutschen, der neben einem Moslem Platz nimmt und ihm vorwirft, daß dieses Ramadan-Ding total ungesund sei und er damit seinen Körper zerstören würde. Sodann packt er vor sich – Achtung, nun kommt der witzig sein sollende Widerspruch! – ein Riesen-Burger, Kuchen, Sprühsahne und Mayonnaise aus und frißt wie ein Schwein, wobei der Moslem ihn ungläubig anguckt und den Kopf schüttelt. Nur wo versteckt sich jetzt der Witz in dieser Szene? Heißt das, man soll lieber gar nix essen als ungesund? Was ißt der Moslem nach Sonnenuntergang, nur Gesundes oder Vegetarisches, gar Veganes? Aber das könnte er doch auch vorher während des Tages tun, wenn dieses Ramadan-Ding nicht existierte. Wer sagt denn überhaupt, daß Burger und Kuchen ungesund sind, solange man sich nicht ausschließlich davon ernährt? Und essen die Ungläubigen ausschließlich Riesen-Burger, Kuchen, Sprühsahne und Mayonnaise, so daß sie einen Ramadan bedürfen, um zur kulinarischen Besinnung zu kommen? Das Ganze ergibt weder als Witz noch als etwas Denkstoßartiges einen Sinn. Man ist nur angeekelt von dem deutschtuenden Typ, der sich am Ende die Sprühsahne ins Gesicht sprüht wie es bestimmt alle Deutschen andauernd tun.
      In der nächsten Szene sagt der Deutsch-Fake zum Moslem, viele fielen am Ramadan in Ohnmacht, weil sie 16 Stunden keine Flüssigkeit zu sich nähmen. Worauf der Moslem antwortet, jene, die in Ohnmacht fallen, sollen halt nicht fasten. Damit soll die grenzenlose Toleranz im Islam demonstriert werden, die angeblich viele Ausnahmen erlaubt, nicht am Fasten teilnehmen zu müssen. Deshalb werden auch in Moslem-Ländern, neuerdings auch in Europa, Leute, die man in diesem bestimmten Monat beim Essen und Trinken erwischt hat, verprügelt, sogar ermordet. Wie muß ich mir das überhaupt vorstellen, machen alle zum Fasten bereiten Moslems vorher einen Gesundheitscheck beim Arzt, der ihnen attestiert, daß gerade sie in diesen heißen Tagen nicht in Ohnmacht fallen werden, wenn sie nichts trinken? Und wenn doch, kann ich den Arzt dann verklagen? Erneut ist hier weder ein Witz noch irgend etwas erkennbar, was einen Sinn ergibt.
      Dann folgt eine Szene, die symbolhaft darstellt, weshalb die westliche Zivilisation in ein paar Jahren so aussehen wird wie ein zu Tode geficktes Vergewaltigungsopfer. Es ist eine Büro-Situation, und der Deutsch-Depp öffnet in der Mittagspause seine Plastikdose mit dem belegten Brötchen drin und will reinbeißen. Ihm quer gegenüber sitzt der fastende Moslemmann, der cool wie er ist, davon gar keine Notiz nimmt. Dennoch ist sich der D-Spast nicht zu schade, sein Gegenüber um die Erlaubnis zu bitten, ob er in seiner Gegenwart essen darf. Der reagiert natürlich generös, tut so, als ob er die Frage gar nicht versteht, denn die ganze Fasten-Show ist ja etwas total Privates und hat gar nichts mit einem kollektiv-psychologischen Druck zu tun. Doch unfreiwillig bildet die Szene exakt die Situation ab, die sich bereits jetzt in Schulen mit nicht einmal hohen Moslem-Anteil abspielt. Zugleich zeigt sie unsere aller Zukunft schon in 5 Jahren, wenn der Islam unter dem Deckmantel der Vielfalts- und Toleranz-Scheiße und im Verbund mit den linksfaschistischen Volksverrätern das Sagen und Richten in diesem Land übernommen haben wird. Wir werden dann die Moslems nicht nur in Ernährungsdingen um Erlaubnis bitten müssen.

      Es geht weiter mit dem Running Gag des Erlaubnisholens seitens des Ungläubigen, der weniger wie ein Gag als wie eine grausame Weissagung wirkt, und den anscheinend für uns hochinteressanten Ausnahmen, die der Islam während der Fastenzeit erlaubt. Denn schließlich sind Moslems jene Lebewesen in diesem Land, die am meisten zur Wertschöpfung beitragen, und deswegen müssen wir alles über sie erfahren. Ein Statement ist besonders brisant und gleichzeitig erbärmlich. Der deutsche Kasper kommt wie ein Springteufel immer wieder um die Ecke gehopst und macht gerade trinkende oder essende Moslems darauf aufmerksam: „Ich dachte, es wäre Ramadan“, hahaha! Es gilt offenbar als ausgeschlossen, daß zufällig in den Islam geborene, hier lebende Menschen existieren könnten, die an diesen Hunger Games nicht teilnehmen wollen. Der Kasper ist sozusagen ein religiöser Polizist und zudem ein National-Masochist, der im Eifer des Buntheit-Wettbewerbs ums Verrecken auf die Einhaltung der Sitten einer uns völlig fremden und uns in keiner Weise nützlichen Kultur beharrt.
      Eine gerade Kaffee trinkende Kopftuch-Tante antwortet ihm auf sein beklopptes Insistieren auf den Ramadan mit „Ich hab meine Tage“. Ach wirklich? Wie ist es denn mit dieser Ausnahme, müssen die pubertären Mädchen und erwachsenen Frauen in der Schulklasse und in der Familie allen ihre blutenden Muschis vorzeigen, um von dem Scheiß befreit zu sein? Ich meine, andernfalls könnte frau ja tricksen.
      Am entlarvendsten ist jedoch die Antwort eines beim Wassertrinken Ertappten: „Aber ich bin doch gar kein Muslim“. Offenbar ist man entweder Moslem oder gehört einer anderen Religion an. Das ist okay. Aber daß jemand auf all diesen von Halbirren erfundenen religiösen Schwachsinn scheißt und auch ohne das Wahngebilde namens Gott oder Allah und seinen inflationären Propheten sein Leben genießt, ist anscheinend außerhalb der Vorstellungskraft. Soweit sind wir schon.
      Es scheint in der Tat so, daß diese Gesellschaft inzwischen von einer fürchterlichen Massenpsychose erfaßt ist. Sonst würde man nicht für eine den Rechtsstaat verachtende, gewaltverherrlichende, frauenverachtende, antisemitische, sklavenhalterische und homophobe Religion auf Kosten von Frauen, Homosexuellen und der wenigen Juden, die wie durch ein Wunder noch in Deutschland leben, staatlich durch zweistellige Milliardenbeträge als Zahlung für islamische Migranten – die nicht oder negativ (durch Kriminalität) zum Bruttosozialprodukt beitragen – permanent Werbung machen und darauf Rücksicht nehmen.
      Zum Fasten selbst. Selbstverständlich ist das, was die Moslems da abziehen, so wenig ein Fasten wie ein Bobby-Car ein Porsche 911 Carrera S ist. Es gibt zweierlei Fasten, ein medizinisches und ein religiöses. Beide dauern über mehrere Wochen, werden mit der gleichen Methode absolviert und erzielen denselben Effekt. Nach ein paar Tagen verliert sich gewöhnlich das Hungergefühl, und je nach dem, um welche Art des Fastens es sich handelt, fühlt man sich entweder innerlich gereinigt oder spirituell göttlichen Sphären nahe, vermutlich durch die Schwächung der Hirnaktivität. Damit jedoch der Körper nicht schon am zweiten Tag zusammenklappt, wird in beiden Fällen zwischendurch immer wieder eine dünne Brühe zu sich genommen. Man kann es aber beim besten Willen nicht als Fasten bezeichnen, wenn man 16 Stunden nichts ißt und nichts trinkt und dann aber wie ein Freßmonster alles in sich hineinstopft. Dadurch opfert man gar nix. Außer seine Nerven.

      Quelle: "Ramadan"
      McLaren-Report: Bericht über Doping im russischen Sport im Auftrag der Regierung Kanada (p.b. Maria Lourdes)
      Die unabhängige Kommission WADA (Welt-Anti-Doping-Agentur) unter Führung von Richard McLaren hat mit ihrem Bericht über Doping im russischen Sport einen Auftrag der Regierung Kanadas ausgeführt, teilt die Hacker-Gruppe „Fancy Bears“ mit.
      Zum Verständnis: Als McLaren-Report wird ein im Auftrag der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) veröffentlichter Untersuchungsbericht über ein System von Staatsdoping in Russland von 2011 bis 2016 bezeichnet. Dieser ist nach dem Chefermittler Richard McLaren benannt. Ein erster Bericht (McLaren Investigation Report Part I) wurde im Juli 2016, ein zweiter (McLaren Investigation Report Part II) im Dezember 2016 veröffentlicht.


      (Mc Laren-Report – Mission erfüllt: Ausschluss der Auswahl Russlands und seiner führenden Sportler von den Wettkämpfen in Pyeongchang. - Wer sich über das Thema „Doping“ einen aktuellen Überblick verschaffen möchte, sollte sich bei der Expertin Helga Blasius)
      Der Marionettenspieler McLaren und seine Betrügereien
      Der lettische Skeletontrainer Dainis Dukurs hat die Leiter der unabhängigen Kommissionen der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) und des IOC, Richard McLaren und Denis Oswald, einer heftigen Kritik unterzogen. „Richard McLaren und Denis Oswald sehen wie absolute Idioten aus. Sie sollen sich entweder erschießen oder erhängen. Sie haben für jeden Sportler 50 Seiten mit Beweisen gesammelt und sind nun im Nachteil“, sagte er.
      Die neuen Informationen seien einer genaueren Aufmerksamkeit der Medien wert, die diesen „Gentleman“ Richard McLaren “verherrlicht” hätten.
      Die unabhängige Kommission der WADA unter Führung von Richard McLaren hat mit ihren Bericht über Doping im russischen Sport einen Auftrag der Regierung Kanadas ausgeführt. Dies teilt die Hacker-Gruppe Fancy Bears mit. Es ist eine neue Erkenntnis dass die WADA als Instrument des Westens zur Schwächung des russischen Sports missbraucht wird.
      Laut dieser Mitteilung sollen im Februar 2004 in Kanada das Nationale Olympische Komitee und mehrere andere Organisationen die Arbeit an einem Projekt gestartet haben, das den Namen „Own the Podium“ („Besitze das Podium“; im Englischen kurz OTP genannt) erhielt. Die Entscheidung, ein solches Programm auszuarbeiten, sei wegen des wenig erfolgreichen Abschneidens der kanadischen Sportler getroffen worden, insbesondere bei den von Kanada ausgetragenen Olympischen Sommerspielen in Montreal und den Olympischen Winterspielen in Calgary, wo die Kanadier keine einzige Goldmedaille holten.
      Der Hauptsponsor sei die kanadische Regierung gewesen. Den Hackern seien Finanzberichte dieses Programmes zugänglich geworden, für das Millionen Dollar ausgegeben worden seien. Die Fancy Bears weisen darauf hin, dass das OTP-Projekt eng mit der WADA kooperiere.
      Das Programm sei durchaus erfolgreich gewesen. Bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver hätten die kanadischen Olympioniken insgesamt 14 Goldmedaillen erkämpft. Dann aber sei es nicht mehr so erfolgreich gelaufen.
      „Hier kommt eine einfache Lösung der Frage: Wenn man die Konkurrenten nicht besiegen kann, muss man sie fernhalten. Die Kanadier wählten Russland als Zielscheibe und führten den Kampf gegen Doping im Sport an“, schreiben die Fancy Bears. „Der kanadische Jurist Richard McLaren leitete die Ermittlungen der in Kanada beheimateten WADA, um die Existenz eines Doping-Systems in Russland zu entlarven. Die realen Ziele des McLaren-Berichts standen im Vorhinein fest. McLaren hat seine Mission erfüllt. Er hat eine tadellose Arbeit geleistet, die zum Ausschluss der Auswahl Russlands und seiner führenden Sportler von den Wettkämpfen in Pyeongchang geführt hat“.
      Vor kurzem hatte die Hacker-Gruppe diese Tatsache bestätigende Dokumente und ebenso interne E-Mails der Führung des IOC und der WADA ins Netz gestellt, in denen es hieß, das Ziel der McLaren-Kommission sei der Ausschluss der russischen Sportler von der Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro (2016) und in Pyeongchang gewesen, ebenso die Diskreditierung des IOC. Auch sei es ein Kampf um Macht und Geld im internationalen Sport gewesen.
      Auftrag ist erfüllt, aber der Gag kommt noch. Der WADA-Sonderermittler und Berichterstatter über das russische „Dopingsystem“, Richard McLaren, gab überraschend seine früheren Schlussfolgerungen auf: Bei Anhörungen im Schweizer Lausanne soll er ausgesagt haben, er habe die Verwicklung bestimmter russischer Sportler ins Doping-Programm nie direkt behauptet. Stattdessen habe er gesagt, dass sie „verwickelt sein könnten“. „In meinem Bericht behauptete ich nie, dass gewisse Russen am Doping-Schema beteiligt gewesen wären. Ich sagte lediglich, sie könnten sich daran beteiligt haben. Das bedeutet aber nicht, dass sie die Anti-Doping-Regeln verletzten“, betonte der Professor.

      Das widerspricht jedoch allem, was Richard McLaren bisher behauptet hatte – und das ist an sich aufsehenerregend. Jetzt ist es offensichtlich, dass er sich in seinen Aussagen verfangen hat. Es ist offensichtlich, dass er seine Verleumdung faktisch bestätigt hat. Gegen den Mythos über das russische „Staats-Dopingsystem“ wurde damit ein schwerer Schlag versetzt.
      In dieser Zeit erwies sich der Kronzeuge der WADA im Doping-Skandal um Russland, Grigori Rodtschenkow, als wahrer Janus. Bald darauf hat er seine Aussagen auch zurückgenommen.
      Auf der Website des Internationalen Sportgerichtshofs (CAS) wurde die Begründung für den Freispruch des russischen Skiläufers Alexander Legkow veröffentlicht. Zuvor war sein Sieg im Marathonlauf (50 Kilometer) bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi aberkannt worden. Im Januar wurde er jedoch vom CAS freigesprochen.
      Im Rahmen der Behandlung des „Falls Legkow“ hatte der CAS Grigori Rodtschenkow verhört.


      (Russian Anti-Doring laboratory. Director of the Anti-Doping Center in Moscow Gregory Rodchenko. Doping – Soll ich oder soll ich nicht? Für Sporttreibende darf es auf diese Frage eigentlich nur eine Antwort geben: Selbstverständlich nein! Wirklich? Alles nicht so einfach)
      Unter anderem musste Rodtschenkow einräumen, dass er den von ihm persönlich kreierten Doping-Cocktail unter dem Namen „Duchesse“ nie russischen Sportlern gegeben und nie gesehen hätte, dass sie ihn getrunken hätten. Auch will er nicht gesehen haben, wie Sportler bzw. ihre Trainer Hinweise zur Einnahme des Cocktails bekommen hätten. Rodtschenkow sagte zudem aus, er habe nie gesehen, wie russische Sportler „schmutzige“ Doping-Proben durch „saubere“ Urinproben ersetzt hätten. Vor seinen Augen habe kein russischer Sportler seine Doping-Proben manipuliert. Zudem weigerte er sich, die genaue Zusammensetzung des „Duchesse“-Cocktails zu verraten.
      Der Ex-Chef des Moskauer Anti-Doping-Labors, Grigori Rodtschenkow, war Anfang 2016 in die USA geflüchtet. Später wurde ein Bericht von Richard McLaren veröffentlicht, dem zufolge es in Russland ein umfassendes Doping-System gegeben hätte, von dem auch höchste Staatsbeamte gewusst hätten. McLaren berief sich dabei zum Teil auf Rodtschenkows Aussagen. Da aber nicht alle überzeugt waren, wurde ein gewisser Denis Oswald und auch noch Samuel Schmid damit beauftragt, die von Rodtschenkow und von McLaren abschrieben.
      Der genannte „McLaren-Bericht“ soll nun einen Generalverdacht, eine Art Sippenhaftung gegen sämtliche russische Olympiateilnehmer begründen, die pauschal ausgeschlossen werden dürften, ohne dass im Einzelfall Doping überhaupt noch nachgewiesen werden müsse. Nach Erkenntnissen der ARD, der “höchtse” Instanz in Europa im Antidopingkrieg, wäre sogar der Geheimdienst in diese Beweismittelunterschlagung verwickelt gewesen. Ja, die CIA steckt ihre lange Nase überall rein. Die USA erkennen in jedem, der nicht nach ihrer neoliberalen Pfeife tanzt, den Feind, den es auszuschalten gilt. Egal mit welchen Methoden, behauptet Dr. Wolfgang Bittner. Und Richard McLaren tanzt nach der CIA-Pfeife. Weitere Enthüllungen werden nicht lange auf sich warten lassen.
      Die sogenannten WADA-„Beweise“ waren Fake News und antirussische Propaganda. Wird sich jemand bei Russland dafür entschuldigen? Wohl kaum. Das ist derzeit die WADA. Durch Lügen und gestrickte Beschuldigungen Schaden anrichten und dann das Kartenhaus ungestraft zusammenstürzen lassen als wäre nichts gewesen. Alles politisch gedeckt.
      Artikel 6 Absatz 2 der Europäis­chen Men­schen­recht­skon­ven­tion enthält die Gewährleistung der strafrechtlichen Unschuldsver­mu­tung: Jed­er­mann hat solange als unschuldig zu gel­ten, bis in einem all­ge­meinen geset­zlich bes­timmten Ver­fahren rechtskräftig seine Schuld fest­gestellt wurde. Wenige Tage vor der Eröffnung der Paralympischen Spiele im südkoreanischen Pyeongchang hatte die „Bild“ einen Artikel über die sehbehinderte russische Athletin Michalina Lisowa veröffentlicht. Der Titel lautete: „Paralympics-Skandal! — Doping-Russin darf nach Pyeongchang“. Lisowa hatte sich nach der Veröffentlichung des Artikels an die „Bild“ gewandt und dessen Entfernung gefordert. Die Zeitung lehnte das ab. Daraufhin reichte Lisowa eine Klage beim Hamburger Amtsgericht ein.
      Das Gericht wies darauf hin, die „Bild“-Zeitung habe Lisowas Rechte verletzt, indem sie sie als „Doping-Russin“ bezeichnet hat. Der entsprechende Artikel müsse entfernt werden. Lustige Bestrafung!
      Rodtschenkow hat in einem Interview für den US-Fernsehsender über die Geographie der Dopingmissbräuche gesprochen. Seinen Einschätzungen werden in mehr als 20 Ländern verbotene Substanzen für die Vorbereitung der Sportler genutzt. „Wie viele Doping-Länder gibt es in der Welt? Mehr als 20, ganz bestimmt“, so Rodtschenkow.
      Zuvor hatten verschiedene Medien unter Verweis auf die Ergebnisse eines internationalen Ermittlerteams darüber berichtet, dass Hunderte Sportler und Medaillengewinner im Ski-Langlauf über 16 Jahre lang „anormale Bluttests“ aufgewiesen hätten, die nur das Resultat von massivem Doping hätten sein können. 313 Medaillen seien an Ski-Langläufer mit „verdächtigen oder sehr verdächtigen“ Blutwerten vergeben worden, 91 dieser Medaillen seien Goldmedaillen gewesen, berichtete „Der Spiegel“. Damit wäre fast die Hälfte aller Langlauf-Medaillen in dieser Zeit von Sportlern mit auffälligen Dopingtest-Ergebnissen gewonnen worden.
      Die Meldungen hatten auch insofern ihre Brisanz, da Hunderte der mutmaßlichen Dopingsünder nicht etwa aus Russland, sondern aus westlichen Ländern stammten. Im Jahr 2016 waren es demnach in Italien 147 Sportler, die gegen Anti-Doping-Vorgaben verstoßen hatten, in Frankreich 86 Sportler und in den USA 76 Sportler. Erst auf dem sechsten Platz – mit 66 Sportlern – landete Russland, zusammen mit Indien. Die westliche Spitzensportler sind nicht sauberer als die Russen sondern offensichtlich cleverer und werden aus politischen Gründen geschützt. “Und der ganzen Wada Mafiaorganisatinon soll man auch etwas ins Essen mischen, aber kein Doping sondern Syankali”, scherzt ein deutscher Blogger.
      Dem russischen Curler Alexander Kruschelnizki wurde in Pyeongchang seine Bronzemedaille aus dem Teamwettbewerb nachträglich aberkannt, weil er positiv auf das Herzmittel Meldonium getestet worden ist. Andererseits hat die Nummer 1 des Medaillenspiegels, Norwegen, nach eigenen Angaben 6000 Einheiten von Asthma-Medikamenten für rund 100 Athleten zu den Spielen mitgebracht – ganz legal. Arme norwegische Sportler – nur durch ihre Astmakrankheit konnten sie so viele Medaile gewinnen. Und es stellt sich die Frage: Waren die Wettkämpfe fair?
      Für den Sportrechtler Michael Lehner klingt die Anti-Doping-Politik von IOC und WADA weder transparent noch fair. Faire und saubere Spiele wollte das IOC gewährleisten. Es folgten die Sperrung des russischen Verbandes, Klagen vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS, Nicht-Einladungen entlasteter russischer Athleten und Urteile des Ad-hoc-Gerichtshofs kurz vor Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang. Für künftige Wettkämpfe wünscht sich Michael Lehner von IOC und WADA vor allem eines: größtmögliche Transparenz und Gleichbehandlung aller Athleten.

      Was man wünscht, das glaubt man gern. Aber es geht gar nicht um Doping – das ist Teil der globalen Kampagne zur Dämonisierung Russlands. Denn nach der Beruhigung der Situation um den russischen Sport wirft der Westen Russland zwei angebliche Chemiewaffenangriffe vor: im britischen Salisbury und in Syrien. In keinem dieser Fälle wurden irgendwelche Beweise der russischen Schuld präsentiert, sogar im Gegenteil: In Syrien gibt es inzwischen Beweise dafür, dass der so genannte „Giftgasangriff“ der Regierungstruppen in Wahrheit von den britischen Geheimdiensten inszeniert worden war.
      Quelle: "Dopping-Russland"

    • Richard Joseph Huber hat den Blog-Artikel ""Schweden"" geschrieben. Gestern

      Szijjártó: „Migration muss eine Sicherheitsdebatte werden“

      Quelle: "Sicherheitsdebatte-Migration"
      112.000 Ausländer erhielten 2017 die „deutsche Staatsbürgerschaft“ – vor allem Türken (von ET)

      Die Zahl der Einbürgerungen in Deutschland ist im vergangenen Jahr um 1,7 Prozent gestiegen. Vor allem Türken erhielten 2017 die deutsche Staatsbürgerschaft. (Glauben sie?)
      Die Zahl der Einbürgerungen in Deutschland ist im vergangenen Jahr um 1,7 Prozent gestiegen.
      112.000 Ausländer hätten die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit. Das seien etwa 1800 oder 1,7 Prozent mehr gewesen als 2016.
      Die Zahl erreichte damit den höchsten Stand seit 2013. Vor allem Briten ließen sich deutlich öfter einbürgern.
      Nach Angaben der Statistiker schoss die Zahl der eingebürgerten Menschen aus dem Vereinigten Königreich 2017 um 162 Prozent auf 7493 nach oben, nachdem sie sich von 2015 auf 2016 bereits mehr als vervierfacht hatte. Ein Zusammenhang mit dem geplanten Austritt Großbritanniens aus der EU liege nahe, hieß es.
      Insgesamt am häufigsten waren aber Einbürgerungen von Menschen mit türkischen Wurzeln. Auf sie entfielen im vergangenen Jahr 14.984 Einbürgerungen.
      An zweiter Stelle folgten dem Bundesamt zufolge Briten, danach Polen (7493), Italiener (6613) und Rumänen (4238).
      (afp)
      Quelle: "Staatsbürgerschaft-Ausländer"
      Schweden im freien Fall (von Judith Bergman)
      Wenn es im Westen als "anstößig" angesehen wird, über die tatsächlichen Folgen der Migration zu sprechen, wird es in Schweden jetzt als Verbrechen betrachtet.
      Die Art der "Integration", die die Moschee in Växjö Berichten zufolge den lokalen muslimischen Einwohnern vermittelt, ist, dass die Muslime aufgefordert werden, nicht an der Weihnachtsfeier der "Kuffars" (ein abwertender Begriff für "Ungläubige") teilzunehmen, und Juden werden natürlich als die Feinde Allahs erwähnt. Die Schule der Moschee verwendet saudi-arabische Lehrpläne und ermutigt Frauen, sich nicht in "westliche Kleidung" zu kleiden.
      "Schweigen ist in gewissen Bevölkerungsgruppen zu einer festen Norm geworden"..... es gibt Druck von Angehörigen und Religionsgemeinschaften, sich nicht an die Behörden zu wenden, sondern die lokalen Alternativsysteme wie die Moschee zu nutzen. Manchmal sagen die lokalen kriminellen Banden den Bewohnern sogar, sie sollen sie statt der Polizei anrufen, um die Präsenz der Polizei in der Gegend zu minimieren. - BRÅ, der Schwedische Rat für Kriminalprävention
      Es scheint zunehmend so, dass es Schweden sein wird, das sich in die islamische Kultur integriert.

      Ein schwedischer Polizeibericht "Utsatta områden 2017" ("Verletzliche Zonen 2017", allgemein bekannt als "No-Go-Zonen" oder gesetzlose Gebiete) zeigte, dass es in Schweden 61 solcher Gebiete gibt. Sie umfassen 200 kriminelle Netzwerke, bestehend aus schätzungsweise 5.000 Kriminellen. Dreiundzwanzig dieser Gebiete waren besonders kritisch: Kinder im Alter von 10 Jahren waren dort in schwere Verbrechen verwickelt, darunter auch solche mit Waffen und Drogen. Die meisten Einwohner waren nicht-westliche, hauptsächlich muslimische Einwanderer.

      (Autos brennen während eines Aufstands in einem Vorort von Stockholm, am 20. Februar 2017. /Bildquelle: YouTube/gladbecker82 Video Screenshot)
      Ein neuer Bericht "Die Beziehung zur Justiz in sozial verletzlichen Zonen" von BRÅ (Brottsförebyggande Rådet, Rat für Kriminalprävention), dem schwedischen Rat für Kriminalprävention, zeigt, dass mehr als die Hälfte der Einwohner dieser Gebiete - etwa 500.000 Menschen - der Meinung sind, dass Kriminelle die Menschen in diesen Gebieten beeinflussen, indem sie Menschen einschüchtern und verhindern, dass sie als Zeugen auftreten, die Polizei rufen, sich frei bewegen und bei Vandalismus intervenieren. Die Bewohner fürchten die Rache der lokalen Kriminellen, nicht nur gegen sich selbst, sondern auch gegen Familienmitglieder.

      Laut BRÅ ist "Schweigen in bestimmten Bevölkerungsgruppen" in diesen Gebieten zur festen Norm geworden. Im neuen Bericht wird auch auf die Existenz paralleler Rechtssysteme hingewiesen. 12% der in diesen Gebieten lebenden Menschen gaben an, dass es Druck von Angehörigen und Religionsgemeinschaften gibt, sich nicht an Behörden zu wenden, sondern stattdessen lokale alternative Systeme wie die Moschee zu nutzen. Manchmal sagen die lokalen kriminellen Banden den Bewohnern sogar, sie sollten sie statt die Polizei anrufen, um die Präsenz der Polizei in der Gegend zu minimieren. Diese alternativen Systeme scheinen alle Verbrechen zu behandeln, die mit "Ruf" und "Ehre" zu tun haben, aber auch mit anderen Verbrechen wie Erpressung und Diebstahl. Beziehungsfragen, einschließlich Scheidung und Sorgerecht, werden oft auch von der örtlichen Moschee behandelt. BRÅ weist darauf hin, dass diese alternativen Systeme oft "ausgesprochen patriarchalisch" sind und die Rechte von Frauen und Kindern sekundär behandeln.
      Seit 2005, als das letzte derartige Dokument veröffentlicht wurde, weigert sich der BRÅ, der für die Kriminalstatistik in Schweden zuständig ist, Daten über die ethnische Identität von Kriminellen zu veröffentlichen. Dennoch veröffentlichte die schwedische Zeitung Expressen kürzlich einen Bericht, dass von den 32 Vergewaltigungsfällen in den Jahren 2016 und 2017 42 der 43 Vergewaltiger Migranten oder Nachkommen von Migranten waren; 32 waren im Ausland geboren. 10 wurden in Schweden geboren, wobei ein oder beide Elternteile im Ausland geboren wurden. Die Männer waren zum Zeitpunkt der Tat durchschnittlich 21 Jahre alt, davon 13 unter 18 Jahren.
      Laut Stina Holmberg, der Untersuchungs- und Forschungsberaterin des BRÅ, besteht kein dringender Bedarf an einer neuen Studie über Migrantenkriminalität, obwohl die letzte solche Studie des BRÅ im Jahr 2005 durchgeführt worden ist. Was wir jetzt brauchen, so Holmberg, ist die "Integration" der Migranten, von der sie glaubt, dass sie die Verbrechen beenden wird. Ihr zufolge sind die 42 Migranten, die sich der Gruppenvergewaltigung schuldig gemacht haben, im Vergleich zu den 163.000 Migranten, die 2015 Asyl beantragt haben, ein vernachlässigbarer Teil aller Migranten sind.
      Im Februar sagte Peter Springare, ein schwedischer Polizist, dass Gruppenvergewaltigungen ein neues kulturelles Phänomen in Schweden seien - eine Folge der letzten 10 bis 15 Jahre Einwanderungspolitik.
      "Es gibt auch ethnische Schweden, die an Gruppenvergewaltigungen beteiligt sind, aber nicht in der gleichen Anzahl wie im Ausland geborene Täter", sagte Springare. Für diese Bemerkungen wurde Springare bei der Polizei angezeigt, die eine interne Untersuchung seiner Bemerkungen ankündigte. Die Generalsekretärin der schwedischen Anwaltskammer, Anne Ramberg, sagte, dass Springare's Kommentare "fast rassistisch" seien. Wenn es im Westen als "anstößig" angesehen wird, über die tatsächlichen Folgen der Migration zu sprechen, wird es in Schweden jetzt als Verbrechen angesehen.

      Die schwedische Regierung scheint jedoch nicht abgeschreckt von den Risiken weiterer potenzieller Gruppenvergewaltigungen und Migrantenkriminalität. Sie hat Rechtsvorschriften vorgeschlagen, die es 9.000 unbegleiteten und vor allem männlichen Minderjährigen - von denen sich etwa 7.000 als älter als 18 Jahre erwiesen haben und somit überhaupt nicht minderjährig sind -, deren Asylanträge abgelehnt sind und die abgeschoben werden sollten, erlauben, eine befristete Aufenthaltsgenehmigung in Schweden zu erhalten, wenn sie vorhaben, die High School zu besuchen oder bereits in einer solchen eingeschrieben sind. Vor allem diejenigen unter den 9.000, deren Identität nicht bestätigt ist - vermutlich weil sie keine Papiere haben - werden bleiben dürfen.
      Sowohl die Polizei als auch die schwedischen Migrationsgerichte haben diesen Gesetzesentwurf heftig kritisiert, zumal sie gegen das schwedische Recht verstößt, das von Menschen, die im Land bleiben wollen, verlangt, dass sie sich eindeutig identifizieren können. Die Senkung dieser Anforderung verringert die Fähigkeit der schwedischen Behörden, zu wissen, wer im Land lebt.
      Als Antwort darauf hat die Regierung argumentiert, dass es bei dem Vorschlag darum geht, den 9.000 Migranten den Abschluss oder die Beantragung einer High School-Ausbildung zu ermöglichen und nicht um Asyl. So stellt sich plötzlich heraus, dass die 9.000 männlichen Migranten nicht gekommen sind, um Asyl zu suchen, sondern um eine schwedische Schulbildung zu erhalten. Wer hätte das gedacht? Warum erwachsene Männer mit nicht nachweisbarer Identität und aus dem Ausland in schwedische Gymnasien aufgenommen werden sollten, bleibt unbeantwortet. Es wird erwartet, dass der schwedische Staat allein im Jahr 2019 fast zwei Milliarden Kronen[238 Millionen Dollar; fast 200 Millionen Euro] für den Verbleib der 9.000 "Minderjährigen" aufwenden muss.
      Bischof Fredrik Modeus von der Stadt Växjö hat sich dafür ausgesprochen, dass Schweden "die Möglichkeit von Aufenthaltsgenehmigungen unter besonderen und besonders erschwerten Umständen wieder einführt" und dass sich Schweden als "humanitäre Supermacht" verstehen solle: "Lasst die unbegleitete Jugend bleiben. Nicht vorübergehend, sondern dauerhaft", sagte er.

      Die Moschee in Bischof Modeus' Stadt beantragte kürzlich die Erlaubnis, ihre Aufrufe zum Gebet aus einem Lautsprecher drei Minuten lang, zweimal freitags, öffentlich zu übertragen. Es gibt bereits zwei Moscheen in Schweden, die ihre Gebete am Freitag öffentlich verkünden, eine in Botkyrka - wo die Erlaubnis 2013 erteilt wurde - und eine in Karlskrona. Der örtliche muslimische Führer, Imam Ismail Abu Helal, sagte, der Aufruf zum Gebet würde es den Muslimen ermöglichen, sich besser in die schwedische Gesellschaft zu integrieren. "Ich begrüße die Bewerbung und freue mich darauf, sowohl Kirchenglocken als auch Gebetsankündigungen in unserer Stadt zu hören", sagte Bischof Modeus.
      Ministerpräsident Stefan Löfven weigerte sich, eine Stellungnahme zum muslimischen Gebetsruf abzugeben. Er sagte, dass es "von der Lage der Moschee abhängt" und dass es in der Zuständigkeit der örtlichen Gemeinde liegt. Im Mai entschied die Polizei von Växjö, dass die Moschee jeden Freitag für drei Minuten zum Gebet aufrufen darf. In ihrer Entscheidung stellte die Polizei fest, dass die Bewertung auf Verkehrsüberlegungen, der öffentlichen Ordnung und der Sicherheit beruhe. "Andere Aspekte, wie der Inhalt des Gebetsrufs, wurden nicht berücksichtigt. Bischof Modeus sagte, die Entscheidung der Polizei sei klug und würde der Integration zugute kommen.
      Die Art der "Integration", die die Moschee in Växjö Berichten zufolge den lokalen muslimischen Einwohnern vermittelt, ist, dass die Muslime aufgefordert werden, nicht an der Weihnachtsfeier der "Kuffars" (ein abwertender Begriff für "Ungläubige") teilzunehmen, und Juden werden natürlich als die Feinde Allahs erwähnt. Die Schule der Moschee verwendet saudi-arabische Lehrpläne und ermutigt Frauen, sich nicht in "westliche Kleidung" zu kleiden, sondern ihren Töchtern beizubringen, "sich von Kindheit an anständig zu kleiden".

      Es scheint also zunehmend, dass es Schweden sein wird, das sich in die islamische Kultur integriert. Vor kurzem urteilte ein schwedisches Gericht in Übereinstimmung mit den Grundsätzen des Scharia-Rechts, als die Geschworenen - darunter zwei muslimische Mitglieder - feststellten, dass einer Frau, die von ihrem Mann gewaltsam missbraucht worden war, nicht vertraut werden konnte, weil sie aus einer "niedrigeren Familie" als ihr Mann stammte und dass es "üblich" sei, dass Frauen betreffs Missbrauch lügen. Die Geschworenen beschuldigten sie auch, die Polizei eingeschaltet zu haben, anstatt das Problem zu lösen, indem sie die Familie ihres misshandelnden Ehemannes konsultierte. Der Fall verursachte einen Skandal in Schweden und die beiden Geschworenen wurden anschließend entlassen.
      In einem anderen kürzlichen Fall wurde ein 12-jähriges schwedisches muslimisches Mädchen gewaltsam in den Irak gebracht und gezwungen, ihren 22-jährigen Cousin zu heiraten, der sie Berichten zufolge vergewaltigt hatte; nach ihrer Rückkehr nach Schweden brachte sie Zwillinge zur Welt. Ihre Familie zwang sie, in den Irak zurückzukehren, um bei ihrem 'Ehemann' zu leben. Seine Familie nahm ihr die Kinder dann gewaltsam weg, nachdem sie sich endlich bereit erklärt hatte, die Scheidung des Mädchens zuzulassen. Die Kinder sind immer noch im Irak. Das schwedische Gericht gab diesem Mann, einem irakischen Staatsbürger, das Sorgerecht für seine jetzt 10-jährigen Zwillinge.

      Quelle: "Schweden fällt"

    • Richard Joseph Huber hat den Blog-Artikel ""MeinKampf2"" geschrieben. 22.05.2018

      Bosnien als neues Transitland für illegale Migranten

      Während derzeit nur einzelne Gruppen von ein paar Dutzend Migranten hier und da gesichtet wurden, doch durch die Rückkehr der warmen Jahreszeit und die sofortige Verbreitung der Information durch die Welt (da die Migranten genauso schnell Zugang zur Information durch ihre Smartphones haben, wie jeder x-beliebige Bürger in der Welt), ist es nicht auszuschließen, dass Bosnien zu einer Transitgegend für ein paar tausend oder zehntausend Migranten in den kommenden Monaten werden könnte, umso mehr als die ursprünglichen Eingangstore (insbesondere Griechenland) der Balkanroute nach wie vor sehr durchlässig sind.

      Quelle: "neue Migrationskrise"
      Fortsetzung - Mein Kampf2 "Wiener Lehr-und Leidensjahre" - Sind dies noch Menschen, wert, einem großen Volke anzugehören?

      Eine qualvolle Frage; denn wird sie mit Ja beantwortet, so ist der Kampf um ein Volkstum wirklich nicht mehr der Mühen und Opfer wert, die die Besten für einen solchen Auswurf zu bringen haben; heißt die Antwort aber Nein, dann ist unser Volk schon arm an Menschen.
      Die sozialdemokratische Presse 1943
      Mit unruhiger Beklommenheit sah ich in solchen Tagen des Grübelns und Hineinbohrens die Masse der nicht mehr zu ihrem Volke zu Rechnenden anschwellen zu einem bedrohlichen Heere.
      Mit welch anderen Gefühlen starrte ich nun in die endlosen Viererreihen einer eines Tages stattfindenden Massendemonstration Wiener Arbeiter! Fast zwei Stunden lang stand ich so da und beobachtete mit angehaltenem Atem den ungeheuren menschlichen Drachenwurm, der sich da langsam vorbeiwälzte. In banger Gedrücktheit verließ ich endlich den Platz und wanderte heimwärts. Unterwegs erblickte ich in einem Tabakladen die „Arbeiterzeitung“, das Zentralorgan der alten österreichischen Sozialdemokratie. In einem billigen Volkscafé, in das ich öfters ging, um Zeitungen zu lesen, lag sie auch auf; allein ich konnte es bisher nicht über mich bringen, in das elende Blatt, dessen ganzer Ton auf mich wie geistiges Vitriol wirkte, länger als zwei Minuten hineinzusehen. Unter dem deprimierenden Eindruck der Demonstration trieb mich nun eine innere Stimme an, das Blatt einmal zu kaufen und es dann gründlich zu lesen. Abends besorgte ich dies denn auch unter Überwindung des in mir manchmal aufsteigenden Jähzorns über diese konzentrierte Lügenlösung.
      Mehr als aus aller theoretischen Literatur konnte ich nun aus dem täglichen Lesen der sozialdemokratischen Presse das innere Wesen dieser Gedankengänge studieren. Denn welch ein Unterschied zwischen den in der theoretischen Literatur schillernden Phrasen von Freiheit, Schönheit und Würde, dem irrlichternden, scheinbar tiefste Weisheit mühsam ausdrückenden Wortgeflunker, der widerlich humanen Moral – alles mit der eisernen Stirne einer prophetischen Sicherheit hingeschrieben – und der brutalen, vor keiner Niedertracht zurückschreckenden, mit jedem Mittel der Verleumdung und einer wahrhaft balkenbiegenden Lügenvirtuosität arbeitenden Tagespresse dieser Heilslehre der neuen Menschheit! Das eine ist bestimmt für die dummen Gimpel aus mittleren und natürlich auch höheren „Intelligenzschichten“, das andere für die Masse. Für mich bedeutete das Vertiefen in Literatur und Presse dieser Lehre und Organisation das Wiederfinden zu meinem Volke. Was mir erst als unüberbrückbare Kluft erschien, sollte nun Anlaß zu einer größeren Liebe als jemals zuvor werden.
      Nur ein Narr vermag bei Kenntnis dieser ungeheuren Vergiftungsarbeit das Opfer auch noch zu verdammen. Je mehr ich mich in den nächsten Jahren selbständig machte, um so mehr wuchs mit steigender Entfernung der Blick für die inneren Ursachen der sozialdemokratischen Erfolge. Nun begriff ich die Bedeutung der brutalen Forderung, nur rote Zeitungen zu halten, nur rote Versammlungen zu besuchen, rote Bücher zu lesen usw. In plastischer Klarheit sah ich das zwangsläufige Ergebnis dieser Lehre der Unduldsamkeit vor Augen. Die Psyche der breiten Masse ist nicht empfänglich für alles Halbe und Schwache.
      Gleich dem Weibe, dessen seelisches Empfinden weniger durch Gründe abstrakter Vernunft bestimmt wird als durch solche einer undefinierbaren, gefühlsmäßigen Sehnsucht nach ergänzender Kraft, und das sich deshalb lieber dem Starken beugt als den Schwächling beherrscht, liebt auch die Masse mehr den Herrscher als den Bittenden und fühlt sich im Innern mehr befriedigt durch eine Lehre, die keine andere neben sich duldet, als durch die Genehmigung liberaler Freiheit; sie weiß mit ihr auch meist nur wenig anzufangen und fühlt sich sogar leicht verlassen. Die Unverschämtheit ihrer geistigen Terrorisierung kommt ihr ebensowenig zum Bewußtsein wie die empörende Mißhandlung ihrer menschlichen Freiheit, ahnt sie doch den inneren Irrsinn der ganzen Lehre in keiner Weise. So sieht sie nur die rücksichtslose Kraft und Brutalität ihrer zielbewußten Äußerungen, der sie sich endlich immer beugt.
      Wird der Sozialdemokratie eine Lehre von besserer Wahrhaftigkeit, aber gleicher Brutalität der Durchführung entgegengestellt, wird diese siegen, wenn auch nach schwerstem Kampfe.
      Ehe nur zwei Jahre vergangen waren, war mir sowohl die Lehre als auch das technische Werkzeug der Sozialdemokratie klar. Ich begriff den infamen geistigen Terror, den diese Bewegung vor allem auf das solchen Angriffen weder moralisch noch seelisch gewachsene Bürgertum ausübt, indem sie auf ein gegebenes Zeichen immer ein förmliches Trommelfeuer von Lügen und Verleumdungen gegen den ihr am gefährlichsten erscheinenden Gegner losprasseln läßt, so lange, bis die Nerven der Angegriffenen brechen und sie, um nur wieder Ruhe zu haben, den Verhaßten opfern. Allein die Ruhe erhalten diese Toren dennoch nicht.
      Das Spiel beginnt von neuem und wird so oft wiederholt, bis die Furcht vor dem wilden Köter zur suggestiven Lähmung wird. Da die Sozialdemokratie den Wert der Kraft aus eigener Erfahrung am besten kennt, läuft sie auch am meisten Sturm gegen diejenigen, in deren Wesen sie etwas von diesem ohnehin so seltenen Stoffe wittert. Umgekehrt lobt sie jeden Schwächling der anderen Seite, bald vorsichtig, bald lauter, je nach der erkannten oder vermuteten geistigen Qualität. Sie fürchtet ein ohnmächtiges, willenloses Genie weniger als eine Kraftnatur, wenn auch bescheidenen Geistes. Am eindringlichsten empfiehlt sie Schwächlinge an Geist und Kraft zusammen. Sie versteht den Anschein zu erwecken, als ob nur so die Ruhe zu erhalten wäre, während sie dabei in kluger Vorsicht, aber dennoch unentwegt, eine Position nach der anderen erobert, bald durch stille Erpressung, bald durch tatsächlichen Diebstahl in Momenten, da die allgemeine Aufmerksamkeit anderen Dingen zugewendet, entweder nicht gestört sein will oder die Angelegenheit für zu klein hält, um großes Aufsehen zu erregen und den bösen Gegner neu zu reizen. Es ist eine unter genauer Berechnung aller menschlichen Schwächen gefundene Taktik, deren Ergebnis fast mathematisch zum Erfolge führen muß, wenn eben nicht auch die Gegenseite lernt, gegen Giftgas mit Giftgas zu kämpfen.

      Schwächlichen Naturen muß dabei gesagt werden, daß es sich hierbei eben um Sein oder Nichtsein handelt. Nicht minder verständlich wurde mir die Bedeutung des körperlichen Terrors dem einzelnen, der Masse gegenüber. Auch hier genaue Berechnung der psychologischen Wirkung.
      Der Terror auf der Arbeitsstätte, in der Fabrik, im Versammlungslokal und anläßlich von Massenkundgebung wird immer von Erfolg begleitet sein, solange ihm nicht ein gleich großer Terror entgegentritt. Dann freilich wird die Partei in entsetzlichem Geschrei Zeter und Mordio jammern, wird als alte Verächterin jeder Staatsautorität kreischend nach dieser rufen, um in den meisten Fällen in der allgemeinen Verwirrung tatsächlich das Ziel zu erreichen – nämlich: sie wird das Hornvieh eines höheren Beamten finden, der, in der blödseligen Hoffnung, sich vielleicht dadurch für später den gefürchteten Gegner geneigt zu machen, den Widersacher dieser Weltpest brechen hilft.
      Welchen Eindruck ein solcher Schlag auf die Sinne der breiten Masse sowohl der Anhänger als auch der Gegner ausübt, kann dann nur der ermessen, der die Seele eines Volkes nicht aus Büchern, sondern aus dem Leben kennt. Denn während in den Reihen ihrer Anhänger der erlangte Sieg nunmehr als ein Triumph des Rechtes der eigenen Sache gilt, verzweifelt der geschlagene Gegner in den meisten Fällen am Gelingen eines weiteren Widerstandes überhaupt. Je mehr ich vor allem die Methoden des körperlichen Terrors kennenlernte, um so größer wurde meine Abbitte den Hunderttausenden gegenüber, die ihm erlagen. Das danke ich am inständigsten meiner damaligen Lebenszeit, daß sie allein mir mein Volk wiedergegeben hat, daß ich die Opfer unterscheiden lernte von den Verführern.
      Anders als Opfer sind die Ergebnisse dieser Menschenverführung nicht zu bezeichnen. Denn wenn ich nun in einigen Bildern mich bemühte, das Wesen dieser „untersten“ Schichten aus dem Leben heraus zu zeichnen, so würde dies nicht vollständig sein, ohne die Versicherung, daß ich aber in diesen Tiefen auch wieder Lichter fand in den Formen einer oft seltenen Opferwilligkeit, treuester Kameradschaft, außerordentlicher Genügsamkeit und zurückhaltender Bescheidenheit, besonders soweit es die damals ältere Arbeiterschaft betraf. Wenn auch diese Tugenden in der jungen Generation mehr und mehr, schon durch die allgemeinen Einwirkungen der Großstadt, verloren wurden, so gab es selbst hier noch viele, bei denen das vorhandene kerngesunde Blut über die gemeinen Niederträchtigkeiten des Lebens Herr wurde. Wenn dann diese oft seelenguten, braven Menschen in ihrer politischen Betätigung dennoch in die Reihen der Todfeinde unseres Volkstums eintraten und diese so schließen halfen, dann lag dies daran, daß sie ja die Niedertracht der neuen Lehre weder verstanden noch verstehen konnten, daß niemand sonst sich die Mühe nahm, sich um sie zu kümmern, und daß endlich die sozialen Verhältnisse stärker waren als aller sonstige etwa vorhandene gegenteilige Wille. Die Not, der sie eines Tages so oder so verfielen, trieb sie in das Lager der Sozialdemokratie doch noch hinein.
      Da nun das Bürgertum unzählige Male in der ungeschicktesten, aber auch unmoralischsten Weise gegen selbst allgemein menschlich berechtigte Forderungen Front machte, ja oft ohne einen Nutzen aus einer solchen Haltung zu erlangen oder gar überhaupt erwarten zu dürfen, wurde selbst der anständigste Arbeiter aus der gewerkschaftlichen Organisation in die politische Tätigkeit hineingetrieben. Millionen von Arbeitern waren sicher in ihrem Inneren anfangs Feinde der sozialdemokratischen Partei, wurden aber in ihrem Widerstande besiegt durch eine manches Mal denn doch irrsinnige Art und Weise, in der seitens der bürgerlichen Parteien gegen jede Forderung sozialer Art Stellung genommen wurde.
      Die einfach bornierte Ablehnung aller Versuche einer Besserung der Arbeitsverhältnisse, der Schutzvorrichtungen an Maschinen, der Unterbindung von Kinderarbeit sowie des Schutzes der Frau wenigstens in den Monaten, da sie unter dem Herzen schon den kommenden Volksgenossen trägt, half mit, der Sozialdemokratie, die dankbar jeden solchen Fall erbärmlicher Gesinnung aufgriff, die Massen in das Netz zu treiben. Niemals kann unser politisches „Bürgertum“ wieder gut machen, was so gesündigt wurde. Denn indem es gegen alle Versuche einer Beseitigung sozialer Mißstände Widerstand leistete, säte es Haß und rechtfertigte scheinbar selber die Behauptungen der Todfeinde des ganzen Volkstums, daß nur die sozialdemokratische Partei allein die Interessen des schaffenden Volkes verträte.
      Es schuf so in erster Linie die moralische Begründung für den tatsächlichen Bestand der Gewerkschaften, der Organisation, die der politischen Partei die größten Zutreiberdienste von jeher geleistet hat. In meinen Wiener Lehrjahren wurde ich gezwungen, ob ich wollte oder nicht, auch zur Frage der Gewerkschaften Stellung zu nehmen.
      Da ich sie als einen unzertrennlichen Bestandteil der sozialdemokratischen Partei an sich ansah, war meine Entscheidung schnell und – falsch.
      Ich lehnte sie selbstverständlich glatt ab.
      Auch in dieser so unendlich wichtigen Frage gab mir das Schicksal selber Unterricht.
      Das Ergebnis war ein Umsturz meines ersten Urteils.

      Mit zwanzig Jahren hatte ich unterscheiden gelernt zwischen der Gewerkschaft als Mittel zur Verteidigung allgemeiner sozialer Rechte des Arbeitnehmers und zur Erkämpfung besserer Lebensbedingungen desselben im einzelnen und der Gewerkschaft als Instrument der Partei des politischen Klassenkampfes.
      Daß die Sozialdemokratie die enorme Bedeutung der gewerkschaftlichen Bewegung begriff, sicherte ihr das Instrument und damit den Erfolg; daß das Bürgertum dies nicht verstand, kostete es seine politische Stellung. Es glaubte, mit einer naseweisen „Ablehnung“ einer logischen Entwicklung den Garaus machen zu können, um in Wirklichkeit dieselbe nun in unlogische Bahnen zu zwingen. Denn daß die Gewerkschaftsbewegung etwa an sich vaterlands-feindlich sei, ist ein Unsinn und außerdem eine Unwahrheit. Richtig ist eher das Gegenteil. Wenn eine gewerkschaftliche Betätigung als Ziel die Besserstellung eines mit zu den Grundpfeilern der Nation gehörenden Standes im Auge hat und durchführt, wirkt sie nicht nur nicht vaterlands- oder staatsfeindlich, sondern im wahrsten Sinne des Wortes „national“. Hilft sie doch so mit, die sozialen Voraussetzungen zu schaffen, ohne die eine allgemeine nationale Erziehung gar nicht zu denken ist. Sie erwirbt sich höchstes Verdienst, indem sie durch Beseitigung sozialer Krebsschäden sowohl geistigen als aber auch körperlichen Krankheitserregern an den Leib rückt und so zu einer allgemeinen Gesundheit des Volkskörpers mit beiträgt. Die Frage nach ihrer Notwendigkeit also ist wirklich überflüssig.
      Solange es unter Arbeitgebern Menschen mit geringem sozialen Verständnis oder gar mangelndem Rechtsund Billigkeitsgefühl gibt, ist es nicht nur das Recht, sondern die Pflicht der von ihnen Angestellten, die doch einen Teil unseres Volkstums bilden, die Interessen der Allgemeinheit gegenüber der Habsucht oder der Unvernunft eines einzelnen zu schützen; denn die Erhaltung von Treu und Glauben an einem Volkskörper ist im Interesse der Nation genau so wie die Erhaltung der Gesundheit des Volkes. Beides wird durch unwürdige Unternehmer, die sich nicht als Glied der ganzen Volksgemeinschaft fühlen, schwer bedroht. Aus dem üblen Wirken ihrer Habsucht oder Rücksichtslosigkeit erwachsen tiefe Schäden für die Zukunft. Die Ursachen einer solchen Entwicklung beseitigen, heißt sich ein Verdienst um die Nation erwerben, und nicht etwa umgekehrt.
      Man sage dabei nicht, daß es ja jedem einzelnen freistünde, die Folgerungen aus einem ihm tatsächlich oder vermeintlich zugefügten Unrecht zu ziehen, also zu gehen. Nein! Dies ist Spiegelfechterei und muß als Versuch angesehen werden, die Aufmerksamkeit abzulenken. Entweder ist die Beseitigung schlechter, unsozialer Vorgänge im Interesse der Nation gelegen oder nicht. Wenn ja, dann muß der Kampf gegen sie mit den Waffen aufgenommen werden, die die Aussicht auf Erfolg bieten. Der einzelne Arbeiter aber ist niemals in der Lage, sich gegenüber der Macht des großen Unternehmers durchzusetzen, da es sich hier nicht um eine Frage des Sieges des höheren Rechtes handeln kann – da ja bei Anerkennung desselben der ganze Streit infolge des Mangels jeder Veranlassung gar nicht vorhanden wäre –, sondern um die Frage der größeren Macht. Im anderen Falle würde das vorhandene Rechtsgefühl allein schon den Streit in ehrlicher Weise beenden, oder richtiger, es könnte nie zu einem solchen kommen.
      Nein, wenn unsoziale oder unwürdige Behandlung von Menschen zum Widerstande auffordert, dann kann dieser Kampf, solange nicht gesetzliche, richterliche Behörden zur Beseitigung dieser Schäden geschaffen werden, nur durch die größere Macht zur Entscheidung kommen. Damit aber ist es selbstverständlich, daß der Einzelperson und mithin konzentrierten Kraft des Unternehmens allein die zur Einzelperson zusammengefaßte Zahl der Arbeitnehmer gegenübertreten kann, um nicht von Anbeginn schon auf die Möglichkeit des Sieges verzichten zu müssen. So kann die gewerkschaftliche Organisation zu einer Stärkung des sozialen Gedankens in dessen praktischer Auswirkung im täglichen Leben führen und damit zu einer Beseitigung von Reizursachen, die immer wieder die Veranlassung zur Unzufriedenheit und zu Klagen geben.
      Daß es nicht so ist, kommt zu einem sehr großen Teil auf das Schuldkonto derjenigen, die jeder gesetzlichen Regelung sozialer Mißstände Hindernisse in den Weg zu legen verstanden oder sie mittels ihres politischen Einflusses unterbanden. In eben dem Maße, in dem das politische Bürgertum dann die Bedeutung der gewerkschaftlichen Organisation nicht verstand oder, besser, nicht verstehen wollte und sich zum Widerstand dagegen stemmte, nahm sich die Sozialdemokratie der umstrittenen Bewegung an. Sie schuf damit weitschauend eine feste Unterlage, die sich schon einigemal in kritischen Stunden als letzte Stütze bewährte. Freilich ging damit der innere Zweck allmählich unter, um neuen Zielen Raum zu geben.
      Die Sozialdemokratie dachte nie daran, die von ihr umfaßte Berufsbewegung der ursprünglichen Aufgabe zu erhalten.
      Nein, so meinte sie dies allerdings nicht.
      In wenigen Jahrzehnten war unter ihrer kundigen Hand aus dem Hilfsmittel einer Verteidigung sozialer Menschenrechte das Instrument zur Zertrümmerung der nationalen Wirtschaft geworden. Die Interessen der Arbeiter sollten sie dabei nicht im geringsten behindern. Denn auch politisch gestattet die Anwendung wirtschaftlicher Druckmittel, jederzeit Erpressungen auszuüben, sowie nur die nötige Gewissenlosigkeit auf der einen und dumme Schafsgeduld auf der anderen Seite in ausreichendem Maße vorhanden ist. Etwas, das in diesem Falle beiderseits zutrifft.
      Schon um die Jahrhundertwende hatte die Gewerkschaftsbewegung längst aufgehört, ihrer früheren Aufgabe zu dienen. Von Jahr zu Jahr war sie mehr und mehr in den Bannkreis sozialdemokratischer Politik geraten, um endlich nur noch als Ramme des Klassenkampfes Anwendung zu finden. Sie sollte den ganzen, mühselig aufgebauten Wirtschaftskörper durch dauernde Stöße endlich zum Einsturz bringen, um so dem Staatsbau, nach Entzug seiner wirtschaftlichen Grundmauern, das gleiche Schicksal leichter zufügen zu können. Die Vertretung aller wirklichen Bedürfnisse der Arbeiterschaft kam damit immer weniger in Frage, bis die politische Klugheit es endlich überhaupt nicht mehr als wünschenswert erscheinen ließ, die sozialen und gar kulturellen Nöte der breiten Masse zu beheben, da man sonst ja Gefahr lief, diese, in ihren Wünschen befriedigt, nicht mehr als willenlose Kampftruppe ewig weiterbenützen zu können.

      Eine derartige, ahnungsvoll gewitterte Entwicklung jagte den klassenkämpferischen Führern solche Furcht ein, daß sie endlich kurzerhand jede wirklich segensvolle soziale Hebung ablehnten, ja auf das entschlossenste dagegen Stellung nahmen. Um eine Begründung eines vermeintlich so unverständlichen Verhaltens brauchte ihnen dabei nie bange zu sein. Indem man die Forderungen immer höher spannte, erschien die mögliche Erfüllung derselben so klein und unbedeutend, daß man der Masse jederzeit einzureden vermochte, es handle sich hierbei nur um den teuflischen Versuch, durch solch eine lächerliche Befriedigung heiligster Anrechte die Stoßkraft der Arbeiterschaft auf billige Weise zu schwächen, ja wenn möglich lahmzulegen. Bei der geringen Denkfähigkeit der breiten Masse wundere man sich nicht über den Erfolg.
      Im bürgerlichen Lager war man empört über solche ersichtliche Unwahrhaftigkeit sozialdemokratischer Taktik, ohne daraus aber auch nur die geringsten Schlüsse zu ziehen für die Richtlinien eines eigenen Handelns. Gerade die Furcht der Sozialdemokratie vor jeder tatsächlichen Hebung der Arbeiterschaft aus der Tiefe ihres bisherigen kulturellen und sozialen Elends hätte zu größten Anstrengungen eben in dieser Zielrichtung führen müssen, um nach und nach den Vertretern des Klassenkampfes das Instrument aus der Hand zu winden. Dies geschah jedoch nicht.
      Statt in eigenem Angriff die gegnerische Stellung zu nehmen, ließ man sich lieber drücken und drängen, um endlich zu gänzlich unzureichenden Aushilfen zu greifen, die, weil zu spät, wirkungslos blieben, weil zu unbedeutend, auch noch leicht abzulehnen waren. So blieb in Wahrheit alles beim alten, nur die Unzufriedenheit war größer als vorher. Gleich einer drohenden Gewitterwolke hing schon damals die „freie Gewerkschaft“ über dem politischen Horizont und über dem Dasein des einzelnen. Sie war eines jener fürchterlichen Terrorinstrumente gegen die Sicherheit und Unabhängigkeit der nationalen Wirtschaft, die Festigkeit des Staates und die Freiheit der Person. Sie war es vor allem, die den Begriff der Demokratie zu einer widerlichlächerlichen Phrase machte, die Freiheit schändete und die Brüderlichkeit in dem Satze „Und willst du nicht Genosse sein, so schlagen wir dir den Schädel ein“ unsterblich verhöhnte.
      So lernte ich damals diese Menschheitsfreundin kennen. Im Laufe der Jahre hat sich meine Anschauung über sie erweitert und vertieft, zu ändern brauchte ich sie nicht.
      Je mehr ich Einblick in das äußere Wesen der Sozialdemokratie erhielt, um so größer wurde die Sehnsucht, den inneren Kern dieser Lehre zu erfassen. Die offizielle Parteiliteratur konnte hierbei freilich nur wenig nützen. Sie ist, soweit es sich um wirtschaftliche Fragen handelt, unrichtig in Behauptung und Beweis; soweit die politischen Ziele behandelt werden, verlogen. Dazu kam, daß ich mich besonders von der neueren rabulistischen Ausdrucksweise und der Art der Darstellung innerlich abgestoßen fühlte. Mit einem ungeheueren Aufwand von Worten unklaren Inhalts oder unverständlicher Bedeutung werden da Sätze zusammengestammelt, die ebenso geistreich sein sollen, wie sie sinnlos sind. Nur die Dekadenz unserer Großstadtbohème mag sich in diesem Irrgarten der Vernunft wohlig zu Hause fühlen, um aus dem Mist dieses literarischen Dadaismus „inneres Erleben“ herauszuklauben, unterstützt von der sprichwörtlichen Bescheidenheit eines Teiles unseres Volkes, die im persönlich Unverständlichsten immer um so tiefere Weisheit wittert.
      Allein, indem ich so theoretische Unwahrheiten und Unsinn dieser Lehre abwog mit der Wirklichkeit ihrer Erscheinung, bekam ich allmählich ein klares Bild ihres inneren Wollens. In solchen Stunden beschlichen mich trübe Ahnungen und böse Furcht. Ich sah dann eine Lehre vor mir, bestehend aus Egoismus und Haß, die nach mathematischen Gesetzen zum Siege führen kann, der Menschheit aber damit auch das Ende bringen muß.
      Ich hatte ja unterdessen den Zusammenhang zwischen dieser Lehre der Zerstörung und dem Wesen eines Volkes verstehen gelernt, das mir bis dahin so gut wie unbekannt war. Nur die Kenntnis des Judentums allein bietet den Schlüssel zum Erfassen der inneren und damit wirklichen Absichten der Sozialdemokratie.
      Wer diese Volk kennt, dem sinken die Schleier irriger Vorstellungen über Ziel und Sinn dieser Partei vom Auge, und aus dem Dunst und Nebel sozialer Phrasen erhebt sich grinsend die Fratze des Marxismus. Es ist für mich heute schwer, wenn nicht unmöglich, zu sagen, wann mir zum ersten Mal das Wort „Jude“ Anlaß zu besonderen Gedanken gab. Im väterlichen Hause erinnere ich mich überhaupt nicht, zu Lebzeiten des Vaters das Wort auch nur gehört zu haben. Ich glaube, der alte Herr würde schon in der besonderen Betonung dieser Bezeichnung eine kulturelle Rückständigkeit erblickt haben. Er war im Laufe seines Lebens zu mehr oder minder weltbürgerlichen Anschauungen gelangt, die sich bei schroffster nationaler Gesinnung nicht nur erhalten hatten, sondern auch auf mich abfärbten. Auch in der Schule fand sich keine Veranlassung, die bei mir zu einer Veränderung diese übernommenen Bildes hätte führen können.
      In der Realschule lernte ich wohl einen jüdischen Knaben kennen, der von uns allen mit Vorsicht behandelt wurde, jedoch nur, weil wir ihm in bezug auf seine Schweigsamkeit, durch verschiedene Erfahrungen gewitzigt, nicht sonderlich vertrauten; irgendein Gedanke kam mir dabei so wenig wie den anderen. Erst in meinem vierzehnten bis fünfzehnten Jahre stieß ich öfters auf das Wort Jude, zum Teil im Zusammenhange mit politischen Gesprächen. Ich empfand dagegen eine leichte Abneigung und konnte mich eines unangenehmen Gefühls nicht erwehren, das mich immer beschlich, wenn konfessionelle Stänkereien vor mir ausgetragen wurden. Als etwas anderes sah ich aber damals die Frage nicht an.
      Linz besaß nur sehr wenig Juden. Im Laufe der Jahrhunderte hatte sich ihr Äußeres europäisiert und war menschlich geworden; ja, ich hielt sie sogar für Deutsche. Der Unsinn dieser Einbildung war mir wenig klar, weil ich das einzige Unterscheidungsmerkmal ja nur in der fremden Konfession erblickte. Daß sie deshalb verfolgt worden waren, wie ich glaubte, ließ manchmal meine Abneigung gegenüber ungünstigen Äußerungen über sie fast zum Abscheu werden.
      Vom Vorhandensein einer planmäßigen Judengegnerschaft ahnte ich überhaupt noch nichts. So kam ich nach Wien.

      Befangen von der Fülle der Eindrücke auf architektonischem Gebiete, niedergedrückt von der Schwere des eigenen Loses, besaß ich in der ersten Zeit keinen Blick für die innere Schichtung des Volkes in der Riesenstadt. Trotzdem Wien in diesen Jahren schon nahe an die zweihunderttausend Juden unter seinen zwei Millionen Menschen zählte, sah ich diese nicht. Mein Auge und mein Sinn waren dem Einstürmen so vieler Werte und Gedanken in den ersten Wochen noch nicht gewachsen. Erst als allmählich die Ruhe wiederkehrte und sich das aufgeregte Bild zu klären begann, sah ich mich in meiner neuen Welt gründlicher um und stieß nun auch auf die Judenfrage.
      Ich will nicht behaupten, daß die Art und Weise, in der ich sie kennenlernen sollte, mir besonders angenehm erschien. Noch sah ich im Juden nur die Konfession und hielt deshalb aus Gründen menschlicher Toleranz die Ablehnung religiöser Bekämpfung auch in diesem Falle aufrecht. So erschien mir der Ton, vor allem der, den die antisemitische Wiener Presse anschlug, unwürdig der kulturellen Überlieferung eines großen Volkes. Mich bedrückte die Erinnerung an gewisse Vorgänge des Mittelalters, die ich nicht gerne wiederholt sehen wollte. Da die betreffenden Zeitungen allgemein als nicht hervorragend galten – woher dies kam, wußte ich damals selber nicht genau –, sah ich in ihnen mehr die Produkte ärgerlichen Neides als Ergebnisse einer grundsätzlichen, wenn auch falschen Anschauung überhaupt.
      Bestärkt wurde ich in dieser meiner Meinung durch die, wie mir schien, unendlich würdigere Form, in der die wirklich große Presse auf all diese Angriffe antwortete oder sie, was mir noch dankenswerter vorkam, gar nicht erwähnte, sondern einfach totschwieg. Ich las eifrig die sogenannte Weltpresse („Neue Freie Presse“, „Wiener Tagblatt“ usw.) und erstaunte über den Umfang des in ihr dem Leser Gebotenen sowie über die Objektivität der Darstellung im einzelnen. Ich würdigte den vornehmen Ton und war eigentlich nur von der Überschwenglichkeit des Stils manches Mal innerlich nicht recht befriedigt oder selbst unangenehm berührt. Doch mochte dies im Schwunge der ganzen Weltstadt liegen.
      Da ich Wien damals für eine solche hielt, glaubte ich diese mir selbst gegebene Erklärung wohl aus Entschuldigung gelten lassen zu dürfen.
      Was mich aber wiederholt abstieß, war die unwürdige Form, in der diese Presse den Hof umbuhlte. Es gab kaum ein Ereignis in der Hofburg, das da nicht dem Leser entweder in Tönen verzückter Begeisterung oder klagender Betroffenheit mitgeteilt wurde, ein Getue, das besonders, wenn es sich um den „weisesten Monarchen“ aller Zeiten selber handelte, fast dem Balzen eines Auerhahnes glich. Mir schien die Sache gemacht.
      Damit erhielt die liberale Demokratie in meinen Augen Flecken. Um die Gunst dieses Hofes buhlen und in so unanständigen Formen, hieß die Würde der Nation preisgeben. Dies war der erste Schatten, der mein geistiges Verhältnis zur „großen“ Wiener Presse trüben sollte.
      Wie vorher schon immer, verfolgte ich auch in Wien alle Ereignisse in Deutschland mit größtem Feuereifer, ganz gleich, ob es sich dabei um politische oder kulturelle Fragen handeln mochte. In stolzer Bewunderung verglich ich den Aufstieg des Reiches mit dem Dahinsiechen des österreichischen Staates. Wenn aber die außenpolitischen Vorgänge meist ungeteilte Freude erregten, dann die nicht so erfreulichen des innerpolitischen Lebens oft trübe Bekümmernis. Der Kampf, der zu dieser Zeit gegen Wilhelm II. geführt wurde, fand damals nicht meine Billigung. Ich sah in ihm nicht nur den Deutschen Kaiser, sondern in erster Linie den Schöpfer einer deutschen Flotte. Die Redeverbote, die dem Kaiser vom Reichstag auferlegt wurden, ärgerten mich deshalb so außerordentlich, weil sie von einer Stelle ausgingen, die in meinen Augen dazu aber auch wirklich keine Veranlassung besaß, sintemalen doch in einer einzigen Sitzungsperiode diese parlamentarischen Gänseriche mehr Unsinn zusammenschnatterten, als dies einer ganzen Dynastie von Kaisern in Jahrhunderten, eingerechnet ihre allerschwächsten Nummern, je gelingen konnte.
      Ich war empört, daß in einem Staat, in dem jeder Halbnarr nicht nur das Wort zu seiner Kritik für sich in Anspruch nahm, ja im Reichstag sogar als „Gesetzgeber“ auf die Nation losgelassen wurde, der Träger der Kaiserkrone von der seichtesten Schwätzerinstitution aller Zeiten „Verweise“ erhalten konnte. Ich war aber noch mehr entrüstet, daß die gleiche Wiener Presse, die doch vor dem letzten Hofgaul noch die ehrerbietigste Verbeugung riß und über ein zufälliges Schweifwedeln außer Rand und Band geriet, nun mit scheinbar besorgter Miene, aber, wie mir schien, schlecht verhehlter Boshaftigkeit ihren Bedenken gegen den Deutschen Kaiser Ausdruck verlieh. Es läge ihr ferne, sich etwa in die Verhältnisse des Deutschen Reiches einmischen zu wollen – nein, Gott bewahre –, aber indem man in so freundschaftlicher Weise die Finger auf diese Wunden lege, erfülle man ebensosehr die Pflicht, die der Geist des gegenseitigen Bündnisses auferlege, wie man umgekehrt auch der journalistischen Wahrheit genüge usw. Und nun bohrte dann dieser Finger in der Wunde nach Herzenslust herum. Mir schoß in solchen Fällen das Blut in den Kopf.
      Das war es, was mich die große Presse schon nach und nach vorsichtiger betrachten ließ. Daß eine der antisemitischen Zeitungen, das „Deutsche Volksblatt“, anläßlich einer solchen Angelegenheit sich anständiger verhielt, mußte ich einmal anerkennen. Was mir weiter auf die Nerven ging, war der doch widerliche Kult, den die große Presse schon damals mit Frankreich trieb. Man mußte sich geradezu schämen, Deutscher zu sein, wenn man diese süßlichen Lobeshymnen auf die „große Kulturnation“ zu Gesicht bekam. Dieses erbärmliche Französeln ließ mich öfter als einmal eine dieser „Weltzeitungen“ aus der Hand legen. Ich griff nun überhaupt manchmal nach dem „Volksblatt“, das mir freilich viel kleiner, aber in diesen Dingen etwas reinlicher vorkam. Mit dem scharfen antisemitischen Tone war ich nicht einverstanden, allein ich las auch hin und wieder Begründungen, die mir einiges Nachdenken verursachten.
      Jedenfalls lernte ich aus solchen Anlässen langsam den Mann und die Bewegung kennen, die damals Wiens Schicksal bestimmten: Dr. Karl Lueger und die christlichsoziale Partei. Als ich nach Wien kam, stand ich beiden feindselig gegenüber. Der Mann und die Bewegung galten in meinen Augen als „reaktionär“. Das gewöhnliche Gerechtigkeitsgefühl aber mußte dieses Urteil in eben dem Maße abändern, in dem ich Gelegenheit erhielt, Mann und Werk kennenzulernen; und langsam wuchs die gerechte Beurteilung zur unverhohlenen Bewunderung.
      Heute sehe ich in dem Manne mehr noch als früher den gewaltigsten deutschen Bürgermeister aller Zeiten. Wie viele meiner vorsätzlichen Anschauungen wurden aber durch eine solche Änderung meiner Stellungnahme zur christlichsozialen Bewegung umgeworfen!

      Wenn dadurch langsam auch meine Ansichten in bezug auf den Antisemitismus dem Wechsel der Zeit unterlagen, dann war dies wohl meine schwerste Wandlung überhaupt. Sie hat mir die meisten inneren seelischen Kämpfe gekostet, und erst nach monatelangem Ringen zwischen Verstand und Gefühl begann der Sieg sich auf die Seite des Verstandes zu schlagen. Zwei Jahre später war das Gefühl dem Verstande gefolgt, um von nun an dessen treuester Wächter und Warner zu sein.
      In der Zeit dieses bitteren Ringens zwischen seelischer Erziehung und kalter Vernunft hatte mir der Anschauungsunterricht der Wiener Straße unschätzbare Dienste geleistet. Es kam die Zeit, da ich nicht mehr wie in den ersten Tagen blind durch die mächtige Stadt wandelte, sondern mit offenem Auge außer den Bauten auch die Menschen besah.
      Als ich einmal so durch die innere Stadt strich, stieß ich plötzlich auf eine Erscheinung in langem Kaftan mit schwarzen Locken.
      Ist dies auch ein Jude? war mein erster Gedanke. So sahen sie freilich in Linz nicht aus. Ich beobachtete den Mann verstohlen und vorsichtig, allein je länger ich in dieses fremde Gesicht starrte und forschend Zug um Zug prüfte, um so mehr wandelte sich in meinem Gehirn die erste Frage zu einer anderen Frage: Ist dies auch ein Deutscher?
      Wie immer in solchen Fällen begann ich nun zu versuchen, mir die Zweifel durch Bücher zu beheben. Ich kaufte mir damals um wenige Heller die ersten antisemitischen Broschüren meines Lebens. Sie gingen leider nur alle von dem Standpunkt aus, daß im Prinzip der Leser wohl schon die Judenfrage bis zu einem gewissen Grade mindestens kenne oder gar begreife. Endlich war die Tonart meistens so, daß mir wieder Zweifel kamen infolge der zum Teil so flachen und außerordentlich unwissenschaftlichen Beweisführung für die Behauptung.
      Ich wurde dann wieder rückfällig auf Wochen, ja einmal auf Monate hinaus. Die Sache schien mir so ungeheuerlich, die Bezichtigung so maßlos zu sein, daß ich, gequält von der Furcht, Unrecht zu tun, wieder ängstlich und unsicher wurde. Freilich daran, daß es sich hier nicht um Deutsche einer besonderen Konfession handelte, sondern um ein Volk für sich, konnte auch ich nicht mehr gut zweifeln; denn seit ich mich mit dieser Frage zu beschäftigen begonnen hatte, auf den Juden erst einmal aufmerksam wurde, erschien mir Wien in einem anderen Lichte als vorher.
      Wo immer ich ging, sah ich nun Juden, und je mehr ich sah, um so schärfer sonderten sie sich für das Auge von den anderen Menschen ab. Besonders die innere Stadt und die Bezirke nördlich des Donaukanals wimmelten von einem Volke, das schon äußerlich eine Ähnlichkeit mit dem deutschen nicht mehr besaß.
      Aber wenn ich daran noch gezweifelt hätte, so wurde das Schwanken endgültig behoben durch die Stellungnahme eines Teiles der Juden selber. Eine große Bewegung unter ihnen, die in Wien nicht wenig umfangreich war, trat auf das schärfste für die Bestätigung des völkischen Charakters der Judenschaft ein: der Zionismus.
      Wohl hatte es den Anschein, als ob nur ein Teil der Juden diese Stellungnahme billigen würde, die große Mehrheit aber eine solche Festlegung verurteile, ja innerlich ablehne. Bei näherem Hinsehen zerflatterte aber dieser Anschein in einen üblen Dunst von aus reinen Zweckmäßigkeitsgründen vorgebrachten Ausreden, um nicht zu sagen Lügen. Denn das sogenannte Judentum liberaler Denkart lehnte ja die Zionisten nicht als Nichtjuden ab, sondern nur als Juden von einem unpraktischen, ja vielleicht sogar gefährlichen öffentlichen Bekenntnis zu ihrem Judentum. An ihrer inneren Zusammengehörigkeit änderte sich gar nichts.
      Dieser scheinbare Kampf zwischen zionistischen und liberalen Juden ekelte mich in kurzer Zeit schon an; war er doch durch und durch unwahr, mithin verlogen und dann aber wenig passend zu der immer behaupteten sittlichen Höhe und Reinheit dieses Volkes.
      Überhaupt war die sittliche und sonstige Reinlichkeit dieses Volkes ein Punkt für sich. Daß es sich hier um keine Wasserliebhaber handelte, konnte man ihnen ja schon am Äußeren ansehen, leider sehr oft sogar bei geschlossenem Auge. Mir wurde bei dem Geruche dieser Kaftanträger später manchmal übel. Dazu kam noch die unsaubere Kleidung und die wenig heldische Erscheinung. Dies alles konnte schon nicht sehr anziehend wirken; abgestoßen mußte man aber werden, wenn man über die körperliche Unsauberkeit hinaus plötzlich die moralischen Schmutzflecken des auserwählten Volkes entdeckte.
      Nichts hatte mich in kurzer Zeit so nachdenklich gestimmt als die langsam aufsteigende Einsicht in die Art der Betätigung der Juden auf gewissen Gebieten.
      Gab es denn da einen Unrat, eine Schamlosigkeit in irgendeiner Form, vor allem des kulturellen Lebens, an der nicht wenigstens ein Jude beteiligt gewesen wäre?
      Sowie man nur vorsichtig in eine solche Geschwulst hineinschnitt, fand man, wie die Made im faulenden Leibe, oft ganz geblendet vom plötzlichen Lichte, ein Jüdlein.
      Es war eine schwere Belastung, die das Judentum in meinen Augen erhielt, als ich seine Tätigkeit in der Presse, in Kunst, Literatur und Theater kennenlernte. Da konnten nun alle salbungsvollen Beteuerungen wenig oder nichts mehr nützen. Es genügte schon, eine der Anschlagsäulen zu betrachten, die Namen der geistigen Erzeuger dieser gräßlichen Machwerke für Kino und Theater, die da angepriesen wurden, zu studieren, um auf längere Zeit hart zu werden. Das war Pestilenz, geistige Pestilenz, schlimmer als der schwarze Tod von einst, mit der man da das Volk infizierte. Und in welcher Menge dabei dieses Gift erzeugt und verbreitet wurde! Natürlich, je niedriger das geistige und sittliche Niveau eines solchen Kunstfabrikanten ist, um so unbegrenzter aber seine Fruchtbarkeit, bis so ein Bursche schon mehr wie eine Schleudermaschine seinen Unrat der anderen Menschheit ins Antlitz spritzt. Dabei bedenke man noch die Unbegrenztheit ihrer Zahl; man bedenke, daß auf einen Goethe die Natur immer noch leicht zehntausend solcher Schmierer der Mitwelt in den Pelz setzt, die nun als Bazillenträger schlimmster Art die Seelen vergiften.
      Es war entsetzlich, aber nicht zu übersehen, daß gerade der Jude in überreichlicher Anzahl von der Natur zu dieser schmachvollen Bestimmung auserlesen schien. Sollte seine Auserwähltheit darin zu suchen sein?

      Ich begann damals sorgfältig die Namen all der Erzeuger dieser unsauberen Produkte des öffentlichen Kunstlebens zu prüfen. Das Ergebnis war ein immer böseres für meine bisherige Haltung der Juden gegenüber. Mochte sich da das Gefühl auch noch tausendmal sträuben, der Verstand mußte seine Schlüsse ziehen. Die Tatsache, daß neun Zehntel alles literarischen Schmutzes, künstlerischen Kitsches und theatralischen Blödsinns auf das Schuldkonto eines Volkes zu schreiben sind, das kaum ein Hundertstel aller Einwohner im Lande beträgt, ließ sich einfach nicht wegleugnen; es war eben so. Auch meine liebe „Weltpresse“ begann ich nun von solchen Gesichtspunkten aus zu prüfen.
      Je gründlicher ich aber hier die Sonde anlegte, um so mehr schrumpfte der Gegenstand meiner einstigen Bewunderung zusammen. Der Stil war immer unerträglicher, den Inhalt mußte ich als innerlich seicht und flach ablehnen, die Objektivität der Darstellung schien mir nun mehr Lüge zu sein als ehrliche Wahrheit; die Verfasser aber waren – Juden.
      Tausend Dinge, die ich früher kaum gesehen, fielen mir nun als bemerkenswert auf, andere wieder, die mir schon einst zu denken gaben, lernte ich begreifen und verstehen.
      Die liberale Gesinnung dieser Presse sah ich nun in einem anderen Lichte, ihr vornehmer Ton im Beantworten von Angriffen sowie das Totschweigen derselben enthüllte sich mir jetzt als ebenso kluger wie niederträchtiger Trick; ihre verklärt geschriebenen Theaterkritiken galten immer dem jüdischen Verfasser, und nie traf ihre Ablehnung jemand anderen als den Deutschen. Das leise Sticheln gegen Wilhelm II. ließ in der Beharrlichkeit die Methode erkennen, genau so wie das Empfehlen französischer Kultur und Zivilisation. Der kitschige Inhalt der Novelle wurde nun zur Unanständigkeit, und aus der Sprache vernahm ich Laute eines fremden Volkes; der Sinn des Ganzen aber war dem Deutschtum so ersichtlich abträglich, daß dies nur gewollt sein konnte.
      Wer aber besaß daran ein Interesse?
      War dies alles nur Zufall?
      So wurde ich langsam unsicher.

      Beschleunigt wurde die Entwicklung aber durch Einblicke, die ich in eine Reihe anderer Vorgänge erhielt.
      Es war dies die allgemeine Auffassung von Sitte und Moral, wie man sie von einem großen Teil des Judentums ganz offen zur Schau getragen und betätigt sehen konnte. Hier bot wieder die Straße einen manchmal wahrhaft bösen Anschauungsunterricht.
      Das Verhältnis des Judentums zur Prostitution und mehr noch zum Mädchenhandel selber konnte man in Wien studieren wie wohl in keiner sonstigen westeuropäischen Stadt, südfranzösische Hafenorte vielleicht ausgenommen. Wenn man abends so durch die Straßen und Gassen der Leopoldstadt lief, wurde man auf Schritt und Tritt, ob man wollte oder nicht, Zeuge von Vorgängen, die dem Großteil des deutschen Volkes verborgen geblieben waren, bis der Krieg den Kämpfern an der Ostfront Gelegenheit gab, Ähnliches ansehen zu können, besser gesagt, ansehen zu müssen.
      Als ich zum ersten Male den Juden in solcher Weise als den ebenso eisig kalten wie schamlos geschäftstüchtigen Dirigenten dieses empörenden Lasterbetriebes des Auswurfes der Großstadt erkannte, lief mir ein leichtes Frösteln über den Rücken. Dann aber flammte es auf.
      Nun wich ich der Erörterung der Judenfrage mich nicht mehr aus, nein, nun wollte ich sie. Wie ich aber so in allen Richtungen des kulturellen und künstlerischen Lebens und seinen verschiedenen Äußerungen nach dem Juden suchen lernte, stieß ich plötzlich an einer Stelle auf ihn, an der ich ihn am wenigsten vermutet hätte. Indem ich den Juden als Führer der Sozialdemokratie erkannte, begann es mir wie Schuppen von den Augen zu fallen. Ein langer innerer Seelenkampf fand damit seinen Abschluß.
      Schon im tagtäglichen Verkehr mit meinen Arbeitsgenossen fiel mir die erstaunliche Wandlungsfähigkeit auf, mit der sie zu einer gleichen Frage verschiedene Stellungen einnahmen, manchmal in einem Zeitraume von wenigen Tagen, oft auch nur wenigen Stunden. Ich konnte schwer verstehen, wie Menschen, die, allein gesprochen, immer noch vernünftige Anschauungen besaßen, diese plötzlich verloren, sowie sie in den Bannkreis der Masse gelangten. Es war oft zum Verzweifeln. Wenn ich nach stundenlangem Zureden schon überzeugt war, dieses Mal endlich das Eis gebrochen oder einen Unsinn aufgeklärt zu haben und mich schon des Erfolges herzlich freute, dann mußte ich zu meinem Jammer am nächsten Tage wieder von vorne beginnen; es war alles umsonst gewesen. Wie ein ewiges Pendel schien der Wahnsinn ihrer Anschauungen immer von neuem zurückzuschlagen.
      Alles vermochte ich dabei noch zu begreifen: daß sie mit ihrem Lose unzufrieden waren, das Schicksal verdammten, welches sie oft so herbe schlug; die Unternehmer haßten, die ihnen als herzlose Zwangsvollstrecker dieses Schicksals erschienen; auf die Behörden schimpften, die in ihren Augen kein Gefühl für die Lage besaßen; daß sie gegen Lebensmittelpreise demonstrierten und für ihre Forderungen auf die Straße zogen, alles dies konnte man mit Rücksicht auf Vernunft mindestens noch verstehen. Was aber unverständlich bleiben mußte, war der grenzenlose Haß, mit dem sie ihr eigenes Volkstum belegten, die Größe desselben schmähten, seine Geschichte verunreinigten und große Männer in die Gosse zogen.
      Dieser Kampf gegen die eigene Art, das eigene Nest, die eigene Heimat war ebenso sinnlos wie unbegreiflich. Das war unnatürlich.
      Man konnte sie von diesem Laster vorübergehend heilen, jedoch nur auf Tage, höchstens Wochen. Traf man aber später den vermeintlich Bekehrten, dann war er wieder der alte geworden.
      Die Unnatur hatte ihn wieder in ihrem Besitze.

      Daß die sozialdemokratische Presse überwiegend von Juden geleitet war, lernte ich allmählich kennen; allein, ich schrieb diesem Umstande keine besondere Bedeutung zu, lagen doch die Verhältnisse bei den anderen Zeitungen genau so. Nur eines war vielleicht auffallend: es gab nicht ein Blatt, bei dem sich Juden befanden, das als wirklich national angesprochen hätte werden können, so wie dies in der Linie meiner Erziehung und Auffassung gelegen war. Da ich mich nun überwand und diese Art von marxistischen Presseerzeugnissen zu lesen versuchte, die Abneigung aber in eben diesem Maße ins Unendliche wuchs, suchte ich nun auch die Fabrikanten dieser zusammengefaßten Schurkereien näher kennenzulernen. Es waren, vom Herausgeber angefangen, lauter Juden.
      Ich nahm die mir irgendwie erreichbaren sozialdemokratischen Broschüren und suchte die Namen ihrer Verfasser: Juden. Ich merkte mir die Namen fast aller Führer; es waren zum weitaus größten Teil ebenfalls Angehörige des „auserwählten Volkes“, mochte es sich dabei um die Vertreter im Reichsrat handeln oder um die Sekretäre der Gewerkschaften, die Vorsitzenden der Organisationen oder die Agitatoren der Straße. Es ergab sich immer das gleiche unheimliche Bild. Die Namen der Austerlitz, David, Adler, Ellenbogen usw. werden mir ewig in Erinnerung bleiben. Das eine war mir nun klar geworden: die Partei, mit deren kleinen Vertretern ich seit Monaten den heftigsten Kampf auszufechten hatte, lag in ihrer Führung fast ausschließlich in den Händen eines fremden Volkes; denn daß der Jude kein Deutscher war, wußte ich zu meiner inneren glücklichen Zufriedenheit schon endgültig. Nun aber erst lernte ich den Verführer unseres Volkes ganz kennen.
      Schon ein Jahr meines Wiener Aufenthaltes hatte genügt, um mir die Überzeugung beizubringen, daß kein Arbeiter so verbohrt sein konnte, als daß er nicht besserem Wissen und besserer Erklärung erlegen wäre. Ich war langsam Kenner ihrer eigenen Lehre geworden und verwendete sie als Waffe im Kampfe für meine innere Überzeugung. Fast immer legte sich nun der Erfolg auf meine Seite. Die große Masse war zu retten, wenn auch nur nach schwersten Opfern an Zeit und Geduld. Niemals aber war ein Jude von seiner Anschauung zu befreien.
      Ich war damals noch kindlich genug, ihnen den Wahnsinn ihrer Lehre klarmachen zu wollen, redete mir in meinem kleinen Kreise die Zunge wund und die Kehle heiser, und vermeinte, es müßte mir gelingen, sie von der Verderblichkeit ihres marxistischen Irrsinns zu überzeugen; allein dann erreichte ich erst recht nur das Gegenteil. Es schien, als ob die steigende Einsicht von der vernichtenden Wirkung sozialdemokratischer Theorien und ihrer Erfüllung nur zur Verstärkung ihrer Entschlossenheit dienen würde. Je mehr ich dann so mit ihnen stritt, um so mehr lernte ich ihre Dialektik kennen. Erst rechneten sie mit der Dummheit ihres Gegners, um dann, wenn sich ein Ausweg nicht mehr fand, sich selber einfach dumm zu stellen. Nützte alles nichts, so verstanden sie nicht recht oder sprangen, gestellt, augenblicklich auf ein anderes Gebiet über, brachten nun Selbstverständlichkeiten, deren Annahme sie aber sofort wieder auf wesentlich andere Stoffe bezogen, um nun, wieder angefaßt, auszuweichen und nichts Genaues zu wissen.
      Wo immer man so einen Apostel angriff, umschloß die Hand qualligen Schleim; das quoll einem geteilt durch die Finger, um sich im nächsten Moment schon wieder zusammenzuschließen. Schlug man aber einen wirklich so vernichtend, daß er, von der Umgebung beobachtet, nicht mehr anders als zustimmen konnte, und glaubte man, so wenigstens einen Schritt vorwärtsgekommen zu sein, so war das Erstaunen am nächsten Tag groß. Der Jude wußte nun von gestern nicht mehr das geringste, erzählte seinen alten Unfug wieder weiter, als ob überhaupt nichts vorgefallen wäre, und tat, empört zur Rede gestellt, erstaunt, konnte sich an rein gar nichts erinnern, außer an die doch schon am Vortage bewiesene Richtigkeit seiner Behauptungen. Ich stand manches Mal starr da.
      Man wußte nicht, was man mehr bestaunen sollte, ihre Zungenfertigkeit oder ihre Kunst der Lüge. Ich begann sie allmählich zu hassen.

      Dies alles hatte nun das eine Gute, daß in eben dem Umfange, in dem mir die eigentlichen Träger oder wenigstens die Verbreiter der Sozialdemokratie ins Auge fielen, die Liebe zu meinem Volke wachsen mußte. Wer konnte auch bei der teuflischen Gewandtheit dieser Verführer das unselige Opfer verfluchen? Wie schwer war es doch mir selber, der dialektischen Verlogenheit dieser Rasse Herr zu werden! Wie vergeblich aber war ein solcher Erfolg bei Menschen, die die Wahrheit im Munde verdrehen, das soeben gesprochene Wort glatt verleugnen, um es schon in der nächsten Minute für sich selbst in Anspruch zu nehmen!
      Nein. Je mehr ich den Juden kennenlernte, um so mehr mußte ich dem Arbeiter verzeihen. Die schwerste Schuld lag nun in meinen Augen nicht mehr bei ihm, sondern bei all denen, die es nicht der Mühe wert fanden, sich seiner zu erbarmen, in eiserner Gerechtigkeit dem Sohne des Volkes zu geben, was ihm gebührt, den Verführer und Verderber aber an die Wand zu schlagen.
      Von der Erfahrung des täglichen Lebens angeregt, begann ich nunmehr, den Quellen der marxistischen Lehre selber nachzuspüren. Ihr Wirken war mir im einzelnen klar geworden, der Erfolg davon zeigte sich mir täglich vor dem aufmerksamen Blick, die Folgen vermochte ich bei einiger Phantasie mir auszumalen. Die Frage war nur noch, ob den Begründern das Ergebnis ihrer Schöpfung, schon in seiner letzten Form gesehen, vorschwebte, oder ob sie selber das Opfer eines Irrtums wurden. Beides war nach meinem Empfinden möglich.
      Im einen Falle war es Pflicht eines jeden denkenden Menschen, sich in die Front der unseligen Bewegung zu drängen, um so vielleicht doch das Äußerste zu verhindern, im anderen aber mußten die einstigen Urheber dieser Völkerkrankheit wahre Teufel gewesen sein; denn nur in dem Gehirne eines Ungeheuers – nicht eines Menschen – konnte dann der Plan zu einer Organisation sinnvolle Gestalt annehmen, deren Tätigkeit als Schlußergebnis zum Zusammenbruch der menschlichen Kultur und damit zur Verödung der Welt führen muß.
      In diesem Falle blieb als letzte Rettung noch der Kampf, der Kampf mit allen Waffen, die menschlicher Geist, Verstand und Wille zu erfassen vermögen, ganz gleich, wem das Schicksal dann seinen Segen in die Waagschale senkt. So begann ich nun, mich mit den Begründern dieser Lehre vertraut zu machen, um so die Grundlagen der Bewegung zu studieren. Daß ich hier schneller zum Ziele kam, als ich vielleicht erst selber zu denken wagte, hatte ich allein meiner nun gewonnenen, wenn auch damals noch wenig vertieften Kenntnis der Judenfrage zu danken. Sie allein ermöglichte mir den praktischen Vergleich der Wirklichkeit mit dem theoretischen Geflunker der Gründungsapostel der Sozialdemokratie, da sie mich die Sprache des jüdischen Volkes verstehen gelehrt hatte; das redet, um die Gedanken zu verbergen oder mindestens zu verschleiern; und sein wirkliches Ziel ist mithin nicht in den Zeilen zu finden, sondern schlummert wohlverborgen zwischen ihnen.
      Es war für mich die Zeit der größten Umwälzung gekommen, die ich im Inneren jemals durchzumachen hatte.
      Ich war vom schwächlichen Weltbürger zum fanatischen Antisemiten geworden.

      Nur einmal noch – es war das letztemal – kamen mir in tiefster Beklommenheit ängstlich drückende Gedanken. Als ich so durch lange Perioden menschlicher Geschichte das Wirkendes jüdischen Volkes forschend betrachtete, stieg mir plötzlich die bange Frage auf, ob nicht doch vielleicht das unerforschliche Schicksal aus Gründen, die uns armseligen Menschen unbekannt, den Endsieg dieses kleinen Volkes in ewig unabänderlichem Beschlusse wünsche? Sollte diesem Volke, das ewig nur auf dieser lebt, die Erde als Belohnung zugesprochen sein? Haben wir objektives Recht zum Kampf für unsere Selbsterhaltung, oder ist auch dies nur subjektiv in uns begründet?
      Indem ich mich in die Lehre des Marxismus vertiefte und so das Wirken des jüdischen Volkes in ruhiger Klarheit einer Betrachtung unterzog, gab mir das Schicksal selber seine Antwort.
      Die jüdische Lehre des Marxismus lehnt das aristokratische Prinzip der Natur ab und setzt an Stelle des ewigen Vorrechts der Kraft und Stärke die Masse der Zahl und ihr totes Gewicht. Sie leugnet so im Menschen den Wert der Person, bestreitet die Bedeutung von Volkstum und Rasse und entzieht der Menschheit damit die Voraussetzung ihres Bestehens und ihrer Kultur. Sie würde als Grundlage des Universums zum Ende jeder gedanklich für Menschen faßlichen Ordnung führen. Und so wie in diesem größten erkennbaren Organismus nur Chaos das Ergebnis der Anwendung eines solchen Gesetzes sein könnte, so auf der Erde für die Bewohner dieses Sternes nur ihr eigener Untergang.
      Siegt der Jude mit Hilfe seines marxistischen Glaubensbekenntnisses über die Völker dieser Welt, dann wird seine Krone der Totentanz der Menschheit sein, dann wird dieser Planet wieder wie einst vor Jahrmillionen menschenleer durch den Äther ziehen. Die ewige Natur rächt unerbittlich die Übertretung ihrer Gebote.
      So glaube ich heute im Sinne des allmächtigen Schöpfers zu handeln: Indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn.


      Quelle: "MeinKampf-Kapitel2"

    • Richard Joseph Huber hat den Blog-Artikel ""MeinKampf2"" geschrieben. 22.05.2018

      Multis verlagern die Produktion aus Ungarn
      Quelle: "Ungarn-Wirtschaft"
      „Wiener Lehr- und Leidensjahre“ aus „Mein Kampf lesen“
      Vorwort : Am 1.April 1924 hatte ich, auf Grund des Urteilsspruches des Münchner Volksgerichts von diesem Tage, meine Festungshaft zu Landsberg am Lech anzutreten…
      Damit bot sich mir nach Jahren ununterbrochener Arbeit zum ersten Male die Möglichkeit, an ein Werk heranzugehen, das von vielen gefordert und von mir selbst als zweckmäßig für die Bewegung empfunden wurde. So habe ich mich entschlossen, in zwei Bänden nicht nur die Ziele unserer Bewegung klarzulegen, sondern auch ein Bild der Entwicklung derselben zu zeichnen. Aus ihr wird mehr zu lernen sein als aus jeder rein doktrinären Abhandlung…
      …Ich hatte dabei auch die Gelegenheit, eine Darstellung meines eigenen Werdens zu geben, soweit dies zum Verständnis sowohl des ersten als auch des zweiten Bandes nötig ist und zur Zerstörung der von der jüdischen Presse betriebenen üblen Legendenbildung über meine Person dienen kann. Ich wende mich dabei mit diesem Werk nicht an Fremde, sondern an diejenigen Anhänger der Bewegung, die mit dem Herzen ihr gehören und deren Verstand nun nach innigerer Aufklärung strebt…
      …Ich weiß, daß man Menschen weniger durch das geschriebene Wort als vielmehr durch das gesprochene zu gewinnen vermag, daß jede große Bewegung auf dieser Erde ihr Wachsen den großen Rednern und nicht den großen Schreibern verdankt. Dennoch muß zur gleichmäßigen und einheitlichen Vertretung einer Lehre das Grundsätzliche derselben niedergelegt werden für immer. Hierbei sollen diese beiden Bände als Bausteine gelten, die ich dem gemeinsamen Werke beifüge.
      Landsberg am Lech, Festungshaftanstalt. Der Verfasser


      („Wenn durch die Hilfsmittel der Regierungsgewalt ein Volkstum dem Untergang entgegen-geführt wird, dann ist die Rebellion eines jeden Angehörigen eines solchen Volkes nicht nur Recht, sondern Pflicht.“ - aus Adolf Hitler: Mein Kampf).
      Als die Mutter starb, hatte das Schicksal in einer Hinsicht bereits seine Entscheidung getroffen. In deren letzten Leidensmonaten war ich nach Wien gefahren, um die Aufnahmeprüfung in die Akademie zu machen. Ausgerüstet mit einem dicken Pack von Zeichnungen, hatte ich mich damals auf den Weg gemacht, überzeugt, die Prüfung spielend leicht bestehen zu können. In der Realschule war ich schon weitaus der beste Zeichner meiner Klasse gewesen; seitdem war meine Fähigkeit noch ganz außerordentlich weiter entwickelt worden, so daß meine eigene Zufriedenheit mich stolz und glücklich das Beste hoffen ließ.
      Eine einzige Trübung trat manchmal ein: mein malerisches Talent schien übertroffen zu werden von meinem zeichnerischen, besonders auf fast allen Gebieten der Architektur. Ebenso aber wuchs auch mein Interesse für die Baukunst an und für sich immer mehr. Beschleunigt wurde dies noch, seit ich, noch nicht 16 Jahre alt, zum ersten Male zu einem Besuche auf zwei Wochen nach Wien fahren durfte. Ich fuhr hin, um die Gemäldegalerie des Hofmuseums zu studieren, hatte aber fast nur Augen für das Museum selber. Ich lief die Tage vom frühen Morgen bis in die späte Nacht von einer Sehenswürdigkeit zu anderen, allein es waren immer nur Bauten, die mich in erster Linie fesselten. Stundenlang konnte ich so vor der Oper stehen, stundenlang das Parlament bewundern; die ganze Ringstraße wirkte auf mich wie ein Zauber aus Tausendundeiner Nacht.
      Nun also war ich zum zweiten Male in der schönen Stadt und wartete mit brennender Ungeduld, aber auch stolzer Zuversicht auf das Ergebnis meiner Aufnahmeprüfung. Ich war vom Erfolge so überzeugt, daß die mir verkündete Ablehnung mich wie ein jäher Schlag aus heiterem Himmel traf. Und doch war es so. Als ich mich dem Rektor vorstellen ließ und die Bitte um Erklärung der Gründe wegen meiner Nichtaufnahme in die allgemeine Malerschule der Akademie vorbrachte, versicherte mir der Herr, daß aus meinen mitgebrachten Zeichnungen einwandfrei meine Nichteignung zum Maler hervorgehe, sondern meine Fähigkeit doch ersichtlich auf dem Gebiete der Architektur liege; für mich käme niemals die Malerschule, sondern nur die Architekturschule der Akademie in Frage.
      Daß ich bisher weder eine Bauschule besucht noch sonst einen Unterricht in Architektur erhalten hatte, konnte man zunächst gar nicht verstehen. Geschlagen verließ ich den Hansenschen Prachtbau am Schillerplatz, zum ersten Male in meinem jungen Leben uneins mit mir selber. Denn was ich über meine Fähigkeit gehört hatte, schien mir nun auf einmal wie ein greller Blitz einen Zwiespalt aufzudecken, unter dem ich schon längst gelitten hatte, ohne bisher mir eine klare Rechenschaft über das Warum und Weshalb geben zu können.
      In wenigen Tagen wußte ich nun auch selber, daß ich einst Baumeister werden würde.
      Freilich war der Weg unerhört schwer; denn was ich bisher aus Trotz in der Realschule versäumt hatte, sollte sich nun bitter rächen. Der Besuch der Architekturschule der Akademie war abhängig vom Besuch der Bauschule der Technik, und den Eintritt in diese bedingte eine vorher abgelegte Matura an einer Mittelschule. Dieses alles fehlte mir vollständig. Nach menschlichem Ermessen also war eine Erfüllung meines Künstlertraumes nicht mehr möglich.
      Als ich nun nach dem Tode der Mutter zum dritten Male nach Wien und dieses Mal für viele Jahre zog, war bei mir mit der unterdessen verstrichenen Zeit Ruhe und Entschlossenheit zurückgekehrt. Der frühere Trotz war wieder gekommen, und mein Ziel endgültig ins Auge gefaßt. Ich wollte Baumeister werden, und Widerstände sind nicht da, daß man vor ihnen kapituliert, sondern daß man sie bricht. Und brechen wollte ich diese Widerstände, immer das Bild des Vaters vor Augen, der sich einst vom armen Dorf- und Schusterjungen zum Staatsbeamten emporgerungen hatte.
      Da war mein Boden doch schon besser, die Möglichkeit des Kampfes um so viel leichter; und was damals mir als Härte des Schicksals erschien, preise ich heute als Weisheit der Vorsehung. Indem mich die Göttin der Not in ihre Arme nahm und mich oft zu zerbrechen drohte, wuchs der Wille zum Widerstand, und endlich blieb der Wille Sieger. Das danke ich der damaligen Zeit, daß ich hart geworden bin und hart sein kann. Und mehr noch als dieses preise ich sie dafür, daß sie mich losriß von der Hohlheit des gemächlichen Lebens, daß sie das Muttersöhnchen aus den weichen Daunen zog und ihm Frau Sorge zur neuen Mutter gab, daß sie den Widerstrebenden hineinwarf in die Welt des Elends und der Armut und ihn so die kennenlernen ließ, für die er später kämpfen sollte.
      In dieser Zeit sollte mir auch da Auge geöffnet werden für zwei Gefahren, die ich beide vordem kaum dem Namen nach kannte, auf keinen Fall aber in ihrer entsetzlichen Bedeutung für die Existenz des deutschen Volkes begriff: Marxismus und Judentum. Wien, die Stadt, die so vielen als Inbegriff harmloser Fröhlichkeit gilt, als festlicher Raum vergnügter Menschen, ist für mich leider nur die lebendige Erinnerung an die traurigste Zeit meines Lebens.
      Auch heute noch kann diese Stadt nur trübe Gedanken in mir erwecken. Fünf Jahre Elend und Jammer sind im Namen dieser Phäakenstadt für mich enthalten. Fünf Jahre, in denen ich erst als Hilfsarbeiter, dann als kleiner Maler mir mein Brot verdienen mußte; mein wahrhaft kärglich Brot, das doch nie langte, um auch nur den gewöhnlichen Hunger zu stillen. Er war damals mein getreuer Wächter, der mich als einziger fast nie verließ, der in allem redlich mit mir teilte.
      Jedes Buch, das ich mir erwarb, erregte seine Teilnahme; ein Besuch der Oper ließ ihn mir dann wieder Gesellschaft leisten auf Tage hinaus; es war ein dauernder Kampf mit meinem mitleidslosen Freunde. Und doch habe ich in dieser Zeit gelernt, wie nie zuvor. Außer meiner Baukunst, dem seltenen, vom Munde abgesparten Besuch der Oper, hatte ich als einzige Freude nur mehr Bücher. Ich las damals unendlich viel, und zwar gründlich. Was mir so an freier Zeit von meiner Arbeit übrig blieb, ging restlos für mein Studium auf. In wenigen Jahren schuf ich mir damit die Grundlagen meines Wissens, von denen ich auch heute noch zehre. Aber mehr noch als dieses.

      In dieser Zeit bildete sich mir ein Weltbild und eine Weltanschauung, die zum granitenen Fundament meines derzeitigen Handelns wurden. Ich habe zu dem, was ich mir so einst schuf, nur weniges hinzulernen müssen, zu ändern brauchte ich nichts. Im Gegenteil.
      Ich glaube heute fest daran, daß im allgemeinen sämtliche schöpferischen Gedanken schon in der Jugend grundsätzlich erscheinen, soferne solche überhaupt vorhanden sind. Ich unterscheide zwischen der Weisheit des Alters, die nur in einer größeren Gründlichkeit und Vorsicht als Ergebnis der Erfahrungen eines langen Lebens gelten kann, und der Genialität der Jugend, die in unerschöpflicher Fruchtbarkeit Gedanken und Ideen ausschüttet, ohne sie zunächst auch nur verarbeiten zu könne, infolge der Fülle ihrer Zahl. Sie liefert die Baustoffe und Zukunftspläne, aus denen das weisere Alter die Steine nimmt, behaut und den Bau aufführt, soweit nicht die sogenannte Weisheit des Alters die Genialität der Jugend erstickt hat.
      Das Leben, das ich bis dorthin im väterlichen Hause geführt hatte, unterschied sich eben wenig oder in nichts von dem all der anderen. Sorgenlos konnte ich den neuen Tag erwarten, und ein soziales Problem gab es für mich nicht. Die Umgebung meiner Jugend setzte sich zusammen aus den Kreisen kleinen Bürgertums, also aus einer Welt, die zu dem reinen Handarbeiter nur sehr wenig Beziehungen besitzt. Denn so sonderbar es auch auf den ersten Blick scheinen mag, so ist doch die Kluft gerade zwischen diesen durchaus wirtschaftlich nicht glänzend gestellten Schichten und dem Arbeiter der Faust oft tiefer, als man denkt.
      Der Grund dieser, sagen wir fast Feindschaft, liegt in der Furcht einer Gesellschaftsgruppe, die sich erst ganz kurze Zeit aus dem Niveau der Handarbeiter herausgehoben hat, wieder zurückzusinken in den alten, wenig geachteten Stand, oder wenigstens noch zu ihm gerechnet zu werden. Dazu kommt noch bei vielen die widerliche Erinnerung an das kulturelle Elend dieser unteren Klasse, die häufige Roheit des Umgangs unter einander, wobei die eigene, auch noch so geringe Stellung im gesellschaftlichen Leben jede Berührung mit dieser überwundenen Kultur- und Lebensstufe zu einer unerträglichen Belastung werden läßt.
      So kommt es, daß häufig der Höherstehende unbefangener zu seinem letzten Mitmenschen herabsteigt, als es dem „Emporkömmling“ auch nur möglich erscheint.
      Denn Emporkömmling ist nun einmal jeder, der sich durch eigene Tatkraft aus einer bisherigen Lebensstellung in eine höhere emporringt.
      Endlich aber läßt dieser häufig sehr herbe Kampf das Mitleid absterben. Das eigene schmerzliche Ringen um das Dasein tötet die Empfindung für das Elend der Zurückgebliebenen. Mit mir besaß das Schicksal in dieser Hinsicht Erbarmen. Indem es mich zwang, wieder in diese Welt der Armut und der Unsicherheit zurückzukehren, die einst der Vater im Laufe seines Lebens schon verlassen hatte, zog es mir die Scheuklappen einer beschränkten kleinbürgerlichen Erziehung von den Augen. Nun erst lernte ich die Menschen kennen; lernte unterscheiden zwischen hohlem Scheine oder brutalem Äußeren und ihrem inneren Wesen.
      Wien gehörte nach der Jahrhundertwende schon zu den sozial ungünstigsten Städtchen. Strahlender Reichtum und abstoßende Armut lösten einander in schroffem Wechsel ab. Im Zentrum und in den inneren Bezirken fühlte man so recht den Pulsschlag des 52-Millionen-Reiches, mit all dem bedenklichen Zauber des Nationalitätenstaates. Der Hof in seiner blendenden Pracht wirkte ähnlich einem Magneten auf Reichtum und Intelligenz des übrigen Staates. Dazu kam noch die starke Zentralisierung der Habsburgermonarchie an und für sich.
      In ihr bot sich die einzige Möglichkeit, diesen Völkerbrei in fester Form zusammenzuhalten. Die Folge davon aber war eine außerordentliche Konzentration von hohen und höchsten Behörden in der Hauptund Residenzstadt. Doch Wien war nicht nur politisch und geistig die Zentrale der alten Donaumonarchie, sondern auch wirtschaftlich. Dem Heer von hohen Offizieren, Staatsbeamten, Künstlern und Gelehrten stand eine noch größere Armee von Arbeitern gegenüber, dem Reichtum der Aristokratie und des Handels eine blutige Armut. Vor den Palästen der Ringstraße lungerten Tausende von Arbeitslosen, und unter dieser via triumphalis des alten Österreich hausten im Zwielicht und Schlamm der Kanäle die Obdachlosen.
      Kaum in einer deutschen Stadt war die soziale Frage besser zu studieren als in Wien. Aber man täusche sich nicht. Dieses „Studieren“ kann nicht von oben herunter geschehen. Wer nicht selber in den Klammern dieser würgenden Natter sich befindet, lernt ihre Giftzähne niemals kennen. Im anderen Falle kommt nichts heraus als oberflächliches Geschwätz oder verlogene Sentimentalität. Beides ist von Schaden. Das eine, weil nie bis zum Kerne des Problems zu dringen vermag, das andere, weil es an ihm vorübergeht. Ich weiß nicht, was verheerender ist: die Nichtbeachtung der sozialen Not, wie dies die Mehrzahl der vom Glück Begünstigten oder auch durch eigenes Verdienst Gehobenen tagtäglich sehen läßt, oder jene ebenso hochnäsige wie manchmal wieder zudringlich taktlose, aber immer gnädige Herablassung gewisser mit dem „Volk empfindender“ Modeweiber in Röcken und Hosen. Diese Menschen sündigen jedenfalls mehr, als sie in ihrem instinktlosen Verstande überhaupt nur zu begreifen vermögen. Daher ist dann zu ihrem eigenen Erstaunen das Ergebnis einer durch sie betätigten sozialen „Gesinnung“ immer null, häufig aber sogar empörte Ablehnung; was dann freilich als Beweis der Undankbarkeit des Volkes gilt.
      Daß eine soziale Tätigkeit damit gar nichts zu tun hat, vor allem auf Dank überhaupt keinen Anspruch erheben darf, da sie ja nicht Gnaden verteilen, sondern Rechte herstellen soll, leuchtet einer solchen Art von Köpfen nur ungern ein. Ich wurde bewahrt davor, die soziale Frage in solcher Weise zu lernen. Indem sie mich in den Bannkreis ihres Leidens zog, schien sie mich nicht zum „Lernen“ einzuladen, als vielmehr sich an mir selber erproben zu wollen. Es war nicht ihr Verdienst, daß das Kaninchen dennoch heil und gesund die Operationen überstand.

      Wenn ich nun versuchen will, die Reihe meiner damaligen Empfindungen heute wiederzugeben, so kann dies niemals auch nur annähernd vollständig sein; nur die wesentlichsten und für mich oft erschütterndsten Eindrücke sollen hier dargestellt werden mit den wenigen Lehren, wie ich sie in dieser Zeit schon zog.
      Es wurde mir damals meist nicht sehr schwer, Arbeit an sich zu finden, da ich ja nicht gelernter Handwerker war, sondern nur als sogenannter Hilfsarbeiter und manches Mal als Gelegenheitsarbeiter versuchen mußte, mir das tägliche Brot zu schaffen. Ich stellte mich dabei auf den Standpunkt aller jener, die den Staub Europas von den Füßen schütteln, mit dem unerbittlichen Vorsatz, sich in der Neuen Welt auch eine neue Existenz zu gründen, eine neue Heimat zu erobern. Losgelöst von allen bisherigen lähmenden Vorstellungen des Berufes und Standes, von Umgebung und Tradition, greifen sie nun nach jedem Verdienst, der sich ihnen bietet, packen jede Arbeit an, sich so immer mehr zur Auffassung durchringend, daß ehrliche Arbeit niemals schändet, ganz gleich, welcher Art sie auch sein möge. So war auch ich entschlossen, mit beiden Füßen in die für mich neue Welt hineinzuspringen und mich durchzuschlagen.
      Daß es da irgendeine Arbeit immer gibt, lernte ich bald kennen, allein ebenso schnell auch, wie leicht sie wieder zu verlieren ist. Die Unsicherheit des täglichen Brotverdienstes erschien mir in kurzer Zeit als eine der schwersten Schattenseiten des neuen Lebens. Wohl wird der „gelernte“ Arbeiter nicht so häufig auf die Straße gesetzt sein, als dies beim ungelernten der Fall ist; allein ganz ist doch auch er nicht vor diesem Schicksal gefeit. Bei ihm tritt eben an Stelle des Brotverlustes aus Arbeitsmangel die Aussperrung oder sein eigener Streik. Hier rächt sich die Unsicherheit des täglichen Verdienstes schon auf das bitterste an der ganzen Wirtschaft selber.
      Der Bauernbursche, der in die Großstadt wandert, angezogen von der vermeintlich oder wohl auch wirklich leichteren Arbeit, der kürzeren Arbeitszeit, am meisten aber durch das blendende Licht, das die Großstadt nun einmal auszustrahlen vermag, ist noch an eine gewisse Sicherheit des Verdienstes gewähnt. Er pflegt den alten Posten auch nur dann zu verlassen, wenn ein neuer mindestens in Aussicht steht. Endlich ist der Mangel an Landarbeitern groß, die Wahrscheinlichkeit eines längeren Arbeitsmangels also an und für sich sehr gering. Es ist nun ein Fehler, zu glauben, daß der sich in die Großstadt begebende junge Bursche etwa schon von vornherein aus schlechterem Holze geschnitzt wäre als der sich auch weiter redlich auf der bäuerlichen Scholle ernährende.
      Nein, im Gegenteil: die Erfahrung zeigt, daß alle auswandernden Elemente eher aus den gesündesten und tatkräftigsten Naturen bestehen, als etwa umgekehrt. Zu diesen „Auswanderern“ aber zählt nicht nur der Amerikawanderer, sondern auch schon der junge Knecht, der sich entschließt, das heimatliche Dorf zu verlassen, um nach der fremden Großstadt zu ziehen. Auch er ist bereit, ein ungewisses Schicksal auf sich zu nehmen. Meist kommt er mit etwas Geld in die große Stadt, braucht also nicht schon am ersten Tage zu verzagen, wenn das Unglück ihn längere Zeit keine Arbeit finden läßt.
      Schlimmer aber wird es, wenn er eine gefundene Arbeitsstelle in kurzer Zeit wieder verliert. Das Finden einer neuen ist besonders im Winter häufig schwer, wenn nicht unmöglich. Die ersten Wochen geht es dann noch. Er erhält Arbeitslosenunterstützung aus den Kassen seiner Gewerkschaft und schlägt sich durch so gut als eben möglich. Allein, wenn der letzte eigene Heller und Pfennig verbraucht ist, die Kasse infolge der langen Dauer der Arbeitslosigkeit die Unterstützung auch einstellt, kommt die große Not. Nun lungert er hungernd herum, versetzt und verkauft oft noch das Letzte, kommt so in seiner Kleidung immer mehr herunter und sinkt damit auch äußerlich in eine Umgebung herab, die ihn nun zum körperlichen Unglück noch seelisch vergiftet.
      Wird er dann noch obdachlos, und ist dies (wie es oft der Fall zu sein pflegt) im Winter, so wird der Jammer schon sehr groß. Endlich findet er wieder irgendeine Arbeit. Allein, das Spiel wiederholt sich. Ein zweites Mal trifft es ihn ähnlich, ein drittes Mal vielleicht noch schwerer, so daß er das ewig Unsichere nach und nach gleichgültiger ertragen lernt. Endlich wird die Wiederholung zur Gewohnheit. So lockert sich der sonst fleißige Mensch in seiner ganzen Lebensauffassung, um allmählich zum Instrument jener heranzureifen, die sich seiner nur bedienen um niedriger Vorteile willen. Er war so oft ohne eigenes Verschulden arbeitslos, daß es nun auf einmal mehr oder weniger auch nicht ankommt, selbst wenn es sich dabei nicht mehr um das Erkämpfen wirtschaftlicher Rechte, sondern um das Vernichten staatlicher, gesellschaftlicher oder allgemein kultureller Werte handelt. Er wird, wenn schon nicht streiklustig, so doch streikgleichgültig sein.
      Diesen Prozeß konnte ich an tausend Beispielen mit offenen Augen verfolgen. Je länger ich das Spiel sah, um so mehr wuchs meine Abneigung gegen die Millionenstadt, die die Menschen erst gierig an sich zog, um sie dann so grausam zu zerreiben. Wenn sie kamen, zählten sie noch immer zu ihrem Volke; wenn sie blieben, gingen sie ihm verloren.
      Auch ich war so vom Leben in der Weltstadt herumgeworfen worden und konnte also am eigenen Leibe die Wirkungen dieses Schicksals erproben und seelisch durchkosten. Ich sah da noch eines: der schnelle Wechsel von Arbeit zur Nichtarbeit und umgekehrt, sowie die dadurch bedingte ewige Schwankung des Einund Auskommens, zerstört auf die Dauer bei vielen das Gefühl für Sparsamkeit ebenso wie das Verständnis für eine kluge Lebenseinteilung.
      Der Körper gewöhnt sich scheinbar langsam daran, in guten Zeiten aus dem Vollen zu leben und in schlechten zu hungern. Ja, der Hunger wirft jeden Vorsatz für spätere vernünftige Einteilung in der besseren Zeit des Verdienstes um, indem er dem von ihm Gequälten in einer dauernden Fata Morgana die Bilder eines satten Wohllebens vorgaukelt und diesen Traum zu einer solchen Sehnsucht zu steigern versteht, daß solch ein krankhaftes Verlangen zum Ende jeder Selbstbeschränkung wird, sobald Verdienst und Lohn dies irgendwie gestatten. Daher kommt es, daß der kaum eine Arbeit Erlangende sofort auf das unvernünftigste jede Einteilung vergißt, um statt dessen aus vollen Zügen in den Tag hinein zu leben. Dies führt selbst bis zur Umstoßung des kleinen Wochenhaushaltes, da sogar hier die kluge Einteilung ausbleibt; es langt anfangs noch für fünf Tage statt für sieben, später nur mehr für drei, endlich für kaum noch einen Tag, um am Schlusse in der ersten Nacht schon verjubelt zu werden.
      Zu Hause sind dann oft Weib und Kinder. Manches Mal werden auch sie von diesem Leben angesteckt, besonders wenn der Mann zu ihnen an und für sich gut ist, ja sie auf seine Art und Weise sogar liebt. Dann wird der Wochenlohn in zwei, drei Tagen zu Hause gemeinsam vertan; es wird gegessen und getrunken, solange das Geld hält, und die letzten Tage werden ebenso gemeinsam durchgehungert. Dann schleicht die Frau in die Nachbarschaft und Umgebung, borgt sich ein weniges aus, macht kleine Schulden beim Krämer und sucht so die bösen letzten Tage der Woche durchzuhalten. Mittags sitzen sie alle beisammen vor mageren Schüsseln, manchmal auch vor nichts, und warten auf den kommenden Lohntag, reden von ihm, machen Pläne, und während sie hungern, träumen sie schon wieder vom kommenden Glück.
      So werden die kleinen Kinder in ihrer frühesten Jugend mit diesem Jammer vertraut gemacht. Übel aber endet es, wenn der Mann von Anfang an seine eigenen Wege geht und das Weib, gerade den Kindern zuliebe, dagegen auftritt. Dann gibt es Streit und Hader, und in dem Maße, in dem der Mann der Frau nun fremder wird, kommt er dem Alkohol näher. Jeden Samstag ist er nun betrunken, und im Selbsterhaltungstrieb für sich und ihre Kinder rauft sich das Weib und die wenigen Groschen, die sie ihm, noch dazu meistens auf dem Wege von der Fabrik zur Spelunke, abjagen muß.
      Kommt er endlich Sonntag oder Montag nachts selber nach Hause, betrunken und brutal, immer aber befreit vom letzten Heller und Pfennig, dann spielen sich oft Szenen ab, daß Gott erbarm. In Hunderten von Beispielen habe ich dieses alles miterlebt, anfangs angewidert oder wohl auch empört, um später die ganze Tragik dieses Leides zu begreifen, die tieferen Ursachen zu verstehen. Unglückliche Opfer schlechter Verhältnisse.
      Fast trüber noch waren damals die Wohnungsverhältnisse. das Wohnungselend des Wiener Hilfsarbeiters war ein entsetzliches. Mich schaudert noch heute, wenn ich an diese jammervollen Wohnhöhlen denke, an Herberge und Massenquartier, an dies düsteren Bilder von Unrat, widerlichem Schmutz und Ärgerem.

      Wie mußte und wie muß dies einst werden, wenn aus diesen Elendshöhlen der Strom losgelassener Sklaven über die andere, so gedankenlose Mitwelt und Mitmenschen sich ergießt! Denn gedankenlos ist diese andere Welt.
      Gedankenlos läßt sie die Dinge eben treiben, ohne in ihrer Instinktlosigkeit auch nur zu ahnen, daß früher oder später das Schicksal zur Vergeltung schreiten muß, wenn nicht die Menschen zur Zeit noch das Schicksal versöhnen.
      Wie bin ich heute dankbar jener Vorsehung, die mich in diese Schule gehen ließ. In ihr konnte ich nicht mehr sabotieren, was mir nicht gefiel. Sie hat mich schnell und gründlich erzogen.
      Wollte ich nicht verzweifeln an den Menschen meiner Umgebung von damals, mußte ich unterscheiden lernen zwischen ihrem äußeren Wesen und Leben und den Gründen ihrer Entwicklung. Nur dann ließ sich dies alles ertragen, ohne verzagen zu müssen. Dann wuchsen aus all dem Unglück und Jammer, aus Unrat und äußerer Verkommenheit nicht mehr Menschen heraus, sondern traurige Ergebnisse trauriger Gesetze; wobei mich die Schwere des eigenen, doch nicht leichteren Lebenskampfes davor bewahrte, nun etwa in jämmerlicher Sentimentalität vor den verkommenen Schlußprodukten dieses Entwicklungsprozesses zu kapitulieren. Nein, so soll dies nicht verstanden werden.
      Schon damals ersah ich, daß hier nur ein doppelter Weg zum Ziele einer Besserung dieser Zustände führen könne: Tiefstes soziales Verantwortungsgefühl zur Herstellung besserer Grundlagen unserer Entwicklung, gepaart mit brutaler Entschlossenheit in der Niederbrechung unverbesserlicher Auswüchslinge. So wie die Natur ihre größte Aufmerksamkeit nicht auf die Erhaltung des Bestehenden, sondern auf die Züchtung des Nachwuchses, als des Trägers der Art, konzentriert, so kann es sich auch im menschlichen Leben weniger darum handeln, bestehendes Schlechtes künstlich zu veredeln, was bei der Veranlagung des Menschen zu neunundneunzig Prozent unmöglich ist, als darum, einer kommenden Entwicklung gesündere Bahnen von Anfang an zu sichern. Schon währen meines Wiener Existenzkampfes war mir klar geworden, daß die soziale Tätigkeit nie und nimmer in ebenso lächerlichen wie zwecklosen Wohlfahrtsduseleien ihre Aufgabe zu erblicken hat, als vielmehr in der Beseitigung solcher grundsätzlicher Mängel in der Organisation unseres Wirtschaftsund Kulturlebens, die zu Entartungen einzelner führen müssen oder wenigstens verleiten können.
      Die Schwierigkeit des Vorgehens mit letzten und brutalsten Mitteln gegen das staatsfeindliche Verbrechertum liegt ja nicht zu wenigsten gerade in der Unsicherheit des Urteils über die inneren Beweggründe oder Ursachen solcher Zeiterscheinungen. Diese Unsicherheit ist nur zu begründet im Gefühl einer eigenen Schuld an solchen Tragödien der Verkommenheit; sie lähmt aber nun jeden ernsten und festen Entschluß und hilft so mit an der, weil schwankend, auch schwachen und halben Durchführung selbst der notwendigsten Maßnahmen der Selbsterhaltung. Erst wenn einmal eine Zeit nicht mehr von den Schatten des eigenen Schuldbewußtseins umgeistert ist, erhält sie mit der inneren Ruhe auch die äußere Kraft, brutal und rücksichtslos die wilden Schößlinge herauszuschneiden, das Unkraut auszujäten.
      Da der österreichische Staat eine soziale Rechtsprechung und Gesetzgebung überhaupt so gut als gar nicht kannte, war auch seine Schwäche in der Niederkämpfung selbst böser Auswüchse in die Augen springend groß. Ich weiß nicht, was mich nun zu dieser Zeit am meisten entsetzte: das wirtschaftliche Elend meiner damaligen Mitgefährten, dies sittliche und moralische Rohheit oder der Tiefstand ihrer geistigen Kultur.
      Wie oft fährt nicht unser Bürgertum in aller moralischen Entrüstung empor, wenn es aus dem Munde irgendeines jämmerlichen Landstreichers die Äußerung vernimmt, daß es sich ihm gleich bleibe, Deutscher zu sein oder auch nicht, daß er sich überall gleich wohl fühle, sofern er nur sein nötiges Auskommen habe. Dieser Mangel an „Nationalstolz“ wird dann auf das tiefste beklagt und dem Abscheu vor einer solchen Gesinnung kräftig Ausdruck gegeben.
      Wie viele haben sich aber schon die Frage vorgelegt, was denn nun eigentlich bei ihnen selber die Ursache ihrer besseren Gesinnung bildet?
      Wie viele begreifen denn die Unzahl einzelner Erinnerungen an die Größe des Vaterlandes, der Nation, auf allen Gebieten des kulturellen und künstlerischen Lebens, die ihnen als Sammelergebnis eben den berechtigten Stolz vermitteln, Angehörige eines so begnadeten Volkes sein zu dürfen?
      Wie viele ahnen denn, wie sehr der Stolz auf das Vaterland abhängig ist von der Kenntnis der Größe desselben auf allen diesen Gebieten?
      Denken nun unsere bürgerlichen Kreise darüber nach, in welch lächerlichem Umfange diese Voraussetzung zum Stolz auf das Vaterland dem „Volke“ vermittelt wird?
      Man rede sich nicht darauf hinaus, daß in „anderen Ländern dies ja auch nicht anders“ sei, der Arbeiter dort aber „dennoch“ zu seinem Volkstum stände. Selbst wenn dies so wäre, würde es nicht zur Entschuldigung eigener Versäumnisse dienen können. Es ist aber nicht so. Denn was wir immer mit einer „chauvinistischen“ Erziehung z.B. des französischen Volkes bezeichnen, ist doch nichts anderes, als das übermäßige Herausheben der Größe Frankreichs auf allen Gebieten der Kultur, oder wie der Franzose zu sagen pflegt, der „Zivilisation“. Der junge Franzose wird eben nicht zur Objektivität erzogen, sondern zur subjektivsten Ansicht, die man sich nur denken kann, sofern es sich um die Bedeutung der politischen oder kulturellen Größe seines Vaterlandes handelt.

      Diese Erziehung wird sich dabei immer auf allgemeine, ganz große Gesichtspunkte zu beschränken haben, die, wenn nötig, in ewiger Wiederholung dem Gedächtnis und dem Empfinden des Volkes einzuprägen sind. Nun kommt aber bei uns zur negativen Unterlassungssünde noch die positive Zerstörung des Wenigen, das der einzelne das Glück hat, in der Schule zu lernen. Die Ratten der politischen Vergiftung unseres Volkes fressen auch dieses Wenige noch aus dem Herzen und der Erinnerung der breiten masse heraus, soweit nicht Not und Jammer schon das ihrige besorgten.
      Man stelle sich doch einmal folgendes vor:
      In einer Kellerwohnung, aus zwei dumpfen Zimmern bestehend, haust eine siebenköpfige Arbeiterfamilie. Unter den fünf Kindern auch ein Junge von, nehmen wir an, drei Jahren. Es ist dies das Alter, in dem die ersten Eindrücke einem Kinde zum Bewußtsein kommen. Bei Begabten finden sich noch bis in das hohe Alter Spuren der Erinnerung aus dieser Zeit. Schon die Enge und Überfüllung des Raumes führt nicht zu günstigen Verhältnissen. Streit und Hader werden sehr häufig schon auf diese Weise entstehen. Die Menschen leben ja so nicht miteinander, sondern drücken aufeinander. Jede, wenn auch kleinste Auseinandersetzung, die in geräumiger Wohnung schon durch ein leichtes Absondern ausgeglichen werden kann, sich so von selbst wieder löst, führt hier zu einem nicht mehr ausgehenden widerlichen Streit.
      Bei den Kindern ist dies natürlich noch erträglich; sie streiten in solchen Verhältnissen ja immer und vergessen es untereinander wieder schnell und gründlich. Wenn dieser Kampf unter den Eltern selber ausgefochten wird, und zwar fast jeden Tag, in Formen, die an innerer Rohheit oft wirklich nichts zu wünschen übriglassen, dann müssen sich, wenn auch noch so langsam, endlich die Resultate eines solchen Anschauungsunterrichtes bei den Kleinen zeigen. Welcher Art sie sein müssen, wenn dieser gegenseitige Zwist die Form roher Ausschreitungen des Vaters gegen die Mutter annimmt, zu Mißhandlungen in betrunkenem Zustande führt, kann sich der ein solches Milieu eben nicht Kennende nur schwer vorstellen.
      Mit sechs Jahren ahnt der kleine, zu bedauernde Junge Dinge, vor denen auch ein Erwachsener nur Grauen empfinden kann. Moralisch angegiftet, körperlich unterernährt, das arme Köpfchen verlaust, so wandert der junge „Staatsbürger“ in die Volksschule. Das es mit Ach und Krach bis zum Lesen und Schreiben kommt, ist auch so ziemlich alles. Von einem Lernen zu Hause kann keine Rede sein. Im Gegenteil. Mutter und Vater reden ja selbst, und zwar den Kindern gegenüber, in nicht wiederzugebender Weise über Lehrer und Schule, sind viel eher bereit, jenen Grobheiten zu sagen, als etwa ihren kleinen Sprößling über da Knie zu legen und zur Vernunft zu bringen. Was der kleine Kerl sonst noch alles zu Hause hört, führt auch nicht zu einer Stärkung der Achtung vor der lieben Mitwelt.
      Nichts Gutes wird hier an der Menschheit gelassen, keine Institution bleibt unangefochten; vom Lehrer angefangen bis hinauf zur Spitze des Staates. Mag es sich um Religion handeln oder um Moral an sich, um den Staat oder die Gesellschaft, einerlei, es wird alles beschimpft, in der unflätigsten Weise in den Schmutz einer niedrigsten Gesinnung gezerrt. Wenn der junge Mensch nun mit vierzehn Jahren aus der Schule entlassen wird, ist es schon schwer mehr zu entscheiden, was größer ist an ihm: die unglaubliche Dummheit, insofern es sich um wirkliches Wissen und Können handelt, oder die ätzende Frechheit seines Auftretens, verbunden mit einer Unmoral schon in diesem Alter, daß einem die Haare zu Berge stehen könnten.
      Welche Stellung aber kann dieser Mensch, dem jetzt schon kaum mehr etwas heilig ist, der eben so sehr nichts Großes kennen gelernt hat, wie er umgekehrt jede Niederung des Lebens ahnt und weiß, im Leben einnehmen, in das er ja nun hinauszutreten sich anschickt?
      Aus dem dreijährigen Kinde ist ein fünfzehnjähriger Verächter jeder Autorität geworden. Der junge Mensch ist nur mit Schmutz und Unrat in Berührung gekommen und hat noch nichts kennengelernt, das ihn zu irgendeiner höheren Begeisterung anzuregen vermöchte.
      Jetzt aber kommt er erst noch in die hohe Schule dieses Daseins. Nun setzt das gleiche Leben ein, daß er vom Vater die Jahre der Kindheit entlang in sich aufgenommen hatte. Er streunt herum und kommt weiß Gott wann nach Hause, prügelt zur Abwechslung auch noch selber das zusammengerissene Wesen, das einst seine Mutter war, flucht über Gott und die Welt und wird endlich aus irgendeinem besonderen Anlaß verurteilt und in ein Jugendlichengefängnis verbracht. Dort erhält er den letzten Schliff.
      Die liebe bürgerliche Mitwelt aber ist ganz erstaunt über die mangelnde „nationale Begeisterung“ dieses jungen „Staatsbürgers“.
      Sie sieht, wie in Theater und Kino, in Schundliteratur und Schmutzpresse Tag für Tag das Gift kübelweise in das Volk hineingeschüttet wird und staunt dann über den geringen „sittlichen Gehalt“, die „nationale Gleichgültigkeit“ der Massen dieses Volkes. Als ob Kinokitsch, Schundpresse und Ähnliches die Grundlagen der Erkenntnis vaterländischer Größe abgeben würden. Von der früheren Erziehung des einzelnen ganz abgesehen.

      Was ich ehedem nie geahnt hatte, lernte ich damals schnell und gründlich verstehen:
      Die Frage der „Nationalisierung“ eines Volkes ist mit in erster Linie eine Frage der Schaffung gesunder sozialer Verhältnisse als Fundament einer Erziehungsmöglichkeit des einzelnen. Denn nur wer durch Erziehung und Schule die kulturelle, wirtschaftliche, vor allem aber politische Größe des eigenen Vaterlandes kennen lernt, vermag und wird auch jenen inneren Stolz gewinnen, Angehöriger eines solchen Volkes sein zu dürfen. Und kämpfen kann ich nur für etwas, das ich liebe, lieben nur, was ich achte, und achten, was ich mindestens kenne.
      Soweit mein Interesse für die soziale Frage erweckt war, begann ich sie auch mit aller Gründlichkeit zu studieren. Es war eine neue, bisher unbekannte Welt, die sich mir so erschloß.
      In den Jahren 1909 auf 1910 hatte sich auch meine eigene Lage insofern etwas geändert, als ich nun selber nicht mehr als Hilfsarbeiter mir mein tägliches Brot zu verdienen brauchte. Ich arbeitete damals schon selbständig als kleiner Zeichner und Aquarellist. So bitter dies in bezug auf den Verdienst war – es langte wirklich kaum zum Leben – so gut war es aber für meinen erwählten Beruf. Nun war ich nicht mehr wie früher des Abends nach der Rückkehr von der Arbeitsstelle todmüde, unfähig, in ein Buch zu sehen, ohne in kurzer Zeit einzunicken. Meine jetzige Arbeit verlief ja parallel meinem künftigen Berufe. Auch konnte ich nun als Herr meiner eigenen Zeit mir diese wesentlich besser einteilen, als dies früher möglich war. Ich malte zum Brotverdienen und lernte zur Freude.
      So war es mir auch möglich, zu meinem Anschauungsunterricht über das soziale Problem die notwendige theoretische Ergänzung gewinnen zu können. Ich studierte so ziemlich alles, was ich über dieses ganze Gebiet an Büchern erhalten konnte, und vertiefte mich im übrigen in meine eigenen Gedanken.
      Ich glaube, meine Umgebung von damals hielt mich wohl für einen Sonderling.
      Daß ich dabei mit Feuereifer meiner Liebe zur Baukunst diente, war natürlich. Sie erschien mir neben der Musik als die Königin der Künste: meine Beschäftigung mit ihr war unter solchen Umständen auch keine „Arbeit“, sondern höchstes Glück. Ich konnte bis in die späte Nacht hinein lesen oder zeichnen, müde wurde ich da nie. So verstärkte sich mein Glaube, daß mir mein schöner Zukunftstraum, wenn auch nach langen Jahren, doch Wirklichkeit werden würde. Ich war fest überzeugt, als Baumeister mir dereinst einen Namen zu machen.
      Daß ich nebenbei auch das größte Interesse für alles, was mit Politik zusammenhing, besaß, schien mir nicht viel zu bedeuten. Im Gegenteil: dies war in meinen Augen ja die selbstverständliche Pflicht jedes denkenden Menschen überhaupt. Wer dafür kein Verständnis besaß, verlor eben das Recht zu jeglicher Kritik und jeglicher Beschwerde. Auch hier las und lernte ich also viel.
      Freilich verstehe ich unter „lesen“ vielleicht etwas anderes als der große Durchschnitt unserer sogenannten „Intelligenz“.

      Ich kenne Menschen, die unendlich viel „lesen“, und zwar Buch für Buch, Buchstaben um Buchstaben, und die ich doch nicht als „belesen“ bezeichnen möchte. Sie besitzen freilich eine Unmenge von „Wissen“, allein ihr Gehirn versteht nicht, eine Einteilung und Registratur dieses in sich aufgenommenen Materials durchzuführen. Es fehlt ihnen die Kunst, im Buche das für sie Wertvolle vom Wertlosen zu sondern, das eine dann im Kopfe zu behalten für immer, das andere, wenn möglich, gar nicht zu sehen, auf jeden Fall aber nicht als zwecklosen Ballast mitzuschleppen. Auch das Lesen ist ja nicht Selbstzweck, sondern Mittel zu einem solchen. Es soll in erster Linie mithelfen, den Rahmen zu füllen, den Veranlagung und Befähigung jedem ziehen; mithin soll es Werkzeug und Baustoffe liefern, die der einzelne in seinem Lebensberuf nötig hat, ganz gleich, ob dieser nur dem primitiven Broterwerb dient oder die Befriedigung einer höheren Bestimmung darstellt; in zweiter Linie aber soll es ein allgemeines Weltbild vermitteln.
      In beiden Fällen ist es aber nötig, daß der Inhalt des jeweilig Gelesenen nicht in der Reihenfolge des Buches oder gar der Bücherfolge dem Gedächtnis zur Aufbewahrung übergeben wird, sondern als Mosaiksteinchen in dem allgemeinen Weltbilde seinen Platz an der ihm zukommenden Stelle erhält und so eben mithilft, dieses Bild im Kopfe des Lesers zu formen. Im anderen Falle entsteht ein wirres Durcheinander von eingelerntem Zeug, das ebenso wertlos ist, wie es andererseits den unglücklichen Besitzer eingebildet macht. Denn dieser glaubt nun wirklich allen Ernstes, „gebildet“ zu sein, vom Leben etwas zu verstehen, Kenntnisse zu besitzen, während er mit jedem neuen Zuwachs dieser Art von „Bildung“ in Wahrheit der Welt sich mehr und mehr entfremdet, bis er nicht selten entweder in einem Sanatorium oder als „Politiker“ in einem Parlament endet.
      Niemals wird es so einem Kopfe gelingen, aus dem Durcheinander seines „Wissens“ das für die Forderung einer Stunde Passende herauszuholen, da ja sein geistiger Ballast nicht in den Linien des Lebens geordnet liegt, sondern in der Reihenfolge der Bücher, wie er sie las und wie ihr Inhalt ihm nun im Kopf sitzt. Würde das Schicksal bei seinen Anforderungen des täglichen Lebens ihn immer an die richtige Anwendung des einst Gelesenen erinnern, so müßte es aber auch noch Buch und Seitenzahl erwähnen, da der arme Tropf sonst in aller Ewigkeit das Richtige nicht finden würde. Da es dies nun aber nicht tut, geraten diese neunmal Klugen bei jeder kritischen Stunde in die schrecklichste Verlegenheit, suchen krampfhaft nach analogen Fällen und erwischen mit tödlicher Sicherheit natürlich die falschen Rezepte.
      Wäre es nicht so, könnte man die politischen Leistungen unserer gelehrten Regierungsheroen in höchsten Stellen nicht begreifen, außer man entschlösse sich, anstatt pathologischer Veranlagung schurkenhaft Niedertracht anzunehmen.
      Wer aber die Kunst des richtigen Lesens inne hat, den wird das Gefühl beim Studieren jedes Buches, jeder Zeitschrift oder Broschüre augenblicklich auf all das aufmerksam machen, was seiner Meinung nach für ihn zur dauernden Festhaltung geeignet ist, weil entweder zweckmäßig oder allgemein wissenswert. Sowie das auf solche Weise Gewonnene seine sinngemäße Eingliederung in das immer schon irgendwie vorhandene Bild, das sich die Vorstellung von dieser oder jener Sache geschaffen hat, findet, wird es entweder korrigierend oder ergänzend wirken, also entweder die Richtigkeit oder Deutlichkeit desselben erhöhen. Legt nun das Leben plötzlich irgendeine Frage zur Prüfung oder Beantwortung vor, so wird bei einer solchen Art des Lesens das Gedächtnis augenblicklich zum Maßstabe des schon vorhandenen Anschauungsbildes greifen und aus ihm alle die in Jahrzehnten gesammelten einzelnen diese Fragen betreffenden Beiträge herausholen, dem Verstande unterbreiten zur Prüfung und neuen Einsichtnahme, bis die Frage geklärt oder beantwortet ist. Nur so hat das Lesen dann Sinn und Zweck.
      Ein Redner zum Beispiel, der nicht auf solche Weise seinem Verstande die nötigen Unterlagen liefert, wird nie in der Lage sein, bei Widerspruch zwingend seine Ansicht zu vertreten, mag sie auch tausendmal der Wahrheit oder Wirklichkeit entsprechen. Bei jeder Diskussion wird ihn das Gedächtnis schnöde im Stiche lassen: er wird weder Gründe zur Erhärtung des von ihm Behaupteten, noch solche zur Widerlegung des Gegners finden. Solange es sich dabei, wie bei einem Redner, in erster Linie nur um die Blamage der eigenen Person handelt, mag dies noch hingehen, böse aber wird es, wenn das Schicksal einen solchen Vielwisser aber Nichtskönner zum Leiter eines Staates bestellt.
      Ich habe mich seit früher Jugend bemüht, auf richtige Art zu lesen und wurde dabei in glücklichster Weise von Gedächtnis und Verstand unterstützt. Und in solchem Sinne betrachtet, war für mich besonders die Wiener Zeit fruchtbar und wertvoll. Die Erfahrungen des täglichen Lebens bildeten die Anregung zu immer neuem Studium der verschiedensten Probleme. Indem ich endlich so in der Lage war, die Wirklichkeit theoretisch zu begründen, die Theorie an der Wirklichkeit zu prüfen, wurde ich davor bewahrt, entweder in der Theorie zu ersticken oder in der Wirklichkeit zu verflachen.
      So wurde in dieser Zeit in zwei wichtigsten Fragen, außer der sozialen, die Erfahrung des täglichen Lebens bestimmend und anregend für gründlichstes theoretisches Studium. Wer weiß, wann ich mich in die Lehren und das Wesen des Marxismus einmal vertieft hätte, wenn mich nicht die damalige Zeit förmlich mit dem Kopfe auf dieses Problem gestoßen hätte!
      Was ich in meiner Jugend von der Sozialdemokratie wußte, war herzlich wenig und reichlich unrichtig.

      Daß sie den Kampf um das allgemeine und geheime Wahlrecht führte, freute mich innerlich. Sagte mir doch mein Verstand schon damals, daß dies zu einer Schwächung des mir so sehr verhaßten Habsburgerregiments führen müßte. In der Überzeugung, daß der Donaustaat, außer unter Opferung des Deutschtums, doch nie zu halten sein werde, daß aber selbst der Preis einer langsamen Slawisierung des deutschen Elements noch keineswegs die Garantie eines dann auch wirklich lebensfähigen Reiches bedeutet hätte, da die staatserhaltende Kraft des Slawentums höchst zweifelhaft eingeschätzt werden muß, begrüßte ich jede Entwicklung, die meiner Überzeugung nach zum Zusammenbruch dieses unmöglichen, das Deutschtum in zehn Millionen Menschen zum Tode verurteilenden Staates führen mußte. Je mehr das Sprachentohuwabohu auch das Parlament zerfraß und zerfetzte, mußte die Stunde des Zerfalles dieses babylonischen Reiches näherrücken und damit aber auch die Stunde der Freiheit meines deutschösterreichischen Volkes. Nur so konnte dann dereinst der Anschluß an das alte Mutterland wieder kommen.
      So war mir also diese Tätigkeit der Sozialdemokratie nicht unsympathisch. Daß sie endlich, wie mein damaliges harmloses Gemüt noch dumm genug war zu glauben, die Lebensbedingungen des Arbeiters zu heben trachtete, schien mir ebenfalls eher für sie als gegen sie zu sprechen. Was mich am meisten abstieß, war ihre feindselige Stellung gegenüber dem Kampf um die Erhaltung des Deutschtums, das jämmerliche Buhlen um die Gunst der slawischen „Genossen“, die diese Liebeswerbung, sofern sie mit praktischen Zugeständnissen verbunden war, wohl entgegennahmen, sonst sich aber arrogant hochnäsig zurückhielten, den zudringlichen Bettlern auf diese Weise den verdienten Lohn gebend.
      So war mir im Alter von siebzehn Jahren das Wort „Marxismus“ noch wenig bekannt, während mir „Sozialdemokratie“ und Sozialismus als identische Begriffe erschienen. Es bedurfte auch hier erst der Faust des Schicksals, um mir das Auge über diesen unerhörtesten Völkerbetrug zu öffnen.
      Hatte ich bis dorthin die sozialdemokratische Partei nur als Zuschauer bei einigen Massendemonstrationen kennengelernt, ohne auch nur den geringsten Einblick in die Mentalität ihrer Anhänger oder gar in das Wesen der Lehre zu besitzen, so kam ich nun mit einem Schlage mit den Produkten ihrer Erziehung und „Weltanschauung“ in Berührung. Und was sonst vielleicht erst nach Jahrzehnten eingetreten wäre, erhielt ich jetzt im Laufe weniger Monate: das Verständnis für eine unter der Larve sozialer Tugend und Nächstenliebe wandelnde Pestilenz, von der möglichst die Menschheit schnell die Erde befreien möge, da sonst gar leicht die Erde von der Menschheit frei werden könnte.
      Am Bau fand mein erstes Zusammentreffen mit Sozialdemokraten statt.
      Es war schon von Anfang an nicht sehr erfreulich. Meine Kleidung war noch etwas in Ordnung, meine Sprache gepflegt und mein Wesen zurückhaltend. Ich hatte mit meinem Schicksal noch so viel zu tun, daß ich mich um meine Umwelt nur wenig zu kümmern vermochte. Ich suchte nur nach Arbeit, um nicht zu verhungern, um damit die Möglichkeit einer, wenn auch noch so langsamen, Weiterbildung zu erhalten. Ich würde mich um meine neue Umgebung vielleicht überhaupt nicht gekümmert haben, wenn nicht schon am dritten oder vierten Tage ein Ereignis eingetreten wäre, das mich sofort zu einer Stellungnahme zwang. Ich wurde aufgefordert, in die Organisation einzutreten.
      Meine Kenntnisse der gewerkschaftlichen Organisation waren damals noch gleich Null. Weder die Zweckmäßigkeit noch die Unzweckmäßigkeit ihres Bestehens hätte ich zu beweisen vermocht. Da man mir erklärte, daß ich eintreten müsse, lehnte ich ab. Ich begründete dies damit, daß ich die Sache nicht verstünde, mich aber überhaupt zu nichts zwingen lasse. Vielleicht war das erstere der Grund, warum man mich nicht sofort hinauswarf. Man mochte vielleicht hoffen, mich in einigen Tagen bekehrt oder mürbe gemacht zu haben. Jedenfalls hatte man sich darin gründlich getäuscht. Nach vierzehn Tagen konnte ich dann aber nicht mehr, auch wenn ich sonst noch gewollt hätte. In diesen vierzehn Tagen lernte ich meine Umgebung näher kennen, so daß mich keine Macht der Welt mehr zum Eintritt in eine Organisation hätte bewegen können deren Träger mir inzwischen in so ungünstigem Lichte erschienen waren. Die ersten Tage war ich ärgerlich.
      Mittags ging ein Teil in die zunächst gelegenen Wirtshäuser, während ein anderer am Bauplatz verblieb und dort ein meist sehr ärmliches Mittagsmahl verzehrte. Es waren dies die Verheirateten, denen ihre Frauen in armseligen Geschirren die Mittagssuppe brachten. Gegen Ende der Woche wurde diese Zahl immer größer; warum, begriff ich erst später. Nun wurde politisiert.
      Ich trank meine Flasche Milch und aß mein Stück Brot irgendwo seitwärts und studierte vorsichtig meine neue Umgebung oder dachte über mein elendes Los nach. Dennoch hörte ich mehr als genug; auch schien es mir oft, als ob man mit Absicht an mich heranrückte, um mich so vielleicht zu einer Stellungnahme zu veranlassen. Jedenfalls war das, was ich so vernahm, geeignet, mich aufs äußerste aufzureizen. Man lehnte da alles ab: die Nation, als eine Erfindung der „kapitalistischen“ – wie oft mußte ich nur allein dieses Wort hören! – Klassen; das Vaterland, als Instrument der Bourgeoisie zur Ausbeutung der Arbeiterschaft; die Autorität des Gesetzes als Mittel zur Unterdrückung des Proletariats; die Schule, als Institut zur Züchtung des Sklavenmaterials, aber auch der Sklavenhalter; die Religion, als Mittel der Verblödung des zur Ausbeutung bestimmten Volkes; die Moral, als Zeichen dummer Schafsgeduld usw. Es gab da aber rein gar nichts, was nicht in den Kot einer entsetzlichen Tiefe gezogen wurde.
      Anfangs versuchte ich zu schweigen. Endlich ging es aber nicht mehr. Ich begann Stellung zu nehmen, begann zu widersprechen. Da mußte ich allerdings erkennen, daß dies so lange vollkommen aussichtslos war, solange ich nicht wenigstens bestimmte Kenntnisse über die nun einmal umstrittenen Punkte besaß. So begann ich in den Quellen zu spüren, aus denen sie ihre vermeintliche Weisheit zogen. Buch um Buch, Broschüre um Broschüre kam jetzt an die Reihe.
      Am Bau aber ging es nun oft heiß her. Ich stritt, von Tag zu Tag besser auch über ihr eigenes Wissen informiert als meine Widersacher selber, bis eines Tages jenes Mittel zur Anwendung kam, das freilich die Vernunft am leichtesten besiegt: der Terror, die Gewalt. Einige der Wortführer der Gegenseite zwangen mich, entweder den Bau sofort zu verlassen oder vom Gerüst hinunterzufliegen. Da ich allein war, Widerstand aussichtslos erschien, zog ich es, um eine Erfahrung reicher, vor, dem ersten Rat zu folgen.
      Ich ging, von Ekel erfüllt, aber zugleich doch so ergriffen, daß es mir ganz unmöglich gewesen wäre, der ganzen Sache nun den Rücken zu kehren. Nein, nach dem Aufschießen der ersten Empörung gewann die Halsstarrigkeit wieder die Oberhand. Ich war fest entschlossen, dennoch wieder auf einen Bau zu gehen. Bestärkt wurde ich in diesem Entschlusse noch durch die Not, die einige Wochen später, nach dem Verzehren des geringen ersparten Lohnes, mich in ihre herzlosen Arme schloß. Nun mußte ich, ob ich wollte oder nicht. Und das Spiel ging denn auch wieder von vorne los, um ähnlich wie beim ersten Male zu enden. Damals rang ich in meinem Innern:

      Fortsetzung Kapitel 2 „Wiener Lehr- und Leidensjahre“ im nächsten Blogbeitrag
      Quelle: "MeinKampf2"

    • Richard Joseph Huber hat den Blog-Artikel ""Elektroboote"" geschrieben. 21.05.2018

      Nürnberg: Ritterlichkeit mit multiplen Gesichtsfrakturen bezahlt - Es ist Fakt - wir können unsere Frauen nicht mehr schützen

      In den Kommentaren zum Bericht des Focus über diesen Vorfall findet sich der Hinweis, dass lokale Medien berichtet hätten, es habe sich bei den „Männern“ um aggressive Asylbewerber gehandelt. Leider konnte diese Information bisher nicht verifiziert werden.
      Allerdings sprechen der Vorfall an sich und der ganze Ablauf dafür, dass es so ist. Aber auch wenn das nicht der Fall sein sollte, ist trotzdem die Feststellung nicht falsch, dass wir Deutschen inzwischen nicht mehr in der Lage sind, unsere Frauen unbewaffnet zu beschützen. Die Klientel, von der eine mehr und mehr überhand nehmende Bedrohung ausgeht, ist grundsätzlich in „Gruppen“ unterwegs und stürzt sich wie ein Rudel Hyänen auf ihre Beute. Jene, die das verhindern wollen, sind meist in der Unterzahl und müssen daher ihr Eingreifen oft mit ihrer körperlichen Unversehrtheit und im schlimmsten Fall mit dem Leben bezahlen.
      Was ist das für eine Regierung, die ihrer Bevölkerung so etwas antut?
      (hsg)
      Quelle: "perfide Gewalt"
      Das Geheimnis der verschwundenen deutschen U-Boote und deutsche Siedler in Südamerika (p.b. Maria Lourdes)
      Am 17. April 2018 erschien ein wichtiger Artikel in der britischen Zeitung Express, der wieder einmal beweist, dass britische Medien derzeit führend in der Offenlegung gewisser brisanter Geheimnisse sind, die nun nicht mehr länger ignoriert werden können. In der Meldung ging es um ein vermisstes deutsches U-Boot aus dem Zweiten Weltkrieg – die U-3523.
      Dieses Unterseeboot war vom Typ XXI und gehörte zu den hochentwickeltsten U-Booten seiner Zeit. Laut den historischen Aufzeichnungen wurde es am 6. Mai 1945 von britischen Bombern versenkt, das war vor mittlerweile 73 Jahren.


      (Bild: U 3008 war ein deutsches U-Boot vom Typ XXI, das im Zweiten Weltkrieg von der deutschen Kriegsmarine und danach von der US Navy gestohlen und auch eingesetzt wurde. Die U-Boote des Typs XXI wurden auch „Elektroboote“ genannt und angeblich wurden während des Kriegs nur 118 gebaut und lediglich vier Stück davon ganz fertiggestellt, nur zwei liefen jemals offiziell aus. Diese U-Boote wurden so konzipiert, dass sie wochenlang unter Wasser operieren konnten, ohne aufzutauchen.)
      „Mein Vater war ein MIB“:
      In dem Artikel wird darauf Bezug genommen, dass die Möglichkeit besteht, dass eines dieser U-Boote dazu benutzt wurde, wichtige Nationalsozialisten nach Südamerika zu bringen, die technischen Voraussetzungen waren vorhanden. Bei Kriegsende konnte man die versenkte U-3523 nicht lokalisieren und es gab Gerüchte, dass sie wirklich entkommen sein könnte.
      Erst kürzlich wurde das Wrack dann vor der Stadt Skagen an der dänischen Küste entdeckt, einige Kilometer westlich von den Angaben der britischen Bomber. Die dänische Regierung erklärte, es gäbe keine Anzeichen, dass ranghohe Nationalsozialisten an Bord waren. Es gibt aber Beweise, dass noch nach Kriegsende einige deutsche U-Boote spurlos verschwunden sind, über 40 gelten heute noch immer als vermisst. Was war geschehen?
      Freigegebene amerikanische Geheimdienst-Dokumente zeigen, dass an den Gerüchten über eine Flucht nach Südamerika durchaus etwas dran sein könnte. In den Dokumenten gibt es Aussagen von Augenzeugen, dass sogar Adolf Hitler persönlich in den letzten Tagen des Krieges nach Argentinien entkommen sein soll! Sowohl die CIA als auch das FBI gaben einige Dokumente frei, die belegen sollen, dass sich der Führer nach dem Krieg in Kolumbien und Argentinien aufgehalten hat – es gibt sogar ein Foto aus dem Jahr 1954, auf dem er angeblich zu sehen ist.
      „So ein Unsinn“, werden Sie sich über den Titel denken. „Hitler ist im Berliner Bunker gestorben. Man hat die verkohlten Leichen von ihm und Eva Braun gefunden, und das dort aufgefundene Gebiss wurde als das von Hitler identifiziert.“
      Nun ja, diese Darstellung des Ablebens von Adolf Hitler ist zwar die offiziell anerkannte – aber selbst unter Historikern umstritten. Nicht zuletzt deshalb, da der angebliche Schädel Hitlers im Jahre 2010 untersucht wurde und sich nach einem DNA-Test als der einer Frau herausstellte


      Nun stellen Sie sich bestimmt die Frage: „Ja und, was soll’s? Jetzt ist er aber bestimmt tot! Was soll ich mich damit noch beschäftigen?“ Richtig, genau das sollte man meinen. Doch werden Personen präsentiert – die namentlich genannt werden −, die nicht nur behaupten, Adolf Hitler persönlich in Südamerika angetroffen zu haben und das über einen längeren Zeitraum hinweg – bis ins Jahr 1961 –, sondern auch, dass er die letzten zwanzig Jahre seines Lebens nicht untätig war – ganz im Gegenteil
      Adolf Hitler per U-Boot nach Argentinien
      Im FBI-Archiv gibt es weitere Dokumente, die auf den 21. September 1945 datiert sind, in denen beschrieben wird, wie Adolf Hitler per U-Boot in Argentinien angekommen war – fast drei Wochen nach dem Fall von Berlin. Es gab bestimmt eine Absetzbewegung, denn sogar Adolf Eichmann wurde 1960 in Argentinien verhaftet. Aber nicht nur Südamerika, sondern auch die Antarktis soll ein Ziel der deutschen Absetzbewegung gewesen sein – davon zeugte nicht zuletzt die berüchtigte Operation Highjump im Jahr 1947, bei der ein ganzer amerikanischer Kampfverband innerhalb kurzer Zeit vernichtend geschlagen wurde.
      Eine inzwischen relativ bekannte, aber dennoch mysteriöse Geschichte ist eine U-Boot-Verbindung in den Dschungel des Amazonas, nach Akakor, einer geheimen Stadt, die angeblich von einem Stamm weißer Indianer bewohnt wurde. Diese unglaublich klingende Geschichte wurde von Karl Brugger erzählt, einem ehemaligen Auslandskorrespondenten der ARD. Brugger wurde aus unbekannten Gründen im Jahr 1984 in Rio de Janeiro erschossen. Warum war er so gefährlich?
      Karl Brugger sprach von einer „Chronik von Akakor“ und Begegnungen mit einem Mann namens Tatunca Nara – einem Deutschen, wie man heute weiß, der sich als weißer Amazonas-Indianer ausgab. Dieser seltsame Mann, der eigentlich Günther Hauck hieß und aus Coburg stammte, erzählte Brugger im Jahr 1972 von angeblichen sagenhaften unterirdischen Städten und Anlagen, die verborgen im Dschungel des Amazonas liegen. Aber nicht nur das, dort soll es auch uralte Raumschiffe und deutsche Soldaten geben, die nach dem Krieg mit ihren U-Booten dorthin geflüchtet sein sollen.
      Lauschen wir kurz den Behauptungen, die Karl Brugger in seinem Buch später so veröffentlichte:
      In einigen Interviews berichtete Tatunca Nara von der unglaublich klingenden Geschichte seines Stamms, den Ugha Mongualala, die vor 15.000 Jahren von raumfahrenden „Göttern“ erwählt worden waren. Der Stamm besaß laut Tatunca ein Buch bzw. eine Chronik, in der diese uralten Überlieferungen von Generation zu Generation weitergegeben wurden. In uralten Zeiten, vor einer gewaltigen Katastrophe, soll die Erdoberfläche komplett flach und ebenmäßig gewesen sein. Zu dieser Zeit, die viele tausend Jahre zurückliegt, sollen glänzende goldene Schiffe am Himmel erschienen sein. Die fremden Götter, die mit diesen Schiffen gekommen waren, erklärten den Erdenmenschen, dass sie von einem anderen Planeten zur Erde gekommen waren. Sie warnten die Erdbewohner davor, dass sich alle 6.000 Jahre katastrophale Kataklysmen auf der Erdoberfläche abspielen, die jedesmal irdische Zivilisationen zerstören.


      Aus den Überlieferungen der Ugha Mongualala hieß es weiter, die raumfahrenden Götter hatten das Aussehen von Menschen mit weißer Haut und blauschwarzem Haar, sie hatten dichte Bärte und jeweils sechs Finger und Zehen an Händen und Füßen.
      Dieses Merkmal findet man auch heute noch bei bestimmten südamerikanischen Stämmen, wie den Waorani in Ecuador. Mitglieder dieses Stamms sind allgemein sehr kräftig und aggressiv. Mediziner haben mit Erstaunen festgestellt, dass bei diesem Stamm keine Spuren von Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Allergien oder andere bekannte Leiden vorkommen.
      Stammen also bestimmte Menschenrassen direkt von den alten raumfahrenden Göttern ab? Es gibt Legenden über vorzeitliche Rassen von weißen Riesen, die über die gesamte Erde geherrscht haben sollen, auch sie werden als sehr stark und gewalttätig beschrieben. Es wurden in verschiedenen Teilen der Welt Skelette von Riesen ausgegraben, die ebenfalls sechs Finger und Zehen haben – auch auf sumerischen Abbildungen von Göttern sieht man, dass diese sechs Finger haben!


      (Die Dschungelnomaden von Ecuador – Die Waorani. Mitten im ecuadorianischen Amazonas-Dschungel wollen Waorani-Indianer ihrer traditionellen Lebensweise treu bleiben. Doch dort im Yasuní-Nationalpark gibt es auch Erdöl. Ein Konflikt mit Ansage.)
      Haben die Anführer von Deutschland und Akakor eine Allianz geschmiedet?
      Tatunca Nara erzählte Karl Brugger noch mehr von diesen antiken Göttern, ihren alten Meistern, die über ein großes Wissen verfügten. Sie hatten mächtige Werkzeuge, die den Erdenmenschen wie Magie erschienen, mit ihnen konnte man selbst die schwersten Steine anheben, Blitze werfen und Felsen schmelzen lassen! Die weißen Götter zivilisierten die eingeborenen Stämme und erbauten ihnen mit ihren Werkzeugen große Städte aus Stein – Akanis, Akakor und Akahim! Diese Städte sollen sich heute immer noch unentdeckt im dichten Dschungel es Amazonas befinden.
      Die Mutter von Tatunca soll eine deutsche Frau namens Reinha gewesen sein, die den Häuptling der Ugha Mongualala geheiratet hatte. Sie reiste laut Tatunca vor Kriegsende nach Deutschland, um mit dem Dritten Reich Kontakte zu knüpfen und kehrte dann angeblich mit drei deutschen Anführern nach Akakor zurück. Nach langen Verhandlungen sollen die Anführer von Deutschland und Akakor eine Allianz geschmiedet haben.
      Im Jahr 1945 machten sich tausende Deutsche per U-Boot auf den Weg nach Akakor, man hatte den Plan, sich dort anzusiedeln. Im Jahr 1972, zur Zeit der Gespräche von Brugger mit Tatunca, sollen sich immer noch mehr als 2.000 Deutsche in Akakor aufgehalten haben! Es ist unbekannt, was später aus diesem Stamm geworden ist. Haben sie sich in die von Tatunca beschriebenen unterirdischen Anlagen zurückgezogen?
      Es sei hier angemerkt, dass die komplette Geschichte um Tatunca Nara heute als frei erfunden angesehen wird, nachdem in den 1980er-Jahren – unter anderem durch die Recherchen Rüdiger Nehbergs – herauskam, dass Tatunca Nara der aus Coburg stammende Günther Hauck ist, der aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten Deutschland verlassen hatte und später vom BKA gesucht wurde. Dennoch stellt sich die Frage, woher Günther Hauck alias Tatunca Nara diese ganze Geschichte hatte. Kannte er die Bücher von Erich von Däniken? Oder traf er in Brasilien einen Deutschen der Absatzbewegung, der ihm dies berichtete? So etwas denkt man sich ja nicht einfach mal so aus…
      Mein Verleger und Co-Autor Jan van Helsing weiß Folgendes dazu zu berichten:

      [b]„…Die Geschichte von Tatunca Nara müsste man wohl gänzlich in das Reich der Fantasie verabschieden, wäre da nicht folgende Begebenheit: Meine leider im März 2018 verstorbene Freundin, die bekannte Journalistin Barbara Dyrschka, war viele Jahre in Brasilien tätig und traf sich auch mit Tatunca Nara und interviewte ihn zu seiner Geschichte und den Vorwürfen über Todesfälle von Mitreisenden. Und in diesem Gespräch erzählte er von sich aus von fliegenden Untertassen, die von Deutschen geflogen werden und auf Basen mitten im Urwald stationiert sind – das war Anfang der 1990er-Jahre. Also lange vor den ersten Publikationen meinerseits, in denen die deutschen Flugscheiben erwähnt werden…“
      Indizien für eine deutsche Absatzbewegung
      Weitere Indizien für eine deutsche Absatzbewegung liefern Aussagen und Fotos aus Mar del Plata in Argentinien. Es gab wohl eine genau koordinierte Route, um wichtige Persönlichkeiten aus Deutschland herauszuschmuggeln. Waren auch Adolf Hitler und Eva Braun darunter? Der Kapitän der U 997, Karl Heinz Schaeffer, wurde mehrere Monate nach Kriegsende mit seinem U-Boot in Argentinien geschnappt und gefangen genommen. Er sprach bei seinen Befragungen von einer ziellosen Flucht. Die Alliierten stellten mehrmals Fragen nach dem Verbleib und Fluchtversteck Hitlers – wussten sie, dass er entkommen war?
      Im Buch „Geschichte des U-Boot-Krieges“ schrieb der Marinehistoriker Leonce Peillard, dass zwischen Anfang April bis Anfang Mai 1945 ca. 60 U-Boote des Typs XXI (Elektroboote) aus deutschen Häfen ausgelaufen sind und nicht zwei, wie offiziell bekanntgegeben. Die Elektroboote hätten einen Kurs nach Norwegen genommen und sind danach spurlos verschwunden. Diese U-Boote wurden später vermutlich als verschollen oder versenkt vermerkt.
      Es gibt Belege, dass die deutsche Absatzbewegung Pläne ausgearbeitet hatte, um nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ein Viertes Reich zu errichten. Glaubt man den Aussagen einiger Historiker, so sind manche dieser Pläne tatsächlich in die Tat umgesetzt worden. Es gibt Meldungen von argentinischen Zeitungen, wonach noch im September 1946 deutsche U-Boote in Argentinien vor Anker lagen.


      (U-Boot in Argentinien vor Anker – der Marinehistoriker Leonce Peillard, legte 1970, den wohl besten Bericht zum Thema U-Bootkrieg vor. Dabei liegt ein Fokus natürlich auf der deutschen U-Bootflotte. Leonce Peillard, schrieb unter anderem Bücher über den U-Boot-Krieg im Zweiten Weltkrieg, die Versenkung der Tirpitz, die Bergung des Goldes aus der im Ersten Weltkrieg versenkten Tubantia in den 1920er Jahren und zur Laconia-Affäre, die er sorgfältig recherchierte.)

      (Meldungen in argentinischen Zeitungen über deutsche U-Boote. Einen spannenden Erlebnisbericht aus der Tiefe, liefert uns Heinz Schaeffer, über das deutsche U-Boot: „U 977“, dem es tatsächlich gelang, 66 Tage unter Wasser, nach Argentinien zu entkommen – spannend wie ein Thriller)
      Ehemalige Nationalsozialisten verstärkt in Paraguay
      Schon lange vor dem Zweiten Weltkrieg wurden von Deutschland große Flächen Land in ganz Südamerika erworben und befinden sich heute immer noch in deutschem Besitz. In argentinischen Dokumenten kann man nachlesen, dass damals mindestens zwei Millionen deutschsprachige Personen in Lateinamerika lebten. Die meisten von ihnen in Brasilien (50%), in Argentinien (25%) und Chile (25%). Noch in den Jahren 1950-1975 war es in ländlichen Gegenden üblich, deutsch zu sprechen, obwohl Portugiesisch die offizielle Landessprache war.
      Ehemalige Nationalsozialisten dürften sich verstärkt in Paraguay aufgehalten haben. Sie trafen dort auf deutsche Auswanderer, die sich bereits im Laufe des 19. Jahrhunderts dort angesiedelt hatten – in dieser bereits gefestigten Gemeinschaft war es kein Problem, gefahrlos unterzutauchen. In Brasilien soll es heute mehr als 5 Millionen Deutsche, Österreicher, Luxemburger und Schweizer geben, in Argentinien immerhin drei Millionen. Kleinere Gemeinschaften existieren auch in Chile, Peru, Uruguay und Venezuela.
      Obwohl man immer nur von wenigen Flüchtigen ausgegangen war, so beziffern Historiker nun die Anzahl an geflohenen Nationalsozialisten auf mindestens 9.000! Auf diese Zahl kam man erst kürzlich, nachdem geheime Dokumente aus Brasilien und Chile geprüft wurden. Unter den Flüchtigen befanden sich neben Deutschen auch Kroaten, Ukrainer, Russen und andere Westeuropäer, die Nationalsozialisten geworden waren. Von diesen 9.000 entkamen mindestens 5.000 nach Argentinien, 2.000 nach Brasilien und ca. 1.000 nach Chile, der Rest verteilte sich auf Paraguay und Uruguay.
      Ob die Zahl 9.000 stimmt, ist zweifelhaft, laut verschiedenen Schätzungen könnten es sogar bis zu 300.000 Mann gewesen sein, die sich irgendwohin ins Ausland abgesetzt hatten. Die Geheimdokumente zeigten, dass der damalige argentinische Präsident Juan Peron 10.000 Blanko-Pässe an die ODESSA verkauft hatte. Peron freute sich, tausende gut ausgebildete Deutsche in Argentinien begrüßen zu dürfen. Mit den deutschen U-Booten gelangte wahrscheinlich auch deutsche Technik und Technologie nach Argentinien.
      „Rattenlinien“
      Es war auch Juan Peron, der Geheimdienstleuten und Diplomaten befahl spezielle Fluchtrouten zu planen – die sogenannten „Rattenlinien“.
      Auf diese Weise konnten tausende SS-Offiziere und Parteimitglieder über Spanien und Italien Europa sicher verlassen. Laut dem argentinischen Autor Uki Goni, der das Buch „The Real Odessa“ verfasste, wurde das durch die Hilfe des Vatikans ermöglicht. In Argentinien war es vor allem Kardinal Antonio Caggiano der dabei behilflich war und in Europa Bischof Alois Hudal – die Anweisungen kamen laut dem Autor direkt von Papst Pius XII. Die Nationalsozialisten konnten durch vom Vatikan ausgestellte Reisepässe des Roten Kreuzes sicher nach Argentinien ausreisen, zuvor wurden sie noch mit falschen Identitäten ausgestattet.
      Auch Eichmann gelangte auf diese Weise als „Ricardo Klement“ nach Argentinien. In den brasilianischen Nationalarchiven ist niedergeschrieben, dass sich allein zwischen 1945-1959 20.000 neue Deutsche in Brasilien ansiedelten. Um die 800 SS-Funktionäre gelangten mit diesen Pässen nach Argentinien. Was passierte später mit ihnen?
      Im südlichen Argentinien befinden sich heute die Provinzen mit den meisten Deutschen, es gibt einen berühmten Ort namens Villa General Belgrano, der von ihnen 1930 gegründet wurde. Seit 1960 gibt es dort auch das Oktoberfest, das heute eine der großen Attraktionen Argentiniens ist. Rund 660.000 Argentinier sollen heute noch Nachkommen der ersten deutschen Siedler sein, das sind ca. 2% der Gesamtpopulation des Landes. Hier sind noch keine Österreicher, Schweizer oder Russlanddeutsche eingerechnet.
      In Bolivien gibt es heute etwa 375.000 Einwohner mit deutschen Wurzeln, das sind immerhin 3% der Gesamtbevölkerung. In Chile leben derzeit offiziell rund 500.000 Menschen mit deutschen Wurzeln, das sind ebenfalls gut 3% der Gesamtbevölkerung. In Paraguay gibt es mindestens 300.000 deutschstämmige Einwohner und in Peru mehr als 160.000.


      (Deutsche in Süd-Amerika Links: Oktoberfest in Blumenau (Brasilien). Mitte: Villa General Belgrano (Argentinien) und rechts: Nueva Germania (Paraguay).
      Deutsche Siedler in Nueva Germania – Villa General Belgrano – Blumenau und Pomerode
      In Paraguay gibt es ein Gebiet namens Nueva Germania (Neu Deutschland), das im Jahr 1887 vom deutschen Siedler Bernhard Förster gegründet wurde, er war mit Elisabeth Förster-Nietzsche verheiratet, der Schwester des Philosophen Friedrich Nietzsche! Förster wollte in der damals noch Neuen Welt demonstrieren, dass es möglich wäre, die deutsche Gesellschaft und ihre Kultur auch dort zu verankern. Nach eigenen Aussagen gründete er die Siedlung, um dem Einfluss der Juden in Europa zu entkommen.
      Es leben heute immer noch 2.500 Nachkommen der ersten deutschen Siedler dort, die auch teilweise noch immer deutsch sprechen, und im örtlichen Museum sind viele Erinnerungsstücke der Gründerzeit ausgestellt. In Argentinien ist Villa General Belgrano der größte deutschsprachige Ort, in Brasilien sind es Blumenau und Pomerode, und in Paraguay ist es Fernheim. Laut einer neuen Statistik wanderten im Jahr 2016 knapp 4.000 Deutsche nach Südamerika aus.
      Es wird auch gemunkelt, dass sich auch deutsche Politiker gerne in Paraguay zur Ruhe setzen wollen, wenn hier alles kracht – andere nennen es auch ein Flucht-Exil. Politische Auslieferungen aus diesem Land sind unmöglich und daher ist Paraguay schon lange eine Anlaufadresse für flüchtige Deutsche, die aber auch aus politischen Gründen dorthin auswandern, denn in Paraguay gibt es keine Meldepflicht. Das Land hat eine Bevölkerung von ca. 7 Millionen Menschen, etwa 6% der Staatsbürger sind Einwanderer deutscher Herkunft und fast alle Bewohner sind Christen. Das Land ist subtropisch und wird oft mit Florida oder Kalifornien verglichen, da es das ganze Jahr begrünt ist. Die Lebenserhaltungskosten sind vergleichsweise niedrig und ab 600 Euro pro Monat kann eine kleine Familie dort gut leben.
      Einige Geheimisse Südamerikas sind bis heute ungeklärt:
      Was spielte sich wirklich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in der Antarktis und in Südamerika ab?
      Gibt es dort wirklich geheime Tunnelsysteme und wohin führen sie?
      Wohin sind alle diese vermissten deutschen U-Boote, Soldaten und Siedler verschwunden?

      Quelle: "UBoote-deutsche Siedler"

    • Richard Joseph Huber hat den Blog-Artikel ""Bananenrepublik"" geschrieben. 20.05.2018

      Mehr Verräter als Whistleblower?

      Die Zeugenvernehmung Schmids, die gegen ihren Willen zurück zu ihrer vorherigen Dienststelle in Deggendorf versetzt wurde, sollte im Laufe des Tages an ihrem alten Arbeitsort in Bremen fortgesetzt werden. Doch dazu kam es nicht. Wie unsere Onlineredaktion erfahren hat, soll es nach Ankunft Schmids zum Eklat gekommen sein. Thomas B.*, ein hochrangiger Mitarbeiter der Bamf-Behörde in Bremen, soll ihre Unterlagen durchsucht und sogar versucht haben, ihren Koffer mit privaten Inhalten zu durchwühlen. Er begründete dies unserem Informanten nach damit, dass Schmid Beweismaterial für die Staatsanwaltschaft aus der Behörde schmuggeln wolle. Schmid ließ das nicht über sich ergehen, soll B. daran gehindert haben, indem sie ihm auf die Finger gehauen habe – im Beisein der Kriminalbeamten und der Staatsanwaltschaft. Schmid musste abziehen, die Zeugenvernehmung an anderer Stelle weitergeführt werden.
      Eine Bamf-Sprecherin reagierte gegenüber unserer Redaktion: „Es kann bestätigt werden, dass es gestern einen Termin in der Außenstelle Bremen gegeben hat, um möglicherweise ermittlungsrelevante Unterlage an die Staatsanwaltschaft Bremen zu übergeben.“ Das Innenministerium und das BAMF würden die Ermittlungsarbeiten der Staatsanwaltschaft Bremen selbstverständlich bestmöglich unterstützen. „Aus diesem Grund wurde mit der Staatsanwaltschaft ein Termin vereinbart, der am 16.05.2018 zusammen mit Frau Schmid und in Begleitung von Mitarbeitern der Staatsanwaltschaft Bremen und der ZAKS (Zentrale Antikorruptionsstelle des MI Bremen) in der Außenstelle Bremen in Anwesenheit eines Mitarbeiters des Hauses stattfand. Der Staatsanwaltschaft wurden nach Betreten des zuvor versiegelten Büros die erbetenen Dokumente herausgegeben. Frau Schmid wurde Gelegenheit gegeben, persönliche Unterlagen aus dem Büro mitzunehmen.“
      Zum Vorwurf der Durchsuchung von Schmid durch einen Bamf-Mitarbeiter, gab das Bundesamt keine Auskunft. Auch die Staatsanwaltschaft Bremen wollte zu möglichen Übergriffen auf Anfrage unserer Redaktion keine Auskunft geben.
      Asyl-Affäre setzt Seehofer unter Druck

      Die Affäre entwickelt sich für Bundesinnenminister Horst Seehofer zu einem echten Problem. Auf die ersten Kontaktversuche Schmids soll Seehofer nicht reagiert haben. Zudem soll der CSU-Chef laut einem Medienbericht bereits Ende März einen Hinweis auf den Skandal in der Bremer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) erhalten haben. Das Redaktionsnetzwerk Deutschlandberichtet über eine SMS, welche die damalige Leiterin Josefa Schmid am 30. März an Seehofers private Handynummer geschickt haben soll. Während das Ministerium vorher erklärt hatte, man habe erst am 19. April davon erfahren.
      Die FDP forderte am Donnerstag einen Untersuchungsausschuss des Bundestags zu den Vorgängen in der Bremer Bamf-Außenstelle. Der Grünen-Abgeordnete Tobias Lindner rief Seehofer im Bundestag zu:

      „Tun Sie nicht so, als wären Sie der Chef-Aufklärer. Was wussten Sie und wann wussten Sie es?“
      Seehofer nahm das Bamf gegen den Vorwurf der Unfähigkeit und Vertuschung in Schutz. „Dort wird heute eine gute Arbeit geleistet für unser Land in einem ganz wichtigen Bereich“, sagte er in seiner Parlamentsrede. Es sei falsch, das mögliche Fehlverhalten einiger Mitarbeiter allen Beschäftigten anzulasten. Gleichzeitig trat Seehofer dem Vorwurf entgegen, die Aufklärung in der Angelegenheit nicht entschieden genug vorangetrieben und eine Mitarbeiterin, die dazu beitragen wollte, strafversetzt zu haben.
      Josefa Schmid hatte die Leitung der Bremer Außenstelle im Januar angetreten. Inzwischen musste sie ihren Posten wieder räumen. Obwohl sie sich juristisch gegen ihre Abberufung wehrt, führt die Nürnberger Bamf-Zentrale für die Versetzung „Fürsorge“-Gründe an.

      Quelle: "Asylverfahren-Betrug"
      Vergewaltigungs-Ingolstadt: Schwarzafrikaner überfällt Joggerin - „Zufällige Häufung“ von schweren Sexualdelikten vor Seehofers Haustüre
      (von JOHANNES DANIELS)

      (Die Attacke des schwarzen Sexualstraftäters auf eine Joggerin erfolgte in der Abenddämmerung am Donaudamm bei der Pionierübungswiese. Die wehrhafte "Schanzerin" konnte den brutalen Merkel-Ork ausnahmsweise in die Flucht schlagen.)
      Ingolstadt mit rund 130.000 Einwohnern ist nicht nur als „Audi-Motown“ bekannt, sondern mittlerweile als DIE Vergewaltigungs-Metropole Bayerns durch illegal importierte Willkommens-Orks. Wöchentlich kommt es seit 2016 nicht nur zu drastischen Gewalteskalationen durch tausende vorwiegend nigerianische „Schutzbedürftige“ im Umkreis der historischen „Schanzenstadt“, sondern auch zu einer „ungewöhnlichen Häufung“ von Vergewaltigungen und brutalen Sexualattacken durch Horst Seehofers Genital-Goldstücke. Zum Dank dafür schenkt der Bundesheimatminister seiner Geburtsstadt sogar ein „zukunftsweisendes Mega-Ankerzentrum“, in dem sich alle Rapefugees aus der Subsahara-Region ganz besonders wohl fühlen dürfen. Die Begeisterung der Bevölkerung über das „Vorzeige-Flüchtlingslager“ hält sich noch in Grenzen – nicht zu „unrecht“, Horst!“
      Eine 35-jährige Joggerin wurde am vergangen Freitag von einem Schwarzafrikaner in der Abenddämmerung am Steckenlohweg auf dem Ingolstädter Donaudamm brutal überfallen. Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung der Polizei blieb ohne Erfolg, ebenso wie der Einsatz eines extra angeforderten Personensuchhundes.
      System-Fachkraft für „offensichtlich sexuell motivierten Angriff“

      Die nichtsahnende Frau lief in westlicher Richtung und hörte Musik über ihre Kopfhörer – ein Fehler. Plötzlich wurde sie von einem dunkelhäutigen Merkel-Ork von hinten zu Boden gerissen, so dass sie den Donaudamm hinunterstürzte. Als sie auf dem Rücken lag stellte sich der Unbekannte über sie und versuchte, ihr T-Shirt noch oben zu ziehen. Der Vergewaltiger hatte aber die Rechnung ohne die wehrhafte Bayerin gemacht!
      Die Ingolstädterin ließ sich nicht einschüchtern und setze sich in „Schanzer-Manier“ mit massiven Fußtritten zur Wehr. Es gelang ihr den „offensichtlich sexuell motivierten Angreifer“ in die Flucht zu schlagen. Dieser brauste „mit einem silberfarbenen älteren Damenrad“ in östlicher Richtung davon. Die Geschädigte erlitt durch den Angriff leichte Schürfwunden an den Beinen, konnte jedoch schnell einen Notruf mit dem Handy absetzen.
      Schwarzer Glatzkopf mit silbernem Damenfahrrad
      Das Opfer der Sexualstraftat beschrieb den Täter wie folgt: Es handelt sich um einen „etwa 170 bis 175 cm großen und 18 bis 25 Jahre alten Mann, dunkelhäutig, schwarzafrikanischer Typ, schlanke, bis dünne Figur. Seine Kopfhaare sind zur Glatze abrasiert“. Bekleidet war er mit einer dunkelblauen Jeans und einen grün-braunen ausgewaschenen Camouflage-T-Shirt. Er trug beige Sandalen ohne (weiße) Socken – also sicherlich kein Deutscher!

      Die Kripo Ingolstadt hat die Ermittlungen aufgenommen und am Tatort Spuren gesichert. Auch wenn es sich beim Tatort um eine recht abgelegene Ecke handelt und in der unmittelbaren Umgebung keine weiteren Zeugen unterwegs waren, könnte der Unbekannte doch zuvor oder bei seiner Flucht im Südosten der Stadt, speziell in der Umgebung des Auwaldsees, an der Kälberschütt- oder Eriagstraße, aufgefallen sein. Eventuelle Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum durchaus auffälligen Tatverdächtigen oder verdächtige Wahrnehmungen zur Tatzeit gegen 20.20 Uhr am Donaudamm beim Pionierübungsplatz gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Kripo Ingolstadt, Tel. 0841 / 9343-0 in Verbindung zu setzen.
      500 Prozent mehr Zuwanderer-Straftaten in Ingolstadt seit 2015
      Die bayerische Großstadt Ingolstadt, die literarische Heimat Frankensteins, wurde seit 2015 zu einem Brennpunkt der Zuwandererkriminalität, wie auch der angrenzende Landkreis Eichstätt mit seinen zahlreichen staatlichen und Bischöflichen Asyleinrichtungen und der so genannten „Zentralen Abschiebehaftanstalt“. PI-NEWS berichtete bereits 2017 über die ungewöhnliche Häufung von Sexualdelikten durch Merkel-Migranten direkt in Seehofers Kinderstube!
      Wie ein Ingolstädter Polizeisprecher unlängst erklärte, stiegen die Straftaten durch Zuwanderer allein auf dem Ingolstädter Stadtgebiet von 150 Delikten im Jahr 2014 über 600 in 2015 auf 950 im vergangenen Jahr. Dabei handelt es sich vorwiegend um „Diebstähle und Körperverletzungen“ – eine Steigerung um 500% in zwei Jahren. Aber auch der Drogenhandel durch dunkelpigmentierte Neu-Oberbayern floriert derzeit in den Landkreisen. Zuletzt lag die Zahl registrierter Straftaten durch Migranten 2017 bei „weit über 1.000“ allein bis Oktober 2017.
      „Man darf jetzt nicht in Hysterie verfallen“, erklärte Polizeisprecher Werner Semmler von der Ingolstädter Polizei die „zufällige Häufung“ sexueller Belästigungen in „Horst Seehofers Kinderstube“. Sicherlich liegt es nur am „gestörten Sicherheitsgefühl“ der Bevölkerung. Deutschland wird immer sicherer … zu einem Masseneinwanderungs- und Massenvergewaltigungsland.

      Saarbrücken: „Mann erschießt seine Söhne“, zwei Schwerverletzte - Familienstreit eskaliert (von JEFF WINSTON)

      Mann-o-Mann – Deutschland wird täglich sicher unsicherer: Im Saarbrücker Stadtteil Brebach-Fechingen erschoss laut aktueller BILD-Meldung ein Mann eiskalt seine beiden Söhne. Mehrere Menschen wurden verletzt, darunter die Ehefrau des „Tatverdächtigen“. Zuvor wurde kolportiert:
      „In Fechingen in Saarbrücken hat ein Mann um sich geschossen: Dabei kamen laut Polizei zwei Männer ums Leben!“
      Die Tat ereignete sich nach Angaben der Polizei gegen 14.30 Uhr. Während einer fröhlichen Familienfeier im Drosselweg soll es zum Streit gekommen sein, der in der Schießerei endete.
      Nach ersten Erkenntnissen hatte der 59-jährige „Tatverdächtige“ scheinbar wahllos um sich gefeuert. Er und die beiden Opfer stünden in einem „zumindest erweiterten Verwandtschaftsverhältnis“, erklärte zunächst ein Polizeisprecher. Auslöser für die eskalierte Meinungsverschiedenheit soll die Trennung von seiner Frau gewesen sein. Nach Informationen von Anwohnern soll die andere schwer verletzte Frau schwanger sein.
      Blutsbande – eine schrecklich nette Familie
      „Bei einer verletzten Frau handelt es sich offensichtlich um die Ehefrau des Schützen“, sagte Polizeisprecher Clemens Gergen. „Wir gehen daher von einem Familiendrama aus.“ In dem Haus seien auch Kinder gewesen, die nicht verletzt wurden. Sie stünden aber unter Schock. Nach SR-Informationen hat es möglicherweise schon früher Spannungen in der Familie gegeben. Die Polizei will das derzeit nicht bestätigen. „Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen laufen“, sagte Gergen. Aktuell werde unter anderem der Tatort untersucht. Vor Ort sind auch Notfallseelsorger, die die Hinterbliebenen betreuen.
      Die schwer verletzte 60 Jahre alte Frau sei die Ehefrau des Tatverdächtigen. Dieser habe sich widerstandslos festnehmen lassen. Der genaue Ablauf der Tat und das Motiv des „mutmaßlichen Täters“ waren nach Angaben des Sprechers zunächst unklar. Auch zur Nationalität des 59-Jährigen konnte er zunächst keine weiteren Angaben machen.
      Dem Sprecher zufolge hatten Nachbarn über Notruf die Polizei über den Vorfall im Stadtteil Brebach-Fechingen informiert. „Die haben Schüsse gehört“, sagte er. Zudem hätten sie eine der Frauen blutüberströmt gesehen. „Es war klar: Da ist was Schlimmes passiert.“ Ein Anwohner sagte, die Gegend sei „ein ganz normales“ und relativ gutes Wohngebiet. Es gebe Ein- und Zweifamilienhäuser sowie drei Hochhäuser. „Es ist noch nie so was vorgekommen“, sagte er.
      Bei den beiden getöteten Männern handelt es sich nach aktuellen Angaben um die Söhne des Schützen. Ein Motiv ist bisher nicht klar, eventuell ging es um verletzte Ehre.
      Wenn ein Mann um sich schiesst und zwei Menschen tötet, ist das in der Tat „verdächtig“. Sicher war „der Mann“ traumatisiert, diskriminiert und psychisch verwirrt.

      Quelle: "Verbrechen"

    • Richard Joseph Huber hat den Blog-Artikel ""DUMM"" geschrieben. 20.05.2018

      Kopftücher, Wirtschaftswunder, Geschichtsfälschung und Dummenfang

      Zu Weidels Gunsten sei gesagt, dass die Rüge, die sie empfing, auf einer Vermutung oder Unterstellung fußt, während es als sicher gelten kann, dass der Mann, der sie aussprach, den deutschen Bundestag über seine Kontakte zum Waffenhändler und Lobbyisten Karl-Heinz Schreiber belogen hat, während die Bargeldspende an ihn in Höhe von 100.000 Mark (für Jüngere und Kika-Gucker: das sind mindestens genau so viele Euronen, eher mehr) verschwunden ist. Weidel darf also genüsslich behaupten, von einem Parlamentsbelüger gerügt worden zu sein. „Rüge sprichst du, doch nenn’ ich dich Lüge“ (so ungefähr Froh, „Rheingold“, 2. Aufzug). Aber dieses Fass machen wir heute nicht auf.
      Kommen wir zum besagten Focus-Artikel über eine kopftuchtragende Unternehmerin. „Die 27-Jährige Hessin hat vor vier Jahren ihr eigenes Unternehmen in Deutschland gegründet. Für ihr Label entwirft sie Damenbekleidung, aber auch Schals, Turbane und Hijabs, also islamische Kopftücher. Anfangs vertrieb sie die Kleidungsstücke über einen Online-Shop, vergangenen Sonntag öffnete sie auch ihren ersten Laden in Rüsselsheim.“
      Sie sichert den deutschen Wohlstand, indem sie Hijabs verkauft. Andere tun dies, indem sie Türkei-Fahnen oder Gebetsteppiche verkaufen, so what?
      „Weidels Äußerungen zeugt für die Unternehmerin vor allem von Unwissenheit: ‚Wenn sie sich mit der Geschichte Deutschlands auskennen würde, wüsste sie, dass die Muslime Deutschland mit aufgebaut haben‘, erklärt sie“, fährt Focus online fort. Damit spiele die Dame „auf die Nachkriegszeit an, als zahlreiche Gastarbeiter aus islamisch geprägten Ländern wie der Türkei, Marokko und Tunesien nach Deutschland kamen und so den ökonomischen Aufschwung mit ermöglichten.“

      Dieses Märchen stammt, wie viele Flüchtlingsgeschichten auch, aus tausendundeiner Nacht, doch Focus online übernimmt es nicht nur unkommentiert, sondern die Qualitätsjournalistin erhebt es durch ihre Erklärung in den Rang eines würdigen Lügenpressebeitrags. Nicht ein einziger Gastarbeiter hat Deutschland „in der Nachkriegszeit wieder aufgebaut“, es sei denn, man erklärt die Zeit nach dem Wirtschaftswunder jetzt auch zur Nachkriegszeit. Dann besteht freilich kein Grund, nicht auch die Rüsselsheimer Hijab-Produzentin zu denjenigen zu zählen, die in der Nachkriegszeit leben und schuften.

      Schauen wir auf die allgemein und leicht zugänglichen Fakten. 1961, im Jahr des Gastarbeiter-Anwerbeabkommens mit der Türkei – das vor allem auf Druck der USA zustande kam, weil man dem meerengenversperrenden Nato-Partner Türkei an der Peripherie der Sowjetunion etwas Gutes tun wollte –, herrschte in (West-)Deutschland Vollbeschäftigung. Vorausgegangen war ein kontinuierliches Wirtschaftswachstum, das anno 1955, im wachstumsstärksten Jahr der deutschen Geschichte, den Begriff „Wirtschaftswunder“ hervorbrachte. Sowohl die Wirtschaft als auch die Reallöhne (damals ging das noch zusammen) wuchsen in diesem Jahr um jeweils mehr als zehn Prozent.
      Die Investitionen in der Bundesrepublik stiegen von 1952 bis 1960 um 120 Prozent, das Bruttosozialprodukt nahm um 80 Prozent zu. Kein Gastarbeiter war daran beteiligt.
      Die deutsche Fahrzeugindustrie hat ihre Produktion zwischen 1950 und 1960 verfünffacht. Industrie und Dienstleister konnten innerhalb weniger Jahre zwei Millionen Arbeitslose sowie die Arbeitsfähigen unter den acht Millionen Vertriebenen und den 2,7 Millionen Menschen, die aus der DDR geflohen waren, in Lohn und Brot bringen. Die erwähnte Vollbeschäftigung trat in den späten 1950er Jahren ein. 1961, im Jahr des Anwerbeabkommens, lag die Arbeitslosigkeit unter einem Prozent, eine absurd niedrige Quote, die tatsächlich einen akuten Arbeitskräftemangel beschreibt. Nur weil das Land mitsamt seiner Industrie und Infrastruktur wieder aufgebaut war, konnte es überhaupt ausländische Arbeitnehmer beschäftigen.
      Ab Anfang der 1960er Jahre ging der Investitionsboom langsam zurück, und die ersten Gastarbeiter kamen, damals noch mit dem Willen, sich in die deutsche Gesellschaft einzufügen.

      Das sind die Fakten, man findet sie in jedem Wirtschaftslexikon und jeder Chronik dieser Zeit. Den staunenswerten Wiederaufbau haben die Deutschen allein bewältigt. (Nur zur Demolierung seines Landes brauchen dieses skurril-emsige Volk, so eifrig vor allem die eigenen sogenannten Eliten auch daran mittun, fremde Hilfe, sei es nun vor 1648, vor 1918, vor 1945 oder nach 2015.) Dass es sich so verhält, ist aber kein Grund, es jedem unter die Nase zu reiben. Irgendwann wird man uns erzählen, dass Millionen Muslime in den Konzentrationslagern der Nazis gelitten haben, bevor Recep der Prächtige mit Allahs Hilfe Hitler niederrang und Deutschland wiederaufbaute, während alle Nazis nach Israel und Paraguay flohen. Kaum saß ein Nazi im Weißen Haus, folgte ihm Paraguay und verlegte seine Botschaft nach Jerusalem! Wenn das kein Beweis ist!
      Quelle: "Geschichtsverfälschung"
      Europarat: Jugendliche in Kroatien verherrlichten zunehmend das faschistische Ustascha-Regime

      Der Europarat äußerte sich alarmiert über ein Erstarken der extremen Rechten in Kroatien. Serben, Roma und Homosexuelle würden zunehmend zum Ziel von Übergriffen. Auch sei ein Anstieg des Nationalismus insbesondere bei Jugendlichen im Land zu verzeichnen.
      "Rassistische Hassreden im öffentlichen Diskurs" eskalierten in Kroatien, heißt es in einem jüngst veröffentlichten Bericht der Europäischen Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) des Europarates. Deren Hauptzielgruppen seien Serben, homosexuelle Personen und Roma. Der Bericht stellt zudem ein Erstarken des Nationalismus, insbesondere bei Jugendlichen, fest, der oft in Form von Lobeshymnen auf die militant-nationalistische kroatische Ustascha-Bewegung der Jahre 1929-1945 zum Ausdruck komme.

      In den regionalen Medien und im Internet sind rassistische und ausländerfeindliche Ausdrücke gegen Serben, homosexuelle Personen und Flüchtlinge, sowie beleidigende Sprache gegen Roma üblich", heißt es im nun veröffentlichten Dokument.
      Auch 20 Jahre nach Ende des Bürgerkrieges antiserbische Stimmungen verbreitet
      Die Roma seien in Kroatien nach wie vor in hohem Maße von sozialer Ausgrenzung betroffen. Daten deuteten darauf hin, dass ihr Zugang zur Beschäftigung alarmierend niedrig und die Schulabbrecherquote nach wie vor hoch sei. Auch seien Vorurteile gegen Homosexuelle ebenfalls anhaltend weit verbreitet und die Betroffenen erlebten unterschiedliche Formen der Diskriminierung in ihrem täglichen Leben. Die kroatische Regierung hatte im Juli 2014 als Kompromiss ein Gesetz über eingetragene gleichgeschlechtliche Partnerschaften verabschiedet, nachdem eine Volksabstimmung im Jahr zuvor einen Verfassungszusatz gebilligt hatte, der eine vollständige Gleichstellung mit der Ehe untersagen sollte.
      Die Experten des Europarats führten zudem in ihrer Analyse auf, dass einige Politiker mit "hetzerischen Reden" Konflikte zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen schürten. Diese richteten sich häufig gegen Roma und Flüchtlinge, vor allem aber gegen Muslime. Auch die serbische Minderheit sei mehr als 20 Jahre nach dem Ende der Jugoslawien-Kriege nach wie vor Zielscheibe von Angriffen, deren Motivation offenbar im Nationalitätenhass wurzelt. So würden serbische Häuser oder Einrichtungen regelmäßig mit Nazi- und Ustascha-Symbolen beschmiert.
      Soziale Netzwerke und Sportveranstaltungen verstärken Ressentiments
      Die Kommission bedauert in ihrem Bericht auch einen zunehmenden Einfluss des Geschichtsrevisionismus in den sozialen Medien. So würden in sozialen Netzwerken wie Facebook zahlreiche Fotos kursieren, die Kroaten, darunter auch eine Gruppe von Gymnasiasten, in der Uniform der Ustascha-Miliz des faschistischen "Unabhängigen Staates Kroatien" zeigten, das mit dem nationalsozialistischen Deutschland verbündet war. Auch der Ustascha-Gruß "Za dom spremni" (Für die Heimat bereit), der in Kroatien ebenso verboten ist wie der Hitlergruß in Deutschland, sei bei Treffen von Rechtsextremen, aber auch bei bestimmten Musikveranstaltungen ungeachtet der Gesetzeslage häufig zu sehen.

      Sportveranstaltungen seien ebenfalls nach wie vor ein Forum für wiederkehrende Fälle verbaler Übergriffe und Provokationen. So habe der internationale Fußballverband FIFA wiederholt Geldbußen gegen den kroatischen Fussballverband verhängt und Fans und Spieler wegen diverser Formen eines "rassistischen" Verhaltens während mehrerer Fußballspiele suspendiert, die zumeist mit Nostalgie für den Ustascha-Staat verbunden waren. So hätten kroatische Fans im Juni 2015 während eines Matches gegen Italien ein Hakenkreuz gezeigt.
      Vonseiten führender Persönlichkeiten des Sports soll es auch zu umstrittenen Äußerungen über Homosexuelle gekommen sein. So habe der damalige Exekutivdirektor des beliebten Fußballvereins Dinamo Zagreb und Vizepräsident des Kroatischen Fußballverbandes, Zdravko Mamic, erklärt, dass schwule Menschen nicht in seiner Fußballnationalmannschaft spielen könnten. Der Oberste Gerichtshof empfand diese Äußerung als diskriminierend und ordnete eine öffentliche Entschuldigung an.
      Aufruf zum energischen Handeln an Regierung in Zagreb
      Den nunmehrigen Bericht hat die Anti-Rassismus-Kommission des Europarates nach ihrem Besuch in Kroatien im April 2017 erstellt. Er berücksichtigt die Entwicklungen bis zum 7. Dezember 2017. Darin wird auch eine unzureichende Reaktion kroatischer Behörden auf "zunehmende Intoleranz" verurteilt, da damit verbundene Ausfälle allzu oft nicht strafrechtlich verfolgt würden. Die meisten Fälle von "Hassreden" und von Hass motivierter Gewalt würden demnach lediglich als Fehlverhalten behandelt. Die Autoren des Berichts forderten die Regierung in Zagreb auf, energischer gegen verbale und physische Übergriffe auf Minderheiten vorzugehen.

      Quelle: "Ustascha"

    • Richard Joseph Huber hat den Blog-Artikel ""MeinKampf1"" geschrieben. 20.05.2018

      Gretchenfrage an Koalitionsverhandler M5S und Lega in Italien: Wie haben sie es mit Südtirol?
      [img]https://i0.wp.com/heimatheute.files.wordpress.com/2018/05/sc3bcdtirol.jpg?ssl=1&w=450[/img]
      Quelle: "Südtirol-n. Wahlen"
      „Mein Kampf lesen“ Kapitel 1 – Im Elternhaus (p.b. Maria Lourdes)
      Vorwort : Am 1.April 1924 hatte ich, auf Grund des Urteilsspruches des Münchner Volksgerichts von diesem Tage, meine Festungshaft zu Landsberg am Lech anzutreten…
      Damit bot sich mir nach Jahren ununterbrochener Arbeit zum ersten Male die Möglichkeit, an ein Werk heranzugehen, das von vielen gefordert und von mir selbst als zweckmäßig für die Bewegung empfunden wurde. So habe ich mich entschlossen, in zwei Bänden nicht nur die Ziele unserer Bewegung klarzulegen, sondern auch ein Bild der Entwicklung derselben zu zeichnen. Aus ihr wird mehr zu lernen sein als aus jeder rein doktrinären Abhandlung…
      …Ich hatte dabei auch die Gelegenheit, eine Darstellung meines eigenen Werdens zu geben, soweit dies zum Verständnis sowohl des ersten als auch des zweiten Bandes nötig ist und zur Zerstörung der von der jüdischen Presse betriebenen üblen Legendenbildung über meine Person dienen kann. Ich wende mich dabei mit diesem Werk nicht an Fremde, sondern an diejenigen Anhänger der Bewegung, die mit dem Herzen ihr gehören und deren Verstand nun nach innigerer Aufklärung strebt…
      …Ich weiß, daß man Menschen weniger durch das geschriebene Wort als vielmehr durch das gesprochene zu gewinnen vermag, daß jede große Bewegung auf dieser Erde ihr Wachsen den großen Rednern und nicht den großen Schreibern verdankt. Dennoch muß zur gleichmäßigen und einheitlichen Vertretung einer Lehre das Grundsätzliche derselben niedergelegt werden für immer. Hierbei sollen diese beiden Bände als Bausteine gelten, die ich dem gemeinsamen Werke beifüge.
      Landsberg am Lech, Festungshaftanstalt. Der Verfasser


      („Wenn durch die Hilfsmittel der Regierungsgewalt ein Volkstum dem Untergang entgegen-geführt wird, dann ist die Rebellion eines jeden Angehörigen eines solchen Volkes nicht nur Recht, sondern Pflicht.“ /aus Adolf Hitler: Mein Kampf).
      1. Kapitel – Im Elternhaus
      Als glückliche Bestimmung gilt es mir heute, daß das Schicksal mir zum Geburtsort gerade Braunau am Inn zuwies. Liegt doch dieses Städtchen an der Grenze jener zwei deutschen Staaten, deren Wiedervereinigung mindestens uns Jüngeren als eine mit allen Mitteln durchzuführende Lebensaufgabe erscheint!
      Deutschösterreich muß wieder zurück zum großen deutschen Mutterlande, und zwar nicht aus Gründen irgendwelcher wirtschaftlichen Erwägungen heraus. Nein, nein: Auch wenn diese Vereinigung, wirtschaftlich gedacht, gleichgültig, ja selbst wenn sie schädlich wäre, sie müßte dennoch stattfinden. Gleiches Blut gehört in ein gemeinsames Reich. Das deutsche Volk besitzt solange kein moralisches Recht zu kolonialpolitischer Tätigkeit, solange es nicht einmal seine eigenen Söhne in einem gemeinsamen Staat zu fassen vermag. Erst wenn des Reiches Grenze auch den letzten Deutschen umschließt, ohne mehr die Sicherheit seiner Ernährung bieten zu können, ersteht aus der Not des eigenen Volkes das moralische Recht zur Erwerbung fremden Grund und Bodens. Der Pflug ist dann das Schwert, und aus den Tränen des Krieges erwächst für die Nachwelt das tägliche Brot.
      So scheint mir dieses kleine Grenzstädtchen das Symbol einer großen Aufgabe zu sein. Allein auch noch in einer anderen Hinsicht ragt es mahnend in unsere heutige Zeit. Vor mehr als hundert Jahren hatte dieses unscheinbare Nest, als Schauplatz eines die ganze deutsche Nation ergreifenden tragischen Unglücks, den Vorzug, für immer in den Annalen wenigstens der deutschen Geschichte verewigt zu werden. In der Zeit der tiefsten Erniedrigung unseres Vaterlandes fiel dort für sein auch im Unglück heißgeliebtes Deutschland der Nürnberger Johannes Palm, bürgerlicher Buchhändler, verstockter „Nationalist“ und Franzosenfeind. Hartnäckig hatte er sich geweigert, seine, besser Hauptschuldigen anzugeben.
      Also wie Leo Schlageter. Er wurde allerdings auch, genau wie dieser, durch einen Regierungsvertreter an Frankreich denunziert. Ein Augsburger Polizeidirektor erwarb sich diesen traurigen Ruhm und gab so das Vorbild neudeutscher Behörden im Reiche des Herrn Severing.
      In diesem von den Strahlen deutschen Märtyrertums vergoldeten Innstädtchen, bayerisch dem Blute, österreichisch dem Staate nach, wohnten am Ende der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts meine Eltern; der Vater als pflichtgetreuer Staatsbeamter, die Mutter im Haushalt aufgehend und vor allem uns Kindern in ewig gleicher liebevoller Sorge zugetan. Nur wenig haftet aus dieser Zeit noch in meiner Erinnerung, denn schon nach wenigen Jahren mußte der Vater das liebgewonnene Grenzstädtchen wieder verlassen, um innabwärts zu gehen und in Passau eine neue Stelle zu beziehen; also in Deutschland selber.
      Allein das Los eines österreichischen Zollbeamten hieß damals häufig „wandern“. Schon kurze Zeit später kam der Vater nach Linz und ging endlich dort auch in Pension. Freilich „Ruhe“ sollte dies für den alten Herrn nicht bedeuten. Als Sohn eines armen, kleinen Häuslers hatte es ihn schon einst nicht zu Hause gelitten. Mit noch nicht einmal dreizehn Jahren schnürte der damalige kleine Junge sein Ränzlein und lief aus der Heimat, dem Waldviertel, fort. Trotz des Abratens „erfahrener“ Dorfinsassen war er nach Wien gewandert, um dort ein Handwerk zu lernen. Das war in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Ein bitterer Entschluß, sich mit drei Gulden Wegzehrung so auf die Straße zu machen ins Ungewisse hinein.
      Als der Dreizehnjährige aber siebzehn alt geworden war, hatte er seine Gesellenprüfung abgelegt, jedoch nicht die Zufriedenheit gewonnen. Eher das Gegenteil. Die lange Zeit der damaligen Not, des ewigen Elends und Jammers festigte den Entschluß, das Handwerk nun doch wieder aufzugeben, um etwas „Höheres“ zu werden.
      Wenn einst dem armen Jungen im Dorfe der Herr Pfarrer als Inbegriff aller menschlich erreichbaren Höhe erschien, so nun in der den Gesichtskreis mächtig erweiternden Großstadt die Würde eines Staatsbeamten. Mit der ganzen Zähigkeit eines durch Not und Harm schon in halber Kindheit „alt“ Gewordenen verbohrte sich der Siebzehnjährige in seinen neuen Entschluß – und wurde Beamter. Nach fast dreiundzwanzig Jahren, glaube ich, war das Ziel erreicht. Nun schien auch die Voraussetzung zu einem Gelübde erfüllt, das sich der arme Junge einst gelobt hatte, nämlich nicht eher in das liebe väterliche Dorf zurückzukehren, als bis er etwas geworden wäre.
      Jetzt war das Ziel erreicht, allein aus dem Dorfe konnte sich niemand mehr des einstigen kleinen Knaben erinnern, und ihm selber war das Dorf fremd geworden. Da er endlich als Sechsundfünfzigjähriger in den Ruhestand ging, hätte er doch diese Ruhe keinen Tag als „Nichtstuer“ zu ertragen vermocht. Er kaufte in der Nähe des oberösterreichischen Marktfleckens Lambach ein Gut, bewirtschaftete es und kehrte so im Kreislauf eines langen, arbeitsreichen Lebens wieder zum Ursprung seiner Väter zurück.
      In dieser Zeit bildeten sich mir wohl die ersten Ideale. Das viele Herumtollen im Freien, der weite Weg zur Schule, sowie ein besonders die Mutter manchmal mit bitterer Sorge erfüllender Umgang mit äußerst robusten Jungen, ließ mich zu allem anderen eher werden als zu einem Stubenhocker. Wenn ich mir also auch damals kaum ernstliche Gedanken über meinen einstigen Lebensberuf machte, so lag doch von vornherein meine Sympathie auf keinen Fall in der Linie des Lebenslaufes meines Vaters. Ich glaube, daß schon damals mein rednerisches Talent sich in Form mehr oder minder eindringlicher Auseinandersetzungen mit meinen Kameraden schulte. Ich war ein kleiner Rädelsführer geworden, der in der Schule leicht und damals auch sehr gut lernte, sonst aber ziemlich schwierig zu behandeln war.

      Da ich in meiner freien Zeit im Chorherrenstift zu Lambach Gesangsunterricht erhielt, hatte ich beste Gelegenheit, mich oft und oft am feierlichen Prunke der äußerst glanzvollen kirchlichen Feste zu berauschen. Was war natürlicher, als daß, genau so wie einst dem Vater der kleine Herr Dorfpfarrer nun mir der Herr Abt als höchst erstrebenswertes Ideal erschien. Wenigstens zeitweise war dies der Fall Nachdem aber der Herr Vater bei seinem streitsüchtigen Jungen die rednerischen Talente aus begreiflichen Gründen nicht so zu schätzen vermochte, um aus ihnen etwas günstige Schlüsse für die Zukunft seines Sprößlings zu ziehen, konnte er natürlich auch ein Verständnis für solche Jugendgedanken nicht gewinnen. Besorgt beobachtete er wohl diesen Zwiespalt der Natur.
      Tatsächlich verlor sich denn auch die zeitweilige Sehnsucht nach diesem Berufe sehr bald, um nun meinem Temperamente besser entsprechenden Hoffnungen Platz zu machen. Beim Durchstöbern der väterlichen Bibliothek war ich über verschiedene Bücher militärischen Inhalts gekommen, darunter eine Volksausgabe des DeutschFranzösischen Krieges 1870/71. Es waren zwei Bände einer illustrierten Zeitschrift aus diesen Jahren, die nun meine Lieblingslektüre wurden. Nicht lange dauerte es, und der große Heldenkampf war mir zum größten inneren Erlebnis geworden. Von nun an schwärmte ich mehr und mehr für alles, was irgendwie mit Krieg oder doch mit Soldatentum zusammenhing.
      Aber auch in anderer Hinsicht sollte dies von Bedeutung für mich werden. Zum ersten Male wurde mir, wenn auch in noch so unklarer Vorstellung, die Frage aufgedrängt, ob und welch ein Unterschied denn zwischen den diese Schlachten schlagenden Deutschen und den anderen sei? Warum hat denn nicht auch Österreich mitgekämpft in diesem Kriege, warum nicht der Vater und nicht all die anderen auch? Sind wir denn nicht auch dasselbe wie eben alle anderen Deutschen? Gehören wir denn nicht alle zusammen? Dieses Problem begann zum ersten Male in meinem kleinen Gehirn zu wühlen. Mit innerem Neide mußte ich auf vorsichtige Fragen die Antwort vernehmen, daß nicht jeder Deutsche das Glück besitze, dem Reich Bismarcks anzugehören. Ich konnte dies nicht begreifen. Ich sollte studieren.
      Aus meinem ganzen Wesen und noch mehr aus meinem Temperament glaubte der Vater den Schluß ziehen zu können, daß das humanistische Gymnasium einen Widerspruch zu meiner Veranlagung darstellen würde. Besser schien ihm eine Realschule zu entsprechen. Besonders wurde er in dieser Meinung noch bestärkt durch eine ersichtliche Fähigkeit zum Zeichnen; ein Gegenstand, der in den österreichischen Gymnasien seiner Überzeugung nach vernachlässigt wurde. Vielleicht war aber auch seine eigene schwere Lebensarbeit noch mitbestimmend, die ihn das humanistische Studium, als in seinen Augen unpraktisch, weniger schätzen ließ.
      Grundsätzlich war er aber der Willensmeinung, daß, so wie er, natürlich auch sein Sohn Staatsbeamter werden würde, ja müßte. Seine bittere Jugend ließ ihm ganz natürlich das später Erreichte um so größer erscheinen, als dieses doch nur ausschließliches Ergebnis seines eisernen Fleißes und eigener Tatkraft war. Es war der Stolz des Selbstgewordenen, der ihn bewog, auch seinen Sohn in die gleiche, wenn möglich natürlich höhere Lebensstellung bringen zu wollen, um so mehr, als er doch durch den Fleiß des eigenen Lebens seinem Kinde das Werden um so viel zu erleichtern vermochte.
      Der Gedanke einer Ablehnung dessen, was ihm einst zum Inhalt eines ganzen Lebens wurde, erschien ihm doch als unfaßbar. So war der Entschluß des Vaters einfach, bestimmt und klar, in seinen eigenen Augen selbstverständlich. Endlich wäre es seiner in dem bitteren Existenzkampfe eines ganzen Lebens herrisch gewordenen Natur aber auch ganz unerträglich vorgekommen, in solchen Dingen etwa die letzte Entscheidung dem in seinen Augen unerfahrenen und damit eben noch nicht verantwortlichen Jungen selber zu überlassen. Es würde dies auch als schlecht und verwerfliche Schwäche in der Ausübung der ihm zukommenden väterlichen Autorität und Verantwortung für das spätere Leben seines Kindes unmöglich zu seiner sonstigen Auffassung von Pflichterfüllung gepaßt haben. Und dennoch sollte es anders kommen.
      Zum ersten Male in meinem Leben wurde ich, als damals noch kaum Elfjähriger, in Opposition gedrängt. So hart und entschlossen auch der Vater sein mochte in der Durchsetzung einmal ins Auge gefaßter Pläne und Absichten, so verbohrt und widerspenstig war aber auch sein Junge in der Ablehnung eines ihm nicht oder nur wenig zusagenden Gedankens. Ich wollte nicht Beamter werden.
      Weder Zureden noch „ernste“ Vorstellungen vermochten an diesem Widerstande etwas zu ändern. Ich wollte nicht Beamter werden, nein und nochmals nein. Alle Versuche, mir durch Schilderungen aus des Vaters eigenem Leben Liebe oder Lust zu diesem Berufe erwecken zu wollen, schlugen in das Gegenteil um. Mir wurde gähnend übel bei dem Gedanken, als unfreier Mann einst in einem Bureau sitzen zu dürfen; nicht Herr sein zu können der eigenen Zeit, sondern in auszufüllende Formulare den Inhalt eines ganzen Leben zwängen zu müssen.
      Welche Gedanken konnte dies auch erwecken bei einem Jungen, der wirklich alles andere war, aber nur nicht „brav“ im landläufigen Sinne! Das lächerliche leichte Lernen in der Schule gab mir so viel freie Zeit, daß mich mehr die Sonne als das Zimmer sah. Wenn mir heute durch meine politischen Gegner in liebevoller Aufmerksamkeit mein Leben durchgeprüft wird bis in die Zeit meiner damaligen Jugend, um endlich mit Erleichterung feststellen zu können, welch unerträgliche Streiche dieser „Hitler“ schon in seiner Jugend verübt hatte, so danke ich dem Himmel, daß er mir so auch jetzt noch etwas abgibt aus den Erinnerungen dieser glückseligen Zeit. Wiese und Wald waren damals der Fechtboden, auf dem die immer vorhandenen „Gegensätze“ zur Austragung kamen.

      Auch der nun erfolgende Besuch der Realschule konnte dem wenig Einhalt tun. Freilich mußte nun aber auch ein anderer Gegensatz ausgefochten werden. Solange der Absicht des Vaters, mich Staatsbeamter werden zu lassen, nur meine prinzipielle Abneigung zum Beamtenberuf an sich gegenüber stand, war der Konflikt leicht erträglich. Ich konnte solange auch mit meinen inneren Anschauungen etwas zurückhalten, brauchte ja nicht immer gleich zu widersprechen. Es genügte mein eigener fester Entschluß, später einmal nicht Beamter zu werden, um mich innerlich vollständig zu beruhigen. Diesen Entschluß besaß ich aber unabänderlich. Schwerer wurde die Frage, wenn dem Plane des Vaters ein eigener gegenübertrat. Schon mit zwölf Jahren traf dies ein. Wie es nun kam, weiß ich heute selber nicht, aber eines Tages war mir klar, daß ich Maler werden würde, Kunstmaler.
      Mein Talent zum Zeichnen stand allerdings fest, war es doch sogar mit ein Grund für den Vater, mich auf die Realschule zu schicken, allein nie und niemals hätte dieser daran gedacht, mich etwa beruflich in einer solchen Richtung ausbilden zu lassen. Im Gegenteil. Als ich zum ersten Male, nach erneuter Ablehnung des väterlichen Lieblingsgedankens, die Frage gestellt bekam, was ich denn nun eigentlich selber werden wollte und ziemlich unvermittelt mit meinem unterdessen fest gefaßten Entschluß herausplatzte, war der Vater zunächst sprachlos. „Maler? Kunstmaler?“
      Er zweifelte an meiner Vernunft, glaubte vielleicht auch nicht recht gehört oder verstanden zu haben. Nachdem er allerdings darüber aufgeklärt war und besonders die Ernsthaftigkeit meiner Absicht fühlte, warf er sich denn auch mit der ganzen Entschlossenheit seines Wesens dagegen. Seine Entscheidung war hier nur sehr einfach, wobei irgendein Abwägen meiner etwa wirklich vorhandenen Fähigkeiten gar nicht in Frage kommen konnte.
      „Kunstmaler, nein, solange ich lebe, niemals.“ Da nun aber sein Sohn eben mit verschiedenen sonstigen Eigenschaften wohl auch die einer ähnlichen Starrheit geerbt haben mochte, so kam auch eine ähnliche Antwort zurück. Nur natürlich umgekehrt den Sinne nach. Auf beiden Seiten blieb es dabei bestehen. Der Vater verließ nicht sein „Niemals“ und ich verstärkte mein „Trotzdem“.
      Freilich hatte dies nun nicht sehr erfreuliche Folgen. Der alte Herr ward verbittert und, so sehr ich ihn auch liebte, ich auch. Der Vater verbat sich jede Hoffnung, daß ich jemals zum Maler ausgebildet werden würde. Ich ging einen Schritt weiter und erklärte, daß ich dann überhaupt nicht mehr lernen wollte. Da ich nun natürlich mit solchen „Erklärungen“ doch den Kürzeren zog, insofern der alte Herr jetzt seine Autorität rücksichtslos durchzusetzen sich anschickte, schwieg ich künftig, setzte meine Drohung aber in die Wirklichkeit um. Ich glaubte, daß, wenn der Vater erst den mangelnden Fortschritt in der Realschule sähe, er gut oder übel eben doch mich meinem erträumten Glück würde zugehen lassen.
      Ich weiß nicht, ob diese Rechnung gestimmt hätte. Sicher war zunächst nur mein ersichtlicher Mißerfolg in der Schule. Was mich freute, lernte ich, vor allem auch alles, was ich meiner Meinung nach später als Maler brauchen würde. Was mir in dieser Hinsicht bedeutungslos erschien, oder mich auch sonst nicht so anzog, sabotierte ich vollkommen. Meine Zeugnisse dieser Zeit stellten, je nach dem Gegenstande und seiner Einschätzung, immer Extreme dar. Neben „lobenswert“ und „vorzüglich“ „genügend“ oder auch „nicht genügend“. Am weitaus besten waren meine Leistungen in Geographie und mehr noch in Weltgeschichte. Die beiden Lieblingsfächer, in denen ich der Klasse vorschoß.
      Wenn ich nun nach so viel Jahren mir das Ergebnis dieser Zeit prüfend vor Augen halte, so sehe ich zwei hervorstechende Tatsachen als besonders bedeutungsvoll an:
      Erstens: ich wurde Nationalist.
      Zweitens: ich lernte Geschichte ihrem Sinne nach verstehen und begreifen.

      Das alte Österreich war ein „Nationalitätenstaat“.
      Der Angehörige des Deutschen Reiches konnte im Grunde genommen, wenigstens damals, gar nicht erfassen, welche Bedeutung dies Tatsache für das alltägliche Leben des einzelnen in einem solchen Staate besitzt. Man hatte sich nach dem wundervollen Siegeszuge der Heldenheere im DeutschFranzösischen Kriege allmählich immer mehr dem Deutschtum des Auslandes entfremdet, zum Teil dieses auch gar nicht mehr zu würdigen vermocht oder wohl auch nicht mehr gekonnt. Man verwechselte besonders in bezug auf den Deutschösterreicher nur zu leicht die verkommene Dynastie mit dem im Kerne urgesunden Volke.
      Man begriff nicht, daß, wäre nicht der Deutsche in Österreich wirklich noch von bestem Blute, er niemand die Kraft hätte besitzen können, einem 52MillionenStaate so sehr seinen Stempel aufzuprägen, daß ja gerade in Deutschland sogar die irrige Meinung entstehen konnte, Österreich wäre ein deutscher Staat. Ein Unsinn von schwersten Folgen, aber ein doch glänzendes Zeugnis für die zehn Millionen Deutschen der Ostmark. Von dem ewigen unerbittlichen Kampfe um die deutsche Sprache, um deutsche Schule und deutsches Wesen hatten nur ganz wenige Deutsche aus dem Reiche eine Ahnung. Erst heut, da diese traurige Not vielen Millionen unseres Volkes aus dem Reiche selber aufgezwungen ist, die unter fremder Herrschaft vom gemeinsamen Vaterlande träumen und, sich sehnend nach ihm, wenigstens das heilige Anspruchsrecht der Muttersprache zu erhalten versuchen, versteht man in größerem Kreise, was es heißt, für sein Volkstum kämpfen zu müssen.
      Nun vermag auch vielleicht der eine oder andere die Größe des Deutschtums aus der alten Ostmark des Reiches zu messen, das, nur auf sich selbst gestellt, Jahrhunderte lang das Reich erst nach Osten beschirmte, um endlich in zermürbendem Kleinkrieg die deutsche Sprachgrenze zu halten, in einer Zeit, da das Reich sich wohl für Kolonien interessierte, aber nicht für das eigene Fleisch und Blut vor seinen Toren.
      Wie überall und immer, in jeglichem Kampf, gab es auch im Sprachenkampf des alten Österreich drei Schichten: die Kämpfer, die Lauen und die Verräter. Schon in der Schule begann diese Siebung einzutreten. Denn es ist das Bemerkenswerte des Sprachenkampfes wohl überhaupt, daß seine Wellen vielleicht am schwersten gerade die Schule, als Pflanzstätte der kommenden Generation, umspülen. Um das Kind wird dieser Kampf geführt, und an das Kind richtet sich der erste Appell dieses Streites:
      „Deutscher Knabe, vergiß nicht, daß du ein Deutscher bist“, und „Mädchen, gedenke, daß du eine deutsche Mutter werden sollst!“

      Wer der Jugend Seele kennt, der wird verstehen können, daß gerade sie am freudigsten die Ohren für einen solchen Kampfruf öffnet. In hunderterlei Formen pflegt sie diesen Kampf dann zu führen, auf ihre Art und mit ihren Waffen. Sie lehnt es ab, undeutsche Lieder zu singen, schwärmt um so mehr für deutsche Heldengröße, je mehr man versucht, sie dieser zu entfremden; sammelt an vom Munde abgesparten Hellern zu Kampfschatz der Großen; sie ist unglaublich hellhörig dem undeutschen Lehrer gegenüber und widerhaarig zugleich; trägt die verbotenen Abzeichen des eigenen Volkstums und ist glücklich, dafür bestraft oder gar geschlagen zu werden. Sie ist also im kleinen ein getreues Spiegelbild der Großen, nur oft in besserer und aufrichtigerer Gesinnung.
      Auch ich hatte so einst die Möglichkeit, schon in verhältnismäßig früher Jugend am Nationalitätenkampf des alten Österreich teilzunehmen. Für Südmark und Schulverein wurde da gesammelt, durch Kornblumen und schwarzrotgoldne Farben die Gesinnung betont, mit „Heil“ begrüßt, und statt des Kaiserliedes lieber „Deutschland über alles“ gesungen, trotz Verwarnung und Strafen. Der Junge ward dabei politisch geschult in einer Zeit, da der Angehörige seines sogenannten Nationalstaates meist noch von seinem Volkstum wenig mehr als die Sprache kennt. Daß ich damals schon nicht zu den Lauen gehört habe, versteht sich von selbst. In kurzer Zeit war ich zum fanatischen „Deutschnationalen“ geworden, wobei dies allerdings nicht identisch ist mit unserem heutigen Parteibegriff.
      Diese Entwicklung machte bei mir sehr schnelle Fortschritte, so daß ich schon mit fünfzehn Jahren zum Verständnis des Unterschiedes von dynastischem „Patriotismus“ und völkischem „Nationalismus“ gelangte; und ich kannte damals schon nur mehr den letzteren.
      Für den, der sich niemals die Mühe nahm, die inneren Verhältnisse der Habsburgermonarchie zu studieren, mag ein solcher Vorgang vielleicht nicht ganz erklärlich sein. Nur der Unterricht in der Schule über die Weltgeschichte mußte in diesem Staate schon den Keim zu dieser Entwicklung legen, gibt es doch eine spezifisch österreichische Geschichte nur in kleinsten Maße. Das Schicksal dieses Staates ist so sehr mit dem Leben und Wachsen des ganzen Deutschtums verbunden, daß eine Scheidung der Geschichte etwa in eine deutsche und österreichische gar nicht denkbar erscheint. Ja, als endlich Deutschland sich in zwei Machtbereiche zu trennen begann, wurde eben diese Trennung zur deutschen Geschichte.
      Die zu Wien bewahrten Kaiserinsignien einstiger Reichsherrlichkeit scheinen als wundervoller Zauber weiter zu wirken als Unterpfand einer ewigen Gemeinschaft. Der elementare Aufschrei des deutschösterreichischen Volkes in den Tagen des Zusammenbruches des Habsburgerstaates nach Vereinigung mit dem deutschen Mutterland war ja nur das Ergebnis eines tief im Herzen des gesamten Volkes schlummernden Gefühls der Sehnsucht nach dieser Rückkehr in das nie vergessene Vaterhaus. Niemals aber würde dies erklärlich sein, wenn nicht die geschichtliche Erziehung des einzelnen Deutschösterreichers Ursache einer solchen allgemeinen Sehnsucht gewesen wäre. In ihr liegt ein Brunnen, der nie versiegt; der besonders in Zeiten des Vergessens als stiller Mahner, über augenblickliches Wohlleben hinweg, immer wieder durch die Erinnerung an die Vergangenheit von neuer Zukunft raunen wird.
      Der Unterricht über Weltgeschichte in den sogenannten Mittelschulen liegt nun freilich auch heute noch sehr im argen. Wenige Lehrer begreifen, daß das Ziel gerade des geschichtlichen Unterrichtes nie und nimmer im Auswendiglernen und Herunterhaspeln geschichtlicher Daten und Ereignisse liegen kann; daß es nicht darauf ankommt, ob der Junge nun genau weiß, wann dies oder jene Schlacht geschlagen, ein Feldherr geboren wurde, oder gar ein (meistens sehr unbedeutender) Monarch die Krone seiner Ahnen auf das Haupt gesetzt erhielt. Nein, wahrhaftiger Gott, darauf kommt es wenig an.
      Geschichte „lernen“ heißt die Kräfte suchen und finden, die als Ursachen zu jenen Wirkungen führen, die wir dann als geschichtliche Ereignisse vor unseren Augen sehen. Die Kunst des Lesens wie des Lernens ist auch hier: Wesentliches behalten, Unwesentliches vergessen.
      Es wurde vielleicht bestimmend für mein ganzes späteres Leben, daß mir das Glück einst gerade für Geschichte einen Lehrer gab, der es als einer der ganz wenigen verstand, für Unterricht und Prüfung diesen Gesichtspunkt zum beherrschenden zu machen. In meinem damaligen Professor Dr. Leopold Pötsch, an der Realschule zu Linz, war diese Forderung in wahrhaft idealer Weise verkörpert. Ein alter Herr, von ebenso gütigem als aber auch bestimmten Auftreten, vermocht er besonders durch eine blendende Beredsamkeit uns nicht nur zu fesseln, sondern wahrhaft mitzureißen. Noch heute erinnere ich mich mit leiser Rührung an den grauen Mann, der uns im Feuer seiner Darstellung manchmal die Gegenwart vergessen ließ, uns zurückzauberte in vergangene Zeiten und aus dem Nebelschleier der Jahrtausende die trockene geschichtliche Erinnerung zur lebendigen Wirklichkeit formte. Wir saßen dann da, oft zu heller Glut begeistert, mitunter sogar zu Tränen gerührt.

      Das Glück ward um so größer, als dieser Lehrer es verstand, aus Gegenwart Vergangenes zu erleuchten, aus Vergangenheit aber die Konsequenzen für die Gegenwart zu ziehen. So brachte er denn auch, mehr als sonst einer, Verständnis für all die Tagesprobleme, die uns damals in Atem hielten. Unser kleiner nationaler Fanatismus ward ihm ein Mittel zu unserer Erziehung, indem er, öfter als einmal an das nationale Ehrgefühl appellierend, dadurch allein uns Rangen schneller in Ordnung brachte, als dies durch andere Mittel je möglich gewesen wäre.
      Mir hat dieser Lehrer Geschichte zum Lieblingsfach gemacht.
      Freilich wurde ich, wohl ungewollt von ihm, auch damals schon zum jungen Revolutionär.
      Wer konnte auch unter einem solchen Lehrer deutsche Geschichte studieren, ohne zum Feinde des Staates zu werden, der durch sein Herrscherhaus in so unheilvoller Weise die Schicksale der Nation beeinflußte? Wer endlich konnte noch Kaisertreue bewahren einer Dynastie gegenüber, die in Vergangenheit und Gegenwart die Belange des deutschen Volkes immer und immer wieder um schmählicher eigener Vorteile wegen verriet?
      Wußten wir nicht als Jungen schon, daß dieser österreichische Staat keine Liebe zu uns Deutschen besaß, ja überhaupt gar nicht besitzen konnte? Die geschichtliche Erkenntnis des Wirkens des Habsburgerhauses wurde noch unterstützt durch die tägliche Erfahrung. Im Norden und im Süden fraß das fremde Völker gift am Körper unseres Volkstums, und selbst Wien wurde zusehends mehr und mehr zur undeutschen Stadt. Das „Erzhaus“ tschechisierte, wo immer nur möglich, und es war die Faust der Göttin ewigen Rechtes und unerbittlicher Vergeltung, die den tödlichsten Feind des österreichischen Deutschtums, Erzherzog Franz Ferdinand, gerade durch die Kugeln fallen ließ, die er selber mithalf zu gießen. War er doch der Patronatsherr der von oben herunter betätigten Slawisierung Österreichs.
      Ungeheuer waren die Lasten, die man dem deutschen Volke zumutete, unerhört seine Opfer an Steuern und an Blut, und dennoch mußte jeder nicht gänzlich Blinde erkennen, daß dieses alles umsonst sein würde. Was uns dabei am meisten schmerzte, war noch die Tatsache, daß dieses ganze System moralisch gedeckt wurde durch das Bündnis mit Deutschland, womit der langsamen Ausrottung des Deutschtums in der alten Monarchie auch noch gewissermaßen von Deutschland aus selber die Sanktion erteilt wurde. Die habsburgische Heuchelei, mit der man es verstand, nach außen den Anschein zu erwecken, als ob Österreich noch immer ein deutscher Staat wäre, steigerte den Haß gegen dieses Haus zur hellen Empörung und Verachtung zugleich.
      Nur im Reiche selber sahen die auch damals schon allein „Berufenen“ von all dem nichts. Wie mit Blindheit geschlagen wandelten sie an der Seite eines Leichnams und glaubten in den Anzeichen der Verwesung gar noch Merkmale „neuen“ Lebens zu entdecken. In der unseligen Verbindung des jungen Reiches mit dem österreichischen Scheinstaat lag der Keim zum späteren Weltkrieg, aber auch zum Zusammenbruch.
      Ich werde im Verlaufe dieses Buches mich noch gründlich mit diesem Problem zu beschäftigen haben. Es genügt hier, nur festzustellen, daß ich im Grunde genommen schon in der frühesten Jugend zu einer Einsicht kam, die mich niemals mehr verließ, sondern sich nur noch vertiefte: Daß nämlich die Sicherung des Deutschtums die Vernichtung Österreichs voraussetzte, und daß weiter Nationalgefühl in nicht identisch ist mit dynastischem Patriotismus; daß vor allem das habsburgische Erzhaus zum Unglück der deutschen Nation bestimmt war.
      Ich hatte schon damals die Konsequenzen aus dieser Erkenntnis gezogen: heiße Liebe zu meiner deutschösterreichischen Heimat, tiefen Haß gegen den österreichischen Staat.
      Die Art des geschichtlichen Denkens, die mir so in der Schule beigebracht wurde, hat mich in der Folgezeit nicht mehr verlassen. Weltgeschichte ward mir immer mehr zu einem unerschöpflichen Quell des Verständnisses für das geschichtliche Handeln der Gegenwart, also für Politik. Ich will sie dabei nicht „lernen“, sondern sie soll mich lehren.
      War ich so frühzeitig zum politischen „Revolutionär“ geworden, so nicht minder früh auch zum künstlerischen.
      Die österreichische Landeshauptstadt besaß damals ein verhältnismäßig nicht schlechtes Theater. Gespielt wurde so ziemlich alles. Mit zwölf Jahren sah ich da zum ersten Male „Wilhelm Tell“, wenige Monate darauf als erste Oper meines Lebens „Lohengrin“. Mit einem Schlage war ich gefesselt. Die jugendliche Begeisterung für den Bayreuther Meister kannte keine Grenzen. Immer wieder zog es mich zu seinen Werken, und ich empfinde es heute als besonderes Glück, daß mir durch die Bescheidenheit der provinzialen Aufführung die Möglichkeit einer späteren Steigerung erhalten blieb.
      Dies alles festigte, besonders nach Überwindung der Flegeljahre (was bei mir sich nur sehr schmerzlich vollzog), meine tiefinnere Abneigung gegen einen Beruf, wie ihn der Vater für mich erwählt hatte. Immer mehr kam ich zur Überzeugung, daß ich als Beamter niemals glücklich werden würde. Seit nun auch in der Realschule meine zeichnerische Begabung anerkannt wurde, stand mein Entschluß nur noch fester. Daran konnte weder Bitten noch Drohungen mehr etwas ändern. Ich wollte Maler werden und um keine Macht der Welt Beamter.

      Eigentümlich war es nur, daß mit steigenden Jahren sich immer mehr Interesse für Baukunst einstellte. Ich hielt dies damals für die selbstverständliche Ergänzung meiner malerischen Befähigung und freute mich nur innerlich über die Erweiterung meines künstlerischen Rahmens. Daß es einmal anders kommen sollte, ahnte ich nicht.
      Die Frage meines Berufes sollte nun doch schneller entschieden werden, als ich vorher erwarten durfte.
      Mit dem dreizehnten Lebensjahr verlor ich urplötzlich den Vater. Ein Schlaganfall traf den sonst noch so rüstigen Herrn und beendete auf schmerzloseste Weise seine irdische Wanderung, uns alle in tiefstes Leid versenken. Was er am meisten ersehnte, seinem Kinde die Existenz mitzuschaffen, um es so vor dem eigenen bitteren Werdegang zu bewahren, schien ihm damals wohl nicht gelungen zu sein. Allein er legte, wenn auch gänzlich unbewußt, die Keime für eine Zukunft, die damals weder er noch ich begriffen hätte. Zunächst änderte sich ja äußerlich nichts.
      Die Mutter fühlte sich wohl verpflichtet, gemäß dem Wunsche des Vaters meine Erziehung weiter zu leiten, d.h. also mich für die Beamtenlaufbahn studieren zu lassen. Ich selber war mehr als je zuvor entschlossen, unter keinen Umständen Beamter zu werden. In eben dem Maße nun, in dem die Mittelschule sich in Lehrstoff und Ausbildung von meinem Ideal entfernte, wurde ich innerlich gleichgültiger. Da kam mir plötzlich eine Krankheit zu Hilfe und entschied die Streitfrage des väterlichen Hauses. Mein schweres Lungenleiden ließ einen Arzt der Mutter auf das dringendste anraten, mich später einmal unter keinen Umständen in ein Bureau zu geben.
      Der Besuch der Realschule mußte ebenfalls auf mindestens ein Jahr eingestellt werden. Was ich so lange im stillen ersehnt, für was ich immer gestritten hatte, war nun durch dieses Ereignis mit einem Male fast von selber zur Wirklichkeit geworden. Unter dem Eindruck meiner Erkrankung willigte die Mutter endlich ein, mich später aus der Realschule nehmen zu wollen und die Akademie besuchen zu lassen. Es waren die glücklichsten Tage, die mir nahezu als ein schöner Traum erschienen; und ein Traum sollte es ja auch nur sein. Zwei Jahre später machte der Tod der Mutter all den schönen Plänen ein jähes Ende.
      Es war der Abschluß einer langen, schmerzhaften Krankheit, die von Anfang an wenig Aussicht auf Genesung ließ. Dennoch traf besonders mich der Schlag entsetzlich. Ich hatte den Vater verehrt, die Mutter jedoch geliebt. Not und harte Wirklichkeit zwangen mich nun, einen schnellen Entschluß zu fassen. Die geringen väterlichen Mittel waren durch die schwere Krankheit der Mutter zum großen Teile verbraucht worden; die mir zukommende Waisenpension genügte nicht, um auch nur leben zu können, als war ich nun angewiesen, mir irgendwie mein Brot selber zu verdienen. Einen Koffer mit Kleidern und Wäsche in den Händen, mit einem unerschütterlichen Willen im Herzen, fuhr ich so nach Wien. Was dem Vater 50 Jahre vorher gelungen, hoffte auch ich dem Schicksal abzujagen; auch ich wollte „etwas“ werden, allerdings – auf keinen Fall Beamter…


      Quelle: "MeinKampf1"

    • Richard Joseph Huber hat den Blog-Artikel ""Berlin"" geschrieben. 19.05.2018

      Maria Müllers Mörder – tatverdächtiger Killer aus Kamerun - Willkommens-Ork - Merkel hat mitgemordet

      Zunächst sah bei der Totenscheinerstellung durch die fachkundigen Berliner Bereitschaftsärzte alles nach einem tragischen Unfall aus. Eine alte, allein lebende Dame war offenbar gestürzt und an den Folgen gestorben. Doch erst einige Tage später deckten die Gerichtsmediziner bei einer Sekundärkontrolle auf: Es war Mord an Maria Müller!
      Wegen des vermeintlichen Unfalltodes leitet die Polizei ein Todesermittlungsverfahren ein und ordnet die Obduktion an, um die genaue Todesursache zu klären. Weil zunächst kein Verbrechen vermutet wurde, erfolgte das erst einige Tage später. „Die dann durchgeführte Obduktion ergab, dass die Frau Opfer eines Tötungsdeliktes wurde und durch Gewalteinwirkung gegen den Kopf und Oberkörper starb“, sagt eine Polizeisprecherin. Die 4. Mordkommission übernahm daraufhin die Ermittlungen. Möglich sei, dass sich der Kameruner unter einem Vorwand Zugang zur Wohnung der Frau erschlich.
      Qualifizierte Zuwanderer aus Kamerun – die neuen Altenpflegekräfte?!
      Merkel-Gäste aus Kamerun haben ein Faible für ältere deutsche Damen. Erst im Dezember schlug ein „psychisch verwirrter Student“ aus dem westafrikanischen Musterstaat eine 73-jährige Nürnberger am helllichten Tag ins Koma. Er war mit einer Unterhose bekleidet, als er der alten Dame auflauerte, PI-NEWS berichtete detailliert über die bestialische Tat des Willkommens-Orks.

      Ganz im Gegensatz zur gesamten deutschen Lügenpresse, die den Einzelfall geflissentlich durchgehend verschwieg oder „ethnisch säuberte“: Meist war nur von einem „Mann“ oder „jungen Studenten“ die Rede: „Der 23-jährige Nürnberger wurde vorerst in einer psychiatrischen Klinik untergebracht“ – was bereits darauf hindeutete, dass eine adäquate Strafverfolgung des Merkel-Monsters eher unwahrscheinlich werden wird. Absolut erstaunlich war dabei die kriminelle Energie der Mainstream-Medien, trotz immer neuer Polizeimitteilungen, detaillierter Polizeiberichte und über 20 Nürnberger Tatzeugen, die Herkunft des Täters komplett zu verschweigen. Bis auf „reporter 24“ und BILD Nürnberg verschwiegen alle etablierten Medien wie FOCUS, SZ, Merkur, Nürnberger Nachrichten oder Frankenpost auch in ihren Aktualisierungen bis jetzt die Herkunft des Ehrengastes des deutschen Steuerzahlers.
      Rhetorik-Titan Dr. Gottfried Curio am Donnerstag im Bundestag: „Wer die Grenzen nicht schließt, ist für jede Vergewaltigung und jedes Messer-Massaker mitverantwortlich“. Genauso wie für den Mord an der aktiven Berliner Seniorin vom Prenzlauer Berg.
      Maria Müllers Mörder: Merkel hat mitgemordet!
      Unsere zukünftigen Altenpflegekräfte aus Kamerun bei der Arbeit:


      Quelle: "Berlin-Killer"
      Der jüdische Einfluss auf die Geschichte des 20. Jahrhunderts - George Orwell und der zionistische Faktor (p.b. Maria lourdes)
      Nachdem wir mehr als ein Kapitel dieses Buches den revolutionären Umwälzungen auf dem Gebiet der Hochfinanz in diesem Jahrhundert gewidmet haben, wollen wir unsere Aufmerksamkeit nun der anderen Hälfte der Allianz zwischen Geld und Intellekt zuwenden, die der Welt ein Zeitalter beispielloser Konflikte beschert hat, jener Hälfte nämlich, die mit den Wandlungen auf dem Gebiet des Geistes zusammenhängt.

      (»Freiheit bedeutet die Freiheit, zu sagen, daß zwei und zwei vier ist. Gilt dies, ergibt sich alles übrige von selbst.«
      Der Klassiker über einen allmächtigen Überwachungsstaat ist und bleibt beklemmend aktuell: Mit 1984 schuf George Orwell eines der einflußreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts)
      Wie war es möglich, dass der kollektive Intellekt des abendländischen Menschen, der in Wissenschaft und Technologie so Wunderbares vollbrachte, politisch dermaßen krass versagt hat, bis hin zur begeisterten Annahme der marxistischen Geschichtsdeutung?
      Nicht minder wichtig ist folgende Frage:
      Durch welchen geistigen Prozess konnte die jüdische Weltbevölkerung, die zahlenmässig eine winzig kleine und über alle möglichen Länder zerstreute Minderheit darstellt, ihre gegenwärtige enorme wirtschaftliche und politische Vormachtstellung erkämpfen?
      Der spektakuläre jüdische Triumph auf dem Schlachtfeld des Geistes, den das 20. Jahrhundert erlebt hat, muss also unter zwei verschiedenen Aspekten betrachtet werden:
      1. Das Unvermögen des westlichen Intellekts, den Herausforderungen der radikal veränderten historischen Umstände gerecht zu werden.
      2. Der seitens der Juden erfolgte Einsatz geistiger Fertigkeiten, die ihnen einen uneinholbaren Wettbewerbsvorteil verschafften.

      Anders gesagt, die Ungleichheit zwischen Juden und Nichtjuden kann keineswegs ausschließlich irgendwelchen geistigen Fertigkeiten ersterer zugeschrieben werden; nicht minder ins Gewicht fiel der im Westen herrschende Zustand der geistigen und intellektuellen Lähmung.
      Eine teilweise Erklärung liegt natürlich in dem Umstand begründet, dass der westliche Intellekt fast ausschließlich nach außen gerichtet war und es ihm entsprechend an jener Sicht nach innen, jenen Wertvorstellungen und Instinkten fehlte, die für eine Bevölkerungsgruppe unerlässlich sind, will sie gesund und kampfestüchtig bleiben.
      George Orwell hat mit seinen beiden Büchern „Animal Farm (Farm der Tiere)“ und „1984„ den Menschen des abendländischen Kulturkreises das Verständnis dessen erleichtert, was auf dem Schlachtfeld des Geistes vor sich ging. Diese Bücher spiegeln seinen eigenen geistigen und intellektuellen Werdegang wider; in der Gestalt von modernen Parabeln berichtet er von seinen Erlebnissen und seinen Einsichten.
      Wie die meisten Angehörigen seiner Generation westlicher Intellektueller war er eines der «Tiere», denen wir in Animal Farm begegnen: leicht zu täuschen und stets zur Selbsttäuschung bereit. Animal Farm ist nicht nur eine plastische Schilderung des marxistischen Sozialismus; das Werk stellt auch den gefährlich trügerischen Charakter eines «Idealismus» bloß, hinter dem sich abstrakte Ideen über eine geplante Zukunft des Menschengeschlechts verbergen und der auf den Geist derjenigen, die jeden Sinn für Ziel und Richtung verloren haben, wie eine Fata Morgana wirkt.
      Orwells Erfahrung als sozialistischer Freischärler im Spanischen Bürgerkrieg befreite ihn radikal von seinen Illusionen. Er, ein Mann von beträchtlichem natürlichem Talent, vermochte die Fesseln eines ganzen Systems falscher Ideen und Überzeugungen mit einem Schlage zu sprengen. Orwell unternimmt keinen Versuch, diesen Idealismus zu erklären, in dem Intellektuelle Zuflucht vor einer unerbittlichen Wirklichkeit suchen; er begnügt sich in Animal Farm damit, ein lebendiges Bild zu zeichnen, in dem der Idealismus und seine Folgen auf faszinierende und erheiternde Weise dargestellt werden.
      Ein wichtiges Element der Geschichte, das man leicht übersieht, besteht darin, dass die Herren und Meister auf der Farm der Tiere allesamt derselben Rasse angehören, jener der Schweine nämlich, die wie Pech und Schwefel zusammenhalten und alle anderen nach ihrer Pfeife tanzen lassen. Das rebellische Schwein ‚Snowball‘ spielt dabei die gleiche Rolle wie Leo Trotzki nach der Oktoberrevolution; die Parallelen zum bolschewistischen Drama könnten schlagender kaum sein.
      Ende 1983 konnte man ein Phänomen erleben, das Time Magazine wie folgt schilderte:

      Das Bevorstehen des Orwell-Jahres versetzte eine kleine Armee von Professoren, Kritikern und Schriftstellern, Journalisten, Gurus, Sozialwissenschaftlern, Politikern und professionellen Schwarzsehern in einen Zustand hektischer Aktivität, und kaum jemand, der dafür bezahlt wird, laut zu denken, schien der Versuchung widerstehen zu können, mit Orwells Zahlen zu spielen.[/b]
      [b]Es bestand keine Notwendigkeit, über das Datum «1984» zu spekulieren, denn Orwells Roman bot keineswegs eine Zukunftsvision, sondern lediglich einen Einblick in das, was tatsächlich geschah und auch weiterhin in dem Masse geschieht, wie die Revolution des 20. Jahrhunderts ihre Herrschaft über die Menschheit festigt.
      Was viele dieser Gurus, Sozialwissenschaftler etc. immer noch nicht begriffen haben, ist die Tatsache, dass Orwell mit seiner blendenden Intelligenz und erhellenden Erfahrung geistige Waffen geschmiedet hat, welche nicht minder mächtig sind als jene, die dem jüdischen Volk in diesem Jahrhundert einen Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Rest der Menschheit verschafft haben. Er brachte Erscheinungen ans Tageslicht und verlieh ihnen Namen, die im Denken des westlichen Menschen zuvor unbekannt geblieben, nun aber denkbar und vermittelbar geworden waren.
      Die meisten dieser neuen Bezeichnungen oder Wörter sind inzwischen in den Wortschatz der englischen Sprache eingegangen: «Big Brother» (Grosser Bruder), «Goodthinker» (Gutdenker), «Doublethink» (Zwiedenken), «Newspeak» (Neusprech), «Crimestop» (Verbrechstop), «Memory Hole» (Gedächtnisloch) etc.
      Orwell führt uns durch die moralisch verfaulte Welt, in die alle diese Begriffe gehören. Dabei müssen wir uns gegen übergrosse Empfindlichkeit wappnen, während wir uns mit dem «Zwiedenken» vertraut machen und erfahren, was es bedeutet,
      «zu wissen und nicht zu wissen», «Wert auf vollkommene Wahrhaftigkeit zu legen und zugleich sorgsam konstruierte Lügen zu erzählen»,
      «gegenteilige Ansichten zu hegen und beide zu glauben», ja sogar «Logik gegen Logik zu verwenden».

      Diese mentalen Prozesse meistern nur jene mit unfehlbarer Sicherheit, denen sie durch stete Übung zur zweiten Natur geworden sind.
      Selbstverständlich ist jedermann in gewissem Masse imstande, ein «Zwiedenken» zu pflegen, doch niemand kann es in so hohem Grade vervollkommnen und so meisterhaft praktizieren wie jene, die seit frühesten Zeiten in zwei geistigen Welten zugleich lebten. Es handelt sich um eine Einstellung und ein Bündel geistiger Fähigkeiten, die den Juden die Anwendung dessen ermöglichen, was Prof. Sir Arthur Keith den «doppelten moralischen Kodex» genannt hat. Darunter verstand er einen moralischen Kodex, mittels dessen die Juden «uns» und «unsere Interessen» klar von «ihnen» und «ihren» Interessen unterschieden.
      Dieses Zwiedenken wird von den Juden virtuoser und mit grössererSicherheit praktiziert, weil sie, wie C.G. Jung hervorgehoben hat, eine erweiterte Ära des Bewusstseins besitzen und es leichter finden, dem Unbewussten einen negativen Wert beizumessen. Doch selbst für den Juden ist dieser Prozess mit einem Preis verbunden, nämlich der teilweisen Entfremdung von der Natur, einem verminderten Interesse an Dingen um ihrer selbst willen sowie dem Verlust der Kreativität.
      Diese Faktoren führen in ihrer Gesamtheit zu kultureller Sterilität. Demgegenüber praktiziert der Nichtjude auf eigene Gefahr eine Wissenschaft der Verstellung, die ganz und gar von der Bereitschaft abhängt, die Wirklichkeit «auszuschalten» und erst dann wieder zu ihrem Recht kommen zu lassen, wenn die Irrealität ihren entgegengesetzten Zweck erfüllt hat. Wer diesen Kniff nicht vollkommen beherrscht, muss dafür nicht selten mit einer chronischen Schwächung des Wirklichkeitssinns bezahlen, einem Zustand seelischer Störung mit verheerenden persönlichen Konsequenzen.
      Was wir bei der Anwendung des «Zwiedenkens» sowohl in der Politik als auch in der Geschäftswelt erleben, ist der Ersatz der physischen Aggression durch moralische Aggression, und im öffentlichen Leben tritt der moralische Terrorismus an die Stelle der physischen Einschüchterung. Das «Zwiedenken» weist zwei Aspekte auf, einen positiven und einen negativen, von denen der erste die Aggressoren und der zweite die Opfer betrifft.
      Die erste und einfachste Anwendungsstufe der Kunst – um mit Orwell zu sprechen – kann sogar kleinen Kindern beigebracht werden und wird im «Neusprech» als «Verbrechstop» bezeichnet. Darunter versteht man die Fähigkeit, gewissermassen instinktiv an der Schwelle irgendeines gefährlichen Gedankens innezuhalten. «Verbrechstop» umfasst die Fähigkeit, Analogien nicht zu begreifen, logische Irrtümer nicht zu erkennen und selbst die simpelsten Argumente nicht zu erfassen, wenn sie der herrschenden Orthodoxie widersprechen. Orwell sprach von «schützender Dummheit».
      «Verbrechstop» ist ein Instrument aus dem Arsenal des moralischen Terrorismus, welches dazu verwendet wird, das Feld der erlaubten Untersuchung und Debatte abzugrenzen; es ist die intellektuelle Entsprechung eines elektrisch geladenen Zauns. Das am rigorosesten durch den «Verbrechstop» abgegrenzte Feld ist jenes, das mit der Macht, der politischen Rolle, der Geschichte und den Wirtschaftspraktiken des jüdischen Volkes zu tun hat. Im Grunde genommen gibt es kein anderes Feld strikt verbotener Untersuchung und Debatte.
      Führende Kirchenmänner dürfen nach Herzenslust an altehrwürdigen Dogmen rütteln, Zeitungsredakteure und Politiker für die Abschaffung der Monarchie werben, ohne persönliche Konsequenzen befürchten zu müssen.
      Nie zuvor in der Geschichte gab es ein grösseres Mass an Meinungsfreiheit als heute – ausgenommen auf einem Gebiet, nämlich bei allem, was irgendwie mit der Rolle der Juden in der Zeitgeschichte zu tun hat.

      Orwell muss dies genau gewusst haben. Statt diesen verbindlich vorgeschriebenen «Verbrechstop» zu missachten und dadurch Tausende und Abertausende von potentiellen Lesern des Buchs abzuschrecken, umgeht er ihn mit einem klugen Trick, der dem «Zwiedenken» entsprungen ist. Er präsentiert die verbotene Wahrheit in umgekehrter Form und stellt sie gewissermaßen auf den Kopf.
      Genau wie in seinem Phantasiestaat Ozeanien der Tyrann «Grosser Bruder» heisst, die tagtägliche Verfälschung der Tatsachen vom «Wahrheitsministerium» durchgeführt und die Geheimpolizei vom «Liebesministerium» gelenkt wird, erhebt Orwell listig den Juden Emmanuel Goldstein zum potentiellen Befreier der versklavten Bevölkerung. Dieser Goldstein erklärt später (in der Gestalt O’Briens) die gesamte Technik des Systems, mittels dessen die Bevölkerung unter der Knute gehalten wird.
      Über diesen merkwürdigen «Befreier» lesen wir in 1984:

      Es verging kein Tag, an dem keine in seinem Auftrag wirkenden Spione und Saboteure von der Gedankenpolizei entlarvt wurden. Er war der Oberbefehlshaber einer gigantischen Schattenarmee, eines unterirdischen Netzwerks von Verschwörern, die sich den Sturz des Staates zum Ziel gesetzt hatten. Dem Vernehmen nach nannte sich diese Organisation die «Brüderschaft»…
      …Man erzählte sich auch im Flüsterton von einem fürchterlichen Buch, einem Kompendium aller Ketzereien, dessen Verfasser Goldstein war und das hier und dort unter der Hand zirkulierte. Es war ein Buch ohne Titel. Wenn man es überhaupt erwähnte, sprach man einfach von dem «Buch». Doch all dies waren nicht mehr als lose Gerüchte.

      Dieses, angeblich aus der Feder des Juden Goldstein stammende Buch, gelingt in den Besitz des Romanhelden Winston Smith und offenbart ihm, das Geheimnis des «Zwiedenkens», das den Schlüssel zur überwältigenden Macht der totalitären Sozialisten birgt. Auf diesem Wege konnte Orwell sein Buch an der weltweiten inoffiziellen Zensur vorbeischmuggeln, welche die Diskussion der jüdischen Rolle in der Geschichte der Vergangenheit und Gegenwart verbietet; dies gelang ihm, indem er die brillante Enthüllung der verbotenen Wahrheit einem menschenfreundlichen jüdischen «Befreier» in den Mund legte.
      Orwell setzte dadurch den Mechanismus des «Verbrechstops» nicht nur bei den Buchhändlern, sondern auch bei ungezählten Lesern außer Kraft, die ansonsten davor zurückgeschreckt wären, sich eine ausführliche Darlegung des Systems psychologischer Kriegsführung zu Gemüte zu führen, das der jüdischen Nation im 20. Jahrhundert einen uneinholbaren Wettbewerbsvorteil verschafft hat.
      Natürlich stellten sich viele Menschen, die diese blendende Analyse der modernen Massenmanipulation begriffen und mit Genuss gelesen hatten, verwundert die Frage, wie in aller Welt Orwell den Schnitzer begehen konnte, als Sprachrohr ausgerechnet einen Juden zu wählen. So schrieb beispielsweise im Februar 1984 ein Rezensent im CDL Report, dem Organ der Christian Defense League of America:

      Eine schwerwiegende Schwäche von «1984» ist für uns Patrioten, dass ein Jude, «Emmanuel Goldstein», als potentieller «Retter des Volkes» dargestellt wird. Man fragt sich, ob Orwell in den vierziger Jahren eine Ahnung davon hatte, dass die Juden nachweislich die Hauptquelle der Revolution in der Welt bildeten. Einen Juden zum Hoffnungsträger gegen die Tyrannei zu ernennen, wie Orwell es tat, ist mehr als lächerlich. Es erschüttert die Glaubwürdigkeit des Autors erheblich.
      Der jüdische Schriftsteller T.R. Fyvel scheint geahnt zu haben, dass Orwell ein hintergründiges Motiv dafür haben musste, dem «Befreier», der die ganze Wahrheit über das «Zwiedenken» enthüllt, einen so auffällig jüdischen Namen zu verleihen: Als Freund nahm man George Orwell so, wie er war. Wie um zu beweisen, dass er mehr über diese Dinge wusste, als man sich vorgestellt hätte, gab er seinem letzten Rebellen in «1984» den Namen «Emmanuel Goldstein» und gestaltete ihn nach dem Vorbild Trotzkis.
      Wie bei jeder allegorischen Behandlung eines hochgradig abstrakten Themas kann man auch bei Orwell den Schlüssel zur Lösung des Rätsels leicht übersehen. Dieser findet sich auf S. 267 der englischen Ausgabe, wo der aufmüpfige Winston Smith, der seine geistige Integrität und Gesundheit unbedingt bewahren will, indem er auf der Wahrheit beharrt, vom Inquisitor O’Brien verhört und gequält wird.
      «Während Sie so hilflos hier liegen», sagte O’Brien, «haben Sie sich schon oft gewundert – und Sie haben sogar mich gefragt -, warum das Liebesministerium so viel Zeit und Mühe auf Sie verwendet. Und als Sie sich noch Ihrer Freiheit erfreuten, haben Sie sich oft den Kopf über etwas zerbrochen, was im Grunde dieselbe Frage war. Sie konnten den Mechanismus der Gesellschaft erfassen, in der Sie lebten, nicht aber die Motive, die ihm zugrunde lagen. Erinnern Sie sich noch, wie Sie in Ihrem Tagebuch schrieben: ‘Ich verstehe das Wie, ich verstehe nicht das Warum?’ Als Sie sich die Frage nach dem Warum stellten, begannen Sie an ihrer geistigen Gesundheit zu zweifeln. Sie haben das Buch, Goldsteins Buch, gelesen, wenigstens Teile davon. Hat es Ihnen irgendetwas verraten, das Sie nicht bereits wussten?»
      «Haben Sie es gelesen?», fragte Winston.
      «Ich habe es geschrieben.»

      Hier gibt Orwell das Geheimnis preis, dass Emmanuel Goldstein, der doch vom Wahrheitsministerium unablässig als Erzfeind des sozialistischen Staates Ozeanien gebrandmarkt wird, in Wirklichkeit die Verkörperung des inneren Kerns der herrschenden Partei darstellt. Anders gesagt, Goldstein und der Große Bruder sind austauschbar. Orwell hat sich in seinen Schriften niemals zum Zionismus geäußert, doch seine literarischen Zeitgenossen lassen keinen Zweifel daran aufkommen, dass er ihn ganz entschieden ablehnte. Fyvel, selbst ein glühender Zionist, schreibt:

      Ich weiss, dass Orwell ganz anderer Meinung war als ich; für ihn waren die palästinensischen Araber farbige Asiaten, die palästinensischen Juden das Gegenstück der weissen Herren in Indien und Burma. Von dieser unzulässigen Vereinfachung rückte er nicht ab…
      Wie jeder Antizionist wurde auch Orwell des Antisemitismus bezichtigt. Fyvel meint dazu:
      Unsere Meinungsunterschiede bezüglich jüdischer Fragen beschränkten sich nicht auf Palästina und Israel. In einem Brief an Julian Symons bemerkte Orwell: ‘Zweifellos hält Fyvel mich für einen Antisemiten.’ Nun, dies hätte ich nie behauptet, doch Orwells Freund Malcolm Muggeridge tat es.
      In seinen Betrachtungen zu Orwells Begräbnis schrieb er: ‘Interessant, dachte ich, dass Orwell die Juden so anzog, denn in seinem Innersten war er ein ausgesprochener Antisemit.’ Dass Orwells frühe Unterstützer fast durchwegs Juden waren, überrascht kaum, lag doch die Führung der sozialistischen Bewegung in Großbritannien weitgehend in jüdischen Händen.
      Prominente Namen waren da Victor Gollancz, Eigentümer des Left Book Club, und Prof. Harold Laski, der Orwells unschätzbaren Wert als Missionar des sozialistischen Idealismus rasch erkannte. War Orwell nun wirklich «Antisemit» in dem Sinne, dass er Juden gegenüber feindselig eingestellt war? Fyvel erinnerte sich an einen hitzigen Streit mit Orwell über einen Artikel, den dieser in der Tribune vom 9. November 1945 unter dem Titel Die Rache ist sauer verfasst hatte, und verriet dabei vielleicht mehr, als er ahnte:

      Darin [d.h. in besagtem Artikel] schilderte er, wie ihn ein junger Wiener Jude in der Uniform eines US-Hauptmanns kurz nach der Einstellung der Kämpfe durch ein Kriegsgefangenenlager in Süddeutschland führte. Er bemühte sich nach Kräften, den Offizier zu mögen, doch wollte ihm dies nicht gelingen. Er berichtete, wie dieser einen gefangenen SS-Offizier anschrie und mit Fusstritten misshandelte, der, mochte er früher wohl auch selbst ein Schinder gewesen sein, Orwell nun nur noch als bedauernswertes und psychologischer Betreuung bedürftiges Wesen vorkam.
      Fryvel regte sich über folgenden Satz in Orwells Artikel auf: «Es ist absurd, einem deutschen oder österreichischen Juden vorwerfen zu wollen, dass er den Nazis nun das Erlittene mit gleicher Münze heimzahlt.» Er bemerkt dazu:
      Dies war alles, was er über den Hintergrund schrieb, und ich hielt es für vollkommen unangemessen. Ich sagte zu Orwell, man habe mit Hitlers sogenannter ‘Endlösung der Judenfrage’ soeben das größte kaltblütig geplante Verbrechen der Menschheitsgeschichte miterlebt, doch Orwell begnügte sich in einem langen Artikel mit einem kurzen, zufällig hingeworfenen Satz über einen jüdischen Offizier, der einen SS-Mann mit Fusstritten bedachte, um, wie sich Orwell ausdrückte, «das Erlittene mit gleicher Münze heimzuzahlen». Dies stellte die Geschichte wahrhaftig auf den Kopf, denn wie konnten die Angehörigen der sechs Millionen ermordeten Juden es den Mördern «mit gleicher Münze heimzahlen»?
      Fyvel gibt zu, dass sein Widerspruch Orwells Ansichten nicht zu beeinflussen vermochte. Im selben Artikel hatte dieser die britische Regierung dazu aufgefordert, die von den Sowjets durchgeführte Massenvertreibung der Deutschen aus Ostpreussen als Verbrechen gegen die Menschlichkeit anzuprangern. Aus all diesem kann man nur einen Schluss ziehen:
      Orwell glaubte nicht an die Geschichte von den sechs Millionen größtenteils in Gaskammern ermordeten Juden. Seine Erfahrungen im Spanischen Bürgerkrieg, die er in seinem Buch: „Homage to Catalonia“ niedergeschrieben hat, werden ihn wohl hinreichend über die jüdische Rolle in modernen Kriegen und Revolutionen aufgeklärt haben.
      Außerdem beweist Orwells Bemerkung über den Offizier, «den zu mögen er sich nach Kräften bemühte, was ihm aber nicht gelingen wollte», dass er unangenehm von den unzähligen jungen Juden in US-Uniform berührt war, die meist besser Deutsch als Englisch konnten und schon unmittelbar nach Kriegsende über ganz Deutschland ausschwärmten.
      War George Orwell nun ein Antisemit?
      In einem im Februar 1945 publizierten Artikel mit dem Titel: „Der Antisemitismus in Großbritannien“, meinte er, die Gretchenfrage dürfe nicht lauten «Warum spricht dieser offensichtlich irrationale Glaube andere Menschen an?», sondern «Warum spricht der Antisemitismus mich an?»
      Orwells ganze Einstellung zum Thema der «jüdischen Mystik» entspricht haargenau derjenigen William Shakespeares: Er anerkennt die Realität einer fast einhellig negativen Reaktion auf die jüdische Präsenz und Verhaltensweise, ist jedoch frei von Abneigung gegen Juden als Mitmenschen. Sowohl Orwell als auch Shakespeare beschränken sich darauf, einen Nationalismus zu enthüllen und zu erklären, der im Gegensatz zu sämtlichen anderen Nationalismen in der geographischen Zerstreuung praktiziert wird und die Juden in einen permanenten Gegensatz zu ihren Gastvölkern zwingt – einen Gegensatz, der nie ganz übertüncht werden kann.
      Somit steht das jüdische Volk vor der Alternative, entweder über alle anderen Völker triumphieren und allein unter den Nationen den Ruin aller anderen zu verwalten, oder aber den Weg der Assimilierung zu wählen. Viele Juden entscheiden sich für die zweite Möglichkeit.
      In seinem „Kaufmann von Venedig“, lässt Shakespeare Shylocks Tochter Jessica, einen von Antonios christlichen Freunden heiraten, und Shylock selbst wird nahegelegt, sich zum Christentum zu bekehren. Damit plädiert der Dichterfürst für die Assimilierung als einzige Lösung für ein Problem, das Juden und Nichtjuden zugleich seit vielen Jahrhunderten zu schaffen macht. Überdies tut er kund, dass es so etwas wie «Antisemitismus» im Grunde überhaupt nicht gibt, da der Gegensatz zwischen Juden und Nichtjuden in erster Linie durch die von den Juden geübte Diskriminierung heraufbeschworen wird.
      Das jüdische Establishment läuft jedesmal Sturm, wenn der „Kaufmann von Venedig“ aufgeführt, verfilmt oder am Fernsehen gesendet wird, und zwar nicht etwa aus Furcht, das Stück könnte Feindschaft gegen die Juden schüren, sondern nur, weil es die Assimilierungstendenzen fördern könnte.
      George Orwell interessierte sich mehr für das grosse Drama der modernen Machtpolitik und insbesondere für die Rolle der Juden bei jenem Prozess der Machtkonzentration, der den Sozialismus kennzeichnet. Falls Malcolm Muggeridge also recht hatte, wenn er glaubte, Orwell habe das Interesse und die Aufmerksamkeit der Juden auf sich gezogen, liegt die Erklärung vielleicht darin, dass er selbst lebhaftes Interesse für sie empfand und seine Einstellung von keinerlei persönlicher Animosität geprägt war. Orwells literarische Produktion, insbesondere 1984, mag bei jüdischen Lesern auch deshalb Beifall gefunden haben, weil es dem Juden dabei hilft, sich selbst zu verstehen.
      Die Botschaft, welche die Völker des abendländischen Kulturkreises Orwells Büchern „Animal Farm (Farm der Tiere)“ und „1984„ entnehmen können, und die durch alle seine übrigen Schriften noch unterstrichen wird, lautet wie folgt:
      Das gegenwärtige Missverhältnis zwischen Juden und Nichtjuden kann nur auf einem Wege aus der Welt geschafft werden:
      Die Gastvölker müssen lernen, sich der Herausforderung zu stellen. Und dies ist nur auf eine einzige Art möglich, nämlich durch die Abwehr jener geistigen Waffen und Techniken der gewaltlosen Aggression, die dem jüdischen Volk heutzutage einen ungeheuren Wettbewerbsvorteil ermöglichen.

      Die Nichtjuden brauchen die Fähigkeit nicht, solche geistigen Waffen zu gebrauchen; es reicht vollkommen, wenn sie diese kennen und begreifen und ihre Widersacher somit der Möglichkeit zu ihrem Einsatz berauben.
      Ende der Reihe: Der Zionistische Faktor – Der jüdische Einfluss auf die Geschichte des 20. Jahrhunderts


      "ZION18"

    • Richard Joseph Huber hat den Blog-Artikel ""Sykes-Picot"" geschrieben. 19.05.2018

      Pakt der Schande: Das koloniale Sykes-Picot-Abkommen als Wurzel des Nahost-Konflikts
      Am 16. Mai jährt sich der 1916 konzipierte Sykes-Picot-Pakt. Heute gilt das Abkommen als Beispiel für zynische westliche Machtpolitik ohne Rücksicht auf Befindlichkeiten von Völkern – und ist Quelle anhaltender Wut gegen den Westen im Nahen Osten.

      (Quelle: rt/Reuters)
      Osmanisches Reich sollte zerschlagen werden wie die Habsburgermonarchie

      (US-Drohnen töten von Pakistans Geheimdienst überwachten Taliban-Führer)
      Unrealistisch war die Perspektive ja nicht: Das Osmanische Reich befand sich tatsächlich bereits seit langer Zeit in einer Phase des Niedergangs. In Istanbul hatten die nationalistischen Jungtürken die Macht an sich gerissen. Im Osten hatten Armenier den Aufstand und die Abspaltung von Gebieten geprobt, was Istanbul mit einer Vertreibungsaktion beantwortete, die hunderttausende Tote forderte. Auf dem Balkan blühten Nationalismus und Separatismus auf. Gleichzeitig schwand die Macht in den zahlreichen arabisch bevölkerten Territorien des Osmanischen Reiches und konfessionelle Spannungen breiteten sich aus. Die aufeinanderprallenden tribalistischen Stammesinteressen taten ihr Übriges. Letztere Entwicklung sollte dann im Zentrum des Abkommens stehen.
      Wie es der europäischen Kolonialistenlogik bereits damals immanent war, vertrauten ihre Protagonisten einander auch wechselseitig nicht – selbst wenn es um Verbündete ging –, und so dachte Sykes gleich auch noch Wege mit, um den Franzosen den Kuhhandel als deren Interessen dienlich verkaufen zu können.
      Frankreich sollte „Erbe der Kreuzritter“ erlangen
      Vor allem sollte die Aufteilung osmanischer Gebiete dem Empire Vorteile bringen: Südlich der Trennlinie in der „roten Zone“, welche die Briten für sich beanspruchten, sollte ein Puffer entstehen, um den Suezkanal zu schützen. Die für die Franzosen vorgesehene „blaue Zone“ sollte sich wiederum zwischen Russland, das damals noch britisch beherrschte Indien und die Protektoratsgebiete in Ägypten und auf der Arabischen Halbinsel schieben.


      (Quelle: Wikimedia/ Rafy CC BY-SA 3.0)
      Frankreich sollte nicht zuletzt dadurch zufriedengestellt werden, dass es als vermeintliches Land des „Erbes der Kreuzritter“ Syrien, den Libanon und Hatay zugedacht bekäme – was im Vergleich mehr war als seiner eigentlichen Bedeutung entsprochen hätte. Außerdem sollte Paris im Gegenzug grünes Licht geben für einen Angriff auf das Osmanische Reich über die Südflanke bei Iskenderun. Dass Frankreich dies zuvor abgelehnt hatte, nahm den Achsenmächten die Möglichkeit eines gleichzeitigen Angriffs von zwei Seiten und zwang sie dazu, als alleinigen Weg den Einfall in Gallipoli zu unternehmen – mit den bekannten fatalen Folgen.
      Mit dem Sykes-Picot-Abkommen war allerdings auch die Stunde des „Lawrence von Arabien“ gekommen, des in Kairo ansässigen Geheimagenten Thomas Lawrence, der namens britischer Diplomaten Kontakt zum damaligen Herren der Heiligen Stätten des Islams aufnehmen sollte, den Scherifen Hussein in Mekka.

      Für arabische Stämme des Osmanischen Reiches wurde der Nationalismus zum Eigentor
      Von Europa aus hatten nationalistische Vorstellungen innerhalb der unterschiedlichen Volksgruppen bereits über Jahre hinweg Fuß fassen können. Die arabischen Stämme sollten mit die Letzten sein, die davon ereilt werden sollten – aber es gelang, sie dafür zu begeistern und sie widmeten sich diesem teils mit besonderer Inbrunst.
      Neben dem Nationalismus appellierten die Engländer vor allem aber auch an die religiösen Vorstellungen im arabischen Raum. Scherif Hussein sollte sich selbst zum spirituellen Oberhaupt der Muslime stilisieren und den Dschihad gegen den Sultan in Konstantinopel ausrufen, der als Verfälscher des Islam dargestellt werden sollte – während Hussein vermeintlich den wahren Islam der Gefährten des Propheten wiederbeleben würde. Dass der Scherif stattdessen eine Marionette des britischen Herrschaftsanspruchs darstellen würde, fiel offenbar in den arabischen Stämmen kaum jemandem auf.
      Auch weitere Verbündete wie Russland und Italien sollten nicht ohne „Belohnungen“ aus dem Sykes-Picot-Abkommen hervorgehen, Moskau sollte Konstantinopel regieren können und damit der Orthodoxie ihre alte Hauptstadt zurückholen. Auch Italien sollte Teile des osmanischen Territoriums erlangen.
      Bolschewiki ließen britisch-französische Pläne auffliegen
      Die Diplomaten hatten jedoch die Rechnung ohne die Große Sozialistische Oktoberrevolution gemacht, die unter kräftiger Mithilfe Deutschlands 1917 in Russland die Karten neu mischen sollte und nicht nur dazu führte, dass die russische Armee sich von der Kaukasusfront zurückzog, sondern auch dazu, dass das Geheimpapier und sein Inhalt an die Öffentlichkeit drangen.

      Die Architekten des Abkommens sollten den Arabern ihre naive Begeisterung anschließend auch auf ihre Weise danken: Statt eines einheitlichen arabischen Staates errichteten England und Frankreich Monarchien, die in erster Linie vom Wohlwollen des Westens abhängig waren. Syrien und der Libanon wurden durch französische Kolonialplanung geschaffen.

      (CIA will Anti-Assad-Kämpfer besser bewaffnen, sollte der Waffenstillstand scheitern)
      Dass die Staaten, die auf diese Weise geschaffen wurden, innenpolitisch schwach, uneinig, oft einander wechselseitig spinnefeind, konfessionell gespalten und außenpolitisch unbedeutend sein würden, war nicht nur ein aus Sicht der Westmächte angenehmer Nebeneffekt der Zerschlagung des Osmanischen Reiches. Es erleichterte es ihnen auch, diese gegeneinander auszuspielen und sich selbst lukrative Wirtschaftsdeals gegen die Gewährung von Schutz und Rüstungsgütern zu sichern.
      „Teile und herrsche“ als grundlegende Strategie
      Wie sich die Länder politisch entwickeln würden, war dabei bestenfalls zweitrangig. Das Beispiel Saudi-Arabien zeigt deutlich, dass die westlichen Demokratien keine grundsätzlichen Probleme mit fundamentalistischen Regierungen haben, die Extremismus exportieren und deren Umfeld teilweise sogar offen Terrorismus unterstützt, solange diese den billigen Zugriff auf die Rohstoffvorkommen zulassen und außenpolitisch niemandem in die Quere kommen, dem sie nicht in die Quere kommen sollten.
      Nur wenige Jahre, nachdem arabische Geheimgesellschaften mithilfe der Briten unermüdlich den Nationalismus geschürt hatten und alle Register zogen, um das Osmanische Reich von innen heraus zu unterminieren, mussten die arabischen politischen Führer erfahren, dass etwa die Levante von Großbritannien gleich drei Parteien versprochen worden war: 1915 in der Korrespondenz des britischen Diplomaten Henry McMahon mit dem Scherifen Hussein den Arabern; 1916 den Franzosen, mit denen man sich die Reste des Osmanischen Reiches aufteilen wollte; und am 2. November 1917 dem späteren Präsidenten der Zionistischen Weltorganisation, Chaim Weizmann.
      In einem von Mark Sykes vorbereiteten Brief versprach der britische Außenminister Balfour diesem, dass auf dem Territorium eine „nationale Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina“ eingerichtet werden solle. Diese sollte nach britischem Kalkül eine weitere Pufferzone mit Blick auf den Suezkanal schaffen. Die Kurden wurden übrigens schon damals außen vor gelassen.
      Heute gilt das Sykes-Picot-Abkommen nicht nur als abschreckendes Beispiel für willkürliche und zynische westliche Machtpolitik ohne Rücksicht auf Traditionen, Interessen und Befindlichkeiten von Völkern. Vor allem aber ist das Sykes-Picot-Abkommen bis heute die Quelle anhaltender Wut gegen den Westen und der nicht nur in der islamischen Welt weit verbreiteten Überzeugung, dass man westlichen Versprechen nie trauen könne.

      Quelle: "Sykes-Picot-Abkommen"
      Billiger Flüchtling, guter Flüchtling… (von on Bertha Stein)

      Deutschland 2020: Jede deutsche Familie hat ein staatlich verordnetes, neues Familienmitglied – wie bei einem interreligiösen Auslandsaustausch, nur ohne diese lästigen Nettigkeiten und Gegenseitigkeiten. Und damit die muslimischen Flüchtlingshelferlein kein falsches Bild von Deutschland bekommen, sind Hartz-IV-Empfänger, Sozialhilfebezieher und Alleinerziehende von diesem staatlichen Service selbstverständlich ausgeschlossen. Schließlich möchte man die zwischenmenschlichen Verhältnisse klar stellen.
      Seit 2015 dreht sich für Europa wie ein spielsüchtiger Lotteriejunkie alles um die Frage: „Wer kriegt den besten Flüchtling?“ Gut dass der europäische Geist die nationalen Köpfe noch nicht vollends durchdrungen hat. Gut dass gewisse nationale Eigenheiten weiterhin bestehen. So bietet der Begriff „bester“ Flüchtling viel hermeneutische Auslegungsmöglichkeiten.
      „Gut“ im Brezen-Sinne bedeutet nämlich was ganz anderes als „gut“ hinter dem Ärmelkanal oder „gut“ bei unseren transatlantischen Ahornsirup-Freunden. Das hängt vom jeweiligen Kontext ab und hat mit Exzellenz selten etwas zu tun. Vermutlich liegt es an der deutschen Geschichte – Triggerwarnung für zartbesaitete, politisch-korrekt affine Gemüter der hippen Akademikerszene: jetzt wird es brüsk – und den Geschehnissen während des NS-Regimes.
      Wie die Frankfurter Schule um Erich Fromm nämlich herausarbeitete, tendiert der Deutsche zum autoritären Charakter. Und genau dieser war es, der den Aufstieg Hitlers unterstützte. Einerseits durch devote Unterwürfigkeit, andererseits durch blinde Adoration für den abgelehnten Kunststudiuminteressierten aus Österreich. Doch die deutsche Politik hat ihre Lehre hieraus gezogen. Aufgrund der Bildungsinflation sind alle „gut“, aber aufgrund des Numerus Clausus sind alle „elitär gut“.

      Der „beste“ Flüchtling – nach deutschem Verständnis
      Doch der germanisch-politische Gutmensch kann sich seinem epigenetischen Schicksal nicht entziehen. Die Biologie ist zu stark und lässt die (groß)väterlichen Traumata des Nationalsozialismus an die Oberfläche durchschimmern. Auch die „Refugees Welcome“-Hysterie konnte das wahre Wesen des autoritären Charakters nicht übertünchen, die nun innerdeutsch lautet: Wir, die Privilegierten versus die, die Unprivilegierten, wie etwa die Flüchtlinge.
      Aktuelles Beispiel stellt die Forderung der Partei um Kirchenmaus Göring-Eckhardt und Langhaarhansel Hofreiter dar. Weil zur Zeit in Pflegeheimen und Krankenhäusern zehntausende Fachkräfte fehlen, schlägt das intellektuell-äquilibristische Sprachrohr Habeck vor, diese Lücke mit muslimischem und afrikanischem Flair auszufüllen.
      Über das swahilische Trommeln freut sich nicht nur (Groß)vater, sondern auch der Biodeutsche wie ein Schnitzel. Denn jetzt muss er nicht mehr den großväterlichen Hintern abwischen. Das übernimmt für ihn sein Wüstenfreund aus der afrikanischen Steppe oder dem muslimischen Orient. So, wie den nervigen Haushalt, so, wie die nervige Kindererziehung, so, wie das nervige Malochen. Das ist der „beste“ Flüchtling – nach deutschem Verständnis.
      Neben einem „digitalen Proletariat“ erschafft die deutsche Politik ein „Flüchtlingsproletariat“. Wir, die Biodeutschen, und die, die Nichtdeutschen. Wir, die es uns in den Universitäten, Behörden und Unternehmen gemütlich machen und die, die die unliebsamen Arbeiten möglichst billig übernehmen. Das erinnert stark an das antike Griechenland, das seinen Wohlstand primär durch Sklaven aufrecht erhalten konnte.
      En passant: Der Mindestlohn soll unter bestimmten Bedingungen nicht für alle Flüchtlinge gelten. Aber die Vertreter der politischen Gutmenschenmoral sehen hier kein Dilemma – Stichwort autoritärer Charakter mit seinen unterschiedlichen Bewertungssystemen oder im Alltagsjargon kriechen oder treten.
      Deutschlands Politiker meinen, das Lotterielos mit den „besten“ Flüchtlingen gewonnen zu haben. Bleibt abzuwarten, wann ein muslimischer Marx in Deutschland den Klassenkampf von unten ausrufen wird. Die Einstellung deutscher Politik „nur ein billiger Flüchtling ist auch ein guter Flüchtling“ kann nämlich die Bombe schneller als gedacht platzen lassen.

      Quelle: "Guter Flüchtling"

    • Richard Joseph Huber hat den Blog-Artikel ""Holocaust"" geschrieben. 19.05.2018

      Gott als Polit-Schranze

      Eine Kirche im Zeichen des Doppeleinhorns?
      Was so sehr ermüdet, ratlos macht und verzweifeln lässt, ist, dass diese Entwicklung von einigen, die dann unter mediales Dauerfeuer gerieten, bereits im Herbst 2015 vorausgesehen wurde, nicht, weil sie so klug waren, sondern weil man diese Entwicklung prognostizieren konnte, wenn man sich nüchtern mit den Tatsachen beschäftigte. Die Ereignisse in Köln, die Terroranschläge, No-go-Areas wie der Görlitzer Park in Berlin, die teilweise Kapitulation der Polizei vor kriminellen Clans, das Kippen der Stimmung in der zweitgrößten Stadt Brandenburgs, die rasante Zunahme von Messerangriffen, so dass das LKA Sachsen-Anhalts Messerangriffe als eigene Kategorie in der Kriminalstatistik führen will, sind Symptome für den Zerfall der gesellschaftlichen Ordnung. Der Bewegungsfreiraum von Frauen wird eingeschränkt, ohne dass aus feministischen Kreisen – bis auf wenige Ausnahmen – Protest laut wird. […]
      Jede Kritik, jeder Lösungsvorschlag, der nicht den ideologischen Vorstellungen des neuen Establishments entspricht, wird diffamiert, um von der Verschärfung der gesellschaftlichen Situation und der Gefährdung des sozialen Friedens abzulenken. Diffamieren meint in diesem Zusammenhang, dass sich nicht mit den Argumenten der Kritiker auseinandergesetzt wird, sondern Kritik mit einem negativen Etikett versehen wird. Symptomatisch dafür ist die vom Bundesfamilienministerium finanzierte Kampagne „Doppeleinhorn“, die zu dem grundgesetzwidrigen Schluss kommt: „Es heißt Grundrecht auf freie Meinungsäußerung und nicht Grundrecht auf Scheißelabern.“ Wer urteilt darüber, was Meinung und was Scheiße ist? […]
      Wo Kirche sich am Diskurs der Gesellschaft beteiligt, gehört es zu ihren Aufgaben, mäßigend und verständnisfördernd zu wirken. Ausgeprägte deutsche Sonderwege im Kampf um den Titel des Moralweltmeisters sollten die Kirchen dabei dringend meiden. Schon jetzt werden die Vorstellungen der westlichen Kirche, der westeuropäischen Protestanten „nur von einer Minderheit der weltweiten Christenheit“ geteilt – „und auch nur von solchen Kirchen, die unter den soziokulturellen Bedingungen spätmoderner Gesellschaften faktisch weltweit schrumpfen“, wie der Theologe Günter Thomas schreibt.
      Im Gefolge der Flüchtlingskrise verschlechtert sich das Verhältnis der christlichen Kirchen Deutschlands zu den Schwesterkirchen in Osteuropa. So entsteht der Eindruck, dass die deutschen Kirchen den muslimischen Verbänden in einer ganz und gar nicht selbstbewussten Haltung näher stehen als den Christen Osteuropas. Eine kleine Anekdote mag diese Haltung illustrieren. Auf einem Podium schwärmte der Mitarbeiter der EKBO [Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz] Bernd Krebs davon, wie sehr einem Muslim seine kahle, bilderlose Kirche in Berlin-Neukölln gefallen habe und freute sich anderseits darüber, dass eine polnische Katholikin „schreiend“ aus selbiger Kirche geflohen sei, weil sie so schmucklos war.
      Parteipolitischer Christen-TÜV

      Was also sind die „soziokulturellen Bedingungen spätmoderner Gesellschaften“? Unter welchen geistigen, mentalen und medialen Bedingungen agiert Kirche in einer „spätmodernen Gesellschaft“ wie der Bundesrepublik Deutschland? Dabei ist zu bedenken, dass alle Auseinandersetzungen innerhalb der Gesellschaft zugleich auch innerhalb der Kirche stattfinden. Symptomatisch dafür ist, wenn ein Bischof feststellt: „Wir treten auf jeden Fall dafür ein, dass die Kirche politisch bleibt.“ Dass damit „parteipolitisch“ gemeint ist, belegt der Bischof im selben Interview mit dem Satz: „Aber ich kann mir glaubwürdiges Christensein nicht in der AfD vorstellen.“ Ein Bischof, der Mitglieder oder Wähler einer Partei, die zu den Wahlen zugelassen ist, das Christsein abspricht, ganz gleich, ob es sich um Linke, Grüne, SPD, FDP, CDU, CSU oder AfD handelt, agiert schismatisch. Ein Christen-TÜV fällt weit hinter Martin Luther zurück, der schreibt: „Weder der Papst noch ein Bischof noch sonst irgendwer hat das Recht, über einen Christenmenschen auch nur eine einzige Silbe zu erlassen, außer mit dessen Zustimmung.“
      Freilich bilden sich in jeder Gesellschaft notwendigerweise Schnittstellen zwischen den verschiedenen Eliten, so auch zwischen kirchlicher und politischer. Schwierig wird es nur, wenn die immer gleichen Eliten – die Funktionäre der Kirche, der Parteien, der Wirtschafts- und der Gewerkschaftsverbände –, die sich seit Jahren kennen und treffen, sich immer weniger um einen Außenbezug bemühen. Wenn man sich nicht mehr von dem erreichen lässt, was Christen, was Unternehmer, was einfache Gewerkschaftsmitglieder bewegt, dann wird man auf Dauer viele Menschen nicht mehr erreichen. Auf der EKD-Synode 2017 in Köln sagte die Journalistin Christiane Florin in ihrem Impulsreferat: „Die Reste der Volkskirche tun sich mit den Resten der Volksparteien zusammen, das macht immer noch etwas her.“ Die Frage ist nur: Wie lange noch?

      Quelle: "Gesellschaft"
      Ex-Innenminister Otty Schily zweifelt am Straftatbestand der Holocaust-Leugnung (von Michael Mannheimer)

      DER §130: EIN MEINUNGSDELIKT-GESETZ, DAS LÄNGST AUF DEN MÜLLHAUFEN GEHÖRT
      Die Gesetz der Bestrafung der Leugnung des Holocausts sind wie jenes der Volksverhetzung (§130) reine Gummiparagrafen – und dienen hauptsächlich der Unterdrückung der des Grundrechts auf Meinungsfreiheit, inbesondere aber der Unterdrückung jeder Kritik an der Politik Merkels.
      Dieser Gummiparagraf lautet wie folgt:
      § 130 Strafgesetzbuch: Volksverhetzung (1985, Ergänzungen 1992, 2002 und 2005)

      (1) Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, 1. zum Hass gegen Teile der Bevölkerung aufstachelt oder zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordert oder 2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, daß er Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft. (…)
      (3) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangene Handlung der in § 6 Abs. 1 des Völkerstrafgesetzbuches bezeichneten Art in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, öffentlich oder in einer Versammlung billigt, leugnet oder verharmlost.

      Ein Gesetz, das ausschließlich dazu dient, Kritiker der Regierung zu bestrafen.
      Nahezu alle Islamkritiker, die wegen ihrer mehr als berechtigten Kritik am totalitären, frauenfeindlichen und menschrechtswidrigen Scharia-Islam angeklagt wurden, wurden wegen dieses Paragraphen verurteilt – der interessanterweise so gut wie nie gegenüber Linken angewandt wird, auch wenn sie das Volk in übelster Weise verhetzen:

      „Deutschland, du Stück Scheiße“
      „Deutschland verrecke“
      „Deutsche sind keine Menschen“

      und hunderte andere Slogans der Antifa bleiben strafrechtlich völlig folgenlos. Ebenso folgenlos bleibt die Volksverhetzung, wenn sie seitens Moslems erfolgt. Diese dürfen Deutsche völlig ungeniert als „Köterrasse“ beschimpfen, – und, wie vor Jahren im rot regierten NWR geschehen, öffentlich dazu aufrufen, Juden zu vergasen. Alle Verfahren wurden eingestellt. Was die Verwendung des § 130 als das zeigt, was er wirklich ist: Ein scheinheiliges Willkür-Gesetz.
      Undenkbar, dass solche Äußerungen, kämen sie von Islam und Systemkritikern, folgenlos geblieben werden.
      Eine ganze Justizmafia, angefangen von linken Denunzianten, linken Rechtsanwälten bis hin zu linken Staatsanwälten und Gerichten steht für solche Fälle beriet, jene vor Gericht zu zerren, die sich gegen den an Deutschen verübten Genozid zur Wehr setzen. Eine Chance auf Freispruch besteht so gut wie nicht: Denn in Deutschland ist der Kläger und Richter identisch:
      Der Kläger wird vom Staat gestellt (Staatsanwalt), und das Gericht, Teil der Judikative, ist – nur wenige Deutsche wissen dies – organisatorisch und dienstlich der Exekutive unterstellt. Damit gibt es in Deutschland keine Gewaltenteilung, wie uns in den Schulen vorgelogen wird.
      Will sagen: Die Exekutive ist gegenüber Staatsanwälten und Richtern weisungsbefugt.
      Da genügt ein Telefonat aus der Staatskanzlei – und das Urteil ist, längst, bevor der Prozess geführt wurde, bereits gefällt.
      Der eigentliche Prozess ist ein Theaterstück für das Volk, um ihm etwas vorzuspielen, was es in Deutschland nicht gibt: Gerechtigkeit und Gewaltenteilung.
      Eine Gerechtigkeit ohne Gewaltenteilung ist nicht vorstellbar. Aber genau das ist der Zustand, in welchem sich Deutschland befindet.

      Der Freispruch gegen Stürzenberger war „Sieg der Justiz“. Er war rein politisch motiviert
      Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Der Freispruch Stürzenbergers wegen der Zurschaustellung von Nazisymbolem im Rahmen eines Artikels, in welchem er auf die Geschichte der Zusammenarbeit zwischen Nazis und den Türken hinwies, ist rechtlich unbeanstandbar. Denn solche Symbole dürfen laut § 86 Verbreiten von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen straflos gezeigt werden, wenn sie

      „der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen, der Kunst oder der Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder ähnlichen Zwecken dient.“
      Das wird in Absatz 3 des obigen Paragrafen bestimmt – und daher war das ursprüngliche Urteil des Amtsgerichts München, das Stürzenberger zu einer 9-monatigen Haft verurteilte, fraglos eine kriminelle Rechtsbeugung: Denn Stürzenberger erfüllte genau diesen Absatz 3 des §86 STGB. Der zuständige Staatsanwalt und die zuständige Richter wussten genau, dass sie einen Rechtsbruch verübten. Doch sie werden, zumal sie mit Sicherheit auf Befehl der bayerischen Staatskanzlei urteilten, wegen dieses Umstandes und wegen des allgemeinen Filzes im der Justiz straffrei bleiben.
      Im ersten Prozess gegen Stürzenberger, das von der linksfaschistoiden Richterin und notorischen Rechtsbrecherin, der linken Amtsrichterin Sonja Birkhofer-Hoffmann, geleitet wurde (die Stürzenberger in dessen Ausführungen, die ihr Wissen um den Islam weit übertraf, unentwegt unterbrach, ihn nicht ausreden ließ, ihn ständig vor dem Publikum zurechtwies), um dann am Ende ihr skandalöses Urteil gegen ihn zu fällen, war Stürzenberger von Anfang an chancenlos.
      Das Verfahren war ein politischer Schauprozess. (Ich berichtete: „Der Freispruch Stürzenbergers: Kein Sieg der Justiz. Sondern ein Einknicken der Regierung aus Angst vor internationaler Kritik“)
      Diese Skandalrichterin war mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vom bayerischen Innenminister (Exekutive) persönlich ausgewählt worden, so wie auch der Staatsanwalt Oberberger, der in seinen Ausführungen „noch einen drauflegte“ und gleich 10 Monate Haft für den PI-Autor forderte, dem er für dessen wissenschaftlich unterminierte Verteidigung ein „durchaus geschicktes Vorgehen“ unterstellte.

      Die notorische Gutmenschen-Amtsrichter_in Birkhofer-Hoffmann ist kein „unbeschriebenes Blatt“: Neben veritablen Rechtsbeugungen von Strafrecht und Grundgesetz setzt sie schon mal ein Urteil gegen Schleuserbanden auf Bewährung au.s. Das ist typische linke Rechtssprechung: Täter werden zu Opfern, Opfer zu Tätern stilisiert.
      Dass Stürzenberger in der Revision vor dem Landgericht München freigesprochen wurde, war mitnichten ein Sieg der Justiz, wie Stürzenberger verkündete.
      Der Freispruch war einzig und allein der Tatsache geschuldet, dass das Ersturteil weltweit für Schlagzeilen gesorgt hatte – und dass Polen Deutschland wegen Rechtsbeugung vor dem Internationalen Strafgerichtshof in den Haag verklagen wollte.
      Der Freispruch war damit genau so von der bayerischen Staatskanzlei diktiert wie der vorige Schuldspruch, und diente allein dazu, das Gesicht Deutschlands als eines angeblichen Rechtsstaates international nicht in Verruf zu bringen.
      Überfällig wären Strafanzeigen gegen Richterin Birkhofer-Hoffmann, Staatsanwalt Oberberger und gegen das bayerische Innenministerium wegen grober Rechtsbeugung. Doch solche Anzeigen gehen zu 99,9 Prozent völlig folgenlos für die angezeigten Justizverbrecher aus. Sie werden in aller Regel still und leise eingestellt.

      Welche Aussagen zum Holocaust sind konkret verboten?
      Eine Leugnung des Holocausts: „Das ist nicht passiert.“
      Eine Verharmlosung: „So viele waren das doch gar nicht.“
      Strafbar ist auch eine Relativierung, indem man etwa Auschwitz mit dem „Bombenholocaust“ von Dresden vergleicht. Oder wenn man die Opferzahlen mit den schlechten hygienischen Verhältnissen in den Lagern begründet.

      Das ist einmalig in der Justizgeschichte, dass man ein Einzelverbrechen nicht mehr in Frage stellen darf.
      Es ist den Deutschen von den Alliierten nach 1945 auferlegt worden, und widerspricht allen Gepflogenheiten der Wissenschaft, derzufolge es erlaubt sein muss, den Wahrheitsgehalt jedes geschichtlichen Vorgangs zu überprüfen. Auch dann, wenn dieser als eindeutig gilt. Denn nichts ist „eindeuti“g.
      Das sah man u.a am Vorwurf gegenüber den Deutschen, dass sie das Massaker an 25.000 polmnischen Offizieren in Katyn verübt haben sollen. Dieser Vorwurf war teil der Nürnberger Prozesse, und auf diesen Vorwurf hin wurden die Urteile gegen die dortigen Angeklagten verfasst.
      Erst mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion kam heraus, dass es nicht die Nazis, sondern die russische Armee war, die dieses Verbrechen verübt hatte!
      Ursula Haverbeck hatte nicht das Glück des prominenten Stürzenbergers – und keine Lobby, die sie schützte. Und wurde rechtswidrig verurteilt, weil sie die uns von den Alliierten diktierten Version des Holocausts (der in dieser Form längst auch von seriösen Wissenschaftlerin in Teilbereichen in Zweifel gezogen wird), anzweifelte.
      Warum Ursula Haverbeck niemals hätte angeklagt werden dürfen.
      Was wenige wissen: Die Bundesrepublik Deutschland hat einen Beschluß des UN-Menschenrechtskomitees aus dem Jahr 2011 unterzeichnet, die für alle Unterzeichnerstaaten der UN-Menschenrechtskonvention verbindlich ist, in welchem es heißt:

      „Gesetze, welche den Ausdruck von Meinungen zu HISTORISCHEN FAKTEN unter Strafe stellen, sind unvereinbar mit den Verpflichtungen, welche die Konvention den Unterzeichnerstaaten hinsichtlich der Respektierung der Meinungs- und Meinungsäußerungsfreiheit auferlegt.“
      Damit dürfte Haverbeck niemals im Gefängnis einsitzen – hätte niemals angeklagt, werden, niemals verurteilt werden dürfen.
      Dieser Vorfall steht also im krassen Widerspruch zur Unterzeichnung der Bundesrepublik Deutschland des oben aufgeführten Beschlusses des UN-Menschenrechtskomitees (das für alle Unterzeichnerstaaten verbindlich ist) und darüber hinaus im krassen Gegensatz zu den tausenden von Rechtsbrüchen, die sich Merkel völlig ungestraft leistete.
      Nicht die 90-jährige Haverbeck gehört ins Gefängnis, sondern Merkel und alle jene Politiker, Staatsbeamten und Journalisten, die den 1000fachen Bruch internationaler und nationaler Gesetze und Rechtsbestimmungen durch die Deutschland-abschafferin Merkel unterstützen, verheimlichen oder gutheißen.
      Dass nun mit Otto Schily, von 1998 bis 2005 Bundesminister des Innern, Mitgründer der Partei Die Grünen, von der er im November 1989 zur SPD wechselte, ein politisches Schwergewicht den Straftatbestand der Holocaust-Leugung in Zweifel zieht, bestätigt den Willkür-Charakter dieses Alliierten-Gesetzes und könnte dieses skandalöse Meinungsverbrechen (für welches etwa Horst Mahler schon länger in Haft sitzt als alle RAF-und sonstigen Mörder) dorthin befördern, wo es hingehört: Auf den Müllhaufen aller bisherigen Unrechts-Gesetze.

      Schily zweifelt am Straftatbestand der Holocaust-Leugnung (aus DIE ZEIT/ vom 25. März 2015)
      Für die Leugnung des Holocaust drohen in Deutschland hohe Haftstrafen. Ex-Innenminister Schily rät im ZEITmagazin-Interview, die Höhe der Strafe zu überdenken.
      Der ehemalige Bundesinnenminister Otto Schily hat Zweifel am Straftatbestand der Leugnung des Holocaust: „Ich finde, diesen Straftatbestand sollte man überdenken“, sagt Schily im ZEITmagazin. In Zusammenhang mit der Inhaftierung seines früheren Anwaltskollegen Horst Mahler sagte Schily: „Den Holocaust zu leugnen ist gewiss abscheulich, moralisch verwerflich, grotesk und töricht. Aber deshalb über Jahre ins Gefängnis?“
      Die Leugnung des Holocaust steht in zahlreichen Ländern unter Strafe, darunter in allen deutschsprachigen. In der Bundesrepublik drohen dafür Freiheitsstrafen von drei Monaten bis zu fünf Jahren. Mahler ist mehrfach wegen Volksverhetzung, Terrorismus und Raub verurteilt. Öffentliche Auftritte nutzte er stets für Provokationen. Beim Haftantritt 2006 in Cottbus zeigte er den Hitlergruß und erhielt dafür weitere elf Monate ohne Bewährung.
      Für überzogen hält Schily außerdem die Kritik an der Vorratsdatenspeicherung:

      „Das übertriebene Misstrauen gegenüber staatlichen Strukturen kontrastiert in auffälliger Weise zu der Leichtfertigkeit im Umgang mit Facebook, Twitter und Ähnlichem.“
      Es bestehe die Gefahr, dass über das Internet eine Art Schattenregierung entstehe, die allmählich mehr Macht bekomme als politische Institutionen.
      „Für mich ist der höchste Wert die Autonomie des Einzelnen“, sagte der 82-Jährige.
      „Man muss sehr aufpassen, dass wir nicht über das Internet zum Gefangenen anonymer Mächte werden“, warnte Schily.

      Quelle: "Holocaust-Zweifel"

    • Richard Joseph Huber hat den Blog-Artikel ""A. Weidel"" geschrieben. 18.05.2018

      „Unbayrische“ Steilvorlage von Weidel für Merkel und CSU-Strategen - Büttenrede statt Merkeljagd


      Auch sonst hat sie an einigen Stellen im Stile einer Büttenrede Themen miteinander vermengt und auf Applaus einer johlenden Netzgemeinde geschielt, statt beim Thema Bundeshaushalt zu bleiben und als Oppositionsführerin mit punktgenauen Vorwürfen und Nachfragen die Bundeskanzlerin in die Enge zu treiben.
      „Merkel jagen“ geht anders.
      Weidel verhalte sich prollig, weil die AfD vom „Flügel“ getrieben werde und sich dafür entschieden habe, auf Spaß statt auf Oppositionsarbeit zu setzen. So analysiert Robin Alexander (Autor von „Die Getriebenen“) im Video die Lage.

      Wir erleben seit den prolligen Interventionen von Stephan Protschka immer wieder AfD-Redner im Bundestag, die ohne Rücksicht auf die im Bundestag zur Verhanldung anstehende Agenda Wutreden halten, um bei gleichgesinnten Zuschauern irgendwo im Netz Resonanz zu erzeugen.
      Narrensaum kämpft zum Schluss „gegen Rechts“
      Es besteht die Gefahr, dass die AfD zunehmend als Dumpfbackenpartei wahrgenommen wird. Leute wie Thilo Sarrazin halten sich vorsichtig fern, andere rümpfen vorsorglich über „braunen Schmutz“ die Nase, und irgendwann ist die Partei sturmreif und läuft wie ein Hühnerhaufen auseinander. Allen voraus die heutigen Johler. Den letzten beißen die Hunde. Wir kennen den Weg früherer Parteien rechts der CSU. Die sind nicht gescheitert, weil sie wirklich „Nazis“ gewesen wären, sondern weil ihnen der Sinn für Verhaltensregeln und soziale Hygiene fehlte. Wer seinen Narrensaum füttert, muss am Schluss „gegen Rechts“ kämpfen.
      Wir haben nie gezögert, sachlich begründete Positionen wie die von Björn Höcke zum „Ausbreitertyp vs Platzhaltertyp“ oder zum buntrepbulikanischen Schuldkult („Denkmal der Schande“) zu verteidigen. Wir kämpfen „für Rechts“ und daher gegen Dumpfbackigkeit und gegen den Narrensaum, der (auch laut Thilo Sarrazin) jede rechte Partei befällt. Der Auftritt von Weidel lässt sich gegen die Kritik von Robin Alexander nicht verteidigen, und, anders als bei manchen früheren teilweise dubiosen Auftritten von Alexander Gauland ist hier kein vielversprechender Gegenangriff möglich. Zur Schadensbegrenzung taugt am ehesten eine schnelle Entschuldigung.

      Negativwerbung verscheucht Wähler
      Eigentlich muss die AfD keine Wutreden halten, von Stigmatisierungen ganz zu schweigen. Im Gegenteil erzeugt jedes blaue Bildchen mit Wutlyrik, AfD-Logo und Weidel-Konterfei nur den Eindruck, dass von der AfD Wut, Negativität und Unheil kommt, zu dem man Distanz wahren möchte. Der flüchtige Leser nimmt unterbewusst nur die Negativität wahr und assoziiert sie mit „AfD“. Auch das ist heute eine werbepsychologische Binsenweisheit. CDU-Plakate strahlen aus gutem Grund nichts als Optimismus aus. Das mag man hohl finden, aber die Werbepsychologen wissen, wie man die begrenzte Fläche eines Plakates am besten nutzt. Auch Markus Blume, der von „braunem Schmutz“ redet, tut dies als Marketing-Experte. Negativität ist aus Marketing-Sicht schon per se Schmutz.

      (Typisches blaues Bildchen mit Negativbotschaft, Logo und Konterfei. Es geht um legale Einreise, Quellen werden nicht genannt)
      Notwendig ist es, die AfD mit konstruktiver Parlamentsarbeit und wegweisenden Konzepten in Verbindung zu bringen. Den Rest besorgt dann der vorhandene Leidensdruck, der ohnehin viel stärker als jede Wutrede ist.

      Zuletzt beklagten sich schon alternative Medien wie Jouwatch und PP über die Neigung der AfD, mit ihnen in Konkurrenz treten statt sich gegenseitig ergänzen zu wollen. Auch hier dürfte der Kern in der irrationalen Neigung der AfD liegen, sich durch Wutreden Aufmerksamkeit verschaffen zu wollen, statt ihrer eigentlichen Arbeit nachzugehen.
      Rechtfertigungsversuche von Jürgen Fritz
      Jürgen Fritz referiert und bejubelt die Rede von Alice Weidel. Gegen die Rüge von Schäuble bringt er wortreiche Argumente vor, die am Wesentlichen vorbei gehen. Weidel stellt nämlich, wie auch immer man es dreht und wendet, „Kopftuchmädchen“ mit „Messermännern“ und „anderen Taugenichtse“ in eine Reihe. Das ganze folgt einem mündlichen Redestil, in dem eine Aufzählung mehrere „und“ haben kann. Wenn man schriftlichen Stil zugrunde legen würde, wäre es stilistisch schlecht. Daher bleibt die syntaktische Deutung, wonach „Taugenichtse“ sich nur auf „Messermänner“ bezöge, unschlüssig. Es mag letztlich dahingestellt bleiben. Völlig belanglos ist wiederum, dass der von Sarrazin vorgebildete Leser die „Kopftuchmädchen“ als Hinweis auf ein Gesellschaftsphänomen versteht und folglich die Kopftuchträgerinnen selbst gar nicht gemeint seien. Auf die Wirkung beim Hörer kommt es an. Der bejubelten Rednerin ist eine Fähigkeit zur Abschätzung dieser Wirkung zu unterstellen. Der Text ordnet die Kopftuchmädchen in eine stigmatisierte Kategorie ein, und daraus bezieht er ein beträchtliches Zustimmungspotenzial. Es besteht ein beträchtliches Stimgatisierungsinteresse, und dies durchaus auch aus den von Sarrazin beschriebenen Gründen. Reden, die unbeliebte Gruppen irgendwie zum Abschuss freigeben, bekommen regelmäßig besonders viel Resonanz. So war es auch stets bei den fraglichen Reden von Alexander Gauland (z.B. zur Entsorgung von Özoğuz nach Anatolien). Stigmatisierung lässt aufhorchen. Auch diejenigen, die kaum einer Rede zu folgen in der Lage sind, erregen sich da plötzlich. Sei es be- oder entgeistert. Deshalb ist es auch belanglos, ob die Stigmatisierung das Hauptziel oder nur ein Nebenaspekt von Weidels Rede war.
      Zugleich müssten intelligente Zeitgenossen wissen, dass Weidels Vorgehen, so sehr es auch Aufmerksamkeit generieren kann, eine (un)politische Sackgasse ist. Die AfD ist längst über das Stadium eines Heinz Meyer hinausgekommen, der für Pegida München e.V. Aufmerksamkeit jeder Art um jeden Preis wollte.

      Selbstenlarvende AfD-Fangemeinde

      Die AfD-Fangemeinde liebt Weidels gerügtes Zitat nachweislich gerade wegen seiner stigmatisierenden Nebenbedeutung. Lässt dafür sogar das „und“ weg, mit dem Weidel sich herausreden wollte. Wie dumm kann man sein? Welcher Bürgerliche mag sich damit noch assoziieren, fragt auch gerade der FDP-Spitzenkandidat Martin Hagen.
      Andreas Püttmann twittert:

      Was für ein Klassenunterschied zwischen Weidel und #Merkel! Die Kanzlerin löst sich oft vom Manuskript, brilliert mit Sachkenntnis quer durch die Politikbereiche bis ins technische Detail, differenziert, engagiert, souverän, humorvoll. Nach der verspannten Vorrednerin ein Genuss.
      Das AfD-Filterblase belächelt das auf eigene Gefahr.

      Quelle: "AfD-Alice Weidel"
      Schulz am Weg zurück nach Brüssel?
      Die europäische und deutsche Sozialdemokratie bastelt offensichtlich an einer Rückkehr für Martin Schulz auf der EU-Ebene. Schulz, prominent gescheiterter SPD-Kanzlerkandidat und Parteiobmann, soll sich jedenfalls noch nicht auf seinen Altenteil als ehemaliger Spitzenpolitiker zurückziehen. Ganz im Gegenteil, einflussreiche SPD-Repräsentanten, wie etwa der regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, wollen den langjährigen Präsidenten des EU-Parlaments anlässlich der Europawahlen 2019 wieder prominent reaktivieren.
      Ende 2018 soll es eine SPD-Europadelegiertenkonferenz geben, wo der EU-Spitzenkandidat für Brüssel bzw. Straßburg gekürt werden soll. Gleichzeitig soll auch auf europäischer Ebene in den Reihen der Sozialdemokraten an der Auswahl eines Listenführers gearbeitet werden. Ein solcher Kandidat wäre dann auch gleichzeitig das personelle Angebot als künftiger EU-Kommissionspräsident.
      Allerdings hängt über Schulz weiterhin der Makel des prominenten Scheiterns in der deutschen Innenpolitik.

      Immer weniger Vertrauen in deutschen Rechtsstaat
      Seit Jahren sinkt das Vertrauen der Deutschen in den Rechtsstaat. Schon im Januar 2017 erkannte der damalige Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), dass das Vertrauen in den demokratischen Rechtsstaat erodiere. Fast eineinhalb Jahre später ist das Vertrauen noch weiter geschrumpft.
      Eine repräsentative Umfrage des Berliner Meinungsforschungsinstituts pollytix zeigt, dass nur noch 55 Prozent der Deutschen großes oder sehr großes Vertrauen, aber 43 Prozent eher geringes oder gar kein Vertrauen mehr in die Arbeit der Justiz haben. Bezeichnend ist, dass die Jüngeren noch eher geneigt sind, an den Rechtsstaat zu glauben.
      Die Älteren, die die letzten Jahrzehnte beobachteten, stehen dem Justizwesen kritischer gegenüber: Während Autochthone für Verstöße mit der vollen Härte der Gesetze bestraft werden, gilt das für die in den letzten Jahren Zugelaufenen viel weniger. Im Gegensatz zu den importierten Gewalttätern können sie für sich nämlich nicht in Anspruch nehmen, „traumatisiert“, „verwirrt“, in ihren religiösen Gefühlen verletzt oder gar „haftempfindlich“ zu sein, wie das bei Migranten gerne geschieht. Für ihre Taten liegen auch keine sozialen Ursachen vor, und ihre Sozialprognose ist nicht nur schlecht, sondern der Gesellschaft und den Staatsanwälten völlig gleichgültig.

      Quelle: "Rechtsstaat"

    • Richard Joseph Huber hat den Blog-Artikel ""Asylrecht"" geschrieben. 18.05.2018

      Unverminderte Massenzuwanderung: Angela Merkel als die Steffen Seibert der EU-Kommission

      Merkel las zum Bundeshaushalt vom Blatt der EU-Kommission: „Migrationsdruck macht weitere Reform des europäischen Asylsystems notwendig.“, getan werden soll nichts. Hauptsache Deutschland zahlt und nimmt immer weiter auf, was man schickt.

      Gestern nun meldete die Frankfurter Allgemeine Zeitung, dass die Europäische Kommission in Sachen Zuwanderung noch keinen Grund zur Entwarnung sehe, obwohl die Zahl irregulärer Zuwanderer in der Europäischen Union insgesamt weiter rückläufig sei. Hier sind zunächst zwei Formulierungen beachtlich: zum einen der Passus „irregulär“, zum anderen eine neue Schreibweise, wenn man über Jahre fast schon manisch von „Flüchtlingen“ sprach und nun durchgängig von „Zuwanderern“ die Rede ist.
      Am Mittwoch legte die EU-Kommission einen Bericht vor mit der Überschrift: „Migrationsdruck macht weitere Reform des europäischen Asylsystems notwendig.“ Dort heißt es konkret: Die Lage aufgrund des Migrationsdrucks sei nach wie vor instabil, „wie die seit Kurzem wieder steigende Zahl der über die östliche und die westliche Mittelmeerroute nach Europa kommenden Migranten zeigt.“ Zuwanderung richtet sich also nach den Jahreszeiten? Ab Frühling wird es mehr? Dem Bericht zufolge müssen die noch bestehenden Lücken bei der Ausstattung der Europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache gefüllt, Fortschritte bei der Rückkehr/Rückführung erzielt, die Neuansiedlung vorangebracht und die Migranten auf den Migrationsrouten besser geschützt werden.
      Nun müssen diese Lücken wirklich gigantische sein, wenn selbst noch die Kanzlerin der Zuwanderung in ihrem Redebeitrag zu Generalaussprache vor dem Bundestag der Kommission das Wort redete und eine Aufstockung der Frontex-Mitarbeiter der Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache forderte. Daran ist ja für sich genommen auch zunächst nichts auszusetzen. Aber wir erfahren gleich, dass es sich bei dieser Aufstockung hier lediglich um eine Finte handelt. Der Erste Vizepräsident der Kommission, Frans Timmermans, drängt bereits darauf, dass es schon im Juni diesen Jahres abgemachte Sache ist: „Diese Reform kann nicht warten. Ich hoffe, dass der Europäische Rat im Juni zu einer Einigung gelangen wird.“

      Man drängelt zu Recht. Ahnt man doch, dass, wenn die EU-Pläne zur Neureglung der Zuwanderung speziell in Deutschland die öffentliche Diskussion erreichen oder gar bestimmen sollten, eine kritische Grenze der Belastbarkeit des Wohlwollens der Deutschen endgültig überschritten sein könnte bis tief in die Mitte der Bevölkerung hinein. Da müssen Nägel mit Köpfen gemacht werden.
      Dimitris Avramopoulos, Kommissar für Migration, Inneres und Bürgerschaft weiß um diese Gefahr für sein Vorhaben und drückt ebenfalls auf die Tube. Und er macht das ganz geschickt, wenn er zunächst vorgibt, es ginge ihm um Grenzsicherung (siehe Merkel): „Aus diesem Grund fordere ich die Mitgliedstaaten auf, dringend Grenzschutzbeamte und Ausrüstung für die Operationen der Europäischen Grenz- und Küstenwache bereitzustellen und ihre Zusage zu erfüllen, im Juni eine Einigung über unsere Asylreform zu erzielen. Wir haben absolut keine Zeit zu verlieren.“
      Viel interessanter sind sowieso die Zahlen, die der neuste Bericht der Kommission zum Migrationsdruck mitliefert:
      Zwar hielt der 2017 beobachtete Abwärtstrend auf der zentralen Mittelmeerroute an, aber seit März 2018 sei die Zahl der Neuankömmlinge auf den griechischen Inseln und dem Festland erheblich gestiegen. Auch die Stabilisierung der Situation auf der Westbalkanroute sei alles andere als beruhigend, wenn in den vergangenen Monaten wieder verstärkte Migrationsbewegungen über Albanien, Montenegro und Bosnien und Herzegowina zu verzeichnen seien. Auch sei die westliche Mittelmeerroute zum neuen HotSpot geworden, wenn dort schon jetzt über 20 Prozent mehr Migranten eintreffen würden als im Vergleichzeitraum 2017 (Randnotiz: Auch im EU-Bericht ist der Begriff „Flüchtling“ offensichtlich ersetzt worden).

      Wie folgsam Angela Merkel bereits geworden ist, wird hier auf erschreckende Weise deutlich: Wesentliche Teile ihrer jüngsten Generalansprache klingen tatsächlich, wie direkt aus diesem EU-Papier adaptiert und vorgetragen. Man könnte es auch wohlwollender Schützenhilfe nennen, aber will man das? Nein, denn wenn der Haushalt der Bundesrepublik Deutschland besprochen wird, geht es um Geld. Um Ausgaben. Und wie heißt es noch in dem Papier der EU? „Die Mitgliedstaaten müssen dringend mehr Ressourcen bereitstellen, wenn die Agentur ihre laufenden Operationen fortsetzen oder in der Lage sein soll, neue Operationen durchzuführen.“ Die Mitgliedstaaten? Oder vornehmlich Deutschland? Und was ist das für eine Aussage, dass die Hälfte des operativen Bedarfs zur Grenzsicherung schlicht fehlt? Man stelle sich hier bitte einen Deichgrafen vor, der seiner ängstlich versammelten Grafschaft erzählt: Klar, die Flut kommt, aber keine Sorge ihr Lieben, die Hälfte der Deiche steht doch schon.“
      Die zuständigen Behörden der EU heißen „Agenturen“ und sie betreiben ein „Außengrenzenmanagement“ – allein schon das Wording entlarvt das fehlende Wollen und Tun dieser Truppe. Die Bundeswehr ist in einem desolaten Zustand? Das relativiert sich schnell, wenn man sich nur den Zustand der Grenztruppen der EU anschaut. Demgegenüber ist die Bundeswehr ein Musterheer.
      Aber dieses EU-Papier lobt sich auch selbst, wenn es erfolgreiche „Notevakuierungen“ beschriebt. Konkret heißt das dort: Migranten werden aus Libyen erst einmal nach Niger verbracht, um dann nicht etwa dort unterstützt und in irgendwelchen Mustersiedlungen nach wieder anderen neuen EU-Plänen neu angesiedelt zu werden, nein, sie werden von dort aus per Flugzeug nach Europa eingeflogen: „Von dort aus sollen sie in Europa neu angesiedelt werden.“ So wird quasi eine neue sichere Einwanderungsroute von der EU selbst neu aufgemacht. Und die Kommission feiert sich im Papier für diese tolle Idee. Dagegen etwas sagen? Wie denn, wenn die Bilder der Auffanglager in Libyen inflationär als „KZs“ in die Medien eingespielt werden?

      Interessant am Rande: Der zunächst im Papier bestätigte und gelobte Türkei-Deal scheint ebenfalls zu implodieren. Aber nicht, weil etwa Erdogan zickt und schangelt, nein, die Asylverfahren werden laut Bericht von den Griechen – ergo der EU – verschleppt: „Die Inseln sind einem erheblichen Druck ausgesetzt, und die Asylverfahren kommen nur schleppend voran, was auch die Rückführungen in die Türkei verlangsamt.“
      Um zum Schluss noch einmal zu verdeutlichen, wie sinnlos, wie sträflich unentschlossen und wie wenig ambitioniert die Bemühungen der EU zur Beendigung der illegalen Einwanderung wirklich sind, reicht es, den Bericht bis zum Ende zu lesen, wenn es dort heißt (man prahlt quasi noch damit!): „Die Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache hat 2018 die Organisation von 111 Rückführungen unterstützt.“ 111 Rückführungen? Nein, wirklich, diese Gemeinschaft ist längst keine mehr. Und Deutschland wird nicht nur die Zeche zahlen, sondern am Ende auch noch den schwarzen Peter bekommen, schließlich war es ja unsere Bundeskanzlerin, die das alles angestoßen hatte Ende 2015. Jene Bundeskanzlerin, die sich in ihrem Beitrag zur Generalaussprache zum Bundesdeutschen Haushalt gerade zum Steffen Seibert der EU-Kommission gemacht hat.

      Quelle: "Massenzuwanderung"
      Steht uns bald der Tag X bevor? (p.b. Maria Lourdes)
      Dass die nachfolgenden Szenarien mehr als nur die Vision eines Autors sind, belegen unwiderlegbare Fakten, Aussagen zahlreicher Zeitzeugen und aktuelle Beobachtungen – viele aus dem Salzburger Gebiet um den Untersberg.
      Und genau dorthin machen sich jedes Jahr viele Menschen, teils aus einem unerfindlichen Drang, auf den Weg, um mehr über die kommende Zeit und unerklärliche Phänomene im Zusammenhang mit Hitlers „Letztem Bataillon“ zu erfahren.


      (Der Untersberg. - Seine Größe, sein Höhlen- und Sagenreichtum, seine Phänomene und Anomalien heben ihn als besonderen Ort der Kraft hervor)
      Der Romanautor Dan König schreibt:
      Europa – Deutschland im Jahr 2018. Seit über zehn Jahren bedroht eine Finanzkrise das wirtschaftliche Geschehen. Die Konjunktur sowie die Nachfrage nach Wirtschaftsgütern ist jedoch stabil und die staatlichen Steuereinnahmen sind auf Rekordstand. Ein Zusammenbruch des Finanz-Systems einhergehend mit einer möglichen Hyperinflation ist durch den Zinseszinseffekt mathematisch unabwendbar.
      Unter Experten herrscht in dieser Frage Einstimmigkeit und selbst Analysten führender Bankhäuser, die sonst jegliche Beunruhigung der Anleger durch zu viel Wahrheit vermeiden möchten, reihen sich immer häufiger in die Reihe der Mahner und Warner ein, ohne dabei befürchten zu müssen, als „Crashprophet“ verunglimpft zu werden. Sie alle wissen, dass sie Recht haben und es so kommen wird, aber keiner kann sagen, wie sich die Dinge entwickeln werden, wenn die Blase am Finanzmarkt mit einem lauten Knall platzen wird.
      Der momentan vorherrschende Wohlstand des Großteils der Gesellschaft scheint, trotz unkalkulierbarer Gefahren aus unkontrollierter Zuwanderung, nicht gefährdet und die Menschen denken sorglos innerhalb der eigenen Komfortzone und können sich nicht vorstellen, dass Dinge im Weltgeschehen innerhalb kürzester Zeit in die eigenen Küche bis zur morgendlichen Kaffeetassen vordringen können, wenn aus dem Radio Meldungen gehört werden, die eher an Werbung für den neuesten Science-Fiction erinnern als an gegenwärtige Umwälzungen.
      Was könnte passieren, wenn staatliche Strukturen, die innere Sicherheit, das Gesundheitswesen, die Versorgungsketten, die Energieversorgung innerhalb von Tagen zusammenbrechen, weil es während der heißen Phase des Finanzcrash vorübergehend kein akzeptables Zahlungsmittel mehr gibt, oder andere Umstände, wie zum Beispiel ein tagelanger Stromausfall, Chaos und Anarchie produzieren?
      Ich kann Ihnen nicht sagen, was alles passieren wird, denn auch mir fehlen schlicht die Erfahrungswerte hierzu. Jedoch kann man gewisse Entwicklungen durchaus vorhersehen, was dazu führen kann, dass man zu dem Schluss kommt, sich rechtzeitig materiell darauf vorzubereiten. Wahrscheinlich werden Sie zu den Verlierern gehören, wenn Sie mental und somit auch nicht materiell vorbereitet sind. Es gibt jedoch keine Garantie, dass man damit automatisch auf der sicheren Seite ist und diese, bislang noch imaginären, Wirren unbeschadet übersteht.
      Eines wird jedoch garantiert stattfinden. Es wird auf allen föderalistischen Ebenen die Frage gestellt werden, wie es soweit kommen konnte. Die Antworten auf diese Frage, sind heute zwar größtenteils bereits bekannt, werden jedoch erst nach dem Ereignis genauer im öffentlichen Fokus betrachtet werden.
      Von offizieller Seite wird dann versucht werden, ein oder mehrere Schuldige zu benennen, welchen die Katastrophe angelastet werden kann. Idealerweise wäre dies ein Erdbeben, eine gigantische Sonneneruption mit einhergehendem Stromausfall oder ein vergleichbares Naturereignis. Natürlich könnte auch ein neuer Krieg dafür geeignet sein.


      (Viele sind der Meinung, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der 3. Weltkrieg losgeht. Was auch passieren mag. Man sollte vorbereitet sein)
      Niemand hat ein Interesse an einem Zusammenbruch der bestehenden Ordnung, weshalb die Finanzwelt und deren staatlichen Regulatoren alles dafür tun, um dies zu verhindern. So regt sich heute auch niemand großartig darüber auf, dass Notenbanken in großem Stil Staatsanleihen aufkaufen und damit Teil eines Schneeballsystems sind, welches jeder der Privatleute unweigerlich hinter Gitter bringen würde. Aber Hauptsache, die Party kann weitergehen, und es ist nicht absehbar, welche weiteren Finanztricks zur Anwendung kommen werden, damit sich die verantwortlichen Politiker und Banker weiter in Sicherheit wägen können. Vielleicht wäre eine Online-Abfrage der Suizidrate von Bankangestellten ein probater Indikator, um die Phase der bevorstehenden Finanz-Eruption einordnen zu können.
      Ich will Sie nicht weiter beunruhigen. Sie haben sich sicherlich schon über den Fortgang der bestehenden Entwicklungen Gedanken gemacht und sich möglicherweise auch schon gefragt, warum die täglichen Reportagen führender Nachrichten sich pausenlos mit Ufos, Außerirdischen, der Mondlandung, Verschwörungstheorien mit 9/11 beschäftigen und unermüdlich das Dritte Reich und seine Repräsentanten thematisieren. Zeitreisen sind dabei ebenfalls ein Thema. Was soll uns damit nahe gebracht werden?
      Wenn das vorstehend geschilderte Szenario des Zusammenbruchs Realität werden wird, und das Vertrauen in Politiker und Währungen vollständig geschwunden ist, dann wird ein gewaltiges Vakuum entstehen, welches von den Kräften, die für diesen Zusammenbruch mit verantwortlich waren, nicht mehr gefüllt werden kann. Möglicherweise wäre dies der Zeitpunkt der sogenannten „vierten Macht“, nun wieder in Erscheinung zu treten, denn der Boden wäre dafür nun geebnet.
      An der Spitze der Bewegung würde General Kammler wieder eine staatliche Ordnung einführen und dem zurückgezogenen und konsolidierten „Deutschen Reich“ wieder als Führer einer handlungsfähigen Exekutive vorstehen.
      Die Romanserie „Der General des Letzten Bataillon“ behandelt unter anderem den Werdegang General Kammlers und die Hürden, die er auf dem Weg zur Erfüllung seiner Mission überwinden muss, um eines Tages den Schicksalen großer Bevölkerungsteilen gerecht zu werden.
      Mit historischen Fakten, in Verbindung mit einer packenden Geschichte, schicke ich meine Leser in verdaulicher Dosierung auf eine gedankliche Reise, welche sie bis an den Rand ihrer Vorstellungskraft bringen kann. Noch aufregender jedoch kann bald die Realität ab dem Tag X werden, auf welche ich Sie auf unterhaltsame Weise mental vorbereiten möchte.

      Dazu Reiner Feistle: Auszug aus Aldebaran – Das Vermächtnis unserer Ahnen

      „Wenn die Wahrheit über die fliegenden Scheiben Allgemeingut wird – und sie wird es eines Tages –, dann wird die Wirkung auf die, die sie bisher als Unsinn erklärten, wahrhaft schockierend sein. Dieser Schock kann so groß sein, dass er die Regierungen auf unserer Welt stürzt und sie ein Chaos hinterlassen, bis neue Führer gefunden werden, die imstande sind, die Welt mit einer vollkommen neuen Lebensauffassung zu leiten.“
      (Dr. James D. Ryan, New York Times, 7. Februar 1961)
      Ich bin, wie vermutlich viele von Ihnen auch, fassungslos – fassungslos ob der Ereignisse, die sich derzeit hier bei uns in Deutschland abspielen und weltweit für ein Umdenken sorgen werden. Jahrzehntelang hat es immer wieder geheißen, dass UFOs gesichtet wurden, dass es außerirdisches Leben, außerirdische Intelligenzen gibt oder geben soll. Nur wenige unter uns waren bereit, dies zu glauben, wenngleich die Zahl derer, die immer vehementer die Freigabe von einschlägigen Dokumenten forderten, ständig zunahm und zuletzt ein Ausmaß erreichten, dass es einige Staaten tatsächlich dazu bewog, diese Akten freizugeben – mit Ausnahme Deutschlands!
      Die Existenz außerirdischen Lebens, die Existenz unserer Brüder und Schwestern, die Existenz unserer Ahnen aus dem Weltall, ist nun Gewissheit und Realität. Sie alle sind zurückgekehrt, waren stets bei uns – so fern und doch so nah! Die Ereigniskette scheint sich seit Stunden zu überschlagen und die ganze Welt blickt auf Deutschland, das Land der Dichter und Denker, das mehr als sechs Jahrzehnte sehr unter dem Diktat der Siegermächte zu leiden hatte. Wiederum ist es der Stamm der Germanen, der dafür ausersehen wurde, der Menschheit größten Schritt in die Zukunft zu verkünden.
      Unsere Ahnen sind zurückgekehrt, um die Menschheit behutsam auf den Aufstieg in die kosmische Familie vorzubereiten. Es wird ein Prozess sein, der sich über eine Generation hinziehen wird, bis der Schritt vollzogen ist und die Menschheit geeint unter einer geistigen Weltregierung unter deutscher Führung den Schritt zu den Sternen antreten wird. Der erste Kontakt, welcher der Weltöffentlichkeit vorgeführt werden wird, wird nicht durch die Aldebaraner realisiert, denn sie halten sich zu diesem Zeitpunkt noch dezent im Hintergrund und überwachen die gesamte Aktion von ihren Stützpunkten aus. In allen deutschen Gebieten, Basen und im Kosmos herrschen Freude und Erleichterung, dass dieser schwierige Schritt nun offiziell gegangen werden kann.
      Jetzt greift der Plan, der seit vielen Jahrzehnten schon ausgearbeitet wurde und nach deutscher Gründlichkeit nun zum Einsatz kommt. Dieses Ereignis läuft exakt auf ein bestimmtes Datum hinaus, das durch die Technik des Zeitreisens genau bekannt ist und man den kritischen Punkt des Eingreifens genau berechnen konnte. Das wird dann der Fall sein, wenn die Welt global kollabiert und zeitgleich im Nahen Osten ein weiterer Weltenbrand-Weltkrieg 3 in Szene gesetzt wird, in dem man den Iran durch die Alliierten Mächte USA, England und Israel angreift.
      Auffällig ist auch immer, dass uns die Medien von der „Achse des Bösen“ berichten, das war im Irakkrieg bei Saddam Hussein wie auch in Libyen bei Gaddafi der Fall, und die Allianz stets als die „J-Guten“ sich auf der Weltenbühne in Szene setzten. All diese Ereignisse werden dann geschehen, bevor der atomare Holocaust durch verschiedene Staaten entfacht werden kann, der alles Leben auf der Erdenwelt zerstören würde.
      Man ist sich im Bündnis der „Achse des Guten“ der „Achsenmacht“ bewusst, dass sich solch eine Katastrophe keinesfalls wiederholen darf, was in unserer Frühgeschichte schon einmal durch die „Juhra“ geschah. Eine Hochkultur wurde damals durch die „Juhra“ zum Untergang verurteilt, deren atlantisches Erbe uns bis heute in Atem hält, im Guten wie im Bösen.
      Hier greift ein höheres Gesetz und steht über dem freien Willen der Menschheit. Der erste Kontakt wird durch die Neudeutschen umgesetzt, die durch die Alten, wie sie in der germanischen Mythologie bezeichnet werden, unterwiesen und geschult wurden.
      Genau ab hier müssen Sie jetzt das eingepflanzte Bild eines bösen „Nazis“ aus ihren Köpfen ausblenden, denn diese haben nichts mit dem Dritten Reich zu tun, sondern unterstehen dem geistigen Erbe unserer Ahnen und der Ahnen aus dem „Galaxis-Imperium Aldebaran“, und das seit Generationen.
      Der erste Kontakt wird durch drei Ereignisse umgesetzt werden, die zeitgleich zum Tragen kommen und genau berechnet wurden, um die Zahl möglicher Tote durch Massenpanik so gering wie möglich zu halten – was aber selbst ihre fortgeschrittene Technik nicht vollkommen ausschließen kann, da es hierfür keine zuverlässigen Daten gibt, wie Menschen auf solch ein Großereignis reagieren werden.
      Dieser Unsicherheitsfaktor wurde aber in Kauf genommen und eingeplant, da ein Atomkrieg weitaus verheerendere Folgen hätte als ein paar Tausend um sich schlagende und vollkommen überforderte Menschen im Angesicht der Flugscheiben-Präsenz am Himmel, über den Köpfen der Menschen, nachdem die Flugscheiben ihr energetisches Feld aus der Phasenverschiebung der Grundkonfiguration an die Feldparameter der vor Ort geltenden Bedingungen in der Erdatmosphäre angepasst haben.

      "TAG X"

    • Richard Joseph Huber hat den Blog-Artikel ""Täterschutz"" geschrieben. 17.05.2018

      EU verbessert Täterschutz radikal mit der DSGVO

      Sollten sie zukünftig einmal rein zufällig einem Bankraub, Einbruch, Mord oder einer anderen Gewalttat beiwohnen, empfiehlt es sich, kurzerhand ein Zustimmungsformular zu zücken. Damit stürmen sie zunächst auf den mutmaßlichen Täter zu und ersuchen diesen vor der Fortsetzung seiner Tat um schriftliche Zustimmung für eine entsprechende Datenerhebung via Film- oder Fotoaufnahme. Dasselbe gilt natürlich auch für Vergewaltigungen, Messerstechereien, Unfälle oder was auch immer. Eben alles was man sonst gern und schnell in der Weise technisch dokumentierte und wo auch Leute mit auf den Bildern erscheinen konnten. Neben dem Zustimmungsformular ist es in manchen Gegenden ratsam auch gleich noch einen Übersetzer dabeizuhaben, damit ihr Ansinnen nicht an der Sprachbarriere scheitern muss. Das alles kann im Zweifel ungut und wenig erfolgreich enden. Aber ohne besagte Zustimmung geht es für sie garantiert noch sehr viel schlechter aus.
      Aber Vorsicht: Sie dürfen den Täter selbst nach seiner Zustimmung noch lange nicht wieder zu Werke schreiten lassen! Die neue DSGVO erfordert selbstverständlich auch entsprechende Zustimmungen von den nicht minder abzubildenden Opfern. Hier mehr zur Datenerhebung mittels Fotoapparat: DSGVO und Fotografie – ein Update … [Fotorecht-Seiler]. Das wird besonders kritisch, wenn das Opfer nur bewusstlos daliegt und gerade ihre wohlgemeinte Einwilligungserklärung nicht unterzeichnen kann. Sollte das mutmaßliche Opfer bereits tot sein (sie sind beweispflichtig), können sie ggf. ohne Zustimmung fortfahren, weil dessen Persönlichkeitsrechte nun nicht mehr zwingend verletzt werden. Das allerdings ist noch nicht höchstrichterlich entschieden, sodass sie zumindest den Versuch der Zustimmung durch die Leiche nicht unterlassen sollten. Immer bitte im Hinterkopf haltend, dass auch Schadenersatzansprüche erblich sind und so dennoch an sie herangetragen werden können.

      Kurz um, wenn sie nicht alle Formerfordernisse für die von ihnen beabsichtigte Datenerhebung mittels Foto- / Filmapparatur zusammenbringen, dann lassen sie es besser gleich bleiben. Das Risiko ist beträchtlich, dass sie sich noch vor dem mutmaßlichen Täter juristisch für ihre unerlaubte Datenerhebung verantworten müssen. Denn selbst wenn ihnen die Aufnahmen wunderbar gelingen, dürften diese nach der neuen DSGVO illegal sein und damit darf das Gericht selbige nicht berücksichtigen. Irrwitzigerweise hat man gerade entschieden, dass die Aufnahmen von Dashcams teilweise gerichtlich verwendet werden dürfen: Grundsatzentscheidung ❖ Bundesgerichtshof erlaubt Dashcam-Videos als Beweismittel … [FAZ].
      Allerdings erging die Entscheidung noch vor dem Inkrafttreten der DSGVO. Mit dem 25. Mai ist also auch das bereits wieder bundesdeutsche Rechtsgeschichte. Schließlich rangiert das unangepasste EU-Recht immer vor nationalem Recht, egal wie schwachsinnig das auch gerade sein mag. Deutschland hat es verpasst, anders als Österreich und einige skandinavische Länder, hier entsprechende Anpassungen bei der Überleitung in nationales Recht vorzunehmen. In den besagten Ländern darf nach wie vor (fast alles) fotografiert werden, was das Herz begehrt. Die unangepasste Regelung in Deutschland kommt mehr oder minder einem Fotografierverbot gleich, soweit die Gefahr besteht das eine Person ins Bild gelangen könnte. Ob das vielleicht Absicht war?
      Um den Mut nicht zu verlieren, sei an dieser stelle noch erwähnt, dass ihre womöglich so mühevoll dennoch erlangten Aufnahmen tatsächlich ein wunderbarer Beweis sind. Sie sind als Beweismittel zulässig, allerdings nur gegen sie auf der Anklagebank. Ihre Bilder belegen im Zweifel, mit Datum, Uhrzeit und womöglich noch mit GPS-Daten, wann und wo sie gegen die neue DSGVO verstoßen haben. Das kann gemäß dem zugehörigen Bußgeldkatalog schnell mal in die Millionen gehen. Wer das alles doch lieber gerne schwarz auf weiß hätte, dem kann hier weitergeholfen werden. Ein überaus langweiliger Text übrigens, der alsbald die deutsche Wirklichkeit völlig auf den Kopf stellt: DSGVO …
      [dejure]
      Deutschland – der künftige Musterstaat der EU-Freiheiten
      Passend zum Inkrafttreten der DSGVO wird auch Bayern sein „Polizei Aufgaben Gesetz“ in Dienst stellen. Damit kann man womöglich bald sogar die rechtlichen Zustände unter Adolf Hitler noch üebrholen. Der scherte sich auch nicht sonderlich darum, unliebsame Personen wegzusperren und zu entsorgen. Damit schaffen wir hier im Namen der Freiheit auch noch die letzten privaten Freiheiten ab. Freiheit gibt es nur noch für das System und für die Menschen gibt es demnächst die garantierte Sicherheit vor einer möglicherweise ausartenden Freiheit. Das ist fürs Individuum sehr viel sicherer. Etwas bösartiger formuliert, ist es ist „die Freiheit“ mit den Menschen umspringen zu können wie es der Herrschaft gerade beliebt. Und da es erfahrungsgemäß immer nur einzelne schwarze Schafe betrifft, die zur Schlachtbank geführt werden, kann sich die Masse der Schafe jetzt in verschärfter Sicherheit wiegen. Hmm, bis auch das letzte Schlafschaf irgendwann einmal zielsicher zur Schlachtbank geführt wird, wenn es anderweitig nicht mehr nutzbar ist.
      Viel perverser geht es eigentlich nimmer. Aber das ist exakt der Weg, den die EU im Rahmen einer optimierten Massennutzmenschhaltung für ihr zweibeiniges Eigentum so vorgesehen hat. Und sie macht kein Geheimnis daraus. Die Beendigung der persönlichen Freiheiten und die Überführung der Menschen in die grenzenlose systemische Ausbeutung, macht damit einen riesigen Schritt voran. Es ist eine ganz wesentliche Voraussetzung zur weiteren Entrechtung der Menschen, die interessanterweise genau mit dem Gegenteil gerechtfertigt wird, mit ihrem angeblichen Schutz. Viel zynischer hätten wir das hier bei qpress gar nicht ersinnen können. Immerhin gelten für den Staat am Ende wieder ganz andere Voraussetzungen für die Erhebung von Daten, siehe auch das neue Polizei Aufgabengesetz in Bayern. Die sind nicht wirklich mit dem vergleichbar, was Privatpersonen zukünftig noch erlaubt sein wird.

      Quelle: "Täter vor Opfer"
      "Kontinentale Allianz": Trumps Ausstieg aus Iran-Deal könnte Merkel und Putin zusammenschweißen (von Dr. Kamran Gasanow)

      Die EU fürchtet um das Atomabkommen mit dem Iran. Kein Wunder: Die "europäischen Werte", die dort auf dem Spiel stehen, gehen in die Milliarden. Die 100 Jahre alte Vision des Eurasien-Visionärs Karl Haushofer könnte unvorhergesehen an Aktualität gewinnen.
      Man kann nur rätseln, was sich wirklich hinter dem Bildschirm verbirgt, der den Austritt von Donald Trump aus dem Atomabkommen zeigt. Versucht man auf diese Weise, den Iran davon abzuhalten, Atomwaffen zu erlangen, oder die Theokratie im Iran zu stürzen? Oder ist es nur ein Anlass für einen Krieg, um Israels einzigen Rivalen in der Region zu eliminieren? Für Europa ist allerdings keine dieser drei Optionen profitabel. Die Europäische Union braucht einen stabilen Iran. Der "Arabische Frühling" hat die Europäer überzeugt, dass es manchmal besser ist, mit Menschenrechten ein wenig abzuwarten, wenn es um Milliarden von Investitionen geht.
      Eine C-130J Super Hercules der israelischen Luftwaffe bei einer Flugdemonstration für israelische Luftwaffenpiloten auf dem Luftwaffenstützpunkt Hatzerim im Süden Israels

      Nach der Machtübernahme von Abdel Fattah as-Sisi in Ägypten gingen Tausende von Aktivisten und Mitgliedern der Opposition ins Gefängnis. Aber das hinderte Frankreich, Großbritannien und Deutschland kaum daran, as-Sisi zur Wiederwahl zu gratulieren, auch wenn ihn führende europäische Think-Tanks und die Medien "Diktator" nennen. Der rationale Zugang ist hier nicht nur durch die Angst vor einer neuen Migrationskrise gerechtfertigt, sondern auch durch das reichste Gasfeld in Ägypten - Zohr, wo seit 2015 Italiens Eni seit 2015 und seit 2017 BP operieren.

      Das gleiche Motiv steht nun hinter dem Verhalten der EU gegenüber dem Iran. Nach der Aufhebung der Sanktionen Anfang 2016 traten Total, Airbus, BASF, Siemens und Eni traten in einen Milliarden-Dollar-Deal ein zur Entwicklung des Öl- und Gassektors und der Infrastruktur des Iran. Eni, das mit der National Iranian Oil Company (NIOC) eine Vereinbarung über fünf Milliarden Dollar geschlossen hatte, riskiert am meisten.
      EU bestätigt ungewollt selbst die Einwände der Trump-Regierung
      Bis zum 8. Mai, als sich die Vereinigten Staaten von dem Nuklearabkommen zurückgezogen haben, hatten die Europäer Trump gewarnt, dies nicht zu tun. Aber es passierte, was passieren sollte. Man muss sich in diesem Zusammenhang daran erinnern, dass ein paar Tage zuvor der französische Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel das Weiße Haus besucht hatten. Sie schafften es, Trump zumindest vorerst davon abzuhalten, Zölle gegen europäischen Stahl und Aluminium einzuführen, die die USA bereits gegen China eingeführt hatten. Hier war die Position der Europäischen Union eindeutig und prinzipiell. Das hohe US-Handelsdefizit mit der EU - immerhin 150 Milliarden US-Dollar -, worüber Trump sich beschwert, könnte weiterwachsen, falls Europa reagiert.
      Warum ist es der EU aber im Zusammenhang mit der iranischen Frage nicht gelungen, die USA zu stoppen? Im Gegensatz zum Zollkrieg, wo das Risiko für Washington höher ist, geht es im Iran nicht um rein bilaterale Beziehungen. Und hier gibt es - auch wenn sie prekär und fragwürdig sind - Gründe und Argumente, die Trump auf den Tisch legt. Iran soll weiter Atomwaffen entwickeln, verstoße gegen die Bedingungen des Atomdeals, erzeuge ballistische Raketen und lege "schlechtes Verhalten" im Nahen Osten ab den Tag, klagt Trump. Merkel und Macron antworten darauf mit einem "Na ja, Iran provoziert einen Krieg gegen Israel, erweitert Einfluss im Libanon, Jemen und Syrien, entwickelt Raketen". Aber das wäre kein Grund, das Nuklearabkommen zu beenden. Merkel sagt, dass der Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) kein ideales Abkommen ist, und Macron bringt Modifikationen und Ergänzungen ins Spiel. Aber halt! Gerade hier öffnen Macron und seine europäischen Verbündeten selbst die Büchse der Pandora und vollziehen selbst nach, wessen der französische Präsident Trump beschuldigt.
      Atompakt wird allein mit den Europäern nicht halten

      Das Problem der EU besteht in der Beschwichtigungstaktik. Merkel und Macron, die mit der US-Unterstützung in der Ukraine und in Syrien rechnen, machen Zugeständnisse in Erwartung eines Fortschritts. Aber es gibt keinen Fortschritt. Darüber hinaus signalisiert Washington mit dem Rückzug aus JCPOA, dass die Islamische Republik Iran Atomwaffen entwickelt, und gibt so grünes Licht für Israel, um die Positionen der schiitischen Milizen in Syrien zu bombardieren. Und interessanterweise leitet Europa weiter Wasser auf die amerikanischen Mühlen, indem die EU nicht nur bei den israelischen Angriffen nahe den Golanhöhen und südlich von Damaskus wegschaut, sondern auch im Zusammenhang damit den Iran verurteilt. Merkel nannte das iranische Vorgehen dort "Provokation" und Theresa May gar "Aggression".
      Und jetzt kann man natürlich jammern und beschwören, dass das Atomabkommen unerschütterlich ist und die Europäische Union es respektieren wird. Die Sache ist aber erledigt. Jetzt reagieren Berlin, Paris, London und Brüssel post factum. Im Namen der Gemeinschaft sagte Theresa May, dass die Europäer "fest entschlossen sind, die Einhaltung des Deals sicherzustellen". Merkel hat den iranischen Präsidenten Hassan Rohani, der dem Druck von Ayatollah-Hardlinern ausgesetzt ist, extra gebeten, JCPOA weiterhin einzuhalten. Das Gleiche werde auch Europa tun. Aber inwiefern hilft es? Trump droht, noch strengere Sanktionen gegen den Iran zu verhängen, was die dort aktiven europäischen Konzerne beschädigen wird.

      Wegen Trumps Entscheidung gehe das Vertrauen nicht nur in Washington, sondern auch in Brüssel verloren, meint Farhad Ibrahimow, Experte des Zentrums für postsowjetische Studien im Moskauer Institut für Weltwirtschaft und internationale Beziehungen (IMEMO). Im Gespräch mit dem Autor erklärt Ibrahimow:

      "Vor kurzem hat Ayatollah Khamenei erklärt, dass er der europäischen Troika nicht glaubt. Das heißt, dass die Meinung von Europa für Teheran keine große Rolle mehr spielt. Und bei alledem verhält sich der Iran wirklich sehr pragmatisch und versteht, dass die Eskalation des Konflikts nur zu einer weiteren Spannung in der ohnehin unruhigen Region führen kann. Neben dem Pragmatismus verfolgt der Iran vor allem seine nationalen Interessen und geht davon aus, dass die Islamische Republik weniger Verluste erleidet. Teheran ist daran gewöhnt, niemandem zu glauben, tatsächlich war er lange Zeit in der internationalen Isolation, und nur die Handelsbeziehungen mit China retteten die iranische Wirtschaft. Ich bezweifle, dass der Iran Europa hören wird, aber ich schließe Verhandlungen zwischen der EU und Teheran nicht aus."
      Ibrahimow glaubt aber nicht, dass JCPOA weiterhin im "5+1"-Format eingehalten wird.

      Die faktische EU-Potentatin Angela Merkel versteht, inwiefern US-Haltungen die Ambitionen des Kontinents bedrohen und kritisierte daher Washington scharf in ihrer feurigen Rede beim Katholikentag. "Wenn jeder macht, worauf er Lust hat, ist das eine schlechte Nachricht für die Welt", sagte Merkel. Die Entscheidung des US-Präsidenten "verletzt das Vertrauen in die internationale Ordnung", fügte sie hinzu. Aber gleichzeitig setzt sich die Kanzlerin weiterhin für die transatlantische Partnerschaft ein. Europa versteht, dass es notwendig ist, Trump etwas entgegenzusetzen, aber ihm fehlt der Wille dazu. Deutschland ist auch durch historische Verpflichtungen gegenüber Israel belastet, die verhindern, sich für die Verteidigung des Iran einzusetzen.
      Während die Politiker verschiedene Optionen betrachten, veranlassen einige europäische Medien eine konkrete Entscheidung. Die Welt schreibt:

      Der einseitige Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran schweißt Europa und Russland auf einmal wieder zusammen - wenn auch nur in einer Einzelfrage.
      Diesen Freitag trifft Merkel Putin in Sotschi. Vor kurzem war ihr Außenminister Heiko Maas in Moskau. Vielleicht scheint es zunächst abwegig, in Zeiten von der ukrainischen Krise und der Differenzen über Syrien, den Giftangriff in Salisbury und anderen "Stolpersteinen" an die Idee der "kontinentalen Allianz" von Karl Haushofer zu erinnern, aber die Risiken sind hoch. Es sei unmöglich, Eurasien zu ersticken, solange zwei Großmächte - Deutschland und Russland - auf jede Art Konflikte vermeiden, sagte der Geopolitiker am Anfang des 20. Jahrhunderts.
      Der ehemalige deutsche Außenminister Sigmar Gabriel hat bereits vor dem US-Ausstieg aus dem Iran-Abkommen das Worst-Case-Szenario beschrieben: Die Vereinigten Staaten treten aus dem Deal aus, der Iran steht unter Druck und belebt das Atomprogramm wieder, die USA und ihre Verbündeten starten mit Militäroperationen gegen Teheran.
      Auf dem Spiel stehen europäische Investitionen im Iran im Wert von mehreren Milliarden Dollar - und im schlimmsten Fall ein großer Krieg im Nahen Osten, dessen Folgen katastrophal sein werden. Jetzt ist genau die Zeit, in der Merkel Russisch und Vladimir Putin Deutsch reden sollen, um jenen Kräften eine gemeinsame Abfuhr zu erteilen, die nach den Worten der Kanzlerin die multipolare Welt gefährden.

      Quelle: "Trump-Iran-EU"

    • Richard Joseph Huber hat den Blog-Artikel ""AUGE um ZAHN"" geschrieben. 17.05.2018

      Auge um Auge, Zahn um Zahn: Türkei und Israel weisen Botschafter aus und führen sie vor
      Die Türkei hat den israelischen Botschafter ausgewiesen und ihn am Flughafen umfassenden Sicherheitskontrollen ausgesetzt. Israel spricht von Demütigung und reagierte mit ähnlichen Maßnahmen. Die bilateralen Beziehungen befinden sich auf einem neuen Tiefpunkt.
      Israel protestierte am Mittwoch gegen eine "unangebrachte Behandlung" seines ausgewiesenen Botschafters in der Türkei, nachdem er einer intensiven Flughafen-Sicherheitskontrolle unterzogen wurde. Diese wurde vom türkischen Fernsehen öffentlich ausgestrahlt.


      Das Treffen wurde von der Direktorin der Abteilung für Südeuropa, Iris Ambor, abgehalten, die unseren starken Protest gegen das empörende türkische Verhalten zum Ausdruck brachte und hinzufügte, dass Israel eine solche Behandlung seiner Delegierten nicht tolerieren wird", sagte Ministeriumssprecher Emmanuel Nachschon nach dem Treffen.
      Tonlage zwischen Ankara und Tel Aviv verschärft sich
      Die Rhetorik zwischen der Türkei und Israel verschärfte sich, als der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan Israel aufgrund der Ereignisse im Gazastreifen des "Staatsterrors" und des "Völkermords" am Montag beschuldigte.
      Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu schlug zurück. Er kommentierte auf Hebräisch, dass Erdoğan als führender Unterstützer der islamisch-konservativen Organisation Hamas "zweifellos ein Experte für Terror und Gemetzel ist". Präsident Erdoğan, der bei den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen kandidiert, antwortete am Dienstag auf Twitter:

      Netanjahu ist der Premierminister eines Apartheidstaates, der seit über 60 Jahren das Land eines wehrlosen Volkes unter Verletzung der UN-Resolutionen besetzt hält.
      "Er hat das Blut der Palästinenser an den Händen und kann Verbrechen nicht durch einen Angriff auf die Türkei vertuschen", fügte er hinzu und schlug Netanjahu vor, die Zehn Gebote zu lesen, wenn er eine Lektion in Sachen Menschlichkeit wolle.
      Der Vorfall am Flughafen ereignete sich, nachdem der israelische Generalkonsul in Istanbul, Yossi Levi Sfari, am Dienstagabend das Land verlassen musste. Zuvor hatte Israel den türkischen Konsul in Jerusalem inmitten eines immer heftigeren Wortgefechts zwischen Erdoğan und Netanjahu des Landes verwiesen. Der türkische Generalkonsul in Jerusalem Hüsnü Gürcan Türkoğlu vertritt die Türkei auch gegenüber der Palästinensischen Autonomiebehörde.
      Der diplomatische und verbale Schlagaustausch erinnert an einen ähnlichen Vorfall im Jahr 2010. Israels stellvertretender Außenminister Danny Ayalon degradierte den Botschafter der Türkei in Israel öffentlich, indem er ihn auf einen niedrigen Stuhl setzte und keine türkische Fahne beim Aufeinandertreffen aufgestellt wurde.


      Quelle: "Israel-Türkei"
      Rauch & Spiegel: Sechs Wochen Gewalt an der Grenze zu Gaza (von Richard Kemp)
      Der Einsatz von echtem Rauch und Spiegeln durch die Hamas, um ihre aggressiven Manöver an der Grenze zum Gazastreifen zu verbergen, ist die perfekte Metapher für eine Strategie, die keinen tragfähigen militärischen Zweck verfolgt, sondern die internationale Gemeinschaft zu täuschen versucht, einen demokratischen Staat zu kriminalisieren, der seine Bürger verteidigt.
      Die UNO und die EU, NGOs, Regierungsbeamte und Medien - Hauptziele der Hamas - wurden bereitwillig hereingezogen. Als Beispiel eine Schlagzeile des Guardian: "Der Einsatz von tödlicher Gewalt, um gewaltfreie Demonstrationen von Palästinensern niederzuschlagen", stellt die gewalttätige Realität, die für alle sichtbar war, in eklatanter Weise falsch dar. Ebenso behauptet die NGO Human Rights Watch, dass wir eine Bewegung sehen, um das "international anerkannte Rückkehrrecht der Palästinenser zu bekräftigen".
      In Wirklichkeit sind diese Demonstrationen alles andere als friedlich und verfolgen kein so genanntes "Rückkehrrecht". Vielmehr sind sie sorgfältig geplante und orchestrierte Militäroperationen, die darauf abzielen, die Grenze eines souveränen Staates zu durchbrechen und Massenmorde in den jenseitigen Gemeinden zu begehen, wobei sie ihre eigenen Zivilisten als Tarnung benutzen. Das Ziel: den Staat Israel zu kriminalisieren und zu isolieren.
      Am 14. oder 15. Mai, dem 70. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel, der Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem und dem Beginn des Ramadan, plant die Hamas maximale Gewalt an der Grenze zu Gaza - ein perfekter Sturm.

      Seit dem 30. März orchestriert die Hamas große Gewalt an der Grenze zwischen Gaza und Israel. Die großen Schübe sind in der Regel freitags nach dem Gebet in der Moschee aufgetreten, als wir wiederholt konzertierte Aktionen mit bis zu 40.000 Menschen in fünf verschiedenen Gebieten entlang der Grenze erlebt haben. Gewalt und aggressive Handlungen, einschließlich spezifischer Terrorakte mit Sprengstoffen und Schusswaffen, sind auch zu anderen Zeiten in diesem Zeitraum aufgetreten.
      Ein perfekter Sturm
      (von Richard Kemp)

      Die Hamas beabsichtigt, diese Gewalt bis zum 14. oder 15. Mai 2018 fortzusetzen. Der 15. ist das Datum, an dem sie den 70. Jahrestag des "Nakba"-Tages - des "Kastastrophen"-Tages, dem Tag nach der israelischen Unabhängigkeitserklärung, begehen werden. Es gibt jedoch Spekulationen, dass nun für den 14. September, zeitgleich mit der Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem, ein Wiederaufflammen der Gewalt geplant ist. Es wird erwartet, dass die Gewalt an einem oder beiden Tagen einen Höhepunkt erreicht, der nicht nur mit dem Nakba-Tag und der Eröffnung der Botschaft zusammenfällt, sondern auch mit dem Beginn des islamischen Monats Ramadan, in dem die Gewalt im Nahen Osten und anderswo normalerweise zunimmt.

      Die Hamas plant derzeit, bis zu 200.000 Menschen an der Grenze zum Gazastreifen zu mobilisieren, was - wenn es dazu kommt - weit mehr als doppelt so viele sein wird wie bisher. Die Hamas wird auch entschlossen sein, zu größerer Gewalt als je zuvor aufzurufen und den Grenzzaun erheblich zu durchbrechen. Angesichts dieser Bemühungen ist es wahrscheinlich, dass es unter den Palästinensern sehr hohe Opferzahlen geben wird.
      Nebst diesem Grenzgebiet gibt es palästinensische Pläne für erhebliche Gewalttätigkeiten in anderen Teilen der Welt, unter anderem in Jerusalem und im Westjordanland. Obwohl der 15. Mai ursprünglich als Höhepunkt der sechswöchigen Gewalt an der Grenze zu Gaza gedacht war, haben die Palästinenser kürzlich ihre Absicht erklärt, ihre Aggression an der Grenze während des gesamten Ramadan-Monats aufrechtzuerhalten.
      Vorwand und Realität

      Die Gewalt in Gaza wurde unter dem Vorwand des "Großen Marsches der Rückkehr" inszeniert, einer Demonstration, um die Aufmerksamkeit auf das zu lenken, was die palästinensische Führung als ein Recht auf Rückkehr ihres Volkes in die Heimat Israel betrachtet. Die erklärte Absicht ist nicht nur, zu demonstrieren, sondern den Grenzzaun massenhaft zu durchbrechen und zu Tausenden durch den Staat Israel zu marschieren.
      Die Absicht des "Rückkehrrechts" ist natürlich nicht die Ausübung eines solchen "Rechts", das stark umstritten ist und auf jeden Fall Gegenstand von Verhandlungen über den endgültigen Status ist. Sie wird als eine seit langem bestehende arabische Politik verstanden, die darauf abzielt, den Staat Israel zu beseitigen, und wurde natürlich von der israelischen Regierung konsequent abgelehnt.
      Das eigentliche Ziel der Gewalt der Hamas besteht darin, ihre seit langem verfolgte Strategie der Schaffung und Intensivierung internationaler Empörung, Verunglimpfung, Isolation und Kriminalisierung des Staates Israel und seiner Beamten fortzusetzen. Diese Strategie beinhaltet die Schaffung von Situationen, die die IDF zwingen, mit tödlicher Gewalt zu reagieren, so dass man sieht, dass sie "unschuldige" palästinensische Zivilisten töten und verwunden.
      Terroristische Taktiken der Hamas

      Im Rahmen dieser Strategie hat die Hamas eine Reihe von Taktiken angewandt, darunter das Abfeuern von Raketen aus dem Gazastreifen in israelische Bevölkerungszentren und der Bau von ausgeklügelten Angriffstunneln unter der Grenze zum Gazastreifen in benachbarte israelische Gemeinden. Kritische Elemente dieser Taktik sind der Einsatz palästinensischer menschlicher Schutzschilde - Zivilisten, oft einschließlich Frauen und Kinder, die entweder gezwungen oder freiwillig an Orten anwesend sind, von denen aus Angriffe gestartet oder befohlen werden; oder wo sich Kämpfer, Kampfmittel und Munition befinden; so dass die israelische militärische Reaktion potenzielle Schäden für diese Zivilisten einschließt.
      In einigen Fällen, auch während der gegenwärtigen Welle der Gewalt, haben wir gesehen, wie die Hamas ihre Kämpfer als unschuldige Zivilisten präsentierte; zahlreiche gefälschte Vorfälle, die inszeniert und gefilmt wurden, die vorgeben, zu zeigen, dass Zivilisten von israelischen Streitkräften getötet und verwundet wurden; und Filme über Gewalt aus anderen Ländern, z.B. Syrien, die als Gewalt gegen Palästinenser dargestellt wurden.
      Selbe Strategie, neue Taktik
      Nach dem Einsatz von Raketen und Angriffstunneln in drei großen Gaza-Konflikten (2008-2009, 2012 und 2014) sowie bei anderen isolierten Vorfällen beobachten wir nun die Anwendung einer neuen Taktik mit dem gleichen grundlegenden Zweck. Dies ist die Schaffung von groß angelegten "Demonstrationen" in Verbindung mit aggressiven Aktionen, die erneut israelische Abwehrmaßnahmen anlocken sollen, die trotz intensiver Bemühungen der IDF, solche zivilen Opfer zu vermeiden, zum Tode und zur Verwundung der Zivilbevölkerung im Gazastreifen führen.

      In mancher Hinsicht ist diese neue Taktik wirksamer als der Einsatz von Raketen und Angriffstunneln, da die Hauptziele dieser Aktivitäten - politische Führer, internationale Organisationen (z.B. UNO, EU), Menschenrechtsgruppen und Medien - es schwerer haben, den Einsatz von tödlicher Gewalt gegen das zu verstehen, was fälschlicherweise als friedliche Demonstrationen dargestellt wird, die sie mit ähnlichen Aktivitäten in ihren eigenen Städten gleichsetzen können.
      Wie immer waren viele Elemente dieser Hauptziele bereit und willens, von diesem Trick mitgenommen zu werden. Seit Beginn dieser Welle der Gewalt haben wir heftige Verurteilungen von der UNO, der EU und dem IStGH, von mehreren Regierungen und Menschenrechtsorganisationen, darunter Amnesty International und Human Rights Watch, sowie von vielen Zeitungen und Rundfunkanstalten erlebt. Dazu gehören Forderungen nach internationalen Ermittlungen wegen des Vorwurfs der rechtswidrigen Tötung und Vorwürfe wegen Verletzung des humanitären Völkerrechts und der Menschenrechte durch die IDF.
      Hamastaktiken vor Ort
      Die Taktik der Hamas bei diesen sorgfältig geplanten und orchestrierten Militäroperationen besteht darin, die Massen an den Grenzorten zu massieren und ihre Kämpfer sowie Gruppen von Zivilisten einzusetzen, um sich dem Zaun zu nähern und ihn zu durchdringen. Sie haben Rauchvorhänge benutzt, die von Tausenden von brennenden Reifen erzeugt wurden, um ihre Bewegungen zum Zaun hin zu verschleiern (und haben ziemlich ineffektiv versucht, Spiegel zu benutzen, um IDF-Beobachter und Scharfschützen zu blenden). Sie haben auch mit brennenden Reifen und Benzinbomben versucht, den Zaun, der Holzbauteile enthält, an verschiedenen Stellen zu durchbrechen.

      Am Freitag, dem 4. Mai, haben unter ca. 10.000 Palästinensern, die an gewalttätigen Demonstrationen entlang der Grenze teilgenommen haben, Hunderte von Randalierern die palästinensische Seite des Grenzübergangs Kerem Shalom in Brand gesteckt. Sie beschädigten Rohre, die Gas und Treibstoff aus Israel in den Gazastreifen transportieren. Diese zerstörerische Aktion gegen den Grenzübergang wurde am Freitag, dem 4. Mai, wiederholt. Ebenfalls am 4. Mai wurden zwei Infiltrationsversuche an zwei verschiedenen Orten durch IDF-Truppen vereitelt. Drei der Eindringlinge wurden von IDF-Truppen getötet, die die Grenze verteidigten. In anderen Fällen hat die IDF einige von ihnen verhaftet.
      Darüber hinaus haben die Hamas und ihre Kohorten Enterhaken, Seile, Drahtschneider und andere Werkzeuge eingesetzt, um den Zaun niederzureissen. Sie haben Drohnen benutzt, mit potenziell tödlichen Schleudern Steine auf Soldaten geschossen, Schusswaffen benutzt, Handgranaten und improvisierte Sprengsätze geworfen, um israelische Soldaten zu töten und den Zaun zu überwinden.
      Brandbombendrachen und Feuerballons
      Brennende Drachen wurden aus Gaza über die Grenze geflogen, um Getreide und Gras auf der israelischen Seite zu entzünden, um wirtschaftlichen Schaden anzurichten und zu töten und zu verstümmeln. Diese mögen wie eine primitive und sogar lächerliche Waffe klingen, doch am 4. Mai hatten die Palästinenser Hunderte von Brandbombendrachen vorbereitet, die sie als ganze Schwärme nach Israel fliegen wollten, wobei sie eine intensive Hitzewelle ausnutzten. Nur ungünstige Windverhältnisse verhinderten ihren Einsatz und potenzielle ernsthafte Schäden.

      In einigen Fällen haben brennende Drachen Brände ausgelöst. So wurde am 16. April ein Weizenfeld auf der israelischen Seite der Grenze niedergebrannt. Am 2. Mai verursachte ein Brandbombendrachen aus Gaza einen Großbrand im Wald von Be'eri, der große Waldflächen verbrannte und 10 Feuerwehrleute zum Löschen zwang. Feuerballons wurden ebenfalls von der Hamas ausprobiert, unter anderem am 7. Mai, als ein Ballon ein Weizenfeld in der Nähe des Be'eri-Waldes in Brand setzte. Israel schätzt den wirtschaftlichen Schaden durch Drachen- und Ballonbrände auf mehrere Millionen Schekel.
      Falls die Hamas durchbrechen sollte
      Bisher ist es der Hamas nicht gelungen, den Zaun in signifikanter Weise zu überwinden. Wenn sie es jedoch täten, wäre zu erwarten, dass sie versuchen würden, Tausende von Menschen durch die Lücken hindurchzubringen. Unter ihnen wären bewaffnete Terroristen, die die israelischen Gemeinschaften erreichen und Massenmorde und Entführungen durchführen wollen.
      Einer der Orte, an dem die Hamas durchzubrechen versuchte, grenzt an den Kibbuz von Nahal Oz, nur wenige hundert Meter von der Grenze entfernt - ein Spurt, der in 5 Minuten oder weniger von bewaffneten Männern geschafft werden könnte, die auf Morden aus sind.
      In diesem Szenario, in dem bewaffnete Terroristen nicht von unbewaffneten Zivilisten zu unterscheiden sind, die selbst oft auch eine gewalttätige Bedrohung darstellen, ist es schwer zu erkennen, wie die IDF schwere Verluste bei der Verteidigung ihres Territoriums und ihrer Bevölkerung vermeiden könnte.
      IDF-Reaktion: Abgestufte Antwort
      Aus diesem Grund war die IDF verpflichtet, so entschieden zu handeln - um zu verhindern, dass diese Situation eintritt - auch durch den Einsatz von scharfem Feuer (das gelegentlich tödlich war) und trotz schwerer und unvermeidlicher internationaler Verurteilung.

      Wie in ihren Reaktionen auf frühere Gewaltausbrüche haben die IDF eine abgestufte Antwort adaptiert. Sie warfen Tausende von Flugblättern ab und nutzten SMS, soziale Medien, Telefonate und Radiosendungen, um die Menschen in Gaza zu warnen, sich nicht an der Grenze zu versammeln oder sich dem Zaun zu nähern. Sie setzten sich mit den Besitzern der Busunternehmen in Gaza in Verbindung und baten sie, keine Menschen an die Grenze zu fahren.
      Als diese Appelle durch den Zwang der Hamas gegen die Zivilbevölkerung zunichte gemacht wurden, benutzte die IDF Tränengas, um die Menge, die sich dem Zaun näherte, zu zerstreuen. In einem innovativen Bestreben, die Präzision und Wirksamkeit zu erhöhen, benutzten sie manchmal Drohnen, um das Tränengas abzuliefern. Doch Tränengas ist nicht immer eine Lösung, da seine Wirksamkeit durch die Zeit- und Windverhältnisse und die Fähigkeit der Menschen, seine schwerwiegendsten Auswirkungen gegen sie abzumildern, begrenzt ist.
      Als nächstes wurden von der IDF Warnschüsse benutzt, die über die Köpfe abgefeuert wurden. Schließlich wurde nur dort, wo es (nach ihren Einsatzregeln) absolut notwendig war, Kugelmunition eingesetzt, die eher zum Ausschalten als zum Töten diente. Obwohl in einigen Fällen das Schießen zum Töten rechtmäßig gewesen wäre, sagen die IDF, dass sie selbst dann immer noch nur Schüsse abgefeuert haben, um auszuschalten (außer in Fällen, in denen es sich um eindeutige Fälle von militärischen Angriffen handelte, wie z.B. Schüsse gegen IDF-Streitkräfte). In allen Fällen arbeiten die IDF-Streitkräfte nach den üblichen Arbeitsanweisungen, die den Umständen angepasst und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Behörden der IDF zusammengestellt wurden.
      Dennoch starben mehrere Menschen an den Folgen dieser Schüsse und viele weitere wurden verwundet. Die palästinensischen Behörden behaupten, dass bis heute etwa 50 Menschen getötet und Hunderte weitere verletzt wurden. Von den Getöteten schätzt Israel, dass 80% Terroristen oder mit ihnen verbundene Personen waren. Der Preis - in menschlichem Leben, Leid und negativer internationaler Meinung - war zweifellos hoch; aber der Zaun wurde nicht wesentlich durchbrochen und ein noch höherer Preis wurde daher vermieden.

      Internationale Verurteilung, keine Lösungen
      Viele haben argumentiert, dass Israel als Reaktion auf diese Bedrohung anders hätte handeln sollen, darunter der UNO-Gesandte für den Nahen Osten, Mladenov, der Israels Vorgehen als "empörend" verurteilte. Der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte, Zeid Ra'ad al-Hussein, verurteilte die Anwendung von "übermäßiger Gewalt" durch Israel. Der Ankläger des Internationalen Strafgerichtshofs, Fatou Bensouda, erklärte, dass "Gewalt gegen Zivilisten - in einer Situation wie der im Gazastreifen - ein Verbrechen nach dem Römischen Statut des Internationalen Strafgerichtshofs darstellen könnte".
      Doch trotz ihrer Verurteilungen hat keiner dieser Beamten oder anderer Experten bisher praktikable Alternativen vorgeschlagen, um ein gewaltsames Eindringen über die Grenzen Israels zu verhindern.
      Einige haben behauptet, dass israelische Truppen übermäßige Gewalt angewendet hätten, weil sie scharfe Kugeln gegen Demonstranten abgefeuert haben, die keine unmittelbare Bedrohung für das Leben darstellten, einschließlich der EU, die sich besorgt über "die Verwendung von scharfer Munition durch israelische Sicherheitskräfte als Mittel zur Massenkontrolle" geäußert haben. Tatsächlich stellten die so genannten "Demonstranten" eine unmittelbare Bedrohung für das Leben dar.
      Heute ist es im Völkerrecht gut akzeptiert, dass scharfe Munition verwendet werden kann, wenn eine ernsthafte Gefahr von Tod oder Verletzung besteht und wenn keine andere Möglichkeit besteht, der Bedrohung zu begegnen. Es gibt kein Erfordernis, dass die Bedrohung "unmittelbar" ist - vielmehr kann eine solche Gewalt an dem Punkt angewendet werden, an dem sie "unmittelbar bevorsteht"; d.h. wenn es keine Zwischenstufe gibt, in der eine aggressive Handlung verhindert werden kann, bevor sie zu einer unmittelbaren Bedrohung wird.
      Die Realität ist, dass es unter den von der Hamas absichtlich geschaffenen Bedingungen keinen wirksamen Zwischenschritt gab, der ohne die Erschießung derjenigen, die eine Bedrohung darstellten, hätte unternommen werden können. Hätte man diesen Menschen (die kaum als "Demonstranten" bezeichnet werden können) erlaubt, den Zaun zu erreichen und ihn zu durchbrechen, wäre nicht nur eine unmittelbare Gefahr für das Leben entstanden, die nur durch weitaus höhere Verluste hätte verhindert werden können, wie oben erwähnt.
      [b]Versagen des Verständnisses der internationalen Gemeinschaft

      Diejenigen, die argumentieren, dass die IDF in dieser Situation nicht auf scharfe Munition hätte zurückgreifen sollen, argumentieren in der Tat, dass sie hätten warten sollen, bis Zehntausende von gewalttätigen Randalierern (und unter ihnen Terroristen) auf israelisches Territorium gestürmt wären und den israelischen Zivilisten, Sicherheitskräften und ihrem Eigentum gefährlich nahe stünden, anstatt gezielte und genaue Gewalt gegen die Personen anzuwenden, die die größte Bedrohung darstellen, um zu verhindern, dass dieses katastrophale Szenario Wirklichkeit wird.
      Einige haben auch behauptet, dass sie keine Beweise für einen "Protestler" mit Schusswaffen hätten finden können. Sie verstehen nicht, dass es bei dieser Art von Konflikt nicht darum geht, dass sich uniformierte Armeen offen mit Waffen gegenüberstehen. Unter diesen Umständen sind Schusswaffen nicht erforderlich, um eine Bedrohung darzustellen. In der Tat ist das Gegenteil der Fall, wenn man ihre bekannten Ziele und Vorgehensweisen betrachtet. Ihre Waffen sind Drahtschneider, Enterhaken, Seile, Rauchvorhänge, Feuer und verdeckte Sprengmittel.
      Die Hamas hat Jahre und Millionen von Dollar damit verbracht, unterirdische Angriffstunnel zu graben, um nach Israel zu gelangen - eine ernste Bedrohung, die Spaten und nicht Waffen beinhaltet. Jetzt versuchen sie nicht nur, weiter Tunnel zu graben, sondern auch ihre Bevölkerung als Deckung zu benutzen - die Waffen werden erst dann gezogen, wenn sie ihr Ziel erreicht haben, eine Massenpenetration zu erzwingen. Ein Soldat, der darauf wartet, dass eine Waffe gezogen wird, unterschreibt sein eigenes Todesurteil und das der Zivilisten, die er oder sie beschützen soll.
      Es gab Kritik (insbesondere von Human Rights Watch), dass israelische Beamte angeblich illegalen Aktionen von Soldaten grünes Licht gegeben hätten. Zum Beispiel zitiert HRW Kommentare des Stabschefs der IDF, des Sprechers des Premierministers und des Verteidigungsministers als Beweis der Aufstachelung.

      Es ist ihnen vermutlich nicht in den Sinn gekommen, dass diese Beamten Autorität über private Kommunikationskanäle ausüben, nicht in den öffentlichen Medien, und dass solche Kommentare keine Anweisungen an die Truppen sind, sondern Warnungen an die Zivilbevölkerung des Gazastreifens, um die Aussichten auf Gewalt zu reduzieren; und um die berechtigten Ängste der Israelis, die in der Nähe der Grenze leben, zu zerstreuen. Wenn der Stabschef sagt, dass er '100 Scharfschützen an der Grenze' positioniert, ist das Ausdruck seiner gesetzlichen Pflicht, sein Land zu verteidigen, und nicht ein Eingeständnis der Absicht, rechtswidrige Gewalt anzuwenden.
      Einige Menschenrechtsgruppen (wiederum einschließlich HRW) und Medienkommentatoren haben die Anwendung von Gewalt durch die IDF kritisiert, da es keine Berichte über Verletzungen von Soldaten gab. Sie haben vorgeschlagen, dass dies auf eine "unverhältnismäßige" Reaktion der IDF hindeutet. Wie so oft bei der Kommentierung der Operationen der westlichen Streitkräfte missverstehen diese so genannten Experten die Realitäten der Sicherheitsoperationen und das Diktat des Gesetzes. Und in der Tat ist es nicht notwendig, Schaden zu beweisen, um die Existenz einer echten Bedrohung nachzuweisen. Die Tatsache, dass IDF-Soldaten nicht ernsthaft verletzt wurden, zeigt ihre militärische Professionalität, nicht den Mangel an Bedrohung.
      Wir haben auch die Behauptung gesehen, dass die Anwendung von Gewalt in Gaza ohne bewaffnete Feindseligkeiten dem internationalen Menschenrechtsgesetz und nicht den Gesetzen des bewaffneten Konflikts unterliegt. Dies ist in der Tat eine falsche Position: ganz Gaza ist ein Kriegsgebiet, was durch die langjährige bewaffnete Aggression der Hamas gegen den Staat Israel verursacht wurde. Daher sind in dieser Situation beide Arten von Recht anwendbar, je nach den genauen Umständen.

      Es ist rechtmäßig, dass die IDF einen identifizierten feindlichen Kämpfer überall in Gaza gemäß den Gesetzen des Krieges angreift und tötet, ob mit oder ohne Uniform, ob bewaffnet oder unbewaffnet, ob er eine unmittelbare Bedrohung darstellt oder nicht, ob er angreift oder davonläuft. In der Praxis jedoch scheint die IDF im Kampf gegen die gewalttätigen Ausschreitungen davon ausgegangen zu sein, dass alle Personen Zivilisten sind (und daher nicht tödliche Gewalt als erstes Mittel anwendet), es sei denn, es ist klar ersichtlich, dass dies nicht der Fall ist.
      Der Hamas in die Hände spielen
      Es gibt zahlreiche Behauptungen, die israelische Regierung habe sich geweigert, eine offizielle Untersuchung der Todesfälle durchzuführen. Auch dies ist völlig falsch. Die Israelis haben erklärt, dass sie die Vorfälle mit ihrem eigenen international anerkannten Rechtssystem untersuchen werden. Was die israelische Regierung gesagt hat, ist, dass sie sich weigert, sich den Forderungen nach einer internationalen Untersuchung zu beugen, so wie es auch die USA, Großbritannien oder jede andere westliche Demokratie ablehnen würden.
      All diese falschen Kritiken an israelischen Maßnahmen sowie die Drohungen, internationale Ermittlungen einzuleiten, Israel vor den IStGH zu stellen und die universelle Gerichtsbarkeit gegen israelische Beamte, die mit dieser Situation zu tun haben, geltend zu machen, spielen der Hamas in die Hände. Sie bestätigen die Verwendung menschlicher Schutzschilde und die Strategie der Hamas, die Tötung ihrer eigenen Zivilisten zu erzwingen. Die Auswirkungen sind weitreichender als nur für diesen Konflikt. Wie wir in früheren Gewaltausbrüchen gesehen haben, führen ähnliche internationale Reaktionen, einschließlich ungerechter Verurteilung, zu einer stärkeren Verbreitung solcher Taktiken und zu mehr Todesfällen unter unschuldigen Zivilisten weltweit.
      Noch mehr Gewalt?

      Wie oben erwähnt, ist es wahrscheinlich, dass wir noch mehr Tote sehen werden, als wir bisher gesehen haben, wenn die Kampagne der Hamas ihren geplanten Höhepunkt am 14. oder 15. Mai erreicht, was möglicherweise zu Massenverlusten unter Palästinensern führen wird. Es ist ebenso wahrscheinlich, dass die Verurteilung in den Medien und bei internationalen Organisationen und Menschenrechtsgruppen entsprechend verschärft wird. Diejenigen, die sowohl eine anti-amerikanische als auch eine anti-israelische Agenda haben, werden diese Gewalt unweigerlich mit der Entscheidung von Präsident Trump, die US-Botschaft in Jerusalem zu eröffnen, in Verbindung bringen.
      Künftige Maßnahmen
      Die neue Taktik der Hamas hat es geschafft, Elemente der internationalen Gemeinschaft gegen Israel zu wenden und sein Ansehen zu schädigen. Es ist wahrscheinlich, dass auch nach Abschluss dieser Welle der Gewalt die Auswirkungen weiterhin spürbar sein werden.
      Es ist wahrscheinlich, dass zusätzliche Anstrengungen unternommen werden, um zusätzliche Verurteilungen durch internationale Akteure, wie die verschiedenen UNO-Gremien, sowie eine engagierte Berichterstattung der UNO-Sonderberichterstatter einzuleiten. Darüber hinaus wird es wahrscheinlich Bemühungen geben, den IStGH-Ankläger in die Untersuchung dieser Vorfälle zu ziehen und Gerichtsverfahren in verschiedenen Staaten einzuleiten (unter Verwendung der "universellen Gerichtsbarkeit"), um zu versuchen, IDF-Personal und israelische Politiker zu beschimpfen oder sogar verhaften zu lassen.
      Unvermeidlich werden die Hamas und andere palästinensische Gruppen in Zukunft die gleiche Taktik erneut versuchen. Um dies zu mildern, bereitet sich Israel Berichten zufolge darauf vor, den Grenzzaun im Gazastreifen zu verstärken, um das Eindringen zu erschweren, ohne auf tödliche Gewalt zurückgreifen zu müssen (Sie arbeiten bereits an einer unterirdischen Barriere, um das Eindringen via Tunneln zu verhindern). Es handelt sich jedoch um ein langfristiges Projekt, und es ist nicht klar, inwieweit eine undurchdringliche Barriere geschaffen werden kann.
      Darüber hinaus berücksichtigt die IDF verstärkt nicht-tödliche Waffen. Bis heute wurde trotz erheblicher internationaler Arbeit in diesem Bereich kein tragfähiges und wirksames System entwickelt, das unter solchen Umständen effektiv funktionieren würde.
      Ein Bereich, in dem Israels Freunde und Verbündete helfen können, ist die Bekämpfung der anti-israelischen Propaganda, die die Hamas zu produzieren versucht, einschließlich Druck auf politische Führer, Menschenrechtsgruppen, internationale Organisationen und die Medien, um eine falsche Verurteilung Israels zu vermeiden; und die Ablehnung von Forderungen nach internationalen Maßnahmen wie einseitigen UNO-Untersuchungen und Resolutionen. Ein solches Zurückstossen, das vorzugsweise mit einer scharfen Verurteilung der gewalttätigen Taktik der Hamas einhergeht, könnte dazu beitragen, die weitere Anwendung dieser Vorgehensweise zu verhindern. Natürlich ist dies angesichts einer stark verankerten Anti-Israel-Agenda leichter gesagt als getan.

      Quelle: "HAMAS-Gewalt"

    • Richard Joseph Huber hat den Blog-Artikel ""BRD-JUSTIZ"" geschrieben. 17.05.2018

      Freiheit für Gerd Ittner und alle, auf Grund von „Meinungsäußerungen“ eingesperrten, politischen Gefangenen!

      Liebe Maulkorbträger, liebe Entmündigte,
      Und vergessen Sie nicht: Wir reden hier von Menschen, die lediglich unliebsame Meinungen geäußert haben und nicht von Mördern, Schwerverbrechern und Vergewaltigern! Diesen Meinungen mag man nun zustimmen oder nicht, aber „zuzulassen“, dass Andersdenkende „auf solch eine Weise“ behandelt, verfolgt, bestraft und zerstört werden, sprengt den Rahmen jeder Menschlichkeit und jeden guten Tones! Wenn jemand glaubt, er müsste vor „Andersdenkenden“ geschützt werden und dazu wären solch „perfide und barbarische“ Methoden nötig, dann sollte er einmal seine „persönlichen Überzeugungen“ hinterfragen, wenn sie so wackelig und brach sind, dass man ihn vor seinen Widerrednern mit der kompletten Härte des Gesetzes schützen muss!!?
      Ein Andersdenkender bringt niemanden um! Ein überführter Mörder u.U hingegen schon!
      Und mit welcher „Milde“ und welchem „Wohlwollen“, zum Teil bereits entlarvte „richtige Verbrecher“ vor Gericht behandelt werden, von lächerlichen Bewährungsstrafen bis hin zu Freisprüchen, das kann ein jeder selbst überprüfen! Dies gilt natürlich hauptsächlich für Leute mit einem bestimmten kulturellen Hintergrund! Wie es in solchen Fällen um „Deutsche Straftäter“ bestellt ist, kann ich nicht sagen, da die Deutschen naturgemäß eher in der geringeren Zahl zu diversen Straftaten neigen!
      Also vor „was“ genau möchte uns unsere Regierung schützen?

      Ich bin mir sicher, dass dies nicht das erste mal ist, dass sie von solch einem „staatlichen“ Vorgehen gehört haben. Aus dem Berufsstand ausschließen, fristlos entlassen bis hin zu „Berufsverboten“, ohne Prozess einsperren und über Jahre gefangen halten, in die Irrenanstalt abführen, Alte und Kranke vor Gericht zerren, etc… Kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor? Haben Sie das vielleicht schon einmal gehört?
      Nun, über die „damalige, so verteufelte Zeit“ werde ich mich nicht äußern. Ein jeder von Ihnen ist erwachsen und kann sehr gut selbst recherchieren, was damals wirklich geschah und was nicht! Aber das, was heute passiert, ist real, sichtbar und unumstritten. Und wie hat man uns doch in den Schulen stets gelehrt, dass so etwas „nie, nie wieder“ passieren darf!? Und was für ein „böser und schlechter“ Mensch man doch wäre, wenn man dies zuließe!? Hieß es nicht immer, wir sollten Zivilcourage zeigen?
      Dann stehen Sie auf und zeigen Sie Zivilcourage!
      Es wird eine Veranstaltung in Nürnberg geplant, zu der jeder herzlich eingeladen ist und dringend kommen sollte, dem solche Maßnahmen zuwider sind! Bei dieser Veranstaltung geht es darum, für die Freilassung all dieser „Meinungsverbrecher“ zu demonstrieren und damit einmal das Volk darauf aufmerksam zu machen, was hier läuft! Der genaue Termin ist noch nicht angesetzt, doch er wird noch rechtzeitig bekannt gegeben!


      Und bitte machen Sie nicht den Fehler zu denken: „Na ja, das alles betrifft mich ja nicht“! Sie sehen selbst, wie die Schlingen sich um unsere Hälse immer enger zuziehen, wie immer „perfidere“ Knebelgesetze, drakonische Strafen und absurde Gesetze und Verbote eingeführt werden. Irgendwann „wird“ es Sie betreffen und dann wird vielleicht niemand mehr da sein, der für Sie demonstrieren und kämpfen könnte! Geschweige denn für Ihre Kinder und Kindeskinder!
      Und bedenken Sie, dass es auch unter Richtern, Polizisten, Anwälten und sonstigen Staatsdienern „anständige Menschen“ gibt, die auf das, was man von ihnen verlangt, keine Lust mehr haben. Nur brauchen diese genauso unsere Unterstützung um sich endlich wieder im Sinne einer „wahrhaftigen Gerechtigkeit“ verhalten zu können. Und die, denen nicht klar ist, was sie da eigentlich tun, sollten wir Botschaften zukommen lassen, damit es ihnen endlich klar wird! Es gibt Menschen, die das seit Jahren tun und auch wenn „Sie persönlich“ es nicht mitbekommen, doch es zeigt bereits Erfolge! Insbesondere die Reihe der Richter, die sich für solche „Prozesse“ bereit erklären wird immer kleiner! Nur dürfen Sie nicht erwarten dies im „Spiegel“ oder der „Bild“ zu lesen!
      Im Anschluss verlinke ich Ihnen die Adressen der politischen Gefangenen und bitte Sie, Ihnen zu schreiben und somit Ihre Solidarität mit ihnen zu bekunden. Wir Deutschen sind immer noch ein mitfühlendes Volk mit einem „gesunden Rechtsempfinden“! Uns bräuchte man im Ausland vermutlich „nicht“ erklären, dass eine Frau „niemals“ vergewaltigt werden möchte, auch dann, wenn wir die Landessprache „nicht“ verstehen!
      Wir sollten und „dürfen“ diese Menschen in so schweren Zeiten und nach solchen Opfern unter keinen Umständen alleine lassen! Schreiben Sie Ihnen, schicken Sie Blumen, Briefmarken, Kärtchen…was immer Sie wollen! Sie können auch direkt an die Gefängnisverwaltungen schreiben, wenn Sie den Menschen dort „etwas zu sagen“ haben oder die Gefangenen persönlich besuchen! Kommen Sie auf die geplanten Veranstaltungen und zeigen Sie, dass der „Deutsche Geist“ und die „Deutsche Seele“ noch immer leben! Und vergessen Sie nicht:
      Wer anderen hilft, dem wird auch geholfen werden!

      (Ein Deutsches Mädchen)
      Quelle: "politisch gefangen"
      Anti-Regierungs-Pickerl: ORF zeigt in der ZiB linke Polit-Propaganda in Wiener Schule

      Es stelle sich jemand die Aufregung vor, hätten Lehrer noch vor einem Jahr in einer öffentlichen Wiener Schule Anti-Regierungs-Pickerln auf Schulmaterialien placiert und das ganze auch noch vom ORF für die ZiB filmisch festhalten lassen. Sowohl die betreffende Lehrperson wie auch der ORF-Beitragsgestalter hätten sich wohl einen anderen Job suchen dürfen. Keine ethischen Grenzen mehr für linke Propaganda Seit Schwarz-Blau in der Regierung sitzt, scheinen die Grenzen für politische Propaganda von links jedoch völlig aufgehoben zu sein. Wurden schon im Bundespräsidenten-Wahlkampf 2016 immer wieder linke Anti-Hofer oder Anti-FPÖ-Flugblätter vor bzw. in diversen Schulen verteilt, so scheinen mittlerweile nicht einmal mehr Lehrer ein Problem damit zu haben, offen im Unterricht gegen die Regierung Stellung zu beziehen und damit Schüler zu indoktrinieren. ZiB berichtet über Schule ohne Mobiltelefone So durften staunende TV-Konsumenten am Dienstag im ZiB Magazin auf ORF1 um 19.45 Uhr einen Beitrag über die Rudolf Steiner-(Waldorf-)Schule in Wien-Mauer sehen, wo Lehrer es durchsetzen konnten, dass die Schüler vor Unterrichtsbeginn ihre Mobiltelefone abgaben und bis nach dem Unterricht darauf verzichteten. An sich ein lobenswertes Unterfangen. "Klassenvorständin" tritt mit Anti-Regierungs-Pickerl auf Weniger lobenswert, um nicht zu sagen skandalös, erscheint aber die Tatsache, dass laut Insert als „Klassenvorständin“ wirkende Angelika Kellner die Telefone tagtäglich in einer Holzkiste einsammelt, auf der ein rundes Anti-Kurz/Strache-Verbotsschild (Urheber ist die SJ Wien) klebt. Zu sehen sind die rot durchgestrichenen Silhouetten unserer Regierungschefs in rotem Kreis, ähnlich einem Verkehrszeichen. Und auch der verantwortliche Filmgestalter respektive dessen Ressortleiter schien kein Problem damit zu haben, die linke Polit-Propaganda im Klassenzimmer deutlich ins Bild zu rücken
      Es stelle sich jemand die Aufregung vor, hätten Lehrer noch vor einem Jahr in einer öffentlichen Wiener Schule Anti-Regierungs-Pickerln auf Schulmaterialien placiert und das ganze auch noch vom ORF für die ZiB filmisch festhalten lassen. Sowohl die betreffende Lehrperson wie auch der ORF-Beitragsgestalter hätten sich wohl einen anderen Job suchen dürfen.
      Seit Schwarz-Blau in der Regierung sitzt, scheinen die Grenzen für politische Propaganda von links jedoch völlig aufgehoben zu sein. Wurden schon im Bundespräsidenten-Wahlkampf 2016 immer wieder linke Anti-Hofer oder Anti-FPÖ-Flugblätter vor bzw. in diversen Schulen verteilt, so scheinen mittlerweile nicht einmal mehr Lehrer ein Problem damit zu haben, offen im Unterricht gegen die Regierung Stellung zu beziehen und damit Schüler zu indoktrinieren.
      So durften staunende TV-Konsumenten am Dienstag im ZiB Magazin auf ORF1 um 19.45 Uhr einen Beitrag über die Rudolf Steiner-(Waldorf-)Schule in Wien-Mauer sehen, wo Lehrer es durchsetzen konnten, dass die Schüler vor Unterrichtsbeginn ihre Mobiltelefone abgaben und bis nach dem Unterricht darauf verzichteten. An sich ein lobenswertes Unterfangen.
      Weniger lobenswert, um nicht zu sagen skandalös, erscheint aber die Tatsache, dass laut Insert als „Klassenvorständin“ wirkende Angelika Kellner die Telefone tagtäglich in einer Holzkiste einsammelt, auf der ein rundes Anti-Kurz/Strache-Verbotsschild (Urheber ist die SJ Wien) klebt. Zu sehen sind die rot durchgestrichenen Silhouetten unserer Regierungschefs in rotem Kreis, ähnlich einem Verkehrszeichen. Und auch der verantwortliche Filmgestalter respektive dessen Ressortleiter schien kein Problem damit zu haben, die linke Polit-Propaganda im Klassenzimmer deutlich ins Bild zu rücken

      Dazu passend war der Beitrag auch noch brav gegendert („Schülerinnen und Lehrerinnen“), was zwar weder der deutschen Rechtschreibung noch der geschlechtlich gemischten Schülerpräsenz entspricht, aber die linken Gesinnungsvorgeber freut.
      „Diese politische Meinungsmacherei an einer Wiener Schule ist skandalös und erinnert an düsterste DDR-Manier“, zeigt sich der Bildungs- und Jugendsprecher der FPÖ-Wien, Stadtrat Maximilian Krauss, empört. Er fordert eine umgehende Stellungnahme des Wiener Stadtschulrates und der betreffenden Schule zu dem Vorfall und verlangt eine Überprüfung des Öffentlichkeitsrechts der betreffenden Privatschule an. „Die Schule ist dazu da, Bildung und Wissen zu vermitteln und nicht, junge Menschen parteipolitisch in die eine oder andere Richtung zu indoktrinieren. Wenn der Stadtschulrat das nicht sicherstellen kann, muss es personelle Konsequenzen geben“, so Krauss.
      Besonders pikant: Eine andere Waldorfschule in Wien (Wien West in Hietzing) verlangt von den Eltern, dass sie eine vom Verein aufgesetzte sogenannte „Wiener Erklärung“ unterschreiben. Darin heißt es unter anderem:
      Als Schulen ohne Auslese, Sonderung und Diskriminierung ihrer Schülerinnen und Schüler sehen sie alle Menschen als frei und gleich an Würde und Rechten an, unabhängig von ethnischer Zugehörigkeit, nationaler oder sozialer Herkunft, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung.
      So weit, so tolerant. In einem neuen Passus, der ab dem kommenden Schuljahr gilt, heißt es aber wiederum:

      Als wichtigen Grund für die außerordentliche und fristlose Beendigung des Vertragsverhältnisses durch den Verein liegt insbesondere dann vor (…) wenn sich der OB und/oder 2. OB (= Obsorgeberechtigter, Anm.) in einer Art und Weise verhält bzw. einen Lebenswandel führt, der der ideologischen Grundausrichtung des Rudolf Steiner Vereins 1993 zuwiderläuft.
      Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Die vorgeblich alle Menschen „unabhängig von politischer oder sonstiger Überzeugung“ tolerierende Waldorf-Gemeinschaft widerspricht sich in ein und derselben Erklärung selbst diametral, indem sie Kinder ausschließt, deren Eltern einen „Lebenswandel“ führen, der der ideologischen Grundausrichtung des Vereins „zuwiderläuft“. Das ist nicht nur im klassischen Sinne intolerant, sensible Menschen würden hier auch von einer Art Sippenhaftung sprechen.
      Hintergrund dieses neuen Zusatzes: Die Mutter zweier Kinder, die die Waldorfschule Wien-West besuchen, wurde dabei ertappt, wie sie Beiträge für „rechte“ Publikationen (wie etwa unzensuriert) verfasste. Wohlgemerkt, es geht hier nicht um in irgendeiner Weise strafrechtlich relevante Vorkommnisse, nein., lediglich darum, dass besagte Mutter sich öffentlich als Nicht-Linke deklariert.

      Quelle: "linke Polit-Propaganda"
      Ramadan beginnt: Männer verprügelt – „Warum trinkt ihr Alkohol?“ - Mordmonat 2018: 15. Mai bis 14. Juni

      Heute beginnt der islamische Gewaltmonat Ramadan und wir dürfen uns auf noch mehr „uns geschenkte“ islamische Hassfolklore freuen.
      Bereits am Samstag zeigten in Dortmund vier Rechtgläubige was neben dem allabendlichen Fastenfressen in den kommenden Wochen noch wichtiger sein wird als sonst: Dass auch die „Ungläubigen“ sich den Regeln des islamischen Blutbuches Koran beugen.

      Laut Polizei befanden sich in den frühen Morgenstunden des 12. Mai zwei junge Männer, 23 und 24 Jahre alt, auf dem Heimweg aus einer Diskothek in Dortmund.
      Auf der Hansastraße wurden sie von vier Irakern angesprochen, von denen einer in „aggressivem Ton“ wissen wollte, warum sie Alkohol trinken würden. Das würden „gläubige Muslime“ nicht machen.
      Im Polizeibericht heißt es weiter:

      Der 23-Jährige entgegnete daraufhin, dass sein Glaube ihm das erlaube. Unvermittelt schlugen die unbekannten Männer dann auf ihn und seinen Begleiter ein. Einer aus dem Quartett drohte dabei auch mit einem Messer, setzte es jedoch nicht ein. Im Laufe des Handgemenges wurde dann noch das Mobiltelefon des 23-Jährigen gestohlen. Als der 24-Jährige am Boden lag, traten die Unbekannten noch auf den Hilflosen ein. Die beiden Geschädigten mussten zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.
      Zwei der Täter werden als circa 20 Jahre alt beschrieben, die beiden anderen zwischen 17 und 19 Jahre alt. Alle vier, so die beiden Geschädigten, waren offenkundig muslimischer Herkunft.

      Raub- und Diebstahl sind also offenbar auch im Ramadan erlaubt, ganz besonders wohl im Beuteland Deutschland.
      Bis zum 14. Juni dauert das diesjährige Islamspektakel heuer, mit täglich nun auch noch dehydrierten und unterzuckerten moslemischen „psychisch Auffälligen“. Ramadan, der uns als „Monat des Friedens und der Einkehr“ verkauft wird, ist in Wahrheit der Monat des Heiligen Krieges und des Todes für Allah. In dieser Zeit ist es für Moslems besonders ehrenvoll zu töten. Wie es ihnen laut islamischer Überlieferung Mohammed 624 vorgemacht hat, als er bei Badr die Mekkaer besiegte und massakrierte, so eifern ihm die Koranhörigen bis heute hinterher.
      Die Allahkrieger glauben, jeder Moslem, der sich im Ramadan durch das Schlachten Ungläubiger hervortut bekommt einen besonders guten Platz im Paradies. Als zusätzlichen Anreiz können die islamischen Einzelfallmigranten in dieser Zeit mehr als sonst auf bescheuerte Dhimmirichter setzen, die ihnen ob der „körperlichen Belastung beim moslemischen Fasten“ verminderte Schuldfähigkeit bescheinigen. Und wenn alle Stricke reißen kann man sie ja immer noch wegen mangelnder Sprachkenntnisse für „haftempfindlich“ erklären.
      Auf jeden Fall haben wir ab heute noch mehr Gestörte auf den Straßen, die ihre „Religionsfreiheit“ an uns, dem „Dritten Historischen Experiment“ ausleben dürfen. Dafür wird wieder täglich ein anderer Politversager und Volksverräter an einem der allabendlichen großen Fressgelage des sogenannten islamischen „Fastens“ sitzen und blöd grinsend mit den Mord- und Todschlaggläubigen fastenbrechen.
      (lsg)
      Quelle: "RAMADAN"

    • Richard Joseph Huber hat den Blog-Artikel ""Migrationsbombe"" geschrieben. 16.05.2018

      Neue Migrationswelle während Fußball WM geplant

      Die Polizei in Bayern kann dann unendliche Dauerhaftstrafen verhängen. Sogenannte „Gefährder“ können, nur auf Verdacht hin, zuerst für drei Monate, mit weiterer richterlicher Genehmigung dann für eine unbegrenzte Zeit in Vorbeugegewahrsam genommen werden. Der Betroffene wird zwar vom Richter angehört, es gibt aber keinen Pflichtverteidiger. Um freigelassen zu werden, muss er aus der Haft heraus „beweisen“, dass er keine Gefahr (mehr) ist.
      Die Polizei kann den Bürger zwingen, seinen Wohnort zu wechseln oder nicht zu verlassen. Ein Richtervorbehalt hiergegen ist nicht gegeben. Der Betroffene muss erst gegen das ihm auferlegte Aufenthaltsgebot- oder Verbot klagen.
      Zukünftig darf die Polizei bei Versammlungen und Demonstrationen eine automatische Online-Gesichtserkennung einsetzen
      Ermittler unter falschem Namen dürfen auch in Wohnungen eingesetzt werden, ebenso im Internet in den sozialen Medien. Ein Richter wird nur eingeschaltet, wenn sich der Einsatz gegen eine bestimmte Person richtet.
      Post darf beschlagnahmt und geöffnet werden.
      Die Polizei darf im Internet Daten löschen oder verändern.
      Es dürfen Drohnen eingesetzt werden, die offen oder verdeckt filmen und lauschen.
      Das neue Gesetz führt im Übrigen auch die Fußfessel für Personen ein, von denen eine angebliche Gefahr ausgehen soll.

      Nachdenkenswert ist der Umstand, dass diese Ungeheuerlichkeiten in der Durchführung nur machbar sind, da die Politik noch auf Heerscharen von Erfüllungsgehilfen in Polizei, Justiz und Verwaltung bauen kann. Hier sollte sich jeder die Frage stellen, ob er weiterhin gegen sein eigenes Gewissen handeln möchte oder ob er aus Gewissensgründen Zivilcourage zeigt und Nein sagt zu den Plänen der Eliten.
      Erkennen – erwachen – verändern

      Quelle: "Migrationswelle-neu"
      Der Zionistische Faktor – Der jüdische Einfluss auf die Geschichte des 20. Jahrhunderts - Die Völkermordkonvention (17)
      Nach der Niederschrift dieses Kapitels haben die USA schließlich enormem Druck nachgegeben und am 19. Februar 1986 der Ratifizierung der Völkermordkonvention zugestimmt, allerdings mit sieben Vorbehalten, deren Zweck im Schutz der amerikanischen Souveränität bestand.
      Um die Konvention in den Rang eines Gesetzes zu erheben, wäre auch ein entsprechender Entscheid des Repräsentantenhauses erforderlich.
      Jegliche Studie der jüdischen Rolle im 20. Jahrhundert wäre ohne einen Hinweis auf die Völkermordkonvention der Vereinten Nationen geradezu irreführend unvollständig.
      Diese Konvention geht auf die Initiative eines polnisch-jüdischen Juristen namens Raphael Lemkin zurück und wurde seit ihrer Proklamation durch die UN-Generalversammlung im Dezember 1948 von jüdischen Organisationen in aller Welt mit höchstem Eifer gefördert.


      (Warum laden unser Politiker, allen voran Angela Merkel, Tausende von muslimischen Einwanderern ein, nach Deutschland zu kommen, wenn die Bevölkerung diese Einwanderer mit jedem Jahr stärker ablehnt? Was wird auf uns zukommen und wie werden wir in Zukunft leben?)
      Die Völkermordkonvention scheint von Anfang an ein jüdisches Unterfangen gewesen zu sein. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass irgendein prominenter Jude oder eine jüdische Organisation sie je bekämpft hätte, und soweit wir wissen, hat keine andere «nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche» sich jemals Schulter an Schulter mit den Juden für ihre Verwirklichung eingesetzt, obgleich doch angeblich jede solche Gruppe in den Genuss ihres Schutzes kommt. Deshalb ist es notwendig, die Völkermordkonvention mit denselben Mitteln und Methoden politisch zu analysieren, die in den vorangegangenen Kapiteln zum Zuge gekommen sind.
      Bis Ende 1984 war diese Konvention, deren vordergründiger Zweck darin besteht, den Völkermord als internationales Verbrechen zu brandmarken, von etwa 90 Mitgliedstaaten der UN ratifiziert worden. Dazu gehörten Großbritannien, Frankreich, die BRD, Schweden, Norwegen, Kanada und viele kommunistische Länder, nicht aber die Vereinigten Staaten, wo die Konvention auf stärkeren Widerstand gestossen war als in jedem anderen Staat der Welt. James J. Martin berichtet in seinem Buch: „The Man who invented Genocide“, was geschah, als der Vertrag dem US-Senat erstmals zur Ratifizierung unterbreitet wurde:

      Den Auftakt zu dem erbitterten politischen Ringen um die Völkermordkonvention bildete die im August 1949 erfolgte Ankündigung, ein Unterausschuss des Senatskomitees für Auswärtige Angelegenheiten unter Leitung von Senator Brien McMahon, einem Angehörigen der Demokratischen Partei aus Connecticut, werde in den ersten Wochen der kommenden Kongress-Sitzungen Anhörungen zur Ratifizierungsfrage durchführen…
      …Am 23. August begrüsste eine aus 26 nationalen Organisationen bestehende Lobby von Befürwortern, die alle mit dem National Civil Liberties Clearing House assoziiert waren, diese neue Entwicklung und begann Druck auf den Senat auszuüben, damit dieser der Völkermordkonvention seinen Segen erteile.
      …Zu dieser Vereinigung von Gruppen gehörten das American Veteran Committee, die Americans for Democratic Action, B’nai B’rith, das American Jewish Committee, Hadassah, die Amalgamated Clothing Workers [vereinigten Textilarbeiter] sowie die Evangelische und die Reformierte Kirche.

      Die «Vereinigung von Gruppen» wuchs weiterhin kräftig an und umfasste, neben Dutzenden von anderen, schon bald folgende Organisationen: Den American Jewish Congress, die Central Conference of American Rabbis, das Committee of Jewish Writers and Artists, den Consultative Council of Jewish Organizations, die Federation of Jewish Women’s Organizations, das Institute of Jewish Affairs, die Jewish Reform Congregations, die National Conference of Christians and Jews, die National Federation of Temple Sisterhoods, den Synagogue Council of America, die Union of Hebrew Congregations und die Union of Orthodox Rabbis.
      Bevor der Mc-Mahon-Bericht 1950 dem Senat vorgelegt wurde, stiess «in letzter Minute zwecks Ausübung zusätzlichen Drucks seitens der Interessengruppen» noch der National Community Relations Advisory Council dazu, die «politisch richtungsweisende Körperschaft» von sechs nationalen jüdischen Organisationen sowie 28 lokalen Gemeinderäten.
      Wir versperren uns deshalb selbst die Sicht auf die Realitäten, wenn wir die Völkermordkonvention weiterhin leichtgläubig als das akzeptieren, was sie zu sein vorgibt, nämlich ein internationales rechtliches Instrument zum Schutz der unzähligen «nationalen, ethnischen, rassischen oder religiösen Gruppen». Als solches ergibt sie nämlich keinen Sinn. Andererseits lässt sie sich ohne weiteres als juristische Konstruktion deuten, die nach dem Willen ihrer hauptsächlichen Förderer lediglich zur Stärkung und zum Schutz einer einzigen Gruppe – der Juden – gedacht ist.
      Es sei darauf hingewiesen, dass «Völkermord» ein neues Wort ist, das in den Standardwörterbüchern erst etwa zehn Jahre nach Kriegsende auftauchte und damals nur knapp als «vorsätzliche Ausrottung einer Rasse, einer Nation etc.» definiert wurde. Doch in der Völkermordkonvention wird dem Ausdruck «Völkermord» eine Unzahl zusätzlicher Bedeutungen verliehen, was uns gegenüber allem folgenden im höchsten Masse misstrauisch stimmen sollte.
      In seinem Buch Axis Rule Over Occupied Europe verwendete Lemkin den Ausdruck anfangs lediglich als Synonym für «Ausrottung». Er muss jedoch schon bald gemerkt haben, dass die ihm vorschwebende Art von Konvention durch eine so enge und präzise Definition behindert werden würde, so dass er die Bedeutung des Begriffs dann wie folgt erweiterte:

      Unter «Völkermord» verstehen wir die Zerstörung einer Nation oder ethnischen Gruppe. (…) Der Völkermord hat zwei Phasen: Die erste besteht in der Zerstörung der nationalen Strukturen der unterdrückten Gruppe;
      …die zweite in der Aufzwingung der nationalen Strukturen des Unterdrükkers. (…) Früher wurde der Ausdruck «Entnationalisierung» zur Beschreibung der Zerstörung der nationalen Strukturen verwendet.

      Somit tritt die Assimilierung (die Shakespeare im Kaufmann von Venedig als Lösung des Problems anbietet) als Hauptgefahr an die Stelle der Ausrottung, und dieser Prozess wird von Lemkin als «Völkermord» bezeichnet. Wiederum sehen wir, dass er bei seinem Plan für eine Völkermordkonvention ausschliesslich die jüdische Bevölkerungsgruppe sowie deren Widerstand gegen die «Entnationalisierung» vor Augen hatte. In der schließlich von den Vereinten Nationen angenommenen Völkermordkonvention geht der Prozess der Neudefinierung noch eine Stufe weiter:
      Artikel II
      In der vorliegenden Konvention bedeutet Völkermord jede der folgenden Handlungen, die darauf abzielen, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören:
      a) Tötung der Angehörigen einer Gruppe;
      b) Verursachung schweren körperlichen oder geistigen Schadens bei Angehörigen der Gruppe;
      c) Vorsätzliche Herbeiführung von Lebensbedingungen, welche die vollständige oder teilweise physische Zerstörung der Gruppe zur Folge haben;
      d) Auferlegung von Massnahmen, welche die Verhinderung von Geburten innerhalb der Gruppe bezwecken;
      e) Zwangsweise Überführung von Kindern der Gruppe in eine andere Gruppe.

      Artikel III
      Strafbar sind:
      a) Völkermord;
      b) Verschwörung zur Begehung von Völkermord;
      c) Direkter öffentlicher Aufruf zum Völkermord;
      d) Versuch zur Begehung von Völkermord; und
      e) Komplizenschaft bei Völkermord.

      Jeder, der auch nur elementare Kenntnisse der Gesetze und gerichtlichen Prozeduren in westlichen Ländern besitzt, wird nach kurzer Überlegung einsehen, dass jeglicher Versuch zur Durchsetzung obiger Konvention ein regelrechtes Chaos herbeiführen würde. Warum?
      Weil diese beiden Artikel allein schon einer der grundlegenden Erfordernisse der Rechtsprechung, wie sie in allen zivilisierten, sich noch eines Mindestmasses an Freiheit erfreuenden Ländern aufgefasst wird, ins Gesicht schlägt, nämlich der, dass die verwendeten Wörter und Wendungen juristisch definiert werden können. So würden Unterschiede in der Auslegung, welche Rechtsanwälte und Richter seit jeher beschäftigt haben, tausendfach vergrößert durch Wörter und Wendungen, die niemand je zu definieren auch nur versucht hat. Dazu ein Beispiel:
      Die aufgezählten Verbrechen richten sich alle gegen «Gruppen», doch was genau ist im Zusammenhang mit dieser Konvention eine «Gruppe»? Alle menschlichen Wesen gehören irgendeiner Gruppe an – wer entscheidet unter diesen Umständen darüber, welche Gruppen des Schutzes würdig sind und welche nicht? Wie steht es beispielsweise mit den muslimischen Black Panthers; bilden diese eine eigenständige Gruppe oder lediglich einen Bestandteil der schwarzen Bevölkerungsgruppe? Sind die Moon-Jünger, Scientologen, Mennoniten usw. Gruppen, die, zusammen mit einer ganzen Reihe von ausländischen Minderheiten, in westlichen Ländern durch die Konvention geschützt sind?
      Und sollten die «Gays», also die Homosexuellen, die so gerne über ihre harte Behandlung klagen, den Status einer religiösen Gruppe beanspruchen – was ihnen durch die Präsenz zahlreicher Geistlicher in ihren Rängen erleichtert würde -, wer dürfte ihnen dann dieses Begehren abschlagen?
      Es leuchtet ein, dass jede Gruppe, die Schutz für ihre Angehörigen fordert, bei einem Verfahren wegen «Völkermordes» dem Gericht darlegen muss, zu welcher Kategorie sie gehört – ist sie eine nationale, eine ethnische, eine rassische oder eine religiöse Gruppe? Das britische Oberhaus hat entschieden, dass die Juden keinen separaten Status als Gruppe genießen außer dem einer «abweichenden Religionszugehörigkeit», was bedeutet, dass sie in Großbritannien keinen grösseren Anspruch auf einen besonderen Gruppenstatus besitzen als die Anhänger jeder beliebigen anderen Religionsgemeinschaft außer der anglikanischen Staatsreligion.
      Dr. Nahum Goldmann, ehemaliger Vorsitzender sowohl des Jüdischen Weltkongresses als auch der Zionistischen Weltorganisation, berichtet in seinem Buch The Jewish Paradox, er habe in einem Referat als Student einmal mehr als 20 Definitionen des Judentums geliefert, von denen «keine absolut korrekt war». Wenn Dr. Goldmann, damals die weltweite Nummer eins des Judentums, nicht einmal seine eigene Gruppe definieren konnte, wie soll man sich dann auf die Definition des Wortes «Gruppe» bezüglich des Rests der Menschheit einigen?
      Man könnte in diesem Zusammenhang auch das Argument vorbringen, dass eine Gruppe, die seit mehr als zwei Jahrtausenden sämtliche Stürme überlebt hat und heute wahrscheinlich die wohlhabendste und mächtigste auf Erden ist, kaum jener besonderen Art von Schutz bedarf, die durch die Völkermordkonvention verliehen wird.
      Einer juristischen Definition entziehen sich gleichermaßen jene Wörter und Wendungen, die in der Liste strafbarer Verbrechen figurieren. Das Wort «töten» hat zwar eine klar umrissene Bedeutung, doch wo liegt die Grenze zwischen einer «Tötung» und dem schwerer wiegenden Verbrechen des «Völkermordes»?
      Und wie lässt sich beweisen, dass die Tötung des «Teils einer Gruppe» – ein Tatbestand, der bereits durch die Tötung eines einzigen ihrer Angehörigen erfüllt sein könnte – in der Absicht geschehen ist, die ganze Gruppe auszumerzen? Vom juristischen Standpunkt aus nicht minder grotesk ist der Ausdruck «geistiger Schaden». Wie lässt sich dieser Befund so klar definieren, dass ein Gericht mit Sicherheit weiß, wann ein «geistiger Schaden» vorliegt? – Wörter und Wendungen, die fast alles bedeuten können, haben juristisch gesehen überhaupt keine Bedeutung.
      Die in Artikel III aufgezählten Verbrechen werden auch dann nicht unproblematischer, wenn man sie mit nach gängigem Recht klar definierten Tatbeständen wie Mord, Brandstiftung, Entführung, Flugzeugentführung etc. in Verbindung bringt. Als Zusatz zu den in Artikel II genannten Verbrechen mehren sie die Verwirrung bloß noch und berauben die Völkermordkonvention jeden Anspruchs darauf, von geschulten Juristen in einem Land, das sich als Rechtsstaat begreift, ernst genommen zu werden.
      Fast alle anderen Artikel des Gesetzes erweisen sich bei näherer Prüfung als nicht minder anfällig für Kritik. Das Ganze lässt erkennen, dass die Urheber der Konvention keine Notwendigkeit sahen, die verwendeten Wörter und Wendungen zu definieren. Wie Humpty Dumpty, in „Lewis Carrolls Alice Through the Looking Glass“ sagen sie in Tat und Wahrheit:

      «Bitte bemüht euch nicht, herauszufinden, was unsere Wörter bedeuten; sie bedeuten das, was wir sagen, was sie bedeuten, nicht mehr und nicht weniger.»
      Oder, anders ausgedrückt, die Völkermordkonvention kann problemlos in einem totalitären Staat angewendet werden, wo die Wörter das bedeuten, was Polizei und Staatsanwalt sagen, was sie bedeuten, nicht mehr und nicht weniger, und wo die Gerichte als Exekutivorgane der Herrschenden nichts anderes als Orte zur öffentlichen Verhängung von Strafen sind. Wenn die Völkermordkonvention keinerlei Schutz für gefährdete Gruppen bietet und mit traditionellen abendländischen Gerichtspraktiken vollkommen unvereinbar ist, was bedeutet sie dann für diejenigen, die sich weiterhin so beharrlich für ihre Unterzeichnung und Anwendung durch alle Nationen einsetzen?
      Die Antwort auf diese Frage wird uns leichter fallen, wenn wir ein paar andere Fragen behandelt haben:
      Wie und warum stiess die Konvention in den USA auf hartnäckigeren Widerstand als in jedem anderen Staat der Welt?
      Wie war es möglich, dass sich die Amerikaner 35 Jahre lang mit dem Problem abgeplagt haben, ohne zu einer endgültigen Entscheidung zu gelangen?

      Die erste Frage lässt sich kurz wie folgt beantworten: Nach der US-Verfassung wird ein internationaler Vertrag automatisch zu einem nationalen Gesetz, das den Vorrang vor jedem anderen Gesetz hat, welches seiner Anwendung eventuell im Wege stehen könnte. Somit würde die Völkermordkonvention in den Vereinigten Staaten sofort zu einem rechtlichen Instrument, welches das gesamte Rechtssystem aus den Fugen bringen könnte, während sie in den meisten anderen Ländern nichts weiter als eine politische Absichtserklärung ohne handfeste Auswirkungen auf die bestehenden Gesetze ist. Insbesondere könnte die Konvention als unmittelbare Bedrohung jener Rechte betrachtet werden, welche sämtliche amerikanischen Bundesstaaten besitzen, nämlich das Recht auf lokale Unabhängigkeit und begrenzte Autonomie. Der Schutz dieser Rechte obliegt dem Senat. Wenn der Kampf um die Konvention schon seit so vielen Jahren andauert, dann wegen der enormen Macht derjenigen, die für ihre Einführung kämpfen und offenbar hoffen, früher oder später jeden Widerstand zu brechen.
      Von Harry Truman im Jahre 1949 bis Ronald Reagan im Jahre 1984 haben sieben Präsidenten der USA sich persönlich hinter die Konvention gestellt. Einer oder zwei davon, Jimmy Carter zum Beispiel, mögen tatsächlich dumm genug gewesen sein, um sie als harmlos zu erachten, doch eines tritt klar zutage: Für jeden Anwärter auf das höchste Amt der Nation sowie jeden Präsidenten, der Wert auf seine Wiederwahl legte, wäre es politischer Selbstmord gewesen, sich mit jenen Mächten anzulegen, von denen beide großen Parteien, Republikaner wie Demokraten, weitgehend finanziell abhängig sind und welche überdies die Massenmedien fast vollständig in ihrem Würgegriff halten.
      Wie unter diesen Umständen nicht anders zu erwarten war, trabten Ronald Reagan und sein wichtigster Widersacher, Walter Mondale, wenige Tage vor den Präsidentschaftswahlen 1984 persönlich mit käppigeschmückten Häuptern beim nationalen Kongress der Judenorganisation B’nai B’rith an, um ihre Unterstützung für die Völkermordkonvention zu bekunden. Zur Ratifizierung eines internationalen Abkommens reicht die Zustimmung des Präsidenten jedoch keinesfalls aus; es bedarf auch einer Zweidrittelsmehrheit im Senat. Darum hatte der Präsident, selbst wenn er privat gegen die Konvention war, immer einen einfachen
      Ausweg: Er konnte den schwarzen Peter dem Senat zuschieben und brauchte nicht zu befürchten, damit grünes Licht für die Ratifizierung gegeben zu haben.
      Doch wie konnten die Senatoren, die durchaus nicht immer fest im Sattel sassen, demselben gefährlichen Druck zur Unterstützung der Konvention widerstehen? Die Antwort lautet wie folgt:
      Durch endloses Trödeln und Verzögern; dieses Vorgehen wurde seit dem 2. Weltkrieg dadurch erleichtert, dass sich Amerika in eine ganze Reihe von weltpolitischen Krisen und Konflikten verstrickte, wozu namentlich der Vietnamkrieg gehörte. Trotzdem mussten die Senatoren all ihren Scharfsinn aufbieten, um zu verhindern, dass es im Senat zur Schlussabstimmung über die Konvention kam. Sie taten dies, indem sie den «Gedanken» und das «Prinzip» der Konvention pflichtschuldigst guthießen, dabei aber ständig Anträge stellten, sie mit «Zusätzen», «Bedingungen» usw. zu entschärfen.
      Bezeichnenderweise waren es auch die klar erkannten revolutionären Auswirkungen der Völkermordkonvention sowie das verfassungsmässige Obstruktionsrecht des Senats, die eine gründlichere und fachkundigere Überprüfung derselben ermöglichten, als sie in irgendeinem anderen Land der Welt stattgefunden hatte.
      Es spricht Bände über die Macht und Hartnäckigkeit ihrer Befürworter, dass eine Konvention, welche 1949 und 1970 von zwei Unterausschüssen des Senatskomitees für auswärtige Beziehungen juristisch nach Strich und Faden zerzaust worden war, dem Senat 1984 erneut feilgeboten werden konnte. Damals hätte eine scheinbar unwiderstehliche Kombination von Überredungskunst und Terror um ein Haar die Oberhand über eine unveränderliche Taktik des Blockierens, Vertrödelns und Verzögerns gewonnen.
      Der folgende Auszug, aus einem am 22. Oktober 1984 in der Washingtoner Wochenzeitung ‚The Spotlight‘ erschienenen Artikel, verleiht den Hoffnungen vieler Amerikaner Auftrieb, dass die unverkäufliche Ware inzwischen sogar noch unverkäuflicher geworden sein könnte:

      Die Niederlage der Völkermordkonvention erfolgte (…) nicht kostenlos. Nachdem Gegner der Vorlage mit allen möglichen Ergänzungsanträgen gedroht hatten, schlug der Führer der Mehrheit im Senat, Howard Baker, ein Republikaner aus Tennessee, eine unverbindliche Resolution vor, welche die «Prinzipien» des Abkommens unterstützte und das Interesse des Senats ausdrückte, den Vertrag in der nächsten Sitzung «beschleunigt» zu behandeln. (…)
      …Elf Senatoren zogen es vor, der Abstimmung fernzubleiben, was als wenig mehr denn als Versuch betrachtet wurde, die Befürworter des Abkommens zu beschwichtigen.

      Die erste empfindliche Schlappe, welche die Völkermordkonvention 1949 noch vor dem Beginn des von McMahon geleiteten Unterausschusses des Senatskomitees für auswärtige Angelegenheiten erlitt, hätte ausgereicht, um jedem politischen Vorhaben den Garaus zu machen, das von weniger mächtigen und entschlossenen Kräften gefördert wurde. Ich spreche hier von der schroffen Ablehnung der Konvention durch die American Bar Association (Vereinigung amerikanischer Juristen); diese Vereinigung hielt ihre ablehnende Haltung zwanzig Jahre später aufrecht.
      1954 prangerte der Vorsitzende der Anwaltsvereinigung, Frank E. Holman, in einer Ansprache an die wohlbekannte patriotische Organisation Daughters of the American Revolution den Vertrag als «betrügerisch» an, und Leander Perez aus Lousiana, Vorsitzender des States Rights Committee, tat sie als «monströs» und als «unehrlichen Trick» ab.
      Doch im allgemeinen erwiesen in den USA bei Diskussionen der Konvention deren Kritiker den Anhängern und Verteidigern die konventionelle Höflichkeit, ihren guten Glauben und die Lauterkeit ihrer Absichten nicht in Frage zu stellen. Die Völkermordkonvention glich bis 1970 einem künstlich beatmeten Patienten, wurde aber in jenem Jahre von Präsident Richard Nixon wiederbelebt. Abermals wurde der Senat um seinen Segen ersucht, und abermals gab dieser sie zur weiteren Untersuchung an einen Unterausschuss des Senatskomitees für auswärtige Angelegenheiten weiter.
      An dessen Spitze stand nun Senator Frank Church und Senator Jacob Javits aus New York, ein leidenschaftlicher Befürworter der Vorlage, gehörte dem Ausschuss als Mitglied an. Die unheimliche Irrealität der Konvention wurde niemals schonungsloser entlarvt als von jenen, die sie vor diesem Unterausschuss zu verteidigen hatten, und zwar namentlich von Abgesandten des Aussenministeriums. Senator Church stellte während der Debatte folgende Frage:

      Erinnert sich jemand unter Ihnen an einen einzigen Fall, wo irgendeiner der über siebzig Signatarstaaten gegen einen seiner Gerichtsbarkeit unterstellten Bürger prozessiert, ihn des Völkermords angeklagt und verurteilt hat? Ist es auch nur ein einziges Mal vorgekommen, dass dieser Vertrag von irgendeinem der 75 Unterzeichnerstaaten praktisch angewendet wurde?
      Charles W. Yost, damaliger US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, räumte im Namen der anderen ein, er wisse von keinem solchen Fall, beharrte aber weiterhin darauf, für die USA lohne sich die Unterzeichnung. Senator Church stand immer noch vor einem Rätsel:
      Ich finde es schwierig, mir vorzustellen, dass irgendeine Regierung, selbst wenn sie die Konvention unterzeichnet hat und sich in Zukunft tatsächlich daran halten will, entweder ein solches Verbrechen gestehen oder Schritte zu ihrer eigenen Bestrafung unternehmen wird. Das geht über die Grenzen des Realistischen. Überdies ist es schwer zu glauben, dass irgendeine solche Regierung gegen einzelne, des Völkermords schuldige Bürger unter ihrer Jurisdiktion vorgehen würde.
      War seit 1949 denn nichts geschehen, was man als «Völkermord» hätte bezeichnen können? Wie stand es um den mörderischen Bürgerkrieg in Nigeria, das Massaker an 200.000 sogenannten «Kommunisten» in Indonesien oder die gegenseitige Abschlachtung von Hindus und Moslems auf dem indischen Subkontinent? Die einzige Erklärung, die Botschafter Yost abgeben konnte, war, dass «ernsthafte Argumente» dagegen, diese Geschehnisse als Völkermord einzustufen, alle weiteren Schritte seitens der UNO vereitelt hätten.
      In seinem 1984 veröffentlichten Buch: „The Man who invented Genocide“, legt James J. Martin, die Angelegenheit wie folgt dar:

      Obgleich in den letzten 35 Jahren zahlreiche Beschuldigungen wegen «Völkermordes» gegen eine ganze Reihe von Ländern erhoben worden sind, gab es weder bei den Vereinten Nationen noch anderswo während dieses Zeitraums auch nur eine einzige internationale Anklage, einen Prozess oder einen Schuldspruch wegen eines solchen «Verbrechens».
      Als die Berufsjuristen des US-Aussenministeriums auf die ernsthaften Auswirkungen einiger der Verpflichtungen, welche die USA im Fall einer Unterzeichnung eingehen würden, hingewiesen wurden, antworteten sie, man könne diese ignorieren. Dies war ein weiterer rätselhafter Aspekt ihrer Aussagen. Einer der Hauptzeugen vor dem von Frank Church geleiteten Unterausschuss, Senator Sam Ervin, selbst Jurist von Beruf, bemerkte dazu:
      Das Außenministerium verblüfft mich, wenn es von mir meine Zustimmung zur Ratifizierung eines Vertrages wie des vorliegenden verlangt und dann den Versuch unternimmt, mit zweifelhaften Tricks zu zeigen, dass wir gar nicht verpflichtet sind, ihn zu erfüllen; das ist etwas, was ich nicht begreifen kann.
      Ein Mitglied des Unterausschusses, Senator John Cooper, war ebenfalls verblüfft:
      Eines der Probleme, die mich bei der Ratifizierung des Vertrags beunruhigen, betrifft die Verpflichtungen, seinen Inhalt zu erfüllen. Doch die Argumente, die wir gehört haben, beziehen sich auf Methoden, sich davor zu drücken.
      Die sorgfältige und professionelle Behandlung der Völkermordkonvention durch Sam Ervin vor dem Senatsunterausschuss am 22. Mai 1970 macht es überflüssig, noch viel darüber zu sagen oder zu schreiben, dass die Konvention als Rechtsinstrument zur Verhütung und Bestrafung von Handlungen des Völkermordes durch Einzelpersonen oder Nationen vollkommen untauglich ist.

      Ehe Ervin die Artikel der Konvention einen nach dem anderen analysierte, präsentierte er eine kurze Geschichte derselben, wobei er fast die ganze Wahrheit in einem Absatz zusammenfasste, der im Protokoll der Debatte ein rundes Dutzend Zeilen lang war:
      Während der vierziger Jahre unternahmen den Vereinten Nationen verbundene Aktivisten große Anstrengungen, um auf dem Vertragswege Gesetze zu erlassen, welche die einheimischen Gesetze der Nationen rund um den Erdball ersetzen sollten. Die Völkermordkonvention stellt das Ergebnis einer dieser Anstrengungen dar…
      …Sie entstand aus einer UN-Resolution, in welcher der Völkermord als Verbrechen verurteilt wurde, gleichgültig ob er «aus religiösen, rassischen, politischen oder sonstigen Gründen verübt wird». In der endgültigen Fassung verschwand dann der Völkermord aus «politischen» Gründen, weil einige der Unterzeichner nicht einmal nominell auf ihr Recht verzichten wollten, politische Gruppen, die ihren Herrschern gegenüber feindlich eingestellt waren, zu vernichten.

      Senator Ervin fügte hinzu:
      Das einzige Argument, das man nun für die Ratifizierung dieser Konvention ins Feld führt, besteht darin, dass sie den Ruf der USA in den Augen Russlands und anderer totalitärer Unterzeichner verbessern würde. Dabei haben diese seltsamerweise viele Bestimmungen der Konvention durch eigenwillige Auslegung oder durch Vorbehalte außer Kraft gesetzt.
      Senator Ervins Kommentar zu einem der Unterartikel liefert ein anschauliches Beispiel für seine vernichtende Analyse fast aller Klauseln der Konvention:
      Im Falle einer Ratifizierung der Konvention würde Artikel II (c) den USA die Pflicht auferlegen, jemanden von seinem Vorhaben abzubringen oder ihn gegebenenfalls gerichtlich zu belangen und zu bestrafen, der «vorsätzlich Lebensbedingungen herbeiführt, welche die vollständige oder
      teilweise physische Zerstörung der Gruppe zur Folge haben»…
      …Was dies heissen soll, kann kein Verstand ergründen. Bedeutet es, dass ein Staatsoder Gemeindebeamter, der sich weigert, einem Angehörigen einer der vier in der Konvention erwähnten Gruppen das als wünschenswert erachtete Ausmass an Sozialhilfe zu gewähren, wegen Völkermordes bestraft oder verfolgt werden muss?…
      …Bedeutet es, dass der Internationale Gerichtshof nach Artikel IX die Macht besitzen wird, rechtlich festzulegen, dass der Kongress oder der Gesetzgeber eines Bundesstaates, der einer der vier Gruppen die vom Gerichtshof als angemessen erachtete Sozialhilfe verweigert, die Konvention verletzt hat?
      Senator Ervin verlas bei seinen Ausführungen eine andere gründliche Analyse der Konvention, die Orie L. Phillips, oberster Richter beim US-Appellationsgericht für den zehnten Gerichtsbezirk, in Form eines 1949 im Journal of the American Bar Association erschienenen Artikels vorgenommen hatte.
      Die ganze von berufenen Fachleuten vorgenommene Kritik an der Völkermordkonvention wurde durch die Fragen, die Senator Ervin von den drei Mitgliedern des Unterausschusses gestellt wurden, eher bestärkt als geschwächt. Senator Jacob Javits schuf daraufhin eine Art Präzedenzfall, indem er beantragte und die Erlaubnis erhielt, später das vorlegen zu dürfen, was er eine «Punkt-für-Punkt-Widerlegung» nannte.
      Diese «Widerlegung» ist so abgefasst, dass sie ihrerseits keine intelligente «Punkt-für-Punkt-Widerlegung» gestattet, da das gesamte Thema der Völkermordkonvention darin in ein kaleidoskopisches Weltbild eingebaut wird, wo alle Bedeutungen, die den Prozess zusammenhängenden Denkens ermöglichen, so verzerrt oder in ihr Gegenteil verkehrt werden, dass sie nur von einem geübten Anwender jener Form intellektueller Aggression gehandhabt werden können, die George Orwell Zwiedenken genannt hat.
      Bei diesem haben wir es mit einer Form der Rhetorik zu tun, in welcher die Förderung feindlicher Absichten die Unterordnung der Wahrheit unter die Politik vorschreibt. Anders gesagt, es handelt sich um eine Form der Kriegsführung im allgemein anerkannten Sinne des Wortes, bei der physische Gewalt, die so lange bei jedem Interessenkonflikt zwischen menschlichen «Gruppen» den Ausschlag gab, durch eine «friedliche» Anwendung moralischer Gewalt ersetzt wird. Aus diesem Grunde würde es nicht weiterhelfen, Senator Javits‘ «Widerlegung» an dieser Stelle zusammenzufassen. Sie ist in James Martins Buch Wort für Wort aus dem vom Unterausschuss erstellten Protokoll der Debatte übernommen worden und somit einem jeden zugänglich, der seinen Geist durch ihr Studium schärfen will.
      Was also ist der eigentliche Sinn einer Völkermordkonvention, die jenen, welche sie erfunden haben und am aktivsten fördern, offensichtlich ungemein am Herzen liegt? Eine teilweise Antwort auf diese Frage haben wir bereits gegeben:

      Die Konvention ist ein nur notdürftig mit dem Mäntelchen rührender Anteilnahme am Los unzähliger anderer ungenannter Gruppen getarntes, rein jüdisches Unterfangen, das in Wirklichkeit ausschließlich auf die Interessen einer einzigen Gruppe zugeschnitten ist. Einer mächtigen und glänzend organisierten jüdischen Nation nämlich, die unter anderen Nationen zerstreut und nirgends zahlenmäßig stärker vertreten ist als in den USA und Europa.
      Wieso aber sollten die Juden zu einem Zeitpunkt so grossen Wert auf ein derart fadenscheiniges Instrument des internationalen Rechts legen, wo ihre eigene Macht sich ihrem Zenith zu nähern scheint und wo sie als Gruppe weniger bedroht scheinen denn je zuvor in ihrer langen und turbulenten Geschichte?
      Die kurze Antwort auf diese Frage lautet, dass die Juden trotz ihres gegenwärtigen Wohlstands und ihrer gegenwärtigen Macht von der steten Furcht gequält werden, auf eine Katastrophe zuzusteuern. Sie wissen, dass sie immer deutlicher als identifizierbare Gruppe mit Sonderinteressen in Erscheinung treten und dass die jetzt von ihnen verfolgte Politik, welche darauf abzielt, ihnen eine endgültige und unangreifbare Position der Macht und der Sicherheit an der Spitze eines geplanten neuen Weltsystems zu verschaffen, früher oder später unter anderen Völkern zwangsläufig Beunruhigung und Feindseligkeit auslösen muss.
      Die Juden haben stets so getan, als vermöchten sie das irreführenderweise «Antisemitismus» genannte Phänomen nicht zu begreifen, doch eine mehr als zweitausendjährige Erfahrung wird sie ohne jeden Zweifel gelehrt haben, dass die Feindseligkeit der Völker, unter denen sie leben, nur ein Teil des Preises ist, den sie für die Vorteile eines verstärkten Sinns der Gruppenzusammengehörigkeit sowie die materiellen Belohnungen eines doppelten ethischen Verhaltenskodex entrichten müssen.
      Sie wissen auch, dass die wachsende Internationalisierung jüdischer Verhaltensweisen und Aktivitäten im 20. Jahrhundert von einer entsprechenden Internationalisierung des «Antisemitismus» begleitet wird, welche die Möglichkeit eines Desasters von beispiellosen Ausmassen für das jüdische Volk heraufbeschwört.
      Die Völkermordkonvention ist somit eine Übung, deren Zweck darin besteht, die Grundlagen für ein System des internationalen Strafgesetzes zu schaffen. Abgerundet würde dieses durch das in Artikel VI geforderte internationale Völkermordtribunal, das sich dank der Unterzeichnung durch sämtliche Nationen in Respektabilität sonnen würde und bei Bedarf jederzeit angerufen und benutzt werden könnte. Das erklärt die fast grenzenlose Ausweitung der Bedeutung des Wortes «Völkermord» in der Konvention:
      Die Juden fühlen sich bedroht und gefährdet bei praktisch jedem Anzeichen einer negativen Reaktion, die sie selbst hervorrufen mit der Verfolgung ihres Plans, die endgültige Herrschaft über die gegenwärtig im Aufbau befindliche totalitäre Weltordnung zu erlangen.
      Die wirkliche Bedeutung der Völkermordkonvention liefert auch die Erklärung für eine Reihe anderer Phänomene, einschliesslich des unermüdlichen Bestrebens, die USA zur Ratifizierung zu bewegen – denn wozu sind die Unterschriften all der anderen Staaten gut, wenn ausgerechnet Amerika aus der Reihe tanzt? Eine weitere Frage lautet wie folgt: Wie können wir sonst die Tatsache erklären, dass viele Drittweltstaaten, welche ständig eine bis zum Völkermord gehende Unterdrückung abweichender ethnischer und kultureller Minderheiten praktizieren, die Konvention seelenruhig unterzeichnet haben?
      Dass diese auch von als brutal und repressiv berüchtigten totalitären Staaten wie der Sowjetunion und dem kommunistischen China mit nur geringen Vorbehalten problemlos akzeptiert werden konnte, lässt ferner erkennen, dass die Konvention als terroristisches Instrument zur Überwachung und Einschüchterung der eigenen Bevölkerung gebraucht werden kann, also dem genauen Gegenteil dessen, was man uns weismachen will.
      In seinem Buch The Jewish Paradox beschreibt Dr. Nahum Goldmann das jüdische Volk als das «paradoxeste der Welt».
      Diese Charakterisierung trifft voll und ganz auf die Völkermordkonvention zu, ein Instrument des internationalen Rechts, das darauf abzielt, riskante jüdische Politunternehmen und Aktionen abzusichern und zwei vollständig entgegengesetzte Befürchtungen miteinander zu versöhnen:
      Die Befürchtung, abgelehnt und verfolgt zu werden, und die Befürchtung, akzeptiert und assimiliert zu werden.

      Es wäre eine grobe und irreführende Vereinfachung, würde man behaupten, der Machtkomplex, der heutzutage einen Plan zur Zentralisierung aller politischen Gewalt in einer neuen Weltordnung plant, sei ausschließlich jüdischer Natur. Wie ich in diesem Buch an früherer Stelle dargelegt habe, nahm der Plan zur Bildung einer Weltregierung in der gegenwärtigen Form im 20. Jahrhundert erstmals unter anglo-amerikanischer Ägide Gestalt an. Auf der östlichen Seite des Atlantischen Ozeans wurde er von Cecil Rhodes und seinen Mitarbeitern wie z.B. Lord Milner verfolgt, auf der westlichen von den superreichen, zur Bevölkerungsgruppe der weißen angelsächsischen Protestanten (White Anglo-Saxon Protestants) gehörenden Bankier-Familien, bei denen der Bankier J.P. Morgan und seine Sippe die erste Geige spielten.
      Als diese im wesentlichen nichtjüdische Finanzelite ihre Stellung an der Spitze des internationalen Finanzkapitalismus einbüsste (die Einzelheiten kann man bei Quigley nachlesen), wurde sie nicht ausgelöscht, sondern lediglich einer Konstellation der Finanzmacht eingegliedert, die sie nicht länger beherrschen konnte; anschließend wurde sie durch starke gemeinsame Interessen dazu bewogen, ihre Stellung innerhalb dieser neuen Konstellation zu akzeptieren und beizubehalten. Ebenfalls in den Strudel dieser neuen Machtkonstellation des 20. Jahrhunderts wurden aufeinanderfolgende Generationen von Intellektuellen hineingezogen, die in einer Ideologie des Globalismus und der «Weltordnung» einen doppelten Vorteil sahen:
      Erstens fanden sie in ihr ein Surrogat für den abhanden gekommenen religiösen Glauben, und zweitens stellte sie ihnen reichen irdischen Gewinn in Aussicht.


      Quelle: "ZION17"

    • Richard Joseph Huber hat den Blog-Artikel ""Erkenntniskultur"" geschrieben. 16.05.2018

      Das muslimische Paradox: Die Migranten fliehen vor dem, das sie selbst in sich tragen und damit zu uns importieren - Von der europäischen Erkenntniskultur profitieren wollen, ohne sie zu übernehmen

      Ihre tradierte Identität verdichtet sich zur Integrations- und Akkulturierungsverweigerung segregierter Parallelgesellschaften, die das Bekenntnis zur islamischen Scharia und der Offenbarungstheologie des Koran über alle Errungenschaften der europäischen Erkenntniskultur stellen, von der sie gleichwohl profitieren wollen, ohne sie zu übernehmen.
      Auf diesem Boden wächst dann das machtpolitische Projekt der Islamisierung Europas, massiv unterstützt von der Religionspolitik ihrer Herkunftsländer, die genau das reproduzieren würde, was Ursprung und Grund der Unverhältnisse ihrer Herkunftsländer. Wohin aber wollen sie dann auswandern, wenn sie die europäische Erkenntniskultur um all das gebracht haben, was sie zum Ziel der Migration machte?
      Man sucht Zuflucht bei dem, was man vernichten will
      Eine Reflexion auf das Übel der geschichtlichen Welt, aus der man kommt, findet sowenig statt wie eine Verständigung über wirt­schaftlichen Erfolg, rechtsstaatliche Freiheit und wissenschaftlich-technologische Vormacht der Europäer. Der Reflexionslosigkeit, die sich machtpolitisch immer leicht instrumentalisieren läßt, entgeht das Paradox, daß man genau das Ideal vernichten will, bei dem man Zuflucht sucht. Es fehlt das Bewußtsein, daß die Grundlage der modernen Welt die Befreiung von der Religion zur Autonomie des Erkennens ist.

      Anstatt diesen geschichtlichen Paradigmenwechsel von einer offen­barungs­theologischen Unterwerfungskultur zu einer autonomen Erkennt­nis­­kultur an sich selbst zu vollziehen – wie Indien und die fernöstlichen Nationen -, bleibt die muslimische Welt in der selbsterzeugten Negativität ihrer religiösen Verhältnisse befangen und erklärt die Islamisierung Europas zum machtpolitischen Projekt. Dank hoher Geburtenraten dürften muslimische Immigranten schon in absehbarer Zukunft die Mehrheit der europäischen Bevölkerung stellen und entsprechend in ihre politische Gewalt bringen.
      Das Szenarium wird auch von europäischer Seite ernst genommen: Von literarischer Seite, wie im Roman von Michel Houellebecq «Unterwerfung», aber auch in zahlreichen soziologischen und geschichtlichen Analysen wie den Arbeiten von Rolf Peter Sieferle («Das Migrationsproblem»), Peter Brenner («Fremde Götter») oder zuletzt Douglas Murray («Der Selbstmord Europas»). Wie aber sähe die realgeschichtliche Verwirklichung aus, die im muslimischen Paradox intendiert wird?
      Möglichkeit 1:
      Ein Pyrrhussieg der gebrannten Erde, die Migranten immigrieren in das hinein, aus dem sie emigrierten

      Gehen wir aus von dem einfachen Szenarium einer Übernahme Europas durch die islamische Offenbarungstheologie. Sie würde nicht nur alle sittlichen und rechtsstaatlichen Verhältnisse zugunsten der «Scharia» aufheben, sondern auch zum Zusammenbruch der gesamten philosophisch-wissenschaftlichen Erkenntniskultur führen – der Grundlage der technologischen und ökonomischen Vormachtstellung Europas und seines Reichtums. Zwar läßt sich ein Auto, ein Handy oder ein PC auch von einem Offenbarungsgläubigen nach den normierten Regeln bestehenden Wissens zusammensetzen; aber dieses Wissen selbst und seine objektive Sachlichkeit vermag er nicht zu erzeugen, geschweige denn weiterzuentwickeln.
      Es ist deshalb auch kein Zufall, wenn weltweit keines der muslimischen Länder durch wissenschaftliche Erkenntniskultur und technologische Produktivität in Erscheinung getreten ist: Die geistige Grundhaltung ihres Welt­verhältnisses widerspricht aller sachlich objektivierenden Erkenntniskultur. Verarmung, Auflösung aller Rechtsverhältnisse und tribalistische Verheerung der europäischen Länder wären die absehbaren Folgen. Der Sieg des Islam wäre also ein Pyrrhus-Sieg der verbrannten Erde; und die betroffenen europäischen Territorien würden sich bald den derzeit herrschenden Verhältnissen in Afghanistan, Irak, Syrien oder Libyen angleichen.
      Die Migration führte sich damit selbst ad absurdum – sie immigriert wieder in das hinein aus dem sie emigrierte und führt sich im Kreise ihrer ideologischen Verblendungen herum. Das mag sich über zahllose Jahrhunderte erstrecken.
      Möglichkeit 2: Die Infizierung mit Philosophie und Wissenschaft führt in die Vernichtung des Islam in den Immigranten

      Um diese Aporie abzuwenden, wären Muslime versucht, die wissenschaftliche Erkenntniskultur aufzunehmen und weiterzuführen. Dann aber infizieren sie sich unfehlbar mit der freien Erkenntnishaltung von Philosophie und Wissenschaft, die sie aus dem offenbarungstheologischen Absolutheitsanspruch des Koran heraustreibt: Sie würden selbst – wie zuvor die jüdischen und christlichen Europäer – «säkularisiert» zu verweltlichten Erkennern.
      An ihnen vollzöge sich damit die Aufhebung des Islam als Grundlage der allgemeinen Lebensverhältnisse – nicht anders, als es schon der jüdisch-christlichen Überlieferung in den Zeiten der europäischen Aufklärung geschah. Das Resultat wäre dasselbe – Aufklärung II; und das islamische Projekt der Eroberung Europas schlüge um in die Selbstvernichtung seiner religions­ideo­logischen Grundlage: Es ist dann letztlich doch die europäische Erkenntniskul­tur, die sich bei ihren Subjekten siegreich durchsetzen wird. So schon heute bei muslimischen Intellektuellen.
      Der muslimisch geführte europäische Bürgerkrieg wird zum Zerfall Europas führen und damit schließlich zum Suizid auch des Islam

      Fassen wir nun beides in ein realgeschichtliches Szenarium zusammen, in dem auch die Stammeuropäer ihre Parteiungen bilden würden, so ergibt sich daraus das Bild eines muslimisch geführten europäischen Bürgerkrieges, der die Religionskriege des 16. und 17. Jahrhunderts auf einer ungleich intensivierteren Stufe wiederholen würde.
      Denn da die moderne Erkenntniskultur nun selbst zur Partei geworden ist, läßt sich der Gegensatz nicht mehr durch die höhere Rationalität einer «Aufklärung» aufheben: Die Aporie bleibt auswegslos sich selbst und dem geschichtlichen Kampf überlassen. Das Paradox muslimischen Selbstverständnisses wird in seiner realgeschichtlichen Umsetzung zum Suizid des Islam, seiner Lebensbedingungen und seiner Ideologie. Sie führt zum Zerfall aller politischen Ordnungen und der sozio-ökonomischen Verheerung eines ganzen Kontinents, der einst Ideal und Ziel der Migration war.

      Quelle: "Muslime-Verhalten"
      Ein weiterer mutiger und unbeugsamer Kämpfer für Wahrheit und Meinungsfreiheit braucht unsere Unterstützung (von Kurzer)

      Am Sonnabend, dem 12. Mai 2018, seinem 60. Geburtstag, wurde Gerd Ittner in Bretzenheim von der Straße weg verhaftet.
      Von Sonnabend bis heute war er in der JVA Rohrbach in Wöllstein in der Sani­täts­abteilung untergebracht. Jegliche Auskunft über seinen Zustand wurde mir verweigert. Heute, am 15. Mai, wurde er in die JVA nach Nürnberg verbracht.
      Wie die erst kürzlich inhaftierte Ursula Haverbeck, wie Horst Mahler, Monika Schaefer, Arnold Höfs, Wolfgang Fröhlich und viele andere mehr ist natürlich auch der wortstarke Gerd Ittner den Lügenbaronen ein Dorn im Auge.
      Damit die BRD-Besatzungsverwaltung noch ein bißchen länger an den Trögen der Macht bleiben und das Deutsche Volk unterdrücken, ausplündern und entrechten kann, sollen diese aufrechten und charakterstarken Menschen zum Schweigen gebracht werden.
      Diese wahrheitssuchenden und -verkündenden Persönlichkeiten widersetzen sich mutig dem sich permanent verschärfenden Denk- und Meinungsverbot und decken friedlich die Lügen auf, die dem Besatzungskonstrukt BRD noch die Existenz sichern. Deshalb werden sie als „Gefährder des öffentlichen Friedens“ etikettiert, in Schauprozessen abgeurteilt und weggesperrt. Sie belegen die angeblich zu geringe Zahl an verfügbaren Gefängniszellen, in denen dann für echte Straftäter wie Mörder, Räuber, Vergewaltiger, Kinderschänder etc. leider kein Platz mehr ist, so daß diese wahren Gefährder in Freiheit und oftmals völlig unbehelligt von der BRD-Justiz ihr Unwesen treiben können.
      Bitte unterstützt Gerd Ittner, indem Ihr ihm schreibt. Er benötigt unbedingt Brief­marken, die den Briefen beigelegt werden dürfen.
      Die Anschrift lautet:
      Gerd Ittner
      JVA Nürnberg
      Mannertstraße 6
      90429 Nürnberg

      (Wiebke Jung - 15. Mai 2018)
      Quelle: "ITTNER/Meinungsverbot-Knast"

    • Richard Joseph Huber hat den Blog-Artikel ""Skripal"" geschrieben. 16.05.2018

      Zehn Wochen nach Salisbury: Was ist der Status quo im Fall Skripal? - Die verschwundenen Opfer

      Zehn Wochen nach dem Anschlag auf Julia und Sergej Skripal, der sich zu einer internationalen Krise ausweitete, ist es in den Medien still geworden um den Fall. Eine gute Gelegenheit, um die bisherige Entwicklung und den aktuellen Stand der Dinge festzuhalten.
      Die Medien verlieren allmählich das Interesse an Sergej Skripal. Ungewöhnlich für einen Fall, der die größte diplomatische Krise seit der Abspaltungsprozessen in der Ukraine ausgelöst hat. Dabei sind längst noch nicht alle Fragen beantwortet. Wir fassen die wichtigsten Entwicklungen zusammen.

      Gleichzeitig sprach sie davon, in Kontakt mit Freunden und Familienangehörigen zu stehen. Die Frage steht im Raume, welche Angehörigen sie damit meinen könne, da sie doch keine engeren Verwandten habe außer Wiktoria und ihrer Großmutter Elena.
      Neben inhaltlichen Ungereimtheiten kamen auch Zweifel an Duktus und Wortwahl der Erklärung auf. Der ehemalige britische Botschafter Craig Murray bezweifelt, dass es sich tatsächlich um die Worte der 33-Jährigen handelt.


      Julias Cousine Wiktoria wandte sich am 1. Mai in einem öffentlichen Facebook-Post an ihre Julia. Sie erhielt keine Antwort. Zwei Einreiseanträge Wiktorias nach Großbritannien wurden vom britischen Innenministerium mit einem Verweis auf Nichterfüllung der Migrationsauflagen abgelehnt.

      Deutsche Übersetzung:
      Meine liebe Schwester! Julia! Du kommunizierst nicht mit uns, und wir wissen nichts über dich und Sergej Wiktoriwitsch. Ich weiß, dass ich kein Recht habe, mich in deine Angelegenheiten einzumischen, ohne deine Erlaubnis einzuholen, aber ich mache mir zu viele Sorgen. Ich mache mir Sorgen um dich und deinen Vater. Ich mache mir auch Sorgen um Nuar. [Nuar ist Julia Skripals Hund, den sie in einem Tierheim zurückließ, während sie nach England reiste.] Er ist jetzt im Hundehotel, und sie wollen bezahlt werden. Wir müssen uns entscheiden, was wir mit ihm machen. Ich bin bereit, ihn zu nehmen und mich um ihn zu kümmern, bis du nach Hause kommst. Außer Nuar mache ich mir Sorgen um deine Wohnung und dein Auto. Über ihre Sicherheit und Wartung wurde nichts entschieden. Wir können bei all dem helfen, aber ich brauche deine Vollmacht im Namen meiner oder meiner Schwester Lena. Wenn du denkst, dass all dies wichtig ist, erstelle ein Vollmachtsformular in einem russischen Konsulat in einem beliebigen Land. Wenn du das nicht tust, werden wir es verstehen und uns nicht in deine Angelegenheiten einmischen. Wika
      Bis heute verweigert die britische Regierung der russischen Botschaft den Zugang zu Julia Skripal, die russische Staatsbürgerin ist.
      Internationale Diplomatie in der Krise
      Der Fall Skripal war von Beginn an von einer Umkehrung der Beweislast geprägt. Moskau solle seine Unschuld beweisen. Allein die Vergangenheit Skripals als russischer Ex-Agent legte die Spur nach Osten, und viele Politiker, allen voran Boris Johnson, legten sich früh auf Russland als alleinigen Täter fest. Moderate Stimmen hatten in der aufkommenden Anti-Russland-Hysterie das Nachsehen. Auf ein "24-Stunden-Ultimatum" der britischen Regierung, das mehr der Forderung eines Schuldeingeständnisses gleichkam, reagierte Moskau kühl.


      Ohne eine offizielle Untersuchung abzuwarten, erfolgte die "angemessene und robuste Reaktion", die Außenminister Boris Johnson androhte. Insgesamt 160 russische Diplomaten wurden aus 28 Ländern verwiesen. Die USA wiesen 60 Diplomaten aus und schlossen das russische Konsulat in Seattle. Moskau antwortete mit der Ausweisung der gleichen Zahl an Diplomaten und der Schließung des US-Konsulats in Sankt Petersburg. Auch Deutschland schwenkte auf die britische Linie ein und wies vier Diplomaten aus.
      Innenpolitisch wurde der Fall Skripal instrumentalisiert, um die Reihen zu schließen und Disziplin herzustellen. Abgeordnete des britischen Unterhauses forderten die Aufstockung des Wehretats. Wolfgang Schäuble deutete an, der Fall Skripal zeige den Briten die Bedeutung eines Verbleibs in der EU und könnte eine Wende in den Brexit-Verhandlungen einleiten.

      Ohne Frage werden die Beziehungen zwischen westlichen Ländern und Russland auf lange Zeit unter der Skripal-Affäre leiden. Heather Nauert, die Sprecherin des US-Ausßenministeriums, bezeichnete Russland als Riesenkraken. Heiko Maas äußerte bei einem kürzlich erfolgten Besuch bei seinem Amtskollegen Sergej Lawrow scharfe Kritik an der angeblich unkonstruktiven Haltung Russlands in der Affäre.
      Die Rolle der Medien
      Zeigten britische Zeitungen zunächst wenig Zurückhaltung und beteiligten sich rege an Spekulationen um den Tathergang und der Vorverurteilung Russlands, so ruhig ist es jetzt um die Affäre. Die letzten Einträge auf bbc.co.uk datieren vom 25. April 2018 und beschäftigen sich mit dem Aufräumarbeiten in Salisbury. Auffällig ist, dass in all der Zeit seit der Vergiftung der Skripals nie die Frage nach dem Verbleib von Vater und Tochter in den britischen Medien diskutiert wurde.

      Gegen RT International und Sputnik wurden Ermittlungen bei der britischen Medienaufsichtsbehörde OFCOM eingeleitet. Unter anderem werden die Sendungen "Crosstalk" und "Worlds Apart" mit Oksana Boyko wegen unsachlicher Berichterstattung untersucht. In einer Parlamentsdebatte forderten Abgeordnete die Abschaltung des Senders.
      Vorauseilender Gehorsam: In Großbritannien halten sich Mainstream-Medien in der Regel an die Vorgaben einer so genannten D-Notice (Symbolbild).
      Mehr lesen:"Geheimdienstkontakte bitte verschweigen" - Londons Vorgabe an die Medien in der Skripal-Affäre

      Wie jetzt bekannt wurde, erließ das britische "Defence and Security Media Advisory Committee" zweimal eine Verschwiegenheitsempfehlung an die Presse. Das Komitee besteht aus staatlichen Vertetern und Mitgliedern aller großen Pressehäuser und tritt immer dann in Erscheinung, wenn Fragen der nationalen Sicherheit durch Veröffentlichungen gefährdet scheinen. Auch für deutsche Medien schien die Sache entschieden. So betitelte der Spiegel seine Ausgabe Nr. 12 mit "Todesgrüße aus Moskau. Der Giftanschlag und der neue Kalte Krieg".
      Eine unrühmliche Episode in der deutschen Berichterstattung stellt der Umgang mit dem OPCW-Bericht zum Vorfall in Salisbury dar. Mit Spannung wurde der Report erwartet und enttäuschte all jene, die auf den endgültigen Beweis gehofft hatten. Der Text erwähnt an keiner Stelle die Herkunft des Gifts oder die chemische Zusammensetzung. Dennoch vermeldeten die deutschen Leitmedien unisono die "russische Herkunft" des Giftes als bewiesen, um nur kurz danach Korrekturen nachzuschieben und Titel zu ändern.

      Das Gift
      Das bizarrste Element in der Geschichte stellt ohne Zweifel die Art der Vergiftung dar. Zuerst war noch von Fentanyl die Rede. Bald aber legte sich die britische Regierung auf ein Nervengift aus der sogenannten Nowitschok-Klasse fest, das zweifelsfrei die Verbindung nach Russland aufzeige. Denn, so die Argumentation, nur Russland verfüge über die Kapazitäten und das Know-how der Herstellung.
      Der vermeintlich schwerwiegende Beweis verlor im Laufe der Ermittlungen immer mehr an Gewicht. So wurde unter anderem bekannt, dass Tschechien ebenfalls kleine Mengen des Kampfstoffes produziert hatte und die Verbindung in den USA mit zahlreichen Patenten längst bekannt war. Vieles spricht sogar dafür, dass das Bekanntwerden des Nervengifts in der breiten Öffentlichkeit nicht im Interesse der US-amerikanischen Regierung war.
      Eine interessante Rolle spielt nicht zuletzt auch das Chemiewaffenlabor Porton Down, der sich zufällig nur rund 13 Kilometer vom Tatort entfernt befindet. Außenminister Boris Johnson selber verplapperte sich in einem Interview und bestätigte, dass Porton Down über den Kampfstoff verfüge, obwohl dies vorher abgestritten worden war.

      Auch über den vermeintlichen Tathergang ranken sich einige fantasievolle Theorien, die von Buchweizen, Gas, Blumen, einem Koffer und der Klimaanlage im Auto letztendlich zur Vergiftung über die Türklinke von Skripals Haus kamen. Russland soll sogar eigens ein Programm aufgelegt haben, um eine möglichst effektive Vergiftung über Türklinken sicherzustellen. Es sei ein "Boutique"-Nowitschok (!) verwendet worden, eine weniger starke Version des bekannten Nervengases, das in flüssiger Form über die Haut aufgenommen werden kann und erst verzögert zum Tod führt. Zufällig waren in dem Krankenhaus, das die Skripals aufnahm, Mediziner anwesend, die Erfahrung mit den Folgen von Nervengift hatten, da sie vorher in Porton Down geschult worden waren. Nur durch das schnelle Eingreifen der Ärzte konnte das Leben der Skripals gerettet werden.

      Es scheint nach den bisherigen Entwicklungen unwahrscheinlich, dass die Geschichte um die Vergiftung der Skripals in naher Zukunft restlos aufgeklärt wird. Ebenso unwahrscheinlich ist, dass dies von Beginn an im Interesse der beteiligten Akteure lag. Gerade die Aufklärung des Verbrechens würde zunichtemachen, was von der Affäre in der westlichen Öffentlichkeit hängen bleibt: das dumpfe, diffuse Gefühl, dass Russland alles zuzutrauen ist.
      Der Fall Skripal reiht sich nahtlos ein in die Liste der Verbrechen, halbbewiesenen und vermuteten Schandtaten des Putin-Regimes, seien es Attentate, Hackerangriffe, Überfälle auf Nachbarländer und Wahlmanipulationen. Sie nähren das Mistrauen und treiben einen Keil in die Beziehungen zwischen dem Westen und Russland.


      Quelle: "Fall Skripal
      Hamburg: Innenausschuss zeigt massives Behördenversagen bei Jungfernstieg-Morden

      Der Messermord am Jungfernstieg durch einen Asylbewerber aus dem Niger an einer jungen Frau und ihrem gemeinsamen Baby erschütterte ganz Hamburg. Gestern war die Tat Thema im Innenausschuss. Die Auskünfte unter anderem von Innensenator Grote (SPD) und Vertretern der Ausländerbehörde zur Vorgeschichte des Verbrechens machten dabei wieder einmal massives Behördenversagen deutlich. Der Täter Mourtala M. war 2013 über Italien eingereist. Eine für das weitere Verfahren erforderliche Anfrage der Hamburger Ausländerbehörde beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) blieb bis in das Jahr 2017 – also mehrere Jahre – unbeantwortet. Wäre der Täter rasch und gesetzeskonform abgeschoben worden, wäre das Verbrechen nie passiert.

      Bestehen bleibt auch der Verdacht, dass die Behörden die besonders grausamen Umstände der Tat verschleiern wollten (siehe Drucksache 21/12844). M., bekennender Moslem, tötete auf eine Art, die auch von islamischen Extremisten praktiziert wird. Auf die berechtigte Frage des AfD-Innenpolitikers Nockemann nach dem genauen Tathergang, warfen ihm Grote und verschiedene Abgeordnete Pietätlosigkeit und mangelnden Respekt vor der Würde der Opfer vor. Diesen Vorwurf weist die AfD-Fraktion mit aller Entschiedenheit zurück.
      Dazu der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft Dirk Nockemann:
      „Gerade weil die Tat so erschütternd ist, gehört die ganze Wahrheit ans Tageslicht. Auch um zukünftige Verbrechen zu verhindern. Etwas so Entsetzliches darf sich nicht wiederholen. Schon bei der Entwicklung des Dschihadismus haben die politisch Verantwortlichen zu lange die Wahrheit nicht sehen wollen und bleiben bei ihrer Vogel-Strauß-Politik.“

      Quelle: "Behördenversagen"

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Richard Joseph Huber
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